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14 Stunden her
Golf Rules

Schon mehrmals wurden wir gefragt, ob es im Zählspiel zulässig wäre, den Ball direkt neben dem Loch aufzuteen und dann mit einem Schlag einzulochen. Mit den zwei Strafschlägen für Spielen vom falschen Ort (außerhalb des Abschlags) wäre das dann ja eine 3.

Nice try, baby, nice try. Leider litt das dazu gedrehte Video unter argen Tonproblemen, sodass wir Euch den Spaß dazu etwas vorenthalten müssen, aber:

Nach R6.1b muss der Ball zu Beginn eines Lochs von innerhalb des Abschlags gespielt werden, andernfalls fällt die Grundstrafe an, was zunächst ja die besagten zwei Strafschläge sind. Bis dahin stimmt es also. Aber wenn das so einfach wäre, warum machen das dann nicht einfach alle Pros auf der Tour, geht ja schließlich um richtig viel Geld dabei? Genau. Weil es nicht so einfach ist, R6.1b geht nämlich noch weiter:

"Der Spieler zieht sich die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu und muss den Fehler berichtigen, indem er einen Ball von innerhalb des Abschlags spielt:
- Der von außerhalb des Abschlags gespielte Ball ist nicht im Spiel.
- Dieser Schlag und alle weiteren Schläge vor Berichtigung des Fehlers (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge, die beim Spielen dieses Balls angefallen sind) zählen nicht.

Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag macht, um das nächste Loch zu beginnen oder beim letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist er disqualifiziert."

Und damit ist der vermeintliche Lifehack dann auch schnell im Reich der Legenden verschwunden...
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Schon mehrmals wurden wir gefragt, ob es im Zählspiel zulässig wäre, den Ball direkt neben dem Loch aufzuteen und dann mit einem Schlag einzulochen. Mit den zwei Strafschlägen für Spielen vom falschen Ort (außerhalb des Abschlags) wäre das dann ja eine 3.

Nice try, baby, nice try. Leider litt das dazu gedrehte Video unter argen Tonproblemen, sodass wir Euch den Spaß dazu etwas vorenthalten müssen, aber:

Nach R6.1b muss der Ball zu Beginn eines Lochs von innerhalb des Abschlags gespielt werden, andernfalls fällt die Grundstrafe an, was zunächst ja die besagten zwei Strafschläge sind. Bis dahin stimmt es also. Aber wenn das so einfach wäre, warum machen das dann nicht einfach alle Pros auf der Tour, geht ja schließlich um richtig viel Geld dabei? Genau. Weil es nicht so einfach ist, R6.1b geht nämlich noch weiter:

Der Spieler zieht sich die Grundstrafe (zwei Strafschläge) zu und muss den Fehler berichtigen, indem er einen Ball von innerhalb des Abschlags spielt:
- Der von außerhalb des Abschlags gespielte Ball ist nicht im Spiel.
- Dieser Schlag und alle weiteren Schläge vor Berichtigung des Fehlers (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge, die beim Spielen dieses Balls angefallen sind) zählen nicht.

Berichtigt der Spieler seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag macht, um das nächste Loch zu beginnen oder beim letzten Loch der Runde, bevor er seine Scorekarte einreicht, ist er disqualifiziert.

Und damit ist der vermeintliche Lifehack dann auch schnell im Reich der Legenden verschwunden...

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Ich musste erst dreimal die Frage lesen, bevor ich kapiert habe was der Sinn sein soll 🤷‍♂️ Ich bin immer wieder erstaunt, auf was für Ideen man kommen kann 🙈

Moin. Ich komme hier etwas durcheinander. 1. Grundstrafe --> ok 2. Dieser Schlag und alle weiteren Schläge vor Berichtigung zählen nicht. D.h. für mich, es gibt keine Grundstrafe? Da der Ball der von Ausserhalb gespielt wurde gar nicht im Spiel ist.

Tatsächlich heuer so passiert: Wir (viererflight) spielten bei einem Turnier irrtümlich von tee 7 auf grün 7 statt von tee 3 auf grün 3 da sich diese Abschläge und auch die grüns nebeneinander befinden und wir nicht gut aufgepasst hatten. Wir korrigierten den Fehler am Grün, gingen zurück und wollten mit 2 Strafschlägen weiter spielen. Leider war es ein Par 5 und das dauerte. Wir brachten das Turnier durcheinander da der flight dahinter schon abgeschlagen hatte (am richtigen tee). Der Marschall wollte uns noch einreden dass wir einen strafschlag wegen spielverzögerung dazu bekämen was wir nicht akzeptieren wollten da wir eh schon 2 strafschläge hatten. Nach dem Turnier, behauptete ein "Gscheiter" wir bekämen eine DQ wegen "üben am platz", da wir ja loch 7 dann nochmals spielten und vorher dort schon einmal geübt hatten. Frage: Sind die 2 Strafschläge das Maximum oder könnten wir dafür tatsächlich disqualifiziert werden oder 2+x Strafschläge bekommen so wie geschildert?

Ja ja, der vermeintliche Lebenshack

2 Tage her
Golf Rules

Wir hatten ja schon berichtet, dass wir ab und zu mal zu Illustration auch Bilder aus dem Ringbuch "Golfregeln kompakt" von EXPERT GOLF (von unserem Referee-Kollegen Yves aus der Schweiz) nutzen wollten. Und da auch immer wieder mal Rückmeldungen an uns gerichtet sind "mach doch mal was zu den Golfregel-Basics" heute mal ein Blick auf die Erleichterungsverfahren, nachdem ein Ball in eine Penalty Area gespielt wurde.

Wenn der Ball nicht mehr gespielt werden kann, nachdem dieser in der Penalty Area zur Ruhe gekommen ist, gibt es nach Regel 17.1d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" zwei Optionen (plus einer zusätzlichen, wenn es sich um eine rote Penalty Area handelt):

1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust. Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball von dort spielen, wo der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6).

2) Erleichterung auf der Linie zurück. Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, droppen. Dabei ist der Bezugspunkt ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, auf der Bezugslinie und weiter vom Loch entfernt als der geschätzte Punkt (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück). Die Größe der Erleichterungsbereiches ist eine Schlägerlänge.

Und nur bei roten Penalty Areas die weitere Option 3) Seitliche Erleichterung. Wenn der Ball zuletzt die Grenze einer roten Penalty Area gekreuzt hat, darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball in folgendem seitlichen Erleichterungsbereich droppen. Der Bezugspunkt ist der geschätzte Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze der roten Penalty Area gekreuzt hat. Die Größe der Erleichterungsbereiches sind in diesem Fall zwei Schlägerlängen. Und wie in der Grafik aufgezeigt muss der Bezugspunkt in jedem Bereich des Platzes liegen - jedoch nicht in derselben Penalty Area.

In diesem Zusammenhang sein dann auch noch ein einmal auf den Discount von 10% über den Gutscheincode "GOLFRULES10" hingewiesen... (tk)
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Wir hatten ja schon berichtet, dass wir ab und zu mal zu Illustration auch Bilder aus dem Ringbuch Golfregeln kompakt von EXPERT GOLF (von unserem Referee-Kollegen Yves aus der Schweiz) nutzen wollten. Und da auch immer wieder mal Rückmeldungen an uns gerichtet sind mach doch mal was zu den Golfregel-Basics heute mal ein Blick auf die Erleichterungsverfahren, nachdem ein Ball in eine Penalty Area gespielt wurde.

Wenn der Ball nicht mehr gespielt werden kann, nachdem dieser in der Penalty Area zur Ruhe gekommen ist, gibt es nach Regel 17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area zwei Optionen (plus einer zusätzlichen, wenn es sich um eine rote Penalty Area handelt):

1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust. Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball von dort spielen, wo der vorherige Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6).

2)  Erleichterung auf der Linie zurück. Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, droppen. Dabei ist der Bezugspunkt ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, auf der Bezugslinie und weiter vom Loch entfernt als der geschätzte Punkt (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück). Die Größe der Erleichterungsbereiches ist eine Schlägerlänge.

Und nur bei roten Penalty Areas die weitere Option 3) Seitliche Erleichterung. Wenn der Ball zuletzt die Grenze einer roten Penalty Area gekreuzt hat, darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball in folgendem seitlichen Erleichterungsbereich droppen. Der Bezugspunkt ist der geschätzte Punkt, an dem der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze der roten Penalty Area gekreuzt hat. Die Größe der Erleichterungsbereiches sind in diesem Fall zwei Schlägerlängen. Und wie in der Grafik aufgezeigt muss der Bezugspunkt in jedem Bereich des Platzes liegen - jedoch nicht in derselben Penalty Area.

In diesem Zusammenhang sein dann auch noch ein einmal auf den Discount von 10% über den Gutscheincode GOLFRULES10 hingewiesen... (tk)

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Und wenn die Pfosten einer PA als unbeweglich definiert sind, darf man nur platzseitig Erleichterung in Anspruch nehmen, nicht in der PA, richtig?

3 Tage her
Golf Rules

Heute eine Frage von Manfred, die dicht an der Nummer mit den Aufklebern vor ein paar Tagen ist:

"Heute im handicap relevanten Turnier:
Ein Spieler verändert den Loft eines Schlägers mittels mitgeführtem Werkzeug, ist das zulässig?"

Also: Zunächst ist es unerheblich ob das ganze im handicaprelevanten Turnier oder auf der Privatrunde passiert - es gelten immer die selben Golfregeln. Hier für die Frage nach der Verstellung des Schlägers auf der Runde ist es Regel R4.1a (3):

"Absichtliche Veränderungen der Spieleigenschaften eines Schlägers während der Runde. Ein Spieler darf keinen Schlag mit einem Schläger ausführen, dessen Spieleigenschaften während der Runde von ihm absichtlich verändert wurden (einschließlich während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a)

- indem er eine verstellbare Funktion verwendet oder den Schläger technisch verändert (außer es ist zur Instandsetzung von Beschädigungen nach Regel 4.1a(2) erlaubt) oder

- indem er Fremdstoff auf den Schlägerkopf aufbringt (außer zu Reinigungszwecken), um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen.

Ausnahme – Verstellbarer Schläger in den ursprünglichen Zustand zurückverstellt: Werden die Spieleigenschaften eines Schlägers durch Verwendung eines verstellbaren Teils verändert und vor dem nächsten Schlag mit diesem Schläger wieder bestmöglich in seinen ursprünglichen Zustand versetzt, indem das verstellbare Teil zurückgestellt wird, fällt keine Strafe an und der Schläger darf für einen Schlag verwendet werden.

Strafe für Schlag unter Verstoß gegen Regel 4.1a: Disqualifikation."

Also: Schläger zurückstellen, der sich verstellt hat ist ok, die Spieleigenschaften auf der Runde verändern nicht - auch nicht, wenn man keine 14 Schläger an Bord hat und damit ja noch etwas "frei" wäre. Gebastelt wird in der Werkstatt, auf dem Platz wird gespielt!
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Heute eine Frage von Manfred, die dicht an der Nummer mit den Aufklebern vor ein paar Tagen ist:

Heute im handicap relevanten Turnier:
Ein Spieler verändert den Loft eines Schlägers mittels mitgeführtem Werkzeug, ist das zulässig?

Also: Zunächst ist es unerheblich ob das ganze im handicaprelevanten Turnier oder auf der Privatrunde passiert - es gelten immer die selben Golfregeln. Hier für die Frage nach der Verstellung des Schlägers auf der Runde ist es Regel R4.1a (3):

Absichtliche Veränderungen der Spieleigenschaften eines Schlägers während der Runde. Ein Spieler darf keinen Schlag mit einem Schläger ausführen, dessen Spieleigenschaften während der Runde von ihm absichtlich verändert wurden (einschließlich während einer Spielunterbrechung nach Regel 5.7a)

- indem er eine verstellbare Funktion verwendet oder den Schläger technisch verändert (außer es ist zur Instandsetzung von Beschädigungen nach Regel 4.1a(2) erlaubt) oder

- indem er Fremdstoff auf den Schlägerkopf aufbringt (außer zu Reinigungszwecken), um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen.

Ausnahme – Verstellbarer Schläger in den ursprünglichen Zustand zurückverstellt: Werden die Spieleigenschaften eines Schlägers durch Verwendung eines verstellbaren Teils verändert und vor dem nächsten Schlag mit diesem Schläger wieder bestmöglich in seinen ursprünglichen Zustand versetzt, indem das verstellbare Teil zurückgestellt wird, fällt keine Strafe an und der Schläger darf für einen Schlag verwendet werden.

Strafe für Schlag unter Verstoß gegen Regel 4.1a: Disqualifikation.

Also: Schläger zurückstellen, der sich verstellt hat ist ok, die Spieleigenschaften auf der Runde verändern nicht - auch nicht, wenn man keine 14 Schläger an Bord hat und damit ja noch etwas frei wäre. Gebastelt wird in der Werkstatt, auf dem Platz wird gespielt!

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Die Kurzform , sprich die Zusammenfassung, das „also:“ ist besonders gut 👍🏻😊 danke !

Weiteres Beispiel aus der Praxis: Porsche European Open 2018: ein Spieler fragt, ob er die gelockerte Schraube an seinem Driver festziehen dürfe. Natürlich darf er.

4 Tage her
Golf Rules

Gerd wollte von uns wissen: "Gestern ergab sich bei uns wieder eine kuriose Regelfrage, bei der keiner so recht weiter wusste. Der Spieler schlug von der Teebox ab und der Ball zersprang in 2 Teile. Beide Hälften lagen auf dem Fairway.Wie sollte jetzt verfahren werden? Erneut abschlagen mit / ohne Strafschlag? Ball weiterspielen, aber welche Hälfte des Balles? Vielleicht könnt ihr helfen?"

Ja, wir können helfen. Oder besser R 4.2b, denn dort heißt es:

"Wenn der Ball eines Spielers nach einem Schlag in Stücke bricht, ist dies straflos und der Schlag zählt nicht.

Der Spieler muss einen anderen Ball von der Stelle spielen, an der dieser Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6)."

Also: Der Schlag zählt nicht und der Spieler muss einen neuen Ball vom Abschlag spielen.
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Gerd wollte von uns wissen: Gestern ergab sich bei uns wieder eine kuriose Regelfrage, bei der keiner so recht weiter wusste. Der Spieler schlug von der Teebox ab und der Ball zersprang in 2 Teile. Beide Hälften lagen auf dem Fairway.Wie sollte jetzt verfahren werden? Erneut abschlagen mit / ohne Strafschlag? Ball weiterspielen, aber welche Hälfte des Balles? Vielleicht könnt ihr helfen?

Ja, wir können helfen. Oder besser R 4.2b, denn dort heißt es: 

Wenn der Ball eines Spielers nach einem Schlag in Stücke bricht, ist dies straflos und der Schlag zählt nicht.

Der Spieler muss einen anderen Ball von der Stelle spielen, an der dieser Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6).

Also: Der Schlag zählt nicht und der Spieler muss einen neuen Ball vom Abschlag spielen.

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Meine Frage in diesem Zusammenhang: Der Ball wird geschlagen und man vermutet z.B. am Klang, Ballflug oder Gefühl, dassdieser beschädigt sein könnte. Einen prov. Ball spielen, der nach Prüfung ins Spiel kommt oder erst vor Ort nach Prüfung ggf. austauschen? Zählt bei Erstgenannten der 1. Schlag und/oder ist dem sodann auch ein Strafschlag hinzuzufügen? Vielen Dank und überhaupt danke für ihre tollen Berichte. Take care

…shit happens 😉

5 Tage her
Golf Rules

Stört der ruhende Ball eines anderen Spielers das eigene Spiel, darf der Spieler vom anderen Spieler nach R 15.3b(2) verlangen, die Stelle zu markieren und den Ball aufzunehmen (siehe Regel 14.1). Dabei darf der Ball nicht gereinigt werden (außer, wenn er auf dem Grün nach Regel 13.1b aufgenommen wird). Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2).

Markiert der andere Spieler nicht die Stelle, bevor er den Ball aufnimmt oder reinigt er den aufgenommenen Ball, wenn dies nicht zulässig ist, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Dabei ist zu beachten, dass als Grundlage für das „Störung durch den Ball eines anderen Spielers“ eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein müssen: wenn der ruhende Ball eines anderen Spielers
- den Raum des beabsichtigten Stands oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers stören könnte,
auf oder nahe der Spiellinie des Spielers liegt, weil es bei dem beabsichtigten Schlag wahrscheinlich ist, dass der sich bewegende Ball des Spielers diesen Ball treffen könnte oder
- nahe genug liegt, um den Spieler beim Schlag abzulenken

Ergänzend sei erwähnt - ausschließlich im Zählspiel - das ein Spieler, der nach dieser Regel aufgefordert wird, den Ball aufzunehmen, stattdessen zuerst spielen darf. (tk)
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Stört der ruhende Ball eines anderen Spielers das eigene Spiel, darf der Spieler vom anderen Spieler nach R 15.3b(2) verlangen, die Stelle zu markieren und den Ball aufzunehmen (siehe Regel 14.1). Dabei darf der Ball nicht gereinigt werden (außer, wenn er auf dem Grün nach Regel 13.1b aufgenommen wird). Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2).

Markiert der andere Spieler nicht die Stelle, bevor er den Ball aufnimmt oder reinigt er den aufgenommenen Ball, wenn dies nicht zulässig ist, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Dabei ist zu beachten, dass als Grundlage für das „Störung durch den Ball eines anderen Spielers“ eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein müssen: wenn der ruhende Ball eines anderen Spielers
- den Raum des beabsichtigten Stands oder den Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers stören könnte,
auf oder nahe der Spiellinie des Spielers liegt, weil es bei dem beabsichtigten Schlag wahrscheinlich ist, dass der sich bewegende Ball des Spielers diesen Ball treffen könnte oder
- nahe genug liegt, um den Spieler beim Schlag abzulenken

Ergänzend sei erwähnt - ausschließlich im Zählspiel - das ein Spieler, der nach dieser Regel aufgefordert wird, den Ball aufzunehmen, stattdessen zuerst spielen darf. (tk)
6 Tage her
Golf Rules

Sven: "Kurze knappe frage! Darf ich auf der gesmten Turnier oder Mannschaftsspiel Runde mit ohrstöpsel spielen wo natürlich nur Musik läuft?"

Golf-Rules: Jein, siehe Regel 4.3a(4) 🙂

Tonaufzeichnungen anhören oder Videos ansehen, die keinen Bezug zu dem gespielten Turnier haben (zum Beispiel Nachrichten oder Hintergrundmusik) ist zulässig - Musik oder andere Tonaufzeichnungen anhören, um Ablenkungen auszuschließen oder Hilfen für das Schwungtempo zu erhalten hingegen nicht.

Die Spielleitung kann per Musterplatzregel G-8 "Verwendung von Audio- und Video-Geräten untersagen oder einschränken" dieses aber während der Runde vollständig untersagen. (tk)
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Sven: Kurze knappe frage! Darf ich auf der gesmten Turnier oder Mannschaftsspiel Runde mit ohrstöpsel spielen wo natürlich nur Musik läuft? 

Golf-Rules: Jein, siehe Regel 4.3a(4) :-)

Tonaufzeichnungen anhören oder Videos ansehen, die keinen Bezug zu dem gespielten Turnier haben (zum Beispiel Nachrichten oder Hintergrundmusik) ist zulässig - Musik oder andere Tonaufzeichnungen anhören, um Ablenkungen auszuschließen oder Hilfen für das Schwungtempo zu erhalten hingegen nicht.

Die Spielleitung kann per Musterplatzregel G-8 Verwendung von Audio- und Video-Geräten untersagen oder einschränken dieses aber während der Runde vollständig untersagen. (tk)

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Bei einer Trainingsrunde ohne Mitspieler ist’s ja ok. In jeder anderen Runde fände ich es eher respektlos gegenüber den Flightpartnern (Etikette).

Mit solchen Spielern, möchte ich sowieso keine Runde spielen, respektlos!

Ich sollte im Straßenverkehr auch keine Stöpsel tragen. Wieso? Damit ich den Krankenwagen höre, wenn er vorbei will. Stöpsel „im Kopp“ auf der Golfrunde - Turnier oder nicht - halte ich indes ebenso für gefährlich (Fore-Ruf) und würde es ganz ausschließen.

