Comments Box SVG iconsUsed for the like, share, comment, and reaction icons
12 Stunden her
Golf Rules

Gestern gab es eine Rückmeldung eines Kollegen zu diesem Bild: "Fragen an die fürsorgliche Spielleitung😂 Mein Ball liegt mitten im Kuhfladen und was genau sagst Du mir Spieler als Referee, wenn ich nach 16.1 vorgehen will und Dich frage? Muss ich meinen Ball da rauspuhlen? Darf ich ihn saubermachen? Darf ich ihn in dem Fladen liegen lassen und einfach knapp daneben einen neuen Ball im Erleichterungsbereich droppen?"

Wenn der Kot auch als Boden in Ausbesserung durch die Musterplatzregel F-12 (siehe gestrigen Beitrag) definiert worden ist - ergeben sich dann folgende Möglichkeiten:

Rauspuhlen und Saubermachen, wenn der Spieler nach R16.1 Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nehmen möchte, ist selbstverständlich möglich - muss aber nicht sein. Denn Regel 14.3a ermöglicht dem Spieler die Option, wenn ein Ball bei der Anwendung des Erleichterungsverfahren zu droppen ist, den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball zu verwenden.

Also liegen lassen und einen anderen Ball nach R16.1 weiterspielen geht - das hätte mir der Kollege bei einem Referee-Call sicherlich auch so mitgeteilt... (tk)
... MehrWeniger

Gestern gab es eine Rückmeldung eines Kollegen zu diesem Bild: Fragen an die fürsorgliche Spielleitung😂 Mein Ball liegt mitten im Kuhfladen und was genau sagst Du mir Spieler als Referee, wenn ich nach 16.1 vorgehen will und Dich frage? Muss ich meinen Ball da rauspuhlen? Darf ich ihn saubermachen? Darf ich ihn in dem Fladen liegen lassen und einfach knapp daneben einen neuen Ball im Erleichterungsbereich droppen? 

Wenn der Kot auch als Boden in Ausbesserung durch die Musterplatzregel F-12 (siehe gestrigen Beitrag) definiert worden ist - ergeben sich dann folgende Möglichkeiten: 

Rauspuhlen und Saubermachen, wenn der Spieler nach R16.1 Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen nehmen möchte, ist selbstverständlich möglich - muss aber nicht sein. Denn Regel 14.3a ermöglicht dem Spieler die Option, wenn ein Ball bei der Anwendung des Erleichterungsverfahren zu droppen ist, den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball zu verwenden.

Also liegen lassen und einen anderen Ball nach R16.1 weiterspielen geht - das hätte mir der Kollege bei einem Referee-Call sicherlich auch so mitgeteilt... (tk)

Auf Facebook kommentieren

Hm, ungewöhnliche Platzverhältnisse? Diese sind doch definiert. Und da fallen keine Kuhfladen drunter. Lose, hinderliche Naturstoffe sind das auch nicht, wenn sie am Ball kleben. Also: spielen wie er liegt oder mit Strafschlag droppen. Oder gibt es dafür eine Clarification? Ansonsten müsste eine Sonderplatzregel her. Oder liege ich da falsch?

2 Tage her
Golf Rules

Die Spuren und Hinterlassenschaften der ausgebrochenen Rindviecher auf dem Fairway / Grün bedingt mal wieder den Eingriff einer sorgsamen Spielleitung.

Zwar ist Kot regeltechnisch loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf - aber wer möchte das in diesem Fall schon machen? Aus diesem Grund kann Kot auch als Boden in Ausbesserung behandelt werden, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. Musterplatzregel F-12 ermöglich dieses durch eine Platzregel in Kraft zu setzen:

"Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist"

Ferner können die Hufspuren (von Tieren verursachte Schäden) auf dem Grün durch den Spieler ausgebessert werden - nicht jedoch im Gelände. Mittels der Musterplatzregel F-13 kann eine Spielleitung Spielern erlauben, straflose Erleichterung von diesen Schäden als Boden in Ausbesserung in Anspruch zu nehmen, ohne alle solche Bereiche markieren zu müssen.

"„Beschädigungen, die eindeutig von Tierhufen verursacht wurden, sind Boden in Ausbesserung, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
[Auf dem Grün findet Regel 16.1 jedoch keine Anwendung, da solche Beschädigungen nach Regel 13.1 ausgebessert werden dürfen.]"

Eigentlich ganz einfach für eine fürsorgliche Spielleitung... (tk)

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Die Spuren und Hinterlassenschaften der ausgebrochenen Rindviecher auf dem Fairway / Grün bedingt mal wieder den Eingriff einer sorgsamen Spielleitung. 

Zwar ist Kot regeltechnisch loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf - aber wer möchte das in diesem Fall schon machen? Aus diesem Grund kann Kot auch als Boden in Ausbesserung behandelt werden, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. Musterplatzregel F-12 ermöglich dieses durch eine Platzregel in Kraft zu setzen:

Nach Wahl des Spielers darf Kot von [Kot beschreiben, von dem Erleichterung zulässig ist, zum Beispiel Gänsekot, Hundekot] behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist

Ferner können die Hufspuren (von Tieren verursachte Schäden) auf dem Grün durch den Spieler ausgebessert werden - nicht jedoch im Gelände. Mittels der Musterplatzregel F-13 kann eine Spielleitung Spielern erlauben, straflose Erleichterung von diesen Schäden als Boden in Ausbesserung in Anspruch zu nehmen, ohne alle solche Bereiche markieren zu müssen.

„Beschädigungen, die eindeutig von Tierhufen verursacht wurden, sind Boden in Ausbesserung, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. 
[Auf dem Grün findet Regel 16.1 jedoch keine Anwendung, da solche Beschädigungen nach Regel 13.1 ausgebessert werden dürfen.]

Eigentlich ganz einfach für eine fürsorgliche Spielleitung... (tk)

#golfregeln #golfrulesImage attachment
3 Tage her
Golf Rules

Steine sind nach der Definition lose hinderliche Naturstoffe. Wenn ein Ball beispielsweise an einem solchen Steinhaufen liegen würde, dann könnte der Spieler folglich Stein für Stein den Steinhaufen entfernen. Er sollte dabei beachten, dass der Ball dabei nicht bewegt wird, denn dafür würde sich der Spieler einen Strafschlag zuziehen (s. Regel 15.1b).

Da das Entfernen aber in der Regel nicht erwünscht ist, kann die Spielleitung so einen Steinhaufen, Mauern oder andere Bereiche mit künstlichen Oberflächen auch zu einem Bestandteil des Platzes erklären. Nach Regel 2.3 gibt keine straflose Erleichterung von Bestandteilen des Platzes, die das Spiel beeinträchtigen - der Ball ist dann folglich zu spielen, wie er zur Ruhe gekommen ist.

Alternativ könnte man einen solchen Bereiche durch eine Platzregeln auch zu einem unbeweglichen Hemmnis erklären, denn auch hierdurch würde sichergestellt, dass der Steinhaufen nicht abgetragen wird. Zudem könnte der Spieler dann nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch nehmen.

Wie heißt es so schön - "es kommt drauf an", wo und warum sich ein solcher Steinhaufen auf dem Platz befindet... (tk)

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Steine sind nach der Definition lose hinderliche Naturstoffe. Wenn ein Ball beispielsweise an einem solchen Steinhaufen liegen würde, dann könnte der Spieler folglich Stein für Stein den Steinhaufen entfernen. Er sollte dabei beachten, dass der Ball dabei nicht bewegt wird, denn dafür würde sich der Spieler einen Strafschlag zuziehen (s. Regel 15.1b).

Da das Entfernen aber in der Regel nicht erwünscht ist, kann die Spielleitung so einen Steinhaufen, Mauern oder andere Bereiche mit künstlichen Oberflächen auch zu einem Bestandteil des Platzes erklären. Nach Regel 2.3 gibt keine straflose Erleichterung von Bestandteilen des Platzes, die das Spiel beeinträchtigen - der Ball ist dann folglich zu spielen, wie er zur Ruhe gekommen ist. 

Alternativ könnte man einen solchen Bereiche durch eine Platzregeln auch zu einem unbeweglichen Hemmnis erklären, denn auch hierdurch würde sichergestellt, dass der Steinhaufen nicht abgetragen wird. Zudem könnte der Spieler dann nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch nehmen.

Wie heißt es so schön - es kommt drauf an, wo und warum sich ein solcher Steinhaufen auf dem Platz befindet... (tk)

#golfregeln #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Man könnte doch solche Bereiche durch eine Platzregeln generell zu Boden in Ausbesserung, bzw. zu unbeweglichen Hemmnissen erklären.

Thomas Köhler, wieviel Zeit hätte ich denn die Steine zu entfernen? Meiner Meinung gar nicht möglich..

Wie ist das zu handhaben, wenn zur optischen Bereicherung Felsen freigelegt wurden, und ein Ball dann neben dem Fairway in dieser gestalteten, aber natürlichen Felsenlandschaft zu liegen kommt? (GC Mühlviertel, Loch 1, linke Seite 100m bis 30m zum Green)

4 Tage her
Golf Rules

Gestern haben wir ja geschrieben, was mit dem Spielen vom falschen Abschlag im Zählspiel passieren muss, heute kommen wir zum Lochspiel. Seht selbst:

www.youtube.com/watch?v=CPXnr0ZChiU&list=PL2yn8Kf1at1Wow-zbwT1np5eWsvQaGeTW&index=45

#golfrules #golfregeln #rulesofgolf #lochspielistkeinponyhof
... MehrWeniger

Video image

Auf Facebook kommentieren

Verstehe ich es richtig: Hier ist vom falschen Abschlag gespielt worden? Und es greift Regel 6.1b (1), letzter Satz? Stellt sich mir die Frage: Hätte der Spieler eine Möglichkeit, seinen Irrtum / Fehler zu korrigieren, wenn wie im Video der Gegner den Schlag nicht für ungültig erklärt?

5 Tage her
Golf Rules

Regel R5.1 schreibt dem Golfer vor, dass eine Runde aus 18 oder weniger Löchern besteht die in der von der Spielleitung festgesetzten Reihenfolge gespielt werden müssen. Dabei ist nach R6.1b (2) im Zählspiel das Spielen von einem anderen Ort als dem richtigen Abschlag zu Beginn eines Lochs mit der Grundstrafe sanktioniert, die Schläge nach dem Ball zählen nicht und der Fehler muss vor dem nächsten Abschlag korrigiert werden, da der Spieler sonst disqualifiziert ist. Das gebietet der Spielleitung natürlich auch, den Platz so herzurichten, dass auch ortsfremde Spieler den richtigen Abschlag finden, was in Turnieren mit vielen Gästen dann auch einmal zu solchen Markierungen auf dem Platz wie im Bild führen kann.

Im Lochspiel ist das dann ein anderes Thema, was wir Euch morgen noch einmal zeigen.
#golfrules #golfregeln #rulesofgolf
... MehrWeniger

Regel R5.1 schreibt dem Golfer vor, dass eine Runde aus 18 oder weniger Löchern besteht die in der von der Spielleitung festgesetzten Reihenfolge gespielt werden müssen. Dabei ist nach R6.1b (2) im Zählspiel das Spielen von einem anderen Ort als dem richtigen Abschlag zu Beginn eines Lochs mit der Grundstrafe sanktioniert, die Schläge nach dem Ball zählen nicht und der Fehler muss vor dem nächsten Abschlag korrigiert werden, da der Spieler sonst disqualifiziert ist. Das gebietet der Spielleitung natürlich auch, den Platz so herzurichten, dass auch ortsfremde Spieler den richtigen Abschlag finden, was in Turnieren mit vielen Gästen dann auch einmal zu solchen Markierungen auf dem Platz wie im Bild führen kann. 

Im Lochspiel ist das dann ein anderes Thema, was wir Euch morgen noch einmal zeigen.
#golfrules #golfregeln #rulesofgolf

Auf Facebook kommentieren

Danke ! Witzig das Ihr gerade den Betrag gepostet habt und ich genau das gefragt habe 🤣😂

Golf Rules Sachlage => Schläge?

6 Tage her
Golf Rules

Kommen wir heute wieder einmal zu den Basics der Golfregeln, den Definitionen.

In dem Bild sieht man Erdlöcher, die von Wespen als Bau genutzt werden. Sind dies Tierlöcher?

Zunächst einmal ist ein Tierloch nach der Definition "jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten)". Wespen sind sicher Insekten und sie nutzen ja diese Löcher, sodass man jetzt auf die Idee kommen könnte es handele sich nicht um Tierlöcher im Sinne der Golfregeln. Aber: Die Wespen graben die Löcher nicht, sie nutzen vorhandene, verlassene Maulwurfs oder Mäusebauten und ziehen dort ein. Maulwürfe oder Mäuse sind aber erst lose hinderliche Naturstoffe, wenn sie nicht mehr leben, von daher ist auch ein "Erdwespenbau" ein Tierloch im Sinne der Golfregeln.

#golfregeln #golfrules #rulesofgolf
... MehrWeniger

Kommen wir heute wieder einmal zu den Basics der Golfregeln, den Definitionen. 

In dem Bild sieht man Erdlöcher, die von Wespen als Bau genutzt werden. Sind dies Tierlöcher?

Zunächst einmal ist ein Tierloch nach der Definition jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten). Wespen sind sicher Insekten und sie nutzen ja diese Löcher, sodass man jetzt auf die Idee kommen könnte es handele sich nicht um Tierlöcher im Sinne der Golfregeln. Aber: Die Wespen graben die Löcher nicht, sie nutzen vorhandene, verlassene Maulwurfs oder Mäusebauten und ziehen dort ein. Maulwürfe oder Mäuse sind aber erst lose hinderliche Naturstoffe, wenn sie nicht mehr leben, von daher ist auch ein Erdwespenbau ein Tierloch im Sinne der Golfregeln. 

#golfregeln #golfrules #rulesofgolf

Auf Facebook kommentieren

Herzlichen Dank für die gute Beschreibung 👍

Gut erklärt, Dankeschön 👍

Würde bei Erdwespen nicht auch 16.2 zutreffen?

Um ganz sicher zu gehen, welches Tier welche Löcher gräbt oder nutzt empfiehlt sich ein Biologiestudium. 😉

7 Tage her
Golf Rules

Frank hatte folgende Frage an uns:

"Liebe Regelpäpste!

Seit einigen Wochen finde ich die Markierung "T" sowohl auf unserem Platz als auch anderswo am Rande von Grüns. Welche Bedeutung haben sie?

Freundliche Grüße aus Dortmund und bis die Tage
Frank Claus"

Eines Vorweg in eigener Sache: "Regelpapst" verstehen wir beide eher als negative Bezeichnung, wir sind Torben und Thomas. Und die Frage ist gut, zeigt sie doch, dass die Clubspielleiterausbildungen überall im Land fruchten. Nachdem jetzt der erste DGL-Spieltag war, sind die Plätze der Mannschaften natürlich gut vorbereitet und da gehört auch der T-Punkt zu. Doch was ist er eigentlich?

