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Veröffentlicht am

10 Stunden her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns von Guido:

"Hallo Torben.
Folgende Situation am Wochenende:

Seitliches Wasser, vom Abschlag nicht einsehbar da durch hohes Gebüsch und teileweise durch Bäume verdeckt. Der erste Abschlag des Spielers flog ungefähr in Richtung des seitlichen Wassers. Jedoch sah man nicht genau, dass der Ball in diese Penalty Area flog. Der Spieler beschloss einen provisorischen Ball zu spielen und kündigte dies an. Der provisorische Ball flog sichtbar ins Aus. Nun beschloss der Spieler nach vorne zu gehen und den ersten Ball zu suchen. Natürlich ohne Ergebnis. Nun leget der Spieler einfach fest, dass der erste Ball in der Penalty Area liegt (obwohl das nur eine Vermutung war) und droppte den Ball (Schnittlinie der Grenze, 2 Schlägerlängen, nicht näher zum Ziel). Gewertet hat der Spieler einen Strafschlag. Könnt ihr bitte zu dieser Spielsituation einen Kommentar schreiben?"

Also: Eigentlich ganz einfach. Der Spieler darf immer dann einen provisorischen Ball ins Spiel bringen, wenn sein ursprünglicher Ball im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren gegangen sein könnte. Augenscheinlich war sich der Spieler nicht sicher, ob der Ball in der PA, "nur" verloren oder gar im Aus ist, da er sich für einen provisorischen Ball entschied, der provisorische Ball war daher zulässig. Beim Suchen vorne kommt es dann darauf an, wie die Spielsituation tatsächlich ist. Besteht nur die Möglichkeit, dass der Ball in der PA ist, da man die Situation vorne viel besser einschätzen kann, darf nach R17 verfahren werden, allein: Aus der Schilderung entnehme ich, dass das alles andere als klar war. Daher durfte nicht nach R17 verfahren werden, sondern der Spieler hätte vom Abschlag einen weiteren Ball spielen müssen, was er mit dem provisorischen Ball ja schon versuchte.

Danach hat er also vom falschen Ort (mit wesentlich kürzerer Bahn) gespielt, was einen schwerwiegenden Verstoß bedeutet, der korrigiert werden muss um das DQ zu vermeiden.
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Eine Frage erreichte uns von Guido:

Hallo Torben.
Folgende Situation am Wochenende:

Seitliches Wasser, vom Abschlag nicht einsehbar da durch hohes Gebüsch und teileweise durch Bäume verdeckt. Der erste Abschlag des Spielers flog ungefähr in Richtung des seitlichen Wassers. Jedoch sah man nicht genau, dass der Ball in diese Penalty Area flog. Der Spieler beschloss einen provisorischen Ball zu spielen und kündigte dies an. Der provisorische Ball flog sichtbar ins Aus. Nun beschloss der Spieler nach vorne zu gehen und den ersten Ball zu suchen. Natürlich ohne Ergebnis. Nun leget der Spieler einfach fest, dass der erste Ball in der Penalty Area liegt (obwohl das nur eine Vermutung war) und droppte den Ball (Schnittlinie der Grenze, 2 Schlägerlängen, nicht näher zum Ziel). Gewertet hat der Spieler einen Strafschlag. Könnt ihr bitte zu dieser Spielsituation einen Kommentar schreiben?

Also: Eigentlich ganz einfach. Der Spieler darf immer dann einen provisorischen Ball ins Spiel bringen, wenn sein ursprünglicher Ball im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren gegangen sein könnte. Augenscheinlich war sich der Spieler nicht sicher, ob der Ball in der PA, nur verloren oder gar im Aus ist, da er sich für einen provisorischen Ball entschied, der provisorische Ball war daher zulässig. Beim Suchen vorne kommt es dann darauf an, wie die Spielsituation tatsächlich ist. Besteht nur die Möglichkeit, dass der Ball in der PA ist, da man die Situation vorne viel besser einschätzen kann, darf nach R17 verfahren werden, allein: Aus der Schilderung entnehme ich, dass das alles andere als klar war. Daher durfte nicht nach R17 verfahren werden, sondern der Spieler hätte vom Abschlag einen weiteren Ball spielen müssen, was er mit dem provisorischen Ball ja schon versuchte.

Danach hat er also vom falschen Ort (mit wesentlich kürzerer Bahn) gespielt, was einen schwerwiegenden Verstoß bedeutet, der korrigiert werden muss um das DQ zu vermeiden.

 

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Ist mir leider letzte Woche genau so passiert.Solche „blinden“ Löcher wo man nicht weiss,wie es dahinter aussieht sind nicht schön.

Ist es nicht so, dass wenn er jetzt entscheidet das sein erster Abschlag in der PA gelandet ist, er keinen provisorischen Ball hätte spielen können/dürfen, sondern das dieser 2te Abschlag dann Ball im Spiel war. Da dieser im Aus landete, kann er regelkonform nur mit Schlag 5 vom Abschlag weiter spielen.

1 Tag her

Golf Rules

Gestern hatten wir schon einen ähnlichen Fall, heute eine Frage:

Eyck hatte eine Frage zu Tribünen auf großen Turnieren:

"Moin zusammen,

Ich frage mich, wie ist das geregelt wenn ein Ball das Grün verfehlt und hinten an der Tribüne landet. Im schlimmsten Fall natürlich direkt daran, sodass er gar nicht gespielt werden darf.

Wie läuft das dann?
-für unspielbar erklären?
-nicht näher zum Loch ist klar...
-mit oder ohne strafschlag?!

Vielen Dank für eine Antwort

Mit sportlichen Grüßen
Eyck Müller"

Bei den Tribünen handelt es sich grundsätzlich um unbewegliche Hemmnisse, für die auf der eine eigene Platzregel zu sogenannten "TIO", temporary immovable obstructions, also zeitweiligen, unbeweglichen Hemmnissen gilt, für die das Erleichterungsverfahren nach R16.2 , MPR F- 23 anzuwenden ist.

Es gilt also, den nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung als Bezugspunkt zu finden, der nicht näher zum Loch liegt und von da aus im Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge zu droppen - straflos.
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Gestern hatten wir schon einen ähnlichen Fall, heute eine Frage:

Eyck hatte eine Frage zu Tribünen auf großen Turnieren:

Moin zusammen,

Ich frage mich, wie ist das geregelt wenn ein Ball das Grün verfehlt und hinten an der Tribüne landet. Im schlimmsten Fall natürlich direkt daran, sodass er gar nicht gespielt werden darf.

Wie läuft das dann?
-für unspielbar erklären?
-nicht näher zum Loch ist klar...
-mit oder ohne strafschlag?!

Vielen Dank für eine Antwort

Mit sportlichen Grüßen
Eyck Müller

Bei den Tribünen handelt es sich grundsätzlich um unbewegliche Hemmnisse, für die auf der eine eigene Platzregel zu sogenannten TIO, temporary immovable obstructions, also zeitweiligen, unbeweglichen Hemmnissen gilt, für die das Erleichterungsverfahren nach R16.2 , MPR F- 23 anzuwenden ist.

Es gilt also, den nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung als Bezugspunkt zu finden, der nicht näher zum Loch liegt und von da aus im Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge zu droppen - straflos.

 

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15.2?🤔

Es sind immer feste Dropzonen unmittelbar vor den Tribünen farblich markiert.

3 Tage her

Golf Rules

Jörg hatte eine Frage an uns:

"Hier kam eben eine vielleicht interessante Frage. Mal angenommen der Ball von Spieler A wird auf der Runde von anderen Spielern (BB) aufgeteet, weil sie sauer waren. Aufgeteeter Ball gilt ja als höfliche Variante von „Du Ar...“. Wie darf dieser Ball von Spieler A weitergespielt werden? Der Ball wurde von A ja nicht selbst aufgeteet. Bekommen BB Strafe?"

Also: Für Spieler A ist nach R9.6 zu verfahren, sprich der Ball muss zurückgelegt werden und das ganze ist straflos. (Dabei immer vorausgesetzt, dass das Bewegen des Balls überhaupt erkannt wird - auf einem Tee ist das einfach, manch einer fand seinen Ball aber auch schon im Rough wieder, wo er hingeworfen wurde, nachdem er an einem blinden Loch zu dicht aufspielte.)

Für BB ist das ganze zunächst straflos, sie haben mit dem Spiel des A ja nichts zu tun und sind auch nicht Gegner im Lochspiel aber: Sollten BB den Ball zum Beispiel aufheben und mitnehmen oder wegwerfen um "es A mal so richtig zu zeigen" sieht das Ganze schon anders aus, dieses Verhalten wäre ohne weiteres als schwerwiegender Verstoß gegen den Spirit of the Game, den wahren Geist des Spiels zu ahnden - mit der Disqualifikation. Denn auch, wenn A sicher einen Fehler machte als er den Ball zu dicht aufspielte: Aus zwei mal Unrecht wird noch lange kein Recht. Sollte A dies absichtlich getan haben, trifft die Sanktion nach R1.2a ihn nämlich auch...
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Jörg hatte eine Frage an uns:

Hier kam eben eine vielleicht interessante Frage. Mal angenommen der Ball von Spieler A wird auf der Runde von anderen Spielern (BB) aufgeteet, weil sie sauer waren. Aufgeteeter Ball gilt ja als höfliche Variante von „Du Ar...“. Wie darf dieser Ball von Spieler A weitergespielt werden? Der Ball wurde von A ja nicht selbst aufgeteet. Bekommen BB Strafe?

Also: Für Spieler A ist nach R9.6 zu verfahren, sprich der Ball muss zurückgelegt werden und das ganze ist straflos. (Dabei immer vorausgesetzt, dass das Bewegen des Balls überhaupt erkannt wird - auf einem Tee ist das einfach, manch einer fand seinen Ball aber auch schon im Rough wieder, wo er hingeworfen wurde, nachdem er an einem blinden Loch zu dicht aufspielte.)

Für BB ist das ganze zunächst straflos, sie haben mit dem Spiel des A ja nichts zu tun und sind auch nicht Gegner im Lochspiel aber: Sollten BB den Ball zum Beispiel aufheben und mitnehmen oder wegwerfen um es A mal so richtig zu zeigen sieht das Ganze schon anders aus, dieses Verhalten wäre ohne weiteres als schwerwiegender Verstoß gegen den Spirit of the Game, den wahren Geist des Spiels zu ahnden - mit der Disqualifikation. Denn auch, wenn A sicher einen Fehler machte als er den Ball zu dicht aufspielte: Aus zwei mal Unrecht wird noch lange kein Recht. Sollte A dies absichtlich getan haben, trifft die Sanktion nach R1.2a ihn nämlich auch...

 

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Stimmt Michael.... einmal passiert... Bin neulich beim zweiten Fast-Treffer mit dem Ball zurück gegangen und habe ich wortlos seinen Ball in die Hand gedrückt... das Gesicht war unbezahlbar.

Wenn neben mir ein Ball einschlägt, stehe ich dem Eigentümer einmal ein Versehen zu. Beim zweiten Mal kann er den Ball bei der Spielleitung abholen. Dann bin ich mal gespannt, wer von uns beiden nah R1. 2a bestraft wird!

4 Tage her

Golf Rules

Jeder Spieler darf die maximal zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern mit sich führen und dieser auf der Runde nutzen (s. R4.1b(1)). Zwar dürfen mehrere Spieler Schläger in einem Golfbag mitführen; das gemeinsame Nutzen von Schlägern ist jedoch verboten (s. R4.1b(2)).

Und wie ist das im Vierer? Dürfen Spieler (jeder mit 13 Schlägern im Bag) sich einen Putter "teilen"?

Nein, hier gibt es eine Einschränkung: im Vierer (s. R22.5) und im Vierball (s. R23.7) dürfen Partner Schläger nur dann gemeinsam benutzen, wenn die Gesamtzahl ihrer Schläger 14 nicht übersteigt. (tk)
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Jeder Spieler darf die maximal zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern mit sich führen und dieser auf der Runde nutzen (s. R4.1b(1)). Zwar dürfen mehrere Spieler Schläger in einem Golfbag mitführen; das gemeinsame Nutzen von Schlägern ist jedoch verboten (s. R4.1b(2)).

Und wie ist das im Vierer? Dürfen Spieler (jeder mit 13 Schlägern im Bag) sich einen Putter teilen?

Nein, hier gibt es eine Einschränkung: im Vierer (s. R22.5) und im Vierball (s. R23.7) dürfen Partner Schläger nur dann gemeinsam benutzen, wenn die Gesamtzahl ihrer Schläger 14 nicht übersteigt. (tk)

5 Tage her

Golf Rules

Hier (auf der Insel) in jedem Golfclub zum Mitnehmen verfügbar... ... MehrWeniger

Hier (auf der Insel) in jedem Golfclub zum Mitnehmen verfügbar...

 

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👍

Die span. Version wurde in Andalusien auch kostenlos verteilt ⛳️

Auch die App ist kostenlos erhältlich - für mich persönlich noch besser/einfacher zu händeln als das Buch, da beim Suchen hier die Suchfunktion schnell zum Ziel führt.

5 Tage her

Golf Rules

Anbei noch eine Regelfrage vom Jugendländerpokal, die in der Interpretation I5.3a/5 "Lochspiel beginnt auf dem zweiten Loch, wenn beide Spieler sich verspäten" beantwortet wird:

Treffen beide Spieler eines Lochspiels nicht mehr als 5 Minuten nach ihrer Startzeit spielbereit am Abschlagsort ein und für keinen von ihnen gelten außergewöhnliche Umstände
(Ausnahme 3), ziehen sich beide die Strafe des Lochverlusts zu und das erste Loch ist geteilt.

Beispiel: Ist die Startzeit 9:00 Uhr und der Spieler trifft um 9:02 Uhr spielbereit am Abschlagsort ein und sein Gegner trifft um 9:04 Uhr spielbereit ein, ziehen sie sich beide die Strafe des Lochverlusts zu, obwohl der Spieler vor dem Gegner eintraf (Ausnahme 1). Deshalb ist das erste Loch geteilt und das Lochspiel beginnt auf dem zweiten Loch “all square“. Es ist straflos, wenn sie das erste Loch spielen, um zum Abschlag des zweiten Lochs zu gelangen.

Zum Glück kam es dazu nicht, aber vorsorglich informierten sich die Kapitäne beider betroffenen Mannschaften für die Nachmittagsrunde schon einmal vorab... (tk)
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Anbei noch eine Regelfrage vom Jugendländerpokal, die in der Interpretation I5.3a/5 Lochspiel beginnt auf dem zweiten Loch, wenn beide Spieler sich verspäten beantwortet wird:

Treffen beide Spieler eines Lochspiels nicht mehr als 5 Minuten nach ihrer Startzeit spielbereit am Abschlagsort ein und für keinen von ihnen gelten außergewöhnliche Umstände
(Ausnahme 3), ziehen sich beide die Strafe des Lochverlusts zu und das erste Loch ist geteilt.

Beispiel: Ist die Startzeit 9:00 Uhr und der Spieler trifft um 9:02 Uhr spielbereit am Abschlagsort ein und sein Gegner trifft um 9:04 Uhr spielbereit ein, ziehen sie sich beide die Strafe des Lochverlusts zu, obwohl der Spieler vor dem Gegner eintraf (Ausnahme 1). Deshalb ist das erste Loch geteilt und das Lochspiel beginnt auf dem zweiten Loch “all square“. Es ist straflos, wenn sie das erste Loch spielen, um zum Abschlag des zweiten Lochs zu gelangen.

Zum Glück kam es dazu nicht, aber vorsorglich informierten sich die Kapitäne beider betroffenen Mannschaften für die Nachmittagsrunde schon einmal vorab... (tk)

6 Tage her

Golf Rules

Weil wir in den letzten Tagen verstärkt Nachfragen zu dem Thema hatten, hier noch einmal ein Beitrag zu dem "verlorenen Ball". In Regel 18.2a(1) "Wann der Ball verloren oder Aus ist" heißt es völlig unmissverständlich:

Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen.

Wird ein Ball innerhalb dieser Zeit gefunden, es ist aber unsicher, ob es sich um den Ball des Spielers handelt,
- muss der Spieler unverzüglich versuchen, den Ball zu identifizieren (siehe Regel 7.2) und hat hierfür eine
angemessene Zeit zur Verfügung, auch wenn dies nach Ende der Suchzeit von drei Minuten geschieht.
- Dies schließt eine angemessene Zeit mit ein, um zum Ball zu gelangen, wenn der Spieler sich nicht dort befindet, wo der Ball gefunden wird.

Identifiziert der Spieler seinen Ball nicht innerhalb dieser angemessenen Zeit, ist der Ball verloren.

Zu beachten in dieser Situation ist auch das Zeitlimit von exakt 3 Minuten. Wird der Ball später gefunden, ist dieser lt. Definition ja schon verloren. Spielt der Spieler den Ball dann trotzdem, so spielt er einen falschen Ball und der Verstoß zieht die Grundstrafe nach sich (s. Regel 6.3c). Der Schlag zählt nicht und der Spieler muss den Fehler nach den Regeln berichtigen, indem er den richtigen Ball vom ursprünglichen Ort spielt oder indem er nach den Regeln Erleichterung in Anspruch nimmt. (tk)
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Weil wir in den letzten Tagen verstärkt Nachfragen zu dem Thema hatten, hier noch einmal ein Beitrag zu dem verlorenen Ball. In Regel 18.2a(1) Wann der Ball verloren oder Aus ist heißt es völlig unmissverständlich:

Ein Ball ist verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen.

Wird ein Ball innerhalb dieser Zeit gefunden, es ist aber unsicher, ob es sich um den Ball des Spielers handelt,
- muss der Spieler unverzüglich versuchen, den Ball zu identifizieren (siehe Regel 7.2) und hat hierfür eine 
angemessene Zeit zur Verfügung, auch wenn dies nach Ende der Suchzeit von drei Minuten geschieht.
- Dies schließt eine angemessene Zeit mit ein, um zum Ball zu gelangen, wenn der Spieler sich nicht dort befindet, wo der Ball gefunden wird. 

Identifiziert der Spieler seinen Ball nicht innerhalb dieser angemessenen Zeit, ist der Ball verloren. 

Zu beachten in dieser Situation ist auch das Zeitlimit von exakt 3 Minuten. Wird der Ball später gefunden, ist dieser lt. Definition ja schon verloren. Spielt der Spieler den Ball dann trotzdem, so spielt er einen falschen Ball und der Verstoß zieht die Grundstrafe nach sich (s. Regel 6.3c). Der Schlag zählt nicht und der Spieler muss den Fehler nach den Regeln berichtigen, indem er den richtigen Ball vom ursprünglichen Ort spielt oder indem er nach den Regeln Erleichterung in Anspruch nimmt. (tk)

 

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@Torben Paulsen Erleichterung, indem er an die Stelle zurückgeht, von wo er den Ball (im obigen Fotobeispiel) ins Rough geschlagen hat - dort innerhalb einer Schlägerlänge gedroppt mit einem Strafschlag. Sein Score läge dann bei 5, wenn wir davon ausgehen, dass sein erster Schlag der Schlag ins Rough war.

In so einem Fall würde ich ganz klar erstmal einen provisorischen Ball spielen. Auf dem Weg zum ersten Ball kann ich mir überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre den provisorischen Ball mit einem Strafschlag als neuen Ball im Spiel zu erklären und ihn spielen bevor meine Flightpartner den Ball im hohen Rough finden. So kann man einem „Doppel Par“ eher aus dem Weg gehen.

Was wenn der spieler denn ball nach einer minute aufgibt und zu seinem provisorischen läuft, aber in dieser zeit der ball gefunden wird? Oder wenn der spieler den ball nicht suchen will dieser aber von jemand anderen gefunden wird?

Welche Erleichterungen hat der Spieler?

🕷🕷🕷🕷🕷vorsicht, dort lauern jede Menge Zecken...🕷🕷🕷😉😵🕷

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1 Woche her

Golf Rules

Wenn der Spieler das Spiel am Loch beginnt muss der Ball innerhalb des Abschlags gespielt werden (R6.1b). Was aber passiert, wenn eine Abschlagmarkierung fehlt und es keine Spielleitung gibt, die dieses vor der Runde feststellt und zusammen mit dem Greenkeeping-Team für Ersatz sorgen kann?

Hier kommen wir zur Interpretation I6.1/1 – "Was zu tun ist, wenn eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen"

Stellt ein Spieler fest, dass eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen, sollte er die Spielleitung um Rat fragen. Ist diese Hilfe jedoch nicht in angemessener Zeit verfügbar, sollte der Spieler mit einer vernünftigen Beurteilung (Regel 1.3b(2)) die Lage des Abschlags schätzen. Da eine solche Beurteilung umgehend zu treffen ist und nicht exakt sein kann, wird die angemessene Einschätzung des Spielers der Lage des Abschlags akzeptiert, auch wenn sie sich später als falsch herausstellt (Regel 1.3b(2)).

In der Praxis haben Spieler aus den ersten Spielgruppen auch schon einmal "alternative" Abschlagmarkierungen aus Ausrüstungsgegenständen "gebastelt", bis ein entsprechender Austausch stattfinden konnte. Bei einer entsprechenden Kontrolle durch die Spielleitung vor der Wettspielrunde sollte dieses aber eigentlich nicht notwendig sein... (tk)
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Wenn der Spieler das Spiel am Loch beginnt muss der Ball innerhalb des Abschlags gespielt werden (R6.1b). Was aber passiert, wenn eine Abschlagmarkierung fehlt und es keine Spielleitung gibt, die dieses vor der Runde feststellt und zusammen mit dem Greenkeeping-Team für Ersatz sorgen kann?

Hier kommen wir zur Interpretation I6.1/1 – Was zu tun ist, wenn eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen

Stellt ein Spieler fest, dass eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen, sollte er die Spielleitung um Rat fragen. Ist diese Hilfe jedoch nicht in angemessener Zeit verfügbar, sollte der Spieler mit einer vernünftigen Beurteilung (Regel 1.3b(2)) die Lage des Abschlags schätzen. Da eine solche Beurteilung umgehend zu treffen ist und nicht exakt sein kann, wird die angemessene Einschätzung des Spielers der Lage des Abschlags akzeptiert, auch wenn sie sich später als falsch herausstellt (Regel 1.3b(2)). 

In der Praxis haben Spieler aus den ersten Spielgruppen auch schon einmal alternative Abschlagmarkierungen aus Ausrüstungsgegenständen gebastelt, bis ein entsprechender Austausch stattfinden konnte. Bei einer entsprechenden Kontrolle durch die Spielleitung vor der Wettspielrunde sollte dieses aber eigentlich nicht notwendig sein... (tk)

 

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Ich vermute mal, das Gleiche gilt für den Fall, dass die Greenkeeper versehentlich nur eine Abschlagmarke umgesetzt haben und die andere steht wie am Vortag 😉

1 Woche her

Golf Rules

Einen sehr speziellen Fall gab es beim Jugendländerpokal - der Ball des Spielers lag im Bunker an der hinteren Bunkerkante und konnte nicht (quasi zurück) in Richtung Fahne gespielt werden. Kreativ (und mutig) versuchte der Spieler mit einem Eisen 7 den Ball in Richtung Penalty Area gegen die Kante zuschlagen, damit dieser von dort abprallt und zurück aufs Grün springt. Fast hätte es geklappt - seht selbst.

Was aber ist mit der Kante im Bunker? Diese besteht ja aus künstlichem Material - hätte der Spieler nicht Erleichterung bekommen, da diese ja lt. Definition ein unbewegliches Hemmnis ist?

Prinzipiell ja - wenn die Spielleitung diese künstlichen Bunkerkanten in allen Bunkern nicht zum integralen Bestandteil des Platzes erklärt hätte. In der Musterplatzregel F-1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse und Bestandteile des Platzes festlegen" sind einige Beispiele aufgeführt und in dem Kapitel 2H "Bestandteile des Platzes" in den "Leitlinien für die Spielleitung" ist dieser Punkt noch einmal etwas umfangreicher beschrieben.

Insofern galt für den Spieler - der Ball musste gespielt werden, wie dieser zur Ruhe gekommen war... (tk)
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Integrale Bestandteile des Platzes

 

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Also, ich habe mal an einem Topfbunker mitgebaut am Kobaldhof (tolle Lokation um das Kurzspiel und Topfbunker zu üben) und nichts Künstliches verwendet. Es wurden einfach verschiedene Schichten Rollrasen aufeinander gelegt. Genauso sieht es im Video eigentlich auch aus. Was genau war an der Wand künstlich?

1 Woche her

Golf Rules

Jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen ist ein Hemmnis.

Beispiele für Hemmnisse:
- Straßen und Wege mit künstlicher Oberfläche, einschließlich ihrer künstlichen Begrenzungen,
- Gebäude und Schutzhütten,
- Beregnungsdeckel, Abflüsse sowie Beregnungs- oder Schaltkästen,
- Pfähle, Mauern, Geländer, Zäune (Aber nicht wenn sie Ausmarkierungen sind, die die Ausgrenze des Platzes definieren oder anzeigen),
- Golfcarts, Mäher, Autos und andere Fahrzeuge,
- Mülleimer, Wegweiser und Bänke,
- Ausrüstung der Spieler, Flaggenstöcke und Harken.

Der Unterschied von einem unbeweglichen zu einem beweglichen Hemmnis ist, das dieses
- nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann und
- anderweitig nicht die Definition eines beweglichen Hemmnisses erfüllt.

Die Spielleitung darf jegliches Hemmnis als unbewegliches Hemmnis definieren, auch wenn es der Definition eines beweglichen Hemmnisses entspricht. (tk)
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Jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen ist ein Hemmnis.

Beispiele für Hemmnisse:
- Straßen und Wege mit künstlicher Oberfläche, einschließlich ihrer künstlichen Begrenzungen,
- Gebäude und Schutzhütten,
- Beregnungsdeckel, Abflüsse sowie Beregnungs- oder Schaltkästen,
- Pfähle, Mauern, Geländer, Zäune (Aber nicht wenn sie Ausmarkierungen sind, die die Ausgrenze des Platzes definieren oder anzeigen),
- Golfcarts, Mäher, Autos und andere Fahrzeuge,
- Mülleimer, Wegweiser und Bänke,
- Ausrüstung der Spieler, Flaggenstöcke und Harken.

Der Unterschied von einem unbeweglichen zu einem beweglichen Hemmnis ist, das dieses
- nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann und
- anderweitig nicht die Definition eines beweglichen Hemmnisses erfüllt.

Die Spielleitung darf jegliches Hemmnis als unbewegliches Hemmnis definieren, auch wenn es der Definition eines beweglichen Hemmnisses entspricht. (tk)

1 Woche her

Golf Rules

Zeitweiliges Wasser = ungewöhnlich beschaffene Platzverhältnisse - hier greift Regel 16.1 und der Spieler darf im Erleichterungsbereich am nächstgelegenen Punkt der vollständiger Erleichterung straflos einen Ball droppen. Was aber genau ist denn "zeitweiliges Wasser"?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen: Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die
- nicht in einer Penalty Area ist und
- zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde. (tk)
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Zeitweiliges Wasser = ungewöhnlich beschaffene Platzverhältnisse - hier greift Regel 16.1 und der Spieler darf im Erleichterungsbereich am nächstgelegenen Punkt der vollständiger Erleichterung straflos einen Ball droppen. Was aber genau ist denn zeitweiliges Wasser?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen: Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die
- nicht in einer Penalty Area ist und
- zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde. (tk)

 

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Hm, das wird in der Praxis nach meiner Erfahrung tatsächlich ganz anders gehandhabt, was ich persönlich auch gut nachvollziehen kann. Denn selbst wenn eine "Ansammlung von Wasser" nicht bestehen bleibt, wenn man seinen Stand wieder verlässt, bedeutet das in der Regel dennoch, dass man nach einem Schlag auf derartig Untergrund aussieht wie ein Ferkel. - Aber jetzt habe ich ein "Problem": Ihr habt mich aufgeklärt und in Zukunft muss ich noch genauer hinschauen. Und Karin, guter Punkt. Zählt der auch bei 90 kg? 😂😂

Ist eigentlich unfair - bei 100 kg Gewicht bleibt die Wasseransammlung bestehen und bei 60 kg nicht......

2 Wochen her

Golf Rules

Fazit vom Samstag als Referee beim Jugendländerpokal der Jungen - 50km mit dem Cart in 12,5 Stunden. Wie aber ist das überhaupt als Spieler mit dem Cart auf dem Golfplatz im Wettspiel?

Generell gibt es hierzu keine Einschränkung in den Golfregeln. Allerdings kann die Spielleitung die Verwendung motorisierter Beförderungsmittel untersagen. Dies ist angemessen, wenn die Spielleitung das Laufen als Bestandteil des Spielens in dem Turnier ansieht oder wenn sie der Ansicht ist, dass die Verwendung motorisierter Beförderungsmittel gefährlich wäre oder den Platz beschädigen könnte (siehe auch Musterplatzregel G-6).

Im Sinne der Fairness sollte beim Zulassen von Golfcarts jedoch darauf geachtet werden, dass alle Spieler ein Cart zur Verfügung haben. Zudem ist in einigen Clubs oder Landesverbänden eine "Sondergenehmigung" für die Nutzung von Carts in Wettspielen vorgesehen, wenn eine entsprechende körperliche Einschränkung vorliegt und nachgewiesen werden kann. (tk)
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Fazit vom Samstag als Referee beim Jugendländerpokal der Jungen - 50km mit dem Cart in 12,5 Stunden. Wie aber ist das überhaupt als Spieler mit dem Cart auf dem Golfplatz im Wettspiel?

Generell gibt es hierzu keine Einschränkung in den Golfregeln. Allerdings kann die Spielleitung die Verwendung motorisierter Beförderungsmittel untersagen. Dies ist angemessen, wenn die Spielleitung das Laufen als Bestandteil des Spielens in dem Turnier ansieht oder wenn sie der Ansicht ist, dass die Verwendung motorisierter Beförderungsmittel gefährlich wäre oder den Platz beschädigen könnte (siehe auch Musterplatzregel G-6). 

Im Sinne der Fairness sollte beim Zulassen von Golfcarts jedoch darauf geachtet werden, dass alle Spieler ein Cart zur Verfügung haben. Zudem ist in einigen Clubs oder Landesverbänden eine Sondergenehmigung für die Nutzung von Carts in Wettspielen vorgesehen, wenn eine entsprechende körperliche Einschränkung vorliegt und nachgewiesen werden kann. (tk)

 

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Wie geil, 50km mit dem Cart gefahren und 7000 Kalorien „verbrannt“ - ich weiß was ich heute mache, und morgen, und den Tag danach :-)))

😂😂😂😂

2 Wochen her

Golf Rules

Endlich habe ich den tatsächlich mal gesehen - den Pilz auf der Puttlinie und schon hier musste ich aufpassen, dass ich ihn nicht wieder mit "s" schreibe.

Mit der Neuerung der Regeln ist hier jetzt eine Musterplatzregel für Empfohlen, die folgenden Inhalt hat:

"F-15 Pilze auf dem Grün

Zweck: Wachsen Pilze auf dem Grün und behindern sie ein faires Spiel, darf die Spielleitung diese als Boden in Ausbesserung behandeln, damit ein Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen darf.

Musterplatzregel F-15
„Auf dem Grün stehende Pilze sind Boden in Ausbesserung, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1d zulässig ist."

Wichtig hierbei: Das ist eine Platzregel, sprich, die Spielleitung muss sie erst in Kraft setzen, damit sie gilt. Gibt es sie nicht, bleibt nur den Ball zu spielen wie er liegt, oder einen Regelball zu spielen und den Umstand der Spielleitung vorzutragen. Den Pilz einfach zu entfernen wäre ein Verstoß gegen R8.1a und zieht die Grundstrafe nach sich.
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Endlich habe ich den tatsächlich mal gesehen - den Pilz auf der Puttlinie und schon hier musste ich aufpassen, dass ich ihn nicht wieder mit s schreibe.

Mit der Neuerung der Regeln ist hier jetzt eine Musterplatzregel für Empfohlen, die folgenden Inhalt hat:

F-15 Pilze auf dem Grün

Zweck: Wachsen Pilze auf dem Grün und behindern sie ein faires Spiel, darf die Spielleitung diese als Boden in Ausbesserung behandeln, damit ein Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen darf.

