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6 Stunden her

Golf Rules

Es gibt immer wieder Situationen, in denen auch wir Referees tiefer und länger ins Regelbuch schauen müssen. Neben der richtigen Regelanwendung ist es dabei aber auch immer das Bestreben, dem Spieler zu helfen und unnötige Fehler / Strafschläge zu vermeiden.

Aber zur Spielsituation - was war passiert:
- Spieler schlägt Ball ins Rough
- Spieler spielt nach Ankündigung einen prov. Ball auf das Fairway der Spielbahn
- Spieler findet innerhalb der Suchzeit einen Ball im Rough und schlägt diesen Richtung Grün
- Mitspieler nimmt den prov. Ball auf und wirft diesen dem Spieler zu
- Spieler bemerkt auf dem Grün, dass der gespielte Ball aus dem Rough ein anderer Ball war (also nicht der ursprüngliche)

Und nun?

Zweifelsfrei ist der aus dem Rough gespielte Ball ein falscher Ball. Nach R6.3c "Falscher Ball" zählt der Schlag bzw. die Schläge mit diesem Ball nicht und der Spieler zieht sich für das Versäumnis die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu. Die Regel verlangt weiter, dass der Spieler den Fehler nach den Regeln berichtigen muss, indem er den richtigen Ball vom ursprünglichen Ort spielt oder indem er nach den Regeln Erleichterung in Anspruch nimmt.

Da der Spieler aber den ursprünglichen Ball im Rough nicht innerhalb der zulässigen Suchzeit fand, ist der provisorische Ball sein "Ball im Spiel". Unglücklicherweise ist dieser aber durch einen seiner Mitspieler auf dem Fairway aufgenommen worden.

Ihr ahnt es schon - auch für diesen Fall gibt es im Regelwerk eine Erklärung - nachzulesen in der Interpretation I18.3c(2)/5 "Vom Spieler aufgenommener provisorischer Ball wird später Ball im Spiel":

"Nimmt ein Spieler seinen provisorischen Ball auf, wenn er dies nach den Regeln nicht tun darf, und der provisorische Ball wird später Ball im Spiel, zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu (Strafe für Aufheben oder Bewegen des Balls) und muss den Ball zurücklegen.
Beispiel: Im Zählspiel spielt der Spieler einen provisorischen Ball, da er glaubt, dass sein vom Abschlag gespielter Ball verloren sein könnte. Der Spieler findet einen Ball, von dem er annimmt, es sei der ursprüngliche Ball, macht einen Schlag nach diesem Ball, nimmt seinen provisorischen Ball auf und stellt dann fest, dass der von ihm gespielte Ball nicht der ursprüngliche Ball war, sondern ein falscher Ball. Der Spieler nimmt die Suche nach dem ursprünglichen Ball wieder auf, kann ihn aber innerhalb der Suchzeit von drei Minuten nicht finden.
Da der provisorische Ball mit einer Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel geworden war, muss der Spieler den Ball zurücklegen und er zieht sich einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu. Der Spieler zieht sich auch zwei Strafschläge für das Spielen eines falschen Balls zu (Regel 6.3c). Der nächste Schlag des Spielers ist sein siebter Schlag."

Da aber in dem geschilderten Fall aber nicht der Spieler seinen Ball aufnahm, sondern sein Mitspieler, galt es zunächst zu klären, ob dieses auf Verlangen des Spielers geschah, oder ob der Mitspieler dieses aus reiner Gefälligkeit tat.

Denn in R1.3c(1) heißt es: Eine Strafe fällt auch an, wenn eine andere Person eine Handlung vornimmt, die bei Durchführung durch den Spieler oder dessen Caddie ein Regelverstoß wäre und diese Person auf Bitte des Spielers oder mit seiner Ermächtigung handelt oder der Spieler sieht, wie eine andere Person seinen Ball oder Ausrüstung auf eine Weise behandelt, die ein Verstoß gegen die Regeln wäre, wenn er oder sein Caddie so handelten und er keine angemessenen Schritte unternimmt, diese Handlung zu verhindern oder zu beenden.

Bei der Befragung der Spielgruppe nach der Runde teilte der Mitspieler mit, dass er den Ball aus reiner "Höflichkeit" einfach mitgenommen habe und nicht durch den Spieler darum gebeten wurde. Der Ball wurde somit also durch einen "äußeren Einfluss aufgenommen" und ist nach Regel R9.6 straflos an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen. Mit dem provisorischen Ball ging es dann also korrekt weiter - und zwar mit dem sechsten (und nicht siebten) Schlag.

Insofern hat der Spieler ja noch mal "Glück" gehabt... (tk)
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Es gibt immer wieder Situationen, in denen auch wir Referees tiefer und länger ins Regelbuch schauen müssen. Neben der richtigen Regelanwendung ist es dabei aber auch immer das Bestreben, dem Spieler zu helfen und unnötige Fehler / Strafschläge zu vermeiden.

Aber zur Spielsituation - was war passiert:
- Spieler schlägt Ball ins Rough
- Spieler spielt nach Ankündigung einen prov. Ball auf das Fairway der Spielbahn
- Spieler findet innerhalb der Suchzeit einen Ball im Rough und schlägt diesen Richtung Grün
- Mitspieler nimmt den prov. Ball auf und wirft diesen dem Spieler zu
- Spieler bemerkt auf dem Grün, dass der gespielte Ball aus dem Rough ein anderer Ball war (also nicht der ursprüngliche)

Und nun? 

Zweifelsfrei ist der aus dem Rough gespielte Ball ein falscher Ball. Nach R6.3c Falscher Ball zählt der Schlag bzw. die Schläge mit diesem Ball nicht und der Spieler zieht sich für das Versäumnis die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu. Die Regel verlangt weiter, dass der Spieler den Fehler nach den Regeln berichtigen muss, indem er den richtigen Ball vom ursprünglichen Ort spielt oder indem er nach den Regeln Erleichterung in Anspruch nimmt. 

Da der Spieler aber den ursprünglichen Ball im Rough nicht innerhalb der zulässigen Suchzeit fand, ist der provisorische Ball sein Ball im Spiel. Unglücklicherweise ist dieser aber durch einen seiner Mitspieler auf dem Fairway aufgenommen worden.

Ihr ahnt es schon - auch für diesen Fall gibt es im Regelwerk eine Erklärung - nachzulesen in der Interpretation I18.3c(2)/5 Vom Spieler aufgenommener provisorischer Ball wird später Ball im Spiel:

Nimmt ein Spieler seinen provisorischen Ball auf, wenn er dies nach den Regeln nicht tun darf, und der provisorische Ball wird später Ball im Spiel, zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu (Strafe für Aufheben oder Bewegen des Balls) und muss den Ball zurücklegen.
Beispiel: Im Zählspiel spielt der Spieler einen provisorischen Ball, da er glaubt, dass sein vom Abschlag gespielter Ball verloren sein könnte. Der Spieler findet einen Ball, von dem er annimmt, es sei der ursprüngliche Ball, macht einen Schlag nach diesem Ball, nimmt seinen provisorischen Ball auf und stellt dann fest, dass der von ihm gespielte Ball nicht der ursprüngliche Ball war, sondern ein falscher Ball. Der Spieler nimmt die Suche nach dem ursprünglichen Ball wieder auf, kann ihn aber innerhalb der Suchzeit von drei Minuten nicht finden.
Da der provisorische Ball mit einer Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel geworden war, muss der Spieler den Ball zurücklegen und er zieht sich einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu. Der Spieler zieht sich auch zwei Strafschläge für das Spielen eines falschen Balls zu (Regel 6.3c). Der nächste Schlag des Spielers ist sein siebter Schlag.

Da aber in dem geschilderten Fall aber nicht der Spieler seinen Ball aufnahm, sondern sein Mitspieler, galt es zunächst zu klären, ob dieses auf Verlangen des Spielers geschah, oder ob der Mitspieler dieses aus reiner Gefälligkeit tat. 

Denn in R1.3c(1) heißt es: Eine Strafe fällt auch an, wenn eine andere Person eine Handlung vornimmt, die bei Durchführung durch den Spieler oder dessen Caddie ein Regelverstoß wäre und diese Person auf Bitte des Spielers oder mit seiner Ermächtigung handelt oder der Spieler sieht, wie eine andere Person seinen Ball oder Ausrüstung auf eine Weise behandelt, die ein Verstoß gegen die Regeln wäre, wenn er oder sein Caddie so handelten und er keine angemessenen Schritte unternimmt, diese Handlung zu verhindern oder zu beenden.

Bei der Befragung der Spielgruppe nach der Runde teilte der Mitspieler mit, dass er den Ball aus reiner Höflichkeit einfach mitgenommen habe und nicht durch den Spieler darum gebeten wurde. Der Ball wurde somit also durch einen äußeren Einfluss aufgenommen und ist nach Regel R9.6 straflos an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen. Mit dem provisorischen Ball ging es dann also korrekt weiter - und zwar mit dem sechsten (und nicht siebten) Schlag.

Insofern hat der Spieler ja noch mal Glück gehabt... (tk)

 

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Ich glaube, Euer Beispiel passt nicht nur im Zählspiel, die Interpretation 9.5b/1 schützt ja auch den Gegner im Lochspiel, da der Spieler durch das Spielen des falschen Balles diesen ja zu seinem erklärt hat und somit dann Ausnahme 3 der 9.5b gilt (obwohl das Aufnehmen selbst ja kein Versehen ist).

Interessante Aufklärung. Vielleicht mal eine Anregung für das nächste mal. Thema Versehentlich berührter Ball auf dem Tee duch Probeschwung und das gleiche auf dem Fairway. Wann ist ein Strafschlag fällig und wann nicht? Vorgehensweise auf dem Anschlag / Fairway. ... Da gibt es immer noch reichlich Unklarheiten und Diskussionen.

1 Tag her

Golf Rules

Es gibt fünf Bereiche des Platzes...
- das Gelände,
- der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des jeweiligen Lochs spielen muss,
- alle Penalty Areas,
- alle Bunker, und
- das Grün des jeweiligen Lochs, das der Spieler spielt.

Ein Ball wird immer so behandelt, als läge er nur in einem Bereich des Platzes (Regel R2.2c):
- Liegt ein Ball zum Teil sowohl im Gelände als auch in einem der vier besondere Bereiche des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in einem besonderen Bereich des Platzes liegt.
- Liegt ein Ball gleichzeitig in zwei besonderen Bereichen des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in dem besonderen Bereich liegt, der als erster in folgender Reihenfolge aufgeführt wird: Penalty Area, Bunker, Grün.

Ein Ball liegt z.B. im Bunker, wenn er zum Teil den Sand auf dem Boden des Bunkers berührt oder innerhalb der Grenzen des Bunkers liegt.

Ein Ball liegt auf dem Grün, wenn er mindestens zum Teil das Grün berührt oder auf oder in etwas liegt (zum Beispiel einem losen hinderlichen Naturstoff oder einem Hemmnis) und sich innerhalb der Grenzen des Grüns befindet.

Ein Ball befindet sich in einer Penalty Area, wenn er zum Teil innerhalb der Grenzen der Penalty Area entweder auf dem Boden liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) berührt oder sich oberhalb der Grenze oder eines anderen Teils der Penalty Area befindet. (tk)
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Golf Rules - Bereiche des Platzes

2 Tage her

Golf Rules

Und noch eine Besonderheit gibt es vom ersten DGL-Spieltag zu berichten. Der Modus sieht vor, dass nach den Einzeln am Vormittag in den höheren Ligen am Nachmittag noch Vierer gespielt werden müssen.

Und manchmal kommt es, wie es kommen muss - z.B. kann eine etwas "unglückliche" Aufstellung eines Mannschaftskapitäns dazu führen, dass ein Spieler im Einzel gerade an Bahn 18 einlocht, in wenigen Minuten aber schon am Abschlag für die Nachmittagsrunde in den Vierern sein muss.

Regel R22.4b nimmt das Thema von Startzeit/-ort im Vierer auf:
Regel 5.3a (Beginn der Runde) gilt unterschiedlich für jeden Partner, abhängig davon, wer zuerst für die Partei spielen wird:
- Der Partner, der zuerst spielen wird, muss zur Startzeit und am Startort zum Spielen bereit sein und muss zur Startzeit beginnen (und nicht vorher).
- Der Partner, der als Zweiter spielen wird, muss zur Startzeit entweder am Startort oder auf dem Loch nahe der Stelle sein, wo erwartet wird, dass der vom Abschlag gespielte Ball zur Ruhe kommt.
Ist einer der Partner nicht auf diese Weise anwesend, verstößt die Partei gegen Regel 5.3a.

Es ist zwar für den Spieler streßig, aber der Spieler kann so auch direkt im Landebereich des Drives seines Partners die Runde beginnen. Damit ist der Vierer regelkonform gestartet und gegen den Hunger kann anschießend angegangen werden... (tk)
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Und noch eine Besonderheit gibt es vom ersten DGL-Spieltag zu berichten. Der Modus sieht vor, dass nach den Einzeln am Vormittag in den höheren Ligen am Nachmittag noch Vierer gespielt werden müssen.

Und manchmal kommt es, wie es kommen muss - z.B. kann eine etwas unglückliche Aufstellung eines Mannschaftskapitäns dazu führen, dass ein Spieler im Einzel gerade an Bahn 18 einlocht, in wenigen Minuten aber schon am Abschlag für die Nachmittagsrunde in den Vierern sein muss. 

Regel R22.4b nimmt das Thema von Startzeit/-ort im Vierer auf:
Regel 5.3a (Beginn der Runde) gilt unterschiedlich für jeden Partner, abhängig davon, wer zuerst für die Partei spielen wird:
- Der Partner, der zuerst spielen wird, muss zur Startzeit und am Startort zum Spielen bereit sein und muss zur Startzeit beginnen (und nicht vorher).
- Der Partner, der als Zweiter spielen wird, muss zur Startzeit entweder am Startort oder auf dem Loch nahe der Stelle sein, wo erwartet wird, dass der vom Abschlag gespielte Ball zur Ruhe kommt.
Ist einer der Partner nicht auf diese Weise anwesend, verstößt die Partei gegen Regel 5.3a.

Es ist zwar für den Spieler streßig, aber der Spieler kann so auch direkt im Landebereich des Drives seines Partners die Runde beginnen. Damit ist der Vierer regelkonform gestartet und gegen den Hunger kann anschießend angegangen werden... (tk)

3 Tage her

Golf Rules

Regel R5.1 befasst sich mit der Bedeutung von "Runde":
- eine „Runde“ besteht aus 18 oder weniger Löchern, die in der von der Spielleitung festgelegten Reihenfolge gespielt werden müssen
- ein Spieler spielt seine Runde von ihrem Beginn bis zum Ende (siehe Regel 5.3), außer während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a
- bezieht sich eine Regel auf Handlungen, die „während einer Runde“ vorgenommen werden, schließt dies nicht die Zeit während der Spielunterbrechung nach Regel 5.7a mit ein, es sei denn, die Regel besagt anderes

Das bedeutet im Einzelfall:
- Regel R5.3 besagt, dass eine Runde beginnt, sobald der Spieler einen Schlag macht, um sein erstes Loch zu beginnen. Der Spieler muss dabei zur Startzeit (und nicht vorher) beginnen. Der Spieler muss zu diesem Zeitpunkt "spielbereit" sein, also mindestens einen Schläger und Ball für den sofortigen Gebrauch zu Verfügung haben. Die Runde endet, im Zählspiel sobald der Spieler am letzten Loch einlocht (einschließlich Berichtigen eines Fehlers, zum Beispiel nach den Regeln 6.1 oder 14.7b). bzw. im Lochspiel, sobald das Ergebnis des Lochspiels nach Regel 3.2a(3) oder (4) feststeht.
- Regel 5.7a definiert, dass ein Spieler das Spiel nicht unterbrechen darf, außer in folgenden Fällen: Unterbrechung durch die Spielleitung, Unterbrechung des Spiels nach Absprache im Lochspiel und Einzelner Spieler unterbricht das Spiel wegen Blitzgefahr. Unterbricht ein Spieler das Spiel aus einem Grund, der nach dieser Regel nicht erlaubt ist oder versäumt er es, wie verlangt die Spielleitung zu informieren, ist der Spieler disqualifiziert. (tk)
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Regel R5.1 befasst sich mit der Bedeutung von Runde:
- eine „Runde“ besteht aus 18 oder weniger Löchern, die in der von der Spielleitung festgelegten Reihenfolge gespielt werden müssen
- ein Spieler spielt seine Runde von ihrem Beginn bis zum Ende (siehe Regel 5.3), außer während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a
- bezieht sich eine Regel auf Handlungen, die „während einer Runde“ vorgenommen werden, schließt dies nicht die Zeit während der Spielunterbrechung nach Regel 5.7a mit ein, es sei denn, die Regel besagt anderes

Das bedeutet im Einzelfall:
- Regel R5.3 besagt, dass eine Runde beginnt, sobald der Spieler einen Schlag macht, um sein erstes Loch zu beginnen. Der Spieler muss dabei zur Startzeit (und nicht vorher) beginnen. Der Spieler muss zu diesem Zeitpunkt spielbereit sein, also mindestens einen Schläger und Ball für den sofortigen Gebrauch zu Verfügung haben. Die Runde endet, im Zählspiel sobald der Spieler am letzten Loch einlocht (einschließlich Berichtigen eines Fehlers, zum Beispiel nach den Regeln 6.1 oder 14.7b). bzw. im Lochspiel, sobald das Ergebnis des Lochspiels nach Regel 3.2a(3) oder (4) feststeht.
- Regel 5.7a definiert, dass ein Spieler das Spiel nicht unterbrechen darf, außer in folgenden Fällen: Unterbrechung durch die Spielleitung, Unterbrechung des Spiels nach Absprache im Lochspiel und Einzelner Spieler unterbricht das Spiel wegen Blitzgefahr. Unterbricht ein Spieler das Spiel aus einem Grund, der nach dieser Regel nicht erlaubt ist oder versäumt er es, wie verlangt die Spielleitung zu informieren, ist der Spieler disqualifiziert. (tk)

4 Tage her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns zum Thema "Verhalten auf dem Platz":

"Hallo Torben,

ich lese fast täglich euren Blog und freue mit immer wieder überrascht zu werden, wie einfach oder kompliziert Regelauslegungen in den unterschiedlichen Situationen sein können.

Ich wurde am WE mit zwei Situationen konfrontiert, für die ich weder in den Regeln noch im Web Klärung gefunden habe.

Unser Flight-Partner hat uns darauf hingewiesen, dass ab `19 ein Probeschwung mit Bodenberührung am Abschlag einen Strafschlag bedeutet. Jedoch sei ein Probeschwung ohne Bodenberührung erlaubt. Ich war bisher der Auffassung ein Probeschwung am Abschlag ist gar nicht erlaubt.
Ein Spieler des vorausgehenden Flights hat uns nach der Runde darauf hingewiesen, dass die Etikette vorsieht, den Ball auf dem Abschlag eines Par3 nicht aufzuteen bis der vorausgehende Flight das Grün verlassen hat. Das man in einer solchen Situation nicht abschlägt ist klar, aber aufteen?

Würde mich sehr über Aufklärung und den Hinweis freuen, wo man solche Regelungen finden und Nachlesen kann.

Viele Grüße"

Grundsätzlich ist der Probeschwung mit Bodenberührung überall außer im Bunker erlaubt, von daher hat sich in den 2019er Regeln nur geändert, dass dies jetzt zusätzlich auch in der Penalty Area zulässig ist, was es nicht war. Also ist der Probeschwung auch mit Bodenberührung auch auf dem Abschlag nach den Golfregeln erlaubt.

Allerdings besteht nach R1.2 die Möglichkeit, dass die Spielleitung Verhaltensrichtlinien erlässt, die Fehlverhalten nach den Richtlinien (und dazu kann dann auch der Probeschwung auf dem Abschlag zählen) mit Golfstrafen (also Strafschlägen) belegt. Hier müsstest man dann herausfinden, wie das im jeweiligen Club geregelt ist, generell ist es keine neue Regel.

Was das Aufteen auf dem Par 3 angeht, stimmt es, es gehört sich nicht. Das ist aber keine Regel sondern wird gelebt. Man will damit die Spieler auf dem Grün nicht unter Druck setzen.

Den ersten Teil findet man in den Verhaltensrichtlinien des Golfclubs, das Aufteen auf dem Par 3 steht nirgendwo, mir wurde das damals im Platzreifekurs erzählt.
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Eine Frage erreichte uns zum Thema Verhalten auf dem Platz:

Hallo Torben,
 
ich lese fast täglich euren Blog und freue mit immer wieder überrascht zu werden, wie einfach oder kompliziert Regelauslegungen in den unterschiedlichen Situationen sein können.
 
Ich wurde am WE mit zwei Situationen konfrontiert, für die ich weder in den Regeln noch im Web Klärung gefunden habe.
 
Unser Flight-Partner hat uns darauf hingewiesen, dass ab `19 ein Probeschwung mit Bodenberührung am Abschlag einen Strafschlag bedeutet. Jedoch sei ein Probeschwung ohne Bodenberührung erlaubt. Ich war bisher der Auffassung ein Probeschwung am Abschlag ist gar nicht erlaubt.
Ein Spieler des vorausgehenden Flights hat uns nach der Runde darauf hingewiesen, dass die Etikette vorsieht, den Ball auf dem Abschlag eines Par3 nicht aufzuteen bis der vorausgehende Flight das Grün verlassen hat. Das man in einer solchen Situation nicht abschlägt ist klar, aber aufteen?
 
Würde mich sehr über Aufklärung und den Hinweis freuen, wo man solche Regelungen finden und Nachlesen kann.
 
Viele Grüße

Grundsätzlich ist der Probeschwung mit Bodenberührung überall außer im Bunker erlaubt, von daher hat sich in den 2019er Regeln nur geändert, dass dies jetzt zusätzlich auch in der Penalty Area zulässig ist, was es nicht war. Also ist der Probeschwung auch mit Bodenberührung auch auf dem Abschlag nach den Golfregeln erlaubt.
 
Allerdings besteht nach R1.2 die Möglichkeit, dass die Spielleitung Verhaltensrichtlinien erlässt, die Fehlverhalten nach den Richtlinien (und dazu kann dann auch der Probeschwung auf dem Abschlag zählen) mit Golfstrafen (also Strafschlägen) belegt. Hier müsstest man dann herausfinden, wie das im jeweiligen Club geregelt ist, generell ist es keine neue Regel.
 
Was das Aufteen auf dem Par 3 angeht, stimmt es, es gehört sich nicht. Das ist aber keine Regel sondern wird gelebt. Man will damit die Spieler auf dem Grün nicht unter Druck setzen.
 
Den ersten Teil findet man in den Verhaltensrichtlinien des Golfclubs, das Aufteen auf dem Par 3 steht nirgendwo, mir wurde das damals im Platzreifekurs erzählt.

 

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Manche Leute haben wirklich Probleme!

Aufteen am Par3 (wenn der Vorderflight noch spielt) ist auch eine Unsitte. Und erlebt man so häufig.

"Was das Aufteen auf dem Par 3 angeht, stimmt es, es gehört sich nicht. Das ist aber keine Regel sondern wird gelebt. Man will damit die Spieler auf dem Grün nicht unter Druck setzen." <----- Mhh, ist das eigentlich noch sinnvoll? Wir wollen das Spiel beschleunigen und versuchen dann den Spielern zu erklären, das man nicht auf nem Par 3 aufteen soll um keinen zu verschrecken? Wenn ich davon ausgehe, dass derjenige auf dem Grün, sich ebenso im Golfettikettebusiness auskennt, wie der auf dem Tee, dann kann er garkeine Angst haben, das der andere abschlagen könnte. Durch diese Regel soll also in letzter Auslegung jemand geschützt werden, der die Ettikette selber nicht kennt. In meinen Augen sollte dieser Spieler lieber bei der PE Prüfung schon gestoppt werden^^

Probeschwünge auf dem Tee mit Divot ist zum ko..... Aber wie Marc Schäfer schon sagt...

5 Tage her

Golf Rules

Neulich auf der Runde suchte ich nach Tees in meinem Bag und "fand" den Kopf eines weiteren Hybriden im Bag, den ich eingesteckt hatte um ihn auf der Range zu testen. Zusammen mit einem alten Schaft, den ich gern auch auf der Range als Tourstick zur Ausrichtung nutze wäre das mein 15ter Schläger gewesen.

15? Au Backe, da war doch was?

Aber Entwarnung, es ist nicht wie bei der GEZ: Solange er nur bereitgehalten und nicht zusammengebaut ist, zählt er nicht als Schläger. Sagt uns die

Interpretation des Tages:

Int I 4.1b(1)/1 "Getrennter Schlägerkopf und Schaft sind kein Schläger"

Getrennte Teile eines Schlägers sind hinsichtlich der Regel 4.1b(1) kein Schläger und zählen nicht zur Höchstzahl von 14 Schlägern eines Spielers.

Beispiel: Beginnt ein Spieler seine Runde mit 14 Schlägern und hat er zusätzlich getrennte Schlägerteile bei sich, wird dies für den Spieler als Mitführen von nur 14 Schlägern angesehen und ist kein Verstoß gegen Regel 4.1b(1).
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Neulich auf der Runde suchte ich nach Tees in meinem Bag und fand den Kopf eines weiteren Hybriden im Bag, den ich eingesteckt hatte um ihn auf der Range zu testen. Zusammen mit einem alten Schaft, den ich gern auch auf der Range als Tourstick zur Ausrichtung nutze wäre das mein 15ter Schläger gewesen.

15? Au Backe, da war doch was?

Aber Entwarnung, es ist nicht wie bei der GEZ: Solange er nur bereitgehalten und nicht zusammengebaut ist, zählt er nicht als Schläger. Sagt uns die 

Interpretation des Tages:

Int I 4.1b(1)/1  Getrennter Schlägerkopf und Schaft sind kein Schläger 

Getrennte Teile eines Schlägers sind hinsichtlich der Regel 4.1b(1) kein Schläger und zählen nicht zur Höchstzahl von 14 Schlägern eines Spielers. 

Beispiel: Beginnt ein Spieler seine Runde mit 14 Schlägern und hat er zusätzlich getrennte Schlägerteile bei sich, wird dies für den Spieler als Mitführen von nur 14 Schlägern angesehen und ist kein Verstoß gegen Regel 4.1b(1).

 

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Was wäre denn dann, wenn ich vorher einen der 14 Schläger auseinanderschraube und den vormals zerlegten zusammenschraube? 😳

aber dann nicht heimlich zusammen bauen😜

6 Tage her

Golf Rules

Der "provisorische Ball" kann so lange gespielt werden, bis dieser zum Ball im Spiel wird oder durch den Spieler aufgegeben wird (R18.3c).

Der Spieler darf somit den provisorischen Ball weiter spielen (auch mehrmals), ohne dass dieser seinen Status eines provisorischen Balls verliert, solange er von einer Stelle gespielt wird, die gleich weit oder weiter vom Loch entfernt ist als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird.

Der provisorische Ball wird unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel in den folgenden Fällen:

- Wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist. Der ursprüngliche Ball ist nicht länger im Spiel (auch wenn er nach dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf (siehe Regel 6.3c).

- Wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. Der ursprüngliche Ball ist nicht mehr im Spiel (auch wenn er dann auf dem Platz vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten gefunden wird oder wenn er näher zum Loch gefunden wird als vermutet) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf (siehe Regel 6.3c). (tk)
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Der provisorische Ball kann so lange gespielt werden, bis dieser zum Ball im Spiel wird oder durch den Spieler aufgegeben wird (R18.3c). 

Der Spieler darf somit den provisorischen Ball weiter spielen (auch mehrmals), ohne dass dieser seinen Status eines provisorischen Balls verliert, solange er von einer Stelle gespielt wird, die gleich weit oder weiter vom Loch entfernt ist als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird.

Der provisorische Ball wird unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel in den folgenden Fällen:

- Wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist. Der ursprüngliche Ball ist nicht länger im Spiel (auch wenn er nach dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf (siehe Regel 6.3c).

- Wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. Der ursprüngliche Ball ist nicht mehr im Spiel (auch wenn er dann auf dem Platz vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten gefunden wird oder wenn er näher zum Loch gefunden wird als vermutet) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf (siehe Regel 6.3c). (tk)

1 Woche her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag "provisorischer Ball" ist es wichtig, dass der Spieler bevor er schlägt ankündigt, dass er einen provisorischen Ball spielen will:
- Es reicht nicht aus, wenn der Spieler nur sagt, er spiele einen anderen Ball oder spiele noch einmal.
- Der Spieler muss das Wort „provisorisch“ verwenden oder anderweitig deutlich machen, dass er den Ball provisorisch nach Regel 18.3 spielt.

