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23 Stunden her

Golf Rules

Gerade Plätze mit Sandboden haben oft das Problem, dass durch die Bunker Steine von unten "hochwachsen". Um dem entgegen zu wirken werden in die Bunker Vliese unter den Sand gelegt, sogenannte "Bunker Liner". Wenn sie - wie hier - herausschauen, kann sich der Spieler im Schlag verletzen, daher im Video die Frage: "Und nun?" ... MehrWeniger

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2 Tage her

Golf Rules

Birgit hatte eine Frage an uns:

"Darf ein Spieler, der in einem Turnier ein Cart nutzen darf, die Tasche eines anderen Spielers mitnehmen, sozusagen Caddie und Spieler zugleich sein?"

Zunächst ist hierbei festzuhalten, was genau ein Caddie eigentlich ist. Hier hilft uns die Definition "Caddie" weiter:

"Caddie
Jemand, der einen Spieler während der Runde wie folgt unterstützt:

• Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen).

• Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf.

Ein Caddie darf den Spieler auch anderweitig in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützen (siehe Regel 10.3b)."

Wenn er die Tasche des Spielers befördert ist er also Caddie, auch wenn er nicht berät.

Bleibt die Frage, ob ein anderer Spieler Caddie sein darf, während er seine Runde spielt. Vor oder nach der eigenen Runde ist das kein Problem, währenddessen regelt das

Interpretation I10.3a/2
"Spieler darf Caddie für einen anderen Spieler sein, während er keine Runde spielt"

Ein Spieler in einem Turnier darf Caddie für einen anderen Spieler im gleichen Turnier sein, außer wenn der Spieler seine Runde spielt oder wenn eine Platzregel dies dem Spieler verbietet.

Beispiel:

• Spielen zwei Spieler am selben Tag, aber zu unterschiedlichen Zeiten im selben Turnier, dürfen sie gegenseitig für einander Caddie sein.

• Macht ein Spieler in einer Gruppe während einer Runde „No return“, darf er für einen anderen Spieler in der Gruppe Caddie sein.
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Birgit hatte eine Frage an uns:

Darf ein Spieler, der in einem Turnier ein Cart nutzen darf, die Tasche eines anderen Spielers mitnehmen, sozusagen Caddie und Spieler zugleich sein?

Zunächst ist hierbei festzuhalten, was genau ein Caddie eigentlich ist. Hier hilft uns die Definition Caddie weiter:

Caddie  
Jemand, der einen Spieler während der Runde wie folgt unterstützt: 

• Tragen, Befördern oder Handhaben von Schlägern: Eine Person, die während des Spiels die Schläger eines Spielers trägt, befördert (zum Beispiel mit einem Cart oder Trolley) oder handhabt, ist der Caddie des Spielers, auch wenn er nicht vom Spieler als Caddie benannt wird, außer er tut dies nur, um Schläger, Tasche oder Trolley des Spielers aus dem Weg zu räumen oder um aus Höflichkeit zu helfen (zum Beispiel einen vom Spieler liegen gelassenen Schläger zu holen). 

• Beratung erteilen: Der Caddie eines Spielers ist die einzige Person (mit Ausnahme des Partners oder dessen Caddie), den ein Spieler um Rat fragen darf. 

Ein Caddie darf den Spieler auch anderweitig in Übereinstimmung mit den Regeln unterstützen (siehe Regel 10.3b).

Wenn er die Tasche des Spielers befördert ist er also Caddie, auch wenn er nicht berät.

Bleibt die Frage, ob ein anderer Spieler Caddie sein darf, während er seine Runde spielt. Vor oder nach der eigenen Runde ist das kein Problem, währenddessen regelt das

Interpretation I10.3a/2  
Spieler darf Caddie für einen anderen Spieler sein, während er keine Runde spielt
 
Ein Spieler in einem Turnier darf Caddie für einen anderen Spieler im gleichen Turnier sein, außer wenn der Spieler seine Runde spielt oder wenn eine Platzregel dies dem Spieler verbietet. 

Beispiel: 

• Spielen zwei Spieler am selben Tag, aber zu unterschiedlichen Zeiten im selben Turnier, dürfen sie gegenseitig für einander Caddie sein. 

• Macht ein Spieler in einer Gruppe während einer Runde „No return“, darf er für einen anderen Spieler in der Gruppe Caddie sein.

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mal sehen ob ich das Prinzip verstanden habe. Also dürfte mein Caddie mein Bag auch mit einem Cart transportieren, auch wenn für den Spieler die Nutzung verboten wäre? Natürlich so lange ich als Spieler nicht mitfahre?

Vielleicht ein kurzer Kommentar dazu, weil es gerade beim Cart zu viele falsche Gerüchte gibt: Es gibt keine Golfregel, die dem Spieler das Benützen des Golfcarts verbietet. Auch nicht beim Turnier. Grundsätzlich kann jeder Golfer beim Turnier auch mit einem Golfcart fahren, ausgenommen die Ausschreibung des Turniers oder eine Platzregel verbietet das ausdrücklich, oder aber man bezieht sich in der Ausschreibung auf bestimmte Verbandsregeln, die das ev. verbieten könnten. Daher lohnt es sich immer, die Ausschreibung zu lesen. Grundsätzlich darf aber jeder ein Cart beim Turnier immer bedingungslos verwenden. Und natürlich darf man dann ein Cart auch teilen, also zusammen fahren. Es gibt zahlreiche Plätze wo die Verwendung eines Carts bei den Turnieren sogar empfohlen wird. In diesem Beispiel war offenbar die Cartbenützung in der Ausschreibung grundsätzlich und ausdrücklich verboten gewesen und nur im Ausnahmefall (zb ärztliches Zeugnis) erlaubt. Es gibt aber solche Ausschreibungen eher selten, die ausdrücklich die Cartbenützung verbieten.

Und wie werden Spieler und/oder Caddie, der ja zugleich Spieler ist, bestraft?

Wenn ein Golfcart grundsätzlich erlaubt ist, dürfen sich dann nicht zwei ein Cart teilen, da der Fahrer zwangsläufig Caddie des Beifahrers wird?

Und wenn die Nutzung verboten oder eingeschränkt ist, darf der Spieler auch nicht das Bag eines Mitspielers mitnehmen, weil er auf seiner Turnierrunde nicht gleichzeitig Caddie sein darf. Hab ich das richtig verstanden?

Es kommt auf die Formulierung in den Wettspielbedingungen an. Wenn dort das „Fahren“ mit Carts untersagt ist, darf das Bag eines Mitspielers transportiert werden. Wenn aber die „Benutzung“ von Carts untersagt ist, wäre dies strafbar!

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3 Tage her

Golf Rules

Ein Video erreichte uns, dass wir Euch nicht vorenthalten wollen:

Lustig und außergewöhnlich - aber was sagen die Regeln?

Auch wenn man nach den neuen Regeln den Ball mehr als einmal bei Schlagtreffen darf, so wird hierbei in R10.1a von dem ehrlichen Schlag nach dem Ball ausgegangen.

Wird allerdings der sich bewegende Ball absichtlich durch eine Person
abgelenkt oder aufgehalten, so zieht sich der Spieler die Grundstrafe zu. Spannend ist, wo der Ball dann weiterzuspielen ist, wenn dieser nicht ein weiteres Mal geschlagen bzw. abgelenkt / aufgehalten worden wäre.

Hier hilft uns Interpretation I11.2c(1)/1 "Optionen, wenn Ball in einer Penalty Area zur Ruhe gekommen wäre":
Wenn ein Ball in Bewegung absichtlich abgelenkt oder aufgehalten wird und es wird geschätzt, dass der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe gekommen wäre, hat der Spieler die Wahl, einen Ball in der Penalty Area (Regel 11.2c(1)) zu droppen oder Erleichterung von der Penalty Area (Regel 17.1d) in Anspruch zu nehmen. Entscheidet sich der Spieler, Erleichterung von der Penalty Area in Anspruch zu nehmen, weil er einen Ball nicht im Erleichterungsbereich in der Penalty Area droppen möchte, muss der Spieler, wenn er Erleichterung nach Regel 17.1d in Anspruch nimmt, den Punkt schätzen, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat.

In dem lustigen Video wäre es dann folglich in der Penalty Area weitergegangen bzw. der Spieler hätte das Erleichterungsverfahren anwenden müssen... (tk)
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"der Spieler hätte das Erleichterungsverfahren anwenden müssen" ...dann aber mit drei Strafschlägen, oder?

4 Tage her

Golf Rules

Vorgestern hatten wir ja das Erleichterungsverfahren "auf der Linie zurück" - dazu wollen wir Euch eine Musterplatzregel nicht vorenthalten, die Ihren Ursprung in den Klarstellungen zu den Golfregeln 04/2019 hat:

Musterplatzregel MPR 8E-12 sagt:

"MPR E-12
Wird Erleichterung „auf der Linie zurück“ in Anspruch genommen, fällt keine zusätzliche Strafe an, wenn ein Spieler einen Ball spielt, der in dem von der zutreffenden Regel (Regeln 16.1c(2), 17.1d(2), 19.2b oder 19.3b) geforderten Erleichterungsbereich ge- droppt wurde, aber außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe kam, sofern sich der gespielte Ball innerhalb einer Schlägerlänge von dem Punkt befand, an dem er beim Droppen zuerst den Boden berührte.
Diese Ausnahme von einer Strafe gilt auch, wenn der Ball von einem Punkt näher zum Loch als der Bezugspunkt gespielt wird (aber nicht, wenn er von einem Punkt näher zum Loch als die ursprüngliche Stelle des Balls oder der geschätzte Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat, gespielt wurde).
Diese Platzregel verändert nicht das Erleichterungsverfahren „auf der Linie zurück“ in der jeweiligen Regel. Dies bedeutet, dass der Bezugspunkt und der Erleichterungsbe- reich durch diese Platzregel nicht verändert werden, und dass Regel 14.3c(2) von einem

Spieler angewandt werden darf, der eine Ball auf die richtige Weise droppt, wenn der Ball außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe kommt, gleich ob dies beim ersten oder zweiten Drop vorkommt."

Sollte diese Platzregel in Kraft sein, bedeutet dies, dass eine der häufigsten Fehlerquoten im Erleichterungsverfahren die Schärfe genommen wurde - für den Turnierbereich in den Clubs, außerhalb von Liga und Verbänden also eine (Platz-) Regel, die Golfern das Leben erleichtert.

Was haltet Ihr davon?
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Vorgestern hatten wir ja das Erleichterungsverfahren auf der Linie zurück - dazu wollen wir Euch eine Musterplatzregel nicht vorenthalten, die Ihren Ursprung in den Klarstellungen zu den Golfregeln 04/2019 hat:

Musterplatzregel MPR 8E-12 sagt:

MPR E-12
Wird Erleichterung „auf der Linie zurück“ in Anspruch genommen, fällt keine zusätzliche Strafe an, wenn ein Spieler einen Ball spielt, der in dem von der zutreffenden Regel (Regeln 16.1c(2), 17.1d(2), 19.2b oder 19.3b) geforderten Erleichterungsbereich ge- droppt wurde, aber außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe kam, sofern sich der gespielte Ball innerhalb einer Schlägerlänge von dem Punkt befand, an dem er beim Droppen zuerst den Boden berührte.
Diese Ausnahme von einer Strafe gilt auch, wenn der Ball von einem Punkt näher zum Loch als der Bezugspunkt gespielt wird (aber nicht, wenn er von einem Punkt näher zum Loch als die ursprüngliche Stelle des Balls oder der geschätzte Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat, gespielt wurde).
Diese Platzregel verändert nicht das Erleichterungsverfahren „auf der Linie zurück“ in der jeweiligen Regel. Dies bedeutet, dass der Bezugspunkt und der Erleichterungsbe- reich durch diese Platzregel nicht verändert werden, und dass Regel 14.3c(2) von einem
 
Spieler angewandt werden darf, der eine Ball auf die richtige Weise droppt, wenn der Ball außerhalb des Erleichterungsbereichs zur Ruhe kommt, gleich ob dies beim ersten oder zweiten Drop vorkommt.

Sollte diese Platzregel in Kraft sein, bedeutet dies, dass eine der häufigsten Fehlerquoten im Erleichterungsverfahren die Schärfe genommen wurde - für den Turnierbereich in den Clubs, außerhalb von Liga und Verbänden also eine (Platz-) Regel, die Golfern das Leben erleichtert.

Was haltet Ihr davon?

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Halte ich für eine sinnvolle Platzregel, die den Spielfluss beschleunigen kann. Der Spieler hat in dem Fall ja die Linie zurück gewählt und kann den Beginn des Erleichterungsbereiches selbst bestimmen. Er hat also keinen Vorteil davon, wenn der Ball im Rahmen der Einschränkungen nach vorne herausrollt.

Aus meiner Sicht eine gute Sache. Die Klarstellung kam auf Betreiben der European Tour zustande, weil es vorher viele unnötige Regelfälle gegeben hatte.

Ich finde dass jetzt die 20 Golfregeln auf einem Punkt sind, wo es nicht notwendig ist für jede Kleinigkeit zusätzlich eine Platzregel zu erlassen. Wer nicht innerhalb des Erleichterung Bereiches gedroppt hat ,hat von der falschen Stelle gespielt ,aus. In Kniehöhe droppen und dies innerhalb einer oder zwei Schlägerlängen sollte reiche. Merke nur immer und immer wieder dass Bezugspunkte einfach nicht markiert werden,also für Diskussionen sofort gesorgt wird. Angewöhnen und dann passt es.

Ist ja eine Regel gegen teile eine Regel. Das führt bei vielen nur zu noch mehr Verwirrung. Ich würde sie bei uns auf keinen Fall anwenden

5 Tage her

Golf Rules

Eine Frage erreichte uns aus dem Urlaub: Leser Jörg wollte wissen:

"Hallo Torben, hallo Thomas!

Bei unserem Islandbesuch im Juli fiel uns folgendes auf.

Wir waren in Flúðir und besuchten den dortigen Golfplatz.

www.facebook.com/gffludir/

Wir haben nicht gespielt – wollten uns nur einmal informieren.

Auf jeder Bahn des Platzes gibt es 3 verschiedene Abschläge.

Was mich aber irritiert, sind die Zahlen 51, 48, 45

Ich wollte es wissen und bin in das Vereinshaus. Allerdings lief da gerade ein Turnier

und man bleib mir eine Antwort schuldig.

Vielleicht ist es Euch möglich herauszufinden, was diese 3 Zahlen zu bedeuten haben,

die auf jeder Bahn zu finden sind?

Vielen Dank schon im Voraus.

Viele Grüße

Jörg

Braut = Bahn

Teigur = Tee

Forgjf = Handicap"

-----------------------

Im skandinavischen Raum werden so die Bahnlängen gekennzeichnet. 51 bedeutet dabei 5.100m, 48 4.800m und so weiter, jeweils auf die gesamten 18 Löcher gerechnet, sodass der Spieler anhand der Bahnlänge seine Spielstärke einschätzen kann.
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Eine Frage erreichte uns aus dem Urlaub: Leser Jörg wollte wissen:

Hallo Torben, hallo Thomas!

Bei unserem Islandbesuch im Juli fiel uns folgendes auf.

Wir waren in Flúðir und besuchten den dortigen Golfplatz.

https://www.facebook.com/gffludir/

Wir haben nicht gespielt – wollten uns nur einmal informieren.

Auf jeder Bahn des Platzes gibt es 3 verschiedene Abschläge.

Was mich aber irritiert, sind die Zahlen 51, 48, 45

Ich wollte es wissen und bin in das Vereinshaus. Allerdings lief da gerade ein Turnier

und man bleib mir eine Antwort schuldig.  

Vielleicht ist es Euch möglich herauszufinden, was diese 3 Zahlen zu bedeuten haben,

die auf jeder Bahn zu finden sind?

Vielen Dank schon im Voraus.

Viele Grüße

Jörg

Braut = Bahn

Teigur = Tee

Forgjf = Handicap

-----------------------

Im skandinavischen Raum werden so die Bahnlängen gekennzeichnet. 51 bedeutet dabei 5.100m, 48 4.800m und so weiter, jeweils auf die gesamten 18 Löcher gerechnet, sodass der Spieler anhand der Bahnlänge seine Spielstärke einschätzen kann.Image attachmentImage attachment

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Trägt vielleicht auch dazu bei, dass das "Relikt" von Herren-, Senioren-, Damen- und Jugendabschlägen sich ausschleicht. Warum soll man nicht einfach auf den Abschlag gehen, der für die persönliche Spielstärke der "passende" ist? Und ob die Abschläge dann "gold", "lila" oder "51" heissen ist letztendlich völlig egal... Häufig wird in unserer Gruppe ja von "Golf mit Spass" geschrieben und das Golf nach Regeln in Wettspielen vielen kein Spass macht. Ich (Thomas) finde es viel schwieriger, wenn ich einen Platz von den hinteren Tees mit einer Länge von 6500m spielen soll und schon am Tee weiss, dass ich die Grüns kaum "in regulation" erreichen kann. Da gehe ich dich lieber einen Abschlag nach vorne...

5.100 m = 5,1 km! Und die Länge der Bahn steht ja in m ohnehin daneben... Da kann was nicht stimmen.

Ist mir auch schon in Portugal begegnet.

Und ich dachte, mit welchem Wedge man abschlagen solle ... 😜

6 Tage her

Golf Rules

Ob man als Golfer in einem Busch einen unspielbaren Ball zu beklagen hat, aus dem Bunker nicht herausspielen kann oder aber Erleichterung aus einer Penalty Area sucht – ein mögliches Vorgehen ist das Erleichterungsverfahren „auf der Linie zurück“.

Dabei hat der Spieler die Wahl, auf der Linie Loch – Bezugspunkt beliebig weit zurückzugehen und seinen Ball dann im Erleichterungsbereich zu droppen. Je nach angewandter Regel ist der Erleichterungsbereich eine Schlägerlänge zu den Seiten und nach hinten, nicht näher zum Loch, groß.

Beliebig weit auf der Linie zurück kann dabei aber zu einem folgenschweren Missverständnis führen:

Zwar darf der Spieler beliebig weit zurück gehen, um das Erleichterungsverfahren zu durchlaufen, hat er sich aber einmal entschieden, wie weit, sollte er zumindest die vordere Kante des Erleichterungsbereiches markieren, zum Beispiel, indem er ein Tee in den Boden steckt. Wenn er nämlich den Ball einfach so droppt und er springt nach vorn, näher zum Loch, ist er außerhalb des Erleichterungsbereiches.

So heißt es in den Regeln R17.1d (2) und R19.2 b:

„Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, auf der Bezugslinie und
weiter vom Loch entfernt als der geschätzte Punkt (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

• Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

• Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, gilt der Punkt als Bezugspunkt, der auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch liegt wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte.“

Das hat weitreichende Folgen: Wenn der Ball gespielt wird, nachdem er beim Drop nach vorne sprang oder rollte, spielt der Spieler vom falschen Ort, da nach R14.3 der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt werden muss. Nach R14.7a fällt dann die Grundstrafe, also zwei Strafschläge im Zählspiel – zu dem auch das Zählspiel nach Stableford gehört – oder Lochverlust im Lochspiel an.

Also: Beim Droppen „auf der Linie zurück“ sollte der Bezugspunkt des Erleichterungsbereichs markiert werden, sonst macht es der Ball beim ersten Bodenkontakt. Springt er dann nach vorne und ist außerhalb des Erleichterungsbereichs, muss -vorbehaltlich MPR E12- noch einmal gedroppt werden, damit nicht vom falschen Ort gespielt wird.
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Ob man als Golfer in einem Busch einen unspielbaren Ball zu beklagen hat, aus dem Bunker nicht herausspielen kann oder aber Erleichterung aus einer Penalty Area sucht – ein mögliches Vorgehen ist das Erleichterungsverfahren „auf der Linie zurück“.

Dabei hat der Spieler die Wahl, auf der Linie Loch – Bezugspunkt beliebig weit zurückzugehen und seinen Ball dann im Erleichterungsbereich zu droppen. Je nach angewandter Regel ist der Erleichterungsbereich eine Schlägerlänge zu den Seiten und nach hinten, nicht näher zum Loch, groß.

Beliebig weit auf der Linie zurück kann dabei aber zu einem folgenschweren Missverständnis führen:

Zwar darf der Spieler beliebig weit zurück gehen, um das Erleichterungsverfahren zu durchlaufen, hat er sich aber einmal entschieden, wie weit, sollte er zumindest die vordere Kante des Erleichterungsbereiches markieren, zum Beispiel, indem er ein Tee in den Boden steckt. Wenn er nämlich den Ball einfach so droppt und er springt nach vorn, näher zum Loch, ist er außerhalb des Erleichterungsbereiches.

So heißt es in den Regeln R17.1d (2) und R19.2 b:

„Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, auf der Bezugslinie und
weiter vom Loch entfernt als der geschätzte Punkt (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

• Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

• Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, gilt der Punkt als Bezugspunkt, der auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch liegt wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte.“

Das hat weitreichende Folgen: Wenn der Ball gespielt wird, nachdem er beim Drop nach vorne sprang oder rollte, spielt der Spieler vom falschen Ort, da nach R14.3 der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt werden muss. Nach R14.7a fällt dann die Grundstrafe, also zwei Strafschläge im Zählspiel – zu dem auch das Zählspiel nach Stableford gehört – oder Lochverlust im Lochspiel an.

Also: Beim Droppen „auf der Linie zurück“ sollte der Bezugspunkt des Erleichterungsbereichs markiert werden, sonst macht es der Ball beim ersten Bodenkontakt. Springt er dann nach vorne und ist außerhalb des Erleichterungsbereichs, muss -vorbehaltlich MPR E12- noch einmal gedroppt werden, damit nicht vom falschen Ort gespielt wird.

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Gut zu wissen. Hatte ich so bisher nicht auf dem Schirm. Ist aber klar und einfach wenn man es weiß. Ich bin mir sicher dass ca die Hälfte der gestoppten Bälle in dieser Situation näher zum Loch fallen und viele Amateure dies nicht im Scope haben. Danke für die Aufklärung.

Auf die Gefahr hin, als Erbsenzähler markiert zu werden, aber der Text ist etwas missverständlich. Der Erleichterungsbereich auf der Linie zurück hat immer nur eine Größe von einer Schlägerlänge. Zwei Schlägerlängen gibt es nur nach 19.2, wenn man nicht auf der Linie zurückgeht.

Das gute daran: zweimal gestoppt mit Ball näher zur Fahne, darf der Ball beim dritten Mal hingelegt werden! Oder Torben?

Kann aber durch die Musterplatzregel E12 ausser Kraft gesetzt werden, wie gerade bei der DMM AK16 Mädchen in Münster-Tinnen heute durch die Spielleitung geschehen.

Meine Güte, ist das kompliziert...😞

Heißt trotzdem das ich 5 m nach hinten gehe zum Beispiel, wenn nicht der punkt markiert ist vorher und ich den Bsll dort droppe er 10cm nach vorne rollt ist das spielen vom falschen Ort?

Erlebe immer wieder, dass das Verfahren angewandt wird, wenn das Loch (Fahne) überhaupt nicht gesehen wird, weil verdeckt durch Bäume oder z B. dogleg. Frei nach dem Motto, da hinten ist das Grün 🙄

Schon wieder etwas gelernt! Auf der Linie zurück habe ich nie markiert, nur gedroppt ⛳️

Ist das schon mal passiert, beim Droppen, das der Ball auf de Linie zurück nach „vorn“ gefallen ist? Das glaubt doch keiner.

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7 Tage her

Golf Rules

Der Ball des Spielers kommt auf einem Weg, der als unbewegliches Hemmnis zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen zählt, zur Ruhe. Der Spieler möchte den Ball nicht spielen, statt dessen Erleichterung vom Weg haben. Wie ist das korrekte Vorgehen?

Zunächst ist hier der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung zu suchen, idealerweise, indem man einen Zirkel um das Loch schlägt. Der nächstgelegene Punkt, an dem der Spieler weder in Schwungs, Stand, Balllage oder Raum des beabsichtigten Schwungs vom Weg betroffen ist und der nicht näher zum Loch liegt ist der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung.

Von hier aus kann der Spieler das Erleichterungsverfahren nach R16.1 (hier b) in Anspruch nehmen, indem er - ausgehend vom nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung - innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch seinen Ball droppt.

In den Beispielbildern ist das die Grünseite des Weges, da der Spieler Rechtshänder ist nach links versetzt. Dadurch hatte er eine Lage, die im Vergleich zu vorher ganz in Ordnung war, das muss so aber nicht sein.

Daher: Schaut, bevor Ihr den Ball bewegt, wo Ihr mit Erleichterungsverfahren landet, manchmal ist es besser, den Ball vom Weg zu spielen - zB, wenn die Alternative ein Brennesselstrauch ist. Der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung ist nicht zwingend der beste Punkt der vollständigen Erleichterung.
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Der Ball des Spielers kommt auf einem Weg,  der als unbewegliches Hemmnis zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen zählt, zur Ruhe. Der Spieler möchte den Ball nicht spielen, statt dessen Erleichterung vom Weg haben. Wie ist das korrekte Vorgehen?

