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12 Stunden her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 7

Die Golfregel, gegen die wohl am meisten verstoßen wird, ist die, die das Procedere beim Identifizieren des Balls regelt, R7.3. Muss der Ball zum Identifizieren bewegt werden, darf er das, aber: Die Lage des Balls ist zuvor zu markieren. Ein Umstand, der allzugern vergessen wird.

Daneben verlangt R7.3, den Ball möglichst im Liegen zu identifizieren, ("aber so wie er liegt nicht identifiziert werden kann"):

"Wenn der Spieler nach dieser Regel seinen Ball zum Identifizieren aufnimmt, obwohl es nicht vernünftigerweise erforderlich ist (außer auf dem Grün, auf dem der Spieler den Ball nach Regel 13.1b aufnehmen darf), es versäumt, die Stelle vor dem Aufnehmen zu markieren oder den Ball reinigt, obwohl es nicht erlaubt ist, zieht er sich einen Strafschlag zu."

Also: Erst schauen, ob der Ball nicht so zu identifizieren ist, bevor er angefasst wird. Dann markieren, identifizieren und ungereinigt zurücklegen, es sei denn, die Reinigung war zur Identifikation erforderlich. Dann darf der Ball soweit gereinigt werden, wie es zur Identifikation notwendig ist.

Damit das bei Euch leichter wird, machen wir hier ein kleines Gewinnspiel draus: Ein Dutzend Titleist Golf Rules Bälle für das Bild unter dem Beitrag mit den meisten Likes. Zeigt her Eure Ballmarkierungen...

------------------
Zur Teilnahme am Gewinnspiel, das bis Heiligabend, 24.12.2019, 18:00 Uhr läuft, liked GolfRules, kommentiert mit einem Bild Eures markierten Balls und teilt gerne den Beitrag. Das Bild mit den meisten Likes gewinnt, Facebook steht in keiner Beziehung zum Gewinnspiel und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 7

Die Golfregel, gegen die wohl am meisten verstoßen wird, ist die, die das Procedere beim Identifizieren des Balls regelt, R7.3. Muss der Ball zum Identifizieren bewegt werden, darf er das, aber: Die Lage des Balls ist zuvor zu markieren. Ein Umstand, der allzugern vergessen wird.

Daneben verlangt R7.3, den Ball möglichst im Liegen zu identifizieren, (aber so wie er liegt nicht identifiziert werden kann):

Wenn der Spieler nach dieser Regel seinen Ball zum Identifizieren aufnimmt, obwohl es nicht vernünftigerweise erforderlich ist (außer auf dem Grün, auf dem der Spieler den Ball nach Regel 13.1b aufnehmen darf), es versäumt, die Stelle vor dem Aufnehmen zu markieren oder den Ball reinigt, obwohl es nicht erlaubt ist, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Also: Erst schauen, ob der Ball nicht so zu identifizieren ist, bevor er angefasst wird. Dann markieren, identifizieren und ungereinigt zurücklegen, es sei denn, die Reinigung war zur Identifikation erforderlich. Dann darf der Ball soweit gereinigt werden, wie es zur Identifikation notwendig ist. 

Damit das bei Euch leichter wird, machen wir hier ein kleines Gewinnspiel draus: Ein Dutzend Titleist Golf Rules Bälle für das Bild unter dem Beitrag mit den meisten Likes. Zeigt her Eure Ballmarkierungen...

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Zur Teilnahme am Gewinnspiel, das bis Heiligabend, 24.12.2019, 18:00 Uhr läuft, liked GolfRules, kommentiert mit einem Bild Eures markierten Balls und teilt gerne den Beitrag. Das Bild mit den meisten Likes gewinnt, Facebook steht in keiner Beziehung zum Gewinnspiel und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Na, dann fange ich mal an. Klar zu identifizieren, gehen leider immer noch verloren 😂

Initialen ergänzt- damit eindeutiges Identifizieren noch besser möglich ist 😂

Meine LieblingsMarkierung ist ja die hier, mit dem kann man so herrlich fluchen...

Und falls der erste Schlag tatsächlich mal verloren geht hilft dieser Ball auf jeden Fall. 😇

Düüüüüüüüsseldorf🤗

Da habe ich etwas.

ich lösche mal meinen Post, sollte ein Scherz sein, war aber misslungen

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20 Stunden her

Golf Rules

Und wo wir gerade bei der Hero World Challenge sind - was passiert denn, wenn mal die "Schraube locker" ist? Sofern das am Schläger sein sollte, dann darf diese wieder festgezogen werden. Nach R4.1a(2) darf der Schläger während der Runde wieder Instand gesetzt werden bzw. in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden (s. hier auch speziell die Interpretation 4.1a(2)/1)... (tk) ... MehrWeniger

20 Stunden her

Golf Rules

Mal was Spontanes zwischendurch - Patrick Reeds Ball liegt im Sand - allerdings im Gelände. Bei der Vorbereitung auf den Schlag verstösst er 2x gegen Regel R8.1a(3), indem er die Bodenunebenheiten hinter dem Ball beseitigt. Hierfür bekommt er nach R1.3c(4) "Strafen bei mehrfachem Regelverstoß" aber nur 1x die Grundstrafe... (tk) ... MehrWeniger

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Weil auf golf.de auch zu diesem Thema diskutiert wird: die Situation ereignete sich im "Gelände" (nicht in einem Bunker). Deswegen ist es ein Verstoss gegen R8.1 und nicht gegen R12.2 (s. hierzu auch Definition "Bunker" und R2.2b "Bereiche des Platzes")...

Manchmal würde ich mir auch bei uns Amateuren Schiedsrichter wünschen. 😊Da sind dann ganz andere Scores zu erwarten 😎

Ich suche gerade "Waste Area" in der deutschen Regel Version. Unter welchem Begriff muss ich da suchen?

2 Tage her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 6

Spielen eines Lochs - darum geht es in der sehr umfangreichen Regel 6, also zum Beispiel mit Sonderregeln für das Abschlagen, um ein Loch zu beginnen, die Anforderung, ein Loch mit demselben Ball zu spielen, es sei denn, das Ersetzen des Balls ist erlaubt, die Spielfolge (die im Lochspiel von größerer Bedeutung ist als im Zählspiel) und das Beenden eines Lochs.

Ein Spieler hat ein Loch begonnen, wenn er einen Schlag macht, um das Loch zu spielen. Dabei muss er dann Ball von innerhalb des Abschlags spielen. Im Zählspiel ist der außerhalb des Abschlags gespielte Ball nicht im Spiel, der Schlag muss (unter Hinzurechnung der Grundstrafe) wiederholt werden (R6.1).

Regel 6.2 definiert dann noch einmal die Besonderheien des Abschlages, also wann ein Ball innerhalb des Abschlags liegt, wie dieser Aufgeteet werden darf, welche Bedingungen verbessert werden dürfen bzw. welche Einschränkungen hierfür gelten.

Ein Loch wird dabei mit aufeinanderfolgenden Schlägen vom Abschlag bis ins Loch gespielt. Nachdem der Spieler abgeschlagen hat, wird normalerweise von ihm erwartet, denselben Ball bis zur Beendigung des Lochs zu spielen. Schlägt der Spieler nach einem falschen Ball oder einem neu eingesetzten Ball, zieht er sich eine Strafe zu, wenn das Ersetzen nach den Regeln nicht erlaubt ist. Dieser Sachverhalt wird in Regel 6.3 beschrieben.

In Regel 6.4 steht die Spielfolge im Fokus. Im Zählspiel ist das Spielen außer der Reihe straflos und Spieler haben das Recht und werden ermutigt „Ready Golf“ auch außer der Reihe zu spielen. Im Lochspiel ist dieses etwas anders: wenn der Spieler außer der Reihe spielt, hat der Gegner das Recht, diesen Schlag für ungültig zu erklären und den Spieler noch einmal spielen zu lassen.

Zum Abschluss bezieht sich Regel 6.5 dann noch einmal auf das Beenden des Lochs - also im Zählspiel mit dem Einlochen oder im Lochspiel, wenn ein Loch verloren ist oder es vom Gegner geschenkt wird. (tk)
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3 Tage her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 5

Regel R5 beschäftigt sich mit dem Spielen der Runde, besonderes Interesse erfährt hier aber R5.6a, die unangemessene Verzögerung des Spiels. Unangemessene Verzögerungen in Zusammenhang mit Regel 5.6a sind Verzögerungen, die durch Handlungen des Spielers verursacht wurden, die in der Entscheidung des Spielers lagen und andere Spieler beeinträchtigen oder das Turnier verzögern. Kurze Verzögerungen als Ergebnis üblicher Vorkommnisse während der Runde oder die nicht in der Entscheidung des Spielers liegen, werden im Allgemeinen als „angemessen“ angesehen.

Die Entscheidung, welche Handlungen angemessen oder unangemessen sind, hängt von allen Umständen ab, einschließlich, ob der Spieler auf andere Spieler in der Gruppe oder auf die Vordergruppe wartet.

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich als angemessen angesehen werden, sind unter anderem:

• Kurz im Clubhaus oder im Halfway-Haus anhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen.

• Mit anderen Spielern in der Gruppe beraten, ob das Loch bei einer normalen Spielunterbrechung durch die Spielleitung zu Ende gespielt werden soll (Regel 5.7b(2)).

Beispiele von Handlungen die wahrscheinlich als unangemessene Verzögerung angesehen werden können, wenn sie mehr als nur eine kurze Verzögerung des Spiels verursachen, sind unter anderem:

• Vom Grün zum Abschlag zurückgehen, um einen verlorenen Schläger zu holen.

• Die Suche nach einem verlorenen Ball für mehrere Minuten fortsetzen, nachdem die erlaubte Suchzeit von drei Minuten abgelaufen ist.

• Sich im Clubhaus oder Halfway-Haus länger als nur einige Minuten aufhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen, falls dies von der Spielleitung nicht vorgesehen ist.

Gerade die Suche nach dem Ball wird oft länger als drei Minuten fortgesetzt, denn auch wenn der Ball nicht mehr gespielt werden darf - er hat ja ein paar Euro gekostet...

Wie seht Ihr das?
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 5

Regel R5 beschäftigt sich mit dem Spielen der Runde, besonderes Interesse erfährt hier aber R5.6a, die unangemessene Verzögerung des Spiels. Unangemessene Verzögerungen in Zusammenhang mit Regel 5.6a sind Verzögerungen, die durch Handlungen des Spielers verursacht wurden, die in der Entscheidung des Spielers lagen und andere Spieler beeinträchtigen oder das Turnier verzögern. Kurze Verzögerungen als Ergebnis üblicher Vorkommnisse während der Runde oder die nicht in der Entscheidung des Spielers liegen, werden im Allgemeinen als „angemessen“ angesehen. 

Die Entscheidung, welche Handlungen angemessen oder unangemessen sind, hängt von allen Umständen ab, einschließlich, ob der Spieler auf andere Spieler in der Gruppe oder auf die Vordergruppe wartet. 

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich als angemessen angesehen werden, sind unter anderem: 

• Kurz im Clubhaus oder im Halfway-Haus anhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen. 

• Mit anderen Spielern in der Gruppe beraten, ob das Loch bei einer normalen Spielunterbrechung durch die Spielleitung zu Ende gespielt werden soll (Regel 5.7b(2)). 

Beispiele von Handlungen die wahrscheinlich als unangemessene Verzögerung angesehen werden können, wenn sie mehr als nur eine kurze Verzögerung des Spiels verursachen, sind unter anderem: 

• Vom Grün zum Abschlag zurückgehen, um einen verlorenen Schläger zu holen. 

• Die Suche nach einem verlorenen Ball für mehrere Minuten fortsetzen, nachdem die erlaubte Suchzeit von drei Minuten abgelaufen ist. 

• Sich im Clubhaus oder Halfway-Haus länger als nur einige Minuten aufhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen, falls dies von der Spielleitung nicht vorgesehen ist. 

Gerade die Suche nach dem Ball wird oft länger als drei Minuten fortgesetzt, denn auch wenn der Ball nicht mehr gespielt werden darf - er hat ja ein paar Euro gekostet...

Wie seht Ihr das?

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es wird Zeit, das das Spiel schneller wird...

Als Clubspielleiter ärgere ich mich bei Ligaspielen, wenn der Ball vom ganzen Flight im Aus minutenlang gesucht wird. Leider in diesem Jahr öfters vorgekommen. AK50 Herren sind gegen freundliche Ermahnungen oft vollständig resistent.

Ballsuche ist meines Erachtens manchmal ein Problem, denn es wird (in den meisten Fällen) nach Zeit-Gefühl gesucht (auch in dem Glauben, dass man den Ball sowieso schnell findet). Wenn ich sage: "Ich mach kurz die Handy-Stoppuhr an, wird manchmal komisch geguckt." Würden wir Golfer, was die Regeln betrifft, nicht immer nur so tun als wären es die anderen, die sie missachten, kämen wir alle ein Stück schneller voran, denn dann wäre der Blick auf die Uhr bei der Suche nach dem eigenen Ball eine Selbstverständlichkeit. - Aber eigentlich müsste es doch eine Statistik geben nach der ersten Saison mit den neuen Regeln, ob und inwiefern Zeit gewonnen wurde durch die Regeländerungen. Habt ihr da als Platzrichter Anhaltspunkte, oder gibt es Aussagen von offizieller Seite? Würde mich interessieren.

4 Tage her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 4

Laubblasgeräte, die Geißel der modernen Menschheit - niemand macht sich mehr die Mühe, Blätter im Herbst einfach zusammenzurechen - man braucht - frei nach Tim Allen - MEHR POWER!

Doch, so die Frage eines Lesers in der Rubrik "Regeln Extrem", ist das auf der Runde zugelassen?

Zunächst ist hier einmal festzuhalten, dass seit den 2019er Regeln lose hinderliche Naturstoffe, zu denen Laub gehört, auf jede Weise entfernt werden darf, gleichwohl macht das Einsetzen eines Laubbläsers nur wenig Sinn, denn:

1. Die Dinger sind riesig.

2. Sie sind laut und nerven derart, dass hier ein Verstoß gegen R1.2 sehr naheliegt und

3. Sie bewegen auch den Ball und Erde und Sand. Und damit liegen das unbeabsichtigte Bewegen des Balls (1 SS) und das Verbessern der Spiellinie (2 SS) sehr nahe.

Also: Macht damit von mir aus den Hof Sauber, auf der Runde ist für Laubbläser kein Platz!
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Da scheint jemand sehr viel Spaß gehabt zu haben

Hut ab vor dem Fragensteller. Soviel Kreativität hätte ich nie, um überhaupt solch ein Vorgehen in Betracht zu ziehen.

Ich wage zu bezweifeln, dass diese Frage tatsächlich gestellt wurde. Das vierte Fenster steht wohl eher für April und beinhaltet einen vorgezogenen Aprilscherz.

5 Tage her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 3

In der Regel 3 geht es um die wesentlichen Bestandteile des Turniers: Loch- bzw. Zählspiel, Einzelspieler oder mit einem Partner als Teil einer Partei und ob Brutto- oder Netto-Ergebnisse (also mit / ohne Anrechnung des Handicaps) gezählt werden.

Regel 3.2 beschäftigt sich dann generell mit dem Lochspiel, also dem Spiel von Spieler gegen Spieler bzw. Partei gegen Partei. In Regel 3.2a ist definiert, wann ein einzelnes Loch gewonnen / geteilt ist und dass das gesamte Lochspiel gewonnen ist, wenn der Spieler mit mehr gewonnenen Löchern gegen seinen Gegner führt als noch zu spielen sind. Spieler dürfen dabei Schlag, Loch oder Lochspiel schenken - sprich der Ball muss nicht an jeder Spielbahn zu Ende gespielt werden.

Eine wesentliche Besonderheit im Lochspiel ist, dass der Spieler für sich entscheiden kann bei einem Regelverstoß des Gegners zu reagieren oder diesen nicht zu beachten. Weiterhin bedeutet im Lochspiel die Anwendung der Grundstrafe bei einem Regelverstoß "Lochverlust".

Im Zählspiel (Regel 3.3) sind die besonderen Regeln vor allem bezüglich der Scorekarte und des Einlochens definiert. Denn nach der Runde müssen der Spieler und der Zähler (der das Ergebnis des Spielers aufschreibt) bestätigen, dass die Ergebnisse des Spielers für jedes Loch richtig sind und der Spieler muss die Scorekarte bei der Spielleitung einreichen. Wird ein Ergebnisse für ein Loch niedriger als tatsächliches Ergebnis eingereicht, so führt dieses zur Disqualifikation des Spielers (Ausnahme – eine unbekannte Strafe wurde nicht berücksichtigt). Eine Grundstrafe im Zählspiel bedeutet zwei Strafschläge.

Spannend im Zählspiel ist weiterhin R3.3c, denn ein Spieler muss an jedem Loch einer Runde einlochen. Locht ein Spieler an einem Loch nicht ein, so muss der Spieler diesen Fehler berichtigen, bevor er das nächste Loch beginnt oder am letzten Loch der Runde, bevor er die Scorekarte einreicht. Wird der Fehler nicht rechtzeitig berichtigt, ist der Spieler disqualifiziert.
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 3

In der Regel 3 geht es um die wesentlichen Bestandteile des Turniers: Loch- bzw. Zählspiel, Einzelspieler oder mit einem Partner als Teil einer Partei und ob Brutto- oder Netto-Ergebnisse (also mit / ohne Anrechnung des Handicaps) gezählt werden.

Regel 3.2 beschäftigt sich dann generell mit dem Lochspiel, also dem Spiel von Spieler gegen Spieler bzw. Partei gegen Partei. In Regel 3.2a ist definiert, wann ein einzelnes Loch gewonnen / geteilt ist und dass das gesamte Lochspiel gewonnen ist, wenn der Spieler mit mehr gewonnenen Löchern gegen seinen Gegner führt als noch zu spielen sind. Spieler dürfen dabei Schlag, Loch oder Lochspiel schenken - sprich der Ball muss nicht an jeder Spielbahn zu Ende gespielt werden. 

Eine wesentliche Besonderheit im Lochspiel ist, dass der Spieler für sich entscheiden kann bei einem Regelverstoß des Gegners zu reagieren oder diesen nicht zu beachten. Weiterhin bedeutet im Lochspiel die Anwendung der Grundstrafe bei einem Regelverstoß Lochverlust.

Im Zählspiel (Regel 3.3) sind die besonderen Regeln vor allem bezüglich der Scorekarte und des Einlochens definiert. Denn nach der Runde müssen der Spieler und der Zähler (der das Ergebnis des Spielers aufschreibt) bestätigen, dass die Ergebnisse des Spielers für jedes Loch richtig sind und der Spieler muss die Scorekarte bei der Spielleitung einreichen. Wird ein Ergebnisse für ein Loch niedriger als tatsächliches Ergebnis eingereicht, so führt dieses zur Disqualifikation des Spielers (Ausnahme – eine unbekannte Strafe wurde nicht berücksichtigt). Eine Grundstrafe im Zählspiel bedeutet zwei Strafschläge.

Spannend im Zählspiel ist weiterhin R3.3c, denn ein Spieler muss an jedem Loch einer Runde einlochen. Locht ein Spieler an einem Loch nicht ein, so muss der Spieler diesen Fehler berichtigen, bevor er das nächste Loch beginnt oder am letzten Loch der Runde, bevor er die Scorekarte einreicht. Wird der Fehler nicht rechtzeitig berichtigt, ist der Spieler disqualifiziert.

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Ja da fällt mir auf,das mit der Grundstrafe....😉Wäre es nicht eine wesentliche Erleichterung für Alle und zum allgemeinen Verständnis,wenn man generell für alle Vergehen nur einen Strafschlag ,statt mal einen und dann wieder mal zwei geben würde?Das würde das ganze doch sicher vereinfachen?

Ich habe eine Frage zum Lochspiel. Bei uns spielen wir das Lochspiel/MatchPlay mit einer Vorgabe von 3/4 des HDC Unterschiedes . Diese zusätzliche Schläge haben wir auf den schwierigsten Löchern zu gute. Bei Unentschieden nach 18 Löchern: müssen wir wieder zu Loch 1 ? Haben wir die Schläge wieder zu gut? Liebe Grüsse aus dem winterlichen Gstaad, Rolf

6 Tage her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender / Türchen 2

Was ist denn genau eigentlich der Platz und wodurch unterscheiden sich Gelände, der Abschlag, Penalty Areas, Bunker und das Grün des Lochs, das der Spieler spielt? Diese Rätsel werden alle in dieser "Basisregel" erläutert und auch was passiert, wenn ein Ball ggf. sogar in mehr als einem der Bereiche liegt. Kurzform: Liegt ein Ball zum Teil sowohl im Gelände als auch in einem der vier Bereiche, so wird dieser so behandelt, als ob er in einem besonderen Bereich des
Platzes liegt. Liegt der Ball in zwei besonderen Bereichen, dann so gilt folgende Reihenfolge: Penalty Area, Bunker, Grün.

