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20 Stunden her

Golf Rules

Der provisorische Ball - auch eine Regel, die sich ggü. dem alten Regelwerk eigentlich nur maginal verändert hat. Es bleibt auch nach den neuen Regeln dabei, dass der provisorischer Ball nicht als Ball im Spiel dienen kann, wenn ursprünglicher Ball unspielbar oder in Penalty Area ist. Im der Interpretation I18.3c(3)/1 ist dieses noch einmal klarer beschrieben:

Ein Spieler darf nur dann einen provisorischen Ball spielen, wenn er glaubt, der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein. Der Spieler kann nicht entscheiden, dass ein von ihm gespielter zweiter Ball sowohl ein provisorischer Ball für den Fall ist, dass der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist, und Ball im Spiel sei in dem Fall, dass der ursprüngliche Ball unspielbar oder in einer Penalty Area sei.

Wird der ursprüngliche Ball auf dem Platz gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass er in einer Penalty Area ist, muss der provisorische Ball aufgegeben werden. (tk)
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Der provisorische Ball - auch eine Regel, die sich ggü. dem alten Regelwerk eigentlich nur maginal verändert hat. Es bleibt auch nach den neuen Regeln dabei, dass der provisorischer Ball nicht als Ball im Spiel dienen kann, wenn ursprünglicher Ball unspielbar oder in Penalty Area ist. Im der Interpretation I18.3c(3)/1 ist dieses noch einmal klarer beschrieben:

Ein Spieler darf nur dann einen provisorischen Ball spielen, wenn er glaubt, der ursprüngliche Ball könnte außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein. Der Spieler kann nicht entscheiden, dass ein von ihm gespielter zweiter Ball sowohl ein provisorischer Ball für den Fall ist, dass der ursprüngliche Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus ist, und Ball im Spiel sei in dem Fall, dass der ursprüngliche Ball unspielbar oder in einer Penalty Area sei. 

Wird der ursprüngliche Ball auf dem Platz gefunden oder ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass er in einer Penalty Area ist, muss der provisorische Ball aufgegeben werden. (tk)

 

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"Der Spieler kann nicht entscheiden,...." wenn ich diesen Satz lese, fallen mir irgendwie sofort die Auslegungen und Kommentare zu so mancher BGH-Entscheidungen ein. Man fragt sich unweigerlich, ob diese hochtrabend sprachlich-stilistische Wortgestaltung dazu geeignet ist, um den Golfeinsteiger ziel- und vor allem ergebnisorientiert die Regularien einer Sportart näher zu bringen.

Achtung: 28.3c (2) Exceptions .... es gibt sie!

Der 2. Absatz, easy

2 Tage her

Golf Rules

War ein schöner Ausflug in den Club zur Vahr. Hoffe das wir den Teams vom Club zur Vahr - Jugendgolf, Club zur Vahr Team Bundesliga, 1. Damen Club zur Vahr und 1. Herren Club zur Vahr helfen konnten, die Grundlagen der neuen Golfregeln zu vermitteln. Wir wünschen Euch viel Erfolg in der kommenden Saison... ... MehrWeniger

War ein schöner Ausflug in den Club zur Vahr. Hoffe das wir den Teams vom Club zur Vahr - Jugendgolf, Club zur Vahr Team Bundesliga, 1. Damen Club zur Vahr und 1. Herren Club zur Vahr helfen konnten, die Grundlagen der neuen Golfregeln zu vermitteln. Wir wünschen Euch viel Erfolg in der kommenden Saison...

 

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Super, dass ihr hier gewesen seid! Die Saison kann kommen!

Vier mal Club zur Vahr in einem Satz ,wenn das keine Werbung ist...👽

2 Tage her

Golf Rules

Mal etwas "off topic", aber vielleicht trotzdem mal ganz interessant, wieviel Mühe sich die Greenkeeper beim Stechen des Lochs machen.

Interessant ist auch, dass die PGA Tour nie näher als 9 Feet (also 3 Meter) an die Grünkante mit der Lochposition geht. In Deutschland gibt es bei Verbands- oder DGV- Wettspielen die Empfehlung von mindestens vier Schritten (im Zählspiel), sofern die Grüns dieses "hergeben"...

PGA TOUR
The 17th hole is being cut in its famously dangerous Sunday location ahead of the final round of THE PLAYERS Championship.
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PGA TOUR

 

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Christian Adler

Ein Schritt ist ein altes Maß und hat 74 cm, 4 Schritte sind als 2,96 m, passt also.

Wenn der Ball so ein Loch sieht, fällt er von alleine hinein... Muss gleich mal in unserem Club nachschauen...🤔😳

So hätte ich es auch gerne im Club

3 Tage her

Golf Rules

Der Abschlag - neben Bunker, Penalty Areas und dem Grün - ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes.

Und um eine Frage zu beantworten: ja, nach der Golfregel R6.2b(6) darf der Spieler selbst nach einem Schlag innerhalb des Abschlags den Ball noch einmal aufnehmen und diesen bewegen.

Hintergrund ist, dass sich der Ball weiterhin innerhalb des Abschlags befindet. Der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder, obwohl der Ball im Spiel ist, den Ball zu einer anderen Stelle innerhalb des Abschlags bewegen und von dort mit dem dann zweiten Schlag spielen. Der Spieler darf den Ball auch auf ein Tee legen oder die Höhe des Tees verändern, auf dem der Ball liegt. (tk)
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Der Abschlag - neben Bunker, Penalty Areas und dem Grün - ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes. 

Und um eine Frage zu beantworten: ja, nach der Golfregel R6.2b(6) darf der Spieler selbst nach einem Schlag innerhalb des Abschlags den Ball noch einmal aufnehmen und diesen bewegen.

Hintergrund ist, dass sich der Ball weiterhin innerhalb des Abschlags befindet. Der Spieler darf den Ball spielen, wie er liegt, oder, obwohl der Ball im Spiel ist, den Ball zu einer anderen Stelle innerhalb des Abschlags bewegen und von dort mit dem dann zweiten Schlag spielen. Der Spieler darf den Ball auch auf ein Tee legen oder die Höhe des Tees verändern, auf dem der Ball liegt. (tk)

 

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Schönes Bild vom FGC 😉🤙🏻

Was genau bedeutet denn „innerhalb des Abschlags“? Ist es zwischen den gelben/roten Markierungen und der Raum dahinter in dem ich ursprünglich aufteen darf? Oder gar die ganze Box? Beispiel: Ein Spieler teet sehr nahe an der gedachten Linie hinter der rechten gelben Markierung auf, wählt aber auf Grund der Bodenbeschaffenheit eine Position etwa 1,5m hinter den Markierungen. Nun schlägt er nach dem Ball, aber leider misslingt der Schlag derart, dass er den Ball nur streift und dieser etwa 1m nach (in Spielrichtung) rechts fliegt/rollt. In Richtung Fahne hat er quasi keine Entfernung zurück gelegt. Gegenüber des zum Aufteen verfügbaren Bereichs liegt der Ball nun außerhalb. Wäre dies dann innerhalb (weil noch auf dem Abschlag), oder außerhalb (weil nicht mehr im Abschlagsbereich)?

Kann in diesem Zusammenhang noch mal klar herausgestellt werden, dass R6.2b(6) NUR für den Ball im Spiel gilt. Der Spieler hat also den ersten Schlag gemacht, darf den Ball, der innerhalb des Abschlags zur Ruhe gekommen ist oder noch auf dem Tee liegt (weil er den Ball nicht getroffen hat), straflos bewegen und sogar an einer Stelle seiner Wahl auf dem Abschlag aufteen bzw. die Teehöhe verändern und macht dann Schlag 2. Und wird noch „ehrlich und redlich nach dem Ball schlagen“ als Kriterium herangezogen? Es gibt ja sehr gute Spieler, die auf dem Abschlag ihre Probeschwünge sehr nah am aufgeteeten Ball machen, aber zu keiner Zeit redlich nach dem Ball schlagen“.

Jetzt noch einmal für mich: ich schlage nach dem Ball, er bleibt innerhalb der Teebox, darf ich alles machen, wie beim ersten Schlag, es ist halt nur der zweite. Wenn ich beim Probeschwung den Ball aus Versehen treffe, kann ich ihn straffrei wieder aufteen.... gilt das auch, wenn der Ball mal beim Probeschwung durchaus ein paar Meter macht 🤔

"und von dort straflos spielen" kann missverstanden werden. Meiner Meinung nach macht der Spieler den dritten Schlag, wenn er nochmals aufteet oder eine andere Stelle wählt, inklusive Veränderung der Teehöhe. R6.2b(6) besagt nur, dass man den Ball straflos aufnehmen und bewegen darf, einen neuen Ball einsetzen, sowie straflos eine neue Stelle innerhalb des Abschlages wählen.

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4 Tage her

Golf Rules

Nach der Definition sind ungewöhnliche Platzverhältnisse - von denen nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf - jeder der vier definierten Umstände:

• Tierloch,

• Boden in Ausbesserung,

• unbewegliches Hemmnis oder

• zeitweiliges Wasser

Hier im Bild sehen wir frisch verlegte Grassoden, die allerdings nicht aus sich selbst heraus Boden in Ausbesserung sind.

Dazu ist dann entweder eine Markierung (meist per blauen Pfählen oder weißer Einkreisung - ein einzelner blauer Pfahl reicht dazu übrigens nicht, da damit keine Fläche markiert werden kann) oder eine Platzregel notwendig, wie zB die, in den Harvards der Golfverbände:

"(...) Ungewöhnliche Platzverhältnisse

(...) Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung:
– Frisch verlegte Soden"
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Nach der Definition sind ungewöhnliche Platzverhältnisse - von denen nach R16.1 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf - jeder der vier definierten Umstände: 

• Tierloch, 

• Boden in Ausbesserung, 

• unbewegliches Hemmnis oder 

• zeitweiliges Wasser

Hier im Bild sehen wir frisch verlegte Grassoden, die allerdings nicht aus sich selbst heraus Boden in Ausbesserung sind. 

Dazu ist dann entweder eine Markierung (meist per blauen Pfählen oder weißer Einkreisung - ein einzelner blauer Pfahl reicht dazu übrigens nicht, da damit keine Fläche markiert werden kann) oder eine Platzregel notwendig, wie zB die, in den Harvards der Golfverbände:

(...) Ungewöhnliche Platzverhältnisse

(...) Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung: 
   – Frisch verlegte Soden

5 Tage her

Golf Rules

The Players Championchip in Ponte Vedra Beach mit Bahn 17 - wohl eines der bekanntesten Inselgrüns auf der Profitour. Auch in diesem Jahr werden viele Bällen auf dem nur 137 Yard kurzen Par 3 den Weg in die Penalty Area finden.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:
- Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
- Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
- Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Sofern eine klar ersichtliche Kante zum Wasser existiert, könnte auch auf Pfosten und Linien verzichtet werden. In diesem Fall bietet es sich an in den Platzregeln die Grenze zur Penalty Area noch einmal aufzunehmen. In der Musterplatzregel B-1 "Penalty Areas festlegen" wird folgender Wortlaut empfohlen: "Befindet sich eine künstliche Mauer am Rand eines Sees oder einer anderen Wasserfläche, wird die Penalty Area durch den äußeren Rand der Mauer definiert." (tk)
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The Players Championchip in Ponte Vedra Beach mit Bahn 17 - wohl eines der bekanntesten Inselgrüns auf der Profitour. Auch in diesem Jahr werden viele Bällen auf dem nur 137 Yard kurzen Par 3 den Weg in die Penalty Area finden.

Die Grenze einer Penalty Area sollte durch Pfähle, Linien oder physische Merkmale gekennzeichnet werden:
- Pfähle: Wenn sie durch Pfähle gekennzeichnet ist, wird die Grenze der Penalty Area durch die Linie zwischen den äußersten Punkten der Pfähle auf Bodenhöhe definiert und die Pfähle befinden sich innerhalb der Penalty Area.
- Linien: Wenn sie durch eine farbige Linie auf dem Boden gekennzeichnet ist, ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Linie und die Linie selbst befindet sich in der Penalty Area.
- Physische Merkmale: Wenn sie durch physische Merkmale (wie einen Strand oder Wüstenbereich oder eine Stützmauer) definiert ist, sollte die Spielleitung bekannt geben, wie die Grenze der Penalty Area bestimmt ist.

Sofern eine klar ersichtliche Kante zum Wasser existiert, könnte auch auf Pfosten und Linien verzichtet werden. In diesem Fall bietet es sich an in den Platzregeln die Grenze zur Penalty Area noch einmal aufzunehmen. In der Musterplatzregel B-1 Penalty Areas festlegen wird folgender Wortlaut empfohlen: Befindet sich eine künstliche Mauer am Rand eines Sees oder einer anderen Wasserfläche, wird die Penalty Area durch den äußeren Rand der Mauer definiert. (tk)

 

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Kersten Jodexnis Wir haben Ihre "Werbung" in unserem Forum gerade gelöscht. Golf Rules ist unabhängig und werbefrei...

Ich empfinde die Formulierung in der Platzregel "äusseren Rand der Mauer" recht unglücklich und potentiell missverständlich. Besser wäre eine Formulierung wie bei Linien: "..., ist die Grenze der Penalty Area die äußere Kante der Mauer und die Mauer selbst befindet sich in der Penalty Area." Falls der Autor dieser Musterplatzregel das überhaupt so gemeint hat, was für mich nicht eindeutig ist. Bei Aus-Linien muss ich mir auch mit der Eselsbrücke behelfen, dass die Linie eben nicht das Aus, sondern den Platz begrenzt.

Provokante Frage: ist es bei den neuen Regeln jetzt nicht vollkommen egal wo genau die Grenze zur Penalty Area verläuft, da ich ja jetzt innerhalb der Penalty Area mich straflos genauso verhalten kann wie ausserhalb?

Schön das Ihr das wohl bekannteste 😉Inselgrün ⛳️Deutschlands zeigt, den Keilerkopf 🐗des Niedersachsen Course im GC Hardenberg www.gchardenberg.de

Hardenberg!😁⛳️

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6 Tage her

Golf Rules

Droppen aus Kniehöhe - Regel14.3b...

Kaum eine Änderung sorgt für mehr Diskussionen im neuen Regelwerk. Fakt ist, dass der Spieler den Ball droppen muss und dieser aus Kniehöhe senkrecht nach unten gedroppt werden muss, ohne dass er sich oder seine Ausrüstung berührt, bevor der Ball den Boden berührt. Der Ball muss gerade nach unten fallen (ohne werfen, drehen oder rollen) und es darf keine Methode angewandt werden, die beeinflusst, wo der Ball zur Ruhe kommt.

"Kniehöhe" bedeutet dabei die Höhe des Knies des Spielers, wenn er aufrecht steht.

Dabei kennt aktuell die Kreativität der Tour-Pros kaum Grenzen - wie die Beispiele in dem Foto beweisen... (tk)
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Droppen aus Kniehöhe - Regel14.3b...

Kaum eine Änderung sorgt für mehr Diskussionen im neuen Regelwerk. Fakt ist, dass der Spieler den Ball droppen muss und dieser aus Kniehöhe senkrecht nach unten gedroppt werden muss, ohne dass er sich oder seine Ausrüstung berührt, bevor der Ball den Boden berührt. Der Ball muss gerade nach unten fallen (ohne werfen, drehen oder rollen) und es darf keine Methode angewandt werden, die beeinflusst, wo der Ball zur Ruhe kommt. 

Kniehöhe bedeutet dabei die Höhe des Knies des Spielers, wenn er aufrecht steht.

Dabei kennt aktuell die Kreativität der Tour-Pros kaum Grenzen - wie die Beispiele in dem Foto beweisen... (tk)

 

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Dem Erfinder dieser Regel sollte man ....... selten eine schwachsinnigere Regeländerung gesehen.👎👎🙄

Dropping is besser als Doping 👍🏻👍🏻👍🏻

Man könnte eine Haltungsnote einführen und nach dem Spiel prämieren 😂 Golfer(innen) bitte Kamera mitnehmen und immer freundlich lächeln 😉🤣

Regina Zimmermann

Ich finde das total schwachsinnig. Die alte Art des Droppens sollte keine Strafe nach sich ziehen. Das ist bei den meisten in Fleisch und Blut übergegangen.

Heißt es nicht „aus Kniehöhe oder höher“? Ich meine das hier mal gelesen zu haben (und bin, ehrlich gesagt, noch zu müde zum googeln...😬)

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7 Tage her

Golf Rules

Im Winter sind viele Plätze in Umbau- und Renovierungsphasen, gleichwohl wird darauf Golf gespielt.

Neulich, beim Spiel einer Runde kam ich an den Teich hier auf den Bildern neben dem einsam ein gelber und ein roter Pfosten steckte.

Was will uns der Greenkeeper oder die Spielleitung damit sagen? Bevor man hier ins interpretieren kommt, hilft ein Blick in die Definitionen zur Penalty Area:

Danach ist eine Penalty Area "jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält)"

und "Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt."

Hier haben wir eine so unzureichend gekennzeichnete Penalty Area, dass der Spieler sie als rote Penalty Area behandeln darf.

Alternativ kann er natürlich immer einen Regelball spielen aber gerade im Privatzock mit Freunden ist die Spielleitung ja eher nicht zu erreichen...
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Im Winter sind viele Plätze in Umbau- und Renovierungsphasen, gleichwohl wird darauf Golf gespielt.

Neulich, beim Spiel einer Runde kam ich an den Teich hier auf den Bildern neben dem einsam ein gelber und ein roter Pfosten steckte.

Was will uns der Greenkeeper oder die Spielleitung damit sagen? Bevor man hier ins interpretieren kommt, hilft ein Blick in die Definitionen zur Penalty Area:

Danach ist eine Penalty Area jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitung gekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält)

und Ist die Farbe einer Penalty Area von der Spielleitung nicht gekennzeichnet oder angegeben, wird sie als rote Penalty Area behandelt.

Hier haben wir eine so unzureichend gekennzeichnete Penalty Area, dass der Spieler sie als rote Penalty Area behandeln darf.

Alternativ kann er natürlich immer einen Regelball spielen aber gerade im Privatzock mit Freunden ist die Spielleitung ja eher nicht zu erreichen...

 

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Zock ist „Wettkampf“, der Regeln braucht. Vielleicht ist das so gemeint.

Wozu braucht ein privatzock eine spielleitung?

1 Woche her

Golf Rules

Grundsätzlich ist ein Ball eingelocht, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe kommt und sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet, Definition "eingelocht".
Mit in Kraft treten der neuen Regeln kam aber auch Regel R13.2a, die besagt, dass der Flaggenstock beim Putt im Loch belassen werden darf. Da ist es nur konsequent, darüber nachzudenken, was denn passiert, wenn nach einem Schlag an den unbedingten Flaggenstock im Loch, der Ball zwischen Stock und Lochkante eingeklemmt wird.
Bislang musste der Ball dann durch vorsichtiges Bewegen des Stocks dazu ermuntert werden ins Loch zu fallen, was vor allem zu weiteren Beschädigungen der Lochkante führte.
Mit der neuen Regel R13.2c wird es jetzt aber etwas leichter. Danach gilt der Ball als eingelocht, wenn er am Flaggenstock ruht und sich teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch befindet.
Der Ball auf den Bildern gilt also als eingelocht.
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Grundsätzlich ist ein Ball eingelocht, wenn er nach einem Schlag im Loch zur Ruhe kommt und sich vollständig unterhalb der Grünoberfläche befindet, Definition eingelocht.
Mit in Kraft treten der neuen Regeln kam aber auch Regel R13.2a, die besagt, dass der Flaggenstock beim Putt im Loch belassen werden darf. Da ist es nur konsequent, darüber nachzudenken, was denn passiert, wenn nach einem Schlag an den unbedingten Flaggenstock im Loch, der Ball zwischen Stock und Lochkante eingeklemmt wird.
Bislang musste der Ball dann durch vorsichtiges Bewegen des Stocks dazu ermuntert werden ins Loch zu fallen, was vor allem zu weiteren Beschädigungen der Lochkante führte.
Mit der neuen Regel R13.2c wird es jetzt aber etwas leichter. Danach gilt der Ball als eingelocht, wenn er am Flaggenstock ruht und sich teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch befindet.
Der Ball auf den Bildern gilt also als eingelocht.

 

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Ach guck Nicole Bernhardt, hatten wir am Montag, jetzt müssen wir Torben Wissuwa garnicht mehr fragen 🙂 Mal wieder: Vielen Dank, Ihr macht nen bomben Job!

Frederik Wunram

Man hätte bei den neuen Regeln auch festhalten sollen, das bei Grünlöchern, die nicht richtig ausgestochen wurden und der Fahnenstock schräg steht, dieser vom Mitspieler festgehalten werden darf. Dies würde bedeuten, das man mit Fahne spielen kann, ohne in Gefahr zu laufen, dass der Ball den Stock ins Loch nicht passieren kann.🤔

1 Woche her

Golf Rules

Marcus hatte eine Frage an uns:

"Torben,
Ich habe mal eine Regelfrage:
Loch 18 in Syke.
Es steht kein Pflöcke und es ist keine Linie gezogen. Ist aber im Sommer Gelb gepflockt.
Der Spieler spielt heute über das Wasser, der Ball kommt am Hang hinter dem Wasser auf und rollt zurück. Was nun? Der Spieler meint, er können auf der Grünseite droppen, da nicht gepflockt ist. Er sagt, er müsse nicht wieder auf das Fairway zurück. Was ist nun richtig?
Liebe grüße Marcus"

Grundsätzlich hat der Spieler nicht unrecht - Penalty Areas sind u.a. jedes Gewässer auf dem Platz, egal ob gekennzeichnet oder nicht. Eine nicht gepflockte Penalty Area wird dabei als rote Penalty Area behandelt, vgl. Def. "Penalty Area". Das gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten der Erleichterung, R17.1: Spielen vom letzten Ort, droppen im Erleichterungsbereich auf der Linie Loch-Referenzpunkt (im Bild violett) beliebig weit zurück und droppen vom Referenzpunkt zwei Schlägerlängen zur Seite nicht näher zum Loch.

Auf Grund der speziellen Form der dortigen Penalty Area ist die Option mit den zwei Schlägerlängen allerdings ohne Markierung der Penalty Area nicht verfügbar, da der Erleichterungsbereich dann von der natürlichen Grenze ausgehend gemessen werden muss und dann in der Penalty Area ist, sprich außerhalb ist die Erleichterung nach dieser Option nicht möglich und der Spieler hat nur die Möglichkeiten 1 und 2 unserer Aufzählung. Er muss also die Penalty Area noch einmal überspielen.
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Marcus hatte eine Frage an uns:

Torben,
Ich habe mal eine Regelfrage:
Loch 18 in Syke.
Es steht kein Pflöcke und es ist keine Linie gezogen. Ist aber im Sommer Gelb gepflockt. 
Der Spieler spielt heute über das Wasser, der Ball kommt am Hang hinter dem Wasser auf und rollt zurück. Was nun? Der Spieler meint, er können auf der Grünseite droppen, da nicht gepflockt ist. Er sagt, er müsse nicht wieder auf das Fairway zurück. Was ist nun richtig? 
Liebe grüße Marcus

Grundsätzlich hat der Spieler nicht unrecht - Penalty Areas sind u.a. jedes Gewässer auf dem Platz, egal ob gekennzeichnet oder nicht. Eine nicht gepflockte Penalty Area wird dabei als rote Penalty Area behandelt, vgl. Def. Penalty Area. Das gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten der Erleichterung, R17.1: Spielen vom letzten Ort, droppen im Erleichterungsbereich auf der Linie Loch-Referenzpunkt (im Bild violett) beliebig weit zurück und droppen vom Referenzpunkt zwei Schlägerlängen zur Seite nicht näher zum Loch.

Auf Grund der speziellen Form der dortigen Penalty Area ist die Option mit den zwei Schlägerlängen allerdings ohne Markierung der Penalty Area nicht verfügbar, da der Erleichterungsbereich dann von der natürlichen Grenze ausgehend gemessen werden muss und dann in der Penalty Area ist, sprich außerhalb ist die Erleichterung nach dieser Option nicht möglich und der Spieler hat nur die Möglichkeiten 1 und 2 unserer Aufzählung. Er muss also die Penalty Area noch einmal überspielen.

 

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Wo gelb - frontal gibt es immer nur die Möglichkeit Verlängerung Fahne rückwärts

Bei einer Fahnenposition links Mitte oder rechts Mitte wäre ein Drop grünseitig nicht näher zum Loch möglich.

Liebe Isa. Das Grün ist unten, daher bei 3.) Drop immer näher beim Loch !!!

Leider ist auf dem Bild die Fahnenposition nicht erkennbar.

1 Woche her

Golf Rules

"Tierloch" ist in dem Regelwerk definiert: jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Wichtig ist der Zusatz, dass der Begriff "Tierloch" jetzt auch folgende Umstände mit einschließt:
- das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
- jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
- jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Schwierig für den Spieler ist es zu entscheiden, wenn der Ball in der dargestellten Lage zur Ruhe kommt. Hier sollte das Greenkeeping-Team / die Spielleitung vor dem Wettspiel für Klarheit sorgen, so dass die Grenze des Bunkers klar definiert ist und zudem die Beschädigung des Randbereiches als "Boden in Ausbesserung" markiert wird. (tk)
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Tierloch ist in dem Regelwerk definiert: jedes Loch, das von einem Tier gegraben wurde, außer das Loch wurde von Tieren gegraben, die auch als lose hinderliche Naturstoffe gelten (zum Beispiel Würmer oder Insekten).

Wichtig ist der Zusatz, dass der Begriff Tierloch jetzt auch folgende Umstände mit einschließt:
- das von dem Tier aus dem Loch gegrabene lose Material,
- jegliche niedergetretene Spur oder Laufweg, die in das Loch führen und
- jeglichen Bereich des Bodens, der durch das unterirdisch grabende Tier hochgedrückt oder verändert wurde.

Schwierig für den Spieler ist es zu entscheiden, wenn der Ball in der dargestellten Lage zur Ruhe kommt. Hier sollte das Greenkeeping-Team / die Spielleitung vor dem Wettspiel für Klarheit sorgen, so dass die Grenze des Bunkers klar definiert ist und zudem die Beschädigung des Randbereiches als Boden in Ausbesserung markiert wird. (tk)

 

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Ball herausnehmen und weiterspielen.

ich würd mal sagen hier sollte im Allgemeinen mal für eine ordentliche bunkerkante gesorgt werden und zwar am gesamten bunker

So sehen meine Divots aus, wenn der Ball an der Bunkerkante im Bunker liegen bleibt 🤪

1 Woche her

Golf Rules

Hat Spaß gemacht - falls aus weiteren Clubs noch Bedarf besteht, dann sprecht uns doch einfach an...Volles Haus gestern beim Regelabend! Vielen Dank an Thomas Köhler für die anschaulichen Erläuterungen - schaut doch auch mal auf seiner Facebookseite Golf Rules vorbei! ... MehrWeniger

Hat Spaß gemacht - falls aus weiteren Clubs noch Bedarf besteht, dann sprecht uns doch einfach an...

 

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Die zwei sind sehr zu empfehlen. Golfregeln endlich verständlich ☝🏻👍🏻

2 Wochen her

Golf Rules

Netter Abend im MGC - Märkischer Golf Club e.V. - Regelabend vor ca. 60 Mitglieder zum Thema "Neue Golfregeln". Mir (Thomas) hat es richtig Spass gemacht - toller Club, sehr sympathische Mitglieder...

Wenn Ihr auch wollt, schreibt uns an: fragen@golf-rules.com
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Netter Abend im MGC - Märkischer Golf Club e.V. - Regelabend vor ca. 60 Mitglieder zum Thema Neue Golfregeln. Mir (Thomas) hat es richtig Spass gemacht - toller Club, sehr sympathische Mitglieder... 

Wenn Ihr auch wollt, schreibt uns an: fragen@golf-rules.com

 

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Danke für Deinen großartigen Einsatz - auch wir hatten einen tollen Abend mit vielen wichtigen Informationen! 😀

2 Wochen her

Golf Rules

Ja, unser letztes Rätsel war schwer. Vielleicht sogar zu schwer - aber wir hoffen, Ihr hattet Spaß beim Überlegen.

Vollständig richtige Antworten hatten wir leider keine, aber drei, die ziemlich dicht dran waren, nämlich Michael Däumling, Frank Waldeck und Harald Nischan, die zumindest das zu Grunde liegende Problem "falscher Ball vs. falscher Ort" erkannt haben.

Und weil wir zumindest den richtigen Gedankengang belohnen wollen, gehen die Bücher an die drei.

Ein paar Worte vielleicht noch zum Rätsel:

Wahrscheinlich ist unser "Problem", dass wir inzwischen fast 3.500 Follower haben. Die einen wollen mehr "Basics", was für die anderen dann viel zu "einfach" ist. Das Abwägen zwischen "viel zu leicht" und "viel zu schwer" ist für uns nicht immer ganz einfach. Deswegen haben wir uns entschieden zwischendurch mal diese Frage in Form eines Gewinnspiels zu stellen (es handelt sich hierbei übrigens nicht um ein Beispiel aus dem "Labor", sondern um einen tatsächlichen Regelfall aus der Praxis).

Wir denken, dass aus diesem Fall jeder etwas "mitnehmen" kann (wenn er denn möchte), so wie auch schon in einigen der Diskussionen beschrieben:

1) Primär sollte jeder Spieler darauf achten, welchen Ball er spielt und diesen zuerst einmal identifizieren. Hätte der Spieler das in diesem Fall gemacht, wäre es gar nicht zum Regelfall und der Diskussion gekommen.

2) Es gibt in jedem Wettspiel immer eine Spielleitung, die bei unklaren Regelsituationen helfen kann, den Sachverhalt zu klären und - wie in diesem Fall - sogar dazu beiträgt den Spieler vor einer Disqualifikation zu bewahren.

3) Jeder Spieler kann durch gutes Regelwissen seine eigene Position auf dem Platz stärken. Leider werden viel zu häufig durch sogenannte "Besserwisser" Spieler verunsichert, welche eigentlich den richtigen Lösungsansatz haben.

4) Wir fanden die Diskussion in diesem Forum nicht als "show off" oder "vorführen". Vielmehr haben wir uns darüber gefreut, so viele Rückmeldungen zu erhalten und Eure Diskussion zu verfolgen. Wir können uns deswegen sehr gut vorstellen, dass dieser Fall damit in der Praxis bei vielen von Euch in Erinnerung bleibt und die Lösung präsent ist.