Musterplatzregel F-15
„Auf dem Grün stehende Pilze sind Boden in Ausbesserung, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1d zulässig ist.

Wichtig hierbei: Das ist eine Platzregel, sprich, die Spielleitung muss sie erst in Kraft setzen, damit sie gilt. Gibt es sie nicht, bleibt nur den Ball zu spielen wie er liegt, oder einen Regelball zu spielen und den Umstand der Spielleitung vorzutragen. Den Pilz einfach zu entfernen wäre ein Verstoß gegen R8.1a und zieht die Grundstrafe nach sich.

 

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Bei einem 🍄 auf der Putlinie ist es sehr hilfreich kurz mit dem Sekretariat abzuklären, ob es eine aktive Platzregel gibt, oder ob der Annäherungsschlag mit dem Lobwedge nötig sei.... Die Aussicht auf ein 20cm Divot ist da recht beflügeln 😇

Gab es früher nicht eine Platzregel, nach der die Spielleitung den Pilz entfernen darf.? Bei unserem Herrentag spielt die Spielleitung immer im ersten Flight. Wenn er den Pilz entfernen dürfte, wäre allen geholfen.

wir haben immer noch schäden auf den grüns vom winter, eine pilz krankheit hat teile des Grases befallen und jetzt haben die greens viele kahle stellen und bringen den ball auf der puttlinie zum hüpfen. Dürfen solche ,Löcher, auch mit der pitchgabel ausgebessert werden..?

Die Regel 16.1d ist aber etwas abstrakt. Konkret geht daraus nicht direkt hervor, ob man straflose Erleichterung in Anspruch nehmen kann, wenn der Pilz in der Puttlinie wächst. Also ich kenn mich jetzt nicht aus.

Gut dass es Golf-Rules gibt...👍😎

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2 Wochen her

Golf Rules

Gleich zwei Fragen erreichten uns in den letzte Tagen zum Thema "Treffen eines anderen Balls auf dem Grün":

"Guten Abend!
Gibt es noch Strafe, wenn ich beim putten einen fremden Ball auf dem Grün treffe? Wird der fremde Ball gespielt, wie er nach Berührung liegt, oder muß er zurückgelegt werden?
Ich kann in den neuen Regeln nichts dazu finden - oder suche ich an der falschen Stelle?
Herzlichen Dank für Eure Hilfe!
Liebe Grüße
Christiane"

und

"Auf dem Grün. Ich fordere meinen Mitspieler auf seinen Ball zu markieren. Er legt den Marker hinter den Ball und hebt diesen an. Ich putte. Der Mitspieler (ich weiß nicht was er denkt) zögert beim Ball wegnehmen oder will ihn wieder hinlegen bevor mein Ball ihn passiert hat. Ergebnis, ich treffe seinen Ball, der aber nicht auf dem Grün liegt, sondern sich in der Hand des Mitspielers in der Luft über der Stelle befindet wo er liegen soll.

Hmmm. Strafe oder nicht?

Ich würde denken der Ball ist nicht im Spiele da markiert und angehoben. Mitspieler mit Ball unbeabsichtigt getroffen ist straffrei.

Denke ich richtig?"

Also:

Nach wie vor fallen im Zählspiel 2 Strafschläge für das Treffen eines anderen Balls auf dem Grün an (R11.1a).

Dort heißt es aber auch:

"Trifft der sich bewegende Ball eines Spielers versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss

· ist dies für jeden Spieler straflos.

· Dies gilt auch dann, wenn der Ball den Spieler, den Gegner oder einen anderen Spieler oder einen ihrer Caddies oder Ausrüstung trifft.

Ausnahme – Im Zählspiel Ball auf dem Grün gespielt: Trifft der sich bewegende Ball des Spielers einen anderen auf dem Grün liegenden Ball und lagen beide Bälle vor dem Schlag auf dem Grün, zieht sich der Spieler die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu."

Also: Liegt der Ball auf dem Grün - 2 Strafschläge, ist er aufgehoben, dann keine Strafe und es muss nach R11.1b (2) verfahren werden.
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Gleich zwei Fragen erreichten uns in den letzte Tagen zum Thema Treffen eines anderen Balls auf dem Grün:

Guten Abend!
Gibt es noch Strafe, wenn ich beim putten einen fremden Ball auf dem Grün treffe? Wird der fremde Ball gespielt, wie er nach Berührung liegt, oder muß er zurückgelegt werden?
Ich kann in den neuen Regeln nichts dazu finden - oder suche ich an der falschen Stelle?
Herzlichen Dank für Eure Hilfe!
Liebe Grüße
Christiane

und 

Auf dem Grün. Ich fordere meinen Mitspieler auf seinen Ball zu markieren. Er legt den Marker hinter den Ball und hebt diesen an. Ich putte. Der Mitspieler (ich weiß nicht was er denkt) zögert beim Ball wegnehmen oder will ihn wieder hinlegen bevor mein Ball ihn passiert hat. Ergebnis, ich treffe seinen Ball, der aber nicht auf dem Grün liegt, sondern sich in der Hand des Mitspielers in der Luft über der Stelle befindet wo er liegen soll.
 
Hmmm. Strafe oder nicht?
 
Ich würde denken der Ball ist nicht im Spiele da markiert und angehoben. Mitspieler mit Ball unbeabsichtigt getroffen ist straffrei.
 
Denke ich richtig?
 
Also:

Nach wie vor fallen im Zählspiel 2 Strafschläge für das Treffen eines anderen Balls auf dem Grün an (R11.1a).

Dort heißt es aber auch:

Trifft der sich bewegende Ball eines Spielers versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss

·   ist dies für jeden Spieler straflos.

·   Dies gilt auch dann, wenn der Ball den Spieler, den Gegner oder einen anderen Spieler oder einen ihrer Caddies oder Ausrüstung trifft.

Ausnahme – Im Zählspiel Ball auf dem Grün gespielt: Trifft der sich bewegende Ball des Spielers einen anderen auf dem Grün liegenden Ball und lagen beide Bälle vor dem Schlag auf dem Grün, zieht sich der Spieler die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu.

Also: Liegt der Ball auf dem Grün - 2 Strafschläge, ist er aufgehoben, dann keine Strafe und es muss nach R11.1b (2) verfahren werden.

2 Wochen her

Golf Rules

Wer von Euch schon mal im wunderbaren Sport & Golf Resort Gut Wissmannshof war, wird sie kennen: Die Blumenwiesen. Meist als ungewöhnliche Platzverhältnisse gekennzeichnet sind sie Spielverbotszonen, die nicht betreten werden dürfen. Als ungewöhnliche Platzverhältnisse ist bei einer Balllage in der Wiese dann die straflose Erleichterung nach 16 möglich, an der dortigen gelben 3 ist eine Blumenwiese aber so dicht am Wasser gelegen, dass eine Aufteilung Penalty Area / ungewöhnliche Platzverhältnisse gerne zu langen Diskussionen führte, wo der Ball denn jetzt sei und den Spielbetrieb arg verzögerte.

Also wurde das gesamte Wasser samt Blumenwiese zu einer rot gekennzeichneten Spielverbotszone erklärt, hier gilt R17 für Erleichterunsgverfahren mit einem Strafschlag.

Das hielt eine Spielerin am Wochenende aber nicht davon ab es mit einem Referee-Call zu versuchen - das Schild in der Penalty Area, auf dem das Betreten der Blumenwiesen verboten wird sei an einem blauen Pfosten befestigt: Hier könne man dann doch straflose Erleichterung in Anspruch nehmen...

Man sieht, den Ideen der Spieler sind keine Grenzen gesetzt, tut Euch als Spielleitung in der Platzvorbereitung also selbst den Gefallen alles möglichst eindeutig zu kennzeichnen. Vielleicht werden die Schildpfosten ja jetzt pink gestrichen?

Habt Ihr auch solche Fundstücke auf Euren Plätzen? Gerne her damit...
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Wer von Euch schon mal im wunderbaren Sport & Golf Resort Gut Wissmannshof war, wird sie kennen: Die Blumenwiesen. Meist als ungewöhnliche Platzverhältnisse gekennzeichnet sind sie Spielverbotszonen, die nicht betreten werden dürfen. Als ungewöhnliche Platzverhältnisse ist bei einer Balllage in der Wiese dann die straflose Erleichterung nach 16 möglich, an der dortigen gelben 3 ist eine Blumenwiese aber so dicht am Wasser gelegen, dass eine Aufteilung Penalty Area / ungewöhnliche Platzverhältnisse gerne zu langen Diskussionen führte, wo der Ball denn jetzt sei und den Spielbetrieb arg verzögerte. 

Also wurde das gesamte Wasser samt Blumenwiese zu einer rot gekennzeichneten Spielverbotszone erklärt, hier gilt R17 für Erleichterunsgverfahren mit einem Strafschlag.

Das hielt eine Spielerin am Wochenende aber nicht davon ab es mit einem Referee-Call zu versuchen - das Schild in der Penalty Area, auf dem das Betreten der Blumenwiesen verboten wird sei an einem blauen Pfosten befestigt: Hier könne man dann doch straflose Erleichterung in Anspruch nehmen...

Man sieht, den Ideen der Spieler sind keine Grenzen gesetzt, tut Euch als Spielleitung in der Platzvorbereitung also selbst den Gefallen alles möglichst eindeutig zu kennzeichnen. Vielleicht werden die Schildpfosten ja jetzt pink gestrichen?

Habt Ihr auch solche Fundstücke auf Euren Plätzen? Gerne her damit...

 

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🤔 Vielleicht war die Dame aus dem Osnabrücker Land? Oder sie hat zumindest erfahren, dass hier die letzte Landratswahl in Frage steht. Gewählt wurde eine Grüne Landrätin - was einem kleinen Erdbeben gleichkam. Nun hat ein Wähler Einspruch erhoben wg Wählerbeeinflussung: Der Wahlzettel war auf grünem Papier gedruckt 🤣

Verwirrende Fundstücke auf diversen Plätzen hätte ich genug. Theoretisch könnte man per Platzregel beliebige Farben für diverse Kennzeichnungen festlegen. Es sollte sich die Spielleitung jedoch an die Empfehlungen und Gepflogenheiten halten. Z. B. hatte man in Haugschlag mal auf den Inselgrüns grüne Pflöcke. Wegen der Beschwerden seitens Teilnehmern höherrangiger Turniere hat man dann auf das übliche Rot gewechselt. Dann sind der Fantasie bei Biotopen, Betretungs- und Spielverboten keine Grenzen gesetzt. Z. B. Grün mit gelben, roten oder blauen Kappen, was ich für ungünstig halte, weil man einen grünen Pfahl in den Büschen, im Schatten oder vor hohem, krautigen Bewuchs besonders schlecht aus der Entfernung sieht. Umgekehrt roter, gelber oder blauer Pfahl mit grüner Kappe sieht man besser und ist auch üblicher. Erlebt habe ich auch schon, dass zwar die üblichen Farben verwendet wurden, aber an einer Bahn weisse Pflöcke mit roten Kappen, wobei die roten Kappen aus Drive-Entfernung nicht erkennbar waren und diese Art der Pflöcke anstatt roten Pflöcken nicht in den Platzregeln erwähnt war. Ebenso ist es nicht unhäufig, dass die verschiedenen Versionen von Platzregeln (Scorekarte, Webseite, Birdie-Book) nicht mit den offiziellen Platzregeln übereinstimmen oder die offiziellen nicht mit der Realität. Einmal waren auf einem Platz z. B. 7 Drop-Zonen in den Platzregeln erwähnt, aber in der Realität nicht vorhanden. Mitspieler: "Die gibt es schon lange nicht." Ähnlich ist das Problem, wenn Birdie-Books und Übersichtstafeln in der Nähe des Abschlags keine rote PA ausweisen, aber dann nahe der Landezone rote Pfähle im Schatten der Büsche stehen. Die Zeit für einen provisorischen hätte man sich ersparen können. Pfähle für Hinweistafeln sollten naturfarben, also holzfarben sein. Dann verhindert man sicher Verwirrung.

2 Wochen her

Golf Rules

Golf Rules on tour - wer weiss, wo ich bin? ... MehrWeniger

Golf Rules on tour - wer weiss, wo ich bin?

 

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Ist das wirklich sooo schwierig?

Viel Spaß auf der Insel!!!

Dat is Wentwoth bei London. Sitz der ET und ein schöner Platz (für einen Parkland-Course!)

na gut, Wentworth

In der Gastro einen Drink nehmen😁 Schöne Glastische👍

Kleiner Tip:

Das ist unfair ... Weisst Du, wieviele Golfclubs es mit M und wieviele es mit W gibt???????? Also hilf uns ein bisschen und dreh das Logo mal in eine eindeutige(re) Richtung 🤣😊😊 Und wo immer Du bist: ich hoffe, Du hast Spaß, die Sonne scheint und ein Flightpartner spielt eine Lady 😉

In der Nähe des Waldbrands?

Vor deinen Auto 😝

im Golfcar

Hinterm Handy

Wittelsbacher ?

Im Loch 9

Ich kann nichts erkennen, hab kein Foto

Ich komm ja nicht aus Köln, aber Westgolf?

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2 Wochen her

Golf Rules

Jedem ist das schon einmal passiert, der zur Ruhe gekommene Ball bewegt sich. Und dann?

Dann kommt es darauf an:

Hat er sich aufgrund eines Schlages bewegt (auch wenn er nicht getroffen wurde) muss er gespielt werden wie er liegt.

Waren Naturkräfte am Spiel (Wind, Wasser, Schwerkraft) - dann straflos spielen wie er liegt, es sei denn, er wurde auf dem Grün bereits markiert und zurückgelegt, dann muss er auch wieder zurück gelegt werden.

Wenn man selbst, also der Spieler, die Bewegung verursacht - fällt 1 Strafschlag an und der Ball muss zurückgelegt werden, es sei denn es liegt eine der Ausnahmen nach R9.4b vor.

Der Gegner im Lochspiel hat ihn bewegt - zurücklegen und ein Strafschlag für den Gegner wenn keine Ausnahme nach R9.5b vorliegt.

Äußerer Einfluss (Zuschauer, Mitspieler, Tiere, etc.) hat den Ball bewegt: Auch straflos zurücklegen.

Hättet Ihr das gewusst?
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Jedem ist das schon einmal passiert, der zur Ruhe gekommene Ball bewegt sich. Und dann?

Dann kommt es darauf an:

Hat er sich aufgrund eines Schlages bewegt (auch wenn er nicht getroffen wurde) muss er gespielt werden wie er liegt.

Waren Naturkräfte am Spiel (Wind, Wasser, Schwerkraft) - dann straflos spielen wie er liegt, es sei denn, er wurde auf dem Grün bereits markiert und zurückgelegt, dann muss er auch wieder zurück gelegt werden. 

Wenn man selbst, also der Spieler, die Bewegung verursacht - fällt 1 Strafschlag an und der Ball muss zurückgelegt werden, es sei denn es liegt eine der Ausnahmen nach R9.4b vor.

Der Gegner im Lochspiel hat ihn bewegt - zurücklegen und ein Strafschlag für den Gegner wenn keine Ausnahme nach R9.5b vorliegt.

Äußerer Einfluss (Zuschauer, Mitspieler, Tiere, etc.) hat den Ball bewegt: Auch straflos zurücklegen.

Hättet Ihr das gewusst?

 

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Ausnahme Regel 13: Spieler berührt Ball am Grün bei Probeschwung: Straflos zurücklegen! Am Tee war es immer schon straflos, den Ball beim Probeschwung irrtümlich zu treffen.

Gibt es einen Strafschlag wenn der sich der Ball beim Aufsetzen des Schlägers hinter den Ball, z.B. auf lockerem Boden/Gras bewegt? Beim Entfernen hinderlicher Naturstoffe ist dem ja so (15.1b) (Schönes Film-Beispiel dazu: "The Legend of Bagger Vance")

4-er Lochspiel: Gegner nimmt unseren Ball bewusst auf, Lochverlust oder 1 Strafschlag?

2 Wochen her

Golf Rules

Kommen wir zu einer Besonderheit von R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)". In R16.1a(3) ist beschrieben, dass keine Erleichteurng gewährt wird, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen.

Regel 16.1 gewährt keine Erleichterung
- wenn es wegen etwas anderem als den ungewöhnlichen Platzverhältnissen eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt, (zum Beispiel, wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser oder auf einem unbeweglichen Hemmnis steht, aber nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder

- Beeinträchtigung ausschließlich deshalb gegeben ist, weil ein Spieler einen unter den Umständen eindeutig unvernünftigen Schläger, Stand oder eine unter den Umständen eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt.

Es gibt folglich keinen "Automatismus", dass ungewöhnliche Platzverhältnisse automatisch zu einer Erleichterung führen. In jedem Fall ist individuell abzuwägen.

Es könnte beispielsweise sein, dass der Spieler zu einem ungewöhnlichen Schlag gezwungen ist und erst dadurch durch ein Hemmnis behindert wird (s. Interpretation 16.1a(3)/1) und in diesem Fall Erleichterung erhält. Andersherum darf ein Spieler einen eindeutig unvernünftigen Schlag nicht dazu nutzen, um Erleichterung von einem Umstand in Anspruch nehmen zu können (s. Interpretation 16.1a(3)/2). (tk)
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Kommen wir zu einer Besonderheit von R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse). In R16.1a(3) ist beschrieben, dass keine Erleichteurng gewährt wird, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen.

Regel 16.1 gewährt keine Erleichterung
- wenn es wegen etwas anderem als den ungewöhnlichen Platzverhältnissen eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt, (zum Beispiel, wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser oder auf einem unbeweglichen Hemmnis steht, aber nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder

- Beeinträchtigung ausschließlich deshalb gegeben ist, weil ein Spieler einen unter den Umständen eindeutig unvernünftigen Schläger, Stand oder eine unter den Umständen eindeutig unvernünftige Spielrichtung wählt.

Es gibt folglich keinen Automatismus, dass ungewöhnliche Platzverhältnisse automatisch zu einer Erleichterung führen. In jedem Fall ist individuell abzuwägen. 

Es könnte beispielsweise sein, dass der Spieler zu einem ungewöhnlichen Schlag gezwungen ist und erst dadurch durch ein Hemmnis behindert wird (s. Interpretation 16.1a(3)/1) und in diesem Fall Erleichterung erhält. Andersherum darf ein Spieler einen eindeutig unvernünftigen Schlag nicht dazu nutzen, um Erleichterung von einem Umstand in Anspruch nehmen zu können (s. Interpretation 16.1a(3)/2). (tk)

 

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Pech gehabt, droppen und Strafschlag.

Und nu..? Strafschlag und droppen..?

2 Wochen her

Golf Rules

Wir hatten in dem gestrigen Beitrag den Fall, dass ein Ball auf dem Grüns und ein unbewegliches Hemmnis auf der Spiellinie des Spielers lag - Erleichterung konnte nach R16.1d in Anspruch genommen werden.

Was aber, wenn sich ein unbewegliches Hemmnis direkt neben dem Grün befindet? Sind z.B. die Vorgrüns kurz genug geschnitten, dass ein Putt von außerhalb des Grüns ein häufig gewählter Schlag sein kann, können unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün einen solchen Schlag behindern.

Die Spielleitung darf in diesem Fall eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt.

In der Musterplatzregel F-5 "Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün" ist folgender Wortlaut gewählt:

„Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 genommen in Anspruch werden.
Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:
Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis
- auf seiner Spiellinie liegt, und
- innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und
- innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.

Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie. Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige
Spiellinie wählt."

Aber bitte beachten: eine Platzregel so oder in ähnlicher Form muss vor dem Wettspiel durch die Spielleitung in Kraft gesetzt werden... (tk)
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Wir hatten in dem gestrigen Beitrag den Fall, dass ein Ball auf dem Grüns und ein unbewegliches Hemmnis auf der Spiellinie des Spielers lag - Erleichterung konnte nach R16.1d in Anspruch genommen werden. 

Was aber, wenn sich ein unbewegliches Hemmnis direkt neben dem Grün befindet? Sind z.B. die Vorgrüns kurz genug geschnitten, dass ein Putt von außerhalb des Grüns ein häufig gewählter Schlag sein kann, können unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün einen solchen Schlag behindern.

Die Spielleitung darf in diesem Fall eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt.

In der Musterplatzregel F-5 Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün ist folgender Wortlaut gewählt:

„Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 genommen in Anspruch werden.
Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:
Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis
- auf seiner Spiellinie liegt, und
   - innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und
   - innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.

Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie. Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige
Spiellinie wählt. 

Aber bitte beachten: eine Platzregel so oder in ähnlicher Form muss vor dem Wettspiel durch die Spielleitung in Kraft gesetzt werden... (tk)

 

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Da schafft es der GC Hannover in die Golf Rules 😁

Achtung: „die Spielleitung darf....“ bedeutet also - eigentlich nicht, nur wenn explizit gemacht.

3 Wochen her

Golf Rules

Ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün kommen zwar nicht oft wie in diesem Beispiel (unbewegliches Hemmnis) vor, aber insbesondere Beeinträchtigungen durch Tierloch, Boden in Ausbesserung oder zeitweiligem Wasser können den beabsichtigen Schlag beeinflussen.

Eine Beeinträchtigung liegt nach R16.1a(1) vor, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:
- Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen,
- ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder,
- wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Aber - befinden sich die ungewöhnlichen Platzverhältnisse nahe genug, um den Spieler abzulenken, aber erfüllen sie keine dieser Anforderungen, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben.

Ohne eine weitere Platzregel würde dieses in dem Beispiel bedeuten, dass der Spieler nach R16.1d "Erleichterung für einen Ball auf dem Grün" in Anspruch nehmen könnte, da der Ball auf dem Grün liegt und die beabsichtigte Spiellinie beeinträchtigt ist.

Würde der Ball außerhalb des Grüns liegen, dann müsste der Ball gespielt werden, wie dieser liegt - eine straflose Erleichterung nach R16.1 wäre in diesem Fall nicht zulässig... (tk)
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Ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün kommen zwar nicht oft wie in diesem Beispiel (unbewegliches Hemmnis) vor, aber insbesondere Beeinträchtigungen durch Tierloch, Boden in Ausbesserung oder zeitweiligem Wasser können den beabsichtigen Schlag beeinflussen.

Eine Beeinträchtigung liegt nach R16.1a(1) vor, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:
- Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen,
- ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder,
- wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Aber - befinden sich die ungewöhnlichen Platzverhältnisse nahe genug, um den Spieler abzulenken, aber erfüllen sie keine dieser Anforderungen, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben.

Ohne eine weitere Platzregel würde dieses in dem Beispiel bedeuten, dass der Spieler nach R16.1d Erleichterung für einen Ball auf dem Grün in Anspruch nehmen könnte, da der Ball auf dem Grün liegt und die beabsichtigte Spiellinie beeinträchtigt ist. 

Würde der Ball außerhalb des Grüns liegen, dann müsste der Ball gespielt werden, wie dieser liegt - eine straflose Erleichterung nach R16.1 wäre in diesem Fall nicht zulässig... (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag ist auch folgende Interpretation hilfreich. Mitspieler oder Gegner müssen der Bitte, denn Ball nicht zu suchen, nämlich nicht nachkommen und können auch unaufgefordert die Ballsuche durchführen.

I18.3c(2)/3 – Gegner oder ein anderer Spieler darf entgegen der Bitte des Spielers nach dem Ball des Spielers suchen

Selbst wenn der Spieler es vorzieht, mit einem provisorischen Ball das Spiel des Lochs fortzusetzen, ohne nach dem ursprünglichen Ball zu suchen, dürfen der Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel nach dem ursprünglichen Ball des Spielers suchen, solange dies das Spiel nicht unangemessen verzögert. Wird der ursprüngliche Ball des Spielers gefunden, während er noch im Spiel ist, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben (Regel 18.3c(3)).

Beispiel: Auf einem Par 3 – Loch landet der Abschlag des Spielers in dichtem Buschwerk. Der Spieler spielt einen provisorischen Ball, der in der Nähe des Lochs zur Ruhe kommt. In Anbetracht dieser Situation möchte der Spieler den ursprünglichen Ball nicht finden und geht direkt zu seinem provisorischen Ball, um damit weiter zu spielen. Der Gegner des Spielers oder ein anderer Spieler im Zählspiel glaubt, es wäre von Vorteil für ihn, wenn der ursprüngliche Ball gefunden würde, daher beginnt er danach zu suchen.

Wenn er den ursprünglichen Ball findet, bevor der Spieler einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball macht, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben und mit dem ursprünglichen Ball weiterspielen. Macht der Spieler jedoch einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball, bevor der ursprüngliche Ball gefunden wird, wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel, da er näher zum Loch war als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball sich mutmaßlich befand (Regel 18.3c(2)).

Ist der provisorische Ball des Spielers im Lochspiel näher zum Loch als der Ball des Gegners, darf der Gegner den Schlag für ungültig erklären und den Spieler in der richtigen Reihenfolge spielen lassen (Regel 6.4a). Den Schlag für ungültig zu erklären würde den Status des ursprünglichen Balls, der nicht mehr im Spiel ist, jedoch nicht ändern.

Das mag vielleicht "unfair" erscheinen und wird in der Regel in den meisten Wettspielen unter den Spielern bilateral geklärt. Ballsuche, Identifikation und die Entscheidung, wie mit diesem Ball zu verfahren ist sind elementare Golfregeln, die durch verbale Äußerungen nicht einfach außer Kraft gesetzt werden können.

Deswegen ist es für Zuschauer oder begleitende Eltern manchmal auch ratsam, sich an der Suche erst zu beteiligen, wenn der Spieler seinen Ball auch wirklich suchen möchte... (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag ist auch folgende Interpretation hilfreich. Mitspieler oder Gegner müssen der Bitte, denn Ball nicht zu suchen, nämlich nicht nachkommen und können auch unaufgefordert die Ballsuche durchführen.

I18.3c(2)/3 – Gegner oder ein anderer Spieler darf entgegen der Bitte des Spielers nach dem Ball des Spielers suchen

Selbst wenn der Spieler es vorzieht, mit einem provisorischen Ball das Spiel des Lochs fortzusetzen, ohne nach dem ursprünglichen Ball zu suchen, dürfen der Gegner oder ein anderer Spieler im Zählspiel nach dem ursprünglichen Ball des Spielers suchen, solange dies das Spiel nicht unangemessen verzögert. Wird der ursprüngliche Ball des Spielers gefunden, während er noch im Spiel ist, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben (Regel 18.3c(3)).

Beispiel: Auf einem Par 3 – Loch landet der Abschlag des Spielers in dichtem Buschwerk. Der Spieler spielt einen provisorischen Ball, der in der Nähe des Lochs zur Ruhe kommt. In Anbetracht dieser Situation möchte der Spieler den ursprünglichen Ball nicht finden und geht direkt zu seinem provisorischen Ball, um damit weiter zu spielen. Der Gegner des Spielers oder ein anderer Spieler im Zählspiel glaubt, es wäre von Vorteil für ihn, wenn der ursprüngliche Ball gefunden würde, daher beginnt er danach zu suchen.

Wenn er den ursprünglichen Ball findet, bevor der Spieler einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball macht, muss der Spieler den provisorischen Ball aufgeben und mit dem ursprünglichen Ball weiterspielen. Macht der Spieler jedoch einen weiteren Schlag mit dem provisorischen Ball, bevor der ursprüngliche Ball gefunden wird, wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel, da er näher zum Loch war als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball sich mutmaßlich befand (Regel 18.3c(2)).

Ist der provisorische Ball des Spielers im Lochspiel näher zum Loch als der Ball des Gegners, darf der Gegner den Schlag für ungültig erklären und den Spieler in der richtigen Reihenfolge spielen lassen (Regel 6.4a). Den Schlag für ungültig zu erklären würde den Status des ursprünglichen Balls, der nicht mehr im Spiel ist, jedoch nicht ändern.

Das mag vielleicht unfair erscheinen und wird in der Regel in den meisten Wettspielen unter den Spielern bilateral geklärt. Ballsuche, Identifikation und die Entscheidung, wie mit diesem Ball zu verfahren ist sind elementare Golfregeln, die durch verbale Äußerungen nicht einfach außer Kraft gesetzt werden können.

Deswegen ist es für Zuschauer oder begleitende Eltern manchmal auch ratsam, sich an der Suche erst zu beteiligen, wenn der Spieler seinen Ball auch wirklich suchen möchte... (tk)

 

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Frage zu folgender Variante im Zählspiel: der Spieler sliced in den Wald und spielt provisorisch aufs Fairway. Dann erklärt er den Ball im Wald ‘aufgegeben’ bevor er noch den Provisorischen weitergespielt hätte, welcher weiter vorn liegt, geht den Ball im Wald aufsammeln. Er findet ihn auch und spielt dann den Provisorischen weiter. Meiner Meinung nach hätte der Ball im Wald unspielbar erklärt werden können und entsprechend verfahren. So aber falscher Ball, Grundstrafe und später Fehler nicht behoben also DQ?

Ich halte es für fair, den Gegner zu fragen, ob er seinen Ball finden möchte. Wenn ja, sollte man mitsuchen. Mit dieser Einstellung bin ich bis heute immer "gut gefahren". Die Gegner, die das anders gehandhabt haben und meine "weggekloppten" Bälle unbedingt finden wollten (mit oder ohne Erfolg), haben am Ende verloren.

Kacke 😞

3 Wochen her

Golf Rules

Die individuelle Kennzeichnung der Bälle hatten wir ja schon einige Male als Beitrag. Anbei ein schönes Beispiel von einem "Unikat" vom letzten DGL-Spieltag in Hannover.

Diskussionen entstanden dabei bzgl. der Aussage "ich gebe meinen Ball auf" - korrekt wäre stattdessen den Ball nicht innerhalb der 3 min. Suchzeit zu finden oder den provisorischen ball von einer Stelle weiterzuspielen, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird.

Das führt uns zur heutigen "Interpretation des Tages": 18.3c(2)/2 – Spieler darf Andere bitten, nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen

Beabsichtigt ein Spieler nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen, weil er lieber mit dem provisorischen Ball das Spiel fortsetzen möchte, darf der Spieler Andere bitten, nicht zu suchen, aber diese sind nicht verpflichtet, der Bitte nachzukommen.

Wird ein Ball gefunden, muss der Spieler mit vertretbarem Aufwand den Ball identifizieren, vorausgesetzt, dass er nicht schon den provisorischen Ball von einer Stelle gespielt hat, die näher zum Loch ist als die geschätzte Stelle, an der sich der ursprüngliche Ball mutmaßlich befand. In diesem Fall wäre der provisorische Ball zum Ball im Spiel geworden. Wurde der provisorische Ball noch nicht zum Ball im Spiel, nachdem ein anderer Ball gefunden wurde, kann die Weigerung, mit vertretbarem Aufwand den Ball zu identifizieren, als schwerwiegender Verstoß gegen den „spirit of the game“ angesehen werden (Regel 1.2a).

Nachdem der andere Ball gefunden wurde, dann aber der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wurde, die näher zum Loch war als die des anderen Balls, und es sich herausstellt, dass der andere Ball der ursprüngliche Ball des Spielers war, war der Schlag nach dem provisorischen Ball tatsächlich ein Schlag nach einem falschen Ball (Regel 6.3c).

Der Spieler zieht sich die Grundstrafe zu und muss im Zählspiel den Fehler berichtigen, indem er mit dem ursprünglichen Ball weiter spielt.

Wenn also der Ball des Spielers, trotz der zuvor geäußerten Bitte oder der Aussage "ich geben meinen Ball auf", innerhalb der Suchzeit gefunden wird, dann muss der Spieler diesen identifizieren. Ist es seiner, dann bleibt dieser der "Ball im Spiel". (tk)
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Die individuelle Kennzeichnung der Bälle hatten wir ja schon einige Male als Beitrag. Anbei ein schönes Beispiel von einem Unikat vom letzten DGL-Spieltag in Hannover.

Diskussionen entstanden dabei bzgl. der Aussage ich gebe meinen Ball auf - korrekt wäre stattdessen den Ball nicht innerhalb der 3 min. Suchzeit zu finden oder den provisorischen ball von einer Stelle weiterzuspielen, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. 

Das führt uns zur heutigen Interpretation des Tages: 18.3c(2)/2 – Spieler darf Andere bitten, nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen

Beabsichtigt ein Spieler nicht nach seinem ursprünglichen Ball zu suchen, weil er lieber mit dem provisorischen Ball das Spiel fortsetzen möchte, darf der Spieler Andere bitten, nicht zu suchen, aber diese sind nicht verpflichtet, der Bitte nachzukommen.