Neu und häufig in der Diskussion sind die "Spielverbotszonen", welche in Regel 2.4 beschrieben sind. Es handelt sich dabei "nur" um Bereiche, aus denen der Ball nicht gespielt werden darf. Der Spieler MUSS Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn der Ball in dieser Zone liegt oder der Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beim Spielen eines Balls außerhalb dieser Zone beeinträchtigt ist.

Soll auch ein Betretungsverbot für diesen Bereich in Karft gesetzt werden (so wie dieses in einigen Clubs früher beim "Biotop" galt), dann kann dieses durch einen entsprechenden Passus in den Verhaltensvorschriften in R1.2 (inkl. der entsprechenden Sanktionierung) aufgenommen werden. (tk)
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Golf Rules Adventskalender / Türchen 2

Was ist denn genau eigentlich der Platz und wodurch unterscheiden sich Gelände, der Abschlag, Penalty Areas, Bunker und das Grün des Lochs, das der Spieler spielt? Diese Rätsel werden alle in dieser Basisregel erläutert und auch was passiert, wenn ein Ball ggf. sogar in mehr als einem der Bereiche liegt. Kurzform: Liegt ein Ball zum Teil sowohl im Gelände als auch in einem der vier Bereiche, so wird dieser so behandelt, als ob er in einem besonderen Bereich des
Platzes liegt. Liegt der Ball in zwei besonderen Bereichen, dann so gilt folgende Reihenfolge: Penalty Area, Bunker, Grün.

Neu und häufig in der Diskussion sind die Spielverbotszonen, welche in Regel 2.4 beschrieben sind. Es handelt sich dabei nur um Bereiche, aus denen der Ball nicht gespielt werden darf. Der Spieler MUSS Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn der Ball in dieser Zone liegt oder der Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beim Spielen eines Balls außerhalb dieser Zone beeinträchtigt ist.

Soll auch ein Betretungsverbot für diesen Bereich in Karft gesetzt werden (so wie dieses in einigen Clubs früher beim Biotop galt), dann kann dieses durch einen entsprechenden Passus in den Verhaltensvorschriften in R1.2 (inkl. der entsprechenden Sanktionierung) aufgenommen werden. (tk)

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Is it just me or does any other English speaking member struggle with these translations.?

7 Tage her

Golf Rules

Erster Dezember - noch 24 Tage bis Weihnachten und es gibt exakt 24 Golfregeln. Bleiben wir bei der "Steilvorlage" der Regelhüter der R&A / USGA und stellen Euch in der Rubrik "Golf Rules Adventskalender" wieder jeden Tag eine Regel etwas detaillierter vor. Zudem versuchen wir auch etwas über unsere praktische Erfahrung aus Sicht eines Referees mit der Regel einzubringen...

Golf Rules Adventskalender / Türchen 1:

Regel 1 ist sozusagen die "Grundlage" der Golfregeln - leiten sich aus ihr alle anderen Golfregeln ab:
- der Platz ist zu spielen, wie dieser vorgefunden wird, und der Ball wie dieser liegt
- es ist nach Regeln und dem "Spirit of the Game" zu spielen
- der Spieler ist im Falle eines Regelverstoßes selber verantwortlich sich Strafschläge zuzuschreiben

In Regel 1.1 wiederum findet sich die Ausnahme, dass es Regeln gibt, die dem Spieler gestatten, die Verhältnisse des Platzes zu verändern und vom Spieler verlangen oder es ihm erlauben, den Ball von einer anderen Stelle als der zu spielen, an der er liegt. Dazu kommen wir dann in den weiteren 23 Regeln noch einmal im Detail zu sprechen.

Eine entscheidende Neuerung in der praktischen Anwendung der Regeln ist sicherlich R1.2 - die Richtlinien für das Verhalten von Spielern. Früher hatte ein Spielleitung nur zwei Möglichkeit bei Verstößen: dieser konnte geduldet werden oder führte zu einer Disqualifikation des Spielers. Jetzt gibt es Abstufungen: je nachdem es sich um ein Fehlverhalten oder ein schwerwiegendes Fehlverhalten handelt, kann eine Ermahnungen / Strafschläge oder weiterhin die Disqualifikation bei einem Verstoß durch die Spielleitung ausgesprochen werden. Die Landesgolfverbände und der DGV haben hierfür Beispiele in den Turnierbedingungen genannt, welche in den Wettspielen zur Anwendung kommen.

Eine weitere wesentliche Änderung ist in R1.3 "Spielen nach den Regeln" eingeflossen. Neben der Beschreibung, was denn "die Regeln eigentlich genau sind, wird auch hier der Spieler zum Einem mehr in die Pflicht genommen, zum Anderem wird ihm mehr "Eigenständigkeit" in Bezug einer "angemessenen Einschätzung" in bestimmten Spielsituationen gegeben.

Mal ganz ehrlich, wie ist es bei Euch? Seid Ihr auch schon mal mit den Verhaltensvorschriften in Konflikt gekommen?
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Erster Dezember - noch 24 Tage bis Weihnachten und es gibt exakt 24 Golfregeln. Bleiben wir bei der Steilvorlage der Regelhüter der R&A / USGA und stellen Euch in der Rubrik Golf Rules Adventskalender wieder jeden Tag eine Regel etwas detaillierter vor. Zudem versuchen wir auch etwas über unsere praktische Erfahrung aus Sicht eines Referees mit der Regel einzubringen...

Golf Rules Adventskalender / Türchen 1:

Regel 1 ist sozusagen die Grundlage der Golfregeln - leiten sich aus ihr alle anderen Golfregeln ab:
- der Platz ist zu spielen, wie dieser vorgefunden wird, und der Ball wie dieser liegt
- es ist nach Regeln und dem Spirit of the Game zu spielen
- der Spieler ist im Falle eines Regelverstoßes selber verantwortlich sich Strafschläge zuzuschreiben

In Regel 1.1 wiederum findet sich die Ausnahme, dass es Regeln gibt, die dem Spieler gestatten, die Verhältnisse des Platzes zu verändern und vom Spieler verlangen oder es ihm erlauben, den Ball von einer anderen Stelle als der zu spielen, an der er liegt. Dazu kommen wir dann in den weiteren 23 Regeln noch einmal im Detail zu sprechen.

Eine entscheidende Neuerung in der praktischen Anwendung der Regeln ist sicherlich R1.2 - die Richtlinien für das Verhalten von Spielern. Früher hatte ein Spielleitung nur zwei Möglichkeit bei Verstößen: dieser konnte geduldet werden oder führte zu einer Disqualifikation des Spielers. Jetzt gibt es Abstufungen: je nachdem es sich um ein Fehlverhalten oder ein schwerwiegendes Fehlverhalten handelt, kann eine Ermahnungen / Strafschläge oder weiterhin die Disqualifikation bei einem Verstoß durch die Spielleitung ausgesprochen werden. Die Landesgolfverbände und der DGV haben hierfür Beispiele in den Turnierbedingungen genannt, welche in den Wettspielen zur Anwendung kommen.

Eine weitere wesentliche Änderung ist in R1.3 Spielen nach den Regeln eingeflossen. Neben der Beschreibung, was denn die Regeln eigentlich genau sind, wird auch hier der Spieler zum Einem mehr in die Pflicht genommen, zum Anderem wird ihm mehr Eigenständigkeit in Bezug einer angemessenen Einschätzung in bestimmten Spielsituationen gegeben.

Mal ganz ehrlich, wie ist es bei Euch? Seid Ihr auch schon mal mit den Verhaltensvorschriften in Konflikt gekommen?

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Vielen Dank für die tollen Beiträge, ich lese Golf Rules immer sehr gerne. Ich wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit🌲🦌🎄.

Immer wieder interessant, eure Beiträge zu lesen!!! Gerne weiter so!

JA! z.B Regelball: mir war nicht bekannt, dass das identische Ergebnis in diesem Fall nicht bedeutet, einfach die Schlagzahl zu akzeptieren sondern auch die Spielleitung vor Unterzeichnung der Scorekarte informiert werden muss.

Auch wenn das Jahr noch nicht zu Ende ist, muss ich jetzt schon was loswerden.Es war wunderbar was das Golf Rules Team im 2019 auf die Beine gestellt hat.Alle Regeln wurden bestens erklärt und auf alle Fragen gab es Antworten.Danke euch allen und bitte begleitet den Golfsport weiterhin so wie bis jetzt.Danke ,Danke von der gesamten Golffamilie.

Adventskalender hin oder her! Regeln hin oder her. An dieser Stelle möchte ich mich bedanken bei Torben Wissuwa und Thomas Köhler, für das beste Regelforum in Deutschland. Natürlich diskutieren wir auch mal kontrovers (ich sag nur Local Rules auf der Scorekarte ;)) aber es macht jeden morgen um kurz nach 6 Uhr viel Spaß, den neusten Beitrag zu lesen. Ihr seid eine feste Institution. Für mich ist 365 Tage im Jahr um kurz nach 6 "Adventszeit" - Vielen Dank auch im Namen derer, die die Regelfälle von Euch lediglich lesen und selten liken! IHR SEID KLASSE!!!!

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1 Woche her

Golf Rules

Ende Oktober hatten wir ja schon einmal einen Hinweis darauf, dass unserer Regelseite "Golf Rules" frei und unabhängig ist, und wir keine Werbung machen. Heute haben wir aber wieder mal eine Empfehlung, die sehr hilfreich ist das Regelwerk besser zu verstehen und anzuwenden.

Brian Oswald, ein dänischer Kollege hat ein englischsprachiges Ringbuch (112 Seiten, mehr als 350 Illustrationen, Kostenpunkt ca. 21 EUR) mit dem Titel “First Aid - The Rules of Golf” herausgebracht, in dem wichtige Teile der Golfregeln grafisch und mit Referenzen / Texten aus den offiziellen Regeln erläutert werden. Als Zielgruppe ist das Buch für englischsprechende regelinteressierte Golfer geeignet - es bündelt verschiedene Regelteile zu praxisnahen Themen (Ball, Bunker, Schläger, Droppen, ...), die im Laufe der Runde auf dem Golfplatz passieren können.

Brian war so nett jedem von uns ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Wer auch Interesse haben sollte, der wendet sich am Besten direkt an Brian Oswald / Oswald Academy (golfrules.com/shop/first-aid-the-rules-of-golf/). Er freut sich bestimmt über eine Rückmeldung...
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Ende Oktober hatten wir ja schon einmal einen Hinweis darauf, dass unserer Regelseite Golf Rules frei und unabhängig ist, und wir keine Werbung machen. Heute haben wir aber wieder mal eine Empfehlung, die sehr hilfreich ist das Regelwerk besser zu verstehen und anzuwenden.

Brian Oswald, ein dänischer Kollege hat ein englischsprachiges Ringbuch (112 Seiten, mehr als 350 Illustrationen, Kostenpunkt ca. 21 EUR) mit dem Titel “First Aid - The Rules of Golf” herausgebracht, in dem wichtige Teile der Golfregeln grafisch und mit Referenzen / Texten aus den offiziellen Regeln erläutert werden. Als Zielgruppe ist das Buch für englischsprechende regelinteressierte Golfer geeignet - es bündelt verschiedene Regelteile zu praxisnahen Themen (Ball, Bunker, Schläger, Droppen, ...), die im Laufe der Runde auf dem Golfplatz passieren können.

Brian war so nett jedem von uns ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Wer auch Interesse haben sollte, der wendet sich am Besten direkt an Brian Oswald / Oswald Academy (https://golfrules.com/shop/first-aid-the-rules-of-golf/). Er freut sich bestimmt über eine Rückmeldung...

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War es nicht so das ich den Ball erneut und straffrei droppen darf wenn ich ihn falsch geproppt habe?

1 Woche her

Golf Rules

Hier im Norden die Dünen, im Süden eher Berghänge - jeder Golfer kennt Lagen, die zwar einen Riesen-Spaß machen, aber durchaus als anspruchsvoll zu bezeichnen sind. Und die damit verbundene Frage der Mitspieler: "Darf man das?" Sich quasi neben den Ball setzen um ihn zu spielen?"

Die Regel dazu ist R8.1b, hier die Absätze 5 & 6:

"(5) Festes Aufsetzen der Füße, wenn der Stand eingenommen wird. Dies gilt auch, wenn die Füße in angemessenem Ausmaß in Sand oder losem Boden eingegraben werden.

(6) Redlich Standposition beziehen, um durch angemessenes Vorgehen zum Ball zu gelangen und den Stand einzunehmen.

Aber: Bei diesem Vorgehen

· hat der Spieler keinen Anspruch auf einen üblichen Stand oder Schwung und

· muss der Spieler möglichst schonend handeln, um sich in der besonderen Situation regelgerecht zu verhalten."

Also: Solange der Stand dabei redlich bezogen wird, sind auch solche Positionen wie auf dem Bild zugelassen - auch wenns komisch aussieht...
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Hier im Norden die Dünen, im Süden eher Berghänge - jeder Golfer kennt Lagen, die zwar einen Riesen-Spaß machen, aber durchaus als anspruchsvoll zu bezeichnen sind. Und die damit verbundene Frage der Mitspieler: Darf man das? Sich quasi neben den Ball setzen um ihn zu spielen?

Die Regel dazu ist R8.1b, hier die Absätze 5 & 6:

(5) Festes Aufsetzen der Füße, wenn der Stand eingenommen wird. Dies gilt auch, wenn die Füße in angemessenem Ausmaß in Sand oder losem Boden eingegraben werden.

(6) Redlich Standposition beziehen, um durch angemessenes Vorgehen zum Ball zu gelangen und den Stand einzunehmen.

Aber: Bei diesem Vorgehen

·         hat der Spieler keinen Anspruch auf einen üblichen Stand oder Schwung und

·         muss der Spieler möglichst schonend handeln, um sich in der besonderen Situation regelgerecht zu verhalten.

Also: Solange der Stand dabei redlich bezogen wird, sind auch solche Positionen wie auf dem Bild zugelassen - auch wenns komisch aussieht...

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Ist das WINSTON? Da habe ich auch mal so im Hang geklemmt. Nur musste ich da leider auch bergauf, nicht seitwärts. 😂😂😂

Also heißt das, dass man schon die Füße auf den Boden setzen muss? Ich hatte neulich mal die Situation, dass ich den Ball kniend unter einem kleinen Baum rausschlagen musste...🤔

Das kommt bei unserem Berg-(und-Tal-)Platz mit seinen Schrägen in allen Lagen ab und an vor: ich hätte da an eine Regelfrage nur ansatzweise gedacht.

1 Woche her

Golf Rules

Um gleich einmal die Antwort vorweg zu nehmen: nein, eine Fahrspur von einem Traktor oder Bagger auf dem Platz ist nicht automatisch "Boden in Ausbesserung".

Denn wie in der Interpretation Boden in Ausbesserung/1 "Von der Spielleitung oder den Greenkeepern verursachte Schäden sind nicht immer Boden in Ausbesserung" ist zwar ein von Greenkeepern gemachtes Loch Boden in Ausbesserung, auch wenn es nicht als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist. Jedoch bedeutet dieses nicht zugleich, dass damit alle von den Greenkeeper verursachten Schäden automatisch zu Boden in Ausbesserung (zum Beispiel eine Fahrspur eines Traktors) werden.

Allerdings - die Spielleitung darf jedoch eine tiefe Fahrspur zu Boden in Ausbesserung erklären. Dieses muss dann aber durch Kennzeichnung mit einer weißen Linie, blauen Pfählen oder einer entsprechenden Platzregel erfolgen... (tk)
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Um gleich einmal die Antwort vorweg zu nehmen: nein, eine Fahrspur von einem Traktor oder Bagger auf dem Platz ist nicht automatisch Boden in Ausbesserung.

Denn wie in der Interpretation Boden in Ausbesserung/1 Von der Spielleitung oder den Greenkeepern verursachte Schäden sind nicht immer Boden in Ausbesserung ist zwar ein von Greenkeepern gemachtes Loch Boden in Ausbesserung, auch wenn es nicht als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist. Jedoch bedeutet dieses nicht zugleich, dass damit alle von den Greenkeeper verursachten Schäden automatisch zu Boden in Ausbesserung (zum Beispiel eine Fahrspur eines Traktors) werden. 

Allerdings - die Spielleitung darf jedoch eine tiefe Fahrspur zu Boden in Ausbesserung erklären. Dieses muss dann aber durch Kennzeichnung mit einer weißen Linie, blauen Pfählen oder einer entsprechenden Platzregel erfolgen... (tk)

1 Woche her

Golf Rules

Ein Bild wurde uns von Leser Carsten zugespielt mit der Frage, wie der Spieler sich hier verhalten kann.

Hier geht es zunächst um die Frage, ob es das eigene Cart oder das eines Dritten ist, sprich, ob es bewegt werden kann oder nicht.

Kann es (weil es erlaubt ist und die Fähigkeit dazu besteht) bewegt werden, ist es ein bewegliches, sonst ein unbewegliches Hemmnis.

Im Ersten Fall ist R15.2a (2) anwendbar, mit der Folge, dass der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen darf, indem er den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3). Kommt der Ball hierbei auf dem Weg zur Ruhe, ist dies eine neue Situation, die dann als neuer Regelfall behandelt werden kann.

Im Zweiten Fall, wenn das Cart nicht bewegt werden kann oder darf, ist dies ein Fall von R16.1b, denn unbewegliche Hammnisse gelten als ungewöhnliche Platzverhältnisse:

"Liegt der Ball eines Spielers im Gelände und liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und ihn aus dem folgenden Erleichterungsbereich spielen (siehe Regel 14.3)".

Einfach, oder?
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Ein Bild wurde uns von Leser Carsten zugespielt mit der Frage, wie der Spieler sich hier verhalten kann.

Hier geht es zunächst um die Frage, ob es das eigene Cart oder das eines Dritten ist, sprich, ob es bewegt werden kann oder nicht.

Kann es (weil es erlaubt ist und die Fähigkeit dazu besteht) bewegt werden, ist es ein bewegliches, sonst ein unbewegliches Hemmnis. 

Im Ersten Fall ist R15.2a (2) anwendbar, mit der Folge, dass der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen darf, indem er den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3). Kommt der Ball hierbei auf dem Weg zur Ruhe, ist dies eine neue Situation, die dann als neuer Regelfall behandelt werden kann.

Im Zweiten Fall, wenn das Cart nicht bewegt werden kann oder darf, ist dies ein Fall von R16.1b, denn unbewegliche Hammnisse gelten als ungewöhnliche Platzverhältnisse:

Liegt der Ball eines Spielers im Gelände und liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und ihn aus dem folgenden Erleichterungsbereich spielen (siehe Regel 14.3).

Einfach, oder?

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Eine kurze Rückfrage: warum gilt das Cart als unbeweglich, wenn es dem Mitspieler gehört? Zählt nicht die allgemeine Beschaffenheit des Gegenstandes?

Tolles Beispiel! Aber wer spielt denn hier mit einem Rangeball? 😊

Der Spieler sollte den Ball auf die Drivingranch zurück bringen und seinen eigenen Ball spielen..🤣⛳🤔

Eine Rückfrage zum ersten Fall. Du schreibst: „...in diesem Erleichterungsbereich...“ Das Cart steht auf dem Weg (der mutmaßlich selbst unbewegliches Hemmnis darstellt). Der Erleichterungsbereich wäre daher sowieso nicht da wo das Cart steht. Könnte man daher nicht einfach den Erleichterungsbereich definieren und dann Ball aufnehmen usw.?

Hat es ja auch schon paar mal gegeben auf der Tour. Fowler glaub ich.

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2 Wochen her

Golf Rules

Fast jeder von uns nutzt Tees. Aber was ist hierbei eigentlich zu beachten? R6.2b (2) erlaubt die Verwendung von "Tees" auf dem Abschlag, die als

"Gegenstand, der verwendet wird, um einen Ball für den Abschlag über den Boden zu heben. Es darf nicht länger als 101,6 Millimeter (4 Inches) sein und muss den Ausrüstungsregeln entsprechen."

definiert sind.