Aus Sicherheitsgründen würde ich als Spielleitung das immer untersagen. Fore Rufe können dadurch nur schlecht oder nicht gehört werden.

Bei der Benutzung von Stöpsel. Schließt man immer die Umgebung aus! Egal ob mit Ton oder auch nur Ohropax! Damit verschafft man sich klar einen Vorteil. Würde ich nicht zulassen!

Leichtathleten dürfen auch keine Musik hören. Damit könnten sie ihren Laufrhythmus steuern. Ähnlichen Einfluss kann Musik auch beim Golfen haben. Meditationsmusik beispielsweise

Meine ,,Fore“ Rufe hört man immer !!!😂😭😭

Auf der Range gerne aber auf der Runde finde ich es fahrlässig und bei einem Turnier respektlos gegenüber den anderen. Einzige Ausnahme auf der Runde eine Bluetoothbox und alle wollen Musik hören dann ja, so lange man niemanden belästigt.

Ich würde so etwas im Turnier generell verbieten! Wer sagt denn dass der Spieler Musik hört?...vielleicht ist er ja mit seinem Pro verbunden, der das Spiel von außen beobachtet und ihm Tipps gibt 🤷‍♂️😉

Wie will man denn die 2 Gründe unterscheiden? 😂😂😂

Mir stellt sich die Frage: wie will der Spieler dann Fore hören?

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7 Tage her
Golf Rules

Auch ein häufiger Diskussionspunkt in einer Spielgruppe ist die Stelle, an der ein Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat. Denn ist der Punkt, an der ein Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area kreuzte, nicht bekannt, muss ein Spieler eine angemessene Einschätzung vornehmen, um den Bezugspunkt zu bestimmen.

Nach Regel 1.3b(2) wird die angemessene Einschätzung des Spielers akzeptiert, selbst wenn dieser Bezugspunkt sich nachträglich als falsch herausstellt. Es gibt jedoch Situationen, in denen es sich herausstellt, dass der Bezugspunkt falsch ist bevor der Spieler einen Schlag gemacht hat. Und in diesem Fall muss der Fehler korrigiert werden.

Sprich ist der Schlag bereits ausgeführt und es stellt sich dann der nach bestem Wissen geschätzte Kreuzungspunkt als falsch heraus, dann darf der Ball ohne zusätzliche Strafe weitergespielt werden.

Wird jedoch, bevor der Spielen einen Schlag nach dem gedroppten Ball macht, der ursprüngliche Ball des Spielers in der Penalty Area an einer anderen Stelle gefunden, so ist neu zu handeln. Denn wenn dieser Punkt verdeutlicht, dass der Ball die Grenze der Penalty Area z.B. viel näher zum Loch gekreuzt hatte, dann entscheidend, wann dem Spieler diese Information bekannt wurde. In diesem Fall kann, bevor der Spieler einen Schlag nach dem gedroppten Ball machte, der Fehler ja noch behoben werden (siehe Regel 14.5 "Berichtigung eines Fehlers beim Ersetzen, Zurücklegen, Droppen oder Legen eines Balls").

Das ist dann straflos und der Spieler muss unter Berücksichtigung des richtigen Bezugspunkts nach Regel 17.1 vorgehen und darf jede Erleichterungsmöglichkeit nach dieser Regel in Anspruch nehmen. (tk)
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Auch ein häufiger Diskussionspunkt in einer Spielgruppe ist die Stelle, an der ein Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat. Denn ist der Punkt, an der ein Ball zuletzt die Grenze einer Penalty Area kreuzte, nicht bekannt, muss ein Spieler eine angemessene Einschätzung vornehmen, um den Bezugspunkt zu bestimmen.

Nach Regel 1.3b(2) wird die angemessene Einschätzung des Spielers akzeptiert, selbst wenn dieser Bezugspunkt sich nachträglich als falsch herausstellt. Es gibt jedoch Situationen, in denen es sich herausstellt, dass der Bezugspunkt falsch ist bevor der Spieler einen Schlag gemacht hat. Und in diesem Fall muss der Fehler korrigiert werden.

Sprich ist der Schlag bereits ausgeführt und es stellt sich dann der nach bestem Wissen geschätzte Kreuzungspunkt als falsch heraus, dann darf der Ball ohne zusätzliche Strafe weitergespielt werden.  

Wird jedoch, bevor der Spielen einen Schlag nach dem gedroppten Ball macht, der ursprüngliche Ball des Spielers in der Penalty Area an einer anderen Stelle gefunden, so ist neu zu handeln. Denn wenn dieser Punkt verdeutlicht, dass der Ball die Grenze der Penalty Area z.B. viel näher zum Loch gekreuzt hatte, dann entscheidend, wann dem Spieler diese Information bekannt wurde. In diesem Fall kann, bevor der Spieler einen Schlag nach dem gedroppten Ball machte, der Fehler ja noch behoben werden (siehe Regel 14.5 Berichtigung eines Fehlers beim Ersetzen, Zurücklegen, Droppen oder Legen eines Balls).

Das ist dann straflos und der Spieler muss unter Berücksichtigung des richtigen Bezugspunkts nach Regel 17.1 vorgehen und darf jede Erleichterungsmöglichkeit nach dieser Regel in Anspruch nehmen. (tk)

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Der Spieler muss aber nicht Erleichterung nehmen, er darf den Ball auch spielen wie er liegt ....

1 Woche her
Golf Rules

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1 Woche her
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Im TV sieht man es um vieles besser!

1 Woche her
Golf Rules

Ein vom Grün aufgenommener Ball darf gereinigt werden (siehe Regel 13.1b) - das ist bekannt.

Ein an anderer Stelle aufgenommener Ball darf immer gereinigt werden, außer er wurde aufgenommen
- um zu prüfen, ob er eine Kerbe oder einen Sprung hat. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 4.2c(1)),
- um ihn zu identifizieren. Reinigen ist gestattet, aber nur soweit wie zur Identifizierung erforderlich (siehe Regel 7.3),
- weil er das Spiel beeinträchtigt. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 15.3b(2)),
- um zu prüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung gestattet ist. Reinigen ist nicht gestattet, es sei denn, der Spieler nimmt dann nach einer Regel Erleichterung in Anspruch (siehe Regel 16.4).

Reinigt der Spieler unerlaubt einen aufgenommenen Ball, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu. (tk)
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Ein vom Grün aufgenommener Ball darf gereinigt werden (siehe Regel 13.1b) - das ist bekannt.

Ein an anderer Stelle aufgenommener Ball darf immer gereinigt werden, außer er wurde aufgenommen
- um zu prüfen, ob er eine Kerbe oder einen Sprung hat. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 4.2c(1)),
- um ihn zu identifizieren. Reinigen ist gestattet, aber nur soweit wie zur Identifizierung erforderlich (siehe Regel 7.3),
- weil er das Spiel beeinträchtigt. Reinigen ist nicht gestattet (siehe Regel 15.3b(2)),
- um zu prüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung gestattet ist. Reinigen ist nicht gestattet, es sei denn, der Spieler nimmt dann nach einer Regel Erleichterung in Anspruch (siehe Regel 16.4).

Reinigt der Spieler unerlaubt einen aufgenommenen Ball, zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu. (tk)

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Ich versuche gerade zu verstehen, warum ich euren heutigen Posts nicht verstehe. Zumindest nicht so ganz… Wenn ich immer (also ganzjährig betrachtet) den Ball reinigen darf, außer in den von euch beschriebenen Situationen, wann darf ich ihn dann reinigen? Und wie ist das mit Sonderplatzregeln, wie sie beispielsweise derzeit, im Winter, fast in allen Golfclubs gegeben sind: Setzen diese dann die von euch aufgezählten Ausnahmen außer Kraft?

Hier, in Südspanien, gelten häufig (nach Ansage der Spielleitung) die „Winter rules“ auf dem Fairway. Markieren, reinigen und innerhalb Scorekartengrösse besserlegen.

1 Woche her
Golf Rules

GolfRules on tour (final day) in Dubai ... MehrWeniger

GolfRules on tour (final day) in DubaiImage attachment

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Vorsicht!! Fliegende Schläger.

1 Woche her
Golf Rules

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1 Woche her
Golf Rules

Der Ball kommt im Vorgrün auf, hinterlässt eine tiefe Pitchmarke im Gras und springt zurück. Mit dem Ergebnis, dass diese Pitchmarke genau in der Spiellinie für den nächsten Schlag ist. Und - darf diese entfernt werden oder nicht?

Um den Grundsatz „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“ zu unterstützen, schränkt Regel 8.1"Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen" die Möglichkeiten eines Spielers ein, folgende geschützte „Bedingungen die den Schlag beeinflussen“ (überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes) für seinen nächsten Schlag zu verbessern: Die Lage des ruhenden Balls, den Raum seines beabsichtigten Stands, den Raum seines beabsichtigten Schwungs, seine Spiellinie und den Erleichterungsbereich, in dem er einen Ball droppen oder hinlegen wird.

Wichtig ist dabei, wo denn die Pitchmarke entstanden ist. Befindet sich diese auf dem Grün, so darf nach Regel 8.1b(10) mit Verweis auf R13.1c das Loch repariert werden. Befindet sich die Pitchmarke im Gelände, dann nicht... (tk)
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Der Ball kommt im Vorgrün auf, hinterlässt eine tiefe Pitchmarke im Gras und springt zurück. Mit dem Ergebnis, dass diese Pitchmarke genau in der Spiellinie für den nächsten Schlag ist. Und - darf diese entfernt werden oder nicht?

Um den Grundsatz „Spielen Sie den Platz, wie Sie ihn vorfinden“ zu unterstützen, schränkt Regel 8.1Handlungen des Spielers, die Bedingungen verbessern, die den Schlag beeinflussen die Möglichkeiten eines Spielers ein, folgende geschützte „Bedingungen die den Schlag beeinflussen“ (überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes) für seinen nächsten Schlag zu verbessern: Die Lage des ruhenden Balls, den Raum seines beabsichtigten Stands, den Raum seines beabsichtigten Schwungs, seine Spiellinie und den Erleichterungsbereich, in dem er einen Ball droppen oder hinlegen wird.

Wichtig ist dabei, wo denn die Pitchmarke entstanden ist. Befindet sich diese auf dem Grün, so darf nach Regel 8.1b(10) mit Verweis auf R13.1c das Loch repariert werden. Befindet sich die Pitchmarke im Gelände, dann nicht... (tk)

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Die Frage ist doch, ob das Ausbessern der Pitchmarke die Situation für den Spieler verbessert. Tut es das denn objektiv?

Dann eben one Chip one Putt, Nach dem Schlag darf die Pitchmarke ausgebessert werden?

die Frage kommt in der richtigen Zeit, in der auf den meisten Plätzen "besserlegen" als Sonderplatzregel besteht. Also, ein wenig zur Seite, nicht näher zum Loch, Pitchmarke ausbessern? und den Chip einlochen 😉

2 Wochen her
Golf Rules

Zwischendurch möchten wir mal wieder "Danke" sagen - in Summe haben wir jetzt über 5.000 potentielle Leser auf Facebook und Instagram. Es freut uns, dass wir mit diesem Thema Eurer Interesse wecken können und das ihr uns so fleissig folgt. Und auch noch Mal ein grossen Dank an die vielen Anregungen und Fragen, für deren Beantwortung wir dann doch manchmal ein paar Tage benötigen... ... MehrWeniger

Zwischendurch möchten wir mal wieder Danke sagen - in Summe haben wir jetzt über 5.000 potentielle Leser auf Facebook und Instagram. Es freut uns, dass wir mit diesem Thema Eurer Interesse wecken können und das ihr uns so fleissig folgt. Und auch noch Mal ein grossen Dank an die vielen Anregungen und Fragen, für deren Beantwortung wir dann doch manchmal ein paar Tage benötigen...

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Dank euch bin ich was die Golfregeln angeht sicherer geworden, ihr seid super 👏🏻💯👍🏻😀🙋🏼‍♀️

Euch danke für die tollen Beiträge und Erklärungen 🤩

Danke schön!

Danke schön an Euch! Und bitte weiter so!

2 Wochen her
Golf Rules

Kreativität hat keine Grenzen - so auch bei der (Weiter)Entwicklung von Golfhandschuhen. Immer wieder gibt es neue Modell aus den unterschiedlichsten Materialien, die noch bessere Grip-Eigenschaften bieten. Aber ist denn wirklich alles erlaubt?

In den Ausrüstungsregeln (Link siehe weiter unten) ist auch dem Handschuh ein kleiner Absatz gewidmet. Denn einfache glatte Handschuhe dürfen getragen werden, um den Spieler beim Greifen des Schlägers zu unterstützen.

Ein „einfacher glatter“ Handschuh muss:
- aus einer angepassten Bedeckung für die Hand bestehen, mit einer separaten Hülle oder Öffnung für jeden Finger (Finger und Daumen); und
- für die gesamte Handfläche und Greifoberfläche der Finger aus weichem Material hergestellt worden sein.

Ein „einfacher glatter“ Handschuh darf nicht enthalten:
- Material auf der Greiffläche oder im Inneren des Handschuhs, dessen vorrangiger Zweck eine Polsterung ist oder eine entsprechende Wirkung hat. Polsterung ist als eine Fläche von Handschuhmaterial definiert, die mehr als 0,025 Inches (0,635 mm) dicker ist als die benachbarte Fläche des Handschuhs ohne zusätzliches Material;
Anmerkung: Material darf zur Verhinderung von Abnutzung, Feuchtigkeitsabsorption und anderen Funktionszwecken ergänzt werden, vorausgesetzt es überschreitet nicht die Definition von Polsterung (siehe oben).
- Bänder, die das Verrutschen des Schlägers verhindern sollen oder um die Hand am Schläger zu befestigen;
- Jegliche Mittel zum zusammen Binden der Finger;
- Material am Handschuh, dass an Material auf dem Griff haftet;
- Andere Vorrichtungen als Sichthilfen, dazu entworfen, den Spieler beim Platzieren seiner Hände in einer gleichbleibenden und/oder bestimmten Stellung am Griff zu unterstützen.
- Gewichte, um den Spieler beim Schlag zu unterstützen;
- Jegliche Vorrichtung, die die Bewegung eines Gelenks einschränkt; oder
- Jegliche andere Vorrichtung, die den Spieler beim Schlag oder in seinem Spiel unterstützen könnte

Und weil wir diese Frage auf GolfRules schon einmal hatten: ja, ein Abspül-Handschuh würde auch ins Regelwerk fallen und dürfte genutzt werden... 😉 (tk)

serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/3-a2000010-ausruestungsregeln_de_a4.pdf
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Kreativität hat keine Grenzen - so auch bei der (Weiter)Entwicklung von Golfhandschuhen. Immer wieder gibt es neue Modell aus den unterschiedlichsten Materialien, die noch bessere Grip-Eigenschaften bieten. Aber ist denn wirklich alles erlaubt?

In den Ausrüstungsregeln (Link siehe weiter unten) ist auch dem Handschuh ein kleiner Absatz gewidmet. Denn einfache glatte Handschuhe dürfen getragen werden, um den Spieler beim Greifen des Schlägers zu unterstützen.

Ein „einfacher glatter“ Handschuh muss:
- aus einer angepassten Bedeckung für die Hand bestehen, mit einer separaten Hülle oder Öffnung für jeden Finger (Finger und Daumen); und
- für die gesamte Handfläche und Greifoberfläche der Finger aus weichem Material hergestellt worden sein.

Ein „einfacher glatter“ Handschuh darf nicht enthalten:
- Material auf der Greiffläche oder im Inneren des Handschuhs, dessen vorrangiger Zweck eine Polsterung ist oder eine entsprechende Wirkung hat. Polsterung ist als eine Fläche von Handschuhmaterial definiert, die mehr als 0,025 Inches (0,635 mm) dicker ist als die benachbarte Fläche des Handschuhs ohne zusätzliches Material;
Anmerkung: Material darf zur Verhinderung von Abnutzung, Feuchtigkeitsabsorption und anderen Funktionszwecken ergänzt werden, vorausgesetzt es überschreitet nicht die Definition von Polsterung (siehe oben).
- Bänder, die das Verrutschen des Schlägers verhindern sollen oder um die Hand am Schläger zu befestigen;
- Jegliche Mittel zum zusammen Binden der Finger;
- Material am Handschuh, dass an Material auf dem Griff haftet;
- Andere Vorrichtungen als Sichthilfen, dazu entworfen, den Spieler beim Platzieren seiner Hände in einer gleichbleibenden und/oder bestimmten Stellung am Griff zu unterstützen.
- Gewichte, um den Spieler beim Schlag zu unterstützen;
- Jegliche Vorrichtung, die die Bewegung eines Gelenks einschränkt; oder 
- Jegliche andere Vorrichtung, die den Spieler beim Schlag oder in seinem Spiel unterstützen könnte

Und weil wir diese Frage auf GolfRules schon einmal hatten: ja, ein Abspül-Handschuh würde auch ins Regelwerk fallen und dürfte genutzt werden... ;-) (tk)

https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/3-a2000010-ausruestungsregeln_de_a4.pdf
2 Wochen her
Golf Rules

GolfRules on tour - heute mal als Zuschauer... ... MehrWeniger

GolfRules on tour - heute mal als Zuschauer...Image attachment
2 Wochen her
Golf Rules

Auch ein Beispiel, dass die Regeln "leben", ist z.B. die Veröffentlichung von weiteren Musterplatzregeln, welche der Spielleitung Möglichkeiten unterbreiten, in einem festgelegten Umfang die Golfregeln an die jeweiligen Notwendigen anzupassen.

So geschehen vor kurzem mit der Veröffentlichung von MPR G-10, mit der die Spielleitung eine Nutzung von Schlägern mit einer Länge über 46 Inches (116,8 cm) unterbinden kann. Darin wird aber gleichzeitig darauf hingewiesen, dass diese Platzregel Diese nur für Turniere empfohlen wird, die für Elite-Golfer bestimmt sind (das heißt, Professional-Turniere und Top-Amateur-Turniere). Für uns "Normalos" wird diese deshalb nicht in den Wettspielbestimmungen / Platzregeln aufgenommen werden.

Aber dieses Beispiel zeigt: 1) die Golfregeln leben und 2) ein Blick in die für das Wettspiel relevanten Platzregeln VOR dem Wettspiel sollte eigentlich zwingende "Pflicht" für jeden Golfer sein...

serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf2/musterplatzregel-g-10.pdf
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Auch ein Beispiel, dass die Regeln leben, ist z.B. die Veröffentlichung von weiteren Musterplatzregeln, welche der Spielleitung Möglichkeiten unterbreiten, in einem festgelegten Umfang die Golfregeln an die jeweiligen Notwendigen anzupassen. 

So geschehen vor kurzem mit der Veröffentlichung von MPR G-10, mit der die Spielleitung eine Nutzung von Schlägern mit einer Länge über 46 Inches (116,8 cm) unterbinden kann. Darin wird aber gleichzeitig darauf hingewiesen, dass diese Platzregel Diese nur für Turniere empfohlen wird, die für Elite-Golfer bestimmt sind (das heißt, Professional-Turniere und Top-Amateur-Turniere). Für uns Normalos wird diese deshalb nicht in den Wettspielbestimmungen / Platzregeln aufgenommen werden.

Aber dieses Beispiel zeigt: 1) die Golfregeln leben und 2) ein Blick in die für das Wettspiel relevanten Platzregeln VOR dem Wettspiel sollte eigentlich zwingende Pflicht für jeden Golfer sein... 

https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf2/musterplatzregel-g-10.pdf

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Das ist wohl die erste Maßnahme die Schlaglängen zu begrenzen.

2 Wochen her
Golf Rules

Die Spielleitung sollte nach Möglichkeit einen Starter am Abschlag, auf dem die Runde beginnt, einsetzen, um sicherzustellen, dass die Spieler alle erforderlichen Informationen besitzen und zur richtigen Zeit starten.