Insofern Danke an Euer Feedback - Wir freuen uns zu helfen und wollen hier niemanden bloßstellen...
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Ja, unser letztes Rätsel war schwer. Vielleicht sogar zu schwer - aber wir hoffen, Ihr hattet Spaß beim Überlegen.

Vollständig richtige Antworten hatten wir leider keine, aber drei, die ziemlich dicht dran waren, nämlich Michael Däumling, Frank Waldeck und Harald Nischan, die zumindest das zu Grunde liegende Problem falscher Ball vs. falscher Ort erkannt haben.

Und weil wir zumindest den richtigen Gedankengang belohnen wollen, gehen die Bücher an die drei.

Ein paar Worte vielleicht noch zum Rätsel:

Wahrscheinlich ist unser Problem, dass wir inzwischen fast 3.500 Follower haben. Die einen wollen mehr Basics, was für die anderen dann viel zu einfach ist. Das Abwägen zwischen viel zu leicht und viel zu schwer ist für uns nicht immer ganz einfach. Deswegen haben wir uns entschieden zwischendurch mal diese Frage in Form eines Gewinnspiels zu stellen (es handelt sich hierbei übrigens nicht um ein Beispiel aus dem Labor, sondern um einen tatsächlichen Regelfall aus der Praxis).

Wir denken, dass aus diesem Fall jeder etwas mitnehmen kann (wenn er denn möchte), so wie auch schon in einigen der Diskussionen beschrieben:

1) Primär sollte jeder Spieler darauf achten, welchen Ball er spielt und diesen zuerst einmal identifizieren. Hätte der Spieler das in diesem Fall gemacht, wäre es gar nicht zum Regelfall und der Diskussion gekommen. 

2) Es gibt in jedem Wettspiel immer eine Spielleitung, die bei unklaren Regelsituationen helfen kann, den Sachverhalt zu klären und - wie in diesem Fall - sogar dazu beiträgt den Spieler vor einer Disqualifikation zu bewahren.

3) Jeder Spieler kann durch gutes Regelwissen seine eigene Position auf dem Platz stärken. Leider werden viel zu häufig durch sogenannte Besserwisser Spieler verunsichert, welche eigentlich den richtigen Lösungsansatz haben.

4) Wir fanden die Diskussion in diesem Forum nicht als show off oder vorführen. Vielmehr haben wir uns darüber gefreut, so viele Rückmeldungen zu erhalten und Eure Diskussion zu verfolgen. Wir können uns deswegen sehr gut vorstellen, dass dieser Fall damit in der Praxis bei vielen von Euch in Erinnerung bleibt und die Lösung präsent ist.

Insofern Danke an Euer Feedback - Wir freuen uns zu helfen und wollen hier niemanden bloßstellen...

 

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Setzt doch einfach nen Hashtag am Anfang des Beitrags: #Basics #Fortgeschrittene Und für ein Rätsel wie oben #EinserBremsefürangehendeReferees 😉

Danke dafür - das war wirklich klasse, hab was dazugelernt und freue mich auf die nächste Herausforderung 🏌🏼‍♂️in diesem Sinn allen ein „gut Schwung“ für die neue Saison 🙋🏼‍♂️

Alles Supi 👏

Ihr habt alles richtig gemacht wie man sehen konnte 👍🏻😀 Ich lag wie die meisten voll daneben. Die Regeln gibt es nun mal ... Auch wenn ich es für völlig überzogen finde, da der Spieler die Aktionen, wiedas Droppen mit dem Falschen Ball nicht absichtlich macht... Aber Gut 😊 es sind die Regeln.

Frank Waldeck 👍

Ich kenne mich zugegebenermaßen noch sooo gut aus mit den Regeln, so dass ich auch falsch lag. Aber ich fand das Rätsel total gut, da das genau der Praxis entspricht. Das sind genau die Fragen, die man sich draußen doch auch stellt. Macht mit eurer Mischung auf jeden Fall weiter so. Davon profitieren wir alle sehr.

Ich verfolge Eure Seite immer gerne! Bitte weiter so und ein DICKES DANKESCHÖN dafür 👍😊

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2 Wochen her

Golf Rules

Gestern hatten wir ja ein kleines Rätsel, das augenscheinlich ganz schön knifflig war. Heute die Auflösung dazu:

Der Spieler muss seinen 7. Schlag vom Tee machen, um nicht disqualifiziert zu werden.

Der erste Schlag war der Teeshot vom 18. Abschlag rechts in das Rough. Der Ball, den der Spieler in unspielbarer Lage fand, war nicht sein Ball sondern ein anderer. Durch das Droppen nach R19.2c (Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball / seitliche Erleichterung) brachte er aber einen neuen Ball (inkl. einem Strafschlag) ins Spiel und spielte diesen aufs Grün - nicht annähernd so tot am Stock wie im Video behauptet.

Um aber die Erleichterungsmöglichkeiten zurück auf der Linie bzw. seitliche Erleichterung nach den Regeln 19.2b bzw. 19.2c zu nutzen, muss der ursprüngliche Ball gefunden werden, da beide Möglichkeiten die Lage des ursprünglichen Balls als Bezugspunkt für die Erleichterung verlangen.

Das Droppen und das anschließende Spielen des Balls waren somit Spielen vom falschen Ort, R14.7a. Daraus folgen zwei Strafschläge - und der Ball ist im Spiel, R6.3b (2), R14.4.

Auf dem Grün bemerkt der Spieler seinen Fehler, hebt den Ball auf und geht seinen ursprünglichen Ball suchen, den er innerhalb der - unterbrochenen und daher nicht abgelaufenen Suchzeit - findet und spielt. Das Spielen des ursprünglichen Balls ist jetzt ein Verstoß gegen R6.3c (falscher Ball, 2 Strafschläge und die Schläge nach dem falschen Ball zählen nicht), da ja der am falschen Ort neu ins Spiel gebrachte Ball zum Ball im Spiel geworden war.

Dadurch, dass der Spieler den Vorgang vor Einreichung der Scorekarte der Spielleitung als Regelfrage meldete und das Loch noch nicht beendet war (R6.5) hat er bislang 6 Schläge gemacht und die Verpflichtung den Fehler zu beheben (R14.7b, "schwerwiegender Verstoß", da deutlich näher zum Loch als vom Abschlag), da er andernfalls disqualifiziert wird (R3.3c). Der Ball ist dann vom Abschlag zu spielen (Int19.2/5).

Hättet Ihr es gewusst?
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Gestern hatten wir ja ein kleines Rätsel, das augenscheinlich ganz schön knifflig war. Heute die Auflösung dazu:

Der Spieler muss seinen 7. Schlag vom Tee machen, um nicht disqualifiziert zu werden.

Der erste Schlag war der Teeshot vom 18. Abschlag rechts in das Rough. Der Ball, den der Spieler in unspielbarer Lage fand, war nicht sein Ball sondern ein anderer. Durch das Droppen nach R19.2c (Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball / seitliche Erleichterung) brachte er aber einen neuen Ball (inkl. einem Strafschlag) ins Spiel und spielte diesen aufs Grün - nicht annähernd so tot am Stock wie im Video behauptet.

Um aber die Erleichterungsmöglichkeiten zurück auf der Linie bzw. seitliche Erleichterung nach den Regeln 19.2b bzw. 19.2c zu nutzen, muss der ursprüngliche Ball gefunden werden, da beide Möglichkeiten die Lage des ursprünglichen Balls als Bezugspunkt für die Erleichterung verlangen.

Das Droppen und das anschließende Spielen des Balls waren somit Spielen vom falschen Ort, R14.7a. Daraus folgen zwei Strafschläge - und der Ball ist im Spiel, R6.3b (2), R14.4.

Auf dem Grün bemerkt der Spieler seinen Fehler, hebt den Ball auf und geht seinen ursprünglichen Ball suchen, den er innerhalb der - unterbrochenen und daher nicht abgelaufenen Suchzeit - findet und spielt. Das Spielen des ursprünglichen Balls ist jetzt ein Verstoß gegen R6.3c (falscher Ball, 2 Strafschläge und die Schläge nach dem falschen Ball zählen nicht), da ja der am falschen Ort neu ins Spiel gebrachte Ball zum Ball im Spiel geworden war.

Dadurch, dass der Spieler den Vorgang vor Einreichung der Scorekarte der Spielleitung als Regelfrage meldete und das Loch noch nicht beendet war (R6.5) hat er bislang 6 Schläge gemacht und die Verpflichtung den Fehler zu beheben (R14.7b, schwerwiegender Verstoß, da deutlich näher zum Loch als vom Abschlag), da er andernfalls disqualifiziert wird (R3.3c). Der Ball ist dann vom Abschlag zu spielen (Int19.2/5).

Hättet Ihr es gewusst?

 

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My fok, genau deshalb macht Golf außerhalb Deutschland viel mehr Spaß!

Ganz klar nein , Golfregelung vom Feinsten 😂🙈🙈🙈

Sorry Golf Rules, Ich glaube in diesem Fall habt ihr eurer eigenen „Sache“ einen Bärendienst erwiesen. Wenn ich einen eurer letzten Artikel richtig verstanden habe, habt ihr euch das Vermitteln und die Steigerung von/an Regelwissen auf eure Fahnen geschrieben. Dieser von euch gezeigte Regelfall und die Regelfrage würde ich (im englischen hört es sich freundlicher an) als „show off“ bezeichnen 😟. Wenn ein Lehrer vor seine Klasse tritt und eine Frage stellt (eure Klasse hat ca. 3.500 Schüler), lässt die Frage von den Kindern (öffentlich) beantworten, um dann festzustellen das alle Kinder doof sind (sorry, nicht genügend Wissen haben um die korrekte Antwort zu geben), dann ist das pädagogisch eine Katastrophe. Vielleicht geht es aber auch nur mir so. Im Glauben mich doch ganz gut mit den Regeln auszukennen, habe ich nun ein Gefühl der Verunsicherung, auch hatte ich bislang geglaubt, dass die Regeln meines Lieblingssports transparent und logisch nachvollziehbar sind. Genau solche (konstruierte) Regelfälle führen in meinen Augen dazu, dass die Menschen die ihr erreichen wollt sich sagen „wenn das so kompliziert ist, beschäftige ich mich besser nicht mehr damit“, also genau das Gegenteil von dem was ihr erreichen möchtet. Solche „Spezialitäten“ solltet ihr euch m.E. nach für Platzrichter-Abendveranstaltungen-Wettwissen-Wettbewerbe aufsparen. Echt schade, denn (habe ich schon mal geschrieben) ich finde ihr macht ansonsten einen SUPER Job.

Wird Gott sei Dank bei Amateuren nie autreten😁Warum sich solchen Streß machen,fürn Doppelb.gibts eh nix mehr,Strich gemacht,am nächsten Loch ein Birdy und alles ist wieder in Ordnung.Bloss nicht solchen Stress machen beim Golf,ist unsere Freizeit!😎🤗

bei allem Spaß an der Kniffligkeit, schaltet doch mal nen Gang zurück - wäre mein Wunsch. Bei mir bleibt in letzter Zeit nur noch hängen dass alles ungeheuer kompliziert ist, und ich spiele jetzt im 25. Jahr

Großes Lob! Eine vertrackte Spielsituation, mehrere (teils neue) Regeln müssen beachtet und interpretiert werden und es ist nicht mal ansatzweise peinlich, die Antwort nicht zu wissen. Allein die Beschäftigung mit der Fragestellung lässt den interessierten Spieler mal ins Buch schauen und sich tiefer mit einigen Basics beschäftigen. ... und sooo viele Kommentare ... das gibt es ja sonst nur bei Themen wie 'Welche Golfuhr soll ich kaufen' oder '40 Sekunden sind zu kurz' ... Hat Spass gemacht, gern mehr ...

Vielen Dank fürs Erklären. Das hilft einfach und bildet weiter ...

Was lernt man daraus, Ball identifizieren ist sehr wichtig. 😜

Ich war erst am überlegen🙈...doch dann dachte ich so einfach kann es nicht sein 😂 na ja wieder was dazu gelernt 🙋🏼‍♂️ danke #GolfRuless 👍🏻

Hallo ganz schön knifflig. Den Gewinn sollten lieber die bekommen die falsch lagen. (Ich auch)! Wer hier die richtige Lösung wusste braucht kein Regelbuch! 😂😂😂 Schönes Spiel

Daran würden sich auch Pros scheitern 😂

Die Lösung verwirrt mich etwas. Sehe ich das richtig mit dieser Antwort? Weil er den falschen Ball gedroppt hatte bevor er ihn spielte, wurde dadurch der Ball zu seinem Ball? Hätte er aber den falschen Ball gespielt wie er liegt, wäre es der falsche Ball geblieben und die 6 wäre richtig gewesen?

Sorry, aber eure Ausführungen sind nicht korrekt. 6.3c ist eindeutig: ...Der Schlag nach dem FALSCHEN Ball und alle weiteren Schläge nach dem Ball (einschließlich Strafschläge) zählen nicht. Alle Rulings um 19.2 sind somit gegenstandslos und es wurde KEIN neuer Ball ins Spiel gebracht. Da die Suchzeit unterbrochen wurde, 18.2aInt, locht er somit mit 6 ein. Wäre sein Ball nach Erkennen des Fehlers tatsächlich verloren gewesen, dann hätte er Nr. 5 vom Abschlag gemacht.

Ist der Ball auf dem Bild eingelocht?

Ich frage mich zudem, weshalb vom Abschlag gespielt werden sollte.... Liegt wirklich ein schwerwiegender Verstoss vor? Sein Ball liegt in der Nähe wahrscheinlich sogar näher zum Loch als der falsch eingesetzte Ball. Ich mach mal ein Foto von 19.2/5. Über Kommentare freue ich mich 😉

Lasst mich raten: keiner hatte die richtige Antwort! Oder? 😂 Ich wusste die Antwort auch nicht, muss ich zugeben. Und hab deshalb auch nicht vermeintliches Wissen verbreiten wollen. Aber auf sowas musste auch erstmal kommen. Wozu einfach, wenn es auch komliziert geht!?

🤣🤣🤣 den falschen ball unspielbar dekl. und wieder ins spiel bringen... der war aber ganz fies😉 da hoffe ich doch mich hätte die spielleitung "gerettet" und direkt auf tee18 "geschickt" (wobei ich jetzt mal behaupte, dass mir das spielen bzw. droppen des falschen balles nicht passiert wäre) es ist aber auch ein wink eben an spielleitung, marker und spieler, dass kleine details die ausgangslage und somit spielfortsetzung ganz entscheidend ändern. lese gerne auch weiter die eine oder andere knifflige regelfrage...

hab mir gerade noch mal das Video angeschaut. Richtige Antwort wäre "du hast gar keinen Score" 🙂

Puh....aber ist es nicht der achte Schlag vom Abschlag... 1 Abschlag 1+ R19.2c 1 Spiel aufs Grün 2+ spielen vom falschen Ort (R 14.7a) 2+ spielen des falschen Balls (R 6.3c) =7 ...also Schlag 8 vom Tee. Oder?....

Hatte ich so nicht erwartet, das droppen macht den Unterschied. Klar ist, man hat selbst Schuld in dieser Situation zu sein... Persönlich finde ich es aber falsch... da es nicht mit Absicht mit dem Falschen Ball passiert, man bring so unwissend und ohne Absicht , einen neuen Ball ins spiel. Dazu finde ich das aufhäufen von Strafschlägen in der Situation unangemessen. 2 Strafschläge sind genug...

Hurra, gewonnen 😉

Kann man den Ball eines anderen Spielers durch die Anwendung eines Erleichterungsverfahren zu seinem Ball im Spiel machen ??

Dann hatte ich ja Recht😊 bekomme ich das Buch?

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2 Wochen her

Golf Rules

Kommen wir heute zu einem kleinen Rätsel, dass wir auch im Video einmal dargestellt haben:

Zählspiel, 18. Loch: Ein Spieler spielt seinen Ball vom 18. Tee, einem 140m Par 3 ins Rough neben dem Grün. Dort angekommen findet er nach zwei Minuten Suche einen Ball in schlechter Lage in einem alten Divot und dropt den Ball nach R19.2b.

Den spielt er aufs Puttinggrün. Am Grün angekommen stellt er fest, dass das nicht sein Ball war, nimmt ihn auf und geht zurück in den Bereich, in dem er seinen Ball ursprünglichen verloren glaubt - und findet ihn in spielbarer Lage, spielt ihn aufs Grün und locht ihn mit zwei Schlägen ein.

Nach Verlassen des Grüns hat er ein schlechtes Gefühl und trägt den Sachverhalt vor Abgabe der Scorekarte der Spielleitung vor und fragt, wie er richtig vorgehen muss(te).

Wie ist sein Score an diesem Loch? Wie ist das weitere Vorgehen?

Unter allen richtigen Antworten verlosen wir wahlweise ein "Offizielles Handbuch zu den Golfregeln" oder ein Ringbuch "Golfregeln kompakt" von EXPERT GOLF.

Zur Teilnahme am Gewinnspiel, das bis morgen, 08.03.2019, 06:00 Uhr läuft, liked das Video und GolfRules, kommentiert mit der richtigen Antwort samt Begründung und sagt uns, welches der beiden Bücher ihr im Gewinnfall gerne hättet. Im Falle mehrerer richtiger Antworten entscheidet das Los, Facebook steht in keiner Beziehung zum Gewinnspiel und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß und Erfolg - morgen gibt es die Auflösung...Heute ein kleines Rätsel, teilnehmen könnt ihr vom 07.03.2019 06:00 bis 08.03. 06:00 auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/GolfRules/
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Video image

 

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Abschlag 1 - Schläge mit falschem Ball zählen nicht + 2 Strafschläge „ Spielen eines falschen Balls“ Schlag aufs Grün 4 und zwei Putts = 6 Schläge .

Moin, habe ein Foto meiner Lösung angehängt. Meine Meinung ist R 6.3b(2) trifft zu...

Sehr gute Regelsituation 😉

Abschlag. 1 Unspielbar Strafschlag 1 Schlag aufs Grün 1 Strafschläge für das Spielen des falschen Balls 2 Schlag aufs Grün 1 Putts 2 Gesamt 8 Ringbuch 😎👍

Ich zähle eine 6: Abschlag +1 Bemerken des falschen Balls und Korrektur durch spielen des Ball im Spiel +2 grundstrafe (R 6.3 c) Chip auf das Grün +1 Putts +2 Ringbuch wäre klasse! Vielen Dank für die Denk-Aufgabe. Sehr gut gemacht.

1. Schlag: Abschlag 2. und 3. Schlag: Grundstrafe falscher Ball (Schläge mit diesem zählen nicht) 4. Schlag: Chip 5. und 6. Schlag: Putts. Er geht mit 6 Schlägen vom Grün. Golf kompakt würde ich gerne nehmen ⛳️🏌️‍♀️⛳️

Ich komme auf 9 1, Abschlag 2. unspielbar 1 Strafschlag 3. Ballposition nicht markiert 1 Strafschlag 4. 1 Strafschlag Ball aus falscher Höhe gedropt und gespielt 5+6 2 Strafschläge falscher Ball gespielt 7. Schlag aufs Green 8. 1 Putt 9. 2. Putt

Wenn er den Ball aufs Putting Grün gespielt hat kommt noch ein Ball im aus dazu ! Obwohl es war ja der falsche Ball ! Allerdings war die Suchzeit um 😐 also DQ Bahn nicht zu Ende gespielt! Er hätte zum Abschlag zurück müssen !

Würde sagen 6. 1.Abschlag 2. und 3.Falscher Ball (Grundstrafe 6.3c, Schläge mit falschem Ball werden nicht gezählt) 4. Chip 5 und 6 Putt Das Ringbuch wäre cool

Ich würde sagen 7. 4 Schläge und 2 Strafschläge für falschen Ball und 1 Strafschlag für "unspielbar" = 7. Ob der Ball wirklich Kniehöhe war oder nicht kann man schlecht sehen.... Aber wenn er den Ball aufnimmt und dropped sieht er nicht, dass es nicht seiner ist? Sind die Bälle nicht gekennzeichnet? Falls ich richtig liege, gerne das Ringbuch.

Meiner Meinung nach ist der Spieler zu disqualifizieren. Nach dem Abschlag nahm der Spieler an, dass es sich bei dem gefundenen Ball um seinen Ball handelte, als er Erleichterung in Anspruch nahm. Auf dem Video sieht man, dass der Herr GolfRules nicht aus Kniehöhe gedroppt hat. Der Fehler wurde nicht korrigiert, sondern der Ball gespielt (1 Strafschlag). Nach 19.2/5 zieht sich der Spieler bei einem verirrten Ball einen Strafschlag für die Inanspruchnahme der Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust und zwei weitere Strafschläge für das Spielen vom falschen Ort zu. Der verirrte Ball ist aber nun sein Ball im Spiel. Auf dem Grün lag er auf 6 und weil der verirrte Ball nun sein Ball im Spiel war, hätte er ihn einlochen müssen. Da er das nicht gemacht hat, ist er nach 3.3c (nicht eingelocht) disqualifiziert. Handbuch bitte – wenn ich richtig liege – sonst Höchststrafe.🤔🤔🤔🤔

Eine 6 müsste aufgeschrieben werden. 1. Abschlag 2+3 Strafschlag spielen eines falsche. Balles(der Rest dürfte nicht zählen, also nicht markiert usw.) 4. Schlag auf das Grün 5+6 Putts Ich hätte gerne die Komplett Ausgabe., wenn ich richtig liegen sollte.

Schlag 1: Abschlag Schlag 2+3: Strafschläge für spielen des falschen Balles Schlag 4: Chip Schlag 5+6: Putts Ich würde die kompakte Ausgabe wählen.

Score = 6! Nach Regel 6.3c dem spielen eines falschen Balls (Grundstrafe von 2 Schlägen) werden zu den 4 Schlägen dazugezählt! Ich würde im Fall eines Gewinns gerne das kompakte Regelbuch nehmen! Vielen Dank 🙋🏼‍♂️

6.3c kommt nicht in Betracht, da er einen neu eingesetzten Ball gespielt hat. Nach Interpretation 19.2/5 hat er vom falschen Ort gespielt, da er nicht wusste, wo sein Ball lag, und somit den Erleichterungsbereich falsch bestimmt hat = 1+2 Strafschläge. Somit hat er bis zum Aufnehmen des Balls 5 Schläge gespielt. Da er die Scorekarte noch nicht abgegeben hat, kann er zurück zum 18. Abschlag und nach 18.1 neu aufteen. Das wäre dann der 7. Schlag. Was er daraus macht, weiss nur der Herrgott...

Nach 6.3c falscher Ball gespielt. Daher Grundstrafe . Score also 4 plus 2 =6, und wenn bitte das offizielle Handbuch

Ich würde auch sagen 6 Schläge. Abschlag, falscher Ball gespielt=2Strafschläge, Chip+2Putt!.. Regelbuch kompakt!

6.3c = falscher Ball gespielt. Score = 4 + 2 = 6, bitte das offizielle Handbuch

4+2 also 6 insgesamt. Ich würde gerne das Ringbuch nehmen. Außerdem interessiert mich, ob der Spieler jetzt tatsächlich nur noch 1 Minute Restzeit zur Suche des richtigen Balls hatte 😊

4 Schläge mit dem richtigen Ball und zwei Strafschläge für Spielen eines flaschen Balls nach 6c. Also 6 Schläge.

1 Abschlag 2 Strafschlag - Ball vor dem Aufnehmen nicht markiert (war nicht eindeutig im Video zu sehen) 3 Strafschlag Ball nicht in Kniehöhe gedroppt (14.3b (3) und trotzdem geschlagen 4+5 falschen Ball gespielt (6.3c) 6 Chip 7+8 Putt Habe Beides, freue mich aber auch über Golfbälle,

Vorgehen auf dem Platz: Wiederherstellen der Situation Vorgehen nach der Runde: Kontaktaufnahme mit der Spielleitung vor Unterzeichnung und Abgabe der Scorekarte Aus Sicht der Spielleitung gibt es aus der Schilderung die Frage ob nach "Best Case" oder "Worst Case" entschieden werden muss. Best Case: Score beim Einhalten der 3 Min. Suchzeit (Restsuchzeit <=1 Min. ist 6 (Score eigener Ball 4 zzgl. 2 Strafschläge für das Spielen des falschen Balles). Score eintragen / Unterschrift Spieler/Marker Worst Case: DQ beim Überschreiten der Restsuchzeit die noch 1 Min. betrug weil schlicht die Spielfortsetzung die Falsche gewesen wäre. Dadurch, dass die 18. Spielbahn Grundlage ist, könnte der WorstCase insofern noch abgewendet werden, indem dem Spieler die Variante offen steht den Fehler noch regulär zu korrigieren und das Loch ordentlich fortzusetzen und fertig zu spielen...

Er geht leider mit 6 Schlägen vom Loch. Ich hätte gerne im Gewinn Fall das offizielle Handbuch.

1.Abschlag 2./3.Falscher Ball (Grundstrafe 6.3c, Schläge mit falschem Ball zählen nicht) 4. Chip 5/6 Putts 6 Schläge Bitte das Ringbuch.

Guten Morgen, nach Regel 6.3c Falscher Ball 4 + 2 Grundstrafe Zählspiel ist der Score 6. würde Golf Kompakt nehmen.

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2 Wochen her

Golf Rules

Das Ausbessern von Beschädigungen auf dem Grün ist seit dieser Saison zulässig - allerdings gibt es Einschränkungen, die dabei beachtet werden müssen.

Nach R13.1c sind Verbesserungen auf dem Grün erlaubt (ohne das Spiel unangemessen zu verzögern) in Form von dem Entfernen von Sand und lose Erde oder dem Ausbessern von Schäden (aber nur mit angemessenen Handlungen und mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers oder einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung)

Der Begriff „Schäden auf dem Grün“ bedeutet jeglichen Schaden, verursacht durch eine Person oder einen äußeren Einfluss, zum Beispiel
- Balleinschlaglöcher, durch Schuhe verursachte Schäden (zum Beispiel Spikemarken) und Kratzer oder Dellen, die durch eine Ausrüstung oder einen Flaggenstock hervorgerufen wurden,
- alte Lochpfropfen, Soden, Sodenkanten und Kratzer oder Vertiefungen, die von Werkzeugen oder Maschinen der Platzpflege verursacht wurden,
- Tierspuren oder Hufabdrücke,
- eingebettete Gegenstände (zum Beispiel ein Stein, eine Eichel oder ein Tee).

„Schäden auf dem Grün“ sind keine Schäden oder Umstände, die entstehen durch
- übliche Pflegearbeiten zur Erhaltung des Grüns (wie Bodenbelüftungslöcher und Rillen vom Vertikutieren),
- Beregnung oder Regen oder andere Naturkräfte,
- natürliche Oberflächenunebenheiten (zum Beispiel Unkräuter oder Kahlstellen oder kranke Bereiche oder Bereiche mit ungleichmäßigen Wachstum) oder
- natürliche Abnutzung des Lochs. (tk)
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Das Ausbessern von Beschädigungen auf dem Grün ist seit dieser Saison zulässig - allerdings gibt es Einschränkungen, die dabei beachtet werden müssen.

Nach R13.1c sind Verbesserungen auf dem Grün erlaubt (ohne das Spiel unangemessen zu verzögern) in Form von dem Entfernen von Sand und lose Erde oder dem Ausbessern von Schäden (aber nur mit angemessenen Handlungen und mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers oder einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung)

Der Begriff „Schäden auf dem Grün“ bedeutet jeglichen Schaden, verursacht durch eine Person oder einen äußeren Einfluss, zum Beispiel
- Balleinschlaglöcher, durch Schuhe verursachte Schäden (zum Beispiel Spikemarken) und Kratzer oder Dellen, die durch eine Ausrüstung oder einen Flaggenstock hervorgerufen wurden,
- alte Lochpfropfen, Soden, Sodenkanten und Kratzer oder Vertiefungen, die von Werkzeugen oder Maschinen der Platzpflege verursacht wurden,
- Tierspuren oder Hufabdrücke,
- eingebettete Gegenstände (zum Beispiel ein Stein, eine Eichel oder ein Tee).

„Schäden auf dem Grün“ sind keine Schäden oder Umstände, die entstehen durch
- übliche Pflegearbeiten zur Erhaltung des Grüns (wie Bodenbelüftungslöcher und Rillen vom Vertikutieren),
- Beregnung oder Regen oder andere Naturkräfte,
- natürliche Oberflächenunebenheiten (zum Beispiel Unkräuter oder Kahlstellen oder kranke Bereiche oder Bereiche mit ungleichmäßigen Wachstum) oder
- natürliche Abnutzung des Lochs. (tk)

 

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aber sollte der Fall eintreten, dass ein Spieler einen natürliche Unebenheit repariert, oder das Spiel "unangemessen" verzögert (wie lange ist das?), unterzieht er sich dann der Grundstrafe?

Fallen unter diese Regelung denn auch zb. durch den Fahnenstock verursachte Schäden der Lochkante die ja auch Teil des Grüns ist!?

>>oder dem Ausbessern von Schäden (aber nur mit angemessenen Handlungen und mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers oder einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung)<< Also umgraben und neu Einsäen ist nicht erlaubt? 🤔

2 Wochen her

Golf Rules

Der aufmerksame Fernsehzuschauer wird am Finaltag der "Honda Open" wieder etwas für die eigene "Regel-Handwerkskiste" mitgenommen haben. Altmeister Vijay Singh zog an Bahn 17 den anwesenden Referees zu Hilfe, damit die regelkonforme Fortsetzung des Wettspiels möglich war. Und wieder gab es daraufhin im Netz an verschiedenen Stellen Regeldiskussionen, obwohl das Erleichterungsverfahren nach Regel 17.1d(2) "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area / auf der Linie zurück" vorbildlich angewandt wurde.

Was war passiert?

Singhs Ball rollte nach dem Überspielen der Penalty Area rückwärts in das Wasser. Der Ball lag sichtbar - Singh entschied sich aber diesen nicht zu spielen, sondern das Erleichterungsverfahren in Anspruch zu nehmen. Nachdem der Kreuzungspunkt bestimmt war, entschied er sich den Ball mit einem Strafschlag nach der Option "Erleichterung auf der Linie zurück" ins Spiel zu bringen.

1) Als Bezugspunkt "auf der Linie zurück" legte Singh direkt den Kreuzungspunkt fest, da dieser wie von den Regeln gefordert auf dem Platz, auf der Bezugslinie und nicht näher zum Loch als der Kreuzungspunkt lag (dabei ist anzumerken, dass als "Platz" neben dem Gelände auch ein Bunker oder eben die selbe Penalty Area gewählt werden kann) (--> siehe hierzu die weißen Linien).

