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10 Minuten her

Golf Rules

Ein Gerücht geht um die (Golf-)Welt: Videos schießen wie Pilze aus dem Boden, die eine vermeintliche Lücke in den 2019er Golfregeln ausnutzen wollen. Dabei spielen Golfer den Ball aus der Luft ein zweites Mal und nehmen anschließend R10.1a für sich in Anspruch und behaupten, das mehrfache Treffen des Balls sei nur ein Schlag und es falle keine Strafe an. Aber, ist das so?

R10.1a ist das Gebot ehrlich nach dem Ball zu schlagen. Dabei fällt für das versehentlich mehrfache Treffen des Balls bei einem ehrlichen Schlag keine Strafe an und der Schlag zählt als ein Schlag. Das ist neu. Aber es geht um das VERSEHENTLICHE Treffen. Und die Voraussetztung, dass die Golfregeln für die Leute geschrieben wurden, die sich daran halten wollen und nicht für die, die die Lücken suchen um sie unfair auszunutzen. WILL der Spieler den Ball mehr als einmal treffen ist es kein Versehen sondern Absicht und damit das Spielen eines Balls in Bewegung nach R10.1d und wird mit der Grundstrafe geahndet. Das heißt im Lochspiel verliert der Spieler das Loch und im Zählspiel zählt der Schlag und der Spieler zieht sich zwei Strafschläge zu. Das heißt hier, es sind die zwei Schläge aus dem Video und zwei Strafschläge.

Dazu kommt dann ein weiteres Problem, dass sich aus R11.2c ergibt. Zwar ist Regel R11.2 die generellere Regel zu R10.1a, die als speziellere Regel für den Sachverhalt Vorrang hat (lex specialis derogat legi generali), gleichwohl gelten die Folgen aus R11.2c, nämlich die Frage, von wo der abgelenkte Ball dann gespielt werden muss damit am Ende nicht noch eine höhere Strafe anfällt.

Wird der Ball - wie hier - von außerhalb des Grüns gespielt, muss der Spieler Erleichterung bezogen auf die geschätzt Stelle in Anspruch nehmen, an der der Ball zur Ruhe gekommen wäre, wenn er nicht durch den Schlag abgelenkt worden wäre. Von diesem Punkt ist der Ball im Erleichterungsbereich (ein Schlägerlänge), nicht näher zum Loch und im selben Platzbereich, zu droppen, R11.2c (1). Auf gut Deutsch: Droppen am geschätzten Landepunkt des ersten Schlages, andernfalls fällt die Grundstrafe nach R14.7a an, da vom falschen Ort gespielt wurde.

Hierbei ist dann noch R1.3c(4) wichtig, die regelt, wie mit mehrfachen Strafen umgegangen wird. Aber das ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erklärt wird.Ein Gerücht geht um die (Golf-)Welt: Videos schießen wie Pilze aus dem Boden, die eine vermeintliche Lücke in den 2019er Golfregeln ausnutzen wollen. Dabei s...
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1 Tag her

Golf Rules

Die neuen Golfregeln haben auch das Ziel, gelebte Praxis in Regeln zu gießen. So war es schon lange Usus, Entfernungsmesser zu gebrauchen, allein, nach der alten Regel R14-3 grundsätzlich verboten, es sei denn eine Platzregel erlaubte die Nutzung.

Auf den meisten Golfanlagen wurde von der Platzregel Gebrauch gemacht, auch in Verbandswettspielen setzte sich die Erlaubnis Entfernungsmesser zu nutzen durch - die Profitouren tun sich noch etwas schwer damit; afaik allein auf der Staysure Tour (European Senior Tour) wird die Nutzung eines Lasers derzeit erprobt und ist daher gestattet, die anderen Touren ziehen noch nicht mit.

Da war es nur logisch, dass im Rahmen einer Regelmodernisierung auch dieser Passus aufgegriffen wird. Die Regelgeber haben mit der neu gefassten Regel R4.3a (1) die Nutzung von Entfernungsmessern grundsätzlich zugelassen. Diese Zulassung kann durch Platzregel untersagt werden (hier Musterplatzregel G-5).

Und, wie handhabt Eure Anlage das - und, nutzt Ihr Entfernungsmesser oder ist das neumodischer Teufelskram?
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Die neuen Golfregeln haben auch das Ziel, gelebte Praxis in Regeln zu gießen. So war es schon lange Usus, Entfernungsmesser zu gebrauchen, allein, nach der alten Regel R14-3 grundsätzlich verboten, es sei denn eine Platzregel erlaubte die Nutzung. 

Auf den meisten Golfanlagen wurde von der Platzregel Gebrauch gemacht, auch in Verbandswettspielen setzte sich die Erlaubnis Entfernungsmesser zu nutzen durch - die Profitouren tun sich noch etwas schwer damit; afaik allein auf der Staysure Tour (European Senior Tour) wird die Nutzung eines Lasers derzeit erprobt und ist daher gestattet, die anderen Touren ziehen noch nicht mit.

Da war es nur logisch, dass im Rahmen einer Regelmodernisierung auch dieser Passus aufgegriffen wird. Die Regelgeber haben mit der neu gefassten Regel R4.3a (1) die Nutzung von Entfernungsmessern grundsätzlich zugelassen. Diese Zulassung kann durch Platzregel untersagt werden (hier Musterplatzregel G-5).

Und, wie handhabt Eure Anlage das - und, nutzt Ihr Entfernungsmesser oder ist das neumodischer Teufelskram?

 

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Sonocaddie ist das Ding, dass man sich an die Mütze klemmen kann und die Entfernung ansagt, oder?

Die Laser finde ich auch etwas merkwürdig, allein schon weil man aus 100m fast nicht auf 1m genau schlagen kann... ich hab ne Uhr und die gibt mir eine ungefähre m- Zahl an. Trotzdem guck ich beim spielen maximal nur 1-2 mal pro Bahn auf die Uhr. Nur um das Gefühl zu bestätigen.

Scheiß auf den Entfernungsmesser (ich als blutiger Anfänger bin froh wenn die richtung stimmt), sag mir lieber woher ich diese supergeile Schlägerhaube bekomme 😍😂

Entfernungsmesser müssten grundsätzlich verboten werden, weil sie die Mitspieler nerven und das Spiel verlangsamen...

Entfernungsmesser sind auf praktisch allen Amateur Touren (zb US College Tour/Wettbewerbe NCCGA) und auch sogar bei den R&A Championships, Europameisterschaften usw. schon seit einigen Jahren erlaubt gewesen. Alleine wie richtig gesagt die Pro Touren sträuben sich. Es gab in USA auf einer der unterklassigen PGA Challenge Touren einmal 2 oder 3 Turniere lang einen Test mit erlaubten Entfernungsmessern aber da dauerte die Runde noch länger weil die Pros trotzdem noch Schritte zählten. Darauf wurde es wieder abgeschafft.

Ich persönlich nutze meinen Entfernungsmesser (Laser) übrigens gerne und in einer fließenden Bewegung bei der Schlagvorbereitung. Tasche abstellen und Lasern ist fast eine Bewegung und die Schlägerwahl im Kopf auf dem Weg schon getroffen, dass heißt, die Entfernung bestätigt mich in meiner Entscheidung. Und mit jedem Mal wird das Schätzen auch besser...

Erlaubt! Ich nutze bisher mein Golf-Buddy und in der neuen Saison meine neue GarminS60 Uhr! Die Mannschaft nutzt auch diverse Entfernungsmesser. Für mich hilfreich!

Erlaubt. Und ich nutze ihn immer und alle unsere Mannschaftsspieler und guten Spieler ebenso.

Im Urlaub auf Plätzen die ich nicht kenne habe ich bei "Blindschlägen" gerne meinen Goflbuddie dabei. Ansonsten benutze ich einen Laser für viele Annäherungen. Ich kann einfach nicht gut schätzen.

Ich habe einen seit letztem Jahr und bin froh darüber ! Habe immer Probleme gehabt mit der Einschätzung von Entfernungen . Auf unserem Platz ist es erlaubt!

Wer Entfernungen nicht einschätzen kann, für den ist Golfen wahrscheinlich nix… Der sollte besser mit einem Hund spazieren gehen 😂

Solange Hochhandycapper 30 Meter vor dem Grün die Entfernung messen und dann 20 Meter übers Grün schlagen.........zügiges Spiel geht anders.

Erlauben ja, wer aber mit dem Schlagen dran ist und erst dann anfangt zu messen, der gehört verboten. Es sei denn er ist der als erster am Ball....und überhaupt, wer will das ganze kontolieren. Langenkontrolle ist doch für die meisten neben der Richtung sowieso eine Glücksache was die Konstante angeht. Ausserdem ist es wie mit dem Einparken, entweder man kann es oder nicht....da helfen auch keine Helferlein🤣😉

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2 Tage her

Golf Rules

Die Golfregeln 2019 kommen so langsam bei den Spielern an und die Diskussion darüber beginnt. Heute kommen wir zu einer Frage von Eliane zur durchaus polarisierenden Musterplatzregel 8E5 - besser bekannt als "vorne droppen":

"Hallo,
Ich möchte noch mal etwas geklärt haben. Ich bin in Portugal in einem Golfclub der Englisch geführt wird und habe diese Mail bekommen.

Eigentlich ist mein Englisch relativ gut und ich hatte gedacht ich hätte mich in die neuen Regeln ein gelesen, aber ich bin doch ein wenig erstaunt über das was ich hier lese.

They are claiming that if you find your ball, and it is Out of Bounds, that you can drop a ball In Bounds for a two shot penalty to save time. THIS IS NOT TRUE. There has been no change in the Rules. You MUST go back to where you played your last shot for a one shot penalty (“stroke and distance”).

So, if it was your tee shot that finished Out of Bounds you MUST return to the tee and play “3 of the tee”.

Vielen herzlichen Dank für eure Mühen.
Ich hoffe ihr könnt mir dazu eine Antwort geben.
Mit freundlichen Grüssen
Eliane Schlieper"

Also: Es kommt - wie so oft darauf an. Nämlich, ob die entsprechende Platzregel (hier Musterplatzregel 8 E5) in Kraft ist oder nicht.

Richtig ist, dass die regulären Golfregeln das sogenannte „vorne droppen“ nicht vorsehen. Aber! Es gibt die Möglichkeit Musterplatzregel E5 (Seite 468 ff. des „Official Guide to the Rules of Golf“ – sollte im Club vorhanden sein) zu aktivieren, die zur Spielbeschleunigung eben das „vorne droppen“ mit zwei Strafschlägen erlaubt, wenn kein provisorischer Ball gespielt wurde. Das ist aber eine Platzregel, (local rule), die der Platz aktiv in Kraft setzen muss, wenn er das möchte. Ähnlich, wie jetzt Entfernungsmesser zu verbieten oder Golfcarts oder Musik auf der Runde).

Also, mit Platzregel erlaubt, ohne eben nicht. Die Zeit wird zeigen wie die Plätze entscheiden.
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Die Golfregeln 2019 kommen so langsam bei den Spielern an und die Diskussion darüber beginnt. Heute kommen wir zu einer Frage von Eliane zur durchaus polarisierenden Musterplatzregel 8E5 - besser bekannt als vorne droppen:

Hallo,
Ich möchte noch mal etwas geklärt haben. Ich bin in Portugal in einem Golfclub der Englisch geführt wird und habe diese Mail bekommen.

Eigentlich ist mein Englisch relativ gut und ich hatte gedacht ich hätte mich in die neuen Regeln ein gelesen, aber ich bin doch ein wenig erstaunt über das was ich hier lese.

They are claiming that if you find your ball, and it is Out of Bounds, that you can drop a ball In Bounds for a two shot penalty to save time. THIS IS NOT TRUE. There has been no change in the Rules. You MUST go back to where you played your last shot for a one shot penalty (“stroke and distance”). 

So, if it was your tee shot that finished Out of Bounds you MUST return to the tee and play “3 of the tee”.

Vielen herzlichen Dank für eure Mühen.
Ich hoffe ihr könnt mir dazu eine Antwort geben. 
Mit freundlichen Grüssen
Eliane Schlieper

Also: Es kommt - wie so oft darauf an. Nämlich, ob die entsprechende Platzregel (hier Musterplatzregel 8 E5) in Kraft ist oder nicht. 

Richtig ist, dass die regulären Golfregeln das sogenannte „vorne droppen“ nicht vorsehen. Aber! Es gibt die Möglichkeit Musterplatzregel E5 (Seite 468 ff. des „Official Guide to the Rules of Golf“ – sollte im Club vorhanden sein) zu aktivieren, die zur Spielbeschleunigung eben das „vorne droppen“ mit zwei Strafschlägen erlaubt, wenn kein provisorischer Ball gespielt wurde. Das ist aber eine Platzregel, (local rule), die der Platz aktiv in Kraft setzen muss, wenn er das möchte. Ähnlich, wie jetzt Entfernungsmesser zu verbieten oder Golfcarts oder Musik auf der Runde).
 
Also, mit Platzregel erlaubt, ohne eben nicht. Die Zeit wird zeigen wie die Plätze entscheiden.Image attachment

 

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Und das Droppen aus Kniehöhe geht ganz schön ins Kreuz! Irgendwie ist mein Rückgrat zu lang oder die Arme zu kurz. Muss ich wiederholen, wenn ich zwischen Hüfte und Kniehöhe droppe?

3 Tage her

Golf Rules

Zum Jahreswechsel wurden wir gefragt, was eigentlich "ehrlich nach dem Ball schlagen" auf dem Puttinggrün bedeutet und ob man auch zum Beispiel mit einem Wege putten darf.

R10.1a schreibt uns vor, dass man ehrlich nach dem Ball schlagen muss, dass insbesondere nicht gekratzt, gestoßen oder gelöffelt werden darf. R10.1b verbietet darüber hinaus, Schläger beim Schlag zu verankern, dazu machen wir noch einmal einen eigenen Beitrag, da das "Ankern" Stoff für ein ganzes Video bietet.

Keine Regel schreibt dem Spieler vor, welchen Schläger er wann zu benutzen hat - auch dahingehende Platzregeln sind unwirksam. Der Spieler ist also frei in der Wahl seiner Waffen. Trotzdem bedeutet dies nicht, dass er "wilde Sau" spielen kann. Das Gebot zur Schonung des Platzes gilt nach wie vor und wer auf dem Grün einen vollen Schwung mit dem Wedge macht, kann sich des Zorn des Greenkeepers gewiss sein - allein, verboten ist es nicht.

Und, was denkt Ihr zum Putten mit dem Wedge oder zum Driver "off the deck"?Was ist beim Putten erlaubt - wie darf ich schlagen, wenn ich mich an Regel R10.1a halten möchte - dieses Video gibt erste Anhaltspunkte.
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Bei mehr als 10 m chippe ich fast immer,da ich einen leichten Sehfehler habe.👍

Wenn der Putter mal nicht das macht was ich will, dann kommt es schon mal vor, das ich das mit dem 56° Putte...das hilft

Ergänzung: Am falschen Grün ist der Schlag doch verboten. Nach den neuen Regeln zählt auch der Stand am falschen Grün zu den Verbotszonen. Darüber hinaus darf nun jeder Platz die Zone des falschen Grüns um zB 2 Schlägerlängen rund ums Grün per Platzregel erweitern, damit auch das Vorgrün geschont wird. Bei Grüns die oft irrtümlich falsch getroffen werden würde ich diese Platzregel empfehlen um die vielen Divots auf den Vorgrüns zu vermeiden.

4 Tage her

Golf Rules

Das bleibt mit den neuen Regeln unverändert - Tau und Reif sind kein loser hinderlicher Naturstoff und auch kein zeitweiliges Wasser (s. Definitionen).

Insofern darf Tau und Reif nicht auf dem Grün, in der Penalty Area, einem Bunker oder dem Gelände straflos entfernt werden. In Regel R8.1a(5) ist dieser Verstoß noch einmal explizit aufgeführt. Hat ein Spieler die Bedingungen verbessert, so kann er das Entfernen von Tau oder Reif nach R8.1c durch das Wiederherstellen der ursprünglichen Bedingungen nicht "heilen" - die Strafe (Grundstrafe) bleibt bestehen. (tk)
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Das bleibt mit den neuen Regeln unverändert - Tau und Reif sind kein loser hinderlicher Naturstoff und auch kein zeitweiliges Wasser (s. Definitionen).

Insofern darf Tau und Reif nicht auf dem Grün, in der Penalty Area, einem Bunker oder dem Gelände straflos entfernt werden. In Regel R8.1a(5) ist dieser Verstoß noch einmal explizit aufgeführt. Hat ein Spieler die Bedingungen verbessert, so kann er das Entfernen von Tau oder Reif nach R8.1c durch das Wiederherstellen der ursprünglichen Bedingungen nicht heilen - die Strafe (Grundstrafe) bleibt bestehen. (tk)

 

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Ist Reif auf dem Grün, wird es ja hoffentlich eh nicht betreten... von daher finde ich sollte es dazu auch keine Regel geben, außer evtl. das man sich dann bei Reif auf dem Grün, von den Grüns fernhält...✌

Wenn der Platz freigegeben ist, gibts garnichts 😉

Bei Reif am Grün kann er gar nichts mehr heilen. Da gibts üblicherweise nicht nur die Grundstrafe, sondern Platzverweis und 1 Monat Platzverbot kommen auch noch aus dem Strafenkatalog dazu! Und zwar völlig zu Recht.

5 Tage her

Golf Rules

Böse Zungen behaupten diese Regel hätten sich Physiotherapeuten und Orthopäden einfallen lassen und ALBERTO habe eine Hose mit einem gepolsterten, wasserdichten Knie in Vorbereitung aber es ist, wie es ist, die neue Regel R14.3b (2) schreibt uns das droppen (heißt jetzt tatsächlich so und nicht mehr fallen lassen - auch hier wurde die Regel modernisiert) aus Kniehöhe vor.

Gemeint ist damit die Höhe des Knies des Spielers in aufrechtem Stand. Dabei muss das Knie aber - ähnlich wie beim Droppen innerhalb von Schlägerlängen - nicht tatsächlich aufrecht sein, vielmehr ist das schlicht die Höhenangabe, die genutzt werden muss. Wenn der Spieler möchte, kann er auch im Knien oder liegen droppen, solange dies aus Kniehöhe geschieht und das Spiel nicht unangemessen verzögert - denn das wäre dann ein Verstoß gegen Regel R5.6a...
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Böse Zungen behaupten diese Regel hätten sich Physiotherapeuten und Orthopäden einfallen lassen und ALBERTO habe eine Hose mit einem gepolsterten, wasserdichten Knie in Vorbereitung aber es ist, wie es ist, die neue Regel R14.3b (2) schreibt uns das droppen (heißt jetzt tatsächlich so und nicht mehr fallen lassen - auch hier wurde die Regel modernisiert) aus Kniehöhe vor.

Gemeint ist damit die Höhe des Knies des Spielers in aufrechtem Stand. Dabei muss das Knie aber - ähnlich wie beim Droppen innerhalb von Schlägerlängen - nicht tatsächlich aufrecht sein, vielmehr ist das schlicht die Höhenangabe, die genutzt werden muss. Wenn der Spieler möchte, kann er auch im Knien oder liegen droppen, solange dies aus Kniehöhe geschieht und das Spiel nicht unangemessen verzögert - denn das wäre dann ein Verstoß gegen Regel R5.6a...