Zunächst ist hier der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung zu suchen, idealerweise, indem man einen Zirkel um das Loch schlägt. Der nächstgelegene Punkt, an dem der Spieler weder in Schwungs, Stand, Balllage oder Raum des beabsichtigten Schwungs vom Weg betroffen ist und der nicht näher zum Loch liegt ist der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung.

Von hier aus kann der Spieler das Erleichterungsverfahren nach R16.1 (hier b) in Anspruch nehmen, indem er - ausgehend vom nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung - innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch seinen Ball droppt.

In den Beispielbildern ist das die Grünseite des Weges, da der Spieler Rechtshänder ist nach links versetzt. Dadurch hatte er eine Lage, die im Vergleich zu vorher ganz in Ordnung war, das muss so aber nicht sein.

Daher: Schaut, bevor Ihr den Ball bewegt, wo Ihr mit Erleichterungsverfahren landet, manchmal ist es besser, den Ball vom Weg zu spielen - zB, wenn die Alternative ein Brennesselstrauch ist. Der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung ist nicht zwingend der beste  Punkt der vollständigen Erleichterung.Image attachmentImage attachment

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Vielleicht sollte man der Klarheit halber nochmal explizit dazu schreiben "vollständige Erleichterung VON DEM KONKRETEN PROBLEM das Erleichterung erlaubt, in diesem Fall der WEG, und eben NICHT vollständige Erleichterung von ALLEM WAS AN UND NAHE DIESEM ORT STÖRT..." 😄

Bei diesen Situationen habe ich schon oft erlebt das einfach nach dem besten Punkt gesucht wird und das ist oft null und gar nicht da wo es sein sollte.

Suche des nächst nähesten Punktes im freier Stand,freien Schwung ( Bezugspunkt) und dann innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch.Für unsere Schüler der einfachste Satz.

Wonach entscheidet es sich, ob ich rechts oder links vom Weg droppe? Kann ich das entscheiden?

Margit Lebeda

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1 Woche her

Golf Rules

Die Platzvorbereitung - ein wichtiges Thema insbesondere bei den "großen" Wettspielen. Hin und wieder berichten wir ja auch mal aus unserem "Leben" als Referee, um Euch auch einmal zu zeigen, welche Dinge im professionellen Umfeld umgesetzt werden.

Da bei den Profis die Nutzung von Entfernungsmessgeräten nicht erlaubt ist, werden im Vorfeld sogenannte "Yardage Books" erstellt. Hierfür wird jede einzelne Spielbahn vermessen und kartografiert. Die Entfernungen von einem Punkt auf dem Tee zu definierten, temp. gesprühten Punkten bzw. Sprinklerdeckeln auf dem Fairway und wiederum von dort zum T-Punkt vor dem Grün (hierzu hatten wir schon einmal einen Bericht) werden dokumentiert. Zudem werden für das Fairway Höhendifferenzen, Breiten der Landebereiche, Auslaufzonen, Carry-Entfernungen für bestimmte Drivebereiche, Hindernisse (Beginn und Ende), Ausgrenzen, ... aufgeführt.

Speziell für das Grün gibt es dann eine weitere Grafik, in der ein Raster über das Grün gelegt wird und die topografischen Besonderheiten noch einmal optisch dargestellt werden. Der Spieler erhält somit eine Übersicht, an welchen Stellen sich auf dem Grün Plateaus bzw. Gefälle befinden.

In Summe ist das Yardage Book mit den üblich bekannten "Birdie-Büchlein" überhaupt nicht vergleichbar sondern stattdessen ein ziemlich komplexes Werk, welches aber durch die farblichen Markierungen nur eine begrenzte Haltbarkeit hat... (tk)
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Die Platzvorbereitung - ein wichtiges Thema insbesondere bei den großen Wettspielen. Hin und wieder berichten wir ja auch mal aus unserem Leben als Referee, um Euch auch einmal zu zeigen, welche Dinge im professionellen Umfeld umgesetzt werden.

Da bei den Profis die Nutzung von Entfernungsmessgeräten nicht erlaubt ist, werden im Vorfeld sogenannte Yardage Books erstellt. Hierfür wird jede einzelne Spielbahn vermessen und kartografiert. Die Entfernungen von einem Punkt auf dem Tee zu definierten, temp. gesprühten Punkten bzw. Sprinklerdeckeln auf dem Fairway und wiederum von dort zum T-Punkt vor dem Grün (hierzu hatten wir schon einmal einen Bericht) werden dokumentiert. Zudem werden für das Fairway Höhendifferenzen, Breiten der Landebereiche, Auslaufzonen, Carry-Entfernungen für bestimmte Drivebereiche, Hindernisse (Beginn und Ende), Ausgrenzen, ... aufgeführt. 

Speziell für das Grün gibt es dann eine weitere Grafik, in der ein Raster über das Grün gelegt wird und die topografischen Besonderheiten noch einmal optisch dargestellt werden. Der Spieler erhält somit eine Übersicht, an welchen Stellen sich auf dem Grün Plateaus bzw. Gefälle befinden.

In Summe ist das Yardage Book mit den üblich bekannten Birdie-Büchlein überhaupt nicht vergleichbar sondern stattdessen ein ziemlich komplexes Werk, welches aber durch die farblichen Markierungen nur eine begrenzte Haltbarkeit hat... (tk)

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Wenn dies alles festgehalten wird, warum dürfen dann Uhren oder Entfernungsmesser nicht verwendet werden, die dann auch Höhenunterschiede anzeigen? Diese Frage gilt ebenso für Amateure...

Warum sind Entfernungsmesser bei den Profis verboten? Wäre ja wenn es erlaubt wäre deutlich weniger Aufwand 😉

👍

1 Woche her

Golf Rules

Schraube locker? Kommt sogar schon mal auf dem Golfplatz vor - aber was dann?

Unser Leser Ulf war bei den Porsche European Open lve dabei und schickte und diese Bilder vom Spieler, der bei dem Referee nachfragte, ob denn die lockere Schraube wieder befestigt werden dürfe.

Regel R4.1a(2) beschäftigt sich mit der Benutzung oder Instandsetzung eines während der Runde beschädigten Schlägers. Und ja, das "Instandsetzen" des Schlägers in den ursprünglichen Zustand ist völlig regelkonform.

In der Interpretation 4.1a(2)/1 "Bedeutung von Instandsetzen" wird dazu sogar noch einmal näher Bezug genommen, dass damit folgendes eingeschlossen ist: Befestigen von Schlägern mit verstellbarem Mechanismus, der sich während der Runde gelockert hat, die Einstellung des Schlägers darf dabei aber nicht verändert werden.

Und um eine ggf. sich aufdrängende Frage gleich mit zu beantworten - das Verstellen eines solchen Mechanismus während der Runde war und ist weiterhin verboten (s. R4.1a(3). (tk)
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Schraube locker? Kommt sogar schon mal auf dem Golfplatz vor - aber was dann?

Unser Leser Ulf war bei den Porsche European Open lve dabei und schickte und diese Bilder vom Spieler, der bei dem Referee nachfragte, ob denn die lockere Schraube wieder befestigt werden dürfe.

Regel R4.1a(2) beschäftigt sich mit der Benutzung oder Instandsetzung eines während der Runde beschädigten Schlägers. Und ja, das Instandsetzen des Schlägers in den ursprünglichen Zustand ist völlig regelkonform. 

In der Interpretation 4.1a(2)/1 Bedeutung von Instandsetzen wird dazu sogar noch einmal näher Bezug genommen, dass damit folgendes eingeschlossen ist: Befestigen von Schlägern mit verstellbarem Mechanismus, der sich während der Runde gelockert hat, die Einstellung des Schlägers darf dabei aber nicht verändert werden. 

Und um eine ggf. sich aufdrängende Frage gleich mit zu beantworten - das Verstellen eines solchen Mechanismus während der Runde war und ist weiterhin verboten (s. R4.1a(3). (tk)Image attachment

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Das Foto ist wegen des Gegenlichts nicht besonders gut, aber die Platzrichterin sieht aus wie die ebenso nette wie geschätzte Kollegin Gaia Zonchello.

Guten Morgen! Bedeutet das also, dass ich z.B. bei einem Driver nicht einen verstellbaren Loft nutzen darf? Interessant, denn ich dürfte ja auch z.B. bei jedem Loch einen anderen Ball (auch mit anderen Eigenschaften) spielen. Wenn ich da nichts falsch verstanden habe 🙂

1 Woche her

Golf Rules

Heute kommen wir zu einer Frage von Günther:

"Ein Ball lag im seichten Wasser der Penalty Area. Offenbar (laut Mitspieler) wollte der Spieler den Ball aus dem Wasser weiter schlagen. Beim Einnehmen des Standes (bevor der Ball angesprochen wurde) bewegte sich der Ball aber durch die Bodenbewegung des Spielers in tieferes Wasser. Der Spieler entschied sich dann, laut Regel der Penalty Area, mit einem Steafschlag Richtung Fahne-Ball zurück zu gehen und trocken weiter zu spielen. Der Mitspieler fragte die Spielleitung, ob der Spieler nicht 2 Strafschläge bekäme, da er zuerst den Ball bewegt hatte als er den Stand einnahm und es offensichtlich war, dass er zuerst aus dem Wasser spielen wollte und seine Entscheidung, den Drop ausserhalb zu nehmen, erst nach der Bewegung des Balles, die er selbst beim Einnehmen des Standes veranlasst hatte, gefallen war. Wie ist das Ruling? Ist eine vom Spieler verursachte Bewegung des Balles innerhalb der Penalty Area straflos, wenn der Spieler danach einen Strafschlag nimmt und ausserhalb der Penalty Area droppt??
Vielen Dank für eure Meinung dazu. Ich meinte, er müsste hier insgesamt 2 Strafschläge bekommen (1+1), sicher bin ich mir dabei aber nicht.

Es handelte sich dabei um ein Lochwettspiel (Club MS Matchplay) wobei es beim Ruling dieses Vorfalls aber unerheblich ist ob Matchplay oder Zählwettspiel. Sollte ja dasselbe sein. Das Loch wurde geteilt da die Spieler im Zweifel nur 1 Strafschlag für diese Spielsituation vereinbarten. Für künftige Fälle bzw den nächsten Regelabend im Club, wo diese Frage jetzt sicher auftritt, würde mich eure Meinung aber sehr interessieren. Danke!

PS: ist es bei diesem ruling relevant, wenn der Spieler behauptet, er hätte nur nachsehen wollen, ob er von dort überhaupt spielen kann, als sich der ball plötzlich zu bewegen begann, bzw. ist das egal, sobald sich der ball im wasser durch die aktionen des Spielers (wasserbewegung oder untergrundbewegung auf grund des standeinnehmens) bewegte? Der mitspieler behauptete eindeutig, dass es nicht so war, dass der spieler den ball nur aus dem wasser holen wollte, sondern er eindeutug mit dem schläger in der hand Stand bezogen hat bevor sich der ball bewegte. Wäre hier die Absicht der Aktion des spielers, die die Ballbewegung ursächlich verursachte, im ruling zu berücksichtugen?"
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Also: Zunächst ist festzustellen, dass der Gegner beim oben genannten Regelverstoß Beanstandung erhoben hat, was ja einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Loch- und Zählspiel ausmacht.

Dann stellt sich die Frage, was die Bewegung des Balls ausgemacht hat. Waren es Naturkräfte, hier also das Wasser ohne Einfluss des Spielers, ist das straflos under Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden, was auch einschließt, das Erleichterungsverfahren nach R17 anzuwenden.

War es der Spieler und das ist hier überwiegend wahrscheinlich, gilt R9.4b, es fällt ein Strafschlag an und der Ball muss zurück gelegt werden. Aber auch dann kann der Spieler noch von seiner Absicht den Ball zu spielen wie er liegt zurücktreten und das Erleichterungsverfahren nach R17 durchlaufen - für einen weiteren Strafschlag.

Habt Ihr Fragen zu den Regeln? Immer her damit an: fragen@golf-rules.com
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Heute kommen wir zu einer Frage von Günther:

Ein Ball lag im seichten Wasser der Penalty Area. Offenbar (laut Mitspieler) wollte der Spieler den Ball aus dem Wasser weiter schlagen. Beim Einnehmen des Standes (bevor der Ball angesprochen wurde) bewegte sich der Ball aber durch die Bodenbewegung des Spielers in tieferes Wasser. Der Spieler entschied sich dann, laut Regel der Penalty Area, mit einem Steafschlag Richtung Fahne-Ball zurück zu gehen und trocken weiter zu spielen. Der Mitspieler fragte die Spielleitung, ob der Spieler nicht 2 Strafschläge bekäme, da er zuerst den Ball bewegt hatte als er den Stand einnahm und es offensichtlich war, dass er zuerst aus dem Wasser spielen wollte und seine Entscheidung, den Drop ausserhalb zu nehmen, erst nach der Bewegung des Balles, die er selbst beim Einnehmen des Standes veranlasst hatte, gefallen war. Wie ist das Ruling? Ist eine vom Spieler verursachte Bewegung des Balles innerhalb der Penalty Area straflos, wenn der Spieler danach einen Strafschlag nimmt und ausserhalb der Penalty Area droppt??
Vielen Dank für eure Meinung dazu. Ich meinte, er müsste hier insgesamt 2 Strafschläge bekommen (1+1), sicher bin ich mir dabei aber nicht.

Es handelte sich dabei um ein Lochwettspiel (Club MS Matchplay) wobei es beim Ruling dieses Vorfalls aber unerheblich ist ob Matchplay oder Zählwettspiel. Sollte ja dasselbe sein. Das Loch wurde geteilt da die Spieler im Zweifel nur 1 Strafschlag für diese Spielsituation  vereinbarten. Für künftige Fälle bzw den nächsten Regelabend im Club, wo diese Frage jetzt sicher auftritt, würde mich eure Meinung aber sehr interessieren. Danke!

PS: ist es bei diesem ruling relevant, wenn der Spieler behauptet, er hätte nur nachsehen wollen, ob er von dort überhaupt spielen kann, als sich der ball plötzlich zu bewegen begann, bzw. ist das egal,  sobald sich der ball im wasser durch die aktionen des Spielers (wasserbewegung oder untergrundbewegung auf grund des standeinnehmens)  bewegte? Der mitspieler behauptete eindeutig, dass es nicht so war, dass der spieler den ball nur aus dem wasser holen wollte, sondern er eindeutug mit dem schläger in der hand Stand bezogen hat bevor sich der ball bewegte. Wäre  hier die Absicht der Aktion des spielers, die die Ballbewegung ursächlich verursachte, im ruling zu berücksichtugen?
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Also: Zunächst ist festzustellen, dass der Gegner beim oben genannten Regelverstoß Beanstandung erhoben hat, was ja einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Loch- und Zählspiel ausmacht.

Dann stellt sich die Frage, was die Bewegung des Balls ausgemacht hat. Waren es Naturkräfte, hier also das Wasser ohne Einfluss des Spielers, ist das straflos under Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden, was auch einschließt, das Erleichterungsverfahren nach R17 anzuwenden.

War es der Spieler und das ist hier überwiegend wahrscheinlich, gilt R9.4b, es fällt ein Strafschlag an und der Ball muss zurück gelegt werden. Aber auch dann kann der Spieler noch von seiner Absicht den Ball zu spielen wie er liegt zurücktreten und das Erleichterungsverfahren nach R17 durchlaufen - für einen weiteren Strafschlag.

Habt Ihr Fragen zu den Regeln? Immer her damit an: fragen@golf-rules.com

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Mir ist noch nicht ganz klar, ab welchem Moment der Spieler und nicht die Natur für die Bewegung des Balles verantwortlich ist. Im Beitrag heißt es, dass die durch das Einnehmen des Standes bedingte Bewegung des Bodens ursächlich für die Bewegung des Balles war.

Auf der Runde ist man Gegner und es wird gezockt. Sportsgeist zeigt sich vor allem dadurch, dass man auf der Runde nach Regel spielt, versucht zu gewinnen (sofern ein Wettbewerb), auch gegen den besten Freund und danach trotzdem noch gemütlich ein Bier miteinander trinken kann. Aber das muss ja jeder für sich selbst wissen. 🙄

Generell würde ich mit so einem Mitspieler gar nicht mehr auf die Runde gehen. Ja, Regeln sind da, um das Spiel ordentlich und geREGELt ablaufen zu lassen. Aber am langen Ende sind es -idealerweise - halbwegs intelligente, symphatische Menschen, die unseren Sport ausüben. Für die sollte so ein langer Post unnötig sein.

Lochspiel ist leider im weitesten Sinne ein Hassspiel,schon der Gedanke das mit meinem besten Freund zu spielen und ihm die Pest an den Hals zu wünschen wäre für mich fatal...😉

Ist die Grundstrafe im Lochspiel nicht Lochverlust? Grundstrafe (Lochverlust im Lochspiel, zwei Strafschläge im Zählspiel). Diese Strafe gilt für einen Verstoß gegen die meisten Regeln, bei denen der mögliche Vorteil größer ist als der, bei dem nur ein Strafschlag verhängt wird. Wenn ich aus einem Wasser schlage, dann ist doch das zu erwartende Ergebnis deutlich schlechter, als wenn ich mit Strafschlag vom FW weiterspiele, oder etwa nicht?

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2 Wochen her

Golf Rules

Der Ball kommt im Vorgrün auf und rollt ein Stück zurück. Der nächste Schlag zur Fahne führt dann unweigerlich über die Pitchmarke. Darf diese denn vor dem Schlag beseitigt werden?

Nein, hier hilft ein Blick in Regel 8.1 "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen":

Um den Grundsatz „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“ zu unterstützen, schränkt diese Regel die Möglichkeiten eines Spielers ein, folgende geschützte „Bedingungen die den Schlag beeinflussen“ (überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes) für seinen nächsten Schlag zu verbessern:
- Die Lage des ruhenden Balls,
- den Raum seines beabsichtigten Stands,
- den Raum seines beabsichtigten Schwungs,
- seine Spiellinie und
- den Erleichterungsbereich, in dem er einen Ball droppen oder hinlegen wird.

Der Spieler keine der folgenden Handlungen vornehmen, sofern sie die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessern:
(1) Bewegen, Biegen oder Brechen eines
- wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstands oder - unbeweglichen Hemmnisses, Bestandteils des Platzes, einer Ausmarkierung oder
- einer Abschlagmarkierung für den Abschlag, wenn ein Ball von diesem Abschlag gespielt wird.
(2) Bewegen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses an eine bestimmte Stelle (zum Beispiel, um einen Stand zu bauen oder die Spiellinie zu verbessern).
(3) Verändern der Bodenoberfläche, einschließlich durch
- Zurücklegen von Divots in ein Divotloch,
- Entfernen oder Niederdrücken von Divots, die bereits zurückgelegt wurden oder anderer bereits verlegter Rasensoden oder
- indem Löcher, Vertiefungen oder Bodenunebenheiten geschaffen oder beseitigt werden.
(4) Entfernen oder Niederdrücken von Sand oder losem Erdreich.
(5) Entfernen von Tau, Reif oder Wasser (tk)
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Der Ball kommt im Vorgrün auf und rollt ein Stück zurück. Der nächste Schlag zur Fahne führt dann unweigerlich über die Pitchmarke. Darf diese denn vor dem Schlag beseitigt werden?

Nein, hier hilft ein Blick in Regel 8.1 Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen:

Um den Grundsatz „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“ zu unterstützen, schränkt diese Regel die Möglichkeiten eines Spielers ein, folgende geschützte „Bedingungen die den Schlag beeinflussen“ (überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes) für seinen nächsten Schlag zu verbessern:
- Die Lage des ruhenden Balls,
- den Raum seines beabsichtigten Stands,
- den Raum seines beabsichtigten Schwungs,
- seine Spiellinie und 
- den Erleichterungsbereich, in dem er einen Ball droppen oder hinlegen wird. 

Der Spieler keine der folgenden Handlungen vornehmen, sofern sie die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessern:
(1) Bewegen, Biegen oder Brechen eines
- wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstands oder  - unbeweglichen Hemmnisses, Bestandteils des Platzes, einer Ausmarkierung oder
- einer Abschlagmarkierung für den Abschlag, wenn ein Ball von diesem Abschlag gespielt wird. 
(2) Bewegen eines losen hinderlichen Naturstoffs oder eines beweglichen Hemmnisses an eine bestimmte Stelle (zum Beispiel, um einen Stand zu bauen oder die Spiellinie zu verbessern).
(3) Verändern der Bodenoberfläche, einschließlich durch 
- Zurücklegen von Divots in ein Divotloch,  
- Entfernen oder Niederdrücken von Divots, die bereits zurückgelegt wurden oder anderer bereits verlegter Rasensoden oder 
- indem Löcher, Vertiefungen oder Bodenunebenheiten geschaffen oder beseitigt werden. 
(4) Entfernen oder Niederdrücken von Sand oder losem Erdreich. 
(5) Entfernen von Tau, Reif oder Wasser (tk)

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Moin, Folgende Situation: Der Ball eines Rechtshänders kommt knapp rechts neben einem Busch zur Ruhe. Beim Einnehmen der Standposition werdender Äste des Busches mit dem Körper verdrängt. Ist das Regelkonform?

Einfach mal am Regelabend teilnehmen ⛳️

Gabriele Kopetzky

Nur zur Klarstellung: Wäre das Einschlagloch auf dem Grün, dürfte es jedoch straffrei ausgebessert werden, auch wenn der Ball wieder zurückgerollt ist und außerhalb des Grüns liegt

Man darf keinen losen hinderlichen Naturstoff bewegen??? 😳

Dann würde ich fast behaupten, dass wir Amateure diese Regel am häufigsten brechen. Nur - wenn man das gelesen hat - dann ab jetzt nicht mehr unwissentlich (wie es mir und anderen wahrscheinlich ergangen ist).

Man muss ja nicht aus dem Vorgrün putten

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2 Wochen her

Golf Rules

Wieder einmal gab es bei der European Tour etwas "Nachhilfe" von einem der bekanntesten Referees John Paramor - dieses Mal für Paul Casey (und dem Moderator der Berichterstattung). Was war passiert?

Casey puttet und der Ball rollt über einen kleinen Käfer, der sich auf dem Grün in der Puttlinie von Casey befindet. Paramor geht in den Scoring-Bereich und fragt Casey, ob er gesehen hat oder man ihn darauf aufmerksam gemacht hat, dass sein Ball über einen Käfer gerollt ist. Dieser verneint - und alles ist gut...

Was aber wäre gewesen, wenn Casey gewusst hätte (es bekannt oder so gut wie sicher gewesen wäre), dass dieses passiert ist? Lt. Regel R11.1 "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss" ist dieses straflos und der Ball muss gespielt werden, wie dieser liegt - es gibt jedoch zwei Ausnahmen:

Ausnahme 2 – Auf dem Grün gespielter Ball trifft versehentlich eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis (einschließlich einen anderen sich bewegenden Ball) auf dem Grün: Der Schlag zählt nicht, der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2.

Und die Definition "Tier" definiert dieses als: Jedes lebende Wesen des Tierreiches (außer Menschen), einschließlich Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Wirbellose (zum Beispiel Würmer, Insekten, Spinnen und Krustentiere).

Insofern - hätte Casey diesen Umstand gewusst, so hätte er den Schlag wiederholen müssen.

Wie gut, dass unsere Leser von Golf-Rules hier aber auch auskunftsfähig gewesen wären, denn über diesen Regelfall haben wir zu Beginn des Jahres ja schon einmal einen Beitrag gemacht... (tk)
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Dieses Thema ist heute auch in anderen sozialen Netzwerken in der Diskussion - vielleicht deshalb noch einmal zur Klarstellung: es geht darum, dass der Ball u.a. von einem äußeren Einfluss beim Spiel von Grün abgelenkt oder aufgehalten wird. Und nach den Regeln sind diese "äußeren Einflüsse" Personen oder Tiere - wobei bei den letzteren die Grösse nicht definiert ist. So würde bei einem Hund, Vogel ggf. ein Spieler sagen, dass sei unfair. Zur Vereinheitlichung hat man jetzt aber "alle" Tiere zusammengefasst, welches dann auch in voller Artenvielfalt Auswirkung auf die Regeln haben kann...

Das habe ich noch nie gehört😱. Vielen Dank für die Nachhilfestunde 👍🏻

Man kanns auch übertreiben🙈😁

Was ist außerhalb des grüns, gilt da das gleiche. Ich habe neulich einen Vogel in der Luft leicht gestreift. Mein Ball landete noch auf dem grün und ich habe normal weiter gespielt. ( zum biride wohlgemerkt 😅)

Moment ... "Ball trifft versehentlich ... Schlag zählt nicht und muss (wiederholt werden)". Muss er nur wiederholt werden, wenn man sich des Käfers bewusst ist, aber nicht, wenn man ihn nicht wahrgenommen hat? Und gilt da nur die eigene Wahrnehmung? Wenn mein Ball also dank eines Käfers ins Loch hoppst, alle haben es gesehen, ich sage aber, "och, habe ich gar nicht bemerkt", gilt der Schlag?