2) Die Größe des Erleichterungsbereiches bestimmte Singh mit dem Driver mit einer Schlägerlänge. Die vorgeschriebenen Einschränkungen (der Bereich darf nicht näher zum Loch liegen; darf in jedem Bereich des Platzes liegen, außer in derselben Penalty Area) verkleinerte zwar den möglichen Erleichterungsbereich, trotzdem blieb Singh eine ausreichend große Fläche, um den Ball dort regelkonform ins Spiel zu bringen (--> siehe hierzu die blauen Linien).

Singh spielte zwar leider nur das Bogey und verabschiedete sich damit aus dem Titelkampf, brachte damit uns aber wieder ein schönes praktisches Beispiel näher, welches einem Spieler durch Anwendung der Regelkenntnis dabei helfen kann, den Ball etwas näher zur Fahne ins Spiel zu bringen.

Durch die Festlegung des Erleichterungsbereiches in der Größe einer Schlägerlänge in den neuen Regeln kann bei dem Verfahren "auf der Linie zurück" der Ball ggf. direkt neben dem Kreuzungspunkt wieder ins Spiel gebracht werden. Diese Option sollte man als Spieler zumindest im Hinterkopf haben, wenn man den Ball mit Strafe wieder ins Spiel bringt. Vielleicht hilft es ja einmal... (tk)
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Der aufmerksame Fernsehzuschauer wird am Finaltag der Honda Open wieder etwas für die eigene Regel-Handwerkskiste mitgenommen haben. Altmeister Vijay Singh zog an Bahn 17 den anwesenden Referees zu Hilfe, damit die regelkonforme Fortsetzung des Wettspiels möglich war. Und wieder gab es daraufhin im Netz an verschiedenen Stellen Regeldiskussionen, obwohl das Erleichterungsverfahren nach Regel 17.1d(2) Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area / auf der Linie zurück vorbildlich angewandt wurde.

Was war passiert?

Singhs Ball rollte nach dem Überspielen der Penalty Area rückwärts in das Wasser. Der Ball lag sichtbar - Singh entschied sich aber diesen nicht zu spielen, sondern das Erleichterungsverfahren in Anspruch zu nehmen. Nachdem der Kreuzungspunkt bestimmt war, entschied er sich den Ball mit einem Strafschlag nach der Option Erleichterung auf der Linie zurück ins Spiel zu bringen.

1) Als Bezugspunkt auf der Linie zurück legte Singh direkt den Kreuzungspunkt fest, da dieser wie von den Regeln gefordert auf dem Platz, auf der Bezugslinie und nicht näher zum Loch als der Kreuzungspunkt lag (dabei ist anzumerken, dass als Platz neben dem Gelände auch ein Bunker oder eben die selbe Penalty Area gewählt werden kann) (--> siehe hierzu die weißen Linien).

2) Die Größe des Erleichterungsbereiches bestimmte Singh mit dem Driver mit einer Schlägerlänge. Die vorgeschriebenen Einschränkungen (der Bereich darf nicht näher zum Loch liegen; darf in jedem Bereich des Platzes liegen, außer in derselben Penalty Area) verkleinerte zwar den möglichen Erleichterungsbereich, trotzdem blieb Singh eine ausreichend große Fläche, um den Ball dort regelkonform ins Spiel zu bringen (--> siehe hierzu die blauen Linien).

Singh spielte zwar leider nur das Bogey und verabschiedete sich damit aus dem Titelkampf, brachte damit uns aber wieder ein schönes praktisches Beispiel näher, welches einem Spieler durch Anwendung der Regelkenntnis dabei helfen kann, den Ball etwas näher zur Fahne ins Spiel zu bringen.

Durch die Festlegung des Erleichterungsbereiches in der Größe einer Schlägerlänge in den neuen Regeln kann bei dem Verfahren auf der Linie zurück der Ball ggf. direkt neben dem Kreuzungspunkt wieder ins Spiel gebracht werden. Diese Option sollte man als Spieler zumindest im Hinterkopf haben, wenn man den Ball mit Strafe wieder ins Spiel bringt. Vielleicht hilft es ja einmal... (tk)

 

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Danke für die tolle Erklärung!!!

Ich fand es interessant, dass Singh lieber den Strafschlag in Kauf nahm als auf Risiko zu spielen. Sich (mit anderen Worten) anders entschied als Tringale in ähnlicher Lage zuvor. Leider konnte man es in der Übertragung nur bedingt sehen, und auch der Kommentator ging auf die Situation nicht ein - Fakt aber ist, dass Tringale eine 8 an einem Paar 3 schließlich spielte, weil er meinte, den Ball aus dem Wasser spielen zu wollen! Wie entnervt er selber war, sah man an seinem 6. Schlag aus dem Grünbunker, den er nicht in Richtung Fahne spielte sondern über-save in die entgegengesetzte Richtung - nur um nicht Gefahr zu laufen, nochmals im Wasser zu landen!

Frank Waldeck „unsere Diskussion“ 😉

So langsam beginne ich, die Sache zu kapieren ...👍

Mal eine Frage: Nach alten Regeln hätte man doch alles genauso gemacht, nur eben auf der Linie aus Schulterhöhe gedroppt und nicht innerhalb einer Driverlänge von der Linie entfernt. Singh hätte lediglich etwas weiter auf der Linie zurückgehen müssen. Richtig? Wo also ist jetzt der riesen Unterschied?

Aber bitte ohne Schlägerhaube, auch wenn es mehr „Arbeit“ ist! (siehe Definitionen) 😇

Sehr gutes Regelbeispiel.Kompliment Für Erklärung.Wäre der Ball hinten über das Grün ins Wasser gelaufen ,Natürlich auf dieser Linie hätte es auch diese Möglichkeit gegeben ?Wäre sicherlich schwer abzuschätzen.Aber man sieht die Neuen sind doch nicht sooo schlecht wie von vielen gedacht.😏

Sehr gut erläutert 👍

„Die Größe des Erleichterungsbereiches bestimmte Singh mit dem Driver mit einer Schlägerlänge“ Sind es bei Strafe nicht immer zwei Schlägerlängen, die genutzt werden dürfen?

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2 Wochen her

Golf Rules

Aus gegebenen Anlass vielleicht noch einmal (bzw. mal wieder) eine generelle Anmerkung zu unserem Forum:

Wir (Torben und ich) versuchen hier bei Golf Rules die Golfregeln zu erläutern und über uns vorliegende Sachverhalte zu alltäglichen aber auch auffälligen Regelentscheidungen zu informieren. Unser primäres Ziel ist es Euch auf dem Laufenden zu halten, damit ihr in der bald startenden Golfsaison nicht nur theoretische sondern ggf auch schon praktische Beispiele zum neuen Regelwerk parat habt, falls es mal zu einer Regeldiskussionen kommen sollte.

Wir möchten aber auch noch einmal daran erinnern, dass die Regeln nicht von uns (Golf Rules) gemacht wurden und wir auch nicht über deren "Sinnhaftigkeit" urteilen möchten. Jeder Golfer konnte sich im Laufe der letzten zwei Jahre an der Regelüberarbeitung aktiv beteiligen - ob dieses geschehen ist oder nicht können wir nur schwer beurteilen. Aber jeder der, hier in unserem Forum oder auch in den parallel publizierten Golfberichten, die aktuellen Regelauslegungen in Frage stellt, sollte dem neuen Regelwerk vielleicht auch erst einmal eine Chance geben.

Die neuen Regeln setzen verstärkt auf die Integrität des Spielers. Voraussetzung hierfür ist aber, dass Spieler die Regeln kennen. Hierzu möchten wir gerne unseren Beitrag leisten.

Insofern - letztendlich haben wir jetzt nach zwei Monaten Probelauf auf den Touren die ersten Momentaufnahmen. Es ist festzustellen, dass selbst die Berufsspieler und deren Angestellte an der Tasche sich mit dem Regelwerk in einigen Punkten schwer tun. Spannend für uns wird es, wenn wir in die Saison in den Clubs starten.

Also lasst uns gemeinsam schon jetzt möglichst viele Fragen / Besonderheiten klären - aber am liebsten wäre es uns, wenn wir das mit- und nicht gegeneinander machen würden...

Torben & Thomas
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Was für ein toller Zuspruch - wir sind "geflashed". Danke an Euch alle...

Punkt 1) Ihr macht einen Riesen Job! Weiter so! Punkt 2) Die meisten die sich aktuell über die neuen Regeln „beschweren“, kannten die alten gar nicht oder haben sie nicht beachtet 😉

Eure Regelkunde ist Gold wert. Anschaulicher geht es nicht und die Beispiele sind wirklich toll. Mit Abstand die beste Facebook Rubrik 👍 Vielen Dank für die tägliche Mühe, die ihr euch macht.

Vielen Dank das ihr euch die viele Mühe macht, die Golf-Regeln so verständlich zu erklären 🏌🏼‍♂️macht bitte weiter damit👍🏻 ich finde es sehr hilfreich 🙋🏼‍♂️ LG😎

Sehr guter Beitrag. Wie immer im Leben, der „Bote“ der „schlechten“ Nachricht wird bestraft. Lasst Euch nicht entmutigen, weiter machen. 👍

Ich finde eure Beiträge immer sehr sinnvoll und lehrreich! 😎

Dieses Forum ist sehr hilfreich. Wir werden alle zuerst regeltechnisch auch wackeligen Beinen stehen. Die richtig kniffligen Fragen werden erst in der Praxis auftauchen und in den kommenden Entscheidungen geklärt werden.

Freue mich schon auf den Workshop am 16.3 mit euch im Club zur Vahr 👌👍

Ihr macht einen sehr guten Job gerade für mich ich bin Anfänger sehr interessant und hilfreich

Dann an dieser Stelle, danke für eure unzähligen Tipps und Erklärungen. 😊

Ist aber auch kein Wunder wenn Otto Normalgolfer meint dass die neuen Regeln schlecht wären. Wenn so ein "Fachmann" wie Irek Myskow (gestern im Live Kommentar) Alex Cejka als OPFER der neuen Regeln bezeichnet und auch andere Golfmedien diesen Begriff benutzen, braucht man sich doch nicht zu wundern 🤮. Ihr macht einen tollen Job👍👍👍👍👍

Lieber Torben und lieber Thomas, ich bin euch sehr dankbar für diese wunderbaren und überaus verständlichen Erklärungen der, noch zur Zeit, neuen Regeln. Ich finde ihr macht das fantastisch und es ist für mich ein Genuss jeden Morgen auf eure Seiten zu gehen und zu lesen was ihr uns wieder so ausführlich erklärt! Danke dafür! Mir gefallen die neuen Regeln bis jetzt sehr gut! Ich habe das Glück in den letzten vier Wochen jeden Tag (bis auf drei Tage) mit Briten gespielt zu haben und habe festgestellt, dass die Regeln sehr gut anzuwenden sind. Falls wir irgendwelche Diskussion hatten, haben wir uns der R&A App bedient. Ich denke jeder Golfer sollte die auf seinem Handy haben und sie zu benutzen wissen. Dann gibt es wenig Diskussionen. Bitte macht weiter so!

Also, bei der ganzen Lobhudelei hier möchte ich dann doch mal ein paar kritische Worte an Euch richten! Bekanntlich ist ja nicht alles Gold was glänzt. Zum einen veröffentlicht Ihr eure täglichen Beiträge viel zu früh! Ich bin ein Spätaufsteher! Wenn ich mal um 6:00 Uhr wach bin, haltet ihr mich vom sofortigen Weiterschlafen ab. Schließlich bin ich ja Neugierig. Zum anderen geht mir Eure Regelpräzision ganz schön auf den Sack! Wenn man ja selbst Regelklugscheißer ist, ließt man solche Beiträge immer in der Hoffnung auch Regelfehler zu finden (man hält sich ja schließlich selbst immer für unfehlbarer als andere) - aber nichts! Ich finde einfach keine Fehler! Als ob Ihr mich ärgern wollt! Glaubt ihr eigentlich, dass mir das Spaß macht??? Dann die Videos... Ich mache ja ab und an mit Anfängern und Fortgeschrittenen Golfern Regelkunde. Es ist einfach demütigend, in der Präsentation auch noch Eure Videos zu nutzen und zugeben zu müssen, daß ihr "annähernd brauchbar" seit. Man darf sich nicht ausmalen, was das für Folgen haben könnte... Schon der Gedanke, jemand aus meinem Kurs könnte mit Euch was "lernen", ist grausam. Wer will schon echte Golfer auf dem Platz, die regelfest sind??? Die größte Frechheit war dann, daß Ihr bereits im vergangenen Jahr die neuen Regel vorgestellt habt und Ihr mich genötigt habt, mich damit zu beschäftigen. Wenn ich mir dazu die Beiträge hier anschaue, habt ihr auch noch echte Golfer, die glauben, das man mit regelkonformen Spiel mich um meine tägliche Disqualifikation bringen kann! Wenn ich dann noch die Weltverbesserer etwas vom "Spirit of the Game" faseln höre, würde ich echt empfehlen, die Acker zu meiden und es besser mit irgendwelchen Golfplätzen zu versuchen - schließlich gibt es ja genug davon auf der Welt!!! Das musste mal gesagt werden! Ich werde jetzt wieder weiter schlafen! Also es versuchen! Eigentlich bin ich ja neugierig, wer sich wieder über mein Gemecker echauffiert.. 🤔

Danke für eure Arbeit! 💪🏻👍🏻

Ihr macht tolle Arbeit 👍

Toller Job! Danke dafür!

Ihr macht es wirklich sehr gut, weiter so

Bitte weiter machen 👍🏌️‍♂️🏌️‍♀️📖 ihr macht das super 😊😎

Vielen Dank für Euer Engagement.. 👍🏻👍🏻🍀

Macht weiter so 👍👍

👍👏..ihr seid mir große Hilfe...Dankeschön dafür !

Ihr macht das schon verdammt gut🙂🙂

Danke👏👍🏌🏼‍♂️⛳️🏌️‍♀️👍eure Regelkunde ist super 😊

Toll immer wieder

👍⛳️👍⛳️👍⛳️ Danke 🙏

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2 Wochen her

Golf Rules

Nach R19 kann der Spieler den Ball unspielbar erklären, sofern sich dieser nicht in der Penalty Area befindet. Dabei muss er sich in jedem Fall einen Strafschlag hinzurechnen.

Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 19.2a (als Spielen von Ort, an dem der letzte Schlag durchgeführt wurde) darf dabei immer in Anspruch genommen werden, auch wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden und identifiziert wurde.

Die Erleichterungsmöglichkeiten "zurück auf der Linie" (19.2b) und "seitliche Erleichterung" (19.2c) nach Regel 19.2 können nur genutzt werden, wenn der ursprüngliche Ball gefunden wurde, da beide Möglichkeiten die Lage des ursprünglichen Balls als Bezugspunkt für die Erleichterung verlangen (s. auch interpretation I19.2/5).

Liegt der Ball (so wie in diesem Fall) eines Spielers oberhalb des Bodens (zum Beispiel in einem Busch oder einem Baum), kann der Spieler seitliche Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Punkt auf dem Boden direkt unterhalb des Balls als Bezugspunkt nutzt (tk)
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Nach R19 kann der Spieler den Ball unspielbar erklären, sofern sich dieser nicht in der Penalty Area befindet. Dabei muss er sich in jedem Fall einen Strafschlag hinzurechnen.

Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 19.2a (als Spielen von Ort, an dem der letzte Schlag durchgeführt wurde) darf dabei immer in Anspruch genommen werden, auch wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden und identifiziert wurde.

Die Erleichterungsmöglichkeiten zurück auf der Linie (19.2b) und seitliche Erleichterung (19.2c) nach Regel 19.2 können nur genutzt werden, wenn der ursprüngliche Ball gefunden wurde, da beide Möglichkeiten die Lage des ursprünglichen Balls als Bezugspunkt für die Erleichterung verlangen (s. auch interpretation I19.2/5).

Liegt der Ball (so wie in diesem Fall) eines Spielers oberhalb des Bodens (zum Beispiel in einem Busch oder einem Baum), kann der Spieler seitliche Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Punkt auf dem Boden direkt unterhalb des Balls als Bezugspunkt nutzt (tk)

 

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Da habe ich doch glatt noch eine Frage dazu: 7.2/I verlangt, dass der Ball identifiziert werden muss, z.B. mit einem Fernglas. Oder ein anderer Spieler oder Zuschauer hat den Ball im Baum zur Ruhe kommen sehen. In dem Beispiel ist der Spieler selbst nicht benannt. 1. In südlichen Gefilden kommen hohe Bälle gern mal auf einer Palme zur Ruhe, selbige sind dann natürlich unsichtbar und können nicht identifiziert werden. Reicht es dann aus, wenn der Spieler selbst den Ball in der Palme weiß? (Nach der Interpretation darf der Spieler nicht annehmen, dass dies sein Ball ist) 2. In anderen Fällen im Regelwerk reicht eine 95%ige Wahrscheinlichkeit, Dinge als gesetzt anzunehmen. Warum nicht hier?

😂 und wie schauts aus 😳

Doris Schicki

Muss der Ball im Baum gesehen werden oder reicht es aus zu wissen das er dort ist?

2 Wochen her

Golf Rules

Nachdem wir gestern kurz etwas Aktuelles vorgezogen haben heute eine ergänzende Frage von Kai zum Post vorgestern, nämlich, ob denn der Ball auf dem Bild eingebettet sei.

Ehrlich gesagt ist das regeltechnisch völlig egal, denn der Ball befindet sich im Bunker und ist aus der Lage zu spielen, wie er liegt.

Damit das Erleichterungsverfahren nach R16.3 angewandt werden kann, muss der Ball im Gelände eingebettet sein. Es gibt keine Erleichterung, wenn der Ball in einem anderen Bestandteil des Platzes (Bunker, Penalty Area) eingebettet ist. Ist der Ball auf dem Grün eingebettet, darf der Spieler die Stelle markieren, den Ball aufnehmen und reinigen, das Balleinschlagloch ausbessern und den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 13.1c(2)).

Zudem gibt es zwei Ausnahme, wann Erleichterung für eingebetteten Ball im Gelände nicht gewährt wird:
- wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist, eingebettet ist oder
- wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.
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Nachdem wir gestern kurz etwas Aktuelles vorgezogen haben heute eine ergänzende Frage von Kai zum Post vorgestern, nämlich, ob denn der Ball auf dem Bild eingebettet sei. 

Ehrlich gesagt ist das regeltechnisch völlig egal, denn der Ball befindet sich im Bunker und ist aus der Lage zu spielen, wie er liegt. 

Damit das Erleichterungsverfahren nach R16.3 angewandt werden kann, muss der Ball im Gelände eingebettet sein. Es gibt keine Erleichterung, wenn der Ball in einem anderen Bestandteil des Platzes (Bunker, Penalty Area) eingebettet ist. Ist der Ball auf dem Grün eingebettet, darf der Spieler die Stelle markieren, den Ball aufnehmen und reinigen, das Balleinschlagloch ausbessern und den Ball an die ursprüngliche Stelle zurücklegen (siehe Regel 13.1c(2)).

Zudem gibt es zwei Ausnahme, wann Erleichterung für eingebetteten Ball im Gelände nicht gewährt wird: 
- wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist, eingebettet ist oder
- wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.

 

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Ich fürchte dass die Waste Areas bei den Regeln entweder vergessen wurden oder die Regel so furchtbar schlecht formuliert wurde (Sand der nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht wurde???!!!???) - dass es bei dort eingebetteten Bällen immer zu grossen "???" in den Flights kommen wird falls es keine eindeutige Platzregel für die Waste Areas gibt. Ich habe noch niemanden getroffen der mir zu eingebetteten Bällen in Waste Areas eine sichere Antwort geben konnte und diese Antwort mit einer Golfregel begründen konnte.

Nicht ganz klar denn:wenn der Ball in Sandan einer Stelle des Geländes,die nicht auf Fairway höhe oder kürzer gemäht ist.?Ein Ball kann ja überall auf dem Gelände egal ob Fairway oder Rough ,wenn eingebettet gedroppt werden.Dass ein Ball der im Bunker eingebettet ist nicht gedroppt werden darf muss klar sein.

Danke, der vorletzte Punkt "Sand im Gelände" war mir nicht bewusst. Das wird in unseren Breiten wohl am häufigsten bei Waste-Areas vorkommen.

Wie verhält es sich denn mit den Waste-Areas ? Gehören die zum Gelände ??

3 Wochen her

Golf Rules

Wieder hat es einen Profi erwischt - Alex Cejka wurde zwischen dem 14. und 15. Loch bei der Honda Classics disqualifiziert, weil er Material zum Grünlesen nutzte, dass nicht mehr erlaubt ist. Dabei benutzte er ein Yardagebook, etwas, was einem Birdiebook, wie es die meisten kennen sehr ähnelt, mit dem Unterschied, dass ein Yardagebook wesentlich detaillierter ist.

Die Nutzung dieser Yardagebooks wurde in den letzten Jahren aufgrund Ihrer Detailtiefe schon kontrovers diskutiert, kommt es beim Golf doch auf das Können des Spielers und nur bedingt auf die Qualität der Ausrüstung und Hilfsmittel an. Mit der Regelnovelle 2019 wurde dann die Detailtiefe der Yardagebooks begrenzt. Gemäß Regel 4.3 (Verwendung von Ausrüstungsgegenständen) sind die Bücher für Grün-Diagramme auf einen Maßstab begrenzt, bei dem ein Raster nicht genauer als 3/8 Zoll für 5 Yards des Grüns sein darf. Außerdem ist die Größe des Buchs, das die Grün-Informationen enthält, auf 4 1/4 Zoll x 7 Zoll beschränkt. Cejka nutzte beim Turnier ein altes Yardagebook, was nach Hinweis seines Mitspielers Cameron Tringale an einen Offiziellen schließlich wegen Verstoßes gegen R4.3 zu seiner Disqualifikation führte.

Wie schon gestern erwähnt ist auf diesen Sachverhalt durch die R&A / USGA Mitte Oktober 2018 hingewiesen worden und folgende Clarification publiziert worden:
www.randa.org/~/media/files/2019-rules/greenreadinginterpretation.ashx?la=en
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Wieder hat es einen Profi erwischt - Alex Cejka wurde zwischen dem 14. und 15. Loch bei der Honda Classics disqualifiziert, weil er Material zum Grünlesen nutzte, dass nicht mehr erlaubt ist. Dabei benutzte er ein Yardagebook, etwas, was einem Birdiebook,  wie es die meisten kennen sehr ähnelt, mit dem Unterschied, dass ein Yardagebook wesentlich detaillierter ist.

Die Nutzung dieser Yardagebooks wurde in den letzten Jahren aufgrund Ihrer Detailtiefe schon kontrovers diskutiert, kommt es beim Golf doch auf das Können des Spielers und nur bedingt auf die Qualität der Ausrüstung und Hilfsmittel an. Mit der Regelnovelle 2019 wurde dann die Detailtiefe der Yardagebooks begrenzt. Gemäß Regel 4.3 (Verwendung von Ausrüstungsgegenständen) sind die Bücher für Grün-Diagramme auf einen Maßstab begrenzt, bei dem ein Raster nicht genauer als 3/8 Zoll für 5 Yards des Grüns sein darf. Außerdem ist die Größe des Buchs, das die Grün-Informationen enthält, auf  4 1/4 Zoll x 7 Zoll beschränkt. Cejka nutzte beim Turnier ein altes Yardagebook, was nach Hinweis seines Mitspielers Cameron Tringale an einen Offiziellen schließlich wegen Verstoßes gegen R4.3 zu seiner Disqualifikation führte.

Wie schon gestern erwähnt ist auf diesen Sachverhalt durch die R&A / USGA Mitte Oktober 2018 hingewiesen worden und folgende Clarification publiziert worden:
https://www.randa.org/~/media/files/2019-rules/greenreadinginterpretation.ashx?la=en

 

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Warum geben die denn nicht ein einheitliches Yardagebook raus vor dem Turnier und nur das darf genommen werden und alles ist gut und es gibt kein Vertun. Was für ein Käse von der Tour!!!

Warum DQ ist der erste Verstoß nicht zunächst Grundstrafe?

Affig und übertrieben

Ist es nicht sogar so, dass Tringale selbst eine Strafe riskiert hätte, wenn er einen erkannten Verstoß gegen die Regeln nicht gemeldet hätte?

Was mich hier mit diese Entscheidung am meistens irritiert ist das sein „illegales“ Buch war überhaupt nicht mehr zutreffend. Alle Grüns waren im Jahr 2018 neu gebaut mit andere Maße und Ondulierung. Sein Buch könnte ihn kein Vorteil schaffen, Sogar einen Nachteil.

Dankeschön

Warum hat Tringal.... Alex nicht leise drauf hingewiesen....?

Für mich wirkt das wirklich befremdlich. 1. Nach dem Umbau der Grüns ist das Büchlein gar kein Vorteil mehr, er hätte such ein altes Birdie-Book auf einen überarbeiteten Platz nutzen können. 2. Als Profi, der damit sein Geld verdient und der auch entsprechende Regelkundige um sich schart, hätte er es wissen MÜSSEN 3. Warum kann man sich denn nicht auf einheitliche Grössenangaben in Meter und CM oder wenn es denn sein muss auf Zoll ( das weiss Gott der kleinere Teil der Menschheit nutzt ) einigen? 10,8 x 17,8 cm ist vermutlich weltweit einfacher zu verstehen.

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3 Wochen her

Golf Rules

Kai fragte uns mit diesem Bild um unsere Einschätzung, ob denn der Ball im Bunker liegt. Unsere Antwort ist ja, denn der Ball berührt mit einem Teil den Sand im Bunker.

Nachzulesen ist dieses in Regel 12.1 "Wann ein Ball im Bunker liegt": Ein Ball liegt in einem Bunker, wenn er zum Teil den Sand auf dem Boden des Bunkers berührt oder innerhalb der Grenzen des Bunkers liegt: a) Auf Boden, auf dem sich normalerweise Sand befindet (also auch wenn der Sand durch Wind weggeblasen oder durch Wasser weggespült wurde) oder b) in oder auf einem losen hinderlichen Naturstoff, beweglichen Hemmnis, in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder auf einem Bestandteil des Platzes liegt, die den Sand im Bunker berühren oder auf dem Boden liegen, auf dem sich normalerweise Sand befinden würde.

Liegt ein Ball auf Boden oder Gras oder anderen wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenständen innerhalb der Grenzen des Bunkers und berührt er keinen Sand, liegt der Ball nicht im Bunker. (tk)
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Kai fragte uns mit diesem Bild um unsere Einschätzung, ob denn der Ball im Bunker liegt. Unsere Antwort ist ja, denn der Ball berührt mit einem Teil den Sand im Bunker.

Nachzulesen ist dieses in Regel 12.1 Wann ein Ball im Bunker liegt: Ein Ball liegt in einem Bunker, wenn er zum Teil den Sand auf dem Boden des Bunkers berührt oder innerhalb der Grenzen des Bunkers liegt: a) Auf Boden, auf dem sich normalerweise Sand befindet (also auch wenn der Sand durch Wind weggeblasen oder durch Wasser weggespült wurde) oder b) in oder auf einem losen hinderlichen Naturstoff, beweglichen Hemmnis, in ungewöhnlichen Platzverhältnissen oder auf einem Bestandteil des Platzes liegt, die den Sand im Bunker berühren oder auf dem Boden liegen, auf dem sich normalerweise Sand befinden würde.

Liegt ein Ball auf Boden oder Gras oder anderen wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenständen innerhalb der Grenzen des Bunkers und berührt er keinen Sand, liegt der Ball nicht im Bunker. (tk)

 

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Ist das hier auch "Boden, auf dem sich normalerweise Sand befindet"? Wie würdet ihr hier entscheiden? LG

3 Wochen her

Golf Rules

Und noch einmal etwas zu ungewöhnlichen Platzverhältnissen und Platzregeln. In den Hardcards der Verbände ist in der Regel ein Passus aufgenommen, der straflose Erleichterung nach Regel R16 ausschließt, wenn nur der Stand des Spielers von einem Tierloch betroffen ist, wie hier auf den Bildern.

Warum ist dabei fast aus sich selbst heraus klar, in unseren Breiten sind das meist plattgefahrene Wühlmaushügel, auf denen man gut stehen und spielen kann. In den seltenen Fällen, bei denen man tatsächlich in einem Loch stehen müsste würde sich sicherlich ein Regelball anbieten und dann nach R20.1c (3) einen Ball nach R16 und einen nach R19 zu spielen, wenn durch den Stand die Gesundheit des Spielers im Durchschwung gefährdet ist.
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Und noch einmal etwas zu ungewöhnlichen Platzverhältnissen und Platzregeln. In den Hardcards der Verbände ist in der Regel ein Passus aufgenommen, der straflose Erleichterung nach Regel R16 ausschließt, wenn nur der Stand des Spielers von einem Tierloch betroffen ist, wie hier auf den Bildern. 

Warum ist dabei fast aus sich selbst heraus klar, in unseren Breiten sind das meist plattgefahrene Wühlmaushügel, auf denen man gut stehen und spielen kann. In den seltenen Fällen, bei denen man tatsächlich in einem Loch stehen müsste würde sich sicherlich ein Regelball anbieten und dann nach R20.1c (3) einen Ball nach R16 und einen nach R19 zu spielen, wenn durch den Stand die Gesundheit des Spielers im Durchschwung gefährdet ist.

 

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Ich oute mich jetzt...was sind die "Hardcards" der Verbände ?

Maulwurfshügel sind nicht immer plattgefahren. Hatten wir schon einmal in einem Turnier, dass der Ball einer Mitspielerin auf einem Maulwurfshügel gelegen ist. Löcher sind auch nicht immer harmlos. In Fürth gab es an der #14 eine Stelle im Rough die durchlöchert mit Kaninchenbauten war. An der #15 rechts vom Grün in den Bäumen einen Fuchsbau mit grossem Krater als Eingang.

3 Wochen her

Golf Rules

Gestern hatten wir die ungewöhnlichen Platzverhältnissen im - beziehungsweise neben dem - Bunker in Form eines Tierlochs. Heute sprechen wir über "mit Kies verfüllte Drainagegräben", die in den Platzregeln diverser Clubs, Verbände und Profitouren auftauchen.

Dies sind nach Platzregel auch ohne Kennzeichnung ungewöhnliche Platzverhältnisse von denen nach R16 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf.