In den Ausrüstungsregeln (Teil 6, 1. Tees) findet sich dann noch etwas mehr:

"Tees (Regel 6.2)
Ein Tee ist ein Hilfsmittel, das dazu entworfen wurde, den Ball über den Boden zu erheben. Ein Tee darf nicht:
• länger als 4 Inches (101,6 mm) sein,
• so entworfen oder hergestellt werden, dass es die Spiellinie anzeigen könnte, • die Bewegung des Balls unangemessen beeinflussen können, oder
• den Spieler anderweitig beim Schlag oder in seinem Spiel unterstützen können.
Anmerkung: Als Ausnahme für schwierige Platzverhältnisse dürfen zusammengebundene oder an einem Anker befestigte Tees während der Runde verwendet werden, vorausgesetzt, der Spieler richtet die Tees nicht so aus, dass sie eine Spiellinie anzeigen könnten oder den Spieler anderweitig beim Schlag unterstützen."

Das hier gezeigte Tee oder Flaschendeckel, Milchtöpfchen und ähnliche Gegenstände sind also nicht erlaubt.

Hättet Ihr das so gewusst?
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Fast jeder von uns nutzt Tees. Aber was ist hierbei eigentlich zu beachten? R6.2b (2) erlaubt die Verwendung von Tees auf dem Abschlag, die als 

Gegenstand, der verwendet wird, um einen Ball für den Abschlag über den Boden zu heben. Es darf nicht länger als 101,6 Millimeter (4 Inches) sein und muss den Ausrüstungsregeln entsprechen. 

definiert sind.

In den Ausrüstungsregeln (Teil 6, 1. Tees) findet sich dann noch etwas mehr:

Tees (Regel 6.2)
Ein Tee ist ein Hilfsmittel, das dazu entworfen wurde, den Ball über den Boden zu erheben. Ein Tee darf nicht:
• länger als 4 Inches (101,6 mm) sein,
• so entworfen oder hergestellt werden, dass es die Spiellinie anzeigen könnte, • die Bewegung des Balls unangemessen beeinflussen können, oder
• den Spieler anderweitig beim Schlag oder in seinem Spiel unterstützen können.
Anmerkung: Als Ausnahme für schwierige Platzverhältnisse dürfen zusammengebundene oder an einem Anker befestigte Tees während der Runde verwendet werden, vorausgesetzt, der Spieler richtet die Tees nicht so aus, dass sie eine Spiellinie anzeigen könnten oder den Spieler anderweitig beim Schlag unterstützen.

Das hier gezeigte Tee oder Flaschendeckel, Milchtöpfchen und ähnliche Gegenstände sind also nicht erlaubt. 

Hättet Ihr das so gewusst?

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Für Longhitter gelten eigene Regeln, das ist eine andere Sportart, die sich vor Allem in der Ausrüstung unterscheidet...

Wenn ich das folgenden lese ... "so entworfen oder hergestellt werden, dass es die Spiellinie anzeigen könnte," Frage ich mich gerade, ob es verboten ist, einen mit umlaufende Linie markierten Ball so auf dem Tee auszurichten, dass er die Spiellinie zeigt. Ist das auch verboten?

aha. wieder was gelernt am frühen Morgen (dass man statt Tee auch Erde oder Sand aufhäufen dürfte)! * Das magic word, das andere Gegenstände zB Milchdöschen ausschließt ist "... das dazu ENTWORFEN wurde... ". * Bei Tees sollte man sich doch eigtl., wie bei Schlägern und Bällen auch, darauf verlassen dürfen dass die Industrie nur zugelassene Tees produziert. Kann man aber evtl. nicht... werden ja so viele Gimmicks produziert 😂

Ja klar ,allerdings schwanken die Höchstmaße der Teelänge im Internet ,wenn man danach sucht.Ich hatte letztens die Länge 10,15 cm gesehen und für die seperate Gruppe der Longhittermeisterschaften 15 cm.

2 Wochen her

Golf Rules

Wenn der Boden nasser ist kommt es häufiger vor, dass Bälle sich beim Landen einbohren und in ihrem eigenen Einschlagloch stecken. Grundsätzlich ist das durch Regel R16.3a abgedeckt, wenn der Ball im Gelände liegt. Dann darf straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden (R16.3b).

Auf dem Grün ist aber nicht im Gelände und auch dort kann sich der Ball einbohren, ohne dass der zu Grunde liegende Schlag so schlecht war, dass er bestraft gehört, wie zB in einem Bunker oder in einer Penalty (sic!) Area.

Aus diesem Grunde ist auf dem Grün ebenfalls die Möglichkeit gegeben straflose Erleichterung in Anspruch zu nehmen:

"(...) Wenn der Ball auf dem Grün eingebettet ist, darf der Spieler die Stelle markieren, den Ball aufnehmen und reinigen, das Balleinschlagloch ausbessern und den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 13.1c(2))."

Das hat zwei Effekte zur Folge: Zum Einen liegt der Ball dann ein einer perfekten Lage, die sich der Spieler auch erarbeitet hat, zum Anderen ist die Pitchmarke ausgebessert.
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Wenn der Boden nasser ist kommt es häufiger vor, dass Bälle sich beim Landen einbohren und in ihrem eigenen Einschlagloch stecken. Grundsätzlich ist das durch Regel R16.3a abgedeckt, wenn der Ball im Gelände liegt. Dann darf straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden (R16.3b).

Auf dem Grün ist aber nicht im Gelände und auch dort kann sich der Ball einbohren, ohne dass der zu Grunde liegende Schlag so schlecht war, dass er bestraft gehört, wie zB in einem Bunker oder in einer Penalty (sic!) Area.

Aus diesem Grunde ist auf dem Grün ebenfalls die Möglichkeit gegeben straflose Erleichterung in Anspruch zu nehmen:

(...) Wenn der Ball auf dem Grün eingebettet ist, darf der Spieler die Stelle markieren, den Ball aufnehmen und reinigen, das Balleinschlagloch ausbessern und den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 13.1c(2)).

Das hat zwei Effekte zur Folge: Zum Einen liegt der Ball dann ein einer perfekten Lage, die sich der Spieler auch erarbeitet hat, zum Anderen ist die Pitchmarke ausgebessert.

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ganz unscheinbar findet sich auf dem Bild, die beste Pitchgabel (Pitchfork, Divot Tool) der Welt! Sie ist von Titleist D - AT - CH

2 Wochen her

Golf Rules

"Bekannt oder so gut wie sicher" - das ist der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte. Insbesondere ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam ist hier immer ein großer Diskussionspunkt, welcher sich auch in den Fragen an uns wiederspiegelt.

Denn, wie kann man genau aus z.B. 200 Metern erkennen, dass ein Ball in die Penalty Area fliegt bzw. ob dieser auch davor im Gelände zur Ruhe gekommen ist? Regel R1.3.b(2) "Zustimmung zur 'angemessenen Einschätzung' des Spielers beim Bestimmen eines Orts zur Anwendung der Regeln" gibt dem Spieler eine entsprechende Entscheidungsfreiheit bei der Bestimmung einer Stelle, eines Punkt, eine Linie, einem Bereich oder einem anderen Ort.

Dieses ist aber nicht als "Freifahrtschein" für die Erkenntnis zu sehen, dass der Ball nur in einer Penalty Area zur Ruhe gekommen sein kann. Denn "bekannt oder so gut wie sicher" bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich sein muss. Es bedeutet entweder:
- Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
- Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat („alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann).

Und auch in Betracht des Spielens eines provisorischen Ball ist die unmittelbare Einschätzung des Spielers nicht unerheblich, denn dieser darf nur gespielt werden, wenn der Ball außerhalb einer Penalty verloren oder im Aus sein könnte (s. R18.3a). Ein provisorischer Ball darf demzufolge in folgenden Situationen gespielt werden:
- Der ursprüngliche Ball kann in einer Penalty Area sein, kann aber auch außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus sein.
- Ein Spieler glaubt, sein ursprünglicher Ball sei im Gelände zur Ruhe gekommen und könnte verloren sein. Wird der Ball später innerhalb der dreiminütigen Suchzeit in einer Penalty Area gefunden, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben.

Ergänzend ist anzumerken, dass es mit B-3 "Provisorischer Ball für einen Ball in einer Penalty Area" eine Musterplatzregel gibt, welche durch die Spielleitung in Kraft gesetzt werden kann. Um Zeit zu sparen, darf die Spielleitung nämlich in diesen Fällen entscheiden, Regel 18.3 abzuändern:
- Regel 18.3a wird abgeändert, um dem Spieler zu erlauben, einen Ball provisorisch nach Regel 17.1d(1), Regel 17.1d(2) oder bei einer roten Penalty Area nach Regel 17.1d(3) zu spielen.
- Die Regel 18.3b und 18.3c werden abgeändert, um zu bestimmen, wann ein solcher provisorischer Ball gespielt werden muss oder darf oder aufgegeben werden muss, wie in der Musterplatzregel festgelegt.

Wichtig ist hierbei, dass der Spieler alle der o.g. Optionen nach R17 für das Spielen eines provisorischen Balles hat (zuzüglich der Nutzung einer ggf. vorhandenen Dropzone). Bei der Entscheidung, ob dieser provisorische Ball zum Ball im Spiel des Spielers wird oder ob er aufgegeben werden muss oder darf, finden Regeln 18.3c(2) "Wann der provisorische Ball zum Ball im Spiel wird" und 18.3c(3) "Wann der provisorische Ball aufzugeben ist" Anwendung (mit zwei Ausnahmen). Nicht ganz so einfach, oder?

Und wie wird dieses in Eurem Club gehandhabt? Ist die Musterplatzregel bei Euch in Kraft gesetzt? Und wie wird diese in der Praxis umgesetzt? Sprich: ist das Verständnis bei allen Spielern vorhanden, wann denn der prov. gespielte Ball zum Ball im Spiel ist bzw. wann der ursprüngliche Ball weiter gespielt werden darf / muss? (tk)
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Bekannt oder so gut wie sicher - das ist der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte. Insbesondere ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam ist hier immer ein großer Diskussionspunkt, welcher sich auch in den Fragen an uns wiederspiegelt.

Denn, wie kann man genau aus z.B. 200 Metern erkennen, dass ein Ball in die Penalty Area fliegt bzw. ob dieser auch davor im Gelände zur Ruhe gekommen ist? Regel R1.3.b(2) Zustimmung zur angemessenen Einschätzung des Spielers beim Bestimmen eines Orts zur Anwendung der Regeln gibt dem Spieler eine entsprechende Entscheidungsfreiheit bei der Bestimmung einer Stelle, eines Punkt, eine Linie, einem Bereich oder einem anderen Ort.

Dieses ist aber nicht als Freifahrtschein für die Erkenntnis zu sehen, dass der Ball nur in einer Penalty Area zur Ruhe gekommen sein kann. Denn bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich sein muss. Es bedeutet entweder:
- Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
- Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat („alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann).

Und auch in Betracht des Spielens eines provisorischen Ball ist die unmittelbare Einschätzung des Spielers nicht unerheblich, denn dieser darf nur gespielt werden, wenn der Ball außerhalb einer Penalty verloren oder im Aus sein könnte (s. R18.3a). Ein provisorischer Ball darf demzufolge in folgenden Situationen gespielt werden:
- Der ursprüngliche Ball kann in einer Penalty Area sein, kann aber auch außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus sein.
- Ein Spieler glaubt, sein ursprünglicher Ball sei im Gelände zur Ruhe gekommen und könnte verloren sein. Wird der Ball später innerhalb der dreiminütigen Suchzeit in einer Penalty Area gefunden, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben.

Ergänzend ist anzumerken, dass es mit B-3 Provisorischer Ball für einen Ball in einer Penalty Area eine Musterplatzregel gibt, welche durch die Spielleitung in Kraft gesetzt werden kann. Um Zeit zu sparen, darf die Spielleitung nämlich in diesen Fällen entscheiden, Regel 18.3 abzuändern:
- Regel 18.3a wird abgeändert, um dem Spieler zu erlauben, einen Ball provisorisch nach Regel 17.1d(1), Regel 17.1d(2) oder bei einer roten Penalty Area nach Regel 17.1d(3) zu spielen.
- Die Regel 18.3b und 18.3c werden abgeändert, um zu bestimmen, wann ein solcher provisorischer Ball gespielt werden muss oder darf oder aufgegeben werden muss, wie in der Musterplatzregel festgelegt.

Wichtig ist hierbei, dass der Spieler alle der o.g. Optionen nach R17 für das Spielen eines provisorischen Balles hat (zuzüglich der Nutzung einer ggf. vorhandenen Dropzone). Bei der Entscheidung, ob dieser provisorische Ball zum Ball im Spiel des Spielers wird oder ob er aufgegeben werden muss oder darf, finden Regeln 18.3c(2) Wann der provisorische Ball zum Ball im Spiel wird und 18.3c(3) Wann der provisorische Ball aufzugeben ist Anwendung (mit zwei Ausnahmen). Nicht ganz so einfach, oder?

Und wie wird dieses in Eurem Club gehandhabt? Ist die Musterplatzregel bei Euch in Kraft gesetzt? Und wie wird diese in der Praxis umgesetzt? Sprich: ist das Verständnis bei allen Spielern vorhanden, wann denn der prov. gespielte Ball zum Ball im Spiel ist bzw. wann der ursprüngliche Ball weiter gespielt werden darf / muss? (tk)

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Bei uns sagt die PR "An den Bahnen 9 und 18 ist es zulässig, einen provisorischen Ball zu spielen, wenn unklar ist, ob der Ball im Wasserhindernis gelandet ist." Ich hab das so verstanden dass es Zeit sparen soll weil man in den Fällen wo die Hoffnung besteht dass "er doch drüber gegangen" ist (oft liegen Teiche erhöht oder haben einen Wulst und man kann den Bereich davor nicht einsehen) sonst erst am Wasser vorbeigehen, nachsehen und bei Nichtauffinden wieder zurück hinter den Teich müsste. Finde ich gut und frage mich nur, warum es nicht IMMER erlaubt ist, wir haben zB noch mehr Wasserhindernisse wo es ebenfalls sinnvoll wäre.

2 Wochen her

Golf Rules

Und wo wir gestern die Musterplatzregel zum "Ball reinigen" hatten, da ist das Thema "Besserlegen" natürlich auch gleich in der Diskussion. Im Vergleich zum "Ball reinigen", bei dem der Ball wieder an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden muss, darf dieser beim "Besserlegen" an eine andere Stelle positioniert werden. Aber auch hier gibt es ein definiertes Verfahren, welches durch die Spielleitung vor dem Wettspiel ebenfalls wieder in Kraft gesetzt werden muss.

Hierfür empfielt es sich den Text aus der Musterplatzregel E-3 "Besserlegen" zu nutzen:
„Liegt der Ball des Spielers auf einem Teil des Geländes das auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten ist [oder einen anderen Bereich angeben, zum Beispiel das Fairway auf Loch 6, darf der Spieler einmal straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in den folgendem Erleichterungsbereich hinlegt und ihn aus daraus spielt:
- Bezugspunkt: Stelle des ursprünglichen Balls
- Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: [Größe des Erleichterungsbereichs beschreiben, zum Beispiel eine Schlägerlänge, eine Scorekartenlänge oder 15 cm] vom Bezugspunkt, aber mit diesen Einschränkungen:
- Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
-- Er darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen, und
-- er muss im Gelände liegen.
Bei Anwendung dieser Platzregel muss der Spieler eine Stelle zum Hinlegen des Balls wählen und das Verfahren zum Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14.2b(2) und 14.2e anwenden.
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

Ein langer Text, der aber auch seine Bedeutung hat - der Ball muss demzufolge in den Erleichterungsbereich gelegt werden, welcher wiederum einen definierten Radius hat. Das Verfahren darf genau einmal angewandt werden. Zudem muss der Ball im Gelände besser gelegt werden. Und ganz entscheidend - er darf nur besser gelegt werden, wenn es sich zuvor im Gelände lag, welches auf Fairwayhöhe oder kürzer Gemäht wurde (also NICHT im Semirough oder auf dem Grün).

Eigentlich ganz einfach - aber der Spieler verstößt in diesem Beispiel leider wieder gegen eine Regel. R14.2b(2) besagt nämlich, dass der Ball an die geforderte Stelle gesetzt wird, losgelassen wird und dort liegen bleibt. das "Ziehen" mit dem Schläger an die neue Position mag zwar einfacher sein, in diesem Fall muss sich der Spieler jedoch eine Strafschlag hinzurechnen.

Insofern bitte Achtung auch bei dieser "allgegenwärtigen" (Winter-)Regelung. Auch hier kann einiges schief gehen... (tk)
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Ich bin ja auch ein Verfechter der korrekten Einhaltung aller Regeln und sicher müsste es dafür einen Strafschlag geben, aber wo werden bei diesen Witterungsbedingungen ernsthafte Turniere gespielt? Mein letztes war ein "Vierschlägerturnier" mit anschließendem Grünkohlessen. War sehr spaßig und ich glaube, da kann man über so etwas mal hinwegsehen 😇 Wie gesagt, bei ernsthaften Turnieren bin ich voll auf eurer Seite!

Unter welchen Umständen ist der Ball zu markieren: In jedem Fall - oder nur, wenn ich Besserlegen und Ballreinigen kombiniere?

Was genau bedeutet "... Verfahren darf genau nur einmal angewendet werden?" Einmal pro Bahn oder einmal pro Runde?

2 Wochen her

Golf Rules

Kommen wir mal zu einer aktuell häufiger in der Diskussion befindlichen Regel wenn es mal wieder heißt "wir spielen heute mit Ball reinigen". Anbei ein "klassisches Beispiel" aus der Praxis, von dessen Nachahmung wir aber dringend abraten. Warum?

Das Reinigen des Balls kann normalerweise nur dann erfolgen, wenn der Ball regelkonform aufgenommen werden darf (also z.B. auf dem Grün oder der Beanspruchung des Erleichterungsverfahrens). Es ist zu beachten, dass es aber Ausnahmen gibt, die wir in dem gestrigen Beitrag ja schon beschrieben haben.

Aber zurück zum Beispiel "Ball reinigen" - zunächst einmal muss durch die Spielleitung das "Ball reinigen" per Platzregel in Kraft gesetzt werden. Im Idealfall nutzt die Spielleitung deshalb den Text aus Musterplatzregel E-2 "Ball reinigen":

„Liegt der Ball des Spielers in [Bereich angeben, zum Beispiel das Gelände auf Loch 6, auf dem auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnittenen Gelände, usw.], darf der Ball aufgenommen, gereinigt und straflos zurückgelegt werden. Der Spieler muss die Stelle markieren, bevor er seinen Ball aufnimmt (siehe Regel 14.1) und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2).
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen
die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

In diesem Fall vergißt der Spieler leider die Stelle zu markieren, bevor er den Ball reinigt. Damit verstößt er gegen R14.1, denn nimmt der Spieler seinen Ball auf, ohne dessen Lage zuvor zu markieren, markiert er die Stelle auf falsche Weise oder schlägt er, während ein Ballmarker noch an der Stelle liegt, zieht er sich einen Strafschlag zu. (tk)
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Ab 1.11.wird generell mit besserlegen gespielt.Turniere gibts ab da keine mehr...

2 Wochen her

Golf Rules

Klar ist, dass ein ein vom Grün aufgenommener Ball gereinigt werden darf (siehe Regel 13.1b).

In Vorbereitung der beiden folgenden Beiträge hier noch einmal ein kleiner Blick in R14.1c "Aufgenommenen Ball reinigen". Ein an anderer Stelle aufgenommener Ball darf immer gereinigt werden, außer er wurde aufgenommen
- um zu prüfen, ob er eine Kerbe oder einen Sprung hat. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 4.2c(1)),
- um ihn zu identifizieren. Reinigen ist gestattet, aber nur soweit wie zur Identifizierung erforderlich (siehe Regel 7.3),
- weil er das Spiel beeinträchtigt. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 15.3b(2)),
- um zu prüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung gestattet ist. Reinigen ist nicht gestattet, es sei denn, der Spieler nimmt dann nach einer Regel Erleichterung in Anspruch (siehe Regel 16.4).

Reinigt der Spieler unerlaubt einen aufgenommenen Ball, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu. (tk)
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Klar ist, dass ein ein vom Grün aufgenommener Ball gereinigt werden darf (siehe Regel 13.1b).