Zur Startzeit der Gruppe sollte der Starter den ersten Spieler zur angesetzten Zeit starten. Ist dies aufgrund der Position der vorher gestarteten Gruppe nicht möglich (zum Beispiel, wenn diese durch eine Ballsuche verzögert wird), sollte die tatsächliche Startzeit notiert werden, damit die Spielleitung diese Information bei der Anwendung von Richtlinien zum zügigen Spiel nutzen kann. (tk)

PS: An dieser Stelle einmal einen großen Dank an alle "mitlesenden" Starter auf unserer Seite für Euer Engagement und die Unterstützung bei den Wettspielen. Und einige von Euch durften wir auf diesem Weg im Laufe der Saison auf den verschiedenen Golfplätzen dann sogar mal persönlich kennenlernen - es immer wieder eine Überraschung und freut uns...
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Die Spielleitung sollte nach Möglichkeit einen Starter am Abschlag, auf dem die Runde beginnt, einsetzen, um sicherzustellen, dass die Spieler alle erforderlichen Informationen besitzen und zur richtigen Zeit starten.

Zur Startzeit der Gruppe sollte der Starter den ersten Spieler zur angesetzten Zeit starten. Ist dies aufgrund der Position der vorher gestarteten Gruppe nicht möglich (zum Beispiel, wenn diese durch eine Ballsuche verzögert wird), sollte die tatsächliche Startzeit notiert werden, damit die Spielleitung diese Information bei der Anwendung von Richtlinien zum zügigen Spiel nutzen kann. (tk)

PS: An dieser Stelle einmal einen großen Dank an alle mitlesenden Starter auf unserer Seite für Euer Engagement und die Unterstützung bei den Wettspielen. Und einige von Euch durften wir auf diesem Weg im Laufe der Saison auf den verschiedenen Golfplätzen dann sogar mal persönlich kennenlernen - es immer wieder eine Überraschung und freut uns...

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Anke Dröge 😀 Wir hatten in den letzten Tagen einige...

Ah, wieder ein nettes Bild aus GT 😉

Als Starter der AK50 Endrunde um die deutsche Meisterschaft im besten Club der Welt ist mir aufgefallen, wie entspannt alles ist. Selbst als ich auf die sekundengenaue Einhaltung der Startzeiten nach der von der Spielleitung bereitgestellten Tchibo-Atom-Funkuhr hinweisen musste (die Zeit wich um einige Minuten von der Clubuhr am Abschlag ab) wurde ich nicht als Erbsenzähler betitelt 😎. Ps: sehr schönes Foto…

Wichtig als Starter ist die Startzeit genau einzuhalten wie in den Regeln vorgeschrieben! Aber natürlich gibt es einige die wie Rennpferde schon früher losstarten wollen!

👍

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2 Wochen her
Golf Rules

Das Wettspiel ist zu Ende und es kommt zum Gleichstand im Loch- oder Zählwettspiel - was dann? Eigentlich sollte dann das Verfahren in der Wettspielausschreibung zu finden sein und durch die verantwortliche Spielleitung umgesetzt werden.

Lochspiel
Steht ein Lochspiel nach dem letzten Loch unentschieden, wird das Lochspiel jeweils um ein Loch verlängert, bis ein Gewinner feststeht (siehe Regel 3.2a(4)), wenn nicht anders in der Ausschreibung festgelegt.
Die Ausschreibung sollte bestimmen, ob ein Lochspiel mit einem Gleichstand enden darf oder ob das Verfahren des Stechens von dem in Regel 3.2a(4) abweicht. Hierbei ist Folgendes möglich:
- Das Lochspiel endet mit Gleichstand.
- Das Lochspiel wird an einem bestimmten Loch fortgesetzt, das nicht das erste Loch ist.
- Es gibt ein Stechen über eine festgelegte Anzahl von Löchern (zum Beispiel 9 oder 18 Löcher).

In einem Netto-Lochspiel sollte die von der Spielleitung festgesetzte Vorgabenverteilung verwendet werden, um zu bestimmen, wo Vorgabenschläge auf den zusätzlichen Löchern gewährt oder erhalten werden, wenn nicht anders in der Ausschreibung festgelegt.

Zählspiel
Die hier sollte Ausschreibung festlegen, ob ein Turnier mit einem Gleichstand enden darf, ob es ein Stechen auf dem Platz gibt, oder ob Scorekarten verglichen werden, um den Gewinner und andere Platzierungen zu bestimmen.

Bei dem im Clubgolf üblichen "Kartenstechen" kann z.B. der Gewinner auf Grundlage des Ergebnisses bestimmter Anzahl von Löchern ( z.B. die letzten 9 / 6 / 3 Löcher) ermittelt werden. Ebenso ist es denkbar denkbar, dass bestimmte Löcher entsprechend der Handicap-Verteilung genutzt werden - die gängigen Auswertungs-Softwarelösungen bieten hier unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten, um das in der Ausschreibung festgelegte Verfahren anwenden zu können.

Wird ein Stechen im Zählspiel erforderlich, sollte die Ausschreibung festlegen, wann das Stechen stattfindet (zum Beispiel ob es zu einer bestimmten Zeit beginnt, sobald wie möglich nachdem die letzte Gruppe die Runde beendet hat, oder zu einem späteren Zeitpunkt), welche Löcher für das Stechen verwendet werden und die Anzahl Löcher, über die das Stechen gespielt wird (zum Beispiel ob es ein lochweises Stechen ist, oder ob es über eine längere Zeit wie zum Beispiel 2, 4 oder 18 Löcher geht, und was danach bei einem erneuten Gleichstand geschieht).

Habt Ihr schon einmal in Eure Ausschreibungen geschaut - wie ist es dort geregelt? (tk)
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Das Wettspiel ist zu Ende und es kommt zum Gleichstand im Loch- oder Zählwettspiel - was dann? Eigentlich sollte dann das Verfahren in der Wettspielausschreibung zu finden sein und durch die verantwortliche Spielleitung umgesetzt werden. 

Lochspiel
Steht ein Lochspiel nach dem letzten Loch unentschieden, wird das Lochspiel jeweils um ein Loch verlängert, bis ein Gewinner feststeht (siehe Regel 3.2a(4)), wenn nicht anders in der Ausschreibung festgelegt.
Die Ausschreibung sollte bestimmen, ob ein Lochspiel mit einem Gleichstand enden darf oder ob das Verfahren des Stechens von dem in Regel 3.2a(4) abweicht. Hierbei ist Folgendes möglich: 
- Das Lochspiel endet mit Gleichstand.
- Das Lochspiel wird an einem bestimmten Loch fortgesetzt, das nicht das erste Loch ist.
- Es gibt ein Stechen über eine festgelegte Anzahl von Löchern (zum Beispiel 9 oder 18 Löcher).

In einem Netto-Lochspiel sollte die von der Spielleitung festgesetzte Vorgabenverteilung verwendet werden, um zu bestimmen, wo Vorgabenschläge auf den zusätzlichen Löchern gewährt  oder erhalten werden, wenn nicht anders in der Ausschreibung festgelegt.

Zählspiel
Die hier sollte Ausschreibung festlegen, ob ein Turnier mit einem Gleichstand enden darf, ob es ein Stechen auf dem Platz gibt, oder ob Scorekarten verglichen werden, um den Gewinner und andere Platzierungen zu bestimmen.

Bei dem im Clubgolf üblichen Kartenstechen kann z.B. der Gewinner auf Grundlage des Ergebnisses bestimmter Anzahl von Löchern ( z.B. die letzten 9 / 6 / 3 Löcher) ermittelt werden. Ebenso ist es denkbar denkbar, dass bestimmte Löcher entsprechend der Handicap-Verteilung genutzt werden - die gängigen Auswertungs-Softwarelösungen bieten hier unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten, um das in der Ausschreibung festgelegte Verfahren anwenden zu können. 

Wird ein Stechen im Zählspiel erforderlich, sollte die Ausschreibung festlegen, wann das Stechen stattfindet (zum Beispiel ob es zu einer bestimmten Zeit beginnt, sobald wie möglich nachdem die letzte Gruppe die Runde beendet hat, oder zu einem späteren Zeitpunkt), welche Löcher für das Stechen verwendet werden und die Anzahl Löcher, über die das Stechen gespielt wird (zum Beispiel ob es ein lochweises Stechen ist, oder ob es über eine längere Zeit wie zum Beispiel 2, 4 oder 18 Löcher geht, und was danach bei einem erneuten Gleichstand geschieht). 

Habt Ihr schon einmal in Eure Ausschreibungen geschaut - wie ist es dort geregelt? (tk)
2 Wochen her
Golf Rules

In dem gestrigen Beitrag ging es um das Ende des Wettspiels. Aber es gibt eine Ausnahme, die selbst nach der Beendigung des Wettspiels zu einer nachträglichen Änderung führen kann: wenn ein Spieler disqualifiziert werden muss.

Dieses ist dann der Fall, wenn ein Spieler
- eine Scorekarte eingereicht hat, auf der für ein Loch ein niedrigeres als das tatsächlich gespielte Ergebnis eingetragen ist, es sei denn, er hatte es versäumt, einen oder mehrere Strafschläge anzurechnen, die ihm vor Beendigung des Turniers unbekannt waren (siehe Regel 3.3b(3)),
- vor der Beendigung des Turniers wusste, dass er eine Scorekarte eingereicht hat, die ein höheres als das tatsächliche Handicap auswies und dies die Anzahl der Vorgabenschläge beeinflusste, um die das Ergebnis des Spielers angepasst wurde (siehe Regel 3.3b(4)),
- vor Beendigung des Turniers wusste, gegen eine Regel verstoßen zu haben, deren Strafe Disqualifikation ist oder
- absichtlich mit einem anderen Spieler vereinbart hatte, eine ihnen bekannte Golfregel außer Acht zu lassen oder auf eine fällige Strafe zu verzichten (siehe Regel 1.3b(1)).

Zudem darf eine Spielleitung einen Spieler auch nach Regel 1.2 bei einem schwerwiegenden Fehlverhalten nach Beendigung des Turniers disqualifizieren. (tk)
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In dem gestrigen Beitrag ging es um das Ende des Wettspiels. Aber es gibt eine Ausnahme, die selbst nach der Beendigung des Wettspiels zu einer nachträglichen Änderung führen kann: wenn ein Spieler disqualifiziert werden muss.

Dieses ist dann der Fall, wenn ein Spieler 
- eine Scorekarte eingereicht hat, auf der für ein Loch ein niedrigeres als das tatsächlich gespielte Ergebnis eingetragen ist, es sei denn, er hatte es versäumt, einen oder mehrere Strafschläge anzurechnen, die ihm vor Beendigung des Turniers unbekannt waren (siehe Regel 3.3b(3)),
- vor der Beendigung des Turniers wusste, dass er eine Scorekarte eingereicht hat, die ein höheres als das tatsächliche Handicap auswies und dies die Anzahl der Vorgabenschläge beeinflusste, um die das Ergebnis des Spielers angepasst wurde (siehe Regel 3.3b(4)),
- vor Beendigung des Turniers wusste, gegen eine Regel verstoßen zu haben, deren Strafe Disqualifikation ist oder
- absichtlich mit einem anderen Spieler vereinbart hatte, eine ihnen bekannte Golfregel außer Acht zu lassen oder auf eine fällige Strafe zu verzichten (siehe Regel 1.3b(1)).

Zudem darf eine Spielleitung einen Spieler auch nach Regel 1.2 bei einem schwerwiegenden Fehlverhalten nach Beendigung des Turniers disqualifizieren. (tk)

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Es ist in einem Turnier selbstverständlich nach den Regeln zu spielen. Wenn ich unsicher bin, einen Regelball zu spielen oder im Regelhandbuch nachschauen. Beim Ausfüllen der Scorekarte ist es äußerst wichtig leserlich zu schreiben!!! Wie es in dem Flight vor mir ist, kann ich aus der Ferne nicht beobachten bzw. auch als Zähler nicht mit agieren und will mir dieses auch nicht zumuten. Ich bin mit meinem Flight beschäftigt und der Flight vor mir hat auch mit sich selbst zu tun. Sollte es in dem Flight vor mir Probleme geben, müssen sie die löse oder die Spielleitung dazukommen lassen. Wenn bekannt ist, das ein Spieler schon mehrfach ein falsches Ergebnis aufgeschrieben hat, wäre es sinnvoll, demjenigen einen regelkundigen unf ehrlichen Zähler mitzugeben.

2 Wochen her
Golf Rules

Manchmal blicken wir ja auch etwas weiter nach hinten in das Regelbuch - dort wo die "Geheimnisse" in den "Leitlinien für die Spielleitung" niedergeschrieben sind. Deswegen mal die Frage - wann ist ein Wettspiel denn überhaupt zu Ende?

Denn - es ist wichtig für die Spielleitung, in der Ausschreibung eines Turniers zu bestimmen, wann und wie das Ergebnis des Turniers endgültig ist, da dies darüber entscheidet, wie die Spielleitung nach Beendigung des Spiels Regelfälle sowohl im Lochspiel wie auch im Zählspiel behandelt (siehe Regel 20).

Im Zählspiel könnte dieses z.B. durch das Notieren aller Ergebnisse auf dem Scoreboard, der Bekanntgabe der Gewinner bei der Siegerehrung oder der Übergabe der Preise der Fall sein. Im Lochspiel ist es auch durchaus üblich, dass durch die Mitteilung des Ergebnisses an eine von der Spielleitung bestimmte Person das Lochspiel beendet ist.

Und warum ist die Festlegung des Wettspielende wichtig? Weil z.B. im Zählspiel normalerweise eine Strafe nach dem Ende eines Zählspiel-Turniers nicht verhängt oder berichtigt werden darf. Das heißt, das Ergebnis ist auf die von der Spielleitung bestimmte Weise endgültig oder wenn einer Zählspielqualifikation ein Lochspiel folgt, sobald der Spieler abgeschlagen hat, um sein erstes Lochspiel zu beginnen. (tk)
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Manchmal blicken wir ja auch etwas weiter nach hinten in das Regelbuch - dort wo die Geheimnisse in den Leitlinien für die Spielleitung niedergeschrieben sind. Deswegen mal die Frage - wann ist ein Wettspiel denn überhaupt zu Ende?

Denn - es ist wichtig für die Spielleitung, in der Ausschreibung eines Turniers zu bestimmen, wann und wie das Ergebnis des Turniers endgültig ist, da dies darüber entscheidet, wie die Spielleitung nach Beendigung des Spiels Regelfälle sowohl im Lochspiel wie auch im Zählspiel behandelt (siehe Regel 20). 

Im Zählspiel könnte dieses z.B. durch das Notieren aller Ergebnisse auf dem Scoreboard, der Bekanntgabe der Gewinner bei der Siegerehrung oder der Übergabe der Preise der Fall sein. Im Lochspiel ist es auch durchaus üblich, dass durch die Mitteilung des Ergebnisses an eine von der Spielleitung bestimmte Person das Lochspiel beendet ist.

Und warum ist die Festlegung des Wettspielende wichtig? Weil z.B. im Zählspiel  normalerweise eine Strafe nach dem Ende eines Zählspiel-Turniers nicht verhängt oder berichtigt werden darf. Das heißt, das Ergebnis ist auf die von der Spielleitung bestimmte Weise endgültig oder wenn einer Zählspielqualifikation ein Lochspiel folgt, sobald der Spieler abgeschlagen hat, um sein erstes Lochspiel zu beginnen. (tk)

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Auch an dieses Turnier erinnere ich mich gerne.

Die Terrasse kenne ich doch! 😉 Schön, mal ein Bild vom Heimatclub hier zu sehen 😃

2 Wochen her
Golf Rules

Solche wunderschön gestaltete Mauern findet man auf vielen Plätzen - dem Spieler stellt sich aber manchmal die Frage, wo denn genau die Grenze der Penalty Area verläuft.

Während es ansonsten üblich ist, den Rand von Penalty Areas mit Pfählen / Linien zu kennzeichnen, kann der Rand einer Penalty Area aber auch schriftlich in den Platzregeln definiert werden. So könnte zum Beispiel der in der Musterplatzregel B-1 "Penalty Areas festlegen" erwähnte Passus übernommen werden: "Befindet sich eine künstliche Mauer am Rand eines Sees oder einer anderen Wasserfläche, wird die Penalty Area durch den äußeren Rand der Mauer definiert."

Als Vorteilhaft hat es sich herausgestellt die "wasserseitige Kante" als Grenze zu definieren, da die Mauern im Bereich des Platzes im Laufe der Zeit häufig zuwachsen und dann keine eindeutige Grenze mehr erkannt werden kann. Zudem hat diese Option noch den Vorteil, dass der Spieler straflose Erleichterung nach R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)" erhält, wenn sein Ball auf der Mauer zur Ruhe gekommen ist. (tk)
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Solche wunderschön gestaltete Mauern findet man auf vielen Plätzen - dem Spieler stellt sich aber manchmal die Frage, wo denn genau die Grenze der Penalty Area verläuft.

Während es ansonsten üblich ist, den Rand von Penalty Areas mit Pfählen / Linien zu kennzeichnen, kann der Rand einer Penalty Area aber auch schriftlich in den Platzregeln definiert werden. So könnte zum Beispiel der in der Musterplatzregel B-1 Penalty Areas festlegen erwähnte Passus übernommen werden: Befindet sich eine künstliche Mauer am Rand eines Sees oder einer anderen Wasserfläche, wird die Penalty Area durch den äußeren Rand der Mauer definiert.

Als Vorteilhaft hat es sich herausgestellt die wasserseitige Kante als Grenze zu definieren, da die Mauern im Bereich des Platzes im Laufe der Zeit häufig zuwachsen und dann keine eindeutige Grenze mehr erkannt werden kann. Zudem hat diese Option noch den Vorteil, dass der Spieler straflose Erleichterung nach R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) erhält, wenn sein Ball auf der Mauer zur Ruhe gekommen ist. (tk)

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Ein wunderschönes Golfloch. Das muss ein klasse Platz sein… 😎

3 Wochen her
Golf Rules

Leider häufig nicht bekannt - Regel 16.4 "Ball aufnehmen, um zu sehen, ob er sich in einer Lage befindet, aus der Erleichterung gewährt wird".

Hat ein Spieler einen nachvollziehbaren Grund zur Annahme, dass sich sein Ball in einer Lage befindet, aus der straflose Erleichterung nach Regel 15.2, 16.1 oder 16.3 zulässig ist, aber kann dies nicht beurteilen ohne den Ball aufzunehmen,
- darf der Spieler den Ball aufnehmen, um zu prüfen, ob Erleichterung gewährt wird, aber
- die Stelle des Balls muss zuerst markiert werden und der aufgenommene Ball darf nicht gereinigt werden (außer auf dem Grün), siehe Regel 14.1.

Nimmt der Spieler seinen Ball ohne einen nachvollziehbaren Grund auf (außer auf dem Grün, wo der Spieler nach Regel 13.1b aufnehmen darf), zieht er sich einen Strafschlag zu.

Spannend wird es dann bei der Besonderheit, wenn der Ball zuvor nicht markiert wurde. Denn jetzt kommt es darauf an, ob denn Erleichterung von der Ballage gewährt worden wäre:
- Wenn Erleichterung zulässig ist und der Spieler Erleichterung in Anspruch nimmt, fällt keine Strafe an, selbst wenn der Spieler vor dem Aufnehmen die Stelle des Balls nicht markiert oder er den aufgenommenen Ball gereinigt hat.
- Wenn keine Erleichterung zulässig ist oder der Spieler sich entscheidet, keine zulässige Erleichterung in Anspruch zu nehmen, zieht der Spieler sich einen Strafschlag zu, wenn er vor dem Aufnehmen die Stelle des Balls nicht markierte oder den aufgenommenen Ball unzulässiger Weise reinigte und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2).

Also lieber besser immer zuvor markieren, wenn der Ball aufgenommen wird - sicher ist sicher... (tk)
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Leider häufig nicht bekannt - Regel 16.4 Ball aufnehmen, um zu sehen, ob er sich in einer Lage befindet, aus der Erleichterung gewährt wird. 

Hat ein Spieler einen nachvollziehbaren Grund zur Annahme, dass sich sein Ball in einer Lage befindet, aus der straflose Erleichterung nach Regel 15.2, 16.1 oder 16.3 zulässig ist, aber kann dies nicht beurteilen ohne den Ball aufzunehmen, 
- darf der Spieler den Ball aufnehmen, um zu prüfen, ob Erleichterung gewährt wird, aber
- die Stelle des Balls muss zuerst markiert werden und der aufgenommene Ball darf nicht gereinigt werden (außer auf dem Grün), siehe Regel 14.1.