Fehlt es an einer solchen Platzregel im Turnier empfiehlt es sich bei einer Lage auf dem Graben gegebenenfalls die Balllage zu dokumentieren und einen Regelball nach R20.1c (3) zu spielen, um nach der Runde die Spielleitung entscheiden zu lassen ob der Graben ein ungewöhnliches Platzverhältnis war oder nicht.
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Gestern hatten wir die ungewöhnlichen Platzverhältnissen im - beziehungsweise neben dem - Bunker in Form eines Tierlochs. Heute sprechen wir über mit Kies verfüllte Drainagegräben, die in den Platzregeln diverser Clubs, Verbände und Profitouren auftauchen.

Dies sind nach Platzregel auch ohne Kennzeichnung ungewöhnliche Platzverhältnisse von denen nach R16 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf.

Fehlt es an einer solchen Platzregel im Turnier empfiehlt es sich bei einer Lage auf dem Graben gegebenenfalls die Balllage zu dokumentieren und einen Regelball nach R20.1c (3) zu spielen, um nach der Runde die Spielleitung entscheiden zu lassen ob der Graben ein ungewöhnliches Platzverhältnis war oder nicht.

3 Wochen her

Golf Rules

Blöd, wenn man an den Bunker kommt und der Ball ist weg, gut, wenn man ihn dann nach genauerem hinsehen im Gang des Tierlochs findet, denn, ein Tierloch gehört laut Definition zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen und bei diesen hilft uns Regel R16 weiter. Nach R16.1a ist Erleichterung davon möglich, wenn der Ball auf oder in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt, wie hier im Loch. Doch die viel interessantere Frage ist, wo der Erleichterungsbereich ist, sprich, ist der Ball im Bunker oder nicht?

Nach R2.2c muss festgestellt werden, in welchem Bereich des Platzes ein Ball liegt, wenn er mehr als einen der fünf Bereiche berührt, da der Ball nach den Regeln immer als nur in einem Bereich des Platzes liegend behandelt wird. Ein Ball liegt im Bunker, wenn ein Teil davon den Bunker berührt. Zum Bunker gehört danach nicht die Bunkerkante, in der hier im Bild das Loch ist; der Bunker endet hier. Also ist das Tierloch im Gelände, der Ball nach R2.2c auch, da er den Bunker nicht berührt.

Für uns heißt das: Glück gehabt! Der Erleichterungsbereich ist oberhalb des Lochs, außerhalb des Bunkers zu suchen.
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Blöd, wenn man an den Bunker kommt und der Ball ist weg, gut, wenn man ihn dann nach genauerem hinsehen im Gang des Tierlochs findet, denn, ein Tierloch gehört laut Definition zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen und bei diesen hilft uns Regel R16 weiter. Nach R16.1a ist Erleichterung davon möglich, wenn der Ball auf oder in ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt, wie hier im Loch. Doch die viel interessantere Frage ist, wo der Erleichterungsbereich ist, sprich, ist der Ball im Bunker oder nicht?

Nach R2.2c muss festgestellt werden, in welchem Bereich des Platzes ein Ball liegt, wenn er mehr als einen der fünf Bereiche berührt, da der Ball nach den Regeln immer als nur in einem Bereich des Platzes liegend behandelt wird. Ein Ball liegt im Bunker, wenn ein Teil davon den Bunker berührt. Zum Bunker gehört danach nicht die Bunkerkante, in der hier im Bild das Loch ist; der Bunker endet hier. Also ist das Tierloch im Gelände, der Ball nach R2.2c auch, da er den Bunker nicht berührt.

Für uns heißt das: Glück gehabt! Der Erleichterungsbereich ist oberhalb des Lochs, außerhalb des Bunkers zu suchen.

 

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Dann wohl auch hier Erleichterung außerhalb ( 1 Schlägerlänge nach rechts ) möglich

Christian Köhler Philippe Kaiser 👍

Das war auch nach den alten Regeln so. Da gab es meiner Erinnerung nach eine Erläuterung oder Decision, wo ein Ball vom Aus in ein Abwasserrohr gerollt oder gesprungen und dann unterhalb des Geländes zur Ruhe gekommen ist. Der Bezugspunkt für die Erleichterung befindet sich dann immer genau vertikal über der ursprünglichen Lage.

Oliver Fiederer da muss ich gleich an Dich denken😂😂

Stephan Hamacher, Marcus Sauerteig, Ganz klar im Bunker auf dem Bild, oder?

Für mich ebenfalls unter der Grassnarbe, ergo BUNKER. Mit der Definition Bunkerkante ist nach meinem Verständnis nicht gleichbedeutent mit dem gesamten vertikalen Bereich gemeint.

Was wenn oberhalb der Bunkerkante näher zum Loch ist?

Was ist denn mit dem Teil der Bunkerkante im Sand? Wo ist die Grenze? Ist es das Gras?

Das Loch ist doch noch eindeutig im Bunkersand?

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3 Wochen her

Golf Rules

Regel 14.3b - ist doch ganz einfach... 😉

Skratch
Taking a drop in 2019 is…

Interesting.
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Skratch

 

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Nur mal so am Rande - an der Relativität des Maßes "Kniehöhe" zur vorherigen "Schulterhöhe" hat sich nichts geändert...

Wieso es hier keine "mindestens-Regelung" gibt, ist mir vollkommen schleierhaft. Beispiel: Kniehöhe muss mindestens eingehalten werden, und wer aus Schulterhöhe dropt, hat eben selbst verantwortete Nachteile, weil der Ball weiter weg springen kann.

Anscheinend sieht der Referee bei Phil Mickelson die Kniehöhe nicht ganz so streng. Also bei mir beträgt der Unterschied zwischen Kniehöhe (oberer Rand der Kniescheibe) und Fingerspitzen im aufrechten Stand ca. eine Handbreite, also 10 cm. Da reicht leichtes Beugen des Oberkörpers für die richtige Höhe. Optisch ist es noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Sinn einer Spielbeschleunigung (Minimierung der Wiederholungen) in vielen Fällen wird vermutlich erfüllt werden.

Das sieht sooooo lächerlich aus🤭

Das ist eindeutig die lächerlichste Regeländerung von allen

Leon & Nico

Eine exakte Höhe ist eine Idiotie und nicht messbar. Höhe von Knie bis zum Schritt wäre eine nachvollziehbare sinnvolle änderung. Wenn es die Profis schon nicht auf die Reihe bringen, wie dann die Amateure?? Und an alte Menschen die Kreuz und Knieschmerzen haben hat niemand vorher gedacht?

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3 Wochen her

Golf Rules

Wenn gar nichts mehr geht, dann greift Regel 19. Denn diese Regel beschreibt das Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball.

Der Spieler darf nach R19.1 den Ball überall unspielbar halten, außer in einer Penalty Area. In diesem Fall hat der Spieler die Wahl von drei Möglichkeiten unter Hinzurechnung von einem Strafschlag:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a)
- Erleichterung auf der Linie zurück (R19.2b)
- Seitliche Erleichterung (R19.2c)

Dabei ist allerdings zu beachten, dass die letzten beiden Optionen nur dann zulässig sind, wenn der Spieler die Stelle des ursprünglichen Balls kennt. (tk)
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Wenn gar nichts mehr geht, dann greift Regel 19. Denn diese Regel beschreibt das Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball.

Der Spieler darf nach R19.1 den Ball überall unspielbar halten, außer in einer Penalty Area. In diesem Fall hat der Spieler die Wahl von drei Möglichkeiten unter Hinzurechnung von einem Strafschlag:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a)
- Erleichterung auf der Linie zurück (R19.2b)
- Seitliche Erleichterung (R19.2c)

Dabei ist allerdings zu beachten, dass die letzten beiden Optionen nur dann zulässig sind, wenn der Spieler die Stelle des ursprünglichen Balls kennt. (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Die "Spielverbotszone" - ein neuer Begriff, der sich unter vielen Golfern aber noch nicht ganz herumgesprochen hat.

Komisch, denn dieser Begriff hat es neben der Definition zusätzlich sogar mit einer Regelnummer in das Regelbuch geschafft, denn unter R2.4 ist definiert, dass eine Spielverbotszone ist ein definierter Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse (siehe Regel 16.1f) oder einer Penalty Area (siehe Regel 17.1e), aus dem das Spiel nicht erlaubt ist. Ein Spieler muss Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn sein Ball in einer Spielverbotszone ist oder eine Spielverbotszone seinen Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beim Spielen eines Balls außerhalb dieser Zone beeinträchtigt (siehe Regeln 16.1f und 17.1e). Nicht mehr und nicht weniger...

Vielleicht kommen die Irritationen durch die bisher bekannten "Biotope" und den lokalen Regelungen auf den jeweiligen Golfanlagen. Insbesondere das "Betretungsverbot" wurde in manchen Clubs mit besonderen Regelungen über das Hausrecht eingeschränkt.

Zunächst einmal sollte die Spielleitung die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) anders als die üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnisse oder Penalty Areas kennzeichnen (in diesem Beispiel eine Penalty Area mit grünen Köpfen (wie in den Committee Procedures in Kapitel "2G Spielverbotszonen" empfohlen).

Befindet sich die Spielverbotszone in "ungewöhnlichen Platzverhältnissen" greift R16.1f "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden"; befindet sich diese in einer Penalty Area dann wird das Vorgehen in R17.1e "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden" beschrieben. Darüber hinaus kann aber auch durch eine Platzregel (siehe Musterplatzregel E-8) dem Spieler der Bereich bekannt gemacht und das regelkonforme Erleichterungsverfahren bekannt gemacht werden.

Das Thema "Betretungsverbot" kann über die Definition der "Verhaltensvorschriften" geregelt werden - entsprechende Strafen können hier vorgesehen werden. Dieses obliegt der Verantwortlichkeit des Betreibers und sollte unbedingt mit dem Spielausschuss abgestimmt werden. (tk)
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Die Spielverbotszone - ein neuer Begriff, der sich unter vielen Golfern aber noch nicht ganz herumgesprochen hat. 

Komisch, denn dieser Begriff hat es neben der Definition zusätzlich sogar mit einer Regelnummer in das Regelbuch geschafft, denn unter R2.4 ist definiert, dass eine Spielverbotszone ist ein definierter Teil ungewöhnlicher Platzverhältnisse (siehe Regel 16.1f) oder einer Penalty Area (siehe Regel 17.1e), aus dem das Spiel nicht erlaubt ist. Ein Spieler muss Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn sein Ball in einer Spielverbotszone ist oder eine Spielverbotszone seinen Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs beim Spielen eines Balls außerhalb dieser Zone beeinträchtigt (siehe Regeln 16.1f und 17.1e). Nicht mehr und nicht weniger...

Vielleicht kommen die Irritationen durch die bisher bekannten Biotope und den lokalen Regelungen auf den jeweiligen Golfanlagen. Insbesondere das Betretungsverbot wurde in manchen Clubs mit besonderen Regelungen über das Hausrecht eingeschränkt. 

Zunächst einmal sollte die Spielleitung die Grenze einer Spielverbotszone mit einer Linie oder Pfählen kennzeichnen und die Linie oder die Pfähle (oder die Köpfe dieser Pfähle) anders als die üblichen ungewöhnlichen Platzverhältnisse oder Penalty Areas kennzeichnen (in diesem Beispiel eine Penalty Area mit grünen Köpfen (wie in den Committee Procedures in Kapitel 2G Spielverbotszonen empfohlen).

Befindet sich die Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen greift R16.1f Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden; befindet sich diese in einer Penalty Area dann wird das Vorgehen in R17.1e Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone innerhalb einer Penalty Area muss Erleichterung in Anspruch genommen werden beschrieben. Darüber hinaus kann aber auch durch eine Platzregel (siehe Musterplatzregel E-8) dem Spieler der Bereich bekannt gemacht und das regelkonforme Erleichterungsverfahren bekannt gemacht werden.

Das Thema Betretungsverbot kann über die Definition der Verhaltensvorschriften geregelt werden - entsprechende Strafen können hier vorgesehen werden. Dieses obliegt der Verantwortlichkeit des Betreibers und sollte unbedingt mit dem Spielausschuss abgestimmt werden. (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Und noch eine Frage - dieses Mal ging es bei Jens um Folgendes:

"Folgende Konstellation:
Spieler schlägt seinen Ball zu einem "kleineren" Baum (keine Neuanpflanzung), der mit 3 Pfählen umgeben ist an diesen 3 Pfählen durch einen Strick zur Stabilisierung des Baumes angebunden (Ich hoffe ich konnte das Bild so in etwa korrekt beschreiben). Die Pfähle lassen sich nicht entfernen (sind ja angebunden am Baum)

Der Ball liegt so, dass einer der Pfähle einen Schwung unmöglich macht. Wäre der Pfahl nicht vorhanden, könnte man problemlos schwingen und den Schlag vollziehen.

Frage: Freedrop, weil der Pfahl Hemmnis ist? oder Droppen mit Strafschlag, weil das eigentliche Problem der Baum ist (der es ja eigentlich nicht ist, weil die Behinderung vom Pfahl ausgeht)."

Der Posten ist lt. Definition ein "Hemmnis": Jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen.

Wenn der Pfosten am Baum den Schlag behindert, dann greift R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse)". Und da es sich um ein unbewegliches Hemmnis handelt, kann nach R16.1b Erleichterung genommen werden. (tk)
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Und noch eine Frage - dieses Mal ging es bei Jens um Folgendes:

Folgende Konstellation:
Spieler schlägt seinen Ball zu einem kleineren Baum (keine Neuanpflanzung), der mit 3 Pfählen umgeben ist an diesen 3 Pfählen durch einen Strick zur Stabilisierung des Baumes angebunden (Ich hoffe ich konnte das Bild so in etwa korrekt beschreiben). Die Pfähle lassen sich nicht entfernen (sind ja angebunden am Baum)

Der Ball liegt so, dass einer der Pfähle einen Schwung unmöglich macht. Wäre der Pfahl nicht vorhanden, könnte man problemlos schwingen und den Schlag vollziehen.

Frage: Freedrop, weil der Pfahl Hemmnis ist? oder Droppen mit Strafschlag, weil das eigentliche Problem der Baum ist (der es ja eigentlich nicht ist, weil die Behinderung vom Pfahl ausgeht).

Der Posten ist lt. Definition ein Hemmnis: Jeder künstliche Gegenstand ausgenommen Bestandteile des Platzes und Ausmarkierungen. 

Wenn der Pfosten am Baum den Schlag behindert, dann greift R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse). Und da es sich um ein unbewegliches Hemmnis handelt, kann nach R16.1b Erleichterung genommen werden. (tk)

 

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Hier der Text dazu

Ich dachte immer bei angepflockten Bäumen, kann ich immer Erleichterung nehmen, wenn ich in Stand oder Schwung behindert werde? Ist dies nicht so?

Da bin ich aber gespannt auf die Antworten.

4 Wochen her

Golf Rules

Eine Frage wurde uns von Oliver zu diesem Bild gestellt:

"Moin zusammen, ich hatte gestern ein spannende Regelsituation auf dem Platz: mein verzogener Drive landete im Rough. Der Ball war press unter einer Wurzel eingeklemmt, das ursprüngliche Einschlagloch als der Ball aufkam gut hinter dem Ball zu erkennen (s.Bild). Meine Interpretation: so fest wie der Ball eingeklemmt war, muß er auch teilweise eingebohrt sein, also straflose Erleichterung nach 16.3. Würdet Ihr auch so entscheiden?"

Das sehen wir leider etwas anders - ich (Thomas) würde in dieser Lage keine Erleichterung gewähren. Auch wenn das auf dem Bild nur schwierig zu erkennen ist, gibt es da zwei Aspekte zu beachten:

1) Es ist schwierig zu erkennen, ob der Ball in seinem eigenen Einschlagloch eingebettet ist. Es sieht eher so aus, dass der Ball aus seinem Einschlagloch herausgesprungen ist und sich unter der Wurzel "verklemmt" hat. Zudem ist auf dem Bild auch nicht genau zu erkennen, dass der Ball auch nur teilweise unterhalb der Oberfläche liegt, welches die Grundvoraussetzung für Erleichterung nach R16.3 wäre.

2) Die Balllage unter der Wurzel führt dazu, dass der Ball durch das Einklemmen nicht gespielt werden kann, der fragwürdige Aspekt des "eingebettet sein" ist deswegen sogar eher zweitrangig. Der Schlag wäre durch die Lage "unvernünftig" - und die Erleichterung nach R16.3 deswegen nicht zwangsläufig gerechtfertigt.

Ausnahme – Wann Erleichterung für eingebetteten Ball im
Gelände nicht gewährt wird: Erleichterung nach Regel 16.3b ist nicht erlaubt, [...] wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.

Letztendlich aber immer eine aus der Ferne schwer zu beurteilende Situation, wenn man die Lage nicht selber sieht. (tk)
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Eine Frage wurde uns von Oliver zu diesem Bild gestellt:

Moin zusammen, ich hatte gestern ein spannende Regelsituation auf dem Platz: mein verzogener Drive landete im Rough. Der Ball war press unter einer Wurzel eingeklemmt, das ursprüngliche Einschlagloch als der Ball aufkam gut hinter dem Ball zu erkennen (s.Bild). Meine Interpretation: so fest wie der Ball eingeklemmt war, muß er auch teilweise eingebohrt sein, also straflose Erleichterung nach 16.3. Würdet Ihr auch so entscheiden?

Das sehen wir leider etwas anders - ich (Thomas) würde in dieser Lage keine Erleichterung gewähren. Auch wenn das auf dem Bild nur schwierig zu erkennen ist, gibt es da zwei Aspekte zu beachten:

1) Es ist schwierig zu erkennen, ob der Ball in seinem eigenen Einschlagloch eingebettet ist. Es sieht eher so aus, dass der Ball aus seinem Einschlagloch herausgesprungen ist und sich unter der Wurzel verklemmt hat. Zudem ist auf dem Bild auch nicht genau zu erkennen, dass der Ball auch nur teilweise unterhalb der Oberfläche liegt, welches die Grundvoraussetzung für Erleichterung nach R16.3 wäre.

2) Die Balllage unter der Wurzel führt dazu, dass der Ball durch das Einklemmen nicht gespielt werden kann, der fragwürdige Aspekt des eingebettet sein ist deswegen sogar eher zweitrangig. Der Schlag wäre durch die Lage unvernünftig - und die Erleichterung nach R16.3 deswegen nicht zwangsläufig gerechtfertigt.

Ausnahme – Wann Erleichterung für eingebetteten Ball im
Gelände nicht gewährt wird: Erleichterung nach Regel 16.3b ist nicht erlaubt, [...] wenn der Schlag eindeutig wegen einer Behinderung durch etwas anderes als die Lage im eigenen Einschlagloch (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) unvernünftig ist.

Letztendlich aber immer eine aus der Ferne schwer zu beurteilende Situation, wenn man die Lage nicht selber sieht. (tk)

 

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Nach meiner Einschätzung muss der Ball gespielt werden wie er liegt.Es muss die Grundregel" Ball spielen wie er liegt", wieder im Kopf der Spieler ankommen.Es kann nicht sein dass es wegen jeder Kleinigkeit eine Erleichterung gibt.Schönes Spiel.

Keine Erleichterung, unspielbar erklären wenn man ihn nicht spielen will wie er liegt....

Stimme Paul zu! Unspielbar, Strafschlag, droppen und weiter geht es!

Meine Option, Ball für unspielbar erklären, 2 Schlägerlängen droppen,Strafschlag in Kauf nehmen

4 Wochen her

Golf Rules

Frank hatte eine Frage an uns:

"Gerade hatten wir die Diskussion, ob von einer Ameisenstrasse gespielt werden muss, obwohl man dabei zwangsläufig die Tiere töten würde. (Nach den Definitionen sind Insekten eindeutig Tiere).
Nach Regel 11.1b (Ausnahme 1) darf der Ball nicht gespielt werden, sondern muss sogar im Erleichterungsbereich gedroppt werden, sofern er auf einem Tier zur Ruhe kommt. Womöglich haben sich die Verfasser dieser Regel eher einen Alligator oder eine Schildkröte gedacht, die Definitionen unterscheiden dabei aber nicht.
Habe ich da jetzt etwas übersehen oder darf ich nach 11.1b (endlich!) die Ameisen am Leben lassen“

Interessante Frage und, die Ameisen dürfen am Leben bleiben, allerdings nur bedingt nach R11.1b. Nämlich dann, wenn der Ball auf einer lebenden Ameise zur Ruhe kommt, was ich fast technisch ausschließen möchte.

Zum Einen sind Ameisen nach der Definition „lose hinderliche Naturstoffe“ eben solche, die entfernt werden dürfen. Sind es so viele, dass das nicht geht findet sich die Lösung für das Gewissen des Spielers, kein Tier töten zu wollen, in R19.1: Der Ball kann überall - außer in einer Penalty Area - für unspielbar gehalten werden und dementsprechende Erleichterung genommen werden. Daneben besteht die Möglichkeit, einen Regelball zu spielen - einmal als Lösung "unspielbar", einmal als "nicht gekennzeichnete ungewöhnliche Platzverhältnisse" und den Sachverhalt der Spielleitung vorzutragen.

Für die Spielleitung bedeutet das bei der Platzvorbereitung auch auf solche Umstände - Ameisenstraßen und -Haufen ein Augenmerk zu haben, zumindest die kleinen roten Ameisen stehen hierzulande ja nicht umsonst unter Naturschutz und alle Ameisen sind als Tiere durch §39 des Bundesnaturschutzgesetzes mindestgeschützt.
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Frank hatte eine Frage an uns:

Gerade hatten wir die Diskussion, ob von einer Ameisenstrasse gespielt werden muss, obwohl man dabei zwangsläufig die Tiere töten würde. (Nach den Definitionen sind Insekten eindeutig Tiere).
Nach Regel 11.1b (Ausnahme 1) darf der Ball nicht gespielt werden, sondern muss sogar im Erleichterungsbereich gedroppt werden, sofern er auf einem Tier zur Ruhe kommt. Womöglich haben sich die Verfasser dieser Regel eher einen Alligator oder eine Schildkröte gedacht, die Definitionen unterscheiden dabei aber nicht.
Habe ich da jetzt etwas übersehen oder darf ich nach 11.1b (endlich!) die Ameisen am Leben lassen“

Interessante Frage und, die Ameisen dürfen am Leben bleiben, allerdings nur bedingt nach R11.1b. Nämlich dann, wenn der Ball auf einer lebenden Ameise zur Ruhe kommt, was ich fast technisch ausschließen möchte. 

Zum Einen sind Ameisen nach der Definition „lose hinderliche Naturstoffe“ eben solche, die entfernt werden dürfen. Sind es so viele, dass das nicht geht findet sich die Lösung für das Gewissen des Spielers, kein Tier töten zu wollen, in R19.1: Der Ball kann überall - außer in einer Penalty Area - für unspielbar gehalten werden und dementsprechende Erleichterung genommen werden. Daneben besteht die Möglichkeit, einen Regelball zu spielen - einmal als Lösung unspielbar, einmal als nicht gekennzeichnete ungewöhnliche Platzverhältnisse und den Sachverhalt der Spielleitung vorzutragen. 

Für die Spielleitung bedeutet das bei der Platzvorbereitung auch auf solche Umstände - Ameisenstraßen und -Haufen ein Augenmerk zu haben, zumindest die kleinen roten Ameisen stehen hierzulande ja nicht umsonst unter Naturschutz und alle Ameisen sind als Tiere durch §39 des Bundesnaturschutzgesetzes mindestgeschützt.

 

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So Neil Stacey if I get any ants 🐜 on me balls I get relief 🏌🏻‍♂️🏌🏻‍♂️🏌🏻‍♂️

Spielen wie er liegt. Bei bekannt aggressiven Ameisen, würde ich lieber unspielbar mit Strafschlag nehmen, als dass mir die ins Hosenbein kriechen und es mich den Rest der Runde juckt.

Tatsächlich gab es so einen Fall mal bei der BMW International Open im Lärchenhof auf Bahn 13 links im Rough. Es müsste 2013 gewesen sein. Max Kieffer hatte seinen Abschlag ins Rough verzogen und wollte einen Freedrop wegen Ameisen unter seinem Ball bzw. drumherum haben. Ok, vermutlich wollte er den Drop eher wegen der bescheidenen Lage im hohen Rough. Straflose Erleichterung hat er aber vom Referee nicht bekommen und hat den Ball dann gespielt wie er lag.

Im Vorfeld kann die Spielleitung den Bereich zur Spielverbotszone in Verbindung mit ungewöhnlichen Platzverhältnissen erklären. Die Definition der Spielverbotszone schließt ausdrücklich den Schutz der Tierwelt mit ein.

Zudem kommt es ja auch oft zu Diskussionen wenn ein Ball auf einem Ameisenhügel liegt oder man darauf sehen müsste.Da die Ameise kein direkt grabendes Tier ist sondern ja nur baut,darf man auch dort keine straflose Erleichterung nehmen. Obwohl es für den Schutz Sinnvoller währe. Ameisenstraße? Irgendwann sieht jeder Spieler im Rough eine.:-)

Im Klartext : es gibt KEINE straffreie Erleichterung, sondern nur eine “gebührenpflichtige” , da ich den Ball auf der 🐜 ausschliessen möchte.Richtig?

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4 Wochen her

Golf Rules

Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde ist von einer möglichst objektiven Betrachtung abhängig. Die Definition "Bekannt oder so gut wie sicher" ist deshalb in dem neuen Regelwerk noch einmal überarbeitet und konkretisiert worden.

"Bekannt oder so gut wie sicher" bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:
- Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
- Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann." (tk)
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Der Maßstab für die Entscheidung, was mit dem Ball eines Spielers passierte - zum Beispiel ob der Ball in einer Penalty Area zur Ruhe kam, sich bewegte oder wodurch die Bewegung verursacht wurde ist von einer möglichst objektiven Betrachtung abhängig. Die Definition Bekannt oder so gut wie sicher ist deshalb in dem neuen Regelwerk noch einmal überarbeitet und konkretisiert worden. 

Bekannt oder so gut wie sicher bedeutet, dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:
- Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.
- Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat.

„Alle angemessen verfügbaren Informationen“ schließt alle Informationen ein, die der Spieler kennt und alle anderen Informationen, die er mit angemessenem Aufwand und ohne unangemessene Verzögerung bekommen kann. (tk)

 

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So ,und nun bitte mal in deutsch,das es alle verstehen...🤭

4 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zur gestrigen Interpretation ist es für den Spieler wichtig zu wissen, wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist.

Bewirken nämlich Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:

- war der Ball bereits aufgenommen und wurde zurückgelegt: der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 "Ball an eine Stelle zurücklegen", obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3 "Ball durch Naturkräfte bewegt").

- war der Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt: der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk)
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Ergänzend zur gestrigen Interpretation ist es für den Spieler wichtig zu wissen,  wann ein durch Naturkräfte bewegter Ball zurückzulegen ist. 

Bewirken nämlich Naturkräfte, dass sich der Ball eines Spielers auf dem Grün bewegt, ist die Stelle, von der aus der Spieler weiterspielen muss, davon abhängig, ob der Ball bereits aufgenommen und an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt worden war:

- war der Ball bereits aufgenommen und wurde zurückgelegt: der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 Ball an eine Stelle zurücklegen, obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3 Ball durch Naturkräfte bewegt).

- war der Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt: der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk)

 

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.. das heißt also, wenn ich am Par 3 auf's Grün schlage, der Ball ggf an einer leichten Schräge zum Liegen kommt, ich auf das Grün gehe und durch starken Wind wird mein Ball bewegt und rollt ins Loch...dann hab ich ein HIO geschlagen? 🤔🤔

- war der Ball bereits aufgenommen und wurde zurückgelegt: der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2 "Ball an eine Stelle zurücklegen", obwohl er durch Naturkräfte und nicht durch den Spieler, Gegner oder Einfluss von außen bewegt wurde (siehe Ausnahme zu Regel 9.3 "Ball durch Naturkräfte bewegt"). - war der Ball noch nicht aufgenommen und zurückgelegt: der Ball muss von seiner neuen Stelle gespielt werden (siehe Regel 9.3). (tk) ---- Äh, verstehe ich nicht ganz! Wenn er sich bewegt hat, muss ich ihn zurücklegen. Wenn ich ihn noch nicht zurück gelegt habe, kann ich von der neuen Stelle weiter spielen? Watt denn nu?

4 Wochen her

Golf Rules

Kommen wir mal zurück zur einer alten Golf Rules-Tradition - der Interpretation des Tages...

Heute geht es in I13.1d(1)/1 "Keine Strafe, wenn auf dem Grün Ball oder Ballmarker versehentlich bewegt wird" um eine Platzregel, die es aus den alten Regeln als Platzregel in das reguläre neue Regelwerk geschafft hat.

In der Interpretation werden Beispiele aufgeführt, die nach Regel 13.1d(1) als versehentliche Handlungen angesehen werden:
- Der Spieler unternimmt vor einem Schlag normale Handlungen nahe seines Balls, wie zum Beispiel Übungsschwünge nahe am Ball oder den Ball ansprechen und dabei den Putter nahe am Ball auf dem Boden aufsetzen.
- Der Spieler lässt eine Münze oder einen Schläger fallen, die den Ball treffen und bewegen.
- Der Partner oder Gegner eines Spielers oder einer ihrer Caddies bewegt unabsichtlich den Ball oder Ballmarker, zum Beispiel, weil er mit dem Fuß gegen den Ball stößt, etwas auf den Ball fallen lässt oder den Ballmarker niederdrückt.
- Der Spieler tritt unbeabsichtigt auf den Ballmarker und der bleibt an seiner Schuhsohle haften.

In diesen Beispielen versehentlicher Bewegung müssen Ball oder Ballmarker zurückgelegt werden und es fällt für niemanden Strafe an. Ist die exakte Stelle, von der Ball oder Ballmarker bewegt wurden, nicht bekannt, muss sie geschätzt werden (Regel 14.2c). (tk)
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Kommen wir mal zurück zur einer alten Golf Rules-Tradition - der Interpretation des Tages...

Heute geht es in I13.1d(1)/1 Keine Strafe, wenn auf dem Grün Ball oder Ballmarker versehentlich bewegt wird um eine Platzregel, die es aus den alten Regeln als Platzregel in das reguläre neue Regelwerk geschafft hat.