In Vorbereitung der beiden folgenden Beiträge hier noch einmal ein kleiner Blick in R14.1c Aufgenommenen Ball reinigen. Ein an anderer Stelle aufgenommener Ball darf immer gereinigt werden, außer er wurde aufgenommen
- um zu prüfen, ob er eine Kerbe oder einen Sprung hat. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 4.2c(1)),
- um ihn zu identifizieren. Reinigen ist gestattet, aber nur soweit wie zur Identifizierung erforderlich (siehe Regel 7.3),
- weil er das Spiel beeinträchtigt. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 15.3b(2)),
- um zu prüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung gestattet ist. Reinigen ist nicht gestattet, es sei denn, der Spieler nimmt dann nach einer Regel Erleichterung in Anspruch (siehe Regel 16.4).

Reinigt der Spieler unerlaubt einen aufgenommenen Ball, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu. (tk)

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und bei dem Hinweis: es gelten Winter-Rules ?

2 Wochen her

Golf Rules

Nach Regel R1.2a wird von einem Spieler unter anderem verlangt, den Platz zu schonen, R13.1f verlangt vom Spieler, Erleichterung von einem falschen Grün in Anspruch zu nehmen, wenn der Ball darauf liegt oder ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt.

Vor ein paar Tagen auf der Runde lag der Ball aber nicht auf dem Grün sondern auf einem wirklich gut gepflegten Vorgrün - allerdings ohne dass das Grün den Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs beeinträchtigte. Aber deswegen ein Divot aus dem Vorgrün schlagen? Zumal der Platz doch sehr weich war? Der Gedanke daran tat mir körperlich weh. Die Alternative dazu ist dann aber den Strafschlag zu nehmen und den Ball als unspielbar zu behandeln - auch keine schöne Lösung. Diese offensichtliche Zwickmühle zu beheben brachte mich zu einer - zugegeben hinkenden - Lösung: Die Spielleitung um eine Entscheidung nach R20.3 zu bitten:

"Jeder Fall, der von den Regeln nicht erfasst wird, sollte von der Spielleitung entschieden werden durch

· die Abwägung aller Umstände und

· indem der Fall angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen, die von den Regeln erfasst werden, behandelt wird."

Hinkend, da der Fall ja grundsätzlich (Ball liegt im Gelände und muss gespielt werden wie er liegt) von den Regeln erfasst ist, nur der Aspekt Platzschonung in diesem sensiblen Bereich eben nicht.

Hier handelte es sich um eine Privatrunde, die Spielleitung teilte ich mir mit meinem Mitspieler. Wir waren einhellig der Meinung, dass es unter den Umständen nicht angemessen sei, das Vorgrün mit einem Divot zu verzieren und konnten den Fall so lösen. Wie hättet Ihr es gelöst? Geputtet?
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Nach Regel R1.2a wird von einem Spieler unter anderem verlangt, den Platz zu schonen, R13.1f verlangt vom Spieler, Erleichterung von einem falschen Grün in Anspruch zu nehmen, wenn der Ball darauf liegt oder ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt.

Vor ein paar Tagen auf der Runde lag der Ball aber nicht auf dem Grün sondern auf einem wirklich gut gepflegten Vorgrün - allerdings ohne dass das Grün den Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs beeinträchtigte. Aber deswegen ein Divot aus dem Vorgrün schlagen? Zumal der Platz doch sehr weich war? Der Gedanke daran tat mir körperlich weh. Die Alternative dazu ist dann aber den Strafschlag zu nehmen und den Ball als unspielbar zu behandeln - auch keine schöne Lösung. Diese offensichtliche Zwickmühle zu beheben brachte mich zu einer - zugegeben hinkenden - Lösung: Die Spielleitung um eine Entscheidung nach R20.3 zu bitten:

Jeder Fall, der von den Regeln nicht erfasst wird, sollte von der Spielleitung entschieden werden durch

·   die Abwägung aller Umstände und

·   indem der Fall angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen, die von den Regeln erfasst werden, behandelt wird.

Hinkend, da der Fall ja grundsätzlich (Ball liegt im Gelände und muss gespielt werden wie er liegt) von den Regeln erfasst ist, nur der Aspekt Platzschonung in diesem sensiblen Bereich eben nicht.

Hier handelte es sich um eine Privatrunde, die Spielleitung teilte ich mir mit meinem Mitspieler. Wir waren einhellig der Meinung, dass es unter den Umständen nicht angemessen sei, das Vorgrün mit einem Divot zu verzieren und konnten den Fall so lösen. Wie hättet Ihr es gelöst? Geputtet?

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Weitere Option der SpL: Inkraftsetzen der Musterplatzregel "D-4 Spiel vom Vorgrün eines falschen Grüns untersagen"

Für mich sowieso ein Rätsel, warum man bei der Änderung der Regel nicht gleichzeitig das Schonen vom Vorgrün mit einbezogen hat, denn es tut doch den meisten von uns weh, wenn wir einen Schlag vom Vorgrün machen müssen. Oder geht es euch anders?

easy putt

In der Privatrunde stünde in diesem Fall und vor allem zu dieser Jahreszeit für mich die Platzschonung im Vordergrund. Bei einem Turnier dann spielen wir er liegt.

Ich nehme den Strafschlag. Bei einer Privatrunde sowieso. Ich liebe den Golfsport und gebe dem Platz die „Ehre“. Durch Schonung.

Gute Lösung.

Privatrunde hätte ich ihn ins hohe gras gedroppt. Im Turnier spielen wie er liegt in dem Fall

Ein schlechter Putt ist meistens besser als ein schlechter Chip, ich hätte demnach geputtet 😎

Spielen wie er liegt.

In einer Privatrunde hätte ich auch den Platz geschont. Wie weit ist das richtige Grün denn entfernt?

Jeep!

...über das ganze Jahr gesehen...und egal, wie die Platzverhältnisse gerade sind....leider werden kaum Divots oder Pitchmarks geflickt...traurig....da sind viele Golfer einfach zu bequemfauloderwieoderwas!!??

Wenn ich das Vorgrün schonen will, dann spiele ich seit 1. November sowieso mit Besserlegen auf allen kurzgemähten Flächen, und wenn ich das mit einer Schlägerlänge erlaube, kann ich hier ja bequem im Semirough "besser" legen... 😉

Hihi, DAS nenn ich ja mal praktisch wenn man seine Spielleitung immer dabei hat. 🤣😂😀 Da erhebt sich jetzt für mich nur die Frage: ist es erlaubt, dass die Spielleitung mitspielt??? 🤭🧐 PS: ich hätte vermutlich vorsichtig halbgar gechippt 🤪

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3 Wochen her

Golf Rules

Möchte ein Spieler einen provisorischen Ball von Tee spielen, so hilft hier Regel 6.4c "Spielen eines provisorischen Balls oder anderen Balls vom Abschlag" weiter. In diesem Fall spielen nämlich alle Spieler der Gruppe nach der Spielfolge zuerst ihren ersten Schlag an dem Loch, bevor ein Spieler den provisorischen oder einen anderen Ball vom Abschlag spielt.

Spielen mehrere Spieler einen provisorischen oder anderen Ball vom Abschlag, gilt die ursprüngliche Spielfolge. Für einen außer der Reihe gespielten provisorischen oder anderen Ball siehe Regeln 6.4a(2) und 6.4b (inkl. der Anwendung von "Ready Golf")... (tk)
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Möchte ein Spieler einen provisorischen Ball von Tee spielen, so hilft hier Regel 6.4c Spielen eines provisorischen Balls oder anderen Balls vom Abschlag weiter. In diesem Fall spielen nämlich alle Spieler der Gruppe nach der Spielfolge zuerst ihren ersten Schlag an dem Loch, bevor ein Spieler den provisorischen oder einen anderen Ball vom Abschlag spielt.

Spielen mehrere Spieler einen provisorischen oder anderen Ball vom Abschlag, gilt die ursprüngliche Spielfolge. Für einen außer der Reihe gespielten provisorischen oder anderen Ball siehe Regeln 6.4a(2) und 6.4b (inkl. der Anwendung von Ready Golf)... (tk)

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Ready Golf ist nicht?

3 Wochen her

Golf Rules

Leser Günter fragte: "Diese frage ist wirklich gut. Ich weiss die richtige antwort nicht. Darf ich da vom fairway weiterspielen oder muss ich mir unbedingt ein platzerl im bunker suchen wo sie mich vielleicht nicht beisst?"

Im neuen Regelwerk ist die Regel 16.2a "Wann Erleichterung in Anspruch genommen werden darf" verankert. Dort heißt es, dass eine „Gefährdung durch Tiere“ besteht, wenn ein gefährliches Tier (Giftschlange, stechende Biene, Alligator, Feuerameise oder Bär) in der Nähe eines Balls den Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt.

Der Spieler darf bei Gefährdung durch Tiere straflos Erleichterung nach Regel 16.2b in Anspruch nehmen. Entscheidend ist dabei jedoch weiterhin die Balllage, wenn der Ball außerhalb einer Penalty Area liegt. In diesem Fall darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, und zwar abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt. (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/398012424420275/
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Was ist mit allen gefährlichen Tieren, die nicht aufgeführt sind in der Aufzählung?

Interessant! Es gibt ja nicht nur Gift- sondern auch harmlose Würgeschlangen. Sagen wir mal Ringelnattern oder sowas... Wie verhält es sich, wenn eher das harmlose Tier vor dem Golfer geschützt werden muss?

3 Wochen her

Golf Rules

Es gibt ja zwei grundsätzliche Arten, Golf zu spielen: Lochspiel und Zählspiel (zu dem auch das Zählspiel nach Stableford zählt).

In dieser Situation sieht man einmal, wie unterschiedlich die beiden Spielarten tatsächlich sein können. Ein kleines Missverständnis mit mehr oder weniger großen Folgen:

Das versehentliche Aufnehmen des Balls im Lochspiel führt, wenn der Spieler nachvollziehbar glaubte, der nächste Schlag sei geschenkt worden, zur Verpflichtung den Ball zurück zu legen. Straflos, R3.2b (2).

Im Zählspiel gibt es kein Schenken, von daher wird es nicht wirklich überraschend sein, dass diese Situation dann nicht straflos ausgeht, denn der Spieler hat den Ball in Ruhe bewegt. Nach R9.4a muss der Ball zurückgelegt werden und es fällt ein Strafschlag nach R9.4b an.

Und, welche Spielform ist Eure Liebste?
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Zählspiel - vor allem im Urlaub! War gerade in Portugal; der Reiseveranstalter, mit dem ich reiste, sah zur Unterhaltung einen „Ryder-Cup“ vor: mit drei Runden und die Mitreisenden geteilt in vier (!) Gruppen. Das führte dazu, dass man a priori zwar volles Greenfee (mind. 100€) gezahlt hatte aber oftmals nur 2/3 der Bahnen spielen „durfte“... Zudem kam dabei auch zum Tragen, dass ein Lochspiel mit höheren HCs gerne zu Diskussionen um Schlagzahlen führte, da sie Dank ihrer Spielvorgaben entsprechend viele Schläge machen durften und gerne die Übersicht verloren...

Alles zu seiner Zeit. Zwar lieber Zählspiel aber zwischendurch zum Zocken ist Lochspiel ganz amüsant 😉🏌️👍

Zählspiel. Ich gönne meinen Mitspielern lieber auch gute Ergebnisse.

Zählspiel - spiele lieber gegen mich selbst... und alle 18 Bahnen

Zählspiel, aber Lochspiel beim Gaudispielen ...

Eindeutig Zählspiel👍😁denn Lochspiel ist irgendwie ein Hassspiel,privat gehts noch aber bei Wettkämpfen ,spürt man das eine eine andere Mal den bösen (der Putt geht jetzt daneben) Blick im Hintergrund.😉

Die wo‘s nicht nur um Regeln geht 🤣🤣

Lochspiel🤟

Zählspiel 👍⛳

Lochspiel

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3 Wochen her

Golf Rules

Eine Frage von Rainer wurde uns bei Golfstun.de gestellt:

"Wir hatten gestern eine Situation, in der sich 8 Leute nicht einig waren. Es geht um das Thema "straflose Erleichterung".

Ein Ball kommt 20 cm links eines asphaltierten Weges (1,5 m breit) zu liegen. 30 cm weiter links ist die Ausgrenze und Buschwerk. Der Spieler ist Rechtshänder, könnte theoretisch spielen, geht aber aufgrund des Buschwerkes nicht.

Ein Linkshänder könnte den Ball spielen, würde allerdings auf dem Weg stehen und somit straflose Erleicherung in Anspruch nehmen können, die nur auf der rechten Seite des Weges möglich wäre. Links geht nicht, da er erst freien Stand hat, wenn er den Ball im Aus droppt. Rechts vom Weg steht allerdings eine Mauer und die Droppingmöglichkeit beschränkt sich auf 10 cm. Ein Rechtshänder könnte spielen, aber würde wieder auf dem Weg stehen. Er droppt also hinter Mauer, was problemlos mit einer Schlägerlänge geht.

Und nun zwei Fragen:

Kann ein Rechtshänder sich auf Erleichterung berufen, wenn er sagt, dass er als Linkshänder schlagen will (hat ja jeder schon mal gemacht, wenn er ungünstig an einem Baum liegt)?

Ist das geschilderte Verfahren richtig?

Nur zur Info: War eine private Runde, ob richtig oder falsch spielte tatsächlich keine Rolle.

Gruß Rainer"

Eine tolle Frage, die gar nicht mal so selten vorkommt und ganz stark an den Einzelfall und den Spieler gekoppelt ist. Kurz: Ja, ein Linkshandspieler kann einen Ball als Rechtshänder schlagen wollen und umgekehrt, erlaubt nach den Regeln ist das immer, ob es straflose Erleichterung in diesem Zusammenhang gibt, ist eine Frage des spielerischen Könnens und der Frage ob der Schlag dann nicht "eindeutig unvernünftig" ist, R16.1a (3).

Wenn der Schlag eindeutig unvernünftig ist, zB weil der Schlag wegen etwas anderem als den uPV undurchführbar wäre, oder die Spielrichtung LH oder RH nur aufgrund einer möglichen Erleichterung gewählt wird, gäbe es keine Erleichterung, der Spieler müsste hier entweder den Ball spielen wie er liegt, oder aber das Verfahren "unspielbarer Ball" durchlaufen.
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Eine Frage von Rainer wurde uns bei Golfstun.de gestellt:

Wir hatten gestern eine Situation, in der sich 8 Leute nicht einig waren. Es geht um das Thema straflose Erleichterung.

Ein Ball kommt 20 cm links eines asphaltierten Weges (1,5 m breit) zu liegen. 30 cm weiter links ist die Ausgrenze und Buschwerk. Der Spieler ist Rechtshänder, könnte theoretisch spielen, geht aber aufgrund des Buschwerkes nicht.

Ein Linkshänder könnte den Ball spielen, würde allerdings auf dem Weg stehen und somit straflose Erleicherung in Anspruch nehmen können, die nur auf der rechten Seite des Weges möglich wäre. Links geht nicht, da er erst freien Stand hat, wenn er den Ball im Aus droppt. Rechts vom Weg steht allerdings eine Mauer und die Droppingmöglichkeit beschränkt sich auf 10 cm. Ein Rechtshänder könnte spielen, aber würde wieder auf dem Weg stehen. Er droppt also hinter Mauer, was problemlos mit einer Schlägerlänge geht.

Und nun zwei Fragen:

Kann ein Rechtshänder sich auf Erleichterung berufen, wenn er sagt, dass er als Linkshänder schlagen will (hat ja jeder schon mal gemacht, wenn er ungünstig an einem Baum liegt)?

Ist das geschilderte Verfahren richtig?

Nur zur Info: War eine private Runde, ob richtig oder falsch spielte tatsächlich keine Rolle.

Gruß Rainer

Eine tolle Frage, die gar nicht mal so selten vorkommt und ganz stark an den Einzelfall und den Spieler gekoppelt ist. Kurz: Ja, ein Linkshandspieler kann einen Ball als Rechtshänder schlagen wollen und umgekehrt, erlaubt nach den Regeln ist das immer, ob es straflose Erleichterung in diesem Zusammenhang gibt, ist eine Frage des spielerischen Könnens und der Frage ob der Schlag dann nicht eindeutig unvernünftig ist, R16.1a (3).

Wenn der Schlag eindeutig unvernünftig ist, zB weil der Schlag wegen etwas anderem als den uPV undurchführbar wäre, oder die Spielrichtung LH oder RH nur aufgrund einer möglichen Erleichterung gewählt wird, gäbe es keine Erleichterung, der Spieler müsste hier entweder den Ball spielen wie er liegt, oder aber das Verfahren unspielbarer Ball durchlaufen.

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Interessanter Fall! Nur nochmal zur Sicherheit, weil so kompliziert: also lautet die Antwort "Nein"? (so versteh' ich jetzt den Satz "wenn die Spielrichtung... nur aufgrund einer möglichen Erleichterung gewählt wird gibt es keine Erleichterung")

3 Wochen her

Golf Rules

Wenn der "Kumpel" was dagegen hat, dass Dein Ball ins Loch rollt... 😉 ... MehrWeniger

3 Wochen her

Golf Rules

Große Turniere werfen ihre Schatten voraus - da legt sich das Greenkeeping-Team noch einmal so richtig ins Zeug (so wie hier in Fleesensee). Die intensive Platzpflege hilft nicht nur das Spiel zu verbessern - es sieht einfach auch einfach wirklich "schick" aus. Hier habe ich einmal eine "Kamerafahrt" von Loch 2 gemacht.

Gestartet wird nach R6.1a "Wann das Loch beginnt" und das Loch beendet nach R6.5 "Beenden eines Lochs" - im Zählspiel, sobald der Spieler nach Regel 3.3c einlocht. Das bedeutet, dass ein Spieler an jedem Loch einer Runde einlochen muss. Locht ein Spieler an einem Loch nicht ein
- muss der Spieler diesen Fehler berichtigen, bevor er das nächste Loch beginnt oder am letzten Loch der Runde, bevor er die Scorekarte einreicht.
- Wird der Fehler nicht rechtzeitig berichtigt, ist der Spieler disqualifiziert. (tk)
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Erinnerungen an den PAT werden wach 🙂 Patrick John Gosse - Teaching Golfprofessional. Gefühlt kenne ich da jeden Grashalm mit Namen. Schon wieder 2 Jahre her.

3 Wochen her

Golf Rules

Heute vor einem Jahr - die grosse "Regel-Revolution" nimmt konkrete Formen an...

Und? Wie ist Euer Fazit bisher?
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Heute vor einem Jahr - die grosse Regel-Revolution nimmt konkrete Formen an...

Und? Wie ist Euer Fazit bisher?

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Auch wenn ich die beiden Regelwerke nie "nebeneinandergelegt" und verglichen habe ist mein Bauchgefühl: - die neuerdings zulässigen Dinge finde ich sinnvoll - "weniger Regeln" sind es höchstens der Nummerierung nach geworden - die Einteilung (was wo ist) finde ich unübersichtlicher als zuvor - nichts steht irgendwo vollständig, immer muss man die Relevanz von zig Querverweisen abchecken, komme mir vor wie ein Jurist - es werden in den Erklärungen zig exotische Situationen aufgeführt, das kann man aber nie vollständig tun, weil es nichts gibt was es auf dem Golfplatz nicht gibt. Unter "weniger Regeln" hatte ich mir damals naiv vorgestellt dass man versuchen würde einiges auf den "Sinn dahinter" zu reduzieren so à la "man darf xxx solange yyy gewährleistet ist"

War wie immer viel Lärm um nichts🙈Alle haben sich die teuren Bücher gekauft,keiner guckt rein,weil die wichtigsten Sachen durch Lehrgänge im Kopf sind.😀

Manches ist noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Insgesamt ist sicher eine Beschleunigung zu merken. 2, 3 Regeln hätte man noch bearbeiten können. Prov. Ball bei Penalty-Area zB.

Alles okay. Die meisten kommen klar. Erschreckend finde ich, wieviele Profis auf der Tour es NICHT schaffen... 😂

Ich hätte mir mehr Angebote gewünscht, für Regelkundeseminare. Doch die wesentlichen Änderungen sitzen. Und dank Golf Rules gibt es eine wohl nie endende und spannende Information zu den Details. Danke dafür 👏🏻👏🏻👍🏻👍🏻

Fahne rein-raus-rein-raus hätte man sich sparen können. Meistens steckt sie auch noch schief. Ich mag es weiterhin lieber, wenn sie draussen ist. Diejenigen, die lieber mit Fahne putten, geben auf Nachfragen zu, eigentlich bloß zu faul zu sein, sie raus zu nehmen. Das ist nicht sinnvoll und beschleunigt das Spiel überhauot nicht.

Viel interessanter wird werden wenn Deutschland sich irgendwann auch dem internationalen HCP System anschließt

Jede Regel, die das Spiel beschleunigt, finde ich sinnvoll. Die Sache mit der Fahne eher nicht...