Golf Rules - hat sich diese Regel geändert? Denn meines Wissens nach hatten bisher Würmer und Insekten entgegen aller anderer Tiere den Rang eines "nicht zum Spiel gehörigen" Gegenstandes und somit war ein "Treffer" unerheblich - egal ob der Ball durch die Berührung ins Loch ging oder dadurch eben einmal nicht...

Man könnte ja wieder ein paar mehr regeln dazunehmen, damit „das Spiel einfacher machen“ zurückgenommen werden kann.

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2 Wochen her

Golf Rules

Lose hinderliche Naturstoffe im Bunker - dank der 2019er Regeln kein Problem: ... MehrWeniger

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2 Wochen her

Golf Rules

Noch eine Rückmeldung von den Clubmeisterschaften vom Wochenende (Danke Harald Nischan für die Einsendung) – ein Spieler verzieht seinen Abschlag nach links und der Ball landet in einem, mit Blumen angelegten Beet.

„Ist doch klar, da bekommt der Spieler straflose Erleichterung…“ war die erste Einschätzung.

Sicher?

Zunächst einmal handelt es sich bei diesem Bereich schlicht und einfaches um „Gelände“ – demzufolge ist der Ball zu spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist. Geht das nicht, so kann der Spieler den Ball lediglich für „unspielbar“ erklären und nach R19.2 „Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball im Gelände oder auf dem Grün“ verfahren: entweder mit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a), Erleichterung „auf der Linie zurück“ Fahne / Ball (R19.2b) oder seitliche Erleichterung innerhalb von zwei Schlägerlängen (R19.2c) den Ball unter Strafe außerhalb des Beetes droppen.

Möchte aber die Spielleitung diesen Bereich vor dem Spiel schützen, so muss dieser Bereich entsprechend gekennzeichnet / definiert werden. Dabei ist zu überlegen, ob es sich um „ungewöhnliche Platzverhältnisse“ oder sogar zusätzlich um eine „Spielverbotszone“ handeln soll. Nur in diesem Fall erhält der Spieler straflose Erleichterung. Ein entsprechender Hinweis sollte zudem in den Platzregeln aufgenommen werden, um den Sachverhalt unmissverständlich zu kommunizieren… (tk)
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Noch eine Rückmeldung von den Clubmeisterschaften vom Wochenende (Danke Harald Nischan für die Einsendung) – ein Spieler verzieht seinen Abschlag nach links und der Ball landet in einem, mit Blumen angelegten Beet.

„Ist doch klar, da bekommt der Spieler straflose Erleichterung…“ war die erste Einschätzung.

Sicher?

Zunächst einmal handelt es sich bei diesem Bereich schlicht und einfaches um „Gelände“ – demzufolge ist der Ball zu spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist. Geht das nicht, so kann der Spieler den Ball lediglich für „unspielbar“ erklären und nach R19.2 „Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball im Gelände oder auf dem Grün“ verfahren: entweder mit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a), Erleichterung „auf der Linie zurück“ Fahne / Ball (R19.2b) oder seitliche Erleichterung innerhalb von zwei Schlägerlängen (R19.2c) den Ball unter Strafe außerhalb des Beetes droppen.

Möchte aber die Spielleitung diesen Bereich vor dem Spiel schützen, so muss dieser Bereich entsprechend gekennzeichnet / definiert werden. Dabei ist zu überlegen, ob es sich um „ungewöhnliche Platzverhältnisse“ oder sogar zusätzlich um eine „Spielverbotszone“ handeln soll. Nur in diesem Fall erhält der Spieler straflose Erleichterung. Ein entsprechender Hinweis sollte zudem in den Platzregeln aufgenommen werden, um den Sachverhalt unmissverständlich zu kommunizieren… (tk)

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Moin, danke für den Beitrag! Wenn ich das richtig sehe, dann ist die Einfassung des Beetes aus Granitsteinen. Diese ist künstlich angelegt. Das wäre dann doch ein unbewegliches Hemmnis, für das man, wenn es Stand oder Schwung beeinträchtigte, straflose Erleichterung in Anspruch nehmen darf?

2 Wochen her

Golf Rules

Die Clubmeisterschaften 2019 sind passé – und wieder einmal gibt es den einen oder anderen Regelfall, bei dem sich eine nähere Betrachtung lohnt.

Ein Spieler schlägt den Ball in die seitlichen Zweige einer Weide an einer Penalty Area (Bachlauf), der Landebereich des Balles ist vom Abschlag nicht einsehbar. Manchmal steht rechts und links des Bachlaufs höheres Gras, in dem der Ball ggf. auch verloren sein könnte, weshalb sich der Spieler entschließt einen prov. Ball zu spielen. Dieser fliegt in die exakt selbe Richtung und kommt allerdings viel kürzer ebenfalls in der selben Penalty Area zu Ruhe.

Der Spieler geht nun in den Bereich, in dem der erste Ball die Zweige der Weide berührt hat und sucht dort nach seinem ersten Ball. Er stellt dabei fest, dass die angrenzenden Bereiche neben der Penalty Area extra für die Clubmeisterschaften kurzgemäht wurden – findet den Ball aber weder in der Penalty Area noch in dem kurz gemähten Bereich rechts oder links der Penalty Area trotzdem nicht. Aus Sicht des Spielers ist es somit „so gut wie sicher“, dass der Ball nur in der Penalty Area zur Ruhe gekommen sein kann.

Er geht zurück und droppt einen anderen Ball vor der Penalty Area nach R17.1d(2) „Erleichterung auf der Linie zurück“ und spielt diesen.

Soweit so gut? Hat der Spieler alles richtig gemacht?

Zunächst einmal waren die Bedingungen am Abschlag für das Spielen eines prov. Balls nach R18.3a erfüllt, da der Ball sowohl in der PA als auch außerhalb verloren sein könnte. Als der Spieler dann im Landebereich allerdings feststellte, dass der Ball nur in der PA verloren sein konnte („bekannt“ war es nicht, da der Ball nicht darin gefunden wurde / allerdings aufgrund der eindeutigen Platzpflege „so gut wie sicher“) greift R18.3c(3) „Wann der provisorische Ball aufzugeben ist“:

[…] Wenn der ursprüngliche Ball in einer Penalty Area gefunden wird oder es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in einer Penalty Area ist. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball entweder spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen. […]

Da das Spielen des ursprünglichen Balls nicht geht konnte der Spieler demzufolge nur Erleichterung mit Strafschlag nach R17.1d nehmen. Alle Schläge mit dem prov. Ball zählten nicht.

Insofern völlig regelkonform gehandelt – sicherheitshalber wurde der Vorfall der Spielleitung gemeldet, welche das Vorgehen bestätigte.

Und wie war es bei Euch? Gab es dort auch interessante Regelfälle? (tk)
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Die Clubmeisterschaften 2019 sind passé – und wieder einmal gibt es den einen oder anderen Regelfall, bei dem sich eine nähere Betrachtung lohnt. 

Ein Spieler schlägt den Ball in die seitlichen Zweige einer Weide an einer Penalty Area (Bachlauf), der Landebereich des Balles ist vom Abschlag nicht einsehbar. Manchmal steht rechts und links des Bachlaufs höheres Gras, in dem der Ball ggf. auch verloren sein könnte, weshalb sich der Spieler entschließt einen prov. Ball zu spielen. Dieser fliegt in die exakt selbe Richtung und kommt allerdings viel kürzer ebenfalls in der selben Penalty Area zu Ruhe. 

Der Spieler geht nun in den Bereich, in dem der erste Ball die Zweige der Weide berührt hat und sucht dort nach seinem ersten Ball. Er stellt dabei fest, dass die angrenzenden Bereiche neben der Penalty Area extra für die Clubmeisterschaften kurzgemäht wurden – findet den Ball aber weder in der Penalty Area noch in dem kurz gemähten Bereich rechts oder links der Penalty Area trotzdem nicht. Aus Sicht des Spielers ist es somit „so gut wie sicher“, dass der Ball nur in der Penalty Area zur Ruhe gekommen sein kann.

Er geht zurück und droppt einen anderen Ball vor der Penalty Area nach R17.1d(2) „Erleichterung auf der Linie zurück“ und spielt diesen.

Soweit so gut? Hat der Spieler alles richtig gemacht?

Zunächst einmal waren die Bedingungen am Abschlag für das Spielen eines prov. Balls nach R18.3a erfüllt, da der Ball sowohl in der PA als auch außerhalb verloren sein könnte. Als der Spieler dann im Landebereich allerdings feststellte, dass der Ball nur in der PA verloren sein konnte („bekannt“ war es nicht, da der Ball nicht darin gefunden wurde / allerdings aufgrund der eindeutigen Platzpflege „so gut wie sicher“) greift R18.3c(3) „Wann der provisorische Ball aufzugeben ist“: 

[…] Wenn der ursprüngliche Ball in einer Penalty Area gefunden wird oder es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass er in einer Penalty Area ist. Der Spieler muss den ursprünglichen Ball entweder spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d in Anspruch nehmen. […]

Da das Spielen des ursprünglichen Balls nicht geht konnte der Spieler demzufolge nur Erleichterung mit Strafschlag nach R17.1d nehmen. Alle Schläge mit dem prov. Ball zählten nicht.

Insofern völlig regelkonform gehandelt – sicherheitshalber wurde der Vorfall der Spielleitung gemeldet, welche das Vorgehen bestätigte. 

Und wie war es bei Euch? Gab es dort auch interessante Regelfälle? (tk)

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Spieler macht bei der Clubmeisterschaft wegen langer Wartezeit Chippübungen mit Ball auf dem Abschlag... Da noch 1 Flight vor uns ist Erlaubt?

Ball wird über eine Kuppe talabwärts gesliced, wo man den Ball als Spieler nicht landen sehen kann. Der Mitspieler auf dem Aussichtsturm sagt nach dem Abschlag mit aller Entschiedenheit: "Ball liegt!" Die Spielergruppe kommt in die vermeintliche Landezone, die aus Hard Rough und seitlicher PA (Graben, Wasserlauf) besteht und sie finden keinen Ball. Der Zähler des Spielers sagt, dass der Ball so viel Slice hatte, dass er im Wasser/Graben liegen muss. Spieler hat zwar ein mulmiges Gefühl , ob das regelkonform ist (denn wer will das bei so viel hohem Rough mit Sicherheit sagen?) und stampft nicht wieder zum Abschlag zurück, sondern nimmt Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch. Hätte er zurückgehen müssen zum Abschlag? Wahrscheinlich schon, oder?

Die Teiche sind ausgetrocknet und mit allerlei Ballmeterial übersäht. Der Spieler spielt in den als Penaltyarea markierten Bereich und findet seinen Ball. Er entschliesst sich den Ball zu spielen. Da ihn mehrere alte Bälle im Schlag behindern beruft er sich darauf, dass es sich um künstliche Gegenstände handelt und entfernt diese. Wurde so von der Spielleitung bestätigt. Richtig?

2 Wochen her

Golf Rules

In diesem Beispiel kennzeichnet der Pfosten (und die Linie) eine Penalty Area, die auch gleichzeitig eine Spielverbotszone ist. Es gibt aber auch durchaus Spielverbotszonen, die sich im Gelände / auf dem Grün (z.B. bei Neueinsaaten) oder im Bunker befinden.

Das Vorgehen bei einer Beeinträchtigung ist in R16.1f "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden" bzw. Regel 17.1e "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden" beschrieben - letztendlich geht es darum diesen speziellen Teil des Platzes vor dem Spiel durch den Golfer zu schonen.

- Liegt der Ball des Spielers innerhalb einer Spielverbotszone in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen, im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün darf dieser nicht gespielt werden. Es gilt:
• Spielverbotszone im Gelände. Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.
• Spielverbotszone im Bunker. Der Spieler muss straflose Erleichterung oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 16.1c(1) oder (2) in Anspruch nehmen.
• Spielverbotszone auf dem Grün. Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen.

- Liegt der Ball in einer Spielverbotszone in einer Penalty Area liegt, so muss der Spieler Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d oder 17.2 in Anspruch nehmen (quasi nach der "normalen" Erleichterungsverfahren für einen Ball in der Penalty Area)

- Wenn der Ball eines Spielers außerhalb einer Spielverbotszone im Gelände, im Bunker oder auf dem Grün liegt, aber eine Spielverbotszone (gleich, ob in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder in einer Penalty Area) beeinträchtigt den Bereich des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler entweder
• wenn erlaubt, straflose Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt oder
• den Ball für unspielbar halten und Erleichterung nach Regel 19 in Anspruch nehmen. (tk)
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In diesem Beispiel kennzeichnet der Pfosten (und die Linie) eine Penalty Area, die auch gleichzeitig eine Spielverbotszone ist. Es gibt aber auch durchaus Spielverbotszonen, die sich im Gelände / auf dem Grün (z.B. bei Neueinsaaten) oder im Bunker befinden. 

Das Vorgehen bei einer Beeinträchtigung ist in R16.1f Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden bzw. Regel 17.1e Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden beschrieben - letztendlich geht es darum diesen speziellen Teil des Platzes vor dem Spiel durch den Golfer zu schonen.

- Liegt der Ball des Spielers innerhalb einer Spielverbotszone in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen, im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün darf dieser nicht gespielt werden. Es gilt:
• Spielverbotszone im Gelände. Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.
• Spielverbotszone im Bunker. Der Spieler muss straflose Erleichterung oder Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 16.1c(1) oder (2) in Anspruch nehmen.
• Spielverbotszone auf dem Grün. Der Spieler muss straflose Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen. 

- Liegt der Ball in einer Spielverbotszone in einer Penalty Area liegt, so muss der Spieler Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d oder 17.2 in Anspruch nehmen (quasi nach der normalen Erleichterungsverfahren für einen Ball in der Penalty Area)

- Wenn der Ball eines Spielers außerhalb einer Spielverbotszone im Gelände, im Bunker oder auf dem Grün liegt, aber eine Spielverbotszone (gleich, ob in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder in einer Penalty Area) beeinträchtigt den Bereich des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers, muss der Spieler entweder
• wenn erlaubt, straflose Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt oder 
• den Ball für unspielbar halten und Erleichterung nach Regel 19 in Anspruch nehmen. (tk)

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Die Spielleitung hat ja die Wahl, oftmals gibt es ja die Penalty ja als Herausforderung, eben nicht in diese hineinzuspielen. Ist diese mit Wasser gefüllt, hat der Spieler ja auch nicht die Möglichkeit, dort straffrei herauszuspielen. Es gibt gute Gründe sowohl für blau/grün als auch für rot/grün, finde ich gar nicht so verwirrend ...

Bei uns werden die Biotope so ausgezeichnet. Wenn dort aber der Ball drin liegt, gibt es einen Strafschlag. Warum?

English please

2 Wochen her

Golf Rules

Uns erreichte mal wieder eine Frage per Mail - dieses Mal von Jürgen:

„Hallo, vielen Dank für die Bereitstellung Eurer Seite ! immer wieder Klasse was ich lese und viele Situationen „kennt“ man selbst.
Ich habe folgende Situation, dass zwei Spieler ihre Bälle in die selbe Area spielen und es müssen beide Bälle gesucht werden. Wie lange ist die Suchzeit ?
Je Ball 3 Minuten oder weil beide Bälle in gleichen Area liegen 3 Minuten zusammen. Ich finde im Regelbuch leider nichts, auch nicht unter Regel 20. Habt Ihr eine Idee oder Lösung?“

In der Definition "Verloren/4" ist beschrieben, wie es sich verhält, wenn ein Spieler zwei seiner Bälle in dem seben Berech sucht: hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen. Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Das trifft bei der gestellten Frage aber nicht zu, denn hier suchen zwei Spieler nach zwei Bällen - und zwar jeder nach dem seinen. Insofern bleibt es bei der Suchzeit für jeden Spieler von drei Minuten. Die Suchzeit beginnt nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach dem Ball begonnen haben. (tk)
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Uns erreichte mal wieder eine Frage per Mail - dieses Mal von Jürgen:

„Hallo, vielen Dank für die Bereitstellung Eurer Seite ! immer wieder Klasse was ich lese und viele Situationen „kennt“ man selbst.
Ich habe folgende Situation, dass zwei Spieler ihre Bälle in die selbe Area spielen und es müssen beide Bälle gesucht werden. Wie lange ist die Suchzeit ? 
Je Ball 3 Minuten oder weil beide Bälle in gleichen Area liegen 3 Minuten zusammen. Ich finde im Regelbuch leider nichts, auch nicht unter Regel 20. Habt Ihr eine Idee oder Lösung?“

In der Definition Verloren/4 ist beschrieben, wie es sich verhält, wenn ein Spieler zwei seiner Bälle in dem seben Berech sucht: hat ein Spieler zwei Bälle gespielt (zum Beispiel den Ball im Spiel und einen provisorischen Ball) und sucht er nach beiden, hängt es davon ab, wie nahe die Bälle zusammen liegen, ob dem Spieler zwei getrennte Suchzeiten von drei Minuten zustehen. Liegen die Bälle im selben Bereich, so das zur gleichen Zeit nach ihnen gesucht werden kann, hat der Spieler nur drei Minuten für die Suche nach beiden Bällen zur Verfügung. Liegen die Bälle jedoch in unterschiedlichen Bereichen (zum Beispiel auf gegenüberliegenden Seiten des Fairways), darf der Spieler drei Minuten nach jedem Ball suchen.

Das trifft bei der gestellten Frage aber nicht zu, denn hier suchen zwei Spieler nach zwei Bällen - und zwar jeder nach dem seinen. Insofern bleibt es bei der Suchzeit für jeden Spieler von drei Minuten. Die Suchzeit beginnt nachdem der Spieler oder sein Caddie (oder der Partner des Spielers oder dessen Caddie) die Suche nach dem Ball begonnen haben. (tk)

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Bedeutet aber auch, das wenn beide gleichzeitig mit der Suche beginnen, dass die Gesamtsuchzeit nach drei Minuten vorbei ist, oder?

Wenn beide gleichzeitig suchen, sucht ja jeder seinen Ball (bis zu) 3 Minuten. Dadurch verdoppelt sich ja nicht die Suchzeit. Ein Bus braucht für die Strecke von A nach B 20 Minuten, auch wenn ein Passagier mehr an Bord ist.

Genau, denn wie müsste man sich die Alternative vorstellen:
 A+B, deren Bälle zu suchen sind, vereinbaren “Jetzt suchen wir erstmal den Ball von A, danach den von B”. Finden sie in den ersten 3 Minuten zufällig schon den Ball von B, hat B Glück gehabt. Ansonsten hat B dann anschliessend 3 Minuten Zeit für die Suche nach seinem Ball (der Ball von A gilt inzwischen als verloren), und irgendwie hat dann ja B doch 6 Minuten Zeit gehabt. Klingt nicht ganz fair, oder?

Faktisch kommt die Gruppe aber mehr oder weniger gleichzeitig an der Area an und beide Spieler suchen gleichzeitig nach jeweils ihrem eigenen Ball. Oder hilft erst Spieler A bei B mit und beginnt danach die Suche nach dem eigenen Ball?

3 Wochen her

Golf Rules

(Werbung, da Produktabbildung)

Wer sich schon mal mit der „Hardware“ im Golfsport beschäftigt hat, der wird an den Equipment-Rules der R&A nicht vorbei kommen (in Englisch im Detail nachzulesen unter „https://www.randa.org/en/rules-of-equipment/2019/pages/equipment-rules“). Aus unseren vorherigen Beiträgen wisst Ihr, dass wir schon öfter mal Fragen zu dem ein oder anderen Thema bekommen haben – eine ganz spannende Frage erreichte uns aber von unserem Leser Reinhold Staudigl, der sich mit vielen Dingen „Rund um das Putten“ beschäftigt.

Reinhold hatte den im Bild dargestellten Ballmarker „erfunden“ und fragte uns, ob dieser denn „regelkonform“ wäre. In Regel 10.2b „Andere Hilfe“ heißt es zum Angeben der Spiellinie auf dem Grün, dass der Spieler oder Caddie keinen Gegenstand auf oder außerhalb des Grüns hinlegen darf, um die Spiellinie anzuzeigen. Dies ist selbst dann unzulässig, wenn der Gegenstand vor dem Schlag entfernt wird. Was aber ist mit dem Ballmarker?

Ein Ballmarker ist lt. Definition ein künstlicher Gegenstand, der verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand. Der Ballmarker von Reinhold ist zweifelsfrei künstlich hergestellt – ist es aber ein „kleiner“ Ausrüstungsgegenstand? Und dieser zweigt ja auch die Linie an (so wie die zulässige Linie auf einem Ball)…

Das waren einfach Fragen, die Golf Rules nicht beantworten konnte und so baten wir Reinhold doch einmal direkt bei der R&A nachzufragen. Reinhold hat den Ballmarker offiziell zur Prüfung eingereicht und bekam nach einiger Zeit zunächst einmal eine negative Antwort mit dem Hinweis, dass die Nutzung dieses Ballmarkers ein Verstoß gegen Regel 4.3a „Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung“ wäre.

Reinhold nutzte den offiziell erlaubten Widerspruch und wandte sich daraufhin an das Equipment Standard Committee. In nächsten Committee Meetings Mitte August kam dann der Ballmarker auf die Tagesordnung. Die R&A bestätigte einerseits die Regelwidrigkeit des vorliegenden Ballmarkers und tätigte anderseits die Aussage, dass ein Ballmarker in der dargestellten Form und einer Markierung erlaubt ist, wenn die Größe von 50,8 mm (2 Zoll) nicht überschritten wird.

Da der ursprünglich produzierte Ballmarker von Reinhold jedoch 57 mm lang ist, müssen die bereits genutzten Marker von den Spielern entsprechend gekürzt werden. Den Fertigungsprozess für Neuware hat Reinhold inzwischen an die Maximallänge angepasst; "alte" Ballmarker sind entsprechend zu kürzen.

Eine sehr spannende Geschichte – und lieben Dank an Reinhold, dass er uns an dem Prozess hat teilhaben lassen. Ihr seht, dass sich trotz der neuen Golf- und Equipmentregeln an der ein oder anderen Stelle immer noch Anpassungen / Nachbesserungen notwendig sind und die R&A / USGA dann entsprechend reagieren (müssen).

Und wenn Ihr jetzt in der nächsten Anpassung der Golf- und Equipmentregeln einen Hinweis auf die 2 Zoll lest, dann wisst Ihr, dass dieses etwas mit Reinholds Ballmarker zu tun hat... (tk)
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(Werbung, da Produktabbildung)

Wer sich schon mal mit der „Hardware“ im Golfsport beschäftigt hat, der wird an den Equipment-Rules der R&A nicht vorbei kommen (in Englisch im Detail nachzulesen unter „https://www.randa.org/en/rules-of-equipment/2019/pages/equipment-rules“). Aus unseren vorherigen Beiträgen wisst Ihr, dass wir schon öfter mal Fragen zu dem ein oder anderen Thema bekommen haben – eine ganz spannende Frage erreichte uns aber von unserem Leser Reinhold Staudigl, der sich mit vielen Dingen „Rund um das Putten“ beschäftigt.

Reinhold hatte den im Bild dargestellten Ballmarker „erfunden“ und fragte uns, ob dieser denn „regelkonform“ wäre. In Regel 10.2b „Andere Hilfe“ heißt es zum Angeben der Spiellinie auf dem Grün, dass der Spieler oder Caddie keinen Gegenstand auf oder außerhalb des Grüns hinlegen darf, um die Spiellinie anzuzeigen. Dies ist selbst dann unzulässig, wenn der Gegenstand vor dem Schlag entfernt wird. Was aber ist mit dem Ballmarker?

Ein Ballmarker ist lt. Definition ein künstlicher Gegenstand, der verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand. Der Ballmarker von Reinhold ist zweifelsfrei künstlich hergestellt – ist es aber ein „kleiner“ Ausrüstungsgegenstand? Und dieser zweigt ja auch die Linie an (so wie die zulässige Linie auf einem Ball)…

Das waren einfach Fragen, die Golf Rules nicht beantworten konnte und so baten wir Reinhold doch einmal direkt bei der R&A nachzufragen. Reinhold hat den Ballmarker offiziell zur Prüfung eingereicht und bekam nach einiger Zeit zunächst einmal eine negative Antwort mit dem Hinweis, dass die Nutzung dieses Ballmarkers ein Verstoß gegen Regel 4.3a „Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung“ wäre. 

Reinhold nutzte den offiziell erlaubten Widerspruch und wandte sich daraufhin an das Equipment Standard Committee. In nächsten Committee Meetings Mitte August kam dann der Ballmarker auf die Tagesordnung. Die R&A bestätigte einerseits die Regelwidrigkeit des vorliegenden Ballmarkers und tätigte anderseits die Aussage, dass ein Ballmarker in der dargestellten Form und einer Markierung erlaubt ist, wenn die Größe von 50,8 mm (2 Zoll) nicht überschritten wird.