Das „T“ ist der sogenannte T-Punkt, der zusammen mit dem hinten liegenden Referenzpunkt das Grün in zwei Hälften einteilt, um die Lochposition genau zu bezeichnen. Dabei wird ein virtuelles Rechteck um das Grün gelegt und die Linie T-Punkt – Referenzpunkt ist die Mittelsenkrechte. Vom T-Punkt aus in Richtung Referenzpunkt in Schritten ist die Tiefenentfernung des Lochs, von der jeweiligen Seitentangente ans Grün auf Höhe des Lochs zum Loch hin die seitliche Entfernung des Lochs. Zum Beispiel bedeutet 25 6R dann 25 Schritte vom T-Punkt zum Referenzpunkt und dann 6 Schritte vom Grünrand zur Mittelsenkrechten die Position des Lochs und die Information für den Spieler, dass er 25 Schritte vorn und 6 auf der rechten Seite Platz für den Ball hat.
... MehrWeniger

Frank hatte folgende Frage an uns:

Liebe Regelpäpste!

Seit einigen Wochen finde ich die Markierung T sowohl auf unserem Platz als auch anderswo am Rande von Grüns. Welche Bedeutung haben sie?

Freundliche Grüße aus Dortmund und bis die Tage
Frank Claus

Eines Vorweg in eigener Sache: Regelpapst verstehen wir beide eher als negative Bezeichnung, wir sind Torben und Thomas. Und die Frage ist gut, zeigt sie doch, dass die Clubspielleiterausbildungen überall im Land fruchten. Nachdem jetzt der erste DGL-Spieltag war, sind die Plätze der Mannschaften natürlich gut vorbereitet und da gehört auch der T-Punkt zu. Doch was ist er eigentlich?

Das „T“ ist der sogenannte T-Punkt, der zusammen mit dem hinten liegenden Referenzpunkt das Grün in zwei Hälften einteilt, um die Lochposition genau zu bezeichnen. Dabei wird ein virtuelles Rechteck um das Grün gelegt und die Linie T-Punkt – Referenzpunkt ist die Mittelsenkrechte. Vom T-Punkt aus in Richtung Referenzpunkt in Schritten ist die Tiefenentfernung des Lochs, von der jeweiligen Seitentangente ans Grün auf Höhe des Lochs zum Loch hin die seitliche Entfernung des Lochs. Zum Beispiel bedeutet 25 6R dann 25 Schritte vom T-Punkt zum Referenzpunkt und dann 6 Schritte vom Grünrand zur Mittelsenkrechten die Position des Lochs und die Information für den Spieler, dass er 25 Schritte vorn und 6 auf der rechten Seite Platz für den Ball hat.Image attachmentImage attachment

Auf Facebook kommentieren

Leider nur „Bahnhof“ verstanden - Mittelsenkrechte, Seitentangente 😳 kann ich dadurch besser putten ? Dann her mit dem „T“

Mit einem Maßband ist das natürlich die Luxus-Variante, wie man sie sonst nur bei Majors findet. Chapeau, Kollegen!

Die Länge eines Schrittes ist wo definiert?

Mittelsenkrechte?

Ich wäre dafür, dass Entfernungsmesser nicht mehr im Turniermodus verwendet werden dürfen. Es gibt so viele Messpunkte (Sprinkler, Pflöcke) am Weg zum Grün. Und bei aller Güte - wer ist in der Lage den Ball aus 129m exakt zu platzieren? Die Angaben zu den Pin-Positions plus der Entfernung Greenanfang sind Entfernungs-Präzision genug! Back to the roots.

View more comments

1 Woche her
Golf Rules

Erleichterungsverfahren dürfen in der Regel nicht zusammen "abgewickelt" werden. Stattdessen ist eine "sequentielle Abarbeitung" notwendig - so wie in diesem Beispiel, welches an dem letzten DGL-Spieltag gleich 2x nacheinander passierte.

Die Spielerinnen "dünnten" den Ball bei der Annäherung über das Grün in die dahinter liegende rote Penalty Area. Beide entschieden sich nach R17.1d(3) "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area / Seitliche Erleichterung" den Ball mit einem Strafschlag nicht näher zum Loch zu droppen, so dass der Ball dann wieder im Spiel war.

Das führte dann aber zur nächsten Besonderheit - der Ball lag dann auf dem angrenzenden Weg (mit künstlicher Oberfläche), so dass die Spielerinnen straflose Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (R16.1) nehmen konnten. Beim bestimmen des nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände war dann darauf zu achten, dass diese nicht näher zum Loch lag als der Bezugspunkt und der Ball konnte im Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge) gedroppt werden.

Interessant war - eine der Spielerinnen entschied sich zusätzlich für die Erleichterung vom Weg (das war dann links unter dem Baum), die andere spielte den Ball vom Weg. (tk)

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Erleichterungsverfahren dürfen in der Regel nicht zusammen abgewickelt werden. Stattdessen ist eine sequentielle Abarbeitung notwendig - so wie in diesem Beispiel, welches an dem letzten DGL-Spieltag gleich 2x nacheinander passierte.

Die Spielerinnen dünnten den Ball bei der Annäherung über das Grün in die dahinter liegende rote Penalty Area. Beide entschieden sich nach R17.1d(3) Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area / Seitliche Erleichterung den Ball mit einem Strafschlag nicht näher zum Loch zu droppen, so dass der Ball dann wieder im Spiel war.

Das führte dann aber zur nächsten Besonderheit - der Ball lag dann auf dem angrenzenden Weg (mit künstlicher Oberfläche), so dass die Spielerinnen straflose Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (R16.1) nehmen konnten. Beim bestimmen des nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände war dann darauf zu achten, dass diese nicht näher zum Loch lag als der Bezugspunkt und der Ball konnte im Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge) gedroppt werden.

Interessant war - eine der Spielerinnen entschied sich zusätzlich für die Erleichterung vom Weg (das war dann links unter dem Baum), die andere spielte den Ball vom Weg. (tk)

#golfregeln #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Danke für die ausführliche Erklärung 👍

1 Woche her
Golf Rules

Wir hoffen, dass Euer erster DGL-Spieltag gut verlaufen ist. Ein Frage dazu gab es mehrmals, so dass wir diese in einem kleinen Beitrag aufnehmen möchten - wie ist das eigentlich mit Spielerwechsel?

Nach der Abgabe der Mannschaftsaufstellung können Ersatzspieler bis zum Aufruf der jeweiligen Startzeit der betreffenden Spielergruppe eingewechselt werden. Die Einwechslung muss vom jeweiligen Spieler oder dessen Kapitän gegenüber dem Starter oder einem Spielleitungsmitglied benannt werden.

Zu beachten ist, dass ein einmal ausgewechselter Spieler in derselben Runde nicht wieder eingesetzt werden darf. (tk)

#golfrules #golfregeln
... MehrWeniger

Wir hoffen, dass Euer erster DGL-Spieltag gut verlaufen ist. Ein Frage dazu gab es mehrmals, so dass wir diese in einem kleinen Beitrag aufnehmen möchten - wie ist das eigentlich mit Spielerwechsel?

Nach der Abgabe der Mannschaftsaufstellung können Ersatzspieler bis zum Aufruf der jeweiligen Startzeit der betreffenden Spielergruppe eingewechselt werden. Die Einwechslung muss vom jeweiligen Spieler oder dessen Kapitän gegenüber dem Starter oder einem Spielleitungsmitglied benannt werden. 

Zu beachten ist, dass ein einmal ausgewechselter Spieler in derselben Runde nicht wieder eingesetzt werden darf. (tk)

#golfrules #golfregeln

Auf Facebook kommentieren

Entscheidend ist Bis zum Aufruf😎

1 Woche her
Golf Rules

Lothar hatte eine Frage an uns, für die wir leider kein schönes Bild haben, weil das -zum Glück- so gut wie nie vorkommt:

"Ich habe in einer Golfplatzbewertung gelesen, dass ein Golfplatz in einem schlechen Pflegezustand ist und dass in vielen Bunkern Grasbüschel wachsen.
Wie ist zu verfahren, wenn ein Ball im Bunker an einem (angewachsenen) Grasbüschel liegt (also kein loser hinderlicher Naturstoff) der dort nicht "bewusst" wächst, sonder nur aufgrund des schlechten Pflegezustandes? Dann ist der Ball ja praktisch unspielbar...
Darf hier straflose Erleichterung aufgrund außergewöhnlicher Platzverhältnisse in Anspruch genommen werden?
Eigentlich ist es ja "außergewöhnlich" dass Grasbüschel im Bunker wachsen..."

In der Tat, außergewöhnlich ist es, aber leider, so bitter das in der Lage ist, schlicht Spielzufall, sprich es gibt keine (straflose) Erleichterung von einer solchen Lage. Das zeigt, wie wichtig die Platzvorbereitung im Vorfeld eines Turnieres ist, denn: Ist der Bunker geharkt, kommt man nicht in diese Situation, weil sich Grasbüschel von ganz alleine erledigen.

Im Turnier würde ich (Torben) persönlich aber ggf. einen Regelball spielen, das ganze fotografieren und die Spielleitung nach der Runde um eine Entscheidung bitten, ob dieser Bunker vielleicht einfach nur übersehen wurde und Boden in Ausbesserung ist.

#golfrules #golfregeln #rulesofgolf #yougottaknowtherules
... MehrWeniger

Lothar hatte eine Frage an uns, für die wir leider kein schönes Bild haben, weil das -zum Glück- so gut wie nie vorkommt:

Ich habe in einer Golfplatzbewertung gelesen, dass ein Golfplatz in einem schlechen Pflegezustand ist und dass in vielen Bunkern Grasbüschel wachsen.
Wie ist zu verfahren, wenn ein Ball im Bunker an einem (angewachsenen) Grasbüschel liegt (also kein loser hinderlicher Naturstoff) der dort nicht bewusst wächst, sonder nur aufgrund des schlechten Pflegezustandes? Dann ist der Ball ja praktisch unspielbar...
Darf hier straflose Erleichterung aufgrund außergewöhnlicher Platzverhältnisse in Anspruch genommen werden?
Eigentlich ist es ja außergewöhnlich dass Grasbüschel im Bunker wachsen...

In der Tat, außergewöhnlich ist es, aber leider, so bitter das in der Lage ist, schlicht Spielzufall, sprich es gibt keine (straflose) Erleichterung von einer solchen Lage. Das zeigt, wie wichtig die Platzvorbereitung im Vorfeld eines Turnieres ist, denn: Ist der Bunker geharkt, kommt man nicht in diese Situation, weil sich Grasbüschel von ganz alleine erledigen. 

Im Turnier würde ich (Torben) persönlich aber ggf. einen Regelball spielen, das ganze fotografieren und die Spielleitung nach der Runde um eine Entscheidung bitten, ob dieser Bunker vielleicht einfach nur übersehen wurde und Boden in Ausbesserung ist.

#golfrules #golfregeln #rulesofgolf #yougottaknowtherules

Auf Facebook kommentieren

Prima erklärt, das mit Regelball und fotografieren ist die beste Idee👍

Schöner Bunker auf dem Foto.Nur wie soll man von dort auf das Grün kommen? 😉

2 Wochen her
Golf Rules

Gabriela hatte eine Frage per Mail an fragen@golf-rules.com:

"Bei uns sind geschützte und gestützte Bäume in der Penalty area!
Gibt es dort so wie am Platz einen Freedrop in der Penalty area wenn Stand und Schwung behindert ist?"

Zwar darf man zB lose hinderlicher Naturstoffe und bewegliche Hemmnisse in einer Penalty Area zur Seite räumen, wenn Stand, Schwungraum oder Balllage betroffen sind, aber alles was angewachsen ist und unbewegliche Hemmnisse gestatten dabei nur Erleichterung von der Penalty Area als Ganzes nach Regel 17. Mit einem Strafschlag. Also kein Freedrop von geschützten oder gestützten Bäumen.

#golfrules #golfregeln #rulesofgolf
... MehrWeniger

Gabriela hatte eine Frage per Mail an fragen@golf-rules.com:

Bei uns sind geschützte und gestützte Bäume in der Penalty area!
Gibt es dort so wie am Platz einen Freedrop in der Penalty area wenn Stand und Schwung behindert ist?

Zwar darf man zB lose hinderlicher Naturstoffe und bewegliche Hemmnisse in einer Penalty Area zur Seite räumen, wenn Stand, Schwungraum oder Balllage betroffen sind, aber alles was angewachsen ist und unbewegliche Hemmnisse gestatten dabei nur Erleichterung von der Penalty Area als Ganzes nach Regel 17. Mit einem Strafschlag. Also kein Freedrop von geschützten oder gestützten Bäumen.

#golfrules #golfregeln #rulesofgolf

Auf Facebook kommentieren

Zur Ergänzung gefragt: der gestützte Baum, der zu einem unbeweglichen Hemnis erklärt ist, steht innerhalb der PA und mein Ball liegt außerhalb, aber der Baum bzw. die Stütze stört meine Schwungbahn…

👍

2 Wochen her
Golf Rules

Ludo möchte gerne folgendes wissen: "Die Diskussion auf der Terrasse betraf die Auswirkung und Konsequenzen von eine Probeschwung wenn der / die Spieler(in) unten ein Baum steht. Klar ist das wenn man absichtlich den Raum von sein Schwung verbessert durch Zweigen oder Ästen zu verbiegen oder abzubrechen man ein Strafschlag bekommt. Aber wie sieht es aus wenn es nicht absichtlich war und trotzdem ein paar Blätter oder kleine Zweige nach unten fallen. Und dann kann dies natürlich auch noch ohne Absicht beim Schlag passieren. Wie soll man sich dann verhalten?"

In der Regel R8.1b "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Unerlaubte Handlungen" ist unter Punkt 1 das Bewegen, Biegen oder Brechen von wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenständen aufgeführt. Hierbei gilt jedoch, dass die Bedingungen für den Schlag beeinflusst verbessert werden.

Insofern schwierig zu sagen und ohne den Sachverhalt genau gesehen zu haben nur schwer "auf die Ferne" zu beurteilen. Im Zweifelsfall sollte man den Spieler darauf hinweisen und nachfragen - ein Golfer der den "Spirit of the game" verstanden hat, wird wahrheitsgemäß antworten und handeln... (tk)

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Ludo möchte gerne folgendes wissen: Die Diskussion auf der Terrasse betraf die Auswirkung und Konsequenzen von eine Probeschwung wenn der / die Spieler(in) unten ein Baum steht. Klar ist das wenn man absichtlich den Raum von sein Schwung verbessert durch Zweigen oder Ästen zu verbiegen oder abzubrechen man ein Strafschlag bekommt. Aber wie sieht es aus wenn es nicht absichtlich war und trotzdem ein paar Blätter oder kleine Zweige nach unten fallen. Und dann kann dies natürlich auch noch ohne Absicht beim Schlag passieren. Wie soll man sich dann verhalten?

In der Regel R8.1b Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen / Unerlaubte Handlungen ist unter Punkt 1 das Bewegen, Biegen oder Brechen von wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenständen aufgeführt. Hierbei gilt jedoch, dass die Bedingungen für den Schlag beeinflusst verbessert werden.