Bis auf diese unsägliche Fahne-rein-oder-raus-Arie alles gut

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3 Wochen her

Golf Rules

"Hilfe, da ist ein Käfer an meinem Ball" - ein Referee der PGA Tour eilt zu Hilfe und der Käfer kann mit einem Tee vom Ball entfernt werden. Eigentlich ganz einfach - was sagen denn die Regeln zu diesem Fall?

Lt. Definition handelt es sich bei dem Käfer um einen losen hinderlichen Naturstoff. Unterschieden wird in den Interpretations dabei sogar zwischen toten und lebendigen Insekten.

In I/Loser hinderlicher Naturstoff/5 "Ein lebendes Insekt haftet nie am Ball" heißt es dazu: Obwohl tote Insekten an einem Ball haften können, gelten lebende Insekten nie als an einem Ball haftend, gleich ob sie sich bewegen oder nicht. Deshalb sind lebende Insekten auf einem Ball lose hinderliche Naturstoffe.

Beim Entfernen ist dabei aber zu beachten, dass sich der Ball nicht bewegen darf. Nach R15.1b "Ball beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe bewegt" muss dieser dann an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach R9.4b "Strafe für Aufnehmen oder absichtliches Berühren des Balls oder für das Verursachen, dass er sich bewegt" zu. (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/414353225928172/
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Ich hatte mal den Fall, das mein Ball in einem ebenerdigen Ameisenhaufen im Semirough oder Rough lag. Wie ist da das richtige Vorgehen? Ich habe im Turnier meinen Ball einfach einen halben Meter bei Seite gepackt.

Hallo! Darf ich jeden Naturstoff entfernen, also zb auch Erde die am Ball haftet, wenn ich dabei den Ball nicht bewege? Danke

3 Wochen her

Golf Rules

Das möchten wir Euch nicht vorenthalten - wir haben Grüße von (eigenes Zitat: "regelverseuchten") Christian aus dem Urlaub bekommen:

"Hi an alle Regelprofis. Wir haben diese seltsame Pfostenplazierung in Spanien gesehen. Rechts weiß, links ist die Bahn. Der rote Pfosten hat für mich keine Bedeutung, da weiß die immer die Ausgrenze ist. Es war ein Par 3 und die ganze rechte Seite war do gesteckt. Haben wir das richtig entschieden?"

Zunächst einmal ist es schön, wenn Ihr sogar im Urlaub "kritisch" über den Golfplatz lauft und nicht nur Spaß am Spiel habt, sondern auch einmal rechts und links des Weges schaut. Und wenn Ihr uns von Golf Rules dann auch noch einbezieht - umso besser.

In diesem Fall konnten wir aber leider auch nicht wirklich helfen, denn weder die Kennzeichnung noch eine Platzregel rechtfertigen die roten Pfosten am Rande der Ausgrenze. Also blieb nichts anderes übrig als zu fragen - mit folgender Antwort:

"Nach unserer Nachfrage, sagte der Geschäftsführer, die roten Pfähle werden entfernt 😂"

Habt Ihr auch schon mal solche "besonderen" Kennzeichnungen auf dem Platz bemerkt? Dann immer her damit - wir teilen das gerne, denn es hilft uns allen dabei, die Golf- und Platzregeln sowie die Kennzeichnungen besser zu verstehen.

BTW - in einem vorgabewirksamen Wettspiel wäre die Empfehlung einen Ball nach R17.1 "Wahlmöglichkeiten, wenn ein Ball in einer Penalty Area liegt" und einen Ball nach R18.2 "Ball verloren oder Aus: Erleichterung mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust muss in Anspruch genommen werden" zu spielen. Der zweite Ball sollte entsprechend R20.1c "Strittige Regelfälle im Zählspiel" aber zuvor angekündigt werden - zudem sollte der Spieler wählen, welcher Ball zählen soll. Und ebenfalls wichtig - der Vorfall muss anschließend der Spielleitung mitgeteilt werden.

Und spätestens dann wird man wissen, wie das mit den beiden Pfosten gemeint gewesen ist... (tk)
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Das möchten wir Euch nicht vorenthalten - wir haben Grüße von (eigenes Zitat: regelverseuchten) Christian aus dem Urlaub bekommen: 

Hi an alle Regelprofis. Wir haben diese seltsame Pfostenplazierung in Spanien gesehen. Rechts weiß, links ist die Bahn. Der rote Pfosten hat für mich keine Bedeutung, da weiß die immer die Ausgrenze ist. Es war ein Par 3 und die ganze rechte Seite war do gesteckt. Haben wir das richtig entschieden?

Zunächst einmal ist es schön, wenn Ihr sogar im Urlaub kritisch über den Golfplatz lauft und nicht nur Spaß am Spiel habt, sondern auch einmal rechts und links des Weges schaut. Und wenn Ihr uns von Golf Rules dann auch noch einbezieht - umso besser.

In diesem Fall konnten wir aber leider auch nicht wirklich helfen, denn weder die Kennzeichnung noch eine Platzregel rechtfertigen die roten Pfosten am Rande der Ausgrenze. Also blieb nichts anderes übrig als zu fragen - mit folgender Antwort:

Nach unserer Nachfrage, sagte der Geschäftsführer, die roten Pfähle werden entfernt 😂

Habt Ihr auch schon mal solche besonderen Kennzeichnungen auf dem Platz bemerkt? Dann immer her damit - wir teilen das gerne, denn es hilft uns allen dabei, die Golf- und Platzregeln sowie die Kennzeichnungen besser zu verstehen.

BTW - in einem vorgabewirksamen Wettspiel wäre die Empfehlung einen Ball nach R17.1 Wahlmöglichkeiten, wenn ein Ball in einer Penalty Area liegt und einen Ball nach R18.2 Ball verloren oder Aus: Erleichterung mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust muss in Anspruch genommen werden zu spielen. Der zweite Ball sollte entsprechend R20.1c Strittige Regelfälle im Zählspiel aber zuvor angekündigt werden - zudem sollte der Spieler wählen, welcher Ball zählen soll. Und ebenfalls wichtig - der Vorfall muss anschließend der Spielleitung mitgeteilt werden.

Und spätestens dann wird man wissen, wie das mit den beiden Pfosten gemeint gewesen ist... (tk)

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Ist das „La Estancia“ in Novo sancti petri Bahn 12? Die ausgrenze gilt für die parallel verlaufende vorherige Bahn (dog-leg), damit nicht über das par 3 abgekürzt wird. Die roten Pfosten gelten somit für das Par 3. Der Hinweis steht an vorherigen Bahn am Abschlag.

Hallo zusammen, kann es nicht sein, das man auf dem Platz die Musterplatzregel E-5 „Alternative zu Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball oder einen Ball im Aus“ nutzt und dachte, das man diese so kennzeichnet?

👌

4 Wochen her

Golf Rules

Vor ein paar Tagen hatten wir mit der MPR 8E-3 (besserlegen) einen Beitrag, der unter anderem auf das "Gelände" abstellt.

Doch was ist das eigentlich, "Gelände"?

Hier hilft ein Blick in R2.2a, nämlich den gesamten Platz mit Ausnahme der vier besonderen Bereiche des Platzes, die in Regel R2.2b beschrieben sind (Abschlag des zu spielenden Lochs, Penalty Areas, Bunker und Grüns).
Das Gelände besteht
· aus dem größten Teil des Platzes; dort wird der Ball des Spielers am häufigsten gespielt, bis der Ball das Grün erreicht.
· Gelände beinhaltet jegliche Art von Boden und wachsende oder befestigte Gegenstände, die in diesem Bereich vorkommen wie Fairway, Rough und Bäume.

Gar nicht so schwer, oder?
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Vor ein paar Tagen hatten wir mit der MPR 8E-3 (besserlegen) einen Beitrag, der unter anderem auf das Gelände abstellt.

Doch was ist das eigentlich, Gelände?

Hier hilft ein Blick in R2.2a, nämlich den gesamten Platz mit Ausnahme der vier besonderen Bereiche des Platzes, die in Regel R2.2b beschrieben sind (Abschlag des zu spielenden Lochs, Penalty Areas, Bunker und Grüns).
Das Gelände besteht
·       aus dem größten Teil des Platzes; dort wird der Ball des Spielers am häufigsten gespielt, bis der Ball das Grün erreicht.
·       Gelände beinhaltet jegliche Art von Boden und wachsende oder befestigte Gegenstände, die in diesem Bereich vorkommen wie Fairway, Rough und Bäume.

Gar nicht so schwer, oder?

4 Wochen her

Golf Rules

Kaum einer bekommt ihn zu Gesicht - aber die "Hinterlassenschaften" auf dem Golfplatz sind für das Greenkeeping-Team oder den Golfer manchmal schon ziemlich ärgerlich...

Lt. Definition ist das vom Maulwurf gegrabene lose Material oder der Bereich, der hochgedrückt oder verändert wurde ein "Tierloch" und somit "ungewöhnliche Platzverhältnisse". Nach R16.1 kann der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt oder wenn der Stand oder Schwung des Spielers durch diesen Umstand beeinträchtigt ist - allerdings nur, wenn der Ball außerhalb einer Penalty Area zur Ruhe gekommen ist.

Dabei ist der Bezugspunkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände / Bunker und die Größe des Erleichterungsbereiches beträgt eine Schlägerlänge und darf nicht näher zum Loch liegen.

Zwei Anmerkungen zu Fragen, die häufig zu Maulwurfshaufen gestellt werden:
- jeder Haufen ist für sich "ungewöhnliche Platzverhältnisse" (sofern diese Bereiche nicht per Platzregel zusammengefasst wurden); Erleichterung muss demzufolge von jedem Maulwurfshaufen einzeln genommen werden
- auch plattgefahrene Haufen sind vom unterirdisch grabenden Tier veränderte Bereiche des Bodens; auch hier kann Erleichterung nach R16.1 genommen werden

Zu beachten ist weiterhin, dass die Spielleitung Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen per Platzregel untersagen kann, wenn nur der Stand behindert ist. Dieses ist z.B. in den DGV- und Verbandswettspielen durch die "Hardcard" umgesetzt. Insofern gilt auch hier - beim Wettspiel auf einem fremden Platz sollten die lokal gültigen Platzregeln eingesehen werden, damit keine unnötigen Regelverstöße zu zusätzlichen Strafschlägen führen. (tk)
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Kaum einer bekommt ihn zu Gesicht - aber die Hinterlassenschaften auf dem Golfplatz sind für das Greenkeeping-Team oder den Golfer manchmal schon ziemlich ärgerlich...

Lt. Definition ist das vom Maulwurf gegrabene lose Material oder der Bereich, der hochgedrückt oder verändert wurde ein Tierloch und somit ungewöhnliche Platzverhältnisse. Nach R16.1 kann der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt oder wenn der Stand oder Schwung des Spielers durch diesen Umstand beeinträchtigt ist - allerdings nur, wenn der Ball außerhalb einer Penalty Area zur Ruhe gekommen ist. 

Dabei ist der Bezugspunkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände / Bunker und die Größe des Erleichterungsbereiches beträgt eine Schlägerlänge und darf nicht näher zum Loch liegen.

Zwei Anmerkungen zu Fragen, die häufig zu Maulwurfshaufen gestellt werden:
- jeder Haufen ist für sich ungewöhnliche Platzverhältnisse (sofern diese Bereiche nicht per Platzregel zusammengefasst wurden); Erleichterung muss demzufolge von jedem Maulwurfshaufen einzeln genommen werden
- auch plattgefahrene Haufen sind vom unterirdisch grabenden Tier veränderte Bereiche des Bodens; auch hier kann Erleichterung nach R16.1 genommen werden
 
Zu beachten ist weiterhin, dass die Spielleitung Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen per Platzregel untersagen kann, wenn nur der Stand behindert ist. Dieses ist z.B. in den DGV- und Verbandswettspielen durch die Hardcard umgesetzt. Insofern gilt auch hier - beim Wettspiel auf einem fremden Platz sollten die lokal gültigen Platzregeln eingesehen werden, damit keine unnötigen Regelverstöße zu zusätzlichen Strafschlägen führen. (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag ein paar Bahnen später - und wieder steht Danny Willet im Mittelpunkt des Interesses. Dieses Mal landet sein Ball in der dritten Runde an Bahn 13 in der Krone eines Baums am Rande des Fairways. Mitspieler und Caddie versuchen den Ball zu identifizieren (ihr erinnert Euch vielleicht an unseren Beitrag vor zwei Wochen, als dieses Tiger Wodds in Japan ebenfalls passiert ist). Bei dem Engländer ist dieses aber nicht möglich, der Ball hängt auf dem Baum, der genaue Ort kann jedoch nicht ermittelt werden.

Der Ball ist zunächst einmal "weg" - daran besteht ja zunächst einmal kein Zweifel. Der Spieler darf bei einem unspielbaren Ball Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 19.2a Anspruch nehmen, auch wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden und identifiziert wurde (analog dem Verfahren, wenn der Ball "verloren" ist). Um aber Erleichterung „auf der Linie zurück“ nach Regel 19.2b oder "seitliche Erleichterung" nach Regel 19.2c in Anspruch zu nehmen, muss der Spieler die Stelle des ursprünglichen Balls kennen.

Was Woods damals möglich war, blieb Willet in dieser Situation aber leider verwehrt. Insofern musste er zurück zum Tee und dort mit einem Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel bringen... (tk)
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Also: Kokuspalme mit minimalen Kronendurchmesser, bei der die Lage des Balles bis auf einen halben Meter genau bestimmt werden kann, seitliche Erleichterung oder auf der Linie, Eiche mit 30 Meter Krone zuruck zum letzten Spielort?

Ball daher nicht unspielbar sondern verloren?

4 Wochen her

Golf Rules

Turkish Airlines Open / Runde 3 / Bahn 8 - Danny Willet schlägt an dem Par 3 seine Abschlag zu kurz. Dieser kommt auf und rollt zurück in die Penalty Area und verschwindet dann im Wasser.

Da man sich zunächst unsicher ist, ob der Ball die Penalty Area auf der gegenüberliegenden Seite überflogen hat und von dort rückwärts ins Wasser gerollt ist oder die Grenze im Flug erst gar nicht überschritten hat, bittet man den Referee zur Hilfe. Auch die Bilder der hinter dem Grün installierten Kamera sorgen für keine eindeutige Klärung.

Da es allerdings für Willet nach Betrachtung des Landebereichs "bekannt oder so gut wie sicher" war, dass der Ball zunächst im Gelände aufgekommen ist, bevor dieser zurück rollte, konnte der Kreuzungspunkt bestimmt werden, bei dem der Engländer dann einen Ball nach R17.1d(3) "Seitliche Erleichterung" droppt.

Die Inhalte aus Regel 1.3b(2) "Zustimmung zur „angemessenen Einschätzung“ des Spielers beim Bestimmen eines Orts zur Anwendung der Regeln" sollte hierbei auch noch einmal beachtet werden, denn solange der Spieler unternimmt, was von ihm unter den gegebenen Umständen
vernünftigerweise für eine genaue Bestimmung erwartet werden kann, wird eine vertretbare Entscheidung des Spielers anerkannt, selbst wenn sie sich nach dem Schlag durch Videobeweis oder andere Informationen als falsch herausstellt. (tk)
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Turkish Airlines Open / Runde 3 / Bahn 8 - Danny Willet schlägt an dem Par 3 seine Abschlag zu kurz. Dieser kommt auf und rollt zurück in die Penalty Area und verschwindet dann im Wasser.

Da man sich zunächst unsicher ist, ob der Ball die Penalty Area auf der gegenüberliegenden Seite überflogen hat und von dort rückwärts ins Wasser gerollt ist oder die Grenze im Flug erst gar nicht überschritten hat, bittet man den Referee zur Hilfe. Auch die Bilder der hinter dem Grün installierten Kamera sorgen für keine eindeutige Klärung.

Da es allerdings für Willet nach Betrachtung des Landebereichs bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball zunächst im Gelände aufgekommen ist, bevor dieser zurück rollte, konnte der Kreuzungspunkt bestimmt werden, bei dem der Engländer dann einen Ball nach R17.1d(3) Seitliche Erleichterung droppt.

Die Inhalte aus Regel 1.3b(2) Zustimmung zur „angemessenen Einschätzung“ des Spielers beim Bestimmen eines Orts zur Anwendung der Regeln sollte hierbei auch noch einmal beachtet werden, denn solange der Spieler unternimmt, was von ihm unter den gegebenen Umständen
vernünftigerweise für eine genaue Bestimmung erwartet werden kann, wird eine vertretbare Entscheidung des Spielers anerkannt, selbst wenn sie sich nach dem Schlag durch Videobeweis oder andere Informationen als falsch herausstellt. (tk)

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Der Ball muss aber über die linie geflogen sein erst oder? Heißt kommt er am ufer innerhalb der PA auf und springt zurück wäre die Grenze auf der anderen Seite die maßgebende? So nen fall hatten woim letzten Turnier. Der Spieler meinte es reicht das er im Ufer Bereich aufgekommen ist innerhalb der PA. War im dem Fall Rot Markiert

Manchmal kann man es auch übertreiben. Just play the game!

4 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag sei dann auch einmal ein Hinweis auf das bevorstehende Weihnachtsfest erlaubt. Wenn es für die Lieben etwas für das Golfspiel sein darf, dann bedenkt bitte auch die anderen Ausrüstungsregeln - nicht das das "große Erwachen" dann auf der ersten vorgabewirksamen Runde kommt.

In Bezug auf Entfernungsmesser heißt es z.B. in R4.3a "Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung" unter Punkt (1) "Entfernungs- und Richtungsangaben", dass die Nutzung von Entfernungsmesser, die Höhenunterschiede messen nicht zulässig ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht das Mitnehmen auf der Runde sondern lediglich der regelwidrige Gebrauch der Ausrüstung nach der Regel strafbar ist.

Bzgl. eines zulässigen Schlägers wird in R4.1a "Für den Schlag zugelassene Schläger" auf die Ausrüstungsregeln verwiesen - in der es dann wiederum speziell zum "Chipper" heißt:
1. Der Schaft muss an der Ferse des Schlägerkopfs befestigt sein (Abschnitt 2c);
2. Der Griff muss einen kreisförmigen Querschnitt haben (Abschnitt 3b(i) und es ist nur ein Griff zugelassen (Abschnitt 3c);
3. Der Schlägerkopf muss im Allgemeinen eine glatte Form haben (Abschnitt 4a) und darf nur eine Schlagfläche haben (Abschnitt 4d); und
4. Die Schlagfläche des Schlägers muss den Bestimmungen bezüglich Härte, Rauheit der Oberfläche, Material, Prägungen in der Trefferzone und dynamischen Eigenschaften entsprechen (Abschnitte 4c und 5).
5. Die Länge des Schlägers muss den Richtlinien für aus der Tabelle 1 in Abschnitt 1c entsprechen.

Bevor es zur großen (ungewollten) Überraschung kommt solltet Ihr Euch deshalb lieber vorab informieren... (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag sei dann auch einmal ein Hinweis auf das bevorstehende Weihnachtsfest erlaubt. Wenn es für die Lieben etwas für das Golfspiel sein darf, dann bedenkt bitte auch die anderen Ausrüstungsregeln - nicht das das große Erwachen dann auf der ersten vorgabewirksamen Runde kommt.

In Bezug auf Entfernungsmesser heißt es z.B. in R4.3a Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung unter Punkt (1) Entfernungs- und Richtungsangaben, dass die Nutzung von Entfernungsmesser, die Höhenunterschiede messen nicht zulässig ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht das Mitnehmen auf der Runde sondern lediglich der regelwidrige Gebrauch der Ausrüstung nach der Regel strafbar ist.

Bzgl. eines zulässigen Schlägers wird in R4.1a Für den Schlag zugelassene Schläger auf die Ausrüstungsregeln verwiesen - in der es dann wiederum speziell zum Chipper heißt:
1. Der Schaft muss an der Ferse des Schlägerkopfs befestigt sein (Abschnitt 2c);
2. Der Griff muss einen kreisförmigen Querschnitt haben (Abschnitt 3b(i) und es ist nur ein Griff zugelassen (Abschnitt 3c);
3. Der Schlägerkopf muss im Allgemeinen eine glatte Form haben (Abschnitt 4a) und darf nur eine Schlagfläche haben (Abschnitt 4d); und 
4. Die Schlagfläche des Schlägers muss den Bestimmungen bezüglich Härte, Rauheit der Oberfläche, Material, Prägungen in der Trefferzone und dynamischen Eigenschaften entsprechen (Abschnitte 4c und 5).
5. Die Länge des Schlägers muss den Richtlinien für aus der Tabelle 1 in Abschnitt 1c entsprechen.