Wird ein Ball gefunden, muss der Spieler mit vertretbarem Aufwand den Ball identifizieren, vorausgesetzt, dass er nicht schon den provisorischen Ball von einer Stelle gespielt hat, die näher zum Loch ist als die geschätzte Stelle, an der sich der ursprüngliche Ball mutmaßlich befand. In diesem Fall wäre der provisorische Ball zum Ball im Spiel geworden. Wurde der provisorische Ball noch nicht zum Ball im Spiel, nachdem ein anderer Ball gefunden wurde, kann die Weigerung, mit vertretbarem Aufwand den Ball zu identifizieren, als schwerwiegender Verstoß gegen den „spirit of the game“ angesehen werden (Regel 1.2a).

Nachdem der andere Ball gefunden wurde, dann aber der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wurde, die näher zum Loch war als die des anderen Balls, und es sich herausstellt, dass der andere Ball der ursprüngliche Ball des Spielers war, war der Schlag nach dem provisorischen Ball tatsächlich ein Schlag nach einem falschen Ball (Regel 6.3c).

Der Spieler zieht sich die Grundstrafe zu und muss im Zählspiel den Fehler berichtigen, indem er mit dem ursprünglichen Ball weiter spielt. 

Wenn also der Ball des Spielers, trotz der zuvor geäußerten Bitte oder der Aussage ich geben meinen Ball auf, innerhalb der Suchzeit gefunden wird, dann muss der Spieler diesen identifizieren. Ist es seiner, dann bleibt dieser der Ball im Spiel. (tk)

 

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Wie genau muss eigentlich die Messung der Suchzeit erfolgen? Ganz genau wäre, die Timer-Funktion des Smartphones oder eine Stoppuhr zu benutzen. In der Praxis wird bei Turnieren auf Club-Niveau nach Gefühl geschätzt.

Man muss sich nichts schönreden ... in der Praxis wird entweder schnell gefunden, oder gesucht bis zum St. Nimmerleinstag, als ginge es um's Masters ... - nervig

Die ganze Ausführung setzt aber voraus dass zuvor der provisorische Ball als „provisorisch“ angesagt wurde. Ansonsten ist der nächste gespielte Ball automatisch im Spiel und der Spieler muss den ersten nicht verbal aufgeben. Oder?

Maximilian Schimmack schau mal. Gerade drüber gesprochen!

3 Wochen her

Golf Rules

Spielen wie er liegt geht ja fast immer, aber was, wenn man nicht so gern auf dem Boden liegt, wie der Spieler hier?

Dabei hilft uns ein Blick in R16.1c:

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

· müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

· Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.



(2) Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

· Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

Ø Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

Ø Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.

· Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und

Ø er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber

Ø wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte.

Und, hättet Ihr den Ball gespielt?
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Spielen wie er liegt geht ja fast immer, aber was, wenn man nicht so gern auf dem Boden liegt, wie der Spieler hier?

Dabei hilft uns ein Blick in R16.1c:

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

·         müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

·         Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.

 

(2)       Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

·         Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

Ø    Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

Ø    Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.

·         Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:

·         Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø       Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und

Ø       er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber

Ø       wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte.

Und, hättet Ihr den Ball gespielt?

 

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Wenn die Eisenbahnschwellen zum Bunker gehören, müsste ich mehr vom Bunker sehen um eure Frage mit ja oder nein zu beantworten. Aber ich würde (ohne Kenntnis von Sonderplatzregeln) straflose Erleichterung vom unbeweglichen Hemmnis nehmen - als Rechtshänder.

Kein Problem 🤚🏻😁

Sind die Holzplanken als Bunkerrandbefestitung ungewöhnliche Platzverhältnisse?

Ich würde erst den Bereich hinter dem Bunker (verlängerung zur Fahne) anschauen. Wenn ich ihn dort mit einem Strafschlag droppen kann macht es möglicherweise Sinn, ihn raus zu nehmen und von dort zu spielen. Rückwärts raus spielen ist auch ein Schlag, aber mit dem Risiko dass er nicht raus kommt. Jedoch dachte ich, dass erleichterung ausserhalb des bunkers mit zwei Strafschlägen geahndet wird. Ist das falsch?

Rückwärts raus (y)

In einer Privatrunde hätte ich den so gespielt.

nein, ich denke keine Chance den Ball raus zu spielen 😍

Wenn man, wie oben steht, im bunker droppen und straflos rausspielen darf, kann man den doch locker rausspielen 👍🏻

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3 Wochen her

Golf Rules

Aus gegebenem Anlass: Happy Birthday Thomas Köhler!“I Wish It Would Rain Down” is a song from Phil Collins’ 1989 album “...But Seriously”, featuring Eric Clapton. PHIL US TICKETS ON SALE NOW! You can now get ... ... MehrWeniger

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Haha Torben Wissuwa :-), dass ist für Nicht-Insider aber ziemlich schwer zu verstehen. Trotzdem lieben Dank für die Zusammenarbeit mit Dir hier auf unserer Seite. Ich wünsche allen Lesern weiterhin viel Spaß auf dem Golfplatz (auch bei den aktuellen Temperaturen) und immer die richtige Regelentscheidung...

3 Wochen her

Golf Rules

Ein bewegliches Hemmnis ist nach der Definition ein Hemmnis, das ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

In diesem Beispiel landete ein Ball direkt zwischen den Carts der Spielleitung. Da ein Schlüssel und Fahrer vorhanden war, konnten die Hemmnisse (also die Carts) einfach entfernt werden. Der Ball konnte dann aus der Lage gespielt werden, wie er zur Ruhe kam.

Anders hätte es sich verhalten, wenn kein Schlüssel für das Cart (z.B. für ein geparktes Cart) vorhanden gewesen wäre. In diesem Fall wäre das Cart ein unbewegliches Hemmnis und Regel R16.1b "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) / Erleichterung für einen Ball im Gelände" könnte durch den Spieler angewandt werden. Als Bezugspunkt kann dabei der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände bestimmt werden und der Ball muss innerhalb des Erleichterungsbereiches von einer Schlägerlänge gedroppt werden. Vielleicht hätte es in diesem Beispiel sogar dazu gereicht im Semirough zu droppen... (tk)
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Ein bewegliches Hemmnis ist nach der Definition ein Hemmnis, das ohne übermäßigen Aufwand und ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

In diesem Beispiel landete ein Ball direkt zwischen den Carts der Spielleitung. Da ein Schlüssel und Fahrer vorhanden war, konnten die Hemmnisse (also die Carts) einfach entfernt werden. Der Ball konnte dann aus der Lage gespielt werden, wie er zur Ruhe kam.

Anders hätte es sich verhalten, wenn kein Schlüssel für das Cart (z.B. für ein geparktes Cart) vorhanden gewesen wäre. In diesem Fall wäre das Cart ein unbewegliches Hemmnis und Regel R16.1b Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) / Erleichterung für einen Ball im Gelände könnte durch den Spieler angewandt werden. Als Bezugspunkt kann dabei der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände bestimmt werden und der Ball muss innerhalb des Erleichterungsbereiches von einer Schlägerlänge gedroppt werden. Vielleicht hätte es in diesem Beispiel sogar dazu gereicht im Semirough zu droppen... (tk)

 

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Zählt bei Markierungssteinen bzw. Wegweiser aus Stein auch R16.1b?

3 Wochen her

Golf Rules

"Drin oder draußen" - das ist bei Brücken immer wieder eine Frage, die wir in diversen Beiträgen ja auch schon besprochen haben.

Durch die Anpassung der Regeln und den somit einhergehenden neuen Möglichkeiten innerhalb der Penalty Area, ist der Unterschied bei einem Schlag außerhalb oder innerhalb der Penalty Area aber nicht mehr so entscheidend.

Spannend wird es, wenn ein Hemmnis ins Spiel kommt (als z.B. eine Brücke). Liegt der Ball außerhalb der Penalty Area, dann bekommt der Spieler straflose Erleichterung - liegt dieser innerhalb, dann aber nicht (s. R16.1a(2)). Im letzten Fall kann der Spieler nur Erleichterung nach Regel 17 in Anspruch nehmen.

Umso wichtiger ist es die Übergänge und Grenzen klar zu definieren - wann ist der Ball in der Penalty Area und wann nicht... (tk)
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Drin oder draußen - das ist bei Brücken immer wieder eine Frage, die wir in diversen Beiträgen ja auch schon besprochen haben. 

Durch die Anpassung der Regeln und den somit einhergehenden neuen Möglichkeiten innerhalb der Penalty Area, ist der Unterschied bei einem Schlag außerhalb oder innerhalb der Penalty Area aber nicht mehr so entscheidend. 

Spannend wird es, wenn ein Hemmnis ins Spiel kommt (als z.B. eine Brücke). Liegt der Ball außerhalb der Penalty Area, dann bekommt der Spieler straflose Erleichterung - liegt dieser innerhalb, dann aber nicht (s. R16.1a(2)). Im letzten Fall kann der Spieler nur Erleichterung nach Regel 17 in Anspruch nehmen.

Umso wichtiger ist es die Übergänge und Grenzen klar zu definieren - wann ist der Ball in der Penalty Area und wann nicht... (tk)

 

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Frage: Wie müssen die Pfähle gesteckt werden, damit ich erkennen kann, ob die Brücke in der P.A. ist oder herausgenommen wurde? Was bedeutet der gelbe Pfeil im Foto?

3 Wochen her

Golf Rules

Manchmal muss auch mal ein Baum auf dem Platz weichen - in der Regel geschieht dieses an den Seiten der Spielbahnen, so dass anschließend keine Beeinträchtigung mehr besteht. Wie aber ist es, wenn der "Rest" eines abgesägten Baumes den Spieler behindert?

Auch in diesem Fall ist die Verhältnismäßigkeit zu wahren - schlechte Schläge sollten durch ein zulässiges Erleichterungsverfahren nicht honoriert werden, aber Baumreste in der Spiellinie können schon einmal eine Ausnahme bewirken.

So wie in diesem Fall: der Baum wurde knapp oberhalb der Grasnarbe gekappt. Es handelt sich nicht um ein Hemmnis, da es sich nicht um einen künstlichen Gegenstand handelt. Bei der Balllage in diesem Bereich gibt es für den Spieler somit nur eins - der Ball ist zu spielen, wie er liegt oder er muss unspielbar erklärt werden.

Wie immer obliegt es der Spielleitung einen solchen Bereich ggf. auch als "Ungewöhnliche Platzverhältnisse" zu definieren - entweder temporär mit einer Markierung (Pfähle / Farbe) oder nachhaltig mit einer Platzregel. Am Besten wäre es aber, wenn der Rest des Baumes ebenfalls entfernt würde.

Anmerkung: nachdem in dem Wettspiel festgestellt wurde, dass diese Stelle bei den Spielern auf der Spiellinie liegt und deswegen anscheinend "sehr beliebt" ist, wurde diese durch die Spielleitung als "Ungewöhnliche Platzverhältnisse" gekennzeichnet... (tk)
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Manchmal muss auch mal ein Baum auf dem Platz weichen - in der Regel geschieht dieses an den Seiten der Spielbahnen, so dass anschließend keine Beeinträchtigung mehr besteht. Wie aber ist es, wenn der Rest eines abgesägten Baumes den Spieler behindert?

Auch in diesem Fall ist die Verhältnismäßigkeit zu wahren - schlechte Schläge sollten durch ein zulässiges Erleichterungsverfahren nicht honoriert werden, aber Baumreste in der Spiellinie können schon einmal eine Ausnahme bewirken.

So wie in diesem Fall: der Baum wurde knapp oberhalb der Grasnarbe gekappt. Es handelt sich nicht um ein Hemmnis, da es sich nicht um einen künstlichen Gegenstand handelt. Bei der Balllage in diesem Bereich gibt es für den Spieler somit nur eins - der Ball ist zu spielen, wie er liegt oder er muss unspielbar erklärt werden.

Wie immer obliegt es der Spielleitung einen solchen Bereich ggf. auch als Ungewöhnliche Platzverhältnisse zu definieren - entweder temporär mit einer Markierung (Pfähle / Farbe) oder nachhaltig mit einer Platzregel. Am Besten wäre es aber, wenn der Rest des Baumes ebenfalls entfernt würde.

Anmerkung: nachdem in dem Wettspiel festgestellt wurde, dass diese Stelle bei den Spielern auf der Spiellinie liegt und deswegen anscheinend sehr beliebt ist, wurde diese durch die Spielleitung als Ungewöhnliche Platzverhältnisse gekennzeichnet... (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Langsames Spiel nervt so ziemlich jeden Golfer, und wirklich jeder behauptet zügig zu spielen.

Damit Ihr wisst, was geht und was nicht kommen wir heute auf unsere

Interpretation des Tages

Int I5.6a/1 – "Beispiele von Verzögerungen, die als angemessen oder unangemessen angesehen werden"

Unangemessene Verzögerungen in Zusammenhang mit Regel 5.6a sind Verzögerungen, die durch Handlungen des Spielers verursacht wurden, die in der Entscheidung des Spielers lagen und andere Spieler beeinträchtigen oder das Turnier verzögern. Kurze Verzögerungen als Ergebnis üblicher Vorkommnisse während der Runde oder die nicht in der Entscheidung des Spielers liegen, werden im Allgemeinen als „angemessen“ angesehen.

Die Entscheidung, welche Handlungen angemessen oder unangemessen sind, hängt von allen Umständen ab, einschließlich, ob der Spieler auf andere Spieler in der Gruppe oder auf die Vordergruppe wartet.

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich als angemessen angesehen werden, sind unter anderem:

• Kurz im Clubhaus oder im Halfway-Haus anhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen.

• Mit anderen Spielern in der Gruppe beraten, ob das Loch bei einer normalen Spielunterbrechung durch die Spielleitung zu Ende gespielt werden soll (Regel 5.7b(2)).

Beispiele von Handlungen die wahrscheinlich als unangemessene Verzögerung angesehen werden können, wenn sie mehr als nur eine kurze Verzögerung des Spiels verursachen, sind unter anderem:

• Vom Grün zum Abschlag zurückgehen, um einen verlorenen Schläger zu holen.

• Die Suche nach einem verlorenen Ball für mehrere Minuten fortsetzen, nachdem die erlaubte Suchzeit von drei Minuten abgelaufen ist.

• Sich im Clubhaus oder Halfway-Haus länger als nur einige Minuten aufhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen, falls dies von der Spielleitung nicht vorgesehen ist.
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Langsames Spiel nervt so ziemlich jeden Golfer, und wirklich jeder behauptet zügig zu spielen.

Damit Ihr wisst, was geht und was nicht kommen wir heute auf unsere

Interpretation des Tages

Int I5.6a/1 – Beispiele von Verzögerungen, die als angemessen oder unangemessen angesehen werden 

Unangemessene Verzögerungen in Zusammenhang mit Regel 5.6a sind Verzögerungen, die durch Handlungen des Spielers verursacht wurden, die in der Entscheidung des Spielers lagen und andere Spieler beeinträchtigen oder das Turnier verzögern. Kurze Verzögerungen als Ergebnis üblicher Vorkommnisse während der Runde oder die nicht in der Entscheidung des Spielers liegen, werden im Allgemeinen als „angemessen“ angesehen. 

Die Entscheidung, welche Handlungen angemessen oder unangemessen sind, hängt von allen Umständen ab, einschließlich, ob der Spieler auf andere Spieler in der Gruppe oder auf die Vordergruppe wartet. 

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich als angemessen angesehen werden, sind unter anderem: 

• Kurz im Clubhaus oder im Halfway-Haus anhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen. 

• Mit anderen Spielern in der Gruppe beraten, ob das Loch bei einer normalen Spielunterbrechung durch die Spielleitung zu Ende gespielt werden soll (Regel 5.7b(2)). 

Beispiele von Handlungen die wahrscheinlich als unangemessene Verzögerung angesehen werden können, wenn sie mehr als nur eine kurze Verzögerung des Spiels verursachen, sind unter anderem: 

• Vom Grün zum Abschlag zurückgehen, um einen verlorenen Schläger zu holen. 

• Die Suche nach einem verlorenen Ball für mehrere Minuten fortsetzen, nachdem die erlaubte Suchzeit von drei Minuten abgelaufen ist. 

• Sich im Clubhaus oder Halfway-Haus länger als nur einige Minuten aufhalten, um Essen oder Getränke zu besorgen, falls dies von der Spielleitung nicht vorgesehen ist.

 

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Mein (Thomas) reden - wenn jeder an sich selbst auf der Runde "arbeitet", dann geht es idR viel schneller.

Moin Jungs und Mädels, gute Seite die ihr betreibt. Wir hatten gestern mit einigen Leuten bei den BMW Open das Thema schnelleres Spiel. Wir sind der einheitlichen Meinung das keine der neuen Regeln zu spürbaren und messbaren schnelleren Runden führt. Es sind nicht die Regeln die im deutschen Amateurgolf das Spiel verlangsamen, sondern die Amateure mit ihren eigenen teilweise skurrilen Handlungen. Es wird sich viel zu langsam zum Ball bewegt. Dann gibt es ne Klappe am trolley für den Handschuh, ne Dose für die Tees, der Ballmarker der an irgend einem Magneten klebt und nicht ab will. Dann wird nach dem Schlag noch 34 Sekunden auf der Stelle gestanden und entweder geärgert oder man guckt ob jeder auch gesehen hat was passiert ist gerade. Diskussionen ob noch nen provisorischer Ball gespielt werden sollte und wo der erste wohl ist. Wenn einer gespielt werden muss geht das ganze Schauspiel von vorne los nachdem die Diskussion schon Zeit verschlungen hat. Die Grundbewegung auf dem Platz ist viel zu langsam. Jeder soll sich am Ball konzentrieren, aber bis zum Ball muss es schneller gehen. Es muss Unterweisungen geben das solche skurrilen Handlungen nicht förderlich sind. Regeln werden es nicht schneller machen, der deutsche Amateur muss sich ändern. Und nächste Woche lesen Sie, warum der Profi auch nicht schneller wird 😉😂 LG an alle

Alles ist relativ! Wer mit Sekunden rechnet, sollte lieber auf die Rennstrecke gehen. Golf ist Genuss, Lebensfreude.

Wenn jeder Spieler eines durchschnittlichen 4er Flights bei jedem Schlag 5 Sekunden schneller wäre, würde man 33 Minuten sparen☝🏻.

Windeln?

Wer Golf schnell haben will, muss GTI fahren...

Was ist, wenn ich auf die Toilette muss. Groß. Das geht nicht in 3 Minuten 😂

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4 Wochen her

Golf Rules

Was so eine kleine grüne Kappe ausmachen kann - aus "Ungewöhnlichen Platzverhältnissen" wird eine "Spielverbotszone" (mit entsprechendem Hinweis der Kennzeichnung in den Platzregeln)...

Bei einem Einsatz als Referee war neulich eine Zone hinter dem Grün neu eingesäht worden und als "ungewöhnliche Platzverhältnisse" mit blauen Pfosten gekennzeichnet. Das hätte für den Spieler bedeutet, dass er den Ball aus diesem Bereich auch hätte spielen können, wenn dieser darin zur Ruhe gekommen wäre. Das war aber eigentlich so nicht gedacht - das Spielen aus diesem Bereich sollte untersagt werden.

Statt eine Platzregel zu definieren gab es eine weitere Möglichkeit diesen Bereich entsprechen zu kennzeichnen. Der Club hatte grüne Kappen, welche ganz einfach auf die blauen Pfosten aufgesetzt werden konnten. Über die Festlegung in der "Hardcard" des Landesverbandes ist ein Bereich mit so einer Kennzeichnung eine "Spielverbotszone".

Bei der Balllage in diesem Bereich gilt somit R16.1f (Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden). Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.

Gute Idee mit den grünen Kappen - vielleicht ja auch für den ein oder anderen Club geeignet... (tk)
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Was so eine kleine grüne Kappe ausmachen kann - aus Ungewöhnlichen Platzverhältnissen wird eine Spielverbotszone (mit entsprechendem Hinweis der Kennzeichnung in den Platzregeln)...

Bei einem Einsatz als Referee war neulich eine Zone hinter dem Grün neu eingesäht worden und als ungewöhnliche Platzverhältnisse mit blauen Pfosten gekennzeichnet. Das hätte für den Spieler bedeutet, dass er den Ball aus diesem Bereich auch hätte spielen können, wenn dieser darin zur Ruhe gekommen wäre. Das war aber eigentlich so nicht gedacht - das Spielen aus diesem Bereich sollte untersagt werden.

Statt eine Platzregel zu definieren gab es eine weitere Möglichkeit diesen Bereich entsprechen zu kennzeichnen. Der Club hatte grüne Kappen, welche ganz einfach auf die blauen Pfosten aufgesetzt werden konnten. Über die Festlegung in der Hardcard des Landesverbandes ist ein Bereich mit so einer Kennzeichnung eine Spielverbotszone. 

Bei der Balllage in diesem Bereich gilt somit R16.1f (Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden). Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.

Gute Idee mit den grünen Kappen - vielleicht ja auch für den ein oder anderen Club geeignet... (tk)

 

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Theoretisch könnte man die grünen Kappen auch auf weisse Outstipfel geben? Dann würde man sich die "Betreten verboten" Schilder vor manchen Nachbargrundstücken doch ersparen? Oder ist das nicht vorgesehen?

4 Wochen her

Golf Rules

Lochspiel, Mannschaftsmeisterschaften, der Spieler liegt vor dem Bunker, durch den zuvor ein Hase gelaufen ist, auf der Spiellinie liegt eine Harke. Der Captain der Mannschaft entfernt das bewegliche Hemmnis, läuft aus Bequemlichkeit aber durch den Bunker auf der Spiellinie lang und harkt diese anschließend mit der entfernten Harke.

Das ist ein Verstoß gegen R8.1 und zieht - wenn der Gegner es beanstandet - im Lochspiel Lochverlust als Grundstrafe nach sich, denn:

Der Captain der Mannschaft ist hier wie der Caddie als Berater des Spielers anzusehen, der Handlungen wie der Caddie für den Spieler vornehmen darf, der Spieler hat auch darum gebeten. Die Handlung ist also dem Spieler zuzurechnen. Das würde aber auch für einen Zuschauer im Auftrag des Spielers gelten, denn der Spieler kann keine andere Person bitten eine Handlung vorzunehmen, die bei ihm selbst eine Strafe nach sich ziehen würde.

Nach R8.1b darf der Spieler angemessene Handlungen zum Entfernen beweglicher Hemmnisse vornehmen. Angemessen wäre hier gewesen, außen um den Bunker herumzulaufen um die Spiellinie nicht zu verändern, dann hätte man auch nicht harken müssen.

R8.1c stellt die Veränderung der Spiellinie straflos, wenn die Veränderung vor dem Schlag wieder rückgängig gemacht wurde - was hier gerade nicht erfolgte. Die Tierspuren auf der Spiellinie wurden entfernt, durch das Harken des Bunkers.

Unsere Interpretation des Tages, Interpretation I8.1a/1 gibt da ein gutes Beispiel:

Int I8.1a/1 – "Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen"

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen (d.h., dem Spieler wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen) schließen ein:
(...)

• Der Ball eines Spielers liegt in einem Bunker am Grün und der Spieler ebnet Fußspuren vor seinem Ball auf der Spiellinie ein, bevor er einen kurzen Schlag macht, mit der Absicht, über den eingeebneten Bereich zu spielen (...)

Fazit: Ein Lochspiel könnte so schnell vorbei sein, wenn der Gegner die Regeln kennen und anwenden würde.

Und, welche Lochspielfallen sind Euch schon begegnet?

#Lochspielfalle
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Lochspiel, Mannschaftsmeisterschaften, der Spieler liegt vor dem Bunker, durch den zuvor ein Hase gelaufen ist, auf der Spiellinie liegt eine Harke. Der Captain der Mannschaft entfernt das bewegliche Hemmnis, läuft aus Bequemlichkeit aber durch den Bunker auf der Spiellinie lang und harkt diese anschließend mit der entfernten Harke.

Das ist ein Verstoß gegen R8.1 und zieht - wenn der Gegner es beanstandet - im Lochspiel Lochverlust als Grundstrafe nach sich, denn:

Der Captain der Mannschaft ist hier wie der Caddie als Berater des Spielers anzusehen, der Handlungen wie der Caddie für den Spieler vornehmen darf, der Spieler hat auch darum gebeten. Die Handlung ist also dem Spieler zuzurechnen. Das würde aber auch für einen Zuschauer im Auftrag des Spielers gelten, denn der Spieler kann keine andere Person bitten eine Handlung vorzunehmen, die bei ihm selbst eine Strafe nach sich ziehen würde.

Nach R8.1b darf der Spieler angemessene Handlungen zum Entfernen beweglicher Hemmnisse vornehmen. Angemessen wäre hier gewesen, außen um den Bunker herumzulaufen um die Spiellinie nicht zu verändern, dann hätte man auch nicht harken müssen.

R8.1c stellt die Veränderung der Spiellinie straflos, wenn die Veränderung vor dem Schlag wieder rückgängig gemacht wurde - was hier gerade nicht erfolgte. Die Tierspuren auf der Spiellinie wurden entfernt, durch das Harken des Bunkers.

Unsere Interpretation des Tages, Interpretation I8.1a/1 gibt da ein gutes Beispiel:

Int I8.1a/1 – Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen 

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen (d.h., dem Spieler wahrscheinlich einen möglichen Vorteil verschaffen) schließen ein: 
(...)

• Der Ball eines Spielers liegt in einem Bunker am Grün und der Spieler ebnet Fußspuren vor seinem Ball auf der Spiellinie ein, bevor er einen kurzen Schlag macht, mit der Absicht, über den eingeebneten Bereich zu spielen (...)

Fazit: Ein Lochspiel könnte so schnell vorbei sein, wenn der Gegner die Regeln kennen und anwenden würde.

Und, welche Lochspielfallen sind Euch schon begegnet?

#Lochspielfalle

4 Wochen her

Golf Rules

Dem ist nichts hinzuzufügen - seid bitte vorsichtig...Da es in diesen Tagen häufig gewittert ⛈⛈, bitte unbedingt die Verhaltensregeln des Deutschen Golf Verband auf dem Platz beachten! ... MehrWeniger

Dem ist nichts hinzuzufügen - seid bitte vorsichtig...

 

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Kleiner tipp: die app blitzalarm ist sehr zu empfehlen. Sie warnt sehr präzise und rechtzeitig.

Und dann gibt es immer wieder Idioten, die das Bag in die Blitzschutzhütte hinein mitnehmen !

4 Wochen her

Golf Rules

R18.2 sagt uns, wann ein Ball verloren ist, nämlich, wenn er innerhalb der zulässigen Suchzeit von drei Minuten nicht gefunden wird.

Was aber, wenn mehrere Bälle gesucht werden, weil zB ein provisorischer Ball ebenfalls verloren sein könnte?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen, namentlich die für "verloren":

"Verloren/4 – Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen"

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.
Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht
werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.
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R18.2 sagt uns, wann ein Ball verloren ist, nämlich, wenn er innerhalb der zulässigen Suchzeit von drei Minuten nicht gefunden wird.

Was aber, wenn mehrere Bälle gesucht werden, weil zB ein provisorischer Ball ebenfalls verloren sein könnte?

Hier hilft ein Blick in die Definitionen, namentlich die für verloren:

Verloren/4 – Suchzeit bei der Suche nach zwei Bällen

Hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen.
Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht
werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

 

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Ich möchte mich an dieser Stelle rechtherzlich für die interessanten "Golfrules" bedanken. Ein toller Service, der mich schon des Öfteren auf unterhaltsame Art und Weise schlauer gemacht hat 🙂 Kudos!👏

Der Ball war kaum zu finden, aber hat ja noch geklappt 😉

Prima, dass gerade jetzt die Frage kommt! 😉Erspart mir das schreiben, denn wir hatten im letzten Turnier die Situation 2 Bälle rechts im Rough und der 2. provisorische auf dem Fairway. Haben nach ca 3 Minuten die Suche beendet und der 3. Ball wurde weitergespielt, im Nachhinein kam aber die Frage auf, ob man nicht erst 3 Minuten nach Ball 1 und dann 3 Minuten nach dem provisorischen Ball hätte suchen dürfen. Danke für eure tollen Erklärungen!👏🏻

Und was ist, wenn 2 Spieler ihren Ball in der gleichen Ecke suchen? Da hat doch jeder Spieler 3 Minuten, oder? Man kann aber doch bestimmt nicht als Flight (inkl Caddies) erst 3 Minuten den Ball von Spieler A suchen und dann den von Spieler B, oder?

Muss man den provisorischen suchen wenn man den Ball im Spiel gefunden hat und weiter spielt?

Zusatzfrage: Ändert sich die Suchzeit, wenn caddies oder Mitspieler mit suchen?

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4 Wochen her

Golf Rules

Welche Optionen bieten sich bei einem Bunker voller Wasser?

Nun ja: Spielen wie er liegt, geht ja (fast) immer.

Dann gibt es die straflose Erleichterung am nächsten Punkt der vollständigen, oder, wenn der Bunker komplett unter Wasser steht, am Punkt der größtmöglichen Erleichterung innerhalb des Bunkers, nicht Näher zum Loch.

Mit einem Strafschlag auf der Linie Loch-Ball außerhalb des Bunkers beliebig weit zurück, wenn der Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt (R16.1)

Daneben gibt es aber noch Regel R19:

Ebenfalls mit einem Strafschlag vom Ort des letzten Schlags erneut spielen.

Mit einem Strafschlag unspielbar im Bunker, innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch droppen.

Mit einem Strafschlag unspielbar im Bunker auf der Linie Loch-Ball innerhalb des Bunkers beliebig weit zurück.

Und schließlich mit auch mit dem unspielbaren Ball und zwei Strafschlägen außerhalb des Bunkers auf der Linie Loch-Ball beliebig weit zurück, auch wenn der Ball nicht in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt.

Und, was hättet Ihr gemacht?
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Welche Optionen bieten sich bei einem Bunker voller Wasser?

Nun ja: Spielen wie er liegt, geht ja (fast) immer.

Dann gibt es die straflose Erleichterung am  nächsten Punkt der vollständigen, oder, wenn der Bunker komplett unter Wasser steht, am Punkt der größtmöglichen Erleichterung innerhalb des Bunkers, nicht Näher zum Loch.

Mit einem Strafschlag auf der Linie Loch-Ball außerhalb des Bunkers beliebig weit zurück, wenn der Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt (R16.1)

Daneben gibt es aber noch Regel R19:

Ebenfalls mit einem Strafschlag vom Ort des letzten Schlags erneut spielen.

Mit einem Strafschlag unspielbar im Bunker, innerhalb von zwei Schlägerlängen nicht näher zum Loch droppen.

Mit einem Strafschlag unspielbar im Bunker auf der Linie Loch-Ball innerhalb des Bunkers beliebig weit zurück.

Und schließlich mit auch mit dem unspielbaren Ball und zwei Strafschlägen außerhalb des Bunkers auf der Linie Loch-Ball beliebig weit zurück, auch wenn der Ball nicht in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt.

Und, was hättet Ihr gemacht?

 

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Eine weitere Idee kam per Mail - Danke nach Schleswig-Holstein: 😉 Die Spielleitung kann den Sand in einem Bereich in dem Bunker anhäufen (sozusagen eine Sandbank anhäufen), so dass der Spieler eine Stelle hat, an der er den Ball straflos droppen kann - quasi eine Art "Dropzone" an dem Loch entferntesten Teil des gefluteten Bunker. Gute Idee - würde das Problem auch lösen...

Erstmal eine Runde im Bunker zur Abkühlung geschwommen 😂

Da nehme ich lieber einen Strafschlag und frage später im Clubhaus ob sich die Spielleitung heute schon mal aus dem Büro, raus auf den Platz begeben hat um zu sehen wo auf dem Gelände aktuell das Freischwimmerabzeichen zu machen ist.

Mit einem Strafschlag auf der Linie Loch-Ball zurück. Ich würde mich im Nachgang allerdings auch bei der Spielleitung beschweren, dass da nicht blau gesteckt war!