Insofern schwierig zu sagen und ohne den Sachverhalt genau gesehen zu haben nur schwer auf die Ferne zu beurteilen. Im Zweifelsfall sollte man den Spieler darauf hinweisen und nachfragen - ein Golfer der den Spirit of the game verstanden hat, wird wahrheitsgemäß antworten und handeln... (tk)  

#golfregeln #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Es gibt aber auch das andere Extrem. Gerade im Herbst, wenn die Blätter schon locker sind, ist es fast unausweichlich, dass es beim Berühren einen Astes ein paar Blätter herabrieseln. Das beeinflusst/verbessert den folgenden Schlag keinesfalls. Und trotzdem wird sofort „Strafschlag“ gerufen…

fast so gut wie "Probschwünge" im tiefen Rough, quer zur Spielrichtung, aber in unmittelbarer Nähe des Balls - wodurch der "zufällig" halbwegs clean treffbar wird 😉

Wäre mal interessant wieviel den „Spitit of the game“ in meinen Club verstanden haben. 😂

2 Wochen her
Golf Rules

Und Max fragte uns folgendes: "Was ist wenn mein Ball bei Position B1 auf einem Weg liegt und der nearest point of relief im Aus wäre? Darf ich dann an der nächstgelegenen Stelle auf der anderen Seite des Weges droppen, zB an der Stelle P2 oder muss ich den Ball an der Stelle spielen wie er liegt weil ich keinen nearest point auf dem Golfplatz habe? (Screenshot aus Regel 16.1; die linke Seite also P1 ist nicht zu beachten.)"

In Regel 16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände" heißt es, dass sowohl der Bezugspunkt und der Erleichterungsbereich im Gelände liegen müssen. Grenzt das Aus auf der linken Seite an die ungewöhnlichen Platzverhältnisse, dann kann der Bezugspunkt / Erleichterungsbereich demzufolge nur auf der rechten Seite liegen.

Spielen, wie der Ball liegt, geht natürlich immer, aber es wird sich immer ein Punkt finden für das Erleichterungsverfahren. Dabei gilt es aber zu beachten,. dass es sich um den "nächstgelegenen Punkt" handelt - und nicht um den "Nächstschönsten"... (tk)

#golfrules #golfregeln
... MehrWeniger

Und Max fragte uns folgendes: Was ist wenn mein Ball bei Position B1 auf einem Weg liegt und der nearest point of relief im Aus wäre? Darf ich dann an der nächstgelegenen Stelle auf der anderen Seite des Weges droppen, zB an der Stelle P2 oder muss ich den Ball an der Stelle spielen wie er liegt weil ich keinen nearest point auf dem Golfplatz habe? (Screenshot aus Regel 16.1; die linke Seite also P1 ist nicht zu beachten.)

In Regel 16.1b Erleichterung für einen Ball im Gelände heißt es, dass sowohl der Bezugspunkt und der Erleichterungsbereich im Gelände liegen müssen. Grenzt das Aus auf der linken Seite an die ungewöhnlichen Platzverhältnisse, dann kann der Bezugspunkt / Erleichterungsbereich demzufolge nur auf der rechten Seite liegen.

Spielen, wie der Ball liegt, geht natürlich immer, aber es wird sich immer ein Punkt finden für das Erleichterungsverfahren. Dabei gilt es aber zu beachten,. dass es sich um den nächstgelegenen Punkt handelt - und nicht um den Nächstschönsten... (tk)

#golfrules #golfregeln

Auf Facebook kommentieren

Wenn der nächst gelegene Punkt ein Busch, Penalty Area (auch Wasser) oder sonstiges unschönes Gelände ist, ist dennoch dort zu droppen. Oder natürlich spielen wie er liegt oder vom vorherigen Ort des letzten Schlages. Doch das machen leider viele anders und denken, ach wenn da Wasser oder ein fettes Gebüsch ist, dann droppe ich auf der anderen Seite. Spielbar muss es laut Definition nicht sein.

Hab so ein Problem auf einem umlaufendem Steg eines Inselgrüns gehabt und mich auch gefragt, wie das da geht.

Was ist wenn P2 aber dann im roten Makierung endet. ( weg läuft entlang eines Wasserhindernisses). Dann darf Man auf der anderen Seite droppen.

Regina Molloisch Anne Herbig ...das beantwortet eure Frage von Freitag...

Droppen oder legen?

View more comments

2 Wochen her
Golf Rules

Und noch einen Frage - dieses Mal von Thomas: "Ich hatte wieder eine interessante Nachfrage zu einer eigentlich klaren Regel. Es geht um ein bewegliches Hemmnis, eine Abschlagsmarkierung. Der Abschlag des Herren wurde getoppt, so dass er direkt hinter der Abschlagsmarkierung des Damenabschlags zur Ruhe kam. Diese Markierung stört nun den beabsichtigten Raum des Schwungs. Regel 15. 2A definiert als Ausnahme (damit kein bewegliches Hemmnis) eine Abschlagsmarkierung, wenn von diesem Abschlag gespielt werden soll. Da es sich hier aber um eine Markierung eines anderen Abschlags handelt, darf man diese für den Schwung/Schlag entfernen. Nun die Frage, wenn ich diese Markierung entfernen, und nicht exakt an die selbe Stelle zurück positionieren, verändere ich damit im Turnier die Abschlagsbedingungen für alle Spielerinnen die nach mir von diesem Abschlag spielen. Es mag jetzt bei wenigen Millimetern oder vielleicht auch 1 cm nicht wirklich ausschlaggebend sein, aber regelkonform ist es eigentlich auch nicht. Es steht mir als Spieler nicht zu, die Bedingungen des Wettspiels zu verändern. In der kleinen Diskussion nach der Runde mit den anderen Flights war der allgemeine Tenor dann: „Ach komm schon, du wirst wohl in der Lage sein die Markierung an die selbe Stelle zurück zu stecken“
Das ist sicher richtig, weil mir der Umstand bewusst ist was ich damit verändern würde, aber vielleicht ist das nicht jeder."

Es ist vollkommen korrekt das die Abschlagmarkierungen auf anderen Abschlägen "bewegliche Hemmnisse" sind. Nach Regel 15.2 dürfen diese entfernt werden und sollten dann selbstverständlich wieder zurückgesteckt werden.

In DGV- oder Verbandswettspielen ist es üblich, dass nicht benötigte Abschlagmarkierungen durch die Spielleitung entfernt werden, welches den beschriebenen Zufall schon einmal verringern würde. Zudem wird an allen benötigten Abschlägen mit einem (oder mehrere / je nach Spieltag) kleinen Sprühpunkt (außen / vorne) die Stelle markiert, so dass diese einfach wieder rekonstruiert werden kann.

Ist das nicht geschehen, so sollte der Spieler entsprechend seiner angemessenen Einschätzung die Lage der Abschlagmarkierung wieder herstellen. Und selbst ein Unterschied von 1-2 Zentimeter bestehen sollte, so hat dieses keinen Einfluss auf das Spiel der weiteren Turnierteilnehmerinnen... (tk)

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Und noch einen Frage - dieses Mal von Thomas: Ich hatte wieder eine interessante Nachfrage zu einer eigentlich klaren Regel. Es geht um ein bewegliches Hemmnis, eine Abschlagsmarkierung. Der Abschlag des Herren wurde getoppt, so dass er direkt hinter der Abschlagsmarkierung des Damenabschlags zur Ruhe kam. Diese Markierung stört nun den beabsichtigten Raum des Schwungs. Regel 15. 2A definiert als Ausnahme (damit kein bewegliches Hemmnis) eine Abschlagsmarkierung, wenn von diesem Abschlag gespielt werden soll. Da es sich hier aber um eine Markierung eines anderen Abschlags handelt, darf man diese für den Schwung/Schlag entfernen. Nun die Frage, wenn ich diese Markierung entfernen, und nicht exakt an die selbe Stelle zurück positionieren, verändere ich damit im Turnier die Abschlagsbedingungen für alle Spielerinnen die nach mir von diesem Abschlag spielen. Es mag jetzt bei wenigen Millimetern oder vielleicht auch 1 cm nicht wirklich ausschlaggebend sein, aber regelkonform ist es eigentlich auch nicht. Es steht mir als Spieler nicht zu, die Bedingungen des Wettspiels zu verändern. In der kleinen Diskussion nach der Runde mit den anderen Flights war der allgemeine Tenor dann: „Ach komm schon, du wirst wohl in der Lage sein die Markierung an die selbe Stelle zurück zu stecken“
Das ist sicher richtig, weil mir der Umstand bewusst ist was ich damit verändern würde, aber vielleicht ist das nicht jeder.

Es ist vollkommen korrekt das die Abschlagmarkierungen auf anderen Abschlägen bewegliche Hemmnisse sind. Nach Regel 15.2 dürfen diese entfernt werden und sollten dann selbstverständlich wieder zurückgesteckt werden.

In DGV- oder Verbandswettspielen ist es üblich, dass nicht benötigte Abschlagmarkierungen durch die Spielleitung entfernt werden, welches den beschriebenen Zufall schon einmal verringern würde. Zudem wird an allen benötigten Abschlägen mit einem (oder mehrere / je nach Spieltag) kleinen Sprühpunkt (außen / vorne) die Stelle markiert, so dass diese einfach wieder rekonstruiert werden kann.

Ist das nicht geschehen, so sollte der Spieler entsprechend seiner angemessenen Einschätzung die Lage der Abschlagmarkierung wieder herstellen. Und selbst ein Unterschied von 1-2 Zentimeter bestehen sollte, so hat dieses keinen Einfluss auf das Spiel der weiteren Turnierteilnehmerinnen... (tk)

#golfregeln #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Danke für die sehr gute Erklärung 👍

Rein theoretisch kann man das Problem der möglichst genauen Re-Platzierung dadurch lösen, dass man vor dem Entfernen die Position der Abschlag-Markierung beispielsweise mit Ballmarkern oder anderen, den Schwung und Stand nicht störenden Utensilien wie kleinen Tees markiert.

Darf das Schild mit der Bahnbeschreibung entfernt werden, wenn es zu nah an der Abschlagmarkierung ist ?🤔

2 Wochen her
Golf Rules

Und weil wir gerade dabei sind - hier noch ein Kunstwerk von Peter mit folgender Frage: "ich habe eine Frage zum Abschlag (T-Box) Gem. Regel darf man seinen Ball innerhalb von 2 Schlägerlängen hinter die abgesteckten Markierungen aufteen. Ist der Bereich immer rechtwinklig zur vorderen Abschlagslinie definiert oder darf man auch schräg seitlich aufteen?"

Sowohl das Diagramm im Regelbuch unter Regel 6.2b "Regeln für den Abschlag" als auch die Definition ist hier zweifelsfrei: der Abschlag ist ein Rechteck mit zwei Schlägerlängen Tiefe. Und ein kleiner Blick zurück in den Geometrieunterricht hilft zu erkennen, dass ein Rechteck (ein Orthogon) ein ebenes Viereck ist, dessen Innenwinkel alle rechte Winkel sind. (tk)

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Und weil wir gerade dabei sind - hier noch ein Kunstwerk von Peter mit folgender Frage: ich habe eine Frage zum Abschlag (T-Box) Gem. Regel darf man seinen Ball innerhalb von 2 Schlägerlängen hinter die abgesteckten Markierungen aufteen. Ist der Bereich immer rechtwinklig zur vorderen Abschlagslinie definiert oder darf man auch schräg seitlich aufteen?

Sowohl das Diagramm im Regelbuch unter Regel 6.2b Regeln für den Abschlag als auch die Definition ist hier zweifelsfrei: der Abschlag ist ein Rechteck mit zwei Schlägerlängen Tiefe. Und ein kleiner Blick zurück in den Geometrieunterricht hilft zu erkennen, dass ein Rechteck (ein Orthogon) ein ebenes Viereck ist, dessen Innenwinkel alle rechte Winkel sind. (tk)

#golfregeln #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Ball innerhalb von 2 Schlägerlängen im Rechteck 90 Grad, selber kann man außerhalb stehen.

Muss der Ball beim Abschlag in Spielrichtung gespielt werden, d.h. mit dem Abschlag die Linie zwischen den Markierungen überqueren oder darf innerhalb der Teebox in jede Richtung gespielt werden?

2 Wochen her
Golf Rules

Birgid fragte uns per Mail an "fragen@golf-rules.com": "Darf eine Golfspielerin zur Ausrichtung für den nächsten Schlag auf dem Platz, im Turnier, die Richtung vor ihrem Ball mit ihrem Schläger kennzeichnen indem sie einfach den Schläger über den Rasen zieht und so für kurze Zeit ein sichtbares Zeichen hat, wie die Richtung für ihren Schlag aussieht? Wir sind uns alle im klaren, dass man keine künstlichen Hilfsmittel wie Sticks oder Stäbe hinlegen darf, aber was ist mit einer sozusagen künstlich gezogene Linie im Fairway, die nach ein 2 Minuten auch wieder verschwunden ist?"

Wie in Regel 8.1 "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen" beschrieben ist der Grundsatz „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“ einzuhalten. Die Regel schränkt die Möglichkeiten eines Spielers ein, folgende geschützte „Bedingungen die den Schlag beeinflussen“ (überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes) für seinen nächsten Schlag zu verbessern:
- Die Lage des ruhenden Balls,
- den Raum seines beabsichtigten Stands,
- den Raum seines beabsichtigten Schwungs,
- seine Spiellinie und
- den Erleichterungsbereich, in dem er einen Ball droppen oder hinlegen wird.

Insofern ist das absichtliche Anzeige der Spiellinie - und wenn auch nur ein paar Sekunden möglich ist - ein Verstoß gegen diese Regel und bedeutet die Grundstrafe. Die Veränderung der Bodenoberfläche ermöglicht auch nach R8.1c kein "heilen" der zuvor durchgeführten Aktion.(tk)

#golfrules #golfregeln
... MehrWeniger

Birgid fragte uns per Mail an fragen@golf-rules.com: Darf eine Golfspielerin zur Ausrichtung für den nächsten Schlag auf dem Platz, im Turnier, die Richtung vor ihrem Ball mit ihrem Schläger kennzeichnen indem sie einfach den Schläger über den Rasen zieht und so für kurze Zeit ein sichtbares Zeichen hat,  wie die Richtung für ihren Schlag aussieht? Wir sind uns alle im klaren, dass man keine künstlichen Hilfsmittel wie Sticks oder Stäbe hinlegen darf, aber was ist mit einer sozusagen künstlich gezogene Linie im Fairway, die nach ein 2 Minuten auch wieder verschwunden ist?

Wie in Regel 8.1 Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen beschrieben ist der Grundsatz „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“ einzuhalten. Die Regel schränkt die Möglichkeiten eines Spielers ein, folgende geschützte „Bedingungen die den Schlag beeinflussen“ (überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes) für seinen nächsten Schlag zu verbessern: 
- Die Lage des ruhenden Balls, 
- den Raum seines beabsichtigten Stands, 
- den Raum seines beabsichtigten Schwungs, 
- seine Spiellinie und
- den Erleichterungsbereich, in dem er einen Ball droppen oder hinlegen wird.

Insofern ist das absichtliche Anzeige der Spiellinie - und wenn auch nur ein paar Sekunden möglich ist - ein Verstoß gegen diese Regel und bedeutet die Grundstrafe. Die Veränderung der Bodenoberfläche ermöglicht auch nach R8.1c kein heilen der zuvor durchgeführten Aktion.(tk)

#golfrules #golfregeln

Auf Facebook kommentieren

Interessant was Spieler sich so alles ausdenken… Danke für die Frage und für die Antwort. Immer sehr lehrreich!

Wie seht ihr das: Wird es über kurz oder lang ganz offiziell erlaubt sein, zumindest gewisse Hilfen zum Ausrichten zu verwenden? So, wie etwa auf dem Grün eine Linie auf dem Ball, die hilft, den Ball auf der Spiellinie auszurichten? Ich vermute, das war ursprünglich nicht erlaubt und erst mit dem fortwährenden Gebrauch eingeführt worden. So könnte ich mir in der Zukunft eine Lockerung der Regeln betr. der einer Verwendung von Ausrichtungshilfen auch außerhalb des Grüns denken.