Wenn der Spieler dies nicht ankündigt (selbst wenn er beabsichtigte, einen provisorischen Ball zu spielen) und einen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde, ist dieser Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust des Spielers Ball im Spiel (siehe Regel 18.1).

Sind keine anderen Personen in der Nähe, die die Ankündigung des Spielers hören können (wenn beispielsweise ein Spieler zum Abschlag zurückkehrt, nachdem er kurz nach seinem Ball gesucht hatte) gilt die Ankündigung, dass er einen provisorischen Ball spielen will, als korrekt vorgenommen, wenn er jemanden sobald als möglich darüber informiert. (tk)
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Ergänzend zum gestrigen Beitrag provisorischer Ball ist es wichtig, dass der Spieler bevor er schlägt ankündigt, dass er einen provisorischen Ball spielen will:
- Es reicht nicht aus, wenn der Spieler nur sagt, er spiele einen anderen Ball oder spiele noch einmal.
- Der Spieler muss das Wort „provisorisch“ verwenden oder anderweitig deutlich machen, dass er den Ball provisorisch nach Regel 18.3 spielt.

Wenn der Spieler dies nicht ankündigt (selbst wenn er beabsichtigte, einen provisorischen Ball zu spielen) und einen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde, ist dieser Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust des Spielers Ball im Spiel (siehe Regel 18.1).

Sind keine anderen Personen in der Nähe, die die Ankündigung des Spielers hören können (wenn beispielsweise ein Spieler zum Abschlag zurückkehrt, nachdem er kurz nach seinem Ball gesucht hatte) gilt die Ankündigung, dass er einen provisorischen Ball spielen will, als korrekt vorgenommen, wenn er jemanden sobald als möglich darüber informiert. (tk)

1 Woche her

Golf Rules

Manchmal ist es schwierig zu erkennen, was denn genau mit dem Ball passiert sein könnte, da die Landezone nicht einsehbar ist. Ist der Ball außerhalb einer PenaltyArea verloren oder könnte im Aus sein, so kann nach R18.3a ein "provisorischer Ball" gespielt werden.

Wenn der provisorische Ball wiederum außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein könnte, so darf der Spieler einen weiteren provisorischen Ball spielen. Dieser (zweite) provisorische Ball steht dabei im selben Verhältnis zum ersten provisorischen Ball wie der erste provisorische Ball zum ursprünglichen Ball. (tk)
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Manchmal ist es schwierig zu erkennen, was denn genau mit dem Ball passiert sein könnte, da die Landezone nicht einsehbar ist. Ist der Ball außerhalb einer PenaltyArea verloren oder könnte im Aus sein, so kann nach R18.3a ein provisorischer Ball gespielt werden.

Wenn der provisorische Ball wiederum außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein könnte, so darf der Spieler einen weiteren provisorischen Ball spielen. Dieser (zweite) provisorische Ball steht dabei im selben Verhältnis zum ersten provisorischen Ball wie der erste provisorische Ball zum ursprünglichen Ball. (tk)

 

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usw. wichtig ist vor jedem provisorischen Ball zu klären was für ein Ball gespielt wird. Das hatte ich bei der letzten clubmeisterschaft, Strokeplay, Flightpartner musste 5 prov Bälle spielen, gefunden hatte er natürlich der erste 😃

Dumme Frage für mein Verständnis: Wenn ich den ersten PB spielen muß, erhalte ich einen Strafschlag und würde vom Abschlag rechnen: 1 verloren, 2 Strafschlag, 3 PB. - Wenn ich nun einen 2.PB spielen muss, rechne ich dann: 4 Strafschlag, 5 zweiter PB?

1 Woche her

Golf Rules

Heute einmal etwas zu den Erleichterungsverfahren bei einer roten Penalty Area:Heute zeige ich Euch, was beim grünseitigen Droppen aus einer roten Penalty Area zu beachten ist. ... MehrWeniger

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Was mach ich wenn die vordere Begrenzung des Erleichterungsbereichs deckungsgleich mit der Begrenzung des Penalty Areas ist? 🤔

Hallo Torben, vielen Dank für die gute Erklärung. Was wäre aber gewesen, wenn der Ball beim Droppen ins Wasser gerollt wäre? Vielen Dank für die Antwort.

1 Woche her

Golf Rules

Es gab kaum Probleme beim ersten Spieltag der Deutschen Golf Liga 2019 mit der neuen Regel R10.2b "Einschränkung für den Caddie, hinter dem Spieler zu stehen" - weil die Spielerinnen, Caddies, Vierer-Partner und Kapitäne die Team vorab noch einmal entsprechend informiert wurden. Der Punkt wurde auf der Kapitänsbesprechung in den Fokus genommen.

Doch was ist, wenn der Caddie bei der Standvorbereitung für den Schlag an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball steht?

Dieses Vergehen ist "heilbar" - es ist nach dieser Regel straflos, wenn der Spieler von seinem Stand zurücktritt und nicht wieder beginnt, diesen einzunehmen, bis der Caddie sich von dieser Stelle entfernt hat. Und dieses gilt jetzt nich tmehr nur für das Grün - nach einer Clarification durch die R&A / USGA kann dieses auch auf den anderen Teilen des Platzes erfolgen. (tk)
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Es gab kaum Probleme beim ersten Spieltag der Deutschen Golf Liga 2019 mit der neuen Regel R10.2b Einschränkung für den Caddie, hinter dem Spieler zu stehen - weil die Spielerinnen, Caddies, Vierer-Partner und Kapitäne die Team vorab noch einmal entsprechend informiert wurden. Der Punkt wurde auf der Kapitänsbesprechung in den Fokus genommen.

Doch was ist, wenn der Caddie bei der Standvorbereitung für den Schlag an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball steht?

Dieses Vergehen ist heilbar - es ist nach dieser Regel straflos, wenn der Spieler von seinem Stand zurücktritt und nicht wieder beginnt, diesen einzunehmen, bis der Caddie sich von dieser Stelle entfernt hat. Und dieses gilt jetzt nich tmehr nur für das Grün - nach einer Clarification durch die R&A / USGA kann dieses auch auf den anderen Teilen des Platzes erfolgen. (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

DGL im Golf Club Langenhagen, der Ball einer Spielerin war zu lang und kam hinter dem Grün zu liegen, in der Nähe einer Ausgrenze. Die Sichtlinie zwischen den Pfosten war zwar vorbildlich freigeschnitten, trotzdem war nicht so ohne weiteres zu erkennen, ob der Ball nun noch im Spiel oder schon im Aus war.

R18.2a sagt uns, wann ein Ball im Aus ist:

"(...) Ein ruhender Ball ist erst im Aus, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenze des Platzes liegt.

Ein Ball liegt auf dem Platz, wenn er mindestens zum Teil

· darin liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) innerhalb der Ausgrenze berührt oder

· sich oberhalb der Ausgrenze oder eines anderen Teils des Platzes befindet."

Nachdem durch Anhalten eines Schlägers nicht genau gesagt werden konnte, ob der Ball im Aus ist, kam die Referee-Geheimwaffe zum Einsatz - eine Rolle Maurerschnur. Danach war klar, dass der Ball im Aus lag, die Spielerin droppte im Grünbunker einen Ball am letzten Ort und spielte das up and down.

Wir danken dem Kollegen Christian Kunze (www.alles-kunst.de) für die Bilder!
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DGL im Golf Club Langenhagen, der Ball einer Spielerin war zu lang und kam hinter dem Grün zu liegen, in der Nähe einer Ausgrenze. Die Sichtlinie zwischen den Pfosten war zwar vorbildlich freigeschnitten, trotzdem war nicht so ohne weiteres zu erkennen, ob der Ball nun noch im Spiel oder schon im Aus war.

R18.2a sagt uns, wann ein Ball im Aus ist:

(...) Ein ruhender Ball ist erst im Aus, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenze des Platzes liegt.

Ein Ball liegt auf dem Platz, wenn er mindestens zum Teil

·         darin liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) innerhalb der Ausgrenze berührt oder

·         sich oberhalb der Ausgrenze oder eines anderen Teils des Platzes befindet.

Nachdem durch Anhalten eines Schlägers nicht genau gesagt werden konnte, ob der Ball im Aus ist, kam die Referee-Geheimwaffe zum Einsatz - eine Rolle Maurerschnur. Danach war klar, dass der Ball im Aus lag, die Spielerin droppte im Grünbunker einen Ball am letzten Ort und spielte das up and down.

Wir danken dem Kollegen Christian Kunze (www.alles-kunst.de) für die Bilder!

 

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hat man immer eine Rolle Mauerschnur dabei🤔

Vielen Dank für eure Arbeit. Bei unserem Heimspieltag müssten wir auch eine Schnur rausholen 👍🏻.

Nette Geschichte .... aber wenn die Bilder vom tatsächlichen Spieltag sind, hätte man den Ball im Aus bei dieser Perspektive auch ohne weiteres ohne das Hilfsmittel erkennen können. Allerdings denke ich, dass die Schnur auf der anderen Seite hätte gezogen werden müssen, sofern der Ball von der rechte Seite kam und die Seite links von den Pfosten der Aus-Bereich ist.

Hi Torben, sind solche Hilfsmittel erlaubt 🙂 beim Fußball hat man auch lange für den Videobeweise gebraucht bis er erlaubt war 😂

Hilfsmittel “helfen” 😜

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2 Wochen her

Golf Rules

Slow Play war ja vor allem am Wochenende beim ersten DGL-Spieltag der Saison ein Thema, hat die DGV Hardcard ja den Passus langsames Spiel.

Von einem Leser, der in Polen eine Meisterschaft spielte, bekamen wir die Frage:

"Hallo Torben

Ich habe am Wochenende meine erste Strafe für langsames Spiel bekommen. Auf Rückfrage wie lange ich gebraucht habe konnte er es mir nicht genau sagen, nur "sein Gefühl".

Ist das in Ordnung oder muss das per Stoppuhr gestoppt werden?"

Da wir uns mit den Gepflogenheiten des polnischen Golverbandes nicht auskennen, habe ich mit dem Leser telefoniert und ein paar Fragen gestellt, so sagte er, er habe eine Spielbahn vor sich frei gehabt und sei 5 Minuten hinter der Durchgangszeit gelegen, da zwischendurch Bälle gesucht werden mussten. Er wird sich mit der Frage an den Verband wenden und uns auf dem laufenden halten. Aus Sicht unserer Turniere wäre das Vorgehen zumindest ungewöhnlich, da in der DGV-Hardcard zum langsamen Spiel folgende Ausführungen zu finden sind:

"Spielgeschwindigkeit (vgl. Regel 5.6)
Definition von „Position verloren“
Von der als erste startende Gruppe wird angenommen, dass sie ihre „Position verloren“ hat, falls die addierte Zeit der Gruppe zu irgendeiner Zeit während der Runde die für die gespielten Löcher erlaubte Zeit überschreitet. Von jeder folgenden Gruppe wird angenommen, dass sie ihre „Position verloren“ hat, wenn sie die Zeit eines Startintervalls hinter der Vordergruppe zurück liegt und die für die gespielten Löcher erlaubte Zeit überschritten hat.
Verfahren, wenn eine Gruppe die Position verloren hat

a) Referees werden die Spielgeschwindigkeit beobachten und entscheiden, ob die Zeit einer Gruppe gemessen wird, die ihre Position verloren hat. Es wird geprüft, ob es aktuell mildernde Umstände gibt, zum Beispiel ein länger dauernder Regelfall, ein verlorener Ball, ein unspielbarer Ball usw.
Wird die Zeit der Spieler gemessen, erfolgt die Zeitnahme für jeden Spieler der Gruppe einzeln und vom Referee wird jedem Spieler mitgeteilt, dass er seine Position verloren hat und seine Zeit gemessen wird. In besonderen Fällen darf auch nur die Zeit eines einzelnen Spielers oder von zwei Spielern in einer Gruppe von drei Spielern gemessen werden.

b) Die für jeden Schlag erlaubte Höchstzeit ist 40 Sekunden.
10 weitere Sekunden werden dem Spieler zugestanden, der zuerst:
a) einen Abschlag auf einem Par 3 Loch; b) einen Schlag zum Grün; oder c) einen Chip oder Putt spielt.
Die Zeitnahme beginnt, sobald ein Spieler ausreichend Zeit hatte, seinen Ball zu erreichen, er mit dem Spiel an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ablenkung spielen kann. Die Zeit zum Bestimmen der Entfernung und zur Wahl eines Schlägers zählt als Zeit, die für den nächsten Schlag benötigt wird.

Auf dem Grün beginnt die Zeitnahme, sobald der Spieler genügend Zeit hatte, den Ball aufzunehmen, zu reinigen und zurückzulegen, Beschädigungen auszubessern, die seine Spiellinie behindern und lose hinderliche Naturstoffe in der Spiellinie zu entfernen. Zeit zum betrach- ten der Spiellinie von einer Stelle hinter dem Loch und/oder hinter dem Ball zählt als Zeit die für den nächsten Schlag benötigt wird.

Die Zeitnahme beginnt in dem Augenblick, wenn der Referee entscheidet, dass der Spieler an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ab- lenkung spielen kann. Die Zeitnahme endet, wenn eine Gruppe wieder in Position ist und dies den Spielern entsprechend mitgeteilt wird.
Strafe für Verstoß gegen die Platzregel:
Strafe für den 1. Verstoß: Verwarnung
Strafe für den 2. Verstoß: Ein Strafschlag
Strafe für den 3. Verstoß: Grundstrafe
Strafe für den 4. Verstoß: Disqualifikation."

Ihr seht, ein weiter Weg bis zur Strafe und ohne Uhr geht da nichts. Unser Leser hatte zwar Position und Zeit verloren, gleichwohl folgte die Strafe schneller, als das in unseren Gefilden möglich wäre.
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Slow Play war ja vor allem am Wochenende beim ersten DGL-Spieltag der Saison ein Thema, hat die DGV Hardcard ja den Passus langsames Spiel.

Von einem Leser, der in Polen eine Meisterschaft spielte,  bekamen wir die Frage:

Hallo Torben

Ich habe am Wochenende meine erste Strafe für langsames Spiel bekommen. Auf Rückfrage wie lange ich gebraucht habe konnte er es mir nicht genau sagen, nur sein Gefühl.

Ist das in Ordnung oder muss das per Stoppuhr gestoppt werden?

Da wir uns mit den Gepflogenheiten des polnischen Golverbandes nicht auskennen, habe ich mit dem Leser telefoniert und ein paar Fragen gestellt, so sagte er, er habe eine Spielbahn vor sich frei gehabt und sei 5 Minuten hinter der Durchgangszeit gelegen, da zwischendurch Bälle gesucht werden mussten. Er wird sich mit der Frage an den Verband wenden und uns auf dem laufenden halten. Aus Sicht unserer Turniere wäre das Vorgehen zumindest ungewöhnlich, da in der DGV-Hardcard zum langsamen Spiel folgende Ausführungen zu finden sind:

Spielgeschwindigkeit (vgl. Regel 5.6)
Definition von „Position verloren“
Von der als erste startende Gruppe wird angenommen, dass sie ihre „Position verloren“ hat, falls die addierte Zeit der Gruppe zu irgendeiner Zeit während der Runde die für die gespielten Löcher erlaubte Zeit überschreitet. Von jeder folgenden Gruppe wird angenommen, dass sie ihre „Position verloren“ hat, wenn sie die Zeit eines Startintervalls hinter der Vordergruppe zurück liegt und die für die gespielten Löcher erlaubte Zeit überschritten hat.
Verfahren, wenn eine Gruppe die Position verloren hat

a) Referees werden die Spielgeschwindigkeit beobachten und entscheiden, ob die Zeit einer Gruppe gemessen wird, die ihre Position verloren hat. Es wird geprüft, ob es aktuell mildernde Umstände gibt, zum Beispiel ein länger dauernder Regelfall, ein verlorener Ball, ein unspielbarer Ball usw.
Wird die Zeit der Spieler gemessen, erfolgt die Zeitnahme für jeden Spieler der Gruppe einzeln und vom Referee wird jedem Spieler mitgeteilt, dass er seine Position verloren hat und seine Zeit gemessen wird. In besonderen Fällen darf auch nur die Zeit eines einzelnen Spielers oder von zwei Spielern in einer Gruppe von drei Spielern gemessen werden.

b) Die für jeden Schlag erlaubte Höchstzeit ist 40 Sekunden.
10 weitere Sekunden werden dem Spieler zugestanden, der zuerst:
a) einen Abschlag auf einem Par 3 Loch; b) einen Schlag zum Grün; oder c) einen Chip oder Putt spielt.
Die Zeitnahme beginnt, sobald ein Spieler ausreichend Zeit hatte, seinen Ball zu erreichen, er mit dem Spiel an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ablenkung spielen kann. Die Zeit zum Bestimmen der Entfernung und zur Wahl eines Schlägers zählt als Zeit, die für den nächsten Schlag benötigt wird.

Auf dem Grün beginnt die Zeitnahme, sobald der Spieler genügend Zeit hatte, den Ball aufzunehmen, zu reinigen und zurückzulegen, Beschädigungen auszubessern, die seine Spiellinie behindern und lose hinderliche Naturstoffe in der Spiellinie zu entfernen. Zeit zum betrach- ten der Spiellinie von einer Stelle hinter dem Loch und/oder hinter dem Ball zählt als Zeit die für den nächsten Schlag benötigt wird.

Die Zeitnahme beginnt in dem Augenblick, wenn der Referee entscheidet, dass der Spieler an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ab- lenkung spielen kann. Die Zeitnahme endet, wenn eine Gruppe wieder in Position ist und dies den Spielern entsprechend mitgeteilt wird.
Strafe für Verstoß gegen die Platzregel: 
Strafe für den 1. Verstoß: Verwarnung 
Strafe für den 2. Verstoß: Ein Strafschlag 
Strafe für den 3. Verstoß: Grundstrafe 
Strafe für den 4. Verstoß: Disqualifikation.

Ihr seht, ein weiter Weg bis zur Strafe und ohne Uhr geht da nichts. Unser Leser hatte zwar Position und Zeit verloren, gleichwohl folgte die Strafe schneller, als das in unseren Gefilden möglich wäre.

 

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Super der Zettel. Ich wurde auch schon einmal bestraft für zu langsames Spielen, obwohl vor mir 2 flight auf der Bahn stehen. Manche referees haben selbst wohl nicht mal die Platzreife 😂😂😂

Sandra Weidmann Du siehst, eine Mitspielerin entscheidet da gar nichts 😉

Ganz schön ausführliche Regelung. Danke

Muss das ein Referee sein?

Sieht aus wie der Möchtefahrplan der DB... 🤔

Michael Steinke. Da hätten wir ja auch so einen...

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2 Wochen her

Golf Rules

Es gibt so Tage, an denen sogar der Sonnenstand dem Spieler helfen will, wie hier auf dem Bild. Doch: Darf der Spieler diese Hilfe annehmen?

R10.2b sagt uns, welche Hilfen der Spieler nicht in Anspruch nehmen darf, so darf er zum Beispiel keinen Gegenstand hinlegen um sich die Spiellinie anzeigen zu lassen oder sich auch nicht vom Caddie ausrichten lassen.

Daneben darf der Flaggenstock im Loch belassen werden, R13.2a, was hier zum Schattenwurf führt.

Und da haben wir auch schon die Lösung: Da der Spieler sich nicht ausrichten lässt und auch nichts aktiv auf das Grün legt, darf er den Schatten als Ausrichtungshilfe nutzen. Man muss nur darauf achten, dass man zügig puttet, sonst wandert der Schatten noch weiter...
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Es gibt so Tage, an denen sogar der Sonnenstand dem Spieler helfen will, wie hier auf dem Bild. Doch: Darf der Spieler diese Hilfe annehmen?

R10.2b sagt uns, welche Hilfen der Spieler nicht in Anspruch nehmen darf, so darf er zum Beispiel keinen Gegenstand hinlegen um sich die Spiellinie anzeigen zu lassen oder sich auch nicht vom Caddie ausrichten lassen.

Daneben darf der Flaggenstock im Loch belassen werden, R13.2a, was hier zum Schattenwurf führt.

Und da haben wir auch schon die Lösung: Da der Spieler sich nicht ausrichten lässt und auch nichts aktiv auf das Grün legt, darf er den Schatten als Ausrichtungshilfe nutzen. Man muss nur darauf achten, dass man zügig puttet, sonst wandert der Schatten noch weiter...

 

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Nein, Augen zu und blind putten ☝🏻🙈

2 Wochen her

Golf Rules

Bei der Vorbereitung des Platzes für ein Wettspiel bedürfen die Bunkerkanten manchmal der besonderen Betrachtung. Der Spieler soll aufgrund seiner Balllage klar erkennen, ob der Ball im oder außerhalb des Bunkers zur Ruhe gekommen ist.

Zu diesem Zweck wird idR Regel mehrere Wochen vor dem Wettspiel der Platz inspiziert und auf solche Besonderheiten hingewiesen. Das Greenkeeping-Team hat dann bis zum Wettspiel noch ausreichend Zeit durch das Stechen der Bunkerkanten diese "Grauzonen" zu beseitigen.

Gibt es aber Fälle, an denen nicht genau zu erkennen ist, ob der Ball im Bunker liegt oder nicht, kann die Spielleitung auch mit Pfählen oder gesprühte Linien die Kante kennzeichnen oder eine Platzregel (Beispiele siehe Musterplatzregel (C-1)) in Kraft setzen.

Generell gilt, dass die "gedachte" Linie der "normalen" Bunkerkante für die Entscheidung der Balllage entscheidend ist. Ist z.B. durch vorhergehende Pflegearbeiten Sand aus dem Bunker herausgezogen worden, dann liegt der Ball wahrscheinlich im Gelände. Gibt es hingegen vereinzelten Graswuchs hinein in den Bereich des Bunkers, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich der Ball eher im Bunker als im Gelände befindet.

Um diese "Abwägungen" aber zu vermeiden, sollte die Spielleitung / das Greenkeeping-Team entsprechende Vorkehrungen vor dem Wettspiel treffen... (tk)
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Bei der Vorbereitung des Platzes für ein Wettspiel bedürfen die Bunkerkanten manchmal der besonderen Betrachtung. Der Spieler soll aufgrund seiner Balllage klar erkennen, ob der Ball im oder außerhalb des Bunkers zur Ruhe gekommen ist.

Zu diesem Zweck wird idR Regel mehrere Wochen vor dem Wettspiel der Platz inspiziert und auf solche Besonderheiten hingewiesen. Das Greenkeeping-Team hat dann bis zum Wettspiel noch ausreichend Zeit durch das Stechen der Bunkerkanten diese Grauzonen zu beseitigen.

Gibt es aber Fälle, an denen nicht genau zu erkennen ist, ob der Ball im Bunker liegt oder nicht, kann die Spielleitung auch mit Pfählen oder gesprühte Linien die Kante kennzeichnen oder eine Platzregel (Beispiele siehe Musterplatzregel (C-1)) in Kraft setzen.

Generell gilt, dass die gedachte Linie der normalen Bunkerkante für die Entscheidung der Balllage entscheidend ist. Ist z.B. durch vorhergehende Pflegearbeiten Sand aus dem Bunker herausgezogen worden, dann liegt der Ball wahrscheinlich im Gelände. Gibt es hingegen vereinzelten Graswuchs hinein in den Bereich des Bunkers, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich der Ball eher im Bunker als im Gelände befindet.

Um diese Abwägungen aber zu vermeiden, sollte die Spielleitung / das Greenkeeping-Team entsprechende Vorkehrungen vor dem Wettspiel treffen... (tk)

 

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Daniel Schulze auch schön das.

2 Wochen her

Golf Rules

Passend zum Start der DGL-Saison weist der R&A noch einmal auf Regel R10.2b(4) "Einschränkung für den Caddie, hinter dem Spieler zu stehen" hin. Bitte beachten...

GolfRules wünscht allen Spielerinnen und Spielern ein erfolgreiche Saison 2019

The R&A
Do you know the new Rules around caddie positioning? 🏌️🏌️‍♀️ Watch a demonstration from Anna Whiteley to find out what you and your caddie can do ⛳️

Learn more 👉 po.st/NewRulesExplained
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The R&A

 

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Zu den etlichen guten Veränderungen kommt halt auch immer noch ein bisschen Unsinn und Schwachsinn daher,das ist leider immer unvermeidlich.

kann mir jemand sagen warum auf englisch? sprechen die funktionäre nicht deutsch?

2 Wochen her

Golf Rules

Ball unspielbar im Bunker? Da schauen wir doch mal in die Regel R19.3 "Erleichterungsverfahren für unspielbaren Ball im Bunker"...

1) Normale Erleichterungsmöglichkeiten mit einem Strafschlag nach R19.3a
Ist der Ball eines Spielers in einem Bunker, darf der Spieler Erleichterung bei einem unspielbaren Ball mit einem Strafschlag nach einer der in Regel 19.2 genannten Möglichkeiten in Anspruch nehmen, mit der Ausnahme dass der Ball in einem Erleichterungsbereich im Bunker gedroppt und in diesem Bereich zur Ruhe kommen muss, wenn der Spieler entweder Erleichterung „auf der Linie zurück“ (siehe Regel 19.2b) oder seitliche Erleichterung (siehe Regel 19.2c) in Anspruch nimmt.

2) Als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit mit zwei
Strafschlägen nach 19.3b
Der Spieler darf, wenn sein Ball im Bunker liegt, als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit mit insgesamt zwei Strafschlägen durch Erleichterung „auf der Linie zurück“
nach Regel 19.2b von außerhalb des Bunkers spielen.

Insofern bekommt mit der neuen R19.3b der Spieler jetzt auch im Zählspiel eine "Chance" mit Strafe aus dem Bunker zu gelangen - vorher war er auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, den Ball aus dem Bunker zu spielen... (tk)
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Ball unspielbar im Bunker? Da schauen wir doch mal in die Regel R19.3 Erleichterungsverfahren für unspielbaren Ball im Bunker...

1) Normale Erleichterungsmöglichkeiten mit einem Strafschlag nach R19.3a 
Ist der Ball eines Spielers in einem Bunker, darf der Spieler Erleichterung bei einem unspielbaren Ball mit einem Strafschlag nach einer der in Regel 19.2 genannten Möglichkeiten in Anspruch nehmen, mit der Ausnahme dass der Ball in einem Erleichterungsbereich im Bunker gedroppt und in diesem Bereich zur Ruhe kommen muss, wenn der Spieler entweder Erleichterung „auf der Linie zurück“ (siehe Regel 19.2b) oder seitliche Erleichterung (siehe Regel 19.2c) in Anspruch nimmt.

2) Als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit mit zwei
Strafschlägen nach 19.3b
Der Spieler darf, wenn sein Ball im Bunker liegt, als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit mit insgesamt zwei Strafschlägen durch Erleichterung „auf der Linie zurück“
nach Regel 19.2b von außerhalb des Bunkers spielen.

Insofern bekommt mit der neuen R19.3b der Spieler jetzt auch im Zählspiel eine Chance mit Strafe aus dem Bunker zu gelangen - vorher war er auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, den Ball aus dem Bunker zu spielen... (tk)

 

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Diese Lage würde ich spielen und habe ich schon öfter erfolgreich gespielt. Allerdings habe ich auch schon Spieler, welche 6 Schläge aus einem Bunker brauchen. Da ist "unspielbar" eine vernünftige Option. Genauso hatte ich schon Lagen wie z. B. Ball in durchnässtem Sand komplett unterhalb der Oberfläche oder bergab mit überhängender Bunkerkante, wo ich nach den neuen Regeln droppen würde.

2 Wochen her

Golf Rules

Birdies werden gebraucht beim 1. GolfRules Shootout am 01.06.2019 im Golf Club Verden. Seid Ihr dabei?Beim GolfRules Shootout spielen Pros und Amateure um einen Titleist Eisensatz die Löcher B6 & B5 des Golf Club Verden e.V.. Auf den ersten vier Löchern liegt... ... MehrWeniger

Video image

 

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2 Wochen her

Golf Rules

Kommen wir heute mal wieder zu einer "Interpretation des Tages" - dieses Mal geht es in I16.1/3 "Spieler darf Erleichterung von einem der beiden Umstände wählen, wenn Beeinträchtigung durch zwei Umstände vorliegt"

Es gibt Situationen, in denen ein Spieler Beeinträchtigung durch zwei Umstände zur gleichen Zeit haben kann, und in solchen Situationen darf der Spieler wählen, von welchem der Umstände er Erleichterung in Anspruch nimmt. Wenn, nachdem er Erleichterung von dem einen Umstand genommen hat, Beeinträchtigung durch den anderen Umstand vorliegt, kann der Spieler anschließend Erleichterung vom zweiten Umstand in Anspruch nehmen.