Nimmt der Spieler seinen Ball ohne einen nachvollziehbaren Grund auf (außer auf dem Grün, wo der Spieler nach Regel 13.1b aufnehmen darf), zieht er sich einen Strafschlag zu.

Spannend wird es dann bei der Besonderheit, wenn der Ball zuvor nicht markiert wurde. Denn jetzt kommt es darauf an, ob denn Erleichterung von der Ballage gewährt worden wäre: 
- Wenn Erleichterung zulässig ist und der Spieler Erleichterung in Anspruch nimmt, fällt keine Strafe an, selbst wenn der Spieler vor dem Aufnehmen die Stelle des Balls nicht markiert oder er den aufgenommenen Ball gereinigt hat. 
- Wenn keine Erleichterung zulässig ist oder der Spieler sich entscheidet, keine zulässige Erleichterung in Anspruch zu nehmen, zieht der Spieler sich einen Strafschlag zu, wenn er vor dem Aufnehmen die Stelle des Balls nicht markierte oder den aufgenommenen Ball unzulässiger Weise reinigte und der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (siehe Regel 14.2). 

Also lieber besser immer zuvor markieren, wenn der Ball aufgenommen wird - sicher ist sicher... (tk)

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Extrem spannende Situation und Regel.

Wo ist der Bezugspunkt? Dort wo der Ball liegt, wenn ich Erleichterung bekomme nicht. Also feststellen und Markieren. Live ich richtig? LG

Vielen Dank… aber das ist wieder so eine Regel, deren Sinn ( insbesondere die Ausführungen zum Markieren) sich mir überhaupt nicht erschließt… Erleichterung braucht doch i.d.R einen Bezugspunkt.. wie will ich diesen feststellen, wenn ich den Ball nicht markiere ?

3 Wochen her
Golf Rules

Aus oder nicht war hier die Frage und da das manchmal nicht so ganz selbsterklärend ist, wenn man von Pfosten zu Pfosten peilt, hat der gute Referee auch immer eine Schnur in seiner Tasche. Wobei hier zu sagen ist, wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun bestimmt, ist die Ausgrenze durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der Pfähle oder Zaunpfähle definiert (ohne schräg laufende Stützpfosten), und die Pfähle oder Zaunpfähle befinden sich im Aus, sprich, die Schnur muss an der anderen Seite des Pfostens angelegt werden um zu peilen.

Das hat der Kollege natürlich noch gemacht, genau, wie das Anlegen an den anderen Pfosten und dann war es - ähnlich wie hier auf dem Bild - die Schnur lief über den Ball, sprich, der Ball lag im Aus und auch nicht. Und wenn das so ist, sprich der Ball auch nur mit seinem letzten Dimple den Platz berührt (und die Ausgrenze verläuft senkrecht nach oben) ist er noch auf dem Platz.
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Aus oder nicht war hier die Frage und da das manchmal nicht so ganz selbsterklärend ist, wenn man von Pfosten zu Pfosten peilt, hat der gute Referee auch immer eine Schnur in seiner Tasche. Wobei hier zu sagen ist, wird Aus durch Pfähle oder einen Zaun bestimmt, ist die Ausgrenze durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der Pfähle oder Zaunpfähle definiert (ohne schräg laufende Stützpfosten), und die Pfähle oder Zaunpfähle befinden sich im Aus, sprich, die Schnur muss an der anderen Seite des Pfostens angelegt werden um zu peilen. 

Das hat der Kollege natürlich noch gemacht, genau, wie das Anlegen an den anderen Pfosten und dann war es - ähnlich wie hier auf dem Bild - die Schnur lief über den Ball, sprich, der Ball lag im Aus und auch nicht. Und wenn das so ist, sprich der Ball auch nur mit seinem letzten Dimple den Platz berührt (und die Ausgrenze verläuft senkrecht nach oben) ist er noch auf dem Platz.

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Also nur zu meinem besseren Verständnis: Die Schnur ist am Foto eigentlich auf der falschen Seite der Pflöcke angelegt worden, oder?

Aufgrund der Stärke des Pfostens wäre der Ball im Aus - wenn er die Schnur richtig angelegt hätte 😉

Man sollte also sicherheitshalber eine Schnur im Bag dabei haben, denn Referees die man für ein "Ruling" herbeiholen könnte sind bei den durchschnittlichen Monatsberchern oder Turnieren "um die goldene Ananas" selten "on duty" 😉

Frage: Wenn der Ball noch im Platz liegt, ich aber wegen eines Aus-Drahtes bzw. -Zauns nicht Richtung Ziel schwingen kann, darf dann ein Free-Drop genommen werden? In unserem Club wird dabei oft argumentiert, dass diese Situation dann wie bei einem unbeweglichen Hindernis zu bewerten wäre.

Bei Preisgeldern um eine Million und mehr durchaus angebracht...

Und wo ist der Ball?

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3 Wochen her
Golf Rules

Und kaum ist die eine Frage beantwortet, da kommt auch schon die nächste - dieses Mal von Stephan: "Gestern hat einer meiner Mitspieler seinen Abschlag in eine Penalty Area geschlagen - der Ball war spielbar. Der Versuch aus der PA zu spielen landete dann allerdings komplett im Wasser. Wir haben dann den ursprünglichen Kreuzungspunkt des Abschlags genommen und innerhalb einer Schlägerlänge gedroppt. War das korrekt?"

Regel 17.2 beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, nachdem der Ball innerhalb einer Penalty Area gespielt wurde. Das handeln des Mitspielers war korrekt, denn der Spieler darf anschließend mit einem Strafschlag eine der Erleichterungsmöglichkeiten nach R17.1 in Anspruch nehmen.

Das bedeutet er darf Erleichterung nach Regel 17.1d(1) mit Schlag und Distanzverlust oder Erleichterung zurück auf der Linie nach Regel 17.1d(2) oder, bei einer roten Penalty Area, seitliche Erleichterung nach Regel 17.1d(3) in Anspruch nehmen. Nach Regel 17.1d(2) oder (3) liegt der geschätzte Punkt zum Bestimmen des Erleichterungsbereichs dort, wo der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat, in der der Ball zur Ruhe gekommen ist.

Und sogar wenn der Spieler die Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, indem er einen Ball innerhalb der Penalty Area droppt und sich dann anschließend aber doch dazu entscheidet, den gedroppten Ball nicht von dort zu spielen, wo er zur Ruhe kam, ist es dem Spieler gestattet, weitere Erleichterung außerhalb der Penalty Area nach den oben genannten Regel 17.1d(2) oder (3) (für eine rote Penalty Area) in Anspruch zu nehmen. Dann allerdings zieht sich der Spieler einen weiteren Strafschlag und damit eine Gesamtstrafe von zwei Strafschlägen zu: einen Schlag für die Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust und einen zusätzlichen Strafschlag für die Erleichterung außerhalb der Penalty Area. (tk)
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Und kaum ist die eine Frage beantwortet, da kommt auch schon die nächste - dieses Mal von Stephan: Gestern hat einer meiner Mitspieler seinen Abschlag in eine Penalty Area geschlagen - der Ball war spielbar. Der Versuch aus der PA zu spielen landete dann allerdings komplett im Wasser. Wir haben dann den ursprünglichen Kreuzungspunkt des Abschlags genommen und innerhalb einer Schlägerlänge gedroppt. War das korrekt?

Regel 17.2 beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, nachdem der Ball innerhalb einer Penalty Area gespielt wurde. Das handeln des Mitspielers war korrekt, denn der Spieler darf anschließend mit einem Strafschlag eine der Erleichterungsmöglichkeiten nach R17.1 in Anspruch nehmen.

Das bedeutet er darf Erleichterung nach Regel 17.1d(1) mit Schlag und Distanzverlust oder Erleichterung zurück auf der Linie nach Regel 17.1d(2) oder, bei einer roten Penalty Area, seitliche Erleichterung nach Regel 17.1d(3) in Anspruch nehmen. Nach Regel 17.1d(2) oder (3) liegt der geschätzte Punkt zum Bestimmen des Erleichterungsbereichs dort, wo der ursprüngliche Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hat, in der der Ball zur Ruhe gekommen ist.

Und sogar wenn der Spieler die Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, indem er einen Ball innerhalb der Penalty Area droppt und sich dann anschließend aber doch dazu entscheidet, den gedroppten Ball nicht von dort zu spielen, wo er zur Ruhe kam, ist es dem Spieler gestattet, weitere Erleichterung außerhalb der Penalty Area nach den oben genannten Regel 17.1d(2) oder (3) (für eine rote Penalty Area) in Anspruch zu nehmen. Dann allerdings zieht sich der Spieler einen weiteren Strafschlag und damit eine Gesamtstrafe von zwei Strafschlägen zu: einen Schlag für die Erleichterung mit Strafe von Schlag und Distanzverlust und einen zusätzlichen Strafschlag für die Erleichterung außerhalb der Penalty Area. (tk)

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Die PA auf dem Bild kommt mir bekannt vor. 😉

Den letzten Absatz habe ich nicht verstanden.. was soll denn das für ein Fall sein 🤔

3 Wochen her
Golf Rules

Andreas fragte: "Zwei Spieler eines Flight, die sich gegenseitig nicht sehen können, spielen gemäß ready golf jeder seinen Ball auf das Grün. Auf dem Grün treffen sich die beiden Bälle. Wie ist hier nun zu verfahren?"

Da ja keine Absicht vorlag einen der Bälle absichtlich abzulenken, fällt dieser Fall unter Regel 11.1 "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss". Für jeden der Spieler ist diese Situation straflos und der Ball muss gespielt werden, wie er anschließend liegt.

Wären die Bälle jedoch auf dem Grün gespielt worden, dann würde Ausnahme 2 von Regel 11.1b greifen: der Schlag würde nicht zählen und der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss). (tk)
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Andreas fragte: Zwei Spieler eines Flight, die sich gegenseitig nicht sehen können, spielen gemäß ready golf jeder seinen Ball auf das Grün. Auf dem Grün treffen sich die beiden Bälle. Wie ist hier nun zu verfahren?

Da ja keine Absicht vorlag einen der Bälle absichtlich abzulenken, fällt dieser Fall unter Regel 11.1 Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss. Für jeden der Spieler ist diese Situation straflos und der Ball muss gespielt werden, wie er anschließend liegt. 

Wären die Bälle jedoch auf dem Grün gespielt worden, dann würde Ausnahme 2 von Regel 11.1b greifen: der Schlag würde nicht zählen und der ursprüngliche Ball oder ein anderer Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss). (tk)
3 Wochen her
Golf Rules

Auf der Portugal Masters gab es am Freitag mal wieder eine besondere Regelsituation, die auch wieder den Weg in die Sozialen Medien geschafft hat. Protagonist war einer der sicherlich regelfestesten Tourspieler Padraig Harrington mit einer bemerkenswerten "Selbstanzeige" eines Regelverstoßes, der sich nachträglich aber als nicht ahndenswert herausstellte.

Was war passiert: der Rydercup-Kapitän puttet seinen Ball ins Loch und dieser rollt dabei über einen Schmetterling, welche sich am Lochrand niedergelassen hatte. Der Ball scheint leicht abgelenkt worden zu sein und fällt ins Loch. Harringtons Nachfrage an den Referee galt Regel 11.1b/Ausnahme 2 "Auf dem Grün gespielter Ball trifft versehentlich eine Person, ein Tier oder ein bewegliches Hemmnis (einschließlich einen anderen sich bewegenden Ball) auf dem Grün", denn dieses hätte zur Folge gehabt, dass der Schlag nicht zählt, der Ball an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden muss, um diesen dann zu wiederholen.

Aufmerksame Leser erinnern sich an einen ähnlichen Vorfall von Paul Casey bei den Porsche European Open (siehe unser Beitrag vom 07.09.2019). Damals gab es für den Engländer ebenfalls keine Strafe, da er beim Scoring erst auf den Sachverhalt durch eine Zeitlupenaufnahme auf den Sachverhalt hingewiesen wurde (es also nicht "bekannt oder so gut wie sicher war").

Nach dem Vorfall mit Casey hat die Regelkommission der R&A / USGA deshalb eine Musterplatzregel D-7 mit den "Klarstellungen zu den Golfregeln" von 04/2021 aufgenommen, welche die Ausnahme dahingehen abändert, dass bei einem versehentlichen Treffen des Spielers, dem Schläger (mit dem der Schlag ausgeführt wurde) oder einem Tier, das als loser hinderlicher Naturstoff gilt(also Würmer, Insekten oder ähnliche Tiere, die leicht entfernt werden können), der Schlag zählt und der Ball gespielt werden muss, wie dieser zur Ruhe gekommen ist.

Und da genau diese MPR ist auf der European Tour gültig ist, informierte der Referee in Portugal Harrington über diese "Ausnahme der Ausnahme" und der Ire konnte sein Spiel ohne Korrektur des Schlages fortsetzen. (tk)

fb.watch/97cVlycNCQ/
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butterfly or moth 🤣

Meines Wissens nach gilt auf der Tour die MPR D-7 siehe Seite 12 serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf2/klarstellungen-zu-den-golfregeln-april-2021.pdf

3 Wochen her
Golf Rules

Auch wenn es zwischen "viel zu kompliziert" und "alles ok" ein ziemlich breites Spektrum bzgl. der Meinung zu den Golfregeln gibt (siehe gestriger Beitrag) möchten wir vorab noch einmal drauf hinweisen, dass das Regelwerk jegliche Eventualität für alle Bereiche des ziemlich großen Golfplatz abdecken muss. Hinzukommen Spieler, Caddies, Ausrüstung, Äußere Einflüsse, und und und. Das Ganze gilt zudem weltweit und es gibt keine unterschiedliche Auslegungen für Amateure oder Profis. Das macht das Regelwerk zwangsläufig komplex, dass ist unumstritten. Die Frage ist immer nur, wie viele der theoretisch möglichen Regelsituationen auf einer Golfrunde wirklich passieren und ob dieses den "Otto-Normal"-Golfer überfordert.

Nun denn - die Meinungen gehen hier auseinander. Deswegen möchten wir gerne die Chance nutzen und unmittelbar auf den gestrigen Kommentar von Angela Xik eingehen und Ihre Fragen beantworten, da diese ggf. auch für andere Leser von Interesse sein könnten:

1) "Das fängt schon damit an, dass ich ständig gefragt werde „war das jetzt eine Schlägerlänge oder zwei Schlägerlängen?“ Lass hier z.B. nur immer 2 Schlägerlängen."
--> Eigentlich gibt es hierfür eine klare Leitlinie: straflose Erleichterung sieht eine Schlägerlänge vor, mit Strafe sind es zwei Schlägerlängen.

2) "Das geht weiter mit droppen oder hinlegen? Mach daraus immer hinlegen, denn auch gedroppt wird inzwischen sehr abenteuerlich."
--> Das Erleichterungsverfahren sieht immer das Droppen vor (der benötigte "Zufall" für die Balllage bleibt bestehen); Legen nach R 14.2 gibt es eigentlich nur beim Zurücklegen

3) "Auch das war eine unnötige neue Regeländerung mit dem neuen Droppen."
--> Da der Ball jetzt in einem fest definierten Erleichterungsbereich zur Ruhe kommen muss, ist die Verringerung der Drophöhe hilfreich, damit die Wahrscheinlichkeit auf Anhieb funktioniert: Zudem kommt der Drop im Bunker bei zeitweiligem Wasser - die Drophöhe ist hier ein effektiver Vorteil bei der Fortsetzung des Spiels

4) "Dann diese vielen unterschiedlichen Wasserregeln, ich werde ständig gefragt, wie war das noch und was muss ich hier noch machen?"
--> Sowohl für gelbe als auch für rote gibt es genau zwei Erleichterungsoptionen: den Ball vom zuletzt gespielten Punkt spielen oder auf der Verlängerung Linie/Kreuzungspunkt zurück. Bei einer roten Penalty Area gibt es noch die (optionale) seitliche Erleichterung in einem Erleichterungsbereich von zwei Schlägerlängen.

5) "Warum z.B. nicht eine einheitliche gleiche Farbe für Wasser und dann gilt immer die gleiche einfache Wasserregel mit z.B. 2 Schlägerlängen neuen Ball spielen und auch egal ob Näher zur Fahne. Vielleicht wird dann auch nicht ewig nach dem alten Ball geangelt oder gesucht. Und Wasser ist Wasser, das ist nass."
--> Golfregeln bieten hier ja nur die Möglichkeit - die Kennzeichnung einer Penalty Area mit rot / gelb ist die Sache des Spielausschusses, der für die Kennzeichnung verantwortlich ist. Außerdem kann einen Penalty Area jetzt ja auch einen Bereich ungleich "Wasser" kennzeichnen - und dieser muss nicht unbedingt "nass" sein.

6) "Sonst ist es ein Biotop oder oder und auch das ist bitte immer nur mit einer einheitlichen Farbe gekennzeichnet. Das mit mal roter oder grüner Kappe verstehen auch nicht alle. Der ganze Pfahl muss immer nur zB grün, dann ist das klar."
--> Die grüne Kappe heißt ja nur, dass es sich um eine Spielverbotszone handelt. Und da es diese sowohl in Penalty Area als auch in Boden in Ausbesserung gibt, hat man sich für eine grüne Kappe auf dem (rote, gelben oder blauen) Pfahl entschieden. Ob dieser Bereich dann betreten werden darf ist wiederum Sache des Golfclubs.

7) "Es gibt so unendlich viel die vielen unterschiedlichen Bunkerregeln, wer kennt die denn alle?"
--> Genau eine Regel beschäftigt sich mit dem Bunker - das ist Regel 12.

Vielleicht muss man bei all dem Unmut auch einmal eingestehen, dass mit der Änderung der Golfregeln 2019 viele Regelfälle bzw. deren Verfahren wesentlich vereinfacht worden sind. Das Committee der R&A / USAG sind und waren immer offen für Anregungen und werden diese auch weiterhin berücksichtigen.

Und wer wirklich noch einmal in das "warum" einsteigen möchte, dem seien die Themenblätter zu den neuen Golfregeln 2019 noch einmal ans Herz gelegt - eine wirklich sehr gelungene Übersicht über alt/neu und insbesondere dem "warum"... (tk)

serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/regeln-themenblatter-u-zusammenfassung.pdf
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Auch wenn es zwischen viel zu kompliziert und alles ok ein ziemlich breites Spektrum bzgl. der Meinung zu den Golfregeln gibt (siehe gestriger Beitrag) möchten wir vorab noch einmal drauf hinweisen, dass das Regelwerk jegliche Eventualität für alle Bereiche des ziemlich großen Golfplatz abdecken muss. Hinzukommen Spieler, Caddies, Ausrüstung, Äußere Einflüsse, und und und. Das Ganze gilt zudem weltweit und es gibt keine unterschiedliche Auslegungen für Amateure oder Profis. Das macht das Regelwerk zwangsläufig komplex, dass ist unumstritten. Die Frage ist immer nur, wie viele der theoretisch möglichen Regelsituationen auf einer Golfrunde wirklich passieren und ob dieses den Otto-Normal-Golfer überfordert.

Nun denn - die Meinungen gehen hier auseinander. Deswegen möchten wir gerne die Chance nutzen und unmittelbar auf den gestrigen Kommentar von Angela Xik eingehen und Ihre Fragen beantworten, da diese  ggf. auch für andere Leser von Interesse sein könnten:

1) Das fängt schon damit an, dass ich ständig gefragt werde „war das jetzt eine Schlägerlänge oder zwei Schlägerlängen?“ Lass hier z.B. nur immer 2 Schlägerlängen. 
--> Eigentlich gibt es hierfür eine klare Leitlinie: straflose Erleichterung sieht eine Schlägerlänge vor, mit Strafe sind es zwei Schlägerlängen.