2 Wochen her
Golf Rules

Toni wollte in der golfstun.de wissen:

"Wie ist zu verfahren wenn der Ball im blau gesteckten Bereich nicht gefunden wird? (…jedoch sicher ist dass der Ball in diesem Feld sich befindet.)"

Wenn der Ball eines Spielers nicht gefunden wird und es ist bekannt oder so gut wie sicher, dass er in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz liegt, darf der Spieler diese Erleichterungsmöglichkeit anstelle der Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen:

Der Spieler darf Erleichterung nach den Regeln 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, um auf diese Weise Erleichterung in Anspruch zu nehmen ist der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden. Dies gilt auch, wenn er anschließend vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Aber: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen.

#golfrules #rulesofgolf #golfregeln
... MehrWeniger

Toni wollte in der golfstun.de wissen:

Wie ist zu verfahren wenn der Ball im blau gesteckten Bereich nicht gefunden wird? (…jedoch sicher ist dass der Ball in diesem Feld sich befindet.)

Wenn der Ball eines Spielers nicht gefunden wird und es ist bekannt oder so gut wie sicher, dass er in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz liegt, darf der Spieler diese Erleichterungsmöglichkeit anstelle der Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen: 

Der Spieler darf Erleichterung nach den Regeln 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, um auf diese Weise Erleichterung in Anspruch zu nehmen ist der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden. Dies gilt auch, wenn er anschließend vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Aber: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen.

#golfrules #rulesofgolf #golfregeln

Auf Facebook kommentieren

Danke für die sehr gute Erklärung 👍

3 Wochen her
Golf Rules

In der Golfstun.de wurden wir gefragt:

"Hallo, ich habe gestern ein Turnier gespielt. Mein Flightpartner hat einen seiner Abschläge auf kurz gemähtes Gras in die Nähe einer anderen Spielbahn gespielt. Bis wir an dem Punkt ankamen, ist der Vorflight an der Stelle vorbeigegangen.
Nachdem wir den gespielten Ball nun nicht finden konnten, hat mein Flightpartner behautet, dass es eine Regel gibt, die besagt, dass er straffrei einen Ball droppen könne, da es offensichtlich ist, dass der Vorflight den Ball aufgenommen hat. Ansonsten hätten wir seinen Ball finden müssen, da er im offene Gelände lag.
Gibt es so eine Regel? Vielen Dank für die Beantwortung. Gruß Richard"

Hier kommt es darauf an. Ist es bekannt oder so gut wie sicher (95%), dass der Ball dort lag (und das muss Dein Spielpartner ehrlich mit sich selbst ausmachen), kann er nach R9.6, 14.2 den Ball (oder falls nicht wiederzuerlangen auch einen neuen) den Ball zurücklegen. Das ist straflos. Das Problem ist "bekannt oder so gut wie sicher". Das ist es ehrlicherweise selten. Und dann sind wir bei R9.1, der Ball ist zu spielen, wie er liegt, ist er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden, ist er verloren, R18.2a, es ist dann nach R18.2b zu verfahren und ein neuer Ball mit Schlag und Distanzverlust und einem Strafschlag von letzten Ort zu spielen. Im Stableford könnte das Loch auch gestrichen werden aber das ist ein anderes Thema.

#golfrules #golfregeln #rulesofgolf
... MehrWeniger

In der Golfstun.de wurden wir gefragt:

Hallo, ich habe gestern ein Turnier gespielt. Mein Flightpartner hat einen seiner Abschläge auf kurz gemähtes Gras in die Nähe einer anderen Spielbahn gespielt. Bis wir an dem Punkt ankamen, ist der Vorflight an der Stelle vorbeigegangen.
Nachdem wir den gespielten Ball nun nicht finden konnten, hat mein Flightpartner behautet, dass es eine Regel gibt, die besagt, dass er straffrei einen Ball droppen könne, da es offensichtlich ist, dass der Vorflight den Ball aufgenommen hat. Ansonsten hätten wir seinen Ball finden müssen, da er im offene Gelände lag.
Gibt es so eine Regel? Vielen Dank für die Beantwortung. Gruß Richard

Hier kommt es darauf an. Ist es bekannt oder so gut wie sicher (95%), dass der Ball dort lag (und das muss Dein Spielpartner ehrlich mit sich selbst ausmachen), kann er nach R9.6, 14.2 den Ball (oder falls nicht wiederzuerlangen auch einen neuen) den Ball zurücklegen. Das ist straflos. Das Problem ist bekannt oder so gut wie sicher. Das ist es ehrlicherweise selten. Und dann sind wir bei R9.1, der Ball ist zu spielen, wie er liegt, ist er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden, ist er verloren, R18.2a, es ist dann nach R18.2b zu verfahren und ein neuer Ball mit Schlag und Distanzverlust und einem Strafschlag von letzten Ort zu spielen. Im Stableford könnte das Loch auch gestrichen werden aber das ist ein anderes Thema.

#golfrules #golfregeln #rulesofgolf

Auf Facebook kommentieren

Erst gehabt Montag im Turnier,Flight da lang gestiefelt wo ich meinen Ball hin gespielt habe,Ball weg,hab mir einen Strich gemacht und gut ist,gibt eh keiner aus Angst zu den Ball mitgenommen zu haben.🙈

Zu dem vorherigen Flight: Bevor ich meinen Ball spiele, schaue ich ob es meiner ist . Ist er sofort zu erkennen, spiele ich ihn. Falls ich ihn aufnehmen muss , um zu identifizieren, wird die Stelle markiert und ich hole meinen Zähler dazu. Ist es nicht meiner , lege ich ihn wieder zurück und halte es auch aus Gründen der Etikette für sinnvoll , meinen nachfolgenden Flight zu signalisieren, der Ball liegt hier. Regel und Etikette wird oft außer acht gelassen. Also gilt die Regel, wie sie angegeben wurde.

Wer im Turnier vermeintliche Fundbälle aufhebt, gehört aber auch geteert und gefedert!

3 Wochen her
Golf Rules

Von Paul kam dann noch eine Frage zu einem meiner (Thomas) Lieblingsthemen: "ein Golfpartner spielt im Turnier immer den gleichen Ball ohne ihn zu kennzeichnen. Nachdem er einen provisorischen Ball gespielt hat. Findet er immer den ersten Ball. Gegen welche Regel verstößt er? Ich habe die Vermutung das die Regel 18.3 c anzuwenden ist."

"Lieblingsthema" deshalb, warum ich nicht verstehe, warum nur so wenige Spieler ihren Ball individuell markieren. Denn es gibt viele Regeln, die verlangt, dass ein Ball vom Spieler identifiziert werden muss. In Regel 7.2 sind u.a. folgende Möglichkeiten aufgeführt:
- Durch den Spieler oder jeden, der einen Ball in Situationen zur Ruhe kommen sieht, in denen es bekannt ist, dass es sich um den Ball des Spielers handelt.
- Durch ein sichtbares Kennzeichen des Spielers auf dem Ball (siehe Regel 6.3a).
- Indem ein Ball mit gleicher Marke, Typ, Nummer und in dem Zustand des Balls des Spielers in einem Bereich gefunden wird, in dem der Ball des Spielers vermutet wird (aber dies gilt nicht, wenn ein gleicher Ball in demselben Bereich liegt und es nicht möglich ist, festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist).

Und genau der letzte Satz führt zur Frage von Paul. Ist nämlich der provisorische Ball des Spielers nicht von seinem ursprünglichen Ball zu unterscheiden, dann kommt Regel 18.3c(2) zu tragen. Hier heißt es, dass wenn ein Spieler einen provisorischen Ball an dieselbe Stelle gespielt wie den ursprünglichen Ball und er diese beiden Bälle nicht voneinander unterscheiden kann, es zwei Möglichkeiten gibt:
- Wenn nur einer der Bälle auf dem Platz gefunden wird, wird dieser Ball als der provisorische Ball behandelt, der dann im Spiel ist.
- Wenn beide Bälle auf dem Platz gefunden werden, muss der Spieler einen der Bälle auswählen, der als provisorischer Ball betrachtet wird und dann im Spiel ist. Der andere Ball gilt als verloren und darf nicht gespielt werden.

Insofern ziemlich "dumm gelaufen" und ein schönes Beispiel dafür, warum jeder "mitdenkende Amateur" und ausnahmslos jeder Profi (wie hier auf dem Bild aus dem Instagram-Account von Bernd Wiesberger) den Ball zumindest mit einem kleinen Strich, Punkt oder anderer individueller Kennzeichnung markieren (und auch Unterschiede zwischen Originalball und provisorischen Ball) sollte.

Und das macht spätestens ab jetzt auch jeder Leser von Golf Rules... (tk)

#golfrules #golfregeln
... MehrWeniger

Von Paul kam dann noch eine Frage zu einem meiner (Thomas) Lieblingsthemen: ein Golfpartner spielt im Turnier immer den gleichen Ball ohne ihn zu kennzeichnen. Nachdem er einen provisorischen Ball gespielt hat. Findet er immer den ersten Ball. Gegen welche Regel verstößt er? Ich habe die Vermutung das die Regel 18.3 c anzuwenden ist.

Lieblingsthema deshalb, warum ich nicht verstehe, warum nur so wenige Spieler ihren Ball individuell markieren. Denn es gibt viele Regeln, die verlangt, dass ein Ball vom Spieler identifiziert werden muss. In Regel 7.2 sind u.a. folgende Möglichkeiten aufgeführt:
- Durch den Spieler oder jeden, der einen Ball in Situationen zur Ruhe kommen sieht, in denen es bekannt ist, dass es sich um den Ball des Spielers handelt. 
- Durch ein sichtbares Kennzeichen des Spielers auf dem Ball (siehe Regel 6.3a).
- Indem ein Ball mit gleicher Marke, Typ, Nummer und in dem Zustand des Balls des Spielers in einem Bereich gefunden wird, in dem der Ball des Spielers vermutet wird (aber dies gilt nicht, wenn ein gleicher Ball in demselben Bereich liegt und es nicht möglich ist, festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist). 

Und genau der letzte Satz führt zur Frage von Paul. Ist nämlich der provisorische Ball des Spielers nicht von seinem ursprünglichen Ball zu unterscheiden, dann kommt Regel 18.3c(2) zu tragen. Hier heißt es, dass wenn ein Spieler einen provisorischen Ball an dieselbe Stelle gespielt wie den ursprünglichen Ball und er diese beiden Bälle nicht voneinander unterscheiden kann, es zwei Möglichkeiten gibt:
- Wenn nur einer der Bälle auf dem Platz gefunden wird, wird dieser Ball als der provisorische Ball behandelt, der dann im Spiel ist.
- Wenn beide Bälle auf dem Platz gefunden werden, muss der Spieler einen der Bälle auswählen, der als provisorischer Ball betrachtet wird und dann im Spiel ist. Der andere Ball gilt als verloren und darf nicht gespielt werden. 

Insofern ziemlich dumm gelaufen und ein schönes Beispiel dafür, warum jeder mitdenkende Amateur und ausnahmslos jeder Profi (wie hier auf dem Bild aus dem Instagram-Account von Bernd Wiesberger) den Ball zumindest mit einem kleinen Strich, Punkt oder anderer individueller Kennzeichnung markieren (und auch Unterschiede zwischen Originalball und provisorischen Ball) sollte. 

Und das macht spätestens ab jetzt auch jeder Leser von Golf Rules... (tk)

#golfrules #golfregeln

Auf Facebook kommentieren

Vielen Dank 👍 Super genau erklärt! Mir war diese Regel in der strengen Konsequenz vorher nicht klar.

Nehmen wir mal an, „Stefan Streuer“ spielt jeden Tag seinen Heimatplatz, immer einen Ball der gleichen Sorte, immer mit seinem individuellem Logo drauf und aus Aberglauben sogar immer die gleiche Nummer (nur beim provisorischen Ball nimmt er eine andere Farbe). Er verliert jede Runde 2 bis 3 Bälle im Gelände. Wie verhält es sich, wenn er zu der Stelle kommt, an dem sein Ball liegen müsste, und dort 2 identische Bälle innerhalb eines Meters liegen? Noch dazu einer wie aufgeteet oben auf dickem Semirough und der andere tief unten in genau diesem Semirough. Wie wird entschieden welcher Ball der „aktuelle“ Ball ist?

Wobei sich mir eine andere Frage stellt: es geht ja um deine Raten und den provisorischen, die beide an der gleichen Stelle gefunden werden. Wiesberger markiert jeden Ball gleich - damit hat er doch das selbe Problem?

Meine sind individuell bedruckt, hat den smarten Nebeneffekt, dass wenn sie „irgendwann“ mal von anderen gefunden werden, geben die sie mir zurück 😄 Als provisorischen spiele ich nie einen mit gleicher Nummer. Damit können sie auch immer unterschieden werden.

3 Wochen her
Golf Rules

Fehler passieren - so wie am Donnerstag auf der Wells Fargo Championship. Denn ein Ball eines Spielers gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben. Allerdings ist entscheidend, dass die Suchzeit erst dann startet, wenn der Spieler oder sein Caddie den "Suchbereich" erreicht haben.

Da das Erreichen des richtigen Suchbereiches in dem geschilderten Fall an Loch 10 von Garcia aber wohl vom Referee missverständlich interpretiert wurde, war auch die Zeitnahme nicht korrekt und der gefundene Ball konnte nicht gespielt werden. Folglich droppte der Spanier nach R17.1d(2) "Erleichterung auf der Linie zurück" mit einem Strafschlag und rettet trotzdem das Par.

Vielleicht bemerkenswert: mit der Richtigstellung des Regelvorfalls wurde auch noch einmal von der PGA Tour abschließend erklärt, dass sich an dem Score allerdings nichts ändert. (tk)

#golfrules #golfregeln
... MehrWeniger

Fehler passieren - so wie am Donnerstag auf der Wells Fargo Championship. Denn ein Ball eines Spielers gilt als verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach ihm begonnen haben. Allerdings ist entscheidend, dass die Suchzeit erst dann startet, wenn der Spieler oder sein Caddie den Suchbereich erreicht haben.

Da das Erreichen des richtigen Suchbereiches in dem geschilderten Fall an Loch 10 von Garcia aber wohl vom Referee missverständlich interpretiert wurde, war auch die Zeitnahme nicht korrekt und der gefundene Ball konnte nicht gespielt werden. Folglich droppte der Spanier nach R17.1d(2) Erleichterung auf der Linie zurück mit einem Strafschlag und rettet trotzdem das Par. 

Vielleicht bemerkenswert: mit der Richtigstellung des Regelvorfalls wurde auch noch einmal von der PGA Tour abschließend erklärt, dass sich an dem Score allerdings nichts ändert. (tk)

#golfrules #golfregeln

Auf Facebook kommentieren

So wie es sich liest, wurde nicht wirklich miteinander geredet. Also bevor die Sache auf einen Regelball rausläuft (eher aber eine sogenannte 2. Meinung), sollte vorher der Sachverhalt geklärt sein. Der erste Fehler lag beim Referee, der die Uhr nach einer Mutmaßung startete. Jetzt könnte der Spieler aber auch die total einfache Frage 'Wann hast Du denn die Uhr gestartet?" stellen, und der Vorfall wäre auch lösbar gewesen.