 

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Verstehe den ganzen Bohei eigentlich nicht. Wer Golfen kann wird ja wohl auch aus Kniehöhe droppen können

..... und wer richtig golfen kann ☝️ braucht sowieso nicht droppen..😂😂😂😂

Wenn die Arme bis zum Knie reichen, sollte es kein Problem sein... denke da an Albatros, dem Schwimmer...

6 Tage her

Golf Rules

Die European Tour gibt Ihren Einstand 2019 in Abu Dhabi. Und mit dabei - das neue Regelwerk. Für viele der Tourspieler ist es dann das "erste Mal". So auch für Lee Westwood, der sich nach der Regelentscheidung in der ersten Runde an Bahn 13 dem Referee anvertraut, dass dieses sein erster Drop nach den neuen Regeln aus Kniehöhe ist.

Gut zu sehen, dass auch die großen "Vorbilder" ihre Anpassungsschwierigkeiten haben. In ein paar Wochen werden die Bilder mit dem Drop aus Kniehöhe oder der Fahne im Loch beim Putten Normalität sein 😉

Doch der aufmerksame Betrachter stellte sich beim Betrachten der Situation von Lee Westwood die Frage, warum es überhaupt zu dem "ersten Mal" kam. Der Ball lag abseits des Fairways in einer "Waste Area" in einer Fahrzeugspur. Man könnte annehmen, dass es sich in diesem Fall um "Ungewöhnliche Platzverhältnisse / Boden in Ausbesserung" handeln könnte.

Aber eine Fahrzeugspur im Gelände ist (wie auch schon in den "alten" Regeln / Decision D25/16) nach den Interpretation kein "Boden in Ausbesserung":
<<<
Interpretation Ground Under Repair/1 - Damage Caused by Committee or Maintenance Staff Is Not Always Ground Under Repair
A hole made by maintenance staff is ground under repair even when not marked as ground under repair. However, not all damage caused by maintenance staff is ground under repair by default.

Examples of damage that is not ground under repair by default include:
- A rut made by a tractor (but the Committee is justified in declaring a deep rut to be ground under repair).
- An old hole plug that is sunk below the putting green surface, but see Rule 13.1c (Improvements Allowed on Putting Green).
>>>

Insofern drängt sich die Vermutung auf, dass es eine lokale Platzregeln zu geben scheint, die eine solche Fahrspur zu "ungewöhnlichen Platzverhältnissen" definiert. Und richtig - die Hardcard der R&A (wir hatten darauf schon in einem früheren Post hingewiesen), aus der möglicherweise Teile in ähnlicher Form bei der European Tour zum Einsatz kommen, beinhaltet einen solchen Passus:

3a Ground under repair / (2) Any area of damaged ground (e.g. [...] vehicle movement) that is considered by a referee to be abnormal.

Insofern wäre auch gut verständlich, dass Lee Westwood an der Stelle auf das Eintreffen des Referees wartet, um dann anschließend mit diesem die Geschichte seiner "Jungfräulichkeit" zu besprechen... (tk)
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2019 - Abu Dhabi - Lee Westwood

6 Tage her

Golf Rules

So zwischendurch findet man immer wieder mal was auf diversen Golfseiten, was wir Euch nicht vorenthalten möchten. 😉

Hier ein schönes Video zur "Spiellinie", welche laut der Definition die Linie ist, auf der sich der Ball nach Absicht des Spielers nach dem Schlag bewegen soll [...]. Weiter heisst es: die Spiellinie ist nicht unbedingt eine gerade Linie zwischen zwei Punkten - es kann also auch durchaus mal ein Stück Ozean zwischen Abschlag und Grün liegen... (tk)

LADS GOLF
131 yard Par 3 with a Driver! 💨🏌🏼‍♂️
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LADS GOLF

 

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Stefan Laege

Großartig!

Die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Kurve, sagte der Autofahrer und passionierte Golfer

1 Woche her

Golf Rules

Eines gleich vorweg - das war mit den alten und ist auch mit den neuen Regeln einfach nur "Pech"...

Denn, ungewöhnliche Platzverhältnisse, von denen es nach Regel R16 straflose Erleichterung gäbe, sind nur die folgenden vier definierten Umstände:

- Tierloch
- Boden in Ausbesserung
- unbewegliches Hemmnis
- zeitweiliges Wasser

Da heißt es dann nur "Augen zu und durch"... (tk)
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Eines gleich vorweg - das war mit den alten und ist auch mit den neuen Regeln einfach nur Pech...

Denn, ungewöhnliche Platzverhältnisse, von denen es nach Regel R16 straflose Erleichterung gäbe, sind nur die folgenden vier definierten Umstände:

- Tierloch
- Boden in Ausbesserung
- unbewegliches Hemmnis
- zeitweiliges Wasser

Da heißt es dann nur Augen zu und durch... (tk)

 

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Und natürlich den Krähen den Auftrag geben die Divots nicht immer umzudrehen (es ist kein Wurm darunter) hahaha 👍😎

... und nicht müde werden, die immer wieder selben Personen zum hundertsten Mal aufzufordern, doch bitte ihre schnitzelgroßen Divots zurück zu legen und fest zu treten...

Hinterlassen diese Greifvögel aber auch für Bremsspuren beim Landen. Könnte man fast mit Divots verwechseln 🙂

1 Woche her

Golf Rules

Und wo wir doch gestern schon beim Putten waren - hier ein Klassiker aus den Aufzeichnungen des Golfsports. Mike Clayton puttet bei den Australischen PGA Champs 1997 den Ball ins Loch - naja, fast...

Was damals noch mit einem Strafschlag belegt wurde ist nun knapp 12 Jahre später straflos. Laut R9.4b ist nämlich zu entscheiden, was für das Aufnehmen oder absichtliche Berühren des Balls oder das Verursachen, dass er sich bewegt, verantwortlich ist. Ist der Spieler für die Bewegung verantwortlich, dann zieht er sich einen Strafschlag zu.

In Ausnahme 3 gilt jedoch, dass es straflos ist, wenn der Spieler versehentlich verursacht, dass sich sein Ball auf dem Grün bewegt, unabhängig davon, wie dies geschieht.

Der Verweis auf Regel R13.1d gibt die weitere Handlung vor. Der Spieler muss in diesem Fall den Ball an seine ursprüngliche Stelle zurücklegen (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss). (tk)How NOT to behave around the green
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Ich begrüße diese Regelung ja doch sehr - allerdings ist es fast schade, dass dann solche grandiosen Dinger nur noch halb so witzig sind 😉 😀

1 Woche her

Golf Rules

GolfRules- Regelabend im Golf Club Verden - mit über 50 Teilnehmern ein netter Einstieg in unsere Regelabendserie. Ihr wollt das auch für Euren Club? Schreibt und eine Mail an fragen@golf-rules.com.2019 - das Golfjahr der großen Änderungen.

Wie viele von Euch schon mitbekommen haben, gibt es neue Golfregeln, die wir gestern bei einem Regelabend vor über 50 Teilnehmern erläutert haben. Hier hat unser Jugendwart und Sportvorstand Torben Wissuwa die Teilnehmer durch den Abend und die Regeländerungen geführt und Fragen zu den Regeln beantwortet.

Und damit die Teilnehmer nicht auf dem Trockenen saßen oder gar Hungern mussten haben sich unsere neuen Gastwirte, Floria und "Roberto" Harandi ins Zeug geworfen und für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt.

Ein Abend, der nach Wiederholung ruft, oder was meint Ihr?
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GolfRules- Regelabend im Golf Club Verden - mit über 50 Teilnehmern ein netter Einstieg in unsere Regelabendserie. Ihr wollt das auch für Euren Club? Schreibt und eine Mail an fragen@golf-rules.com.

 

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Ich fand’s richtig gut.... nicht einfach nur Theorie sondern untermauert mit selbst erlebten Situationen, also mit der Praxis. Vielen Dank!

1 Woche her

Golf Rules

Nicht nur wir beschäftigen uns mit den neuen Regeln - auch die "ganz Grossen" bekommen einen Update... 😉

PS: Das vermeidliche Video mit dem "Doppelschlag" (siehe unseren Post vor ein paar Tagen) kommt auch dort zum Einsatz...
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Nicht nur wir beschäftigen uns mit den neuen Regeln - auch die ganz Grossen bekommen einen Update... ;-)

PS: Das vermeidliche Video mit dem Doppelschlag (siehe unseren Post vor ein paar Tagen) kommt auch dort zum Einsatz...

1 Woche her

Golf Rules

Kommt recht selten vor - ist aber immer wieder schön zu sehen, wenn der Ball dann doch noch fällt. So wie am Wochenende bei den Sony Open auf Hawaii bei Sebastian Munoz.

Aber wie verhält es sich mit dieser Besonderheit im neuen Regelbuch?

Hier schon einmal die Entwarnung - bis auf die Regelnummer ändert sich am Vorgehen und der Schlagzahl nämlich nichts. In R13.3a "Ball ragt über den Lochrand hinaus" wird dieser Fall beschrieben: es ist dem Spieler gestattet, innerhalb einer angemessenen Zeit das Loch zu erreichen und weitere 10 Sekunden zu warten, um zu sehen, ob der Ball in das Loch fällt. In diesem Fall hat der Spieler den Ball mit seinem vorherigen Schlag eingelocht.

Fällt der Ball nicht innerhalb dieser Wartezeit ins Loch, so gilt er als in Ruhe befindlich. Fällt er ins Loch bevor er gespielt wird, hat der Spieler zwar auch mit dem vorherigen Schlag eingelocht, aber er muss sich einen Strafschlag zum Ergebnis des Lochs hinzuzählen. (tk)

Sebastian Munoz birdies No. 18 at Sony Open - PGA TOUR Video
In the final round of the 2019 Sony Open in Hawaii, Sebastian Munoz 11-foot birdie attempt hangs on the lip for few seconds before falling at the par-5 18th hole.
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Sebastian Munoz birdies No. 18 at Sony Open - PGA TOUR Video

 

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????Wieso Strafschlag ?????

Im privaten Lochspiel hat mein Mitspieler den Ball in kürzerer Zeit weggenommen um ihn mir „geschenkt“ Ich wollte eigentlich darauf bestehen, dass ich keinen Schlag dazugezählt bekomme, aber wie verhält sich das korrekt??

1 Woche her

Golf Rules

Der Gebrauch von Ausrüstung wird in R4.3 beschrieben. Es bleibt dabei, dass bestimmt Ausrüstungsgegenstände weiterhin nicht zulässig sind, wenn diese einen möglichen Vorteil verschaffen, welche die notwendigen Fertigkeiten oder das Urteilsvermögen überflüssig machen bzw. reduzieren oder wenn die Ausrüstung "zweckentfremdet" genutzt wird.

Details in dieser Regel bzgl. der (Un-)Zulässigkeit bestimmter Ausrüstungsgegenstände beziehen sich auf
- Entfernungs- und Richtungsangaben
- Angaben zu Wind- und andere Wetterbedingungen
- Informationen, die vor oder während der Runde erfasst worden
- Audio- und Videogeräte
- Handschuhe und Griffhilfen
- Dehnungsgeräten und Übungs- oder Schwunghilfen.

Zu beachten ist, dass der erste Verstoß durch eine einzelne oder zusammenhängende Handlung die Grundstrafe nach sich zieht - ab dem zweiten Verstoß ohne Bezug zum ersten Verstoß die Disqualifikation. (tk)
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Der Gebrauch von Ausrüstung wird in R4.3 beschrieben. Es bleibt dabei, dass bestimmt Ausrüstungsgegenstände weiterhin nicht zulässig sind, wenn diese einen möglichen Vorteil verschaffen, welche die notwendigen Fertigkeiten oder das Urteilsvermögen überflüssig machen bzw. reduzieren oder wenn die Ausrüstung zweckentfremdet genutzt wird. 

Details in dieser Regel bzgl. der (Un-)Zulässigkeit bestimmter Ausrüstungsgegenstände beziehen sich auf 
- Entfernungs- und Richtungsangaben
- Angaben zu Wind- und andere Wetterbedingungen
- Informationen, die vor oder während der Runde erfasst worden
- Audio- und Videogeräte
- Handschuhe und Griffhilfen
- Dehnungsgeräten und Übungs- oder Schwunghilfen.

Zu beachten ist, dass der erste Verstoß durch eine einzelne oder zusammenhängende Handlung die Grundstrafe nach sich zieht - ab dem zweiten Verstoß ohne Bezug zum ersten Verstoß die Disqualifikation. (tk)

 

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Immer noch ein praktisches Beispiel hinzufügen, wäre sehr hilfreich.

Einzelne Regelungen,können aber durch ( Sonderplatz Regeln) aufgehoben werden. Stimmt es? Entfernungs und Richtungs Angaben zb. Deshalb immer Platzregeln lesen.Können für einzelne Turniere auch geändert werden.

2 Wochen her

Golf Rules

Andreas kam mit einer spannenden Frage zu uns:

"Hallo Torben,
erst einmal ein frohes und gesundes Neues Jahr. Wie alle anderen bin ich fleißig am lernen und habe heute mal die Seite Regelquiz beim DGV aufgerufen, um zu sehen, ob schon nach den neuen Regeln gequizt wird. Dabei bin ich auf folgende Frage gestoßen, bei der ich die Antwort des DGV nicht teile bzw. nachvollziehen kann, vielleicht kannst du mir ja die richtige Antwort und die zutreffende Regel (Eine Regelangabe fehlt leider und in 19 wird so ein Fall nicht behandelt) liefern:

Der Spieler erklärt seinen Ball für unspielbar und droppt ihn korrekt. Der Ball rollt dabei in dieselbe schlechte Lage zurück. Was sind die Folgen?

LG
Andreas"

Die Folgen sind in einer Interpretation (den Nachfolgern der Decisions) zu Regel R 19 beschrieben - unserer

Interpretation des Tages:

I19.2/1 - keine Garantie, dass der Ball spielbar liegt, nachdem Erleichterung wegen Unspielbarkeit in Anspruch genommen wurde.

Danach muss ein Spieler akzeptieren, dass, wenn er einen Ball für unspielbar hält und das Erleichterungsverfahren korrekt durchläuft er keinen Anspruch darauf hat, dass sein Ball anschließend spielbar liegt, wenn er im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist. Vielmehr ist das dann eine neue Situation, die neu beurteilt werden muss und im schlimmsten Fall ein erneutes Erleichterungsverfahren nach sich zieht.
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Andreas kam mit einer spannenden Frage zu uns: 

Hallo Torben,
 erst einmal ein frohes und gesundes Neues Jahr. Wie alle anderen bin ich fleißig am lernen und habe heute mal die Seite Regelquiz beim DGV aufgerufen, um zu sehen, ob schon nach den neuen Regeln gequizt wird. Dabei bin ich auf folgende Frage gestoßen, bei der ich die Antwort des DGV nicht teile bzw. nachvollziehen kann, vielleicht kannst du mir ja die richtige Antwort und die zutreffende Regel (Eine Regelangabe fehlt leider und in 19 wird so ein Fall nicht behandelt) liefern:
 
Der Spieler erklärt seinen Ball für unspielbar und droppt ihn korrekt. Der Ball rollt dabei in dieselbe schlechte Lage zurück. Was sind die Folgen?
 
LG
Andreas

Die Folgen sind in einer Interpretation (den Nachfolgern der Decisions) zu Regel R 19 beschrieben -  unserer

Interpretation des Tages:

I19.2/1 - keine Garantie, dass der Ball spielbar liegt, nachdem Erleichterung wegen Unspielbarkeit in Anspruch genommen wurde.

Danach muss ein Spieler akzeptieren, dass, wenn er einen Ball für unspielbar hält und das Erleichterungsverfahren korrekt durchläuft er keinen Anspruch darauf hat, dass sein Ball anschließend spielbar liegt, wenn er im Erleichterungsbereich zur Ruhe gekommen ist. Vielmehr ist das dann eine neue Situation, die neu beurteilt werden muss und im schlimmsten Fall ein erneutes Erleichterungsverfahren nach sich zieht.

 

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Das war in der Vergangenheit auch der Fall.

2 Wochen her

Golf Rules

Wir werden damit leben, dass es zu Beginn der Golfsaison 2019 mit den neuen Golfregeln die ein oder andere Diskussion geben wird. Entgegen der Südhalbkugel können wir uns glücklich schätzen und noch ein bißchen tiefer in das Regelwerk einsteigen, bevor es dann bei den ersten vorgabewirksamen Wettspielen die endgültige Anwendung findet.

Aber auch die USGA / R&A haben schon reagiert und bereits Mitte 12/2018 die erste Clarifications herausgegeben. So konnte zumindest unser diskutiertes Beispiel von dem eingebetteten Ball in der Bunkerkante gelöst werden.

Nach Regel 12.1 gehört die Bunkerkante nun ja nicht mehr zum Bunker; der Spieler erhält demzufolge Erleichterung nach R16.3. Da der Bezugspunkt ja unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball ist, kann es bei einer steilen Bunkerkante dazu kommen, dass innerhalb des Erleichterungsbereichs von einer Schlägerlänge kein Punkte gefunden werden kann, an dem der Ball gedroppt werden kann und liegen bleibt und zudem auch nicht gelegt werden kann.

In den Clarifications ist für diesen Fall festgelegt, dass die Erleichterungsmöglichkeit nach R16.3b entfällt. Der Spieler muss den Ball spielen, wie er liegt oder den Ball nach R19 mit einem Strafschlag unspielbar erklären. Im letzten Fall kann er dann sein Spiel mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a), "auf der Linie zurück" (R19.2b) oder seitliche (zwei Schlägerlängen) Erleichterung (R19.2c) fortsetzen. (tk)
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Wir werden damit leben, dass es zu Beginn der Golfsaison 2019 mit den neuen Golfregeln die ein oder andere Diskussion geben wird. Entgegen der Südhalbkugel können wir uns glücklich schätzen und noch ein bißchen tiefer in das Regelwerk einsteigen, bevor es dann bei den ersten vorgabewirksamen Wettspielen die endgültige Anwendung findet.

Aber auch die USGA / R&A haben schon reagiert und bereits Mitte 12/2018 die erste Clarifications herausgegeben. So konnte zumindest unser diskutiertes Beispiel von dem eingebetteten Ball in der Bunkerkante gelöst werden.

Nach Regel 12.1 gehört die Bunkerkante nun ja nicht mehr zum Bunker; der Spieler erhält demzufolge Erleichterung nach R16.3. Da der Bezugspunkt ja unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball ist, kann es bei einer steilen Bunkerkante dazu kommen, dass innerhalb des Erleichterungsbereichs von einer Schlägerlänge kein Punkte gefunden werden kann, an dem der Ball gedroppt werden kann und liegen bleibt und zudem auch nicht gelegt werden kann.

In den Clarifications ist für diesen Fall festgelegt, dass die Erleichterungsmöglichkeit nach R16.3b entfällt. Der Spieler muss den Ball spielen, wie er liegt oder den Ball nach R19 mit einem Strafschlag unspielbar erklären. Im letzten Fall kann er dann sein Spiel mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a), auf der Linie zurück (R19.2b) oder seitliche (zwei Schlägerlängen) Erleichterung (R19.2c) fortsetzen. (tk)

 

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Zählt die Schlägerlänge parallel zur Geländeoberfläche oder waagerecht?