2) Das geht weiter mit droppen oder hinlegen? Mach daraus immer hinlegen, denn auch gedroppt wird inzwischen sehr abenteuerlich.
--> Das Erleichterungsverfahren sieht immer das Droppen vor (der benötigte Zufall für die Balllage bleibt bestehen); Legen nach R 14.2 gibt es eigentlich nur beim Zurücklegen

3) Auch das war eine unnötige neue Regeländerung mit dem neuen Droppen. 
--> Da der Ball jetzt in einem fest definierten Erleichterungsbereich zur Ruhe kommen muss, ist die Verringerung der Drophöhe hilfreich, damit die Wahrscheinlichkeit auf Anhieb funktioniert: Zudem kommt der Drop im Bunker bei zeitweiligem Wasser - die Drophöhe ist hier ein effektiver Vorteil bei der Fortsetzung des Spiels

4) Dann diese vielen unterschiedlichen Wasserregeln, ich werde ständig gefragt, wie war das noch und was muss ich hier noch machen? 
--> Sowohl für gelbe als auch für rote gibt es genau zwei Erleichterungsoptionen: den Ball vom zuletzt gespielten Punkt spielen oder auf der Verlängerung Linie/Kreuzungspunkt zurück. Bei einer roten Penalty Area gibt es noch die (optionale) seitliche Erleichterung in einem Erleichterungsbereich von zwei Schlägerlängen. 

5) Warum z.B. nicht eine einheitliche gleiche Farbe für Wasser und dann gilt immer die gleiche einfache Wasserregel mit z.B. 2 Schlägerlängen neuen Ball spielen und auch egal ob Näher zur Fahne. Vielleicht wird dann auch nicht ewig nach dem alten Ball geangelt oder gesucht. Und Wasser ist Wasser, das ist nass. 
--> Golfregeln bieten hier ja nur die Möglichkeit  - die Kennzeichnung einer Penalty Area mit rot / gelb ist die Sache des Spielausschusses, der für die Kennzeichnung verantwortlich ist. Außerdem kann einen Penalty Area jetzt ja auch einen Bereich ungleich Wasser kennzeichnen - und dieser muss nicht unbedingt nass sein.

6) Sonst ist es ein Biotop oder oder und auch das ist bitte immer nur mit einer einheitlichen Farbe gekennzeichnet. Das mit mal roter oder grüner Kappe verstehen auch nicht alle. Der ganze Pfahl muss immer nur zB grün, dann ist das klar.
--> Die grüne Kappe heißt ja nur, dass es sich um eine Spielverbotszone handelt. Und da es diese sowohl in Penalty Area als auch in Boden in Ausbesserung gibt, hat man sich für eine grüne Kappe auf dem (rote, gelben oder blauen) Pfahl entschieden. Ob dieser Bereich dann betreten werden darf ist wiederum Sache des Golfclubs. 

7) Es gibt so unendlich viel die vielen unterschiedlichen Bunkerregeln, wer kennt die denn alle?
--> Genau eine Regel beschäftigt sich mit dem Bunker - das ist Regel 12. 

Vielleicht muss man bei all dem Unmut auch einmal eingestehen, dass mit der Änderung der Golfregeln 2019 viele Regelfälle bzw. deren Verfahren wesentlich vereinfacht worden sind. Das Committee der R&A / USAG sind und waren immer offen für Anregungen und werden diese auch weiterhin berücksichtigen.

Und wer wirklich noch einmal in das warum einsteigen möchte, dem seien die Themenblätter zu den neuen Golfregeln 2019 noch einmal ans Herz gelegt - eine wirklich sehr gelungene Übersicht über alt/neu und insbesondere dem warum... (tk)

https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/regeln-themenblatter-u-zusammenfassung.pdf

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Sehr lieb von Euch 😁 Wichtig für uns alle ist ja nur, dass der Golfsport attraktiv bleibt. Regeln zu vereinfachen war nur ein Vorschlag von mir 😉

Das Problem sind nicht die Regeln, sondern die Unwissenheit! In einem Flight mit regelkundigen Spielern gibt es kaum Diskussionen und deshalb auch keine Verzögerungen 🏌‍♂️🏌‍♀️🏌‍♂️👍

Ich würde noch hinzufügen, daß man die unterschiedliche Behandlung von Ball ist im aus und Ball ist im Wasser auflösen könnte. Z.B. wenn er die äußere Linie berührt ist er im Aus/ Wasser.

👏👏👏

Fast alle Golfclubs bieten doch auch Regelkurse an. Einmal im Jahr kann man sich das schon geben, zumal wenn man unsicher ist. Auch werden hier die platzspezifischen Regeln erklärt. Und wenn man regelmäßig bei Golf Rules mitliest dann ist man doch bestens gerüstet. Schönes Spiel Euch 🤗

Die einfachste Regel ist, spiele den Platz wie Du ihn vorfindest und den Ball wie er liegt😉

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3 Wochen her
Golf Rules

Vorgestern hatten wir ja schon den beliebten Irrtum Zähler könnten Strafschläge vergeben. Ein anderer Irrtum ist, das nur in vorgabewirksamen / handicaprelevanten Turnieren oder registrierten Privatrunden, wie der EDS jetzt heißt, nach den Golfregeln gespielt werden müsse. Falsch! Wenn man Golf spielt, spielt man nach den Regeln. Immer. Klar kann man auf dem Platz einfach mal einen Ball auf die Spielbahn werfen, nachdem der ursprüngliche Ball im Aus verschwand, das dann aber nur, wenn MPR 8 E-5 (vorne droppen) gilt. Oder man spielt eben "Schubs den Ball, aber kein Golf. Denn das spielt man nach den Golfregeln und ein Mulligan ist in etwa so sportlich und regelkonform, wie beim Fussball seinen eigenen Zweitball mitzubringen und aufs Tor zu schießen. Macht Spaß, hat aber nichts mit dem Sport zu tun, den man gerade ausübt. Und da hilft es auch nicht zu fragen ob man denn so kleinlich sein muss, das ist dann wie an einer roten Ampel und die Frage: Wieviel Regelübertretung ist denn noch ok, bevor es knallt? ... MehrWeniger

Vorgestern hatten wir ja schon den beliebten Irrtum Zähler könnten Strafschläge vergeben. Ein anderer Irrtum ist, das nur in vorgabewirksamen / handicaprelevanten Turnieren oder registrierten Privatrunden, wie der EDS jetzt heißt, nach den Golfregeln gespielt werden müsse. Falsch! Wenn man Golf spielt, spielt man nach den Regeln. Immer. Klar kann man auf dem Platz einfach mal einen Ball auf die Spielbahn werfen, nachdem der ursprüngliche Ball im Aus verschwand, das dann aber nur, wenn MPR 8 E-5 (vorne droppen) gilt. Oder man spielt eben Schubs den Ball, aber kein Golf. Denn das spielt man nach den Golfregeln und ein Mulligan ist in etwa so sportlich und regelkonform, wie beim Fussball seinen eigenen Zweitball mitzubringen und aufs Tor zu schießen. Macht Spaß, hat aber nichts mit dem Sport zu tun, den man gerade ausübt. Und da hilft es auch nicht zu fragen ob man denn so kleinlich sein muss, das ist dann wie an einer roten Ampel und die Frage: Wieviel Regelübertretung ist denn noch ok, bevor es knallt?

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Mir gefällt dieser Beitrag überhaupt nicht. Hier von Irrtum zu sprechen und die Regeln als Bedingung festzulegen ist ja eigentlich nicht korrekt, sondern es ist ja eher Eure Meinung oder Empfehlung. Ich bin der Meinung auf einer privaten Runde ist alles erlaubt, wenn man dennoch schnell spielt, den Platz schont, freundlich zu anderen ist und Spaß hat!

Dadurch, dass auf privaten Runden kaum nach allen Regeln gespielt wird, außer man übt für ein vorgabewirksames Turnier, können viele Golfer die Regeln auch nicht. Doch das liegt auch daran, dass es viel zu viele Regeln gibt. Für den Freizeit-Golfsport auf einer nicht vorgabewirksamen Runde sollte dennoch immer der Spaß an erster Stelle stehen und nicht die Regeln. Das fördert das schnelle Spiel, das soziale Miteinander und auch die Gewinnung neuer Golfspieler. Für mich sollte das Regelwerk unbedingt überarbeitet werden und nur aus wenigen einfachen Regeln bestehen. Dann würden diese sicherlich auch immer auf einer privaten Runde angewandt werden.

Tut mir leid Thomas, aber die Aussage das Golf nur Golf ist wenn man nach den Regeln spielt, schadet dem Golfsport erheblich. Meine Erfahrungen zeigen eindeutig, dass alle profitieren, wenn auf Privatrunden ein Grossteil der Regeln keine Rolle spielen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass nicht über den Tellerand geschaut wird.

Da gehe ich mit euch, entweder spielt man Golf nach Regeln oder man geht mit Ball spazieren. Gerade wenn Golfanfänger „alternative“ Regeln gezeigt bekommen hat das den Nachteil das in einem Turnier dann aus Gewohnheit Fehler gemacht werden. Mein „Lieblingsbeispiel“ ist da das nicht markieren von Bällen auf den Grün. Eigentlich eine Kleinigkeit, die auch jeder weiß, aber dann im Turnier unter Stress vergessen wird. Natürlich habe ich auch schon „Regeln gebrochen“, dann aber in dem vollen Bewusstsein was ich da falsch mache und natürlich in einer Privatrunde. Aber das oberste Ziel ist immer regelkonform zu spielen. Nur so bleibt ja auch ein fairer Vergleich beim Zocken möglich.

Solange man sich bewusst ist, dass man eine Regel missachtet, ist das für mich in einer Privatrunde völlig in Ordnung. Ich würde zB. dort nicht auf die Idee kommen, bei einem verlorenen Ball wieder zurück zu laufen. Für mich ist das dann immer noch Golf, wenn es das für Euch nicht ist, kann ich auch mit leben 😉 Und wenn Ihr Vergleiche mit Fußball anstellt, dann schaut Euch mal auf den Bolzplätzen um. Da werden auch elementare Regeln (Abseits z.B.) missachtet oder neue erfunden (letzter Mann hält z.B.), ist für mich aber immer noch Fußball…

Man könnte ... ? Von 2017 an konnten Golfspieler/innen und Golfverbände weltweit ihre Änderungsvorschläge bei der USGA und dem R&A einbringen. Daraus resultieren die Änderungen der Golfregeln im Jahr 2019 und die damit verbundene derzeitige Ausgabe. Golf wird weltweit gespielt und in vielen Ländern gibt es unterschiedliche Voraussetzungen. Nur ein Beispiel: In Deutschland gibt es per Gesetz geschützte Ameisen, anderen Orts lauern Klapperschlangen, Bären, Krokodile usw.. All diesen Gegebenheiten muss Sorge getragen werden um nicht in jedem Land (Golfverband) andere Regeln aufstellen zu müssen. Zu guter Letzt ein Grundsatz: Die Golfregeln sind für alle gleich, ob Profi oder Amateur. 👍 Zusatz: Wer nach den Regeln spielt spielt Golf, wer nicht nach den Regeln spielt, spielt ein Spiel aber nicht Golf.

Sehr schön geschrieben. Es gibt eine entscheidende Sache, die Golf und „betreutes Wandern“ unterscheidet - die Golfregeln

Also IMHO wäre in vielen nicht gewerteten Runden die Befolgung der Etiquette wichtiger als die Einhaltung der Regeln. Wenn ein anderer Spieler neben dem Out droppt kann mir das egal sein. Wenn ich auf einem Green drei Pitchmarken ausbessern muss die nie und nimmer von mir oder meinen Flightpartnern stammen können, oder wenn ich im Bunker die Fußspuren von mindestens 3 verschiedenen Paar Schuhen vorfinde ist mir das nicht egal.

Ich finde es wichtig nach den Regeln zu spielen, insbesondere, wenn man mit Spielern spielt, die noch in den Anfängen sind. Ich komme auch in Situation, wo ich die Regel nicht kenne. Ich glaube, dass das auch Spielern , die ein einstelliges HCP haben, ebenso geht. Das was mich allerdings stört, ist das das Regelbuch zT sehr kompliziert geschrieben ist. Von daher greife ich zunächst nach den kurz geschriebenen Handregelbuch von Yves C.Ton- That. Wenn ich mehr Zeit habe , lese ich in Rules of Golf nach . Golf macht viel, viel Spaß, die Regeln sind zT zu kompliziert. ( man blättert hin und her )

Siehst Du Kirstin ich bin nicht kleinlich. Die Regels sind die Regels! 😘

Stimmt, meiner Meinung nach müsste auf die Regelkunde viel mehr Wert in der Platzreifekursen und -prüfungen gelegt werden z.B. Regelkunde auf der Runde auf dem Platz nicht nur auf dem Papier.

Also ist dann jegliches Training auf dem Platz unmöglich - einen alternativen Schläger nehmen, einen zweiten Pitch spielen? Auch wenn ich diesen Schlag nicht zähle, weil ich mich an die Regeln halte und versuche, einen echten Score aufzuschreiben, wäre das ja schon als Üben während der Runde strafwürdig und letztlich DQ. Ich glaube, hier seid ihr päpstlicher als der Papst. Und selbstverständlich laufe ich auf einer Privatrunde nicht zum Abschlag zurück, wenn sich der Ball im Semi oder gar auf dem Fairway (Blätter im Herbst) nicht findet. Dann wird ein Ball dort gedroppt, wo es passen würde, und es werden zwei Strafschläge dazu addiert oder das Loch halt gestrichen. Wenn fremde Golfer dabei sind, mit Hinweis auf das regelkonforme Verhalten, mir selber muss ich nicht erklären, dass mir in dem Moment zügiges Spiel lieber ist

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4 Wochen her
Golf Rules

Nachdem wir gestern ja einen Beitrag zum Thema Strafschläge und Zähler hatten möchten wir Euch einen "Leserbrief" von Rolf Bülles nicht vorenthalten und für den wir herzlich danken: Er fasst die Problematik hier ganz gut zusammen. Viel Spaß beim Lesen!

Der Zähler - Verantwortlichkeiten und Aufgaben

Der Zähler im Golfspiel wird entweder von der Spielleitung bestimmt oder von denSpielern einer Gruppe auf eine von der Spielleitung gebilligten Weise ausgewählt. Laut Definition ist der Zähler die Person, die dafür verantwortlich ist, die Ergebnisse eines Spielers auf der Scorekarte des Spielers einzutragen und anschließend zu bestätigen.

Die Regel 3.3b (Ergebnisse im Zählspiel) klärt die Verantwortlichkeiten des Zählers und Spielers im Umgang mit den Ergebnissen der einzelnen Löcher und der gesamten Runde.

R 3.3b (1) Verantwortlichkeit des Zählers: Eintragen und Bestätigen der Ergebnisse der Löcher auf der Scorekarte. Während der Runde sollte der Zähler nach jedem Loch die Anzahl der Schläge (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge) mit dem Spieler abklären und dieses Brutto-Ergebnis auf der Scorekarte eintragen. Nach der Runde muss der Zähler die Ergebnisse der Löcher auf der Scorekarte bestätigen

R 3.3b (2) Verantwortlichkeit des Spielers: Ergebnisse der Löcher bestätigen und Scorekarte einreichen.
Während der Runde sollte der Spieler seine Ergebnisse für jedes Loch im Auge haben. Nach dem Ende der Runde
- sollte der Spieler die von seinem Zähler eingetragenen Ergebnisse sorgfältig prüfen
- muss der Spieler sicherstellen, das der Zähler die Ergebnisse der Löcher auf der
Scorekarte bestätigt
- darf ein Spieler ein vom Zähler eingetragenes Lochergebnis nicht ändern (ist aber mit Zustimmung des Zählers oder der Spielleitung zulässig)
- muss der Spieler die Lochergebnisse auf der Scorekarte bestätigen und die Scorekarte einreichen.
Verstößt der Spieler gegen eine der Bestimmungen aus Regel 3.3b, ist er disqualifiziert.

Gegen den Zähler wird jedoch aus Regel 3.3b keine Strafe ausgesprochen, bei einer Verletzung seiner Verantwortlichkeiten. Die o.g. Bestimmungen aus den offiziellen Golfregeln gelten für Zähler und Spieler und sind die einzigen Bestimmungen die ihr Verhältnis im Zählspiel zueinander klären.

Der Begriff Zähler suggeriert das der Zähler, die Schläge „seines Spielers“ zählen muss.

Dies ist jedoch aus folgenden Gründen nicht so:

1) „Scorer vs Marker“
In der Ausgabe der offiziellen Golfregeln steht u.a, das auf Grund des Copyright-Vertrages mit der R&A Rules Limited bei Differenzen über die Auslegung der vom DGV erstellten Übersetzung in die deutsche Sprache auf die Fassung in englischer Sprache zurückzugreifen ist.

In der z.Zt gültigen Fassung der R&A steht in R 3.3b „Marker’s Responsibility: Entering and Certifying Hole Scores on Scorecard“ Dies wird in der deutschen Fassung mit: „Verantwortlichkeit des Zählers: Eintragen und Bestätigen der Ergebnisse der Löcher auf der Scorekarte“ übersetzt. Aus dem Begriff Marker wird der Begriff Zähler. Die deutsche Übersetzung des Wortes "marker" im Regelbuch ist also nicht korrekt und müsste eigentlich mit "Aufzeichner" übersetzt werden.

In dem vor 1984 gültigen Regelbuch der R&A stand „A 'marker' is a scorer in stroke play who is appointed by the Committee to record a competitor's score." Übersetzt bedeutet das: Ein „Marker“ ist ein Zähler im Zählspiel, der von der Spielleitung ernannt wird, um die Punktzahl eines Wettkämpfers zu notieren.

Nach 1984 wurde der Begriff Scorer (Zähler) in der englischen Fassung nicht mehr benutzt. Im Bereich des DGV wurde der Begriff Zähler jedoch weiter gebraucht, was dazu führte das sich die Annahme das der Zähler die Schläge des Spielers zählen musste weiter verfestigte. Wenn es die Absicht der R&A gewesen wäre, das der Marker ein Scorer ist, hätte man dies nicht geändert.

Ein weiterer Grund wieso der „Zähler“ aus meiner Sicht nur der „Aufzeichner“ ist, liegt in dem Grundsatz, der unser Spiel zu etwas ganz Besonderen macht.

„Spirit of the game“

2) Die Integrität des Spielers
In der Regel 1.2a steht, das von einem Spieler erwartet wird, sich entsprechend des „Spirit of the Game“ zu verhalten.
Darunter steht man, das er aufrichtig handeln soll, indem er die Regeln befolgt, alle Strafen anwendet und in allen Aspekten des Spiels ehrlich sein soll.

Wenn man dem Spieler so viel Vertrauensvorschuss entgegen bringt, dann macht es aus meiner Sicht keinen Sinn, ihm einen Zähler zur Seite zu stellen, der ihn bei der Anzahl der
Schläge auf dem jeweiligen Loch und der Runde kontrolliert. Wenn es Differenzen über die Anzahl der Schläge an einem Loch gibt, ist das für jeden Spieler/ „Zähler“ eine unangenehme Angelegenheit. In der überwiegenden Zahl der Fälle einigen sich Spieler und „Zähler“ vor Ort, in dem sie den Schlagverlauf des Spielers überprüfen.

Wenn eine Einigung nicht erfolgt, steht die Spielleitung in der Pflicht diesen Konflikt zu lösen. Wie kann man als Spielleitung unvoreingenommen an die Lösung gehen, wenn man die Angaben des „Zähler“ als „richtig“ und die Angabe des Spielers als „fehlerhaft“ ansieht ????

Es ist eine Art „Beweisumkehr“ wenn der Spieler nachweisen soll oder muss, das seine Angaben richtig sind, wenn man ihm sonst aufrichtiges Handeln in allen Aspekten des Spiels zugesteht.
Und jetzt zum letzten Punkt der meine Meinung vom „Aufzeichner“ stützen soll.

3) Der Zähler darf sich weigern, bei einer Meinungsverschiedenheit über das Ergebnis des Spielers, dieses zu bestätigen. Die Scorekarte wird vom Spieler unterschrieben und der Zähler bestätigt das Ergebnis mit seiner Unterschrift. Anschließend wird sie bei der Spielleitung eingereicht. Im „offiziellen Handbuch zu den Golfregel“ steht auf Seite 50 unter der Interpretation zur Regel 3.3b(1) 2 -
„Ein Zähler muss das Ergebnis eines Loch, das er für falsch hält, nicht bestätigen.“

Dieser Satz bedeutet im Umkehrschluss, das das Ergebnis des Spielers, gerade auch bei einer Meinungsverschiedenheit über die Anzahl der Schläge, auf der Scorekarte notiert werden muss. Wie sonst,kann sich der Zähler weigern, das Ergebnis des Spielers durch Unterschrift auf der Scorekarte zu bestätigen.