Hätte Garcia auf einen Regelball bestehen können? Oder muss man die Tatsachenentscheidung des Regeloffiziellen hinnehmen?

3 Wochen her
Golf Rules

Bereit für Eure Live-Fragen! Wer kommt rum? ... MehrWeniger

Bereit für Eure Live-Fragen! Wer kommt rum?Image attachmentImage attachment
3 Wochen her
Golf Rules

Kennt Ihr das - Ihr sitzt auf der Clubhausterrasse und am Nachbartisch wird fleißig über die Runde gesprochen? Und wenn das zudem noch in einer solchen Lautstärke passiert und der Erzähler dabei einen Fall schildert, der mir nicht nur als Mitbewerber sondern zudem auch noch als einigermaßen Regelkundiger die Haare zu Berge stehen lässt, da muss man sich zwangsweise in das Gespräch einmischen, um unmittelbar und direkt die passende Regelauskunft an den Mitbewerber und dessen in den Bann gezogene Tischnachbarn zu richten. 🙂 (natürlich verbunden mit der Hoffnung, dass im nächsten Wettspiel dann "alles besser" wird)

Was war passiert? Der "Erzähler" schlug seinen Ball auf einem Loch mit einem langen Schlag an eine unübersichtliche Stelle über die Büsche ins Aus. Mit mehr oder weniger großer Hoffnung wurde der Ball durch die Spielgruppe in den Büschen und dann anschließend auch im Aus gesucht. Nach längerer Suchzeit meinte der Spieler dann, dass er schon mal zurückgehen werde um einen provisorischen Ball zu spielen.

Ein zufällig anwesendes Mitglied der Spielleitung verneinte dieses, da der Ball nicht innerhalb der zulässigen Suchzeit gefunden wurde und merkte an, dass der dann folgende Schlag dann nach Regel 18.2 "Ball verloren oder Aus: Erleichterung mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust muss in Anspruch genommen werden" erfolgen würde.

Eigentlich eine häufig vorkommende und nicht außergewöhnliche Spielsituation, von der man in einem Ligaspiel ausgehen kann, dass alle Mitwirkenden diese regelkonform abwickeln können. Allerdings vergaß der Mitspieler von anderen Tisch bei seiner Beschreibung der Situation ein paar der oben genannten Fakten. Am Besten dabei gefiel mit der Satz eines Tischnachbarn "der Marshall (!) hätte Dir nachweisen müssen, dass Du schon länger als drei Minuten gesucht hast".

Dazu folgende Anmerkungen, die viele unserer Leser durch die zahlreichen Beiträge hoffentlich schon verinnerlicht haben:
- Ein Marshal hat keinerlei Befugnisse, wenn dieser nicht explizit Teil der Spielleitung oder durch diese beauftragt ist; in dem geschilderten Fall handelte es sich zudem um ein Mitglied der Spielleitung (gekennzeichnet durch ein Schild an dem Cart).
- Ein Ball ist verloren, wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden ist (Regel 18.2a(1))
- Wenn ein Ball verloren oder im Aus ist, muss der Spieler Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde (Regel 18.2b)
- Von Spielern wird erwartet, zu erkennen, wann sie gegen eine Regel verstoßen haben und bei der Anwendung ihrer eigenen Strafen ehrlich zu sein (Regel 1.3b(1)). Ist es erforderlich, eine Tatfrage zu entscheiden, ist der Spieler dafür verantwortlich, nicht nur seine eigenen Kenntnisse des Sachverhalts zu berücksichtigen, sondern auch alle anderen in angemessener Weise verfügbaren Informationen.

Mein Vorschlag am Tisch, dann demnächst doch einfach selber eine Stoppuhr zu nutzen, um damit nicht in Gefahr zu geraten einen außerhalb der Suchzeit gefundenen Ball als "falschen Ball" weiterzuspielen, wurde mit vier absoluten KO-Argumenten gekontert: 1) man sei ja kein Profi, 2) es gehe hier ja nicht um Millionen, 3) es sein ja nur ein Ligaspiel und 4) man möge ja auch Spaß haben...".

Sicherlich alles nachvollziehbar in einer Privatrunde. Aber wenn man den Anspruch hat seine Golfmannschaft in einem Landesverband-Ligaspiel zu vertreten, so darf man auch Ehrlichkeit und Regelkonformität beim Golfspiel erwarten. Vielleicht hilft es ja - an diesem Wochenende sieht man sich ja wieder... (tk)

#golfrules #golfregeln
... MehrWeniger

Kennt Ihr das - Ihr sitzt auf der Clubhausterrasse und am Nachbartisch wird fleißig über die Runde gesprochen? Und wenn das zudem noch in einer solchen Lautstärke passiert und der Erzähler dabei einen Fall schildert, der mir nicht nur als Mitbewerber sondern zudem auch noch als einigermaßen Regelkundiger die Haare zu Berge stehen lässt, da muss man sich zwangsweise in das Gespräch einmischen, um unmittelbar und direkt die passende Regelauskunft an den Mitbewerber und dessen in den Bann gezogene Tischnachbarn zu richten. :-) (natürlich verbunden mit der Hoffnung, dass im nächsten Wettspiel dann alles besser wird)

Was war passiert? Der Erzähler schlug seinen Ball auf einem Loch mit einem langen Schlag an eine unübersichtliche Stelle über die Büsche ins Aus. Mit mehr oder weniger großer Hoffnung wurde der Ball durch die Spielgruppe in den Büschen und dann anschließend auch im Aus gesucht. Nach längerer Suchzeit meinte der Spieler dann, dass er schon mal zurückgehen werde um einen provisorischen Ball zu spielen. 

Ein zufällig anwesendes Mitglied der Spielleitung verneinte dieses, da der Ball nicht innerhalb der zulässigen Suchzeit gefunden wurde und merkte an, dass der dann folgende Schlag dann nach Regel 18.2 Ball verloren oder Aus: Erleichterung mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust muss in Anspruch genommen werden erfolgen würde.

Eigentlich eine häufig vorkommende und nicht außergewöhnliche Spielsituation, von der man in einem Ligaspiel ausgehen kann, dass alle Mitwirkenden diese regelkonform abwickeln können. Allerdings vergaß der Mitspieler von anderen Tisch bei seiner Beschreibung der Situation ein paar der oben genannten Fakten. Am Besten dabei gefiel mit der Satz eines Tischnachbarn der Marshall (!) hätte Dir nachweisen müssen, dass Du schon länger als drei Minuten gesucht hast.

Dazu folgende Anmerkungen, die viele unserer Leser durch die zahlreichen Beiträge hoffentlich schon verinnerlicht haben: 
- Ein Marshal hat keinerlei Befugnisse, wenn dieser nicht explizit Teil der Spielleitung oder durch diese beauftragt ist; in dem geschilderten Fall handelte es sich zudem um ein Mitglied der Spielleitung (gekennzeichnet durch ein Schild an dem Cart).
- Ein Ball ist verloren, wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden ist (Regel 18.2a(1))
- Wenn ein Ball verloren oder im Aus ist, muss der Spieler Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen oder einen anderen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde (Regel 18.2b)
- Von Spielern wird erwartet, zu erkennen, wann sie gegen eine Regel verstoßen haben und bei der Anwendung ihrer eigenen Strafen ehrlich zu sein (Regel 1.3b(1)). Ist es erforderlich, eine Tatfrage zu entscheiden, ist der Spieler dafür verantwortlich, nicht nur seine eigenen Kenntnisse des Sachverhalts zu berücksichtigen, sondern auch alle anderen in angemessener Weise verfügbaren Informationen.

Mein Vorschlag am Tisch, dann demnächst doch einfach selber eine Stoppuhr zu nutzen, um damit nicht in Gefahr zu geraten einen außerhalb der Suchzeit gefundenen Ball als falschen Ball weiterzuspielen, wurde mit vier absoluten KO-Argumenten gekontert: 1) man sei ja kein Profi, 2) es gehe hier ja nicht um Millionen, 3) es sein ja nur ein Ligaspiel und 4) man möge ja auch Spaß haben....

Sicherlich alles nachvollziehbar in einer Privatrunde. Aber wenn man den Anspruch hat seine Golfmannschaft in einem Landesverband-Ligaspiel zu vertreten, so darf man auch Ehrlichkeit und Regelkonformität beim Golfspiel erwarten. Vielleicht hilft es ja - an diesem Wochenende sieht man sich ja wieder... (tk)

#golfrules #golfregeln

Auf Facebook kommentieren

Aus dem Leben eines Golfers und echt spannend geschrieben! Genauso spielt es sich leider oft ab. Zum Mannschaftssport sollte immer auch Regelkunde trainiert werden.

Braucht man für Ligaspiele nicht die Platzreife…?😀

Gut beschrieben und leider ab und zu der Fall. Mir bleibt die Hoffnung, dass die Mehrzahl der Spieler bei Turnieren dies anders handhabt und integer handelt.

Sehr nervig solche Spieler und dieses Verhalten. Zudem halte sie die darauffolgende Flights auf ! 🤔 The spirit of the Game …..

Bei den Regelanwendungen zeigt sich ob die Lady eine Lady und der Gentlemen ein Gentlemen ist.

Dankeschön für die sehr gute Erklärung der Regel. 👍

Wir hatten unlängst eine ähnliche Situation im Turnier: Der Abschlag der Spielerin landete höchstwahrscheinlich in einem dichten Gebüsch. Auf meine Bitte hin spielte sie einen provisorischen Ball, da der Ball in diesem Gebüsch eher nicht auffindbar ist. Wir haben die Umgebung und das Gebüsch, soweit das möglich war, abgesucht, den Ball in der Tat aber nicht finden können. Die Spielerin hat schließlich mit ihren provisorischen Ball weitergespielt. In unserem Fall bestand nicht die Gefahr, dass der Ball im Aus sein könnte - diese Grenze ist an dieser Stelle nicht gegeben. Die ursprüngliche Idee der Spielerin war es, dass sie den Ball „einfach für unspielbar erklären“ und unter Hinzurechnung eines Strafschlags vor dem Gebüsch einen neuen Ball droppen und ins Spiel bringen könne. Ich verstehe die Regel 18.2 allerdings so, dass man nicht nur wissen muss, dass der Ball im Gebüsch liegt, sondern ihn dort auch auffinden und identifizieren muss, um den Ball für unspielbar zu erklären und so zu verfahren, wie es die Mitspielerin dachte.

Tipp! Einfach ein Regelbuch ins Bag packen. Dann ist man schon mal auf der richtigen Seite! Oder ein Vermerk auf der Scorekarte machen und im Clubheim nach dem Turnier klären!

In Optimismus we trust 🙄

Thomas Köhler , warum Unterhalts Du Dich mit Nichtgolfer über Golfregeln???

View more comments

3 Wochen her
Golf Rules

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln und am Wochenende noch nichts vor? Dann stellt sie doch live auf der Rheingolf on the Green Hannover im Hainhaus Golfpark. Kommt vorbei und wir halten ein nettes Pläuschchen über Golf und die Welt... ... MehrWeniger

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln und am Wochenende noch nichts vor? Dann stellt sie doch live auf der Rheingolf on the Green Hannover im Hainhaus Golfpark. Kommt vorbei und wir halten ein nettes Pläuschchen über Golf und die Welt...
3 Wochen her
Golf Rules

In der „Regelfrage der Woche“ widmet sich DGV-Regelexperte Dietrich von Garn einer „Regelproblematik“. Diesmal geht es um Norbert Nochmal, der wiederholt in einen quer übers Fairway laufenden Wassergraben schlägt.

www.golf.de/news/i9530_1.html
... MehrWeniger

3 Wochen her
Golf Rules

Frank wollte über golfstun.de wissen:

"Ich habe einen 2 Seiten Chipper. Neulich auf der Runde sagte mir ein Mitspieler, das diese nicht erlaubt sein. Mein Kenntnisstand war der, das dieser als 2 Schläger zählt. Da ich nit so viele Schläger im Bag habe, dachte ich das dies kein Problem wäre.
Was ist jetzt richtig? Ich kann im Netz nichts finden."

Schläger, die auf der Runde benutzt werden müssen den Ausrüstungsregeln entsprechen, R4.1. Wird mit einem nicht zugelassenen Schläger ein Schlag ausgeführt fällt schon beim ersten Verstoß Disqualifikation an.

Ein Chipper mit zwei Schlagflächen ist kein zugelassener Schläger. Zu Schlagflächen heißt es in den Ausrüstungsregeln in Teil 2, 4d: "Der Schlägerkopf darf nur eine Schlagfläche haben, ausgenommen Putter mit zwei Schlagflächen, deren Eigenschaften gleich sind und die sich gegenüberliegen". Jetzt könnte man auf die Idee kommen, einfach einen Puttergriff zu montieren und den Chipper als Putter mitzuführen, aber, hier kommen dann Einschränkungen in der Länge und in der Neigung der Schlagfläche ins Spiel, die dieses Vorgehen unterbinden.

Von daher: ein Chipper mit zwei Schlagflächen ist nicht zulässig, seine Nutzung führt zum DQ.

#golfrules #golfregeln #rulesofgolf
... MehrWeniger

Frank wollte über golfstun.de wissen:

Ich habe einen 2 Seiten Chipper. Neulich auf der Runde sagte mir ein Mitspieler,  das diese nicht erlaubt sein. Mein Kenntnisstand war der, das dieser als 2 Schläger zählt. Da ich nit so viele Schläger im Bag habe, dachte ich das dies kein Problem wäre.
Was ist jetzt richtig? Ich kann im Netz nichts finden.

Schläger, die auf der Runde benutzt werden müssen den Ausrüstungsregeln entsprechen, R4.1. Wird mit einem nicht zugelassenen Schläger ein Schlag ausgeführt fällt schon beim ersten Verstoß Disqualifikation an.

Ein Chipper mit zwei Schlagflächen ist kein zugelassener Schläger. Zu Schlagflächen heißt es in den Ausrüstungsregeln in Teil 2, 4d: Der Schlägerkopf darf nur eine Schlagfläche haben, ausgenommen Putter mit zwei Schlagflächen, deren Eigenschaften gleich sind und die sich gegenüberliegen. Jetzt könnte man auf die Idee kommen, einfach einen Puttergriff zu montieren und den Chipper als Putter mitzuführen, aber, hier kommen dann Einschränkungen in der Länge und in der Neigung der Schlagfläche ins Spiel, die dieses Vorgehen unterbinden.

Von daher: ein Chipper mit zwei Schlagflächen ist nicht zulässig, seine Nutzung führt zum DQ.

#golfrules #golfregeln #rulesofgolfImage attachmentImage attachment

Auf Facebook kommentieren

Stellt sich mir prompt die Frage: Warum um alles in der Welt wird dann ein solcher Schläger überhaupt gebaut und verkauft??? Und wenn schon denn schon, so würde ich von der Firma erwarten, dass diese ausdrücklich darauf hinweist, dass der Schläger nicht den Regeln entspricht und daher im Turnier nicht zu benutzen ist.

Danke für diese Erklärung, war mir bisher nicht bewusst 👍

Ich hatte diesen Chipper auch mal bis ich hier vor ein paar Jahren schon mal gelesen hatte, dass er nicht zugelassen ist. War aber sehr praktisch auf Parkland-Plätzen wenn der Ball an einem Baum lag und für Rechtshänder nicht wirklich gut spielbar war :).