Wo findet man die Info. ?

Auf der Linie zurueck = auch außerhalb des Bunkers dropped (aus Kniehöhe)?

Die Bunkerkante gehört dann nicht zum Bunker, wenn sie grassbewachsen oder ohne Sand ist...

2 Wochen her

Golf Rules

Neben den Golfregeln wie wir sie kennen existieren anscheinend noch die Regeln für den Damen- und den Herrennachmittag. Wiederrum daneben haben wir jetzt die Regeln für den Seniorendonnerstag entdeckt, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

- Es gibt keine verlorenen Bälle. Der vermisste Ball ist auf dem oder nah des Platzes und wird wahrscheinlich von jemand anders gefunden und eingesteckt, was ihn zu einem gestohlenen Ball macht. Der Spieler ist nicht dazu berufen das Verbrechen durch vergeben von Strafschlägen an sich oder den Dieb zu ahnden.

- Wenn ein Putt über das Loch hinausläuft ohne zu fallen gilt er als gefallen. Naturgesetze wie das der Schwerkraft stehen über den Golfregeln.

- Putts, die so kurz vor dem Loch liegen bleiben, dass sie hineingeblasen werden können, dürfen hineingeblasen werden. Das gilt nicht für Putts, die über 3 Inches vom Loch entfernt liegen - keiner will das Spiel ins lächerliche ziehen.

- Es fällt keine Strafe für Schläge ins sogenannte "AUS" an. Wenn die pfennigfuchsenden Golfplatzbetreiber genügend Land für den Golfplatz erworben oder gepachtet hätten, gäbe es kein "AUS". Der betroffene Golfer verdient eine Entschuldigung, keine Strafe.

- Es gibt keine Strafe für Bälle, die in einem Wasserhindernis landen, da Golfbälle schwimmen können sollten. Dass sie es nicht tun ist ein technisches Versäumnis der Ballhersteller, dessen sich nicht angenommen wurde. Seniorengolfer sollten nicht für technische Versäumnisse von Golfballherstellen bestraft werden.

Und, habt Ihr auch ein paar (ungeschriebene) Regeln, die unbedingt an die Öffentlichkeit sollten? Schreibt sie in die Kommentare!
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Neben den Golfregeln wie wir sie kennen existieren anscheinend noch die Regeln für den Damen- und den Herrennachmittag. Wiederrum daneben haben wir jetzt die Regeln für den Seniorendonnerstag entdeckt, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

- Es gibt keine verlorenen Bälle. Der vermisste Ball ist auf dem oder nah des Platzes und wird wahrscheinlich von jemand anders gefunden und eingesteckt, was ihn zu einem gestohlenen Ball macht. Der Spieler ist nicht dazu berufen das Verbrechen durch vergeben von Strafschlägen an sich oder den Dieb zu ahnden.

- Wenn ein Putt über das Loch hinausläuft ohne zu fallen gilt er als gefallen. Naturgesetze wie das der Schwerkraft stehen über den Golfregeln.

- Putts, die so kurz vor dem Loch liegen bleiben, dass sie hineingeblasen werden können, dürfen hineingeblasen werden. Das gilt nicht für Putts, die über 3 Inches vom Loch entfernt liegen - keiner will das Spiel ins lächerliche ziehen.

- Es fällt keine Strafe für Schläge ins sogenannte AUS an. Wenn die pfennigfuchsenden Golfplatzbetreiber genügend Land für den Golfplatz erworben oder gepachtet hätten, gäbe es kein AUS. Der betroffene Golfer verdient eine Entschuldigung, keine Strafe.

- Es gibt keine Strafe für Bälle, die in einem Wasserhindernis landen, da Golfbälle schwimmen können sollten. Dass sie es nicht tun ist ein technisches Versäumnis der Ballhersteller, dessen sich nicht angenommen wurde. Seniorengolfer sollten nicht für technische Versäumnisse von Golfballherstellen bestraft werden.

Und, habt Ihr auch ein paar (ungeschriebene) Regeln, die unbedingt an die Öffentlichkeit sollten? Schreibt sie in die Kommentare!

 

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Selbstverständlich 18 Mulligans😎

Besserlegen ist überall erlaubt. Wem das Bücken zu mühsam ist, darf den Golfschläger zum Verschieben des Balls nehmen.

Durchspielen lassen ist nicht. Niemals.

Jede Bahn ist mit 2 Putts konzipiert. Folgerichtig gilt ein Ball spätestens mit dem 2. Putt als eingelocht.

Beim Abschlag über ein Hindernis in dem ein Ball verloren gehen könnte ist zwingend ein Rangeball zu spielen.

Think we can get the Kitzingen committee to adapt this list?

Abschlagmarkierungen sind nur ein Vorschlag. Jeder Meter zählt also ganz vorne abschlagen sonst kommt man nicht über das Wasser. 😂😂😂

Bei dem im Rough gefundene Ball, muss vor dem Schlagen das Rough rundherum Plattgetreten werden. Weil: Wenn der Platzbetreiber nicht so geizig wäre, wäre es ja kurz gemäht. 😜

Ein misslungener Abschlag darf ohne Strafe wiederholt werden, notfalls auch mehrmals.

Bernard - wichtig zu wissen als Seniors Captain!

Man darf vom Grün zum nächsten Tee ruhig so schnell gehen, dass kein Gras unter den Schuhen wächst.

Wenn man schaut, ob der Titleist 3 auch der ohne jeglichen Zweifel, wirklich, ganz richtig und wahrhaftig gespielte Ball ist......tut man das durch Aufheben des Balles, wischt daran herum, um auch ganz GENAU hinsehen zu können und erst dann legt man den sauberen Titleist 3 ganz ganz oben auf das höchste, sich in der näheren Umgebung befindende Gras... und spielt weiter... nicht dass einem noch nachgesagt werde, man spiele -ohne die höchstmögliche Sorgfalt walten zu lassen-die Vice...Pinnacle- Bälle der Flightpartner 🙏🏻

Probeschwünge dürfen solang durch das Rough geführt werden, bis der Ball sicht- und spielbar wird

Dirk Isensee

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2 Wochen her

Golf Rules

Z - wie "Zeitweiliges Wasser"...

Auch hier hat sich an den neuen Regeln erst einmal nichts geändert: jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche, die nicht in der Penalty Area liegen und die zu sehen ist, bevor oder nachdem ein Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig zu Boden zu drücken) ist "zeitweiliges Wasser".

Es ist zu beachten, dass lediglich nasser, matischiger oder weicher Boden, bei dem das Wasser nur kurzzeitig sichtbar ist, nicht ausreichend ist. Das Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Der Bereich mit "zeitweiligen Wasser" zählt als "ungewöhnliche Platzverhältnisse", so dass nach R16.1 straflose Erleichterung am nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung gewählt werden kann. (tk)

Back Roads Apparel
Cart paths only will scare a lot of folks but not this fella 🤣🤣🤣🤣🤣
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Back Roads Apparel

 

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bitte Divot zurücklegen😜

2 Wochen her

Golf Rules

Das mehrfache Treffen des Balls ist nach den 2019er Regeln ja erlaubt - doch, kann man sich so aus einer schlechten Lage befreien?

Schauen wir uns zunächst einmal an, was hier eigentlich passiert:

Der Spieler spielt seinen Ball mit einem Schlag parallel zur Palme, der Ball startet. Noch während der Ball in Bewegung ist, setzt der Spieler zu einem zweiten Schlag an (und darauf kommt es maßgeblich an) und spielt den Ball, der noch im Flug ist.

Regel R10.1a gebietet uns, ehrlich nach dem Ball zu schlagen und stellt das versehentliche mehrfache Treffen straffrei. Damit ist gemeint, wenn der Spieler, zB nach einem schlechten Bunkerschlag, den fliegenden Ball auf der Schwungbahn noch einmal trifft. Ist blöd und jedem von uns schon einmal passiert und ab sofort straffrei.

Aber nicht der hier gezeigte Fall: Der ist ein Fall von R11.2a, da der Spieler hier einen neuen Schlag nach dem Ball in Bewegung macht und ihn so absichtlich Richtung Grün ablenkt. Nach R11.2b fällt dafür die Grundstrafe von 2 Strafschlägen im Zähl- oder Lochverlust im Lochspiel an. Das ist auch nicht neu, sondern stand bislang nach R1-2 unter Strafe, hier konnte der Spieler sogar disqualifiziert werden.

Neu ist das weitere Vorgehen. Wurde ein Ball nach R11.2a abgelenkt, muss Erleichterung nach R11.2c (1) in Anspruch genommen werden, wenn der Ball von außerhalb des Grüns (wie hier im Video) gespielt wurde. Bezugspunkt für die Erleichterung ist die geschätzte Stelle, an welche der Ball ohne Ablenkung zur Ruhe gekommen wäre - da kann man schon mal ins diskutieren kommen, oder?

Pinjarra Golf Club
Jason Chellew taking advantage of the new rules to get out of trouble 😂😂
Instagram - @jchellewpga
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Pinjarra Golf Club

 

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Ich denke er hat ihn versehentlich um die Palme gespielt 😂

Trotzdem bekommt er einen Strafschlag.Warum wohl?

Karlheinz Voss hier kommt schon die Erklärung 😂

Erdal Bozal

Aber der Trickshot an sich ist klasse! 😀

Tattoowolle....damit ist es wohl ausreichend geklärt.....🙂

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2 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Post wurde dazu die Frage gestellt, wie das Verfahren wäre, der gesamte Bunker voller Wasser ist. Welche Optionen hat der Spieler dann?

Neben dem "Spielen, wie er liegt" bleibt das Erleichterungsverfahren nach R16.1c "Straflose Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen für einen Ball im Bunker" das selbe: straflose Erleichterung im Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge, allerdings straflos nur innerhalb des Bunkers.

Das Problem ist, dass es bei einem "vollen" Bunker ggf. keinen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung gibt.

Stattdessen darf in diesem Fall der Punkt der größtmöglichen Erleichterung als Bezugspunkt genutzt werden. Dieser muss am nächsten zur ursprünglichen Balllage und nicht näher zum Loch sein, sich in dem Bunker befinden und zudem an einem Ort sein, an dem die ungewöhnlichen Platzverhältnisse den Schlag am wenigsten beeinträchtigen würden, wenn dieser Umstand nicht vorhanden wäre. Sprich - dort wo der Wasserstand am geringsten ist 😉 In diesem Fall muss der Spieler diesen Schlag nicht durch das Einnehmen des tatsächlichen Stands und Schwingen einnehmen, sondern kann es simulieren.

Alternativ bleibt die Möglichkeit auch außerhalb des Bunkers "auf der Linie zurück" Erleichterung zu nehmen, dann allerdings mit einem Strafschlag. (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Post wurde dazu die Frage gestellt, wie das Verfahren wäre, der gesamte Bunker voller Wasser ist. Welche Optionen hat der Spieler dann?

Neben dem Spielen, wie er liegt bleibt das Erleichterungsverfahren nach R16.1c Straflose Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen für einen Ball im Bunker das selbe: straflose Erleichterung im Erleichterungsbereich von einer Schlägerlänge, allerdings straflos nur innerhalb des Bunkers.

Das Problem ist, dass es bei einem vollen Bunker ggf. keinen nächstgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung gibt.

Stattdessen darf in diesem Fall der Punkt der größtmöglichen Erleichterung als Bezugspunkt genutzt werden. Dieser muss am nächsten zur ursprünglichen Balllage und nicht näher zum Loch sein, sich in dem Bunker befinden und zudem an einem Ort sein, an dem die ungewöhnlichen Platzverhältnisse den Schlag am wenigsten beeinträchtigen würden, wenn dieser Umstand nicht vorhanden wäre. Sprich - dort wo der Wasserstand am geringsten ist ;-) In diesem Fall muss der Spieler diesen Schlag nicht durch das Einnehmen des tatsächlichen Stands und Schwingen einnehmen, sondern kann es simulieren.

Alternativ bleibt die Möglichkeit auch außerhalb des Bunkers auf der Linie zurück Erleichterung zu nehmen, dann allerdings mit einem Strafschlag. (tk)

 

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Das wird ja vermutlich sehr, sehr selten der Fall sein, ohne dass die Spielleitung vorher diesen speziellen Bunker in einer speziellen Platzregel erfasst hat und eine andere Möglichkeit zulässt. Sonst wäre das ja fast ein wenig unfair 🤨.

2 Wochen her

Golf Rules

"Land unter" - so sah es letzten Samstag bei uns in den Bunkers aus. Was aber wäre, wenn das in einem Wettspiel passieren würde? Spielen wie der Ball liegt geht ja immer - zumindest könnte man es versuchen. Was aber ist mit einer Erleichterung?

Hier ist das Regelwerk im Grunde unverändert geblieben. Das "zeitweilige Wasser" im Bunker ist jetzt unter dem Begriff "ungewöhnliche Platzverhältnisse" zusammengefasst worden - das Erleichterungsverfahren in Regel R16.1c "Erleichterung für einen Ball im Bunker" beschrieben:

Bei der straflosen Erleichterung muss der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen. Gibt es keinen Punkt der "vollständigen" Erleichterung, dann darf der Spieler einen Punkt mit "größstmöglicher" Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwenden. Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine Schlägerlänge von diesem Punkt; nicht näher zur Fahne.

Alternativ kann der Spieler das Erleichterungsverfahren "auf der Linie zurück" außerhalb des Bunkers wählen; dann allerdings unter hinzurechnen eines Strafschlags. (tk)
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Land unter - so sah es letzten Samstag bei uns in den Bunkers aus. Was aber wäre, wenn das in einem Wettspiel passieren würde? Spielen wie der Ball liegt geht ja immer - zumindest könnte man es versuchen. Was aber ist mit einer Erleichterung?

Hier ist das Regelwerk im Grunde unverändert geblieben. Das zeitweilige Wasser im Bunker ist jetzt unter dem Begriff ungewöhnliche Platzverhältnisse zusammengefasst worden - das Erleichterungsverfahren in Regel R16.1c Erleichterung für einen Ball im Bunker beschrieben:

Bei der straflosen Erleichterung muss der nächstgelegene Punkt der vollständigen Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen. Gibt es keinen Punkt der vollständigen Erleichterung, dann darf der Spieler einen Punkt mit größstmöglicher Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwenden. Der Erleichterungsbereich erstreckt sich eine Schlägerlänge von diesem Punkt; nicht näher zur Fahne.

Alternativ kann der Spieler das Erleichterungsverfahren auf der Linie zurück außerhalb des Bunkers wählen; dann allerdings unter hinzurechnen eines Strafschlags. (tk)Image attachment

 

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Was ist wenn der gesamte Bunker Unterwasser steht? Dann bleibt nur die Variante mit dem Strafschlag (auf der Linie zurück)?

Normalerweise würden die Bunker als GUR deklariert. Problem gelöst

Thanks Thomas,,,,,

Schönes Unterwasserfoto.

2 Wochen her

Golf Rules

Und noch ein Blick in die Definitionen - wann genau gilt denn ein Ball als "bewegt"?

Ein "schwingender" (oszillierender) Ball, der zwar kurzzeitig seine ursprüngliche Lage verlässt aber dorthin wieder zurückfindet, hat sich nicht bewegt.

Entscheidend für die "Bewegung" ist vielmehr, dass der Ball die ursprüngliche Lage verlässt und an einer anderen Stelle zur Ruhe kommt und dieses mit bloßem Auge sichtbar ist. Dabei sind seitliche Veränderungen genauso gemeint, wie welche von oben nach unten. (tk)
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Und noch ein Blick in die Definitionen - wann genau gilt denn ein Ball als bewegt?

Ein schwingender (oszillierender) Ball, der zwar kurzzeitig seine ursprüngliche Lage verlässt aber dorthin wieder zurückfindet, hat sich nicht bewegt. 

Entscheidend für die Bewegung ist vielmehr, dass der Ball die ursprüngliche Lage verlässt und an einer anderen Stelle zur Ruhe kommt und dieses mit bloßem Auge sichtbar ist. Dabei sind seitliche Veränderungen genauso gemeint, wie welche von oben nach unten. (tk)

 

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Reinhard Pitschmann.

3 Wochen her

Golf Rules

Auch immer wieder spannend, wenn man mit Mitspielern spricht, was denn eigentlich genau die "Bedingungen, die den Schlag beeinflussen" sind. Auch hier hilft ein Blick in die Definitionen.

Hierunter fallen nämlich a) die Lage des ruhenden Balls, b) der Raum des beabsichtigten Stands, c) der Raum des beabsichtigten Schwungs, d) die Spiellinie und e) sogar der Erleichterungsbereich, in dem der Ball gedroppt oder hingelegt wird.

Die wiederum in den Definitionen beschriebenen Begriffe "Lage", "Spiellinie" und "Erleichterungsbereich" sind klar umrissen. Als "Raum des beabsichtigten Stands" sind auch Bereiche eingeschlossen, wo der Spieler seine Füsse hinstellen wird und wo sich der Körper des Spielers beim Schwung und in der Vorbereitung des Schlags befindet. Der "Raum des beabsichtigten Schwungs" wiederum schließt die Flächen für den Rückschwung, Abschwung und Durchschwung ein. (tk)
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Auch immer wieder spannend, wenn man mit Mitspielern spricht, was denn eigentlich genau die Bedingungen, die den Schlag beeinflussen  sind. Auch hier hilft ein Blick in die Definitionen.

Hierunter fallen nämlich a) die Lage des ruhenden Balls, b) der Raum des beabsichtigten Stands, c) der Raum des beabsichtigten Schwungs, d) die Spiellinie und e) sogar der Erleichterungsbereich, in dem der Ball gedroppt oder hingelegt wird.

Die wiederum in den Definitionen beschriebenen Begriffe Lage, Spiellinie und Erleichterungsbereich sind klar umrissen. Als Raum des beabsichtigten Stands sind auch Bereiche eingeschlossen, wo der Spieler seine Füsse hinstellen wird und wo sich der Körper des Spielers beim Schwung und in der Vorbereitung des Schlags befindet. Der Raum des beabsichtigten Schwungs wiederum schließt die Flächen für den Rückschwung, Abschwung und Durchschwung ein. (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Nach etwas längerer Abstinenz schauen wir heute mal wieder in die Definitionen - unter dem Begriff "Verloren"...

Ein Ball gilt nämlich dann als "verloren", wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler, Caddie oder Partner/Caddies des Spielers die Suche nach dem Ball begonnen haben.

Interessant ist der Absatz, dass die Unterbrechung der Suche nicht für die Suchzeit angerechnet wird. Als Beispiele werden die Spielunterbrechung, wenn ein Spieler zur Seite geht, weil ein Mitbewerber einen Schlag ausführen möchte oder weil versehentlich ein falscher Ball identifiziert wurde.

Sprich - die drei Minuten sind "netto" zu rechnen. Insofern ist es ggf. in bestimmten Situationen ratsam mal eine Uhr mitlaufen zu lassen, um sich selbst zu kontrollieren... (tk)
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Nach etwas längerer Abstinenz schauen wir heute mal wieder in die Definitionen - unter dem Begriff Verloren...