Bevor es zur großen (ungewollten) Überraschung kommt solltet Ihr Euch deshalb lieber vorab informieren... (tk)Image attachment

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Zu 1., der Schaft muss an der Ferse des Schlägerkopfes befestigt sein: wie verhält sich das mit Center Shaft Puttern? Oder auch solchen Kreationen?

Och Manno... ich hatte mir so sehr einen Two-Way Chipper zu Weihnachten gewünscht... 🙈😂

Vielen Dank für diese mal wieder sehr wertvolle Info insbesondere zu dem Schläger mit den 2 Schlagflächen. Hab den gleich mal meinem Mann gezeigt, der den spontan als praktisch empfand 😁 Was wäre denn die Strafe, wenn so ein Mitspieler so einen Schläger verwendet?

Ich finde das mit den Entfernunsmessern bedarf einer Klarstellung. In Regel 4.3 heisst es in der Einleitung: "Diese Regel betrifft nur die Weise, in der Ausrüstung gebraucht wird. Sie schränkt nicht die Ausrüstung ein, die ein Spieler während einer Runde bei sich haben darf." Es geht also tatsächlich nur um die aktive VERWENDUNG DER FUNKTION, der Entfernungsmesser darf diese Funktion also HABEN (egal ob Laser oder GPS), man darf die Funktion nur im Turnier nicht nutzen, muss sie also abgeschaltet haben (was bei neuen Lasern und GPS-Geräten normalerweise möglich ist).

Super, vielen Dank Torben Wissuwa . 👍Besonders der Absatz mit dem Chipper wird vielen zu denken geben.

Ich würde den Chipper einfach als 2 Schläger zählen 😂

den nicht zugelassenden Chipper habe ich letztes Jahr bei ALL4GOLF reklamiert!! Die Antwort: die meisten Golfer spielen keine vw Turniere!!

sehe ich das richtig, daß die Garmin S60 (Uhr) demnach auch illegal wäre ???? Mit der Uhr laufen bei uns einige rum

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4 Wochen her

Golf Rules

Schon gesehen? ... MehrWeniger

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Nur Deutschland und Österreich hinken mal wieder 1 Jahr hinterher.🙁

1 Monat her

Golf Rules

Eine Frage kam sowohl von Manfred als auch von Frauke:

"Ein Bekannter fragte mich, ob er das Geschenk im Turnier nutzen darf...."

Gemeint ist hier ein Ballmarker mit Wasserwaage, der es möglich macht, die Neigung des Grüns zu sehen und damit auf Breaks zu schließen.

Auch wenn sich die Ausrüstungsregeln stark zu Gunsten der Nutzer verschoben haben: Hier trifft

Interpretation I4.3a(1)/1 zu:

"Einschränkung der Verwendung von Ausrüstung, Gefälle zu messen"

Obwohl ein Spieler seinen Schläger beim Beurteilen oder Schätzen von Gefälle oder Konturen als Lot verwenden darf, gibt es andere Ausrüstung, die ein Spieler nicht beim Beurteilen eines Gefälles oder einer Kontur verwenden darf.

Beispiel: Ein Spieler darf ein Gefälle nicht messen durch:

• Hinlegen einer Getränkeflasche, um sie als Wasserwaage zu benutzen.

• Halten oder Hinlegen einer Wasserwaage.

• Verwendung eines Gewichts an einer Schnur als Lot.

Dieser Ballmarker ist also nach wie vor nicht zugelassen. Als Hilfsmittel für die Platzvorbereitung (und das Finden der Fahnenposition) ist er aber toll...
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Eine Frage kam sowohl von Manfred als auch von Frauke:

Ein Bekannter fragte mich, ob er das Geschenk im Turnier nutzen darf....

Gemeint ist hier ein Ballmarker mit Wasserwaage, der es möglich macht, die Neigung des Grüns zu sehen und damit auf Breaks zu schließen.

Auch wenn sich die Ausrüstungsregeln stark zu Gunsten der Nutzer verschoben haben: Hier trifft 

Interpretation I4.3a(1)/1 zu:

Einschränkung der Verwendung von Ausrüstung, Gefälle zu messen
 
Obwohl ein Spieler seinen Schläger beim Beurteilen oder Schätzen von Gefälle oder Konturen als Lot verwenden darf, gibt es andere Ausrüstung, die ein Spieler nicht beim Beurteilen eines Gefälles oder einer Kontur verwenden darf. 

Beispiel: Ein Spieler darf ein Gefälle nicht messen durch: 

• Hinlegen einer Getränkeflasche, um sie als Wasserwaage zu benutzen. 

• Halten oder Hinlegen einer Wasserwaage. 

• Verwendung eines Gewichts an einer Schnur als Lot. 

Dieser Ballmarker ist also nach wie vor nicht zugelassen. Als Hilfsmittel für die Platzvorbereitung (und das Finden der Fahnenposition) ist er aber toll...

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Ganz abgesehen von der Regel, die die Nutzung solcher Hilfsmittel verbietet, stellt sich die Frage, auf welchem Niveau man golfen müsste, um in der Lage zu sein, sich von so einem Teil die entscheidende Hilfe beim Putten zu versprechen. Sachen gibt's! 🧐 Dann nutzt man so ein Teil womöglich und puttet mit einem Putter, dessen Griff leicht schief aufgezogen wurde bzw. sitzt und wundert sich, warum Putts nicht fallen. Letzteres immer wieder zu überprüfen würde wahrscheinlich mehr bringen als eine 2 Meter lange Wasserwaage.

Es ist zumindest bei längeren Putss auch wenig sinnvoll, da das Gefälle zu messen, wo der Ball liegt. Viel entscheidender ist das Gefälle näher an der Fahne, da dort der Ball viel langsamer ist als beim Start des Puttes unterwegs ist. D.h. er hat mehr Zeit, das Break anzunehmen. Break ist eine Funktion der Zeit, nicht der Strecke.

Wie groß im Durchmesser ist dieses Tool denn?

1 Monat her

Golf Rules

Gestern haben wir über den Regelfall in Pinehurst zwischen Dye, Kim und Weber berichtet. Heute möchte ich im Nachgang noch einmal auf einen Nebenschauplatz hinweisen:

Kendall Dye beschrieb Ihre Handlung im Nachgang bei Twitter:

"Während der 6. Runde der Q-Series zeigte ich einem Caddie 3 Finger um eine Schlägerentscheidung eines anderen Spielers bestätigt zu bekommen. Ich hätte auch zwei Schritte laufen können um mir diese Information an der Tasche zu holen..."

Ja, hätte sie. Aber: Die Tasche hätte dafür nicht berührt werden dürfen, denn R10.2a verbietet auch "Ausrüstung eines anderen Spielers berühren, um Informationen zu erhalten, die Beratung wären, wenn sie von einem anderen Spieler gegeben oder erfragt würden (wie das Berühren des Schlägers oder der Tasche eines anderen Spielers, um zu sehen, welcher Schläger benutzt wurde)".

Also: Nur gucken, nicht anfassen...
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Gestern haben wir über den Regelfall in Pinehurst zwischen Dye, Kim und Weber berichtet. Heute möchte ich im Nachgang noch einmal auf einen Nebenschauplatz hinweisen: 

Kendall Dye beschrieb Ihre Handlung im Nachgang bei Twitter:

Während der 6. Runde der Q-Series zeigte ich einem Caddie 3 Finger um eine Schlägerentscheidung eines anderen Spielers bestätigt zu bekommen. Ich hätte auch zwei Schritte laufen können um mir diese Information an der Tasche zu holen...

Ja, hätte sie. Aber: Die Tasche hätte dafür nicht berührt werden dürfen, denn R10.2a verbietet auch Ausrüstung eines anderen Spielers berühren, um Informationen zu erhalten, die Beratung wären, wenn sie von einem anderen Spieler gegeben oder erfragt würden (wie das Berühren des Schlägers oder der Tasche eines anderen Spielers, um zu sehen, welcher Schläger benutzt wurde).

Also: Nur gucken, nicht anfassen...

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10 jahre ohne regeln zu wissen...toll

🤦‍♂️

1 Monat her

Golf Rules

Gerade in der regenreicheren Jahreszeit, aber auch im Hochsommer, wenn der Boden hart und ausgetrocknet ist, wird fast in jedem Turnier gefragt, ob mit "besserlegen" gespielt wird.

"Besserlegen", auch bekannt als Musterplatzregel 8E-3 sollte dabei mit folgendem Text zur Platzregel erklärt werden:

"Liegt der Ball des Spielers auf einem Teil des Geländes das auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten ist [oder einen anderen Bereich angeben, zum Beispiel das Fairway auf Loch 6, darf der Spieler einmal straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in den folgendem Erleichterungsbereich hinlegt und ihn aus daraus spielt:
• Bezugspunkt: Stelle des ursprünglichen Balls
• Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: [Größe des Erleichterungs- bereichs beschreiben, zum Beispiel eine Schlägerlänge, eine Scorekartenlänge oder 15 cm] vom Bezugspunkt, aber mit diesen Einschränkungen:
• Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
» Er darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen, und » er muss im Gelände liegen .
Bei Anwendung dieser Platzregel muss der Spieler eine Stelle zum Hinlegen des Balls wählen und das Verfahren zum Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14 .2b(2) und 14 .2e anwenden .
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

In der Zeit vom 01.11. bis 30.04. kann "besserlegen" durch den Golfclub selbst angeordnet werden, wenn vorgabewirksame Bedingungen herrschen sollen, außerhalb dieses Zeitraums ist die Genehmigung des Landesgolfverbandes erforderlich.
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Gerade in der regenreicheren Jahreszeit, aber auch im Hochsommer, wenn der Boden hart und ausgetrocknet ist, wird fast in jedem Turnier gefragt, ob mit besserlegen gespielt wird.

Besserlegen, auch bekannt als Musterplatzregel 8E-3 sollte dabei mit folgendem Text zur Platzregel erklärt werden:

Liegt der Ball des Spielers auf einem Teil des Geländes das auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten ist [oder einen anderen Bereich angeben, zum Beispiel das Fairway auf Loch 6, darf der Spieler einmal straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in den folgendem Erleichterungsbereich hinlegt und ihn aus daraus spielt:
• Bezugspunkt: Stelle des ursprünglichen Balls
• Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: [Größe des Erleichterungs- bereichs beschreiben, zum Beispiel eine Schlägerlänge, eine Scorekartenlänge oder 15 cm] vom Bezugspunkt, aber mit diesen Einschränkungen:
• Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
» Er darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen, und » er muss im Gelände liegen .
Bei Anwendung dieser Platzregel muss der Spieler eine Stelle zum Hinlegen des Balls wählen und das Verfahren zum Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14 .2b(2) und 14 .2e anwenden .
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

In der Zeit vom 01.11. bis 30.04. kann besserlegen durch den Golfclub selbst angeordnet werden, wenn vorgabewirksame Bedingungen herrschen sollen, außerhalb dieses Zeitraums ist die Genehmigung des Landesgolfverbandes erforderlich.

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Wichtig ist auch "im Gelände". Das schließt zum Beispiel das Besserlegen auf dem Grün aus.

Das verwirrende Wort im Regeltext ist „ einmal“ . Es soll bedeuten, dass der Ball, wenn gelegt, „im Spiel“ ist. Dennoch sprachlich falsch denn es konnte auch gedeutet werden , einmal pro Bahn o.ä... Wie seht ihr das? StQ

1 Monat her

Golf Rules

Karsten wollte von uns wissen, ab wann man von "ungewöhnlichen Platzverhältnissen" spricht, bzw. wann ein Ball "nur" verloren ist, wenn man ihn nicht mehr findet.

Er zielt damit darauf ab, dass es auch ein Erleichterungsverfahren gibt (R16.1e), das anzuwenden ist, wenn ein Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen (also jeder der vier definierten Umstände:
• Tierloch,
• Boden in Ausbesserung,
• unbewegliches Hemmnis oder
• zeitweiliges Wasser)

nicht gefunden wird.

Und damit sind wir auch wieder bei einer Definition, nämlich "bekannt oder so gut wie sicher". Das bedeutet nach den Regeln:

"dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:

• Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.

• Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat."

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Wir helfen gern!
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Karsten wollte von uns wissen, ab wann man von ungewöhnlichen Platzverhältnissen spricht, bzw. wann ein Ball nur verloren ist, wenn man ihn nicht mehr findet.

Er zielt damit darauf ab, dass es auch ein Erleichterungsverfahren gibt (R16.1e), das anzuwenden ist, wenn ein Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen (also jeder der vier definierten Umstände: 
• Tierloch, 
• Boden in Ausbesserung, 
• unbewegliches Hemmnis oder 
• zeitweiliges Wasser)

nicht gefunden wird.

Und damit sind wir auch wieder bei einer Definition, nämlich bekannt oder so gut wie sicher. Das bedeutet nach den Regeln:

dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder: 

• Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben. 

• Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat. 

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Wir helfen gern!

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Kürzer gesagt: "NEIN. Es gibt genau 4 definierte... und es muss bekannt oder so gut wie sicher sein dass... Sonstige herbstliche Beeinträchtigungen sind nicht ungewöhnlich. "

Drive hoch Mitte Fairway! 4 Spieler sehen den Ball runterkommen.Ball wohl eingebohrt aber unauffindbar! Dann wäre das ein Freedrop?

Wo willst Du denn droppen? Die Stelle schätzen? 🥴 Dir bleibt nur, erneut einen Ball zu spielen vom Ort des letzten Schlages...

1 Monat her

Golf Rules

Im Herbst ist die Regenmenge, die auf den Platz kommt meist etwas höher als im Rest des Jahres, was Spielleitungen - oder Greenkeeper - bei der Platzvorbereitung besonders fordert. So bietet es sich an, vor dem Stechen des Lochs Wetterinformationen für die kommenden Tage einzuholen und sich dann Gedanken zu machen, ob zB Wind es sinnvoll macht eine Fahne kurz hinter einen Bunker zu stellen oder - wie hier - Dauerregen dazu führen kann, dass das Loch / das gesamte Umfeld des Lochs unter Wasser steht und eine höhere Fahnenposition vielleicht das Turnier rettet.

Denn, auch wenn zeitweiliges Wasser zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen gehört und damit zumindest regeltechnisch kein Problem darstellt - schöner wäre es, wenn das Spiel durch Wetter weniger beeinträchtigt wird, da sich vorher jemand Gedanken darum gemacht hat.

Gute Platzvorbereitung spart am Ende auch der Spielleitung eine Menge Arbeit.

Und jetzt die Frage in die Runde: Zeigt her Eure Golf-Wetterbilder!
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Im Herbst ist die Regenmenge, die auf den Platz kommt meist etwas höher als im Rest des Jahres, was Spielleitungen - oder Greenkeeper - bei der Platzvorbereitung besonders fordert. So bietet es sich an, vor dem Stechen des Lochs Wetterinformationen für die kommenden Tage einzuholen und sich dann Gedanken zu machen, ob zB Wind es sinnvoll macht eine Fahne kurz hinter einen Bunker zu stellen oder - wie hier - Dauerregen dazu führen kann, dass das Loch / das gesamte Umfeld des Lochs unter Wasser steht und eine höhere Fahnenposition vielleicht das Turnier rettet.

Denn, auch wenn zeitweiliges Wasser zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen gehört und damit zumindest regeltechnisch kein Problem darstellt - schöner wäre es, wenn das Spiel durch Wetter weniger beeinträchtigt wird, da sich vorher jemand Gedanken darum gemacht hat. 

Gute Platzvorbereitung spart am Ende auch der Spielleitung eine Menge Arbeit.

Und jetzt die Frage in die Runde: Zeigt her Eure Golf-Wetterbilder!Image attachment

1 Monat her

Golf Rules

Golfclub Gutshof Papenburg, Loch 17. Vor dem Grün Wasser, eine Mauer und ein Bunker, hinter dem Grün eine Mauer mit Fangzaun, dahinter die Ausgrenze. Es war sehr windig am Wochenende, sodass sich am Abschlag schon die Frage stellte ob man besser mit dem Wasser oder der Ausgrenze flirten sollte.

Hier hat sich der Spieler für die Ausgrenze entschieden und den Ball in den Fangzaun geschlagen. Er fiel senkrecht nach unten und kam an der Mauer zum liegen - was die Frage aufbrachte: Und nun?

Da die Ausgrenze hinter der Mauer verläuft ist diese ein unbewegliches Hemmnis und es kann nach R16 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden. Also: Droppen am nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung nicht näher zum Loch. Blieben zwei Putts zum Par - Einfach oder?
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Und was wurde da jetzt mit dem Schläger abgemessen?

cool, das kann man dann ja absichtlich machen!

"Kniehöhe" bedeutet die Höhe des Knies des Spielers, wenn er aufrecht steht.

Interessanter wäre doch wenn die Mauer die Ausgrenze wäre

1 Monat her

Golf Rules

Die Platzkennzeichnungen dienen insbesondere dazu, ggf. missverständliche Platzbereiche eindeutig zu definieren, um so den Spielern ein regelkonformes Wettspiel unter gleichen Bedingungen und Einschätzung der jeweiligen Lage zu ermöglichen.

Bei Brücken / Übergängen sollte die Spielleitung deswegen ein besonderes Augenmerk haben. Der Spieler sollte zweifelsfrei erkennen, ob eine Brücke / Übergang sich innerhalb oder außerhalb der Penalty Area befindet. Liegt nämlich z.B. ein Ball auf der Brücke / dem Übergang und diese befindet sich außerhalb der Penalty Area, so erhält der Spieler straflose Erleichterung nach R16.1 von dem unbeweglichen Hemmnis.

Das Setzen der Pfosten oder aber die Kennzeichnung mit einer Linie sollte dementsprechend überprüft werden... (tk)
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Die Platzkennzeichnungen dienen insbesondere dazu, ggf. missverständliche Platzbereiche eindeutig zu definieren, um so den Spielern ein regelkonformes Wettspiel unter gleichen Bedingungen und Einschätzung der jeweiligen Lage zu ermöglichen.

Bei Brücken / Übergängen sollte die Spielleitung deswegen ein besonderes Augenmerk haben. Der Spieler sollte zweifelsfrei erkennen, ob eine Brücke / Übergang sich innerhalb oder außerhalb der Penalty Area befindet. Liegt nämlich z.B. ein Ball auf der Brücke / dem Übergang und diese befindet sich außerhalb der Penalty Area, so erhält der Spieler straflose Erleichterung nach R16.1 von dem unbeweglichen Hemmnis.

Das Setzen der Pfosten oder aber die Kennzeichnung mit einer Linie sollte dementsprechend überprüft werden... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Hemmnisse - beweglich oder unbeweglich? Insbesondere wenn diese zusätzlich als Entfernungsmarkierungen genutzt werden gibt es hier immer wieder auf verschiedenen Plätzen Diskussionen, was denn nun genau gilt.

Zunächst einmal gelten alle künstlichen Gegenstände als Hemmnisse. Ein unbewegliches Hemmnis ist es dann, wenn es nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

Aber die Spielleitung darf jegliches Hemmnis als unbewegliches Hemmnis definieren, auch wenn
es der Definition eines beweglichen Hemmnisses entspricht. Hierzu müssen die Gegenstände mittels Platzregel (s. Musterplatzregel F-17) als "unbeweglich" definiert werden.

Die Auswirkungen dieser Platzregel sollten im Vorfeld von der Spielleitung ausführlich berücksichtigt werden, da sie dazu führen kann, dass Spieler durch das Bewegen eines als unbeweglich angesehenen Hemmnisses gegen Regel R8.1 verstoßen.

Insofern informiert Euch über die jeweiligen Platzregeln - insbesondere wenn Ihr ein vorgabewirksames Wettspiel auf einem fremden Platz plant... (tk)
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Hemmnisse - beweglich oder unbeweglich? Insbesondere wenn diese zusätzlich als Entfernungsmarkierungen genutzt werden gibt es hier immer wieder auf verschiedenen Plätzen Diskussionen, was denn nun genau gilt.

Zunächst einmal gelten alle künstlichen Gegenstände als Hemmnisse. Ein unbewegliches Hemmnis ist es dann, wenn es nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

Aber die Spielleitung darf jegliches Hemmnis als unbewegliches Hemmnis definieren, auch wenn
es der Definition eines beweglichen Hemmnisses entspricht. Hierzu müssen die Gegenstände mittels Platzregel (s. Musterplatzregel F-17) als unbeweglich definiert werden.