Richtig chippen üben… 😜

3 Wochen her
Golf Rules

Die fleißigen Greenkkeper bringen im Moment den Platz für die bevorstehende Saison in Schuss - da gehören auch ausgiebige Schnittarbeiten an Sträuchern und Büsche dazu. Die Wettspiele sind jedoch schon gestartet und ab und zu kann es mal vorkommen, dass sich Ball und abgeschnittene Äste in die Quere kommen. Und dann?

Blätter, Zweige und Stöcke sind nach Definition "loser hinderliche Naturstoffe" und dürften entfernt werden. Das ist aber manchmal unmöglich. Aber angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist, gilt auch zusätzlich als "Boden in Ausbesserung". Gemäß Regel R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)" ist in diesem Fall auch straflose Erleichterung möglich. (tk)

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Die fleißigen Greenkkeper bringen im Moment den Platz für die bevorstehende Saison in Schuss - da gehören auch ausgiebige Schnittarbeiten an Sträuchern und Büsche dazu. Die Wettspiele sind jedoch schon gestartet und ab und zu kann es mal vorkommen, dass sich Ball und abgeschnittene Äste in die Quere kommen. Und dann?

Blätter, Zweige und Stöcke sind nach Definition loser hinderliche Naturstoffe und dürften entfernt werden. Das ist aber manchmal unmöglich. Aber angehäuftes Schnittgut, Laub und anderes Material, das zum späteren Abtransport bestimmt ist, gilt auch zusätzlich als Boden in Ausbesserung. Gemäß Regel R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) ist in diesem Fall auch straflose Erleichterung möglich. (tk)

#golfregeln #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Das gilt aber nicht in Penalty Area’s?!

Da kommt sofort ne Frage dazu Wenn man einen Ball in einen angehäuften Stapel Holz schlägt, ihn dort aber nicht drin findet - man sich aber 100% sicher ist dass er darin liegt - wie wird dann verfahren? Zurück zum Schlagpunkt vorher mit Strafschlag? Droppen mit 1oder 2 Schlägerlängen? Fragen über Fragen ...

Ich bin auch immer froh, wenn „straflose Erleichterung“ möglich ist. 😂

Da kann man nur hoffen, dass der Baumschnitt schon länger liegt und nicht jetzt in der Brutzeit gemacht wird. #naturschutzrules

4 Wochen her
Golf Rules

Zu einem ähnlichen Bild hatten wir in der Vergangenheit von Golf-Rules schon einmal einen Beitrag. Analog dem kürzlich veröffentlichen Beitrag in Bezug auf die Mauselöcher und Regel R16 "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen" ist hier nämlich jeder einzelne Umstand der Beeinträchtigung vom beabsichtigten Stand oder dem Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers erneut zu beurteilen, um dann bei weiterhin bestehender Behinderung ggf. ein weiteres Erleichterungsverfahren anzuschließen.

Doch es geht auch anders, indem man die ungewöhnlichen Platzverhältnisse in Gänze zusammenfasst und dieses per Platzregel festlegt. So geschehen in einem Golfclub im Ostwestfälischen. Der Spieler kann bei einer Beeinträchtigung von diesem Umstand dann direkt den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung im Gelände bzw. im Bunker bestimmen, und dann das Erleichterungsverfahren nach R16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände" bzw. R16.1c "Erleichterung für einen Ball im Bunker" anwenden. (tk)

#golfrules #golfregeln

www.haxterpark.de/fileadmin/user_upload/golf/golfplatz/Uni-GC_Paderborn_-_Ergaenzung_Platzregel_B...
... MehrWeniger

Zu einem ähnlichen Bild hatten wir in der Vergangenheit von Golf-Rules schon einmal einen Beitrag. Analog dem kürzlich veröffentlichen Beitrag in Bezug auf die Mauselöcher und Regel R16 Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen ist hier nämlich jeder einzelne Umstand der Beeinträchtigung vom beabsichtigten Stand oder dem Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers erneut zu beurteilen, um dann bei weiterhin bestehender Behinderung ggf. ein weiteres Erleichterungsverfahren anzuschließen.

Doch es geht auch anders, indem man die ungewöhnlichen Platzverhältnisse in Gänze zusammenfasst und dieses per Platzregel festlegt. So geschehen in einem Golfclub im Ostwestfälischen. Der Spieler kann bei einer Beeinträchtigung von diesem Umstand dann direkt den nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung im Gelände bzw. im Bunker bestimmen, und dann das Erleichterungsverfahren nach R16.1b Erleichterung für einen Ball im Gelände bzw. R16.1c Erleichterung für einen Ball im Bunker anwenden. (tk)

#golfrules #golfregeln

https://www.haxterpark.de/fileadmin/user_upload/golf/golfplatz/Uni-GC_Paderborn_-_Ergaenzung_Platzregel_Bunkerboeschung.pdf
4 Wochen her
Golf Rules

Peer wollte von uns wissen:

"Als begeisterter Leser möchte ich Heute auch mal etwas beitragen und habe eine Frage die sich auf eine Platzsituation bezieht, die sicherlich häufiger in unseren Landen anzutreffen ist.

Das Foto ist von unserem Platz.

Wir haben hier die Situation, das der Ball im Gelände liegt, der Schwung aber durch den Zaun behindert ist. Der Ball wurde über das Grün gespielt. Spielrichtung ist also sinnvollerweise zurück, der Zaun stört. Dieser steht jedoch ausserhalb des Platzes? Gibt es hier trotzdem straflose Erleichterung?

Wir haben auf unserem Platz die gleiche Situation noch einmal, da ist aber noch dichtes Gebüsch vor dem Zaun, und der Zaun stellt die Ausgrenze dar. Wenn hier der Ball im Gebüsch liegen bleibt könnte man ihn spielen, ist jedoch von den Büschen behindert, und letztlich kann man auch, selbst wenn man eine freie Lücke finden würde, garnicht schwingen weil der Zaun den Schwung behindert.

Ich würde mich freuen, wenn ich zukünftig regelkonform reagieren kann. Bisher haben wir unterschiedlichen Konsens auf unseren Privatrunden getroffen. Aber in einem Turnier sollte das schon ordentlich fundiert sein."

Nach Regel R 16.1a (2) wird keine Erleichterung vom unbeweglichen Hemmnis „Zaun“ gewährt, wenn dieser im Aus steht. Hier kann der Ball nur für unspielbar erklärt werden und mit einem Strafschlag eine der drei Erleichterungsmöglichkeiten aus R19.2 gewählt werden. Aber: Man könnte (als Spielleitung) die Ausmarkierung hinter den Zaun stellen, dann wäre er ein unbewegliches Hemmnis auf dem Platz und es gäbe Erleichterung nach R16 davon, was im Vorfeld von Turnieren eine Aufgabe der Spielleitung wäre.

#golfrules #rulesofgolf #golfregeln
... MehrWeniger

Peer wollte von uns wissen:

Als begeisterter Leser möchte ich Heute auch mal etwas beitragen und habe eine Frage die sich auf eine Platzsituation bezieht, die sicherlich häufiger in unseren Landen anzutreffen ist.

Das Foto ist von unserem Platz. 

Wir haben hier die Situation,  das der Ball im Gelände liegt, der Schwung aber durch den Zaun behindert ist. Der Ball wurde über das Grün gespielt. Spielrichtung ist also sinnvollerweise zurück, der Zaun stört. Dieser steht jedoch ausserhalb des Platzes? Gibt es hier trotzdem straflose Erleichterung? 

Wir haben auf unserem Platz die gleiche Situation noch einmal, da ist aber noch dichtes Gebüsch vor dem Zaun, und der Zaun stellt die Ausgrenze dar. Wenn hier der Ball im Gebüsch liegen bleibt könnte man ihn spielen, ist jedoch von den Büschen behindert, und letztlich kann man auch, selbst wenn man eine freie Lücke finden würde, garnicht schwingen weil der Zaun den Schwung behindert.

Ich würde mich freuen, wenn ich zukünftig regelkonform reagieren kann. Bisher haben wir unterschiedlichen Konsens auf unseren Privatrunden getroffen. Aber in einem Turnier sollte das schon ordentlich fundiert sein.

Nach Regel R 16.1a (2) wird keine Erleichterung vom unbeweglichen Hemmnis „Zaun“ gewährt, wenn dieser im Aus steht. Hier kann der Ball nur für unspielbar erklärt werden und mit einem Strafschlag eine der drei Erleichterungsmöglichkeiten aus R19.2 gewählt werden. Aber: Man könnte (als Spielleitung) die Ausmarkierung hinter den Zaun stellen, dann wäre er ein unbewegliches Hemmnis auf dem Platz und es gäbe Erleichterung nach R16 davon, was im Vorfeld von Turnieren eine Aufgabe der Spielleitung wäre.

#golfrules #rulesofgolf #golfregeln

Auf Facebook kommentieren

Nachdem Foto und der Schilderung nach, wäre die Spielbahn für diese Situation auf der linken Seite des Fotos. Rechts davon müsste eigentlich eine andere Bahn sein - bzw. würde dies ein Innen - out sein - deshalb nehme ich an, dass das Foto nicht ganz zur Fragestellung passt

Frage: Ist die Markierung der Ausgrenze in das Foto von eurer Seite hinzugefügt worden oder befindet sich die Pfahl originär hinter dem Zaun? So, wie das Foto hier abgebildet ist, scheint der Zaun vor der Ausgrenze zu stehen, wenn man den linken, teilweise weiß angemalten Pfahl als Markierung der Ausgrenze versteht. Der Ball erscheint auf dem Foto vom Zaun weiter entfernt zu liegen als der Pfahl. Demzufolge läge der Ball eindeutig Aus und es gäbe keine straffreie Erleichterung von dem Zaun. Vielmehr müsste der Ball mit Strafe und Distanzverlust von der Position aus, von der er gespielt worden war, nochmals gespielt werden (Regel 18.2b) und der Spieler sich einen Strafschlag anrechnen.

Selten dämlich von der Spielleitung! Verstehe deren Sinn hier nicht, außer die Spieler zu ärgern oder sich der Regeln nicht bewusst zu sein. Danke für tolle Erklärung. Ich kannte nur Zäune, die dann auch als Ausgrenze markiert waren.

4 Wochen her
Golf Rules

Josef fragte: "Eine Platzregel in unserem Club sagt, dass es keine straflose Erleichterung gibt, wenn bei Erdgänge grabenden Tieren nur der Stand beeinträchtig ist. Darf ich, um meinen Stand zu verbessern, einen Maulwurfshügel einebnen? Eigentlich ist dieser Hügel ja lose Erde, die im Gelände nicht entfernt werden darf."

Nein, denn das wäre im Widerspruch zu Regel 8.1a, die dem Spieler nicht gestattet Sand oder loses Erdreich zu entfernen, um seinen beabsichtigten Stand zu verbessern. Gestattet ist es den Stand "redlich" zu beziehen - das komplette Entfernen eines Maulwurfshügels zählt hier aber nicht dazu.

Noch eine ergänzende Anmerkung - Sand und loser Boden ist lt. Definition kein loser hinderlicher Naturstoff... (tk)

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Josef fragte: Eine Platzregel in unserem Club sagt, dass es keine straflose Erleichterung gibt, wenn bei Erdgänge grabenden Tieren nur der Stand beeinträchtig ist. Darf ich, um meinen Stand zu verbessern, einen Maulwurfshügel einebnen? Eigentlich ist dieser Hügel ja lose Erde, die im Gelände nicht entfernt werden darf.

Nein, denn das wäre im Widerspruch zu Regel 8.1a, die dem Spieler nicht gestattet Sand oder loses Erdreich zu entfernen, um seinen beabsichtigten Stand zu verbessern. Gestattet ist es den Stand redlich zu beziehen - das komplette Entfernen eines Maulwurfshügels zählt hier aber nicht dazu. 

Noch eine ergänzende Anmerkung - Sand und loser Boden ist lt. Definition kein loser hinderlicher Naturstoff... (tk)

#golfregeln #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Der Club sollte seine Platzregel dahingehend aktualisieren, den Begriff „Tierlöcher“ statt „Löcher Erdgänge grabender Tiere“ zu verwenden.

👍👍👍

4 Wochen her
Golf Rules

Thomas fragte: "Der geschlagene Ball landet im Rough und zwar in einem Mauseloch. Davon nimmt der Spieler straffreie Erleichterung und bewegt sich in Richtung des Fairways zurück (regelkonform, nicht näher zur Fahne). Nun stellt er fest, dass er mit einer weiteren Schlägerlänge aus dem Rough zurück in den Bereich des Second Cut gelangen könnte. Gleichzeitig sieht er in dem Bereich, in dem er nun droppen möchte ein weiteres Mauseloch. Wenn er nun den Ball 2x in das Mauseloch droppt, hat er dann wieder Anspruch auf Erleichterung? (und gelangt in diesem Fall dann tatsächlich in den Bereich des Second Cut)"

Der Spieler nimmt Erleichterung gemäß Regel 16.1b von dem "Tierloch" - also den ungewöhnlich beschaffenen Platzverhältnissen. Wenn er dabei den Bezugspunkt zu dem Mausloch korrekt bestimmt (vollständige Erleichterung von dem Loch) und den Ball dann korrekt im Erleichterungsbereich droppt, so ist der Ball anschließend wieder "im Spiel". Sollte sich daraus ergeben, dass der Ball sich wieder in einem Umstand befindet, der eine zulässige Erleichterung nach R16.1 ermöglicht, so ist es das gute Recht des Spielers dann wiederum das Erleichterungsverfahren anzuwenden.

Die Spielleitung hätte in einem solchen Fall vorbeugend die Möglichkeit, den gesamten Bereich als ungewöhnliche Platzverhältnisse zu kennzeichnen.

Aber das schöne an dieser Frage ist, dass das geschilderte Verfahren genauso wie in der Frage genannt anzuwenden ist. Das Erleichterungsverfahren nach dem Motto "hier ist ja alles voll mit Mauselöchern - ich gehe mal gleich 5 Meter zur Seite..." ist nicht regelkonform, der Spieler würde dann in einem falschen Erleichterungsbereich droppen und würde mit der Grundstrafe belegt, wenn er den Ball dann anschließend von dort spielen würde.

Insofern sollte auch das Droppen regelmäßig geübt werden, um den "R16.1-Domino-Effekt" nutzen zu können. Und wer jetzt immer noch "zurück" zum Droppen aus Schulterhöhe möchte, der kennt vielleicht einen Grund, warum im aktuellen Regelwerk die Kniehöhe gewählt wurde... 🙂 (tk)

#golfregeln #golrules
... MehrWeniger

Thomas fragte: Der geschlagene Ball landet im Rough und zwar in einem Mauseloch. Davon nimmt der Spieler straffreie Erleichterung und bewegt sich in Richtung des Fairways zurück (regelkonform, nicht näher zur Fahne). Nun stellt er fest, dass er mit einer weiteren Schlägerlänge aus dem Rough zurück in den Bereich des Second Cut gelangen könnte. Gleichzeitig sieht er in dem Bereich, in dem er nun droppen möchte ein weiteres Mauseloch. Wenn er nun den Ball 2x in das Mauseloch droppt, hat er dann wieder Anspruch auf Erleichterung? (und gelangt in diesem Fall dann tatsächlich in den Bereich des Second Cut)

Der Spieler nimmt Erleichterung gemäß Regel 16.1b von dem Tierloch - also den ungewöhnlich beschaffenen Platzverhältnissen. Wenn er dabei den Bezugspunkt zu dem Mausloch korrekt bestimmt (vollständige Erleichterung von dem Loch) und den Ball dann korrekt im Erleichterungsbereich droppt, so ist der Ball anschließend wieder im Spiel. Sollte sich daraus ergeben, dass der Ball sich wieder in einem Umstand befindet, der eine zulässige Erleichterung  nach R16.1 ermöglicht, so ist es das gute Recht des Spielers dann wiederum das Erleichterungsverfahren anzuwenden.