Ein Ball gilt nämlich dann als verloren, wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird, nachdem der Spieler, Caddie oder Partner/Caddies des Spielers die Suche nach dem Ball begonnen haben.

Interessant ist der Absatz, dass die Unterbrechung der Suche nicht für die Suchzeit angerechnet wird. Als Beispiele werden die Spielunterbrechung, wenn ein Spieler zur Seite geht, weil ein Mitbewerber einen Schlag ausführen möchte oder weil versehentlich ein falscher Ball identifiziert wurde. 

Sprich - die drei Minuten sind netto zu rechnen. Insofern ist es ggf. in bestimmten Situationen ratsam mal eine Uhr mitlaufen zu lassen, um sich selbst zu kontrollieren... (tk)

 

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Ich bin dafür, die kumulierte Suchzeit auf der Runde zu begrenzen, zb auf 5x3Minuten pro Spieler. Bringt ja wenig, wenn die Geizhälse oder Longhit-Streuer jeden Ball suchen.

Egal welches HCP. Das kennt jeder von uns. Der Ball zieht vom Fairway weg, alle sind sich einig ‚den finden wir‘ und vorne angekommen findet man ihn eben nicht. Ich wünsche mir, dass in Turnieren häufiger provisorisch gespielt wird und in Privatrunden vorn gedropped wird - mit oder ohne Platzregel bzw. Strafschlägen

das ist ok für HCP 25 und weniger. Aber nicht für drüber. Da sollte man zügig weiterspielen, mit Lake Balls. Mache ich zumindest so, HCP 37.

Trägt es auch auf eine Reduzierung auf die Nettozeit bei, wenn sich der Flight auf das Durchspielen lassen des nachfolgenden Flights verständigt?

Vielleicht geht's dann besser wenn wir einmal mitte Fairway spielen können 😇

Jetzt sollten wir es mal so handhaben wie es die Neuen Regeln es vorschreiben. Später mal kann was geändert werden.Schönes Spiel

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3 Wochen her

Golf Rules

Kurze Zusammenfassung des ersten Tages vom ersten PGA-Turnier auf Hawaii mit ein paar netten Beispielen zur Anwendung der neuen Golfregeln... 🙂

PGA TOUR
🚨ACE from Patton Kizzire
📝 New year, new rules
⛳ Bryson DeChambeau leaves the flagstick in

All that and more in the Takeaway:
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PGA TOUR

 

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Me and Bryson, we leave it in! 🤣🤣🤣

3 Wochen her

Golf Rules

„Wenn es um die neuen Regeln geht, bin ich ein Amateur.“ sagt Bubba Watson zu dem hier geteilten Video und bittet die USGA und Bryson DeChambeau um Hilfe bei der Frage ob mit dem Putt im Video eine Strafe angefallen ist.

Seitdem wird der Fall heiß diskutiert.

Mit Einführung der neuen Regeln ist es ohne Strafe, beim Putten den unbedienten Flaggenstock im Loch zu treffen, R13.2a (2).

Bedient wird ein Flaggenstock nach Regel R13.2, indem er vor dem Schlag im über oder nahe dem Loch gehalten wird und dann entfernt wird. Im hier vorliegenden Fall ist der Flaggenstock in den Händen des Caddies zweifelsohne bedient.

Irritiert ob und wie denn nun die Regel zu verstehen ist, entbrennt eine Diskussion über rein oder raus, der Flaggenstock bleibt durch die Ermächtigung des Caddies zum Bedienen und das Stehen des Caddies beim Loch aber bedient.

Der Ball trifft daher also, als er endlich im Loch ankommt einen bedienten Flaggenstock, was nach Regel R13.2 (2) die Frage nach sich zieht, ob das versehentlich oder absichtlich geschah.

Geschah das Treffen des Flaggenstocks („Ablenken oder aufhalten“) absichtlich, zieht sich der Spieler die Grundstrafe (2 Strafschläge im Zählspiel oder Lochverlust im Lochspiel) zu und der Spieler muss Erleichterung nach R11.2c (2) in Anspruch nehmen, sprich, der Schlag zählt nicht und muss wiederholt werden.

War das Treffen des Flaggenstocks versehentlich, fällt keine Strafe an und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt. In diesem Fall ist er eingelocht und das Loch beendet.

Hier kommt es also auf die Frage „absichtlich oder nicht?“ an. Immer davon ausgehend, dass der Spieler es ehrlich meint und den wahren Geist des Spiels achtet, sollte hier zu Gunsten des Spielers (und Caddies) davon ausgegangen werden, dass mit der Handlung nicht der Ball abgelenkt oder gestoppt werden sollte, sondern, im Gegenteil, Bubba und Caddie versuchten keinen Regelverstoß zu begehen und die Berührung deshalb erfolgte, was zur Folge hat, dass die Berührung des Flaggenstocks straflos bleibt.

Ihr seht, auch die neuen Regeln haben es in sich. Wie hättet Ihr entschieden?

bubba watson on Twitter
“Hey @USGA... is this a penalty? I’m an amateur when it comes to the new rules. Maybe I should ask @b_dechambeau 🤔 He knows the rules. #Weird #AskBryson t.co/uSUgGfFlUc
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bubba watson on Twitter

 

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Für mich ist der Fall eigentlich klar! Der Spieler erhält die Grundstrafe (2 SS) gemäß 13.2a. Worüber reden wir hier eigentlich? Der Spieler lässt den Flaggenstock durch seinen Caddie bedienen. Es ist dabei aus meiner Sicht auch vollkommen gleichgültig, ob der Caddy den Ball nicht wirklich nach dem "Rücklaufen" realisiert. Die "Verwirrtheit" geht somit zu lasten des Spielers. Zumal wir hier auch noch von Spielern (Caddy sowohl Spieler) mit Golferfahrung reden. Es hat sich in diesem Punkt ja nicht wirklich etwas zum Vorjahr geändert. Wenn der Stock bedient wird, muss dieser auch raus. Persönlich sehe ich da keinen Spielraum in den Regeln.

Mir unverständlich, warum dass nicht 2 Strafschläge nach sich zieht. Der Caddie bedient und steckt den Stock wieder zurück, während der Ball noch in Bewegung ist. Somit ein eindeutiger Fehler der mM nach bestraft werden müsste.

13.2a(3) scheint mir diesen Fall zu behandeln. Der Caddie glaubte, dass der Ball den Flaggenstock nicht berühren würde. Keine Strafe.

Dazu eine Frage an Golf Rules die heuer evident wird und zu vielen streits führen wird weil sich leider fast niemand für die neuen regeln interessiert: Wie behandeln die neuen regeln folgendes. Ich stell mich zum putten hin. Die fahne ist drin. Und wie ich putte a) knapp davor oder b) während der ball sich schon bewegt ... reisst der mitspieler freundlicherweise aber unaufgefordert die fahne raus weil er die neue regel nicht kennt. Bis jetzt war das eine automstische reaktion die quasi zur etikette gehörte. Wie ist in dem fall a) und b) vorzugehen? Ich könnte ja behaupten dass der ball nicht ausgelippt wäre wenn die fahne drin geblieben wäre.

Für eindeutig in diesem Fall, dass der Caddy “verwirrt” wurde. Im Normalfall schützt aber Unwissenheit nicht vor Strafe, wie wir wissen, und ein bedienter Stock ist – um für mich – wie bisher. Was mir gerade unklar ist: Unbedient darf ich aber putten, und straflos lochen, oder? Ich habe ja die ABSICHT zu lochen. In einem Turnier, weil ich das Spiel schneller machen wollen würde.

Da kann ja eine vermeintlich einfache Regel kompliziert werden! 🤔

Fakt ist, die neuen Regeln wie auch schon die alten machen das Spiel nicht leichter und ob es dem Golfsport weiter bringt, wage ich zu bezweifeln. Wenn der Caddie, oder wer auch immer beim Putten den Flaggenstock in welcher Art auch immer bedient, beeinflußt er möglicherweise die Ballbewegung. Ich sehe daher die Verantwortung allein beim Spieler, der die "Hilfestellung" des Bedienens ja gewünscht, oder wie leider oft gesehen, auch nicht verhindert hat.

Habe noch eine frage zum putten. Man spielt Matchplay (zb mannschafts meisterschaften). Beide Spieler sind am Grün und Spieler A wäre an der Reihe. Spieler A fordert B bewusst NICHT auf, die Fahne raus zu nehmen. Spieler B nimnt wie bisher gewohnt einfach die Fahne raus da er näher zum Loch liegt. Spieler A puttet sofort als er sieht dass B die Fahne raus nimnt und sagt danach "Mein Loch". Wie würdet ihr dann entscheiden?

Diese Regelung ist der größte Blödsinn den man sich einfallen lassen konnte. Wie dumm soll Golf noch werden?

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3 Wochen her

Golf Rules

Regel R13.1c erlaubt uns deutlich mehr Schäden auszubessern als bisher. Früher war es erlaubt, Balleinschlaglöcher und alte Lochpfropfen auszubessern, heute dürfen auch Spikemarken, Schäden durch den Flaggenstock oder Tierspuren, sowie eingebettete Gegenstände ausgebessert werden, solange dabei nicht das Spiel verzögert wird.

Schäden durch Pflegearbeiten Rillen oder Belüftungslöcher oder ein abgenutztes Loch dürfen aber immer noch nicht ausgebessert werden, hierfür ist nach wie vor die Spielleitung verantwortlich.

Wichtig dabei ist auch, dass zwar der Schaden beseitigt werden darf, das Grün aber nicht besser verbessert werden darf als es vor dem Schaden war (also zB schlecht gemähte Grashalme auszupfen oder ähnliches). Ein Verstoß gegen R 13.1 zieht die Grundstrafe von zwei Strafschlägen im Zählspiel oder Lochverlust im Lochspiel nach sich.
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Schäden auf dem Grün

3 Wochen her

Golf Rules

Unbewegliche Hemmnisse - wie hier auf dem Bild der Drainagedeckel - gehören jetzt zu den sogenannten "ungewöhnlichen Platzverhältnissen" (abnormal course conditions, acc).

Von ungewöhnlichen Platzverhältnissen kann der Spieler Erleichterung nach Regel R16.1a in Anspruch nehmen, wenn der Ball sie berührt oder in oder auf ihnen liegt, der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs durch uPV beeinträchtigt ist oder auf dem Grün die uPV die Spiellinie beeinträchtigen.

Ist das - so wie hier der Stand der Spielerin - so, ist Erleichterung nach R16.1b zu nehmen, indem - ausgehend vom nächsten Punkt der VOLLSTÄNDIGEN Erleichterung ausgehend der Erleichterungsbereich definiert wird und der Ball dort straflos aus Kniehöhe fallen gelassen wird. Einfach oder?

Bei der Gelegenheit - was haltet Ihr vom Droppen aus Kniehöhe?
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Unbewegliche Hemmnisse - wie hier auf dem Bild der Drainagedeckel - gehören jetzt zu den sogenannten ungewöhnlichen Platzverhältnissen (abnormal course conditions, acc).

Von ungewöhnlichen Platzverhältnissen kann der Spieler Erleichterung nach Regel R16.1a in Anspruch nehmen, wenn der Ball sie berührt oder in oder auf ihnen liegt, der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs durch uPV beeinträchtigt ist oder auf dem Grün die uPV die Spiellinie beeinträchtigen.

Ist das - so wie hier der Stand der Spielerin - so, ist Erleichterung nach R16.1b zu nehmen, indem - ausgehend vom nächsten Punkt der VOLLSTÄNDIGEN Erleichterung ausgehend der Erleichterungsbereich definiert wird und der Ball dort straflos aus Kniehöhe fallen gelassen wird. Einfach oder?

Bei der Gelegenheit - was haltet Ihr vom Droppen aus Kniehöhe?

 

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Ich denke dass es einfacher für die Golfer gewesen wäre, das Droppen aus Kniehöhe oder darüber zu definieren. Ich weiss, man tat das nicht da der ball sonst leichter aus dem erleichtterungsbereich rollen könnte und er dann hingelegt werde dürfte was ein vorteil wäre. So oft würde das aber nicht passieren. Und wenn, dann hätte man definieren können dass der wiederholungsdrop aus kniehöhe gemacht werden MUSS. Ich fürchte es wird deshalb 2019 zu zahlreichen falschen drops und dadurch vielen strafen bzw streits kommen da sich nur geschätzt 10% der golfer für die neuen regeln interessieren.

Früher droppten wir über die Schulter. Dann kam Schulterhöhe mit ausgestrecktem Arm und jetzt Kniehöhe. Mal schauen wie tief wir kommen. 😀

Kniehöhe droppen? Da kann ich mir den Ball ja gleich passend ins Nest legen. Völlig unnötige neue Regel.

Das neue droppen ist bestimmt von Physiotherapeuten oder ähnlich durchgedrückt worden. Da sind viele alte Menschen die von diese stelle garnicht wieder hochkommen.

Meiner Meinung nach spielt die Spielerin (die auf dem Bild) vom falschen Ort.

In meinen Augen auch eine völlig unsinnige Regeländerung... und der Sinn erschließt sich auch nicht wirklich...

Kniehöhe finde ich gut, ist doch etwas weniger "unwägbar" trotzdem noch nicht steuerbar wo der Ball landet. Und Schulterhöhe sah albern aus

Vielleicht wäre ein Droppen aus Hüfthöhe für den ein oder anderen bequemer. Es sieht schon etwas “lustig” aus. Aber .... an manche Dinge wird man schon noch gewöhnen (müssen). Von der Idee her sicher besser.

.....ich finde das Droppen aus Kniehöhe doof....und vor allem anstrengend...also so bewegungstechnisch....

hinknien und legen...;)

Warum heißt es jetzt vollständige Erleichterung. Gibt es einen Unterschied zum bisherigen ngPde?

Kniehöhe mal sehen wie das ankommt!!

Ich finde das droppen auf kniehöhe Schwachsinn!

kann man gleich legen und fertig

Ich hätte das „Droppen“ durch „Hinlegen“ ersetzt! Wäre auch ein Beitrag zur Spielbeschleunigung gewesen; und nach dem 2. Droppen wird ja auch hingelegt.

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3 Wochen her

Golf Rules

Golf Rules wünscht Euch allen eine erfolgreiches neues Jahr 2019 - mögen die Regeln allzeit mit Euch sein...

Und wie kann man das Jahr mit neuen Regeln besser starten als mit einer Zusammenfassung der wichtigsten / wesentlichen Regeländerungen. Die R&A-Seite hat sehr viele Informationen über das Regelwerk in einem Bereich "Ressource Center" zusammengetragen - auf eine sehr gute Zusammenfassung "was ist gleich" bzw. "was ist neu" möchten wir Euch hinweisen (in Englisch).

Vielleicht schaut Ihr einfach mal rein... (tk)

Hier geht es zum Link --> www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/rules-fact-sheets---what-is-new-...
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Golf Rules wünscht Euch allen eine erfolgreiches neues Jahr 2019 - mögen die Regeln allzeit mit Euch sein...

Und wie kann man das Jahr mit neuen Regeln besser starten als mit einer Zusammenfassung der wichtigsten / wesentlichen Regeländerungen. Die R&A-Seite hat sehr viele Informationen über das Regelwerk in einem Bereich Ressource Center zusammengetragen - auf eine sehr gute Zusammenfassung was ist gleich bzw. was ist neu möchten wir Euch hinweisen (in Englisch).

Vielleicht schaut Ihr einfach mal rein... (tk)

Hier geht es zum Link --> https://www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/rules-fact-sheets---what-is-new---what-is-the-same.ashx

3 Wochen her

Golf Rules

Aus R27-2 wird R18.3 - happy new year... 🙂 ... MehrWeniger

 

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Frohes neues Jahr 🥂🍾🍀✨ ☺️

Provisorisch? Frohes neues Jahr 🎈

18.3-b.....frohes Neues....🎊

Frohes neues Jahr 🎆

Prosit Neujahr 🎊🎆🎈

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3 Wochen her

Golf Rules

Für die Statistikfans unter uns hier ein paar Zahlen zu 2018.

Für alle Anderen: Danke, dass Ihr Golf Rules zu dem macht, was es ist. Auf ein schönes, neues Jahr!
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3 Wochen her

Golf Rules

31. Dezember 2018, das Jahr ist um und die Golfregeln, wie wir sie kennen, verlieren Ihre Gültigkeit. Ab morgen gelten die neuen Regeln, wir haben wieder Vorsätze und das neue Jahr beginnt.

Damit wollen wir Euch in den Jahreswechsel entlassen, wünschen viel Erfolg im neuen Jahr und lassen die Bilder von ganz alten Golfregeln einfach als umkommentiertes Bonmot wirken.

Kommt gut ins neue Jahr!
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Guten Rutsch und ein gesundes Neues Jahr... und ein großes Dankeschön für euer Engagement in 2018🍾🍾

4 Wochen her

Golf Rules

Vorgestern haben wir über die neue Hardcard der R&A geschrieben - eine Musterplatzregel (MPR), die hier nicht berücksichtigt wurde ist MPR 8E5. Diese regelt ein Alternativverfahren zum provisorischen Ball: Wenn kein provisorischer Ball gespielt wurde oder dieser auch verloren oder im Aus sein könnte kann durch Installation dieser MPR der Spieler mit 2 Strafschlägen seinen Ball in einer sicheren Fairwaylage droppen. Dabei sind zwei Referenzpunkt festzustellen (Ballreferenzpunkt und Fairwayreferenzpunkt), die mit je 2 Schlägerlängen nach außen und Begrenzung nicht näher zur Fahne den Erleichterungsbereich begrenzen, sodass auf jeden Fall der Ball, der nach dieser MPR gedroht wird auf dem Fairways zum liegen kommen kann.

Was meint ihr? Wird diese Regel oft in Kraft gesetzt werden?
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Vorgestern haben wir über die neue Hardcard der R&A geschrieben - eine Musterplatzregel (MPR), die hier nicht berücksichtigt wurde ist MPR 8E5. Diese regelt ein Alternativverfahren zum provisorischen Ball: Wenn kein provisorischer Ball gespielt wurde oder dieser auch verloren oder im Aus sein könnte kann durch Installation dieser MPR der Spieler mit 2 Strafschlägen seinen Ball in einer sicheren Fairwaylage droppen. Dabei sind zwei Referenzpunkt festzustellen (Ballreferenzpunkt und Fairwayreferenzpunkt), die mit je 2 Schlägerlängen nach außen und Begrenzung nicht näher zur Fahne den Erleichterungsbereich begrenzen, sodass auf jeden Fall der Ball, der nach dieser MPR gedroht wird auf dem Fairways zum liegen kommen kann.

Was meint ihr? Wird diese Regel oft in Kraft gesetzt werden?Image attachment

 

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Ist das wirklich eine neue, generelle Regel in Deutschland?? Platzregel ist doch Platzregel.... also nur bei „B“ droppen, wenn es individuell so vorgesehen ist (dachte ich)

Das wird doch in vielen Runden eh schon durch „Spezialisten“ praktiziert... 🤦🏼‍♂️ Unabhängig von Referenzpunkten... aber im Ernst... ich denke es macht nur Sinn wenn ein Ball sich in eine weit vorne liegende Ausgrenze verabschiedet, z. B. beim Abschlag, dann wäre man mit dem prov. Ball bei 3 und mit den beiden „Drop-Strafschlägen“ ebenfalls, ohne Gefahr zu laufen den prov. Ball zu kurz zu spielen oder ebenfalls im Aus zu versenken. Dass man dann direkt auf das Fairway darf, wäre natürlich eine ungemeine Erleichterung.