Das Handbuch führt weiter aus: Die Spielleitung muss alle verfügbaren Tatsachen berücksichtigen und eine Entscheidung über das Ergebnis des Spielers auf dem fraglichen Loch treffen. Weigert der Zähler sich, das Ergebnis des Lochs zu bestätigen, sollte die Spielleitung eine Bestätigung von
jemand anderen annehmen, der die Handlungen des Spielers auf dem fraglichen Loch gesehen hat (z.Bsp: ein anderer Spieler), oder die Spielleitung selbst darf das Ergebnis des Spielers für dieses Loch bestätigen.

Ich glaube das diese drei Begründungen aussagekräftig sind über das Verhältnis „Zähler zu Spieler“ wenn es zu einer Meinungsverschiedenheit kommt. Auch steht für mich außer Frage, das das Ergebnis eines Loch in erster Linie vom Spieler festgelegt wird und auch so auf der Scorekarte zu notieren ist.

Und letztendlich gilt: Die Spielleitung muss eine Klärung herbeiführen."
... MehrWeniger

Nachdem wir gestern ja einen Beitrag zum Thema Strafschläge und Zähler hatten möchten wir Euch einen Leserbrief von Rolf Bülles nicht vorenthalten und für den wir herzlich danken: Er fasst die Problematik hier ganz gut zusammen. Viel Spaß beim Lesen!

Der Zähler - Verantwortlichkeiten und Aufgaben

Der Zähler im Golfspiel wird entweder von der Spielleitung bestimmt oder von denSpielern einer Gruppe auf eine von der Spielleitung gebilligten Weise ausgewählt. Laut Definition ist der Zähler die Person, die dafür verantwortlich ist, die Ergebnisse eines Spielers auf der Scorekarte des Spielers einzutragen und anschließend zu bestätigen.

Die Regel 3.3b (Ergebnisse im Zählspiel) klärt die Verantwortlichkeiten des Zählers und Spielers im Umgang mit den Ergebnissen der einzelnen Löcher und der gesamten Runde.

R 3.3b (1) Verantwortlichkeit des Zählers: Eintragen und Bestätigen der Ergebnisse der Löcher auf der Scorekarte. Während der Runde sollte der Zähler nach jedem Loch die Anzahl der Schläge (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge) mit dem Spieler abklären und dieses Brutto-Ergebnis auf der Scorekarte eintragen. Nach der Runde muss der Zähler die Ergebnisse der Löcher auf der Scorekarte bestätigen

R 3.3b (2) Verantwortlichkeit des Spielers: Ergebnisse der Löcher bestätigen und Scorekarte einreichen.
Während der Runde sollte der Spieler seine Ergebnisse für jedes Loch im Auge haben. Nach dem Ende der Runde
- sollte der Spieler die von seinem Zähler eingetragenen Ergebnisse sorgfältig prüfen
- muss der Spieler sicherstellen, das der Zähler die Ergebnisse der Löcher auf der
Scorekarte bestätigt
- darf ein Spieler ein vom Zähler eingetragenes Lochergebnis nicht ändern (ist aber mit Zustimmung des Zählers oder der Spielleitung zulässig)
- muss der Spieler die Lochergebnisse auf der Scorekarte bestätigen und die Scorekarte einreichen.
Verstößt der Spieler gegen eine der Bestimmungen aus Regel 3.3b, ist er disqualifiziert.

Gegen den Zähler wird jedoch aus Regel 3.3b keine Strafe ausgesprochen, bei einer Verletzung seiner Verantwortlichkeiten. Die o.g. Bestimmungen aus den offiziellen Golfregeln gelten für Zähler und Spieler und sind die einzigen Bestimmungen die ihr Verhältnis im Zählspiel zueinander klären.

Der Begriff Zähler suggeriert das der Zähler, die Schläge „seines Spielers“ zählen muss.

Dies ist jedoch aus folgenden Gründen nicht so:

1) „Scorer vs Marker“
In der Ausgabe der offiziellen Golfregeln steht u.a, das auf Grund des Copyright-Vertrages mit der R&A Rules Limited bei Differenzen über die Auslegung der vom DGV erstellten Übersetzung in die deutsche Sprache auf die Fassung in englischer Sprache zurückzugreifen ist.

In der z.Zt gültigen Fassung der R&A steht in R 3.3b „Marker’s Responsibility: Entering and Certifying Hole Scores on Scorecard“ Dies wird in der deutschen Fassung mit: „Verantwortlichkeit des Zählers: Eintragen und Bestätigen der Ergebnisse der Löcher auf der Scorekarte“ übersetzt. Aus dem Begriff Marker wird der Begriff Zähler. Die deutsche Übersetzung des Wortes marker im Regelbuch ist also nicht korrekt und müsste eigentlich mit Aufzeichner übersetzt werden.

In dem vor 1984 gültigen Regelbuch der R&A stand „A marker is a scorer in stroke play who is appointed by the Committee to record a competitors score. Übersetzt bedeutet das: Ein „Marker“ ist ein Zähler im Zählspiel, der von der Spielleitung ernannt wird, um die Punktzahl eines Wettkämpfers zu notieren.

Nach 1984 wurde der Begriff Scorer (Zähler) in der englischen Fassung nicht mehr benutzt. Im Bereich des DGV wurde der Begriff Zähler jedoch weiter gebraucht, was dazu führte das sich die Annahme das der Zähler die Schläge des Spielers zählen musste weiter verfestigte. Wenn es die Absicht der R&A gewesen wäre, das der Marker ein Scorer ist, hätte man dies nicht geändert.

Ein weiterer Grund wieso der „Zähler“ aus meiner Sicht nur der „Aufzeichner“ ist, liegt in dem Grundsatz, der unser Spiel zu etwas ganz Besonderen macht.

„Spirit of the game“

2) Die Integrität des Spielers
In der Regel 1.2a steht, das von einem Spieler erwartet wird, sich entsprechend des „Spirit of the Game“ zu verhalten.
Darunter steht man, das er aufrichtig handeln soll, indem er die Regeln befolgt, alle Strafen anwendet und in allen Aspekten des Spiels ehrlich sein soll.

Wenn man dem Spieler so viel Vertrauensvorschuss entgegen bringt, dann macht es aus meiner Sicht keinen Sinn, ihm einen Zähler zur Seite zu stellen, der ihn bei der Anzahl der
Schläge auf dem jeweiligen Loch und der Runde kontrolliert. Wenn es Differenzen über die Anzahl der Schläge an einem Loch gibt, ist das für jeden Spieler/ „Zähler“ eine unangenehme Angelegenheit. In der überwiegenden Zahl der Fälle einigen sich Spieler und „Zähler“ vor Ort, in dem sie den Schlagverlauf des Spielers überprüfen.

Wenn eine Einigung nicht erfolgt, steht die Spielleitung in der Pflicht diesen Konflikt zu lösen. Wie kann man als Spielleitung unvoreingenommen an die Lösung gehen, wenn man die Angaben des „Zähler“ als „richtig“ und die Angabe des Spielers als „fehlerhaft“ ansieht ????

Es ist eine Art „Beweisumkehr“ wenn der Spieler nachweisen soll oder muss, das seine Angaben richtig sind, wenn man ihm sonst aufrichtiges Handeln in allen Aspekten des Spiels zugesteht.
Und jetzt zum letzten Punkt der meine Meinung vom „Aufzeichner“ stützen soll.

3) Der Zähler darf sich weigern, bei einer Meinungsverschiedenheit über das Ergebnis des Spielers, dieses zu bestätigen. Die Scorekarte wird vom Spieler unterschrieben und der Zähler bestätigt das Ergebnis mit seiner Unterschrift. Anschließend wird sie bei der Spielleitung eingereicht. Im „offiziellen Handbuch zu den Golfregel“ steht auf Seite 50 unter der Interpretation zur Regel 3.3b(1) 2 -
„Ein Zähler muss das Ergebnis eines Loch, das er für falsch hält, nicht bestätigen.“

Dieser Satz bedeutet im Umkehrschluss, das das Ergebnis des Spielers, gerade auch bei einer Meinungsverschiedenheit über die Anzahl der Schläge, auf der Scorekarte notiert werden muss. Wie sonst,kann sich der Zähler weigern, das Ergebnis des Spielers durch Unterschrift auf der Scorekarte zu bestätigen.

Das Handbuch führt weiter aus: Die Spielleitung muss alle verfügbaren Tatsachen berücksichtigen und eine Entscheidung über das Ergebnis des Spielers auf dem fraglichen Loch treffen. Weigert der Zähler sich, das Ergebnis des Lochs zu bestätigen, sollte die Spielleitung eine Bestätigung von
jemand anderen annehmen, der die Handlungen des Spielers auf dem fraglichen Loch gesehen hat (z.Bsp: ein anderer Spieler), oder die Spielleitung selbst darf das Ergebnis des Spielers für dieses Loch bestätigen.

Ich glaube das diese drei Begründungen aussagekräftig sind über das Verhältnis „Zähler zu Spieler“ wenn es zu einer Meinungsverschiedenheit kommt. Auch steht für mich außer Frage, das das Ergebnis eines Loch in erster Linie vom Spieler festgelegt wird und auch so auf der Scorekarte zu notieren ist.

Und letztendlich gilt: Die Spielleitung muss eine Klärung herbeiführen.

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Ein Online Dictionary wie z.B. "leo" enthält ca. 140 Vorschläge für die Übersetzung von "Marker". Da wir nicht nur die Golfregeln, sondern auch das Amateurstatut (kommt neu), die Ausrüstungsregeln und, die für Spieler mit Behinderung angepassten Golfregeln übersetzen, sollte der Begriff für alle Publikationen passend sein. Hinzu kommt, dass der Begriff "Zähler" sich seit Anbeginn in die Sprache der Golfer integriert hat. Mit ein Grund warum er auch 2019 nicht abgeändert wurde. 😉 p.S.: Bei Turnieren an denen Golfer mit eingeschränktem Sehvermögen (oder ganz blind) mitspielen, ist eben ein "Zähler" dabei.

Darf eigentlich zum Beispiel in einem Mannschaftsspiel ein Caddie die Funktion des Aufzeichners während der Runde übernehmen, der Spieler unterschreibt natürlich hinterher oder ist das nicht erlaubt?

Viele Golfer beschweren sich regelmässig darüber, dass eine Meinungsverschiedenheit mit dem Spieler über dessen Score nach dem gespielten Loch sie dann selbst als Zähler eine gute Runde gekostet hätte, weil sie das so psychisch aufregte und ablenkte. Mich regt so etwas nicht mehr auf. Natürlich helfe ich dem Spieler nach dem Loch wenn er mir einen falschen Score ansagt, damit er dann selbst diesen richtig stellt. Das mache ich aber nur zwei mal. Ab dem dritten Mal schreibe ich dann auf was immer er mir ansagt, weil es mir völlig egal ist und ich meine Runde ohne jedweden Streit und Aufregung mit einem Schummler fertig spielen möchte. Wenn es dann nach der Runde zur Unterschrift geht, sage ich ihm kalt ins Gesicht, dass ich einen falschen Score nicht unterschreiben werde und er sich an die Spielleitung wenden soll. Damit habe ich meine Verantwortung als Zähler erfüllt und meine eigene Runde nicht beeinträchtigt.

👏👍 großartiger Beitrag - Danke! Marker - Zähler … Es erinnert mich an das Übersetzungsproblem bei der Allergenverordnung der EU. Damals wurden verpackte Speisen durch verabreichte Speisen falsch übersetzt. Die Folgen kennen wir alle.

Es gibt leider zu viele Spieler , wenn man da nicht zählt, laut vorzählt , wäre deren HC schon lange einstellig….und es wird im Alter immer schlimmer - nur den Score bestätigen im Sinne des @ Spirit of the Game@ ist leider Wunschgedanke! Nicht immer - aber viel zu oft.

der zähler muss NICHT zählen? diese formulierung halte ich für falsch! wenn ich (zähler) nicht zählen muss, wie sollte ich einen score bestätigen-und das sollte der zähler ja in der regel-wenn ich ihn nicht kenne? denn ich habe ja nicht mitgezählt. ich verstehe die botschaft schon, aber die formulierung nicht. klar muss ich mitzählen, um zu bestätigen!

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4 Wochen her
Golf Rules

Immer wieder hören wir die Frage oder Aussage, der Zähler würde gerne Strafschläge verteilen und sei ja quasi so eine Art Überwacher des eigenen Spiels.

Ein beliebter Irrtum: Streng genommen ist der Zähler ein Übersetzungsfehler, der sich über die Jahre durchgeschlichen hat heißt er im englischen Original doch "Marker", was von "to mark" kommt und kennzeichnen, markieren, hervorheben aber auch (als richtig) bestätigen heißt. Schreiber oder Bestätiger wäre dann wohl die treffendere Übersetzung und damit ist dann auch fast alles gesagt. Nach der Definition "Zähler" In den Golfregeln ist der Zähler "im Zählspiel die Person, die dafür verantwortlich ist, die Ergebnisse eines Spielers auf der Scorekarte des Spielers einzutragen und anschließend zu bestätigen."

Sanktionsmöglichkeiten eines Zählers bei Fehlern des Spielers sind auch keine Strafschläge, sondern ausschließlich die Verweigerung der Bestätigung des Scores, für den der Spieler verantwortlich ist.

Einfach gesagt also: Der Zähler schreibt, was der Spieler sagt. Ist er damit nicht einverstanden unterschreibt er am Ende der Runde die Karte nicht und die Spielleitung entscheidet. Strafschläge gibt sich ein Spieler selbst oder die Spielleitung, ggf. noch ein Referee der nicht zwingend Teil der Spielleitung ist, sonst aber niemand. Wenn man das noch konsequent anwendet, haben auf der Runde auch alle mehr Spaß, oder?
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Immer wieder hören wir die Frage oder Aussage, der Zähler würde gerne Strafschläge verteilen und sei ja quasi so eine Art Überwacher des eigenen Spiels.

Ein beliebter Irrtum: Streng genommen ist der Zähler ein Übersetzungsfehler, der sich über die Jahre durchgeschlichen hat heißt er im englischen Original doch Marker, was von to mark kommt und kennzeichnen, markieren, hervorheben aber auch (als richtig) bestätigen heißt. Schreiber oder Bestätiger wäre dann wohl die treffendere Übersetzung und damit ist dann auch fast alles gesagt. Nach der Definition Zähler In den Golfregeln ist der Zähler im Zählspiel die Person, die dafür verantwortlich ist, die Ergebnisse eines Spielers auf der Scorekarte des Spielers einzutragen und anschließend zu bestätigen.

Sanktionsmöglichkeiten eines Zählers bei Fehlern des Spielers sind auch keine Strafschläge, sondern ausschließlich die Verweigerung der Bestätigung des Scores, für den der Spieler verantwortlich ist. 

Einfach gesagt also: Der Zähler schreibt, was der Spieler sagt. Ist er damit nicht einverstanden unterschreibt er am Ende der Runde die Karte nicht und die Spielleitung entscheidet. Strafschläge gibt sich ein Spieler selbst oder die Spielleitung, ggf. noch ein Referee der nicht zwingend Teil der Spielleitung ist, sonst aber niemand. Wenn man das noch konsequent anwendet, haben auf der Runde auch alle mehr Spaß, oder?

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super geschrieben - klarer geht es nicht! Bravo

Ganz wichtige Richtigstellung! 👍🏻

Auf den immer wieder beliebten Satz: "Dann gibst du mir halt einen Strafschlag" antworte ich immer: "Ich geb Dir keinen Strafschlag, den hast Du Dir zugezogen. Du bist selbst für Deinen Score verantwortlich, was soll ich schreiben?" Dann hat es sich meist erledigt.

Das ist der ganz normale Wahnsinn auf den Golfplätzen. Es werden auch einfach zu wenig Regelbälle gespielt. Das würde viel Böses Blut auf den Plätzen verhindern. Auf Diskussionen auf dem Platz hat doch keiner Lust.

4 Wochen her
Golf Rules

Über die Frage, wo die Harke im Bunker oder am Bunker zu liegen hat wurden schon Decisions geschrieben (Misc/2) und wird gerne diskutiert.

Was aber, wenn der Ball so zur Ruhe kommt wie hier auf den Bildern?

Die Harke ist ein bewegliches Hemmnis, das überall auf dem Platz entfernt werden darf, auf jede Art, R15.2a (1). Bewegt sich der Ball dabei, ist dies straflos und der Ball muss zurückgelegt werden.

Bleibt er nicht liegen, geht es nach R14.2e weiter, sprich, wenn der Spieler versucht, einen Ball zurückzulegen, dieser aber nicht an dieser Stelle liegen bleibt, muss er ein zweites Mal versuchen, den Ball zurückzulegen. Wenn der Ball erneut nicht an dieser Stelle liegen bleibt, muss der Spieler den Ball zurücklegen, indem er ihn an die nächstgelegene Stelle legt, an der der Ball liegen bleibt, aber mit diesen Einschränkungen, abhängig von der Position der ursprünglichen Stelle:
••Die Stelle darf nicht näher zum Loch liegen.
••Ursprüngliche Stelle im Gelände. Die nächstgelegene Stelle muss im Gelände sein.
••Ursprüngliche Stelle im Bunker oder einer Penalty Area. Die nächstgelegene Stelle
muss entweder im selben Bunker oder in derselben Penalty Area liegen.
••Ursprüngliche Stelle auf dem Grün. Die nächstgelegene Stelle muss entweder auf
dem Grün oder im Gelände liegen.

Da der Ball hier im Gelände liegt, muss die Stelle also im Gelände sein.

Und, wo sind bei Euch die Harken hinzulegen?
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Über die Frage, wo die Harke im Bunker oder am Bunker zu liegen hat wurden schon Decisions geschrieben (Misc/2) und wird gerne diskutiert. 

Was aber, wenn der Ball so zur Ruhe kommt wie hier auf den Bildern?

Die Harke ist ein bewegliches Hemmnis, das überall auf dem Platz entfernt werden darf, auf jede Art, R15.2a (1). Bewegt sich der Ball dabei, ist dies straflos und der Ball muss zurückgelegt werden. 

Bleibt er nicht liegen, geht es nach R14.2e weiter, sprich, wenn der Spieler versucht, einen Ball zurückzulegen, dieser aber nicht an dieser Stelle liegen bleibt, muss er ein zweites Mal versuchen, den Ball zurückzulegen. Wenn der Ball erneut nicht an dieser Stelle liegen bleibt, muss der Spieler den Ball zurücklegen, indem er ihn an die nächstgelegene Stelle legt, an der der Ball liegen bleibt, aber mit diesen Einschränkungen, abhängig von der Position der ursprünglichen Stelle:
••Die Stelle darf nicht näher zum Loch liegen.
••Ursprüngliche Stelle im Gelände. Die nächstgelegene Stelle muss im Gelände sein.
••Ursprüngliche Stelle im Bunker oder einer Penalty Area. Die nächstgelegene Stelle
muss entweder im selben Bunker oder in derselben Penalty Area liegen.
••Ursprüngliche Stelle auf dem Grün. Die nächstgelegene Stelle muss entweder auf
dem Grün oder im Gelände liegen.

Da der Ball hier im Gelände liegt, muss die Stelle also im Gelände sein. 

Und, wo sind bei Euch die Harken hinzulegen?Image attachment

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Danke! Super erklärt! Bei uns liegen die Harken im Bunker. Wohl weil es für die Greenkeeper einfacher ist. Doch fand ich es eigentlich auch gut in der Zeit der Pandemie ohne Harken. Das hat das Spiel beschleunigt und der Ball durfte ggf. an einer besseren Stelle im Bunker gelegt werden. Wenn aktuell eine Stelle im Bunker nicht geharkt ist und genau dort bleibt der Ball liegen, hat der Spieler Pech gehabt. Außerdem liegen Harken mit hochgestellten Stielen auch teilweise sehr unglücklich in der Linie zum Loch und behindern. Und wenn ich da an die vielen Regeln zu den Harken denke, auch diese würden entfallen und das Regelwerk etwas einfacher machen 😉

Außerhalb

Komplett außerhalb des Bunkers

Bei der Positionierung der Harken gibt es unterschiedliche Philosophien. R&A und European Tour empfehlen, die Harken außerhalb zu plazieren, da Regelfälle und Referee-Einsätze reduzieren werden können, insbesondere wenn der Ball im Bunker nicht so einfach zurückgelegt werden kann. Im Alltags-Clubbetrieb hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Harken vollständig in den Bunkern abzulegen, da zum einen Bälle außerhalb nicht von Harken abgelenkt werden können und zum anderen Greenkeeper während des Mähens nicht ständig absteigen müssen.