Da der ursprünglich produzierte Ballmarker von Reinhold jedoch 57 mm lang ist, müssen die bereits genutzten Marker von den Spielern entsprechend gekürzt werden. Den Fertigungsprozess für Neuware hat Reinhold inzwischen an die Maximallänge angepasst; alte Ballmarker sind entsprechend zu kürzen.

Eine sehr spannende Geschichte – und lieben Dank an Reinhold, dass er uns an dem Prozess hat teilhaben lassen. Ihr seht, dass sich trotz der neuen Golf- und Equipmentregeln an der ein oder anderen Stelle immer noch Anpassungen / Nachbesserungen notwendig sind und die R&A / USGA dann entsprechend reagieren (müssen).

Und wenn Ihr jetzt in der nächsten Anpassung der Golf- und Equipmentregeln einen Hinweis auf die 2 Zoll lest, dann wisst Ihr, dass dieses etwas mit Reinholds Ballmarker zu tun hat... (tk)

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Und wie ist es mit der Dicke des Ballmarkers. Es gibt solche, die nehmen einen Casinochip, und über diese zu spielen lenkt den Ball doch sehr ab (wenn das dann trotz versetzen passiert) Danke für Eure Antwort.

Spannende Sache. Was ist denn im Turnier, wenn ich der Meinung bin, dass ein Spieler einen Ballmarker verwendet, der zu lang ist? Darf ich dann nachmessen? Muss mir der Mitbewerber den Gegenstand zur Prüfung aushändigen oder ist das etwas, das man der Spielleitung mitteilen muss? Und wenn ja: Muss ich dem Spieler dann auch Bescheid geben, dass ich den Gegenstand überprüfen lassen will?

40,0 mm! Der passt aber 🤩

Warum sind denn die selbststehenden www.iceblockputter.com gestattet?

Frage: eine hinter den Ball gelegte Pitchgabel zeigt auch eine Linie. Zulässig oder nicht?

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3 Wochen her

Golf Rules

Und hier noch kurz vor den Clubmeisterschaften ein weiterer Beitrag zum Schwerpunktthema „Fairness“ …

Was war passiert? Eine Spielgruppe befindet sich auf der Runde und Spielerin A markiert den Ball auf dem Grün (neben dem Ball). Leider legt sie den Ball jedoch nicht wieder an die ursprüngliche Stelle zurück, sondern stattdessen vor die Markierung, so dass sie ein paar Zentimeter „Raumgewinn“ macht. Spieler B bemerkt dieses Vergehen und stellt dasselbe Versehen ein paar Löcher später noch einmal fest. Daraufhin informiert sie die dritte Spielerin C in der Spielgruppe (Zählerin) und der Vorfall wird an einem weiteren Loch noch einmal bemerkt.

Nach der Runde bei der Abgabe der Scorekarten informieren die beiden Spielerinnen B und C die Spielerin A über den Regelverstoß gegen R14.7 „Spielen vom falschen Ort“ und weisen auf eine mögliche Disqualifikation hin, da es sich aus ihrer Sicht um einen schwerwiegenden Verstoß handeln könnte.

Die Spielleitung wurde hinzugezogen, hat mit den Spielern über die Vorfälle gesprochen und anschließend wie folgt entschieden:
- Es handelt sich, nach Rücksprache mit Spielerin A, um einen Regelverstoß gegen R14.7 „Spielen vom falschen Ort“ – allerdings handelt es sich nach Einschätzung der Spielleitung nicht um einen schwerwiegenden Verstoß.
- Nach R1.3c(4) „Strafen“ handelt es sich nicht um eine zusammenhängende Handlungen – insofern muss sich Spielerin A an den drei Löchern jeweils die Grundstrafe hinzurechnen.

Was aber ist mit den Spielerinnen B + C?

In Regel 20.1c(2) „Spieler sollen die anderen Spieler im Teilnehmerfeld schützen“ wird im Regelwerk explizit darauf hingewiesen, dass die Interessen aller Spieler im Spielfeld zu wahren sind. Insofern sollte ein Spieler, der weiß oder glaubt, dass ein anderer Spieler einen Regelverstoß begangen hat oder begangen haben könnte und der andere Spieler dies nicht erkennt oder ignoriert, diesen Regelverstoß dem anderen Spieler, dessen Zähler, einem Referee oder der Spielleitung mitteilen. Dies sollte unverzüglich geschehen, nachdem dem Spieler die Tatsachen bekannt werden und spätestens, bevor der andere Spieler seine Scorekarte einreicht, es sei denn, dies ist nicht möglich. Versäumt der Spieler dies, darf die Spielleitung den Spieler nach Regel 1.2a disqualifizieren, wenn sie feststellt, dass ein schwerwiegendes Fehlverhalten gegen den „Spirit of the Game“ vorlag.

Die Spielleitung wurde in diesem Fall vor der Scorekartenabgabe informiert, allerdings hätte eine frühere Rückmeldung ggü. Spielerin A bereits auf der Runde erfolgen können. Die Spielleitung sah in diesem Fall von einem schwerwiegenden Fehlverhalten ab und ließ es in dem Gespräch bei einem eindringlichen Appell an die „Fairness“ – in diesem Fall speziell ggü. Spielerin A.

Insofern gilt beim gemeinsamen Umgang auf dem Platz im Zählspiel: auch wenn es manchmal vielleicht als „unangenehm“ empfunden wird, sollten vermeidliche Regelverstöße (sofern möglich) unmittelbar beim Spieler / in der Spielgruppe angesprochen werden. Manchmal lässt sich so vielleicht eine Unwissenheit / Unachtsamkeit des Mitspielers sofort klären oder man stellt fest, dass die eigene Wahrnehmung der Situation vielleicht eine falsche war.

Aber einfach „Wegschauen“ um „seine Ruhe“ zu haben mag vielleicht „bequem“ erscheinen, entspricht aber nicht dem „spirit of the game“. (tk)
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Und hier noch kurz vor den Clubmeisterschaften ein weiterer Beitrag zum Schwerpunktthema „Fairness“ …

Was war passiert? Eine Spielgruppe befindet sich auf der Runde und Spielerin A markiert den Ball auf dem Grün (neben dem Ball). Leider legt sie den Ball jedoch nicht wieder an die ursprüngliche Stelle zurück, sondern stattdessen vor die Markierung, so dass sie ein paar Zentimeter „Raumgewinn“ macht. Spieler B bemerkt dieses Vergehen und stellt dasselbe Versehen ein paar Löcher später noch einmal fest. Daraufhin informiert sie die dritte Spielerin C in der Spielgruppe (Zählerin) und der Vorfall wird an einem weiteren Loch noch einmal bemerkt.

Nach der Runde bei der Abgabe der Scorekarten informieren die beiden Spielerinnen B und C die Spielerin A über den Regelverstoß gegen R14.7 „Spielen vom falschen Ort“ und weisen auf eine mögliche Disqualifikation hin, da es sich aus ihrer Sicht um einen schwerwiegenden Verstoß handeln könnte.

Die Spielleitung wurde hinzugezogen, hat mit den Spielern über die Vorfälle gesprochen und anschließend wie folgt entschieden:
- Es handelt sich, nach Rücksprache mit Spielerin A, um einen Regelverstoß gegen R14.7 „Spielen vom falschen Ort“ – allerdings handelt es sich nach Einschätzung der Spielleitung nicht um einen schwerwiegenden Verstoß.
- Nach R1.3c(4) „Strafen“ handelt es sich nicht um eine zusammenhängende Handlungen – insofern muss sich Spielerin A an den drei Löchern jeweils die Grundstrafe hinzurechnen.

Was aber ist mit den Spielerinnen B + C?

In Regel 20.1c(2) „Spieler sollen die anderen Spieler im Teilnehmerfeld schützen“ wird im Regelwerk explizit darauf hingewiesen, dass die Interessen aller Spieler im Spielfeld zu wahren sind. Insofern sollte ein Spieler, der weiß oder glaubt, dass ein anderer Spieler einen Regelverstoß begangen hat oder begangen haben könnte und der andere Spieler dies nicht erkennt oder ignoriert, diesen Regelverstoß dem anderen Spieler, dessen Zähler, einem Referee oder der Spielleitung mitteilen. Dies sollte unverzüglich geschehen, nachdem dem Spieler die Tatsachen bekannt werden und spätestens, bevor der andere Spieler seine Scorekarte einreicht, es sei denn, dies ist nicht möglich. Versäumt der Spieler dies, darf die Spielleitung den Spieler nach Regel 1.2a disqualifizieren, wenn sie feststellt, dass ein schwerwiegendes Fehlverhalten gegen den „Spirit of the Game“ vorlag.

Die Spielleitung wurde in diesem Fall vor der Scorekartenabgabe informiert, allerdings hätte eine frühere Rückmeldung ggü. Spielerin A bereits auf der Runde erfolgen können. Die Spielleitung sah in diesem Fall von einem schwerwiegenden Fehlverhalten ab und ließ es in dem Gespräch bei einem eindringlichen Appell an die „Fairness“ – in diesem Fall speziell ggü. Spielerin A.

Insofern gilt beim gemeinsamen Umgang auf dem Platz im Zählspiel: auch wenn es manchmal vielleicht als „unangenehm“ empfunden wird, sollten vermeidliche Regelverstöße (sofern möglich) unmittelbar beim Spieler / in der Spielgruppe angesprochen werden. Manchmal lässt sich so vielleicht eine Unwissenheit / Unachtsamkeit des Mitspielers sofort klären oder man stellt fest, dass die eigene Wahrnehmung der Situation vielleicht eine falsche war.

Aber einfach „Wegschauen“ um „seine Ruhe“ zu haben mag vielleicht „bequem“ erscheinen, entspricht aber nicht dem „spirit of the game“. (tk)

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Diese Markiervorgänge werden sehr oft angewandt. Nur sagen viele Mitspieler nichts, um den Frieden in der Gruppe nicht zu stören. Schade dass man zu solchen Mitteln greift. Fairness ist leider abhanden gekommen, bei vielen Spielern.

Kenne ich sehr gut. Ich habe dem 3. Mitspieler das mitgeteilt, aber dem „Täter“ nichts gesagt, weil ich meine Ruhe haben wollte. Derselbe Spieler hat auch im Semirough immer hinter den Ball getreten, damit er besser an den Ball kommt. Nach Spiel darauf angesprochen, stellte er sich ahnungslos: „ ...was das darf Mann nicht?“. HCP 1,x Er ist auch bekannt für solche Spielchen. Ich habe nichts gesagt, weil ich für das Turnier 80€ Startgeld gezahlt habe und mein Spiel nicht durch Diskussionen zerstören wollte...

Nicht nur „sofort auf den Regelverstoß aufmerksam machen“ ist richtig, sondern, wenn möglich, durch „rechtzeitigen Hinweis den Regelverstoß verhindern“ halte ich für fair und sportlich!

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es Clubs gibt bei denen regelkonformes Spielen weniger angesagt ist als in anderen Clubs. Die Betrüger Mentalität scheint sich durchzusetzen. Könnt ihr das bestätigen? Oder täuscht mein Eindruck.

Besteht nicht die Gefahr, dass man selbst Strafschläge wegen Belehrung bekommt, wenn man auf vermeintliche Fehler aufmerksam macht, die doch keine sind?

Ich glaube, und ich denke, das sehen viele so, dass das eine Farce ist. Ich habe in 2 Jahren Golf so viel gesehen in offiziellen Turnieren, dass mich echt nix wundert, aber vor allem nicht, dass die Mitbewerber nichts sagen. Kein Amateur mit Hirn hat Bock, seinen Mitbewerber regeltechnisch matt zu setzen, weil das dann die ätzendsten 4-6 Stunden deines Lebens werden. Dass eine Spielleitung seine eigenen Mitspieler DQed, habe ich auch noch nicht erlebt, sogar als festgestellt wurde seitens eines Marshalls, dass Spieler einzelne Bahnen des Turnierplatzes vor dem Turnier gespielt haben am gleichen Tag. Am Ende ist es doch derjenige, der auf die Regeln pocht, welcher der Dumme ist. Nach der Runde im Clubhaus spricht sich nämlich nicht herum, dass Person A ein Cheater ist. Es spricht sich allenfalls rum, dass Person B ein ätzender Regelklugscheisser ist, mit dem man besser nicht spielt. Und vor diesem Hintergrund die Verantwortung auf die Spieler/Zähler zurückzuspielen - ich weiss nicht., das ist für mich ein bisschen eine Farce. 😉

Der Ton macht die Musik. Immer ansprechen ohne dem anderen Absicht zu unterstellen. „Mir ist aufgefallen, dass du seitlich markierst, aber den Ball dann vor den Marker setzt. Kann ja mal passieren, bedeutet aber, dass du dir Strafschläge zuziehen würdest...“ das funktioniert meistens. Wir weisen Mitspieler nach dem Versetzen des Markers doch auch darauf hin das Rückversetzen nicht zu vergessen. Einfach freundlich bleiben.

🙈🙉🙊??? Nach den Regeln zu spielen hat was mit Ehrlichkeit zu tun! Die Regeln zu kennen ist sehr von Vorteil, denn oft helfen sie uns. Menschen die die Regeln brechen zeigen uns doch ihren wahren Charakter🥴🥴 und leider spielen sie ein unfaires Spiel, da gehe ich gerne auf Distanz, nicht nur auf dem Platz..⛳️⛳️⛳️🏌️‍♀️🏌🏽‍♂️🏌️‍♀️🏌🏽‍♂️🏌️‍♀️🏌🏽‍♂️⛳️⛳️⛳️

Ich kann die „..... hä, hä ich weiss was, sags aber nicht ..“ Golfer sowieso nicht ernst nehmen..🙈 Regelverstöße immer gleich ansprechen..

Das soll keine absicht sein, wenn das dreimal gemacht wurde?

So viele Leute bescheißen, es ist ätzend. Habe mich schon mit einer langjährigen Golfpartnerin auseinandergelebt weil sie es mit den Regeln nicht so genau nimmt und das ständige "Erklären" sie nervt und Hickhack entsteht. Weil ich selbst so abhängig von entspannter Grundstimmung bin versuche ich mir zu sagen "wer bescheißt spielt irgendein Spiel aber kein Golf" - und ICH werde die Welt nicht heilen.

...um 2 cm näher am Loch zu sein...solche Dummen Schummler sofort melden...hat nichts mit Golf zu tun was diese Leute machen.

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3 Wochen her

Golf Rules

DMM Regionalliga AK50 im Golf Club Verden:

Die Spielerin spielt Ihren Ball über die Penalty Area, die vorne gelb und grünseitig rot gesteckt ist. Der Ball prallt grünseitig an einem roten Markierungspfosten ab und fällt zurück ins Wasser.

Und nun?, wollte die Spielerin wissen.

Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Platzvorbereitung sein kann:

Da die Penalty Area grünseitig rot gesteckt war (was vor allem der Spielbeschleunigung geschuldet ist, da ein Ball, der einmal drüben war, nicht noch einmal über das Wasser gespielt sondern grünseitig nicht näher zum Loch gedroht werden darf) und bei der Platzvorbereitung auch eine Linie gesprüht wurde, galt die Linie. Die Pfosten dienen in diesem Fall der Anzeige, dass dort eine Penalty Area ist und waren nicht in der PA. Der Ball war also über die PA und konnte grünseitig gedroppt werden, die Spielerin froh, nicht noch einmal über das Wasser auf die kurz gesteckte Fahne spielen zu müssen.

Und, freut Ihr Euch auf die Clubmeisterschaften, wenn der Platz in voller Pracht erstrahlt oder fühlt sich das mehr nach "Greenkeepers Rache" an?
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DMM Regionalliga AK50 im Golf Club Verden:

Die Spielerin spielt Ihren Ball über die Penalty Area, die vorne gelb und grünseitig rot gesteckt ist. Der Ball prallt grünseitig an einem roten Markierungspfosten ab und fällt zurück ins Wasser.

Und nun?, wollte die Spielerin wissen.

Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Platzvorbereitung sein kann:

Da die Penalty Area grünseitig rot gesteckt war (was vor allem der Spielbeschleunigung geschuldet ist, da ein Ball, der einmal drüben war, nicht noch einmal über das Wasser gespielt sondern grünseitig nicht näher zum Loch gedroht werden darf) und bei der Platzvorbereitung auch eine Linie gesprüht wurde, galt die Linie. Die Pfosten dienen in diesem Fall der Anzeige, dass dort eine Penalty Area ist und waren nicht in der PA. Der Ball war also über die PA und konnte grünseitig gedroppt werden, die Spielerin froh, nicht noch einmal über das Wasser auf die kurz gesteckte Fahne spielen zu müssen.

Und, freut Ihr Euch auf die Clubmeisterschaften, wenn der Platz in voller Pracht erstrahlt oder fühlt sich das mehr nach Greenkeepers Rache an?Image attachment

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Was heißt "grünseitig gedroht"? Gedroppt?

Wie? Die Pfosten waren mit Abstand zur Linie gesteckt? Wenn die Pfosten an der Linie standen, hat der Ball die PA nicht verlassen.

hier ist ja der pfosten klar HINTER der roten markierung. was passiert wenn pfosten AUF der roten markierung ist, abprallt. er ist doch dann nicht von der gruenseite reingefallen sondern von vorne (gelb)?

3 Wochen her

Golf Rules

Heute noch ein Follow-up von gestern. Da ging es schwerpunktmäßig um die Fairness der Spielgruppe und den Umgang mit gemachten Fehlern, heute kommen wir zu Regel R6.3a - Einlochen mit dem selben Ball, der vom Abschlag gespielt wurde.

Danach muss der Spieler "mit dem Ball, den er vom Abschlag gespielt hat, einlochen, außer

· der Ball ist verloren oder ist im Aus oder

· der Spieler setzt einen anderen Ball neu ein (unabhängig davon, ob dies erlaubt ist oder nicht)."

Im gestrigen Beispiel hat der Spieler seinen Ball aus Wut über einen missglückten Schlag in einen See geworfen, er war von dort nicht ohne weiteres wiederzuerlangen, was zur Folge hatte, dass er gegen R6.3a verstieß.

Jetzt wäre es möglich gewesen im See nach dem Ball zu tauchen, was seitens der Spielleitung sicher als Spielverzögerung gewertet werden könnte, oder eben einen neuen Ball einzusetzen, obwohl das nicht zulässig ist, was zwei Strafschläge nach sich zieht. (Ein weiterer Strafschlag fiel für das Nichtmarkieren beim Aufheben an.)

Die Alternative dazu, am nächsten Abschlag ohne Korrektur abzuschlagen, hätte zur Disqualifikation geführt.
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Heute noch ein Follow-up von gestern. Da ging es schwerpunktmäßig um die Fairness der Spielgruppe und den Umgang mit gemachten Fehlern, heute kommen wir zu Regel R6.3a - Einlochen mit dem selben Ball, der vom Abschlag gespielt wurde.

Danach muss der Spieler mit dem Ball, den er vom Abschlag gespielt hat, einlochen, außer

·   der Ball ist verloren oder ist im Aus oder

·   der Spieler setzt einen anderen Ball neu ein (unabhängig davon, ob dies erlaubt ist oder nicht).

Im gestrigen Beispiel hat der Spieler seinen Ball aus Wut über einen missglückten Schlag in einen See geworfen, er war von dort nicht ohne weiteres wiederzuerlangen, was zur Folge hatte, dass er gegen R6.3a verstieß.

Jetzt wäre es möglich gewesen im See nach dem Ball zu tauchen, was seitens der Spielleitung sicher als Spielverzögerung gewertet werden könnte, oder eben einen neuen Ball einzusetzen, obwohl das nicht zulässig ist, was zwei Strafschläge nach sich zieht. (Ein weiterer Strafschlag fiel für das Nichtmarkieren beim Aufheben an.)

Die Alternative dazu, am nächsten Abschlag ohne Korrektur abzuschlagen, hätte zur Disqualifikation geführt.

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Warum muss der Ball im See wiedergefunden werden? Soweit ich die Regeln verstanden habe, darf ein neuer Ball genommen werden, wenn Erleichterung in Anspruch genommen wird - egal ob mit oder ohne Strafschlag.

...was sagt uns das? Immer erst noch mal tief durchatmen bevor der Ball ins Wasser geworfen wird - der kann ja eh nix dafür! Umgekehrt wäre es interessant 😂...also der Ball den Spieler ins Wasser befördert 🙈

3 Wochen her

Golf Rules

Fairness hatten wir gestern schon als Thema, hier noch ein Beispiel vom DMM Wochenende:

Ein Spieler nimmt im Zählspiel aus Ärger über einen verschobenen Put seinen Ball auf und wirft ihn in den nächstgelegenen Teich.

Auf dem Weg zum nächsten Abschlag wird ihm bewusst, dass er den Ball aus zehn Zentimetern nicht eingelocht hat, informiert seine Mitspieler, die das gar nicht mitbekommen haben und geht zurück zum Grün um den Fehler vor dem nächsten Abschlag zu beheben.

Nach der Runde kommt die Gruppe zur Spielleitung und fragt, ob das regeltechnisch ok gewesen sei.

Zum einen hat der Spieler erst einmal richtig gehandelt seinen Fehler vor dem nächsten Abschlag zu korrigieren, da andernfalls die Disqualifikation gedroht hätte. Zum anderen hat er mit der Meldung an die Spielleitung großen Sportsgeist bewiesen, die Strafschläge genommen und war dabei auch noch glücklich.

Und das zeigt den wahren Geist des Spiels, was auch heißt für seine Fehler ehrlich ein- und geradezustehen!

Habt Ihr auch so eine Situation gehabt? Wie war es bei Euch?
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Fairness hatten wir gestern schon als Thema, hier noch ein Beispiel vom DMM Wochenende:

Ein Spieler nimmt im Zählspiel aus Ärger über einen verschobenen Put seinen Ball auf und wirft ihn in den nächstgelegenen Teich.

Auf dem Weg zum nächsten Abschlag wird ihm bewusst, dass er den Ball aus zehn Zentimetern nicht eingelocht hat, informiert seine Mitspieler, die das gar nicht mitbekommen haben und geht zurück zum Grün um den Fehler vor dem nächsten Abschlag zu beheben.

Nach der Runde kommt die Gruppe zur Spielleitung und fragt, ob das regeltechnisch ok gewesen sei.

Zum einen hat der Spieler erst einmal richtig gehandelt seinen Fehler vor dem nächsten Abschlag zu korrigieren, da andernfalls die Disqualifikation gedroht hätte. Zum anderen hat er mit der Meldung an die Spielleitung großen Sportsgeist bewiesen, die Strafschläge genommen und war dabei auch noch glücklich.

Und das zeigt den wahren Geist des Spiels, was auch heißt für seine Fehler ehrlich ein- und geradezustehen!

Habt Ihr auch so eine Situation gehabt? Wie war es bei Euch?

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Das sind tolle Beispiele. Aber Fairness fängt schon viel kleiner an, z.B. einen Luftschlag nicht nachträglich mit dem Ausruf „Probeschwung!“ zu übergehen. Passiert leider nicht selten.

Nach einem 3 Putt den Ball mit dem Putter sauber 50m in die Obstplantage befördert😁dann kam der Hinweis,Andi...es ist Zählspiel🙈😁⛳️ Allerdings schon 10 Jahre her...👍

Fairness wird leider bei all den " Feiertagsturnieren" sehr klein geschrieben.Was ja in diesen oberen Liegen sehr gut gemacht wird.Kompliment.

Fairness ist ein klasse Thema und man kann hier sicherlich hunderte Kommentare mit Beispielen hinzufügen. Vom o.g. Luftschlag, dem Berühren des Sandes im Bunker oder dem absichtlichen Hochspielen in Sachen HCP, um bei einem großen Turnier die hochwertigen Preise (Portugalreise) abzuräumen. - Noch spannender ist das Thema Fairness/Ehrlichkeit, wenn wir uns an die eigene Nase fassen und fragen, wo wir selbst hingegangen sind und es nicht ganz so genau genommen haben. Der härteste Kampf ist immer der mit dem eigenen Golfgewissen. Auch bei den kleinsten, vermeintlich gar nichts ändernden Situationen, in denen wir die Regelanwendung uns selbst gegenüber gnädiger ausgelegt haben als "eigentlich" erlaubt. Ein Bsp. von vielen: Ball ein wenig zu weit vorne aufgeteet. Das übersehen nicht nur Mitspieler manchmal gnädig, sondern die Frage ist, was machen wir damit, wenn wir es zu spät bemerkt haben?

Verstehe ich nicht... 🤔 wie kann er diesen ‚Fehler‘ denn korrigieren? Demnach lag sein Ballmarker auch noch auf dem Grün?

Ball im Teich? Mit welchem Ball hat er denn das Loch beendet?

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3 Wochen her

Golf Rules

Rechtzeitig zu den Clubmeisterschaften kommen wir zu dem Thema, weswegen sowohl Thomas als auch ich Golf so sehr lieben:

Fairness!