Für Privatrunden eine sehr sinnvolle Platzregel. Darf diese denn in D auch für Turniere in Kraft gesetzt werden?

Robert Busche

Diese Platzregel wird in ganz österreich verboten. Leider. Konservative Ansichten.

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4 Wochen her

Golf Rules

Regel R10.2 regelt künftig die Inanspruchnahme von Beratung auf dem Platz - früher nannte man das Belehrung.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass ein Caddie nach Regel R10.2b nicht mehr hinter dem Spieler stehen darf (hinter dem Spieler meint hier in der Verlängerung der Linie Loch-Ball) sobald der Spieler beginnt seinen Stand einzunehmen bis zu dem Augenblick wo der Schlag beendet ist - egal aus welchem Grund. Auch ein zurücktreten aus dem eingenommen oder begonnenen Stand vermeidet hier nicht, dass die Grundstrafe - also 2 Strafschläge - anfällt.

Also, Vorsicht, was der Caddie auf dem Platz so treibt, wenn ihr das Glück habt mit einem zu spielen. Und an alle Caddies da draußen - so Strafschläge für den Spieler zu sammeln gefährdet Euren Job...
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Regel R10.2 regelt künftig die Inanspruchnahme von Beratung auf dem Platz - früher nannte man das Belehrung. 

Dabei ist wichtig zu wissen, dass ein Caddie nach Regel R10.2b nicht mehr hinter dem Spieler stehen darf (hinter dem Spieler meint hier in der Verlängerung der Linie Loch-Ball) sobald der Spieler beginnt seinen Stand einzunehmen bis zu dem Augenblick wo der Schlag beendet ist - egal aus welchem Grund. Auch ein zurücktreten aus dem eingenommen oder begonnenen Stand vermeidet hier nicht, dass die Grundstrafe - also 2 Strafschläge - anfällt.

Also, Vorsicht, was der Caddie auf dem Platz so treibt, wenn ihr das Glück habt mit einem zu spielen. Und an alle Caddies da draußen - so Strafschläge für den Spieler zu sammeln gefährdet Euren Job...

 

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. . .da haben sich alte Männer wieder was ausgedacht . . .

Weil ja jeder von uns Amateuren Caddies hat. Kann mich nicht daran erinnern, jemals einen damit gesehen zu haben – außer zum Trolley ziehen.

Gilt das überall, also zb auch beim Abschlag? Und nur für den Caddie? Wir hatten gestern so einen tiefen Sonnenstand, dass ein Mitspieler beim Abschlag dahinter stand um den Ball zu verfolgen. Ab 2019 noch erlaubt?

So klar ist die Regel zum Stand des Caddie nicht. Und „meint“ ist auch nicht eindeutig. Hinter jemanden stehen ist nach meiner Meinung, nicht die Verlängerung über das Loch 🕳 hinaus, sondern hinter dem Spieler der zum Loch 🕳 spielen will. Darf der Caddie wenn er irgendwo steht, straffrei Angaben zur Linie sagen??🤔

Mich interessiert: Welchen konkreten Vorteil hatte der Spieler, wenn sein Caddie dort stand eigentlich? 🤔

Ganz einfach selbst entscheiden wo der Ball hinfliegen soll und wer nur a bissal Augenmaß hat weiss wie er sich ausrichten muss 😉 . Golf ist ein schöner sport aber zuviele Regeln.und teilweise zu schwammig ausgelegt . Ist halt meine Meinung . Und wäre es halt einfach caddy oder wer auch immer Mund halten . Und man spart sich jegliche Diskussion ob er darf oder ob nicht .

hmmm und darf der Caddie z.b. am Grün, in der Linie vor dem Spieler stehen ?!

Da wird es bei den Vierern bei den Mannschafts MS viel Streit geben. Das taten nämlich bisher mindestens 80% aller Spielpartner automatisch und viele werden es zumindest 2019 noch nicht wissen und tun und die Gegner darauf warten und dann "unser Loch" sagen Ein gutes Thema für alle Mannschafts Captains bei den ersten Treffen der Mannschaften. Gilt das übrigens auch ausserhalb des Grüns, zB beim Putt vom Vorgrün?

Auf dem gezeigten Bild steht wohl der Caddie Wo???

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4 Wochen her

Golf Rules

Wir sprachen ja schon öfter über die sogenannte "Hardcard" - eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Westtspielbestimmungen und Platzregeln für das jeweilige Wettspiel. Die R&A hat jetzt auf Ihrer Webseite diese Regularien für die Wettspiele herausgebracht, die unter der Hoheit der R&A ausgetragen werden (ähnliche Hardcards wird es in der nächsten Zeit von DGV oder den Landesverbänden geben).

Nach Committee Procedure Section 5C hat die Spielleitung in einem Wettspiel Platzregeln zu erlassen, wo sie notwendig sind. Musterplatzregeln dazu finden sich in Section 8 der Committee Procedures (siehe --> www.randa.org/en/rog/2019/rules/committee-procedures/section-8).

In der neuen Hardcard der R&A werden zunächst die Platzgrenzen, dann die Penalty Areas und die ungewöhnlichen Platzverhältnisse regeltechnisch abgebildet. (1-3)

Sodann geht es über unbewegliche Hemmnisse und Platzbestandteile weiter zu Stromleitungen und TIOs. (4-7)

Unter 8. wird klargestellt, dass Bälle und Schläger den Ausrüstungsspezifikationen der R&A entsprechen müssen, 9. regelt die Spielgeschwindigkeit und was bei Verstößen gegen die Spielgeschwindigkeitsrichtlinie an Sanktionen droht.

10. regelt das Verfahren bei Unterbrechung des Spiels, 11. das Üben vor, während und nach der Runde. 12. verbietet das grundsätzlich erlaubte Mitfahren des Spielers auf einem Cart oder ähnlichem, es sei denn die Spielleitung gestattet das kurzfristig.

13. beschäftigt sich mit der jetzt Beratung genannten Belehrung, 14. mit der Zulassung von Spielern, 15. mit Anti-Doping und 16. mit der Rückgabe der Scorekarte. 17. beschäftigt sich mit anwendbaren Strafen bei Verstoß gegen Platzregeln und 18 schließlich mit dem Turnierende.

Hier der Link zur Musterhardcard des R&A --> www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/2019-ra-hard-card.ashx.

Bei der Gelegenheit möchten wir mal nachfragen: Was haben Eure Clubs mit den Platzregeln gemacht? Gibt es schon neue Regelungen? Und wenn ja, was hat sich geändert?
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Wir sprachen ja schon öfter über die sogenannte Hardcard - eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Westtspielbestimmungen und Platzregeln für das jeweilige Wettspiel. Die R&A hat jetzt auf Ihrer Webseite diese Regularien für die Wettspiele herausgebracht, die unter der Hoheit der R&A ausgetragen werden (ähnliche Hardcards wird es in der nächsten Zeit von DGV oder den Landesverbänden geben).

Nach Committee Procedure Section 5C hat die Spielleitung in einem Wettspiel Platzregeln zu erlassen, wo sie notwendig sind. Musterplatzregeln dazu finden sich in Section 8 der Committee Procedures (siehe --> https://www.randa.org/en/rog/2019/rules/committee-procedures/section-8).

In der neuen Hardcard der R&A werden zunächst die Platzgrenzen, dann die Penalty Areas und die ungewöhnlichen Platzverhältnisse regeltechnisch abgebildet. (1-3)

Sodann geht es über unbewegliche Hemmnisse und Platzbestandteile weiter zu Stromleitungen und TIOs. (4-7)

Unter 8. wird klargestellt, dass Bälle und Schläger den Ausrüstungsspezifikationen der R&A entsprechen müssen, 9. regelt die Spielgeschwindigkeit und was bei Verstößen gegen die Spielgeschwindigkeitsrichtlinie an Sanktionen droht.

10. regelt das Verfahren bei Unterbrechung des Spiels, 11. das Üben vor, während und nach der Runde. 12. verbietet das grundsätzlich erlaubte Mitfahren des Spielers auf einem Cart oder ähnlichem, es sei denn die Spielleitung gestattet das kurzfristig. 

13. beschäftigt sich mit der jetzt Beratung genannten Belehrung, 14. mit der Zulassung von Spielern, 15. mit Anti-Doping und 16. mit der Rückgabe der Scorekarte. 17. beschäftigt sich mit anwendbaren Strafen bei Verstoß gegen Platzregeln und 18 schließlich mit dem Turnierende.

Hier der Link zur Musterhardcard des R&A --> https://www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/2019-ra-hard-card.ashx.

Bei der Gelegenheit möchten wir mal nachfragen: Was haben Eure Clubs mit den Platzregeln gemacht? Gibt es schon neue Regelungen? Und wenn ja, was hat sich geändert?

 

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Da bin ja gespannt wie sich Pkt. 9 entwickelt...

Kathrin Ritzkowski

4 Wochen her

Golf Rules

Wenn man mal mit "offenen Augen" die Golfübertragungen im Fernsehen verfolgt, da gibt es schon so manche Regelsituation, bei der man zum Regelbuch greifen kann...

Zum Beispiel haben wir ja schon in früheren Posts darüber berichtet, dass es für Caddies nach Regel R10.2b(4) nicht zulässig ist hinter dem Spieler zu stehen, sobald der Spieler beginnt seinen Stand einzunehmen und bis der Schlag beendet ist.

Wie aber ist es im Vierball? Was darf der Partner?

Generell darf der Spieler und sein Caddie dem Partner auf jede Weise helfen, wie es auch der Caddie des Partners darf (Also z.B. Beratung erteilen oder um Beratung gebeten werden). Aber er darf nicht auf eine Weise helfen, die dem Caddie des Partners nach den Regeln nicht erlaubt ist (s. R23.5a). Zudem ist nach R23.5b der Partner für die Handlungen des Spielers verantwortlich.

Spannend wird es, wenn geklärt werden muss, ob eine Strafe nur für einen Partner gilt oder beide Partner. Unterstützt nämlich der Spieler das Spiel des Partners, dann ziehen sich sowohl Spieler als auch Partner die gleiche Strafe zu (s. R23.8a).

Insofern würde ich von dem abgebildeten Vorgehen "auf der Linie stehen, wärend der Partner den Ball spielt" dringend abraten... (tk)

Das Video findet Ihr hier --> www.pgatour.com/champions/video/2018/12/15/team-daly-round-1-highlight-at-pnc-father-son.html
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Wenn man mal mit offenen Augen die Golfübertragungen im Fernsehen verfolgt, da gibt es schon so manche Regelsituation, bei der man zum Regelbuch greifen kann...

Zum Beispiel haben wir ja schon in früheren Posts darüber berichtet, dass es für Caddies nach Regel R10.2b(4) nicht zulässig ist hinter dem Spieler zu stehen, sobald der Spieler beginnt seinen Stand einzunehmen und bis der Schlag beendet ist.

Wie aber ist es im Vierball? Was darf der Partner?

Generell darf der Spieler und sein Caddie dem Partner auf jede Weise helfen, wie es auch der Caddie des Partners darf (Also z.B. Beratung erteilen oder um Beratung gebeten werden). Aber er darf nicht auf eine Weise helfen, die dem Caddie des Partners nach den Regeln nicht erlaubt ist (s. R23.5a). Zudem ist nach R23.5b der Partner für die Handlungen des Spielers verantwortlich. 

Spannend wird es, wenn geklärt werden muss, ob eine Strafe nur für einen Partner gilt oder beide Partner. Unterstützt nämlich der Spieler das Spiel des Partners, dann ziehen sich sowohl Spieler als auch Partner die gleiche Strafe zu (s. R23.8a).

Insofern würde ich von dem abgebildeten Vorgehen auf der Linie stehen, wärend der Partner den Ball spielt dringend abraten... (tk)

Das Video findet Ihr hier --> https://www.pgatour.com/champions/video/2018/12/15/team-daly-round-1-highlight-at-pnc-father-son.html

 

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Super erklärt .👍👍👍

TW ERK?

4 Wochen her

Golf Rules

Während meines Platzreifekurses hat mich am meisten gewundert, dass in der Etikette zwar die Schonung des Platzes vorgeschrieben wird, sprich Divots zurückzulegen und Bunker zu rechen sind und auf dem Abschlag möglichst keine Probeschwünge gemacht werden sollen, und der Platz gespielt werden soll, wie man ihn vorfindet, gleiwohl mein Pro fröhlich ein "englisches Tee" nach dem anderen baute. Dabei wird die Erde mit einem Schläger so zusammengedrückt, dass eine Art kleiner Hügel entsteht, auf dem dann der Ball zum Abschlag bereit gelegt wird.

Ist das erlaubt? Ja. Auch nach den neuen Golfregeln, wie uns R6.2 (3) sagt. Danach darf der Spieler auf dem Abschlag bevor er einen Schlag macht Folgendes unternehmen um die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen:

- Die Bodenoberfläche des Abschlags verändern (zB "englisches Tee");
- Rasen, Gräser und andere natürliche Gegenstände, die innerhalb des Abschlags befestigt sind oder wachsen, bewegen, biegen oder brechen;
- Sand und Boden auf dem Abschlag entfernen oder niederdrücken und
- Tau, Reif und Wasser innerhalb des Abschlags beseitigen.

Aber denkt dran: Nur die oben erlaubten Handlungen und nur auf dem Abschlag - sonst steht da ganz schnell ein Verstoß gegen R8.1a im Raum, der zwei Strafschläge im Gepäck hat...
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Während meines Platzreifekurses hat mich am meisten gewundert, dass in der Etikette zwar die Schonung des Platzes vorgeschrieben wird, sprich Divots zurückzulegen und Bunker zu rechen sind und auf dem Abschlag möglichst keine Probeschwünge gemacht werden sollen, und der Platz gespielt werden soll, wie man ihn vorfindet, gleiwohl mein Pro fröhlich ein englisches Tee nach dem anderen baute. Dabei wird die Erde mit einem Schläger so zusammengedrückt, dass eine Art kleiner Hügel entsteht, auf dem dann der Ball zum Abschlag bereit gelegt wird.

Ist das erlaubt? Ja. Auch nach den neuen Golfregeln, wie uns R6.2 (3) sagt. Danach darf der Spieler auf dem Abschlag bevor er einen Schlag macht Folgendes unternehmen um die Bedingungen zu verbessern, die den Schlag beeinflussen:

- Die Bodenoberfläche des Abschlags verändern (zB englisches Tee);
- Rasen, Gräser und andere natürliche Gegenstände, die innerhalb des Abschlags befestigt sind oder wachsen, bewegen, biegen oder brechen;
- Sand und Boden auf dem Abschlag entfernen oder niederdrücken und 
- Tau, Reif und Wasser innerhalb des Abschlags beseitigen.

Aber denkt dran: Nur die oben erlaubten Handlungen und nur auf dem Abschlag - sonst steht da ganz schnell ein Verstoß gegen R8.1a im Raum, der zwei Strafschläge im Gepäck hat...

 

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Und bevor jemand fragt: „Auf dem Abschlag“ ist nur die Fläche zwischen den beiden Markierungen, vorne begrenzt durch die direkte Linie zwischen den beiden Markern und nach hinten zwei Schlägerlängen tief. Ein paar Gräser wegzupfen, die vor den Markern wachsen, ist eine schlechte Idee. Frag nach bei Phil

„Englisches Tee“ ist angesichts der Option ein richtiges Tee nutzen zu dürfen einigermaßen albern und wird -nach meiner bisherigen Erfahrung - nur von irgendwelchen Pseudoalphatieren noch gemacht.

4 Wochen her

Golf Rules

Boden in Ausbesserung, Tierlöcher, unbewegliches Hemmnisse und zeitweiliges Wasser sind nach den neuen Golfregeln unter dem Begriff "ungewöhnliche Platzverhältnisse" zusammengefasst.

Erleichterung davon kann nach R16.1a in Anspruch genommen werden, wenn der Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt oder diese berührt, der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs von uPV beeinträchtigt wird oder, wenn der Ball des Spielers auf dem Grün liegt uPV die Spiellinie beeinträchtigen.

Keine Erleichterung wird gewährt, wenn die uPV nahe genug sind, den Spieler abzulenken aber keine der vorgenannten Bedingungen erfüllt ist.

Dazu kommt, dass Erleichterung für einen Ball in einer Penalty Area nur nach R17 gewährt wird und keine Erleichterung in Anspruch genommen werden darf, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen (zB wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser steht, aber aufgrund der Balllage innerhalb eines Busches nicht in der Lage ist den Ball zu spielen).
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Boden in Ausbesserung, Tierlöcher, unbewegliches Hemmnisse und zeitweiliges Wasser sind nach den neuen Golfregeln unter dem Begriff ungewöhnliche Platzverhältnisse zusammengefasst.

Erleichterung davon kann nach R16.1a in Anspruch genommen werden, wenn der Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt oder diese berührt, der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs von uPV beeinträchtigt wird oder, wenn der Ball des Spielers auf dem Grün liegt uPV die Spiellinie beeinträchtigen.

Keine Erleichterung wird gewährt, wenn die uPV nahe genug sind, den Spieler abzulenken aber keine der vorgenannten Bedingungen erfüllt ist.

Dazu kommt, dass Erleichterung für einen Ball in einer Penalty Area nur nach R17 gewährt wird und keine Erleichterung in Anspruch genommen werden darf, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen (zB wenn der Spieler in zeitweiligem Wasser steht, aber aufgrund der Balllage innerhalb eines Busches nicht in der Lage ist den Ball zu spielen).Image attachment

 

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Sondern? Was passiert dann..? 🤔

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 24

Ganz neu in den Regeln 2019 ist der Bereich "Mannschaftsturniere" (Regel R24). Bisher sind die Besonderheiten durch die Wettspielausschreibungen ergänzt worden - jetzt bekommen diese einen eigene Regelabschnitt.

Durch R24.3 wird der Mannschaftskapitän definiert als derjenige, der eine Mannschaft führt und Entscheidungen für sie trifft. Der Kapitän darf als Spieler an Turnieren teilnehmen.

Desweiteren darf die Spielleitung jeder Mannschaft mit einer Platzregel erlauben einen Berater (R24.4) einzusetzen, also z.B. Mannschaftskapitän, Trainer oder andere Person. Dieser darf während der Runde die Spieler der Mannschaft beraten und unterstützen und von diesen um Beratung gebeten werden. Es gibt auch Einschränkungen - so darf der Berater diese Funktion nicht ausführen, während er selber eine Runde im Turnier spielt.

Wir wünschen ein frohes Fest!
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 24

Ganz neu in den Regeln 2019 ist der Bereich Mannschaftsturniere (Regel R24). Bisher sind die Besonderheiten durch die Wettspielausschreibungen ergänzt worden - jetzt bekommen diese einen eigene Regelabschnitt.