...gar nicht erst in den Bunker gespielt....😂

Oder die Spielleitung deklariert den Bunker unter Wasser als ungewöhnliche Platzverhältnisse. Also Regel 16

Einen blauen Pfosten im Bunker platziert und die Kuh ist vom Eis 😂🏌️‍♂️

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4 Wochen her

Golf Rules

Neulich auf der Runde begleitete uns der Hund des Golfpros, ein Bordercollie, der unglaublich gut erzogen ist. Lexi betritt weder Grüns noch Bunker und liegt beim Schlag des Spielers wie erstarrt unter der Tasche. Wenn der Spieler suchen geht, weil sein Ball im Rough verschwunden ist, kommt eine weitere Eigenschaft zum tragen: Sie sucht mit und findet den Ball. Großartige Dressurleistung von Ralph Mclean, gerüchteweise bringt er sogar Golfer dazu, gelegentlich einen geraden Ball zu schlagen, auch wenn die ungleich langsamer lernen als Lexi.

Aber wir sind ja keine Teaching-Seite sondern beschäftigen uns mit den Golfregeln und damit auch mit der Frage: Ist es erlaubt, einen Hund seinen Ball suchen zu lassen oder verstößt das gegen die Golfregeln?

Zunächst muss natürlich das Mitführen von Hunden auf dem Platz erlaubt sein. In meinem, Torbens, Heimatclub, dem Golf Club Verden, ist das kein Problem.

Und dann muss das ganze auch zu den Golfregeln passen.

Und jetzt wird es spannend: Regel R7.1 a sagt uns, dass redlich nach dem Ball gesucht werden muss und gibt dem Spieler erst einmal weitestgehende Freiheit, wie er das macht, solange er damit nicht über ein angemessenes - für die Suche notwendiges - Maß hinaus seine Spiellinie verbessert. Von Hilfsmitteln bei der Suche steht hier noch nichts, aber der Spieler darf ja auch Mitspieler, Zuschauer oder seinen Caddie bitten, bei der Suche zu helfen.

R7.1a steht dem Einsatz eines Suchhundes daher nicht entgegen.

Bleibt die Frage, ob das vielleicht R4.3a beschränkt, der Hund also als verbotene Ausrüstung zu betrachten ist.

"Ausrüstung" ist nach der Definition alles (also Gegenstände, sprich Sachen), was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird.

Tiere sind zwar keine Sachen, nach §90a BGB sind auf sie aber die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

Da der Spieler den Hund zur Suche benutzt, ist er damit wohl Ausrüstung im Sinne von R4.3a. Da die Ausrüstungsregeln in Teil 5 das nicht weiter einschränken, gilt hier der nackte Regeltext, sprich R4.3a.

R4.3a gestattet die Nutzung von Ausrüstung, es sei denn, der Spieler verschafft sich einen möglichen Vorteil, indem er Ausrüstung (außer einen Schläger oder einen Ball) benutzt, die künstlich die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig macht oder reduziert, der wesentlicher Bestandteil der Herausforderung des Spiels ist. Das ist die Ballsuche sicher. Denn auch hierbei gelten die Fertigkeiten des Spielers und sein Wissen darum als essentiell. Durch den Einsatz eines Suchhundes wird das entsprechende Urteilsvermögen bei der Ballsuche stark herabgesetzt, wenn nicht überflüssig, sodass ein Suchhund damit gegen R4.3a verstößt, so gerne wir alle einen hätten.

Der Spieler kann natürlich, wenn er unsicher ist, ob er einen Ausrüstungsgegenstand (also seinen Hund) auf eine besondere Weise verwenden darf, die Spielleitung um eine Entscheidung bitten (siehe Regel 20.2b). Und wenn der Hund nicht vom Spieler oder auf dessen Veranlassung seinen Ball sucht, sondern aus eigenem Antrieb, ist diese Information auch zulässig. Die Spielleitung könnte also Lexi als Vorcaddie einsetzen...
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Neulich auf der Runde begleitete uns der Hund des Golfpros, ein Bordercollie, der unglaublich gut erzogen ist. Lexi betritt weder Grüns noch Bunker und liegt beim Schlag des Spielers wie erstarrt unter der Tasche. Wenn der Spieler suchen geht, weil sein Ball im Rough verschwunden ist, kommt eine weitere Eigenschaft zum tragen: Sie sucht mit und findet den Ball. Großartige Dressurleistung von Ralph Mclean, gerüchteweise bringt er sogar Golfer dazu, gelegentlich einen geraden Ball zu schlagen, auch wenn die ungleich langsamer lernen als Lexi.

Aber wir sind ja keine Teaching-Seite sondern beschäftigen uns mit den Golfregeln und damit auch mit der Frage: Ist es erlaubt, einen Hund seinen Ball suchen zu lassen oder verstößt das gegen die Golfregeln?

Zunächst muss natürlich das Mitführen von Hunden auf dem Platz erlaubt sein. In meinem, Torbens, Heimatclub, dem Golf Club Verden, ist das kein Problem.

Und dann muss das ganze auch zu den Golfregeln passen.

Und jetzt wird es spannend: Regel R7.1 a sagt uns, dass redlich nach dem Ball gesucht werden muss und gibt dem Spieler erst einmal weitestgehende Freiheit, wie er das macht, solange er damit nicht über ein angemessenes - für die Suche notwendiges - Maß hinaus seine Spiellinie verbessert. Von Hilfsmitteln bei der Suche steht hier noch nichts, aber der Spieler darf ja auch Mitspieler, Zuschauer oder seinen Caddie bitten, bei der Suche zu helfen. 

R7.1a steht dem Einsatz eines Suchhundes daher nicht entgegen.

Bleibt die Frage, ob das vielleicht R4.3a beschränkt, der Hund also als verbotene Ausrüstung zu betrachten ist.

Ausrüstung ist nach der Definition alles (also Gegenstände, sprich Sachen), was vom Spieler oder dem Caddie des Spielers benutzt, gehalten oder getragen wird. 

Tiere sind zwar keine Sachen, nach §90a BGB sind auf sie aber die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

Da der Spieler den Hund zur Suche benutzt, ist er damit wohl Ausrüstung im Sinne von R4.3a. Da die Ausrüstungsregeln in Teil 5 das nicht weiter einschränken, gilt hier der nackte Regeltext, sprich R4.3a.

R4.3a gestattet die Nutzung von Ausrüstung, es sei denn, der Spieler verschafft sich einen möglichen Vorteil, indem er Ausrüstung (außer einen Schläger oder einen Ball) benutzt, die künstlich die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig macht oder reduziert, der wesentlicher Bestandteil der Herausforderung des Spiels ist. Das ist die Ballsuche sicher. Denn auch hierbei gelten die Fertigkeiten des Spielers und sein Wissen darum als essentiell. Durch den Einsatz eines Suchhundes wird das entsprechende Urteilsvermögen bei der Ballsuche stark herabgesetzt, wenn nicht überflüssig, sodass ein Suchhund damit gegen R4.3a verstößt, so gerne wir alle einen hätten.

Der Spieler kann natürlich, wenn er unsicher ist, ob er einen Ausrüstungsgegenstand (also seinen Hund) auf eine besondere Weise verwenden darf, die Spielleitung um eine Entscheidung bitten (siehe Regel 20.2b). Und wenn der Hund nicht vom Spieler oder auf dessen Veranlassung seinen Ball sucht, sondern aus eigenem Antrieb, ist diese Information auch zulässig. Die Spielleitung könnte also Lexi als Vorcaddie einsetzen...

 

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👍🐕Sie ist da aber auch besonders!😅🏌️‍♂️

Wolf-Dieter Rath

...die künstlich die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig macht oder reduziert,...Ob man bei einem ballsuchenden Hund von einer künstlichen Einflussnahme auf eine Fertigkeit ausgehen kann, sei dahingestellt. Zumal nicht erwiesen ist, dass ein/der Hund - so wie technische Geräte - ein verlässliches Ergebnis im Rahmen ihres Einsatzes hervorbringen.Beim Einsatz eines Entfernungsmesser ist wohl mehr von einer künstlichen Einflussnahme auf eine Fertigkeit auszugehen, als bei einem Hund, der möglicherweise das eine oder andere Mal zufällig einen Ball findet. Ob das Auffinden eines Balles eine typische Fertigkeit beim Golfen darstellt, sei auch einmal dahingestellt.

Ist die Ballsuche wirklich eine besondere Fähigkeit des Spielers? Geht es dabei nicht viel mehr um die Einschätzung einer Spielsituation und die Planung/Ausführung eines Schlages? Es hat doch schon ein Spieler mit vielen Zuschauern einen Vorteil gegenüber demjenigen mit wenigen.

Isa Jantzen Also Hund Zuhause lassen

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1 Monat her

Golf Rules

Gewitter, Wind, Sturm, Nebel - alles plausible Gründe, dass eine Wettspielleitung eine Runde unterbrechen oder das gesamte Wettspiel sogar abbrechen kann. Wenn eine Wettspielrunde anuliert werden muss

In den Leitfaden für die Spielleitung heißt es in Kapitel 6E "Unterbrechungen und Wiederaufnahmen" hierzu:

Lochspiel
Ein Lochspiel sollte nicht annulliert werden, wenn es bereits begonnen hat, da beide Spieler im Lochspiel unter denselben Bedingungen spielen ohne dass eine einen Vorteil gegenüber dem anderen hat.
Unterbrechen die Spieler das Spiel durch Übereinkunft, wie in Regel 5.7a erlaubt, oder ist die Spielleitung der Meinung, dass die Bedingungen eine Spielunterbrechung rechtfertigen, sollte das Lochspiel dort wieder aufgenommen werden von wo es beendet wurde.
Wurden in einem Mannschaftsturnier einige Lochspiele beendet während andere an dem vorgesehenen Tag wegen schlechter Sicht oder schlechtem Wetter nicht beendet werden konnten, sollte die Ausschreibung festlegen, wie die behandelt werden (siehe Abschnitt 5A(4)).
Zum Beispiel:
- Das Ergebnis der beendeten Lochspiele steht wie gespielt und nicht beendete Lochspiele werden zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt oder wiederholt.
- Alle Lochspiele werden wiederholt, und jede Mannschaft darf ihre ursprüngliche Mannschaft ändern.
- Alle Lochspiele, die nicht wie geplant beendet werden können, werden als geteilt angesehen.beendeten und nicht beendeten Lochspiele

Zählspiel
Im Zählspiel gibt es keine festen Richtlinien, wann eine Spielleitung eine Runde annullieren sollte. Die richtige Entscheidung hängt von den Umständen in jedem Fall ab und bleibt der Beurteilung der Spielleitung überlassen.

Eine Runde sollte nur in einem Fall annulliert werden, wenn es äußerst unfair wäre, dies nicht zu tun. Zum Beispiel: Eine kleine Anzahl von Spielern beginnt eine Runde unter äußerst schlechten Witterungsbedingungen; die Bedingungen verschlechtern sich weiter und ein weiteres Spiel an diesem Tag ist nicht möglich. Bei Wiederaufnahme des Spiels am nächsten Tag ist das Wetter jedoch ideal.

Wird eine Runde annulliert, sind alle Ergebnisse und Strafen aus dieser Runde annulliert. Dies schließt üblicherweise jegliche Disqualifikation ein. Falls ein Spieler jedoch wegen eines schwerwiegenden Fehlverhaltens (siehe Regel 1.2) oder für einen Verstoß gegen die Verhaltensrichtlinien disqualifiziert wurde, sollte eine solche Disqualifikation nicht annulliert werden.

Dabei ist insbesondere anzumerken, dass in diesem Fall auch die komplette Runde anuliert wird. Eine nachträgliche Abänderung der Ausschreibung nach dem Beginn des Turnieres - also z.B. nur die Wertung der ersten nein Löcher eine zuvor festgesetzten 18-Loch-Runde - sollte durch die Wettspielleitung nicht umgesetzt werden... (tk)
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Gewitter, Wind, Sturm, Nebel - alles plausible Gründe, dass eine Wettspielleitung eine Runde unterbrechen oder das gesamte Wettspiel sogar abbrechen kann. Wenn eine Wettspielrunde anuliert werden muss

In den Leitfaden für die Spielleitung heißt es in Kapitel 6E Unterbrechungen und Wiederaufnahmen hierzu:

Lochspiel
Ein Lochspiel sollte nicht annulliert werden, wenn es bereits begonnen hat, da beide Spieler im Lochspiel unter denselben Bedingungen spielen ohne dass eine einen Vorteil gegenüber dem anderen hat.
Unterbrechen die Spieler das Spiel durch Übereinkunft, wie in Regel 5.7a erlaubt, oder ist die Spielleitung der Meinung, dass die Bedingungen eine Spielunterbrechung rechtfertigen, sollte das Lochspiel dort wieder aufgenommen werden von wo es beendet wurde.
Wurden in einem Mannschaftsturnier einige Lochspiele beendet während andere an dem vorgesehenen Tag wegen schlechter Sicht oder schlechtem Wetter nicht beendet werden konnten, sollte die Ausschreibung festlegen, wie die behandelt werden (siehe Abschnitt 5A(4)). 
Zum Beispiel:
- Das Ergebnis der beendeten Lochspiele steht wie gespielt und nicht beendete Lochspiele werden zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt oder wiederholt.
- Alle Lochspiele werden wiederholt, und jede Mannschaft darf ihre ursprüngliche Mannschaft ändern.
- Alle Lochspiele, die nicht wie geplant beendet werden können, werden als geteilt angesehen.beendeten und nicht beendeten Lochspiele

Zählspiel
Im Zählspiel gibt es keine festen Richtlinien, wann eine Spielleitung eine Runde annullieren sollte. Die richtige Entscheidung hängt von den Umständen in jedem Fall ab und bleibt der Beurteilung der Spielleitung überlassen.

Eine Runde sollte nur in einem Fall annulliert werden, wenn es äußerst unfair wäre, dies nicht zu tun. Zum Beispiel: Eine kleine Anzahl von Spielern beginnt eine Runde unter äußerst schlechten Witterungsbedingungen; die Bedingungen verschlechtern sich weiter und ein weiteres Spiel an diesem Tag ist nicht möglich. Bei Wiederaufnahme des Spiels am nächsten Tag ist das Wetter jedoch ideal.

Wird eine Runde annulliert, sind alle Ergebnisse und Strafen aus dieser Runde annulliert. Dies schließt üblicherweise jegliche Disqualifikation ein. Falls ein Spieler jedoch wegen eines schwerwiegenden Fehlverhaltens (siehe Regel 1.2) oder für einen Verstoß gegen die Verhaltensrichtlinien disqualifiziert wurde, sollte eine solche Disqualifikation nicht annulliert werden. 

Dabei ist insbesondere anzumerken, dass in diesem Fall auch die komplette Runde anuliert wird. Eine nachträgliche Abänderung der Ausschreibung nach dem Beginn des Turnieres - also z.B. nur die Wertung der ersten nein Löcher eine zuvor festgesetzten 18-Loch-Runde - sollte durch die Wettspielleitung nicht umgesetzt werden... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Manchmal ist es schon sehr unverständlich, dass Spieler ihren eigenen Ball nicht individuell markieren. Was bei den Pros und guten Amateuren völlig normal ist, scheint im normalen Clubgolf eher exotisch zu sein, wie die häufigen Anfragen zum Spiel von falschen Bällen in den letzten Wochen zeigen.

Dabei heißt es doch in R7.2 "Identifizieren des Balls":
Ein ruhender Ball eines Spielers darf durch eine der folgenden Möglichkeiten identifiziert werden:
- Durch den Spieler oder jeden, der einen Ball in Situationen zur Ruhe kommen sieht, in denen es bekannt ist, dass es sich um den Ball des Spielers handelt.
- Durch ein sichtbares Kennzeichen des Spielers auf dem Ball (siehe Regel 6.3a).
- Indem ein Ball mit gleicher Marke, Typ, Nummer und in dem Zustand des Balls des Spielers in einem Bereich gefunden wird, in dem der Ball des Spielers vermutet wird (aber dies gilt nicht, wenn ein gleicher Ball in demselben Bereich liegt und es nicht möglich ist, festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist).
Ist der provisorische Ball des Spielers nicht von seinem ursprünglichen Ball zu unterscheiden, siehe Regel 18.3c(2).

Sprich, der Spieler selber trägt die Verantwortung genau den einen (seinen) Ball zu identifizieren. Die Benennung der Farbe, Ballmarke, Nummer, ... ist schon einmal besser als nichts, setzt aber voraus, dass zumindest diese Eigenschaften durch den Spieler bekannt sind. "Gleiche" Bälle (z.B. bei der sofortigen Nutzung des TeeOff-Geschenkes eines Sponsors) führen auch häufiger mal dazu, dass keine Unterscheidung getroffen werden kann.

Warum also nicht einfach der Griff zu einem wasserfesten Stift und der Kennzeichnung durch eine individuelle Markierung?

Ein passendes Beispiel findet sich in dem Link zu einer YouTube-Serie eines namhaften Ballherstellers, der seine Markenbotschafter nach dessen Markierungen auf dem Ball und den Hintergründen befragt hat:

www.youtube.com/playlist?list=PLbY3VIgx2ZAc3m143d3Lvdy1hn-Nh0IX1

Welche Art findet Ihr am besten? Und - wie markiert Ihr Eure Bälle? (tk)
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Manchmal ist es schon sehr unverständlich, dass Spieler ihren eigenen Ball nicht individuell markieren. Was bei den Pros und guten Amateuren völlig normal ist, scheint im normalen Clubgolf eher exotisch zu sein, wie die häufigen Anfragen zum Spiel von falschen Bällen in den letzten Wochen zeigen.

Dabei heißt es doch in R7.2 Identifizieren des Balls:
Ein ruhender Ball eines Spielers darf durch eine der folgenden Möglichkeiten identifiziert werden:
- Durch den Spieler oder jeden, der einen Ball in Situationen zur Ruhe kommen sieht, in denen es bekannt ist, dass es sich um den Ball des Spielers handelt.
- Durch ein sichtbares Kennzeichen des Spielers auf dem Ball (siehe Regel 6.3a).
- Indem ein Ball mit gleicher Marke, Typ, Nummer und in dem Zustand des Balls des Spielers in einem Bereich gefunden wird, in dem der Ball des Spielers vermutet wird (aber dies gilt nicht, wenn ein gleicher Ball in demselben Bereich liegt und es nicht möglich ist, festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist).
Ist der provisorische Ball des Spielers nicht von seinem ursprünglichen Ball zu unterscheiden, siehe Regel 18.3c(2).

Sprich, der Spieler selber trägt die Verantwortung genau den einen (seinen) Ball zu identifizieren. Die Benennung der Farbe, Ballmarke, Nummer, ... ist schon einmal besser als nichts, setzt aber voraus, dass zumindest diese Eigenschaften durch den Spieler bekannt sind. Gleiche Bälle (z.B. bei der sofortigen Nutzung des TeeOff-Geschenkes eines Sponsors) führen auch häufiger mal dazu, dass keine Unterscheidung getroffen werden kann.

Warum also nicht einfach der Griff zu einem wasserfesten Stift und der Kennzeichnung durch eine individuelle Markierung?

Ein passendes Beispiel findet sich in dem Link zu einer YouTube-Serie eines namhaften Ballherstellers, der seine Markenbotschafter nach dessen Markierungen auf dem Ball und den Hintergründen befragt hat:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLbY3VIgx2ZAc3m143d3Lvdy1hn-Nh0IX1

Welche Art findet Ihr am besten? Und - wie markiert Ihr Eure Bälle? (tk)

 

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Ich habe gestern welche, die ich bereits markiert habe, verschenkt. Ich bin mir 100% sicher, die verwechselt keiner... 😉

Ich spiele gelbe Bälle, was die Verwechslungsgefahr innerhalb des Flights schon mal senkt. Dann sind sie mit einem roten Pfotenabdruck markiert. Und zuletzt tragen regulärer und provisorischer Ball bei mir nie dieselbe Nummer. Wenn ich ganz crazy drauf bin, dann ist der provisorische auch schon mal ein weißer desselben Fabrikats (ebenfalls mit roter Pfote). 🤣🤣🤣

Aus Fehlern lernt man. Typische Situationen, welche ein Spielen des falschen Balls wahrscheinlich machen: - Selbe Balltype, eventuell gleich oder ähnlich markiert, liegt im Suchbereich zwischen zwei Bahnen oder sogar von der Nebenbahn kommend am Fairway. - Man findet einen eigenen, vorher verlorenen Ball (angrenzende Bahn oder weitere Runde). - Mitspieler sagt, "Das ist Dein Ball." - Mitspieler positionieren sich bei Bällen und man nimmt irrtümlich an, dass der einzig freie Ball der eigene sein muss. Um dem Irrtum bestmöglich vorzubeugen, markiere ich meine Bälle wie folgt: Von einer durch vier teilbare Anzahl, z. B. 12 Bälle, jeweils 3 Bälle mit blauer, grüner, roter und schwarzer Farbe (wasserfester Stift) markieren. Ich ziehe eine durchgehende Linie um den Ball und male meine Initialen (zwei senkrechte Striche für H und darüber ein W) handschriftlich zweimal auf jeden Ball. Zumindest in kurzem Gras ist der Ball dadurch leicht identifizierbar, sogar im Wasser meist noch aus einigen Metern Entfernung. In die rechte Hosentasche kommt dann z. B. ein grünmarkierter Ball, in die linke Hosentasche ein rot markierter für einen Ersatzschlag. Sollte der seltene Fall eines dritten Schlages vom selben Ort notwendig sein, den nehme ich einen weiteren Ball mit anderer farblicher Markierung aus dem Bag. Mehr als ein Ball in der Hosentasche ist gefährlich, wenn man am Grün den aufgenommenen Ball gedankenverloren in die Hosentasche steckt und danach nicht mehr weiss, welches nun der aufgenommene Ball ist.

Ich spiele immer die gleiche Marke von Bällen. Ein Ball ist gelb und die beiden anderen haben unterschiedliche Logos.

Ich bestelle die Bälle mit meinem Namen bedruckt und "wuchte" sie mit dem Check-GO pro Sweetspotfinder "aus" , markiere anschließend den Äquator mit unterschiedlich farbigen Stiften (Ball #1 blau , Ball #2 schwarz , Ball #3 rot , Ball #4 grün) und kann meine Bälle so bereits aus einigen Metern Entfernung fast immer identifizieren.

Ich spiele immer Bälle einer Marke und markiere mit einer Linie zum Ausrichten beim Putt und 2 Punkten an den Zahlen.

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1 Monat her

Golf Rules

Gestern hatten wir einen Beitrag zu R6.1b, die uns vorschreibt, den Ball von innerhalb des Abschlags ins Spiel zu bringen.

Jetzt gelten im Lochspiel zwar grundsätzlich die selben Regeln, allerdings sind die Spieler hier Gegner und können über Fehler des jeweiligen Gegners hinwegsehen. Was also, wenn der Spieler seinen Ball von außerhalb des Abschlags ins Aus spielt und der Gegner den Schlag nicht annulliert?

Das sagt uns die heutige

Interpretation des Tages:

I6.1b(1)/1 – Ball im Lochspiel von außerhalb des Abschlags gespielt und Schlag durch den Gegner nicht annulliert

Wenn zu Beginn des Spiels eines Lochs im Lochspiel ein Schlag von außerhalb des Abschlags nicht annulliert wird, sieht Regel 6.1b(1) vor, dass der Spieler den Ball spielt, wie er liegt. Allerdings ist es dem Spieler nicht immer erlaubt, den Ball zu spielen, wie er liegt.

Beispiel: Zu Beginn des Spiels eines Lochs schlägt ein Spieler einen Ball von außerhalb des Abschlags (zum Beispiel von den falschen Abschlagmarkierungen) ins Aus und der Gegner annulliert den Schlag nicht.

Da der Schlag des Spielers nicht annulliert wurde und der Ball im Aus ist, muss er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt.

Da der Schlag nicht von innerhalb des Abschlags gespielt wurde, muss der Ball gedroppt und nicht aufgeteet werden (siehe Regel 14.6b – Vorheriger Schlag im Gelände, Penalty Area oder Bunker)

Und damit sind wir auch bei einer Situation, die man als Lochspielfalle bezeichnen kann. Den Schlag von außerhalb hinnehmen und dann abwarten was passiert - spielt der Gegner vom falschen Ort, weil er innerhalb des Abschlags aufteet statt wie oben vorgeschrieben zu droppen ist das Loch für ihn verloren. Also: Obacht beim Matchplay!
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Gestern hatten wir einen Beitrag zu R6.1b, die uns vorschreibt, den Ball von innerhalb des Abschlags ins Spiel zu bringen.

Jetzt gelten im Lochspiel zwar grundsätzlich die selben Regeln, allerdings sind die Spieler hier Gegner und können über Fehler des jeweiligen Gegners hinwegsehen. Was also, wenn der Spieler seinen Ball von außerhalb des Abschlags ins Aus spielt und der Gegner den Schlag nicht annulliert?

Das sagt uns die heutige

Interpretation des Tages:

I6.1b(1)/1 – Ball im Lochspiel von außerhalb des Abschlags gespielt und Schlag durch den Gegner nicht annulliert 

Wenn zu Beginn des Spiels eines Lochs im Lochspiel ein Schlag von außerhalb des Abschlags nicht annulliert wird, sieht Regel 6.1b(1) vor, dass der Spieler den Ball spielt, wie er liegt. Allerdings ist es dem Spieler nicht immer erlaubt, den Ball zu spielen, wie er liegt. 

Beispiel: Zu Beginn des Spiels eines Lochs schlägt ein Spieler einen Ball von außerhalb des Abschlags (zum Beispiel von den falschen Abschlagmarkierungen) ins Aus und der Gegner annulliert den Schlag nicht. 

Da der Schlag des Spielers nicht annulliert wurde und der Ball im Aus ist, muss er Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen, indem er einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlags spielt. 

Da der Schlag nicht von innerhalb des Abschlags gespielt wurde, muss der Ball gedroppt und nicht aufgeteet werden (siehe Regel 14.6b – Vorheriger Schlag im Gelände, Penalty Area oder Bunker) 

Und damit sind wir auch bei einer Situation, die man als Lochspielfalle bezeichnen kann. Den Schlag von außerhalb hinnehmen und dann abwarten was passiert - spielt der Gegner vom falschen Ort, weil er innerhalb des Abschlags aufteet statt wie oben vorgeschrieben zu droppen ist das Loch für ihn verloren. Also: Obacht beim Matchplay!

 

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Gleich mal marken. Das klingt ja wie die Schach-Matt-Falle in 5 Zügen oder so... 😀

1 Monat her

Golf Rules

#darferdas?

Darf ein Spieler außerhalb des Abschlags stehen um seinen Ball zu spielen?

Ja, denn nach R6.1 b muss ein Ball von innerhalb des Abschlags gespielt werden, wenn ein Loch begonnen wird. R6.2b (1) erläutert uns, wann der Ball innerhalb des Abschlags liegt:

· Ein Ball liegt innerhalb des Abschlags, wenn irgendein Teil von ihm den Abschlag berührt oder sich oberhalb eines Teils des Abschlags befindet.

· Der Spieler darf außerhalb des Abschlags stehen, um einen Ball von innerhalb des Abschlags zu spielen.
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#darferdas?

Darf ein Spieler außerhalb des Abschlags stehen um seinen Ball zu spielen?

Ja, denn nach R6.1 b muss ein Ball von innerhalb des Abschlags gespielt werden, wenn ein Loch begonnen wird. R6.2b (1) erläutert uns, wann der Ball innerhalb des Abschlags liegt:

·         Ein Ball liegt innerhalb des Abschlags, wenn irgendein Teil von ihm den Abschlag berührt oder sich oberhalb eines Teils des Abschlags befindet.

·         Der Spieler darf außerhalb des Abschlags stehen, um einen Ball von innerhalb des Abschlags zu spielen.

1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zu unserem Beitrag vom 06.06.2019 gab es eine Nachfrage – deswegen möchten wir diesen aufgreifen und noch einmal einen separaten Beitrag machen:

"Frage: ich schlage meinen 1. Schlag ins Raff. Sage am Abschlag, ich gebe diesen 1. Ball auf und spiele einen neuen Ball und dieser ist auch im Spiel egal wo mein 1. Ball ist. Geht das?" Dies ist die Frage. Warum sagt die Antwort Nein - Ein Ball kann nicht für "verloren" erklärt werden? Ich kann jederzeit (außer in eine Penalty-Area (hier also nicht gefragt, da Rough)) meinen Ball für unspielbar erklären und so einen neuen Ball schlagen, wenn ich meine, dass das gut ist. Dazu muss ich ihn nach Regel 19.2a nicht finden! Die korrekte Antwort auf die Frage ist also, JA, dies ist möglich! Nur nicht in der hier beschriebenen Wortwahl! [...]"

Das ist korrekt angemerkt - R19.2a "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust" erlaubt dem Spieler einen neuen Ball ins Spiel zu bringen, auch wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden und identifiziert wurde. Dabei spielt der Spieler seinen Ball von der Stelle, von der er den vorherigen Schlag gemacht hat. (Kleine Anmerkung: Um Erleichterung nach Regel 19.2c in Anspruch zu nehmen, muss der Spieler die Stelle des ursprünglichen Balls kennen.)

Insofern ist es dann egal, welche Äußerung der Spieler gemacht hat. Das sehr häufig geäußerte "ich geben den Ball verloren" hat dabei keine Relevanz - strenggenommen geht das nicht (s. den Beitrag vom 06.06.2019). Schlägt der Spieler ohne Ankündigung einen weiteren Ball, dann ist dieser nach der o.g. Regel automatisch der Ball im Spiel.

Spannend wird es, wenn der Spieler einen provisorischen Ball nach R18.3 spielt und dann der verbal "aufgegebene" Ball innerhalb der zulässigen Suchzeit gefunden wird. Dann bleibt der ursprüngliche Ball Ball im Spiel. Selbstverständlich kann der Spieler den Ball als "unspielbar" nach R19.2 (dann inklusive der Optionen b+c) erklären - der provisorische Ball ist dann aber aufzunehmen und kann nicht weitergespielt werden. Entschließt sich der Spieler nach R19.2a einen Ball von der Stelle, von der er den vorherigen Schlag gemacht wurde, zu spielen, muss dann zwangsläufig zurück zur ursprünglichen Stelle und einen neuen Ball spielen. (tk)
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Ergänzend zu unserem Beitrag vom 06.06.2019 gab es eine Nachfrage – deswegen möchten wir diesen aufgreifen und noch einmal einen separaten Beitrag machen:

Frage: ich schlage meinen 1. Schlag ins Raff. Sage am Abschlag, ich gebe diesen 1. Ball auf und spiele einen neuen Ball und dieser ist auch im Spiel egal wo mein 1. Ball ist. Geht das? Dies ist die Frage. Warum sagt die Antwort Nein - Ein Ball kann nicht für verloren erklärt werden? Ich kann jederzeit (außer in eine Penalty-Area (hier also nicht gefragt, da Rough)) meinen Ball für unspielbar erklären und so einen neuen Ball schlagen, wenn ich meine, dass das gut ist. Dazu muss ich ihn nach Regel 19.2a nicht finden! Die korrekte Antwort auf die Frage ist also, JA, dies ist möglich! Nur nicht in der hier beschriebenen Wortwahl! [...]

Das ist korrekt angemerkt - R19.2a Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust erlaubt dem Spieler einen neuen Ball ins Spiel zu bringen, auch wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden und identifiziert wurde. Dabei spielt der Spieler seinen Ball von der Stelle, von der er den vorherigen Schlag gemacht hat. (Kleine Anmerkung: Um Erleichterung nach Regel 19.2c in Anspruch zu nehmen, muss der Spieler die Stelle des ursprünglichen Balls kennen.)

Insofern ist es dann egal, welche Äußerung der Spieler gemacht hat. Das sehr häufig geäußerte ich geben den Ball verloren hat dabei keine Relevanz - strenggenommen geht das nicht (s. den Beitrag vom 06.06.2019). Schlägt der Spieler ohne Ankündigung einen weiteren Ball, dann ist dieser nach der o.g. Regel automatisch der Ball im Spiel. 