Einige Beispiele dafür sind:

- Im Gelände beeinträchtigt ein unbewegliches Hemmnis den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers und der Ball liegt in einem Bereich, der als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist.
Der Spieler kann zuerst Erleichterung vom Hemmnis gemäß Regel 16.1 in Anspruch nehmen und den Ball in dem Boden in Ausbesserung droppen, wenn dies ein Teil des Erleichterungsbereichs ist, und er hat dann die Möglichkeit, den Ball zu spielen, wie er im Boden in Ausbesserung liegt, oder Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch zu nehmen.
Umgekehrt kann der Spieler auch Erleichterung vom Boden in Ausbesserung nehmen und, wenn dann immer noch Beeinträchtigung durch das Hemmnis vorliegt, vom Hemmnis Erleichterung in Anspruch nehmen.

- Der Ball eines Spielers ist im Gelände in Boden in Ausbesserung eingebettet.
Der Spieler hat die Möglichkeit, nach Regel 16.1 für die Beeinträchtigung durch den Boden in Ausbesserung Erleichterung in Anspruch zu nehmen oder nach Regel 16.3 für den eingebetteten Ball.
In solchen Situationen darf der Spieler jedoch nicht in einem einzigen Verfahren gleichzeitig Erleichterung von beiden Umständen in Anspruch nehmen, indem er einen Ball in einem einzigen Erleichterungsbereich droppt, der durch einen kombinierten
nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung von beiden Umständen bestimmt wird. Außer in der Situation, wo der Spieler nacheinander Erleichterung für die Beeinträchtigung von jedem dieser Umstände genommen hat und anschließend im Grunde genommen wieder an der Stelle ankommt, an der er begonnen hatte. (tk)
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Kommen wir heute mal wieder zu einer Interpretation des Tages - dieses Mal geht es in I16.1/3 Spieler darf Erleichterung von einem der beiden Umstände wählen, wenn Beeinträchtigung durch zwei Umstände vorliegt

Es gibt Situationen, in denen ein Spieler Beeinträchtigung durch zwei Umstände zur gleichen Zeit haben kann, und in solchen Situationen darf der Spieler wählen, von welchem der Umstände er Erleichterung in Anspruch nimmt. Wenn, nachdem er Erleichterung von dem einen Umstand genommen hat, Beeinträchtigung durch den anderen Umstand vorliegt, kann der Spieler anschließend Erleichterung vom zweiten Umstand in Anspruch nehmen.

Einige Beispiele dafür sind:

- Im Gelände beeinträchtigt ein unbewegliches Hemmnis den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers und der Ball liegt in einem Bereich, der als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist.
Der Spieler kann zuerst Erleichterung vom Hemmnis gemäß Regel 16.1 in Anspruch nehmen und den Ball in dem Boden in Ausbesserung droppen, wenn dies ein Teil des Erleichterungsbereichs ist, und er hat dann die Möglichkeit, den Ball zu spielen, wie er im Boden in Ausbesserung liegt, oder Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch zu nehmen.
Umgekehrt kann der Spieler auch Erleichterung vom Boden in Ausbesserung nehmen und, wenn dann immer noch Beeinträchtigung durch das Hemmnis vorliegt, vom Hemmnis Erleichterung in Anspruch nehmen.

- Der Ball eines Spielers ist im Gelände in Boden in Ausbesserung eingebettet. 
Der Spieler hat die Möglichkeit, nach Regel 16.1 für die Beeinträchtigung durch den Boden in Ausbesserung Erleichterung in Anspruch zu nehmen oder nach Regel 16.3 für den eingebetteten Ball.
In solchen Situationen darf der Spieler jedoch nicht in einem einzigen Verfahren gleichzeitig Erleichterung von beiden Umständen in Anspruch nehmen, indem er einen Ball in einem einzigen Erleichterungsbereich droppt, der durch einen kombinierten
nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung von beiden Umständen bestimmt wird. Außer in der Situation, wo der Spieler nacheinander Erleichterung für die Beeinträchtigung von jedem dieser Umstände genommen hat und anschließend im Grunde genommen wieder an der Stelle ankommt, an der er begonnen hatte. (tk)

 

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Die 13 im Frankfurter Golf-Club

2 Wochen her

Golf Rules

Das GolfRules Shootout am 01.06.2019 um 16:00 Uhr im Golf Club Verden - wer noch nicht angemeldet ist, sollte das schleunigst nachholen - schließlich winkt ein toller Preis und ein außergewöhnliches Turnier!B6 & B5 - das sind die Löcher, die wir auf unserem Shootout spielen. Zwei kurze Par 4, die gute Spieler durchaus mit dem Abschlag angreifen können - eine perfekte Ausgangslage für Birdies!

Und, seid Ihr schon angemeldet?
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Das GolfRules Shootout am 01.06.2019 um 16:00 Uhr im Golf Club Verden - wer noch nicht angemeldet ist, sollte das schleunigst nachholen - schließlich winkt ein toller Preis und ein außergewöhnliches Turnier!

 

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900 km ist mir zu weit weg, um zwei Löcher zu spielen.

2 Wochen her

Golf Rules

Heute dann mal ein anderer Abschlag und weitere Informationen zum Thema "Start der Golfrunde". In den neuen "Leitlinien für die Spielleitung" sind die wesentlichen Punkte zu diesem Thema zusammen gefasst worden.

Bevor Die Spieler die Runde beginnen, sollten diese alle notwendigen Informationen erhalten, damit sie in der Lage sind, den Platz nach den Regeln zu spielen. Im Zählspiel sollte jeder Spieler eine Scorekarte erhalten, die bei Netto-Turnieren wie Stableford, Maximum Score oder Vierball den von der Spielleitung festgelegten Vorgabenverteilungsschlüssel enthält.

Zusätzliche Unterlagen der Spielleitung sollten zudem den Spielern vor der Runde zugänglich gemacht werden. Wenn möglich sollte dieses geschehen bevor die Spieler am ersten Abschlag eintreffen, sodass diese eine angemessene Zeit haben, die Informationen zu lesen (z.B. Platzregeln, Richtlinien zum zügigen Spiel, Verhaltensrichtlinien, Evakuierungsplan, ...).

Die Spielleitung sollte nach Möglichkeit einen Starter am Abschlag, auf dem die Runde beginnt, einsetzen, um sicherzustellen, dass die Spieler alle erforderlichen Informationen besitzen und zur richtigen Zeit starten. Zur Startzeit der Gruppe sollte der Starter den ersten Spieler zur angesetzten Zeit starten. Ist dies aufgrund der Position der vorher gestarteten Gruppe nicht möglich (zum Beispiel,
wenn diese durch eine Ballsuche verzögert wird), sollte die tatsächliche Startzeit notiert werden, damit die Spielleitung diese Information bei der Anwendung von Richtlinien zum zügigen Spiel nutzen kann.

Zudem hat es sich bewährt, eine auf die offizielle Zeit eingestellte Uhr in der Nähe des ersten Abschlags zu haben, nach der alle ihre Uhren auf dieselbe Zeit stellen können, um Verspätungen am ersten Abschlag ausschließen zu können. (tk)
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Heute dann mal ein anderer Abschlag und weitere Informationen zum Thema Start der Golfrunde. In den neuen Leitlinien für die Spielleitung sind die wesentlichen Punkte zu diesem Thema zusammen gefasst worden.

Bevor Die Spieler die Runde beginnen, sollten diese alle notwendigen Informationen erhalten, damit sie in der Lage sind, den Platz nach den Regeln zu spielen. Im Zählspiel sollte jeder Spieler eine Scorekarte erhalten, die bei Netto-Turnieren wie Stableford, Maximum Score oder Vierball den von der Spielleitung festgelegten Vorgabenverteilungsschlüssel enthält.

Zusätzliche Unterlagen der Spielleitung sollten zudem den Spielern vor der Runde zugänglich gemacht werden. Wenn möglich sollte dieses geschehen bevor die Spieler am ersten Abschlag eintreffen, sodass diese eine angemessene Zeit haben, die Informationen zu lesen (z.B. Platzregeln, Richtlinien zum zügigen Spiel, Verhaltensrichtlinien, Evakuierungsplan, ...).

Die Spielleitung sollte nach Möglichkeit einen Starter am Abschlag, auf dem die Runde beginnt, einsetzen, um sicherzustellen, dass die Spieler alle erforderlichen Informationen besitzen und zur richtigen Zeit starten. Zur Startzeit der Gruppe sollte der Starter den ersten Spieler zur angesetzten Zeit starten. Ist dies aufgrund der Position der vorher gestarteten Gruppe nicht möglich (zum Beispiel,
wenn diese durch eine Ballsuche verzögert wird), sollte die tatsächliche Startzeit notiert werden, damit die Spielleitung diese Information bei der Anwendung von Richtlinien zum zügigen Spiel nutzen kann. 

Zudem hat es sich bewährt, eine auf die offizielle Zeit eingestellte Uhr in der Nähe des ersten Abschlags zu haben, nach der alle ihre Uhren auf dieselbe Zeit stellen können, um Verspätungen am ersten Abschlag ausschließen zu können. (tk)

 

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Abschlag 1 des Frankfurter Golfclub e.V.

3 Wochen her

Golf Rules

Manchmal ist ein etwas "vernachlässigtes" Thema auf dem Golfplatz der Abschlag. Das eigentliche Bauwerk, auf dem der Abschlag gesteckt wird, ist meistens einfach "da" und wird von dem Greenkeeper entsprechend der Form des Bauwerkes gemäht. Leider kann dieses sehr gravierende Auswirkungen auf die Spielgeschwindigkeit haben - deswegen sollte dieser Punkt ab und zu immer wieder einmal in den Fokus der Platzvorbereitung kommen.

Neben den Besonderheiten bzgl. der Vorgabewirksamkeit von Wettspielen (nicht mehr als zehn Meter vor oder hinter dem Messpunkt, nicht mehr als 100 Meter Abweichung auf 18 Löchern) sollte es das Ziel sein, dass die Ausrichtung des Abschlag sich immer an der idealen Spiellinie orientiert.

Hintergrund hierfür ist, dass Spieler dazu neigen, sich automatisch bzw. versehentlich im rechten Winkel zu den Abschlagmarkierungen auszurichten. Zeigen diese nicht entlang der idealen (sicheren!) Spiellinie, so gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass nach dem Abschlag übermäßig viele Spieler ihre Bälle suchen müssen. Ein Stau und entsprechend längere Spielzeiten sind die leicht vermeidbare Folge davon. (tk)
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Manchmal ist ein etwas vernachlässigtes Thema auf dem Golfplatz der Abschlag. Das eigentliche Bauwerk, auf dem der Abschlag gesteckt wird, ist meistens einfach da und wird von dem Greenkeeper entsprechend der Form des Bauwerkes gemäht. Leider kann dieses sehr gravierende Auswirkungen auf die Spielgeschwindigkeit haben - deswegen sollte dieser Punkt ab und zu immer wieder einmal in den Fokus der Platzvorbereitung kommen. 

Neben den Besonderheiten bzgl. der Vorgabewirksamkeit von Wettspielen (nicht mehr als zehn Meter vor oder hinter dem Messpunkt, nicht mehr als 100 Meter Abweichung auf 18 Löchern) sollte es das Ziel sein, dass die Ausrichtung des Abschlag sich immer an der idealen Spiellinie orientiert. 

Hintergrund hierfür ist, dass Spieler dazu neigen, sich automatisch bzw. versehentlich im rechten Winkel zu den Abschlagmarkierungen auszurichten. Zeigen diese nicht entlang der idealen (sicheren!) Spiellinie, so gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass nach dem Abschlag übermäßig viele Spieler ihre Bälle suchen müssen. Ein Stau und entsprechend längere Spielzeiten sind die leicht vermeidbare Folge davon. (tk)

 

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Wie wahr, wie wahr. Und wenn der Ball dann im Gemüse landet sind die Greenkeeper schuld, da die Markierung nicht in Spielrichtung steht... 🙈🥳 Auch das Aufteen mm-genau auf der Markierungslinie der Abschlagsmarkierung ist immer wieder herrlich.... als ob man durch das Aufteen 27-38cm hinter der Linie einen Nachteil hätte... 🙈😎😊✌🏼

Abschlag ausgerichtet auf die ideale Spiellinie?? Welch schöner Traum 😊 Könnte das mal zu einer Regel erhoben werden??

Ich sag nur Aukrug Tee1. Wieviele haben da wohl schon auf die Drivingrange rübergeschlagen😂

Hier ist ein klasse Beispiel wie man Abschlag Markierungen nicht Platziert. So weit auseinander und im tiefen Semirough, das der Spieler keine chance hätte sich zu orientieren. 5 Meter auseinander ist ideal für die Schonung der Spielfläche und für den Spieler in seine Orientierung, aber dan müsste der Greenkeeper vom Mäher absteigen und das geht garnicht.😉

3 Wochen her

Golf Rules

Heute eine Frage unseres treuen Zuschauers Daniel: Habe ich hierbei alles richtig gemacht?

Die Kurzform: Ja.

Die Langform:

Der eingebettete Ball in der Bunkerwand befindet sich im Gelände, R16.3. Nach R16.3b wird für einen eingebetteten Ball im Gelände Erleichterung gewährt, in dem der Ball, ausgehend vom Bezugspunkt unmittelbar hinter dem Ball, innerhalb des Erleichterungsbereichs von einer Schlägerlänge gedroppt wird.

Kommt der Ball an der Stelle dann nicht zur Ruhe wird nach R14.3c (2) der Ball dorthin gelegt, wo er beim zweiten Drop die Erde zuerst berührte. Bleibt er dann nicht liegen wird die nächste Stelle von dort aus gesucht, wo der Ball liegen bleibt, wie es in R14.2e beschrieben ist.

Also, alles richtig gemacht, Daniel!Heute eine Frage unseres treuen Zuschauers Daniel: Habe ich hierbei alles richtig gemacht? Die Kurzform: Ja. Die Langform: Der eingebettete Ball in der Bunke...
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Video image

 

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ist diese ball schon eingebohrt??

3 Wochen her

Golf Rules

Manchmal, hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.

Wie hier im Video. Erst trifft der Spieler den Baum, dann sich selbst und dann liegt der Ball so unglücklich, dass der Spieler sich nicht bewegen kann ohne den Ball zu bewegen. Und nun?

Erst einmal hat der Spieler Glück im Unglück, denn, mit den 2019er Regeln hielt die Änderung Einzug, die dazu führt, dass der Spieler, der sich selbst trifft, nicht mehr dafür bestraft wird, R11.1a.

Nun liegt der Ball aber am Fuss des Spielers und würde sich bei einer Bewegung des Spielers sofort ebenfalls bewegen. Welche Regel gilt hier? R9.3, weil die Schwerkraft als Naturkraft zuschlägt? R9.4, weil der Spieler die Bewegung verursacht, was einen Strafschlag nach sich zieht? Ist die Lage nicht schon Strafe genug?

Das dachten sich die Regelgeber auch, was uns zur

Interpretation des Tages

bringt:

Int I11.1b/2 –

"Was zu tun ist, wenn der Ball sich bewegt,
nachdem er versehentlich abgelenkt oder aufgehalten
wurde"

Kommt ein Ball, nachdem er versehentlich abgelenkt wurde, an einer Person oder einem äußeren Einfluss zur Ruhe, und die Person oder der äußerer Einfluss bewegt sich oder wird bewegt, gilt Regel 9, und der Spieler muss dieser Regel entsprechend verfahren. Es fällt jedoch keine Strafe unter Regel 9 an, wenn der Ball sich bewegt, nachdem er an einer Person oder Ausrüstung zur Ruhe gekommen ist. Beispiele, bei denen keine Strafe anfällt sind, sind unter anderem:

•Der Ball des Spielers kommt am Fuß des Gegners zur Ruhe, nachdem er durch ihn
versehentlich aufgehalten wurde, und der Ball bewegt sich als Folge einer Bewegung
des Gegners. Der Spieler muss den Ball zurücklegen, wie in Regel 9.5 verlangt, aber
weder der Spieler noch der Gegner ziehen sich eine Strafe zu.

•Der Ball des Spielers in Bewegung wird versehentlich durch den Schläger des
Spielers aufgehalten, als der Ball einen Hügel zurückrollt und der Ball bewegt sich
als Folge der Wegnahme des Schlägers. Der Spieler muss den Ball zurücklegen, wie Regel 9.4 verlangt, aber er zieht sich keine Strafe zu. (...)

Danke an Felix Matz für den Link!
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Hier muss man aber anmerken ,dass nur das unabsichtliche Aufhalten ,nicht unter Strafe gestellt wird.Sollte die Handlung absichtlich sein fällt es unter Strafe (11.2b)Grundstrafe.

3 Wochen her

Golf Rules

Kai hatte eine Frage zur Vorgabenwirksamkeit eines Turniers:

"Moin Torben,

wir haben letzte Woche bei den DoSe ein vorgabewirksames Wettspiel gehabt.

Nun sind bei einigen Gruppen zeitweise die Grünsprenger angegangen. Dies war weder geplant, noch gewollt.

Zudem startete eine Spielgruppe (nicht Teilnehmer des Turniers, nicht kundige / oder eher ignorante Gäste) ins das Turnier und behinderten eine folgende Spielgruppe, die dadurch warten mussten.

Das Turnier wurde zu Ende gespielt.
Die Spielleitung hat das Turnier nun als NV gewertet, weil es diese Unregelmäßigkeiten gab.

Da ich dazu befragt wurde, habe ich das Thema nun im Vorgabenausschuss.

Wir würden sagen, dass diese Themen eine Anerkennung der Vorgabewirksamkeit nicht rechtfertigt.

Wie siehst Du das?

Gruss Kai"

Ein Turnier ist vorgabenwirlsam, wenn die Gesamtumstände, insbesondere die Platzverhältnisse das vorgabewirksame Spiel zulassen. Das heißt vor allem, dass der Platz vorgabenwirksam gesteckt ist.

Weder Regner die laufen, noch (Fremd-) Spieler, die im Turnier zwischenspielen, sind ein Grund an der Vorgabenwirksamkeit zu zweifeln.Allerdings muss man bei den Regnern schauen, dass der Platz an sich bespielbar bleibt. Insoweit hätte die Spielleitung sicher einschreiten können, allein, beides ist regeltechnisch als "nicht zum Spiel gehörig" erfasst und man kann damit umgehen. Zur Not muss der Spieler dann warten, bis der Renner etwas weiter ist, damit er nicht nass wird.
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Kai hatte eine Frage zur Vorgabenwirksamkeit eines Turniers:

Moin Torben,

wir haben letzte Woche bei den DoSe ein vorgabewirksames Wettspiel gehabt. 

Nun sind bei einigen Gruppen zeitweise die Grünsprenger angegangen. Dies war weder geplant, noch gewollt.

Zudem startete eine Spielgruppe (nicht Teilnehmer des Turniers, nicht kundige / oder eher ignorante Gäste) ins das Turnier und behinderten eine folgende Spielgruppe, die dadurch warten mussten.

Das Turnier wurde zu Ende gespielt. 
Die Spielleitung hat das Turnier nun als NV gewertet, weil es diese Unregelmäßigkeiten gab.

Da ich dazu befragt wurde, habe ich das Thema nun im Vorgabenausschuss.

Wir würden sagen, dass diese Themen eine Anerkennung der Vorgabewirksamkeit nicht rechtfertigt.

Wie siehst Du das? 

Gruss Kai

Ein Turnier ist vorgabenwirlsam, wenn die Gesamtumstände, insbesondere die Platzverhältnisse das vorgabewirksame Spiel zulassen. Das heißt vor allem, dass der Platz vorgabenwirksam gesteckt ist.

Weder Regner die laufen, noch (Fremd-) Spieler, die im Turnier zwischenspielen, sind ein Grund an der Vorgabenwirksamkeit zu zweifeln.Allerdings muss man bei den Regnern schauen, dass der Platz an sich bespielbar bleibt.  Insoweit hätte die Spielleitung sicher einschreiten können, allein, beides ist regeltechnisch als nicht zum Spiel gehörig erfasst und man kann damit umgehen. Zur Not muss der Spieler dann warten, bis der Renner etwas weiter ist, damit er nicht nass wird.

 

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Spannend! Aber eine Nachfrage: Sollten in einem Turnier nicht für alle Spieler dieselben Bedingungen herrschen, sofern diese durch Menschen/Spielleitung beeinflusst werden können? Wenn man im Bild nach links scrollt sieht man, dass etwa der Bunker zur Hälfte mindestens im Wasser steht durch die Beregnungsanlagen. Ja, man kann Erleichterung in Anspruch nehmen, aber die Situation ist ja erstmal grundsätzlich anders als Wetterveränderungen, die in der Regel alle Spieler auf dem Platz treffen. Spielen solche Überlegungen (Platz völlig unterschiedlich für die Spieler) demnach keine Rolle, Hauptsache, Tees und Bahnen sind ordentlich gesteckt?

3 Wochen her

Golf Rules

Walter hatte eine Frage an uns:

"Guten Abend zusammen,

Auf unserem Platz sind Spielverbotszonen - unter anderem zur Schonung von Neuanpflanzungen - mit blauen Pfählen mit grünem Kopf markiert.

Es kam in einem großen Kreis die Frage auf, welche Möglichkeiten denn ein Spieler hat, wenn eine Zone nur einfach mit blauen Pfählen gekennzeichnet ist.
Selbstverständlich kann er dann von solchen ungewöhnlichen Platzverhältnissen Erleichterung in Anspruch nehmen.
Ich habe mir erlaubt, darauf hinzuweisen, dass neben der Erleichterung auch die Möglichkeit besteht, aus dem blau gekennzeichneten Bereich zu spielen, wenn dies dem Spieler - aus welchen Gründen auch immer - vernünftiger erscheint.
Z.B. wenn ein Wildschweinschaden auf dem Fairway großzügig blau gesteckt ist, mein Ball darin aber gut liegt, und mich ein Drop nach Erleichterung ggf. in schlechtere Lage bringen könnte.
Schließlich ist eine Erleichterungsmöglichkeit nur ein Angebot und kein "Muss"

Man hat energisch widersprochen, und behauptet, das sei nicht erlaubt.
(Wobei ich mich frage, wo dann der Unterschied zu einer entsprechenden Spielverbotszone läge.)

Ich spiele seit über 30 Jahren Golf und glaube sicher zu wissen, dass auch schon früher das Spielen des Balles aus "Blau" - so wie er liegt - immer eine Option war.
Ich bin jetzt etwas verunsichert und würde , bevor ich Geld verwette und dumm dastehe, mal gerne die Expertenmeinung hören.

Danke

und Grüße

Walter"

Also: Spielverbotszonen können in Penalty Areas (in der Regel rot oder gelb mit grüner Kappe) und in ungewöhnlichen Platzverhältnissen (idR blau mit grüner Kappe) eigerichtet werden. Dann darf aus der Penalty Area oder den uPV nicht mehr gespielt werden und es MUSS Erleichterung in Anspruch genommen werden. Umgekehrt bedeutet dies, dass sowohl aus uPV als auch einer Penalty Area der Ball immer gespielt werden DARF, wenn es nicht durch eine Platzregel zu einer Spielverbotszone verboten ist.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit an: fragen@golf-rules.com
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Walter hatte eine Frage an uns:

Guten Abend zusammen,

Auf unserem Platz sind Spielverbotszonen - unter anderem zur Schonung von Neuanpflanzungen - mit blauen Pfählen mit grünem Kopf markiert.

Es kam in einem großen Kreis die Frage auf, welche Möglichkeiten denn ein Spieler hat, wenn eine Zone nur einfach mit blauen Pfählen gekennzeichnet ist.
Selbstverständlich kann er dann von solchen ungewöhnlichen Platzverhältnissen Erleichterung in Anspruch nehmen.
Ich habe mir erlaubt, darauf hinzuweisen, dass neben der Erleichterung auch die Möglichkeit besteht, aus dem blau gekennzeichneten Bereich zu spielen, wenn dies dem Spieler  - aus welchen Gründen auch immer - vernünftiger erscheint.
Z.B. wenn ein Wildschweinschaden auf dem Fairway großzügig blau gesteckt ist, mein Ball darin aber gut liegt, und mich ein Drop nach Erleichterung ggf. in schlechtere Lage bringen könnte. 
Schließlich ist eine Erleichterungsmöglichkeit nur ein Angebot und  kein Muss

Man hat energisch widersprochen, und behauptet, das sei nicht erlaubt.
(Wobei ich mich frage, wo dann der Unterschied zu einer entsprechenden Spielverbotszone läge.)

Ich spiele seit über 30 Jahren Golf und glaube sicher zu wissen, dass auch schon früher das Spielen des Balles aus Blau - so wie er liegt - immer eine Option war. 
Ich bin jetzt etwas verunsichert und würde , bevor ich Geld verwette und dumm dastehe, mal gerne die Expertenmeinung hören.

Danke

und Grüße

Walter

Also: Spielverbotszonen können in Penalty Areas (in der Regel rot oder gelb mit grüner Kappe) und in ungewöhnlichen Platzverhältnissen (idR blau mit grüner Kappe) eigerichtet werden. Dann darf aus der Penalty Area oder den uPV nicht mehr gespielt werden und es MUSS Erleichterung in Anspruch genommen werden. Umgekehrt bedeutet dies, dass sowohl aus uPV als auch einer Penalty Area der Ball immer gespielt werden DARF, wenn es nicht durch eine Platzregel zu einer Spielverbotszone verboten ist. 

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit an: fragen@golf-rules.com

 

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Diese Pfosten sehen ja fast aus wie die Waffen von Game of Thrones. Heftig!

Und die Spielverbotszone zu betreten ist auch sehr kritisch, je nach dem wie die MPR dazu aussieht. Aber grundsätzlich darf ich diese betreten, wenn es keine entsprechende MPR gibt. Ist das richtig?

3 Wochen her

Golf Rules

Vor ein paar Tagen ging das Video um die Welt, in dem Zach Johnson bei den Masters 2019 seinen Ball bei einem Probeschwung versehentlich vom Tee schubste.

Wir wurden gefragt, was eigentlich ist, wenn er den Ball dann ganz einfach gespielt hätte, denn spielen wie er liegt ginge ja (fast) immer.

Wenn der Ball aufgeteet ist, ist er noch nicht im Spiel, das ist er erst mit dem Schlag (vgl. R6.2b (5), R10.1a). Da er nur vom Tee "geschubst" wurde als die Spielerin ihn ansprach (oder wie bei Johnson beim Probeschwung versehentlich berührt wurde), ist er eben noch nicht im Spiel. Der erste Schlag nach dem Ball im Sinne der Golfregeln erfolgte dann von außerhalb des Abschlags, da er vor den Abschlagsmarkierungen lag, als er gespielt wurde (vgl. R6.2b (5)).

Welche Folgen das nach sich zieht kommt auf die Spielform, Lochspiel oder Zählspiel, an:

Im Lochspiel ist das straflos, der Gegner kann den Schlag aber für ungültig erklären, R6.1b (1).

Im Zählspiel gilt R6.1b (2), der Spieler zieht sich die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu und muss den Fehler berichtigen, indem er einen Ball von innerhalb des Abschlags spielt:

· Der von außerhalb des Abschlags gespielte Ball ist nicht im Spiel.

· Dieser Schlag und alle weiteren Schläge vor Berichtigung des Fehlers (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge, die beim Spielen dieses Balls angefallen sind) zählen nicht.

· Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag macht, um das nächste Loch zu beginnen oder beim letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist er disqualifiziert.

Also: "Spielen wie er liegt" geht eben doch nicht immer...
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Ball vom Tee geschubst - und gespielt...

 

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Was wäre wenn der Ball nach dem Schubs innerhalb der Markierung liegt und der Spieler schlägt? Das gilt als Schlag und der Ball ist im Spiel. Korrekt? Aufteen muss er nicht und "ehrlich nach dem Ball schlagen" kann er auch ohne es vorher anzukündigen.

Björn Becker

Da passt doch eine Frage dazu, die sich unlängst während eines Turniers ergab - ein Zählspiel mit Stableford-Vorgabe: Der beim Abschlag gespielte Ball landet nicht da, wo er soll (auf dem Fairway), sondern kollidiert im Flug mit einem Baumstamm. Mit der Folge, dass die Flugbahn des Balls umgekehrt wird, der Ball wieder auf dem Abschlag landet und ein paar Meter hinter der Spielerin rechts neben der gemähten Abschlagfläche zur Ruhe kommt. Die Spielerin nahm den Ball auf, teete ihn erneut auf und wiederholte ihren Abschlag - wobei sie den ersten Abschlag zzgl eines Strafschlags zählte (also den zweiten Abschlag als dritten Schlag zählte). War ihr Vorgehen korrekt - sprich eine erlaubte Möglichkeit, ihr Spiel fortzusetzen? Oder hätte sie den Ball von dem Punkt spielen müssen, wo er zur Ruhe gekommen war (und problemlos spielbar gewesen wäre)?