In der Interpretation werden Beispiele aufgeführt, die nach Regel 13.1d(1) als versehentliche Handlungen angesehen werden:
- Der Spieler unternimmt vor einem Schlag normale Handlungen nahe seines Balls, wie zum Beispiel Übungsschwünge nahe am Ball oder den Ball ansprechen und dabei den Putter nahe am Ball auf dem Boden aufsetzen.
- Der Spieler lässt eine Münze oder einen Schläger fallen, die den Ball treffen und bewegen.
- Der Partner oder Gegner eines Spielers oder einer ihrer Caddies bewegt unabsichtlich den Ball oder Ballmarker, zum Beispiel, weil er mit dem Fuß gegen den Ball stößt, etwas auf den Ball fallen lässt oder den Ballmarker niederdrückt.
- Der Spieler tritt unbeabsichtigt auf den Ballmarker und der bleibt an seiner Schuhsohle haften.

In diesen Beispielen versehentlicher Bewegung müssen Ball oder Ballmarker zurückgelegt werden und es fällt für niemanden Strafe an. Ist die exakte Stelle, von der Ball oder Ballmarker bewegt wurden, nicht bekannt, muss sie geschätzt werden (Regel 14.2c). (tk)

 

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Daraus entnehme ich also das folgende Situation auch straflos ist... Mir ist es mal passiert, dass ich etwas unachtsam oder auch nachlässig war und beim markieren des Balls den Ball beim hinlegen des Markers zuvor ein bisschen mit den Marker angestupst habe, so dass sich dieser ein paar Milimeter nach vorne bewegt hat. Wie verhält es sich wenn das einem Spieler ständig „passiert“?

Was öfter vorkommt und ich schon sah: Jemand drückt mit dem putterkopf auf die ballmarke damit sie flacher am grün liegt und diese bleibt dann am putterkopf "kleben". Nicht taxatif angeführt. Normale Handlung und damit straflos?

4 Wochen her

Golf Rules

Finalrunde der Genesis Open - Bahn 7 - J.Holmes "dengelt" seinen Ball direkt aus dem Bunker in die Graskante. Nach kurzerer Zeit kann der Ball "ertastet" werden und Holmes nutzt nach Regel 16.3 Erleichterung für den eingebetteten Ball. Der Bezugspunkt beim Erleichterungsverfahren ist unmittelbar hinter dem Ball, die Größe eine Schlägerlänge (Driver) und der Erleichterungsbereich muss sich nicht näher zum Loch und zudem im Gelände (nicht im Bunker) befinden. Deswegen weicht Holmes nach links aus, droppt den Ball und setzt das Spiel fort... (tk) ... MehrWeniger

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Was wäre wenn der erste Drop in den Bunker läuft. Aus meiner Sicht dann ein zweiter Drop. Wenn der wieder in den Bunker läuft dann wird der Ball hingelegt wo der zweite Drop aufgekommen ist. Kann nur nicht die Regelnummer nennen.

Tobias Gall die Ausnahme mit dem Ball eingebettet in Sand auf dem Fairway?

Habe mir während der Vorganges gedacht, Thema für Golf Rules.Man sieht dass es mit den Neuen, auch dort eine gute Erleichterung gibt. Früher hätte es eine Sonderplatzregel benötigt. Was gestern eklatant war ?Die Spielgeschwindigkeit, so kann es nicht gehen, ein Spieler rechts im Ruogh und einer links und keiner der beiden bereitet sich vor, auf seinen nächsten Schlag. Also, Spielgeschwindigkeit erhöhen und sonst Strafe.Gestern hat man auch gesehen wie viele die Fahne im Loch belassen beim Putten.Sehr gut.

Was will das Regelbuch einem den mit der ersten Ausnahme sagen?

CKone CKone 😉

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1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zum Beitrag von Freitag noch ein weiterer Blick in Kapitel "2C Penalty Areas" der Committee Procedures, denn auch das Kennzeichnen der Grenze einer Penalty Area ist wichtig, damit die Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen können.

Die Spielleitung sollte beim Bestimmen der Grenze einer Penalty Area folgendes berücksichtigen:

- Linien und Pfähle, die die Grenze einer Penalty Area kennzeichnen, sollten sich so nah wie möglich entlang der natürlichen Grenze der Penalty Area befinden, zum Beispiel dort, wo der Boden abfällt, um die Vertiefung zu formen, die Wasser enthält. Dies hat zwei Vorteile: zum Einem ist der Spieler nicht dazu gezwungen, deutlich über oder unter dem Ball oder mit den Füßen im Wasser zu stehen, wenn dieser Erleichterung in Anspruch nimmt (sowohl rechtshändige wie auch linkshändige Spieler sollten hierbei berücksichtigt werden). Zum Anderen ist die Penalty Area schon aus größerer Entfernung für den Spieler ersichtlich, so dass dieser das Hindernis in seine Spielstrategie einbeziehen kann.

- Grenzt eine Penalty Area an Teile des Geländes, in denen ein Ball verloren gehen könnte, darf die Spielleitung auch die Grenze der Penalty Area über ihre natürliche Grenze hinaus ausdehnen.

- Die Spielleitung sollte berücksichtigen, dass ein Spieler nicht zu strafloser Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen berechtigt ist, wenn sein Ball in einer Penalty Area liegt. Liegt zum Beispiel ein unbewegliches Hemmnis dicht an dem Bereich der Penalty Area, ist es sinnvoll das Hemmnis nicht in die Penalty Area mit einbezieht, um dem Spieler straflose Erleichterung davon zu gewähren. (tk)
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Ergänzend zum Beitrag von Freitag noch ein weiterer Blick in Kapitel 2C Penalty Areas der Committee Procedures, denn auch das Kennzeichnen der Grenze einer Penalty Area ist wichtig, damit die Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen können. 

Die Spielleitung sollte beim Bestimmen der Grenze einer Penalty Area folgendes berücksichtigen:

- Linien und Pfähle, die die Grenze einer Penalty Area kennzeichnen, sollten sich so nah wie möglich entlang der natürlichen Grenze der Penalty Area befinden, zum Beispiel dort, wo der Boden abfällt, um die Vertiefung zu formen, die Wasser enthält. Dies hat zwei Vorteile: zum Einem ist der Spieler nicht dazu gezwungen, deutlich über oder unter dem Ball oder mit den Füßen im Wasser zu stehen, wenn dieser Erleichterung in Anspruch nimmt (sowohl rechtshändige wie auch linkshändige Spieler sollten hierbei berücksichtigt werden). Zum Anderen ist die Penalty Area schon aus größerer Entfernung für den Spieler ersichtlich, so dass dieser das Hindernis in seine Spielstrategie einbeziehen kann.

- Grenzt eine Penalty Area an Teile des Geländes, in denen ein Ball verloren gehen könnte, darf die Spielleitung auch die Grenze der Penalty Area über ihre natürliche Grenze hinaus ausdehnen.

- Die Spielleitung sollte berücksichtigen, dass ein Spieler nicht zu strafloser Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen berechtigt ist, wenn sein Ball in einer Penalty Area liegt. Liegt zum Beispiel ein unbewegliches Hemmnis dicht an dem Bereich der Penalty Area, ist es sinnvoll das Hemmnis nicht in die Penalty Area mit einbezieht, um dem Spieler straflose Erleichterung davon zu gewähren. (tk)

 

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Wie immer perfekt verständlich erklärt. Großes Kompliment.Möchte nur etwas hinzufügen zur Kennzeichnung. Ich komme sehr oft auf Plätze auf denen die Kennzeichnung sehr vernachlässigt wird.Stehen in allen möglichen Schlangenlinien,teilweise im Gebüsch ,zu tief am Abhang von Penalty Areas, dass man sie gar nicht sehen kann. Dies auch sehr oft bei Ausgrenzen,deshalb sollte diesbezüglich auch was getan werden.Ein Platz besteht nicht nur aus Grüns und Fairways ,das Drumherum macht einen Platz top.

1 Monat her

Golf Rules

Und bevor sich der Frühling an diesem Wochenende auf den Golfplätzen breit macht, schieben wir noch schnell ein letztes "Regelvideo" im Schnee (mit "Schniefnase") dazwischen...

Dieses Mal geht es um Regel 11 welche definiert, was zu tun ist, wenn der sich bewegende Ball des Spielers versehentlich eine Person, ein Tier, Ausrüstung oder etwas anderes auf dem Platz trifft.

Geschieht dies versehentlich, ist es straflos und der Spieler muss normalerweise die sich hieraus ergebenden Folgen hinnehmen, gleich, ob zu seinem Vorteil oder nicht, und den Ball von dort spielen, wo er zur Ruhe kommt.

Regel 11 schränkt einen Spieler aber ein, absichtlich Handlungen vorzunehmen, die beeinflussen, wo ein Ball zur Ruhe kommen könnte. In diesem Fall fällt die Grundstrafe an, wenn der Spieler einen sich bewegenden Ball absichtlich ablenkt oder aufhält oder die Ausrüstung oder einen anderen Gegenstand trifft, welche mit dem Ziel an eine bestimmte Stelle positioniert oder zurückgelassen wurde, damit die Ausrüstung, der Gegenstand oder die Person den sich bewegenden Ball ablenken oder aufhalten könnte.

Bei einem Schlag von außerhalb des Grüns darf der Ball nicht gespielt werden, wie er liegt. Stattdessen muss der Spieler Erleichterung bezogen auf die geschätzte Stelle in Anspruch nehmen, an der der Ball voraussichtlich zur Ruhe gekommen wäre, wenn dieser nicht abgelenkt oder aufgehalten worden wäre. (tk)Die eigene Ausrüstung zu treffen wurde bislang mit einem, früher gar mit zwei Strafschlägen "belohnt". - Und jetzt?
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1 Monat her

Golf Rules

Coole Sache, was der Hamburger Golf Verband e.V. auf der Hanse Golf da anbietet: Regelkunde durch Referees. Gebt uns doch mal ein Feedback über neue Erkenntnisse - wir berichten gerne... ... MehrWeniger

Coole Sache, was der Hamburger Golf Verband e.V. auf der Hanse Golf da anbietet: Regelkunde durch Referees. Gebt uns doch mal ein Feedback über neue Erkenntnisse - wir berichten gerne...

1 Monat her

Golf Rules

Kommen wir heute mal zur Committee Procedure - dem umfangreichen Teil in den "Official Guide to the Rules of Golf", in denen Empfehlungen für Spielleitungen zusammengefasst sind (u.a. auch die Musterplatzregeln).

In dem Kapitel 2C "Penalty Areas / (4) Ob eine Penalty Area rot oder gelb zu kennzeichnen ist" gibt es eine sehr hilfreiche Übersicht, welche Kriterien für die Kennzeichnung einer Penalty Area in "gelb" oder "rot" beachtet werden sollten.

Generell heißt es, dass die meisten Penalty Areas "rot" gekennzeichnet werden sollten, um den Spielern die zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (siehe Regel 17.1d(3)) zu gewähren.

Es gibt jedoch Löcher, bei denen das Überspielen der Penalty Area (z.B. Fluss, See, ...) eine wesentliche Herausforderung der Spielbahn für den Spieler darstellt. In diesem Fall sollte die Spielleitung die Penalty Area entsprechend mit "gelb" kennzeichnen, so dass der Spieler seinen Ball über die Penalty Area spielen und dieser dort auch zur Ruhe kommen muss.

Ist eine Penalty Area "gelb" gekennzeichnet, sollte die Spielleitung sicherstellen, dass ein Spieler immer nach Regel 17.1d(2) "Erleichterung auf der Linie zurück" droppen kann. Dabei ist auch die Sicht auf die Fahne entscheidend, denn ohne Sicht auf diese ist der Spieler kaum in der Lage die korrekte Bezugslinie zu bestimmen. Alternativ kann auch über die Einrichtung einer Dropzone für diese Penalty Area nachgedacht werden, so dass ein Spieler eine andere Möglichkeit als nur Schlag und Distanzverlust hat.

Zur Vereinfachung könnte die Spielleitung auch alle Penalty Areas "rot" kennzeichnen, sodass die Spieler keine Unsicherheit über die möglichen Erleichterungsverfahren haben. (tk)
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Kommen wir heute mal zur Committee Procedure - dem umfangreichen Teil in den Official Guide to the Rules of Golf, in denen Empfehlungen für Spielleitungen zusammengefasst sind (u.a. auch die Musterplatzregeln). 

In dem Kapitel 2C Penalty Areas / (4) Ob eine Penalty Area rot oder gelb zu kennzeichnen ist gibt es eine sehr hilfreiche Übersicht, welche Kriterien für die Kennzeichnung einer Penalty Area in gelb oder rot beachtet werden sollten. 

Generell heißt es, dass die meisten Penalty Areas rot gekennzeichnet werden sollten, um den Spielern die zusätzliche Möglichkeit der seitlichen Erleichterung (siehe Regel 17.1d(3)) zu gewähren. 

Es gibt jedoch Löcher, bei denen das Überspielen der Penalty Area (z.B. Fluss, See, ...) eine wesentliche Herausforderung der Spielbahn für den Spieler darstellt. In diesem Fall sollte die Spielleitung die Penalty Area entsprechend mit gelb kennzeichnen, so dass der Spieler seinen Ball über die Penalty Area spielen und dieser dort auch zur Ruhe kommen muss.

Ist eine Penalty Area gelb gekennzeichnet, sollte die Spielleitung sicherstellen, dass ein Spieler immer nach Regel 17.1d(2) Erleichterung auf der Linie zurück droppen kann. Dabei ist auch die Sicht auf die Fahne entscheidend, denn ohne Sicht auf diese ist der Spieler kaum in der Lage die korrekte Bezugslinie zu bestimmen. Alternativ kann auch über die Einrichtung einer Dropzone für diese Penalty Area nachgedacht werden, so dass ein Spieler eine andere Möglichkeit als nur Schlag und Distanzverlust hat.

Zur Vereinfachung könnte die Spielleitung auch alle Penalty Areas rot kennzeichnen, sodass die Spieler keine Unsicherheit über die möglichen Erleichterungsverfahren haben. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Eine - zugegeben recht akademische - Frage eines anderen Forums bringt uns heute zu einer leibgewordenen Tradition:

"Ein Spieler nimmt Erleichterung von einem eigebetteten Ball und droppt seinen Ball im Erleichterungsbereich. Um diesen auszumessen steckte er Tees INNERHALB des Erleichterungsbereichs in den Boden. Beim Drop trifft der Ball ein Steinchen und springt auf eines der hinteren Tees. Der Spieler freut sich, zückt den Driver und greift mit dem zweiten Schlag das Grün des Par 5 an. Zulässig?"

Um diese Frage zu beantworten muss man wissen, dass es sich bei einem Tee um Ausrüstung des Spielers handelt.

Zur Lösung bringt uns dann die

Interpretation des Tages:

Interpretation I14.3c (1)/1
"Was zu tun ist, wenn gedroppter Ball sich bewegt, nachdem er am Fuß eines Spielers oder an Ausrüstung zur Ruhe kam"

Ein Spieler droppt einen Ball vorschriftsmäßig, aber der Ball wird zufällig durch den Fuß des Spielers oder Ausrüstung(zum Beispiel ein Tee, das den Erleichterungsbereich markiert) aufgehalten und kommt im Erleichterungsbereich zur Ruhe. Dies ist straflos, der Spieler hat das Erleichterungsverfahren abgeschlossen und muss den Ball spielen, wie er liegt.
Bewegt sich der Ball anschließend, wenn der Spieler seinen Fuß oder die Ausrüstung bewegt, muss der Spieler den Ball wie in Regel 9.4 vorgeschrieben zurücklegen, aber er zieht sich keine Strafe zu, da die Bewegung des Balls das Ergebnis einer vernünftigen Handlung bei der Inanspruchnahme von Erleichterung nach einer Regel war (siehe Ausnahme 4 zu Regel 9.4 – Ball versehentlich bei der Anwendung einer Regel außerhalb des Grüns bewegt).

Also: Viel Glück beim Droppen und Feuer frei!
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Eine - zugegeben recht akademische - Frage eines anderen Forums bringt uns heute zu einer leibgewordenen Tradition:

Ein Spieler nimmt Erleichterung von einem eigebetteten Ball und droppt seinen Ball im Erleichterungsbereich. Um diesen auszumessen steckte er Tees INNERHALB des Erleichterungsbereichs in den Boden. Beim Drop trifft der Ball ein Steinchen und springt auf eines der hinteren Tees. Der Spieler freut sich, zückt den Driver und greift mit dem zweiten Schlag das Grün des Par 5 an. Zulässig?

Um diese Frage zu beantworten muss man wissen, dass es sich bei einem Tee um Ausrüstung des Spielers handelt.

Zur Lösung bringt uns dann die 

Interpretation des Tages:

Interpretation I14.3c (1)/1
Was zu tun ist, wenn gedroppter Ball sich bewegt, nachdem er am Fuß eines Spielers oder an Ausrüstung zur Ruhe kam

Ein Spieler droppt einen Ball vorschriftsmäßig, aber der Ball wird zufällig durch den Fuß des Spielers oder Ausrüstung(zum Beispiel ein Tee, das den Erleichterungsbereich markiert) aufgehalten und kommt im Erleichterungsbereich zur Ruhe. Dies ist straflos, der Spieler hat das Erleichterungsverfahren abgeschlossen und muss den Ball spielen, wie er liegt.
Bewegt sich der Ball anschließend, wenn der Spieler seinen Fuß oder die Ausrüstung bewegt, muss der Spieler den Ball wie in Regel 9.4 vorgeschrieben zurücklegen, aber er zieht sich keine Strafe zu, da die Bewegung des Balls das Ergebnis einer vernünftigen Handlung bei der Inanspruchnahme von Erleichterung nach einer Regel war (siehe Ausnahme 4 zu Regel 9.4 – Ball versehentlich bei der Anwendung einer Regel außerhalb des Grüns bewegt).

Also: Viel Glück beim Droppen und Feuer frei!

 

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Ok wenn einem nichts mehr einfällt oder die Themen ausgehen kann man über solche alltäglichen Vorkommnisse diskutieren 🏌️

Muss nicht der ganze ball "innerhalb" des erleichterungsbereichs zur ruhe kommen oder genügt es wenn nur 49% oder 51% des balles so wie hier im bild innerhalb zur ruhe kamen?

Bei uns liegen keine Sternchen rum🤔🤔🤔🤔🤔😂😂😂😂

1 Monat her

Golf Rules

Und heute noch ein Video zur Regel R4.3a Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung". Manchmal sieht man Spieler, die ein Wedge mit dem Fuß auf den Boden fixieren, um vor dem Schlag eine bessere Beurteilung zu bekommen, ob mit diesem Schläger ein Hindernis überspielt werden kann.

Regel R4.3a definiert die Weise, in der Ausrüstung gebraucht werden darf. Ein Spieler darf Ausrüstung nutzen, die ihm beim Spiel einer Runde behilflich ist, es sei
denn, er verschafft sich einen möglichen Vorteil, indem er
- Ausrüstung (außer einen Schläger oder einen Ball) benutzt, die künstlich die Notwendigkeit einer Fertigkeit oder eines Urteilsvermögens überflüssig macht oder reduziert, der wesentlicher Bestandteil der Herausforderung des Spiels ist oder
- Ausrüstung (einschließlich eines Schlägers oder eines Balls) bei der Ausführung eines Schlags in regelwidriger Weise benutzt. „Regelwidrig“ ist eine grundlegend zweckentfremdete Nutzung, die nicht üblicherweise als Teil des Spiels angesehen wird.

Insofern - das Verfahren ist kein Verstoß gegen R4.3a (die Sinnhaftigkeit einmal außer Acht gelassen).

Auch die Interpretation I4.3a(1)/1 "Einschränkung der Verwendung von Ausrüstung, Gefälle zu messen" bestätigt diese Einschätzung, denn einleitend heißt es dort: "...ein Spieler seinen Schläger beim Beurteilen oder Schätzen von Gefälle oder Konturen als Lot verwenden darf..." (tk)Das Wedge als Ausrichtungshilfe - erlaubt?
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Ist das nicht das verbotene "richtung anzeigen" ?

100%-ig den Loft wird der Schaft so nicht zeigen, aber das Verfahren kann zumindest eine Idee vom Winkel liefern. Mit Blades geht es auch ein bisschen besser als mit Cavitybacks. Ich trete auch nicht drauf, sondern halte den Kopf möglichst plan auf den Boden und schaue aus der Hocke nach oben. Dann sieht man besser.

1 Monat her

Golf Rules

#darferdas? In den letzten Tagen wurden wir mehrfach gefragt, ob man so droppen darf, wie der Spieler auf dem Foto, schließlich sei das im Regelbuch auf der Grafik ja genau anders dargestellt.

Nicht ganz. Im Regelbuch droppt der Spieler den Ball aus Höhe seine gebeugten Knies, während er hockt, auf dem Bild aus Höhe seines Knies im Aufrechten Stand.

Und genau darum geht es: Der Ball muss nach R14.3b aus Kniehöhe gedroht werden, gemeint ist damit die Höhe des Knies des Spieler in aufrechtem Stand. Dabei muss der Spieler nicht stehen, er kann sitzen, liegen auch eine Kopfstand machen - Hauptsache, die Drophöhe hält einer Überprüfung stand.

Der Drop auf dem Bild ist also korrekt ausgeführt.
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#darferdas? In den letzten Tagen wurden wir mehrfach gefragt, ob man so droppen darf, wie der Spieler auf dem Foto, schließlich sei das im Regelbuch auf der Grafik ja genau anders dargestellt.

Nicht ganz. Im Regelbuch droppt der Spieler den Ball aus Höhe seine gebeugten Knies, während er hockt, auf dem Bild aus Höhe seines Knies im Aufrechten Stand. 

Und genau darum geht es: Der Ball muss nach R14.3b aus Kniehöhe gedroht werden, gemeint ist damit die Höhe des Knies des Spieler in aufrechtem Stand. Dabei muss der Spieler nicht stehen, er kann sitzen, liegen auch eine Kopfstand machen - Hauptsache, die Drophöhe hält einer Überprüfung stand.

Der Drop auf dem Bild ist also korrekt ausgeführt.

 

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Mir kommt es vor als hätten unsere Golf Funktionäre nichts besseres zu tun als solch einen Unsinn zu verzapfen.einige neue Regeln z.B.auf dem Grün schaffen doch nur Unruhe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Spieler eher puttet,nur weil er näher am Loch liegt,es sei denn der Ball liegt tot am Stock.

Das ist so albern... genauso wie diese unsägliche Flaggen-Diskussion... Eigentlich sollten diese Regeln das Spiel beschleunigen. Genau das Gegenteil ist passiert. Einer puttet nur noch mit Flaggenstock, ein Anderer altbewährt ohne. Das Resultat: ein ständiges rein und raus... na, das wird noch eine lustige, neue Turniersaison! 🙄😂😂

Ich bin sicher, dass die Kniehöhe bei Branden Grace höher ist, wenn er steht... Die Beine sind nach vorne schräg angewinkelt, die Ferse hinten ist sogar leicht vom Boden weg. Klar hält er nun die Hand höher als sein Knie in dieser Position, aber woher weiß ich denn nun, ob das seine Kniehöhe ist, auf der er den Ball hält? Das ist ja auch nicht besser als “schätzen”.... 🤔🤔🤔🙄🙄🙄 muss mir also mal jemand erklären, was an diesen Drop nun korrekt ist...

Und wie ist das jetzt bitte? Früher musste der Ball innerhalb der einen bzw. zwei Schlägerlängen gedroppt werden und durfte dann maximal zwei Schlägerlängen rollen, natürlich nicht näher zur Fahne usw. Auch jetzt?

Laut dem Regelbuch daneben, ist genau diese Stellung nicht regelkonform und daher nicht erlaubt.

Richter-Kille Ulli

Wenn ich droppe wie in den beiden unteren Bildern rechts, der Ball kommt auf und ich nicht schnell genug wieder auf die Beine, um dem rollenden, oder dotzenden Ball zu entkommen, treffe mich selbst oder einnen abgelegten Schläger. Wie ist dann die Sachlage?

Ralf Hoheisel "strange".

Christian Trautmann

Schartz Christian

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1 Monat her

Golf Rules

Regel 5.4 befasst sich mit dem Spielen in Gruppen - Regel 5.4b mit der Gruppe im Zählspiel. Dabei ist im Regelwerk eindeutig festgelegt, dass während einer Runde der Spieler in der von der Spielleitung bestimmten Gruppe bleiben muss. Einzige Ausnahme ist, die Spielleitung stimmt einem Wechsel vorher zu oder genehmigt ihn nachträglich. Die Strafe für diesen Verstoß ist die Disqualifikation.

Insofern hilft die manchmal beobachtete Wunschzusammenstellung von Spielgruppen ggf. dem einvernehmlichen Miteinander und geselligen Beisammensein auf der Runde - spätestens nach der Runde bei Bekanntgabe der Konsequenz des Regelverstoßes durch die Spielleitung ist dann jedoch leider meistens Missstimmung angesagt... (tk)
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Regel 5.4 befasst sich mit dem Spielen in Gruppen - Regel 5.4b mit der Gruppe im Zählspiel. Dabei ist im Regelwerk eindeutig festgelegt, dass während einer Runde der Spieler in der von der Spielleitung bestimmten Gruppe bleiben muss. Einzige Ausnahme ist, die Spielleitung stimmt einem Wechsel vorher zu oder genehmigt ihn nachträglich. Die Strafe für diesen Verstoß ist die Disqualifikation.

Insofern hilft die manchmal beobachtete Wunschzusammenstellung von Spielgruppen ggf. dem einvernehmlichen Miteinander und geselligen Beisammensein auf der Runde - spätestens nach der Runde bei Bekanntgabe der Konsequenz des Regelverstoßes durch die Spielleitung ist dann jedoch leider meistens Missstimmung angesagt... (tk)

 

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Dazu eine Frage. Möglicherweise ist es ein Gerücht. Nach dem letzten Flight im Turnier starten normale GF flights. Der letzte Turnierflight ist endlos langsam. Es wird immer behauptet, nicht turnier spielende flights dürfen den turnierflight nicht überholen. Steht das in irgendeiner regel dass es verboten ist beim vorgabewirksamen turnier (ev. durch EGA??) oder kann man das tun? Es wäre sinnvoll. Das selbe umgekehrt, wenn ein schneller erster turnierflight auf einen langsamen davor gestarteten GF flight aufläuft. Endlos warten oder vorbei spielen dürfen?

Christopher Huvermann

Das ändern der Gruppe, ist generell ein Problem und muss immer von der Spielleitung abgesegnet werden. Man sieht ja sehr oft dass sich Flights ohne Absprache einfach eigenwillig untereinander die Spieler austauschen. Warum? Der will, der kann, der mag nicht mit jedem spielen ,also wird getauscht. Starter ist keiner vorhanden. Wenn so etwas Schule macht dann " Schönes Golfspiel" DISQ unumgänglich. Aufhören in der Runde weil man keine Lust mehr hat,3 Gruppe wird 2,geht auch nicht.

Ich nehme mal an, dass der Starter zumindest faktisch (von der Spielleitung delegiert) die Gruppenzusammenstellung und Startreihenfolge ändern darf, wenn z. B. zwei Spieler einer Gruppe ausfallen. Das ist bei Turnieren auf Club-Niveau der häufigste Fall.

Mir passierte es einmal, dass bei einem Ranglistenturnier im strömenden Regen statt zwei nur einer mit mir startete. Und dieser eine hat mich nach loch 3 verlassen als er bis auf die unterhose nass war. Weit und breit kein Marschall, dem wars auch zu nass. Ich spielte also mit dem folgeflight weiter weil alleine gehts ja gar nicht, oder erlauben das die neuen regeln? War meine eigene entscheidung. Hätte ich damals ein DQ bekommen müssenn???

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1 Monat her

Golf Rules

Auch eine schöne Frage, die an uns gerichtet wurde - darf man denn den Putter zum Ausrichten eines Schlages auf dem Grün nutzen? Ein klares "jein" ist die Antwort, denn wie dieses gemacht wird ist dabei maßgeblich für die Anzahl der Strafschläge. Wir klären auf - dieses mal wieder mit bewegten Bildern...

In Regel R10.2b(3) "Keinen Gegenstand hinlegen, um die Einnahme der Standposition zu unterstützen" wird darauf hingewiesen, dass der Spieler keinen Gegenstand (zum Beispiel einen Ausrichtungsstab oder einen Schläger) hinlegen darf, um sich bei der Einnahme des Stands zu unterstützen. Dieses Verbot hindert den Spieler jedoch nicht daran, seinen Schlägerkopf hinter den Ball zu setzen (z.B. wenn der Spieler sich hinter dem Ball stellt und dann den Schlägerkopf zur Spiellinie hinstellt) und dann seinen Stand einzunehmen. (tk)Putter ausrichten auf dem Grün - ist das erlaubt?
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Standputter sind weiterhin erlaubt, aber es ist nicht erlaubt sie beim Einnehmen des Standes loszulassen um sie richtig hinzustellen und auszurichten.

Moin, sind die stehenden Putter zulässig ?

Ich denke die sind zum Glück verboten, kosten Zeit ohne Ende... Regeln10.2b(2) letzter Absatz (2) Pointing Out Line of Play for Ball on Putting Green. Before the stroke is made, only the player and his or her caddie may point out the player’s line of play, but with these limitations: The player or caddie may touch the putting green with a hand, foot or anything he or she is holding, but must not improve the conditions affecting the stroke in breach of Rule 8.1a, and The player or caddie must not set an object down anywhere on or off the putting green to show the line of play. This is not allowed even if that object is removed before the stroke is made.

Wie sieht es denn bei Matt Kuchar aus ? Puttet er nach den neuen Regeln ? Für mich es nicht so aus, da er den Putter hinter den Ball legt, um die Richtung festzustellen.

Aus jein wird ja. Decision 10.2b(3)/1.

Dann sind Standputter wohl auch weiterhin zulässig. Wobei ich hier auch nicht über die Sinnhaftigkeit diskutieren möchte.

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1 Monat her

Golf Rules

Die alte Regel R26 sah für Erleichterungsverfahren eines seitlichen Wasserhindernisses vier Möglichkeiten vor, eine davon, das droppen auf der gegenüberliegenden Seite fiel mit der Einführung der neuen Regel R17.1d dann weg.

Gleichwohl gibt es Plätze und Situationen, bei denen das Droppen auf der anderen Seite die Spielsituation fair löst oder das Spiel beschleunigt. Für diese Fälle besteht die Möglichkeit einer Platzregel, hier Musterplatzregel B2.1 und 2.2, die das droppen auf der gegenüberliegenden Seite wieder zulässt.