Spannend wird es, wenn der Spieler einen provisorischen Ball nach R18.3 spielt und dann der verbal aufgegebene Ball innerhalb der zulässigen Suchzeit gefunden wird. Dann bleibt der ursprüngliche Ball Ball im Spiel. Selbstverständlich kann der Spieler den Ball als unspielbar nach R19.2 (dann inklusive der Optionen b+c) erklären - der provisorische Ball ist dann aber aufzunehmen und kann nicht weitergespielt werden. Entschließt sich der Spieler nach R19.2a einen Ball von der Stelle, von der er den vorherigen Schlag gemacht wurde, zu spielen, muss dann zwangsläufig zurück zur ursprünglichen Stelle und einen neuen Ball spielen. (tk)

 

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Wie immer sehr gut erklärt. Kompliment dem Golf Rules Teams.👏👏👏👏

Nach Regel 18.1 kann ich jederzeit mit einem Strafschlag unter Schlag und Distanzverlust einen Ball von der Stelle, von der der vorherige Schlag gemacht wurde, ins Spiel bringen. Eine Begründung dafür ist nicht erforderlich.

Äh, wenn ich den gefundenen ersten (ursprünglichen) Ball aufgebe/n muß/kann, schlage ich dann also (trotz provisorischem Ball) ein drittes Mal ab?

Äh, wenn ich den gefundenen ersten (ursprünglichen) Ball aufgebe/n muß/kann, schlage ich dann also (trotz provisorischem Ball) ein drittes Mal ab?

1 Monat her

Golf Rules

Häufig wird ein "Automatismus" in Spielergruppen bei schlechten Balllagen angewandt, den wir mit der heutigen "Interpretation des Tages" noch einmal näher beleuchten möchten:

Boden in Ausbesserung/1 – Von der Spielleitung oder den Greenkeepern verursachte Schäden sind nicht immer Boden in Ausbesserung

Ein von Greenkeepern gemachtes Loch ist Boden in Ausbesserung, auch wenn es nicht als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist. Jedoch sind nicht alle von den Greenkeeper verursachten Schäden automatisch Boden in Ausbesserung.

Beispiele von Schäden, die nicht automatisch Boden in Ausbesserung sind, schließen ein:
- Eine Fahrspur eines Traktors (die Spielleitung darf jedoch eine tiefe Fahrspur zu Boden in Ausbesserung erklären).
- Ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken ist, siehe jedoch Regel 13.1c (Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind).

Deshalb sollte die Spielleitung durch entsprechende Platzregeln den Sachverhalt vor dem Wettspiel klären, damit der Spieler regelkonform die Runde beenden kann. (tk)
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Häufig wird ein Automatismus in Spielergruppen bei schlechten Balllagen angewandt, den wir mit der heutigen Interpretation des Tages noch einmal näher beleuchten möchten:

Boden in Ausbesserung/1 – Von der Spielleitung oder den Greenkeepern verursachte Schäden sind nicht immer Boden in Ausbesserung

Ein von Greenkeepern gemachtes Loch ist Boden in Ausbesserung, auch wenn es nicht als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist. Jedoch sind nicht alle von den Greenkeeper verursachten Schäden automatisch Boden in Ausbesserung.

Beispiele von Schäden, die nicht automatisch Boden in Ausbesserung sind, schließen ein:
- Eine Fahrspur eines Traktors (die Spielleitung darf jedoch eine tiefe Fahrspur zu Boden in Ausbesserung erklären).
- Ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken ist, siehe jedoch Regel 13.1c (Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind).

Deshalb sollte die Spielleitung durch entsprechende Platzregeln den Sachverhalt vor dem Wettspiel klären, damit der Spieler regelkonform die Runde beenden kann. (tk)

 

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Die Frage ist doch eigentlich:"Warum ist denn das eigentlich so?" --> Erstbeste Antwort, die ich hierauf erwarte ist, Regel 1. Nun zum Problem. Als Regel 1 ausgedacht wurde, gab es keine TRAKTORSPUREN, da es noch keinen Traktor gab. Ich wage zu behaupten, dass Traktorspuren damals als Hemniss definiert worden wären, da es künstlich erzeugte Änderung der Schlagbedingung ist. 😀 Wir wollen doch einfache, verständliche und faire Golfregeln haben. Ich fände es nur fair, wenn man aus Traktorspuren IMMER rauslegen darf. Wenn sowas auf der Tour passiert, dann steht da 2 Minuten später nen Referee und eine weitere Minute später liegt der Ball nach Freedrop am Mast! Das Spiel ist schwierig genug. Jede Möglichkeit die wir einem Spieler geben sich völlig unnötig aufzuregen erhöht Zeitgleich die Chance, dass er irgendwann frustriert dem Sport seinen Rücken kehrt. MAKE GOLF SIMPLE! It's the spirit of the GAME! Vielleicht wäre diese Schreibweise mal angebrachter 😀

1 Monat her

Golf Rules

Rücksicht auf die Mitspieler - nicht nur vom Abschlag ein ernst zu nehmender Vorsatz. Und wenn das Fairway einmal nicht einzusehen ist, dann kann man auch schon einmal kreativ sein und sich - wie in diesem Club - auf physikalische Besonderheiten besinnen 😉

Das neue Regelwerk ermöglicht nach R1.2a In den Verhaltenvorschriften Sanktionen gegen Etikettenverstöße oder Gefährdung von anderen Spielern auszusprechen. Wenn man diese Regelung als Club aktivieren möchte, dann sollte man sich ggf. an den Turnierbedingungen des DGV oder der Landesverbände orientieren.

Zu empfehlen ist, dass die Entscheidung über eine Sanktion einzig und allein durch die Spielleitung ausgesprochen und dieses nicht den Spielern überlassen wird. Die Spielleitung kann dann entscheiden, ob es sich ihrer Ansicht (überhaupt) um ein Fehlverhalten oder ggf. sogar um ein schwerwiegendes Fehlverhalten handelt und die entsprechenden Sanktionen bewirken. (tk)
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Rücksicht auf die Mitspieler - nicht nur vom Abschlag ein ernst zu nehmender Vorsatz. Und wenn das Fairway einmal nicht einzusehen ist, dann kann man auch schon einmal kreativ sein und sich - wie in diesem Club - auf physikalische Besonderheiten besinnen ;-) 

Das neue Regelwerk ermöglicht nach R1.2a In den Verhaltenvorschriften Sanktionen gegen Etikettenverstöße oder Gefährdung von anderen Spielern auszusprechen. Wenn man diese Regelung als Club aktivieren möchte, dann sollte man sich ggf. an den Turnierbedingungen des DGV oder der Landesverbände orientieren. 

Zu empfehlen ist, dass die Entscheidung über eine Sanktion einzig und allein durch die Spielleitung ausgesprochen und dieses nicht den Spielern überlassen wird. Die Spielleitung kann dann entscheiden, ob es sich ihrer Ansicht (überhaupt) um ein Fehlverhalten oder ggf. sogar um ein schwerwiegendes Fehlverhalten handelt und die entsprechenden Sanktionen bewirken. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Jan hatte eine Frage an uns:

"Hallo Torben,
Ich lese eure Beiträge immer sehr gerne und bin über die Feinheiten der Regeln oft überrascht.
Jetzt habe ich aber auch einmal eine Frage:

Neulich kam mein Ball direkt an der bunkerkante gerade noch auf dem Fairway zum liegen.
Dummerweise musste ich zum schlagen mich in den Bunker reinstellen, der um einiges tiefer lag.
Hätte ich auch straflose Erleichterung nehmen können, da der Bunker ja ein unnatürliches Hindernis darstellt und ich keinen festen Stand habe? Das wäre eine Regel Auslegung wie bei Wegen.
Vorsichtshalber habe ich mit Stand im Bunker den Ball geschlagen. Mehr schlecht als recht.😆
In meinem flight konnte niemand die Frage beantworten und auch in den Regeln habe ich keine Antwort gefunden.
Wäre toll wenn ihr mir weiter helfen könntet.
Herzliche Grüße aus dem GC Gernsheim von
Jan (...)"

Jan hat richtig gehandelt als er den Ball mit Stand aus dem Bunker geschlagen hat. Vom Stand im Bunker hätte es nur Erleichterung mit einem Strafschlag nach R19 (Ball unspielbar) gegeben. Bunker sind keine "unnatürlichen Hindernisse", sondern einer der 5 Bereiche des Platzes. Was er wahrscheinlich gemeint hat, ist, ob es Erleichterung nach R16 vom Bunker gibt, wie es sie für künstlich angelegte Wege (als unbewegliche Hemmnisse) geben würde. Da der Bunker aber zu den 5 Bereichen des Platzes gehört (vgl. R2.2), fällt er nicht unter R16.
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Jan hatte eine Frage an uns:

Hallo Torben,
Ich lese eure Beiträge immer sehr gerne und bin über die Feinheiten der Regeln oft überrascht.
Jetzt habe ich aber auch einmal eine Frage:

Neulich kam mein Ball direkt an der bunkerkante gerade noch auf dem Fairway zum liegen.
Dummerweise musste ich zum schlagen mich in den Bunker reinstellen, der um einiges tiefer lag.
Hätte ich auch straflose Erleichterung nehmen können, da der Bunker ja ein unnatürliches Hindernis darstellt und ich keinen festen Stand habe? Das wäre eine Regel Auslegung wie bei Wegen.
Vorsichtshalber habe ich mit Stand im Bunker den Ball geschlagen. Mehr schlecht als recht.😆
In meinem flight konnte niemand die Frage beantworten und auch in den Regeln habe ich keine Antwort gefunden.
Wäre toll wenn ihr mir weiter helfen könntet.
Herzliche Grüße aus dem GC Gernsheim von
Jan (...)

Jan hat richtig gehandelt als er den Ball mit Stand aus dem Bunker geschlagen hat. Vom Stand im Bunker hätte es nur Erleichterung mit einem Strafschlag nach R19 (Ball unspielbar) gegeben. Bunker sind keine unnatürlichen Hindernisse, sondern einer der 5 Bereiche des Platzes. Was er wahrscheinlich gemeint hat, ist, ob es Erleichterung nach R16 vom Bunker gibt, wie es sie für künstlich angelegte Wege (als unbewegliche Hemmnisse) geben würde. Da der Bunker aber zu den 5 Bereichen des Platzes gehört (vgl. R2.2), fällt er nicht unter R16.

 

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Vielen Dank das ihr die Fragen so schnell, kompetent und leicht verständlich beantwortet 👍

Schön aufgefüllter Bunker

1 Monat her

Golf Rules

Da es in der letzten Zeit immer wieder einmal Anfragen zum Thema "bekannt oder so gut wie sicher gab" - hier noch einmal der Verweis auf die Definition in den Golfregeln:

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:
- Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
- Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann. (tk)
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Da es in der letzten Zeit immer wieder einmal Anfragen zum Thema bekannt oder so gut wie sicher gab - hier noch einmal der Verweis auf die Definition in den Golfregeln:

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde.

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:
- Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
- Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Letzte Woche auf der PGA Tour kämpfte Martin Kaymer in der Finalrunde endlich mal wieder um einen Titel - der spätere Sieger Patrick Cantlay zog mit einer 64 aber an ihm vorbei. Cantlays Ball landete auf einer Spielbahn nach einem ziemlich missglückten Drive rechts des Fairways in den Zuschauern. Doch statt im dicken Rough zu verschwinden traf er den Sitzplatz eines Zuschauers und kam auf dem Stuhl zur Ruhe. Und nun - was sagen die Regeln zu dieser Lage?

Zunächst einmal handelt es sich bei dem Stuhl um ein bewegliches Hemmnis - insofern ist Regel R15.2 eine geeignete Stelle für einen tieferen Blick ins Regelbuch. Hier wiederum ist R15.2a(2) "Erleichterung, wenn Ball auf dem Platz, aber außerhalb des Grüns, in oder auf einem beweglichen Hemmnis liegt" der entscheidende Passus:

Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball
in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

- Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.
- Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:
- Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
» Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und
» darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.

Als "Eselbrücke" kann man sich merken: bewegt sich der Ball beim Entfernen eines beweglichen Hemmnisses und liegt der Ball auf dem Platz (also berührt den Boden), dann muss er nach dem Entfernen zurückgelegt werden. Berührt er den Boden nicht, weil irgendetwas zwischen Ball und dem Untergrund ist, dann muss der Ball gedroppt werden. (tk)
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Letzte Woche auf der PGA Tour kämpfte Martin Kaymer in der Finalrunde endlich mal wieder um einen Titel - der spätere Sieger Patrick Cantlay zog mit einer 64 aber an ihm vorbei. Cantlays Ball landete auf einer Spielbahn nach einem ziemlich missglückten Drive rechts des Fairways in den Zuschauern. Doch statt im dicken Rough zu verschwinden traf er den Sitzplatz eines Zuschauers und kam auf dem Stuhl zur Ruhe. Und nun - was sagen die Regeln zu dieser Lage?

Zunächst einmal handelt es sich bei dem Stuhl um ein bewegliches Hemmnis - insofern ist Regel R15.2 eine geeignete Stelle für einen tieferen Blick ins Regelbuch. Hier wiederum ist R15.2a(2) Erleichterung, wenn Ball auf dem Platz, aber außerhalb des Grüns, in oder auf einem beweglichen Hemmnis liegt der entscheidende Passus:

Der Spieler darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball
in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

- Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.
- Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:
- Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
» Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und
» darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.

Als Eselbrücke kann man sich merken: bewegt sich der Ball beim Entfernen eines beweglichen Hemmnisses und liegt der Ball auf dem Platz (also berührt den Boden), dann muss er nach dem Entfernen zurückgelegt werden. Berührt er den Boden nicht, weil irgendetwas zwischen Ball und dem Untergrund ist, dann muss der Ball gedroppt werden. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Auch die Beendigung der Runde ist für die regelkonforme Abwicklung von Bedeutung. In Regel 5.3b "Ende der Runde" heißt es hierzu:

Die Runde eines Spielers endet
- im Lochspiel, sobald das Ergebnis des Lochspiels nach Regel 3.2a(3) oder (4) feststeht,
- im Zählspiel, sobald der Spieler am letzten Loch einlocht (einschließlich Berichtigen eines Fehlers, zum Beispiel nach den Regeln 6.1 oder 14.7b).

Regelverstöße, die erst mit dem Einlochen am letzen Loch festgestellt werden, können bis zum Einreichen der Scorekarte korrigiert werden (z.B. Spielen nicht innerhalb des Abschlags (R6.1), Falscher Ball (R6.3c), Spielen vom falschen Ort (R14.7), Partei muss abwechselnd schlagen (R22.3)). (tk)
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Auch die Beendigung der Runde ist für die regelkonforme Abwicklung von Bedeutung. In Regel 5.3b Ende der Runde heißt es hierzu:

Die Runde eines Spielers endet
- im Lochspiel, sobald das Ergebnis des Lochspiels nach Regel 3.2a(3) oder (4) feststeht,
- im Zählspiel, sobald der Spieler am letzten Loch einlocht (einschließlich Berichtigen eines Fehlers, zum Beispiel nach den Regeln 6.1 oder 14.7b).

Regelverstöße, die erst mit dem Einlochen am letzen Loch festgestellt werden, können bis zum Einreichen der Scorekarte korrigiert werden (z.B. Spielen nicht innerhalb des Abschlags (R6.1), Falscher Ball (R6.3c), Spielen vom falschen Ort (R14.7), Partei muss abwechselnd schlagen (R22.3)). (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Und wo wir gerade bei den Fragen der Lesern sind - Gernot wollte folgendes wissen:

"Frage: ich schlage meinen 1. Schlag ins Raff. Sage am Abschlag, ich gebe diesen 1. Ball auf und spiele einen neuen Ball und dieser ist auch im Spiel egal wo mein 1. Ball ist. Geht das?"

Die kurze Antwort lautet: einen Ball "aufgeben" oder als "verloren erklären" geht nicht.

Die längere Version findet man in der Interpretation "Verloren/1 – Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden"

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel.

Durch das Spielen eines neuen Balls - ohne diesen zuvor als "provisorisch" anzukündigen - wurde dieser Ball nach R18.1 aber automatisch mit Strafe und Distanzverlust (also mit einem Strafschlag) zum Ball im Spiel. Der ursprüngliche Ball ist damit nicht länger Ball im Spiel. (tk)
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Und wo wir gerade bei den Fragen der Lesern sind - Gernot wollte folgendes wissen:

Frage: ich schlage meinen 1. Schlag ins Raff. Sage am Abschlag, ich gebe diesen 1. Ball auf und spiele einen neuen Ball und dieser ist auch im Spiel egal wo mein 1. Ball ist. Geht das?

Die kurze Antwort lautet: einen Ball aufgeben oder als verloren erklären geht nicht. 

Die längere Version findet man in der Interpretation Verloren/1 – Ball kann nicht als „verloren“ erklärt werden

Ein Spieler darf seinen Ball nicht durch Erklärung als „verloren“ bezeichnen. Ein Ball ist nur verloren, wenn er innerhalb von drei Minuten nicht gefunden wurde, nachdem der Spieler, sein Caddie oder Partner die Suche nach ihm begonnen hat.

Beispiel: Ein Spieler sucht zwei Minuten nach seinem Ball, erklärt in für „verloren“ und geht zurück, um einen anderen Ball zu spielen. Bevor der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, wird der ursprüngliche Ball innerhalb der Suchzeit von drei Minuten gefunden. Da der Spieler seinen Ball nicht als „verloren“ erklären kann, bleibt der ursprüngliche Ball im Spiel. 

Durch das Spielen eines neuen Balls - ohne diesen zuvor als provisorisch anzukündigen - wurde dieser Ball nach R18.1 aber automatisch mit Strafe und Distanzverlust (also mit einem Strafschlag) zum Ball im Spiel. Der ursprüngliche Ball ist damit nicht länger Ball im Spiel. (tk)

 

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Und wo wir gerade bei den Fragen der Lesern sind - Gernot wollte folgendes wissen: "Frage: ich schlage meinen 1. Schlag ins Raff. Sage am Abschlag, ich gebe diesen 1. Ball auf und spiele einen neuen Ball und dieser ist auch im Spiel egal wo mein 1. Ball ist. Geht das?" Dies ist die Frage. Warum sagt die Antwort Nein - Ein Ball kann nicht für "verloren" erklärt werden? Ich kann jederzeit (außer in eine Penalty-Area (hier also nicht gefragt, da Rough)) meinen Ball für unspielbar erklären und so einen neuen Ball schlagen, wenn ich meine, dass das gut ist. Dazu muß ich ihn nach Regel 19.2 a nicht finden! Die korrekte Antwort auf die Frage ist also, JA, dies ist möglich! Nur nicht in der hier beschriebenen Wortwahl! BTW.: Warum ist es für einige Leser eigentlich wichtig zu bemerken, dass der Fragesteller offenbar nicht weiß, das der Begriff Rough aus dem englischen entstammt? Ist das wichtig zur Entscheidungsfindung? Oder geht es eher darum zu zeigen, dass man besser informiert sei als der andere?

Das sind ja echte Probleme 😘

Regel 18.1 Ein Spieler darf jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen,indem er er sich einen Strafschlag hinzurechnet und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball ,von der Stelle spielt,von der aus der vorige Schlag gemacht wurde..Diese Möglichkeit hat ein Spieler immer mit Schlag und Distanzverlust.Ist es etwa nicht so?

Soll das mit "RAFF" ein Scherz sein ???? 🧐 ….. im Sinne von: "Mit dem Dreiwer einen Huck ins Raff spielen?"

🤭

Habe ich da sein 2019 nicht im Kopf, dass ich einen Ball nicht zwingend suchen muss?

Ich würde den Ball unspielbar erklären und mit Strafe und Distanzverlust von der ursprünglichen Stelle spielen

" mit Strafe und Distanzverlust mit einem Strafschlag zum Ball im Spiel." ist mir jetzt nicht klar formuliert. Wieviel Schläge hat der Spieler denn nun, wenn er vom Abschlag einen ersten Ball spielt, ohne Ankündigung einen weiteren, der dann Ball im Spiel ist. Sollten doch 3 Schläge in Summe sein?

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1 Monat her

Golf Rules

Heute mal wieder mit einem Video:

Ein Zaun, der ein bewegliches Hemmnis ist, behindert Stand und Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers. Hier die Lösung:Ein "Zaun" als bewegliches Hemmnis behindert Stand und Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers - hier die Lösung...
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Video image

 

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Danke für das Video, diese Art der Darstellung von "echten" Regelfragen hilft jedem Spieler auf seiner Runde.

Vielen Dank. Noch eine kurze Frage. Nicht näher zur Fahne würde bei der Weg Erleichterung ( nennen wir es mal so) rechts oder links von der Ballposition bedeuten? Eher links ... aber was dann. Dann bestimmt er die Erleichterungsposition und markiert mit einem Tee und dropped dort oder ?

1 Monat her

Golf Rules

Kommen wir heute über die Frage, wann ein Ball eingelocht ist zu einer Definition:

"Eingelocht"

Ein Ball ist eingelocht, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe gekommen ist und sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet.

Beziehen sich die Regeln auf „eingelocht“ oder „einlochen“, bedeutet dies, dass der Ball des Spielers eingelocht ist.

Für den speziellen Fall, dass ein Ball am Flaggenstock ruht, der im Loch steht, siehe Regel 13.2c (Ball gilt als eingelocht, wenn er sich teilweise unterhalb der Grünoberfläche befindet). Der ganze Ball muss sich unterhalb der Bodenoberfläche befinden, um als eingelocht zu gelten, wenn er in der Wand des Lochs eingebettet ist

Ist ein Ball in der Wand des Lochs eingebettet und der Ball nicht vollständig unter der Oberfläche des Grüns, ist der Ball nicht eingelocht. Dies gilt auch, wenn der Ball den Flaggenstock berührt.
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Eingelocht

 

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Ab 2019 ist ein Ball eingelocht, wenn ein Teil des Balles unterhalb der Lochoberfläche sich befindet. Sollte man im Juni 2019 schon wissen. Es gibt kompaktlektüre wo alle 24 Regeln toll beschrieben sind.

Ich bin verwirrt. 🤔

Meinem Verständnis nach hat sich das in 2019 geändert. Es dürfte nun ausreichen, wenn der Ball zwischen Loch und Fahnenstange klemmt ohne dass er vollständig im Loch verschwunden ist, oder? .

Ball im Loch IST eingelocht. Ball an der Fahne eingeklemmt GILT als eingelocht. 🏌️

Ist doch eigentlich nicht so schwer. Wenn die Fahnenstange den Ball daran hindert ins Loch zu fallen, gilt er als eingelocht. Wenn er hingegen im Boden feststeckt, so dass er nicht fällt, wenn die Fahne vorsichtig (!) gezogen wird, ist er nicht eingelocht. Meine Meinung.

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1 Monat her

Golf Rules

Ein kleiner Flashback zum GolfRules-Shootout, dem Thema "Identifizieren des Balls" und dem Aufnehmen des Ball zur Identifikation:

Ein ruhender Ball eines Spielers darf durch eine der folgenden Möglichkeiten identifiziert werden (s. R7.2):
- Durch den Spieler oder jeden, der einen Ball in Situationen zur Ruhe kommen sieht, in denen es bekannt ist, dass es sich um den Ball des Spielers handelt.
- Durch ein sichtbares Kennzeichen des Spielers auf dem Ball (siehe Regel 6.3a).
- Indem ein Ball mit gleicher Marke, Typ, Nummer und in dem Zustand des Balls des Spielers in einem Bereich gefunden wird, in dem der Ball des Spielers vermutet wird (aber dies gilt nicht, wenn ein gleicher Ball in demselben Bereich liegt und es nicht möglich ist, festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist).

Allerdings muss nach R7.3 "Ball zum Identifizieren aufnehmen" die Stelle des Balls muss zuerst markiert werden und der Ball darf nicht mehr als zur Identifizierung erforderlich gereinigt werden (außer auf dem Grün), siehe Regel 14.1.

Geschieht dieses nicht, so zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu. (tk)
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Ein kleiner Flashback zum GolfRules-Shootout, dem Thema Identifizieren des Balls und dem Aufnehmen des Ball zur Identifikation:

Ein ruhender Ball eines Spielers darf durch eine der folgenden Möglichkeiten identifiziert werden (s. R7.2):
- Durch den Spieler oder jeden, der einen Ball in Situationen zur Ruhe kommen sieht, in denen es bekannt ist, dass es sich um den Ball des Spielers handelt.
- Durch ein sichtbares Kennzeichen des Spielers auf dem Ball (siehe Regel 6.3a).
- Indem ein Ball mit gleicher Marke, Typ, Nummer und in dem Zustand des Balls des Spielers in einem Bereich gefunden wird, in dem der Ball des Spielers vermutet wird (aber dies gilt nicht, wenn ein gleicher Ball in demselben Bereich liegt und es nicht möglich ist, festzustellen, welcher der Ball des Spielers ist).

Allerdings muss nach R7.3 Ball zum Identifizieren aufnehmen die Stelle des Balls muss zuerst markiert werden und der Ball darf nicht mehr als zur Identifizierung erforderlich gereinigt werden (außer auf dem Grün), siehe Regel 14.1.

Geschieht dieses nicht, so zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Es ging am Wochenende durch die Medien - Blitzeinschlag bei den US Ladies Open.

Bitte seid vorsichtig und schützt Euch selbst - Regel R5.7 ermöglicht die Unterbrechung wegen Blitzgefahr (anschliessend aber der Spielleitung unbedingt mitteilen)...
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Es ging am Wochenende durch die Medien - Blitzeinschlag bei den US Ladies Open. 

Bitte seid vorsichtig und schützt Euch selbst - Regel R5.7 ermöglicht die Unterbrechung wegen Blitzgefahr (anschliessend aber der Spielleitung unbedingt mitteilen)...

 

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God hate a cheat

2 Monate her

Golf Rules

Oliver fragte neulich:

"So, jetzt habe ich endlich was spannendes...

Mannschaftspokal

Eine Gruppe (1. Flight) spielt nach der 6. die 8. bemerkt dies erst nach Beendigung der 8. Spielbahn. Geht dann zurück und spielt die 7 und dann auf der 9. weiter dem Feld hinterher.

Früher gab es dazu eine Regel. Nach den neuen Statuten nicht mehr. Wie ist zu verfahren?

DQ?
Salomonisches Urteil 2 Strafschläge (Spielen vom falschen Ort ohne Vorteil)?

Die Entscheidung ohne wirkliche Begründung der überforderten Spielleitung war dann DQ. Einspruch ist eingelegt worden."

Tatsächlich gibt es die Regelung immer noch - dieses ist in R6.1b „Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden" definiert:

Ein Spieler muss jedes Loch beginnen, indem er einen Ball nach Regel 6.2b innerhalb des Abschlags spielt.

Wenn ein Spieler, der ein Loch beginnt, einen Ball von außerhalb des Abschlags spielt (einschließlich von den falschen Abschlagmarkierungen desselben Lochs oder eines anderen Lochs):
(1) Lochspiel. Dies ist straflos, aber der Gegner darf den Schlag für ungültig erklären:
- Dies muss unverzüglich erfolgen, bevor einer der Spieler einen weiteren Schlag macht. Erklärt der Gegner den Schlag für ungültig, kann er dies nicht widerrufen.
- Erklärt der Gegner den Schlag für ungültig, muss der Spieler einen anderen Ball von innerhalb des Abschlags spielen, wobei er immer noch an der Reihe ist, zu spielen.
- Erklärt der Gegner den Schlag nicht für ungültig, zählt der Schlag. Der Ballist im Spiel und muss gespielt werden, wie er liegt.

(2) Zählspiel. Der Spieler zieht sich die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu und muss den Fehler berichtigen, indem er einen Ball von innerhalb des Abschlags spielt:
- Der von außerhalb des Abschlagsgespielte Ball ist nicht im Spiel.
- Dieser Schlag und alle weiteren Schläge vor Berichtigung des Fehlers (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge, die beim Spielen dieses Balls angefallen sind) zählen nicht.
- Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag macht, um das nächste Loch zu beginnen oder beim letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist er disqualifiziert.
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Oliver fragte neulich:

So, jetzt habe ich endlich was spannendes...

Mannschaftspokal

Eine Gruppe (1. Flight) spielt nach der 6. die 8. bemerkt dies erst nach Beendigung der 8. Spielbahn. Geht dann zurück und spielt die 7 und dann auf der 9. weiter dem Feld hinterher. 

Früher gab es dazu eine Regel. Nach den neuen Statuten nicht mehr. Wie ist zu verfahren?

DQ?
Salomonisches Urteil 2 Strafschläge (Spielen vom falschen Ort ohne Vorteil)?

Die Entscheidung ohne wirkliche Begründung der überforderten Spielleitung war dann DQ. Einspruch ist eingelegt worden.

Tatsächlich gibt es die Regelung immer noch - dieses ist in R6.1b „Ball muss von innerhalb des Abschlags gespielt werden definiert:

Ein Spieler muss jedes Loch beginnen, indem er einen Ball nach Regel 6.2b innerhalb des Abschlags spielt. 

Wenn ein Spieler, der ein Loch beginnt, einen Ball von außerhalb des Abschlags spielt (einschließlich von den falschen Abschlagmarkierungen desselben Lochs oder eines anderen Lochs): 
(1) Lochspiel. Dies ist straflos, aber der Gegner darf den Schlag für ungültig erklären:
- Dies muss unverzüglich erfolgen, bevor einer der Spieler einen weiteren Schlag macht. Erklärt der Gegner den Schlag für ungültig, kann er dies nicht widerrufen. 
- Erklärt der Gegner den Schlag für ungültig, muss der Spieler einen anderen Ball von innerhalb des Abschlags spielen, wobei er immer noch an der Reihe ist,  zu spielen. 
- Erklärt der Gegner den Schlag nicht für ungültig, zählt der Schlag. Der Ballist im Spiel und muss gespielt werden, wie er liegt. 

(2) Zählspiel. Der Spieler zieht sich die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu und muss den Fehler berichtigen, indem er einen Ball von innerhalb des Abschlags spielt:
- Der von außerhalb des Abschlagsgespielte Ball ist nicht im Spiel. 
- Dieser Schlag und alle weiteren Schläge vor Berichtigung des Fehlers (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge, die beim Spielen dieses Balls angefallen sind) zählen nicht. 
- Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag macht, um das nächste Loch zu beginnen oder beim letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist er disqualifiziert.

 

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Wir möchten aufgrund der Rückmeldungen zu diesem Beitrag noch eine Ergänzung anbringen - letztendlich bleibt es beim dem DQ der Spielgruppe, aber die Begründung lautet wie folgt: Regel 5.1 Bedeutung von „Runde“ Eine „Runde“ besteht aus 18 oder weniger Löchern, die in der von der Spielleitung festgelegten Reihenfolge gespielt werden müssen. Regel 6.1a Er hat das Loch auch dann begonnen, wenn der Schlag von außerhalb des Abschlags gespielt wurde. Im Anschluss gilt Regel 6.1b(2). In dem aufgeführten Fall müssten die Spieler die Löcher 7 und 8 erneut spielen (sie können nicht das Ergebnis des bereits gespielten Lochs 8 werten) und erhalten die Grundstrafe (2 Strafschläge) für Spielen von außerhalb des Abschlags. Berichtigen sie den Fehler nicht auf diese Weise sind sie disqualifiziert.

Ich glaube, ich hätte mich auf 5.1 berufen. Dort steht, dass die Löcher in der von der Spielleitung vorgesehenen Reihenfolge gespielt werden müssen. Im Zweifel also auch dort DQ, obwohl in 5.1 keine Sanktionierung benannt ist. Ist ja bestimmt jedem von uns schon mal passiert, wenn man auf fremden Plätzen spielt und von einem naheliegenden Abschlag losballert. Meist merkt man es ja direkt nach dem Abschlag, weil irgendetwas nicht stimmt. ‚Wieso ist denn hier ein Par 3 über 400m lang?‘ oder so ähnlich ...

Das ist die Regel in der Spieleredition. Und da finde ich es unzureichend beschrieben, wann der Spieler das zu berichtigen hat. Hier muss meines Erachtens nachgebessert werden.

Na ob das einer verstanden hat? 🙈 Das geht bestimmt auch einfacher..

Bittere Erfahrung! 🙈

Lach frag mich auch gerade 😂

Der Ball vom falschen Abschlag ist nicht im Spiel. Deshalb wurde die 8 nicht gespielt. DQ

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2 Monate her

Golf Rules

Impressionen vom GolfRules Shootout im wunderbaren Golf Club Verden:Shootout Lochspiel auf unseren Bahnen B5 und B6. ... MehrWeniger

Impressionen vom GolfRules Shootout im wunderbaren Golf Club Verden:

2 Monate her

Golf Rules

Schlussrunde des ersten GolfRules-Shootout! ... MehrWeniger

Golf Club Verden

2 Monate her

Golf Rules

Und wieder einmal eine Spielsituation die auch uns Referees forderte...