Meist mit dem Rechen im Bunker, ein Teil des Stiels außerhalb. Es gibt aber etliche Golfer*innen mit Harkenphobie, da ist es irrelevant ob und wo Harken zur Verfügung stehen.

Bei uns stehen die Harken senkrecht in einem Ständer - und der kann als bewegliches Hemmnis nötigenfalls auch entfernt werden.

Komplett in den Bunker

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4 Wochen her
Golf Rules

Der gestrige Beitrag führte zu einer Nachfrage von Stefan, welche wir heute direkt beantworten möchten: "Wie sieht es mit erkennbaren Auswaschungen durch Regen oder durch eine defekte Beregnung in Bunkern aus?"

Sofern sich die Auswaschungen nicht noch direkt vor dem Wettspiel beseitigen lassen, könnte die Spielleitung solche Stellen in den Bunkern per Platzregel als Boden in Ausbesserung definierten. Angelehnt an die Musterplatzregeln könnte zum Beispiel folgender Wortlaut gewählt werden: "Die durch den Starkregen hervorgerufene Auswaschungen in den Bunkern [Bahnen bzw. spezielle Bunker spezifizieren] sind Boden in Ausbesserung. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1c in Anspruch nehmen. [Aber Behinderung wird nicht gegeben, wenn die Auswaschung nur den Stand des Spielers behindert]."

Bei der defekten Beregnung im Bunker stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die Beregnung hinterlassen hat. Handelt es sich um zeitweiliges Wasser im Bunker, dann kann der Spieler ebenso nach R16.1c Erleichterung in Anspruch nehmen (siehe Definition "Zeitweiliges Wasser" und den Beitrag von gestern). Ist der komplette Bunker "vollgelaufen" bzw. ist keine Stelle im Bunker mehr vorhanden, die dem Spieler eine regelkonforme Möglichkeit für einen Erleichterungsbereich bietet, so könnte auch hier per Platzregel (siehe Musterplatzregel F-16 "Bunker voll mit zeitweiligem Wasser") durch die Spielleitung Abhilfe geschaffen werden, indem der betroffene Bunker nicht als Bunker behandelt wird.

In allen Fällen gilt aber auch hier wieder einmal, dass eine aufmerksame Spielleitung diese temporären Besonderheiten sinnvollerweise bereits im Vorfeld eines Wettspiels aufnimmt und den Spielern durch die Platzregeln eindeutige Handlungsoptionen nennt. (tk)
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Der gestrige Beitrag führte zu einer Nachfrage von Stefan, welche wir heute direkt beantworten möchten: Wie sieht es mit erkennbaren Auswaschungen durch Regen oder durch eine defekte Beregnung in Bunkern aus?

Sofern sich die Auswaschungen nicht noch direkt vor dem Wettspiel beseitigen lassen, könnte die Spielleitung solche Stellen in den Bunkern per Platzregel als Boden in Ausbesserung  definierten. Angelehnt an die Musterplatzregeln könnte zum Beispiel folgender Wortlaut gewählt werden: Die durch den Starkregen hervorgerufene Auswaschungen in den Bunkern [Bahnen  bzw. spezielle Bunker spezifizieren] sind Boden in Ausbesserung. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1c in Anspruch nehmen. [Aber Behinderung wird nicht gegeben, wenn die Auswaschung nur den Stand des Spielers behindert].

Bei der defekten Beregnung im Bunker stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die Beregnung hinterlassen hat. Handelt es sich um zeitweiliges Wasser im Bunker, dann kann der Spieler ebenso nach R16.1c Erleichterung in Anspruch nehmen (siehe Definition Zeitweiliges Wasser und den Beitrag von gestern). Ist der komplette Bunker vollgelaufen bzw. ist keine Stelle im Bunker mehr vorhanden, die dem Spieler eine regelkonforme Möglichkeit für einen Erleichterungsbereich bietet, so könnte auch hier per Platzregel (siehe Musterplatzregel F-16 Bunker voll mit zeitweiligem Wasser) durch die Spielleitung Abhilfe geschaffen werden, indem der betroffene Bunker nicht als Bunker behandelt wird. 

In allen Fällen gilt aber auch hier wieder einmal, dass eine aufmerksame Spielleitung diese temporären Besonderheiten sinnvollerweise bereits im Vorfeld eines Wettspiels aufnimmt und den Spielern durch die Platzregeln eindeutige Handlungsoptionen nennt. (tk)

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An das Wettspiel auf dem Foto kann ich mich gut erinnern, gell Thomas.

4 Wochen her
Golf Rules

Ungewöhnliche Platzverhältnisse im Bunker werden in Regel 16.1c "Erleichterung für einen Ball im Bunker" behandelt. Nach Wahl des Spielers kann dieser auf straflose Erleichterung (der Ball muss dann aus dem Bunker gespielt werden) oder Erleichterung mit einem Strafschlag (außerhalb des Bunkers / Erleichterung auf der Linie zurück) entscheiden.

Dabei ist immer zu beachten, dass ungewöhnliche Platzverhältnisse und hier speziell zeitweiliges Wasser nur dann vorliegen, wenn dieses zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken). Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Der Ball auf dem Bild wäre demnach zu Spielen (unter Beachtung von Rechtshand/Linkshand und Spielrichtung), wie dieser zur Ruhe gekommen ist... (tk)
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Ungewöhnliche Platzverhältnisse im Bunker werden in Regel 16.1c Erleichterung für einen Ball im Bunker behandelt. Nach Wahl des Spielers kann dieser auf straflose Erleichterung (der Ball muss dann aus dem Bunker gespielt werden) oder Erleichterung mit einem Strafschlag (außerhalb des Bunkers / Erleichterung auf der Linie zurück) entscheiden.

Dabei ist immer zu beachten, dass ungewöhnliche Platzverhältnisse und hier speziell zeitweiliges Wasser nur dann vorliegen, wenn dieses zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken). Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Der Ball auf dem Bild wäre demnach zu Spielen (unter Beachtung von Rechtshand/Linkshand und Spielrichtung), wie dieser zur Ruhe gekommen ist... (tk)

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Moin und erneut Danke für eure regelmäßigen Infos. Wie sieht es mit erkennbaren Auswaschungen durch Regen oder durch eine defekte Beregnung in Bunkern aus ?

4 Wochen her
Golf Rules

Diverse Discounter bieten in letzter Zeit immer wieder einmal insbesondere für den Golf-Anfänger verschiedene Angebote an. Und hier sind manchmal auch Bälle zu finden - wie dieses Beispiel in einer Ballspirale zeigt. Aber ist denn ein Ball gleich ein Ball? Ihr könnt Euch schon denken - bzgl. der "Ballqualität" gibt es viele Berichte in einschlägigen Fachmagazinen oder dem Internet. Aber was sagen denn die Golfregeln?

In Regel R4.2 wird zunächst einmal darauf verwiesen, dass ein Spieler bei jedem Schlag einen Ball benutzen muss, der den Anforderungen der Ausrüstungsregeln (serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/3-a2000010-ausruestungsregeln_de_a4.pdf) entspricht. In Kapitel 4 wird hier im Detail das zulässige Gewicht, sowie Größe und Symmetrie beschrieben.

Darüber hinaus gibt es aber auch von der R&A / USGA eine "List of Conforming Golf Balls“ (www.randa.org/en/rulesequipment/equipment/equipment-explorer), in denen jede einzelne Ballmarken von diversen Herstellen gelistet werden. Die dort geführten Bälle werden noch einmal speziell von der R&A /USGA bzgl. der festgelegten Anforderungen überprüft, bevor diese aufgenommen werden.

Und jetzt wird es für jeden einzelnen Golfspieler interessant: in den Wettspielbedingungen kann nämlich verlangt werden, dass ein Spieler nur Bälle in einem Turnier oder einer handicap-relevanten Runde nutzen kann, die in dieser Liste geführt werden. Und da die Strafe für das Spielen eines Schlags unter Verstoß gegen Regel 4.2a die Disqualifikation bedeutet, ist a) das Lesen der Wettspielbestimmungen und dann ggf. b) ein Blick bzgl. der Zulässigkeit der Ballmarke vor der Runde sehr hilfreich... (tk)
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Diverse Discounter bieten in letzter Zeit immer wieder einmal insbesondere für den Golf-Anfänger verschiedene Angebote an. Und hier sind manchmal auch Bälle zu finden - wie dieses Beispiel in einer Ballspirale zeigt. Aber ist denn ein Ball gleich ein Ball? Ihr könnt Euch schon denken - bzgl. der Ballqualität gibt es viele Berichte in einschlägigen Fachmagazinen oder dem Internet. Aber was sagen denn die Golfregeln?

In Regel R4.2 wird zunächst einmal darauf verwiesen, dass ein Spieler bei jedem Schlag einen Ball benutzen muss, der den Anforderungen der Ausrüstungsregeln (https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf1/3-a2000010-ausruestungsregeln_de_a4.pdf) entspricht. In Kapitel 4 wird hier im Detail das zulässige Gewicht, sowie Größe und Symmetrie beschrieben.

Darüber hinaus gibt es aber auch von der R&A / USGA eine List of Conforming Golf Balls“ (https://www.randa.org/en/rulesequipment/equipment/equipment-explorer), in denen jede einzelne Ballmarken von diversen Herstellen gelistet werden. Die dort geführten Bälle werden noch einmal speziell von der R&A /USGA bzgl. der festgelegten Anforderungen überprüft, bevor diese aufgenommen werden.

Und jetzt wird es für jeden einzelnen Golfspieler interessant: in den Wettspielbedingungen kann nämlich verlangt werden, dass ein Spieler nur Bälle in einem Turnier oder einer handicap-relevanten Runde nutzen kann, die in dieser Liste geführt werden. Und da die Strafe für das Spielen eines Schlags unter Verstoß gegen Regel 4.2a die Disqualifikation bedeutet, ist a) das Lesen der Wettspielbestimmungen und dann ggf. b) ein Blick bzgl. der Zulässigkeit der Ballmarke vor der Runde sehr hilfreich... (tk)

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Unsere Lieblingsmarke RANGE ist aber immer erlaubt oder?

Nur wer kontrolliert das und weiß welche Bälle erlaubt oder nicht erlaubt sind … Zuviele Regeln sind auch nicht sinnvoll und einige vielleicht auch überflüssig

Eine Kontrolle des Balles ist mir erst ein einziges Mal bei einem Ranglistenturnier in Eugendorf passiert - ich fand es amüsant 😊.

Moin. D.h. nur wenn es in der Turnierausschreibung steht Maß ich einen Ball aus der Liste spielen, in allen anderen Fällen darf ich jede Gurke spiele, Hauptsache er erfüllt die Regeln der Ausrüstungsanforderung. Egal ob Aldi, Lidl oder was auch immer.

Hast du nen Link zur Liste mit den regelkonformen Bällen

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1 Monat her
Golf Rules

Nachdem wir gestern ja noch einmal einen Rückblick auf das Video mit Silas über die damals anstehenden Regeländerungen für das Jahr 2019 hatten, möchten wir mit dem heutigen Beitrag einen langjährigen Mitstreiter im Thema "Golfregeln einfach erklärt" vorstellen.

Yves C. Ton-That ist Referee im Verband Swiss Golf und wahrscheinlich dem ein oder anderen Mal schon mal über den Weg gelaufen - sei es mit seinen Video über Veränderungen der Golfregeln 2018/2019 oder dem kompakt kleinen Ringbuch "Golfregeln kompakt".

Wie ihr wisst sind und bleiben wir mit der Publikation unserer Beiträge auf GolfRules unabhängig und kostenlos. Yves hat uns als regelmäßiger Leser unserer Beiträge jetzt angeboten, auch allen Lesern von GolfRules mit einem kleinen Obolus beim Bezug der Bücher oder Apps von ExpertGolf (expertgolf.com/) zu unterstützen. Mit dem Promotioncode "GOLFRULES10" erhaltet Ihr 10% Rabatt auf jede Bestellung über seinen Online-Shop. Zudem dürfen wir zukünftig auch Grafiken aus dem Ringbuch "GolfRegeln kompakt" nutzen und somit die geschilderten Sachverhalte neben den Fotos manchmal auch mit zusätzlichen anschaulichen Grafiken unterstützen.

Das offizielle Regelbuch bleibt natürlich unsere "Bibel" - wir freuen uns aber sehr über diesen netten Zuspruch von Yves und hoffen, dass Ihr mit diesem kleinen Golfregel-Nachschlagewerk eine weitere Möglichkeit habt schnell die richtige Golfregel zu finden, um so kompetent die meisten Regelsituationen zu klären.

Nicht verschweigen möchten wir, dass wir ebenfalls mit 10% an dem Verkauf beteiligt werden. Da wir uns aber weiterhin unsere "Unabhängigkeit" bewahren möchten, werden wir mit diesem Betrag jedes Jahr ein gemeinnütziges Golfprojekt unterstützen. Insofern spart Ihr 10% und unterstützt mit weiteren 10% auch noch eine gute Sache - die klassische Win-Win-Situation... (tk)
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Nachdem wir gestern ja noch einmal einen Rückblick auf das Video mit Silas über die damals anstehenden Regeländerungen für das Jahr 2019 hatten, möchten wir mit dem heutigen Beitrag einen langjährigen Mitstreiter im Thema Golfregeln einfach erklärt vorstellen. 

Yves C. Ton-That ist Referee im Verband Swiss Golf und wahrscheinlich dem ein oder anderen Mal schon mal über den Weg gelaufen - sei es mit seinen Video über Veränderungen der Golfregeln 2018/2019 oder dem kompakt kleinen Ringbuch Golfregeln kompakt.

Wie ihr wisst sind und bleiben wir mit der Publikation unserer Beiträge auf GolfRules unabhängig und kostenlos. Yves hat uns als regelmäßiger Leser unserer Beiträge jetzt angeboten, auch allen Lesern von GolfRules mit einem kleinen Obolus beim Bezug der Bücher oder Apps von ExpertGolf (https://expertgolf.com/) zu unterstützen. Mit dem Promotioncode GOLFRULES10 erhaltet Ihr 10% Rabatt auf jede Bestellung über seinen Online-Shop. Zudem dürfen wir zukünftig auch Grafiken aus dem Ringbuch GolfRegeln kompakt nutzen und somit die geschilderten Sachverhalte neben den Fotos manchmal auch mit zusätzlichen anschaulichen Grafiken unterstützen.

Das offizielle Regelbuch bleibt natürlich unsere Bibel - wir freuen uns aber sehr über diesen netten Zuspruch von Yves und hoffen, dass Ihr mit diesem kleinen Golfregel-Nachschlagewerk eine weitere Möglichkeit habt schnell die richtige Golfregel zu finden, um so kompetent die meisten Regelsituationen zu klären. 

Nicht verschweigen möchten wir, dass wir ebenfalls mit 10% an dem Verkauf beteiligt werden. Da wir uns aber weiterhin unsere Unabhängigkeit bewahren möchten, werden wir mit diesem Betrag jedes Jahr ein gemeinnütziges Golfprojekt unterstützen. Insofern spart Ihr 10% und unterstützt mit weiteren 10% auch noch eine gute Sache - die klassische Win-Win-Situation... (tk)Image attachment

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Sehr cool, dass ihr das so transparent macht!

Gute Idee, Chapeau! Zumal das kleine Ringbuch immer meine erste Empfehlung für Anfänger ist, die während der Runde schnell mal eine ‚Regel‘ brauchen.

Finde die Golfregeln kompakt von Yves C. Ton-That sehr praktisch, einfach zu handhaben und man kam schnell die entsprechende Regel finden ohne viel hin- und her zu blättern. Es ist leichtverständlich geschrieben. Kann es nur empfehlen. Finde es super , dass ihr jedes Jahr mit 10% ein gemeinnütziges Golfprojekt unterstützt. ( z. B. könnte es ja für Kinder und Jugendarbeit, Menschen mit Behinderungen, Reha für COPD, etc. zur Unterstützung dienen) Super!!!

Super das ihr Experten zusammenarbeitet und danke für das Angebot.

Klasse. Habe Yves Booklet vor 2 Tagen nochmals komplett und aufmerksam gelesen. Und ja, ich habe tatsächlich manches wieder vergessen gehabt, von dem ich dachte, es zu wissen. Gehört in jedes Bag.

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1 Monat her
Golf Rules

Ein Blick zurück auf den 29.10.2018 - die neuen Golfregeln standen damals vor der Tür und wir "Hobbyschauspieler" haben mit Silas Wagner eine ganz witzige Idee umgesetzt. Mit den drei Jahren Erfahrungen der neuen Golfregeln hätten wir heute wahrscheinlich das ein oder andere etwas anders (oder auch richtig!) gemacht, aber der Spaß war trotz des anfänglichen ungewohnten "Rampenlichts" echt groß. Doch seht selbst...

youtu.be/7zm2NO3bhUA
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1 Monat her
Golf Rules

Eine Frage erreichte uns über golfstun.de: "Hallo, ich habe eine Verständnisfrage. Mein Ball liegt direkt am Begrenzungspfahl einer rot markierten Penalty Area. Aber noch außerhalb der Penalty Area. Der Pfahl kann zwar gezogen werden, die Frage ist aber, ob er gezogen werden muss, oder ob Erleichterung in Anspruch genommen werden kann?"

Das kommt darauf an. Nämlich auf die geltenden Platzregeln und die körperlichen Voraussetzungen des Spielers. Ist der Pfahl für den Spieler beweglich und nicht durch Platzregel zu einem unbeweglichen Hemmnis erklärt, kann straflose Erleichterung nur nach R15 genommen werden, indem der Pfahl gezogen wird. Daneben ist zu klären, was „direkt an“ bedeutet. Berührt der Ball den Pflock, ist er in der PA, denn berühren heißt, er ist drin. Liegt er direkt daneben ohne ihn zu berühren, nicht.

Andernfalls erfolgt die Erleichterung nach R16, indem der Ball im Erleichterungsbereich, ausgehend vom nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch gedroppt wird.
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Eine Frage erreichte uns über golfstun.de: Hallo, ich habe eine Verständnisfrage. Mein Ball liegt direkt am Begrenzungspfahl einer rot markierten Penalty Area. Aber noch außerhalb der Penalty Area. Der Pfahl kann zwar gezogen werden, die Frage ist aber, ob er gezogen werden muss, oder ob Erleichterung in Anspruch genommen werden kann?

Das kommt darauf an. Nämlich auf die geltenden Platzregeln und die körperlichen Voraussetzungen des Spielers. Ist der Pfahl für den Spieler beweglich und nicht durch Platzregel zu einem unbeweglichen Hemmnis erklärt, kann straflose Erleichterung nur nach R15 genommen werden, indem der Pfahl gezogen wird. Daneben ist zu klären, was „direkt an“ bedeutet. Berührt der Ball den Pflock, ist er in der PA, denn berühren heißt, er ist drin. Liegt er direkt daneben ohne ihn zu berühren, nicht.

Andernfalls erfolgt die Erleichterung nach R16, indem der Ball im Erleichterungsbereich, ausgehend vom nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung innerhalb einer Schlägerlänge nicht näher zum Loch gedroppt wird.

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Ok, dieses Monstrum ist wohl unbeweglich. Es gibt allerdings wohl kaum etwas ärgerlicheres, als seinen Ball in einer PA gut spielbar vorzufinden, um dann doch mit Strafschlag Erleichterung nehmen zu müssen, weil die Markierungspfähle als unbeweglich deklariert sind. Ich schreibe das immer wieder - in der Hoffnung, dass es nicht so weit kommt und die Golfer die Pfähle ordentlich zurückstecken und regelinteressierte Verantwortliche der Clubs noch einmal darüber nachdenken, was diese Platzregel für den (sportlichen) Golfer (m/w/d) bedeutet…

Was für den einen unbeweglich ist, mag für einen anderen unbeweglich sein - siehe die Definitionen für bewegliches, bzw. unbewegliches Hemmnis.