3 Wochen her

Golf Rules

"Bin ich schon drin oder was?" fragte unser BundesBoris vor vielen Jahren in einer Werbung - und diese Frage ist immer noch aktuell: Hier im Video fragt das Agnes, die auf dem 9ten Loch des WINSTONlinks mit Wind und einem schlagenden Flaggenstock zu kämpfen hatte.

Also, eingelocht?

Ja, denn R13.2c sagt uns:

"Kommt der Ball eines Spielers am Flaggenstock, der sich im Loch befindet, zur Ruhe,

· wird der Ball als eingelocht angesehen, wenn er sich teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch befindet, auch wenn sich der Ball nicht vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet.

· Befindet sich der Ball nicht teilweise unterhalb der Grünoberfläche im Loch,

Ø ist der Ball nicht eingelocht und muss gespielt werden, wie er liegt.

Ø Wird der Flaggenstock entfernt und der Ball bewegt sich (gleich, ob er ins Loch fällt oder sich vom Loch entfernt), ist dies straflos und der Ball muss an den Lochrand zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2)."

Also, der Ball befindet sich teilweise unterhalb der Lochkante und ruht am Flaggenstock, daher gilt er als eingelocht.

Fazit: DRIN!
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Eingelocht?

 

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Da passiert genau das welches die Lochkante beschädigt Ich beobachte das schon bei uns im Club , da wir fast immer Wind haben gibt es diese Situation öfter 😢 Hat jetzt jetzt nichts mit der neuen Regel zu tun , sorry

Frage: Wenn Agnes den Flaggenstock bewegt hätte und der Ball ins Loch fällt ist er NICHT eingelocht? Falls Ja: Woraus ergibt sich das?

4 Wochen her

Golf Rules

Das Ziel jedes Lochs ist das Loch, was nach der Definition in den Golfregeln einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein muss.

Der Greenkeeper, der die Löcher sticht, sollte darauf achten, dass die Golfregeln eingehalten werden, insbesondere, dass der Locheinsatz in seinem äußeren Durchmesser nicht mehr als 10,8 cm misst und dass der Einsatz nach Möglichkeit mindestens 2,5 cm unter die Grünoberfläche eingelassen wird (es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich).

Unzulässig sind sog. „Lochringe“ (dünne Kunststoffringe, die über dem eigentlichen Einsatz den Rand schonen sollen), da bei Verwendung dieser Teile das Loch nicht mehr der Erklärung „Loch“ in den Golfregeln entspricht. Unter Verwendung dieser Ringe gespielte Wettspiele sind nicht vorgabenwirksam (weder die Unterspielungen
noch die Überspielungen). (tk)
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Das Ziel jedes Lochs ist das Loch, was nach der Definition in den Golfregeln einen Durchmesser von 108 mm (4,25 Inch) haben und mindestens 101,6 mm (4 Inch) tief sein muss. 

Der Greenkeeper, der die Löcher sticht, sollte darauf achten, dass die Golfregeln eingehalten werden, insbesondere, dass der Locheinsatz in seinem äußeren Durchmesser nicht mehr als 10,8 cm misst und dass der Einsatz nach Möglichkeit mindestens 2,5 cm unter die Grünoberfläche eingelassen wird (es sei denn, die Bodenbeschaffenheit macht einen kleineren Abstand zur Oberfläche erforderlich).

Unzulässig sind sog. „Lochringe“ (dünne Kunststoffringe, die über dem eigentlichen Einsatz den Rand schonen sollen), da bei Verwendung dieser Teile das Loch nicht mehr der Erklärung „Loch“ in den Golfregeln entspricht. Unter Verwendung dieser Ringe gespielte Wettspiele sind nicht vorgabenwirksam (weder die Unterspielungen
noch die Überspielungen). (tk)

 

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Um den oberen Rand trotzdem weiß zu bekommen, gibt es eine Vorrichtung um es per Spraydose zu lackieren. Die neuen Golfregeln, insbesondere, das man die Fahne nicht mehr aus dem Loch nehmen muss beschleunigt die Zerstörung der Lochkanten sehr, hier wären solche Ringe durchaus sinnvoll. Ich beobachte seit ca. einem Monat, das die Ränder viel schneller "ranzig" werden.

Da würden mir auf Anhieb einige Clubs einfallen, deren Turniere damit hinfällig wären.

Aha 🙂

4 Wochen her

Golf Rules

Hat zwar nicht direkt etwas mit Golfregeln zu tun, aber wir behalten das mal für Euch "im Auge"...

The R&A
The countdown to the World Handicap System is on! The R&A and United States Golf Association - USGA are starting to release materials, including an animated series of videos, to get associations, clubs and players ready for implementation from 2020. po.st/WHSLaunch
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The R&A

 

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Damit sind die deutschen Funktionäre in Wiesbaden übrigens nicht einverstanden. Sie möchten an einem bewährten Lizenzmodel festhalten, damit z. B. ein Club nicht einfach nach Indien abwandert.

4 Wochen her

Golf Rules

Slow Play - mit Edoardo Molinari hat sich ein Tourspieler einmal "Luft" gemacht und sich über die 5:30h-Runden auf der Tour beklagt. Nach entsprechenden Rückmeldungen hat Molinari dann noch einmal in einem Extra-Tweet auf seinem Twitter-Account (twitter.com/DodoMolinari) die "offizielle" Liste der Tour veröffentlicht, aus der entnommen werden kann, wie oft welcher Spieler "auf die Uhr" genommen bzw. dann auch offiziell ermahnt wurde.

Doch was sagen die Golfregeln zu diesem Thema? Regel 5.6 "Unangemessene Verzögerung; zügiges Spiel" befasst sich mit dieser Thematik und gibt der Spielleitung verschiedene Möglichkeiten für das Eingreifen. Unabhängig davon gibt es aber auch Hinweise, wie

(1) Empfehlungen zum Spieltempo. Die Spieler sollen ihre Runde zügig spielen, einschließlich der Zeit, die sie benötigen
- jeden Schlag vorzubereiten und auszuführen,
- für den Weg zwischen den Schlägen und
- für den Weg nach Beendigung des Lochs zum nächsten Abschlag.
Ein Spieler sollte sich im Voraus auf seinen nächsten Schlag vorbereiten und spielbereit sein, wenn er an der Reihe ist.
Wenn der Spieler an der Reihe ist, zu spielen
- wird empfohlen, dass er innerhalb von 40 Sekunden schlägt, nachdem er in der Lage ist (oder sein sollte), ohne Störung oder Ablenkung zu spielen und
- dabei sollte es für ihn gewöhnlich möglich sein, noch schneller zu spielen, wozu er hiermit ermutigt wird.

(2) Außerhalb der Reihenfolge spielen, um Zeit zu sparen. Abhängig
von der jeweiligen Spielform gibt es Situationen, in denen Spieler außerhalb der Reihenfolge spielen dürfen, um den Spielfluss zu beschleunigen.
- Im Lochspiel dürfen Spieler übereinkommen, dass einer von Ihnen außerhalb der Reihenfolge spielt, um Zeit zu sparen (siehe Regel 6.4a).
- Im Zählspiel dürfen Spieler auf sichere und verantwortungsvolle Weise „Ready Golf“ spielen (siehe Regel 6.4b Ausnahme).

(3) Richtlinien der Spielleitung für zügiges Spiel. Um schnelles Spiel zu
fördern und durchzusetzen, sollte die Spielleitung eine Platzregel mit Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit erlassen.
Diese Richtlinie kann eine Höchstspielzeit für eine Runde, ein Loch, eine Reihe von Löchern oder für einen Schlag festlegen. Sie kann auch Strafen für einen Verstoß gegen diese Richtlinie festsetzen.

Weitere Informationen hierzu findet man auch im "Offiziellen Handbuch", Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 5G (Empfehlungen zum Inhalt der Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit) oder in den Musterplatzregeln 8K (Richtlinien zur Spielgeschwindigkeit)... (tk)
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Slow Play - mit Edoardo Molinari hat sich ein Tourspieler einmal Luft gemacht und sich über die 5:30h-Runden auf der Tour beklagt. Nach entsprechenden Rückmeldungen hat Molinari dann noch einmal in einem Extra-Tweet auf seinem Twitter-Account (https://twitter.com/DodoMolinari) die offizielle Liste der Tour veröffentlicht, aus der entnommen werden kann, wie oft welcher Spieler auf die Uhr genommen bzw. dann auch offiziell ermahnt wurde.

Doch was sagen die Golfregeln zu diesem Thema? Regel 5.6 Unangemessene Verzögerung; zügiges Spiel befasst sich mit dieser Thematik und gibt der Spielleitung verschiedene Möglichkeiten für das Eingreifen. Unabhängig davon gibt es aber auch Hinweise, wie 

(1) Empfehlungen zum Spieltempo. Die Spieler sollen ihre Runde zügig spielen, einschließlich der Zeit, die sie benötigen
- jeden Schlag vorzubereiten und auszuführen,
- für den Weg zwischen den Schlägen und
- für den Weg nach Beendigung des Lochs zum nächsten Abschlag.
Ein Spieler sollte sich im Voraus auf seinen nächsten Schlag vorbereiten und spielbereit sein, wenn er an der Reihe ist.
Wenn der Spieler an der Reihe ist, zu spielen
- wird empfohlen, dass er innerhalb von 40 Sekunden schlägt, nachdem er in der Lage ist (oder sein sollte), ohne Störung oder Ablenkung zu spielen und
- dabei sollte es für ihn gewöhnlich möglich sein, noch schneller zu spielen, wozu er hiermit ermutigt wird.   

(2) Außerhalb der Reihenfolge spielen, um Zeit zu sparen. Abhängig
von der jeweiligen Spielform gibt es Situationen, in denen Spieler außerhalb der Reihenfolge spielen dürfen, um den Spielfluss zu beschleunigen.
- Im Lochspiel dürfen Spieler übereinkommen, dass einer von Ihnen außerhalb der Reihenfolge spielt, um Zeit zu sparen (siehe Regel 6.4a).
- Im Zählspiel dürfen Spieler auf sichere und verantwortungsvolle Weise „Ready Golf“ spielen (siehe Regel 6.4b Ausnahme).

(3) Richtlinien der Spielleitung für zügiges Spiel. Um schnelles Spiel zu
fördern und durchzusetzen, sollte die Spielleitung eine Platzregel mit Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit erlassen.
Diese Richtlinie kann eine Höchstspielzeit für eine Runde, ein Loch, eine Reihe von Löchern oder für einen Schlag festlegen. Sie kann auch Strafen für einen Verstoß gegen diese Richtlinie festsetzen.

Weitere Informationen hierzu findet man auch im Offiziellen Handbuch, Leitlinien für die Spielleitung, Abschnitt 5G (Empfehlungen zum Inhalt der Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit) oder in den Musterplatzregeln 8K (Richtlinien zur Spielgeschwindigkeit)... (tk)

 

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Selbst Amateure sind schneller als Profis, obwohl verschlagene Bälle mit 2-3 Minuten Zeit gesucht werden. Bei Profis, auch bei Ranglistenturnieren, stehen Referees oder Volunteers an der Bahn und markieren die Bälle im Rough. Suchen müssen die nicht! Im übrigen habe ich festgestellt, dass Spieler mit niedrigem HCP gern mal ihre Kugel weit ins Rough, auch gerne mal auf die angrenzenden Fairways schlagen. Suchen und zurückspielen kostet dann Zeit. Spieler mit höherem HCP spielen nicht mit letztem Risiko, brauchen mehr Schläge, bleiben aber häufiger auf der Bahn. Profis und welche die sich so sehen, verbringen viel Zeit auf dem Grün. Ins Loch spielen sie auch nicht viel besser als Amateure. Also was soll es, Einzelspieler schaffen 9 Loch in 1 1/4 Std., 3-4 Spieler, auch meine alte Herrengruppe, generell unter 2 Std.. Also liebe Golffreunde mit niedrigem HCP, hört auf euch über Flights vor euch zu beschweren. Ich habe auch etliche Male auf der Bank gewartet, bis ihr mal mit Suchen und Einlochen fertig ward, ohne den ersten Schlag über 200m auf die Bahn zu schlagen. Schönes Spiel weiterhin, vor allen Dingen entspannt und mit Rücksicht!

Moin. Sehr interessant ist auch das Handbuch Spielgeschwindigkeit des DGV, das sich sehr ausführlich mit diesem Thema befasst. Kann man als PDF runterladen.

Leider ist das die Realität, nicht nur bei der Profi Tour. Bei der Rangliste am Wochenende des GVNB spielten die Golfer 4.50 std und damit war man noch zufrieden seitens der Spielleitung. Keine Gruppe war das gesamte Wochenende auf der Uhr, obwohl große Lücken vorhanden waren. Ich will damit sagen die Verantwortlichen brauchen Mut und Rückendeckung gegen langsames spiel vorzugehen. Tun sie das wird sich die spielgeschwindigkeit schnell und spürbar verbessern.

Es gibt Auswüchse wie Bryson DeChambeau, der zur Schlagvorbereitung z. B. einmal 2,5 min gebraucht hat. 40 Sekunden ist grosszügig. Eine übliche Zeit am Tee sind 20-25 Sekunden. Speedgolfer brauchen inkl. Aufteen 8 sek., vom Boden 2 sek. Am wenigsten halte ich von der Bestimmung "mehr als ein Loch vor der Gruppe frei". Wenn davor eine Gruppe sehr schnell spielt, ein Spieler wegen eines schlechten Tages öfters aufhebt, oder ein Spieler die Gruppe verlässt, kann die nachfolgende Gruppe nichts für entstehende Lücke. Das sollte immer in Kombination mit einer Durchgangszeit gesehen werden, und dann von der Spielleitung die langsamen Spieler beobachtet, gegebenenfalls verwarnt und eskaliert werden.

Ja, aber das sind Profis, und nur zu 2t, maximal mal zu 3t. Plus Caddy, der sich um alles andere kümmert. Trotzdem (oder gerade deswegen) nehmt denen das Birdiebook weg. Wenn „wir“ Amateure am Ende der Skala sooooo lang bräuchten –, wir würden mit Schmipf und Schande vom Platz gejagt.

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4 Wochen her

Golf Rules

Hochspannungsmasten und -leitungen gibt es auf einigen Golfplätzen. Was aber passiert, wenn ein Ball einen Masten / Leitung trifft und abgelenkt wird?

Um Klarheit über das Vorgehen zu bekommen, sollte zu diesem Zweck die Musterplatzregel E-11 "Ball durch Stromleitung abgelenkt" in Kraft gesetzt werden. Die Spielleitung darf festlegen, dass, wenn ein Ball die Stromleitung trifft (und Masten Halteseile oder Pfähle, die die Stromleitung stützen), der Schlag nicht zählt und der Spieler den Schlag erneut spielen muss.

„Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball eines Spielers eine Stromleitung [oder Mast, oder Halteseil oder Stützpfahl] während des Spiels von Loch [Lochnummer eingeben] getroffen hat, zählt der Schlag nicht. Der Spieler muss einen Ball straflos von der Stelle des vorherigen Schlags spielen (siehe Regel 14.6 zum Verfahren).

Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Diese Platzregel sollte üblicherweise nicht für Stromleitungen gelten, die das Spiel eines Lochs nicht behindern oder die im Aus sind. Eine Platzregel, die dem Spieler eine Wahl lässt, den Schlag zu wiederholen, wenn sein Ball eine Stromleitung trifft, sollte nicht eingeführt werden. (tk)
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Hochspannungsmasten und -leitungen gibt es auf einigen Golfplätzen. Was aber passiert, wenn ein Ball einen Masten / Leitung trifft und abgelenkt wird?

Um Klarheit über das Vorgehen zu bekommen, sollte zu diesem Zweck die Musterplatzregel E-11 Ball durch Stromleitung abgelenkt in Kraft gesetzt werden. Die Spielleitung darf festlegen, dass, wenn ein Ball die Stromleitung trifft (und Masten Halteseile oder Pfähle, die die Stromleitung stützen), der Schlag nicht zählt und der Spieler den Schlag erneut spielen muss. 

„Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball eines Spielers eine Stromleitung [oder Mast, oder Halteseil oder Stützpfahl] während des Spiels von Loch [Lochnummer eingeben] getroffen hat, zählt der Schlag nicht. Der Spieler muss einen Ball straflos von der Stelle des vorherigen Schlags spielen (siehe Regel 14.6 zum Verfahren).

Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“ 

Diese Platzregel sollte üblicherweise nicht für Stromleitungen gelten, die das Spiel eines Lochs nicht behindern oder die im Aus sind. Eine Platzregel, die dem Spieler eine Wahl lässt, den Schlag zu wiederholen, wenn sein Ball eine Stromleitung trifft, sollte nicht eingeführt werden. (tk)

 

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Wir haben noch einen Hinweis von einem aufmerksamen Leser bekommen, den wir gerne noch ergänzen möchten: "Zu eurer Regelunterweisungsapp mit Thema Stromleitung und deren Masten wäre vielleicht der Hinweis hilfreich (damit ihr nicht falsch zitiert werdet), dass die Platzregeln/die Hardcard des DGV die Strommasten aus dem Erleichterungsverfahren ausgeschlossen hat und nur das Treffen der Leitungen Erleichterung erlaubt bzw vorschreibt. Hier unterscheiden sich die Verbandsregeln NRW und DGV. "

Ist genauso richtig im GC op de Niep geregelt 👍

Nahetal 😉 sehr schöner Platz

Moritz Gerlach

4 Wochen her

Golf Rules

Die Deutschen Lochspielmeisterschaften im Frankfurter GC neigen sich dem Ende - die sehr selten gespielte Spielform hat Ihren Reiz aber auch einige Besonderheiten. So z.B. bzgl. der Spielfolge...

Im Zählspiel ist Spielen außer der Reihe straflos und Spieler haben das Recht und werden ermutigt „Ready Golf“, das heißt in sicherer und verantwortungsbewusster Weise auch außer der Reihe zu spielen.

Im Lochspiel ist die Spielfolge sehr wichtig. Wenn der Spieler außer der Reihe spielt, hat der Gegner das Recht, diesen Schlag für ungültig zu erklären und den Spieler noch einmal spielen zu lassen.

Aber man darf im Lochspiel auch miteinander sprechen. Denn um Zeit zu sparen, darf ein Spieler den Gegner bitten oder der Bitte des Gegners zustimmen, außer der Reihe zu spielen. Schlägt der Gegner dann außer der Reihe, hat der Spieler auf sein Recht verzichtet, diesen Schlag für ungültig zu erklären. (tk)
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Die Deutschen Lochspielmeisterschaften im Frankfurter GC neigen sich dem Ende - die sehr selten gespielte Spielform hat Ihren Reiz aber auch einige Besonderheiten. So z.B. bzgl. der Spielfolge...

Im Zählspiel ist Spielen außer der Reihe straflos und Spieler haben das Recht und werden ermutigt „Ready Golf“, das heißt in sicherer und verantwortungsbewusster Weise auch außer der Reihe zu spielen.

Im Lochspiel ist die Spielfolge sehr wichtig. Wenn der Spieler außer der Reihe spielt, hat der Gegner das Recht, diesen Schlag für ungültig zu erklären und den Spieler noch einmal spielen zu lassen.

Aber man darf im Lochspiel auch miteinander sprechen. Denn um Zeit zu sparen, darf ein Spieler den Gegner bitten oder der Bitte des Gegners zustimmen, außer der Reihe zu spielen. Schlägt der Gegner dann außer der Reihe, hat der Spieler auf sein Recht verzichtet, diesen Schlag für ungültig zu erklären. (tk)

 

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Das Wiederholen aufgrund des Spielens außerhalb der Reihe bleibt dabei aber straffrei?

4 Wochen her

Golf Rules

Nasses Geläuf, hoher Ballflug - schon ist der Ball eingebettet im eigenen Einschlagloch. Das Video zeigt, wie dann vorgegangen werden darf. ... MehrWeniger

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Danke genau das hatte ich gestern😊👌

4 Wochen her

Golf Rules

Ready Golf beschäftigt ja allerorten die Spieler und auch die Regeloffiziellen. So tauchte eine Frage in einem US-Forum auf:

"Wenn zwei Spieler übereinkommen, nicht Ready Golf spielen zu wollen - sind sie dann nach R1.3b(1) disqualifiziert?"

Dazu muss man wissen, dass R1.3b(1) vorsieht, dass, wenn zwei oder mehr Spieler vereinbaren absichtlich, eine ihnen bekannte Regel oder eine Strafe außer Acht zu lassen und einer von ihnen hat die Runde begonnen, sie disqualifiziert sind.

"Ready Golf" meint das Spielen außerhalb der Spielfolge im Zählspiel, wenn ein Spieler zum Spiel bereit ist, niemanden gefährdet und der Spieler, der eigentlich an der Reihe ist, noch nicht bereit ist zu spielen und ist in R6.4b (2) normiert.

Hier wird es dann etwas kniffelig, da Spielern das Spielen außer der Reihe erlaubt ist und sie ermutigt werden, so vorzugehen. Grundsätzlich gilt aber R6.4b (1), die sagt, der Spieler ist an der Reihe, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt ist oder auf dem Abschlag, wer die wenigsten Schläge am vorherigen Loch hatte.

Von daher ist "Ready Golf" eine Empfehlung, an die man sich halten kann aber nicht muss, was R6.4b (2) auch ausdrücklich so wiedergibt. Eine Absprache "Ready Golf" nicht anzuwenden führt daher auch nicht zur Disqualifikation...
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Ready Golf beschäftigt ja allerorten die Spieler und auch die Regeloffiziellen. So tauchte eine Frage in einem US-Forum auf:

Wenn zwei Spieler übereinkommen, nicht Ready Golf spielen zu wollen - sind sie dann nach R1.3b(1) disqualifiziert?

Dazu muss man wissen, dass R1.3b(1) vorsieht, dass, wenn zwei oder mehr Spieler vereinbaren absichtlich, eine ihnen bekannte Regel oder eine Strafe außer Acht zu lassen und einer von ihnen hat die Runde begonnen, sie disqualifiziert sind.

Ready Golf meint das Spielen außerhalb der Spielfolge im Zählspiel, wenn ein Spieler zum Spiel bereit ist, niemanden gefährdet und der Spieler, der eigentlich an der Reihe ist, noch nicht bereit ist zu spielen und ist in R6.4b (2) normiert.

Hier wird es dann etwas kniffelig, da Spielern das Spielen außer der Reihe erlaubt ist und sie ermutigt werden, so vorzugehen. Grundsätzlich gilt aber R6.4b (1), die sagt, der Spieler ist an der Reihe, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt ist oder auf dem Abschlag, wer die wenigsten Schläge am vorherigen Loch hatte. 

Von daher ist Ready Golf eine Empfehlung, an die man sich halten kann aber nicht muss, was R6.4b (2) auch ausdrücklich so wiedergibt. Eine Absprache Ready Golf nicht anzuwenden führt daher auch nicht zur Disqualifikation...

 

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Ready Golf macht Sinn, ich orte aber höheren Kommunikationsbedarf. Du? Ich? Soll ich?

👍

1 Monat her

Golf Rules

Schlechtes Spiel wird oft schon durch die Balllage bestraft - in diesem Fall kommt noch ein Strafschlag für die Durchführung des Erleichterungsverfahrens dazu.

Hier zeigen wir, wie Ihr mit einem unspielbaren Ball vorgeht und welche Optionen sich bieten.

Und dass das nicht immer weiterhilft, wie ihr am Ende seht - Genießt es!Schlechtes Spiel wird oft schon durch die Balllage bestraft - in diesem Fall kommt noch ein Strafschlag für die Durchführung des Erleichterungsverfahrens daz...
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Herrlich! Genau solche Clips machen euch so sympathisch. Weiter so!

Super erklärt und was dazu gelernt 👍

Warum Ball unspielbar? Ball liegt doch in der Penalty area...!

Herrliche Kabarettnummer: Lady, Ball verschusselt, zu knapp an den Bäumen gedropped, in hoher Lage und Ästen im Weg mit einem Holz schlagen (statt Chip-Hook). Prost!

Klasse

🤣😂Herrlich...Golf ist manchmal einfach zum...😜

Herrlich, wie einfach alles schief geht. Aber toll erklärt😂😂😂

Golf live , sehr schön beschrieben 👍🏻

😂😂😂schöner Anschluss. Gut gemacht. Danke

Astrein 😁

😂😂👍🏻

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1 Monat her

Golf Rules

Und wieder einmal möchte wir Euer Augenmerk auf die Musterplatzregeln in den Committee Procedures richten - wie verhält es sich zum Beispiel mit Kot von Tieren auf dem Golfplatz?

Um den Umgang mit dieser "Behinderung" klar zu regeln, sollte die Spielleitung folgende Musterplatzregel in die Platzregeln aufnehmen - entweder dauerhaft oder besser temporär, sofern die Beeinträchtigung gegeben ist.

Musterplatzregel F-12
„Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
[Kommt der Kot auf dem Grün vor, darf der Spieler auch eine neben dem Grün liegende Grünrute oder Peitsche verwenden, um den Kot von der Spiellinie zu entfernen. Verbessern sich dadurch die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, fällt keine Strafe nach Regel 8.1a an.]
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“ (tk)
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Und wieder einmal möchte wir Euer Augenmerk auf die Musterplatzregeln in den Committee Procedures richten - wie verhält es sich zum Beispiel mit Kot von Tieren auf dem Golfplatz?

Um den Umgang mit dieser Behinderung klar zu regeln, sollte die Spielleitung folgende Musterplatzregel in die Platzregeln aufnehmen - entweder dauerhaft oder besser temporär, sofern die Beeinträchtigung gegeben ist.

Musterplatzregel F-12
„Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
[Kommt der Kot auf dem Grün vor, darf der Spieler auch eine neben dem Grün liegende Grünrute oder Peitsche verwenden, um den Kot von der Spiellinie zu entfernen. Verbessern sich dadurch die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, fällt keine Strafe nach Regel 8.1a an.]
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“ (tk)

 

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Martin Thüning ???

1 Monat her

Golf Rules

Mit Einführung der neuen Regeln ist in der Penalty Area, wie (nicht nur) Wasserhindernisse jetzt heißen ein wenig Spielraum dazugekommen.

Innerhalb der Penalty Area darf ich zur Schlagvorbereitung jetzt verfahren wie im Gelände, sprich, den Schläger aufsetzen, Probeschwünge mit Bodenberührung durchführen und lose hinderliche Naturstoffe entfernen - das macht die Bergablage im Video etwas erträglicher...Mit Einführung der neuen Regeln ist in der Penalty Area, wie (nicht nur) Wasserhindernisse jetzt heißen ein wenig Spielraum dazugekommen. Innerhalb der Penal...
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Wir haben eben einfach die schönsten Penalty-Areas. 😉 #gco

1 Monat her

Golf Rules

Und wo wir vorgestern beim Thema "Fauna auf dem Golfplatz" waren - aktuell gibt es auf unserem Platz verstärktes Auftreten einer bestimmten Wespenart an den Kanten der Sandbunker.

Ob beim Spielen des Balls aus einem solchen Bereich die Anwendung von Regel R16.2a „Gefährdung durch Tiere“ in Anspruch genommen werden kann, muss situativ bewertet werden. Denn die Regel sieht vor, dass sich der Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt. Als Beispiel werden gefährliche Tiere wie Giftschlange, stechende Biene, Alligator, Feuerameise oder Bär genannt.

In diesem Fall darf der Spieler bei Gefährdung durch Tiere straflos nach R16.2b in Anspruch nehmen, wobei der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung den nächstgelegenen Punkt (nicht näher zum Loch), an der keine Gefährdung durch gefährliche Tiere besteht. (tk)
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R16.2

 

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Vielleicht dazu ein wenig Biologie/Zoologie da meine Tochter das studiert hat: Gerade jetzt treten auf Golfplätzen wieder vermehrt Sandbienen auf da derzeit der Drohnenflug ist. Ich sehe sogar manche Plätze deshalb Löcher oder Greens sperren. Sandbienen bilden keinen Staat und sind völlig ungefährlich und scheu. Die meisten die man nahe dem Boden herumfliegen sieht (oft zu hunderten) sind Drohnen ohne Stachel die auf Brautschau sind. In 2-3 Wochen ist der Spuk wieder vorbei. Gestochen ist von der Sandbiene noch niemand worden da ihr Stachel zu schwach ist um durch die Haut zu dringen und sie greifen als Staatenlose niemanden an da sie nichts verteidigen müssen. Bitte lasst die Sandbienen in Ruhe. Sie tun euch nichts und stehen unter Naturschutz. Macht einfach euer Spiel und lasst euch von ihnen nicht stören. Golfplätzen empfehle ich, ein Infoblatt an diese Stellen zu hängen, damit die Golfer nicht in Panik geraten.