Die Spielleitung hätte in einem solchen Fall vorbeugend die Möglichkeit, den gesamten Bereich als ungewöhnliche Platzverhältnisse zu kennzeichnen.

Aber das schöne an dieser Frage ist, dass das geschilderte Verfahren genauso wie in der Frage genannt anzuwenden ist. Das Erleichterungsverfahren nach dem Motto hier ist ja alles voll mit Mauselöchern - ich gehe mal gleich 5 Meter zur Seite... ist nicht regelkonform, der Spieler würde dann in einem falschen Erleichterungsbereich droppen und würde mit der Grundstrafe belegt, wenn er den Ball dann anschließend von dort spielen würde.

Insofern sollte auch das Droppen regelmäßig geübt werden, um den R16.1-Domino-Effekt nutzen zu können. Und wer jetzt immer noch zurück zum Droppen aus Schulterhöhe möchte, der kennt vielleicht einen Grund, warum im aktuellen Regelwerk die Kniehöhe gewählt wurde... :-) (tk)

#golfregeln #golrules

Auf Facebook kommentieren

Ich finde hier ist auch nochmals sehr schön beschrieben, eine Situation nach der anderen 👍

Oha 😃 Sehr guter Tipp 👍

Bo Andresen Nupper Watson

Ist doch klar! Sonst trifft man das Mauseloch ja nicht!!!😂😂😂

4 Wochen her
Golf Rules

In der „Regelfrage der Woche“ widmet sich DGV-Regelexperte Dietrich von Garn einer „Regelproblematik“. Diesmal geht es darum, dass Caddie Hans Helferlein seinem Spieler Fred Faul die Bedingungen für den Schlag verbessert.

www.golf.de/news/i9401_1.html
... MehrWeniger

4 Wochen her
Golf Rules

Sascha gelang ein Kunstschlag und hatte danach folgende Frage:

"Neulich auf der runde habe ich meinen Ball im Gebüsch hängend gefunden. Der Bereich ist weder als Penalty Area noch als Aus gekennzeichnet.
Kann oder darf ich erleichtern?"

Wenn der Ball einfach nur im Busch hängt ist das unglücklicher Spielzufall, (straflose) Erleichterung davon gibt es nicht. Du hast aber die Möglichkeit den Ball als unspielbar zu behandeln, R19.2. Dazu hast Du im Grunde drei Möglichkeiten, jeweils mit einem Strafschlag: Von dem Punkt unter dem Ball gemessen zwei Schlägerlängen, nicht näher zum Loch, auf der Linie Loch-Ball beliebig weit zurück oder mit Schlag und Distanzverlust vom letzten Ort noch einmal spielen.

#golfrules #rulesofgolf #golfregeln
... MehrWeniger

Sascha gelang ein Kunstschlag und hatte danach folgende Frage:

Neulich auf der runde habe ich meinen Ball im Gebüsch hängend gefunden. Der Bereich ist weder als Penalty Area noch als Aus gekennzeichnet. 
Kann oder darf ich erleichtern?

Wenn der Ball einfach nur im Busch hängt ist das unglücklicher Spielzufall, (straflose) Erleichterung davon gibt es nicht. Du hast aber die Möglichkeit den Ball als unspielbar zu behandeln, R19.2. Dazu hast Du im Grunde drei Möglichkeiten, jeweils mit einem Strafschlag: Von dem Punkt unter dem Ball gemessen zwei Schlägerlängen, nicht näher zum Loch, auf der Linie Loch-Ball beliebig weit zurück oder mit Schlag und Distanzverlust vom letzten Ort noch einmal spielen. 

#golfrules #rulesofgolf #golfregeln
4 Wochen her
Golf Rules

Carl Heinz wollte wissen: "Guten Tag, in unserer Golfrunde benutzt ein Spieler einen Griff, der so geformt ist, dass seine Finger an die richtige Stelle gelegt werden. Eine Verdrehung des Handgriffs ist damit nicht möglich. Diese Art habe ich an Trainingsschlägern gesehen. Ist dies aber auch an den Schlägern auf der Runde erlaubt?"

Das Nutzen eines solchen Griffs ist ein Verstoß gegen die Ausrüstungsregeln (siehe dort zum Thema "Griff") und damit ein Verstoß gegen R4.1. Verstöße gegen R4.1 haben die Grundstrafe beim ersten Nutzen zur Folge, ein weiterer Schlag mit einem unzulässigen Schläger (und das wird er durch den Griff) zieht dann das DQ nach sich. Der Trainingsgriff sollte also dort genutzt werden, wo er hingehört - auf den Übungsflächen und nicht auf dem Platz.

#golfregeln rulesofgolf #golfrules
... MehrWeniger

Carl Heinz wollte wissen: Guten Tag, in unserer Golfrunde benutzt ein Spieler einen Griff, der so geformt ist, dass seine Finger an die richtige Stelle gelegt werden. Eine Verdrehung des Handgriffs ist damit nicht möglich. Diese Art habe ich an Trainingsschlägern gesehen. Ist dies aber auch an den Schlägern auf der Runde erlaubt?

Das Nutzen eines solchen Griffs ist ein Verstoß gegen die Ausrüstungsregeln (siehe dort zum Thema Griff) und damit ein Verstoß gegen R4.1. Verstöße gegen R4.1 haben die Grundstrafe beim ersten Nutzen zur Folge, ein weiterer Schlag mit einem unzulässigen Schläger (und das wird er durch den Griff) zieht dann das DQ nach sich. Der Trainingsgriff sollte also dort genutzt werden, wo er hingehört - auf den Übungsflächen und nicht auf dem Platz.

#golfregeln rulesofgolf #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Wie schaut’s mit Markierungen aus am Griff

1 Monat her
Golf Rules

Nachdem wir gestern ja schon die High-Tech-Ballhebevorrichtung am Flaggenstock hatten, heute die Low-Tech-Version, die auch noch zulässig ist: Der Unterschied hier ist, dass am Flaggstock zwar auch etwas angebracht ist, aber mehr als 3 Inch vom Bodenlevel entfernt und damit wird es zulässig. Ob Greenkeeper diese Version allerdings mögen, ist eine andere Frage...

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Nachdem wir gestern ja schon die High-Tech-Ballhebevorrichtung am Flaggenstock hatten, heute die Low-Tech-Version, die auch noch zulässig ist: Der Unterschied hier ist, dass am Flaggstock zwar auch etwas angebracht ist, aber mehr als 3 Inch vom Bodenlevel entfernt und damit wird es zulässig. Ob Greenkeeper diese Version allerdings mögen, ist eine andere Frage...

#golfregeln #golfrulesImage attachment

Auf Facebook kommentieren

Reflektoren für Entfernungsmesser sind auch if am Stock angebracht, ebenso öfter einen kleine Fahne zur Anzeige der Fahnenposition im Grün. Alles mehr als 3 Inch in der Höhe. Ist das somit auch alles ungültig?

Zeigt doch auch mal „no tech“ 😅🤣🤦🏻‍♂️

Die Frage dich sich mir stellt, ist die, ob dadurch nicht die genormten Lochtiefe durch Einsätze reduziert wird 🤔

Am Platz des GC Mühlviertel sind in den Löchern Schaumstoffeinlagen, damit die Bälle nicht so tief ins Loch fallen und dadurch beim Herausnehmen die Lochkante nicht so leicht beschädigt wird. Ich bin der Ansicht, dass diese bei vorgabewirksamen Turnieren herausgenommen werden müssen. Nachdem es aktuell sehr stark regnet, habe ich auf ein Foto verzichtet, könnte ich aber nachreichen.

Was für ein Blödsinn… manchmal frage ich mich, wie vorher alles nur möglich war! Genauso der Mist mit den 9 Loch Turnieren… Golf wird über 18 Loch gespielt! Wer dafür keine Ausdauer oder Zeit hat muss zu Hause bleiben ….

Die während der Pandemie erlaubten Locheinsätze bzw. Hebevorrichtungungen an der Fahnenstange sind für Verbandsturniere und Handicaprelevante Turniere in Baden-Württemberg nicht mehr erlaubt.

View more comments

1 Monat her
Golf Rules

Unser hochgeschätzter Kollege Jörn machte uns auf eine Neuerung in einem westdeutschen Golfclub aufmerksam, die so nicht den Golfregeln entspricht:

"(...)ein Club hat jüngst diese Vorrichtung zum Entnehmen des Balls aus dem Loch an den Flaggenstöcken angebracht.

Gemäß Kapitel 8, Abschnitt 1c II der Regeln für Ausrüstung ist Zubehör am Flaggenstock nur mehr als 3 inch oberhalb der Oberfläche des Grüns zulässig. Das ist bei der Ballhebevorrichtung eindeutig nicht der Fall."

Recht hat er, der Jörn. Mag diese Vorrichtung dazu dienen, dass sich unbeweglichere Golfer nicht so tief nach dem Ball bücken müssen, um ihn aufzuheben oder mit dem Putter nicht im Loch zu stochern und das Loch dabei beschädigen, heißt gut gemeint eben oft nicht gut gemacht.

Und welche Folgen hat das ganze für das Golfspiel? Erst einmal nichts, könnte man meinen, doch: Es ist zwar Aufgabe der Spielleitung, dafür zu sorgen, dass der Platz in einem bespielbaren Zustand ist, aber: Der Flaggenstock ist ein Ausrüstungsgegenstand, für die nicht der Spieler verantwortlich ist, aber der vom Spieler während der Runde verwendet werden kann. Damit muss auch dieser Gegenstand bestimmte Bedingungen erfüllen, damit das Spiel entsprechend der Golfregeln stattfinden kann. Das führt zwar nicht zu Strafschlägen aber wenn der Platz nicht den Golfregeln entspricht kann zB nicht handicaprelevant gespielt werden. Und das macht einen gewaltigen Unterschied...

#golfregeln #golfrules #rulesofgolf
... MehrWeniger

Unser hochgeschätzter Kollege Jörn machte uns auf eine Neuerung in einem westdeutschen Golfclub aufmerksam, die so nicht den Golfregeln entspricht:

(...)ein Club hat jüngst diese Vorrichtung zum Entnehmen des Balls aus dem Loch an den Flaggenstöcken angebracht. 

Gemäß Kapitel 8, Abschnitt 1c II der Regeln für Ausrüstung ist Zubehör am Flaggenstock nur mehr als 3 inch oberhalb der Oberfläche des Grüns zulässig. Das ist bei der Ballhebevorrichtung eindeutig nicht der Fall.

Recht hat er, der Jörn. Mag diese Vorrichtung dazu dienen, dass sich unbeweglichere Golfer nicht so tief nach dem Ball bücken müssen, um ihn aufzuheben oder mit dem Putter nicht im Loch zu stochern und das Loch dabei beschädigen, heißt gut gemeint eben oft nicht gut gemacht.

Und welche Folgen hat das ganze für das Golfspiel? Erst einmal nichts, könnte man meinen, doch: Es ist zwar Aufgabe der Spielleitung, dafür zu sorgen, dass der Platz in einem bespielbaren Zustand ist, aber: Der Flaggenstock ist ein Ausrüstungsgegenstand, für die nicht der Spieler verantwortlich ist, aber der vom Spieler während der Runde verwendet werden kann. Damit muss auch dieser Gegenstand bestimmte Bedingungen erfüllen, damit das Spiel entsprechend der Golfregeln stattfinden kann. Das führt zwar nicht zu Strafschlägen aber wenn der Platz nicht den Golfregeln entspricht kann zB nicht handicaprelevant gespielt werden. Und das macht einen gewaltigen Unterschied...

#golfregeln #golfrules #rulesofgolf

Auf Facebook kommentieren

Sich für die Spieler einzusetzen die sich nicht mehr so gut bücken können ist ja sehr nett! Aber sind dort auch nur solche Bälle zugelassen, die automatisch die Pitchmarke reparieren?

Dieses Teil wurde primär zu Haupt-Coronazeiten eingesetzt, bei der aus Hygienegründen die Fahne im Loch verbleiben musste und der Ball "kontaktlos" wieder aus dem Loch befördert werden konnte. "Damals" durchaus sinnvoll - mittlerweile wohl (gottseidank) überholt.

Auf Gran Canaria haben wir viele Flaggenstöcke gesehen, die einfach unten schmaler wurden um problemlos den Ball aus dem Loch nehmen zu können. Inzwischen mögen viele Spieler mit Flaggenstock Putten und es gibt auch regelkonforme Möglichkeiten sich anzupassen.

Total daneben

Peinlich

Die vielen sinnlosen Regeln sind eine der Sargnägel des Golfsports

Eigendlich ist nicht der Flaggenstock mein Problem sondern die zu kleinen Löcher 🙂

In Baden-Württemberg sind solche und ähnliche Einsätze grundsätzlich vom Verband untersagt.👏

View more comments

1 Monat her
Golf Rules

Viele Plätze haben besondere Übungsflächen, zum Beispiel eine Driving Range und Übungsgrüns zum Putten, für das Bunkerspiel und für das Chippen. Spieler dürfen auf diesen Flächen üben, gleich ob diese innerhalb oder außerhalb der Platzgrenzen liegen. Es wird empfohlen, dass für auf dem Platz befindliche Übungsflächen in den Platzregeln klargestellt wird, ob Spieler auf diesen Flächen vor und nach ihren Runden üben dürfen. Die Spielleitung darf bei Bedarf die Grenzen der Flächen definieren, auf denen die Spieler üben dürfen.

Die Spielleitung darf auch die Erlaubnis, wann und wo geübt werden darf wie folgt verändern:
- Eine Platzregel darf das Üben auf eingeschränkten und definierten Teilen des Platzes erlauben, zum Beispiel wenn es kein dauerhaftes Übungsgelände gibt. Wo dies zutrifft wird jedoch empfohlen, dass Spieler nicht auf den Grüns oder aus Bunkern auf dem Platz üben dürfen.
- Eine Platzregel darf das Üben auf dem Platz allgemein erlauben, zum Beispiel: Ein Turnier beginnt später am Tag und die Spielleitung möchte die Spieler nicht darin einschränken, früher am Tag auf dem Platz zu spielen, oder falls es eine Spielunterbrechung gegeben hat, wäre es einfacher, den Spielern einige Schläge von einer Stelle auf dem Platz zu erlauben anstatt sie zurück auf die Driving Range zu bringen.
- Regel 5.2 behandelt, wann das Üben vor oder zwischen den Runden in einem Turnier erlaubt oder untersagt ist, aber die Spielleitung darf eine Platzregel in Kraft setzen die diese Bestimmungen abändert (siehe Musterplatzregel I-1).
- Regel 5.5 erlaubt der Spielleitung, eine Platzregel in Kraft zu setzen, die das Üben auf oder nahe dem Grün des soeben beendeten Lochs untersagt (siehe Musterplatzregel I-2).