Am Wochenende bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Regionalliga AK50 im Golf Club Verden war durch den Club ein Rauchverbot ausgesprochen worden. In der Kapitänsbesprechung wurde explizit darauf hingewiesen, dass aufgrund eines brennenden Mülleimers und der anhaltenden Trockenheit auf diesem Platz - der im Wald liegt - nicht geraucht werden dürfe, Raucherzonen wurden auf dem Parkplatz und auf den Clubhausterassen ausgewiesen, für einen Verstoß gegen das Rauchverbot wurde die Disqualifikation in Aussicht gestellt.

Nach der Runde - und das zeigt, wie wichtig Fairness im Golf ist - kam eine Spielgruppe der Vierer samt Caddie zur Spielleitung und "beichtete" ein Missgeschick. An einem Par 3 mit einer Halfwayhütte und kleiner Terrasse musste die Gruppe warten und der Caddie eines Spielers zündete sich - ganz in Gedanken - eine Zigarette an. Damit war der Verstoß gegen das Rauchverbot gegeben. Als es dem Spieler bewusst wurde, was sein Caddie da gerade tat wurde zuerst die Zigarette gelöscht und dann die Mitspieler informiert, dass man den Sachverhalt nach der Runde mit der Spielleitung klären müsse.

Jetzt ist es ja so, dass Verhalten des Caddies dem Spieler zuzurechnen ist, sprich dem Spieler drohte die Disqualifikation wegen Verstoßes gegen das Rauchverbot. Die Spielleitung kam nach kurzer Beratung dann zur Lösung des Falls:

Disqualifiziert werden kann ein Spieler - auch für das Verhalten seines Caddies - wenn ein schwerwiegendes Fehlverhalten vorliegt. Hier wurde zwar gegen das Rauchverbot verstoßen, was angesichts der Brandgefahr grundsätzlich ein schwerwiegendes Fehlverhalten sein kann, aber: Die Zigarette wurde in Gedankenlosigkeit angesteckt und gelöscht als das Verhalten bemerkt wurde, die Spielgruppe selbst meldete den Fehler der Spielleitung, die Zigarette wurde in einem Aschenbecher auf einer gepflasterten Terrasse angesteckt und gelöscht, sodass hier die Spielleitung zu der Überzeugung kam, dass zwar ein Fehlverhalten aber eben kein schwerwiegendes Fehlverhalten vorlag. Auf die Disqualifikation wurde zu Gunsten einer Ermahnung verzichtet - auch angesichts des einwandfrei fairen Verhaltens der Gruppe, das nicht bestraft werden sollte.

Und wegen dieser Fairness lieben wir Golf!
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Rechtzeitig zu den Clubmeisterschaften kommen wir zu dem Thema, weswegen sowohl Thomas als auch ich Golf so sehr lieben: 

Fairness!

Am Wochenende bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Regionalliga AK50 im Golf Club Verden war durch den Club ein Rauchverbot ausgesprochen worden. In der Kapitänsbesprechung wurde explizit darauf hingewiesen, dass aufgrund eines brennenden Mülleimers und der anhaltenden Trockenheit auf diesem Platz - der im Wald liegt -  nicht geraucht werden dürfe, Raucherzonen wurden auf dem Parkplatz und auf den Clubhausterassen ausgewiesen, für einen Verstoß gegen das Rauchverbot wurde die Disqualifikation in Aussicht gestellt.

Nach der Runde - und das zeigt, wie wichtig Fairness im Golf ist - kam eine Spielgruppe der Vierer samt Caddie zur Spielleitung und beichtete ein Missgeschick. An einem Par 3 mit einer Halfwayhütte und kleiner Terrasse musste die Gruppe warten und der Caddie eines Spielers zündete sich - ganz in Gedanken -  eine Zigarette an. Damit war der Verstoß gegen das Rauchverbot gegeben. Als es dem Spieler bewusst wurde, was sein Caddie da gerade tat  wurde zuerst die Zigarette gelöscht und dann die Mitspieler informiert, dass man den Sachverhalt nach der Runde mit der Spielleitung klären müsse. 

Jetzt ist es ja so, dass Verhalten des Caddies dem Spieler zuzurechnen ist, sprich dem Spieler drohte die Disqualifikation wegen Verstoßes gegen das Rauchverbot. Die Spielleitung kam nach kurzer Beratung dann zur Lösung des Falls: 

Disqualifiziert werden kann ein Spieler - auch für das Verhalten seines Caddies - wenn ein schwerwiegendes Fehlverhalten vorliegt. Hier wurde zwar gegen das Rauchverbot verstoßen, was angesichts der Brandgefahr grundsätzlich ein schwerwiegendes Fehlverhalten sein kann, aber: Die Zigarette wurde in Gedankenlosigkeit angesteckt und gelöscht als das Verhalten bemerkt wurde, die Spielgruppe selbst meldete den Fehler der Spielleitung, die Zigarette wurde in einem Aschenbecher auf einer gepflasterten Terrasse angesteckt und gelöscht, sodass hier die Spielleitung zu der Überzeugung kam, dass zwar ein Fehlverhalten aber eben kein schwerwiegendes Fehlverhalten vorlag. Auf die Disqualifikation wurde zu Gunsten einer Ermahnung verzichtet - auch angesichts des einwandfrei fairen Verhaltens der Gruppe, das nicht bestraft werden sollte.

Und wegen dieser Fairness lieben wir Golf!

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Vorbildlich 👍🏻

Sehr vorbildliche Mannschaft und sehr überlegt handelnde Spielleitung! 👍

Das ist schön zu hören, dass hier so entschieden wurde. Leider hab ich auch andere Erfahrungen gemacht.

Die Entscheidung finde ich gut und richtig. Grundsätzlich halte ich Golf (so trocken und angestaubt es klingen mag) für eine "Gentleman-Sportart". Es liegt an uns allen den Standard hoch (nicht zu verwechseln mit Elitär!) zu halten: Fairness, Ehrlichkeit, Etikette, Regelkenntnis und allgemeine Höflichkeit halte ich für elementare Bestandteile des Spiels 😉

Ihr habt Sorgen ... - mir würde es schon reichen, wenn immer richtig gezählt wird ...

Das stimmt, aber leider nur für den Spitzensportbereich. Darunter spiel Fairness im Golf leider viel zu oft keine Rolle.

Fairness ist das, was wir Golfer daraus machen! Wenn allerdings Golfer*innen keine hinreichende Kenntnis der Regeln haben und auch nicht von Etikette, dann wird es mit der Fairness schwer, z. B. Pitschmarken ausbessern!

Spirit of the game - Spielergruppe und Spielleitung Note 1

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3 Wochen her

Golf Rules

"Can you call a rules official" - und was hat der dann gesagt?

Ein schönes Beispiel für Regel 9.4 "Ball durch den Spieler aufgenommen oder bewegt", denn in diesem Fall ist der Spieler eindeutig dafür verantwortlich die Bewegung seines Balls verursacht zu haben. Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden und der Spieler muss sich einen Strafschlag zu seinem Score hinzurechnen.
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Schon mal eine Frechheit bei einem Probeschwung so ein Divot rauszuhaun !!!

ich denke das es falsch interpretiert ist. Weder beabsichtigt noch d ball geschlagen. Zur.legen u. ohne strafschlag.

Christopher Felix jetzt schau sich einer diesen Nichtskönner an

3 Wochen her

Golf Rules

Eine der ersten Fragen in einem Turnier ist immer, dass irgendein Spieler wissen will, ob mit "Besserlegen", "preferred lie" gespielt wird. Im Winter fast flächendeckend angewandt bedarf diese Regel im Sommer der Genehmigung durch den Landesgolfverband um die Vorgabenwirksamkeit des Turniers zu erhalten.

Gefragt, warum denn Besserlegen angewandt werden soll, bekam ich neulich dieses Bild und die Erklärung: "Wegen der Krähenschäden!".

Nun machen Krähen auf der Suche nach Nahrung tatsächlich so viele Schäden, dass sie oft mit Wildschweinen verwechselt werden aber: Dafür benötigt man kein Besserlegen, Krähenschäden sind in den Golfregeln regulär zu finden. Nämlich als "Tierloch":

"Jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Der Begriff Tierloch schließt mit ein:

• Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,

• jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und

• jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde. "

Tierlöcher zählen als ungewöhnliche Platzverhältnisse (siehe dortige Definition) und es kann Erleichterung nach R16.1 in Anspruch genommen werden. Dies teilweise mit der Einschränkung, dass keine Erleichterung gewährt wird, wenn nur der Stand des Spielers betroffen ist, aber das ist eine (andere) Platzregel.

Und, hättet Ihr es gewusst?
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Eine der ersten Fragen in einem Turnier ist immer, dass irgendein Spieler wissen will, ob mit Besserlegen, preferred lie gespielt wird. Im Winter fast flächendeckend angewandt bedarf diese Regel im Sommer der Genehmigung durch den Landesgolfverband um die Vorgabenwirksamkeit des Turniers zu erhalten. 

Gefragt, warum denn Besserlegen angewandt werden soll, bekam ich neulich dieses Bild und die Erklärung: Wegen der Krähenschäden!.

Nun machen Krähen auf der Suche nach Nahrung tatsächlich so viele Schäden, dass sie oft mit Wildschweinen verwechselt werden aber: Dafür benötigt man kein Besserlegen, Krähenschäden sind in den Golfregeln regulär zu finden. Nämlich als Tierloch:

Jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten). 

Der Begriff Tierloch schließt mit ein: 

• Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material, 

• jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und 

• jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde. 

Tierlöcher zählen als ungewöhnliche Platzverhältnisse (siehe dortige Definition) und es kann Erleichterung nach R16.1 in Anspruch genommen werden. Dies teilweise mit der Einschränkung, dass keine Erleichterung gewährt wird, wenn nur der Stand des Spielers betroffen ist, aber das ist eine (andere) Platzregel.

Und, hättet Ihr es gewusst?

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Die Trockenheit in diesem und im letzten Jahr hat sicher nicht nur bei uns dazu geführt, dass in weiten Bereichen rechts und links des Fairways das einst vorhandene Gras vertrocknet und nur mehr nackter harter Boden mit vereinzelten Grasbüscheln gegeben ist. Wie würdet ihr das sehen?

4 Wochen her

Golf Rules

Golf wird draußen gespielt, die Kontakte mit der Natur sind mit das Schönste an unserem Sport. Naja, fast alle. Manchmal findet man seinen Ball in einer solchen Lage und dann - naja, wohl dem, der die Regeln kennt und den Ball nicht spielt, wie er liegt...

Auf meinem - Torbens - Heimatplatz haben wir zwei große Gänsefamilien, die leider nicht stubenrein sind.

Der Kot eines Vogels oder eines anderen Tiers ist ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15 .1 entfernt werden darf.
Gibt es jedoch Bedenken über die Auswirkungen des Kots auf ein faires Spiel, darf die Spielleitung den Spielern die Möglichkeit einräumen, Kot als Boden in Ausbesserung zu behandeln, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
Wird der Kot als Boden in Ausbesserung behandelt, ergibt dies nicht unbedingt vollständige Erleichterung. Liegt ein Ball auf dem Grün, darf die Spielleitung den Spielern auch erlauben, eine Grünrute/Peitsche oder ähnliches Platzpflegegerät zu verwenden, um den Kot straflos von der Spiellinie zu entfernen. Dies gilt auch, wenn dies die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert.

Wir haben dafür Musterplatzregel F12 in Kraft gesetzt:

„Nach Wahl des Spielers darf Tierkot behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15 .1 entfernt werden darf, oder
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist."

Und, was habt Ihr für Tiere auf dem Platz? Habt Ihr Bilder?
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Golf wird draußen gespielt, die Kontakte mit der Natur sind mit das Schönste an unserem Sport. Naja, fast alle. Manchmal findet man seinen Ball in einer solchen Lage und dann - naja, wohl dem, der die Regeln kennt und den Ball nicht spielt, wie er liegt...

Auf meinem - Torbens - Heimatplatz haben wir zwei große Gänsefamilien, die leider nicht stubenrein sind. 

Der Kot eines Vogels oder eines anderen Tiers ist ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15 .1 entfernt werden darf.
Gibt es jedoch Bedenken über die Auswirkungen des Kots auf ein faires Spiel, darf die Spielleitung den Spielern die Möglichkeit einräumen, Kot als Boden in Ausbesserung zu behandeln, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.
Wird der Kot als Boden in Ausbesserung behandelt, ergibt dies nicht unbedingt vollständige Erleichterung. Liegt ein Ball auf dem Grün, darf die Spielleitung den Spielern auch erlauben, eine Grünrute/Peitsche oder ähnliches Platzpflegegerät zu verwenden, um den Kot straflos von der Spiellinie zu entfernen. Dies gilt auch, wenn dies die Spiellinie oder andere Bedingungen, die den Schlag beeinflussen, verbessert.

Wir haben dafür Musterplatzregel F12 in Kraft gesetzt:

„Nach Wahl des Spielers darf Tierkot behandelt werden als
• ein loser hinderlicher Naturstoff, der nach Regel 15 .1 entfernt werden darf, oder 
• Boden in Ausbesserung, von dem Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Und, was habt Ihr für Tiere auf dem Platz? Habt Ihr Bilder?

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Nutrias en masse

Bei uns (Duisburg, Golf & More Huckingen) gibt es auch sehr viele Gänse, da wir auf dem Nordplatz viel Wasser haben. Wir haben aber jemand, der sich darum kümmert...

Super Beispiel und sehr Praxisnah. Tolle Seite weiter so!

Das gibt es so nur beim Märkischen Golf Club in Hagen zu sehen 😉

Eichhörnchen 🐿!?

Das war in Düren ...der Gänsehüter am Brunnen hat uns Mädels mutig den Abschlag beräumt

Ich war am Sonntag im gc Mülheim und da waren soviele Gänse und soviel vokelkot auf dem Platz und den Grüns, da musste mit dem Trolly nur Zickzack fahren und auf dem grün ...na ja ...habeb wir das mit dem Schläger wegräumen müssen 🙈 hatten sowieso 💩 am Schläger

Stockenten (sitzen gern am Grün), Teichhühner, Igel (koten auch manchmal auf Grüns), Turmfalken und Krähen (hacken Löcher in Grüns und ackern Fairways/Semirough um). Sonst schon gesehen: Kaninchen, Hasen, Fuchs, Eichhörnchen, Hirsch, Rehe, Blässhühner, Reiher. In Ostösterreich gibt es ein paar Golfplätze mit Ziesel, die ihre Bauten in Faiways und Bunker graben.

Bei uns in Adendorf sind es auch ungewöhnliche Platzverhältnisse nach 16.1, da es oft zu viel ist, um beiseite gefegt zu werden. Und wer fasst schon gerne auch noch physikalisch in die Scheisse, das macht man auch ohne Gänsekot schon oft genug 🤣

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4 Wochen her

Golf Rules

Erleichterungsverfahren sind grundsätzlich der Reihe nach abzuarbeiten, immer eines nach dem Anderen.

Manchmal ergeben sich dabei dann aber Situationen, die zu einer Art "Erleichterungstennis" führen, sprich, Erleichterung von einer Situation führt direkt in eine Andere Situation, von der die Erleichterung dann wieder zurück führt. Das könnte dann ewig so weiter gehen, es sei denn, der Spieler verzichtet an einer Stelle auf eine mögliche Erleichterung. Oder er kennt die Regeln, namentlich die Definition "nächstgelegener Punkt der vollständigen Erleichterung", denn dort findet sich eine Möglichkeit:

"Erleichterung muss jeweils einzeln von jedem Umstand in Anspruch genommen werden, außer es darf mit Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich dabei eine fortgesetzte Beeinträchtigung durch den einen oder anderen Umstand ergibt (in diesem Fall darf der Spieler Erleichterung von beiden Umständen gleichzeitig in Anspruch nehmen, die auf dem nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung von beiden beruht)."

Hier in den Bildern beeinflussen sich das unbewegliche Hemmnis Zaun und das unbewegliche Hemmnis Cartweg gegenseitig. Nimmt man Erleichterung von einem in Anspruch landet man unweigerlich an oder auf dem Anderen, sodass hier von beiden Hemmnissen zusammen Erleichterung in Anspruch genommen werden darf.

Zusammen mit der Schlägerlänge aus R16.1 gab das dann eine Lage auf dem blauen Abschlag aus der ganz passabel gespielt werden konnte. Und ja, es war eine Lady. Und ja, ich habe das PAR gerettet, nicht zuletzt durch das Erleichterungsverfahren, denn weder unter dem Zaun, noch auf dem Weg war vernünftig zu spielen...
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Konnie Ziegler und ein Kartweg ist doch ein unbewegliches Hemmnis! Wusst ichs doch! Das müssen wir den Engländerinnen bei uns dann doch nochmal erklären!

Wieso kein Drop links vom Geländer in dem kleinen Geröllhang zwischen Abschlag und Geländer? Scheint mir nicht Teil des Weges zu sein. Oder als dessen 'statische Stütze / Stabilisierungsfunktion' dann doch? Wäre natürlich kein schöner Drop, aber manchmal ist es eben einfach Pech 🙂

Und ich war live dabei und habe einiges gelernt... 🤩

Und was man auch immer wieder sieht, ist, dass die "vollständige Erleichterung" nicht vollständig ist. Nicht selten nehmen Golfer Erleichterung z.B. von einem Weg (oder Boden in Ausbesserung) in Anspruch, bleiben aber dann mit einem Fuß (oder Teil des Fußes) auf dem Weg (oder im Boden in Ausbesserung) stehen. Das ist dann wiederum auch nicht regelkonform, oder?

4 Wochen her

Golf Rules

Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt kommt die Zeit der Gewitter und heftigen Regenschauer. Und es steigt das Risiko von überfluteten Plätzen. Was uns zu der Frage bringt, wie damit regeltechnisch umzugehen ist.

Mit den neuen Regeln wurde besonders der Bereich der Definitionen "aufgewertet" vom besseren Schlagwortverzeichnis zur echten Regelhilfe. Unter "ungewöhnliche Platzverhältnisse" finden wir jetzt den Hinweis, dass uPV

"jeder der vier definierten Umstände:

• Tierloch,

• Boden in Ausbesserung,

• unbewegliches Hemmnis oder

• zeitweiliges Wasser"

sind.

Große Pfützen auf dem Platz sind als zeitweiliges Wasser also ungewöhnliche Platzverhältnisse und Erleichterung kann straflos nach R16.1 in Anspruch genommen werden.

Und jetzt: Her mit Euren Wasserbildern in den Kommentaren und danke an Gregor für dieses tolle Bild!
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Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt kommt die Zeit der Gewitter und heftigen Regenschauer. Und es steigt das Risiko von überfluteten Plätzen. Was uns zu der Frage bringt, wie damit regeltechnisch umzugehen ist.

Mit den neuen Regeln wurde besonders der Bereich der Definitionen aufgewertet vom besseren Schlagwortverzeichnis zur echten Regelhilfe. Unter ungewöhnliche Platzverhältnisse finden wir jetzt den Hinweis, dass uPV

jeder der vier definierten Umstände: 

• Tierloch, 

• Boden in Ausbesserung, 

• unbewegliches Hemmnis oder 

• zeitweiliges Wasser

sind.

Große Pfützen auf dem Platz sind als zeitweiliges Wasser also ungewöhnliche Platzverhältnisse und Erleichterung kann straflos nach R16.1 in Anspruch genommen werden.

Und jetzt: Her mit Euren Wasserbildern in den Kommentaren und danke an Gregor für dieses tolle Bild!

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Aber das Loch 🕳 war noch nicht unter Wasser!

4 Wochen her

Golf Rules

Und wo wir doch gerade bei den Fragen von Euch an Golf Rules sind - Lars fragte und vor wenigen Tagen:

"Moin Jungs, gute Situation denke ich. Ein Flightpartner schlägt im Turnier seinen Ball vom Fairway. Der Ball fliegt gegen einen Baum und zerspringt in zwei Teile. Beide Teile finden wir. Von wo spielt man weiter? Ich sagte Schlag wiederholen?"

Vollkommen korrekt - das ist ein Fall von R4.2b:
"4.2b Ball zerbricht beim Spielen des Lochs
Wenn der Ball eines Spielers nach einem Schlag in Stücke bricht, ist dies straflos und der Schlag zählt nicht.
Der Spieler muss einen anderen Ball von der Stelle spielen, an der dieser Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6)." (tk)

Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 4.2b: Grundstrafe nach Regel 14.7a."
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Und wo wir doch gerade bei den Fragen von Euch an Golf Rules sind - Lars fragte und vor wenigen Tagen:

Moin Jungs, gute Situation denke ich. Ein Flightpartner schlägt im Turnier seinen Ball vom Fairway. Der Ball fliegt gegen einen Baum und zerspringt in zwei Teile. Beide Teile finden wir. Von wo spielt man weiter? Ich sagte Schlag wiederholen?

Vollkommen korrekt - das ist ein Fall von R4.2b: 
4.2b  Ball zerbricht beim Spielen des Lochs
Wenn der Ball eines Spielers nach einem Schlag in Stücke bricht, ist dies straflos und der Schlag zählt nicht.
Der Spieler muss einen anderen Ball von der Stelle spielen, an der dieser Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6). (tk)

Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen Regel 4.2b: Grundstrafe nach Regel 14.7a.

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Ab wann gilt den ein Ball als zerbrochen? Wir hatten das letztens das dem Spieler auf dem Grün erst aufgefallen ist, dass der Ball einen Riss hatte. Also nicht einen Kratzer sondern einen tiefen Riss bis auf den Kern des Balles.

Wenn ich das richtig verstehe, ist der Ball nicht durch den Schlaf des Schlägers zerbrochen, sondern durch das Treffen des Baumes. D.h. nach den Schlag war der Ball heile... Trotzdem wird der Schlag wiederholt?

4 Wochen her

Golf Rules

Auf was für Ideen die Leute immer kommen - folgende Frage erreichte uns von Daniel:

"Was interessantes gesehen. Das Tee entspricht ja den Regeln. Darf man auf einem beweglichen Hemmnis aufteen?"

Nein, denn in Regel 6.2b(2) "Regeln für den Abschlag / Der Ball darf aufgeteet oder vom Boden gespielt werden" steht, dass der Ball entweder von
- einem Tee in oder auf dem Boden oder
- vom Boden
gespielt werden muss.

Der Spieler darf keinen Schlag nach einem Ball von einem
unzulässigen Tee ausführen oder nach einem Ball, der in einer nach dieser Regel unzulässigen Weise aufgeteet wurde. Strafe für diesen Verstoß ist die "Grundstrafe".

Weiterhin gibt es hierauf in Regel 8.1b "Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen" zu den "Erlaubte Handlungen" noch einen Verweis:
(8) Innerhalb des Abschlags - ein Tee in den Boden zu stecken oder auf den Boden zu legen

Insofern lieber "Finger weg" von dieser Idee... (tk)
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Auf was für Ideen die Leute immer kommen - folgende Frage erreichte uns von Daniel:

Was interessantes gesehen. Das Tee entspricht ja den Regeln. Darf man auf einem beweglichen Hemmnis aufteen?

Nein, denn in Regel 6.2b(2) Regeln für den Abschlag / Der Ball darf aufgeteet oder vom Boden gespielt werden steht, dass der Ball entweder von
- einem Tee in oder auf dem Boden oder
- vom Boden
gespielt werden muss. 

Der Spieler darf keinen Schlag nach einem Ball von einem 
unzulässigen Tee ausführen oder nach einem Ball, der in einer nach dieser Regel unzulässigen Weise aufgeteet wurde. Strafe für diesen Verstoß ist die Grundstrafe. 

Weiterhin gibt es hierauf in Regel 8.1b Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen zu den Erlaubte Handlungen noch einen Verweis:
(8) Innerhalb des Abschlags - ein Tee in den Boden zu stecken oder auf den Boden zu legen 

Insofern lieber Finger weg von dieser Idee... (tk)

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2 Fragen: 1. Wie verhält es sich, wenn ich (so wie es wohl früher mal üblich war) den Ball statt auf einem Tee auf einem kleinen Sandhäufchen am Abschlag platziere? 2. Gibt es Vorschriften zu den Tee's (Material, Größe, Ausführung) oder könnte ich auch selbst hergestellte Tee's z.b. aus Metall verwenden?

ich nehme also 50 liter blumenerde mit, leg die schoen gehaeuft auf Tee1, stopf n tee oben druff und hanneluja, mein abschlag ist aus 50cm bodenhoehe. legal? 🙂

4 Wochen her

Golf Rules

Carsten fragte uns folgendes: "Guten Morgen, gestern spielte ich ein Turnier und bot einem Mitspieler an, die Fahne zu bedienen. Er wollte sie eigentlich drin lassen, um besser zielen zu können. Aber sie hing arg schief im Locheinsatz, wäre wohl kaum eine Hilfe gewesen. Deshalb mein Angebot.
Da sagte ein anderer Mitspieler, dass das nach den neuen Regeln nicht mehr erlaubt sei. Drei Leute schauten ihn ungläubig an. Ich darf doch weiterhin die Fahne bedienen bzw. bedienen lassen!?"