Spielerinnen A und B spielen vom Abschlag ihre Bälle über eine Kuppe in denselben Bereich im Gelände. Bei der Landezone angekommen, liegt dort nur ein Ball, den B als ihren weiter aufs Grün spielt. A's Ball wird gesucht, aber nicht innerhalb von 3 Minuten gefunden. A spielt einen neuen Ball unter Strafe und Distanzverlust vom Abschlag und den nächsten Schlag ebenfalls aufs Grün. Beim Markieren ihres Balls stellt B jetzt fest, dass sie A's Ball gespielt hat. A ist im Zweifel, wie sie weiter vorgehen soll und kündigt an, einen "Regelball" zu spielen - ohne auszuwählen, welcher Ball zählen soll. Sie legt einen Ball an die Stelle, wo B ihren Ball gespielt hat und beendet das Loch mit beiden Bällen.
Nach der Runde informiert sie die Spielleitung entsprechend.

Wie sollte die Spielleitung entscheiden?

Der Ball, den A ursprünglich vom Abschlag gespielt hatte, war verloren, da er nicht innerhalb von 3 Minuten gefunden wurde (auch wenn der Grund das Spielen des für B falschen Balls war). Damit war dieser Ball nicht länger A's Ball im Spiel und der erneut vom Abschlag gespielte Ball wurde zum Ball im Spiel.

Anwendbarkeit von R.20.1c(3):
- Unklare Sachlage/Zweifel, da möglicherweise R.6.3c(2) einschlägig war
- Regelball angekündigt (bevor ein Schlag mit dem zwieten Ball gemacht wird)
- Wahl, welcher Ball zählen soll wurde leider unterlassen, daher zählt zuerst gespielter Ball
- dieser wurde regelkonform gespielt wurde, da er nach R18.2b ins Spiel gebracht wurde

Das bedeutet in Summe:
Das Ergebnis mit dem nach R18.2b (mit Strafe und Distanzverlust) neu gespielten Ball zählt. (Es kommt nicht mehr darauf an, ob der andere Ball auch regelkonform war). (tk)
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Und wieder einmal eine Spielsituation die auch uns Referees forderte...

Spielerinnen A und B spielen vom Abschlag ihre Bälle über eine Kuppe in denselben Bereich im Gelände. Bei der Landezone angekommen, liegt dort nur ein Ball, den B als ihren weiter aufs Grün spielt. As Ball wird gesucht, aber nicht innerhalb von 3 Minuten gefunden. A spielt einen neuen Ball unter Strafe und Distanzverlust vom Abschlag und den nächsten Schlag ebenfalls aufs Grün. Beim Markieren ihres Balls stellt B jetzt fest, dass sie As Ball gespielt hat. A ist im Zweifel, wie sie weiter vorgehen soll und kündigt an, einen Regelball zu spielen - ohne auszuwählen, welcher Ball zählen soll. Sie legt einen Ball an die Stelle, wo B ihren Ball gespielt hat und beendet das Loch mit beiden Bällen.
Nach der Runde informiert sie die Spielleitung entsprechend.

Wie sollte die Spielleitung entscheiden?

Der Ball, den A ursprünglich vom Abschlag gespielt hatte, war verloren, da er nicht innerhalb von 3 Minuten gefunden wurde (auch wenn der Grund das Spielen des für B falschen Balls war). Damit war dieser Ball nicht länger As Ball im Spiel und der erneut vom Abschlag gespielte Ball wurde zum Ball im Spiel. 

Anwendbarkeit von R.20.1c(3):
- Unklare Sachlage/Zweifel, da möglicherweise R.6.3c(2) einschlägig war
- Regelball angekündigt (bevor ein Schlag mit dem zwieten Ball gemacht wird)
- Wahl, welcher Ball zählen soll wurde leider unterlassen, daher zählt zuerst gespielter Ball
- dieser wurde regelkonform gespielt wurde, da er nach R18.2b ins Spiel gebracht wurde

Das bedeutet in Summe:
Das Ergebnis mit dem nach R18.2b (mit Strafe und Distanzverlust) neu gespielten Ball zählt. (Es kommt nicht mehr darauf an, ob der andere Ball auch regelkonform war). (tk)

 

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Ganz klare Sachlage! Die Spielleitung ist hier außen vor ! Die Anwendbarkeit von Regeln wird außer Kraft gesetzt ! Die Rede ist schließlich von SpielerINNEN ! Also zählt hier nur eine Regel: Die Überlebende der beiden entscheidet... !

Was sagt uns das wieder? Im Zweifel immer fragen und schauen ob der andere Ball nicht doch evtl meiner ist 🤷🏻‍♂️

Solche Sachen passieren aber auch nur weil die Leute nicht ihren Ball nicht ausreichend markieren und nicht aufmerksam Golf spielen. Ich spiele seit 20 Jahren Golf und habe noch nie einen falschen Ball gespielt... jedoch haben schon des Öfteren Leute im meinem Flight meinen Ball spielen wollen. Auf die Frage was für ein Fabrikat er denn spielt und wie er ihn markiert hat, höre ich immer öfter die Antwort: Keine Ahnung... das liegt aber auch daran, dass die Platzreife fast verschenkt wird und wichtige Dinge/Routinen nicht mehr eingeübt werden...

Unfair

Videobeweis

Gegen jede Vernunft.

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2 Monate her

Golf Rules

Mirko hatte eine Frage an uns:

"Hallo Torben,

gibt es eine Regel die besagt, dass ein (letzter) Flight der ein Turnier spielt und seine Position verloren hat (zwei Bahnen frei), einen nachfolgen Flight der nicht im Turnier teilnimmt diesen nicht durchspielen lassen muss bzw. darf?

Gruß Mirko"

Nein, die gibt es nicht. Im Ernst - wenn man langsam spielt, ist das eine Sache. Eine ganz andere ist, anderen Golfern diese Geschwindigkeit aufzuzwingen. Von daher: Lasst durchspielen, wenn Ihr suchen müsst. Ist wie mit den Pitchmarken - wenn sich jeder dran hält, haben alle Spaß...
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Mirko hatte eine Frage an uns:

Hallo Torben,

gibt es eine Regel die besagt, dass ein (letzter) Flight der ein Turnier spielt und seine Position verloren hat (zwei Bahnen frei), einen nachfolgen Flight der nicht im Turnier teilnimmt diesen nicht durchspielen lassen muss bzw. darf?

Gruß Mirko

Nein, die gibt es nicht. Im Ernst - wenn man langsam spielt, ist das eine Sache. Eine ganz andere ist, anderen Golfern diese Geschwindigkeit aufzuzwingen. Von daher: Lasst durchspielen, wenn Ihr suchen müsst. Ist wie mit den Pitchmarken - wenn sich jeder dran hält, haben alle Spaß...

 

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Langsamspielen und langsam spielen sind doch zwei verschiedene Dinge! In einem Turnier hatte ich drei Flightpartner (m)die alle einen schlechten Tag hatten und dauernd provisorische Bälle spielen mussten , wodurch wir den Anschluss an den Vorflight verloren! Die Spielleitung (in diesem Fall der Pro) hatte nix besseres zu tun als MIR zu sagen wir sollten mal schneller spielen, weil wir den Anschluss verloren hätten...😖😴🤯🤬🥴🥵

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules-Leser Marc fragte uns neulich:

"Moin Moin aus dem schönen Bremen. Auch ich habe eine Regelfrage, die mir In den letzten Ligaspiel passiert ist.

Ich mag ca 30 Meter vom grün entfernt und wollte den Ball dorthin pitchen. Leider habe ich eine kleine Tanne getroffen.

Meine Mitspieler und ich suchten den Ball vergeblich, bis einer meiner Mitspieler Den Schläger durch den Baum wischte mit den Worten das kann doch nicht wahr sein, der ist doch hier rein.

Der Ball fiel runter und lag nun am Boden des Baumes. Wir waren alle ein wenig perplex, und ein Spieler sagte , dass ich den zurück an die Stelle legen müsste wo er vorher lag. Das war aber unmöglich, da wir 1. nicht wussten wo genau der Ball hing und 2. der Baum nicht genug Stabilität hatte.

Ich hatte nun eine ziemlich beschissene Lage unterm Baum. Eventuell, hätte ich vorher eine einfachere Lage gehabt und hätte einen sogenannten Baseball Schlag machen können.

Keiner von uns , wusste was jetzt zutun war. Der Mitspieler meinte, wenn ich den Ball jetzt so spiele, habe ich einen Ball von einer falschen Positiion gespielt und bekomme eine DQ.

Kannst du darüber etwas sagen? 😬 Vorallem , weil ich nichts dafür konnte, dass der Ball runtergefallen ist.

LG"

Aus der Schiderung ist zu entnehmen, dass der Ball bei der Suche bewegt wurde - dieser Sachverhalt wird in R7.4 "Ball versehentlich beim Versuch bewegt, ihn zu finden oder zu identifizieren" behandelt:

Es ist straflos, wenn der Ball des Spielers versehentlich bewegt wird, während der Spieler, Gegner oder andere versuchen, ihn zu finden oder zu identifizieren. Geschieht dies, muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2.

14.2c "Wohin der Ball zurückzulegen ist", R14.2d "Wohin der Ball zurückgelegt werden muss, wenn die ursprüngliche Lage verändert wurde" und R14.2e "Was zu tun ist, wenn der zurückgelegte Ball nicht an der ursprünglichen Stelle liegen bleibt" beschäftigen sich dann mit dem Zurücklegen des Balles.

Prinzipiell gilt: der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), außer wenn er nach den Regeln 14.2d(2) und 14.2e an eine andere Stelle zurückgelegt werden muss. Lag der ruhende Ball auf, unter oder an einem unbeweglichen Hemmnis, einem Bestandteil des Platzes, einer Ausmarkierung oder einem wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstand,
- beinhaltet der Begriff „Stelle des Balls“ seine Position senkrecht über dem Boden.
- Dies bedeutet, der Ball muss an die ursprüngliche Stelle auf, unter oder an einen solchen Gegenstand zurückgelegt werden.

Wurden lose hinderliche Naturstoffe durch das Aufnehmen oder Bewegen des Balls oder vor dem Zurücklegen entfernt, müssen diese nicht zurückgelegt werden. (tk)
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Golf Rules-Leser Marc fragte uns neulich:

Moin Moin aus dem schönen Bremen. Auch ich habe eine Regelfrage, die mir In den letzten Ligaspiel passiert ist. 

Ich mag ca 30 Meter vom grün entfernt und wollte den Ball dorthin pitchen. Leider habe ich eine kleine Tanne getroffen.

Meine Mitspieler und ich suchten den Ball vergeblich, bis einer meiner Mitspieler Den Schläger durch den Baum wischte mit den Worten das kann doch nicht wahr sein, der ist doch hier rein.

Der Ball fiel runter und lag nun am Boden des Baumes. Wir waren alle ein wenig perplex, und ein Spieler sagte , dass ich den zurück an die Stelle legen müsste wo er vorher lag. Das war aber unmöglich, da wir 1. nicht wussten wo genau der Ball hing und 2. der Baum nicht genug Stabilität hatte.

Ich hatte nun eine ziemlich beschissene Lage unterm Baum. Eventuell, hätte ich vorher eine einfachere Lage gehabt und hätte einen sogenannten Baseball Schlag machen können. 

Keiner von uns , wusste was jetzt zutun war. Der Mitspieler meinte, wenn ich den Ball jetzt so spiele, habe ich einen Ball von einer falschen Positiion gespielt und bekomme eine DQ. 

Kannst du darüber etwas sagen? 😬 Vorallem , weil ich nichts dafür konnte, dass der Ball runtergefallen ist. 

LG

Aus der Schiderung ist zu entnehmen, dass der Ball bei der Suche bewegt wurde - dieser Sachverhalt wird in R7.4 Ball versehentlich beim Versuch bewegt, ihn zu finden oder zu identifizieren behandelt: 

Es ist straflos, wenn der Ball des Spielers versehentlich bewegt wird, während der Spieler, Gegner oder andere versuchen, ihn zu finden oder zu identifizieren. Geschieht dies, muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2.

14.2c Wohin der Ball zurückzulegen ist, R14.2d Wohin der Ball zurückgelegt werden muss, wenn die ursprüngliche Lage verändert wurde und R14.2e Was zu tun ist, wenn der zurückgelegte Ball nicht an der ursprünglichen Stelle liegen bleibt beschäftigen sich dann mit dem Zurücklegen des Balles. 

Prinzipiell gilt: der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), außer wenn er nach den Regeln 14.2d(2) und 14.2e an eine andere Stelle zurückgelegt werden muss. Lag der ruhende Ball auf, unter oder an einem unbeweglichen Hemmnis, einem Bestandteil des Platzes, einer Ausmarkierung oder einem wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstand,
- beinhaltet der Begriff „Stelle des Balls“ seine Position senkrecht über dem Boden.
- Dies bedeutet, der Ball muss an die ursprüngliche Stelle auf, unter oder an einen solchen Gegenstand zurückgelegt werden.

Wurden lose hinderliche Naturstoffe durch das Aufnehmen oder Bewegen des Balls oder vor dem Zurücklegen entfernt, müssen diese nicht zurückgelegt werden. (tk)

 

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Danke für die Erklärung 👌

Hier trifft meiner Meinung nach Regel 14.2d (2) zu: (2) Ball nicht im Sand. Lag der Ball nicht in Sand, muss der Spieler den Ball zurücklegen, indem er ihn an die nächstmögliche Stelle in eine Lage zurücklegt, die der ursprünglichen bestmöglich entspricht: · Innerhalb einer Schlägerlänge von der ursprünglichen Stelle (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2c, · nicht näher zum Loch und · im gleichen Bereich des Platzes wie die ursprüngliche Stelle. Er muss also nicht nur die Stelle sondern auch die Lage schätzen und den Ball dort zurücklegen. D. h. im konkreten Fall im Baum. Dazu auch lesenswert: 14.2d(2)/1 – Veränderte Lage kann “nächstgelegene Stelle mit einer möglichst ähnlichen Lage“ sein Dazu im Widerspruch steht meiner Meinung nach die Bestimmung der Regel 14.2c: Lag der ruhende Ball auf, unter oder an einem beweglichen Hemmnis, einem Bestandteil des Platzes, einer Ausmarkierung oder einem wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstand, · beinhaltet der Begriff „Stelle des Balls“ seine Position senkrecht über dem Boden. Diese letzte Bestimmung halte ich im gegenständlichen Fall nicht für zulässig, d. h. der Ball darf nicht ganz einfach auf den Boden unter Tanne gelegt werden, wenn er vorher in den Ästen lag. Wurde der Ast bei der Suche unabsichtlich abgebrochen, dann dürfte je nach Umständen auf den Boden zurückgelegt werden.

Und was hätte der Spieler jetzt machen sollen..? Unspielbarer Ball im Baum..? Strafschlag und droppen unter dem Baum.?

2 Monate her

Golf Rules

Hit it hard - go find it - hit it hard again!

So oder so ähnlich kann man Golf zusammenfassen. Wobei das Finden nach R7.1 redlich geschehen sollte. Doch was ist damit gemeint? Hierbei hilft uns unser

Interpretation des Tages

weiter, die sagt, was nicht redlich ist:

Int. I7.1a/1 - "Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich kein Teil einer redlichen Suche sind"

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich nicht als Teil einer redlichen Suche angesehen werden können und die zur Anwendung der Grundstrafe führen, wenn die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, hierdurch verbessert werden, schließen ein:

• Bereich von Gras über das zum Betreten oder zur Suche des Balls angemessene Maß hinaus im Bereich niederdrücken, in dem der Ball vermutet wird.

• Absichtlich etwas Wachsendes aus dem Boden reißen.

• Einen Ast abbrechen, um einfacher zum Ball zu gelangen, wenn der Ball auch ohne diese Handlung erreicht werden könnte.
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Hit it hard - go find it - hit it hard again!

So oder so ähnlich kann man Golf zusammenfassen. Wobei das Finden nach R7.1 redlich geschehen sollte. Doch was ist damit gemeint? Hierbei hilft uns unser 

Interpretation des Tages

weiter, die sagt, was nicht redlich ist:

Int. I7.1a/1  - Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich kein Teil einer redlichen Suche sind 

Beispiele von Handlungen, die wahrscheinlich nicht als Teil einer redlichen Suche angesehen werden können und die zur Anwendung der Grundstrafe führen, wenn die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, hierdurch verbessert werden, schließen ein: 

• Bereich von Gras über das zum Betreten oder zur Suche des Balls angemessene Maß hinaus im Bereich niederdrücken, in dem der Ball vermutet wird. 

• Absichtlich etwas Wachsendes aus dem Boden reißen. 

• Einen Ast abbrechen, um einfacher zum Ball zu gelangen, wenn der Ball auch ohne diese Handlung erreicht werden könnte.

 

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Ist der letzte Punkt so zu verstehen, dass der Ast gebrochen werden dürfte, wenn der Ball ansonsten nicht erreicht werden könnte?

2 Monate her

Golf Rules

Konrad hatte eine Frage an uns:

"Hallo guten Abend,

hab mal wieder eine Frage. Hat sich heute beim Seniorengolf im Neuhof ergeben. Loch 13 Par3.

Falls das Loch unbekannt sein sollte, ein kurzes Par 3, heute 96m zur Fahne. Vor dem Grün rote Penalty Area gefüllt mit Wasser. Links und hinter dem Grün auch rote Penalty Area. Zwischen Grün und Penalty Area gibt es Semi Rough bzw. Rough.

Abschlag geht links vom Grün in einen Bereich der nicht eingesehen werden kann. Ball könnte in der Penalty Area aber auch im Rough sein.

Darf ein provisorische Ball gespielt werden? Ich meine Ja. Aber wie sinnvoll ist das und was sind die Konsequenzen?

Wird der erste Ball im Rough gefunden, war der provisorische Ball unnötig.

Wird der erste Ball nicht gefunden stellt sich mir die Frage wo ist er verloren gegangen. Im Rough? Dann spiele ich den provisorischen Ball mit Schlag 3 weiter. Er könnte aber auch in der Penalty Area verloren gegangen sein. Darf ich dann überhaupt einen provisorischen Ball spielen? Das wusste ich am Abschlag aber gar nicht.

Was passiert wenn der erste Ball in der Penalty Area gefunden wird? Gleiches Problem wie oben? Was ist mit dem provisorischen Ball? Ist der in diesem Fall automatisch Ball im Spiel?

Ich hoffe ich konnte die Problematik verständlich beschreiben.

Vielen Dank und noch einen schönen Abend

Konrad"

Ein provisorischer Ball kann immer dann lt. Definition gespielt werden, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann. Ist es „bekannt oder so gut wie sicher“, dass der Ball in der Penalty Area ist, dann kann KEIN provisorischer Ball gespielt werden. Da Sie aber schreiben „Ball könnte … aber auch im Rough sein“ scheint es berechtigte Zweifel an dieser Entscheidung zu geben. Es mag sein, dass der prov. Ball dann „unnötig“ war – man konnte es aber nicht wissen. Dieser hätte ja auch verloren sein können.

Jetzt zum weiteren Ablauf:

· „Wird der erste Ball nicht gefunden stellt sich mir die Frage wo ist er verloren gegangen. Im Rough? Dann spiele ich den provisorischen Ball mit Schlag 3 weiter“
Das ist nicht ganz korrekt –der provisorische Ball war schon Schlag Nummer 3, da der ursprüngliche Ball verloren ist. Es geht dann mit Schlag #4 weiter.
· Er könnte aber auch in der Penalty Area verloren gegangen sein. Darf ich dann überhaupt einen provisorischen Ball spielen? Das wusste ich am Abschlag aber gar nicht.
Das kann ja nicht sein, dass der Ball in der Penalty Area verloren gegangen sein könnte, denn dann hätte ja kein prov. Ball gespielt werden können. Gibt es sogar berechtigte Gründe, dass der Ball in der Penalty Area verloren sein könnte, dann handelt es sich nicht um einen prov. Ball, sondern aus meiner Sicht eher um „Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust“ gemäß R17.1d(1).
· Was passiert wenn der erste Ball in der Penalty Area gefunden wird? Gleiches Problem wie oben? Was ist mit dem provisorischen Ball? Ist der in diesem Fall automatisch Ball im Spiel?
Das Vorgehen ist in R18.3c(3) „Wann der provisorische Ball aufzugeben ist“ beschrieben: Ist ein provisorischer Ball noch nicht zum Ball im Spiel geworden, muss er in diesen beiden Fällen aufgegeben werden
- Wenn der ursprüngliche Ball vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten außerhalb einer Penalty Area auf dem Platz gefunden wird. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball spielen, wie er liegt.
- Wenn der ursprünglicher Ball in einer Penalty Area gefunden wird oder es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in einer Penalty Area ist. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball entweder spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen.

Hierzu gibt es auch noch ein dem Sachverhalt entsprechende Interpretation I18.3c(3)/1 „Provisorischer Ball kann nicht als Ball im Spiel dienen, wenn ursprünglicher Ball unspielbar oder in Penalty Area ist“:
Ein Spieler darf nur dann einen provisorischen Ball spielen, wenn er glaubt, der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein. Der Spieler kann nicht entscheiden, dass ein von ihm gespielter zweiter Ball sowohl ein provisorischer Ball für den Fall ist, dass der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist, und Ball im Spiel sei in dem Fall, dass der ursprüngliche Ball unspielbar oder in einer Penalty Area sei. Wird der ursprüngliche Ball auf dem Platz gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass er in einer Penalty Area ist, muss der provisorische Ball aufgegeben werden.
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Konrad hatte eine Frage an uns:

Hallo guten Abend, 
 
hab mal wieder eine Frage. Hat sich heute beim Seniorengolf im Neuhof ergeben. Loch 13 Par3.
 
Falls das Loch unbekannt sein sollte, ein kurzes Par 3, heute 96m zur Fahne. Vor dem Grün rote Penalty Area gefüllt mit Wasser. Links und hinter dem Grün auch rote Penalty Area. Zwischen Grün und Penalty Area gibt es Semi Rough bzw. Rough. 
 
Abschlag geht links vom Grün in einen Bereich der nicht eingesehen werden kann. Ball könnte in der Penalty Area aber auch im Rough sein. 
 
Darf ein provisorische Ball gespielt werden? Ich meine Ja. Aber wie sinnvoll ist das und was sind die Konsequenzen? 
 
Wird der erste Ball im Rough gefunden, war der provisorische Ball unnötig. 
 
Wird der erste Ball nicht gefunden stellt sich mir die Frage wo ist er verloren gegangen. Im Rough?  Dann spiele ich den provisorischen Ball mit Schlag 3 weiter. Er könnte aber auch in der Penalty Area verloren gegangen sein. Darf ich dann überhaupt einen provisorischen Ball spielen? Das wusste ich am Abschlag aber gar nicht. 
 
Was passiert wenn der erste Ball in der Penalty Area gefunden wird?  Gleiches Problem wie oben? Was ist mit dem provisorischen Ball?  Ist der in diesem Fall automatisch Ball im Spiel? 
 
Ich hoffe ich konnte die Problematik verständlich beschreiben. 
 
Vielen Dank und noch einen schönen Abend 
 
Konrad

Ein provisorischer Ball kann immer dann lt. Definition gespielt werden, wenn der soeben vom Spieler gespielte Ball im Aus oder außerhalb einer Penalty Area verloren sein kann. Ist es „bekannt oder so gut wie sicher“, dass der Ball in der Penalty Area ist, dann kann KEIN provisorischer Ball gespielt werden. Da Sie aber schreiben „Ball könnte … aber auch im Rough sein“ scheint es berechtigte Zweifel an dieser Entscheidung zu geben. Es mag sein, dass der prov. Ball dann „unnötig“ war – man konnte es aber nicht wissen. Dieser hätte ja auch verloren sein können.
 
Jetzt zum weiteren Ablauf:
 
·         „Wird der erste Ball nicht gefunden stellt sich mir die Frage wo ist er verloren gegangen. Im Rough?  Dann spiele ich den provisorischen Ball mit Schlag 3 weiter“ 
Das ist nicht ganz korrekt –der provisorische Ball war schon Schlag Nummer 3, da der ursprüngliche Ball verloren ist. Es geht dann mit Schlag #4 weiter.
·         Er könnte aber auch in der Penalty Area verloren gegangen sein. Darf ich dann überhaupt einen provisorischen Ball spielen? Das wusste ich am Abschlag aber gar nicht.
Das kann ja nicht sein, dass der Ball in der Penalty Area verloren gegangen sein könnte, denn dann hätte ja kein prov. Ball gespielt werden können. Gibt es sogar berechtigte Gründe, dass der Ball in der Penalty Area verloren sein könnte, dann handelt es sich nicht um einen prov. Ball, sondern aus meiner Sicht eher um „Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust“ gemäß R17.1d(1).
·         Was passiert wenn der erste Ball in der Penalty Area gefunden wird?  Gleiches Problem wie oben? Was ist mit dem provisorischen Ball?  Ist der in diesem Fall automatisch Ball im Spiel?
Das Vorgehen ist in R18.3c(3) „Wann der provisorische Ball aufzugeben ist“ beschrieben: Ist ein provisorischer Ball noch nicht zum Ball im Spiel geworden, muss er in diesen beiden Fällen aufgegeben werden
- Wenn der ursprüngliche Ball vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten außerhalb einer Penalty Area auf dem Platz gefunden wird. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball spielen, wie er liegt.
- Wenn der ursprünglicher Ball in einer Penalty Area gefunden wird oder es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in einer Penalty Area ist. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball entweder spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen.
 
Hierzu gibt es auch noch ein dem Sachverhalt entsprechende Interpretation I18.3c(3)/1 „Provisorischer Ball kann nicht als Ball im Spiel dienen, wenn ursprünglicher Ball unspielbar oder in Penalty Area ist“:
Ein Spieler darf nur dann einen provisorischen Ball spielen, wenn er glaubt, der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein. Der Spieler kann nicht entscheiden, dass ein von ihm gespielter zweiter Ball sowohl ein provisorischer Ball für den Fall ist, dass der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist, und Ball im Spiel sei in dem Fall, dass der ursprüngliche Ball unspielbar oder in einer Penalty Area sei. Wird der ursprüngliche Ball auf dem Platz gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass er in einer Penalty Area ist, muss der provisorische Ball aufgegeben werden.

 

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Gutes Beispiel. Meiner Meinung der Interpretation nach den Regeln der Penalty Area darf eine Erleichterung auf Grund der Regeln der Penalty Area nach dem Spielen eines provisorischen Balles nicht mehr angewandt werden, es sei denn, man findet den Ball in der Penalty Area. IMHO ist der Ball, wenn er nicht gefunden wird, dann immer ein verlorener Ball.

In Umgangssprache übersetzt ist es relativ einfach: 1) Vom Ort des Schlages ist zu beurteilen, ob ein provisorischer Ball gespielt werden darf bzw. auch soll. Ob der Ball "so gut wie sicher" in der Penalty Area liegt, hängt von der Flugbahn, Beschaffenheit des Landebereiches und dessen Einsichtigkeit ab. Umgekehrt verschätzen sich Spieler immer wieder, weil sie den Ball sicher im Aus glauben und nicht "provisorisch" ansagen, der ursprüngliche Ball aber dann im Gelände gefunden wird. 2) Vor Ort im Suchbereich ist die Situation neuerlich zu beurteilen. Wird der ursprüngliche Ball gefunden, dann ist es einfach. Wird er nicht gefunden, ist zu beurteilen, ob er "so gut wie sicher" in der Penalty Area verloren ist. Das ist z. B. der Fall, wenn das fragliche Gelände um die Penalty Area kurz geschnittenen oder garkeinen Bewuchs hat. Hier gilt auch das Ausschlussprinzip, wenn der fragliche Bereich innerhalb der Penalty Area so übersichtlich ist, dass man darin einen Ball finden müsste, z. B. ausgetrockneter Teich ohne Bewuchs oder Teich mit klarem Wasser ohne Bodenbewuchs. Meine Empfehlung: Im Zweifelsfall (=nicht "so gut wie sicher") einen provisorischen Ball spielen. Die Meinung der Mitspieler "Da brauchst Du keinen provisorischen spielen." sollte man ignorieren. Umgekehrt sollte man Einschätzungen wie "Der kann noch da (oder weg) sein." beherzigen.

D.h. Wenn der erste Ball in der Penalty Area liegt, dann muss der provisorische Ball aufgegeben/aufgehoben werden und es muss (falls keine andere Möglichkeit besteht) unter Schlag- und Distanzverlust ein weiterer Ball vom Abschlag gespielt werden. Richtig?

Wer nicht weiß wann und wo ein provisorischer Ball gespielt werden darf sollte besser nochmal die Platzreife machen...das ist doch Regelgrundwissen (genau wie richtig droppen usw.) oder nicht?

Was wäre der Ratschlag, wie in einem solchen Fall zu verfahren ist?

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2 Monate her

Golf Rules

Der Spieler ist dafür verantwortlich seinen Ball zu identifizieren bevor er ihn spielt. Unterlässt er das, muss er die möglichen Folgen (wie zB eine Strafe für das Spielen eines falschen Balls) tragen.

Doch was, wenn der Ball nicht ganz so einfach identifiziert werden kann weil er außerhalb der Reichweite des Spielers liegt?

Dabei hilft unsere

Interpretation des Tages

Int I 7.2/1 – "Ball identifizieren, der nicht wiedererlangt werden kann"

Sieht ein Spieler einen Ball in einem Baum oder in einer anderen Lage, aus der er den Ball nicht wieder erlangen kann, darf der Spieler nicht annehmen, dass dies sein Ball ist, sondern muss ihn auf eine der in Regel 7.2 vorgesehenen Arten identifizieren.

Dies kann auch geschehen, wenn der Spieler nicht in der Lage ist, seinen Ball wiederzuerlangen, zum Beispiel:

• durch Verwendung eines Fernglases oder Entfernungsmessers, um eine Markierung zu sehen, die den Ball mit Sicherheit als den Ball des Spielers identifiziert, oder

• durch die Feststellung, dass ein anderer Spieler oder Zuschauer den Ball nach dem Schlag des Spielers an diesem bestimmten Ort zur Ruhe kommen sah.
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Der Spieler ist dafür verantwortlich seinen Ball zu identifizieren bevor er ihn spielt. Unterlässt er das, muss er die möglichen Folgen (wie zB eine Strafe für das Spielen eines falschen Balls) tragen.

Doch was, wenn der Ball nicht ganz so einfach identifiziert werden kann weil er außerhalb der Reichweite des Spielers liegt?

Dabei hilft unsere

Interpretation des Tages

Int I 7.2/1 – Ball identifizieren, der nicht wiedererlangt werden kann 

Sieht ein Spieler einen Ball in einem Baum oder in einer anderen Lage, aus der er den Ball nicht wieder erlangen kann, darf der Spieler nicht annehmen, dass dies sein Ball ist, sondern muss ihn auf eine der in Regel 7.2 vorgesehenen Arten identifizieren. 

Dies kann auch geschehen, wenn der Spieler nicht in der Lage ist, seinen Ball wiederzuerlangen, zum Beispiel: 

• durch Verwendung eines Fernglases oder Entfernungsmessers, um eine Markierung zu sehen, die den Ball mit Sicherheit als den Ball des Spielers identifiziert, oder 

• durch die Feststellung, dass ein anderer Spieler oder Zuschauer den Ball nach dem Schlag des Spielers an diesem bestimmten Ort zur Ruhe kommen sah.

 

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Den kenn`ich doch 🙂

Hmmm, wenn der Ball außerhalb der Reichweite des Spielers liegt, dann kommt er wohl kaum in Versuchung, ihn zu spielen, bevor er ihn identifiziert.

2 Monate her

Golf Rules

Es gibt immer wieder Situationen, in denen auch wir Referees tiefer und länger ins Regelbuch schauen müssen. Neben der richtigen Regelanwendung ist es dabei aber auch immer das Bestreben, dem Spieler zu helfen und unnötige Fehler / Strafschläge zu vermeiden.