Muss dieser Punkt dann im Bunker sein?

1 Monat her

Golf Rules

Schon über 3.600 "Gefällt mir" - Golf Rules wünscht Euch allen ein schönes, sonniges Osterfest... ... MehrWeniger

Schon über 3.600 Gefällt mir - Golf Rules wünscht Euch allen ein schönes, sonniges Osterfest...

1 Monat her

Golf Rules

Neben dem Können gehört auch manchmal Glück dazu. So wie hier Angel Yin auf der Ladies Tour, die Ihren Ball gezielt auf einen Ball einer Mitspielerin bouncen lässt, damit der Ball dann genüsslich im Loch verschwindet.

Und was sagen die Regeln dazu?

Yins Ball ist nach R11.1 zu behandeln - der bewegende Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss. Es gibt keine Strafe für den Spieler (R11.1a) und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt (R11.1b). Da der Ball eingelocht ist - umso besser.

Für die Mitspielerin gilt R9.6 - der Ball wurde durch einen äußeren Einfluss aufgenommen oder bewegt. Dieses ist ebenfalls straflos und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss).

Wir wünschen Euch ein schönes sonniges Osterfest auf irgendeinem Golfplatz dieser Welt und immer so viel Glück wie Angel Yin bei diesem Schlag... (tk)

Golf Channel
Wait what?! 🧐⤵️
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Golf Channel

1 Monat her

Golf Rules

Ameisenhaufen ist auch immer wieder ein Thema, welches zum Teil sehr kontrovers diskutiert wird.

Strenggenommen Ameisenhaufen erst einmal lose hinderliche Naturstoffe und dürfen nach Regel 15.1 entfernt werden. Sie sind keine Tierlöcher, von denen straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Die Regel in der neuen Version sehen sogar eine hierfür spezielle Musterplatzregel F-11 vor:
„Große oder harte Ameisenhaufen auf dem Platz sind nach Wahl des Spielers lose hinderliche Naturstoffe, die nach Regel 15.1 entfernt werden dürfen, oder Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Möchte man jedoch das Bauwerk schützen, so sollte man den Ameisenhaufen als "Boden in Ausbesserung" und zusätzlich als Spielverbotszone nach R2.4 definieren. Der Spieler bekommt somit eine straflose Erleichterung und wird zudem gezwungen den Bau der Ameisen zu schonen. (tk)
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Ameisenhaufen ist auch immer wieder ein Thema, welches zum Teil sehr kontrovers diskutiert wird. 

Strenggenommen Ameisenhaufen erst einmal lose hinderliche Naturstoffe und dürfen nach Regel 15.1 entfernt werden. Sie sind keine Tierlöcher, von denen straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Die Regel in der neuen Version sehen sogar eine hierfür spezielle Musterplatzregel F-11 vor:
„Große oder harte Ameisenhaufen auf dem Platz sind nach Wahl des Spielers lose hinderliche Naturstoffe, die nach Regel 15.1 entfernt werden dürfen, oder Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Möchte man jedoch das Bauwerk schützen, so sollte man den Ameisenhaufen als Boden in Ausbesserung und zusätzlich als Spielverbotszone nach R2.4 definieren. Der Spieler bekommt somit eine straflose Erleichterung und wird zudem gezwungen den Bau der Ameisen zu schonen. (tk)

 

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Wir beziehen uns in unserem Beitrag auf die Punkte, die in den Golfregeln hierzu aufgeführt werden. Darüber hinausgehende Verpflichtungen / Gesetze sind in den vielen Ländern unterschiedlich und können durchaus auch zu weitergehenden Einschränkungen führen (Naturschutz, Brandschutz in Forstgebieten, ...)...

Add.: Kann ich die 2.4. pauschal als Spielverbotszonen (in der Platzregel) deklarieren, ohne die Standorte zu kennen? Das wäre sicher die beste Lösung, ansonsten müsste ich ja das ganze Gelände nach solchen Standorten durchforsten, was eher nicht möglich sein dürfte ...

Hier bedarf es nach m.E. einer Clarification. Es gibt in Deutschland nicht die Option, Ameisenhaufen zu entfernen. Das ist schlichtweg verboten und durch das Bundesnaturschutzgesetz sehr eindeutig geregelt. Daran ändert auch die Musterplatzregel nichts, es kann nicht Wahl des Spielers sein, einen Rechtsbruch zu begehen. Wir hatten das Thema ja schon einmal mit der Konklusion, der Spieler möge halt den Ball für unspielbar erklären, da 15.1. bussgeldbewährt ist und somit gar nicht angewendet werden darf. Nun meine Frage: Kann ich einen anderslautende Platzregel erlassen, die zur Erleicherung nach 16.1. verpflichtet? Dann wäre dem Naturschutz Genüge getan und der Spieler muss nicht abwägen? Alle Ameisen genießen als wild lebende Tierarten einen so genannten Mindestschutz. Dieser allgemeine Schutz ist im Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542 / FNA 791- 9) geregelt. „Kapitel 5. Schutz der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten, ihrer Lebensstätten und Biotope Abschnitt 2. Allgemeiner Artenschutz § 39 Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen; Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen.. (1) Es ist verboten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten, wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten, Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

Ralf Sültrop

sind Ameisenhaufen nicht generell geschützt und dürfen nicht „gestört“ werden ?

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1 Monat her

Golf Rules

Die Definition von "Boden in Ausbesserung" schließt folgende Dinge mit ein, auch wenn die Spielleitung sie nicht als solche definiert: Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. Aber:
- Auf dem Platz zum Abtransport angehäuftes natürliches Material ist auch loser hinderlicher Naturstoff und
- auf dem Platz belassenes Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt.

Und wie ist es nun, wenn der Ball in folgender Lage zur Ruhe kommt und die aufgestapelten Baumstücke den Schwung behindern?

Im Zweifelsfall empfehlen wir hier einen zweiten Ball nach Regel R20.1c(3) zu spielen und den Sachverhalt anschließend von der Spielleitung klären zu lassen. (tk)
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Die Definition von Boden in Ausbesserung schließt folgende Dinge mit ein, auch wenn die Spielleitung sie nicht als solche definiert: Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist. Aber:
- Auf dem Platz zum Abtransport angehäuftes natürliches Material ist auch loser hinderlicher Naturstoff und
- auf dem Platz belassenes Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, ist kein Boden in Ausbesserung, es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt.

Und wie ist es nun, wenn der Ball in folgender Lage zur Ruhe kommt und die aufgestapelten Baumstücke den Schwung behindern?

Im Zweifelsfall empfehlen wir hier einen zweiten Ball nach Regel R20.1c(3) zu spielen und den Sachverhalt anschließend von der Spielleitung klären zu lassen. (tk)

 

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Zum Thema Holzstapel: Aus meiner Sicht ist ein Holzstapel ein Hemnis. Also zumindest nichts natürliches...

Dürfte man, wenn man den Holzstapel hart getroffen hat, den Ball auf Beschädigung untersuchen? Ich habe einmal am ersten Abschlag mit einem dünnen Drive einen Holzstapel in ca. 30 m Entfernung getroffen. Am Grün habe ich dann bemerkt, dass der Ball eingekerbt ist und ich habe ihn ausgetauscht.

1 Monat her

Golf Rules

#darferdas? Ist es regelkonform, den Ball auf diese Art zu spielen?

Solange ehrlich nach dem Ball geschlagen wird, darf dabei jeder Teil des Schlägerkopfes benutzt werden, siehe Int10.1a/2. Also, ruhig auch einmal kreativ werden...
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Ehrlich nach dem Ball schlagen - R10.1a

 

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Wer es kann, der darf es auch 😃

Man darf ja auch z.B. mit der Rückseite eines Eisens spielen. Also denke ich es passt. Ist aber Meinung und kein Wissen! Und zu viel Meinung gepaart mit zu wenig Wissen ist bei Regelfragen keine gute Basis!

Ist zulässig 👍🏼 10.1a/2 ...any part of the clubhead may be used... und gem. 10.1 ehrlich nach dem Ball geschlagen (kurzer Kontakt zwischen Ball und Schläger ✅)

Ja

Klar!

Ich denke, das ist erlaubt.

Ich finde nichts was dagegen spricht 🤔

Mike Weir hat auf diese schon mal aus dem Bunker geschlagen

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1 Monat her

Golf Rules

Was ist denn mit den losen hinderlichen Naturstoffen, wenn der Ball anschließend in diesem Bereich gelegt bzw. gedroppt werden muss. Dürfen diese zuvor entfernt werden?

Schauen hier hierzu doch einmal in die heutige "Interpretation des Tages": I15.1a/3 – "Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe aus dem Erleichterungsbereich oder von der Stelle, an der Ball gedroppt, hingelegt oder zurückgelegt wird"

Ausnahme 1 zu Regel 15.1a verdeutlicht, dass der Spieler vor dem Zurücklegen eines Balls keinen losen hinderlichen Naturstoffe entfernen darf, der, wenn der lose hinderliche Naturstoff bewegt worden wäre, während der Ball noch in Ruhe war, wahrscheinlich verursacht hätte, dass der Ball sich bewegt. Der Grund ist, wenn der Ball in seiner ursprünglichen Position ist, riskiert der Spieler die Bewegung des Balls, wenn er den losen hinderlichen Naturstoff entfernt.

Muss der Ball jedoch gedroppt oder hingelegt werden, wird der Ball nicht an eine spezielle Stelle zurückgelegt und das Entfernen loser hinderliche Naturstoffe vor dem Droppen oder Legen eines Balls ist erlaubt.

Beispiel: Wendet ein Spieler Regel 14.3b an, wenn er den Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, oder Regel 14.3c(2), wenn ein gedroppter Ball nicht in einem Erleichterungsbereich liegen bleibt und der Spieler nun einen Ball hinlegen muss, darf der Spieler losen hinderlichen Naturstoff aus dem Erleichterungsbereich entfernen, in den er einen Ball droppen muss. Ebenso darf der Spieler losen hinderlichen Naturstoff von der oder um die Stelle entfernen, an die er den Ball legen muss. (tk)
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Was ist denn mit den losen hinderlichen Naturstoffen, wenn der Ball anschließend in diesem Bereich gelegt bzw. gedroppt werden muss. Dürfen diese zuvor entfernt werden?

Schauen hier hierzu doch einmal in die heutige Interpretation des Tages: I15.1a/3 – Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe aus dem Erleichterungsbereich oder von der Stelle, an der Ball gedroppt, hingelegt oder zurückgelegt wird

Ausnahme 1 zu Regel 15.1a verdeutlicht, dass der Spieler vor dem Zurücklegen eines Balls keinen losen hinderlichen Naturstoffe entfernen darf, der, wenn der lose hinderliche Naturstoff bewegt worden wäre, während der Ball noch in Ruhe war, wahrscheinlich verursacht hätte, dass der Ball sich bewegt. Der Grund ist, wenn der Ball in seiner ursprünglichen Position ist, riskiert der Spieler die Bewegung des Balls, wenn er den losen hinderlichen Naturstoff entfernt.

Muss der Ball jedoch gedroppt oder hingelegt werden, wird der Ball nicht an eine spezielle Stelle zurückgelegt und das Entfernen loser hinderliche Naturstoffe vor dem Droppen oder Legen eines Balls ist erlaubt. 

Beispiel: Wendet ein Spieler Regel 14.3b an, wenn er den Ball in einem Erleichterungsbereich droppt, oder Regel 14.3c(2), wenn ein gedroppter Ball nicht in einem Erleichterungsbereich liegen bleibt und der Spieler nun einen Ball hinlegen muss, darf der Spieler losen hinderlichen Naturstoff aus dem Erleichterungsbereich entfernen, in den er einen Ball droppen muss. Ebenso darf der Spieler losen hinderlichen Naturstoff von der oder um die Stelle entfernen, an die er den Ball legen muss. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Und wieder ein kleines Video, heute liegt der Ball an einer Harke neben dem Bunker. An und für sich keine schlechte Lage, wenn die Harke nicht wäre.

Doch die darf als bewegliches Hemmnis nach R15.2a einfach fortbewegt werden, bewegt sich der Ball dabei versehentlich ist dies straflos und der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Immer her damit - gern auch als Videofrage an: fragen@golf-rules.comEinmal nicht aufgepasst, schon liegt der Ball an einer Harke - und nun? Ganz einfach: Die Harke als bewegliches Hemmnis darf fortbewegt werden, R15.2a. Also,...
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1 Monat her

Golf Rules

Zach Johnson hatte beim Abschlag auf der 13 beim Masters etwas Pech. Der Probeschwung, zu dicht am Ball, traf diesen, der Ball flog gegen die Abschlagsmarkierung, prallte ab und kam auf dem Abschlag zur Ruhe. Oops!

Und was sagen die Regeln dazu?

Dazu müssen wir uns anschauen, was ein Schlag ist. Das ist nach der Definition "Schlag" nämlich:

"Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen. Aber ein Schlag wurde nicht ausgeführt, wenn der Spieler

(...)

• versehentlich während eines Übungsschwungs oder in der Vorbereitung zum Schlag den Ball trifft.

(...)"

Da Johnson also keinen Schlag gemacht hat und der Ball noch nicht im Spiel (R6.2b (5)) war, kann er den Ball straflos wieder aufteen und das ganze noch einmal versuchen. Auf dem Platz wäre das nicht straflos gewesen, R9.4 - ihr seht, auch Profis haben manchmal Nervenflattern...
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Probeschwung

 

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🤩🤩

Gabi - zeig das mal Vattern 😂🙈😎

nur beim Abschlag oder gilt das jetzt auch am gesamten Platz... straffrei wieder zurück legen?! Danke!

1 Monat her

Golf Rules

Schöne Lage, in die sich McIllroy da bei den Masters gebracht hat - der Ball lag im Cart eines Referees. Und nun?

Also, der Status eines Carts ist ein wenig abhängig davon, ob jemand in der Nähe ist, der es bewegen kann. Ist jemand mit Schlüssel und Erlaubnis zu fahren vor Ort, ist es ein bewegliches, falls nicht ein unbewegliches Hemmnis.

Bei solch einem Turnier ist meist ersteres der Fall, der Referee wird nicht allzuweit entfernt gewesen sein.

Das richtige Vorgehen finden wir dann in R15, genauer R 15.2a (2):

"Erleichterung, wenn Ball auf dem Platz, aber außerhalb des Grüns, in oder auf einem beweglichen Hemmnis liegt.

Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

· Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.

· Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

- Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und

- darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt."

Also: Ball aufnehmen, Cart wegfahren (lassen) und den Ball im Erleichterungsbereich unterhalb der Stelle droppen, an der er im Cart lag.

Ihr habt Fragen zu Situationen in Turnieren? Fragt uns!
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Schöne Lage, in die sich McIllroy da bei den Masters gebracht hat - der Ball lag im Cart eines Referees. Und nun?

Also, der Status eines Carts ist ein wenig abhängig davon, ob jemand in der Nähe ist, der es bewegen kann. Ist jemand mit Schlüssel und Erlaubnis zu fahren vor Ort, ist es ein bewegliches, falls nicht ein unbewegliches Hemmnis.

Bei solch einem Turnier ist meist ersteres der Fall, der Referee wird nicht allzuweit entfernt gewesen sein.

Das richtige Vorgehen finden wir dann in R15, genauer R 15.2a (2):

Erleichterung, wenn Ball auf dem Platz, aber außerhalb des Grüns, in oder auf einem beweglichen Hemmnis liegt. 

Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

· Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.

· Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

- Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und

- darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.

Also: Ball aufnehmen, Cart wegfahren (lassen) und den Ball im Erleichterungsbereich unterhalb der Stelle droppen, an der er im Cart lag.

Ihr habt Fragen zu Situationen in Turnieren? Fragt uns!

 

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Philippe Kaiser Christian Köhler 😂😂😂😂

Christian Binder 😂😂

Jörn Großblotekamp immer ordentlich parken 😋

... hole in cart !

Fun Fact...die korrekte Regelauslegung ist seit 2019 folgende: der Ball gilt Dank Regel 123.b mit +1 Schlag als eingelocht, sofern alle Parteien damit einverstanden sind.

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1 Monat her

Golf Rules

Nach R13.2 ist es ja seit dem 01.01.2019 erlaubt, den Flaggenstock beim Putt vom Grün im Loch zu belassen. Nicht erlaubt ist nach wie vor, einen anderen Ball auf dem Grün zu treffen, wenn der eigene Ball vom Grün gespielt wurde, R11.1a.

Also, darf man den Ball ins Loch putten, wenn das noch "besetzt" ist?

Ja, denn ein Ball der im Loch ist ist nicht (mehr) auf dem Grün, er ist aus dem Spiel. Von daher besteht für den Spieler zwar das Risiko, dass der eigene Ball nicht mehr ins Loch passt, wenn es belegt ist, allein, verboten ist es nicht, Strafschläge fallen keine an.

Hättet Ihr es gewusst?
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Loch besetzt - #darferdas?

 

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Richtig: "Nicht erlaubt ist nach wie vor, einen anderen Ball auf dem Grün zu treffen, wenn der eigene Ball vom Grün gespielt wurde". Aber: Auf dem Grün darf ein Spieler nach einem Schlag einen ruhenden Ball aufnehmen, um zu verhindern, dass der Ball eines anderen Spielers diesen trifft (R.11.3)

1 Monat her

Golf Rules

Wenn man sich mit den Golfregeln beschäftigt, dann sieht man die Welt manchmal schon mit anderen Augen. 😉 So diese Woche, als uns im Netz eine Empfehlungen für eine Golf-App stutzig machte. Eigentlich eine coole Sache - aber ist den so eine Funktion "Topografie des Grüns und Empfehlung für die Spiellinie" überhaupt regelkonform?

Klare Aussage: nein.

Hintergrund ist, dass die R&A / USGA im März 2019 noch einmal eine Klarstellung herausgegeben hat, was ein sogenanntes "Grünbuch" beinhalten darf und was nicht (Ihr erinnert Euch vielleicht an den Vorfall von A.Cejka zu Beginn der Saison).

Darin heißt es (u.a.):
Der Spieler darf eine Karte oder andere Informationen über das Grün verwenden, mit der Ausnahme, dass
- jede Abbildung eines Grüns auf den Maßstab 1:480 (1 cm auf der Karte = 480 cm auf dem Grün) oder kleiner eingeschränkt ist (Höchstmaßstab);
- jedes Buch oder andere Schriftstück mit einer Karte oder einer Abbildung eines Grüns nicht größer ist als 10,8 × 17,8 cm (begrenzte Größe). Ein Blatt mit der grafischen Angabe von Lochpositionen, dass neun oder mehr Löcher auf einem einzelnen Blatt Papier zeigt, darf trotzdem größer sein, vorausgesetzt dass die Abbildung eines einzelnen Grüns den Maßstab einhält;
- keine Vergrößerung der Informationen über das Grün erlaubt ist, mit der Ausnahme, dass ein Spieler die üblichen aus medizinischen Gründen verordneten Brillen oder Linsen tragen darf;
- handschriftliche Zeichnungen oder Aufzeichnungen über ein Grün nur zulässig sind, wenn sie in einem Buch oder auf Papier bis hin zur begrenzten Größe enthalten sind und vom Spieler oder seinem Caddie verfasst wurden.

Und zu den elektronischen / digitalen Karten gibt es das entscheidende k.o.-Kriterium :

In elektronischer oder digitaler Form muss jede Abbildung eines Grüns den oben genannten Maßstab und die Größe einhalten. Auch wenn eine elektronische oder digitale Karte des Grüns die oben genannten Einschränkungen einhält, verstößt der Spieler dennoch gegen Regel 4.3,
wenn er ein Gerät derart verwendet, dass es der Absicht dieser Einschränkungen nicht entspricht, zum Beispiel durch
- Vergrößern der Anzeige des Grüns über den Höchstmaßstab oder die begrenzte Größe hinaus;
- Angeben einer empfohlenen Spiellinie auf Basis der Lage (oder geschätzten Lage) des Balls des Spielers (siehe Regel 4.3a(1)).

Insofern - eine Nutzung auf Privatrunden mag hilfreich sein, aber bitte lasst die App (oder diese spezielle Funktion) auf einer vorgabewirksamen Runde lieber "ohne Strom im Speicher" Eures Smartphones... (tk)
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Wenn man sich mit den Golfregeln beschäftigt, dann sieht man die Welt manchmal schon mit anderen Augen. ;-) So diese Woche, als uns im Netz eine Empfehlungen für eine Golf-App stutzig machte. Eigentlich eine coole Sache - aber ist den so eine Funktion Topografie des Grüns und Empfehlung für die Spiellinie überhaupt regelkonform?

Klare Aussage: nein.

Hintergrund ist, dass die R&A / USGA im März 2019 noch einmal eine Klarstellung herausgegeben hat, was ein sogenanntes Grünbuch beinhalten darf und was nicht (Ihr erinnert Euch vielleicht an den Vorfall von A.Cejka zu Beginn der Saison).

Darin heißt es (u.a.):
Der Spieler darf eine Karte oder andere Informationen über das Grün verwenden, mit der Ausnahme, dass
- jede Abbildung eines Grüns auf den Maßstab 1:480 (1 cm auf der Karte = 480 cm auf dem Grün) oder kleiner eingeschränkt ist (Höchstmaßstab);
- jedes Buch oder andere Schriftstück mit einer Karte oder einer Abbildung eines Grüns nicht größer ist als 10,8 × 17,8 cm (begrenzte Größe). Ein Blatt mit der grafischen Angabe von Lochpositionen, dass neun oder mehr Löcher auf einem einzelnen Blatt Papier zeigt, darf trotzdem größer sein, vorausgesetzt dass die Abbildung eines einzelnen Grüns den Maßstab einhält;
- keine Vergrößerung der Informationen über das Grün erlaubt ist, mit der Ausnahme, dass ein Spieler die üblichen aus medizinischen Gründen verordneten Brillen oder Linsen tragen darf;
- handschriftliche Zeichnungen oder Aufzeichnungen über ein Grün nur zulässig sind, wenn sie in einem Buch oder auf Papier bis hin zur begrenzten Größe enthalten sind und vom Spieler oder seinem Caddie verfasst wurden.

Und zu den elektronischen / digitalen Karten gibt es das entscheidende k.o.-Kriterium :

In elektronischer oder digitaler Form muss jede Abbildung eines Grüns den oben genannten Maßstab und die Größe einhalten. Auch wenn eine elektronische oder digitale Karte des Grüns die oben genannten Einschränkungen einhält, verstößt der Spieler dennoch gegen Regel 4.3,
wenn er ein Gerät derart verwendet, dass es der Absicht dieser Einschränkungen nicht entspricht, zum Beispiel durch
- Vergrößern der Anzeige des Grüns über den Höchstmaßstab oder die begrenzte Größe hinaus;
- Angeben einer empfohlenen Spiellinie auf Basis der Lage (oder geschätzten Lage) des Balls des Spielers (siehe Regel 4.3a(1)).

Insofern - eine Nutzung auf Privatrunden mag hilfreich sein, aber bitte lasst die App (oder diese spezielle Funktion) auf einer vorgabewirksamen Runde lieber ohne Strom im Speicher Eures Smartphones... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Wir wissen nicht, ob Ihr schon in den neuen Clarification gestöbert habt - eine Sache ist uns aber direkt aufgefallen. Ggf. erinnert Ihr Euch an unsere Beiträge vom 05.03.2019 (Vijay Singh bei den Honda Classics) oder vom 18.03.2019 (Tiger Woods bei den Players), wo wir eine Option für das Erleichterungsverfahren "Auf der Linie zurück" (R17.1d(2)) beschrieben haben.

Diese Option ist nun durch die Clarification der R&A / USGA vom 09.04.2019 nun eher unwahrscheinlich geworden. Denn der Regeltext ist angepasst / erweitert worden - der Bezugspunkt muss jetzt nämlich AUßERHALB der Penalty Area liegen.

Insofern wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, dass die Golfregeln "leben" und man eigentlich immer bei der Stange bleiben muss. Aber keine Angst, wir helfen Euch dabei... (tk)
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Wir wissen nicht, ob Ihr schon in den neuen Clarification gestöbert habt - eine Sache ist uns aber direkt aufgefallen. Ggf. erinnert Ihr Euch an unsere Beiträge vom 05.03.2019 (Vijay Singh bei den Honda Classics) oder vom 18.03.2019 (Tiger Woods bei den Players), wo wir eine Option für das Erleichterungsverfahren Auf der Linie zurück (R17.1d(2)) beschrieben haben. 

Diese Option ist nun durch die Clarification der R&A / USGA vom 09.04.2019 nun eher unwahrscheinlich geworden. Denn der Regeltext ist angepasst / erweitert worden - der Bezugspunkt muss jetzt nämlich AUßERHALB der Penalty Area liegen.

Insofern wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, dass die Golfregeln leben und man eigentlich immer bei der Stange bleiben muss. Aber keine Angst, wir helfen Euch dabei... (tk)

 

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In der Skizze bleibt der Kreuzungspunkt aber unverändert und der Bezugspunkt rückt nur etwas auf der weißen Linie zurück? Die C. ändert das dann doch nur insoweit, dass der Kreuzungspunkt nicht der mögliche Bezugspunkt sein darf, da er die Penalty Area berührt?

Wo denn genau Außerhalb? Auf dem Radius (und wenn dann wo auf diesem) ??? Weil auf der Linie geht ja nicht. 🤔🤔🤔🤔

2 Monate her

Golf Rules

Wie ist mit einem eingebohrten Ball zu verfahren?

Gestern hatte Karin eine ähnliche Frage, hier im Video sieht man noch schön das Procedere. Nach dem Schlag aus dem Bunker ist der Ball in seinem eigenen Einschlagloch so tief eingebettet, dass der Spieler Probleme hat ihn zu finden.

Der herbeigerufene Referee erklärt dem Spieler dann, wie er den Erleichterungsbereich findet, in dem der Ball straflos gedroppt werden darf, nämlich innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch ausgehend vom Punkt unmittelbar hinter dem eingebohrten Ball als Bezugspunkt. Das ganze darf dann auch nicht im Bunker sein, denn der zählt nicht zum Gelände.

Bleibt der Ball nicht liegen ist nach R14.3 zu verfahren. Gar nicht so schwer, oder?
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Eingebohrter Ball

2 Monate her

Golf Rules

Karin hatte eine Frage an uns:

"Dann habe ich doch auch gleich eine Frage zum Thema "Embedded Ball".

Ich spielte meinen drive Richtung Bunker und er schlug mit voller Wucht in die hintere Bunkerwand ein. Er schaute noch mit einem Teil heraus aber war unmöglich dort zu spielen . Droppen wäre natürlich bei der senkrechten Wand auch nicht möglich gewesen.

Da es nur ein Freundschaftsspiel war.. schmiss ich meinen Ball einfach in den Sand und spielt ihn von da raus....gezählt wurde in dem Fall sowieso nicht... was aber wäre wenn dies ein Turnier gewesen wäre?"

Auf Nachfrage schickte sie uns die Skizze und konkretisierte:

"Der Ball schlug tief in die hintere, zum Grün gerichtete Wand ein, zwischen Holzpanelen, die die Rückwand wohl stützen.

Ich konnte mich nicht auf die senkrechte Eabd stellen, auch von aussen den Ball nicht erreichen, auch war er zu hoch, um im Bunker aus, ihn zu spielen.

Holzpanelen wären ja Grund für Erleichterung, und Ball war auch tief eingebettet.

Meine Mitspielerin sagt, ich soll im Bunker droppen. Ich zählte mir noch strafschlag dazu.
Aber hätte es aufgrund Einbettung ohne Penalty gehen können?"

Also:

Generell zählt die Bunkerwand mit den neuen Golfregeln nicht mehr zum Bunker – stattdessen ist diese nun Gelände. Insofern trifft die Vermutung zu, dass es straflose Erleichterung nach R16.3 gibt. Der Bezugspunkt muss dabei unmittelbar hintern dem Ball sein und der Erleichterungsbereich hat auch hier den Radius einer Schlägelänge. Das kann natürlich bei „unglücklicher“ Lage / Form der Bunkerwand / Fahnenposition dazu führen, dass es keinen Erleichterungsbereich gibt, der sich im Gelände befindet (eine Erleichterung im Bunker ist nämlich NICHT zulässig). Das ist dann „Pech“ – in diesem Fall gibt es keine Erleichterung und der Ball ist zu Spielen, wie dieser liegt, bzw. der Ball muss „unspielbar“ erklärt werden.