Aber sicherlich ist das weiterhin erlaubt - auch wenn es nach den neuen Golfregeln kaum noch vorkommt. In Regel 13.2b "Flaggenstock aus dem Loch entfernen" wird speziell Bezug zum Bedienen genommen:

Spieler darf den Flaggenstock aus dem Loch entfernen lassen. Er muss sich dazu entscheiden, bevor er seinen Schlag spielt, indem er entweder:
- den Flaggenstock aus dem Loch entfernen lässt, bevor er den Ball spielt oder
- jemanden ermächtigt, den Flaggenstock zu bedienen. Dies bedeutet, ihn wie folgt zu entfernen:
- Zuerst wird der Flaggenstock vor und während des Schlags im Loch, über das Loch oder in der Nähe des Lochs gehalten, um dem Spieler dessen Lage anzugeben und
- nachdem der Schlag gemacht wurde, wird der Flaggenstock entfernt.

Das Bedienen des Flaggenstocks gilt als vom Spieler ermächtigt, wenn
- der Caddie des Spielers den Flaggenstock im Loch, über dem Loch oder in die Nähe des Lochs hält oder während des Schlags unmittelbar neben dem Loch steht, selbst wenn sich der Spieler dieser Handlung des Caddie nicht bewusst ist,
- der Spieler eine andere Person bittet, den Flaggenstock zu bedienen und diese andere Person so handelt oder
- der Spieler eine andere Person sieht, die den Flaggenstock im Loch, über dem Loch oder in der Nähe des Lochs hält oder unmittelbar neben dem Loch steht und der Spieler den Schlag macht, ohne diese Person zu bitten, sich zu entfernen oder den Flaggenstock im Loch zu belassen. (tk)
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Carsten fragte uns folgendes: Guten Morgen, gestern spielte ich ein Turnier und bot einem Mitspieler an, die Fahne zu bedienen. Er wollte sie eigentlich drin lassen, um besser zielen zu können. Aber sie hing arg schief im Locheinsatz, wäre wohl kaum eine Hilfe gewesen. Deshalb mein Angebot. 
Da sagte ein anderer Mitspieler, dass das nach den neuen Regeln nicht mehr erlaubt sei. Drei Leute schauten ihn ungläubig an. Ich darf doch weiterhin die Fahne bedienen bzw. bedienen lassen!?

Aber sicherlich ist das weiterhin erlaubt - auch wenn es nach den neuen Golfregeln kaum noch vorkommt. In Regel 13.2b Flaggenstock aus dem Loch entfernen wird speziell Bezug zum Bedienen genommen:

Spieler darf den Flaggenstock aus dem Loch entfernen lassen. Er muss sich dazu entscheiden, bevor er seinen Schlag spielt, indem er entweder: 
- den Flaggenstock aus dem Loch entfernen lässt, bevor er den Ball spielt oder 
- jemanden ermächtigt, den Flaggenstock zu bedienen. Dies bedeutet, ihn wie folgt zu entfernen:
- Zuerst wird der Flaggenstock vor und während des Schlags im Loch, über das Loch oder in der Nähe des Lochs gehalten, um dem Spieler dessen Lage anzugeben und 
- nachdem der Schlag gemacht wurde, wird der Flaggenstock entfernt. 

Das Bedienen des Flaggenstocks gilt als vom Spieler ermächtigt, wenn 
- der Caddie des Spielers den Flaggenstock im Loch, über dem Loch oder in die Nähe des Lochs hält oder während des Schlags unmittelbar neben dem Loch steht, selbst wenn sich der Spieler dieser Handlung des Caddie nicht bewusst ist, 
- der Spieler eine andere Person bittet, den Flaggenstock zu bedienen und diese andere Person so handelt oder 
- der Spieler eine andere Person sieht, die den Flaggenstock im Loch, über dem Loch oder in der Nähe des Lochs hält oder unmittelbar neben dem Loch steht und der Spieler den Schlag macht, ohne diese Person zu bitten, sich zu entfernen oder den Flaggenstock im Loch zu belassen. (tk)

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😉 mal wieder ne sinnvolle Erklärung zu Regeln ...danke

Darfst du natürlich gerade stellen. Früher war es so, das man die Fahne rausgenommen hat, dann wurde geputtet und anschließend wurde die Fahne wieder ins Cup gesteckt. Meine Beobachtung nach der Regeländerung beim 4er flight. Der erste will die Fahne raus haben, der zweite will sie wieder drin haben, der dritte will sie wieder raus haben und der vierte wieder drin... und die Bälle werden natürlich jedes mal bei steckende Fahne entnommen.... Was bringt diese Regeländerung, ein verzögertes Spiel und kaputte Löcher🤦‍♂️ Weltklasse, diese Idee! Wäre cool, wenn man dies nach oben durch gibt, damit der Humbug wieder abgeschafft wird.

Darf denn ein Caddy oder Mitspieler die Fahne „gerade“ im Loch halten, wenn diese von selbst nicht mehr in dieser Position bleibt ?

Diese Spieler, die immer wieder neue Regeln erfinden, sind mir die liebsten... 😑

Wie sieht das denn rein regeltechnisch aus: darf ich die schief stehende Fahne auch gerade stellen, bevor ich putte? Darf ich das einfach so mache n - oder muss ich die Fahne herausnehmen, wenn ich sie einmal in der Hand hatte? Wir haben am Wochenende Clubmeisterschaften, da kommt garantiert wieder ein Schlauberger mit einer ganz exklusiven Regelauslegung

Wir machen das so, dass die Spieler die die Fahne drin haben wollen , zuerst Putten, dann Fahne raus und die Anderen Putten. Do gibt es auch kein Durcheinander . Das wird schon abgemacht, wenn der Flight startet.

Gefährliches Halbwissen des Mitbewerbers im geschilderten Fall...

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1 Monat her

Golf Rules

Das "Tierloch" ist jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Der Begriff Tierloch schließt mit ein:
- Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
- jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
- jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Erleichterung wird demzufolge gewährt - aber was ist in dieser Situation?

Eine ähnliche Situation ist in der Interpretation I16.1b/1 "Erleichterungsverfahren, wenn Ball unter der Erde in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt" beschrieben:

Landet ein Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen und kommt unter der Erde zur Ruhe (und Regel 16.1a(3) ist nicht anwendbar), hängt das anwendbare Erleichterungsverfahren davon ab, ob der Ball im Gelände ist (Regel 16.1b), in einem Bunker (Regel 16.1c), in einer Penalty Area (Regel 17.1c) oder im Aus (Regel 18.2b).

Beispiele, ob und wie Erleichterung in Anspruch genommen werden darf, sind wie folgt:

- Ein Ball landet in einem Tierloch durch einen Eingang, der in einem Bunker am Grün ist, und kommt unterhalb des Grüns zur Ruhe. Da der Ball weder im Bunker, noch auf dem Grün liegt, wird Erleichterung nach Regel 16.1b für einen Ball im Gelände in Anspruch genommen. Die Stelle, an der der Ball im Tierloch liegt, wird benutzt, um den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen und der Erleichterungsbereich muss im Gelände sein. [...]

Die Spielerin darf demzufolge Erleichterung in Anspruch nehmen - in Abhängigkeit von der Balllage (was nicht ganz genau zu erkennen ist) liegt der Bezugspunkt und der Erleichterungsbereich dann im Bunker bzw. im Gelände... (tk)
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Das Tierloch ist jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Der Begriff Tierloch schließt mit ein:
- Das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
- jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
- jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Erleichterung wird demzufolge gewährt - aber was ist in dieser Situation?

Eine ähnliche Situation ist in der Interpretation I16.1b/1 Erleichterungsverfahren, wenn Ball unter der Erde in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt beschrieben:

Landet ein Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen und kommt unter der Erde zur Ruhe (und Regel 16.1a(3) ist nicht anwendbar), hängt das anwendbare Erleichterungsverfahren davon ab, ob der Ball im Gelände ist (Regel 16.1b), in einem Bunker (Regel 16.1c), in einer Penalty Area (Regel 17.1c) oder im Aus (Regel 18.2b).

Beispiele, ob und wie Erleichterung in Anspruch genommen werden darf, sind wie folgt:

- Ein Ball landet in einem Tierloch durch einen Eingang, der in einem Bunker am Grün ist, und kommt unterhalb des Grüns zur Ruhe. Da der Ball weder im Bunker, noch auf dem Grün liegt, wird Erleichterung nach Regel 16.1b für einen Ball im Gelände in Anspruch genommen. Die Stelle, an der der Ball im Tierloch liegt, wird benutzt, um den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen und der Erleichterungsbereich muss im Gelände sein. [...]

Die Spielerin darf demzufolge Erleichterung in Anspruch nehmen - in Abhängigkeit von der Balllage (was nicht ganz genau zu erkennen ist) liegt der Bezugspunkt und der Erleichterungsbereich dann im Bunker bzw. im Gelände... (tk)

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Kürzlich hatten wir in einem vorgabenwirksamen Spiel die Situation, dass der Ball eines Spielers im Gelände auf einer großen Ansammlung kleiner Käfer (sahen aus wie kleine Marienkäfer) lag. Der Schlag nach dem Ball hat sicherlich einige der Tiere getötet. War straflose Erleichterung möglich gewesen? Eine klare Regel konnte ich bisher nicht finden.

....der Ball kommt genau auf einem Maulwurf Hügel zu liegen,was nun ????

Wo wäre denn dann der ngPdE im Bunker geht ja nicht. Oder?

1 Monat her

Golf Rules

Ein wesentlicher Bestandteil der Platzvorbereitung am Morgen vor dem Wettspiel ist die Präparation der Grüns. Neben dem gestern vorgestellten Lochpositionen (mit dem Hinweis auf den T- und Referenz-Punkt) ist auch die passende Grüngeschwindigkeit und die Beschaffenheit der Oberfläche im Fokus der "fleißigen Helfer".

Manchmal werden hierzu die Grüns "gebügelt" - mit einem Spezialgerät geht es hierzu immer hin und her auf dem Grün. Hierdurch werden kleine Unebenheiten noch einmal gewalzt und eingeebnet, die vielleicht durch das frische Mähen der Grüns entstanden sind. (tk)
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Bügeln ist gut. Sollte häufiger stattfinden.

1 Monat her

Golf Rules

Kommen wir heute einmal wieder zum Thema Platzvorbereitung:

Vielleicht sind Euch diese Markierungen ja schon einmal aufgefallen? Was sollen sie dem Spieler sagen?

Das weiße T, der sogenannte "T-Punkt", der nichts mit dem magentafarbenen Kommunikationsunternehmen zu tun hat, markiert die vordere Kante des Grüns aus Spielrichtung gesehen. Ihm gegenüber, auf der Rückseite des Grüns aus Spielrichtung gesehen findet sich oft - aber nicht immer - der sogenannte "Referenzpunkt".

Mit diesen beiden Punkten lässt sich das Grün in ein Koordinatensystem einteilen um dem Spieler und dem Greenkeeping Informationen zur Lochpostion zu geben, die dann meist mit kleinen farbigen Punkten markiert wird, hier der gelbe Punkt.

Gemessen wird das in Schritten vom Grünanfang Richtung Referenzpunkt und in Schritten von der Seite rechtwinklig zur Mittellinie.

Auf der Scorekarte oder einem Extrazettel findet der Spieler dann Hinweise wie 15 / 9L, was heißt, das Loch ist 15 Schritte tief im Grün und zur linken Seite sind 9 Schritte Platz, Informationen, die gerade versierten Spielern helfen tatsächlich das Loch angreifen zu können.

Und, was haltet Ihr von solchen Angaben? "Nützlich" oder "egal, ich habe ja einen Laser"?
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Kommen wir heute einmal wieder zum Thema Platzvorbereitung:

Vielleicht sind Euch diese Markierungen ja schon einmal aufgefallen? Was sollen sie dem Spieler sagen?

Das weiße T, der sogenannte T-Punkt, der nichts mit dem magentafarbenen Kommunikationsunternehmen zu tun hat, markiert die vordere Kante des Grüns aus Spielrichtung gesehen. Ihm gegenüber, auf der Rückseite des Grüns aus Spielrichtung gesehen findet sich oft - aber nicht immer - der sogenannte Referenzpunkt.

Mit diesen beiden Punkten lässt sich das Grün in ein Koordinatensystem einteilen um dem Spieler und dem Greenkeeping Informationen zur Lochpostion zu geben, die dann meist mit kleinen farbigen Punkten markiert wird, hier der gelbe Punkt.

Gemessen wird das in Schritten vom Grünanfang Richtung Referenzpunkt und in Schritten von der Seite rechtwinklig zur Mittellinie.

Auf der Scorekarte oder einem Extrazettel findet der Spieler dann Hinweise wie 15 / 9L, was heißt, das Loch ist 15 Schritte tief im Grün und zur linken Seite sind 9 Schritte Platz, Informationen, die gerade versierten Spielern helfen tatsächlich das Loch angreifen zu können.

Und, was haltet Ihr von solchen Angaben? Nützlich oder egal, ich habe ja einen Laser?Image attachment

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Das Thema betrifft sehr Gute Spieler.Genaue Fahnen Position Angaben werden im ganz tiefen Hcp Bereich gut sein,aber für 95% der Spieler eher nicht. Viel Arbeit für alle und es kann ja keiner was damit anfangen.Ich glaube dass die Angabe nach Segmenten A-B-D-E genügt.

Über meine Jahre in Greenkeeping habe ich gelernt (in den USA), dass die fahnenposition in schritten vom T-Punkt Richtung Referenzpunkt und dann rechtwinklig von der Kante Grün in Richtung Mitte beschrieben wird. Die offiziellen des GVSH hingegen sind der Meinung, dass man sich ein imaginäres Rechteck um das grün denkt, und von den imaginären Seitenlinien Richtung Mitte „abgeschritten“ wird, wobei man in diesem Fall auch Bunker und Wasser in dem Bereich liegen kann. Das mit der Mittellinie finde ich eine gute Idee und macht für mich am meisten Sinn.

Exakte Angaben der Fahnenposition sind sehr hilfreich - unabhängig davon ist die spielerische Umsetzungsfähigkeit am Spieltag 😉

Sicher nützlich, v. a. bei blinden Löchern - sonst gibt es ja den Laser😊

Definitiv nützlich 👍

nützlich !!!!⛳️🏌🏻‍♂️

Eben klassisches Golf ohne Technik. Nütze es gerne,wenn es vorhanden ist.

Meist eher „egal, treffe das Grün nicht“😜

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1 Monat her

Golf Rules

Elektrotrolleys sind ja ganz nützliche Dinger. Aber was, wenn einer über den eigenen Ball fährt?

Zunächst muss dann nach R9.2b geklärt werden, was die Bewegung des Balls verursachte. Der Trolley als Ausrüstung des Spielers und unter dessen Kontrolle führt dazu, dass der Ball nach R9.4b behandelt werden muss:

"Wenn der Spieler seinen ruhenden Ball aufnimmt oder verursacht, dass dieser sich bewegt, muss der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 (...)"

Und, nutzt Ihr Elektrotrolleys? Ist Euch das schon einmal passiert?
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Ich hab letzte Woche das erste Nal einen E-Trolley benutzt. Tolle Sache, gerade in hügeligem Gelände. Dass er 1-2 durchgeht unterwegs, weil man mit der Steuerung erstmal warm werden muss, wurde mir gleich bei der Übergabe gesagt. Dass das Teil aber direkt vor den Fenstern des gut besuchten Golf Restaurants durchgehen muss... (ich hab so gelacht!)

wenn die Welt keine anderen Sorgen hat, dann ist sie wunderbar!

Beim fremden Trolley wenns keiner gesehen hat“eingebohrter Ball“

1 Monat her

Golf Rules

15.August - da war doch was...

Heute vor drei Jahren ging "Golf Rules" in Facebook an den Start - kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Unzählige Beiträge, Follower und "Gefällt mir"-Markierungen später (in Facebook, im Web und in der App) bedanken wir uns bei Euch für die rege Teilnahme an den Diskussionen zu unseren Beiträgen. Es ist immer wieder schön zu hören, wenn wir dazu beitragen können das Regelwerk und dessen praktische Anwendung etwas verständlicher zu machen und Euch damit zu helfen...

Torben & Thomas
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15.August - da war doch was...

Heute vor drei Jahren ging Golf Rules in Facebook an den Start - kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Unzählige Beiträge, Follower und Gefällt mir-Markierungen später (in Facebook, im Web und in der App) bedanken wir uns bei Euch für die rege Teilnahme an den Diskussionen zu unseren Beiträgen. Es ist immer wieder schön zu hören, wenn wir dazu beitragen können das Regelwerk und dessen praktische Anwendung etwas verständlicher zu machen und Euch damit zu helfen...

Torben & Thomas

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Glückwunsch und weiter so!

Danke für diese Seite. Immer hilfreich. Danke für euer Engagement. Gratulation!🎉

Glückwunsch Vielen Dank für eure Mühe und eure Unterstützung bei Regelfragen.

Herzlichen Glückwunsch, Eure Arbeit ist echt eine große Bereicherung!!! Vielen Dank.

Wirklich für uns Golfer ein Geschenk👍👍vielen Dank euch und alles Gute für euch weiterhin❤🥂⛳🏌️‍♂️

Glückwunsch und weiter so!!! Vielen Dank für Eure tolle Arbeit!!! ✌🏻😊

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg 🎂

Herzlichen Glückwunsch bitte weiter so‼️

Herzlichen Glückwunsch, vielen Dank für die vielen erhellenden Posts, und weiterhin alles Gute für Euch!

Dankeschön für diese informative Seite — endlich mal etwas Sinnvolles bei FB ⛳️

Congratulations ⛳ mit ❤

Vielen Dank für Eure Arbeit und Glückwunsch zum Jubiläum

Glückwunsch das ist eine der seltenen Seiten die wirklich nützlich sind 👏 ich lese eure Berichte jeden Tag 👍

Gratulation zu den 3 Jahren! Und hilft beim Golfspielen👍

Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt tolle Berichte und ich lese Eure Informationen sehr gerne ! Weiter so. Ich freue mich schon auf den 10. Geburtstag.

Danke für Euer Engagement. 👍

Herzlichen Glückwunsch 🍀🌻👏☺️

Glückwunsch 👍😎🏌️‍♀️🏌️‍♂️⛳️

👍 immer wieder hilfreich 👍

Vielen Dank an Euch. Eines der Highlights im sonst oft vermüllten Facebook

Glückwunsch, weiter so. 😀👍🏻🏌️‍♂️

Perfekt! Bin täglich gespannt auf den neuen Beitrag. Danke!!!

Ganz ehrlich? Ihr seid eine der besten "Erfindungen" in Sachen Golf in Social Media. Vielen Dank für euren ganz starken Einsatz.

👍super Sache, macht weiter so👏👍

Da kann mich ich nur anschließen! Jeden Tag ein kleines Häppchen Regelwerk und im Laufe der Zeit wird man immer "sattelfester"! Danke an Euch 👍⛳🏌️‍♂️😁

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1 Monat her

Golf Rules

Heute mal zu einer Frage, die an uns herangetragen wurde...

Wir hatten bei uns im GC vor ein paar Tagen ein Turnier und es hatte Gewitter.

1) Eine Dame hat an Loch x von sich selbst aufgehört, da es Ihr zu gefährlich gewesen ist, und sie den Mut zum weiterspielen nicht mehr hatte. Alle anderen haben weiter gespielt und das Turnier wurde offizielle beendet und bewertet. Ist das = ein NR und für die Dame & somit wird das HCP (da es nicht verbessert wurde) um 0.1 heraufgesetzt?

2) Da diese Dame aufgehört hat, mussten zwei Damen zu zweit weiterspielen, wie verläuft da die Regel? Müssen diese zwei zurück zum Clubhaus für eine neue Scorekarte, oder dürfen diese zwei Damen die Scorekarten welche sie schon haben, untereinander tauschen und unterschreiben (Obwohl der Zähler ja dann eine anderen Person ist als auf der Karte steht)? Wie lautet das das richtige vorgehen und welche Regel wäre das:-)

Zu beiden Fragen gibt es sogar Interpretations die wir hier im Folgenden gerne näher bringen möchten:

Zu 1) Nach R5.7a ist es dem Spieler erlaubt das Spiel wegen Blitzgefahr (Sie schreiben Gewitter) zu unterbrechen, wenn er begründet Blitzgefahr als gegeben ansieht. Zudem muss er dieses so bald wie möglich der Spielleitung mitteilen.

Ist die Spielleitung jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass keine Blitzgefahr gegeben ist, und ordnet diese das Spielen an, müssen alle Spieler das Spiel aufnehmen / fortsetzen. Weigert sich ein Spieler, da er Blitzgefahr noch als gegeben ansieht, kann die Spielleitung die Ansicht des Spielers als unbegründet verwerfen und ihn nach Regel 5.7c disqualifizieren (siehe Interpretation 5.7c/1).

In diesem Fall ist ein vorgabewirksames No-Return und das Handicap der Spielerin würde 0,1 hochgestuft.

Zu 2) Die beiden anderen Damen können das Spiel fortsetzen - auch hierzu gibt es eine Interpretation 3.3b(2) "Anwendung der Ausnahme für den Zähler bei Versäumnis, seiner Pflicht nachzukommen":

Verlässt der Zähler den Golfplatz mit der Scorekarte des Spielers, sollte die SpL versuchen, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Ist dieses nicht möglich, sollte die SpL die Bestätigung durch jemanden, der die Runde des Spielers gesehen hat, akzeptieren. Ist niemand verfügbar, darf die Spielleitung das Ergebnis des Spielers bestätigen. (tk)
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Heute mal zu einer Frage, die an uns herangetragen wurde...

Wir hatten bei uns im GC vor ein paar Tagen ein Turnier und es hatte Gewitter. 

1) Eine Dame hat an Loch x von sich selbst aufgehört, da es Ihr zu gefährlich gewesen ist, und sie den Mut zum weiterspielen nicht mehr hatte. Alle anderen haben weiter gespielt und das Turnier wurde offizielle beendet und bewertet. Ist das = ein NR und für die Dame & somit wird das HCP (da es nicht verbessert wurde) um 0.1 heraufgesetzt? 

2) Da diese Dame aufgehört hat, mussten zwei Damen zu zweit weiterspielen, wie verläuft da die Regel? Müssen diese zwei zurück zum Clubhaus für eine neue Scorekarte, oder dürfen diese zwei Damen die Scorekarten welche sie schon haben, untereinander tauschen und unterschreiben (Obwohl der Zähler ja dann eine anderen Person ist als auf der Karte steht)? Wie lautet das das richtige vorgehen und welche Regel wäre das:-)

Zu beiden Fragen gibt es sogar Interpretations die wir hier im Folgenden gerne näher bringen möchten:

Zu 1) Nach R5.7a ist es dem Spieler erlaubt das Spiel wegen Blitzgefahr (Sie schreiben Gewitter) zu unterbrechen, wenn er begründet Blitzgefahr als gegeben ansieht. Zudem muss er dieses so bald wie möglich der Spielleitung mitteilen.

Ist die Spielleitung jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass keine Blitzgefahr gegeben ist, und ordnet diese das Spielen an, müssen alle Spieler das Spiel aufnehmen / fortsetzen. Weigert sich ein Spieler, da er Blitzgefahr noch als gegeben ansieht, kann die Spielleitung die Ansicht des Spielers als unbegründet verwerfen und ihn nach Regel 5.7c disqualifizieren (siehe Interpretation 5.7c/1).

In diesem Fall ist ein vorgabewirksames No-Return und das Handicap der Spielerin würde 0,1 hochgestuft.

Zu 2) Die beiden anderen Damen können das Spiel fortsetzen - auch hierzu gibt es eine Interpretation 3.3b(2) Anwendung der Ausnahme für den Zähler bei Versäumnis, seiner Pflicht nachzukommen:

Verlässt der Zähler den Golfplatz mit der Scorekarte des Spielers, sollte die SpL versuchen, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Ist dieses nicht möglich, sollte die SpL die Bestätigung durch jemanden, der die Runde des Spielers gesehen hat, akzeptieren. Ist niemand verfügbar, darf die Spielleitung das Ergebnis des Spielers bestätigen. (tk)

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Mir ist meine Gesundheit viel wichtiger und ich würde erst gar nicht antreten., egal was mit meinem HCP passiert

Wie informiert man denn die Spielleitung ? Ich schleppe kein Handy mit mir auf dem Platz rum.

Wer einmal erlebt hat, wie ein kompletter Flight bei einem Turnier vom Blitz getroffen worden ist, und nicht überlebt hat, weil die Turnierleitung der Meinung war, das Gewitter wäre noch weit weg, dem ist es völlig egal, was die Turnierleitung bei Gewitterstimmung denkt, und man im Zweifel disqualifiziert wird und sein Handicap um 0.1 verschlechtert.