Und, was meint Ihr - habt ihr das droppen auf der gegenüberliegenden Seite schon angewandt, werdet Ihr es vermissen oder braucht man das nicht?
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Die alte Regel R26 sah für Erleichterungsverfahren eines seitlichen Wasserhindernisses vier Möglichkeiten vor, eine davon, das droppen auf der gegenüberliegenden Seite fiel mit der Einführung der neuen Regel R17.1d dann weg.

Gleichwohl gibt es Plätze und Situationen, bei denen das Droppen auf der anderen Seite die Spielsituation fair löst oder das Spiel beschleunigt. Für diese Fälle besteht die Möglichkeit einer Platzregel, hier Musterplatzregel B2.1 und 2.2, die das droppen auf der gegenüberliegenden Seite wieder zulässt. 

Und, was meint Ihr - habt ihr das droppen auf der gegenüberliegenden Seite schon angewandt, werdet Ihr es vermissen oder braucht man das nicht?

 

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Kann man sehr gut drauf verzichten.

Der Wortlaut Erleichterungsverfahren ist nicht gut gewählt😉

Es ist immer ein Vergnügen zu beobachten, wie Spieler sich zig Meter schenken, wenn sie ins "alte" Rot gespielt haben😂😂😂

Einfach nicht in Hindernisse hineinspielen 😜 Im Ernst: die zusätzliche Option habe ich in über 20 Jahren vielleicht 5 Mal genutzt. Das Wegfallen ist kein echter Verlust.

Klar gibt es Situationen wo es mal hilfreich war... Jetzt halt net - eine Musterplatzregel ist m.M.n. unnütz. Außerdem weiß in dem Beispiel sowieso niemand genau, wo gedroppt werden muss...wenn es echt wäre würden alle wahrscheinlich viel weiter nach vorne gehen wollen

Unter Umständen könnte man auf der gegenüberliegenden Seite bessern Stand haben, abhängig ob Links- oder Rechtshänder. Also war diese Option aus meiner Sicht schon hilfreich.

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1 Monat her

Golf Rules

Wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut und ein neues Video produziert. Wir müssen zwar wieder mit einem "Laiendarsteller" auskommen, hoffen aber, dass wir Euch das wichtige Thema "Erleichterungsbereich" noch einmal anschaulich machen können. Doch seht selbst...

In dem Beispiel liegt der Ball (wir blenden einmal den Schnee aus) in "zeitweiligem Wasser" - also in "ungewöhnlichen Platzverhältnissen". Der Spieler erhält nach 16.1b "Erleichterung für einen Ball im Gelände" straflose Erleichterung und kann den Ball nach R14.3 "Ball im Erleichterungsbereich droppen" wieder ins Spiel bringen. Hierfür ist zunächst der "nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung" zu bestimmen, da dieser für das Erleichterungsverfahren der Bezugspunkt ist.

Jede Erleichterungsregel verlangt, dass der Spieler einen bestimmten Erleichterungsbereich benutzt, dessen Größe und Lage auf den folgenden drei Faktoren basiert:
1) Bezugspunkt: Der Punkt, von dem aus die Größe des Erleichterungsbereichs gemessen wird (in diesem Fall also der "nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung")
2) Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine oder zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt, aber mit gewissen Einschränkungen: (in diesem Fall nach R16.1 eine Schlägerlänge)
3) Einschränkungen bei Lage des Erleichterungsbereichs: Die Lage des Erleichterungsbereichs kann auf eine oder mehrere Arten begrenzt sein, sodass zum Beispiel
- er nur in bestimmten definierten Bereichen des Platzes liegt, zum Beispiel nur im Gelände oder nicht in einem Bunker oder einer Penalty Area, (der Erleichterungsbereich befindet sich in diesem Fall komplett im Gelände)
- er nicht näher zum Loch liegt als der Bezugspunkt oder er außerhalb einer Penalty Area oder einem Bunker liegen muss, aus dem Erleichterung in Anspruch genommen wird oder (deswegen der Halbkreis)
- dort keine Beeinträchtigung von dem Umstand besteht (wie in der zutreffenden Regel definiert), von dem Erleichterung in Anspruch genommen wird. (die Pfütze, in der der Ball ursprünglich lag, ist nicht mehr im Spiel - weder für den Schlag noch für den Stand)

Ist dieses Grundprinzip der neuen Golfregeln, wie ein Erleichterungsbereich bestimmt und darin ein Ball gedroppt wird, erst einmal verstanden, dann ist dieses ein großer Schritt in Bezug auf die regelkonforme Anwendung der neuen Golfregeln in unterschiedlichen Situationen auf dem Golfplatz. Denn bei Inanspruchnahme von strafloser Erleichterung wegen ungewöhnlicher Platzverhältnisse (R16.1), einer Gefährdung durch ein Tier (R16.2), einem falschen Grün (R13.1f), oder einer Spielverbotszone (R16.1f, 17.1e) oder nach bestimmten Platzregeln bzw. bei Inanspruchnahme von Erleichterung mit Strafe nach den R17 "Ball in Penalty Area" oder R19.2 "Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball im Gelände oder auf dem Grün" ist das Verfahren nahezu identisch... (tk)Im Winter normal - ungewöhnliche Platzverhältnisse - doch wie geht das Erleichterungsverfahren?
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Danke für diesen Beitrag. Sehr verständlich erklärt. Gerne weiter so 👍

Super Video, sehr einfach dargestellt und erklärt 👍🏻 . Was ist wenn ich den Bereich nicht mit dem längsten Club abmesse..? aus versehen..,

Oh je - dann wünsche ich Dir gute Besserung. Ruhe Dich aus und werde schnell wieder gesund. Liebe Grüße Papa 👴

so langsam werden mir Eure Beiträge zu lang... 😘 Das zerstört bei mir das Gleichgewicht zwischen Interesse und Faulheit 🤗😂

In dem Beispiel hätte man den Ball ja auch so droppen können (ob absichtlich oder unabsichtlich ist erstmal egal) das er zwar regelkonform im Erleichterungsbereich (dem Halbkreis) liegt, man selbst aber wieder mit dem Fuß im zeitweiligen Wasser steht....was dann ?

In den meisten Fällen wird es genügen, nur den nächsten Punkt der Erleichterung mit einem Tee zu kennzeichnen. Wird auf der Tour im Beisein eines Referees auch so gemacht. Dieser Punkt wäre für mich in diesem Fall eine Schlägerkopfbreite seitlich und 10 cm (Divotbereich) zurück von der Grenze des Umstandes. Ausmesssen, ob im Zweifelsfall der Ball nicht im Erleichterungsbereich aufgetroffen oder rausgerollt ist, kann man danach immer noch.

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1 Monat her

Golf Rules

Nachdem wir gestern schon am Rande mit dem Begriff "Ausrüstung" zu tun hatten heute ein Beispiel, bei dem viele sich fragen werden, warum:

Eine Leserin sandte uns das Foto Ihres "Wintertees", einem Getränkeflaschendeckel. Bislang galt hier, dass Ausrüstungsgegenstände, die nicht für diesen Zweck entworfen wurden als ungebräuchliche Ausrüstung nicht erlaubt waren (zB ein Milchtöpfen als Tee).

Diese Einschränkung ist weitestgehend entfallen, R4.3 und R6.2 verweisen hierbei jeweils darauf, dass ein Tee den Definitionen ("ein Gegenstand, der dazu verwendet wird, um Ihren Ball über den Abschlag zu heben. Es darf nicht länger als 101,6mm (4 Inches) sein und muss den Ausrüstungsregeln entsprechen.") entsprechen muss und den Ausrüstungsregeln genügt.

Diese schränken das noch weiter ein, indem sie verbieten, dass ein Tee die Richtung des Spiels anzeigt oder dem Spieler anderweitig in seinem Schlag unterstützt, aber: Sie müssen dafür gemacht sein ein Tee ("designed to") zu sein.

Ein Getränkeflaschendeckel ist aber gemacht, ein Deckel zu sein, von daher bleibt er unzulässig.
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Nachdem wir gestern schon am Rande mit dem Begriff Ausrüstung zu tun hatten heute ein Beispiel, bei dem viele sich fragen werden, warum:

Eine Leserin sandte uns das Foto Ihres Wintertees, einem Getränkeflaschendeckel. Bislang galt hier, dass Ausrüstungsgegenstände, die nicht für diesen Zweck entworfen wurden als ungebräuchliche Ausrüstung nicht erlaubt waren (zB ein Milchtöpfen als Tee).

Diese Einschränkung ist weitestgehend entfallen, R4.3 und R6.2 verweisen hierbei jeweils darauf, dass ein Tee den Definitionen (ein Gegenstand, der dazu verwendet wird, um Ihren Ball über den Abschlag zu heben. Es darf nicht länger als 101,6mm (4 Inches) sein und muss den Ausrüstungsregeln entsprechen.) entsprechen muss und den Ausrüstungsregeln genügt.

Diese schränken das noch weiter ein, indem sie verbieten, dass ein Tee die Richtung des Spiels anzeigt oder dem Spieler anderweitig in seinem Schlag unterstützt, aber: Sie müssen dafür gemacht sein ein Tee (designed to) zu sein.

Ein Getränkeflaschendeckel ist aber gemacht, ein Deckel zu sein, von daher bleibt er unzulässig.

 

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Wilhelm Paul Elspass Danke für Ihren Beitrag - aber wir behalten uns vor "Werbung" aus diesem Forum zu löschen...

Angesichts der Probleme in der Welt, sollten wir das Thema nicht so hoch hängen? Der Ball muss raus, egal wie. Es muss doch nicht immer die "Bratpfanne" sein. Wir sind doch nicht als PGA Spieler unterwegs. Mit Holz 3 schlage ich sehr genau ab, auch richtig weit und es genügt mir so ziemlich alles, ob Gummihütchen, Kunststoffmatte, oder auch Aludose. Der Franke würde sagen: "Mach halt ka Gscheiss, wegen dem Abschlag, hau ihn raus!"

Somit ist dieses Tee zugelassen!?

Ein Getränkeflaschendeckel wurde selbstverständlich zuallererst entwickelt, um ein Tee zu sein, nur zufällig wurde erkannt, dass man damit auch Flaschen verschließen kann. 😉

Gott sei Dank wollte die Dame an dem Tag weder für das Race to Dubai punkten, noch beim Hole in One einen Porsche gewinnen .... nehme ich an. 😂😂😂

Auf der Webseite rules4you können wir die neuen Regeln ab sofort üben

Christian Köhler 😂😂😂

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1 Monat her

Golf Rules

Jaja, ihr habt ja Recht - manche erklären uns von Golf Rules für etwas "verrückt". Stimmt schon, denn bei diesem aktuellen Wintergolf-Comic stellte sich uns beiden sofort unabhängig voneinander die Frage, ob das dargestellte Vorgehen regelkonform ist?

Nach R10.2b "Andere Hilfe / Keinen Gegenstand hinlegen, um die Einnahme der Standposition zu unterstützen" darf ein Spieler keine Standposition für den Schlag einnehmen, indem er einen Gegenstand benutzt, der durch oder für den Spieler zum Ausrichten seiner Füße oder seines Körpers hingelegt wurde (zum Beispiel ein zum Anzeigen der Spiellinie auf den Boden gelegter Schläger). Das ist hier aber nicht der Fall.

Kommen wir zunächst einmal zur Frage, was denn genau "Schnee" ist? Lt. Erklärungen sind "Schnee und natürliches Eis" (anders als Reif) entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers. Nach R15.1a "Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs" darf der lose hinderliche Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen werden und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Interessant wird es dann aber bei Regel R13.1c "Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind". Zwar darf ein Spieler auf dem Grün neben den losen hinderlichen Naturstoffen auch Sand und lose Erde entfernen und jetzt sogar Schäden ausbessern ohne das Spiel unangemessen zu verzögern - doch wie verhält es sich mit der Spur zum Loch, die der Spieler in diesem Fall gezogen hat?

Hier heißt es: "Aber: Verbessert der Spieler das Grün durch Handlungen, die über das hinausgehen, was zur Wiederherstellung des Grüns in seinen ursprünglichen Zustand nötig ist (zum Beispiel durch das Herstellen einer Spur zum Loch oder durch Verwendung eines unzulässigen Gegenstands), zieht sich der Spieler die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 8.1a zu."

Insofern - eine sehr kreative Idee - aber trotzdem fällt die Grundstrafe an... (tk)
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Jaja, ihr habt ja Recht - manche erklären uns von Golf Rules für etwas verrückt. Stimmt schon, denn bei diesem aktuellen Wintergolf-Comic stellte sich uns beiden sofort unabhängig voneinander die Frage, ob das dargestellte Vorgehen regelkonform ist?

Nach R10.2b Andere Hilfe / Keinen Gegenstand hinlegen, um die Einnahme der Standposition zu unterstützen darf ein Spieler keine Standposition für den Schlag einnehmen, indem er einen Gegenstand benutzt, der durch oder für den Spieler zum Ausrichten seiner Füße oder seines Körpers hingelegt wurde (zum Beispiel ein zum Anzeigen der Spiellinie auf den Boden gelegter Schläger). Das ist hier aber nicht der Fall. 

Kommen wir zunächst einmal zur Frage, was denn genau Schnee ist? Lt. Erklärungen sind Schnee und natürliches Eis (anders als Reif) entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers. Nach R15.1a Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs darf der lose hinderliche Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen werden und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Interessant wird es dann aber bei Regel R13.1c Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind. Zwar darf ein Spieler auf dem Grün neben den losen hinderlichen Naturstoffen auch Sand und lose Erde entfernen und jetzt sogar Schäden ausbessern ohne das Spiel unangemessen zu verzögern - doch wie verhält es sich mit der Spur zum Loch, die der Spieler in diesem Fall gezogen hat?

Hier heißt es: Aber: Verbessert der Spieler das Grün durch Handlungen, die über das hinausgehen, was zur Wiederherstellung des Grüns in seinen ursprünglichen Zustand nötig ist (zum Beispiel durch das Herstellen einer Spur zum Loch oder durch Verwendung eines unzulässigen Gegenstands), zieht sich der Spieler die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 8.1a zu.

Insofern - eine sehr kreative Idee - aber trotzdem fällt die Grundstrafe an... (tk)

 

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Dies kann man auch anders sehen. Es wurde nur der Schnee beseitigt, was nach der Regel erlaubt ist. Das Grün selbst(Oberfläche) wurde nicht verändert. Wenn ich die Regel richtig verstanden habe, so fällt nur die Grundstrafe an wenn z. Bsp. die Grünoberfläche eine Spur aufweisen würde.

Also, die gerade Linie hinzubekommen, verdient Respekt! 🙂

Ich sehe das sogar noch anders: Mit Anzeigen der Spiellinie durch den Urin, versucht der Spieler R 10.2b(2) außer kraft zu setzen. Ich unterstelle als Referee diesem Spieler erst einmal einen schwerwiegenden Verstoß gegen 1.2a (Spirit of the Game) und wünsche dem Spieler einen Erholsamen Weg zurück ins Clubhaus...

1 Monat her

Golf Rules

Saudi International - da war noch was...

Vor 20 Jahren war es Tiger Woods in Scottsdale, AZ - in diesem Jahr Brooks Koepka in Saudi Arabien. Damals war es Regel 24-1 "Bewegliches Hemmnis" - jetzt ist es Regel 15 "Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen (einschließlich Ball oder Ballmarker, die das Spiel unterstützen oder beeinträchtigen)".

Lt. Definition ist ein Stein ein loser hinderlicher Naturstoff und damit entweder beweglich oder unbeweglich. Kann der Stein ohne unangemessene Verzögerung des Spiels bewegt / entfernt werden, dann gilt Regel 15.1a(1) "Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs: Ein Spieler darf einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der
Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung)." In der Interpretation 15.1a/1 "Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs einschließlich der Hilfe Anderer" wird dieses Thema sogar noch einmal im Detail beschrieben.

Um Hilfe kann also gebeten werden - es sollte dabei aber beachtet werden, dass es nicht zu einer Unangemessene Verzögerung des Spiels nach R5.6 kommt... (tk)

Anmerkung: Post wurde nachträglich bearbeitet (tk)
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Saudi International - da war noch was...

Vor 20 Jahren war es Tiger Woods in Scottsdale, AZ - in diesem Jahr Brooks Koepka in Saudi Arabien. Damals war es Regel 24-1 Bewegliches Hemmnis - jetzt ist es Regel 15 Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen (einschließlich Ball oder Ballmarker, die das Spiel unterstützen oder beeinträchtigen).

Lt. Definition ist ein Stein ein loser hinderlicher Naturstoff und damit entweder beweglich oder unbeweglich. Kann der Stein ohne unangemessene Verzögerung des Spiels bewegt / entfernt werden, dann gilt Regel 15.1a(1) Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs: Ein Spieler darf einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der
Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung). In der Interpretation 15.1a/1 Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs einschließlich der Hilfe Anderer wird dieses Thema sogar noch einmal im Detail beschrieben. 

Um Hilfe kann also gebeten werden - es sollte dabei aber beachtet werden, dass es nicht zu einer Unangemessene Verzögerung des Spiels nach R5.6 kommt... (tk)

Anmerkung: Post wurde nachträglich bearbeitet (tk)

 

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Ich habe mich gefragt: ‚Warum den ganzen Aufwand/die Spielverzögerung’?Hätte man den Stein nicht auch als „unbewegliches Hemmnis“ ansehen und Erleichterung nach Regel 16.1a in Anspruch nehmen können!?

Gut das ich beim Spielen auch immer meinen Fanclub dabei habe, der alles wegräumt..💪💪😉😉

1 Monat her

Golf Rules

Wir haben es ja gestern abend schon kurz angesprochen, aber ein Triple Bogey eines Führenden auf der Tour ist ja nun recht selten zu beobachten. Wir wurden gefragt, wie es denn dazu kam:

Bahn 11 bei den Waste Management Phoenix Open im TPC Scottsdale: Nach einen Schlag in die Penalty Area entschloss sich Fowler Erleichterung nach Regel R17 zu nehmen und droppte einen Ball, der im Erleichterungsbereich zur Ruhe kam. Er ging hoch auf das Grün, um zu sehen wie er es anspielt. Sein Ball geriet in der Zwischenzeit wieder in Bewegung und rollte erneut in die Penalty Area.

R14.4 sagt aus, dass ein Ball wieder im Spiel ist, wenn er nach dem droppen im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist, was Fowlers Ball ja war.

Das zurück Rollen in die Penalty Area war ein Fall von R9.3, die Bewegung des Balls selbst straflos und der Ball von der neuen Stelle (also aus der Penalty Area) zu spielen. Da das nicht wirklich eine Option war, hatte er nur die Möglichkeit den Ball erneut mit Strafschlag zu droppen, was er tat und sich so das Triple Bogey zuzog.

Als Lehre für uns bleibt festzustellen, dass es manchmal sinnvoller ist, mit dem Drop zu warten, bis man sich über den Schlag im Klaren ist, den man spielen will...

PGA TOUR
Rickie Fowler has made a triple bogey 7.
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PGA TOUR

 

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Danke für die Aufklärung, habe gestern echt gerätselt

Wirklich seltenes Pech aber, hätte sich der Ball bewegt wo er den Stand eingenommen und er nach ihm hätte schlagen wollen und er bewegt sich, hält ihn auf, dann hätte er die Grundstrafe bekommen, also 2 ( 11.2b). Er hätte ihn nämlich nicht aufhalten dürfen. Stimmt ?

Christian Köhler

1 Monat her

Golf Rules

Was ist denn da gerade los an Bahn 11 bei den Waste Management Phoenix Open im TPC Scottsdale bei Rickie Fowler?

Fowler schlägt seine Annäherung etwas lang, der Ball rollt über das Grün und den Abhang hinunter ins Wasser. Fowler entschließt sich nach R17 Erleichterung von der Penalty Area zu nehmen und droppt einen Ball. Der Ball kommt zur Ruhe, Fowler geht auf das Grün um sich auf seinen Schlag vorzubereiten. Tja und dann kommt das, womit keiner gerechnet hat - der Ball setzt sich, während Fowler auf dem Grün ist, in Bewegung und rollt noch einmal ins Wasser...

Regel 9.3 "Ball durch Naturkräfte bewegt" greift: Wenn Naturkräfte (wie Wind und Wasser) verursachen, dass ruhende Ball des Spielers bewegt, so ist dieses ist für den Spieler straflos und der Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden. Ärgerlich nur, dass der Ball ins Wasser rollt und somit Fowler keine andere Chance hat als nochmals einen neuen Ball mit Strafe ins Spiel zu bringen.

Und um irgendwelchen Irritationen vorzubeugen: nein, das hat überhaupt nichts mit den neuen Golfregeln zu tun, auch wenn "Stimmen aus dem Fernseher" das anders sehen... (tk)
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Was ist denn da gerade los an Bahn 11 bei den Waste Management Phoenix Open im TPC Scottsdale bei Rickie Fowler?

Fowler schlägt seine Annäherung etwas lang, der Ball rollt über das Grün und den Abhang hinunter ins Wasser. Fowler entschließt sich nach R17 Erleichterung von der Penalty Area zu nehmen und droppt einen Ball. Der Ball kommt zur Ruhe, Fowler geht auf das Grün um sich auf seinen Schlag vorzubereiten. Tja und dann kommt das, womit keiner gerechnet hat - der Ball setzt sich, während Fowler auf dem Grün ist, in Bewegung und rollt noch einmal ins Wasser...

Regel 9.3 Ball durch Naturkräfte bewegt greift: Wenn Naturkräfte (wie Wind und Wasser) verursachen, dass ruhende Ball des Spielers bewegt, so ist dieses ist für den Spieler straflos und der Ball muss von der neuen Stelle gespielt werden. Ärgerlich nur, dass der Ball ins Wasser rollt und somit Fowler keine andere Chance hat als nochmals einen neuen Ball mit Strafe ins Spiel zu bringen.

Und um irgendwelchen Irritationen vorzubeugen: nein, das hat überhaupt nichts mit den neuen Golfregeln zu tun, auch wenn Stimmen aus dem Fernseher das anders sehen... (tk)

 

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Tobias

Golfregeln sind teilweise echt erschreckend. Jetzt mal aus rein sportlicher Sicht, warum und wofür wurde Fowler jetzt bestraft, was hat er falsch gemacht das man ihn persönlich sportlich bestraft ? Mir fehlt bei den Golfregeln einfach oft die sportliche Sichtweise. Aus sportlicher Sicht müsste es doch klar so sein, dass er straflos einen neuen Ball von der Stelle spielen darf wo der Ball vorher lag. Da frage ich mich oftmals wo die sportliche Gerechtigkeit bleibt.

Scorekarte 7, auf eurer Zeichnung 6 Schläge ?

Ah du meinst die qualitativ hochwertigen "Stimmen" aus dem übertragenden Sender.....😂

Danke Golf Rules, das mit Regel 9.3 hatte ich auch rausgesucht. Aber es geht hier halt nicht weil er nicht den gleichen zurück legen kann. 💡😀

Was ich nicht versteh, dass der Caddie nicht versucht hat den Ball im wasser zu suchen dafür hätt er doch 3 Minuten Zeit gehabt oder? Dann hätte er straffrei nochmals von der Stelle spielen können???

.. war nach den alten regeln aber anders, oder irre ich mich da... würde der Ball da nicht straffrei zurückgelegt wenn er durch Wind bewegt wurde?

Aber mit einer 7 hat er keinen Strafschlag kassiert...🤔 3er ins Wasser, Strafschlag, 5er getroppt, rollt ins Wasser, dann Strafschlag, 7er aufs Grün und ein Putt = 8 Oder täusch ich mich jetzt?🤔🤔🤔

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2 Monate her

Golf Rules

Heute werfen wir mal einen Blick in die Committee Procedures der neuen Golfregeln - speziell in das Kapitel "5E Abschläge und Lochpositionen / (2) Auswahl der Lochpositionen".

Auch mit den neuen Regeln gelten weiterhin die bekannten Empfehlungen für die Lage der Löcher auf den Grüns:

- Die Spielstärke der Spieler sollte für die Auswahl der Lochposition berücksichtigt werden. Die gewählten Positionen sollten nicht zu schwer sein, so dass diese das Spiel erheblich verlangsamen würden oder zu einfach, dass diese besseren Spielern keine Herausforderung
bieten.
- Die Geschwindigkeit der Grüns muss bei der Auswahl der Lochpositionen berücksichtigt werden. Während eine Lochposition für ein langsames Grün gut sein kann, kann sich diese bei einer erhöhten
Geschwindigkeit des Grüns als zu schwer aufweisen.
- Die Spielleitung sollte es vermeiden, ein Loch in einen Hang zu setzen. Falls es die Form des Grüns erlaubt, sollten Löcher in einen Bereich gesetzt werden, wo die Oberfläche mindestens 60-90 cm um das Loch herum eben ist, damit gespielte Putts um das Loch herum
liegen bleiben können.
- Positionieren der Löcher an Stellen, an denen sich genügend Grünoberfläche zwischen dem Loch und dem Rand / Seiten des Grüns befindet, um genügend Platz für den Annäherungsschlag auf diesem bestimmten Loch zu bieten (Empfehlung vom DGV / den Landesverbänden: mind. 4 Schritte)
- Umsetzen von möglichst ausgeglichene Lochpositionen für den ganzen Platz unter Berücksichtigung von Positionen links, rechts, Mitte, vorne und hinten. (tk)
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Heute werfen wir mal einen Blick in die Committee Procedures der neuen Golfregeln - speziell in das Kapitel 5E Abschläge und Lochpositionen / (2) Auswahl der Lochpositionen.

Auch mit den neuen Regeln gelten weiterhin die bekannten Empfehlungen für die Lage der Löcher auf den Grüns:

- Die Spielstärke der Spieler sollte für die Auswahl der Lochposition berücksichtigt werden. Die gewählten Positionen sollten nicht zu schwer sein, so dass diese das Spiel erheblich verlangsamen würden oder zu einfach, dass diese besseren Spielern keine Herausforderung
bieten.
- Die Geschwindigkeit der Grüns muss bei der Auswahl der Lochpositionen berücksichtigt werden. Während eine Lochposition für ein langsames Grün gut sein kann, kann sich diese bei einer erhöhten
Geschwindigkeit des Grüns als zu schwer aufweisen.
- Die Spielleitung sollte es vermeiden, ein Loch in einen Hang zu setzen. Falls es die Form des Grüns erlaubt, sollten Löcher in einen Bereich gesetzt werden, wo die Oberfläche mindestens 60-90 cm um das Loch herum eben ist, damit gespielte Putts um das Loch herum
liegen bleiben können.
- Positionieren der Löcher an Stellen, an denen sich genügend Grünoberfläche zwischen dem Loch und dem Rand / Seiten des Grüns befindet, um genügend Platz für den Annäherungsschlag auf diesem bestimmten Loch zu bieten (Empfehlung vom DGV / den Landesverbänden: mind. 4 Schritte)
- Umsetzen von möglichst ausgeglichene Lochpositionen für den ganzen Platz unter Berücksichtigung von Positionen links, rechts, Mitte, vorne und hinten. (tk)

 

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Je nachdem wie gross ein Schritt (0,6-0,7 m) ist, sind 4 Schritte (2,4-2,8 m) vom Grünrand schon recht grosszügig bemessen. Diese Empfehlung gibt es im Original des R&A nicht und in Österreich (ÖGV) ist die Empfehlung meines Wissens 1 m.

Das sollte man im Blick haben.

Es sollte möglichst nur eine Neigung geben ( wurde mir von einem R/A Ausbilder empfohlen). Die Spielart ist mE auch entscheidend. Im Lochspiel mag ich gern auch mal “grenzwertige” Lochpositionen. Im Zählspiel stimme ich den oa Ansätzen natürlich uneingeschränkt zu.

Scheint so, dass man hier mit „paces“ und Lochpositionne auf den Profi-Touren Probleme bekommen wird 😉😊😊

Hab mal einen AimPoint-Kurs bei Rolf Kinkel gemacht und anschließend gab es Diskussion hier mit Club und Pro, in welche Schräglagen man Löcher setzen darf. Damals wurde mir erklärt: doch, Löcher in Schräglagen seien sehr wohl möglich, nur sollten die Schräglagen nicht extrem sein und es sollen nicht auch noch Wellen drin sein. Das Loch soll in ein EBENE gesetzt werden, die aber eine SCHRÄGE Ebene sein darf. Der Ball sollte ne Chance haben liegen bleiben zu können.

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2 Monate her

Golf Rules

Nach R3.3b "Ergebnisse im Zählspiel" werden die Ergebnisse eines Spielers vom Zähler auf der Scorekarte des Spielers eingetragen. Der Zähler wird entweder von der Spielleitung bestimmt oder vom Spieler auf eine von der Spielleitung gebilligte Weise ausgewählt. Der Spieler muss für die ganze Runde denselben Zähler haben, es sei denn, die Spielleitung genehmigt entweder vorher oder nachträglich den Wechsel des Zählers.

Während der Runde sollte der Zähler nach jedem Loch die Anzahl der Schläge (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge) mit dem Spieler abklären und dieses Brutto-Ergebnis auf der Scorekarte eintragen. Nach dem Ende der Runde muss der Zähler die Ergebnisse der Löcher auf der Scorekarte bestätigen. Hatte der Spieler mehr als einen Zähler, muss jeder Zähler die Ergebnisse für die Löcher bestätigen, an denen er der Zähler war.

Wichtig zu wissen ist, dass der Zähler disqualifiziert werden kann / sollte, wenn er wissentlich ein falsches Ergebnis eines anderen Spielers bestätigt. Kommt es zwischen Spieler und Zähler zu Meinungsverschiedenheiten über das Ergebnis, so kann sich der Zähler weigern, das Ergebnis des Spielers zu bestätigen. Die Spielleitung muss dann alle verfügbaren Tatsachen berücksichtigen und eine Entscheidung über das Ergebnis des Spielers auf dem fraglichen Loch zu treffen.

Und wo wir gerade dabei sind: Änderungen in einer Scorekarte müssen übrigens nicht besonders gegengezeichnet werden... (tk)
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Nach R3.3b Ergebnisse im Zählspiel werden die Ergebnisse eines Spielers vom Zähler auf der Scorekarte des Spielers eingetragen. Der Zähler wird entweder von der Spielleitung bestimmt oder vom Spieler auf eine von der Spielleitung gebilligte Weise ausgewählt. Der Spieler muss für die ganze Runde denselben Zähler haben, es sei denn, die Spielleitung genehmigt entweder vorher oder nachträglich den Wechsel des Zählers.