Dieses Thema ist in den „Clarifications“ aufgenommen – hier der Auszug:

Regel 16.3 b:
1. Spieler darf nicht immer Erleichterung für eingebetteten Ball in Anspruch nehmen:
Liegt der Ball eines Spielers eingebettet im Gelände, aber weder der Bezugspunkt noch irgendein Teil des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunktes ist im Gelände, darf der Spieler keine straflose Erleichterung nach Regel 16.3 b in Anspruch nehmen.
Zum Beispiel gibt es keine straflose Erleichterung, wenn:
- ein Ball direkt an der Unterkante der Bunkerlippe, der Bunkerwand oder Bunkerkante oberhalb eines Bunkers eingebettet ist,
- der Punkt direkt hinter dem Ball im Bunker ist und
- innerhalb einer Schlägerlänge vom und nicht näher zum Loch als dieser Bezugspunkt kein Teil des Erleichterungsbereichs im Gelände ist.

Nachträgliche Ergänzung vom 15.04.2019:
Wir wurden jetzt zurecht darauf aufmerksam gemacht, dass die Bunkerwand ja auch aus Holzpaneelen besteht (lieben Dank an Jürgen und Bernd für das aufmerksame Lesen und den entsprechenden Hinweis). Das hatten wir in der ersten Kommunikation mit Karin so nicht mitbekommen - sie hat aber in der Skizze ja noch einmal darauf hingewiesen und dieses sogar eingezeichnet.

Der Spielerin nicht ist es somit freigestellt, von welchem Umstand sie in welcher Reihenfolge Erleichterung in Anspruch nimmt. Wenn sie den Ball stecken lässt, kann sie von den Planken Erleichterung in Anspruch nehmen. Und bei den Planken ist der Bezugspunkt sehr wahrscheinlich ein ganz anderer als beim eingebetteten Ball. Die Planken können sogar als eine Ansammlung von Schwellen/ Bohlen in der Bunkerwand als Einheit betrachten werden, so dass der Punkt der vollständiger Erleichterung im Gelände neben dem Bunker liegen könnte (siehe hierzu auch I16.1/3 "Spieler darf Erleichterung von einem der beiden Umstände wählen, wenn Beeinträchtigung durch zwei Umstände vorliegt".
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Karin hatte eine Frage an uns:

Dann habe ich doch auch gleich eine Frage zum Thema Embedded Ball.
 
Ich spielte meinen drive Richtung Bunker und er schlug mit voller Wucht in die hintere Bunkerwand ein. Er schaute noch mit einem Teil heraus aber war unmöglich dort zu spielen . Droppen wäre natürlich bei der senkrechten Wand auch nicht möglich gewesen.
 
Da es nur ein Freundschaftsspiel war.. schmiss ich meinen Ball einfach in den Sand und spielt ihn von da raus....gezählt wurde in dem Fall sowieso nicht... was aber wäre wenn dies ein Turnier gewesen wäre?

Auf Nachfrage schickte sie uns die Skizze und konkretisierte:

Der Ball schlug tief in die hintere, zum Grün gerichtete Wand ein, zwischen Holzpanelen, die die Rückwand wohl stützen. 
 
Ich konnte mich nicht auf die senkrechte Eabd stellen, auch von aussen den Ball nicht erreichen, auch war er zu hoch, um im Bunker aus, ihn zu spielen. 
 
Holzpanelen wären ja Grund für Erleichterung, und Ball war auch tief eingebettet. 
 
Meine Mitspielerin sagt, ich soll im Bunker droppen. Ich zählte mir noch strafschlag dazu. 
Aber hätte es aufgrund Einbettung ohne Penalty gehen können?

Also:

Generell zählt die Bunkerwand mit den neuen Golfregeln nicht mehr zum Bunker – stattdessen ist diese nun Gelände. Insofern trifft die Vermutung zu, dass es straflose Erleichterung nach R16.3 gibt. Der Bezugspunkt muss dabei unmittelbar hintern dem Ball sein und der Erleichterungsbereich hat auch hier den Radius einer Schlägelänge. Das kann natürlich bei „unglücklicher“ Lage / Form der Bunkerwand / Fahnenposition dazu führen, dass es keinen Erleichterungsbereich gibt, der sich im Gelände befindet (eine Erleichterung im Bunker ist nämlich NICHT zulässig). Das ist dann „Pech“ – in diesem Fall gibt es keine Erleichterung und der Ball ist zu Spielen, wie dieser liegt, bzw. der Ball muss „unspielbar“ erklärt werden.
 
Dieses Thema ist in den „Clarifications“ aufgenommen – hier der Auszug:
 
Regel 16.3 b:
1. Spieler darf nicht immer Erleichterung für eingebetteten Ball in Anspruch nehmen:
Liegt der Ball eines Spielers eingebettet im Gelände, aber weder der Bezugspunkt noch irgendein Teil des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunktes ist im Gelände, darf der Spieler keine straflose Erleichterung nach Regel 16.3 b in Anspruch nehmen.
Zum Beispiel gibt es keine straflose Erleichterung, wenn:
-          ein Ball direkt an der Unterkante der Bunkerlippe, der Bunkerwand oder Bunkerkante oberhalb eines Bunkers eingebettet ist,
-          der Punkt direkt hinter dem Ball im Bunker ist und
-          innerhalb einer Schlägerlänge vom und nicht näher zum Loch als dieser Bezugspunkt kein Teil des Erleichterungsbereichs im Gelände ist.

Nachträgliche Ergänzung vom 15.04.2019:
Wir wurden jetzt zurecht darauf aufmerksam gemacht, dass die Bunkerwand ja auch aus Holzpaneelen besteht (lieben Dank an Jürgen und Bernd für das aufmerksame Lesen und den entsprechenden Hinweis). Das hatten wir in der ersten Kommunikation mit Karin so nicht mitbekommen - sie hat aber in der Skizze ja noch einmal darauf hingewiesen und dieses sogar eingezeichnet.

Der Spielerin nicht ist es somit freigestellt, von welchem Umstand sie in welcher Reihenfolge Erleichterung in Anspruch nimmt. Wenn sie den Ball stecken lässt, kann sie von den Planken Erleichterung in Anspruch nehmen. Und bei den Planken ist der Bezugspunkt sehr wahrscheinlich ein ganz anderer als beim eingebetteten Ball. Die Planken können sogar als eine Ansammlung von Schwellen/ Bohlen in der Bunkerwand als Einheit betrachten werden, so dass der Punkt der vollständiger Erleichterung im Gelände neben dem Bunker liegen könnte (siehe hierzu auch I16.1/3 Spieler darf Erleichterung von einem der beiden Umstände wählen, wenn Beeinträchtigung durch zwei Umstände vorliegt.

 

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Um es kurz zu fassen: am besten auf der Linie Fahne - Ball zurück außerhalb des Bunkers droppen für einen Strafschlag! Das Droppen innerhalb des Bunkers ist gemein! Ein Grund die Freundschaft zu kündigen! 😉

ich denke, außerhalb des Bunkers kostet es zwei Strafschläge, ist es vermutlich trotzdem wert.

Jürgen Tatzber erst darüber geredet...

An dieser Stelle möchte ich gerne auch mal die Künstler loben. Ganz tolle Bilder. Auch mit den Blümchen. Herrlich! Ich bin dafür, dass am Ende des Jahres ein „Best of“ für einen guten Zweck versteigert wird. 😁 Spaß beiseite. Super Frage - Super Antwort! Ihr macht das großartig!Ich spiele seit über 30 Jahren Golf, und das nicht ganz so schlecht - Kader, Liga, Rangliste etc. alles mal dabei gewesen. Aber auch ich lerne immer wieder dazu - und das wichtigste ist: Weil es Spaß macht eure Beiträge zu lesen, bleibt auch sehr viel hängen! Danke dafür! Good job!

Ich habe nochmal eine Frage zu dem Punkt Unspielbar, in diese Situation. Bleibt doch eigentlich dann nur zurück zugehen und von der letzten Position des Balles mit einem Strafschlag weiter zu spielen.? Hat man noch 2 Schlägerlängen nach hinten beim einen Strafschlag? Die Option hinter dem Bunker zu droppen fällt ja auch weg, weil man nicht im Bunker liegt.

Dito!

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2 Monate her

Golf Rules

Neulich auf einer Runde mit Thomas im schönen Golf Club Verden lag mein (Torbens) Ball im Laufweg eines Tieres - vermutlich einer Maus. Die Definition "Tierloch" sagt uns, was ein Tierloch ist:

"Jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Der Begriff Tierloch schließt mit ein:

• Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,

• jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und

• jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde."

Ich rief also Thomas als Referee herbei um ihn um Bestätigung zu bitten, dass hier Erleichterung nach R16.1 gewährt werden kann, was er gerne tat.

Das Vorgehen dazu seht ihr im Video - entschuldigt das VVS. Und die Lache am Ende...Hier wird das Erleichterungsverfahren von einem Tierloch (vgl. Definition "Tierloch") einmal anschaulich dargestellt - inklusive Fehlschlag. Man beachte die ...
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2 Monate her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns, wo bei folgendem Ballflug und Verlauf der Penalty Area der Bezugspunkt für seitliche Erleichterung zu finden sei.

Also:

Bezugspunkt für die seitliche Erleichterung (wie übrigens für die übrigen Verfahren auch) ist immer der Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area gekreuzt hat. Hier auf dem zweiten Bild mit einem roten "X" markiert. Von da ausgehend bestimmt sich der Erleichterungsbereich, der hier zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch beträgt.

Einfach, oder?
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Eine Frage erreichte uns, wo bei folgendem Ballflug und Verlauf der Penalty Area der Bezugspunkt für seitliche Erleichterung zu finden sei.

Also:

Bezugspunkt für die seitliche Erleichterung (wie übrigens für die übrigen Verfahren auch) ist immer der Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area gekreuzt hat. Hier auf dem zweiten Bild mit einem roten X markiert. Von da ausgehend bestimmt sich der Erleichterungsbereich, der hier zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch beträgt.

Einfach, oder?

2 Monate her

Golf Rules

Heute einmal eine Live-Lösung von Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen - danke Markus für die Schauspielerei! ... MehrWeniger

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Gern. `Fiel mir erschreckend leicht, mich doof (an)zustellen. 😳 … und dank Deiner Erklärung bin ich ja zum Glück auch um die Sommersprossen herumgekommen. 😉

Sehr gut, diese Live-Lösungen ! Finde ich top!

Muss der Dropp nicht innerhalb des Erleichterungsbereichs zum liegen kommen? Dann wäre der Dropp falsch gewesen und hätte noch mal gedroppt werden müssen.

Darf er hier wirklich auch nach rechts messen und den Ball nach der erleichterung mit absicht wieder in den ungewöhnlichen Platzverhältnissen droppen? Wenn ja, dann darf er ja vom neuen Punkt das Erleichterungsverfahren nochmals durchführen und dann nochmals usw. bis er vielleicht irgendwann trocken und in besserer lage am fairway liegt? Früher gab es den Ausdruck "vollständige Erleichterung" und dann durfte man die eine Schlägerlänge nur in richtung fort von den ungewöhnlichen platzverhältnissen messen, was ja einen sinn hatte.

Wie immer eine tolle Erklärung der Regeln. Aber trotzdem eine Frage zum Begriff ungewöhnliche Platzverhältnisse. Ich gehe davon aus, dass ihr hier in Richtung zeitweiligen Wasser erklärt habt. Ich sehe auf dem Video „nur“ Matsch aber kein wirklich stehendes Wasser. Und der Bereich ist auch nicht als BiA gekennzeichnet. Könnt ihr bitte nochmal den Begriff zeitweiliges Wasser erklären.

Super Video

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2 Monate her

Golf Rules

Heute eine Frage unseres treuen Lesers Daniel - diesmal per Video aus dem Portugalurlaub:

Daniel möchte wissen, wo er vom Weg aus gesehen den nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung findet, und, ob die Sandfläche neben dem Weg möglicherweise ein Bunker ist.

Dafür schauen wir uns die Definition "Bunker" an. Ein Bunker ist

"eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:

(...)

• alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen). "

Und hier ist auch schon die Lösung. Diese Fläche macht eher den Eindruck Gelände zu sein, denn sie ist alles, nur nicht "besonders vorbereitet", denn dazu gehört auch die Pflege der Fläche. Und vielleicht eine Harke, wobei die ja auch entwendet worden sein kann. Die Fläche hier macht aber den Eindruck von natürlichem Gelände, sodass der nächste Punkt der vollständigen Erleichterung hinter dem Ball in der Sandfläche gesucht werden kann.

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln - stell sie uns auch gern mit einem Video - das macht besonders viel Spaß!
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Golf Rules Leserfrage

2 Monate her

Golf Rules

Mal so am Rande - mehr als 25 min. eher fertig mit der Runde - da lohnt sich vielleicht ein kurzer Gedanke in der Spielgruppe...

BTW - Ready Golf ist ja schon mit den "alten" Regeln im letzten Jahr forciert worden, insofern kein neues Thema für 2019. Aber wie schaut es bei Euch im Club aus - wird dort Ready Golf angewandt. Wenn ja, wieviel seid ihr schneller? Und wenn nein, woran "scheitet" es?
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Mal so am Rande - mehr als 25 min. eher fertig mit der Runde - da lohnt sich vielleicht ein kurzer Gedanke in der Spielgruppe...

BTW - Ready Golf ist ja schon mit den alten Regeln im letzten Jahr forciert worden, insofern kein neues Thema für 2019. Aber wie schaut es bei Euch im Club aus - wird dort Ready Golf angewandt. Wenn ja, wieviel seid ihr schneller? Und wenn nein, woran scheitet es?

 

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Es gibt viele, die sagen "Das bringt doch eh nichts!" und daher einfach ihren alten Stiefel weiter spielen. Sowas nennt sich dann wohl "selbsterfüllende Prophezeiung". Die beste Maßnahme gegen Slow Play ist, die Leute auf die Uhr zu nehmen. Und bei Turnieren Trödlern Strafschläge zu vergeben. Aber dazu müsste der Club dann auch wirklich hinter der Sache stehen und die Marshalls unterstützen.

Aus alter Sitte und Höflichkeit würd einem immer noch die „Ehre“ gewährt und auch beim Putten entsprechend gehandelt. RG finden alle gut, wird aber kaum umgesetzt. Viel nerviger sind die endlosen Probeschwünge und immer wieder neu ausrichten ( von den Profis abgeguckt) muss ja was bringen .....

Also ich hab schon immer RG gespielt. Wenn sich jeder daran hält prima Sache. Die Zeit aber wird woanders verloren. Handygedaddel - Entfernungsmesser.......da liegt einer 100 Meter genau neben dem Pfosten und zieht dann den EM. Dann haut er 10 Meter weit und zieht das Ding wieder aus der Tasche......das kostet Zeit und Nerven.

Wie es so schön heisst: Grau ist alle Theorie! Es gibt viele Faktoren, die daran mitstricken, ob man als Vierer-Flight in der angedachten Regelzeit den Course beenden kann oder länger braucht. Natürlich gehört als einer der Faktoren dazu die Zeit, die man sich zur Vorbereitung eines Schlags nimmt. Hier ist daher von offizieller Seite eine Regel zur Begrenzung der Zeit auf (erinnere ich es recht) 40 sec angedacht, die über kurz oder lang eingeführt werden soll. Denke ich jedoch an das letzte WGC Turnier, so denke ich, warum sollen die Amateure immer schneller und schneller spielen - und die Profis nehmen sich alle Zeit der Welt! Grundsätzlich wird diese Regel, wenn eingeführt, deutlich mehr Zeitersparnis bringen als Ready-Golf... Ein Faktor ist auch der: Im Amateur-Bereich spielt man immer wieder auch mit Spielern zusammen, die noch nicht lange ihre PR haben. Sprich, die mehr Schläge pro Loch benötigen. Natürlich kann man hier rigoros darauf bestehen, dass der Ball aufgenommen wird, sobald die max erlaubte Schlagzahl erreicht ist. Ich erinnere mich jedoch noch sehr gut daran, wie frustrierend das ist und wie nervöser und angespannter man von Loch zu Loch wird. Da fragt man, was wichtiger ist - das schnellere Spiel oder die Freude am Turniersport Golf zu erhalten... Solange die gute alte Faustregel gegeben, ist, dass man Anschluss an den voraufgegangenen Flight hält, finde ich, ist alles okay!

Ich weiß gar nicht wo der irre Vorteil ist wenn man auf einer entspannten Golfrunde 25 Minuten früher oder später auf der Terrasse sitzt. Und ich mag schnelles Spiel !!! ... Hab aber auch kein Problem wenn es mal langsam zu geht. !!!

Auf meinem span. Heimatkurs werden 4:20h vorgegeben. Wir kommen im 4er, seit RG, (Senioren) meist mit 4 Std an das Loch 19. Für mich ist der größte Vorteil allerdings, dass die Fahne stecken bleiben kann. ⛳️

Es hat sich nichts geändert. Langsame Spieler sind immer langsam. 5 Probeschwünge, 10 Schläge , aber dann zuerst am Abschlag denn man spielt ja Readygolf.

aber leider nur, wenn alle Flights entsprechend agieren...viel sinnvoller wäre, entsprechend der Spielstärke von weiter vorne gelagerten Tees zu spielen...siehe z.B. USKG Family Course System...

Wer hat denn das gerechnet 😳🤣🤣

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2 Monate her

Golf Rules

Abgemähtes Gras ist zunächst einmal ja loser hinderlicher Naturstoff. Wird dieses nach den Mäharbeiten von den Greenkeepern aber neben den Spielbahnen entsorgt, dann kann dieses zu einem "Problem" für den Spieler führen.

Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist, gilt per Definition erst einmal als "Boden in Ausbesserung". Es gibt jedoch die Besonderheit, dass das auf dem Platz belassene Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, kein Boden in Ausbesserung ist (es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt).

Insofern obliegt es besonderer Verantwortung der Greenkeeper bzw. der Spielleitung solche Besonderheiten, wenn sich diese an spielrelevanten Stellen befinden, generell zu vermeiden bzw. diese vor dem Wettspiel entsprechend zu kennzeichnen, (tk)
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Abgemähtes Gras ist zunächst einmal ja loser hinderlicher Naturstoff. Wird dieses nach den Mäharbeiten von den Greenkeepern aber neben den Spielbahnen entsorgt, dann kann dieses zu einem Problem für den Spieler führen.

Angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist, gilt per Definition erst einmal als Boden in Ausbesserung. Es gibt jedoch die Besonderheit, dass das auf dem Platz belassene Material, das nicht zum Abtransport bestimmt ist, kein Boden in Ausbesserung ist (es sei denn, die Spielleitung hat es als solchen bestimmt). 

Insofern obliegt es besonderer Verantwortung der Greenkeeper bzw. der Spielleitung solche Besonderheiten, wenn sich diese an spielrelevanten Stellen befinden, generell zu vermeiden bzw. diese vor dem Wettspiel entsprechend zu kennzeichnen, (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Auch immer wieder eine Thema - wie genau ist denn der Status einer Brücke in einer Penalty Area...

In diesem Beispiel hat der Spielausschuss des Platzes die Brücke mit in das Hindernis genommen - wie wir dieses in Golf Rules in den letzten Jahren in mehreren Beiträgen auch schon immer empfohlen haben. Generell galt dabei die Faustregel, dass "einfache Übergänge" über ein durchgehendes Wasserhindernis als "in" der Penalty Area gekennzeichnet werden sollten und Brücken, die ein Wasserhindernis in zwei logisch getrennte Hindernisse aufteilten, "nicht" in der Penalty Area liegen sollten.

Dieses generelle Prinzip kann auch mit den neuen Golfregeln weiter beibehalten werden, denn das Prinzip des Hindernisses und der Brücken hat sich ja zunächst einmal nicht geändert.

Regeltechnisch darf der Spieler nun den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten. Es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf (s. R17.1b). Zudem sind allerdings die Besonderheiten zu berücksichtigen, dass ein Spieler keine straflose Erleichterung durch unbewegliche Hemmnisse bei der Balllage in der Penalty Area bekommt oder dass sein Ball in dieser nicht als "unspielbar" erklärt werden kann.

In den Committee Procedures gibt es zudem in den Musterplatzregeln (Kapitel 8-B) diverse Beispiele für zusätzliche Platzregeln zu Penalty Areas, möglicher Dropzonen oder die Festlegung als "Spielverbotszone". Insofern sollte sich jeder Spieler vor Antritt der Runde über ggf. geltende zusätzliche Platzregeln - generell und in Bezug auf Penalty Areas - informieren. (tk)
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Auch immer wieder eine Thema - wie genau ist denn der Status einer Brücke in einer Penalty Area...

In diesem Beispiel hat der Spielausschuss des Platzes die Brücke mit in das Hindernis genommen - wie wir dieses in Golf Rules in den letzten Jahren in mehreren Beiträgen auch schon immer empfohlen haben. Generell galt dabei die Faustregel, dass einfache Übergänge über ein durchgehendes Wasserhindernis als in der Penalty Area gekennzeichnet werden sollten und Brücken, die ein Wasserhindernis in zwei logisch getrennte Hindernisse aufteilten, nicht in der Penalty Area liegen sollten.

Dieses generelle Prinzip kann auch mit den neuen Golfregeln weiter beibehalten werden, denn das Prinzip des Hindernisses und der Brücken hat sich ja zunächst einmal nicht geändert.

Regeltechnisch darf der Spieler nun den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten. Es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf (s. R17.1b). Zudem sind allerdings die Besonderheiten zu berücksichtigen, dass ein Spieler keine straflose Erleichterung durch unbewegliche Hemmnisse bei der Balllage in der Penalty Area bekommt oder dass sein Ball in dieser nicht als unspielbar erklärt werden kann.

In den Committee Procedures gibt es zudem in den Musterplatzregeln (Kapitel 8-B) diverse Beispiele für zusätzliche Platzregeln zu Penalty Areas, möglicher Dropzonen oder die Festlegung als Spielverbotszone. Insofern sollte sich jeder Spieler vor Antritt der Runde über ggf. geltende zusätzliche Platzregeln - generell und in Bezug auf Penalty Areas - informieren. (tk)

 

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Mal ne dumme Frage: Ich höre immer wieder, daß man eine Brücke wie auf dem Bild "rausnehmen" kann. Wie soll das denn technisch funktionieren? Bei einem Damm ist es klar, aber bei so einer Brücke? Da würde bei mir als erstes die Frage aufkommen, welchen Status dann ein Ball hat, der unter der Brücke liegt?

2 Monate her

Golf Rules

Beim Spiel eines Lochs gibt es genau ein Grün, welches für das Spielen der Bahn relevant ist - die Grüns alle anderen Spielbahnen sind sogenannte "Falsche Grüns". Das Spielen von diesen Grüns ist nicht zulässig - dieses ist in Regel R13.1f beschrieben.

Ggü. den "alten" Regeln muss der Spieler Erleichterung nehmen, wenn der Ball des Spielers das falsche Grün berührt / auf diesem liegt oder aber auch der Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beeinträchtigt ist.

Der Spieler muss in diesem Fall straflose Erleichterung in Anspruch nehmen und den Ball in einem Erleichterungsbereich außerhalb des Grüns droppen. Hierfür muss er als Bezugspunkt den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung außerhalbs des Grüns wählen und von dort innerhalb einer Schlägerlänge im Gelände droppen. (tk)
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Beim Spiel eines Lochs gibt es genau ein Grün, welches für das Spielen der Bahn relevant ist - die Grüns alle anderen Spielbahnen sind sogenannte Falsche Grüns. Das Spielen von diesen Grüns ist nicht zulässig - dieses ist in Regel R13.1f beschrieben.

Ggü. den alten Regeln muss der Spieler Erleichterung nehmen, wenn der Ball des Spielers das falsche Grün berührt / auf diesem liegt oder aber auch der Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beeinträchtigt ist.

Der Spieler muss in diesem Fall straflose Erleichterung in Anspruch nehmen und den Ball in einem Erleichterungsbereich außerhalb des Grüns droppen. Hierfür muss er als Bezugspunkt den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung außerhalbs des Grüns wählen und von dort innerhalb einer Schlägerlänge im Gelände droppen. (tk)

 

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Ich nehme an, dass Übungsgrüns, welche nicht im Aus liegen, ebenfalls falsche Grüns sind. In unserem Club wurde der Bereich das falschen Grüns per Platzregel auf "inklusive Vorgrün" erweitert.

Ein Doppelgrün (zusammenhängend mit 2 Fahnen) ist aber kein falsches Grün? Ich lag an der falschen Fahne und hatte einen längeren Weg zurück....

2 Monate her

Golf Rules

Ihr habt es Euch sicher schon gedacht - wir haben uns einen Scherz mit Euch erlaubt - es wird weiterhin aus Kniehöhe gedropt! Auch nach dem 01.04.2019...

Danke für den Spaß mit Euch!
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Aprilscherz!

 

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Wäre aber viel besser gewesen....

Ich habe es auch geglaubt... Schade! 😔

Der erste April Scherz seit vielen Jahren, den ich geglaubt habe 😫

😂

2 Monate her

Golf Rules

Wir sind nicht die einzigen, die Spaß mit den neuen Regeln haben:Das richtige Droppen im Golfsport hat für viel Aufregung gesorgt. Aber es gibt nun mehr Spielraum bei der Auslegung der Regel. Macht vieles leichter. ... MehrWeniger

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2 Monate her

Golf Rules

R&A und USGA hatten ein Einsehen: Ab sofort muss der Ball nicht mehr aus Kniehöhe gedroppt werden.

Nach zahlreichen Beschwerden aus dem Profilager und seitens der TV-Rechteinhaber aufgrund der unvorteilhaften "Ästethik" wurde das Droppen aus Kniehöhe noch einmal überdacht - und als Drophöhe wird das seit 2019 neu etablierte Maß der "Schlägerlänge" genutzt.

Deswegen gibt es durch die ab heute gültige Clarification eine Anpassung von Regel R14.3b (2) wie folgt:

"Der Ball muss aus Höhe einer Schlägerlänge senkrecht nach unten gedroppt werden, ohne den Spieler oder seine Ausrüstung zu berühren. Der Spieler muss den Ball aus Schlägerhöhe loslassen, sodass der Ball

- gerade nach unten fällt, ohne dass der Spieler ihn wirft, dreht oder rollt oder eine andere Methode anwendet, die beeinflussen könnte, wo der Ball zur Ruhe kommen wird und

- weder den Spieler noch seine Ausrüstung berührt, bevor er den Boden trifft.

„Höhe einer Schlägerlänge“ bedeutet die Höhe des längsten Schlägers des Spielers mit Ausnahme des Putters, senkrecht auf dem Boden abgestützt."

--> siehe hierzu auch: www.randa.org/en/rog/2019/pages/the-rules-of-golf

Und, was meint Ihr dazu? Besser?
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Droppen aus Schlägerhöhe

 

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Kann mal jemand der R&A Bescheid geben das in Ihren regeln noch Kniehöhe steht?😂

Kein Aprilscherz?

Oha... 01.04. lässt grüssen

Schöner April Scherz.😂😂😂

So mancher Aprilscherz schafft es doch in die Realität. Ich bin dass die Regel aufgenommen wird 😉👍

wäre auch zu schön gewesen.

Ich sag doch! Ihr seid die Besten…

Jo alles wird 😊 1 april

Torben, dann hast Du uns da ja am Wochenende auf der Schulung falsch beigebracht 😃😃😃

01.04.-Scherz!

Oha... 01.04. lässt grüssen

😂😂..der ist richtig gut!!

Man macht keine Witze über die Golfregeln! 😝

Ha ha, 1. April

April April

1. April !😂

Da musstest du am Ende aber auch selber schmunzeln 🤣🤣. Cooles Video! da beginnt man Montags morgens direkt mit einem Grinsen!

ähm.... weiches Datum ist heute 🤔

1 A pril

👍🏻😂

April, April🤣🤣

😄😄😄😄😄

😂

Aprilscherz

Ja nee iss klar. 😂 Apri April. 😂👍🏻

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2 Monate her

Golf Rules

Ist doch immer wieder gut zu sehen, dass Golfregeln für alle gleich sind. "Schenken" im Lochspiel ist die Voraussetzung, den Ball mit einem zusätzlichen Schlag aufzunehmen... 😉

Sergio Garcia’s double bogey on No. 7 at WGC-Dell Match Play - PGA TOUR Video
In the Quarterfinals round in the 2019 World Golf Championships – Dell Technologies Match Play, Sergio Garcia misses a bogey putt and makes a questionable choice on the par-3 7th hole.
... MehrWeniger

Sergio Garcia’s double bogey on No. 7 at WGC-Dell Match Play - PGA TOUR Video

 

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Ralph Mclean.

Ralph Mclean.

Der Kerl hat sich überhaupt nicht im Griff zur Zeit...