Wie ist es dann wenn zb.ein Spieler einfach nach 9Loch aufhört wegen schlechtem Spiel oder Lustlosigkeit und damit NR angibt?Wäre doch auch zu Disq ,oder?Zudem Unfair.

1 Monat her

Golf Rules

Neuigkeiten vom Welt Handicap System - die Pufferzonenanpassung - jetzt PCC - kommt zurück: ... MehrWeniger

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Komplett überflüssig, da höre ich jetzt schon das Wehklagen und es ist alles soooo ungerecht 🤦‍♂️

Was genau ist die Pufferzonenanpassung?

Aber in Deutschland kommen sie ja nicht aus dem Quark.

Final Four in Gut Kaden am Wochenende, Leonie Harms beim Probeschwung in der Penalty Area. Und plötzlich ist da ein Ball, der vorher nicht zu sehen war.

Was heißt das für die Spielerin? Hat sie einen falschen Ball gespielt?

R6.3c sagt uns:

"Ein Spieler darf nicht nach einem falschen Ball schlagen."

Falscher Ball ist nach der Definition "Falscher Ball" jeder andere Ball, außer des Spielers:
• Ball im Spiel (sei es der ursprüngliche Ball oder ein neu eingesetzter Ball),
• provisorischer Ball (bevor er nach Regel 18.3c aufgegeben wird) oder
• zweiter Ball im Zählspiel, gespielt nach den Regeln 14.7b oder 20.1c.

Beispiele für einen falschen Ball sind:
• Eines anderen Spielers Ball im Spiel,
• ein verirrter Ball,
• der eigene Ball des Spielers, der Aus ist, verloren wurde oder aufgenommen wurde und noch nicht zurück ins Spiel gebracht wurde.

Hier handelte es sich wohl um einen verirrten Ball.

Bleibt die Frage ob sie nach dem falschen Ball geschlagen hat.

Hier hilft uns die Definition "Schlag" weiter:

"Die Vorwärtsbewegung des Schlägers um den Ball zu schlagen."

"Um den Ball zu treffen" ist hier wichtig, denn da sie nicht wusste, dass da ein Ball ist, konnte sie auch nicht die Absicht gehabt haben den Ball zu treffen. Auch schon, weil es ein Probeschwung war. Von daher war es keine Schlag nach einem falschen Ball, taugt aber ganz gut um zu zeigen, wie wichtig die Definitionen im Regelbuch sein können.
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Ich habe hierzu eine ergänzende Frage: Neulich hat ein Spieler aus meinem flight einen Transport Schlag auf das Nachbar fairway geschlagen. Als wir dort ankamen, war sein Ball weg aber ein anderer Ball lag dort. Offensichtlich hatte der flight, der zu dieser Bahn gehörte, den falschen Ball gespielt. Leider waren diese Spieler bereits außer Sichtweite, so dass der Irrtum nicht aufgeklärt werden konnte. Aber hat das für Auswirkungen auf unseren Spieler. Darf er straflos einen neuen Ball droppen? Oder bekommt er einen strafschlag?

Marlon Allerheiligen

Fabian Müller

Fabian Müller

Den Den

Letzte Woche bei den Essener Stadtmeisterschaften ist in meinem Flight auch was interessantes passiert, mein Mitspieler Spielt auf einem par 3 seinen Ball auf das grün. Dort wurde der Ball von einer Loch Schere aufgehalten und blieb liegen. Die Frage ist, darf er den Schlag wiederholen oder muss er aus der Lage weiter spielen. FantasticFore - Golf & Lifestyle

Klas Brokmann Gerrit Schweigmann Björn Pippig hier ist die Antwort...

Wo?

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1 Monat her

Golf Rules

Doch - siehe Definition "Ballmarker": 😉

Ein künstlicher Gegenstand, wenn er verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand.by Charles M. Schulz
© Peanuts UFS, Inc
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Doch - siehe Definition Ballmarker: ;-)

Ein künstlicher Gegenstand, wenn er verwendet wird, um die Stelle eines aufzunehmenden Balls zu markieren, zum Beispiel ein Tee, eine Münze, ein als Ballmarker hergestellter Gegenstand oder ein anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand.

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Schokokekse gehören bei mir zur Ausrüstung. 😋

ist ein Keks kein künstlicher Gegenstand?

Die Definition schließt meiner Meinung nach einen Schokoladenkeks ein. 🍪

"Klein" ist relativ 😉

Wer Schokokeks nicht akzeptiert ist eine Spaßbremse! 😩

Also nur kleine Kekse 🍪 😋

Zum Beispiel ein 100 € Schein oder beliebiges anderes Kleingeld 👍🏻

Aber eben keine Blüte 🌸...😂😂😂 Wie meine flightpartnerin in meinem ersten Turnier ..🤣🤣

„Anderer kleiner Ausrüstungsgegenstand“ 😇

Nach 14.1a darf es ja auch der aufgestellte Schläger sein (was ich auf dem Grün quasi immer mache). Gibt aber regelmäßig Debatten mit Mitspielern, die ganz genau wissen, dass es verboten sei. Notfalls lieber den Schokokeks ... dann brauche ich aber 18 Stück 😋

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1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zu den gestrigen "unbeweglichen Hemmnissen" heute mal der Blick auf eine Musterplatzregel. Mit der MPR F-5 "Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün" kann hiermit eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt. Die Spielleitung darf solche Erleichterung auf bestimmte Fälle beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse oder nur, wenn der Ball und das Hemmnis auf einem Teil des Geländes liegen, der auf Fairwayhöhe oder kürzer geschnitten ist.

Die Idee dabei ist, dass bei sehr kurzgeschnittenen Vorgrüns ein Putt von außerhalb des Grüns ein häufig gewählter Schlag sein kann, so dass die unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün einen solchen Schlag behindern.

Die Musterplatzregel hätte dann folgenden Wortlaut:
„Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 genommen in Anspruch werden.
Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:
Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis auf seiner Spiellinie liegt, und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.
Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie. Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige Spiellinie wählt.

Die MPR muss aber durch die Spielleitung im Vorfeld des Wettspiels erlassen werden - deswegen bitte immer vorher informieren... (tk)
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Ergänzend zu den gestrigen unbeweglichen Hemmnissen heute mal der Blick auf eine Musterplatzregel. Mit der MPR F-5 Unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün kann hiermit eine zusätzliche Erleichterungsmöglichkeit nach Regel 16.1 erlauben, wenn der Ball eines Spielers im Gelände oder auf dem Grün liegt und ein unbewegliches Hemmnis nahe am Grün auf der Spiellinie des Spielers liegt. Die Spielleitung darf solche Erleichterung auf bestimmte Fälle beschränken, zum Beispiel auf einzelne Löcher oder Hemmnisse oder nur, wenn der Ball und das Hemmnis auf einem Teil des Geländes liegen, der auf Fairwayhöhe oder kürzer geschnitten ist.

Die Idee dabei ist, dass bei sehr kurzgeschnittenen Vorgrüns ein Putt von außerhalb des Grüns ein häufig gewählter Schlag sein kann, so dass die unbewegliche Hemmnisse nahe am Grün einen solchen Schlag behindern.

Die Musterplatzregel hätte dann folgenden Wortlaut:
„Erleichterung von Behinderung durch ein unbewegliches Hemmnis darf nach Regel 16.1 genommen in Anspruch werden.
Der Spieler hat auch diese zusätzlichen Erleichterungsmöglichkeiten, wenn ein solches unbewegliches Hemmnis nahe am Grün und auf seiner Spiellinie liegt:
Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, wenn ein unbewegliches Hemmnis auf seiner Spiellinie liegt, und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Grün und innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Ball entfernt liegt.
Ausnahme - Keine Erleichterung bei eindeutig unvernünftiger Spiellinie. Erleichterung nach dieser Platzregel ist nicht zulässig, wenn der Spieler eine eindeutig unvernünftige Spiellinie wählt.

Die MPR muss aber durch die Spielleitung im Vorfeld des Wettspiels erlassen werden - deswegen bitte immer vorher informieren... (tk)

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...genau... wir schaffen einfach für jeden erdenklichen Fall eine MPR so dass wir bald immer Erleichterung in Anspruch nehmen können, sobald unser Ball nicht optimal liegt.... bald tragen wir dann den Ball vom Abschlag zum Grün und werfen ihn einfach ins Loch....

Hmmm, naja, ich weiß nicht. Braucht man das? Man kann das Spiel auch ZU einfach gestalten.

1 Monat her

Golf Rules

Ein Hemmnis ist jeder künstliche Gegenstand - ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen.

Ein Hemmnis ist entweder ein bewegliches Hemmnis oder ein unbewegliches Hemmnis. Mittels Musterplatzregel kann die Spielleitung auch Platzregeln erlassen, die bestimmte Hemmnisse als zeitweilige unbewegliche Hemmnisse definieren (mit besondere Erleichterungsverfahren) oder künstliche Gegenstände generell zu Bestandteilen des Platzes erklären.

Erleichterung erhält der Spieler nach R16 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschl. unbeweglicher Hemmnisse) aber nur dann, wenn eine der folgenden Beeinträchtigungen vorliegt:
- Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen
- ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder,
- wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Befindet sich ein Hemmnis / ungewöhnlichen Platzverhältnisse jedoch nur auf der Spiellinie oder lenkt es den Spieler lediglich ab, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben. (tk)
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Ein Hemmnis ist jeder künstliche Gegenstand - ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen. 

Ein Hemmnis ist entweder ein bewegliches Hemmnis oder ein unbewegliches Hemmnis. Mittels Musterplatzregel kann die Spielleitung auch Platzregeln erlassen, die bestimmte Hemmnisse als zeitweilige unbewegliche Hemmnisse definieren (mit besondere Erleichterungsverfahren) oder künstliche Gegenstände generell zu Bestandteilen des Platzes erklären.

Erleichterung erhält der Spieler nach R16 (Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschl. unbeweglicher Hemmnisse) aber nur dann, wenn eine der folgenden Beeinträchtigungen vorliegt:
- Der Ball des Spielers berührt oder liegt in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen
- ungewöhnliche Platzverhältnisse beeinträchtigen den beabsichtigten Stand oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers oder,
- wenn der Ball auf dem Grün liegt, ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns beeinträchtigen die Spiellinie.

Befindet sich ein Hemmnis / ungewöhnlichen Platzverhältnisse jedoch nur auf der Spiellinie oder lenkt es den Spieler lediglich ab, ist keine Beeinträchtigung nach dieser Regel gegeben. (tk)

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Mir erklärt sich jetzt gerade, was mich bei einem der letzten Turniere der PGA-Tour etwas verwunderte: Da wurden die Gärten der Häuser, die entlang der Fairways angesiedelt waren, durch Zäune geschützt, die sich rechts und/oder links der Spielbahnen befanden. Offenbar hatten diese magische Anziehungskraft - denn immer wieder landete eine Ball vor diesen Zäunen - und ganz offensichtlich erhielten die Spieler KEINE straffreie Erleichterung von diesem Hemmnis. Was diese zum Teil zu ziemlich interessanten Spiel-Lösungen zwang 🤣 Jetzt also die Erklärung durch euch: die Zäune sind als Außenbegrenzungen als Bestandteil des Platzes zu verstehen und blieben das auch für die Tour-Spieler.

heute trete ich hier keine Diskussion los...😂

1 Monat her

Golf Rules

Regel 4 beschäftigt sich mit der Ausrüstung des Spielers; Regel 4.1 insbesondere mit den Schlägern.

Der Spieler darf Schläger verwenden, die den Bestimmungen der Ausrüstungsregel entsprechen. Das gilt sowohl für neue Schläger, als auch für Schläger, die absichtlich oder versehentlich in irgendeiner Weise verändert worden sind (wie in diesem Beispiel aus dem Bag eines sehr bekannten deutschen Golfspielers).

Wird ein zugelassener Schläger auf der Runde oder während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a beschädigt, darf der Spieler diesen normalerweise nicht durch einen anderen Schläger ersetzen. (Ausnahme für den Fall, dass der Spieler die Beschädigung nicht verursacht hat, siehe Regel 4.1b(3)).

Aber: Unabhängig von der Art oder Ursache seiner Beschädigung gilt der Schläger für die verbleibende Runde weiterhin als regelkonform.

Der Spieler darf für den Rest der Runde:
- weiterhin mit dem beschädigten Schläger spielen oder
- den Schläger instand setzen lassen, indem er ihn soweit wie möglich in den Zustand zurückversetzt, den der Schläger vor der Beschädigung auf der Runde oder während der Unterbrechung des Spiels hatte. Für die Instandsetzung müssen der ursprüngliche Griff, Schaft und Schlägerkopf verwendet werden. Aber: Der Spieler darf dabei nicht das Spiel unangemessen verzögern (siehe Regel 5.6a) oder eine Beschädigung beheben, die schon vor der Runde vorhanden war.

Instandsetzung schließt somit ein:
- Ersetzen von Bleiband, das sich während eines Schlags gelöst hatte. Bleibt das Bleiband nicht an derselben Stelle des Schlägers haften, darf ein neues Band verwendet werden.
- Befestigen von Schlägern mit verstellbarem Mechanismus, der sich während der Runde gelockert hat, die Einstellung des Schlägers darf dabei aber nicht verändert werden. (tk)
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Regel 4 beschäftigt sich mit der Ausrüstung des Spielers; Regel 4.1 insbesondere mit den Schlägern. 

Der Spieler darf Schläger verwenden, die den Bestimmungen der Ausrüstungsregel entsprechen. Das gilt sowohl für neue Schläger, als auch für Schläger, die absichtlich oder versehentlich in irgendeiner Weise verändert worden sind (wie in diesem Beispiel aus dem Bag eines sehr bekannten deutschen Golfspielers).

Wird ein zugelassener Schläger auf der Runde oder während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a beschädigt, darf der Spieler diesen normalerweise nicht durch einen anderen Schläger ersetzen. (Ausnahme für den Fall, dass der Spieler die Beschädigung nicht verursacht hat, siehe Regel 4.1b(3)).

Aber: Unabhängig von der Art oder Ursache seiner Beschädigung gilt der Schläger für die verbleibende Runde weiterhin als regelkonform.

Der Spieler darf für den Rest der Runde:
- weiterhin mit dem beschädigten Schläger spielen oder
- den Schläger instand setzen lassen, indem er ihn soweit wie möglich in den Zustand zurückversetzt, den der Schläger vor der Beschädigung auf der Runde oder während der Unterbrechung des Spiels hatte. Für die Instandsetzung müssen der ursprüngliche Griff, Schaft und Schlägerkopf verwendet werden. Aber: Der Spieler darf dabei nicht das Spiel unangemessen verzögern (siehe Regel 5.6a) oder eine Beschädigung beheben, die schon vor der Runde vorhanden war.

Instandsetzung schließt somit ein:
- Ersetzen von Bleiband, das sich während eines Schlags gelöst hatte. Bleibt das Bleiband nicht an derselben Stelle des Schlägers haften, darf ein neues Band verwendet werden.
- Befestigen von Schlägern mit verstellbarem Mechanismus, der sich während der Runde gelockert hat, die Einstellung des Schlägers darf dabei aber nicht verändert werden. (tk)

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Bernhard Langer und sein Berenburg Bag...

Na unser Berni

BL 😉

Na, wer erkennt den Tascheninhalt und den Besitzer?

Die Menge an Blei und so ein Schlägergewirr haben nur die besten der Besten. Da sieht man, warum Bernhard nicht ständig die Knüppel wechselt^^

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1 Monat her

Golf Rules

Droppen - da war doch was mit den neuen Golfregeln...

So wie uns das Droppen dieser ältere, recht bekannte Herr zeigt, ist es nicht mehr richtig - der Drop erfolgt aus Kniehöhe. Nach anfänglicher Gewöhnungsphase sollte dieses inzwischen alltägliche Praxis sein. Was aber ist, wenn es dann doch mal falsch gemacht wird?

R14.3b sagt, dass der Spieler selber den Ball droppen muss und dass dieser aus Kniehöhe senkrecht nach unten zu droppen ist, ohne den Spieler oder seine Ausrüstung zu berühren, bevor er den Boden trifft. Desweiteren muss der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt werden und dort zur Ruhe kommen.

Wird ein Ball auf falsche Weise unter Verstoß gegen eine oder mehrere dieser Anforderungen gedroppt
- muss der Spieler einen Ball erneut auf die richtige Weise droppen und es gibt keine Einschränkung, wie oft der Spieler dies tun muss.
- Ein auf die falsche Weise gedroppter Ball zählt nicht als einer der beiden Drop-Vorgänge, bevor ein Ball nach Regel 14.3c(2) hingelegt werden muss.

Droppt der Spieler nicht erneut und macht er stattdessen einen Schlag nach dem Ball von der Stelle aus, an der der auf falsche Weise gedroppte Ball zur Ruhe kam,
- zieht der Spieler sich einen Strafschlag zu, wenn der Ball aus dem Erleichterungsbereich gespielt wurde (er hat aber nach Regel 14.7a nicht vom falschen Ort gespielt).
- Aber: Wurde der Ball von außerhalb des Erleichterungsbereichs gespielt oder nachdem er hingelegt wurde, obwohl er zu droppen war (unabhängig davon, von wo er gespielt wurde), zieht sich der Spieler die Grundstrafe zu.

Eigentlich sollte sich das jetzt im Laufe der Saison gefestigt haben, oder gibt es da bei Euch oder Euren Mitspielern noch Probleme? (tk)
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Droppen - da war doch was mit den neuen Golfregeln...

So wie uns das Droppen dieser ältere, recht bekannte Herr zeigt, ist es nicht mehr richtig - der Drop erfolgt aus Kniehöhe.  Nach anfänglicher Gewöhnungsphase sollte dieses inzwischen alltägliche Praxis sein. Was aber ist, wenn es dann doch mal falsch gemacht wird?

R14.3b sagt, dass der Spieler selber den Ball droppen muss und dass dieser aus Kniehöhe senkrecht nach unten zu droppen ist, ohne den Spieler oder seine Ausrüstung zu berühren, bevor er den Boden trifft. Desweiteren muss der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt werden und dort zur Ruhe kommen.

Wird ein Ball auf falsche Weise unter Verstoß gegen eine oder mehrere dieser Anforderungen gedroppt
- muss der Spieler einen Ball erneut auf die richtige Weise droppen und es gibt keine Einschränkung, wie oft der Spieler dies tun muss.
- Ein auf die falsche Weise gedroppter Ball zählt nicht als einer der beiden Drop-Vorgänge, bevor ein Ball nach Regel 14.3c(2) hingelegt werden muss.

Droppt der Spieler nicht erneut und macht er stattdessen einen Schlag nach dem Ball von der Stelle aus, an der der auf falsche Weise gedroppte Ball zur Ruhe kam,
- zieht der Spieler sich einen Strafschlag zu, wenn der Ball aus dem Erleichterungsbereich gespielt wurde (er hat aber nach Regel 14.7a nicht vom falschen Ort gespielt).
- Aber: Wurde der Ball von außerhalb des Erleichterungsbereichs gespielt oder nachdem er hingelegt wurde, obwohl er zu droppen war (unabhängig davon, von wo er gespielt wurde), zieht sich der Spieler die Grundstrafe zu.

Eigentlich sollte sich das jetzt im Laufe der Saison gefestigt haben, oder gibt es da bei Euch oder Euren Mitspielern noch Probleme? (tk)

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Ich droppe meist komplett in Trance aus Schulterhöhe. Inzwischen schaffe ich es aber immer häufiger den arm langsam zu senken um letztendlich zumindest mal semikorrekt zu Droppen. Ich bleibe bei Rickys meinung zum Thema:

Läuft eigentlich bereits sehr gut, das einzige was die Spieler noch lernen müssen, die Bezugspunkte zu markieren, obwohl dies ja auch in der Vergangenheit so war. Jetzt noch wichtiger.!!!!!

Probleme gibt es immer noch mit der art und Weise des Droppens aus Kniehöhe, da gibt es die merkwürdigsten Versionen, am besten ist die dabei in die Knie zu gehen.

Diese Drop Regel ist und bleibt Nonsens

Der ein oder andere motzt noch leise vor sich hin über den „Schwachsinn“, aber im Grunde läufts... 👍

Kein Kniedrop ohne Gemaule drüber 🙄 Plötzlich sind alle ungelenkig...

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1 Monat her

Golf Rules

Damit die Plätze bei der derzeitig vorherrschenden Witterung nicht alle vertrocknen ist viel Wasser notwendig, was bedeutet, dass auch mal Schläuche herumliegen können. Was bedeutet das regeltechnisch?

Ein Schlauch ist ein bewegliches Hemmnis, Erleichterung wird hier straflos nach R15.2a gewährt, indem das bewegliche Hemmnis fort geräumt wird. Liegt der Ball darauf oder darin darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem der Spieler den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

· Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.

· Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und

Ø darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.
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Damit die Plätze bei der derzeitig vorherrschenden Witterung nicht alle vertrocknen ist viel Wasser notwendig, was bedeutet, dass auch mal Schläuche herumliegen können. Was bedeutet das regeltechnisch?

Ein Schlauch ist ein bewegliches Hemmnis, Erleichterung wird hier straflos nach R15.2a gewährt, indem das bewegliche Hemmnis fort geräumt wird. Liegt der Ball darauf oder darin darf straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem der Spieler den Ball aufnimmt, das bewegliche Hemmnis entfernt und den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in diesem Erleichterungsbereich droppt (siehe Regel 14.3):

·         Bezugspunkt ist die geschätzte Stelle unmittelbar unterhalb der Stelle, an der der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag.

·         Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: eine Schlägerlänge, aber mit diesen Einschränkungen:

·         Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø       Er muss im selben Bereich des Platzes liegen wie der Bezugspunkt und

Ø       darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt.Image attachment

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Golf Rules Ich hab auf den Spritzwagen geschossen. Der Ball lag oben auf den Wagen, der per Seil Richtung Fahne gezogen wurde. 😂😂😂😂😂😂😂😂.

1 Monat her

Golf Rules

Unabhängig von der Frage, ob die Harke in oder außerhalb des Bunkers gehört, sollte sich jeder Spieler überlegen, an welcher Stelle er diese wieder zurücklegt. In diesem Fall ist die Spielrichtung nach rechts, der Ball rollt mit geringer Geschwindigkeit in den Bunker und bleibt in dieser misslichen Lage liegen.

Unabhängig davon darf die Harke natürlich vor dem Schlag aus dem Bunker entfernt werden - diese ist ein bewegliches Hemmnis (siehe R15.2a "Erleichterung von beweglichen Hemmnissen"). Bewegt sich der Ball eines Spielers, während er ein bewegliches Hemmnis entfernt, so ist dies straflos und der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2. (tk)
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Unabhängig von der Frage, ob die Harke in oder außerhalb des Bunkers gehört, sollte sich jeder Spieler überlegen, an welcher Stelle er diese wieder zurücklegt. In diesem Fall ist die Spielrichtung nach rechts, der Ball rollt mit geringer Geschwindigkeit in den Bunker und bleibt in dieser misslichen Lage liegen.

Unabhängig davon darf die Harke natürlich vor dem Schlag aus dem Bunker entfernt werden - diese ist ein bewegliches Hemmnis (siehe R15.2a Erleichterung von beweglichen Hemmnissen). Bewegt sich der Ball eines Spielers, während er ein bewegliches Hemmnis entfernt, so ist dies straflos und der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2. (tk)

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Leider liegt der Rechen in der Regel genau da, wo er zuletzt benutzt wurde am Rand im Bunker. Gedanken macht sich da keiner groß. Schön wäre es wenn generell zur Platzreife auch eine Schulung zum Entfernen der Pitchmarken, dem Einsetzen von Divots und dem Harken des Bunkers erfolge würde. Ich habe auf der LET gesehen, dass Spielerinnen ihren Caddies den Rechen weggenommen haben um den Bunker selbst zu glätten, da es Geldstrafen gibt sollte das nicht sauber gemacht sein. Wie wäre es mit Strafschlägen für uns Amateure in diesen Fällen?

Sieht man leider sehr oft das unbedacht die Harke einfach reingelegt bzw geschmissen wird 😔

Ball markieren, dann Harke entfernen.

2 Monate her

Golf Rules

Regel R13.1d beschäftigt sich mit dem Umstand "Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen". Bei starkem Wind kann hier insbesondere der Unterpunkt R13.1d(2) "Wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist" von starkem Interesse sein. Was ist dann zu tun - von der neuen Stelle spielen oder zurücklegen?

Entscheiden ist, was zuvor mit dem Ball auf dem Grün passiert ist.

Bewirken Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:

- Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt
Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2, obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3).

- Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt
Der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk)
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Regel R13.1d beschäftigt sich mit dem Umstand Wenn Ball oder Ballmarker sich auf dem Grün bewegen. Bei starkem Wind kann hier insbesondere der Unterpunkt R13.1d(2) Wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist von starkem Interesse sein. Was ist dann zu tun - von der neuen Stelle spielen oder zurücklegen?