Durch R24.3 wird der Mannschaftskapitän definiert als derjenige, der eine Mannschaft führt und Entscheidungen für sie trifft. Der Kapitän darf als Spieler an Turnieren teilnehmen.

Desweiteren darf die Spielleitung jeder Mannschaft mit einer Platzregel erlauben einen Berater (R24.4) einzusetzen, also z.B. Mannschaftskapitän, Trainer oder andere Person. Dieser darf während der Runde die Spieler der Mannschaft beraten und unterstützen und von diesen um Beratung gebeten werden. Es gibt auch Einschränkungen - so darf der Berater diese Funktion nicht ausführen, während er selber eine Runde im Turnier spielt. 

Wir wünschen ein frohes Fest!

 

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Wo kann ich denn diese Regeln im originalen nachlesen, bzw. gibt es dazu Quellenangaben? Vielen Dank

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 23

Im Vierball (Fourball) spielen wieder zwei Partner in einer Partei, bei dem aber jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt. Das Ergebnis der Partei für ein Loch ist das niedrigere Ergebnis der Partei an diesem Loch.

In R23 sind die Besonderheiten, Zählweise, Beginn und Ende der Runde, Spielfolge und das gemeinsame Nutzen der Schläger beschrieben.

Besonders hervorzuheben ist R23.8, in der erläutert wird, wann eine Strafe nur für einen oder beide Partner gilt. Denn normalerweise gilt die Strafe immer für einen Spieler, es gibt jedoch drei Besonderheiten, bei denen diese auf für die Partei anfällt: beim Verstoß gegen die Höchstzahl der Schlägern, wenn diese gemeinsam benutzt werden, bei der Unterstützung des Spielers durch den Partner sowie nur im Lochspiel, wenn das Spiel des Gegners durch einen Regelverstoß benachteiligt wird.

Regelverstöße eines Partners kann unterschiedliche Auswirkungen für die Partei haben - von "kein gültiges Ergebnis für einen Spieler " bis hin zur Disqualifikationen der Partei sind diese Fälle in R23.8b aufgeführt. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 23

Im Vierball (Fourball) spielen wieder zwei Partner in einer Partei, bei dem aber jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt. Das Ergebnis der Partei für ein Loch ist das niedrigere Ergebnis der Partei an diesem Loch.

In R23 sind die Besonderheiten, Zählweise, Beginn und Ende der Runde, Spielfolge und das gemeinsame Nutzen der Schläger beschrieben.

Besonders hervorzuheben ist R23.8, in der erläutert wird, wann eine Strafe nur für einen oder beide Partner gilt. Denn normalerweise gilt die Strafe immer für einen Spieler, es gibt jedoch drei Besonderheiten, bei denen diese auf für die Partei anfällt: beim Verstoß gegen die Höchstzahl der Schlägern, wenn diese gemeinsam benutzt werden, bei der Unterstützung des Spielers durch den Partner sowie nur im Lochspiel, wenn das Spiel des Gegners durch einen Regelverstoß benachteiligt wird.

Regelverstöße eines Partners kann unterschiedliche Auswirkungen für die Partei haben - von kein gültiges Ergebnis für einen Spieler  bis hin zur Disqualifikationen der Partei sind diese Fälle in R23.8b aufgeführt. (tk)

 

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Wird auch häufig als Vierball-Bestball oder abgekürzt 4-BBB bezeichnet.

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 22

Die Spielform "Vierer" (Foursome - umgangssprachlich auch häufig als "Klassischer Vierer" bezeichnet) bekommt mit R22 weiterhin einen eigenen Bereich im Regelwerk.

Neben der grundlegenden Feststellung, dass die Partner in dem Vierer als Partei spielen, ist die Besonderheit, dass die beiden Spieler einen Ball an jedem Loch in abwechselnder Reihenfolge spielen.

R22.2 definiert, dass jeder Partner dabei für die Partei handeln kann, sprich alle zulässigen Handlungen z.B. den Ball markieren, aufnehmen, zurücklegen, droppen, ..., unabhängig welcher Partner den nächsten Schlag spielt. Partner oder Caddie dürfen sich gegenseitig helfen und mögliche Regelverstöße treffen die gesamte Partei.

Das Grundprinzip des Vierers ist das abwechselnde Schlagen des Ball (R22.3) der beiden Partner innerhalb der Partie. Ein provisorischer Ball ist dabei von dem Partner zu schlagen. Strafschläge, die sich die Partei zuzieht wirken sich nicht auf die abwechselnde Spielfolge aus.

Partner dürfen Schläger gemeinsam benutzen, wenn die Gesamtzahl ihrer Schläger 14 Schläger nicht übersteigt (R22.5). (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 22

Die Spielform Vierer (Foursome - umgangssprachlich auch häufig als Klassischer Vierer bezeichnet) bekommt mit R22 weiterhin einen eigenen Bereich im Regelwerk.

Neben der grundlegenden Feststellung, dass die Partner in dem Vierer als Partei spielen, ist die Besonderheit, dass die beiden Spieler einen Ball an jedem Loch in abwechselnder Reihenfolge spielen.

R22.2 definiert, dass jeder Partner dabei für die Partei handeln kann, sprich alle zulässigen Handlungen z.B. den Ball markieren, aufnehmen, zurücklegen, droppen, ..., unabhängig welcher Partner den nächsten Schlag spielt. Partner oder Caddie dürfen sich gegenseitig helfen und mögliche Regelverstöße treffen die gesamte Partei.

Das Grundprinzip des Vierers ist das abwechselnde Schlagen des Ball (R22.3) der beiden Partner innerhalb der Partie. Ein provisorischer Ball ist dabei von dem Partner zu schlagen. Strafschläge, die sich die Partei zuzieht wirken sich nicht auf die abwechselnde Spielfolge aus.

Partner dürfen Schläger gemeinsam benutzen, wenn die Gesamtzahl ihrer Schläger 14 Schläger nicht übersteigt (R22.5). (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 21: In dieser "besonderen" Regel werden die anderen Formen der Einzel-Zählspiele abgehandelt: Stableford (Punktewertung an jedem Loch), Maximum Score (die Schlagzahl für jedes Loch ist auf eine Höchstzahl begrenzt) und Par / Bogey (Lochspiel-Zählweise Loch für Loch).

Die wahrscheinlich bekannteste Variante ist das Zählspiel nach Stableford (R21.1). Punkte werden hierbei für jedes Loch gewährt, indem das Ergebnis des Spieler mit dem Zielergebnis verglichen wird. Wird das Zielergebnis erspielt, so gibt es zwei Punkte, bei jedem Schlag weniger bzw. mehr einen Punkt mehr bzw. weniger. Das Loch ist beendet, wenn der Spieler eingelocht hat, sich dazu entscheidet, dies zu unterlassen, oder wenn sein Ergebnis keine Punkte ergibt.

Bei Stableford werden Strafschläge idR direkt dem Ergebnis für das Loch hinzugerechnet, an dem sich der Verstoß ereignete. Es gibt aber drei Ausnahmen, bei denen die Strafe von der Gesamtpunktzahl abgezogen wird: Verstoß gegen die zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern (R4.1b), gegen die Startzeit (R5.3a) oder bei unangemessener Verzögerung (R5.6a).

Maximum Score (R21.2) ist ebenfalls eine Art des Zählspiels, bei dem die Spielleitung die zulässige Höhstschlagzahl je Loch begrenzt (z.B. Doppel-Par, einem festen Ergebnis oder Netto-Doppelbogey).

Das Spiel gegen Par / Bogey ist eine Art des Zählspiel mit der Zählweise wie im Lochspiel. Die Regeln 1-20 für das Zählspiel gelten durch die in R21.3 abgewandelten Sonderregeln.

In R21.4 wird auf die Besonderheiten des Dreiball-Lochspiel eingegangen und Themen wie Spielfolge und bewegter Ball oder Ballmarker beschrieben.(tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 21: In dieser besonderen Regel werden die anderen Formen der Einzel-Zählspiele abgehandelt: Stableford (Punktewertung an jedem Loch), Maximum Score (die Schlagzahl für jedes Loch ist auf eine Höchstzahl begrenzt) und Par / Bogey (Lochspiel-Zählweise Loch für Loch).

Die wahrscheinlich bekannteste Variante ist das Zählspiel nach Stableford (R21.1). Punkte werden hierbei für jedes Loch gewährt, indem das Ergebnis des Spieler mit dem Zielergebnis verglichen wird. Wird das Zielergebnis erspielt, so gibt es zwei Punkte, bei jedem Schlag weniger bzw. mehr einen Punkt mehr bzw. weniger. Das Loch ist beendet, wenn der Spieler eingelocht hat, sich dazu entscheidet, dies zu unterlassen, oder wenn sein Ergebnis keine Punkte ergibt.

Bei Stableford werden Strafschläge idR direkt dem Ergebnis für das Loch hinzugerechnet, an dem sich der Verstoß ereignete. Es gibt aber drei Ausnahmen, bei denen die Strafe von der Gesamtpunktzahl abgezogen wird: Verstoß gegen die zulässige Höchstzahl von 14 Schlägern (R4.1b), gegen die Startzeit (R5.3a) oder bei unangemessener Verzögerung (R5.6a).

Maximum Score (R21.2) ist ebenfalls eine Art des Zählspiels, bei dem die Spielleitung die zulässige Höhstschlagzahl je Loch begrenzt (z.B. Doppel-Par, einem festen Ergebnis oder Netto-Doppelbogey).

Das Spiel gegen Par / Bogey ist eine Art des Zählspiel mit der Zählweise wie im Lochspiel. Die Regeln 1-20 für das Zählspiel gelten durch die in R21.3 abgewandelten Sonderregeln.

In R21.4 wird auf die Besonderheiten des Dreiball-Lochspiel eingegangen und Themen wie Spielfolge und bewegter Ball oder Ballmarker beschrieben.(tk)Image attachment

 

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Dann kann man gespannt sein, wie stark sich Doppel-Par verbreiten wird. Bei Netto-Doppelbogey gibt es praktisch keinen Unterschied zu Stableford. Bei Doppel-Par hätten Spieler mit höherem Handicap eine kleinen Vorteil. Wenn jemand z. B. auf einem langen Par-3 4 Schläge vor hat, dann wäre das mit dem Maximalscore von 6 ein Netto-Birdie, bei 2 vor ein Netto-Par, jeweils ohne einzulochen.Spieler mit einem niedrigen HCP machen sowieso auch bei Stableford noch den Schlag zum Triple-Bogey, weil sie in Schlägen denken. Es kann also bei höheren HCPs die Spielgeschwindigkeit erhöhen. Durch den Vorteil im Ergebnis führt es auch zu Ungerechtigkeiten.

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 20:

Regel 20 beschäftigt sich mit der Vorgehensweise für Spieler und Spielleitung bei strittigen Fällen der Regelanwendung. Insofern ist diese Regel insbesondere für Spielleitungen und Referees wichtig, da hierin festgelegt ist, wie Tatsachenentscheidungen zu treffen und Regeln anzuwenden sind. Aber auch für alle Spieler wird hier das Vorgehen bei strittigen Entscheidungen im Loch-/Zählspiel beschrieben - schauen wir deswegen mal etwas tiefer in die einzelnen Absätze...

Grundlegend wird in R20.1a angemerkt, dass Spieler unangemessene Verzögerung vermeiden müssen, wenn sie während der Runde Hilfe zu Regelfragen benötigen. Hierfür kann er im Lochspiel eine Regelentscheidung verlangen oder im Zählspiel zwei Bälle spielen.

Im Lochspiel dürfen Spieler übereinkommen, wie in einem strittigen Regelfall zu entscheiden ist (R20.1b). Das vereinbarte Ergebnis ist endgültig, auch wenn sich später herausstellt, dass die Entscheidung nicht den Regeln entsprach (sofern die Spieler nicht übereingekommen sind wissentlich Regeln oder Strafen außer Acht zu lassen). Sind sich die Spieler nicht einig, dann darf jeder Spieler eine Regelentscheidung verlangen. Der Spieler muss hierüber den Gegner rechtzeitig informieren. Je nach Kenntnis des Sachverhalts kann dieses ein unterschiedlicher Zeitpunkt sein - entweder vor dem Spielen des nächsten Lochs oder bevor das Ergebnis des Lochspiels feststeht. Im Lochspiel hat der Spieler im Zweifel über die richtige Vorgehensweise kein Recht zwei Bälle zu spielen.

Letzteres ist nur im Zählspiel gestattet (R20.1c) - nachdem er die unklare Sachlage erkennt und bevor er einen weiteren Schlag macht. Hierfür muss sich der Spieler zunächst wählen, welcher Ball zählen soll. Trifft der Spieler keine Wahl, gilt der zuerst gespielte Ball als ausgewählter Ball. Unbedingt muss in diesem Fall die Spielleitung über das Spielen eines zweiten Balls informiert werden, selbst wenn mit beiden Bällen das gleiche Ergebnis gespielt wird. Unterlässt der Spieler dieses, so ist er disqualifiziert. Die Spielleitung entschiedet anschließend über das Ergebnis an dem Loch - je nachdem welcher Ball durch den Spieler gewählt wurde und das für diesen Ball regel- bzw. nicht-regelkonforme Vorgehensweise.

In R20.2 wird im Detail noch einmal auf die Regelentscheidungen der Referees und der Spielleitung eingegangen: deren Endgültigkeit, der Auswertung von Videobeweisen, unter welchen Umständen Regelentscheidungen berichtigt werden können bzw. der Disqualifikation von Spielern nach dem Abschluss des Lochspiels / Turniers.

Und zu guter Letzt gibt es in R20.3 die "nicht von Regeln erfassten Fälle". Diese sollen nach Abwägung aller Umstände und angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen behandelt werden. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 20:

Regel 20 beschäftigt sich mit der Vorgehensweise für Spieler und Spielleitung bei strittigen Fällen der Regelanwendung. Insofern ist diese Regel insbesondere für Spielleitungen und Referees wichtig, da hierin festgelegt ist, wie Tatsachenentscheidungen zu treffen und Regeln anzuwenden sind. Aber auch für alle Spieler wird hier das Vorgehen bei strittigen Entscheidungen im Loch-/Zählspiel beschrieben - schauen wir deswegen mal etwas tiefer in die einzelnen Absätze...

Grundlegend wird in R20.1a angemerkt, dass Spieler unangemessene Verzögerung vermeiden müssen, wenn sie während der Runde Hilfe zu Regelfragen benötigen. Hierfür kann er im Lochspiel eine Regelentscheidung verlangen oder im Zählspiel zwei Bälle spielen.

Im Lochspiel dürfen Spieler übereinkommen, wie in einem strittigen Regelfall zu entscheiden ist (R20.1b). Das vereinbarte Ergebnis ist endgültig, auch wenn sich später herausstellt, dass die Entscheidung nicht den Regeln entsprach (sofern die Spieler nicht übereingekommen sind wissentlich Regeln oder Strafen außer Acht zu lassen).  Sind sich die Spieler nicht einig, dann darf jeder Spieler eine Regelentscheidung verlangen. Der Spieler muss hierüber den Gegner rechtzeitig informieren. Je nach Kenntnis des Sachverhalts kann dieses ein unterschiedlicher Zeitpunkt sein - entweder vor dem Spielen des nächsten Lochs oder bevor das Ergebnis des Lochspiels feststeht. Im Lochspiel hat der Spieler im Zweifel über die richtige Vorgehensweise kein Recht zwei Bälle zu spielen. 

Letzteres ist nur im Zählspiel gestattet (R20.1c) - nachdem er die unklare Sachlage erkennt und bevor er einen weiteren Schlag macht. Hierfür muss sich der Spieler zunächst wählen, welcher Ball zählen soll. Trifft der Spieler keine Wahl, gilt der zuerst gespielte Ball als ausgewählter Ball. Unbedingt muss in diesem Fall die Spielleitung über das Spielen eines zweiten Balls informiert werden, selbst wenn mit beiden Bällen das gleiche Ergebnis gespielt wird. Unterlässt der Spieler dieses, so ist er disqualifiziert. Die Spielleitung entschiedet anschließend über das Ergebnis an dem Loch - je nachdem welcher Ball durch den Spieler gewählt wurde und das für diesen Ball regel- bzw. nicht-regelkonforme Vorgehensweise.

In R20.2 wird im Detail noch einmal auf die Regelentscheidungen der Referees und der Spielleitung eingegangen: deren Endgültigkeit, der Auswertung von Videobeweisen, unter welchen Umständen Regelentscheidungen berichtigt werden können bzw. der Disqualifikation von Spielern nach dem Abschluss des Lochspiels / Turniers.

Und zu guter Letzt gibt es in R20.3 die nicht von Regeln erfassten Fälle. Diese sollen nach Abwägung aller Umstände und angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen behandelt werden. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 19

Das ist die Regel für den Fall, wenn gar nichts mehr geht - Erleichterung in Anspruch nehmen, indem der Ball unspielbar erklärt wird, um dann mit einem Strafschlag das Spiel fortzusetzen.

Zunächst wird in R19.1 festgelegt, dass der Spieler einen Ball überall (außerhalb der Penalty Area) für unspielbar halten kann. Und dabei ist es grundlegend, dass dieses nur der Spieler und sonst niemand anderes machen kann.

Dabei hat der Spieler folgende Möglichkeiten:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a) - umgangssprachlich einen neuen Ball vom Ort des letzten Schlages spielen
- Erleichterung "auf der Linie zurück" (R19.2b)
- Seitliche Erleichterung (R19.2c) - innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt (der Stelle, an dem der Ball ursprünglich lag)

Bei den letzten beiden Optionen ist dabei zu beachten, dass der Ball im selben Bereich des Platzes in dem Erleichterungsbereich gedroppt werden muss - lag der Ball z.B. im Bunker, dann muss der Erleichterungsbereich auch im Bunker liegen.

Ergänzt mit dem neuen Regelwerk ab 2019 besteht mit R19.3b nun die zusätzliche Möglichkeit einen Ball, der im Bunker liegt, dieses auch "auf der Linie zurück" außerhalb des Bunker fallen zu lassen - dann allerdings unter Hinzuzählen von zwei Strafschlägen. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 19

Das ist die Regel für den Fall, wenn gar nichts mehr geht - Erleichterung in Anspruch nehmen, indem der Ball unspielbar erklärt wird, um dann mit einem Strafschlag das Spiel fortzusetzen.

Zunächst wird in R19.1 festgelegt, dass der Spieler einen Ball überall (außerhalb der Penalty Area) für unspielbar halten kann. Und dabei ist es grundlegend, dass dieses nur der Spieler und sonst niemand anderes machen kann.

Dabei hat der Spieler folgende Möglichkeiten:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (R19.2a) - umgangssprachlich einen neuen Ball vom Ort des letzten Schlages spielen
- Erleichterung auf der Linie zurück (R19.2b)
- Seitliche Erleichterung (R19.2c) - innerhalb von zwei Schlägerlängen vom Bezugspunkt (der Stelle, an dem der Ball ursprünglich lag)

Bei den letzten beiden Optionen ist dabei zu beachten, dass der Ball im selben Bereich des Platzes in dem Erleichterungsbereich gedroppt werden muss - lag der Ball z.B. im Bunker, dann muss der Erleichterungsbereich auch im Bunker liegen.