2 Monate her

Golf Rules

Daniel hatte eine Frage an uns:

"Hallo ihr beiden.
Hier eine Frage zu 16.3a
Der Ball liegt ca 140 Meter vor dem Grün ganz knapp vor eine Busch der ca 1.6 Meter hoch ist.
So das ich nicht Richtung grün schlagen kann, da ich mit einem Fus im Busch stehe und der Schlägeer ebenfalls in diesen gehen würde. Somit ist für mich der einzig vernünftige Schlag nach links zurück aufs Fairway (blauer Pfeil).
Somit hätte ich meiner Meinung nach Anspruch auf Erleichterung.
Erleichterungsbereich (rot) würde mir in dem Fall helfen, den Busch zu umgehen.
Somit dürfte ich straffrei droppen und der nächste Schlag könnte aufs grün gehen.
Ist das so richtig, oder greift hier die Ausnahme zur Regel?"

R16.3a gewährt Erleichterung vom eingebetteten Ball, wenn der Schlag nicht "unvernünftig" ist. Das ist ein weites Wort, dass der Auslegung bedarf.

"Unvernünftig" nach R16.3a ist zB, wenn der "Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen". Das ist hier nicht der Fall. Man könnte den Busch zB mit einem Flopshot überspielen oder - wie in der Frage beschrieben - seitlich aufs Fairway spielen. Der Umstand, dass der Ball eingebettet ist behindert aber in beiden Fällen trotzdem den Schlag, von daher ist Straflose Erleichterung zu gewähren.

Nach dem Drop im Erleichterungsbereich entsteht dann eine neue Spielsituation, die neu bewertet wird. Den Drop kann der Spieler dann auch für sich ausnutzen und so die Lage zu seinen Gunsten verbessern.

Habt Ihr Fragen zu den Regeln? Her damit!
... MehrWeniger

Daniel hatte eine Frage an uns:

Hallo ihr beiden. 
Hier eine Frage zu 16.3a 
Der Ball liegt ca 140 Meter vor dem Grün ganz knapp vor eine Busch der ca 1.6 Meter hoch ist. 
So das ich nicht Richtung grün schlagen kann, da ich mit einem Fus im Busch stehe und der Schlägeer ebenfalls in diesen gehen würde. Somit ist für mich der einzig vernünftige Schlag nach links zurück aufs Fairway (blauer Pfeil). 
Somit hätte ich meiner Meinung nach Anspruch auf Erleichterung. 
Erleichterungsbereich (rot) würde mir in dem Fall helfen, den Busch zu umgehen. 
Somit dürfte ich straffrei droppen und der nächste Schlag könnte aufs grün gehen. 
Ist das so richtig, oder greift hier die Ausnahme zur Regel?

R16.3a gewährt Erleichterung vom eingebetteten Ball, wenn der Schlag nicht unvernünftig ist. Das ist ein weites Wort, dass der Auslegung bedarf.

Unvernünftig nach R16.3a ist zB, wenn der Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen. Das ist hier nicht der Fall. Man könnte den Busch zB mit einem Flopshot überspielen oder - wie in der Frage beschrieben - seitlich aufs Fairway spielen. Der Umstand, dass der Ball eingebettet ist behindert aber in beiden Fällen trotzdem den Schlag, von daher ist Straflose Erleichterung zu gewähren.

Nach dem Drop im Erleichterungsbereich entsteht dann eine neue Spielsituation, die neu bewertet wird. Den Drop kann der Spieler dann auch für sich ausnutzen und so die Lage zu seinen Gunsten verbessern.

Habt Ihr Fragen zu den Regeln? Her damit!

 

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Da der Ball wohl nicht eingebettet war, sondern einfach nur bescheiden lag, kommt hier keine Erleichterung in Betracht. Ich empfehle Tiger‘s Video beim Matchplay anzuschauen. Hier liegt der Ball im Busch. Alles weitere erklärt sich bei dieser Szene von selbst. Fakt ist, der Ball wird, wenn er nicht im Boden feststeckt, gespielt wie er liegt🏌️‍♂️ Ausnahme: Man hat eine Stihl Motorsäge dabei, ( zufällig ) und macht den Busch nieder🤔

Es geht sich bei der Frage in erster Linie darum, ob man den eingebetteten Ball (daher die Formulierung R 16.3a) in dem Fall auch mit Freedropp spielen darf oder ob man diese Situation als unvernünftigen Schlag werten könnte. Sowie in 16.3a im ersten Absatz unter Ausnahmen beschrieben. Immerhin habe ich nach dem Erleichterrungsverfahren einen sehr großen Vorteil. Daher könnten Mitspieler da evtl. Etwas gegen haben. Soviel zu dem Thema, Regeln helfen dem Spieler.

16.3 ist ja soweit OK....und auch verständlich..aber in der beschrieben Situation kann ich davon nichts lesen...

Ein Ball kann unter einem Busch nicht in seinem eigenen Pitchloch eingebettet sein. Wie sollte das gehen? Ein Ball bettet sich ein wenn er hoch flog und auf weichen Boden fällt.... aber niemals in einem Busch... manchmal muss man eine missliche Lage als Folge eines nicht so guten Schlags einfach akzeptieren...

"Ein Ball gilt als eingebettet, wenn er in Folge des vorherigen Schlages in seinem eigenen Einschlagloch zum Teil unterhalb der Bodenoberfläche liegt"

Das glaube ich schlicht nicht. In der Beschreibung ist keine Rede von "eingebettet". Der Ball liegt nur "knapp vor einem Busch" . Das kommt 1000mal vor und ist ja fast ein Normalfall wenn verzogen. Da hat man dann halt Pech und verliert 1 Schlag. Er ist deswegen doch NICHT "eingebettet "

Wann ist denn in der Frage das "eingebettet" aufgekommen? und wie wäre es, wenn der Ball nicht eingebettet ist?

Überschrift! Frage zu 16.3a...

Straflos und nicht straffrei 😉 Obiger Fall zeigt schön, dass Kenntnis der Regeln den Spielern hilft 👍🏻

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2 Monate her

Golf Rules

Regel 5.2 beschäftigt sich mit dem "Üben auf dem Platz vor der Runde oder zwischen den Runden". Dabei bedeutet „Üben auf dem Platz“ das Spielen eines Balls oder Prüfen der Oberfläche eines Grüns eines Lochs durch Rollen eines Balls oder Reiben der Oberfläche.

Im Lochspiel darf der Spieler auf dem Platz vor oder zwischen den Runden eines Lochspiel-Turniers üben.

Anders im Zählspiel - hier darf der Spieler am Tag eines Zählspiel-Turnieres nicht vor der Runde auf dem Platz üben (Ausnahme: Putten und Chippen auf oder nahe des für ihn ersten Abschlags und auf den Übungsbereichen). Neu ist, dass nach Abschluss des Spiels seiner letzten Runde an diesem Tag der Spieler auf dem Platz üben darf.

Aber auch hier empfiehlt es sich wieder die Platzregen zu lesen, denn die Spielleitung darf eine Platzregel erlassen, die das Üben vor oder zwischen den Runden auf dem Platz verbietet, einschränkt oder erlaubt (siehe Musterplatzregel I-1).

Noch ein Zusatz: wird ein Turnier auf einem Platz an aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen, und die Spielleitung lässt einige Spieler am ersten Tag spielen und andere an einem späteren Tag, darf ein Spieler an jedem Tag auf dem Platz üben, an dem keine Runde für ihn angesetzt ist. Beispiel: Ist ein Turnier für Samstag und Sonntag angesetzt und ein Spieler muss nur am Sonntag spielen, darf dieser Spieler am Samstag auf dem Platz üben (s. I5.2b/3). (tk)
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Regel 5.2 beschäftigt sich mit dem Üben auf dem Platz vor der Runde oder zwischen den Runden. Dabei bedeutet „Üben auf dem Platz“ das Spielen eines Balls oder Prüfen der Oberfläche eines Grüns eines Lochs durch Rollen eines Balls oder Reiben der Oberfläche.

Im Lochspiel darf der Spieler auf dem Platz vor oder zwischen den Runden eines Lochspiel-Turniers üben.

Anders im Zählspiel - hier darf der Spieler am Tag eines Zählspiel-Turnieres nicht vor der Runde auf dem Platz üben (Ausnahme: Putten und Chippen auf oder nahe des für ihn ersten Abschlags und auf den Übungsbereichen). Neu ist, dass nach Abschluss des Spiels seiner letzten Runde an diesem Tag der Spieler auf dem Platz üben darf.

Aber auch hier empfiehlt es sich wieder die Platzregen zu lesen, denn die Spielleitung darf eine Platzregel erlassen, die das Üben vor oder zwischen den Runden auf dem Platz verbietet, einschränkt oder erlaubt (siehe Musterplatzregel I-1).

Noch ein Zusatz: wird ein Turnier auf einem Platz an aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen, und die Spielleitung lässt einige Spieler am ersten Tag spielen und andere an einem späteren Tag, darf ein Spieler an jedem Tag auf dem Platz üben, an dem keine Runde für ihn angesetzt ist. Beispiel: Ist ein Turnier für Samstag und Sonntag angesetzt und ein Spieler muss nur am Sonntag spielen, darf dieser Spieler am Samstag auf dem Platz üben (s. I5.2b/3). (tk)

 

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Vorsicht bei Kanonenstart, manche Grüns liegen sehr nah bei Abschlägen, da kann es schon mal verführen ein Grün „als Übungsgrün“zu nutzen, zB weil noch Zeit bis zum Turnierbeginn ist... das wäre Üben auf dem Platz!

2 Monate her

Golf Rules

Gestern hatten wir über den Status von Hagel informiert und das dieser (wie Schnee und natürliches Eis) je nach Wahl des Spielers entweder als lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, als zeitweiliges Wasser behandelt werden kann.

In R16.1d wird darauf eingegangen, wenn ungewöhnliche Platzverhältnisse (also z.B. zeitweiliges Wasser) den Spieler auf dem Grün behindern. Liegt der Ball nämlich auf dem Grün und ist durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz beeinträchtigt, darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Er muss dabei die nach Regeln 14.2b(2) und 14.2e vorgeschriebene Vorgehensweise, einen Ball zurückzulegen, einhalten.

Dabei ist zu beachten:
- Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.
- Gibt es keinen solchen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, darf der Spieler trotzdem Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle größtmöglicher Erleichterung als Bezugspunkt verwendet, die entweder auf dem Grün oder im Gelände liegt.

Noch eine Anmerkung zu dem Foto: bei einer geschlossenen „Hageldecke“ ist es nicht wirklich sinnvoll das Spiel fortzusetzen – die Spielleitung sollte bis zum „Auftauen“ der Hagelkörner das Wettspiel unterbrechen. (tk)
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Gestern hatten wir über den Status von Hagel informiert und das dieser (wie Schnee und natürliches Eis) je nach Wahl des Spielers entweder als lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, als zeitweiliges Wasser behandelt werden kann.

In R16.1d wird darauf eingegangen, wenn ungewöhnliche Platzverhältnisse (also z.B. zeitweiliges Wasser) den Spieler auf dem Grün behindern. Liegt der Ball nämlich auf dem Grün und ist durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz beeinträchtigt, darf der Spieler straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen oder einen anderen Ball an den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung legt. Er muss dabei die nach Regeln 14.2b(2) und 14.2e vorgeschriebene Vorgehensweise, einen Ball zurückzulegen, einhalten.

Dabei ist zu beachten:
- Der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung muss entweder auf dem Grün oder im Gelände liegen.
- Gibt es keinen solchen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung, darf der Spieler trotzdem Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle größtmöglicher Erleichterung als Bezugspunkt verwendet, die entweder auf dem Grün oder im Gelände liegt. 

Noch eine Anmerkung zu dem Foto: bei einer geschlossenen „Hageldecke“ ist es nicht wirklich sinnvoll das Spiel fortzusetzen – die Spielleitung sollte bis zum „Auftauen“ der Hagelkörner das Wettspiel unterbrechen. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Mal wieder was "Schönes" aus dem Profilager - dieses Mal geht es nicht um einen Regelverstoß. 😉 Stattdessen ein interessanter Rettungsschlag von Tiger Woods beim World Golf Championships-Dell Technologies Match Play:

- Kein Verstoß gegen Regel R8.1 "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen" denn Woods verbessert weder die Lage des ruhenden Balls, den Raum seines beabsichtigten Stands, den Raum seines beabsichtigten Schwungs und seine Spiellinie.

- Kein Verstoß gegen Regel R10.1 "Einen Schlag ausführen", denn der Spieler darf beim redlichen Schlagen eines Balls jeden Teil des Schlägerkopfes einsetzten, einschließlich der Spitze, der Hacke und der Rückseite des Schlägerkopfes (siehe Interpretation I10.1a/2).

PGA TOUR
From his knees.
Left-handed.
In the bushes.

Tiger Woods has ALL the shots. 👏
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PGA TOUR

 

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Bei uns auf fast jeder Runde😂😂😂 Björn Cukrowski Chris Stöcker

Christian Köhler 👏👏👏

2 Monate her

Golf Rules

Aprilwetter, da kann es schon einmal zu einem richtigen Hagelschauer kommen. Was aber ist der Hagel denn regeltechnisch?

In der Definition „Zeitweiliges Wasser“ steht beschrieben, dass jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die nicht in einer Penalty Area ist und die zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Aber es gibt auch Sonderfälle – und hierzu zählt der Hagel. Denn
- Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser,
- Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers.
- Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.

Insofern darf der Spieler entscheiden, ob er den Hagel straflos entfernt oder Erleichterung nach R16.1 in Anspruch nimmt… (tk)
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Aprilwetter, da kann es schon einmal zu einem richtigen Hagelschauer kommen. Was aber ist der Hagel denn regeltechnisch?

In der Definition „Zeitweiliges Wasser“ steht beschrieben, dass jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die nicht in einer Penalty Area ist und die zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Aber es gibt auch Sonderfälle – und hierzu zählt der Hagel. Denn 
- Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser, 
- Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers.
- Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.

Insofern darf der Spieler entscheiden, ob er den Hagel straflos entfernt oder Erleichterung nach R16.1 in Anspruch nimmt… (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Und wo wir gestern beim Thema "Caddie" waren - dieser darf neben der körperlichen Unterstützung (tragen der Ausrüstung, anderweitige Hilfe im während der Runde) den Spieler ebenfalls beraten.

Nach R10.2a "Beratung" darf ein Spieler während einer Runde nicht jemanden im Turnier beraten, jemanden (mit Ausnahme seines Caddies) um Beratung bitten oder Ausrüstung eines anderen Spielers berühren, um dadurch Informationen zu erhalten (wie das Berühren des Schlägers oder der Tasche eines anderen Spielers, um zu
sehen, welcher Schläger benutzt wurde).

Zudem hilft ein Blick in die Definitionen "Beratung" - diese ist definiert als:
Jeglicher mündliche Hinweis oder jede Handlung (zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei
- der Wahl eines Schlägers,
- der Ausführung eines Schlags oder
- der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist.

Aber: Öffentlich verfügbare Informationen gelten nicht als Beratung, zum Beispiel:
- die Lage von Bereichen oder Sachen auf dem Platz zum Beispiel das Loch, das Grün, das Fairway, Penalty Areas, Bunker oder den Ball eines anderen Spielers,
- die Entfernung von einer Stelle zu einer anderen oder
- die Regeln. (tk)
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Und wo wir gestern beim Thema Caddie waren - dieser darf neben der körperlichen Unterstützung (tragen der Ausrüstung, anderweitige Hilfe im während der Runde) den Spieler ebenfalls beraten. 

Nach R10.2a Beratung darf ein Spieler während einer Runde nicht jemanden im Turnier beraten, jemanden (mit Ausnahme seines Caddies) um Beratung bitten oder Ausrüstung eines anderen Spielers berühren, um dadurch Informationen zu erhalten (wie das Berühren des Schlägers oder der Tasche eines anderen Spielers, um zu
sehen, welcher Schläger benutzt wurde).

Zudem hilft ein Blick in die Definitionen Beratung - diese ist definiert als: 
Jeglicher mündliche Hinweis oder jede Handlung (zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei
- der Wahl eines Schlägers,
- der Ausführung eines Schlags oder
- der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist.

Aber: Öffentlich verfügbare Informationen gelten nicht als Beratung, zum Beispiel:
- die Lage von Bereichen oder Sachen auf dem Platz zum Beispiel das Loch, das Grün, das Fairway, Penalty Areas, Bunker oder den Ball eines anderen Spielers,
- die Entfernung von einer Stelle zu einer anderen oder
- die Regeln. (tk)

 

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Provokant; Nach dieser Regel müsste man bei Amateur-Monatsbechern 50% der Teilnehmer disqualifizieren. Das ist eine jener Regeln die IMHO im Amateursport ausgenommen bei den Top 100 Spielern eines Landes nichts verloren hat und den Spaß am Spiel vermiest, da ein HCP 36 Spieler zB keine Ahnung hat warum oder weshalb der Mitspieler mit HCP 54 ein Sechser Eisen nahm. Der hat nämlich selbst keinen blassen Schimmer warum er ein 6er nahm. Als Spielleitung beim Monatsbecher spiele ich die 3-Affen wenn jemand nachher mit so einer "Anzeige" daher käme. Dort wo die Frage oder Beratung ein tatsächlicher Vorteil wäre kann man ja darüber diskutieren. Aber das ist nur HCP Klasse 1 und die spielen kaum Monatsbecher oder Präsidententurniere.

2 Monate her

Golf Rules

Über die Einschränkung, dass ein Caddie nicht hinter dem Spieler stehen darf, um diesen bei der Ausrichtung für den Schlag zu unterstützen, hatten wir schon mehrmals berichtet. R10.2b(4) sagt aus, dass es dem Caddie des Spielers untersagt ist, absichtlich an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen. Nimmt der Spieler einen Stand unter Verstoß gegen diese Regel ein, kann die Strafe aber noch "geheilt" werden, indem der Spieler von seinem Stand zurücktritt und nicht wieder beginnt, diesen einzunehmen, bis der Caddie sich von dieser Stelle entfernt hat. (u.a. durch die Ergänzungen der Regeln aufgrund der Clarification der R&A / USGA).

Wie aber verhält es sich mit einem Spielpartner oder dem Berater?

Regeln 22, 23 und 24 (In Spielformen mit Partnern dürfen der Partner des Spielers und der Caddie des Partners dieselben Handlungen vornehmen (mit denselben Einschränkungen), die der Caddie des Spielers nach den Regeln 10.2b(2) und (4) vornehmen darf). Sprich - auch diesen Personengruppen ist es nicht gestattet den Spieler auszurichten und auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen. (tk)
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Über die Einschränkung, dass ein Caddie nicht hinter dem Spieler stehen darf, um diesen bei der Ausrichtung für den Schlag zu unterstützen, hatten wir schon mehrmals berichtet. R10.2b(4) sagt aus, dass es dem Caddie des Spielers untersagt ist, absichtlich an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen. Nimmt der Spieler einen Stand unter Verstoß gegen diese Regel ein, kann die Strafe aber noch geheilt werden, indem der Spieler von seinem Stand zurücktritt und nicht wieder beginnt, diesen einzunehmen, bis der Caddie sich von dieser Stelle entfernt hat. (u.a. durch die Ergänzungen der Regeln aufgrund der Clarification der R&A / USGA).

Wie aber verhält es sich mit einem Spielpartner oder dem Berater?

Regeln 22, 23 und 24 (In Spielformen mit Partnern dürfen der Partner des Spielers und der Caddie des Partners dieselben Handlungen vornehmen (mit denselben Einschränkungen), die der Caddie des Spielers nach den Regeln 10.2b(2) und (4) vornehmen darf). Sprich - auch diesen Personengruppen ist es nicht gestattet den Spieler auszurichten und auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball zu stehen. (tk)

 

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Was bedeutet "geheilt" in diesem Zusammenhang? Keine Strafe? Und läuft die Zeit für die Ausführung des Schlags dann neu ?

Da muss der Redakteur noch mal drüber. Müsste wohl heißen: ... kann dieser Verstoß noch geheilt und damit die Strafe vermieden werden, indem ...

2 Monate her

Golf Rules

Aus guter Tradition - heute mal wieder eine Interpretation des Tages: Int8.1a/3 "Spieler, der die Bedingungen für den beabsichtigten Schlag verbessert, verstößt gegen die Regeln, auch wenn ein anderer Schlag gemacht wird"

Beabsichtigt ein Spieler einen Ball auf eine bestimmte Weise zu spielen, und verbessert er die Bedingungen, die den Schlag für diesen bestimmten Schlag beeinflussen, und kann die Strafe nicht durch Wiederherstellen der Lage vermieden werden, verstößt der Spieler gegen Regel 8.1a, gleich ob er den Ball weiterhin auf diese Weise spielt oder ob er ihn auf eine andere Weise spielt, die von der Verbesserung nicht betroffen ist.

Beispiel: Bricht ein Spieler einen Ast ab, der den Raum seines Stands oder Schwungs für den beabsichtigten Schlag behindert, obwohl ein Stand ohne das Abbrechen des Asts hätte eingenommen werden können, kann die Strafe nicht vermieden werden, indem der Ball in eine andere Richtung gespielt wird oder indem Erleichterung zu einer anderen Stelle in Anspruch genommen wird, an der der Ast keine Auswirkung auf den Schlag gehabt hätte. Dies gilt auch, wenn der Spieler den Ast abbrach, als er das Loch beginnen wollte und dann zu einer anderen Stelle des Abschlags ging. (tk)
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Aus guter Tradition - heute mal wieder eine Interpretation des Tages: Int8.1a/3 Spieler, der die Bedingungen für den beabsichtigten Schlag verbessert, verstößt gegen die Regeln, auch wenn ein anderer Schlag gemacht wird

Beabsichtigt ein Spieler einen Ball auf eine bestimmte Weise zu spielen, und verbessert er die Bedingungen, die den Schlag für diesen bestimmten Schlag beeinflussen, und kann die Strafe nicht durch Wiederherstellen der Lage vermieden werden, verstößt der Spieler gegen Regel 8.1a, gleich ob er den Ball weiterhin auf diese Weise spielt oder ob er ihn auf eine andere Weise spielt, die von der Verbesserung nicht betroffen ist.

Beispiel: Bricht ein Spieler einen Ast ab, der den Raum seines Stands oder Schwungs für den beabsichtigten Schlag behindert, obwohl ein Stand ohne das Abbrechen des Asts hätte eingenommen werden können, kann die Strafe nicht vermieden werden, indem der Ball in eine andere Richtung gespielt wird oder indem Erleichterung zu einer anderen Stelle in Anspruch genommen wird, an der der Ast keine Auswirkung auf den Schlag gehabt hätte. Dies gilt auch, wenn der Spieler den Ast abbrach, als er das Loch beginnen wollte und dann zu einer anderen Stelle des Abschlags ging. (tk)

 

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Frage: wie ist das vor dem Drop im Erleichterungsbereich wenn dort kniehohes Gras ist? Kann ich vor dem Drop Steine, lose Äste etc entfernen? Oder erst nach dem Drop? Nun habe ich weils nicht anders geht beim messen des Bereichs und beim Stand einnehmen für den Drop Teile des hohen Grases niedergetreten. Muss ich das - wenns über haupt ginge - vor dem Drop wieder aufstellen? Oder ziehe ich mir eine Strafe zu nur weil ich beim messen des Erleichterungsbereichs erwas verändert habe (ohne Absicht) das nicht wieder original herstellbar ist? Ich hatte einmal so eine Situation bei einem Ranglistenturnier selbst und selbst der Referee hat damals keine Decision dafür gefunden was vor dem Drop zu tun ist, denn eine Strafe hatte ich ja schon vor dem Drop genommen als ich den Ball für unspielbar erklärte weil er daneben im Busch lag. Natürlich wurde auch vorher beim Suchen schon im späteren Erleichterungsbereich Gras ohne Absicht flach getreten.

2 Monate her

Golf Rules

Es gibt Bereiche auf dem Platz, welche geschont werden sollen (Blumenwiesen, Junganpflanzungen, Neueinsaaten, Ameisenhaufen, Biotope, ...). Möchte eine Spielleitung das Spielen aus oder in einem solchen Teil des Platzes untersagen, so kann sie nach dem neuen Regelwerk eine "Spielverbotszone" einrichten.

Eine Spielverbotszone ist nach R2.4 ist ein definierter Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse (siehe Regel R16.1f) oder einer Penalty Area (siehe Regel 17.1e), aus dem das Spiel nicht erlaubt ist. Ein Spieler muss Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn sein Ball in einer Spielverbotszone ist oder eine Spielverbotszone seinen Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beim Spielen eines Balls außerhalb dieser Zone beeinträchtigt (siehe Regeln 16.1f und 17.1e).

R2.4 regelet allerdings nur das Spielen aus einer solchen Zone - soll zusätzlich auch noch das Betreten einer Spielverbotszone untersagt werden, so muss dieses über die Verhaltensvorschriften reglementiert werden. In diesen können entsprechende Strafen für das Fehlverhalten bzw. schwerwiegende Fehlverhalten aufgenommen werden. (tk)
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Es gibt Bereiche auf dem Platz, welche geschont werden sollen (Blumenwiesen, Junganpflanzungen, Neueinsaaten, Ameisenhaufen, Biotope, ...). Möchte eine Spielleitung das Spielen aus oder in einem solchen Teil des Platzes untersagen, so kann sie nach dem neuen Regelwerk eine Spielverbotszone einrichten.

Eine Spielverbotszone ist nach R2.4 ist ein definierter Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse (siehe Regel R16.1f) oder einer Penalty Area (siehe Regel 17.1e), aus dem das Spiel nicht erlaubt ist. Ein Spieler muss Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn sein Ball in einer Spielverbotszone ist oder eine Spielverbotszone seinen Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beim Spielen eines Balls außerhalb dieser Zone beeinträchtigt (siehe Regeln 16.1f und 17.1e).

R2.4 regelet allerdings nur das Spielen aus einer solchen Zone - soll zusätzlich auch noch das Betreten einer Spielverbotszone untersagt werden, so muss dieses über die Verhaltensvorschriften reglementiert werden. In diesen können entsprechende Strafen für das Fehlverhalten bzw. schwerwiegende Fehlverhalten aufgenommen werden. (tk)

 

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Da möchte ich keinen Ball suchen müssen... 😄

Frank Erbach mach nicht so viele davon, ok? 🤪😂

2 Monate her

Golf Rules

Die R&A hat vorgestern in Ihrem Newletter ein nettes Feature veröffentlicht, welches wir Euch gerne ans Herz legen möchten - die R&A Rules Academy.

Link --> www.randa.org/rulesacademy

Der Inhalt ist zwar komplett in Englisch, aber die Vorgehensweise bei Lernen / Vertiefen den Golfregeln erschließt sich auch dem nicht "Native-Speaker". In drei verschiedenen Stufen werden die Golfregeln vorgestellt und anschließend mit zehn Fragen noch einmal überprüft / gefestigt (Anmeldung per EMail ist erforderlich).

Und wer sich am Ende traut, der kann dann auch noch ein Prüfungsexamen (50 Multiple-Choice-Fragen in einer Stunde) ablegen und sich bei bestandener Prüfung ein R&A-Zertifikat ausdrucken.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg. Und uns würde natürlich auch interessieren, wie viele Prozentpunkte habt Ihr erreicht?
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Die R&A hat vorgestern in Ihrem Newletter ein nettes Feature veröffentlicht, welches wir Euch gerne ans Herz legen möchten - die R&A Rules Academy. 

Link --> https://www.randa.org/rulesacademy

Der Inhalt ist zwar komplett in Englisch, aber die Vorgehensweise bei Lernen / Vertiefen den Golfregeln erschließt sich auch dem nicht Native-Speaker. In drei verschiedenen Stufen werden die Golfregeln vorgestellt und anschließend mit zehn Fragen noch einmal überprüft / gefestigt (Anmeldung per EMail ist erforderlich). 

Und wer sich am Ende traut, der kann dann auch noch ein Prüfungsexamen (50 Multiple-Choice-Fragen in einer Stunde) ablegen und sich bei bestandener Prüfung ein R&A-Zertifikat ausdrucken.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg. Und uns würde natürlich auch interessieren, wie viele Prozentpunkte habt Ihr erreicht?

 

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Joshua Andreas Kai Ralf Michael

68% 1.versuch

Wie gut, man hat mehrere Versuche! (5 von 10 dann 9 von 10 😉) ein toller Tipp und sehr übersichtlich, vielen Dank

Guter Tipp. Werde ich mal machen, wenn ich Zeit habe.