Entscheiden ist, was zuvor mit dem Ball auf dem Grün passiert ist. 

Bewirken Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:

- Ball bereits aufgenommen und zurückgelegt
Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2, obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3).

- Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt
Der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag dann noch einmal etwas mehr "Tiefe" zu den Durchgangszeiten. Diese werden in der Regel auf den Scorekarten aufgedruckt und sollen dem Spieler helfen seine Spielgeschwindigkeit auf dem Platz zu kontrollieren.

Als Grundlage wird idR bei drei Spielern in der Spielgruppe im Zählspiel von einer Rundenzeit bei Par 72 von 4:30h ausgegangen. Diese Zeit setzt sich zusammen, wenn man 13/15/17 Minuten bei einem Par 3/4/5 ansetzt. Darüber können selbstverständlich individuelle "Aufschläge" für lange Wege zwischen den Spielbahnen oder zB. einer Toilettenpause eingeplant werden.

Die auf der Scorekarte aufgedruckte Zeit bestimmt dabei den Zeitpunkt, wenn das Spiel des Lochs beendet ist - also wenn die Fahne anschließend wieder in das Loch gesteckt wird.

Durch dieses Verfahren ist die Spielgruppe an jedem Loch auf dem Platz in der Lage die eigene Spielgeschwindigkeit zu kontrollieren. Eine Kontrolle - wie häufig gefordert - durch einen Marshall wäre dann überhaupt nicht notwendig. Ziel einer jeden Spielgruppe sollte es sein diese Durchgangszeiten einzuhalten und nach ggf. notwendigen Suchzeiten wieder in den ursprünglich geplanten Zeit-Korridor zu kommen.

Das setzt natürlich voraus, dass die Durchgangszeiten entsprechend vorher plausibilisiert wird. Jede Clubverwaltungssoftware ermöglicht die Voreinstellung und die individuelle Anpassung der Durchgangszeiten - sei es aufgrund des Spielformates (Zählspiel / Stableford), der Spielgruppeneinteilung (Anzahl der Spieler je Spielgruppe), der Spielstärke der Golfer oder ggf. besonderen Platzbedingungen.

Insofern gilt auch hier - je besser die Wettspielvorbereitung, desto einfacher und unkomplizierter in der Regel die Wettspieldurchführung... (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag dann noch einmal etwas mehr Tiefe zu den Durchgangszeiten. Diese werden in der Regel auf den Scorekarten aufgedruckt und sollen dem Spieler helfen seine Spielgeschwindigkeit auf dem Platz zu kontrollieren.

Als Grundlage wird idR bei drei Spielern in der Spielgruppe im Zählspiel von einer Rundenzeit bei Par 72 von 4:30h ausgegangen. Diese Zeit setzt sich zusammen, wenn man 13/15/17 Minuten bei einem Par 3/4/5 ansetzt. Darüber können selbstverständlich individuelle Aufschläge für lange Wege zwischen den Spielbahnen oder zB. einer Toilettenpause eingeplant werden.

Die auf der Scorekarte aufgedruckte Zeit bestimmt dabei den Zeitpunkt, wenn das Spiel des Lochs beendet ist - also wenn die Fahne anschließend wieder in das Loch gesteckt wird.

Durch dieses Verfahren ist die Spielgruppe an jedem Loch auf dem Platz in der Lage die eigene Spielgeschwindigkeit zu kontrollieren. Eine Kontrolle - wie häufig gefordert - durch einen Marshall wäre dann überhaupt nicht notwendig. Ziel einer jeden Spielgruppe sollte es sein diese Durchgangszeiten einzuhalten und nach ggf. notwendigen Suchzeiten wieder in den ursprünglich geplanten Zeit-Korridor zu kommen.

Das setzt natürlich voraus, dass die Durchgangszeiten entsprechend vorher plausibilisiert wird. Jede Clubverwaltungssoftware ermöglicht die Voreinstellung und die individuelle Anpassung der Durchgangszeiten - sei es aufgrund des Spielformates (Zählspiel / Stableford), der Spielgruppeneinteilung (Anzahl der Spieler je Spielgruppe), der Spielstärke der Golfer oder ggf. besonderen Platzbedingungen.

Insofern gilt auch hier - je besser die Wettspielvorbereitung, desto einfacher und unkomplizierter in der Regel die Wettspieldurchführung... (tk)

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Ich finde diese Zeiten sind total überflüssig. Was bringt es, wenn man Zeiten auf der Karte hat? Es gibt schnelle und langsame Turniere. Solange keiner wirklich warten muss ist es doch egal. Zum Teil sind auch äußere Faktoren schuld an Verzögerungen, wie z.B. Regen. Wenn hinter mir alles frei ist werde ich mich bestimmt nicht beeilen um an dem Voderflight dran zu bleiben, wenn ich dann Pech habe laufe ich auf und muss warten. Die andere Frage ist: Muss ich langsamer spielen, wenn ich vor der Zeit bin?

Aber mal im Ernst, wenn man hier in NRW auf den Golfplätzen unterwegs ist, hab ich weder an den WE noch an warmen Sommerabenden unter der Woche den Eindruck das es dort so eine extreme Auslastung gibt, so das ein langsamer Flight da den Betrieb aufhält. Außerdem hab ich selten einen Flight hinter mir gehabt der da pusht, bis jetzt fast nur nette Leute getroffen die einfach golfen wollen.Und wenn es denn dann mal einer so eilig hat, dann würde ich den immer vor lassen, bin froh dann mal paar Minuten Zeit zu haben in denen ich mich dann mit meinen Flightpartnern unterhalten kann. Ich denke wir alle spielen Golf weil es für uns so eine Art "Auszeit" ist. Wenn mir in Zukunft einer ne Scorekarte in die Hand drückt auf der Zeiten vorgegeben sind, würde ich den Platz erst garnicht spielen. Hier in NRW sind viele Golfclubs extrem daran interessiert neue Mitglieder zu finden, da halte ich die Idee mit einer Zeitmessung eher für kontraproduktiv.......

😂 Es lebe die deutsche Gründlichkeit! Habt ihr auch Stechuhren auf dem Platz? Sekundengenaue Zeiten pro Loch sind meiner Meinung nach absolut sinnlos. Wer will denn mit Stoppuhr Golf spielen? Sinnvoll wären maximal Angaben zur Gesamtspielzeit bis zum jeweiligen Loch. Dann ließe sich die Spielgeschwindigkeit durch einen einfachen Blick auf die Uhr prüfen.

Was für Startzeitenabstände würdet ihr für 3er u 4er fliegst als gut ansehen? Viele machen immer 10 Minuten egal ob 3 oder 4.

Diese Zeiten habe ich noch nie auf einem Platz auf einer Scorecard gesehen.

Auch das entspricht nicht meinen Erfahrungen. Wenn niemand die Spielgruppen kontrolliert läuft das Turnier oder Wettspiel ganz schnell aus dem Ruder, egal ob die Durchgangszeiten auf der Scorwkarte stehen oder nicht. Der große Vorteil des mit aufführens der Durchgangszeiten ist aber das ich ein Argument an der Hand habe wenn ich die Spielgruppe auf ihr langsames Spiel anspreche. Aber wie gesagt das Abdrucken der Durchgangszeiten alleine hat keine Wirkung.

Nur werden diese Zeiten ignoriert! Weiß ich aus Erfahrung als Marshal!!!

das setzt auch voraus , alle koennen golf spielen. lolz

Man könnte es doch überwachen. Jeder Spieler bekommt vor der Runde einen GPS Chip. Damit könnte man ja auch die Schrittgeschwindigkeit messen. Ist der Flight zu langsam, muss er den Platz sofort verlassen und die Spieler werden auf Lebenszeit gesperrt.Alternativ könnte man vor der Runde auch die Fitness der Spieler testen. Als Beispiel, jeder Spieler läuft ohne den Ball zu spielen, auf der Driving Range mal kurz bis zur 150 m Marke. Hier gibt es dann eine Vorgabe Zeit, und wenn er die schaftt geht er danach auf die Golfrunde. Ich denke auch finanzielle Motivation könnte die Spielgeschwindigkeit eines Flights beschleunigen. Jede Minute über der Vorgabezeit würde als Beispiel dann mit 5 Euro belastet. Jede Minute unter der Vorgabezeit würde dann mit dem gleichen Betrag gut geschrieben. Eine weitere Idee das Spiel zu beschleunigen wäre das Platzlayout. Würde man auf Bäume und hohe Gräser verzichten, würde dies zu einer Beschleunigung des Spiels beitragen. Ein weiterer Zeitfresser ist ja das Putten. Hier könnte man über die Regeln einiges verbessern, Beispiel, jeder Spieler hat nur einen Put, ansonsten wird da Loch mit 8 Schlägen gewertet.Alternativ, man lässt das Putten weg, dann würde die Anzahl Schläge vom Tee bis zum Grün gewertet. Ein weiteres Problem ist ja die schlechte Kommunikation zwischen den Flights, oft weiß der aktive Flight ja garnicht, das der Flight hinter ihnen spielbereit ist und unnötig warten muss.Hier könnte ein "Ferntrainer" aus dem Hundesport weiter helfen. Mit einem leichten dosierten elektronischen Puls am Hals , wird dem Flight im voraus signalisiert das er zu langsam spielt. Und wenn es einem wirklich reicht, weil einem nachher die Zeit auf der Terasse des Golfclubs fehlt, na dann drückt halt einmal auf "MAX".

Bullshit.

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2 Monate her

Golf Rules

Drei Spielgruppen vor einem auf der Spielbahn - da scheint doch etwas grundlegend schief gelaufen zu sein...

Das Thema "Spielgeschwindigkeit" spaltet die Gemüter. Auch wir hatten in hier in Golf Rules ja schon unzählige Beiträge und Rückmeldungen von Euch - meistens mit dem Fazit, dass jeder einzelne Spieler an sich arbeiten muss, um diesen Missstand größtmöglich zu minimieren und für alle ein zügiges Spiel zu gewährleisten.

Aber auch bei der Platzvorbereitung und insbesondere bei der Wettspielorganisation gibt es verschiedene Punkte, die im Vorfeld beachtet werden müssen, um die abgebildete Situation gar nicht erst entstehen zu lassen.

Zum Thema "Ready Golf" hat der DGV mit der Saison 2018 ein Handbuch herausgegeben, in dem die folgenden Punkte als zentrale Themen mit direktem Einfluss auf das Spieltempo aufgeführt werden:

Abschlagsintervalle – Grundlage für einen zügigen Spielfluss sind ausreichend große Abschlagsintervalle. Zu eng gelegte Startintervalle führen zu einer zu großen Anzahl von Spielern auf dem Platz. In dieser Situation gibt es keine Maßnahme, die dazu geeignet wäre, die Rundenzeiten zu beschleunigen.

Startpausen – Leere Startzeiten steuern der stetigen Verlängerung von Verzögerungen auf der Runde entgegen.

Größe der Spielergruppen – Wird die Mischung der Zweier-, Dreier- und Vierer-Spielergruppen nicht von vornherein organisiert, so können erhebliche Verzögerungen und Konflikte auf der Runde die Folge sein, da schnellere Spielergruppen es immer erwarten, durchgelassen zu werden.

Realistische Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit und Abdruck der Soll-Zeiten auf den Scorekarten dienen der gezielten Kommunikation mit den Spielern.

Wie ist das bei Euch im Club - gibt es vielleicht besondere Vorkehrungen, die sich als sehr hilfreich erwiesen haben und die andere übernehmen könnten? (tk)
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Drei Spielgruppen vor einem auf der Spielbahn - da scheint doch etwas grundlegend schief gelaufen zu sein...

Das Thema Spielgeschwindigkeit spaltet die Gemüter. Auch wir hatten in hier in Golf Rules ja schon unzählige Beiträge und Rückmeldungen von Euch - meistens mit dem Fazit, dass jeder einzelne Spieler an sich arbeiten muss, um diesen Missstand größtmöglich zu minimieren und für alle ein zügiges Spiel zu gewährleisten.

Aber auch bei der Platzvorbereitung und insbesondere bei der Wettspielorganisation gibt es verschiedene Punkte, die im Vorfeld beachtet werden müssen, um die abgebildete Situation gar nicht erst entstehen zu lassen. 

Zum Thema Ready Golf hat der DGV mit der Saison 2018 ein Handbuch herausgegeben, in dem die folgenden Punkte als zentrale Themen mit direktem Einfluss auf das Spieltempo aufgeführt werden:

Abschlagsintervalle – Grundlage für einen zügigen Spielfluss sind ausreichend große Abschlagsintervalle. Zu eng gelegte Startintervalle führen zu einer zu großen Anzahl von Spielern auf dem Platz. In dieser Situation gibt es keine Maßnahme, die dazu geeignet wäre, die Rundenzeiten zu beschleunigen.

Startpausen – Leere Startzeiten steuern der stetigen Verlängerung von Verzögerungen auf der Runde entgegen.

Größe der Spielergruppen – Wird die Mischung der Zweier-, Dreier- und Vierer-Spielergruppen nicht von vornherein organisiert, so können erhebliche Verzögerungen und Konflikte auf der Runde die Folge sein, da schnellere Spielergruppen es immer erwarten, durchgelassen zu werden.

Realistische Richtlinien für die Spielgeschwindigkeit und Abdruck der Soll-Zeiten auf den Scorekarten dienen der gezielten Kommunikation mit den Spielern.

Wie ist das bei Euch im Club - gibt es vielleicht besondere Vorkehrungen, die sich als sehr hilfreich erwiesen haben und die andere übernehmen könnten? (tk)

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Bei uns wird bei Turnieren entweder im 8min Rhythmus gestartet oder per Kanone. Bei sehr großer Beteiligung werden im letzteren Fall einzelne Löcher auch doppelt belegt. Starten die Flights sukzessive vom 1. und ggf parallel 10. Tee, sind Pausen/Puffer in die Startabfolge eingearbeitet. Grundsätzlich klappt das bei uns im OGC sehr gut - es gibt selten das Problem, dass man warten muss. Ausserhalb von Turnieren gibt es keine Startzeiten, sondern eine Ballspirale. Ich habe damit weit bessere Erfahrung machen können als mit vorgebuchten Startzeiten.

Einer der spannendsten Punkte ist die Flight Zusammenstellung der Veranstalter. Macht euch Mal den Spaß und addiert die HCP der einzelnen Flights. Oft gibt es Flights mit HCP 10 und auch mit HCP 40 in einem Turnier. Das der 40er länger pro Bahn benötigt ist klar. So ein Flight zu Anfang und beim 100 Teilnehmer dauert es dann 6 Stunden. Warum gibt es keine homogenen Flights?

In vielen Clubs, wo ich Turniere gespielt habe, gibt es gar keinen Marshall, der von Beginn an auf Spielfluss achtet. Da fährt erst gegen Turnierende mal jemand raus und schaut, wo die letzten bleiben, damit die Siegerehrung geplant werden kann. Ebenso das Thema Suchzeit. Viele halten sich nicht dran. Bei Beginn der Ballsuche gleich durchspielen lassen, wenn die nächste Gruppe schon spielbereit ist.

Ich bin dankbar das bei uns im Club vorher immer Startzeiten gebucht werden müssen (beim Turnier Standard 10 Minuten Abstand) und auch bei freien Runden werden Startzeiten immer im 10 Minuten Rhythmus vergeben, bzw können so über die Albatros App reserviert werden. Dadurch klappt das alles recht gut. Bei Plätzen wo gestartet wird wenn die vordere Gruppe nicht mehr in Schlag Distanz ist, ist es immer stressig und voll....

Bei uns, Golf51, stehen für jede Gruppe die Startzeiten an jedem Tee, auf der Scorekarte. Dadurch gibt es eine gute Kontrolle. Ausserdem max. 3 Spieler. Unser Marshall Jens Stenzel achtet dann auf Einhaltung und Spielfluss. Es klappt wunderbar. Übrigens auch an Wochenenden.

Die beste Lösung, wenn man als Marshal eine langsame Gruppe identifiziert hat (was gar nicht so einfach ist, wie man denkt) ist, sie ein paar Löcher zu begleiten. Wirkt Wunder. Sie beiseite nehmen und durchspielen lassen bringt nichts, dann hat die Gruppe dahinter wiederum das Vergnügen, und das ganze geht von vorne los.

Eines der größten Probleme liegt beim Verband selber. Die Verbandswettspiele dauern viel, viel zu lange. Selbst die angesetzte Richtzeit von 4:30 Std (was mehr als großzügig ist) wird ganz selten eingehalten. Leider haben die meisten Referees nicht den Mut für die Einhaltung der Richtzeiten zu sorgen. Zudem werden im Vorfeld gravierende Fehler gemacht, die das Spiel weiter verzögert. Beispiel dieses Jahr bei uns in Gleidingen wurde die Droppingzone des Inselgrüns für das Wettspiel entfernt, was dazu beitrug das die durchschnittliche spielzeit 4: 54 Std betrug. Dies ist nicht zu akzeptieren. Solche Spielzeiten kosten dem Golfsport Jahr für Jahr viele Mitglieder die aufgrund der hohen standzeiten unserer Sportart den Rücken kehren.

Super guter Beitrag.Dass die Spielleitung viel in der Hand muss schon klar sein.Bei Kanonenstarts Half Ways zu machen ist zudem bei einem großen Starterfeld Unfug.Generell laufen Kanonenstarts problemloser.Die Spieler selber müssen einfach Zeitmäßig disziplinierter sein.Ballsuche und Ready Golf.

Danke für diesen Beitrag. Manche Organisatoren vergessen, dass bei kürzeren Startzeitintervallen die Golfer deshalb nicht schneller spielen werden. Wenn man Glück hat und auf Loch 1 niemand den Ball suchen muss, bringt man tatsächlich Gruppen in 9-Minuten oder gar 8-Minuten Abständen hinaus. Da aber insgesamt jeder Golfer so lange spielt wie er spielt, egal welche Zeitabstände, sind dann die Golfer genau so lange am Platz wie zB bei 10 Minuten Abständen. Der 10.Flight hat bei 8-Minuten Abständen dann schon 20 Minuten mehr am Platz verbracht als bei 10-Minuten Abständen. Also bereits 20 Minuten mehr Stehzeit im 10.Flight. Durchschnittlich verbringt ein Flight bei 8-Minuten Startintervallen 34 Minuten mehr am Platz als bei 10-Minuten Abständen. Und zwar ohne dass jemand am Platz abreisst oder verzögert. Es ist also der kürzere Tee-Time Abstand keine Hilfe um ein Turnier schneller zu beenden. Das Resultat sind aber Beschwerden über die zähe Runde. Zu Recht! Dies ist mathematisch sogar beweisbar. Der zweite, hier nicht genannte Fehler, sind bei Turnieren zu rasche Freigabe der Startzeiten für Nicht-Turnierspieler nach dem letzten Turnierflight, vor allem wenn es eine Halfway gibt. Die Konflikte entstehen dann spätestens auf Tee 10 wenn die letzten Flights gemütlich bei der Halfway sitzen, die unmittelbar dahinter spielenden Flights aber von 9 auf 10 gehen und natürlich keine Halfway bekommen weil sie kein Turnier spielen und dann plötzlich 5 Flights gleichzeitig auf Tee 10 abschlagen wollen. Dann fliegen die Fetzen und selbst der Marschall ist da ziemlich hilflos, weil sich das ganze Problem ja dann von Flight zu Flight hinter dem Turnier weiter zieht.

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2 Monate her

Golf Rules

Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in der Penalty Area (rot oder gelb gekennzeichnet) liegt oder darin verloren ist, dann werden dem Spieler bestimmte Erleichterungsverfahren mit einem Strafschlag eingeräumt, um einen Ball von außerhalb der Penalty Area zu spielen.

- R17.1b Der Spieler darf den Ball in der Penalty Area spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag in Anspruch
nehmen
- 17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area
(1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust: Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball von dort spielen, wo der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6)
(2) Erleichterung auf der Linie zurück: Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, droppen
(3) Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas): Wenn der Ball zuletzt die Grenze einer roten Penalty Area gekreuzt hat, darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball in einem seitlichen Erleichterungsbereich von zwei Schlägerlängen droppen (siehe Regel 14.3)

Bzgl. R17.1d(2) gibt es die Empfehlung, dass der Bezugspunkt zuvor gekennzeichnet werden sollte, um beim Erleichterungsverfahren und der Bestimmung, ob der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt wurde und auch im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist (Regel 14.3), Klarheit zu schaffen. (tk)
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Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in der Penalty Area (rot oder gelb gekennzeichnet) liegt oder darin verloren ist, dann werden dem Spieler bestimmte Erleichterungsverfahren mit einem Strafschlag eingeräumt, um einen Ball von außerhalb der Penalty Area zu spielen. 

- R17.1b Der Spieler darf den Ball in der Penalty Area spielen, wie er liegt oder Erleichterung mit Strafschlag in Anspruch
nehmen
- 17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area
(1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust: Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball von dort spielen, wo der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6)
(2) Erleichterung auf der Linie zurück: Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, droppen
(3) Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas): Wenn der Ball zuletzt die Grenze einer roten Penalty Area gekreuzt hat, darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball in einem seitlichen Erleichterungsbereich von zwei Schlägerlängen droppen (siehe Regel 14.3)

Bzgl. R17.1d(2) gibt es die Empfehlung, dass der Bezugspunkt zuvor gekennzeichnet werden sollte, um beim Erleichterungsverfahren und der Bestimmung, ob der Ball im Erleichterungsbereich gedroppt wurde und auch im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist (Regel 14.3), Klarheit zu schaffen. (tk)

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Sehr gut.Die Spieler sollten sich generell angewöhnen alle Bezugspunkte zu markieren.Dadurch entstehen auch weniger Diskussionen.

2 Monate her

Golf Rules

Grün ist nicht gleich Grün - es gibt nämlich "das Grün" und "falsche Grüns"...

Eigentlich gibt es nur "ein" Grün für den Spieler - das ist das Grün des zu spielenden Lochs. Jedes andere Grün auf dem Platz ist ein falsches Grün. Falsches Grün schließt ein:
- Die Grüns aller anderen Löcher (die der Spieler zu dieser Zeit nicht spielt),
- das übliche Grün eines Lochs, an dem auf ein zeitweiliges Grün gespielt wird und
- alle Übungsgrüns zum Putten, Chippen oder Pitchen, wenn nicht von der Spielleitung durch Platzregel ausgeschlossen.

Falsche Grüns sind Teil des Geländes.

Wird der Spieler durch ein falsches Grün beeinträchtigt, also wenn der Ball des Spielers mindestens mit einem Teil ein falsches Grün berührt oder auf oder in etwas liegt (wie einem losen hinderlichen Naturstoff oder einem Hemmnis) und sich innerhalb der Grenzen des falschen Grüns befindet oder ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt, so muss der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen.

Statt den Ball zu spielen, wie dieser liegt, muss der Spieler stattdessen den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und aus dem Erleichterungsbereich spielen (s. R14.3). Als Bezugspunkt für den Erleichterungsbereich ist dabei der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung im selben Bereich des Platzes zu wählen.

Einzuschränken ist, dass es keine Erleichterung nach Regel R13.1f gibt, wenn die Beeinträchtigung nur besteht, weil der Spieler einen Schläger, eine Art von Stand, Schwung oder Spielrichtung wählt, die unter den Umständen offensichtlich unvernünftig ist. (tk)
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Grün ist nicht gleich Grün - es gibt nämlich das Grün und falsche Grüns...

Eigentlich gibt es nur ein Grün für den Spieler - das ist das Grün des zu spielenden Lochs. Jedes andere Grün auf dem Platz ist ein falsches Grün. Falsches Grün schließt ein:
- Die Grüns aller anderen Löcher (die der Spieler zu dieser Zeit nicht spielt),
- das übliche Grün eines Lochs, an dem auf ein zeitweiliges Grün gespielt wird und
- alle Übungsgrüns zum Putten, Chippen oder Pitchen, wenn nicht von der Spielleitung durch Platzregel ausgeschlossen.

Falsche Grüns sind Teil des Geländes.

Wird der Spieler durch ein falsches Grün beeinträchtigt, also wenn der Ball des Spielers mindestens mit einem Teil ein falsches Grün berührt oder auf oder in etwas liegt (wie einem losen hinderlichen Naturstoff oder einem Hemmnis) und sich innerhalb der Grenzen des falschen Grüns befindet oder ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt, so muss der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen.

Statt den Ball zu spielen, wie dieser liegt, muss der Spieler stattdessen den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball droppen und aus dem Erleichterungsbereich spielen (s. R14.3). Als Bezugspunkt für den Erleichterungsbereich ist dabei der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung im selben Bereich des Platzes zu wählen.

Einzuschränken ist, dass es keine Erleichterung nach Regel R13.1f gibt, wenn die Beeinträchtigung nur besteht, weil der Spieler einen Schläger, eine Art von Stand, Schwung oder Spielrichtung wählt, die unter den Umständen offensichtlich unvernünftig ist. (tk)