Ergänzt mit dem neuen Regelwerk ab 2019 besteht mit R19.3b nun die zusätzliche Möglichkeit einen Ball, der im Bunker liegt, dieses auch auf der Linie zurück außerhalb des Bunker fallen zu lassen - dann allerdings unter Hinzuzählen von zwei Strafschlägen. (tk)Image attachment

1 Monat her

Golf Rules

Golfregeln 2019 - sie "leben"... 🙂

Die R&A und USGA haben heute die ersten Clarifications der neuen Regeln herausgegeben - kleinere Anpassungen in den Regeln, Definitionen und Committee Procedures sind vorgenommen worden...

www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/clarifications-of-the-2019-rules...
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Golfregeln 2019 - sie leben... :-)

Die R&A und USGA haben heute die ersten Clarifications der neuen Regeln herausgegeben - kleinere Anpassungen in den Regeln, Definitionen und Committee Procedures sind vorgenommen worden...

https://www.randa.org/~/media/rules-modernization/resources-center/files/clarifications-of-the-2019-rules-of-golf---december-18-2018final.ashx?fbclid=IwAR2kOMdBthWHp1nr0ArMpx_y152YOzSwlFhR8UoAmYrXj6M5Y05O_FYLo5o

 

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Gibt es das auch eigearbeitet in ein Gesamtdokument der Regeln?

Nicht dein Ernst 😑 Die Regeln haben noch nicht einmal Gültigkeit, alles Bücher sind gedruckt und teilweise verkauft und schon gibt es ein Update?. 🙂🤷🏻‍♂️

1 Monat her

Golf Rules

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Türchen 18

Wird ein Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder kommt im Aus zur Ruhe, muss der Spieler einen Ball erneut von der Stelle spielen, voon der aus der vorherige Schlag gemacht wurde. Diese "Erleichterung mit Strafe und Distanzverlust" bzw. das Spielen eines provisorischen Balls wird in Regel 18 beschrieben.

R18.1 bietet dem Spieler eine grundlegende Alternative: er kann jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen. Der ursprüngliche Ball ist anschließend nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden.

Ein Ball gilt als verloren, wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird (R18.2(1)) nachdem der Spieler oder sein Caddie die Suche begonnen haben. Der Bal ist im Aus, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenze liegt (R18.2a(2)).

Der Spieler hat nach R18.3a die Möglichkeit einen provisorischen Ball zu spielen, wenn der ursprüngliche Ball noch nicht gefunden und identifiziert wurde und noch nicht verloren ist und wenn dieser außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein könnte. In diesem Fall muss der provisorische Ball eindeutig angekündigt werden, indem das Wort "provisorisch" verwendet wird (R18.3b). Andernfalls ist der Ball im Spiel und es handelt sich nicht um einen provisorischen Ball.

Ansonsten wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel, wenn der ursprüngliche außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus ist bzw. wenn der provisorische Ball von einer Stelle gepielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird (R18.3c). (tk)
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Türchen 18

Wird ein Ball außerhalb einer Penalty Area verloren oder kommt im Aus zur Ruhe, muss der Spieler einen Ball erneut von der Stelle spielen, voon der aus der vorherige Schlag gemacht wurde. Diese Erleichterung mit Strafe und Distanzverlust bzw. das Spielen eines provisorischen Balls wird in Regel 18 beschrieben.

R18.1 bietet dem Spieler eine grundlegende Alternative: er kann jederzeit Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust in Anspruch nehmen. Der ursprüngliche Ball ist anschließend nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden.

Ein Ball gilt als verloren, wenn dieser nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wird (R18.2(1)) nachdem der Spieler oder sein Caddie die Suche begonnen haben. Der Bal ist im Aus, wenn er vollständig außerhalb der Ausgrenze liegt (R18.2a(2)).

Der Spieler hat nach R18.3a die Möglichkeit einen provisorischen Ball zu spielen, wenn der ursprüngliche Ball noch nicht gefunden und identifiziert wurde und noch nicht verloren ist und wenn dieser außerhalb einer Penalty Area verloren oder im Aus sein könnte. In diesem Fall muss der provisorische Ball eindeutig angekündigt werden, indem das Wort provisorisch verwendet wird (R18.3b). Andernfalls ist der Ball im Spiel und es handelt sich nicht um einen provisorischen Ball.

Ansonsten wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel, wenn der ursprüngliche außerhalb der Penalty Area verloren oder im Aus ist bzw. wenn der provisorische Ball von einer Stelle gepielt wird, die näher zum Loch liegt als diejenige, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird (R18.3c). (tk)Image attachment

 

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...muss das Wort „provisorisch“ verwendet werden...??....oder reicht der Klugscheißersatz...“ich verfahre nach Regel 18.3 „??

War als Spielleiter bei dem Seminar des GVNRW. Uns wurde gesagt das es reicht „18.3“, bzw. „Einen zur Sicherheit“ zu sagen um einen provisorischen Ball anzukündigen. Der Referendar war ein DGV Schiedsrichter. 🤔

1 Monat her

Golf Rules

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Türchen 17

Die wahrscheinlich sehr häufig diskutierte Regel 17 beschäftigt sich mit der Penalty Area. Die ehemaligen "Wasserhindernisse" können jetzt um von der Spielleitung definierte Bereiche erweitert werden, in dem ein Ball oft verloren geht oder nicht gefunden werden kann. Spielern wird mit bestimmten Erleichterungsverfahren die Möglichkeit eingeräumt, mit einem Strafschlag außerhalb der Penalty Area weiterzuspielen.

Zunächst einmal ermöglicht R17.1 dem Spieler zu wählen, ob er den Ball zu spielen, wie dieser liegt, oder eines der Erleichterungsverfahren in Anspruch zu wählen. Letztere haben wir in den vorherigen Beiträgen schon einmal intensiv gesprochen: Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, Erleichterung "auf-der-Linie-zurück" oder zusätzlich bei einer roten Penalty Area die seitliche Erleichterung.

In R17.1e wird auch noch einmal auf die Besonderheit von Spielverbotszonen innerhalb dieser Penalty Areas eingegangen, insbesondere wenn der Ball in dieser liegt oder der Stand oder Schwung beeinträchtigt ist.

Wird der Ball innerhalb der Penalty Area gespielt und kommt in der selben oder einer anderen Penalty Area zur Ruhe, dann bleiben die "normalen" Erleichterungsmöglichkeiten erhalten (R17.2a(1)) oder der Spieler kann als zusätzliche Möglichkeit auch von dort spielen, wo der letzte Schlag außerhalb der Penalty Area gemacht wurde (R17.2a(2)).

Ist der Ball nach dem Spielen aus der Penalty Area verloren, im Aus oder unspielbar, so ist es mitunter erforderlich Erleichterung mit Schlag- und Distanzverlust zu nehmen. In diesem Fall kann der Spieler innerhalb der Penalty Area droppen und anschließend weitere Erleichterung außerhalb der Penalty Area in Anspruch nehmen (R17.2b).

Zu beachten ist weiterhin, dass keine Erleichterung für einen Ball in der Penalty Area gewährt wird, wenn es Beeinträchtigungen durch ungewöhnliche Platzverhältnisse, eingebetteter oder unspielbaren Ball gibt (R17.3). (tk)
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Türchen 17

Die wahrscheinlich sehr häufig diskutierte Regel 17 beschäftigt sich mit der Penalty Area. Die ehemaligen Wasserhindernisse können jetzt um von der Spielleitung definierte Bereiche erweitert werden, in dem ein Ball oft verloren geht oder nicht gefunden werden kann. Spielern wird mit bestimmten Erleichterungsverfahren die Möglichkeit eingeräumt, mit einem Strafschlag außerhalb der Penalty Area weiterzuspielen.

Zunächst einmal ermöglicht R17.1 dem Spieler zu wählen, ob er den Ball zu spielen, wie dieser liegt, oder eines der Erleichterungsverfahren in Anspruch zu wählen. Letztere haben wir in den vorherigen Beiträgen schon einmal intensiv gesprochen: Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, Erleichterung auf-der-Linie-zurück oder zusätzlich bei einer roten Penalty Area die seitliche Erleichterung.

In R17.1e wird auch noch einmal auf die Besonderheit von Spielverbotszonen innerhalb dieser Penalty Areas eingegangen, insbesondere wenn der Ball in dieser liegt oder der Stand oder Schwung beeinträchtigt ist.

Wird der Ball innerhalb der Penalty Area gespielt und kommt in der selben oder einer anderen Penalty Area zur Ruhe, dann bleiben die normalen Erleichterungsmöglichkeiten erhalten (R17.2a(1)) oder der Spieler kann als zusätzliche Möglichkeit auch von dort spielen, wo der letzte Schlag außerhalb der Penalty Area gemacht wurde (R17.2a(2)). 

Ist der Ball nach dem Spielen aus der Penalty Area verloren, im Aus oder unspielbar, so ist es mitunter erforderlich Erleichterung mit Schlag- und Distanzverlust zu nehmen. In diesem Fall kann der Spieler innerhalb der Penalty Area droppen und anschließend weitere Erleichterung außerhalb der Penalty Area in Anspruch nehmen (R17.2b).

Zu beachten ist weiterhin, dass keine Erleichterung für einen Ball in der Penalty Area gewährt wird, wenn es Beeinträchtigungen durch ungewöhnliche Platzverhältnisse, eingebetteter oder unspielbaren Ball gibt (R17.3). (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Schönes Beispiel für Anwendung der Regel 11.1b "Sich bewegender Ball trifft versehentlich eine Person oder einen äußeren Einfluss" / Ausnahme 1...

PGA TOUR
Not a typical way to find a ball in your pocket. 😮

#TOURVault
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PGA TOUR

 

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Marcel Lex 😂

1 Monat her

Golf Rules

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Türchen 16

Wie schon in dem gestrigen Beitrag erwähnt gibt es weitere Situationen, in denen der Spieler straflose Erleichterung erhält: bei ungewöhnlichen Platzverhältnissen, Gefährdung durch Tiere oder eingebetteten Ball.

Ungewöhnliche Platzverhältnisse ist eine Zusammenfassung der Beeinträchtigung von Tierlöchern, Boden in Ausbesserung, unbeweglichen Hemmnissen oder zeitweiligen Wasser (siehe hierzu die jeweiligen Definitionen). Nach R16.1 liegt eine Beeinträchtigung vor, wenn der Ball diesen Bereich berührt oder in / auf diesem Bereich liegt oder der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs betroffen ist. Sofern der Ball auf dem Grün liegt gilt dieses zusätzlich, wenn die Spiellinie beeinträchtigt ist.

Die Erleichterungsverfahren hierzu sind in den Regeln 16.1a bis 16.1d beschrieben, Ergänzend ist in R16.1e noch das Verfahren erläutert, wenn ein Ball nicht gefunden wird, der in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt bzw. in R16.1f der Umgang mit Spielverbotszonen.

Gefährden Tiere in der Nähe eines Balls den Spieler und könnten diesen beim Schlag ernsthaft verletzten, wenn er denn Ball spielen müsste, dann kann nach R16.2 ebenfalls Erleichterung in Anspruch genommen werden.

Regel 16.3 behandelt den eingebetteten Ball. Hier ist die Besonderheit zu beachten, dass die straflose Erleichterung mit dem neuen Regelwerk im gesamten Gelände für alle Bälle gewährt wird, die in Folge des letzten Schlages in dem eigenen Einschlagloch unterhalb der Oberfläche liegen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen - wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht wird, eingebettet ist (z.B. sogenannte Waste-Areas) oder wenn der Schlag durch einen anderen Umstand eindeutig unvernünftig wäre. (tk)
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Türchen 16

Wie schon in dem gestrigen Beitrag erwähnt gibt es weitere Situationen, in denen der Spieler straflose Erleichterung erhält: bei ungewöhnlichen Platzverhältnissen, Gefährdung durch Tiere oder eingebetteten Ball.

Ungewöhnliche Platzverhältnisse ist eine Zusammenfassung der Beeinträchtigung von Tierlöchern, Boden in Ausbesserung, unbeweglichen Hemmnissen oder zeitweiligen Wasser (siehe hierzu die jeweiligen Definitionen). Nach R16.1 liegt eine Beeinträchtigung vor, wenn der Ball diesen Bereich berührt oder in / auf diesem Bereich liegt oder der Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs betroffen ist. Sofern der Ball auf dem Grün liegt gilt dieses zusätzlich, wenn die Spiellinie beeinträchtigt ist.

Die Erleichterungsverfahren hierzu sind in den Regeln 16.1a bis 16.1d beschrieben, Ergänzend ist in R16.1e noch das Verfahren erläutert, wenn ein Ball nicht gefunden wird, der in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt bzw. in R16.1f der Umgang mit Spielverbotszonen.

Gefährden Tiere in der Nähe eines Balls den Spieler und könnten diesen beim Schlag ernsthaft verletzten, wenn er denn Ball spielen müsste, dann kann nach R16.2 ebenfalls Erleichterung in Anspruch genommen werden.

Regel 16.3 behandelt den eingebetteten Ball. Hier ist die Besonderheit zu beachten, dass die straflose Erleichterung mit dem neuen Regelwerk im gesamten Gelände für alle Bälle gewährt wird, die in Folge des letzten Schlages in dem eigenen Einschlagloch unterhalb der Oberfläche liegen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen - wenn der Ball in Sand an einer Stelle des Geländes, die nicht auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht wird, eingebettet ist (z.B. sogenannte Waste-Areas) oder wenn der Schlag durch einen anderen Umstand eindeutig unvernünftig wäre. (tk)Image attachmentImage attachment

 

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Bei Waste Areas die mit Kies oder Schotter gefüllt sind muss dann wohl eine Platzregel gemacht werden?

1 Monat her

Golf Rules

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Türchen 15

Die Regelfälle, in denen es straflose Erleichterung gibt, sind in dem beiden Regeln 15 und 16 zusammengefasst worden. In der heute betrachteten Regel 15 geht es um die straflose Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen, die das Spiel unterstützen oder beeinträchtigen.

Lose hinderliche Naturstoffe dürfen lt. R15.1a überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes entfernt werden. Es gibt allerdings zwei Ausnahmen: das Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss, und losen hinderlichen Naturstoff mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden ball zu beeinflussen.

Wird der Ball beim Entfernen der losen hinderlichen Naturstoffen bewegt, muss der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Geschah dieses außerhalb des Grüns zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu (R15.1b).

Bewegliche Hemmnisse dürfen lt. R15.2a überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernt werden. Auch hier gibt es wieder zwei Ausnahmen: Abschlagmarkierungen, wenn der Ball vom Abschlag gespielt werden soll, oder beim absichtlichen Entfernen, um einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen.

Hier gilt, dass der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden muss, wenn sich dieser beim Entfernen des beweglichen Hemmnisses bewegt. Liegt der Ball auf einem beweglichen Hemmnis, so muss der Ball im Erleichterungsbereich unterhalb des Hemmnisses gedroppt werden.

In R15.3 sind die beiden Fälle, ein Ball oder Ballmarker eines anderen Spieler unterstützt oder behindert das Spiel, aufgenommen worden. Es bleibt anzumerken, dass die Absicht einen Ball liegen zu lassen, damit dieser einen anderen Spieler unterstützt, wenn dieser schlägt, weiterhin zu einer Grundstrafe für die an der Vereinbarung beteiligten Spieler führt. (tk)
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Türchen 15

Die Regelfälle, in denen es straflose Erleichterung gibt, sind in dem beiden Regeln 15 und 16 zusammengefasst worden. In der heute betrachteten Regel 15 geht es um die straflose Erleichterung von losen hinderlichen Naturstoffen und beweglichen Hemmnissen, die das Spiel unterstützen oder beeinträchtigen.

Lose hinderliche Naturstoffe dürfen lt. R15.1a überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes entfernt werden. Es gibt allerdings zwei Ausnahmen: das Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss, und losen hinderlichen Naturstoff mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden ball zu beeinflussen.

Wird der Ball beim Entfernen der losen hinderlichen Naturstoffen bewegt, muss der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden. Geschah dieses außerhalb des Grüns zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu (R15.1b).

Bewegliche Hemmnisse dürfen lt. R15.2a überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernt werden. Auch hier gibt es wieder zwei Ausnahmen: Abschlagmarkierungen, wenn der Ball vom Abschlag gespielt werden soll, oder beim absichtlichen Entfernen, um einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen.

Hier gilt, dass der Ball an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden muss, wenn sich dieser beim Entfernen des beweglichen Hemmnisses bewegt. Liegt der Ball auf einem beweglichen Hemmnis, so muss der Ball im Erleichterungsbereich unterhalb des Hemmnisses gedroppt werden.

In R15.3 sind die beiden Fälle, ein Ball oder Ballmarker eines anderen Spieler unterstützt oder behindert das Spiel, aufgenommen worden. Es bleibt anzumerken, dass die Absicht einen Ball liegen zu lassen, damit dieser einen anderen Spieler unterstützt, wenn dieser schlägt, weiterhin zu einer Grundstrafe für die an der Vereinbarung beteiligten Spieler führt. (tk)Image attachment

 

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Ich lege mir jeden Ball so hin, damit er vernünftig gespielt werden kann. Regeln wie 16b2, 29xy45, usw, brauche ich nicht 😂🏌🏿‍♂️🤪 soll ja Spaß machen und keine wissenschaftliche Abhandlung werden, oder?

ich habe dazu fragen offenbar ist das markieren eines balles am grün während sich ein anderer ball bewegt und sich in richtung des balles bewegt, weiterhin nicht straflos und man zieht sich die grundstrafe zu. wiie sieht es jetzt mit dem flaggenstock aus wenn er a) am grün lag oder b) im loch noch steckte und man bewegt ihn a) aufgefordert oder b) unaufgefordert? Ich fürchte dass es jetzt oftmals zu unangenehmen Situationen am Grün kommen könnte diie bis zum Streit führen, wenn ein Mitspieler unaufgefordert bei einem Putt (wie bis 2018 eigentlich üblich) während sich der Ball bewegt die Fahne aus dem Loch zieht und Gott behüte der Ball lippt dann aus. Der Putter würde sich beschweren dass der Ball drin gewesen wäre, hätte der andere nicht die fahne rausgenommen. wie ist dann zu verfahren? Grundstrafe? Keine Strafe?

Noch eine Frage dazu: Soweit ich mich hoffentlich richtig erinnere war es doch zuletzt straflos wenn jemand rasch den am grün liegenden fahnenstock bewegte während der ball sich bewegte, damit der ball den stock nicht berührt? ist das jetzt aufgehoben und man bekommt eine strafe oder gilt die straflosigkeit nicht nur wenn der ball den im loch steckenden sondern auch dann wenn ein ball den am boden liegenden flaggenstock berührt?

Zusatzfrage, weil es mir schon passiert ist: Ball kommt im Bunker an einem Rechen zur Ruhe. Die Stelle im Bunker ist so steil und hart, dass der Ball beim Zurücklegen, selbst bei leichtem Andrücken, ca. 3 m weiter vom Loch in den flachen Teil des Bunkers rollt. Ich hab damals von dieser Stelle (3 m weiter weg) gespielt, was sich nachträglich anhand von Diskussionen mit Experten als richtig herausgestellt hat. Was nun, wenn der Ball näher zum Loch rollen würde? Oder wenn der Ball ausserhalb des Bunkers an an einem Rechen liegt und nach dem Zurücklegen in den Bunker rollt?