Aber zur Spielsituation - was war passiert:
- Spieler schlägt Ball ins Rough
- Spieler spielt nach Ankündigung einen prov. Ball auf das Fairway der Spielbahn
- Spieler findet innerhalb der Suchzeit einen Ball im Rough und schlägt diesen Richtung Grün
- Mitspieler nimmt den prov. Ball auf und wirft diesen dem Spieler zu
- Spieler bemerkt auf dem Grün, dass der gespielte Ball aus dem Rough ein anderer Ball war (also nicht der ursprüngliche)

Und nun?

Zweifelsfrei ist der aus dem Rough gespielte Ball ein falscher Ball. Nach R6.3c "Falscher Ball" zählt der Schlag bzw. die Schläge mit diesem Ball nicht und der Spieler zieht sich für das Versäumnis die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu. Die Regel verlangt weiter, dass der Spieler den Fehler nach den Regeln berichtigen muss, indem er den richtigen Ball vom ursprünglichen Ort spielt oder indem er nach den Regeln Erleichterung in Anspruch nimmt.

Da der Spieler aber den ursprünglichen Ball im Rough nicht innerhalb der zulässigen Suchzeit fand, ist der provisorische Ball sein "Ball im Spiel". Unglücklicherweise ist dieser aber durch einen seiner Mitspieler auf dem Fairway aufgenommen worden.

Ihr ahnt es schon - auch für diesen Fall gibt es im Regelwerk eine Erklärung - nachzulesen in der Interpretation I18.3c(2)/5 "Vom Spieler aufgenommener provisorischer Ball wird später Ball im Spiel":

"Nimmt ein Spieler seinen provisorischen Ball auf, wenn er dies nach den Regeln nicht tun darf, und der provisorische Ball wird später Ball im Spiel, zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu (Strafe für Aufheben oder Bewegen des Balls) und muss den Ball zurücklegen.
Beispiel: Im Zählspiel spielt der Spieler einen provisorischen Ball, da er glaubt, dass sein vom Abschlag gespielter Ball verloren sein könnte. Der Spieler findet einen Ball, von dem er annimmt, es sei der ursprüngliche Ball, macht einen Schlag nach diesem Ball, nimmt seinen provisorischen Ball auf und stellt dann fest, dass der von ihm gespielte Ball nicht der ursprüngliche Ball war, sondern ein falscher Ball. Der Spieler nimmt die Suche nach dem ursprünglichen Ball wieder auf, kann ihn aber innerhalb der Suchzeit von drei Minuten nicht finden.
Da der provisorische Ball mit einer Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel geworden war, muss der Spieler den Ball zurücklegen und er zieht sich einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu. Der Spieler zieht sich auch zwei Strafschläge für das Spielen eines falschen Balls zu (Regel 6.3c). Der nächste Schlag des Spielers ist sein siebter Schlag."

Da aber in dem geschilderten Fall aber nicht der Spieler seinen Ball aufnahm, sondern sein Mitspieler, galt es zunächst zu klären, ob dieses auf Verlangen des Spielers geschah, oder ob der Mitspieler dieses aus reiner Gefälligkeit tat.

Denn in R1.3c(1) heißt es: Eine Strafe fällt auch an, wenn eine andere Person eine Handlung vornimmt, die bei Durchführung durch den Spieler oder dessen Caddie ein Regelverstoß wäre und diese Person auf Bitte des Spielers oder mit seiner Ermächtigung handelt oder der Spieler sieht, wie eine andere Person seinen Ball oder Ausrüstung auf eine Weise behandelt, die ein Verstoß gegen die Regeln wäre, wenn er oder sein Caddie so handelten und er keine angemessenen Schritte unternimmt, diese Handlung zu verhindern oder zu beenden.

Bei der Befragung der Spielgruppe nach der Runde teilte der Mitspieler mit, dass er den Ball aus reiner "Höflichkeit" einfach mitgenommen habe und nicht durch den Spieler darum gebeten wurde. Der Ball wurde somit also durch einen "äußeren Einfluss aufgenommen" und ist nach Regel R9.6 straflos an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen. Mit dem provisorischen Ball ging es dann also korrekt weiter - und zwar mit dem sechsten (und nicht siebten) Schlag.

Insofern hat der Spieler ja noch mal "Glück" gehabt... (tk)
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Es gibt immer wieder Situationen, in denen auch wir Referees tiefer und länger ins Regelbuch schauen müssen. Neben der richtigen Regelanwendung ist es dabei aber auch immer das Bestreben, dem Spieler zu helfen und unnötige Fehler / Strafschläge zu vermeiden.

Aber zur Spielsituation - was war passiert:
- Spieler schlägt Ball ins Rough
- Spieler spielt nach Ankündigung einen prov. Ball auf das Fairway der Spielbahn
- Spieler findet innerhalb der Suchzeit einen Ball im Rough und schlägt diesen Richtung Grün
- Mitspieler nimmt den prov. Ball auf und wirft diesen dem Spieler zu
- Spieler bemerkt auf dem Grün, dass der gespielte Ball aus dem Rough ein anderer Ball war (also nicht der ursprüngliche)

Und nun? 

Zweifelsfrei ist der aus dem Rough gespielte Ball ein falscher Ball. Nach R6.3c Falscher Ball zählt der Schlag bzw. die Schläge mit diesem Ball nicht und der Spieler zieht sich für das Versäumnis die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu. Die Regel verlangt weiter, dass der Spieler den Fehler nach den Regeln berichtigen muss, indem er den richtigen Ball vom ursprünglichen Ort spielt oder indem er nach den Regeln Erleichterung in Anspruch nimmt. 

Da der Spieler aber den ursprünglichen Ball im Rough nicht innerhalb der zulässigen Suchzeit fand, ist der provisorische Ball sein Ball im Spiel. Unglücklicherweise ist dieser aber durch einen seiner Mitspieler auf dem Fairway aufgenommen worden.

Ihr ahnt es schon - auch für diesen Fall gibt es im Regelwerk eine Erklärung - nachzulesen in der Interpretation I18.3c(2)/5 Vom Spieler aufgenommener provisorischer Ball wird später Ball im Spiel:

Nimmt ein Spieler seinen provisorischen Ball auf, wenn er dies nach den Regeln nicht tun darf, und der provisorische Ball wird später Ball im Spiel, zieht sich der Spieler einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu (Strafe für Aufheben oder Bewegen des Balls) und muss den Ball zurücklegen.
Beispiel: Im Zählspiel spielt der Spieler einen provisorischen Ball, da er glaubt, dass sein vom Abschlag gespielter Ball verloren sein könnte. Der Spieler findet einen Ball, von dem er annimmt, es sei der ursprüngliche Ball, macht einen Schlag nach diesem Ball, nimmt seinen provisorischen Ball auf und stellt dann fest, dass der von ihm gespielte Ball nicht der ursprüngliche Ball war, sondern ein falscher Ball. Der Spieler nimmt die Suche nach dem ursprünglichen Ball wieder auf, kann ihn aber innerhalb der Suchzeit von drei Minuten nicht finden.
Da der provisorische Ball mit einer Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel geworden war, muss der Spieler den Ball zurücklegen und er zieht sich einen Strafschlag nach Regel 9.4b zu. Der Spieler zieht sich auch zwei Strafschläge für das Spielen eines falschen Balls zu (Regel 6.3c). Der nächste Schlag des Spielers ist sein siebter Schlag.

Da aber in dem geschilderten Fall aber nicht der Spieler seinen Ball aufnahm, sondern sein Mitspieler, galt es zunächst zu klären, ob dieses auf Verlangen des Spielers geschah, oder ob der Mitspieler dieses aus reiner Gefälligkeit tat. 

Denn in R1.3c(1) heißt es: Eine Strafe fällt auch an, wenn eine andere Person eine Handlung vornimmt, die bei Durchführung durch den Spieler oder dessen Caddie ein Regelverstoß wäre und diese Person auf Bitte des Spielers oder mit seiner Ermächtigung handelt oder der Spieler sieht, wie eine andere Person seinen Ball oder Ausrüstung auf eine Weise behandelt, die ein Verstoß gegen die Regeln wäre, wenn er oder sein Caddie so handelten und er keine angemessenen Schritte unternimmt, diese Handlung zu verhindern oder zu beenden.

Bei der Befragung der Spielgruppe nach der Runde teilte der Mitspieler mit, dass er den Ball aus reiner Höflichkeit einfach mitgenommen habe und nicht durch den Spieler darum gebeten wurde. Der Ball wurde somit also durch einen äußeren Einfluss aufgenommen und ist nach Regel R9.6 straflos an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen. Mit dem provisorischen Ball ging es dann also korrekt weiter - und zwar mit dem sechsten (und nicht siebten) Schlag.

Insofern hat der Spieler ja noch mal Glück gehabt... (tk)

 

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Ich glaube, Euer Beispiel passt nicht nur im Zählspiel, die Interpretation 9.5b/1 schützt ja auch den Gegner im Lochspiel, da der Spieler durch das Spielen des falschen Balles diesen ja zu seinem erklärt hat und somit dann Ausnahme 3 der 9.5b gilt (obwohl das Aufnehmen selbst ja kein Versehen ist).

Interessante Aufklärung. Vielleicht mal eine Anregung für das nächste mal. Thema Versehentlich berührter Ball auf dem Tee duch Probeschwung und das gleiche auf dem Fairway. Wann ist ein Strafschlag fällig und wann nicht? Vorgehensweise auf dem Anschlag / Fairway. ... Da gibt es immer noch reichlich Unklarheiten und Diskussionen.

Geil! Absolut logisch!

2 Monate her

Golf Rules

Es gibt fünf Bereiche des Platzes...
- das Gelände,
- der Abschlag, von dem der Spieler zu Beginn des jeweiligen Lochs spielen muss,
- alle Penalty Areas,
- alle Bunker, und
- das Grün des jeweiligen Lochs, das der Spieler spielt.

Ein Ball wird immer so behandelt, als läge er nur in einem Bereich des Platzes (Regel R2.2c):
- Liegt ein Ball zum Teil sowohl im Gelände als auch in einem der vier besondere Bereiche des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in einem besonderen Bereich des Platzes liegt.
- Liegt ein Ball gleichzeitig in zwei besonderen Bereichen des Platzes, wird er so behandelt, als ob er in dem besonderen Bereich liegt, der als erster in folgender Reihenfolge aufgeführt wird: Penalty Area, Bunker, Grün.

Ein Ball liegt z.B. im Bunker, wenn er zum Teil den Sand auf dem Boden des Bunkers berührt oder innerhalb der Grenzen des Bunkers liegt.

Ein Ball liegt auf dem Grün, wenn er mindestens zum Teil das Grün berührt oder auf oder in etwas liegt (zum Beispiel einem losen hinderlichen Naturstoff oder einem Hemmnis) und sich innerhalb der Grenzen des Grüns befindet.

Ein Ball befindet sich in einer Penalty Area, wenn er zum Teil innerhalb der Grenzen der Penalty Area entweder auf dem Boden liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) berührt oder sich oberhalb der Grenze oder eines anderen Teils der Penalty Area befindet. (tk)
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Golf Rules - Bereiche des Platzes

2 Monate her

Golf Rules

Und noch eine Besonderheit gibt es vom ersten DGL-Spieltag zu berichten. Der Modus sieht vor, dass nach den Einzeln am Vormittag in den höheren Ligen am Nachmittag noch Vierer gespielt werden müssen.

Und manchmal kommt es, wie es kommen muss - z.B. kann eine etwas "unglückliche" Aufstellung eines Mannschaftskapitäns dazu führen, dass ein Spieler im Einzel gerade an Bahn 18 einlocht, in wenigen Minuten aber schon am Abschlag für die Nachmittagsrunde in den Vierern sein muss.

Regel R22.4b nimmt das Thema von Startzeit/-ort im Vierer auf:
Regel 5.3a (Beginn der Runde) gilt unterschiedlich für jeden Partner, abhängig davon, wer zuerst für die Partei spielen wird:
- Der Partner, der zuerst spielen wird, muss zur Startzeit und am Startort zum Spielen bereit sein und muss zur Startzeit beginnen (und nicht vorher).
- Der Partner, der als Zweiter spielen wird, muss zur Startzeit entweder am Startort oder auf dem Loch nahe der Stelle sein, wo erwartet wird, dass der vom Abschlag gespielte Ball zur Ruhe kommt.
Ist einer der Partner nicht auf diese Weise anwesend, verstößt die Partei gegen Regel 5.3a.

Es ist zwar für den Spieler streßig, aber der Spieler kann so auch direkt im Landebereich des Drives seines Partners die Runde beginnen. Damit ist der Vierer regelkonform gestartet und gegen den Hunger kann anschießend angegangen werden... (tk)
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Und noch eine Besonderheit gibt es vom ersten DGL-Spieltag zu berichten. Der Modus sieht vor, dass nach den Einzeln am Vormittag in den höheren Ligen am Nachmittag noch Vierer gespielt werden müssen.

Und manchmal kommt es, wie es kommen muss - z.B. kann eine etwas unglückliche Aufstellung eines Mannschaftskapitäns dazu führen, dass ein Spieler im Einzel gerade an Bahn 18 einlocht, in wenigen Minuten aber schon am Abschlag für die Nachmittagsrunde in den Vierern sein muss. 

Regel R22.4b nimmt das Thema von Startzeit/-ort im Vierer auf:
Regel 5.3a (Beginn der Runde) gilt unterschiedlich für jeden Partner, abhängig davon, wer zuerst für die Partei spielen wird:
- Der Partner, der zuerst spielen wird, muss zur Startzeit und am Startort zum Spielen bereit sein und muss zur Startzeit beginnen (und nicht vorher).
- Der Partner, der als Zweiter spielen wird, muss zur Startzeit entweder am Startort oder auf dem Loch nahe der Stelle sein, wo erwartet wird, dass der vom Abschlag gespielte Ball zur Ruhe kommt.
Ist einer der Partner nicht auf diese Weise anwesend, verstößt die Partei gegen Regel 5.3a.

Es ist zwar für den Spieler streßig, aber der Spieler kann so auch direkt im Landebereich des Drives seines Partners die Runde beginnen. Damit ist der Vierer regelkonform gestartet und gegen den Hunger kann anschießend angegangen werden... (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Regel R5.1 befasst sich mit der Bedeutung von "Runde":
- eine „Runde“ besteht aus 18 oder weniger Löchern, die in der von der Spielleitung festgelegten Reihenfolge gespielt werden müssen
- ein Spieler spielt seine Runde von ihrem Beginn bis zum Ende (siehe Regel 5.3), außer während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a
- bezieht sich eine Regel auf Handlungen, die „während einer Runde“ vorgenommen werden, schließt dies nicht die Zeit während der Spielunterbrechung nach Regel 5.7a mit ein, es sei denn, die Regel besagt anderes

Das bedeutet im Einzelfall:
- Regel R5.3 besagt, dass eine Runde beginnt, sobald der Spieler einen Schlag macht, um sein erstes Loch zu beginnen. Der Spieler muss dabei zur Startzeit (und nicht vorher) beginnen. Der Spieler muss zu diesem Zeitpunkt "spielbereit" sein, also mindestens einen Schläger und Ball für den sofortigen Gebrauch zu Verfügung haben. Die Runde endet, im Zählspiel sobald der Spieler am letzten Loch einlocht (einschließlich Berichtigen eines Fehlers, zum Beispiel nach den Regeln 6.1 oder 14.7b). bzw. im Lochspiel, sobald das Ergebnis des Lochspiels nach Regel 3.2a(3) oder (4) feststeht.
- Regel 5.7a definiert, dass ein Spieler das Spiel nicht unterbrechen darf, außer in folgenden Fällen: Unterbrechung durch die Spielleitung, Unterbrechung des Spiels nach Absprache im Lochspiel und Einzelner Spieler unterbricht das Spiel wegen Blitzgefahr. Unterbricht ein Spieler das Spiel aus einem Grund, der nach dieser Regel nicht erlaubt ist oder versäumt er es, wie verlangt die Spielleitung zu informieren, ist der Spieler disqualifiziert. (tk)
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Regel R5.1 befasst sich mit der Bedeutung von Runde:
- eine „Runde“ besteht aus 18 oder weniger Löchern, die in der von der Spielleitung festgelegten Reihenfolge gespielt werden müssen
- ein Spieler spielt seine Runde von ihrem Beginn bis zum Ende (siehe Regel 5.3), außer während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a
- bezieht sich eine Regel auf Handlungen, die „während einer Runde“ vorgenommen werden, schließt dies nicht die Zeit während der Spielunterbrechung nach Regel 5.7a mit ein, es sei denn, die Regel besagt anderes

Das bedeutet im Einzelfall:
- Regel R5.3 besagt, dass eine Runde beginnt, sobald der Spieler einen Schlag macht, um sein erstes Loch zu beginnen. Der Spieler muss dabei zur Startzeit (und nicht vorher) beginnen. Der Spieler muss zu diesem Zeitpunkt spielbereit sein, also mindestens einen Schläger und Ball für den sofortigen Gebrauch zu Verfügung haben. Die Runde endet, im Zählspiel sobald der Spieler am letzten Loch einlocht (einschließlich Berichtigen eines Fehlers, zum Beispiel nach den Regeln 6.1 oder 14.7b). bzw. im Lochspiel, sobald das Ergebnis des Lochspiels nach Regel 3.2a(3) oder (4) feststeht.
- Regel 5.7a definiert, dass ein Spieler das Spiel nicht unterbrechen darf, außer in folgenden Fällen: Unterbrechung durch die Spielleitung, Unterbrechung des Spiels nach Absprache im Lochspiel und Einzelner Spieler unterbricht das Spiel wegen Blitzgefahr. Unterbricht ein Spieler das Spiel aus einem Grund, der nach dieser Regel nicht erlaubt ist oder versäumt er es, wie verlangt die Spielleitung zu informieren, ist der Spieler disqualifiziert. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns zum Thema "Verhalten auf dem Platz":

"Hallo Torben,

ich lese fast täglich euren Blog und freue mit immer wieder überrascht zu werden, wie einfach oder kompliziert Regelauslegungen in den unterschiedlichen Situationen sein können.

Ich wurde am WE mit zwei Situationen konfrontiert, für die ich weder in den Regeln noch im Web Klärung gefunden habe.

Unser Flight-Partner hat uns darauf hingewiesen, dass ab `19 ein Probeschwung mit Bodenberührung am Abschlag einen Strafschlag bedeutet. Jedoch sei ein Probeschwung ohne Bodenberührung erlaubt. Ich war bisher der Auffassung ein Probeschwung am Abschlag ist gar nicht erlaubt.
Ein Spieler des vorausgehenden Flights hat uns nach der Runde darauf hingewiesen, dass die Etikette vorsieht, den Ball auf dem Abschlag eines Par3 nicht aufzuteen bis der vorausgehende Flight das Grün verlassen hat. Das man in einer solchen Situation nicht abschlägt ist klar, aber aufteen?

Würde mich sehr über Aufklärung und den Hinweis freuen, wo man solche Regelungen finden und Nachlesen kann.

Viele Grüße"

Grundsätzlich ist der Probeschwung mit Bodenberührung überall außer im Bunker erlaubt, von daher hat sich in den 2019er Regeln nur geändert, dass dies jetzt zusätzlich auch in der Penalty Area zulässig ist, was es nicht war. Also ist der Probeschwung auch mit Bodenberührung auch auf dem Abschlag nach den Golfregeln erlaubt.

Allerdings besteht nach R1.2 die Möglichkeit, dass die Spielleitung Verhaltensrichtlinien erlässt, die Fehlverhalten nach den Richtlinien (und dazu kann dann auch der Probeschwung auf dem Abschlag zählen) mit Golfstrafen (also Strafschlägen) belegt. Hier müsstest man dann herausfinden, wie das im jeweiligen Club geregelt ist, generell ist es keine neue Regel.

Was das Aufteen auf dem Par 3 angeht, stimmt es, es gehört sich nicht. Das ist aber keine Regel sondern wird gelebt. Man will damit die Spieler auf dem Grün nicht unter Druck setzen.

Den ersten Teil findet man in den Verhaltensrichtlinien des Golfclubs, das Aufteen auf dem Par 3 steht nirgendwo, mir wurde das damals im Platzreifekurs erzählt.
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Eine Frage erreichte uns zum Thema Verhalten auf dem Platz:

Hallo Torben,
 
ich lese fast täglich euren Blog und freue mit immer wieder überrascht zu werden, wie einfach oder kompliziert Regelauslegungen in den unterschiedlichen Situationen sein können.
 
Ich wurde am WE mit zwei Situationen konfrontiert, für die ich weder in den Regeln noch im Web Klärung gefunden habe.
 
Unser Flight-Partner hat uns darauf hingewiesen, dass ab `19 ein Probeschwung mit Bodenberührung am Abschlag einen Strafschlag bedeutet. Jedoch sei ein Probeschwung ohne Bodenberührung erlaubt. Ich war bisher der Auffassung ein Probeschwung am Abschlag ist gar nicht erlaubt.
Ein Spieler des vorausgehenden Flights hat uns nach der Runde darauf hingewiesen, dass die Etikette vorsieht, den Ball auf dem Abschlag eines Par3 nicht aufzuteen bis der vorausgehende Flight das Grün verlassen hat. Das man in einer solchen Situation nicht abschlägt ist klar, aber aufteen?
 
Würde mich sehr über Aufklärung und den Hinweis freuen, wo man solche Regelungen finden und Nachlesen kann.
 
Viele Grüße

Grundsätzlich ist der Probeschwung mit Bodenberührung überall außer im Bunker erlaubt, von daher hat sich in den 2019er Regeln nur geändert, dass dies jetzt zusätzlich auch in der Penalty Area zulässig ist, was es nicht war. Also ist der Probeschwung auch mit Bodenberührung auch auf dem Abschlag nach den Golfregeln erlaubt.
 
Allerdings besteht nach R1.2 die Möglichkeit, dass die Spielleitung Verhaltensrichtlinien erlässt, die Fehlverhalten nach den Richtlinien (und dazu kann dann auch der Probeschwung auf dem Abschlag zählen) mit Golfstrafen (also Strafschlägen) belegt. Hier müsstest man dann herausfinden, wie das im jeweiligen Club geregelt ist, generell ist es keine neue Regel.
 
Was das Aufteen auf dem Par 3 angeht, stimmt es, es gehört sich nicht. Das ist aber keine Regel sondern wird gelebt. Man will damit die Spieler auf dem Grün nicht unter Druck setzen.
 
Den ersten Teil findet man in den Verhaltensrichtlinien des Golfclubs, das Aufteen auf dem Par 3 steht nirgendwo, mir wurde das damals im Platzreifekurs erzählt.

 

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"Was das Aufteen auf dem Par 3 angeht, stimmt es, es gehört sich nicht. Das ist aber keine Regel sondern wird gelebt. Man will damit die Spieler auf dem Grün nicht unter Druck setzen." <----- Mhh, ist das eigentlich noch sinnvoll? Wir wollen das Spiel beschleunigen und versuchen dann den Spielern zu erklären, das man nicht auf nem Par 3 aufteen soll um keinen zu verschrecken? Wenn ich davon ausgehe, dass derjenige auf dem Grün, sich ebenso im Golfettikettebusiness auskennt, wie der auf dem Tee, dann kann er garkeine Angst haben, das der andere abschlagen könnte. Durch diese Regel soll also in letzter Auslegung jemand geschützt werden, der die Ettikette selber nicht kennt. In meinen Augen sollte dieser Spieler lieber bei der PE Prüfung schon gestoppt werden^^

Bei uns gibt es zu den Par3 Löchern diesen Hinweis am Abschlag . Und es funktioniert sogar sehr gut!!

Manche Leute haben wirklich Probleme!

Aufteen am Par3 (wenn der Vorderflight noch spielt) ist auch eine Unsitte. Und erlebt man so häufig.

Probeschwünge auf dem Tee mit Divot ist zum ko..... Aber wie Marc Schäfer schon sagt...

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2 Monate her

Golf Rules

Neulich auf der Runde suchte ich nach Tees in meinem Bag und "fand" den Kopf eines weiteren Hybriden im Bag, den ich eingesteckt hatte um ihn auf der Range zu testen. Zusammen mit einem alten Schaft, den ich gern auch auf der Range als Tourstick zur Ausrichtung nutze wäre das mein 15ter Schläger gewesen.

15? Au Backe, da war doch was?

Aber Entwarnung, es ist nicht wie bei der GEZ: Solange er nur bereitgehalten und nicht zusammengebaut ist, zählt er nicht als Schläger. Sagt uns die

Interpretation des Tages:

Int I 4.1b(1)/1 "Getrennter Schlägerkopf und Schaft sind kein Schläger"

Getrennte Teile eines Schlägers sind hinsichtlich der Regel 4.1b(1) kein Schläger und zählen nicht zur Höchstzahl von 14 Schlägern eines Spielers.

Beispiel: Beginnt ein Spieler seine Runde mit 14 Schlägern und hat er zusätzlich getrennte Schlägerteile bei sich, wird dies für den Spieler als Mitführen von nur 14 Schlägern angesehen und ist kein Verstoß gegen Regel 4.1b(1).
... MehrWeniger

Neulich auf der Runde suchte ich nach Tees in meinem Bag und fand den Kopf eines weiteren Hybriden im Bag, den ich eingesteckt hatte um ihn auf der Range zu testen. Zusammen mit einem alten Schaft, den ich gern auch auf der Range als Tourstick zur Ausrichtung nutze wäre das mein 15ter Schläger gewesen.

15? Au Backe, da war doch was?

Aber Entwarnung, es ist nicht wie bei der GEZ: Solange er nur bereitgehalten und nicht zusammengebaut ist, zählt er nicht als Schläger. Sagt uns die 

Interpretation des Tages:

Int I 4.1b(1)/1  Getrennter Schlägerkopf und Schaft sind kein Schläger 

Getrennte Teile eines Schlägers sind hinsichtlich der Regel 4.1b(1) kein Schläger und zählen nicht zur Höchstzahl von 14 Schlägern eines Spielers. 

Beispiel: Beginnt ein Spieler seine Runde mit 14 Schlägern und hat er zusätzlich getrennte Schlägerteile bei sich, wird dies für den Spieler als Mitführen von nur 14 Schlägern angesehen und ist kein Verstoß gegen Regel 4.1b(1).

 

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aber dann nicht heimlich zusammen bauen😜

Was wäre denn dann, wenn ich vorher einen der 14 Schläger auseinanderschraube und den vormals zerlegten zusammenschraube? 😳

2 Monate her

Golf Rules

Der "provisorische Ball" kann so lange gespielt werden, bis dieser zum Ball im Spiel wird oder durch den Spieler aufgegeben wird (R18.3c).

Der Spieler darf somit den provisorischen Ball weiter spielen (auch mehrmals), ohne dass dieser seinen Status eines provisorischen Balls verliert, solange er von einer Stelle gespielt wird, die gleich weit oder weiter vom Loch entfernt ist als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird.

Der provisorische Ball wird unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel in den folgenden Fällen:

- Wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist. Der ursprüngliche Ball ist nicht länger im Spiel (auch wenn er nach dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf (siehe Regel 6.3c).

- Wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. Der ursprüngliche Ball ist nicht mehr im Spiel (auch wenn er dann auf dem Platz vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten gefunden wird oder wenn er näher zum Loch gefunden wird als vermutet) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf (siehe Regel 6.3c). (tk)
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Der provisorische Ball kann so lange gespielt werden, bis dieser zum Ball im Spiel wird oder durch den Spieler aufgegeben wird (R18.3c). 

Der Spieler darf somit den provisorischen Ball weiter spielen (auch mehrmals), ohne dass dieser seinen Status eines provisorischen Balls verliert, solange er von einer Stelle gespielt wird, die gleich weit oder weiter vom Loch entfernt ist als die Stelle, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird.

Der provisorische Ball wird unter Strafe von Schlag und Distanzverlust zum Ball im Spiel in den folgenden Fällen:

- Wenn der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist. Der ursprüngliche Ball ist nicht länger im Spiel (auch wenn er nach dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf (siehe Regel 6.3c).

- Wenn der provisorische Ball von einer Stelle gespielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. Der ursprüngliche Ball ist nicht mehr im Spiel (auch wenn er dann auf dem Platz vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten gefunden wird oder wenn er näher zum Loch gefunden wird als vermutet) und ist dann ein falscher Ball, der nicht gespielt werden darf (siehe Regel 6.3c). (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag "provisorischer Ball" ist es wichtig, dass der Spieler bevor er schlägt ankündigt, dass er einen provisorischen Ball spielen will:
- Es reicht nicht aus, wenn der Spieler nur sagt, er spiele einen anderen Ball oder spiele noch einmal.
- Der Spieler muss das Wort „provisorisch“ verwenden oder anderweitig deutlich machen, dass er den Ball provisorisch nach Regel 18.3 spielt.

Wenn der Spieler dies nicht ankündigt (selbst wenn er beabsichtigte, einen provisorischen Ball zu spielen) und einen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde, ist dieser Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust des Spielers Ball im Spiel (siehe Regel 18.1).

Sind keine anderen Personen in der Nähe, die die Ankündigung des Spielers hören können (wenn beispielsweise ein Spieler zum Abschlag zurückkehrt, nachdem er kurz nach seinem Ball gesucht hatte) gilt die Ankündigung, dass er einen provisorischen Ball spielen will, als korrekt vorgenommen, wenn er jemanden sobald als möglich darüber informiert. (tk)
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Ergänzend zum gestrigen Beitrag provisorischer Ball ist es wichtig, dass der Spieler bevor er schlägt ankündigt, dass er einen provisorischen Ball spielen will:
- Es reicht nicht aus, wenn der Spieler nur sagt, er spiele einen anderen Ball oder spiele noch einmal.
- Der Spieler muss das Wort „provisorisch“ verwenden oder anderweitig deutlich machen, dass er den Ball provisorisch nach Regel 18.3 spielt.

Wenn der Spieler dies nicht ankündigt (selbst wenn er beabsichtigte, einen provisorischen Ball zu spielen) und einen Ball von der Stelle spielt, von der aus der vorherige Schlag gemacht wurde, ist dieser Ball mit Strafe von Schlag und Distanzverlust des Spielers Ball im Spiel (siehe Regel 18.1).

Sind keine anderen Personen in der Nähe, die die Ankündigung des Spielers hören können (wenn beispielsweise ein Spieler zum Abschlag zurückkehrt, nachdem er kurz nach seinem Ball gesucht hatte) gilt die Ankündigung, dass er einen provisorischen Ball spielen will, als korrekt vorgenommen, wenn er jemanden sobald als möglich darüber informiert. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Manchmal ist es schwierig zu erkennen, was denn genau mit dem Ball passiert sein könnte, da die Landezone nicht einsehbar ist. Ist der Ball außerhalb einer PenaltyArea verloren oder könnte im Aus sein, so kann nach R18.3a ein "provisorischer Ball" gespielt werden.

Wenn der provisorische Ball wiederum außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein könnte, so darf der Spieler einen weiteren provisorischen Ball spielen. Dieser (zweite) provisorische Ball steht dabei im selben Verhältnis zum ersten provisorischen Ball wie der erste provisorische Ball zum ursprünglichen Ball. (tk)
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Manchmal ist es schwierig zu erkennen, was denn genau mit dem Ball passiert sein könnte, da die Landezone nicht einsehbar ist. Ist der Ball außerhalb einer PenaltyArea verloren oder könnte im Aus sein, so kann nach R18.3a ein provisorischer Ball gespielt werden.

Wenn der provisorische Ball wiederum außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein könnte, so darf der Spieler einen weiteren provisorischen Ball spielen. Dieser (zweite) provisorische Ball steht dabei im selben Verhältnis zum ersten provisorischen Ball wie der erste provisorische Ball zum ursprünglichen Ball. (tk)

 

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usw. wichtig ist vor jedem provisorischen Ball zu klären was für ein Ball gespielt wird. Das hatte ich bei der letzten clubmeisterschaft, Strokeplay, Flightpartner musste 5 prov Bälle spielen, gefunden hatte er natürlich der erste 😃

Dumme Frage für mein Verständnis: Wenn ich den ersten PB spielen muß, erhalte ich einen Strafschlag und würde vom Abschlag rechnen: 1 verloren, 2 Strafschlag, 3 PB. - Wenn ich nun einen 2.PB spielen muss, rechne ich dann: 4 Strafschlag, 5 zweiter PB?