Während der Runde sollte der Zähler nach jedem Loch die Anzahl der Schläge (gespielte Schläge einschließlich Strafschläge) mit dem Spieler abklären und dieses Brutto-Ergebnis auf der Scorekarte eintragen. Nach dem Ende der Runde muss der Zähler die Ergebnisse der Löcher auf der Scorekarte bestätigen. Hatte der Spieler mehr als einen Zähler, muss jeder Zähler die Ergebnisse für die Löcher bestätigen, an denen er der Zähler war.

Wichtig zu wissen ist, dass der Zähler disqualifiziert werden kann / sollte, wenn er wissentlich ein falsches Ergebnis eines anderen Spielers bestätigt. Kommt es zwischen Spieler und Zähler zu Meinungsverschiedenheiten über das Ergebnis, so kann sich der Zähler weigern, das Ergebnis des Spielers zu bestätigen. Die Spielleitung muss dann alle verfügbaren Tatsachen berücksichtigen und eine Entscheidung über das Ergebnis des Spielers auf dem fraglichen Loch zu treffen.

Und wo wir gerade dabei sind: Änderungen in einer Scorekarte müssen übrigens nicht besonders gegengezeichnet werden... (tk)

 

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Übrigens - nicht das es unter geht: war ne schnucklige 65 (Platzrekord) von der Spielerin 😉

Der letzte Satz ist mir wichtig. Was habe ich das schon diskutiert, wenn jemand meinte, ich könne nicht einfach ändern. In der Tat habe ich niemals von einer Spielleitung „Ärger“ bekommen.

Geniale Runde. 👌😊

Starke 65 💪🏻🤙🏻😊😊

2 Monate her

Golf Rules

Steine im Bunker sind nach den neuen Golfregeln "lose hinderliche Naturstoffe" und können deswegen im Bunker (auch ohne zusätzliche Platzregel) entfernt werden. Dabei ist allerdings nach R15.1b zu beachten, dass der Ball beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe nicht bewegen darf. Der Ball muss in diesem Fall zurückgelegt werden und der Spieler zieht sich einen Strafschlag zu.

In diesem Beispiel wird der Schlag aus dem Bunker jedoch zusätzlich durch eine Drainageleitung behindert. Der Spieler kann Erleichterung nach R16 "Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse), Gefährdung durch Tiere, eingebetteter Ball" nehmen.

Es obliegt dem Spieler, ob er dieses straflos nach R16.1c(I) "Erleichterung für einen Ball im Bunker / Aus dem Bunker spielen" oder mit einem Strafschlag nach R16.1c(II) "Erleichterung für einen Ball im Bunker / Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“)." durchführt. (tk)
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Steine im Bunker sind nach den neuen Golfregeln lose hinderliche Naturstoffe und können deswegen im Bunker (auch ohne zusätzliche Platzregel) entfernt werden. Dabei ist allerdings nach R15.1b zu beachten, dass der Ball beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe nicht bewegen darf. Der Ball muss in diesem Fall zurückgelegt werden und der Spieler zieht sich einen Strafschlag zu.

In diesem Beispiel wird der Schlag aus dem Bunker jedoch zusätzlich durch eine Drainageleitung behindert. Der Spieler kann Erleichterung nach R16 Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse), Gefährdung durch Tiere, eingebetteter Ball nehmen.

Es obliegt dem Spieler, ob er dieses straflos nach R16.1c(I) Erleichterung für einen Ball im Bunker / Aus dem Bunker spielen oder mit einem Strafschlag nach R16.1c(II) Erleichterung für einen Ball im Bunker / Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). durchführt. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Heute mal etwas, dass etwas abseits der eigentlichen Golfregeln ist. Golfer lieben Spielzeug und wollen immer etwas höher, schneller, weiter. Das ist normal, schließlich ist Golf nicht nur ein Suchtmittel sondern auch Sport. Und Sportler machen viel, um in Ihrer Sportart besser zu werden. Manche schrecken sogar vor Doping oder anderen verbotenen Mitteln nicht zurück, was uns zu diesem Beitrag bringt.

Beim surfen im Netzt traf ich auf Werbung für Polymax Extremes, eine Folie, mit der die Schlagfläche eines Schlägers beklebt werden kann um die Spieleigenschaften zu verändern. Der Hersteller wirbt dabei ganz offensiv mit "USGA"-Banned, sprich dem Verbot, diese Folie im Golfspiel zu benutzen durch eine der beiden Regelinstanzen, die United States Golf Association - USGA. Aber die Folie ist auch nach den Regeln ganz normal verboten, nämlich nach R4.1a (3) und den Ausrüstungsregeln; ein Schlag mit dem Schläger während der Runde kann zur Disqualifikation führen, da Fremdstoff an der Schlagfläche/ am Schlägerkopf angebracht ist um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen.

Der Test ergab übrigens eine leichte Verbesserung durch die Folie, was den Regelverstoß zusätzlich unterstreicht.

Was denkt ihr darüber? Sind ein paar Meter mehr das wert?
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Heute mal etwas, dass etwas abseits der eigentlichen Golfregeln ist. Golfer lieben Spielzeug und wollen immer etwas höher, schneller, weiter. Das ist normal, schließlich ist Golf nicht nur ein Suchtmittel sondern auch Sport. Und Sportler machen viel, um in Ihrer Sportart besser zu werden. Manche schrecken sogar vor Doping oder anderen verbotenen Mitteln nicht zurück, was uns zu diesem Beitrag bringt.

Beim surfen im Netzt traf ich auf Werbung für Polymax Extremes, eine Folie, mit der die Schlagfläche eines Schlägers beklebt werden kann um die Spieleigenschaften zu verändern. Der Hersteller wirbt dabei ganz offensiv mit USGA-Banned, sprich dem Verbot, diese Folie im Golfspiel zu benutzen durch eine der beiden Regelinstanzen, die United States Golf Association - USGA. Aber die Folie ist auch nach den Regeln ganz normal verboten, nämlich nach R4.1a (3) und den Ausrüstungsregeln; ein Schlag mit dem Schläger während der Runde kann zur Disqualifikation führen, da Fremdstoff an der Schlagfläche/ am Schlägerkopf angebracht ist um das Verhalten des Schlägers beim Schlag zu beeinflussen.

Der Test ergab übrigens eine leichte Verbesserung durch die Folie, was den Regelverstoß zusätzlich unterstreicht.

Was denkt ihr darüber? Sind ein paar Meter mehr das wert?

 

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Höher, Schneller, Weiter, Tiefer in den Hindernissen 😉

Habe ich nicht irgend etwas davon gelesen, dass das anbringen von (z.B.) Folien mit den neuen Regeln auf den ganzen Schlägerkopf ausgeweitet wurde. Was bedeutet das für das nachträgliche Optik-Tuning mit Folien auf der Oberseite des Drivers? www.readygolf.com/brands/big-wigz-skins/

Apropos Doping. Das wäre vielleicht mal ein extra Thema wert. Alkohol über 0,1 Promille galt z. B. bis 31.12.2017 als Doping. Betablocker (gegen Bluthochdruck) sind bei Golf (auch Billard, Schiessen etc.) verboten. Ebenso Insulin. Also durchaus Medikamente, die bei Senioren nicht unhäufig genommen werden und sie dafür ein ärztliches Attest bräuchten. Zumindest bei höherrangigen Turnieren kann das praktisch relevant sein.

Ich glaube das ist nicht ganz richtig,was ist mit dem Blei am Schlägerkopf?Meines Wissens ist nur die Schlagfläche tabu oder hat sich das geändert?

Die Schlagfläche von Drivern wird durch starke Benutzung auch "dünner", wodurch sie illegal werden kann. Es gibt auch Werkstätten, wo man die Schlagfläche dünner machen lassen kann. Es gibt auch Driver zu kaufen, welche "non conforming" sind. Z. B. den hier: a.Japa non conforming HCOR 12.

Von den Messdaten her sollte der Spieler eher an seinem Schwung arbeiten. Bei 100 mph Schlägerkopfgeschwindigkeit und Smash 1,45 sollte er ca. 217 m Carry im Schnitt erreichen. Die Folie scheint den Spin rauszunehmen. Wenn das so ist, hilft es bei wenig Spin nicht, denn mit noch weniger fällt dann der Ball zu früh runter.

Ich glaube das ist nicht ganz richtig,was ist mit dem Blei am Schlägerkopf?Meines Wissens ist nur die Schlagfläche tabu oder hat sich das geändert?

Naja...einen Unterschied oder sogar eine Verbesserung, mit drei Schlägen zum Vergleich, feststellen zu wollen, ist schon gewagt. Wieviel Gramm wiegt denn so eine Folie?

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2 Monate her

Golf Rules

Trarrra - die Golfregeln in deutscher Sprache sind ab jetzt auch in R&A-App verfügbar!

Kleiner Wermutstropfen - die Interpretations sind leider weiterhin in Englisch...
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Trarrra - die Golfregeln in deutscher Sprache sind ab jetzt auch in R&A-App verfügbar!

Kleiner Wermutstropfen - die Interpretations sind leider weiterhin in Englisch...

 

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Juhu. Nicht mehr auf Niederländisch lesen 😂

Also, R&A ist mit der deutschen Übersetzung in der App schneller als Rules4you!!! Respekt!!!

Apple oder Android?

2 Monate her

Golf Rules

Einer der vorausgehenden Mitspieler hat sein Handtuch verloren und ausgerechnet darauf kommt der Ball zur Ruhe - was nun?

Das Handtuch ist ein bewegliches Hemmnis - Regel R15.2 "Bewegliches Hemmnis" kommt deswegen zum Tragen. Generell darf der Spieler das Hemmnis überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes auf beliebige Weise straflos entfernen. Wenn sich der Ball dabei bewegt, muss dieser an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden, wenn der Ball, wie hier, auf dem Hemmnis liegt muss nach R15.2a (2) verfahren werden, sprich der Ball muss nach entfernen des Hemmnisses im Erleichterungsbereich gedroppt werden.

Bezugspunkt ist dabei die Stelle unmittelbar unterhalb dem Punkt, an dem der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag. Sofern der Ball außerhalb des Grüns in oder auf einem beweglichen Hemmnis lag, kann von diesem Punkt der Erleichterungsbereich mit einer Schlägerlänge abgemessen werden. Lag der Ball auf dem Grün, so ist der Ball an die geschätzte Stelle zu legen. (tk)
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Einer der vorausgehenden Mitspieler hat sein Handtuch verloren und ausgerechnet darauf kommt der Ball zur Ruhe - was nun?

Das Handtuch ist ein bewegliches Hemmnis - Regel R15.2 Bewegliches Hemmnis kommt deswegen zum Tragen. Generell darf der Spieler das Hemmnis überall auf dem Platz und außerhalb des Platzes auf beliebige Weise straflos entfernen. Wenn sich der Ball dabei bewegt, muss dieser an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden, wenn der Ball, wie hier, auf dem Hemmnis liegt muss nach R15.2a (2) verfahren werden, sprich der Ball muss nach entfernen des Hemmnisses im Erleichterungsbereich gedroppt werden.

Bezugspunkt ist dabei die Stelle unmittelbar unterhalb dem Punkt, an dem der Ball in oder auf dem beweglichen Hemmnis lag. Sofern der Ball außerhalb des Grüns in oder auf einem beweglichen Hemmnis lag, kann von diesem Punkt der Erleichterungsbereich mit einer Schlägerlänge abgemessen werden. Lag der Ball auf dem Grün, so ist der Ball an die geschätzte Stelle zu legen. (tk)

 

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Nach 15.2a(2) muss der Ball bei einer Situation wie im Bild gedroppt, nicht gelegt werden.

2 Monate her

Golf Rules

Gestern Abend in San Diego auf der PGA Tour Jordan Spieth bei der Farmers Insurance Open: was macht der denn da? Warum droppt der den Ball denn nicht? Der steht doch auf dem Weg...

Ja, stand er - aber wie hätte denn das Spiel regeltechnisch richtig fortgesetzt werden müssen, wenn Spieth sich entschlossen hätte straflose Erleichterung nach R16.1 "Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschl. unbeweglicher Hemmnisse)" zu nehmen.

Spieth hätte zunächst einmal den Bezugspunkt bestimmen müssen, um dann mit einer Schlägerlänge den Erleichterungsbereich auszumessen. Das Problem wäre dann gewesen, dass er als Bezugspunkt den "Nächstgelegene Punkt der vollständiger Erleichterung" hätte feststellen müssen. Sprich - der Punkte hätte auf jeden Fall weiter weg von der Fahne gelegen.

Das wäre zunächst ja nicht weiter schlimm gewesen - viel entschiedener wäre dann die Beschaffenheit des möglichen Erleichterungsbereiches gewesen. Denn dieser Bereich hätte im Gelände und nicht näher zum Loch liegen und zudem vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch dem Weg bieten müssen.

Und da der Ball gut lag entschied Spieth sich für den kleinen Flop-Shot an die Fahne und lochte mit dem kurzen Putt Ball entspannt ein... (tk)
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Gestern Abend in San Diego auf der PGA Tour Jordan Spieth bei der Farmers Insurance Open: was macht der denn da? Warum droppt der den Ball denn nicht? Der steht doch auf dem Weg...

Ja, stand er - aber wie hätte denn das Spiel regeltechnisch richtig fortgesetzt werden müssen, wenn Spieth sich entschlossen hätte straflose Erleichterung nach R16.1 Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschl. unbeweglicher Hemmnisse) zu nehmen. 

Spieth hätte zunächst einmal den Bezugspunkt bestimmen müssen, um dann mit einer Schlägerlänge den Erleichterungsbereich auszumessen. Das Problem wäre dann gewesen, dass er als Bezugspunkt den Nächstgelegene Punkt der vollständiger Erleichterung hätte feststellen müssen. Sprich - der Punkte hätte auf jeden Fall weiter weg von der Fahne gelegen. 

Das wäre zunächst ja nicht weiter schlimm gewesen - viel entschiedener wäre dann die Beschaffenheit des möglichen Erleichterungsbereiches gewesen. Denn dieser Bereich hätte im Gelände und nicht näher zum Loch liegen und zudem vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch dem Weg bieten müssen.

Und da der Ball gut lag entschied Spieth sich für den kleinen Flop-Shot an die Fahne und lochte mit dem kurzen Putt Ball entspannt ein... (tk)

 

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ahhhh dieses Bild habe ich nicht gesehen ,die Fahne ist zu sehen er hat einen guten Stand .das hat fuer einen super schlag hingehauen

Ist doch auch mal ganz ehrlih kein stress nen kurzen ball so von dort zu spielen. Bei einem vollen Schwung wäre es vielleicht etwas anders.

Wieso sollte man denn so wie der Ball da liegt NICHT weiterspielen? Unabhängig von allen Regeln ist doch alles super?!

Straflos hinter den Weg im Kreuzungpunkt zur Fahne droppen ..

Ist die vollständige Erleichterung nicht abgeschafft?

Wirkt auch so, als ginge das an dieser Stelle problemlos. Ich bin zwar in 100 Jahren nicht so gut wie Spieth, aber das hätte ich dort wohl ebenso gemacht.

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2 Monate her

Golf Rules

Regel 6.2b gibt Auskunft, wann der Ball innerhalb des Abschlags liegt: der Ball muss nämlich mit irgendeinem Teil den Abschlag berühren oder sich oberhalb eines Teils des Abschlags befinden.

Für den Schlag darf der Spieler außerhalb des Abschlages stehen, um diesen zu von innerhalb des Abschlags zu spielen. Dabei darf der Ball aufgeteet oder vom Boden gespielt werden (s. Regel 6.2b(2)), wobei der Begriff "Boden" auch Sand oder ähnliches Material einschließt, welches zum Zweck des aufsetzen des Balls auf dem Abschlags angehäuft wurde.

Die Nutzung von unzulässigen Tees oder das unzulässige Aufteen führen zu einer Verstoß gegen R6.2b(2) in Form der Grundstrafe für das erste Vergehen und der Disqualifikation für den zweiten Verstoß. (tk)
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Regel 6.2b gibt Auskunft, wann der Ball innerhalb des Abschlags liegt: der Ball muss nämlich mit irgendeinem Teil den Abschlag berühren oder sich oberhalb eines Teils des Abschlags befinden. 

Für den Schlag darf der Spieler außerhalb des Abschlages stehen, um diesen zu von innerhalb des Abschlags zu spielen. Dabei darf der Ball aufgeteet oder vom Boden gespielt werden (s. Regel 6.2b(2)), wobei der Begriff Boden auch Sand oder ähnliches Material einschließt, welches zum Zweck des aufsetzen des Balls auf dem Abschlags angehäuft wurde.

Die Nutzung von unzulässigen Tees oder das unzulässige Aufteen führen zu einer Verstoß gegen R6.2b(2) in Form der Grundstrafe für das erste Vergehen und der Disqualifikation für den zweiten Verstoß. (tk)

 

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was sind denn unzulässige Tees..?

Warum ? Ich nehme meine immer mit, es sei denn ich finde sie nicht.zerbrochene aus Holz liegen genug rum.

Wie schaut es eientlich da mit den Laura Davies Tees aus? Rein in den Boden mit dem Wedge und den Ball dann auf das halb aufgestellte Divot legen? Erlaubt? Oder müsste man vor dem Schlag die Höhe des Divots nachmessen?

Super wäre es, es würden auch Plastiktees verboten (siehe Bild)... Aber so weit werden die Verantwortlichen nicht gehen... Ich gebe allerdings zu, ich benutze sie leider auch noch, aber demnächst nicht mehr...

Wer sich um sowas kümmert hat einfach zu viel Zeit😁

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2 Monate her

Golf Rules

Ein Gerücht geht um die (Golf-)Welt: Videos schießen wie Pilze aus dem Boden, die eine vermeintliche Lücke in den 2019er Golfregeln ausnutzen wollen. Dabei spielen Golfer den Ball aus der Luft ein zweites Mal und nehmen anschließend R10.1a für sich in Anspruch und behaupten, das mehrfache Treffen des Balls sei nur ein Schlag und es falle keine Strafe an. Aber, ist das so?

R10.1a ist das Gebot ehrlich nach dem Ball zu schlagen. Dabei fällt für das versehentlich mehrfache Treffen des Balls bei einem ehrlichen Schlag keine Strafe an und der Schlag zählt als ein Schlag. Das ist neu. Aber es geht um das VERSEHENTLICHE Treffen. Und die Voraussetztung, dass die Golfregeln für die Leute geschrieben wurden, die sich daran halten wollen und nicht für die, die die Lücken suchen um sie unfair auszunutzen. WILL der Spieler den Ball mehr als einmal treffen ist es kein Versehen sondern Absicht und damit das Spielen eines Balls in Bewegung nach R10.1d und wird mit der Grundstrafe geahndet. Das heißt im Lochspiel verliert der Spieler das Loch und im Zählspiel zählt der Schlag und der Spieler zieht sich zwei Strafschläge zu. Das heißt hier, es sind die zwei Schläge aus dem Video und zwei Strafschläge.

Dazu kommt dann ein weiteres Problem, dass sich aus R11.2c ergibt. Zwar ist Regel R11.2 die generellere Regel zu R10.1a, die als speziellere Regel für den Sachverhalt Vorrang hat (lex specialis derogat legi generali), gleichwohl gelten die Folgen aus R11.2c, nämlich die Frage, von wo der abgelenkte Ball dann gespielt werden muss damit am Ende nicht noch eine höhere Strafe anfällt.

Wird der Ball - wie hier - von außerhalb des Grüns gespielt, muss der Spieler Erleichterung bezogen auf die geschätzte Stelle in Anspruch nehmen, an der der Ball zur Ruhe gekommen wäre, wenn er nicht durch den Schlag abgelenkt worden wäre. Von diesem Punkt ist der Ball im Erleichterungsbereich (ein Schlägerlänge), nicht näher zum Loch und im selben Platzbereich, zu droppen, R11.2c (1). Auf gut Deutsch: Droppen am geschätzten Landepunkt des ersten Schlages, andernfalls fällt die Grundstrafe nach R14.7a an, da vom falschen Ort gespielt wurde.

Hierbei ist dann noch R1.3c(4) wichtig, die regelt, wie mit mehrfachen Strafen umgegangen wird. Aber das ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erklärt wird.Ein Gerücht geht um die (Golf-)Welt: Videos schießen wie Pilze aus dem Boden, die eine vermeintliche Lücke in den 2019er Golfregeln ausnutzen wollen. Dabei s...
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Davon geht die Welt nicht unter!

Ich denke, diese videos wollen nicht zu betrug anregen sondern sind spass videos. Golf soll ja spass machen. Ich wette dass es nach golf- und anschliessenden bierrunden in vielen golfclubs solche zockereien geben wird. Und das ist gut für golf!

Moin Moin. Wann immer Regeln in einer Gemeinschaft aufgestellt werden, wird es Menschen geben die diese Regeln zu ihrem Vorteil nutzen wollen. Man sieht das in Wirtschaft, Politik und anderen Bereichen. Ja man kann sagen, so ist der Mensch nun eben mal. Aber wir, wir sind Golfer. Wir haben seit Jahrhunderten den Spirit of the Game. Wir sind Gentlemen und Ladies. Wir lieben dieses Spiel. Leider verlässt den ein oder anderen Golfer dieser Spirit manchmal. Aber wir geben euch nicht auf. Auch ihr werdet den Weg wiederfinden , denn auch ihr liebt das Spiel und hasst den Betrug.😔😔😔😔

Alex Rand

Robert Busche

Thomas Pfister 😬

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2 Monate her

Golf Rules

Die neuen Golfregeln haben auch das Ziel, gelebte Praxis in Regeln zu gießen. So war es schon lange Usus, Entfernungsmesser zu gebrauchen, allein, nach der alten Regel R14-3 grundsätzlich verboten, es sei denn eine Platzregel erlaubte die Nutzung.

Auf den meisten Golfanlagen wurde von der Platzregel Gebrauch gemacht, auch in Verbandswettspielen setzte sich die Erlaubnis Entfernungsmesser zu nutzen durch - die Profitouren tun sich noch etwas schwer damit; afaik allein auf der Staysure Tour (European Senior Tour) wird die Nutzung eines Lasers derzeit erprobt und ist daher gestattet, die anderen Touren ziehen noch nicht mit.

Da war es nur logisch, dass im Rahmen einer Regelmodernisierung auch dieser Passus aufgegriffen wird. Die Regelgeber haben mit der neu gefassten Regel R4.3a (1) die Nutzung von Entfernungsmessern grundsätzlich zugelassen. Diese Zulassung kann durch Platzregel untersagt werden (hier Musterplatzregel G-5).

Und, wie handhabt Eure Anlage das - und, nutzt Ihr Entfernungsmesser oder ist das neumodischer Teufelskram?
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Die neuen Golfregeln haben auch das Ziel, gelebte Praxis in Regeln zu gießen. So war es schon lange Usus, Entfernungsmesser zu gebrauchen, allein, nach der alten Regel R14-3 grundsätzlich verboten, es sei denn eine Platzregel erlaubte die Nutzung. 

Auf den meisten Golfanlagen wurde von der Platzregel Gebrauch gemacht, auch in Verbandswettspielen setzte sich die Erlaubnis Entfernungsmesser zu nutzen durch - die Profitouren tun sich noch etwas schwer damit; afaik allein auf der Staysure Tour (European Senior Tour) wird die Nutzung eines Lasers derzeit erprobt und ist daher gestattet, die anderen Touren ziehen noch nicht mit.

Da war es nur logisch, dass im Rahmen einer Regelmodernisierung auch dieser Passus aufgegriffen wird. Die Regelgeber haben mit der neu gefassten Regel R4.3a (1) die Nutzung von Entfernungsmessern grundsätzlich zugelassen. Diese Zulassung kann durch Platzregel untersagt werden (hier Musterplatzregel G-5).

Und, wie handhabt Eure Anlage das - und, nutzt Ihr Entfernungsmesser oder ist das neumodischer Teufelskram?

 

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Sonocaddie ist das Ding, dass man sich an die Mütze klemmen kann und die Entfernung ansagt, oder?

Die Laser finde ich auch etwas merkwürdig, allein schon weil man aus 100m fast nicht auf 1m genau schlagen kann... ich hab ne Uhr und die gibt mir eine ungefähre m- Zahl an. Trotzdem guck ich beim spielen maximal nur 1-2 mal pro Bahn auf die Uhr. Nur um das Gefühl zu bestätigen.

Scheiß auf den Entfernungsmesser (ich als blutiger Anfänger bin froh wenn die richtung stimmt), sag mir lieber woher ich diese supergeile Schlägerhaube bekomme 😍😂

Entfernungsmesser müssten grundsätzlich verboten werden, weil sie die Mitspieler nerven und das Spiel verlangsamen...

Entfernungsmesser sind auf praktisch allen Amateur Touren (zb US College Tour/Wettbewerbe NCCGA) und auch sogar bei den R&A Championships, Europameisterschaften usw. schon seit einigen Jahren erlaubt gewesen. Alleine wie richtig gesagt die Pro Touren sträuben sich. Es gab in USA auf einer der unterklassigen PGA Challenge Touren einmal 2 oder 3 Turniere lang einen Test mit erlaubten Entfernungsmessern aber da dauerte die Runde noch länger weil die Pros trotzdem noch Schritte zählten. Darauf wurde es wieder abgeschafft.

Ich persönlich nutze meinen Entfernungsmesser (Laser) übrigens gerne und in einer fließenden Bewegung bei der Schlagvorbereitung. Tasche abstellen und Lasern ist fast eine Bewegung und die Schlägerwahl im Kopf auf dem Weg schon getroffen, dass heißt, die Entfernung bestätigt mich in meiner Entscheidung. Und mit jedem Mal wird das Schätzen auch besser...

Erlaubt! Ich nutze bisher mein Golf-Buddy und in der neuen Saison meine neue GarminS60 Uhr! Die Mannschaft nutzt auch diverse Entfernungsmesser. Für mich hilfreich!

Erlaubt. Und ich nutze ihn immer und alle unsere Mannschaftsspieler und guten Spieler ebenso.

Im Urlaub auf Plätzen die ich nicht kenne habe ich bei "Blindschlägen" gerne meinen Goflbuddie dabei. Ansonsten benutze ich einen Laser für viele Annäherungen. Ich kann einfach nicht gut schätzen.

Ich habe einen seit letztem Jahr und bin froh darüber ! Habe immer Probleme gehabt mit der Einschätzung von Entfernungen . Auf unserem Platz ist es erlaubt!

Wer Entfernungen nicht einschätzen kann, für den ist Golfen wahrscheinlich nix… Der sollte besser mit einem Hund spazieren gehen 😂

Wer meint, Entfernungsmesser kosten Zeit, der sollte einmal erlebt haben, wie jemand die Schritte zur 100 m Marke geht, und dann intensiv auf der Score Karte die Position der Fahne studiert. So erlebt auf der Ski und Golf Weltmeisterschaft. Wer sich gegen Entfernungsmesser ausspricht, benutzt wahrscheinlich auch kein Handy, kein Auto und keine Waschmaschine.

Solange Hochhandycapper 30 Meter vor dem Grün die Entfernung messen und dann 20 Meter übers Grün schlagen.........zügiges Spiel geht anders.

Erlauben ja, wer aber mit dem Schlagen dran ist und erst dann anfangt zu messen, der gehört verboten. Es sei denn er ist der als erster am Ball....und überhaupt, wer will das ganze kontolieren. Langenkontrolle ist doch für die meisten neben der Richtung sowieso eine Glücksache was die Konstante angeht. Ausserdem ist es wie mit dem Einparken, entweder man kann es oder nicht....da helfen auch keine Helferlein🤣😉

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2 Monate her

Golf Rules

Die Golfregeln 2019 kommen so langsam bei den Spielern an und die Diskussion darüber beginnt. Heute kommen wir zu einer Frage von Eliane zur durchaus polarisierenden Musterplatzregel 8E5 - besser bekannt als "vorne droppen":

"Hallo,
Ich möchte noch mal etwas geklärt haben. Ich bin in Portugal in einem Golfclub der Englisch geführt wird und habe diese Mail bekommen.

Eigentlich ist mein Englisch relativ gut und ich hatte gedacht ich hätte mich in die neuen Regeln ein gelesen, aber ich bin doch ein wenig erstaunt über das was ich hier lese.

They are claiming that if you find your ball, and it is Out of Bounds, that you can drop a ball In Bounds for a two shot penalty to save time. THIS IS NOT TRUE. There has been no change in the Rules. You MUST go back to where you played your last shot for a one shot penalty (“stroke and distance”).

So, if it was your tee shot that finished Out of Bounds you MUST return to the tee and play “3 of the tee”.

Vielen herzlichen Dank für eure Mühen.
Ich hoffe ihr könnt mir dazu eine Antwort geben.
Mit freundlichen Grüssen
Eliane Schlieper"

Also: Es kommt - wie so oft darauf an. Nämlich, ob die entsprechende Platzregel (hier Musterplatzregel 8 E5) in Kraft ist oder nicht.

Richtig ist, dass die regulären Golfregeln das sogenannte „vorne droppen“ nicht vorsehen. Aber! Es gibt die Möglichkeit Musterplatzregel E5 (Seite 468 ff. des „Official Guide to the Rules of Golf“ – sollte im Club vorhanden sein) zu aktivieren, die zur Spielbeschleunigung eben das „vorne droppen“ mit zwei Strafschlägen erlaubt, wenn kein provisorischer Ball gespielt wurde. Das ist aber eine Platzregel, (local rule), die der Platz aktiv in Kraft setzen muss, wenn er das möchte. Ähnlich, wie jetzt Entfernungsmesser zu verbieten oder Golfcarts oder Musik auf der Runde).

Also, mit Platzregel erlaubt, ohne eben nicht. Die Zeit wird zeigen wie die Plätze entscheiden.
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Die Golfregeln 2019 kommen so langsam bei den Spielern an und die Diskussion darüber beginnt. Heute kommen wir zu einer Frage von Eliane zur durchaus polarisierenden Musterplatzregel 8E5 - besser bekannt als vorne droppen:

Hallo,
Ich möchte noch mal etwas geklärt haben. Ich bin in Portugal in einem Golfclub der Englisch geführt wird und habe diese Mail bekommen.

Eigentlich ist mein Englisch relativ gut und ich hatte gedacht ich hätte mich in die neuen Regeln ein gelesen, aber ich bin doch ein wenig erstaunt über das was ich hier lese.

They are claiming that if you find your ball, and it is Out of Bounds, that you can drop a ball In Bounds for a two shot penalty to save time. THIS IS NOT TRUE. There has been no change in the Rules. You MUST go back to where you played your last shot for a one shot penalty (“stroke and distance”). 