Die Auswirkungen dieser Platzregel sollten im Vorfeld von der Spielleitung ausführlich berücksichtigt werden, da sie dazu führen kann, dass Spieler durch das Bewegen eines als unbeweglich angesehenen Hemmnisses gegen Regel R8.1 verstoßen. 

Insofern informiert Euch über die jeweiligen Platzregeln - insbesondere wenn Ihr ein vorgabewirksames Wettspiel auf einem fremden Platz plant... (tk)

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Brennende Frage dazu: Immer öfter werden Bunkerkanten mit Kunstrasenstreifen errichtet (künstlicher Soden), weil es toll aussieht und Pflegekosten enorm senkt. Eigentlich wäre das dann ein künstliches Hemmnis, das bei Behinderung sogar im Bunker einen Freedrop möglich machen würde. Nur ist das ja nicht im Sinne des Erfinders hoher Bunkerkanten. Ist es möglich, per Platzregel solche Bunkerkanten als integrierte Bestandteile des Platzes zu erklären? Ich frage deshalb, weil man ja per Platzregel die Golfregeln nicht ändern darf, und in der Regel steht "alles Künstliche ..."

1 Monat her

Golf Rules

Wir hatten ja schon einmal ein paar Beiträge über das richtige / unterstützende Ausrichten der Markierungen auf den Abschlagbauwerken gemacht - das hilft aber nur, wenn der Spieler auch den "normal" vorgesehenen Weg über das Fairway nimmt.

Anbei ein schönes Beispiel von einer ziemlich unkonventionellen Richtung, welche Bubba Watson am Wochenende wählte. Soweit erst einmal alles zulässig, denn letztendlich ist es nur entscheidend, wo der Ball zur Ruhe kommt. Werden beim Schlag bestimmte Geländeteile (Penalty Areas, Ausgrenzen, Hindernisse, ...) überspielt, so hat dieses zunächst einmal keinen Einfluss auf das Regelwerk. Die Regeln sind für die Balllage anzuwenden, die der Ball nach dem Schlag hat - nicht für den "Überflugbereich".

In unserem normalen Clubgolfspiel könnte es bei solch außergewöhnlichen Schlagrichtungen jedoch auch zu Gefährdungen von Mitspielern auf den Nebenbahnen kommen. Deswegen sollte ein Platzbetreiber / Spielausschüsse bestrebt sein durch bauliche Maßnahmen (Hecken, Bäume, Zäune, ...) die Spielrichtung zu limitieren. Zudem kann auch durch die Festlegung einer Platzregel "Internes Aus" (siehe Musterplatzregel A-4) das Querspielen unattraktiv gemacht werden, wenn nämlich der Ball dann nicht auf der richtigen Spielbahn zur Ruhe kommen sollte.

Letztendlich ist unbedingt darauf zu achten, dass Spieler ihre Mitspieler nicht absichtlich gefährden. Wird letztes bewusst in Kauf genommen, dann könnte dieses nach R1.2a auch als "schwerwiegendes Fehlverhalten" interpretiert werden. Insofern sollte eine umsichtige Spielleitung ein gefährdendes Abkürzen erst gar nicht zulassen und solche mögliche Gefährdungen bereits im Vorfeld nicht ermöglichen... (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/485916918802372/
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Es war Bahn 6

hätte Bubba einen Shank gespielt... Auch Profis machen mal etwas leichtsinniges. 🙋‍♂️

Wo war das denn? Welcher Platz und welches Loch? Würde mir das gerne mal auf maps anschauen. Danke schon mal

Wer’s kann. !! 👍🏌️‍♂️

Aber schon witzig, wie der Mitspieler samz Caddy doof hinterhergucken und schön entlang der Spielbahn laufen, währen Bubba einfach mal seinem Ball folgt. Was er da gespielt hat... das muss ich jetzt auch erstmal gucken.

Was hat er denn gespielt an dem Loch?

ist also direkt 1.2a denn bubba muss davon ausgehen dass da menschen sind. 🙂

Manuel 😳

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1 Monat her

Golf Rules

Und wieder gab es eine kleine Regelanekdote, die wir Euch nicht vorenthalten möchten. Dieses mal traf es Keegan Bradley bei dem PGA Turnier "ZOZO Championship" in Japan.

Bradley verzog in der Finalrunde an Bahn 11 den Abschlag nach links in die Bäume. Der Ball blieb hängen, fiel senkrecht nach unten auf einen Cartweg, sprang wieder in die Luft - und blieb auf einem Ast liegen. Bradley blieb nichts anderes übrig als seinen Ball nach R19 für unspielbar zu erklären. Es war nur die Frage, wo denn nun der Bezugspunkt für die seitliche Erleichterung war.

Interpretation I19.2c/1 "Bezugspunkt für seitliche Erleichterungsmöglichkeit, wenn Ball nicht auf dem Boden ist" hilft: liegt der Ball eines Spielers oberhalb des Bodens (zum Beispiel in einem Busch oder einem Baum), kann der Spieler seitliche Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Punkt auf dem Boden direkt unterhalb des Balls als Bezugspunkt nutzt.

Bradley konnte dann entsprechend der Regel R19.2c den Erleichterungsbereich von zwei Schlägerlängen ausmessen, droppen und von dort den Ball unter Hinzurechnung eines Strafschlages weiterspielen. (tk)
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1 Monat her

Golf Rules

Ihr wisst, dass wir mit unserer Regelseite frei und unabhängig sind. Deswegen machen wir auch keine Werbung und empfehlen auch nur Dinge, die unserer Meinung nach zum Thema passen und dabei helfen, das Regelwerk besser zu verstehen und anzuwenden.

Bei dem Buch "Golf Easy Rules" von Beat Sigel / Thierry Moser machen wir da mal eine Ausnahme. Nachdem ich die "Werbung" in Facebook gesehen habe und Bert kontaktiert hatte, war er so frei uns ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Wir beide finden es sehr gelungen. Die wesentlichen Aspekte der Golfregeln und der Etikette werden in verschiedenen Kapiteln anhand humoristischer Cartoons dargestellt und das Vorgehen / Strafen beschrieben. Als Zielgruppe ist meiner Meinung nach das Buch für die etwas jüngeren (oder jung gebliebenen) regelinteressierten Golfer geeignet - es vermittelt kein "Expertenwissen" aber beinhaltet alle relevanten Regeln, um in einem vorgabewirksamen Turnier diverse Klippen erfolgreich meistern zu können.

Wer Interesse habe sollte; das Buch kostet 25 SFr.

Auf der Facebookseite von Sigelcartoon findet Ihr auch ein paar Beispielbilder aus dem Buch:
--> www.facebook.com/Sigelcartoon-103935244318316/
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Ihr wisst, dass wir mit unserer Regelseite frei und unabhängig sind. Deswegen machen wir auch keine Werbung und empfehlen auch nur Dinge, die unserer Meinung nach zum Thema passen und dabei helfen, das Regelwerk besser zu verstehen und anzuwenden.

Bei dem Buch Golf Easy Rules von Beat Sigel  / Thierry Moser machen wir da mal eine Ausnahme. Nachdem ich die Werbung in Facebook gesehen habe und Bert kontaktiert hatte, war er so frei uns ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Wir beide finden es sehr gelungen. Die wesentlichen Aspekte der Golfregeln und der Etikette werden in verschiedenen Kapiteln anhand humoristischer Cartoons dargestellt und das Vorgehen / Strafen beschrieben. Als Zielgruppe ist meiner Meinung nach das Buch für die etwas jüngeren (oder jung gebliebenen) regelinteressierten Golfer geeignet - es vermittelt kein Expertenwissen aber beinhaltet alle relevanten Regeln, um in einem vorgabewirksamen Turnier diverse Klippen erfolgreich meistern zu können.

Wer Interesse habe sollte; das Buch kostet 25 SFr.

Auf der Facebookseite von Sigelcartoon findet Ihr auch ein paar Beispielbilder aus dem Buch: 
--> https://www.facebook.com/Sigelcartoon-103935244318316/

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Vielen Dank für diesen Beitrag und das Lob. Wir wünschen allen viel Freude an dem Buch!!!⛳️

1 Monat her

Golf Rules

Vorgabewirksames Wettspiel - es werden die Abschläge "gelb" gespielt, so steht es auf der Scorekarte. Was tun?

Kommen wir mal wieder zu einer "Interpretation des Tages" - heute I6.1/1 "Was zu tun ist, wenn eine oder beide
Abschlagmarkierungen fehlen":

Stellt ein Spieler fest, dass eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen, sollte er die Spielleitung um Rat fragen. Ist diese Hilfe jedoch nicht in angemessener Zeit verfügbar, sollte der Spieler mit einer vernünftigen Beurteilung (Regel 1.3b(2)) die Lage des Abschlags schätzen. Da eine solche Beurteilung umgehend zu treffen ist und nicht exakt sein kann, wird die angemessene Einschätzung des Spielers der Lage des Abschlags akzeptiert, auch wenn sie sich später als falsch herausstellt (Regel 1.3b(2)). (tk)
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Vorgabewirksames Wettspiel - es werden die Abschläge gelb gespielt, so steht es auf der Scorekarte. Was tun?

Kommen wir mal wieder zu einer Interpretation des Tages - heute I6.1/1 Was zu tun ist, wenn eine oder beide
Abschlagmarkierungen fehlen: 

Stellt ein Spieler fest, dass eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen, sollte er die Spielleitung um Rat fragen. Ist diese Hilfe jedoch nicht in angemessener Zeit verfügbar, sollte der Spieler mit einer vernünftigen Beurteilung (Regel 1.3b(2)) die Lage des Abschlags schätzen. Da eine solche Beurteilung umgehend zu treffen ist und nicht exakt sein kann, wird die angemessene Einschätzung des Spielers der Lage des Abschlags akzeptiert, auch wenn sie sich später als falsch herausstellt (Regel 1.3b(2)). (tk)

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Schätzen hiesse in diesem Fall, den Unterschied der Bahnlänge zwischen Gelb und Weiss nach vor zu gehen?

Man sieht doch vor der linken gelben Kugel die geeichte Entfernungsmarkierung. Ich würde von da spielen. Sollte 👌 sein.

1 Monat her

Golf Rules

Auch über die Ausgrenze hatten wir ja schon ein paar Beiträge publiziert. Bei unseren Referee-Einsätzen machen wir häufiger die Erfahrung, dass Ausgrenzen irgendwo mit einem weißen Pfahl anfangen bzw. aufhören. Dem Spieler, der dann kurz vor oder hinter diesem Pfahl liegt, stellt sich dann immer die Frage, ob der Ball denn jetzt noch auf dem Platz liegt oder sich im Aus befindet.

Da sich bei den definierten Bereichen des Platzes immer um Flächen handelt und nicht nur um Linien, muss dem Spieler auch am "Beginn" und "Ende" von Auspfosten klar sein, wie die weitere Grenze verläuft.

Aus diesem Grund sprühen wir bei der Platzvorbereitung dann einen Pfeil ins "Unendliche", um den Spieler den weiteren Verlauf der Grenze zu verdeutlichen. Noch schöner ist es, wenn dieses dauerhaft mit einem Pfeil auf der letzten Ausmarkierung definiert ist... (tk)
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Auch über die Ausgrenze hatten wir ja schon ein paar Beiträge publiziert. Bei unseren Referee-Einsätzen machen wir häufiger die Erfahrung, dass Ausgrenzen irgendwo mit einem weißen Pfahl anfangen bzw. aufhören. Dem Spieler, der dann kurz vor oder hinter diesem Pfahl liegt, stellt sich dann immer die Frage, ob der Ball denn jetzt noch auf dem Platz liegt oder sich im Aus befindet.

Da sich bei den definierten Bereichen des Platzes immer um Flächen handelt und nicht nur um Linien, muss dem Spieler auch am Beginn und Ende von Auspfosten klar sein, wie die weitere Grenze verläuft. 

Aus diesem Grund sprühen wir bei der Platzvorbereitung dann einen Pfeil ins Unendliche, um den Spieler den weiteren Verlauf der Grenze zu verdeutlichen. Noch schöner ist es, wenn dieses dauerhaft mit einem Pfeil auf der letzten Ausmarkierung definiert ist... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Ich (Thomas) möchte noch mal einen "nachlegen" - die Veröffentlichung des gestrigen Videos zum neuen "World Handicap System" hat ja für einige Resonanz gesorgt. Dank unserer inzwischen ja so breit gestreuten Community kam dann ganz schnell ein Hinweis, dass man unter "mygolf.de" ja schon einen ersten Eindruck vom neuen Handicap bekommen kann, indem man sich die sogenannte "Formkurve" (Reiter Challenge und dann Formkurve) anschaut. Hier wird schon nach den aktuell bekannten Formeln das "neue" Handicap als "myGolf-Werte" ausgewiesen. Zudem kann man in der beigefügten Liste erkennen, welche 8 der letzten 20 Turniere zur Berechnung des Wertes genutzt werden.

In meinem Fall liegt mein "neues" Handicap aktuell ca. 2 Stellen über der aktuell gültigen EGA-Stammvorgabe - was aber aufgrund meiner Wettspielergebnisse in der Saison und speziell in den letzen Monaten viel mehr der Realität entspricht. Und genau das ist ja auch ein Aspekt, welcher mit dem neuen System verfolgt wird.

Und wie ist es bei Euch?
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Ich (Thomas) möchte noch mal einen nachlegen - die Veröffentlichung des gestrigen Videos zum neuen World Handicap System hat ja für einige Resonanz gesorgt. Dank unserer inzwischen ja so breit gestreuten Community kam dann ganz schnell ein Hinweis, dass man unter mygolf.de ja schon einen ersten Eindruck vom neuen Handicap bekommen kann, indem man sich die sogenannte Formkurve (Reiter Challenge und dann Formkurve) anschaut. Hier wird schon nach den aktuell bekannten Formeln das neue Handicap als myGolf-Werte ausgewiesen. Zudem kann man in der beigefügten Liste erkennen, welche 8 der letzten 20 Turniere zur Berechnung des Wertes genutzt werden.

In meinem Fall liegt mein neues Handicap aktuell ca. 2 Stellen über der aktuell gültigen EGA-Stammvorgabe - was aber aufgrund meiner Wettspielergebnisse in der Saison und speziell in den letzen Monaten viel mehr der Realität entspricht. Und genau das ist ja auch ein Aspekt, welcher mit dem neuen System verfolgt wird.

Und wie ist es bei Euch?

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Hey, wo kann ich diese Auswertung im Mygolf finden?

Wird sicher spannend, wie sich in Zukunft dann plötzlich ganz viele Handicaps verbessern werden 🙂 Ich berechne das schon seit längerem gemäss künftiger HCP-Berechnung und kenne somit immer mein aktuelles Handicap. Aktuell liege ich bei -4.2, effektiv wären es -4.5. Denke bei tiefen HCP-Spielern wird es nicht so einen grossen Unterschied machen. Aber wir werden ja sehen. In der Schweiz wurde es ja auf 2021 verschoben.

Was ist eigentlich, wenn ich nicht auf die 20 aktuellen Runden komme?

Vielen Dank für den Tipp! Bei mir sind es +2,5 was ebenfalls sehr realistisch ist…

Ich rechne das schon seit über einem Jahr automatisch mit, genauso wie den gesamten Durchschnitt (netto und brutto) der letzten 10 und letzten 20 Turniere. Macht eh mein Computer automatisch. Wenn man sich innerhalb kürzerer Zeit mehrmals verbessert und dann konstant, braucht es eine Weile, bis sich die beiden Berechnungsarten annähern (bei mir von über 2 Unterschied zu 0,7). Würde ich nur am Heimatplatz Turniere spielen, wäre mein HCP um 4 Schläge besser als das tatsächliche.

Bei mir +0,65 und die letzte 20 Turniere würden alles dieses Jahr gespielt. 🙃

+5 bei mir. So unrealistisch ist das nicht, mir ist aber die Berechnung der Einzelergebnisse nicht klar. So hatte ich mich beispielsweise mit HC 19,x dieses Jahr 38 Nettopunkte (einzige Unterspielung :)), Formwert hierfür ist dann 20,2. Und was in der Formkurve fehlt, wären ja Nicht-Turnierrunden, sofern sie den Bedingungen genügen

Danke für den Tipp! Meins ist um 1,9 höher... also 12,5. Entspricht ziemlich genau der Vorgabe bei uns. 😉

Super Hinweis- ich liege mit 4 über mein HCP und das passt aktuell auch 👍

Für 20 vorgabewirksame Runden musste bei mir aber ein armer Praktikant ganz tief ins Archiv kriechen 😂

Wenn ich das Recht verstehe ist nach diesem System bis zum Schluss jeder Schlag bzw. Punkt wichtig. Bisher ist es ja so, dass ich wenn ich den Puffer nicht mehr erreichen kann theoretisch spielen kann wie ich will. Netto 32 oder 19 sind egal. Das ändert sich demnach ab 2021?! (Was ich begrüßen würde)

unter was finde ich es i my golf? Unter hcp nicht

Das ist bei mir +0,21 witziger Wert mit der 1 🤪😂

Wo find ich denn diese formkurve bei mygolf?😳

Bei mir stimmt es fast! Plus -0,47 mehr - statt -11,5 -11,97

Kannst du kurz erklären, wo ich die "Formkurve" bei mygolf.de finden kann?

who cares handicap 🙂

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1 Monat her

Golf Rules

Neulich wurde in meiner, Torbens, Golfheimat, dem Golf Club Verden ein Nachtturnier anlässlich der Einweihung der Beleuchtung auf der Range und im Übungs-Kurzspielbereich gespielt, bei dem LED Leuchtbälle auf der nicht vorgabewirksamen Zählspielrunde benutzt wurden. Solange die Dinger leuchten - alles gut. Was aber, wenn sie in der Luft ausgehen?

Diese Frage stellte ein Spieler der Spielleitung.

Nach R18.2 ist der Ball verloren, wenn "er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen."

Jetzt ist hier aber die besondere Situation, dass der Spieler in völliger Dunkelheit nie die Chance hatte einen Ball zu finden, der nicht mehr leuchtet oder blinkt, weil er zum Beispiel kaputt ist, was aufgrund der schieren Härte der Bälle - die sich wie Kieselsteine spielen - öfter vorkommt als man denkt.

Hier öffnet R20.3 aufgrund der besonderen Situation Regel R18 und gibt die Möglichkeit eine andere Lösung zu finden, denn:

"Jeder Fall, der von den Regeln nicht erfasst wird, sollte von der Spielleitung entschieden werden durch

· die Abwägung aller Umstände und

· indem der Fall angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen, die von den Regeln erfasst werden, behandelt wird."

Wir haben uns in diesem Fall schon im Vorfeld dazu entschieden, den Teilnehmern ein analoges Vorgehen zu R4.2b (Ball zerbricht beim Spielen des Lochs) zu erlauben, da dies die Situation bestmöglich abbildet - schließlich kann der Spieler - entgegen dem "normalen" verlieren des Balls in R18 - nichts dafür, dass er den Ball nicht findet - auch bei einem perfekten Schlag.

R4.2b sagt uns, "Wenn der Ball eines Spielers nach einem Schlag in Stücke bricht, ist dies straflos und der Schlag zählt nicht.

Der Spieler muss einen anderen Ball von der Stelle spielen, an der dieser Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6)."

Und, wie hättet Ihr entschieden?
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Neulich wurde in meiner, Torbens, Golfheimat, dem Golf Club Verden ein Nachtturnier anlässlich der Einweihung der Beleuchtung auf der Range und im Übungs-Kurzspielbereich gespielt, bei dem LED Leuchtbälle auf der nicht vorgabewirksamen Zählspielrunde benutzt wurden. Solange die Dinger leuchten - alles gut. Was aber, wenn sie in der Luft ausgehen?

Diese Frage stellte ein Spieler der Spielleitung.

Nach R18.2 ist der Ball verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen.

Jetzt ist hier aber die besondere Situation, dass der Spieler in völliger Dunkelheit nie die Chance hatte einen Ball zu finden, der nicht mehr leuchtet oder blinkt, weil er zum Beispiel kaputt ist, was aufgrund der schieren Härte der Bälle - die sich wie Kieselsteine spielen - öfter vorkommt als man denkt.

Hier öffnet R20.3 aufgrund der besonderen Situation Regel R18 und gibt die Möglichkeit eine andere Lösung zu finden, denn: 

Jeder Fall, der von den Regeln nicht erfasst wird, sollte von der Spielleitung entschieden werden durch

·   die Abwägung aller Umstände und

·   indem der Fall angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen, die von den Regeln erfasst werden, behandelt wird.