Toller Tipp. Danke. 👍

+ Zeige mehr Kommentare

2 Monate her

Golf Rules

Unser Referee-Kollege Yves C. Ton-That aus der Schweiz hat eine Zusammenfassung der wichtigsten neuen Golfregeln auch noch einmal in Form einer PDF-Übersicht zusammengetragen (für den Aushang im Club, die eigene Golftasche oder den Mitspielern bei Uneinigkeit zu Regelentscheidungen). Für einen ersten Blick bestimmt sehr hilfreich...GOLFREGELN 2019
Klicken Sie hier expertgolf.com/files/aushang_regelaenderungen_2019.pdf für eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen.
Hinweis: Golfclubs dürfen dieses PDF gerne am Anschlagbrett, auf der Webseite, im Newsletter oder der Clubzeitschrift publizieren. Die Verwendung ist kostenlos, solange das PDF als Ganzes verwendet wird – es darf nicht gekürzt, verändert oder Teile daraus kopiert werden.
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Unser Referee-Kollege Yves C. Ton-That aus der Schweiz hat eine Zusammenfassung der wichtigsten neuen Golfregeln auch noch einmal in Form einer PDF-Übersicht zusammengetragen (für den Aushang im Club, die eigene Golftasche oder den Mitspielern bei Uneinigkeit zu Regelentscheidungen). Für einen ersten Blick bestimmt sehr hilfreich...

 

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Danke. Gut aufgebaut

Philipp Wozniak Asmus Lembke Seid so nett und beachtet das.

Super Sache 👍 danke

2 Monate her

Golf Rules

Und um eine weitere Frage zum provisorischen Ball zu beantworten schauen wir in die Regel R18.3c(2) "Wann der provisorische Ball zum Ball im Spiel wird".

Der Ball wird genau in den beiden folgenden Fällen unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel:
- Wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist. Der ursprüngliche Ball ist nicht länger im Spiel (auch wenn er nach dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf.
- Wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. Der ursprüngliche Ball ist nicht mehr im Spiel (auch wenn er dann auf dem Platz vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten gefunden wird oder wenn er näher zum Loch gefunden wird als vermutet) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf.

Ein "zurück" geht dann nicht mehr - der provisorische Ball ist der Ball im Spiel... (tk)
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Und um eine weitere Frage zum provisorischen Ball zu beantworten schauen wir in die Regel R18.3c(2) Wann der provisorische Ball zum Ball im Spiel wird. 

Der Ball wird genau in den beiden folgenden Fällen unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel:
- Wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist. Der ursprüngliche Ball ist nicht länger im Spiel (auch wenn er nach dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf.
- Wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. Der ursprüngliche Ball ist nicht mehr im Spiel (auch wenn er dann auf dem Platz vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten gefunden wird oder wenn er näher zum Loch gefunden wird als vermutet) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf.

Ein zurück geht dann nicht mehr - der provisorische Ball ist der Ball im Spiel... (tk)

 

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Wieder ein schönes Bild vom Niedersachsen Course! Hier Grün 10! Vielen Dank 🐗⛳️ vom GC Hardenberg

Top Foto 👍

2 Monate her

Golf Rules

Möchte der Spieler einen provisorischen Ball ins Spiel bringen, dann ist dieses nach R18.3b anzukündigen. Der Spieler sollte hierzu das Wort „provisorisch“ in seiner Ankündigung nutzen.

Interpretation I18.3b/2 "Aussagen, die 'deutlich machen', dass ein provisorischer Ball gespielt wird" gibt Beispiele, welche anderen Aussagen auch akzeptabel für die Ankündigung eines provisorischen Balls sind:
- „Ich spiele einen Ball nach Regel 18.3.“
- „Ich werde sicherheitshalber noch einen anderen spielen.“

Allerdings werden hier auch Beispiele von Ankündigungen aufgeführt, die nicht deutlich machen, dass der Spieler einen provisorischen Ball spielen will und bedeuten, dass der Spieler einen Ball mit Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen würde, sind unter anderem:
- „Ich lade mal nach.“
- „Ich werde noch einen anderen spielen.“

Insofern der Tipp - nutzt das Wort "provisorisch" bei der Ankündigung bevor der Ball gespielt wird und alles ist gut. (tk)
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Möchte der Spieler einen provisorischen Ball ins Spiel bringen, dann ist dieses nach R18.3b anzukündigen. Der Spieler sollte hierzu das Wort „provisorisch“ in seiner Ankündigung nutzen. 

Interpretation I18.3b/2 Aussagen, die deutlich machen, dass ein provisorischer Ball gespielt wird gibt Beispiele, welche anderen Aussagen auch akzeptabel für die Ankündigung eines provisorischen Balls sind: 
- „Ich spiele einen Ball nach Regel 18.3.“
- „Ich werde sicherheitshalber noch einen anderen spielen.“

Allerdings werden hier auch Beispiele von Ankündigungen aufgeführt, die nicht deutlich machen, dass der Spieler einen provisorischen Ball spielen will und bedeuten, dass der Spieler einen Ball mit Schlag und Distanzverlust ins Spiel bringen würde, sind unter anderem:
- „Ich lade mal nach.“
- „Ich werde noch einen anderen spielen.“

Insofern der Tipp - nutzt das Wort provisorisch bei der Ankündigung bevor der Ball gespielt wird und alles ist gut. (tk)

 

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Schönes Bild /Perspektive von der 18 des Niedersachsen Course im GC Hardenberg ⛳️😉🐗

"Ich lade mal nach!" 😂

2 Monate her

Golf Rules

Der provisorische Ball - auch eine Regel, die sich ggü. dem alten Regelwerk eigentlich nur marginal verändert hat. Es bleibt auch nach den neuen Regeln dabei, dass der provisorischer Ball nicht als Ball im Spiel dienen kann, wenn ursprünglicher Ball unspielbar oder in Penalty Area ist. Im der Interpretation I18.3c(3)/1 ist dieses noch einmal klarer beschrieben:

Ein Spieler darf nur dann einen provisorischen Ball spielen, wenn er glaubt, der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein. Der Spieler kann nicht entscheiden, dass ein von ihm gespielter zweiter Ball sowohl ein provisorischer Ball für den Fall ist, dass der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist, und Ball im Spiel sei in dem Fall, dass der ursprüngliche Ball unspielbar oder in einer Penalty Area sei.

Wird der ursprüngliche Ball auf dem Platz gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass er in einer Penalty Area ist, muss der provisorische Ball aufgegeben werden. (tk)
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Der provisorische Ball - auch eine Regel, die sich ggü. dem alten Regelwerk eigentlich nur marginal verändert hat. Es bleibt auch nach den neuen Regeln dabei, dass der provisorischer Ball nicht als Ball im Spiel dienen kann, wenn ursprünglicher Ball unspielbar oder in Penalty Area ist. Im der Interpretation I18.3c(3)/1 ist dieses noch einmal klarer beschrieben:

Ein Spieler darf nur dann einen provisorischen Ball spielen, wenn er glaubt, der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein. Der Spieler kann nicht entscheiden, dass ein von ihm gespielter zweiter Ball sowohl ein provisorischer Ball für den Fall ist, dass der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist, und Ball im Spiel sei in dem Fall, dass der ursprüngliche Ball unspielbar oder in einer Penalty Area sei. 

Wird der ursprüngliche Ball auf dem Platz gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass er in einer Penalty Area ist, muss der provisorische Ball aufgegeben werden. (tk)

 

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"Der Spieler kann nicht entscheiden,...." wenn ich diesen Satz lese, fallen mir irgendwie sofort die Auslegungen und Kommentare zu so mancher BGH-Entscheidungen ein. Man fragt sich unweigerlich, ob diese hochtrabend sprachlich-stilistische Wortgestaltung dazu geeignet ist, um den Golfeinsteiger ziel- und vor allem ergebnisorientiert die Regularien einer Sportart näher zu bringen.

Der 2. Absatz, easy

Achtung: 28.3c (2) Exceptions .... es gibt sie!

2 Monate her

Golf Rules

War ein schöner Ausflug in den Club zur Vahr. Hoffe das wir den Teams vom Club zur Vahr - Jugendgolf, Club zur Vahr Team Bundesliga, 1. Damen Club zur Vahr und 1. Herren Club zur Vahr helfen konnten, die Grundlagen der neuen Golfregeln zu vermitteln. Wir wünschen Euch viel Erfolg in der kommenden Saison... ... MehrWeniger

War ein schöner Ausflug in den Club zur Vahr. Hoffe das wir den Teams vom Club zur Vahr - Jugendgolf, Club zur Vahr Team Bundesliga, 1. Damen Club zur Vahr und 1. Herren Club zur Vahr helfen konnten, die Grundlagen der neuen Golfregeln zu vermitteln. Wir wünschen Euch viel Erfolg in der kommenden Saison...

 

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Super, dass ihr hier gewesen seid! Die Saison kann kommen!

Vier mal Club zur Vahr in einem Satz ,wenn das keine Werbung ist...👽

2 Monate her

Golf Rules

Mal etwas "off topic", aber vielleicht trotzdem mal ganz interessant, wieviel Mühe sich die Greenkeeper beim Stechen des Lochs machen.

Interessant ist auch, dass die PGA Tour nie näher als 9 Feet (also 3 Meter) an die Grünkante mit der Lochposition geht. In Deutschland gibt es bei Verbands- oder DGV- Wettspielen die Empfehlung von mindestens vier Schritten (im Zählspiel), sofern die Grüns dieses "hergeben"...

PGA TOUR
The 17th hole is being cut in its famously dangerous Sunday location ahead of the final round of THE PLAYERS Championship.
... MehrWeniger

PGA TOUR

 

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Wenn der Ball so ein Loch sieht, fällt er von alleine hinein... Muss gleich mal in unserem Club nachschauen...🤔😳

So hätte ich es auch gerne im Club

Christian Adler

Ein Schritt ist ein altes Maß und hat 74 cm, 4 Schritte sind als 2,96 m, passt also.

2 Monate her

Golf Rules

Der Abschlag - neben Bunker, Penalty Areas und dem Grün - ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Und um eine Frage zu beantworten: ja, nach der Golfregel R6.2b(6) darf der Spieler selbst nach einem Schlag innerhalb des Abschlags den Ball noch einmal aufnehmen und diesen bewegen.

Hintergrund ist, dass sich der Ball weiterhin innerhalb des Abschlags befindet. Der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder, obwohl der Ball im Spiel ist, den Ball zu einer anderen Stelle innerhalb des Abschlags bewegen und von dort mit dem dann zweiten Schlag spielen. Der Spieler darf den Ball auch auf ein Tee legen oder die Höhe des Tees verändern, auf dem der Ball liegt. (tk)
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Der Abschlag - neben Bunker, Penalty Areas und dem Grün - ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. 

Und um eine Frage zu beantworten: ja, nach der Golfregel R6.2b(6) darf der Spieler selbst nach einem Schlag innerhalb des Abschlags den Ball noch einmal aufnehmen und diesen bewegen.

Hintergrund ist, dass sich der Ball weiterhin innerhalb des Abschlags befindet. Der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder, obwohl der Ball im Spiel ist, den Ball zu einer anderen Stelle innerhalb des Abschlags bewegen und von dort mit dem dann zweiten Schlag spielen. Der Spieler darf den Ball auch auf ein Tee legen oder die Höhe des Tees verändern, auf dem der Ball liegt. (tk)

 

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Björn Becker

Jetzt noch einmal für mich: ich schlage nach dem Ball, er bleibt innerhalb der Teebox, darf ich alles machen, wie beim ersten Schlag, es ist halt nur der zweite. Wenn ich beim Probeschwung den Ball aus Versehen treffe, kann ich ihn straffrei wieder aufteen.... gilt das auch, wenn der Ball mal beim Probeschwung durchaus ein paar Meter macht 🤔

Was genau bedeutet denn „innerhalb des Abschlags“? Ist es zwischen den gelben/roten Markierungen und der Raum dahinter in dem ich ursprünglich aufteen darf? Oder gar die ganze Box? Beispiel: Ein Spieler teet sehr nahe an der gedachten Linie hinter der rechten gelben Markierung auf, wählt aber auf Grund der Bodenbeschaffenheit eine Position etwa 1,5m hinter den Markierungen. Nun schlägt er nach dem Ball, aber leider misslingt der Schlag derart, dass er den Ball nur streift und dieser etwa 1m nach (in Spielrichtung) rechts fliegt/rollt. In Richtung Fahne hat er quasi keine Entfernung zurück gelegt. Gegenüber des zum Aufteen verfügbaren Bereichs liegt der Ball nun außerhalb. Wäre dies dann innerhalb (weil noch auf dem Abschlag), oder außerhalb (weil nicht mehr im Abschlagsbereich)?

Kann in diesem Zusammenhang noch mal klar herausgestellt werden, dass R6.2b(6) NUR für den Ball im Spiel gilt. Der Spieler hat also den ersten Schlag gemacht, darf den Ball, der innerhalb des Abschlags zur Ruhe gekommen ist oder noch auf dem Tee liegt (weil er den Ball nicht getroffen hat), straflos bewegen und sogar an einer Stelle seiner Wahl auf dem Abschlag aufteen bzw. die Teehöhe verändern und macht dann Schlag 2. Und wird noch „ehrlich und redlich nach dem Ball schlagen“ als Kriterium herangezogen? Es gibt ja sehr gute Spieler, die auf dem Abschlag ihre Probeschwünge sehr nah am aufgeteeten Ball machen, aber zu keiner Zeit redlich nach dem Ball schlagen“.

"und von dort straflos spielen" kann missverstanden werden. Meiner Meinung nach macht der Spieler den dritten Schlag, wenn er nochmals aufteet oder eine andere Stelle wählt, inklusive Veränderung der Teehöhe. R6.2b(6) besagt nur, dass man den Ball straflos aufnehmen und bewegen darf, einen neuen Ball einsetzen, sowie straflos eine neue Stelle innerhalb des Abschlages wählen.

Schönes Bild vom FGC 😉🤙🏻

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2 Monate her

Golf Rules

Nach der Definition sind ungewöhnliche Platzverhältnisse - von denen nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf - jeder der vier definierten Umstände:

• Tierloch,

• Boden in Ausbesserung,

• unbewegliches Hemmnis oder

• zeitweiliges Wasser

Hier im Bild sehen wir frisch verlegte Grassoden, die allerdings nicht aus sich selbst heraus Boden in Ausbesserung sind.

Dazu ist dann entweder eine Markierung (meist per blauen Pfählen oder weißer Einkreisung - ein einzelner blauer Pfahl reicht dazu übrigens nicht, da damit keine Fläche markiert werden kann) oder eine Platzregel notwendig, wie zB die, in den Harvards der Golfverbände:

"(...) Ungewöhnliche Platzverhältnisse

(...) Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung:
– Frisch verlegte Soden"
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Nach der Definition sind ungewöhnliche Platzverhältnisse - von denen nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf - jeder der vier definierten Umstände: 

• Tierloch, 

• Boden in Ausbesserung, 

• unbewegliches Hemmnis oder 

• zeitweiliges Wasser

Hier im Bild sehen wir frisch verlegte Grassoden, die allerdings nicht aus sich selbst heraus Boden in Ausbesserung sind. 

Dazu ist dann entweder eine Markierung (meist per blauen Pfählen oder weißer Einkreisung - ein einzelner blauer Pfahl reicht dazu übrigens nicht, da damit keine Fläche markiert werden kann) oder eine Platzregel notwendig, wie zB die, in den Harvards der Golfverbände:

(...) Ungewöhnliche Platzverhältnisse

(...) Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung: 
   – Frisch verlegte Soden

2 Monate her

Golf Rules

The Players Championchip in Ponte Vedra Beach mit Bahn 17 - wohl eines der bekanntesten Inselgrüns auf der Profitour. Auch in diesem Jahr werden viele Bällen auf dem nur 137 Yard kurzen Par 3 den Weg in die Penalty Area finden.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:
- Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
- Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
- Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Sofern eine klar ersichtliche Kante zum Wasser existiert, könnte auch auf Pfosten und Linien verzichtet werden. In diesem Fall bietet es sich an in den Platzregeln die Grenze zur Penalty Area noch einmal aufzunehmen. In der Musterplatzregel B-1 "Penalty Areas festlegen" wird folgender Wortlaut empfohlen: "Befindet sich eine künstliche Mauer am Rand eines Sees oder einer anderen Wasserfläche, wird die Penalty Area durch den äußeren Rand der Mauer definiert." (tk)
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The Players Championchip in Ponte Vedra Beach mit Bahn 17 - wohl eines der bekanntesten Inselgrüns auf der Profitour. Auch in diesem Jahr werden viele Bällen auf dem nur 137 Yard kurzen Par 3 den Weg in die Penalty Area finden.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:
- Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
- Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
- Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Sofern eine klar ersichtliche Kante zum Wasser existiert, könnte auch auf Pfosten und Linien verzichtet werden. In diesem Fall bietet es sich an in den Platzregeln die Grenze zur Penalty Area noch einmal aufzunehmen. In der Musterplatzregel B-1 Penalty Areas festlegen wird folgender Wortlaut empfohlen: Befindet sich eine künstliche Mauer am Rand eines Sees oder einer anderen Wasserfläche, wird die Penalty Area durch den äußeren Rand der Mauer definiert. (tk)

 

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Kersten Jodexnis Wir haben Ihre "Werbung" in unserem Forum gerade gelöscht. Golf Rules ist unabhängig und werbefrei...

Schön das Ihr das wohl bekannteste 😉Inselgrün ⛳️Deutschlands zeigt, den Keilerkopf 🐗des Niedersachsen Course im GC Hardenberg www.gchardenberg.de

Hardenberg!😁⛳️

Ich empfinde die Formulierung in der Platzregel "äusseren Rand der Mauer" recht unglücklich und potentiell missverständlich. Besser wäre eine Formulierung wie bei Linien: "..., ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Mauer und die Mauer selbst befindet sich in der Penalty Area." Falls der Autor dieser Musterplatzregel das überhaupt so gemeint hat, was für mich nicht eindeutig ist. Bei Aus-Linien muss ich mir auch mit der Eselsbrücke behelfen, dass die Linie eben nicht das Aus, sondern den Platz begrenzt.

Provokante Frage: ist es bei den neuen Regeln jetzt nicht vollkommen egal wo genau die Grenze zur Penalty Area verläuft, da ich ja jetzt innerhalb der Penalty Area mich straflos genauso verhalten kann wie ausserhalb?

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2 Monate her

Golf Rules

Droppen aus Kniehöhe - Regel14.3b...

Kaum eine Änderung sorgt für mehr Diskussionen im neuen Regelwerk. Fakt ist, dass der Spieler den Ball droppen muss und dieser aus Kniehöhe senkrecht nach unten gedroppt werden muss, ohne dass er sich oder seine Ausrüstung berührt, bevor der Ball den Boden berührt. Der Ball muss gerade nach unten fallen (ohne werfen, drehen oder rollen) und es darf keine Methode angewandt werden, die beeinflusst, wo der Ball zur Ruhe kommt.

"Kniehöhe" bedeutet dabei die Höhe des Knies des Spielers, wenn er aufrecht steht.

Dabei kennt aktuell die Kreativität der Tour-Pros kaum Grenzen - wie die Beispiele in dem Foto beweisen... (tk)
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Droppen aus Kniehöhe - Regel14.3b...

Kaum eine Änderung sorgt für mehr Diskussionen im neuen Regelwerk. Fakt ist, dass der Spieler den Ball droppen muss und dieser aus Kniehöhe senkrecht nach unten gedroppt werden muss, ohne dass er sich oder seine Ausrüstung berührt, bevor der Ball den Boden berührt. Der Ball muss gerade nach unten fallen (ohne werfen, drehen oder rollen) und es darf keine Methode angewandt werden, die beeinflusst, wo der Ball zur Ruhe kommt. 

Kniehöhe bedeutet dabei die Höhe des Knies des Spielers, wenn er aufrecht steht.

Dabei kennt aktuell die Kreativität der Tour-Pros kaum Grenzen - wie die Beispiele in dem Foto beweisen... (tk)

 

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Man könnte eine Haltungsnote einführen und nach dem Spiel prämieren 😂 Golfer(innen) bitte Kamera mitnehmen und immer freundlich lächeln 😉🤣

Dropping is besser als Doping 👍🏻👍🏻👍🏻

Heißt es nicht „aus Kniehöhe oder höher“? Ich meine das hier mal gelesen zu haben (und bin, ehrlich gesagt, noch zu müde zum googeln...😬)

Regina Zimmermann

Dem Erfinder dieser Regel sollte man ....... selten eine schwachsinnigere Regeländerung gesehen.👎👎🙄

Ich finde das total schwachsinnig. Die alte Art des Droppens sollte keine Strafe nach sich ziehen. Das ist bei den meisten in Fleisch und Blut übergegangen.

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2 Monate her

Golf Rules

Im Winter sind viele Plätze in Umbau- und Renovierungsphasen, gleichwohl wird darauf Golf gespielt.

Neulich, beim Spiel einer Runde kam ich an den Teich hier auf den Bildern neben dem einsam ein gelber und ein roter Pfosten steckte.

Was will uns der Greenkeeper oder die Spielleitung damit sagen? Bevor man hier ins interpretieren kommt, hilft ein Blick in die Definitionen zur Penalty Area:

Danach ist eine Penalty Area "jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält)"

und "Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt."

Hier haben wir eine so unzureichend gekennzeichnete Penalty Area, dass der Spieler sie als rote Penalty Area behandeln darf.

Alternativ kann er natürlich immer einen Regelball spielen aber gerade im Privatzock mit Freunden ist die Spielleitung ja eher nicht zu erreichen...
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Im Winter sind viele Plätze in Umbau- und Renovierungsphasen, gleichwohl wird darauf Golf gespielt.

Neulich, beim Spiel einer Runde kam ich an den Teich hier auf den Bildern neben dem einsam ein gelber und ein roter Pfosten steckte.

Was will uns der Greenkeeper oder die Spielleitung damit sagen? Bevor man hier ins interpretieren kommt, hilft ein Blick in die Definitionen zur Penalty Area:

Danach ist eine Penalty Area jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält)

und Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Hier haben wir eine so unzureichend gekennzeichnete Penalty Area, dass der Spieler sie als rote Penalty Area behandeln darf.

Alternativ kann er natürlich immer einen Regelball spielen aber gerade im Privatzock mit Freunden ist die Spielleitung ja eher nicht zu erreichen...

 

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Zock ist „Wettkampf“, der Regeln braucht. Vielleicht ist das so gemeint.

Wozu braucht ein privatzock eine spielleitung?

2 Monate her

Golf Rules

Grundsätzlich ist ein Ball eingelocht, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe kommt und sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet, Definition "eingelocht".
Mit in Kraft treten der neuen Regeln kam aber auch Regel R13.2a, die besagt, dass der Flaggenstock beim Putt im Loch belassen werden darf. Da ist es nur konsequent, darüber nachzudenken, was denn passiert, wenn nach einem Schlag an den unbedingten Flaggenstock im Loch, der Ball zwischen Stock und Lochkante eingeklemmt wird.
Bislang musste der Ball dann durch vorsichtiges Bewegen des Stocks dazu ermuntert werden ins Loch zu fallen, was vor allem zu weiteren Beschädigungen der Lochkante führte.
Mit der neuen Regel R13.2c wird es jetzt aber etwas leichter. Danach gilt der Ball als eingelocht, wenn er am Flaggenstock ruht und sich teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch befindet.
Der Ball auf den Bildern gilt also als eingelocht.
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Grundsätzlich ist ein Ball eingelocht, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe kommt und sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet, Definition eingelocht.
Mit in Kraft treten der neuen Regeln kam aber auch Regel R13.2a, die besagt, dass der Flaggenstock beim Putt im Loch belassen werden darf. Da ist es nur konsequent, darüber nachzudenken, was denn passiert, wenn nach einem Schlag an den unbedingten Flaggenstock im Loch, der Ball zwischen Stock und Lochkante eingeklemmt wird.
Bislang musste der Ball dann durch vorsichtiges Bewegen des Stocks dazu ermuntert werden ins Loch zu fallen, was vor allem zu weiteren Beschädigungen der Lochkante führte.
Mit der neuen Regel R13.2c wird es jetzt aber etwas leichter. Danach gilt der Ball als eingelocht, wenn er am Flaggenstock ruht und sich teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch befindet.
Der Ball auf den Bildern gilt also als eingelocht.

 

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Ach guck Nicole Bernhardt, hatten wir am Montag, jetzt müssen wir Torben Wissuwa garnicht mehr fragen 🙂 Mal wieder: Vielen Dank, Ihr macht nen bomben Job!

Man hätte bei den neuen Regeln auch festhalten sollen, das bei Grünlöchern, die nicht richtig ausgestochen wurden und der Fahnenstock schräg steht, dieser vom Mitspieler festgehalten werden darf. Dies würde bedeuten, das man mit Fahne spielen kann, ohne in Gefahr zu laufen, dass der Ball den Stock ins Loch nicht passieren kann.🤔

Frederik Wunram

3 Monate her

Golf Rules

Marcus hatte eine Frage an uns:

"Torben,
Ich habe mal eine Regelfrage:
Loch 18 in Syke.
Es steht kein Pflöcke und es ist keine Linie gezogen. Ist aber im Sommer Gelb gepflockt.
Der Spieler spielt heute über das Wasser, der Ball kommt am Hang hinter dem Wasser auf und rollt zurück. Was nun? Der Spieler meint, er können auf der Grünseite droppen, da nicht gepflockt ist. Er sagt, er müsse nicht wieder auf das Fairway zurück. Was ist nun richtig?
Liebe grüße Marcus"

Grundsätzlich hat der Spieler nicht unrecht - Penalty Areas sind u.a. jedes Gewässer auf dem Platz, egal ob gekennzeichnet oder nicht. Eine nicht gepflockte Penalty Area wird dabei als rote Penalty Area behandelt, vgl. Def. "Penalty Area". Das gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten der Erleichterung, R17.1: Spielen vom letzten Ort, droppen im Erleichterungsbereich auf der Linie Loch-Referenzpunkt (im Bild violett) beliebig weit zurück und droppen vom Referenzpunkt zwei Schlägerlängen zur Seite nicht näher zum Loch.

Auf Grund der speziellen Form der dortigen Penalty Area ist die Option mit den zwei Schlägerlängen allerdings ohne Markierung der Penalty Area nicht verfügbar, da der Erleichterungsbereich dann von der natürlichen Grenze ausgehend gemessen werden muss und dann in der Penalty Area ist, sprich außerhalb ist die Erleichterung nach dieser Option nicht möglich und der Spieler hat nur die Möglichkeiten 1 und 2 unserer Aufzählung. Er muss also die Penalty Area noch einmal überspielen.
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Marcus hatte eine Frage an uns:

Torben,
Ich habe mal eine Regelfrage:
Loch 18 in Syke.
Es steht kein Pflöcke und es ist keine Linie gezogen. Ist aber im Sommer Gelb gepflockt. 
Der Spieler spielt heute über das Wasser, der Ball kommt am Hang hinter dem Wasser auf und rollt zurück. Was nun? Der Spieler meint, er können auf der Grünseite droppen, da nicht gepflockt ist. Er sagt, er müsse nicht wieder auf das Fairway zurück. Was ist nun richtig? 
Liebe grüße Marcus

Grundsätzlich hat der Spieler nicht unrecht - Penalty Areas sind u.a. jedes Gewässer auf dem Platz, egal ob gekennzeichnet oder nicht. Eine nicht gepflockte Penalty Area wird dabei als rote Penalty Area behandelt, vgl. Def. Penalty Area. Das gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten der Erleichterung, R17.1: Spielen vom letzten Ort, droppen im Erleichterungsbereich auf der Linie Loch-Referenzpunkt (im Bild violett) beliebig weit zurück und droppen vom Referenzpunkt zwei Schlägerlängen zur Seite nicht näher zum Loch.

Auf Grund der speziellen Form der dortigen Penalty Area ist die Option mit den zwei Schlägerlängen allerdings ohne Markierung der Penalty Area nicht verfügbar, da der Erleichterungsbereich dann von der natürlichen Grenze ausgehend gemessen werden muss und dann in der Penalty Area ist, sprich außerhalb ist die Erleichterung nach dieser Option nicht möglich und der Spieler hat nur die Möglichkeiten 1 und 2 unserer Aufzählung. Er muss also die Penalty Area noch einmal überspielen.

 

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Wo gelb - frontal gibt es immer nur die Möglichkeit Verlängerung Fahne rückwärts

Liebe Isa. Das Grün ist unten, daher bei 3.) Drop immer näher beim Loch !!!

Bei einer Fahnenposition links Mitte oder rechts Mitte wäre ein Drop grünseitig nicht näher zum Loch möglich.

Leider ist auf dem Bild die Fahnenposition nicht erkennbar.

3 Monate her

Golf Rules

"Tierloch" ist in dem Regelwerk definiert: jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Wichtig ist der Zusatz, dass der Begriff "Tierloch" jetzt auch folgende Umstände mit einschließt:
- das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
- jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
- jeglichen Bereich des Bodens