Auch hier wieder einmal der Tipp sich im Vorfeld eines Wettspiels einmal die Platzregeln anzusehen (insbesondere auf "fremden" Plätzen). Des es gibt wirklich kaum etwas ärgerliches, wenn man erst auf oder nach der Runde gewahr wird, dass eine erlassene Platzregel Einfluss auf das Ergebnis hat. (tk)

#golfregel #golfrules
... MehrWeniger

Viele Plätze haben besondere Übungsflächen, zum Beispiel eine Driving Range und Übungsgrüns zum Putten, für das Bunkerspiel und für das Chippen. Spieler dürfen auf diesen Flächen üben, gleich ob diese innerhalb oder außerhalb der Platzgrenzen liegen. Es wird empfohlen, dass für auf dem Platz befindliche Übungsflächen in den Platzregeln klargestellt wird, ob Spieler auf diesen Flächen vor und nach ihren Runden üben dürfen. Die Spielleitung darf bei Bedarf die Grenzen der Flächen definieren, auf denen die Spieler üben dürfen.

Die Spielleitung darf auch die Erlaubnis, wann und wo geübt werden darf wie folgt verändern:
- Eine Platzregel darf das Üben auf eingeschränkten und definierten Teilen des Platzes erlauben, zum Beispiel wenn es kein dauerhaftes Übungsgelände gibt. Wo dies zutrifft wird jedoch empfohlen, dass Spieler nicht auf den Grüns oder aus Bunkern auf dem Platz üben dürfen.
- Eine Platzregel darf das Üben auf dem Platz allgemein erlauben, zum Beispiel: Ein Turnier beginnt später am Tag und die Spielleitung möchte die Spieler nicht darin einschränken, früher am Tag auf dem Platz zu spielen, oder falls es eine Spielunterbrechung gegeben hat, wäre es einfacher, den Spielern einige Schläge von einer Stelle auf dem Platz zu erlauben anstatt sie zurück auf die Driving Range zu bringen.
- Regel 5.2 behandelt, wann das Üben vor oder zwischen den Runden in einem Turnier erlaubt oder untersagt ist, aber die Spielleitung darf eine Platzregel in Kraft setzen die diese Bestimmungen abändert (siehe Musterplatzregel I-1).
- Regel 5.5 erlaubt der Spielleitung, eine Platzregel in Kraft zu setzen, die das Üben auf oder nahe dem Grün des soeben beendeten Lochs untersagt (siehe Musterplatzregel I-2).

Auch hier wieder einmal der Tipp sich im Vorfeld eines Wettspiels einmal die Platzregeln anzusehen (insbesondere auf fremden Plätzen). Des es gibt wirklich kaum etwas ärgerliches, wenn man erst auf oder nach der Runde gewahr wird, dass eine erlassene Platzregel Einfluss auf das Ergebnis hat. (tk)

#golfregel #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Toll erklärt👍

1 Monat her
Golf Rules

Eine „Gefährdung durch Tiere“ besteht, wenn ein gefährliches Tier (Giftschlange, stechende Biene, Alligator, Feuerameise oder Bär) in der Nähe eines Balls den Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt.

Ein Spieler darf bei Gefährdung durch Tiere straflos wie folgt Erleichterung nach Regel 16.2b in Anspruch nehmen, unabhängig davon, wo sein Ball auf dem Platz liegt, ausgenommen, dass Erleichterung nicht gewährt wird,
- wenn es aufgrund anderer Umstände als der Gefährdung durch Tiere eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder
- wenn die Beeinträchtigung nur vorkommt, weil der Spieler einen Schläger, eine Art des Stands oder Schwungs oder eine Spielrichtung wählt, die unter den Umständen eindeutig unvernünftig ist.

Da scheint es manchmal ganz vernüftig einen kleinen Moment mit dem Spiel zu warten... (tk)

#golfregel #golfrulesR
... MehrWeniger

1 Monat her
Golf Rules

Bodenbelüftungslöcher fallen nicht unter die Definition von Löchern, die von Greenkeepern gemacht worden. Deshalb dürfen Spieler diese auf dem Grün nicht ausbessern (siehe Regel 13.1c) oder im Gelände von ihnen straflose Erleichterung in Anspruch nehmen. Solche Löcher können jedoch ein ordnungsgemäßes Spiel behindern. Würde die Spielleitung Bodenbelüftungslöcher zu Boden in Ausbesserung erklären, könnte ein Spieler es schwierig oder unmöglich finden, vollständige Erleichterung zu erhalten.

Falls frische Bodenbelüftungslöcher die Lage des Balls oder den Raum des beabsichtigten Schwungs erheblich behindern können, darf die Spielleitung davon Erleichterung gewähren, wie dies bei Boden in Ausbesserung der Fall wäre, aber Erleichterung für die Behinderung des Stands des Spielers ausschließen. Diese Platzregel (Musterplatzregel MPR E-4) sollte außer Kraft gesetzt werden, sobald die Bodenbelüftungslöcher ausreichend geschlossen sind und eine erhebliche Behinderung deshalb nicht mehr vorkommt.

Vorschlag von Musterplatzregel MPR E-4 im Wortlaut:
„Liegt der Ball eines Spielers auf einem Bodenbelüftungsloch oder berührt er dieses:
(a) Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Kommt der Ball in einem anderen Bodenbelüftungsloch zur Ruhe, darf der Spieler erneut nach dieser Platzregel Erleichterung in Anspruch nehmen.
(b) Ball auf dem Grün. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen.
Behinderung liegt aber nicht vor, wenn das Bodenbelüftungsloch nur den Stand des Spielers oder auf dem Grün die Spiellinie des Spielers behindert.
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“ (tk)

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Bodenbelüftungslöcher fallen nicht unter die Definition von Löchern, die von Greenkeepern gemacht worden. Deshalb dürfen Spieler diese auf dem Grün nicht ausbessern (siehe Regel 13.1c) oder im Gelände von ihnen straflose Erleichterung in Anspruch nehmen. Solche Löcher können jedoch ein ordnungsgemäßes Spiel behindern. Würde die Spielleitung Bodenbelüftungslöcher zu Boden in Ausbesserung erklären, könnte ein Spieler es schwierig oder unmöglich finden, vollständige Erleichterung zu erhalten. 

Falls frische Bodenbelüftungslöcher die Lage des Balls oder den Raum des beabsichtigten Schwungs erheblich behindern können, darf die Spielleitung davon Erleichterung gewähren, wie dies bei Boden in Ausbesserung der Fall wäre, aber Erleichterung für die Behinderung des Stands des Spielers ausschließen. Diese Platzregel (Musterplatzregel MPR E-4) sollte außer Kraft gesetzt werden, sobald die Bodenbelüftungslöcher ausreichend geschlossen sind und eine erhebliche Behinderung deshalb nicht mehr vorkommt.

Vorschlag von Musterplatzregel MPR E-4 im Wortlaut:
„Liegt der Ball eines Spielers auf einem Bodenbelüftungsloch oder berührt er dieses:
(a) Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Kommt der Ball in einem anderen Bodenbelüftungsloch zur Ruhe, darf der Spieler erneut nach dieser Platzregel Erleichterung in Anspruch nehmen.
(b) Ball auf dem Grün. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen. 
Behinderung liegt aber nicht vor, wenn das Bodenbelüftungsloch nur den Stand des Spielers oder auf dem Grün die Spiellinie des Spielers behindert.
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“ (tk)

#golfregeln #golfrules
1 Monat her
Golf Rules

Und Ludwig schob dann noch eine Frage nach: "Ich markiere meinen Ball auf dem Grün und habe ihn noch nicht aufgehoben, plötzlich kommt ein Windstoß und bewegt den Ball weg (durch Naturkräfte bewegt). Da er noch nicht aufgehoben war muss ich ihn ja bekanntlich von der neuen Stelle spielen. Was ist nun wenn der bewegte Ball dadurch im Loch landet? Eigentlich müsste er dann eingelocht sein, oder liege ich da falsch?"

Generell nach Regel 9.3 gilt, dass wenn Naturkräfte (wie Wind oder Wasser) verursachen, dass sich der ruhende Ball des Spielers bewegt, dies straflos ist und der Ball von der neuen Stelle gespielt werden muss.

In Regel 13.1d sind dann die beiden Besonderheiten beschrieben, wenn sich der Ball oder Ballmarker auf dem Grün bewegen - und dieser Sachverhalt trifft auf Ludwigs Frage zu.

Denn bewirken Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:
• Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt. Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2, obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3).
• Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt. Der Ball muss von seiner neuen
Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3).

Insofern korrekt - der Ball gilt als "eingelocht"... (tk)

#golfregeln #golfrules
... MehrWeniger

Und Ludwig schob dann noch eine Frage nach: Ich markiere meinen Ball auf dem Grün und habe ihn noch nicht aufgehoben, plötzlich kommt ein Windstoß und bewegt den Ball weg (durch Naturkräfte bewegt). Da er noch nicht aufgehoben war muss ich ihn ja bekanntlich von der neuen Stelle spielen. Was ist nun wenn der bewegte Ball dadurch im Loch landet? Eigentlich müsste er dann eingelocht sein, oder liege ich da falsch?

Generell nach Regel 9.3 gilt, dass wenn Naturkräfte (wie Wind oder Wasser) verursachen, dass sich der ruhende Ball des Spielers bewegt, dies straflos ist und der Ball von der neuen Stelle gespielt werden muss. 

In Regel 13.1d sind dann die beiden Besonderheiten beschrieben, wenn sich der Ball oder Ballmarker auf dem Grün bewegen - und dieser Sachverhalt trifft auf Ludwigs Frage zu.

Denn bewirken Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:
• Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt. Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2, obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3).
• Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt. Der Ball muss von seiner neuen 
Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). 

Insofern korrekt - der Ball gilt als eingelocht... (tk)

#golfregeln #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Glück gehabt😉⛳️🏌‍♀️🏌‍♂️🤭

Oha, also wird der Marker erst „aktiv“ wenn der Ball tatsächlich aufgenommen wird. Und umgekehrt muss der Marker weggenommen sein, damit der Ball wieder liegt?

👍

1 Monat her
Golf Rules

Und Beate fragte, wie denn in folgender Situation zu verfahren sei: "Der Ball (lila Punkt) liegt auf dem Weg rechts vom Grün. Zwischen Weg und Penalty Area verläuft ein ca. 30cm breiter Geländestreifen. Somit wäre der Erleichterungsbereich in der Penalty Area. Sowohl auf dem Streifen als auch aus der Penalty Area ist ein Spielen nicht möglich. Jetzt gab es die Diskussion. Eine Meinung war spielen wie er liegt und die andere Meinung war, dass der Erleichterungsbereich nicht in einer Penalty Area liegen darf und man so weit nach links bzw. rechts gehen darf bis es einen Erleichterungsbereich außerhalb der PA gibt."

Da sich der Ball in Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) befindet, kann nach Regel 16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände" von dem Weg straflose Erleichterung genommen werden. Der Bezugspunkt muss in diesem Fall der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände sein - nicht in einer Penalty Area. Und gleiches gilt auch für den Erleichterungsbereich - auch dieser muss im Gelände liegen.

Da nach der Schilderung zwischen Weg und der Penalty Area ein 30cm breiter Geländestreifen liegt, befindet sich folglich der Bezugspunkt und Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge nicht näher zum Loch) auf diesem Geländestreifen (hierbei ist zu beachten, dass es sich um die Balllage handelt – stehen kann / darf der Spieler beim nächsten Schlag in der Penalty Area).

Wenn denn nun das Spielen von diesem Geländestreifen "nicht möglich" oder gewünscht ist, dann kann der Spieler natürlich auch den Ball aus der Lage spielen, die er vorfindet - also vom Weg. Denn der Spieler ist ja nicht verpflichtet das Erleichterungsverfahren in Anspruch zu nehmen. Aber ein Ausweichen in einen anderen Bereich jenseits der Penalty Area ist nicht regelkonform und deswegen nicht zulässig.

Alternativ könnte man auch das Pflegekonzept an dieser Stelle noch einmal überdenken, um dem Spieler eine Option für das straflose Weiterspielen zu ermöglichen... (tk)

#golfregel #golfrules
... MehrWeniger

Und Beate fragte, wie denn in folgender Situation zu verfahren sei: Der Ball (lila Punkt) liegt auf dem Weg rechts vom Grün. Zwischen Weg und Penalty Area verläuft ein ca. 30cm breiter Geländestreifen. Somit wäre der Erleichterungsbereich in der Penalty Area. Sowohl auf dem Streifen als auch aus der Penalty Area ist ein Spielen nicht möglich. Jetzt gab es die Diskussion. Eine Meinung war spielen wie er liegt und die andere Meinung war, dass der Erleichterungsbereich nicht in einer Penalty Area liegen darf und man so weit nach links bzw. rechts gehen darf bis es einen Erleichterungsbereich außerhalb der PA gibt.

Da sich der Ball in Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) befindet, kann nach Regel 16.1b Erleichterung für einen Ball im Gelände von dem Weg straflose Erleichterung genommen werden. Der Bezugspunkt muss in diesem Fall der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände sein - nicht in einer Penalty Area. Und gleiches gilt auch für den Erleichterungsbereich - auch dieser muss im Gelände liegen.

Da nach der Schilderung zwischen Weg und der Penalty Area ein 30cm breiter Geländestreifen liegt, befindet sich folglich der Bezugspunkt und Erleichterungsbereich (eine Schlägerlänge nicht näher zum Loch) auf diesem Geländestreifen (hierbei ist zu beachten, dass es sich um die Balllage handelt – stehen kann / darf der Spieler beim nächsten Schlag in der Penalty Area).

Wenn denn nun das Spielen von diesem Geländestreifen nicht möglich oder gewünscht ist, dann kann der Spieler natürlich auch den Ball aus der Lage spielen, die er vorfindet - also vom Weg. Denn der Spieler ist ja nicht verpflichtet das Erleichterungsverfahren in Anspruch zu nehmen. Aber ein Ausweichen in einen anderen Bereich jenseits der Penalty Area ist nicht regelkonform und deswegen nicht zulässig.

Alternativ könnte man auch das Pflegekonzept an dieser Stelle noch einmal überdenken, um dem Spieler eine Option für das straflose Weiterspielen zu ermöglichen... (tk)

#golfregel #golfrules

Auf Facebook kommentieren

Also 30cm ist ja nicht so viel. In der Regel steht man dann ja immer noch auf dem Weg?! Und wie verhält es sich, wenn der Ball in einer Penalty Area liegt, der Spieler außerhalb, aber auf einem Weg steht? Danke für die Hilfe!

1 Monat her
Golf Rules

Norbert und Lukas aus dem Osnabrücker GC haben wieder ein sehr schönes Video über Regel 16.3 "Eingebetteter Ball" (und seine Verwandten) ins Netz gestellt, welches wir Euch natürlich nicht vorenthalten möchten... (tk)

#golfregel #golfrules

youtu.be/G5icMttvy7E
... MehrWeniger

Video image

Auf Facebook kommentieren

Schönes Video, alles toll erklärt! Aber der Erleichterungsbereich muss mit dem längsten im Bag befindlichen Schläger (außer Putter) ausgemessen werden. (siehe Definition: Schlägerlänge)

Witzige Idee, chapeau 👍🏻