Meiner Meinung „Musterplatzregel F - 18: Alle Pfähle ( oder andere bewegliche Hemmnisse beschrieben, die als unbeweglich (!!) angesehen sollen) werden auf dem Platz als unbewegliche Hemmnisse behandelt, von denen Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist“ Also kein Strafschlag, dass Pfähle nicht gezogen werden dürfen auf der Scorekarte mit beschreiben. Erklärung wie im letzten Absatz der Beschreibung , aber kein Strafschlag .

Laut Fragestellung liegt der Ball am roten Pfosten. Wer sagt, dass der längere gelbe Pfosten etwas mit Begrenzung der PA zu tun hat? oder für das Golfspiel überhaupt relevant ist.

So einen Penalty Area Markierung Pfahl hab ich noch nie gesehen. Es gibt immer was Neues.Dass dieser schwer zu entfernen ist, wohl klar. Aber dann wird er unbewegliches Hemmnis. Stimmt? Oder muss man es auf die Platzregel setzen?

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1 Monat her
Golf Rules

Jan wollte von uns wissen:

"Hallo Torben, ich lese täglich Deine Regelkunde auf Facebook. Immer lehrreich und informativ. Dafür schonmal vielen Dank. Jetzt habe ich aber auch mal eine Frage. Beim letzten Turnier habe ich das gesehen und mich gefragt, ob das so in Ordnung ist. Theoretisch könnte ich mir dann ja eine Pitchgabel selbst bauen, die vielleicht 50cm lang ist. 😉🤣😎

Ist die Ausrichtungshilfe mit einer Pitchgabel wie auf dem Foto beim Turnier erlaubt? Freue mich schon jetzt auf Deine Antwort.Vielleicht habe ich ein neues Geschäftsfeld entdeckt?"

Die Pitchgabel auf dem Bild ist nur aus Designgründen so gestaltet, der Ballmarker ist der abnehmbare obere Teil.

Richtet der Spieler den Ball an der gesamten Pitchgabel aus, handelt er regelwidrig, da die Pitchgabel länger als 2“ ist, was nach Teil 6 Punkt 7 der Ausrüstungsregeln nicht zulässig ist und sich in Klarstellung 2 zu R4.3a im Januar 2020 niedergeschlagen hat:

„2. Wann die Verwendung einer Ausrichtungshilfe einen Verstoß darstellt
Legt ein Spieler eine „Ausrichtungshilfe“ (siehe Definition in den Ausrüstungsregeln, wann ein Ballmarker dieser Definition entspricht) hin, um die Spiellinie anzuzeigen und richtet er anschließend seinen Ball an der Richtung des Hilfsmittels aus, verstößt er gegen Regel 4.3a.

Beispiel: Der Ball des Spielers kommt auf dem Grün zur Ruhe und er markiert dessen Lage mit einer „Ausrichtungshilfe“. Dabei wird diese so hingelegt, dass sie die Spiellinie anzeigt. Nimmt der Spieler dann seinen Ball auf und legt ihn so zurück (was ein Drehen beinhaltet), dass eine Markierung auf dem Ball an der Ausrichtungshilfe ausgerichtet ist, hat der Spieler gegen Regel 4.3a verstoßen. (Hinzugefügt 1/2020).“

50cm lange Pitchgabeln als Ausrichtunghilfe sind also nicht erlaubt, Das Nutzen des oberen Teils ist aber zulässig.
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Jan wollte von uns wissen:

Hallo Torben, ich lese täglich Deine Regelkunde auf Facebook. Immer lehrreich und informativ. Dafür schonmal vielen Dank. Jetzt habe ich aber auch mal eine Frage. Beim letzten Turnier habe ich das gesehen und mich gefragt, ob das so in Ordnung ist. Theoretisch könnte ich mir dann ja eine Pitchgabel selbst bauen, die vielleicht 50cm lang ist. 😉🤣😎
 
Ist die Ausrichtungshilfe mit einer Pitchgabel wie auf dem Foto beim Turnier erlaubt? Freue mich schon jetzt auf Deine Antwort.Vielleicht habe ich ein neues Geschäftsfeld entdeckt?

Die Pitchgabel auf dem Bild ist nur aus Designgründen so gestaltet, der Ballmarker ist der abnehmbare obere Teil. 

Richtet der Spieler den Ball an der gesamten Pitchgabel aus, handelt er regelwidrig, da die Pitchgabel länger als 2“ ist, was nach Teil 6 Punkt 7 der Ausrüstungsregeln nicht zulässig ist und sich in Klarstellung 2 zu R4.3a im Januar 2020 niedergeschlagen hat:

„2. Wann die Verwendung einer Ausrichtungshilfe einen Verstoß darstellt
Legt ein Spieler eine „Ausrichtungshilfe“ (siehe Definition in den Ausrüstungsregeln, wann ein Ballmarker dieser Definition entspricht) hin, um die Spiellinie anzuzeigen und richtet er anschließend seinen Ball an der Richtung des Hilfsmittels aus, verstößt er gegen Regel 4.3a.

Beispiel: Der Ball des Spielers kommt auf dem Grün zur Ruhe und er markiert dessen Lage mit einer „Ausrichtungshilfe“. Dabei wird diese so hingelegt, dass sie die Spiellinie anzeigt. Nimmt der Spieler dann seinen Ball auf und legt ihn so zurück (was ein Drehen beinhaltet), dass eine Markierung auf dem Ball an der Ausrichtungshilfe ausgerichtet ist, hat der Spieler gegen Regel 4.3a verstoßen. (Hinzugefügt 1/2020).“

50cm lange Pitchgabeln als Ausrichtunghilfe sind also nicht erlaubt, Das Nutzen des oberen Teils ist aber zulässig.

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spannend wird ja, wie man mit einer 50cm langen Pitchgabel in der Hosentasche Golf spielt bzw. auch die Pitchmarken ausbessert 😉

Eigentlich ist es doch ganz einfach. Auf dem Green soll man seine Putting Skills zeigen und nicht phantasievolle Gadgets um zu probieren die Regelgrenzen auszuloten. Sobald ein Ballmarker nicht mehr nur zum Markieren eines Balls gebraucht wird, wird´s regeltechnisch fragwürdig ...

Wenn man damit Golfer zum Reparieren der Pitchmarken bekäme…

Marc von Schilling

Mittlerweile gibt es diese auch in Metall, natürlich regelkonform

Das waren die Originalen mit 5,8 cm die dann auf 5 cm gekürzt sind.

Ich oute mich. Aufgrund meines Ballmarkers von RST One hat die R&A nach längerer Prozedur die 2 Zoll Ausrüstungsregel für den Ballmarker im Januar 2020 festgelegt. Die Geschichte dazu findet ihr auf der RST-one.de Startseite ganz am Ende im Archiv. Hierzu auch ein paar Bilder. Wer Noch mehr wissen will kann uns gerne direkt ansprechen

Nicht jede Golfregel ist konsistent zu anderen. Wenn ein stehender Putter mit längerer Ausrichtungshilfe den Regeln entspricht, macht die Begrenzung der Ballmarker auf 2 Zoll eigentlich wenig Sinn.

Darf ich den Mutter zum Ausrichten verwenden, indem ich den kopf vor dem ball absetzt und den schaft in die Linie richte.

Christine Weber

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1 Monat her
Golf Rules

Angela fragte uns: "Hi Torben, ich hab mal eine Regelfrage. Wie verhalte ich mich, wenn ich im vorgabewirksamen Turnier einer Flightpartnerin zwei Strafschläge wegen Belehrung vergeben möchte, wenn ich nicht ihr Zähler bin? Muss der Zähler das akzeptieren, wenn ich das möchte? Und wenn sie das nicht akzeptiert?

Die Situation hatte eine Freundin, sie war kurz davor zu putten, da wurde sie plötzlich gefragt, ob sie die Marke und den Ball auch wieder zurück versetzt hatte? Sie hatte vorher versetzt und auch zurück versetzt. Diese Ansprache mitten in der Puttbewegung hat sie gestört. Für mich ist das dann Belehrung, eine andere Regel um das zu bestrafen. Normalerweise sieht man oft über vieles hinweg aber nachdem sich bereits vorher diverse Etiketten-Fehler von dieser Mitspielerin ereigneten, hätte sie dies am liebsten getan aber wusste nicht wie.

Ich wüsste es auch nicht, ist schwierig finde ich. Zuvor ging es zB um die Reihenfolge beim Abschlagen, diese Mitspielerin hatte abgeschlagen und angekündigt noch einen provisorischen Ball zu spielen, es war ein Dreier-Flight, danach schlug die zweite Mitspielerin ab und dann drängelte sich die Mitspielerin vor und schlug ihren provisorischen Ball, bevor meine Freundin als 3. Spielerin ihren ersten Abschlag machen konnte. Meines Erachtens nur eine Etikettenregel. Alles jedoch sehr absichtlich in der Runde um meine Freundin zu mobben und zu beeinflussen. Sehr unschön aber so war es."

Eine interessante Frage, aber das ist keine Beratung, wie es seit 2019 heißt, eher ein mehr oder weniger absichtliches Stören der Mitspielerin, was mehr oder weniger unsportlich ist. Beratung nach der Definition ist:

...(zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei
• der Wahl eines Schlägers,
• der Ausführung eines Schlags oder
• der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist." Mit Ausführung des Schlag ist hier nicht das Irritieren gemeint sondern die Art und Weise (voller Schwung oder nicht, flach oder hoch, etc...).

Aber zur Frage: Strafschläge werden durch den Spieler selbst oder die Spielleitung vergeben, sprich das richtige Vorgehen ist hier, die Spielerin darauf hinzuweisen, dass sie einen Strafschlag oder zwei verwirkt hat und sie bitten, dies zu berücksichtigen. Im Regelfall reicht das, die Spielerin schreibt diese auf und gut. Sind sowohl Spielerin als auch Zählerin der Meinung, dass das nicht zu erfolgen hat, klärt das die Spielleitung spätestens dann, wenn Du die Unterschrift auf der Zählkarte verweigerst, da sich dann ja auch die Zählerin Strafschläge zugezogen hätte, wenn eine zutreffende Golfregel nicht angewandt wurde.
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Angela fragte uns: Hi Torben, ich hab mal eine Regelfrage. Wie verhalte ich mich, wenn ich im vorgabewirksamen Turnier einer Flightpartnerin zwei Strafschläge wegen Belehrung vergeben möchte, wenn ich nicht ihr Zähler bin? Muss der Zähler das akzeptieren, wenn ich das möchte? Und wenn sie das nicht akzeptiert?
 
Die Situation hatte eine Freundin, sie war kurz davor zu putten, da wurde sie plötzlich gefragt, ob sie die Marke und den Ball auch wieder zurück versetzt hatte? Sie hatte vorher versetzt und auch zurück versetzt. Diese Ansprache mitten in der Puttbewegung hat sie gestört. Für mich ist das dann Belehrung, eine andere Regel um das zu bestrafen.  Normalerweise sieht man oft über vieles hinweg aber nachdem sich bereits vorher diverse Etiketten-Fehler von dieser Mitspielerin ereigneten, hätte sie dies am liebsten getan aber wusste nicht wie. 

Ich wüsste es auch nicht, ist schwierig finde ich. Zuvor ging es zB um die Reihenfolge beim Abschlagen, diese Mitspielerin hatte abgeschlagen und angekündigt noch einen provisorischen Ball zu spielen, es war ein Dreier-Flight, danach schlug die zweite Mitspielerin ab und dann drängelte sich die Mitspielerin vor und schlug ihren provisorischen Ball, bevor meine Freundin als 3. Spielerin ihren ersten Abschlag machen konnte. Meines Erachtens nur eine Etikettenregel. Alles jedoch sehr absichtlich in der Runde um meine Freundin zu mobben und zu beeinflussen. Sehr unschön aber so war es.

Eine interessante Frage, aber das ist keine Beratung, wie es seit 2019 heißt, eher ein mehr oder weniger absichtliches Stören der Mitspielerin, was mehr oder weniger unsportlich ist. Beratung nach der Definition ist:

...(zum Beispiel das Zeigen, welcher Schläger gerade für einen Schlag verwendet wurde) mit der Absicht, einen Spieler zu beeinflussen bei
• der Wahl eines Schlägers,
• der Ausführung eines Schlags oder
• der Entscheidung, wie während eines Lochs oder der Runde zu spielen ist. Mit Ausführung des Schlag ist hier nicht das Irritieren gemeint sondern die Art und Weise (voller Schwung oder nicht, flach oder hoch, etc...).

Aber zur Frage: Strafschläge werden durch den Spieler selbst oder die Spielleitung vergeben, sprich das richtige Vorgehen ist hier, die Spielerin darauf hinzuweisen, dass sie einen Strafschlag oder zwei verwirkt hat und sie bitten, dies zu berücksichtigen. Im Regelfall reicht das, die Spielerin schreibt diese auf und gut. Sind sowohl Spielerin als auch Zählerin der Meinung, dass das nicht zu erfolgen hat, klärt das die Spielleitung spätestens dann, wenn Du die Unterschrift auf der Zählkarte verweigerst, da sich dann ja auch die Zählerin Strafschläge zugezogen hätte, wenn eine zutreffende Golfregel nicht angewandt wurde.

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In den Kommentaren ist wieder von „Snobs“ und „Erbsenzählern“ zu lesen. Ich frage mich immer, wo für die, die möchten, dass alles locker und nicht so eng gesehen werden sollte, die Grenze gezogen werden darf? Eine klar definierte Sportart hat zwingend klar definierte Regeln, welche zumindest im offiziellen Wettkampf von allen zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse einzuhalten sind. Sei es Darts, Kegeln, Fußball, etc. In vielen Sportarten gibt es auch ungeschriebene Gesetze, sei es aus Tradition oder aus Respekt gegenüber den Wettbewerbern. Das komplexe Regelwerk und die Etikette im Golfsport ergibt sich aus dem riesigen Areal mit unterschiedlichsten Gegebenheiten auf dem gespielt wird, Sicherheitsaspekten, der Rücksichtnahme auf die großen sportlichen Herausforderungen für Mitspieler aller Spielklassen und der Erfahrung aus Jahrhunderten des sportlich fairen Vergleichs. Nur weil jeder immer ganz viel Spaß haben und sich immer wohl fühlen soll auf die Einhaltung von Regeln und Etikette nicht ganz so genau zu achten ist für mich persönlich der falsche Weg. Ich habe auch noch nie erlebt, dass ein Hinweis auf einen - meist noch zu verhindernden - Regelverstoß oder die freundliche Bitte auf Einhaltung der Etikette zu Unmut geführt hat. Ich habe auch noch nie verstanden warum sich „Golf nach den Regeln“ und „Spaß haben“ ausschließen. Es sei denn „Spaß“ entsteht nur mit einem guten Ergebnis - ob nun nach Regeln oder eben nicht…

Naja, Nachfragen bei einer Spielerin, ob diese den ball wieder zurückversetzt hat, habe ich des Öfteren auch schon mal. Das hatte aber den Grund, dass ich die Spielerin davor bewahren wollte von der falschen Stelle zu spielen. Kommt also immer auf die Situation an - ich würde das eher als "Fürsorge" statt "Belehrung" einordnen...

Kein wunder das Golfspieler als snobs abgestempelt werden.... Es ist letzt endlich nur ein spiel, beim "Mensch ärgere dich nicht" werden auch keine strafpunkte vergeben wenn man sich über einen anderen ärgert🤣

Man kann doch die Mittspielerin freundlich auf ihr Verhalten hinweisen. Manche meinen es gut, nur machen es falsch. Manches sieht man selber falsch. Aussprache hilft mir da immer. - In einem Flight bekam ich aber auch mal mitten in der Runde heftige Erkältungssymptome und verzählte mich als Zähler. - ich weiss gar nicht, warum der Mitspieler das dann nicht do gelassen sah, wie wir Flightpartner sein Benehmen. - Hauptsache man kann lachen 😉 Wir fanden seine Schläge jedenfalls lustig 😂

Hi Thorben, Den letzten Satz kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die Fragestellerin kann die Unterschrift nich verweigern da sie selbst nicht die Zählerin ist. Was passiert denn wenn die Karte vom beiden unterschrieben wird und dann der Einspruch vom dem dritten Spieler erfolgt? Gruß

Ganz schön kompliziert, mit diesen 2 Strafschlägern bei "Belehrung" . 😉

Meiner Meinung nach wird zwar nach Ready Golf gespielt. Zuerst schlägt jeder seinen ersten Ball ab und dann kommt der provisorisch angesagte Ball zum Schluss. Auch eine Form der Etikette, die die Spielerin einhalten sollte bzw. man weist sie höflich darauf hin. ( Jeder kann sich versehen, ein faires, höfliches Miteinander zählt für mich auch zum „Spirit of Game“ ) Wird im Flight versucht , einen Spieler bewusst zu verunsichern , während des puttens zu stören und mehrere Störversuche, sollten die Scorekarten erst unterschrieben werden, wenn die Spielleitung unterrichtet ist. Grundsätzlich ist es immer noch am Schönsten fair miteinander umzugehen und eigentlich spielt man gegen sich selbst .

Jemanden zu fragen ob er zurückversetzt hat ist keine Belehrung sondern "spirit of the game". Es ist sehr sportlich einer anderen Spielerin nicht einfach zuzuschauen wie sie sich Strafschläge wegen "Spielen vom falschen Ort" zuzieht.

Bei Unstimmigkeiten ist die Spielleitung zu informieren. Man unterschreibt diejenigen Löcher die korrekt gespielt wurden als Zähler und diejenigen Löcher die strittig sind klärt die Spielleitung und "beglaubigt" nach Abklärung dann die strittigen Löcher.

Daaaanke 👍 Noch zur Unsportlichkeit des nicht Einhalten der Abschlagsreihenfolge beim Spielen eines provisorischen Balls, da gibt es keine Möglichkeit dies zu unterbinden? Das ist dann hinzunehmen? Zumal dies im vorgabewirksamen Turnier sehr absichtlich war. Danke Dir!

Ich bin froh, noch nie mit solchen Erbsenzählern im Turnier gespielt zu haben...

Lina Ce Ju

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1 Monat her
Golf Rules

Augen auf bei der Platzvorbereitung - sonst passieren solche Dinge, wie hier die Lage des Balls auf dem Bild. Um kein unbewegliches Hemmnis in der Penalty-Area zu haben habe ich, Torben, hier die Linie hinter den Rettungsringhalter (brauner Pfahl) gemalt, dabei aber das große Ganze aus den Augen verloren und die hochgewölbte Teichfolie mit Loch dahinter erst gesehen, als ich schon daran vorbeigeeilt hatte - auf der falschen Seite.

Erleichterung von dieser Lage hätte der Spieler dann nur mit Strafschlag nach R17 bekommen, ein Umstand den sich der Platzdesigner sicher anders gedacht hat. Da hilft es dann nur, Fehler einzusehen und einzugestehen, die Linie noch einmal zu ziehen und die zu hoch angesetzte zu entfernen oder quasi "durchzustreichen", damit ein Spieler, der an diesem Hemmnis im nicht geplanten Loch liegt von der Lage Erleichterung ohne Strafschlag nach R16 erhalten kann.

Also: Augen auf bei der Platzvorbereitung. Spart Farbe und Zeit im Turnier...
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Augen auf bei der Platzvorbereitung - sonst passieren solche Dinge, wie hier die Lage des Balls auf dem Bild. Um kein unbewegliches Hemmnis in der Penalty-Area zu haben habe ich, Torben,  hier die Linie hinter den Rettungsringhalter (brauner Pfahl) gemalt, dabei aber das große Ganze aus den Augen verloren und die hochgewölbte Teichfolie mit Loch dahinter erst gesehen, als ich schon daran vorbeigeeilt hatte - auf der falschen Seite.

Erleichterung von dieser Lage hätte der Spieler dann nur mit Strafschlag nach R17 bekommen, ein Umstand den sich der Platzdesigner sicher anders gedacht hat. Da hilft es dann nur, Fehler einzusehen und einzugestehen, die Linie noch einmal zu ziehen und die zu hoch angesetzte zu entfernen oder quasi durchzustreichen, damit ein Spieler, der an diesem Hemmnis im nicht geplanten Loch liegt von der Lage Erleichterung ohne Strafschlag nach R16 erhalten kann. 

Also: Augen auf bei der Platzvorbereitung. Spart Farbe und Zeit im Turnier...