2 Monate her

Golf Rules

Heute einmal etwas zu den Erleichterungsverfahren bei einer roten Penalty Area:Heute zeige ich Euch, was beim grünseitigen Droppen aus einer roten Penalty Area zu beachten ist. ... MehrWeniger

Video image

 

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Hallo Torben, vielen Dank für die gute Erklärung. Was wäre aber gewesen, wenn der Ball beim Droppen ins Wasser gerollt wäre? Vielen Dank für die Antwort.

Was mach ich wenn die vordere Begrenzung des Erleichterungsbereichs deckungsgleich mit der Begrenzung des Penalty Areas ist? 🤔

2 Monate her

Golf Rules

Es gab kaum Probleme beim ersten Spieltag der Deutschen Golf Liga 2019 mit der neuen Regel R10.2b "Einschränkung für den Caddie, hinter dem Spieler zu stehen" - weil die Spielerinnen, Caddies, Vierer-Partner und Kapitäne die Team vorab noch einmal entsprechend informiert wurden. Der Punkt wurde auf der Kapitänsbesprechung in den Fokus genommen.

Doch was ist, wenn der Caddie bei der Standvorbereitung für den Schlag an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball steht?

Dieses Vergehen ist "heilbar" - es ist nach dieser Regel straflos, wenn der Spieler von seinem Stand zurücktritt und nicht wieder beginnt, diesen einzunehmen, bis der Caddie sich von dieser Stelle entfernt hat. Und dieses gilt jetzt nich tmehr nur für das Grün - nach einer Clarification durch die R&A / USGA kann dieses auch auf den anderen Teilen des Platzes erfolgen. (tk)
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Es gab kaum Probleme beim ersten Spieltag der Deutschen Golf Liga 2019 mit der neuen Regel R10.2b Einschränkung für den Caddie, hinter dem Spieler zu stehen - weil die Spielerinnen, Caddies, Vierer-Partner und Kapitäne die Team vorab noch einmal entsprechend informiert wurden. Der Punkt wurde auf der Kapitänsbesprechung in den Fokus genommen.

Doch was ist, wenn der Caddie bei der Standvorbereitung für den Schlag an einer Stelle auf oder nahe einer Verlängerung der Spiellinie hinter dem Ball steht?

Dieses Vergehen ist heilbar - es ist nach dieser Regel straflos, wenn der Spieler von seinem Stand zurücktritt und nicht wieder beginnt, diesen einzunehmen, bis der Caddie sich von dieser Stelle entfernt hat. Und dieses gilt jetzt nich tmehr nur für das Grün - nach einer Clarification durch die R&A / USGA kann dieses auch auf den anderen Teilen des Platzes erfolgen. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

DGL im Golf Club Langenhagen, der Ball einer Spielerin war zu lang und kam hinter dem Grün zu liegen, in der Nähe einer Ausgrenze. Die Sichtlinie zwischen den Pfosten war zwar vorbildlich freigeschnitten, trotzdem war nicht so ohne weiteres zu erkennen, ob der Ball nun noch im Spiel oder schon im Aus war.

R18.2a sagt uns, wann ein Ball im Aus ist:

"(...) Ein ruhender Ball ist erst im Aus, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenze des Platzes liegt.

Ein Ball liegt auf dem Platz, wenn er mindestens zum Teil

· darin liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) innerhalb der Ausgrenze berührt oder

· sich oberhalb der Ausgrenze oder eines anderen Teils des Platzes befindet."

Nachdem durch Anhalten eines Schlägers nicht genau gesagt werden konnte, ob der Ball im Aus ist, kam die Referee-Geheimwaffe zum Einsatz - eine Rolle Maurerschnur. Danach war klar, dass der Ball im Aus lag, die Spielerin droppte im Grünbunker einen Ball am letzten Ort und spielte das up and down.

Wir danken dem Kollegen Christian Kunze (www.alles-kunst.de) für die Bilder!
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DGL im Golf Club Langenhagen, der Ball einer Spielerin war zu lang und kam hinter dem Grün zu liegen, in der Nähe einer Ausgrenze. Die Sichtlinie zwischen den Pfosten war zwar vorbildlich freigeschnitten, trotzdem war nicht so ohne weiteres zu erkennen, ob der Ball nun noch im Spiel oder schon im Aus war.

R18.2a sagt uns, wann ein Ball im Aus ist:

(...) Ein ruhender Ball ist erst im Aus, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenze des Platzes liegt.

Ein Ball liegt auf dem Platz, wenn er mindestens zum Teil

·         darin liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) innerhalb der Ausgrenze berührt oder

·         sich oberhalb der Ausgrenze oder eines anderen Teils des Platzes befindet.

Nachdem durch Anhalten eines Schlägers nicht genau gesagt werden konnte, ob der Ball im Aus ist, kam die Referee-Geheimwaffe zum Einsatz - eine Rolle Maurerschnur. Danach war klar, dass der Ball im Aus lag, die Spielerin droppte im Grünbunker einen Ball am letzten Ort und spielte das up and down.

Wir danken dem Kollegen Christian Kunze (www.alles-kunst.de) für die Bilder!

 

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Nette Geschichte .... aber wenn die Bilder vom tatsächlichen Spieltag sind, hätte man den Ball im Aus bei dieser Perspektive auch ohne weiteres ohne das Hilfsmittel erkennen können. Allerdings denke ich, dass die Schnur auf der anderen Seite hätte gezogen werden müssen, sofern der Ball von der rechte Seite kam und die Seite links von den Pfosten der Aus-Bereich ist.

Vielen Dank für eure Arbeit. Bei unserem Heimspieltag müssten wir auch eine Schnur rausholen 👍🏻.

hat man immer eine Rolle Mauerschnur dabei🤔

Hi Torben, sind solche Hilfsmittel erlaubt 🙂 beim Fußball hat man auch lange für den Videobeweise gebraucht bis er erlaubt war 😂

Hilfsmittel “helfen” 😜

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2 Monate her

Golf Rules

Slow Play war ja vor allem am Wochenende beim ersten DGL-Spieltag der Saison ein Thema, hat die DGV Hardcard ja den Passus langsames Spiel.

Von einem Leser, der in Polen eine Meisterschaft spielte, bekamen wir die Frage:

"Hallo Torben

Ich habe am Wochenende meine erste Strafe für langsames Spiel bekommen. Auf Rückfrage wie lange ich gebraucht habe konnte er es mir nicht genau sagen, nur "sein Gefühl".

Ist das in Ordnung oder muss das per Stoppuhr gestoppt werden?"

Da wir uns mit den Gepflogenheiten des polnischen Golverbandes nicht auskennen, habe ich mit dem Leser telefoniert und ein paar Fragen gestellt, so sagte er, er habe eine Spielbahn vor sich frei gehabt und sei 5 Minuten hinter der Durchgangszeit gelegen, da zwischendurch Bälle gesucht werden mussten. Er wird sich mit der Frage an den Verband wenden und uns auf dem laufenden halten. Aus Sicht unserer Turniere wäre das Vorgehen zumindest ungewöhnlich, da in der DGV-Hardcard zum langsamen Spiel folgende Ausführungen zu finden sind:

"Spielgeschwindigkeit (vgl. Regel 5.6)
Definition von „Position verloren“
Von der als erste startende Gruppe wird angenommen, dass sie ihre „Position verloren“ hat, falls die addierte Zeit der Gruppe zu irgendeiner Zeit während der Runde die für die gespielten Löcher erlaubte Zeit überschreitet. Von jeder folgenden Gruppe wird angenommen, dass sie ihre „Position verloren“ hat, wenn sie die Zeit eines Startintervalls hinter der Vordergruppe zurück liegt und die für die gespielten Löcher erlaubte Zeit überschritten hat.
Verfahren, wenn eine Gruppe die Position verloren hat

a) Referees werden die Spielgeschwindigkeit beobachten und entscheiden, ob die Zeit einer Gruppe gemessen wird, die ihre Position verloren hat. Es wird geprüft, ob es aktuell mildernde Umstände gibt, zum Beispiel ein länger dauernder Regelfall, ein verlorener Ball, ein unspielbarer Ball usw.
Wird die Zeit der Spieler gemessen, erfolgt die Zeitnahme für jeden Spieler der Gruppe einzeln und vom Referee wird jedem Spieler mitgeteilt, dass er seine Position verloren hat und seine Zeit gemessen wird. In besonderen Fällen darf auch nur die Zeit eines einzelnen Spielers oder von zwei Spielern in einer Gruppe von drei Spielern gemessen werden.

b) Die für jeden Schlag erlaubte Höchstzeit ist 40 Sekunden.
10 weitere Sekunden werden dem Spieler zugestanden, der zuerst:
a) einen Abschlag auf einem Par 3 Loch; b) einen Schlag zum Grün; oder c) einen Chip oder Putt spielt.
Die Zeitnahme beginnt, sobald ein Spieler ausreichend Zeit hatte, seinen Ball zu erreichen, er mit dem Spiel an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ablenkung spielen kann. Die Zeit zum Bestimmen der Entfernung und zur Wahl eines Schlägers zählt als Zeit, die für den nächsten Schlag benötigt wird.

Auf dem Grün beginnt die Zeitnahme, sobald der Spieler genügend Zeit hatte, den Ball aufzunehmen, zu reinigen und zurückzulegen, Beschädigungen auszubessern, die seine Spiellinie behindern und lose hinderliche Naturstoffe in der Spiellinie zu entfernen. Zeit zum betrach- ten der Spiellinie von einer Stelle hinter dem Loch und/oder hinter dem Ball zählt als Zeit die für den nächsten Schlag benötigt wird.

Die Zeitnahme beginnt in dem Augenblick, wenn der Referee entscheidet, dass der Spieler an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ab- lenkung spielen kann. Die Zeitnahme endet, wenn eine Gruppe wieder in Position ist und dies den Spielern entsprechend mitgeteilt wird.
Strafe für Verstoß gegen die Platzregel:
Strafe für den 1. Verstoß: Verwarnung
Strafe für den 2. Verstoß: Ein Strafschlag
Strafe für den 3. Verstoß: Grundstrafe
Strafe für den 4. Verstoß: Disqualifikation."

Ihr seht, ein weiter Weg bis zur Strafe und ohne Uhr geht da nichts. Unser Leser hatte zwar Position und Zeit verloren, gleichwohl folgte die Strafe schneller, als das in unseren Gefilden möglich wäre.
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Slow Play war ja vor allem am Wochenende beim ersten DGL-Spieltag der Saison ein Thema, hat die DGV Hardcard ja den Passus langsames Spiel.

Von einem Leser, der in Polen eine Meisterschaft spielte,  bekamen wir die Frage:

Hallo Torben

Ich habe am Wochenende meine erste Strafe für langsames Spiel bekommen. Auf Rückfrage wie lange ich gebraucht habe konnte er es mir nicht genau sagen, nur sein Gefühl.

Ist das in Ordnung oder muss das per Stoppuhr gestoppt werden?

Da wir uns mit den Gepflogenheiten des polnischen Golverbandes nicht auskennen, habe ich mit dem Leser telefoniert und ein paar Fragen gestellt, so sagte er, er habe eine Spielbahn vor sich frei gehabt und sei 5 Minuten hinter der Durchgangszeit gelegen, da zwischendurch Bälle gesucht werden mussten. Er wird sich mit der Frage an den Verband wenden und uns auf dem laufenden halten. Aus Sicht unserer Turniere wäre das Vorgehen zumindest ungewöhnlich, da in der DGV-Hardcard zum langsamen Spiel folgende Ausführungen zu finden sind:

Spielgeschwindigkeit (vgl. Regel 5.6)
Definition von „Position verloren“
Von der als erste startende Gruppe wird angenommen, dass sie ihre „Position verloren“ hat, falls die addierte Zeit der Gruppe zu irgendeiner Zeit während der Runde die für die gespielten Löcher erlaubte Zeit überschreitet. Von jeder folgenden Gruppe wird angenommen, dass sie ihre „Position verloren“ hat, wenn sie die Zeit eines Startintervalls hinter der Vordergruppe zurück liegt und die für die gespielten Löcher erlaubte Zeit überschritten hat.
Verfahren, wenn eine Gruppe die Position verloren hat

a) Referees werden die Spielgeschwindigkeit beobachten und entscheiden, ob die Zeit einer Gruppe gemessen wird, die ihre Position verloren hat. Es wird geprüft, ob es aktuell mildernde Umstände gibt, zum Beispiel ein länger dauernder Regelfall, ein verlorener Ball, ein unspielbarer Ball usw.
Wird die Zeit der Spieler gemessen, erfolgt die Zeitnahme für jeden Spieler der Gruppe einzeln und vom Referee wird jedem Spieler mitgeteilt, dass er seine Position verloren hat und seine Zeit gemessen wird. In besonderen Fällen darf auch nur die Zeit eines einzelnen Spielers oder von zwei Spielern in einer Gruppe von drei Spielern gemessen werden.

b) Die für jeden Schlag erlaubte Höchstzeit ist 40 Sekunden.
10 weitere Sekunden werden dem Spieler zugestanden, der zuerst:
a) einen Abschlag auf einem Par 3 Loch; b) einen Schlag zum Grün; oder c) einen Chip oder Putt spielt.
Die Zeitnahme beginnt, sobald ein Spieler ausreichend Zeit hatte, seinen Ball zu erreichen, er mit dem Spiel an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ablenkung spielen kann. Die Zeit zum Bestimmen der Entfernung und zur Wahl eines Schlägers zählt als Zeit, die für den nächsten Schlag benötigt wird.

Auf dem Grün beginnt die Zeitnahme, sobald der Spieler genügend Zeit hatte, den Ball aufzunehmen, zu reinigen und zurückzulegen, Beschädigungen auszubessern, die seine Spiellinie behindern und lose hinderliche Naturstoffe in der Spiellinie zu entfernen. Zeit zum betrach- ten der Spiellinie von einer Stelle hinter dem Loch und/oder hinter dem Ball zählt als Zeit die für den nächsten Schlag benötigt wird.

Die Zeitnahme beginnt in dem Augenblick, wenn der Referee entscheidet, dass der Spieler an der Reihe ist und ohne Behinderung oder Ab- lenkung spielen kann. Die Zeitnahme endet, wenn eine Gruppe wieder in Position ist und dies den Spielern entsprechend mitgeteilt wird.
Strafe für Verstoß gegen die Platzregel: 
Strafe für den 1. Verstoß: Verwarnung 
Strafe für den 2. Verstoß: Ein Strafschlag 
Strafe für den 3. Verstoß: Grundstrafe 
Strafe für den 4. Verstoß: Disqualifikation.

Ihr seht, ein weiter Weg bis zur Strafe und ohne Uhr geht da nichts. Unser Leser hatte zwar Position und Zeit verloren, gleichwohl folgte die Strafe schneller, als das in unseren Gefilden möglich wäre.

 

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Super der Zettel. Ich wurde auch schon einmal bestraft für zu langsames Spielen, obwohl vor mir 2 flight auf der Bahn stehen. Manche referees haben selbst wohl nicht mal die Platzreife 😂😂😂

Ganz schön ausführliche Regelung. Danke

Sandra Weidmann Du siehst, eine Mitspielerin entscheidet da gar nichts 😉

Muss das ein Referee sein?

Sieht aus wie der Möchtefahrplan der DB... 🤔

Michael Steinke. Da hätten wir ja auch so einen...

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2 Monate her

Golf Rules

Es gibt so Tage, an denen sogar der Sonnenstand dem Spieler helfen will, wie hier auf dem Bild. Doch: Darf der Spieler diese Hilfe annehmen?

R10.2b sagt uns, welche Hilfen der Spieler nicht in Anspruch nehmen darf, so darf er zum Beispiel keinen Gegenstand hinlegen um sich die Spiellinie anzeigen zu lassen oder sich auch nicht vom Caddie ausrichten lassen.

Daneben darf der Flaggenstock im Loch belassen werden, R13.2a, was hier zum Schattenwurf führt.

Und da haben wir auch schon die Lösung: Da der Spieler sich nicht ausrichten lässt und auch nichts aktiv auf das Grün legt, darf er den Schatten als Ausrichtungshilfe nutzen. Man muss nur darauf achten, dass man zügig puttet, sonst wandert der Schatten noch weiter...
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Es gibt so Tage, an denen sogar der Sonnenstand dem Spieler helfen will, wie hier auf dem Bild. Doch: Darf der Spieler diese Hilfe annehmen?

R10.2b sagt uns, welche Hilfen der Spieler nicht in Anspruch nehmen darf, so darf er zum Beispiel keinen Gegenstand hinlegen um sich die Spiellinie anzeigen zu lassen oder sich auch nicht vom Caddie ausrichten lassen.

Daneben darf der Flaggenstock im Loch belassen werden, R13.2a, was hier zum Schattenwurf führt.

Und da haben wir auch schon die Lösung: Da der Spieler sich nicht ausrichten lässt und auch nichts aktiv auf das Grün legt, darf er den Schatten als Ausrichtungshilfe nutzen. Man muss nur darauf achten, dass man zügig puttet, sonst wandert der Schatten noch weiter...

 

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Nein, Augen zu und blind putten ☝🏻🙈

2 Monate her

Golf Rules

Bei der Vorbereitung des Platzes für ein Wettspiel bedürfen die Bunkerkanten manchmal der besonderen Betrachtung. Der Spieler soll aufgrund seiner Balllage klar erkennen, ob der Ball im oder außerhalb des Bunkers zur Ruhe gekommen ist.

Zu diesem Zweck wird idR Regel mehrere Wochen vor dem Wettspiel der Platz inspiziert und auf solche Besonderheiten hingewiesen. Das Greenkeeping-Team hat dann bis zum Wettspiel noch ausreichend Zeit durch das Stechen der Bunkerkanten diese "Grauzonen" zu beseitigen.

Gibt es aber Fälle, an denen nicht genau zu erkennen ist, ob der Ball im Bunker liegt oder nicht, kann die Spielleitung auch mit Pfählen oder gesprühte Linien die Kante kennzeichnen oder eine Platzregel (Beispiele siehe Musterplatzregel (C-1)) in Kraft setzen.

Generell gilt, dass die "gedachte" Linie der "normalen" Bunkerkante für die Entscheidung der Balllage entscheidend ist. Ist z.B. durch vorhergehende Pflegearbeiten Sand aus dem Bunker herausgezogen worden, dann liegt der Ball wahrscheinlich im Gelände. Gibt es hingegen vereinzelten Graswuchs hinein in den Bereich des Bunkers, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich der Ball eher im Bunker als im Gelände befindet.

Um diese "Abwägungen" aber zu vermeiden, sollte die Spielleitung / das Greenkeeping-Team entsprechende Vorkehrungen vor dem Wettspiel treffen... (tk)
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Bei der Vorbereitung des Platzes für ein Wettspiel bedürfen die Bunkerkanten manchmal der besonderen Betrachtung. Der Spieler soll aufgrund seiner Balllage klar erkennen, ob der Ball im oder außerhalb des Bunkers zur Ruhe gekommen ist.

Zu diesem Zweck wird idR Regel mehrere Wochen vor dem Wettspiel der Platz inspiziert und auf solche Besonderheiten hingewiesen. Das Greenkeeping-Team hat dann bis zum Wettspiel noch ausreichend Zeit durch das Stechen der Bunkerkanten diese Grauzonen zu beseitigen.

Gibt es aber Fälle, an denen nicht genau zu erkennen ist, ob der Ball im Bunker liegt oder nicht, kann die Spielleitung auch mit Pfählen oder gesprühte Linien die Kante kennzeichnen oder eine Platzregel (Beispiele siehe Musterplatzregel (C-1)) in Kraft setzen.

Generell gilt, dass die gedachte Linie der normalen Bunkerkante für die Entscheidung der Balllage entscheidend ist. Ist z.B. durch vorhergehende Pflegearbeiten Sand aus dem Bunker herausgezogen worden, dann liegt der Ball wahrscheinlich im Gelände. Gibt es hingegen vereinzelten Graswuchs hinein in den Bereich des Bunkers, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich der Ball eher im Bunker als im Gelände befindet.

Um diese Abwägungen aber zu vermeiden, sollte die Spielleitung / das Greenkeeping-Team entsprechende Vorkehrungen vor dem Wettspiel treffen... (tk)

 

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Daniel Schulze auch schön das.

2 Monate her

Golf Rules

Passend zum Start der DGL-Saison weist der R&A noch einmal auf Regel R10.2b(4) "Einschränkung für den Caddie, hinter dem Spieler zu stehen" hin. Bitte beachten...

GolfRules wünscht allen Spielerinnen und Spielern ein erfolgreiche Saison 2019

The R&A
Do you know the new Rules around caddie positioning? 🏌️🏌️‍♀️ Watch a demonstration from Anna Whiteley to find out what you and your caddie can do ⛳️

Learn more 👉 po.st/NewRulesExplained
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The R&A

 

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Zu den etlichen guten Veränderungen kommt halt auch immer noch ein bisschen Unsinn und Schwachsinn daher,das ist leider immer unvermeidlich.

kann mir jemand sagen warum auf englisch? sprechen die funktionäre nicht deutsch?

2 Monate her

Golf Rules

Ball unspielbar im Bunker? Da schauen wir doch mal in die Regel R19.3 "Erleichterungsverfahren für unspielbaren Ball im Bunker"...

1) Normale Erleichterungsmöglichkeiten mit einem Strafschlag nach R19.3a
Ist der Ball eines Spielers in einem Bunker, darf der Spieler Erleichterung bei einem unspielbaren Ball mit einem Strafschlag nach einer der in Regel 19.2 genannten Möglichkeiten in Anspruch nehmen, mit der Ausnahme dass der Ball in einem Erleichterungsbereich im Bunker gedroppt und in diesem Bereich zur Ruhe kommen muss, wenn der Spieler entweder Erleichterung „auf der Linie zurück“ (siehe Regel 19.2b) oder seitliche Erleichterung (siehe Regel 19.2c) in Anspruch nimmt.

2) Als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit mit zwei
Strafschlägen nach 19.3b
Der Spieler darf, wenn sein Ball im Bunker liegt, als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit mit insgesamt zwei Strafschlägen durch Erleichterung „auf der Linie zurück“
nach Regel 19.2b von außerhalb des Bunkers spielen.

Insofern bekommt mit der neuen R19.3b der Spieler jetzt auch im Zählspiel eine "Chance" mit Strafe aus dem Bunker zu gelangen - vorher war er auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, den Ball aus dem Bunker zu spielen... (tk)
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Ball unspielbar im Bunker? Da schauen wir doch mal in die Regel R19.3 Erleichterungsverfahren für unspielbaren Ball im Bunker...

1) Normale Erleichterungsmöglichkeiten mit einem Strafschlag nach R19.3a 
Ist der Ball eines Spielers in einem Bunker, darf der Spieler Erleichterung bei einem unspielbaren Ball mit einem Strafschlag nach einer der in Regel 19.2 genannten Möglichkeiten in Anspruch nehmen, mit der Ausnahme dass der Ball in einem Erleichterungsbereich im Bunker gedroppt und in diesem Bereich zur Ruhe kommen muss, wenn der Spieler entweder Erleichterung „auf der Linie zurück“ (siehe Regel 19.2b) oder seitliche Erleichterung (siehe Regel 19.2c) in Anspruch nimmt.

2) Als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit mit zwei
Strafschlägen nach 19.3b
Der Spieler darf, wenn sein Ball im Bunker liegt, als zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit mit insgesamt zwei Strafschlägen durch Erleichterung „auf der Linie zurück“
nach Regel 19.2b von außerhalb des Bunkers spielen.

Insofern bekommt mit der neuen R19.3b der Spieler jetzt auch im Zählspiel eine Chance mit Strafe aus dem Bunker zu gelangen - vorher war er auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, den Ball aus dem Bunker zu spielen... (tk)

 

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Diese Lage würde ich spielen und habe ich schon öfter erfolgreich gespielt. Allerdings habe ich auch schon Spieler, welche 6 Schläge aus einem Bunker brauchen. Da ist "unspielbar" eine vernünftige Option. Genauso hatte ich schon Lagen wie z. B. Ball in durchnässtem Sand komplett unterhalb der Oberfläche oder bergab mit überhängender Bunkerkante, wo ich nach den neuen Regeln droppen würde.

2 Monate her

Golf Rules

Birdies werden gebraucht beim 1. GolfRules Shootout am 01.06.2019 im Golf Club Verden. Seid Ihr dabei?Beim GolfRules Shootout spielen Pros und Amateure um einen Titleist Eisensatz die Löcher B6 & B5 des Golf Club Verden e.V.. Auf den ersten vier Löchern liegt... ... MehrWeniger

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2 Monate her

Golf Rules

Kommen wir heute mal wieder zu einer "Interpretation des Tages" - dieses Mal geht es in I16.1/3 "Spieler darf Erleichterung von einem der beiden Umstände wählen, wenn Beeinträchtigung durch zwei Umstände vorliegt"

Es gibt Situationen, in denen ein Spieler Beeinträchtigung durch zwei Umstände zur gleichen Zeit haben kann, und in solchen Situationen darf der Spieler wählen, von welchem der Umstände er Erleichterung in Anspruch nimmt. Wenn, nachdem er Erleichterung von dem einen Umstand genommen hat, Beeinträchtigung durch den anderen Umstand vorliegt, kann der Spieler anschließend Erleichterung vom zweiten Umstand in Anspruch nehmen.

Einige Beispiele dafür sind:

- Im Gelände beeinträchtigt ein unbewegliches Hemmnis den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers und der Ball liegt in einem Bereich, der als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist.
Der Spieler kann zuerst Erleichterung vom Hemmnis gemäß Regel 16.1 in Anspruch nehmen und den Ball in dem Boden in Ausbesserung droppen, wenn dies ein Teil des Erleichterungsbereichs ist, und er hat dann die Möglichkeit, den Ball zu spielen, wie er im Boden in Ausbesserung liegt, oder Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch zu nehmen.
Umgekehrt kann der Spieler auch Erleichterung vom Boden in Ausbesserung nehmen und, wenn dann immer noch Beeinträchtigung durch das Hemmnis vorliegt, vom Hemmnis Erleichterung in Anspruch nehmen.

- Der Ball eines Spielers ist im Gelände in Boden in Ausbesserung eingebettet.
Der Spieler hat die Möglichkeit, nach Regel 16.1 für die Beeinträchtigung durch den Boden in Ausbesserung Erleichterung in Anspruch zu nehmen oder nach Regel 16.3 für den eingebetteten Ball.
In solchen Situationen darf der Spieler jedoch nicht in einem einzigen Verfahren gleichzeitig Erleichterung von beiden Umständen in Anspruch nehmen, indem er einen Ball in einem einzigen Erleichterungsbereich droppt, der durch einen kombinierten
nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung von beiden Umständen bestimmt wird. Außer in der Situation, wo der Spieler nacheinander Erleichterung für die Beeinträchtigung von jedem dieser Umstände genommen hat und anschließend im Grunde genommen wieder an der Stelle ankommt, an der er begonnen hatte. (tk)
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Kommen wir heute mal wieder zu einer Interpretation des Tages - dieses Mal geht es in I16.1/3 Spieler darf Erleichterung von einem der beiden Umstände wählen, wenn Beeinträchtigung durch zwei Umstände vorliegt

Es gibt Situationen, in denen ein Spieler Beeinträchtigung durch zwei Umstände zur gleichen Zeit haben kann, und in solchen Situationen darf der Spieler wählen, von welchem der Umstände er Erleichterung in Anspruch nimmt. Wenn, nachdem er Erleichterung von dem einen Umstand genommen hat, Beeinträchtigung durch den anderen Umstand vorliegt, kann der Spieler anschließend Erleichterung vom zweiten Umstand in Anspruch nehmen.

Einige Beispiele dafür sind:

- Im Gelände beeinträchtigt ein unbewegliches Hemmnis den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers und der Ball liegt in einem Bereich, der als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet ist.
Der Spieler kann zuerst Erleichterung vom Hemmnis gemäß Regel 16.1 in Anspruch nehmen und den Ball in dem Boden in Ausbesserung droppen, wenn dies ein Teil des Erleichterungsbereichs ist, und er hat dann die Möglichkeit, den Ball zu spielen, wie er im Boden in Ausbesserung liegt, oder Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch zu nehmen.
Umgekehrt kann der Spieler auch Erleichterung vom Boden in Ausbesserung nehmen und, wenn dann immer noch Beeinträchtigung durch das Hemmnis vorliegt, vom Hemmnis Erleichterung in Anspruch nehmen.

- Der Ball eines Spielers ist im Gelände in Boden in Ausbesserung eingebettet. 
Der Spieler hat die Möglichkeit, nach Regel 16.1 für die Beeinträchtigung durch den Boden in Ausbesserung Erleichterung in Anspruch zu nehmen oder nach Regel 16.3 für den eingebetteten Ball.
In solchen Situationen darf der Spieler jedoch nicht in einem einzigen Verfahren gleichzeitig Erleichterung von beiden Umständen in Anspruch nehmen, indem er einen Ball in einem einzigen Erleichterungsbereich droppt, der durch einen kombinierten
nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung von beiden Umständen bestimmt wird. Außer in der Situation, wo der Spieler nacheinander Erleichterung für die Beeinträchtigung von jedem dieser Umstände genommen hat und anschließend im Grunde genommen wieder an der Stelle ankommt, an der er begonnen hatte. (tk)

 

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Die 13 im Frankfurter Golf-Club

2 Monate her

Golf Rules

Das GolfRules Shootout am 01.06.2019 um 16:00 Uhr im Golf Club Verden - wer noch nicht angemeldet ist, sollte das schleunigst nachholen - schließlich winkt ein toller Preis und ein außergewöhnliches Turnier!B6 & B5 - das sind die Löcher, die wir auf unserem Shootout spielen. Zwei kurze Par 4, die gute Spieler durchaus mit dem Abschlag angreifen können - eine perfekte Ausgangslage für Birdies!

Und, seid Ihr schon angemeldet?
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Das GolfRules Shootout am 01.06.2019 um 16:00 Uhr im Golf Club Verden - wer noch nicht angemeldet ist, sollte das schleunigst nachholen - schließlich winkt ein toller Preis und ein außergewöhnliches Turnier!

 

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900 km ist mir zu weit weg, um zwei Löcher zu spielen.

2 Monate her

Golf Rules

Heute dann mal ein anderer Abschlag und weitere Informationen zum Thema "Start der Golfrunde". In den neuen "Leitlinien für die Spielleitung" sind die wesentlichen Punkte zu diesem Thema zusammen gefasst worden.

Bevor Die Spieler die Runde beginnen, sollten diese alle notwendigen Informationen erhalten, damit sie in der Lage sind, den Platz nach den Regeln zu spielen. Im Zählspiel sollte jeder Spieler eine Scorekarte erhalten, die bei Netto-Turnieren wie Stableford, Maximum Score oder Vierball den von der Spielleitung festgelegten Vorgabenverteilungsschlüssel enthält.

Zusätzliche Unterlagen der Spielleitung sollten zudem den Spielern vor der Runde zugänglich gemacht werden. Wenn möglich sollte dieses geschehen bevor die Spieler am ersten Abschlag eintreffen, sodass diese eine angemessene Zeit haben, die Informationen zu lesen (z.B. Platzregeln, Richtlinien zum zügigen Spiel, Verhaltensrichtlinien, Evakuierungsplan, ...).

Die Spielleitung sollte nach Möglichkeit einen Starter am Abschlag, auf dem die Runde beginnt, einsetzen, um sicherzustellen, dass die Spieler alle erforderlichen Informationen besitzen und zur richtigen Zeit starten. Zur Startzeit der Gruppe sollte der Starter den ersten Spieler zur angesetzten Zeit starten. Ist dies aufgrund der Position der vorher gestarteten Gruppe nicht möglich (zum Beispiel,
wenn diese durch eine Ballsuche verzögert wird), sollte die tatsächliche Startzeit notiert werden, damit die Spielleitung diese Information bei der Anwendung von Richtlinien zum zügigen Spiel nutzen kann.

Zudem hat es sich bewährt, eine auf die offizielle Zeit eingestellte Uhr in der Nähe des ersten Abschlags zu haben, nach der alle ihre Uhren auf dieselbe Zeit stellen können, um Verspätungen am ersten Abschlag ausschließen zu können. (tk)
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