So, if it was your tee shot that finished Out of Bounds you MUST return to the tee and play “3 of the tee”.

Vielen herzlichen Dank für eure Mühen.
Ich hoffe ihr könnt mir dazu eine Antwort geben. 
Mit freundlichen Grüssen
Eliane Schlieper

Also: Es kommt - wie so oft darauf an. Nämlich, ob die entsprechende Platzregel (hier Musterplatzregel 8 E5) in Kraft ist oder nicht. 

Richtig ist, dass die regulären Golfregeln das sogenannte „vorne droppen“ nicht vorsehen. Aber! Es gibt die Möglichkeit Musterplatzregel E5 (Seite 468 ff. des „Official Guide to the Rules of Golf“ – sollte im Club vorhanden sein) zu aktivieren, die zur Spielbeschleunigung eben das „vorne droppen“ mit zwei Strafschlägen erlaubt, wenn kein provisorischer Ball gespielt wurde. Das ist aber eine Platzregel, (local rule), die der Platz aktiv in Kraft setzen muss, wenn er das möchte. Ähnlich, wie jetzt Entfernungsmesser zu verbieten oder Golfcarts oder Musik auf der Runde).
 
Also, mit Platzregel erlaubt, ohne eben nicht. Die Zeit wird zeigen wie die Plätze entscheiden.

 

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Und das Droppen aus Kniehöhe geht ganz schön ins Kreuz! Irgendwie ist mein Rückgrat zu lang oder die Arme zu kurz. Muss ich wiederholen, wenn ich zwischen Hüfte und Kniehöhe droppe?

2 Monate her

Golf Rules

Zum Jahreswechsel wurden wir gefragt, was eigentlich "ehrlich nach dem Ball schlagen" auf dem Puttinggrün bedeutet und ob man auch zum Beispiel mit einem Wege putten darf.

R10.1a schreibt uns vor, dass man ehrlich nach dem Ball schlagen muss, dass insbesondere nicht gekratzt, gestoßen oder gelöffelt werden darf. R10.1b verbietet darüber hinaus, Schläger beim Schlag zu verankern, dazu machen wir noch einmal einen eigenen Beitrag, da das "Ankern" Stoff für ein ganzes Video bietet.

Keine Regel schreibt dem Spieler vor, welchen Schläger er wann zu benutzen hat - auch dahingehende Platzregeln sind unwirksam. Der Spieler ist also frei in der Wahl seiner Waffen. Trotzdem bedeutet dies nicht, dass er "wilde Sau" spielen kann. Das Gebot zur Schonung des Platzes gilt nach wie vor und wer auf dem Grün einen vollen Schwung mit dem Wedge macht, kann sich des Zorn des Greenkeepers gewiss sein - allein, verboten ist es nicht.

Und, was denkt Ihr zum Putten mit dem Wedge oder zum Driver "off the deck"?Was ist beim Putten erlaubt - wie darf ich schlagen, wenn ich mich an Regel R10.1a halten möchte - dieses Video gibt erste Anhaltspunkte.
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Video image

 

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Wenn der Putter mal nicht das macht was ich will, dann kommt es schon mal vor, das ich das mit dem 56° Putte...das hilft

Bei mehr als 10 m chippe ich fast immer,da ich einen leichten Sehfehler habe.👍

Ergänzung: Am falschen Grün ist der Schlag doch verboten. Nach den neuen Regeln zählt auch der Stand am falschen Grün zu den Verbotszonen. Darüber hinaus darf nun jeder Platz die Zone des falschen Grüns um zB 2 Schlägerlängen rund ums Grün per Platzregel erweitern, damit auch das Vorgrün geschont wird. Bei Grüns die oft irrtümlich falsch getroffen werden würde ich diese Platzregel empfehlen um die vielen Divots auf den Vorgrüns zu vermeiden.

2 Monate her

Golf Rules

Das bleibt mit den neuen Regeln unverändert - Tau und Reif sind kein loser hinderlicher Naturstoff und auch kein zeitweiliges Wasser (s. Definitionen).

Insofern darf Tau und Reif nicht auf dem Grün, in der Penalty Area, einem Bunker oder dem Gelände straflos entfernt werden. In Regel R8.1a(5) ist dieser Verstoß noch einmal explizit aufgeführt. Hat ein Spieler die Bedingungen verbessert, so kann er das Entfernen von Tau oder Reif nach R8.1c durch das Wiederherstellen der ursprünglichen Bedingungen nicht "heilen" - die Strafe (Grundstrafe) bleibt bestehen. (tk)
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Das bleibt mit den neuen Regeln unverändert - Tau und Reif sind kein loser hinderlicher Naturstoff und auch kein zeitweiliges Wasser (s. Definitionen).

Insofern darf Tau und Reif nicht auf dem Grün, in der Penalty Area, einem Bunker oder dem Gelände straflos entfernt werden. In Regel R8.1a(5) ist dieser Verstoß noch einmal explizit aufgeführt. Hat ein Spieler die Bedingungen verbessert, so kann er das Entfernen von Tau oder Reif nach R8.1c durch das Wiederherstellen der ursprünglichen Bedingungen nicht heilen - die Strafe (Grundstrafe) bleibt bestehen. (tk)

 

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Ist Reif auf dem Grün, wird es ja hoffentlich eh nicht betreten... von daher finde ich sollte es dazu auch keine Regel geben, außer evtl. das man sich dann bei Reif auf dem Grün, von den Grüns fernhält...✌

Wenn der Platz freigegeben ist, gibts garnichts 😉

Bei Reif am Grün kann er gar nichts mehr heilen. Da gibts üblicherweise nicht nur die Grundstrafe, sondern Platzverweis und 1 Monat Platzverbot kommen auch noch aus dem Strafenkatalog dazu! Und zwar völlig zu Recht.

2 Monate her

Golf Rules

Böse Zungen behaupten diese Regel hätten sich Physiotherapeuten und Orthopäden einfallen lassen und ALBERTO habe eine Hose mit einem gepolsterten, wasserdichten Knie in Vorbereitung aber es ist, wie es ist, die neue Regel R14.3b (2) schreibt uns das droppen (heißt jetzt tatsächlich so und nicht mehr fallen lassen - auch hier wurde die Regel modernisiert) aus Kniehöhe vor.

Gemeint ist damit die Höhe des Knies des Spielers in aufrechtem Stand. Dabei muss das Knie aber - ähnlich wie beim Droppen innerhalb von Schlägerlängen - nicht tatsächlich aufrecht sein, vielmehr ist das schlicht die Höhenangabe, die genutzt werden muss. Wenn der Spieler möchte, kann er auch im Knien oder liegen droppen, solange dies aus Kniehöhe geschieht und das Spiel nicht unangemessen verzögert - denn das wäre dann ein Verstoß gegen Regel R5.6a...
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Böse Zungen behaupten diese Regel hätten sich Physiotherapeuten und Orthopäden einfallen lassen und ALBERTO habe eine Hose mit einem gepolsterten, wasserdichten Knie in Vorbereitung aber es ist, wie es ist, die neue Regel R14.3b (2) schreibt uns das droppen (heißt jetzt tatsächlich so und nicht mehr fallen lassen - auch hier wurde die Regel modernisiert) aus Kniehöhe vor.

Gemeint ist damit die Höhe des Knies des Spielers in aufrechtem Stand. Dabei muss das Knie aber - ähnlich wie beim Droppen innerhalb von Schlägerlängen - nicht tatsächlich aufrecht sein, vielmehr ist das schlicht die Höhenangabe, die genutzt werden muss. Wenn der Spieler möchte, kann er auch im Knien oder liegen droppen, solange dies aus Kniehöhe geschieht und das Spiel nicht unangemessen verzögert - denn das wäre dann ein Verstoß gegen Regel R5.6a...

 

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Verstehe den ganzen Bohei eigentlich nicht. Wer Golfen kann wird ja wohl auch aus Kniehöhe droppen können

..... und wer richtig golfen kann ☝️ braucht sowieso nicht droppen..😂😂😂😂

Wenn die Arme bis zum Knie reichen, sollte es kein Problem sein... denke da an Albatros, dem Schwimmer...

2 Monate her

Golf Rules

Die European Tour gibt Ihren Einstand 2019 in Abu Dhabi. Und mit dabei - das neue Regelwerk. Für viele der Tourspieler ist es dann das "erste Mal". So auch für Lee Westwood, der sich nach der Regelentscheidung in der ersten Runde an Bahn 13 dem Referee anvertraut, dass dieses sein erster Drop nach den neuen Regeln aus Kniehöhe ist.

Gut zu sehen, dass auch die großen "Vorbilder" ihre Anpassungsschwierigkeiten haben. In ein paar Wochen werden die Bilder mit dem Drop aus Kniehöhe oder der Fahne im Loch beim Putten Normalität sein 😉

Doch der aufmerksame Betrachter stellte sich beim Betrachten der Situation von Lee Westwood die Frage, warum es überhaupt zu dem "ersten Mal" kam. Der Ball lag abseits des Fairways in einer "Waste Area" in einer Fahrzeugspur. Man könnte annehmen, dass es sich in diesem Fall um "Ungewöhnliche Platzverhältnisse / Boden in Ausbesserung" handeln könnte.

Aber eine Fahrzeugspur im Gelände ist (wie auch schon in den "alten" Regeln / Decision D25/16) nach den Interpretation kein "Boden in Ausbesserung":
<<<
Interpretation Ground Under Repair/1 - Damage Caused by Committee or Maintenance Staff Is Not Always Ground Under Repair
A hole made by maintenance staff is ground under repair even when not marked as ground under repair. However, not all damage caused by maintenance staff is ground under repair by default.

Examples of damage that is not ground under repair by default include:
- A rut made by a tractor (but the Committee is justified in declaring a deep rut to be ground under repair).
- An old hole plug that is sunk below the putting green surface, but see Rule 13.1c (Improvements Allowed on Putting Green).
>>>

Insofern drängt sich die Vermutung auf, dass es eine lokale Platzregeln zu geben scheint, die eine solche Fahrspur zu "ungewöhnlichen Platzverhältnissen" definiert. Und richtig - die Hardcard der R&A (wir hatten darauf schon in einem früheren Post hingewiesen), aus der möglicherweise Teile in ähnlicher Form bei der European Tour zum Einsatz kommen, beinhaltet einen solchen Passus:

3a Ground under repair / (2) Any area of damaged ground (e.g. [...] vehicle movement) that is considered by a referee to be abnormal.

Insofern wäre auch gut verständlich, dass Lee Westwood an der Stelle auf das Eintreffen des Referees wartet, um dann anschließend mit diesem die Geschichte seiner "Jungfräulichkeit" zu besprechen... (tk)
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2019 - Abu Dhabi - Lee Westwood

2 Monate her

Golf Rules

So zwischendurch findet man immer wieder mal was auf diversen Golfseiten, was wir Euch nicht vorenthalten möchten. 😉

Hier ein schönes Video zur "Spiellinie", welche laut der Definition die Linie ist, auf der sich der Ball nach Absicht des Spielers nach dem Schlag bewegen soll [...]. Weiter heisst es: die Spiellinie ist nicht unbedingt eine gerade Linie zwischen zwei Punkten - es kann also auch durchaus mal ein Stück Ozean zwischen Abschlag und Grün liegen... (tk)

LADS GOLF
131 yard Par 3 with a Driver! 💨🏌🏼‍♂️
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LADS GOLF

 

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Die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Kurve, sagte der Autofahrer und passionierte Golfer

Stefan Laege

Großartig!

2 Monate her

Golf Rules

Eines gleich vorweg - das war mit den alten und ist auch mit den neuen Regeln einfach nur "Pech"...

Denn, ungewöhnliche Platzverhältnisse, von denen es nach Regel R16 straflose Erleichterung gäbe, sind nur die folgenden vier definierten Umstände:

- Tierloch
- Boden in Ausbesserung
- unbewegliches Hemmnis
- zeitweiliges Wasser

Da heißt es dann nur "Augen zu und durch"... (tk)
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Eines gleich vorweg - das war mit den alten und ist auch mit den neuen Regeln einfach nur Pech...

Denn, ungewöhnliche Platzverhältnisse, von denen es nach Regel R16 straflose Erleichterung gäbe, sind nur die folgenden vier definierten Umstände:

- Tierloch
- Boden in Ausbesserung
- unbewegliches Hemmnis
- zeitweiliges Wasser

Da heißt es dann nur Augen zu und durch... (tk)

 

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Und natürlich den Krähen den Auftrag geben die Divots nicht immer umzudrehen (es ist kein Wurm darunter) hahaha 👍😎

... und nicht müde werden, die immer wieder selben Personen zum hundertsten Mal aufzufordern, doch bitte ihre schnitzelgroßen Divots zurück zu legen und fest zu treten...

Hinterlassen diese Greifvögel aber auch für Bremsspuren beim Landen. Könnte man fast mit Divots verwechseln 🙂

2 Monate her

Golf Rules

Und wo wir doch gestern schon beim Putten waren - hier ein Klassiker aus den Aufzeichnungen des Golfsports. Mike Clayton puttet bei den Australischen PGA Champs 1997 den Ball ins Loch - naja, fast...

Was damals noch mit einem Strafschlag belegt wurde ist nun knapp 12 Jahre später straflos. Laut R9.4b ist nämlich zu entscheiden, was für das Aufnehmen oder absichtliche Berühren des Balls oder das Verursachen, dass er sich bewegt, verantwortlich ist. Ist der Spieler für die Bewegung verantwortlich, dann zieht er sich einen Strafschlag zu.

In Ausnahme 3 gilt jedoch, dass es straflos ist, wenn der Spieler versehentlich verursacht, dass sich sein Ball auf dem Grün bewegt, unabhängig davon, wie dies geschieht.

Der Verweis auf Regel R13.1d gibt die weitere Handlung vor. Der Spieler muss in diesem Fall den Ball an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss). (tk)How NOT to behave around the green
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Video image

 

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Ich begrüße diese Regelung ja doch sehr - allerdings ist es fast schade, dass dann solche grandiosen Dinger nur noch halb so witzig sind 😉 😀

2 Monate her

Golf Rules

GolfRules- Regelabend im Golf Club Verden - mit über 50 Teilnehmern ein netter Einstieg in unsere Regelabendserie. Ihr wollt das auch für Euren Club? Schreibt und eine Mail an fragen@golf-rules.com.2019 - das Golfjahr der großen Änderungen.

Wie viele von Euch schon mitbekommen haben, gibt es neue Golfregeln, die wir gestern bei einem Regelabend vor über 50 Teilnehmern erläutert haben. Hier hat unser Jugendwart und Sportvorstand Torben Wissuwa die Teilnehmer durch den Abend und die Regeländerungen geführt und Fragen zu den Regeln beantwortet.

Und damit die Teilnehmer nicht auf dem Trockenen saßen oder gar Hungern mussten haben sich unsere neuen Gastwirte, Floria und "Roberto" Harandi ins Zeug geworfen und für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt.

Ein Abend, der nach Wiederholung ruft, oder was meint Ihr?
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GolfRules- Regelabend im Golf Club Verden - mit über 50 Teilnehmern ein netter Einstieg in unsere Regelabendserie. Ihr wollt das auch für Euren Club? Schreibt und eine Mail an fragen@golf-rules.com.

 

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Ich fand’s richtig gut.... nicht einfach nur Theorie sondern untermauert mit selbst erlebten Situationen, also mit der Praxis. Vielen Dank!

2 Monate her

Golf Rules

Nicht nur wir beschäftigen uns mit den neuen Regeln - auch die "ganz Grossen" bekommen einen Update... 😉

PS: Das vermeidliche Video mit dem "Doppelschlag" (siehe unseren Post vor ein paar Tagen) kommt auch dort zum Einsatz...
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Nicht nur wir beschäftigen uns mit den neuen Regeln - auch die ganz Grossen bekommen einen Update... ;-)

PS: Das vermeidliche Video mit dem Doppelschlag (siehe unseren Post vor ein paar Tagen) kommt auch dort zum Einsatz...

2 Monate her

Golf Rules

Kommt recht selten vor - ist aber immer wieder schön zu sehen, wenn der Ball dann doch noch fällt. So wie am Wochenende bei den Sony Open auf Hawaii bei Sebastian Munoz.

Aber wie verhält es sich mit dieser Besonderheit im neuen Regelbuch?

Hier schon einmal die Entwarnung - bis auf die Regelnummer ändert sich am Vorgehen und der Schlagzahl nämlich nichts. In R13.3a "Ball ragt über den Lochrand hinaus" wird dieser Fall beschrieben: es ist dem Spieler gestattet, innerhalb einer angemessenen Zeit das Loch zu erreichen und weitere 10 Sekunden zu warten, um zu sehen, ob der Ball in das Loch fällt. In diesem Fall hat der Spieler den Ball mit seinem vorherigen Schlag eingelocht.

Fällt der Ball nicht innerhalb dieser Wartezeit ins Loch, so gilt er als in Ruhe befindlich. Fällt er ins Loch bevor er gespielt wird, hat der Spieler zwar auch mit dem vorherigen Schlag eingelocht, aber er muss sich einen Strafschlag zum Ergebnis des Lochs hinzuzählen. (tk)

Sebastian Munoz birdies No. 18 at Sony Open - PGA TOUR Video
In the final round of the 2019 Sony Open in Hawaii, Sebastian Munoz 11-foot birdie attempt hangs on the lip for few seconds before falling at the par-5 18th hole.
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Sebastian Munoz birdies No. 18 at Sony Open - PGA TOUR Video

 

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????Wieso Strafschlag ?????

Im privaten Lochspiel hat mein Mitspieler den Ball in kürzerer Zeit weggenommen um ihn mir „geschenkt“ Ich wollte eigentlich darauf bestehen, dass ich keinen Schlag dazugezählt bekomme, aber wie verhält sich das korrekt??

2 Monate her

Golf Rules

Der Gebrauch von Ausrüstung wird in R4.3 beschrieben. Es bleibt dabei, dass bestimmt Ausrüstungsgegenstände weiterhin nicht zulässig sind, wenn diese einen möglichen Vorteil verschaffen, welche die notwendigen Fertigkeiten oder das Urteilsvermögen überflüssig machen bzw. reduzieren oder wenn die Ausrüstung "zweckentfremdet" genutzt wird.

Details in dieser Regel bzgl. der (Un-)Zulässigkeit bestimmter Ausrüstungsgegenstände beziehen sich auf
- Entfernungs- und Richtungsangaben
- Angaben zu Wind- und andere Wetterbedingungen
- Informationen, die vor oder während der Runde erfasst worden
- Audio- und Videogeräte
- Handschuhe und Griffhilfen
- Dehnungsgeräten und Übungs- oder Schwunghilfen.

Zu beachten ist, dass der erste Verstoß durch eine einzelne oder zusammenhängende Handlung die Grundstrafe nach sich zieht - ab dem zweiten Verstoß ohne Bezug zum ersten Verstoß die Disqualifikation. (tk)
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Der Gebrauch von Ausrüstung wird in R4.3 beschrieben. Es bleibt dabei, dass bestimmt Ausrüstungsgegenstände weiterhin nicht zulässig sind, wenn diese einen möglichen Vorteil verschaffen, welche die notwendigen Fertigkeiten oder das Urteilsvermögen überflüssig machen bzw. reduzieren oder wenn die Ausrüstung zweckentfremdet genutzt wird. 

Details in dieser Regel bzgl. der (Un-)Zulässigkeit bestimmter Ausrüstungsgegenstände beziehen sich auf 
- Entfernungs- und Richtungsangaben
- Angaben zu Wind- und andere Wetterbedingungen
- Informationen, die vor oder während der Runde erfasst worden
- Audio- und Videogeräte
- Handschuhe und Griffhilfen
- Dehnungsgeräten und Übungs- oder Schwunghilfen.

Zu beachten ist, dass der erste Verstoß durch eine einzelne oder zusammenhängende Handlung die Grundstrafe nach sich zieht - ab dem zweiten Verstoß ohne Bezug zum ersten Verstoß die Disqualifikation. (tk)

 

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Einzelne Regelungen,können aber durch ( Sonderplatz Regeln) aufgehoben werden. Stimmt es? Entfernungs und Richtungs Angaben zb. Deshalb immer Platzregeln lesen.Können für einzelne Turniere auch geändert werden.

Immer noch ein praktisches Beispiel hinzufügen, wäre sehr hilfreich.

2 Monate her

Golf Rules

Andreas kam mit einer spannenden Frage zu uns:

"Hallo Torben,
erst einmal ein frohes und gesundes Neues Jahr. Wie alle anderen bin ich fleißig am lernen und habe heute mal die Seite Regelquiz beim DGV aufgerufen, um zu sehen, ob schon nach den neuen Regeln gequizt wird. Dabei bin ich auf folgende Frage gestoßen, bei der ich die Antwort des DGV nicht teile bzw. nachvollziehen kann, vielleicht kannst du mir ja die richtige Antwort und die zutreffende Regel (Eine Regelangabe fehlt leider und in 19 wird so ein Fall nicht behandelt) liefern:

Der Spieler erklärt seinen Ball für unspielbar und droppt ihn korrekt. Der Ball rollt dabei in dieselbe schlechte Lage zurück. Was sind die Folgen?

LG
Andreas"

Die Folgen sind in einer Interpretation (den Nachfolgern der Decisions) zu Regel R 19 beschrieben - unserer

Interpretation des Tages:

I19.2/1 - keine Garantie, dass der Ball spielbar liegt, nachdem Erleichterung wegen Unspielbarkeit in Anspruch genommen wurde.

Danach muss ein Spieler akzeptieren, dass, wenn er einen Ball für unspielbar hält und das Erleichterungsverfahren korrekt durchläuft er keinen Anspruch darauf hat, dass sein Ball anschließend spielbar liegt, wenn er im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist. Vielmehr ist das dann eine neue Situation, die neu beurteilt werden muss und im schlimmsten Fall ein erneutes Erleichterungsverfahren nach sich zieht.
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Andreas kam mit einer spannenden Frage zu uns: 

Hallo Torben,
 erst einmal ein frohes und gesundes Neues Jahr. Wie alle anderen bin ich fleißig am lernen und habe heute mal die Seite Regelquiz beim DGV aufgerufen, um zu sehen, ob schon nach den neuen Regeln gequizt wird. Dabei bin ich auf folgende Frage gestoßen, bei der ich die Antwort des DGV nicht teile bzw. nachvollziehen kann, vielleicht kannst du mir ja die richtige Antwort und die zutreffende Regel (Eine Regelangabe fehlt leider und in 19 wird so ein Fall nicht behandelt) liefern:
 
Der Spieler erklärt seinen Ball für unspielbar und droppt ihn korrekt. Der Ball rollt dabei in dieselbe schlechte Lage zurück. Was sind die Folgen?
 
LG
Andreas

Die Folgen sind in einer Interpretation (den Nachfolgern der Decisions) zu Regel R 19 beschrieben -  unserer

Interpretation des Tages:

I19.2/1 - keine Garantie, dass der Ball spielbar liegt, nachdem Erleichterung wegen Unspielbarkeit in Anspruch genommen wurde.

Danach muss ein Spieler akzeptieren, dass, wenn er einen Ball für unspielbar hält und das Erleichterungsverfahren korrekt durchläuft er keinen Anspruch darauf hat, dass sein Ball anschließend spielbar liegt, wenn er im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist. Vielmehr ist das dann eine neue Situation, die neu beurteilt werden muss und im schlimmsten Fall ein erneutes Erleichterungsverfahren nach sich zieht.

 

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Das war in der Vergangenheit auch der Fall.

2 Monate her

Golf Rules

Wir werden damit leben, dass es zu Beginn der Golfsaison 2019 mit den neuen Golfregeln die ein oder andere Diskussion geben wird. Entgegen der Südhalbkugel können wir uns glücklich schätzen und noch ein bißchen tiefer in das Regelwerk einsteigen, bevor es dann bei den ersten vorgabewirksamen Wettspielen die endgültige Anwendung findet.

Aber auch die USGA / R&A haben schon reagiert und bereits Mitte 12/2018 die erste Clarifications herausgegeben. So konnte zumindest unser diskutiertes Beispiel von dem eingebetteten Ball in der Bunkerkante gelöst werden.

Nach Regel 12.1 gehört die Bunkerkante nun ja nicht mehr zum Bunker; der Spieler erhält demzufolge Erleichterung nach R16.3. Da der Bezugspunkt ja unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball ist, kann es bei einer steilen Bunkerkante dazu kommen, dass innerhalb des Erleichterungsbereichs von einer Schlägerlänge kein Punkte gefunden werden kann, an dem der Ball gedroppt werden kann und liegen bleibt und zudem auch nicht gelegt werden kann.

In den Clarifications ist für diesen Fall festgelegt, dass die Erleichterungsmöglichkeit nach R16.3b entfällt. Der Spieler muss den Ball spielen, wie er liegt oder den Ball nach R19 mit einem Strafschlag unspielbar erklären. Im letzten Fall kann er dann sein Spiel mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a), "auf der Linie zurück" (R19.2b) oder seitliche (zwei Schlägerlängen) Erleichterung (R19.2c) fortsetzen. (tk)
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Wir werden damit leben, dass es zu Beginn der Golfsaison 2019 mit den neuen Golfregeln die ein oder andere Diskussion geben wird. Entgegen der Südhalbkugel können wir uns glücklich schätzen und noch ein bißchen tiefer in das Regelwerk einsteigen, bevor es dann bei den ersten vorgabewirksamen Wettspielen die endgültige Anwendung findet.

Aber auch die USGA / R&A haben schon reagiert und bereits Mitte 12/2018 die erste Clarifications herausgegeben. So konnte zumindest unser diskutiertes Beispiel von dem eingebetteten Ball in der Bunkerkante gelöst werden.

Nach Regel 12.1 gehört die Bunkerkante nun ja nicht mehr zum Bunker; der Spieler erhält demzufolge Erleichterung nach R16.3. Da der Bezugspunkt ja unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball ist, kann es bei einer steilen Bunkerkante dazu kommen, dass innerhalb des Erleichterungsbereichs von einer Schlägerlänge kein Punkte gefunden werden kann, an dem der Ball gedroppt werden kann und liegen bleibt und zudem auch nicht gelegt werden kann.

In den Clarifications ist für diesen Fall festgelegt, dass die Erleichterungsmöglichkeit nach R16.3b entfällt. Der Spieler muss den Ball spielen, wie er liegt oder den Ball nach R19 mit einem Strafschlag unspielbar erklären. Im letzten Fall kann er dann sein Spiel mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a), auf der Linie zurück (R19.2b) oder seitliche (zwei Schlägerlängen) Erleichterung (R19.2c) fortsetzen. (tk)

 

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Auf der Linie zurueck = auch außerhalb des Bunkers dropped (aus Kniehöhe)?

Wo findet man die Info. ?

Die Bunkerkante gehört dann nicht zum Bunker, wenn sie grassbewachsen oder ohne Sand ist...

2 Monate her

Golf Rules

Neben den Golfregeln wie wir sie kennen existieren anscheinend noch die Regeln für den Damen- und den Herrennachmittag. Wiederrum daneben haben wir jetzt die Regeln für den Seniorendonnerstag entdeckt, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

- Es gibt keine verlorenen Bälle. Der vermisste Ball ist auf dem oder nah des Platzes und wird wahrscheinlich von jemand anders gefunden und eingesteckt, was ihn zu einem gestohlenen Ball macht. Der Spieler ist nicht dazu berufen das Verbrechen durch vergeben von Strafschlägen an sich oder den Dieb zu ahnden.

- Wenn ein Putt über das Loch hinausläuft ohne zu fallen gilt er als gefallen. Naturgesetze wie das der Schwerkraft stehen über den Golfregeln.

- Putts, die so kurz vor dem Loch liegen bleiben, dass sie hineingeblasen werden können, dürfen hineingeblasen werden. Das gilt nicht für Putts, die über 3 Inches vom Loch entfernt liegen - keiner will das Spiel ins lächerliche ziehen.

- Es fällt keine Strafe für Schläge ins sogenannte "AUS" an. Wenn die pfennigfuchsenden Golfplatzbetreiber genügend Land für den Golfplatz erworben oder gepachtet hätten, gäbe es kein "AUS". Der betroffene Golfer verdient eine Entschuldigung, keine Strafe.

- Es gibt keine Strafe für Bälle, die in einem Wasserhindernis landen, da Golfbälle schwimmen können sollten. Dass sie es nicht tun ist ein technisches Versäumnis der Ballhersteller, dessen sich nicht angenommen wurde. Seniorengolfer sollten nicht für technische Versäumnisse von Golfballherstellen bestraft werden.

Und, habt Ihr auch ein paar (ungeschriebene) Regeln, die unbedingt an die Öffentlichkeit sollten? Schreibt sie in die Kommentare!
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Neben den Golfregeln wie wir sie kennen existieren anscheinend noch die Regeln für den Damen- und den Herrennachmittag. Wiederrum daneben haben wir jetzt die Regeln für den Seniorendonnerstag entdeckt, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

- Es gibt keine verlorenen Bälle. Der vermisste Ball ist auf dem oder nah des Platzes und wird wahrscheinlich von jemand anders gefunden und eingesteckt, was ihn zu einem gestohlenen Ball macht. Der Spieler ist nicht dazu berufen das Verbrechen durch vergeben von Strafschlägen an sich oder den Dieb zu ahnden.

- Wenn ein Putt über das Loch hinausläuft ohne zu fallen gilt er als gefallen. Naturgesetze wie das der Schwerkraft stehen über den Golfregeln.

- Putts, die so kurz vor dem Loch liegen bleiben, dass sie hineingeblasen werden können, dürfen hineingeblasen werden. Das gilt nicht für Putts, die über 3 Inches vom Loch entfernt liegen - keiner will das Spiel ins lächerliche ziehen.

- Es fällt keine Strafe für Schläge ins sogenannte AUS an. Wenn die pfennigfuchsenden Golfplatzbetreiber genügend Land für den Golfplatz erworben oder gepachtet hätten, gäbe es kein AUS. Der betroffene Golfer verdient eine Entschuldigung, keine Strafe.

- Es gibt keine Strafe für Bälle, die in einem Wasserhindernis landen, da Golfbälle schwimmen können sollten. Dass sie es nicht tun ist ein technisches Versäumnis der Ballhersteller, dessen sich nicht angenommen wurde. Seniorengolfer sollten nicht für technische Versäumnisse von Golfballherstellen bestraft werden.

Und, habt Ihr auch ein paar (ungeschriebene) Regeln, die unbedingt an die Öffentlichkeit sollten? Schreibt sie in die Kommentare!