Wir haben uns in diesem Fall schon im Vorfeld dazu entschieden, den Teilnehmern ein analoges Vorgehen zu R4.2b (Ball zerbricht beim Spielen des Lochs) zu erlauben, da dies die Situation bestmöglich abbildet - schließlich kann der Spieler - entgegen dem normalen verlieren des Balls in R18 - nichts dafür, dass er den Ball nicht findet - auch bei einem perfekten Schlag.

R4.2b sagt uns, Wenn der Ball eines Spielers nach einem Schlag in Stücke bricht, ist dies straflos und der Schlag zählt nicht.

Der Spieler muss einen anderen Ball von der Stelle spielen, an der dieser Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6).

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Genau so. Nachtturniere machen richtig Laune. Wobei sich hier eine gewisse Situationskomik nicht verleugnen lässt ... Nachtturnier mit Leuchtbällen zur Feier der Einweihung der neuen Beleuchtungsanlage ... 🙂

schön zu wissen das es hier auch Leute gibt die in verden golf spielen 😉

Klingt logisch, da (mit grosser Wahrscheinlichkeit) Ball beschädigt. Allerdings könnte man bei einem Spassturnier solche Situationen auch vorausschauend mit Klarstellungen oder Sonderplatzregeln entschärfen. Ich habe z. B. ein Nachtturnier mit durchsichtigen Bällen mit einer Bohrung gespielt, in welche man ein kleines Leuchtstäbchen steckt. Liegt der Ball mit der Bohrung in Schlagrichtung, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass durch den Schlag das Leuchtstäbchen aus dem Ball rausfällt. Da wäre es hilfreich gewesen, wenn man den Ball vor dem Schlag ausrichten hätte dürfen.

1 Monat her

Golf Rules

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Eine genaue Beschreibung wie den das „neue“ Handicap berechnet wird wäre mir mal lieber. Also 8 aus 20 ist klar und davon der Durchschnitt. Aber wie berechnet sich ein einzelnes Ergebnis? Schläge über Par aber was ist dann mit platzschwierigkeit? Irgendetwas mit Nettopunkten? Eine genaue Formel wäre da mal hilfreich anstatt immer nur oberflächliche Videos.

Wer bei mygolf angemeldet ist, kann die provisorische Auswertung, nach den neuen Vorgaben, jetzt schon sehen!!!... Mygolf===Challenge===Formkurve. Dort steht der Schnitt der besten acht aus den letzten 20 Turnieren....bei mir knapp 4Punkte höher als mein aktuelles Handicap 🙈

Wir können es leider noch nicht nutzen, richtig? Ich finde zumindest nichts zur Registrierung...

Gibt es dann immer noch die Grenzen? Also bis 36 kann man nicht steigen und ganze Punkte nur sinken. Und dann der nächste Schritt ist ja glaub ich 26 bis wo man in 0.5 schritten sinkt. Wie ist das dann geregelt?

Mal abwarten - wenn in D die Einführung erst zum Saisonbeginn 2021 geplant ist, gibt es genügend Erfahrungen aus all den Ländern, die das neue System bereits zur nächsten Saison einführen. Genügend, um ggf nachzubessern, wenn sich etwas als nicht brauchbar erweist.

8 aus 20 - heißt das, es wird jetzt auch in jeder Privatrunde gezählt und der Score eingetragen?

Und das ist so komplex, dass es erstmal gründlichst geprüft werden muss?

Hcp ist doch egal,Spass am Spiel u.danach ein Bierchen

Wann kommt denn das nach Deutschland? Auch schon 2020?

Gibt es denn schon konkrete Pläne für Europa und Deutschland?

🧐

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1 Monat her

Golf Rules

Und auf Wunsch auch mal wieder etwas zu den "Basics" - mein Ball fliegt über das Wasserhindernis und rollt zurück in den Teich. Was kann ich machen?

Der hier rot markierte Bereich des Teiches ist per Definition eine Penalty Area. Ein Ball befindet sich in einer Penalty Area (s. R17.1a), wenn er zum Teil
- innerhalb der Grenzen der Penalty Area entweder auf dem Boden liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) berührt oder
- sich oberhalb der Grenze oder eines anderen Teils der Penalty Area befindet.

Der Spieler darf entweder
- den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten (es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf) oder
- den Ball von außerhalb der Penalty Area spielen, indem er Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" oder 17.2 "Möglichkeiten, nachdem der Ball innerhalb einer Penalty Area gespielt wurde" in Anspruch nimmt.

Entscheidet sich der Spieler nach R17.1d zu verfahren, so hat er folgende Möglichkeiten:
(1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust. Der Spieler spielt den Ball von der Stelle, an der vorherige Schlag gemacht wurde.
(2) Erleichterung auf der Linie zurück. Der Spieler darf einen Ball innerhalb eines Erleichterungsbereichs (eine Schlägerlänge) in beliebiger Entfernung auf der Linie Loch / letzter Kreuzungspunkt zur Penalty Area droppen.
(3) Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas). Der Spieler darf den Ball in einem seitlichen Erleichterungsbereich (zwei Schlägerlängen) direkt am Kreuzungspunkt zur Penalty Area droppen.

Dabei sind die Einschränkungen für die Erleichterungsbereiche zu beachten. Die Nutzung der gegenüberliegenden Seite bei der seitlichen Erleichterungsmöglichkeit einer rot gekennzeichneten Penalty Area ist mit dem Regelwerk 2019 nur dann zulässig, wenn eine entsprechende Platzregel dieses zulässt. (tk)
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Und auf Wunsch auch mal wieder etwas zu den Basics - mein Ball fliegt über das Wasserhindernis und rollt zurück in den Teich. Was kann ich machen?

Der hier rot markierte Bereich des Teiches ist per Definition eine Penalty Area. Ein Ball befindet sich in einer Penalty Area (s. R17.1a), wenn er zum Teil
- innerhalb der Grenzen der Penalty Area entweder auf dem Boden liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) berührt oder
- sich oberhalb der Grenze oder eines anderen Teils der Penalty Area befindet. 

Der Spieler darf entweder
- den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten (es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf) oder
- den Ball von außerhalb der Penalty Area spielen, indem er Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area oder 17.2 Möglichkeiten, nachdem der Ball innerhalb einer Penalty Area gespielt wurde in Anspruch nimmt.

Entscheidet sich der Spieler nach R17.1d zu verfahren, so hat er folgende Möglichkeiten:
(1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust. Der Spieler spielt den Ball von der Stelle, an der vorherige Schlag gemacht wurde.
(2) Erleichterung auf der Linie zurück. Der Spieler darf einen Ball innerhalb eines Erleichterungsbereichs (eine Schlägerlänge) in beliebiger Entfernung auf der Linie Loch / letzter Kreuzungspunkt zur Penalty Area droppen.
(3) Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas). Der Spieler darf den Ball in einem seitlichen Erleichterungsbereich (zwei Schlägerlängen) direkt am Kreuzungspunkt zur Penalty Area droppen.

Dabei sind die Einschränkungen für die Erleichterungsbereiche zu beachten. Die Nutzung der gegenüberliegenden Seite bei der seitlichen Erleichterungsmöglichkeit einer rot gekennzeichneten Penalty Area ist mit dem Regelwerk 2019 nur dann zulässig, wenn eine entsprechende Platzregel dieses zulässt. (tk)

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wenn er "zurück" in den Teich gerollt ist sollte man bei Möglichkeit (3) vollständigkeitshalber noch erwähnen, was eigtl. klar ist: "... aber nicht näher zum Loch." Genau das ist ja das blöde an dieser spezifischen Situation (oder ist das mit "es sind die Einschränkungen... zu beachten" gemeint? Langsam komme ich mir vor wie im StGB)

1 Monat her

Golf Rules

Eine ebenfalls immer wieder strapaziertes Thema ist die Weitsicht bei der Platzpflege in Bezug auf mögliche Regelsituationen. In diesem Fall muss der Annäherungsschlag schräg über einen Graben gespielt werden, welcher als frontale Penalty Area gekennzeichnet ist.

Landet der Ball in der Penalty Area, so hat der Spieler nach R17.1d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" die Optionen den Ball zu spielen, wie dieser liegt, oder mit einem Strafschlag "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust" oder "Erleichterung auf der Linie zurück" zu wählen.

Im letzten Fall muss der Spieler innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, einen Ball droppen. In diesem Beispiel wird deshalb unmittelbar vor dem Graben ein Mähstreifen gepflegt, um dem Spieler diese Option zu ermöglichen. (tk)
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Eine ebenfalls immer wieder strapaziertes Thema ist die Weitsicht bei der Platzpflege in Bezug auf mögliche Regelsituationen. In diesem Fall muss der Annäherungsschlag schräg über einen Graben gespielt werden, welcher als frontale Penalty Area gekennzeichnet ist.

Landet der Ball in der Penalty Area, so hat der Spieler nach R17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area die Optionen den Ball zu spielen, wie dieser liegt, oder mit einem Strafschlag Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust oder Erleichterung auf der Linie zurück zu wählen.

Im letzten Fall muss der Spieler innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, einen Ball droppen. In diesem Beispiel wird deshalb unmittelbar vor dem Graben ein Mähstreifen gepflegt, um dem Spieler diese Option zu ermöglichen. (tk)

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Ist das Siegen-Olpe?

2 Monate her

Golf Rules

Holger fragte folgendes:

"Guten Morgen,
Da ich trotz intensiver Recherche nichts finden konnte habe ich eine Frage an die Profis: wie genau ist der Beginn einer Penalty Area zu kennzeichnen?
Danke von einem Fan"

Beim Lesen wird dem Regelkundige leider sofort ein häufig auftretendes Problem auf einigen Golfanlagen bewusst - was genau bedeutet denn "Beginn" bzw. auch "Ende"?

Die Penalty Area ist einer der besonderen Bereiche auf dem Golfplatz und hat mit Regel R17 sogar eine eigene Regelnummer "spendiert" bekommen. Auch in den Definitionen ist dieser Bereich noch einmal umfangreich beschrieben. Dabei ist aber zu beachten, dass es sich um einen Bereich (also Fläche) handelt. Die Grenze zu dieser Fläche wird entweder durch Pfähle oder Linien definiert - falls nicht zählt die natürliche Grenze des nicht gekennzeichneten Gewässers.

Und genau bei dieser Grenzbezeichnung gibt es manchmal Probleme mit der Auszeichnung, wenn diese im "irgendwo" beginnt und auch wieder endet. Analog zum Beispiel mit der Ausgrenze muss auch die äußere Grenze der Penalty Area so gekennzeichnet werden, dass eine Fläche ersichtlich ist. Dieses kann mit weiteren Pflöcken erfolgen oder durch die Kennzeichnung von Pfeilen ins "Unendliche" - Hauptsache es ist für den Spieler eindeutig... (tk)
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Holger fragte folgendes: 

Guten Morgen, 
Da ich trotz intensiver Recherche nichts finden konnte habe ich eine Frage an die Profis: wie genau ist der Beginn einer Penalty Area zu kennzeichnen?
Danke von einem Fan

Beim Lesen wird dem Regelkundige leider sofort ein häufig auftretendes Problem auf einigen Golfanlagen bewusst - was genau bedeutet denn Beginn bzw. auch Ende?

Die Penalty Area ist einer der besonderen Bereiche auf dem Golfplatz und hat mit Regel R17 sogar eine eigene Regelnummer spendiert bekommen. Auch in den Definitionen ist dieser Bereich noch einmal umfangreich beschrieben. Dabei ist aber zu beachten, dass es sich um einen Bereich (also Fläche) handelt. Die Grenze zu dieser Fläche wird entweder durch Pfähle oder Linien definiert - falls nicht zählt die natürliche Grenze des nicht gekennzeichneten Gewässers. 

Und genau bei dieser Grenzbezeichnung gibt es manchmal Probleme mit der Auszeichnung, wenn diese im irgendwo beginnt und auch wieder endet. Analog zum Beispiel mit der Ausgrenze muss auch die äußere Grenze der Penalty Area so gekennzeichnet werden, dass eine Fläche ersichtlich ist. Dieses kann mit weiteren Pflöcken erfolgen oder durch die Kennzeichnung von Pfeilen ins Unendliche - Hauptsache es ist für den Spieler eindeutig... (tk)

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🤔 Das Foto hat aber nichts mit der Frage zu tun - oder doch??

2 Monate her

Golf Rules

Zu dem gestrigen Thema erreichte uns auch ein Foto unserer Leserin Isa, deren Ball auf dem Grün zu Ruhe gekommen war. Direkt auf der Puttlinie befand sich ein mit Sand aufgefüllter alter Lochpfropfen, was zur folgenden Frage führte:

"Frage zum Foto: auf unseren Grüns zurzeit solche Stellen ohne Gras, nur Sand (da waren wohl mal Löcher), was man auf dem Foto nicht sieht: sie sind keinesfalls plan mit der Grasfläche sondern tieferliegend. Kein Aushang im Sekretariat wie damit zu verfahren sei, es finden noch vw-Turniere statt. Darf man da ggf. ungewöhnliche Platzverhältnisse annehmen wenn auf der Putlinie?"

Zunächst einmal handelt es sich hierbei ja nicht um ein Bodenbelüftungsloch (s. gestrigen Beitrag), sondern um einen "ausgebesserten" (?) Lochpfropfen. Zudem ist ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken nicht automatisch "Boden in Ausbesserung".

Regel R13.1c "Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind" erlaubt es dem Spieler Schäden auf dem Grün straflos auszubessern, indem er angemessene Handlungen vornimmt, das Grün soweit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen - hierunter zählen auch alte Lochpfropfen. Das erscheint in diesem Fall aber schwierig.

Interpretation I13.1c(2)/3 setzt dann noch einen drauf: Kann ein Spieler einen Schaden am Grün nicht reparieren, zum Beispiel Dellen durch einen Schläger oder einen alten Lochpfropfen, der unter die Oberfläche abgesunken ist, darf der Spieler verlangen, dass die Spielleitung den Schaden repariert.
Kann die Spielleitung den Schaden nicht reparieren und der Ball des Spielers liegt auf dem Grün, könnte die Spielleitung erwägen, dem Spieler Erleichterung nach Regel 16.1 zu gewähren, indem sie den beschädigten Bereich als Boden in Ausbesserung definiert.

Wieder einmal zeigt sich, dass eine gute Platzvorbereitung die "halbe Miete" ist, um den Spielern das regelkonforme Spiel so einfach wie möglich zu machen... (tk)
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Zu dem gestrigen Thema erreichte uns auch ein Foto unserer Leserin Isa, deren Ball auf dem Grün zu Ruhe gekommen war. Direkt auf der Puttlinie befand sich ein mit Sand aufgefüllter alter Lochpfropfen, was zur folgenden Frage führte:

Frage zum Foto: auf unseren Grüns zurzeit solche Stellen ohne Gras, nur Sand (da waren wohl mal Löcher), was man auf dem Foto nicht sieht: sie sind keinesfalls plan mit der Grasfläche sondern tieferliegend. Kein Aushang im Sekretariat wie damit zu verfahren sei, es finden noch vw-Turniere statt. Darf man da ggf. ungewöhnliche Platzverhältnisse annehmen wenn auf der Putlinie?

Zunächst einmal handelt es sich hierbei ja nicht um ein Bodenbelüftungsloch (s. gestrigen Beitrag), sondern um einen ausgebesserten (?) Lochpfropfen. Zudem ist ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken nicht automatisch Boden in Ausbesserung.

Regel R13.1c Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind erlaubt es dem Spieler Schäden auf dem Grün straflos auszubessern, indem er angemessene Handlungen vornimmt, das Grün soweit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen - hierunter zählen auch alte Lochpfropfen. Das erscheint in diesem Fall aber schwierig.

Interpretation I13.1c(2)/3 setzt dann noch einen drauf: Kann ein Spieler einen Schaden am Grün nicht reparieren, zum Beispiel Dellen durch einen Schläger oder einen alten Lochpfropfen, der unter die Oberfläche abgesunken ist, darf der Spieler verlangen, dass die Spielleitung den Schaden repariert.
Kann die Spielleitung den Schaden nicht reparieren und der Ball des Spielers liegt auf dem Grün, könnte die Spielleitung erwägen, dem Spieler Erleichterung nach Regel 16.1 zu gewähren, indem sie den beschädigten Bereich als Boden in Ausbesserung definiert.

Wieder einmal zeigt sich, dass eine gute Platzvorbereitung die halbe Miete ist, um den Spielern das regelkonforme Spiel so einfach wie möglich zu machen... (tk)

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Also, in dem Fall könnte man doch Sand aus dem nächsten Grünbunker holen und Sand auffüllen bis eine ebenerdige Linie geschaffen ist. 😎

Da die Spielleitung bei den Amateurturnieren, die wir landauf landab spielen, oft nicht greifbar ist, weil sie z.B. selbst mitspielt und zudem vielleicht selbst noch keine Kenntnis von der SItuation auf Grün X hat, wäre mein Vorgehen, einen Regelball zu spielen, um die Situation nachher zu klären (Wobei die Idee von Wolfgang Gottbrath gut ist. Aber dann müsste man auch Regel R13.1c kennen). Golf Rules: Stellt sich die Frage, ob die SpL im Nachinein Regel 16.1 anwenden kann (eher nicht, oder doch?) - Immer wieder erstaunlich, was es alles für Sachen gibt. Herrlich!

2 Monate her

Golf Rules

Das sogenannte "Aerifizieren" führt unweigerlich dazu, dass auf dem Platz / Grün anschießend kleine Löcher zurück bleiben, in denen sich die Bälle auch gerne mal nach dem Schlag zur Ruhe legen. Häufig hört man die Rückmeldung von Mitspielern, dass diese ja "von Platzarbeitern gemachte Löcher sind" und deshalb regeltechnisch wie "Boden in Ausbesserung" zu behandeln sind.

Dem ist aber nicht so, denn in der Definition "Boden in Ausbesserung" ist extra ein Vermerk aufgenommen, dass dieses auf Bodenbelüftungslöcher nicht zutrifft. Der Ball ist also zu spielen, wie er liegt, und auch auf dem Grün nach dem Aufnehmen genau an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen. Auch das Ausbessern der Löcher auf dem Grün ist nicht zulässig (siehe Regel R13.1c).

Es sein denn die Spielleitung denkt mit und setzt temporär Musterplatzregel E-4 "Erleichterung von Bodenbelüftungslöchern" in Kraft, bis die Löcher wieder ausreichend geschlossen sind:

„Liegt der Ball eines Spielers auf einem Bodenbelüftungsloch oder berührt er dieses:
(a) Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Kommt der Ball in einem anderen Bodenbelüftungsloch zur Ruhe, darf der Spieler erneut nach dieser Platzregel Erleichterung in Anspruch nehmen.
(b) Ball auf dem Grün. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen.

Behinderung liegt aber nicht vor, wenn das Bodenbelüftungsloch nur den Stand des Spielers oder auf dem Grün die Spiellinie des Spielers behindert. (tk)
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Das sogenannte Aerifizieren führt unweigerlich dazu, dass auf dem Platz / Grün anschießend kleine Löcher zurück bleiben, in denen sich die Bälle auch gerne mal nach dem Schlag zur Ruhe legen. Häufig hört man die Rückmeldung von Mitspielern, dass diese ja von Platzarbeitern gemachte Löcher sind und deshalb regeltechnisch wie Boden in Ausbesserung zu behandeln sind.

Dem ist aber nicht so, denn in der Definition Boden in Ausbesserung ist extra ein Vermerk aufgenommen, dass dieses auf Bodenbelüftungslöcher nicht zutrifft. Der Ball ist also zu spielen, wie er liegt, und auch auf dem Grün nach dem Aufnehmen genau an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen. Auch das Ausbessern der Löcher auf dem Grün ist nicht zulässig (siehe Regel R13.1c).

Es sein denn die Spielleitung denkt mit und setzt temporär Musterplatzregel E-4 Erleichterung von Bodenbelüftungslöchern in Kraft, bis die Löcher wieder ausreichend geschlossen sind: 

„Liegt der Ball eines Spielers auf einem Bodenbelüftungsloch oder berührt er dieses:
(a) Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Kommt der Ball in einem anderen Bodenbelüftungsloch zur Ruhe, darf der Spieler erneut nach dieser Platzregel Erleichterung in Anspruch nehmen.
(b) Ball auf dem Grün. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen. 

Behinderung liegt aber nicht vor, wenn das Bodenbelüftungsloch nur den Stand des Spielers oder auf dem Grün die Spiellinie des Spielers behindert. (tk)