15.3 - "Es bleibt anzumerken...." - habe ich leider nicht verstanden und bitte um Aufklärung bzw Erläuterung. Danke vorab!

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1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 14

Heute geht es in Regel 14 um das Thema "Ball aufnehmen und diesen wieder zurück ins Spiel bringen" - eine der eher umfangsreicheren Regeln. Regelexperten werden hier schnell einen engen Zusammenhang zur aktuell gültigen Regel 20 erkennen...

Generell bleibt es in der neuen Regel bei dem einfachen Prinzip, dass die Stelle vor dem Aufnehmen eines Balles zu markieren ist. Dieses kann mit einem Ballmarker oder der Schlägerspitze erfolgen. Vor dem Schlag ist diese Markierung dann wieder zu entfernen (R14.1a).

Der Ball darf durch den Spieler, jedem von ihm ermächtigte Person, und auf dem Grün auch durch den Caddie aufgenommen werden (R14.1b).

Ein vom Grün aufgenommener Ball darf gereinigt werden. Ein von anderen Stellen aufgenommener Ball darf nicht gereingt werden, wenn überprüft wird, ob dieser eine Kerbe oder Sprung hat, wenn dieser identifiziert wird, wenn er das Spiel beeinträchtigt oder um zu Überprüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung gestattet ist (R14.1c).

In R14.2 wird dann Bezug genommen auf das Zurücklegen des Balles: so z.B. das der ursprüngliche Ball genutzt werden muss (mit Außnahmen), dass dieses durch den Spieler, die ballaufnehmende Person oder eine Person, die verusacht hat, dass sich der Ball bewegt hat, erfolgen muss. Ebenso ist das Verfahren beschrieben, wie das Zurücklegen erfolgt und das Vorgehen, wenn der Ball dabei an der Stelle nicht zur Ruhe kommt.

Das schon in diversen vorherigen Berichten beschriebene Verfahren, den Ball in den Erleichterungsbereich korrekt zu droppen, wird in den folgenden Abschnitten unter R14.3 ausgiebig beschrieben (senkrecht aus Kniehöhe, in den Erleichterungsbereich, Ball muss in diesem zur Ruhe kommen, ...).

Mit den Hinweisen für das Spielen vom falschen Ort endet diese Regel mit R14.7. Dabei ist zu beachten, dass im Zählspiel das Beenden des Loch nach dem Spielen vom falschen Ort mehrere Optionen bietet, die in den Unterpunkten detailliert beschrieben ist. Unabhängig davon muss die Spielleitung vor der Einreichung der Scorekarte informiert werden, wenn das Loch mit zwei Bällen zu Ende gespielt wurde (auch bei dem selben Spielergebnis). Bei einem nicht schwerwiegenden Verstoß zählt das Ergebnis mit dem vom falchen Ort gespielten Balls zzgl. der Grundstrafe (der Fehler muss nicht berichtigt werden), bei einem schwerwiegenden Verstoß und ohne Korrektur ist der Spieler zu disqualifizieren. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 14

Heute geht es in Regel 14 um das Thema Ball aufnehmen und diesen wieder zurück ins Spiel bringen - eine der eher umfangsreicheren Regeln. Regelexperten werden hier schnell einen engen Zusammenhang zur aktuell gültigen Regel 20 erkennen...

Generell bleibt es in der neuen Regel bei dem einfachen Prinzip, dass die Stelle vor dem Aufnehmen eines Balles zu markieren ist. Dieses kann mit einem Ballmarker oder der Schlägerspitze erfolgen. Vor dem Schlag ist diese Markierung dann wieder zu entfernen (R14.1a).

Der Ball darf durch den Spieler, jedem von ihm ermächtigte Person, und auf dem Grün auch durch den Caddie aufgenommen werden (R14.1b).

Ein vom Grün aufgenommener Ball darf gereinigt werden. Ein von anderen Stellen aufgenommener Ball darf nicht gereingt werden, wenn überprüft wird, ob dieser eine Kerbe oder Sprung hat, wenn dieser identifiziert wird, wenn er das Spiel beeinträchtigt oder um zu Überprüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung gestattet ist (R14.1c).

In R14.2 wird dann Bezug genommen auf das Zurücklegen des Balles: so z.B. das der ursprüngliche Ball genutzt werden muss (mit Außnahmen), dass dieses durch den Spieler, die ballaufnehmende Person oder eine Person, die verusacht hat, dass sich der Ball bewegt hat, erfolgen muss. Ebenso ist das Verfahren beschrieben, wie das Zurücklegen erfolgt und das Vorgehen, wenn der Ball dabei an der Stelle nicht zur Ruhe kommt.

Das schon in diversen vorherigen Berichten beschriebene Verfahren, den Ball in den Erleichterungsbereich korrekt zu droppen, wird in den folgenden Abschnitten unter R14.3 ausgiebig beschrieben (senkrecht aus Kniehöhe, in den Erleichterungsbereich, Ball muss in diesem zur Ruhe kommen, ...).

Mit den Hinweisen für das Spielen vom falschen Ort endet diese Regel mit R14.7. Dabei ist zu beachten, dass im Zählspiel das Beenden des Loch nach dem Spielen vom falschen Ort mehrere Optionen bietet, die in den Unterpunkten detailliert beschrieben ist. Unabhängig davon muss die Spielleitung vor der Einreichung der Scorekarte informiert werden, wenn das Loch mit zwei Bällen zu Ende gespielt wurde (auch bei dem selben Spielergebnis). Bei einem nicht schwerwiegenden Verstoß zählt das Ergebnis mit dem vom falchen Ort gespielten  Balls zzgl. der Grundstrafe (der Fehler muss nicht berichtigt werden), bei einem schwerwiegenden Verstoß und ohne Korrektur ist der Spieler zu disqualifizieren. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 13

Regel 13 ist eine Sonderregel für das Grün - einer der schon erwähnten fünf Bereiches des Platzes. In R13.1 geht es darum, wann ein Ball auf dem Grün liegt, wie ein Ball zu markieren, aufgenommen und gereingt werden darf.

Nach R13.1c(2) dürfen jetzt Schäden durch angemessene Handlungen mit der Hand, Fuß, der Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem ähnlichen Gegenstand einer üblichen Ausrüstung auf dem Grün straflos ausgebessert werden. Dabei darf das Spiel aber nicht verzögert werden. Dabei ist zu beachten, dass "Schäden auf dem Grün" keine Umstönde sind, die durch übliche Pflegearbeiten zur Erhaltung des Grüns (z.B. Bodenbelüftungslöcher), Beregnung, Regen oder andere Naturkräfte entstanden sind. Zudem dürfen auch keine natürliche Oberflächenunebenheiten oder die natürliche Abnutzung des Lochs ausgebessert werden.

Die diesjährige Platzregel für das unabsichtliche Bewegen des Balls oder des Ballmarkers auf dem Grün ist jetzt i R13.1d in das Regelwerk aufgenommen worden.

Etwas irritierend ist, dass auch der Umgang mit dem "falschen Grün" in dieser Regel aufgenommen wurde. Das Erleichterungsverfahen muss nach R13.1f in Anspruch genommen werden, wenn der Raum des beabsichtigten Stands oder des beabsichtigten Schwungs beeinflusst wird.

Regel 13.2 beschäftigt sich mit dem Flaggenstock. Grundlegende Änderung ist, dass dieser im Loch belassen werden darf, wenn der Spieler einen Schlag spielt und den Flaggenstock trifft. Kommt der Ball am Flaggenstock im Loch zur Ruhe, so wird dieser als eingelocht angesehen, wenn er sich teilweise unterhalb der Oberfläche des Grüns im Loch befindet (R13.2c). (tk)
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Golf Rules-Adventskalender, Regel 13

 

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Es ist ratsam in Zukunft immer die Platzregeln zu lesen bevor man Turniere spielt. War früher 99% in den Regeln und nur 1% in den Platzregeln definiert, werden es in Zukunft nur 85% in den Regeln aber 15% Platzregeln sein. Diese 15% variieren von Club zu Club. Eine Platzregeloption gestattet, den Bereich um das falsche Grün um 2 Schlägerlängen ab Grünrand zu erweitern. Dieser Bereich zählt dann auch noch zum falschen Grün. Wir haben zB in unserem Club diese Platzregel eingeführt um die Umgebung unserer eher kleinen Grüns zu schonen.

sehr viele spielen sowiso ohne Regeln

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 12

Der Bunker hat es mit dem neuen Regelwerk jetzt zu einer eigenen Regel R12 geschafft - also eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, welche von Grassboden oder Erde entfernt wurde.

Der Bunker ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes, für den besondere Regeln gelten. In R12.1 ist zunächst einmal definiert, wann sich ein Ball im Bunker befindet.

Eine der grundlegenden Änderungen ist, dass jetzt loser hinderlicher Naturstoff im Bunker entfernt werden darf (R12.2a). Der Sand im Bunker darf nun straflos berührt werden (R12.2b), allerdings sind dabei die Einschränken R12.2b(1) zu beachten. Verstöße bleiben weiterhin mit der Grundstrafe belegt.

Zu beachten sind noch die in R12.3 erwähnten Sonderregeln für einen Ball im Bunker, wenn Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse, gefährliche Tiere besteht oder der Ball unspielbar ist. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 12

Der Bunker hat es mit dem neuen Regelwerk jetzt zu einer eigenen Regel R12 geschafft - also eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, welche von Grassboden oder Erde entfernt wurde.

Der Bunker ist einer der fünf definierten Bereiche des Platzes, für den besondere Regeln gelten. In R12.1 ist zunächst einmal definiert, wann sich ein Ball im Bunker befindet.

Eine der grundlegenden Änderungen ist, dass jetzt loser hinderlicher Naturstoff im Bunker entfernt werden darf (R12.2a). Der Sand im Bunker darf nun straflos berührt werden (R12.2b), allerdings sind dabei die Einschränken R12.2b(1) zu beachten. Verstöße bleiben weiterhin mit der Grundstrafe belegt.

Zu beachten sind noch die in R12.3 erwähnten Sonderregeln für einen Ball im Bunker, wenn Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse, gefährliche Tiere besteht oder der Ball unspielbar ist. (tk)

 

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Das Fehlen einer Harke?

Was unterscheidet den Bunker von einer Waste Area? Nur die Platzregel?

1 Monat her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 11

Heute geht es in Regel 11 um den sich bewegenden Ball, wenn dieser versehentlich eine Person, Tier oder Gegenstand trifft bzw. wenn Handlungen absichtlich vorgenommen werden, um die Bewegung des Balles zu beeinflussen.

In Regel 11.1 ist generell erst einmal vermerkt, dass bei dem versehentlichen Treffen einer Person oder einen äußeren Einfluss keine Strafe für den Spieler anfällt, sofern der Ball im Zählspiel nicht vom Grün gespielt wird. Der Ball ist anschließend zu spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist.

Wird der (eigene oder fremde) Ball jedoch absichtlich abgelenkt oder aufgehalten, so fällt nach R11.2 die Grundstrafe an. In diesem Fall muss bei einem Schlag außerhalb des Grüns der von einem Erleichterungsbereich gespielt werden, an der dieser zur voraussichtlich Ruhe gekommen wäre. Wurde der Schlag vom Grün gemacht, so muss der Schlag von der ursprünglichen Stelle wiederholt werden.

Werden für den Schlag des Balles Gegenstände absichtliche bewegt oder Bedingungen verändert (s. R11.3), damit ein sich bewegender Ball beeinflusst wird, so ist auch hier dem Schlag die Grundstrafe hinzuzurechnen. Beispiele wäre das Niederdrücken von hochstehenden Rasenstücken oder das zurücklegen eines Divots) oder das absichtliche Platzieren einer Tasche, so dass der Ball mit Bande gespielt werden kann. (tk)
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 11

Heute geht es in Regel 11 um den sich bewegenden Ball, wenn dieser versehentlich eine Person, Tier oder Gegenstand trifft bzw. wenn Handlungen absichtlich vorgenommen werden, um die Bewegung des Balles zu beeinflussen.

In Regel 11.1 ist generell erst einmal vermerkt, dass bei dem versehentlichen Treffen einer Person oder einen äußeren Einfluss keine Strafe für den Spieler anfällt, sofern der Ball im Zählspiel nicht vom Grün gespielt wird. Der Ball ist anschließend zu spielen, wie dieser zur Ruhe gekommen ist.

Wird der (eigene oder fremde) Ball jedoch absichtlich abgelenkt oder aufgehalten, so fällt nach R11.2 die Grundstrafe an. In diesem Fall muss bei einem Schlag außerhalb des Grüns der von einem Erleichterungsbereich gespielt werden, an der dieser zur voraussichtlich Ruhe gekommen wäre. Wurde der Schlag vom Grün gemacht, so muss der Schlag von der ursprünglichen Stelle wiederholt werden.

Werden für den Schlag des Balles Gegenstände absichtliche bewegt oder Bedingungen verändert (s. R11.3), damit ein sich bewegender Ball beeinflusst wird, so ist auch hier dem Schlag die Grundstrafe hinzuzurechnen. Beispiele wäre das Niederdrücken von hochstehenden Rasenstücken oder das zurücklegen eines Divots) oder das absichtliche Platzieren einer Tasche, so dass der Ball mit Bande gespielt werden kann. (tk)

 

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Ist der versehentlich, aber straffrei getroffene Greenkeeper im Bunker dann ein "loser hinderlicher Naturstoff" oder wird er generell zum "bestandteil des Platzes" erklärt?

1 Monat her

Golf Rules

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Türchen 10:

Regel R10 sagt uns, wie ein Schlag auszuführen (R10.1) ist und wie die Schlagvorbereitung auszusehen hat. Hierbei gilt das Grundprinzip, dass Golf ein Geschicklichkeitsspiel ist und eine persönliche Herausforderung sein soll, wobei der Fokus hier auf "persönlich" liegt.

Daneben regelt R10, von wem der Spieler die jetzt Beratung genannte Belehrung annehmen darf (R10.2) und was ein Caddie so alles darf und nicht darf (R10.3b).
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 10:

Regel R10 sagt uns, wie ein Schlag auszuführen (R10.1) ist und wie die Schlagvorbereitung auszusehen hat. Hierbei gilt das Grundprinzip, dass Golf ein Geschicklichkeitsspiel ist und eine persönliche Herausforderung sein soll, wobei der Fokus hier auf persönlich liegt. 

Daneben regelt R10, von wem der Spieler die jetzt Beratung genannte Belehrung annehmen darf (R10.2) und was ein Caddie so alles darf und nicht darf (R10.3b).

1 Monat her

Golf Rules

Hier ein kleines Video der USGA:

United States Golf Association - USGA
Golf’s new Rules take effect Jan. 1, 2019! To get you ready, we answer 9 of the most frequently asked questions about the upcoming changes.
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United States Golf Association - USGA

2 Monate her

Golf Rules

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Türchen 9:

"Play the ball as it lies..." - Nachdem wir gestern schon den Platz spielen mussten, wie er vorgefunden wurde, kommen wir heute zum Ball spielen wie er liegt. Das ist in den neuen Regeln in R9 geregelt.

R9.1 bestimmt, dass der Ball grundsätzlich von der Stelle zu spielen ist, an der er zur Ruhe kam, außer eine Regel gestattet etwas anderes.

Die Regeln R9.2 bis R9.7 sagen uns, was zu tun ist, wenn der Ball oder Ballmarker - aus welchem Grund auch immer - bewegt wurde.

Und da Lage ja bekanntlich alles ist - zeigt her Eure (Alp-) Traumlagen...
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 9:

Play the ball as it lies... - Nachdem wir gestern schon den Platz spielen mussten, wie er vorgefunden wurde, kommen wir heute zum Ball spielen wie er liegt. Das ist in den neuen Regeln in R9 geregelt.

R9.1 bestimmt, dass der Ball grundsätzlich von der Stelle zu spielen ist, an der er zur Ruhe kam, außer eine Regel gestattet etwas anderes.

Die Regeln R9.2 bis R9.7 sagen uns, was zu tun ist, wenn der Ball oder Ballmarker - aus welchem Grund auch immer - bewegt wurde.

Und da Lage ja bekanntlich alles ist - zeigt her Eure (Alp-) Traumlagen...

 

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Auch nicht einfach zu spielen...

Schlimmer geht immer: hier meine (Alp)traumlage auf dem Golfplatz Quinta da Ria im Okt. 2018

2 Monate her

Golf Rules

Nach R10.1a ab 2019 straflos: Trifft der Schläger des Spielers den Ball versehentlich mehr als einmal, war dies nur ein Schlag und es fällt keine Strafe an.

European Tour
🚨Double-hit!!? 🚨
Muthiya was leading the #SAOpen when this happened...
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European Tour

2 Monate her

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Türchen 8:

"...play the course as you find it." Dieser Grundgedanke im Golfspiel findet sich vor allem in Regel R8 wieder. Den Platz spielen wie er vorgefunden wird bedeutet, dass der Spieler Handlungen zu unterlassen hat, die die Bedingungen für den nächsten Schlag verbessern, es sei denn die Regeln gestatten etwas anderes.

Ist der Ball eines Spielers zur Ruhe gekommen, muss der Spieler normalerweise die Bedingungen, die seinen Schlag beeinflussen, hinnehmen und darf diese vor dem Spielen des Balls nicht verbessern. Bestimmte - angemessene - Handlungen, wie zB auf dem Abschlag ein Tee in den Boden zu stecken (R6.2b (2)) oder auf dem Grün Sand oder loses Erdreich zu entfernen oder Schäden auszubessern (R13.1c) sind danach aber gestattet. Und auch die Bank auf dem Bild als bewegliches Hemmnis darf bewegt werden. Wobei beweglich durchaus im Auge des Betrachters liegen kann...
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2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 7:

Hit it hard - go find it - hit it hard again! Und damit man weiß, wie das mit dem suchen und finden (Go find it) so läuft befasst sich Regel R7 mit der Ballsuche, dem Finden und identifizieren des Balls.

R7.1 stellt klar, dass auch beim Suchen des Balls Fairness über Allem steht. Erst einmal wird klar gestellt, dass der Spieler dafür verantwortlich ist, seinen Ball zu suchen und zu finden. Dabei darf er innerhalb der dreiminütigen Suchzeit (R18.2a 1) angemessen handeln um seinen Ball zu finden und zB Sand und Wasser bewegen oder Gras, Büsche und Äste bewegen oder biegen, solange es angemessen und notwendig ist, den Ball zu finden. Redliche Maßnahmen sind danach nach R8.1a straflos, auch wenn sie die Spielbedingungen verbessern, übertriebene Handlungen werden mit der Grundstrafe geahndet. Im Bunker ist ein mit Sand bedeckter Ball nach dem Finden wieder mit Sand zu bedecken, lediglich ein kleiner Teil darf sichtbar gelassen werden.

R7.2 und R7.3 regeln das Vorgehen beim Identifizieren des Balls, nämlich zB, dass ein Ball vor dem aufnehmen zur Identifikation markiert werden muss.

Wird der Ball dabei oder beim Suchen versehentlich bewegt, stellt R7.4 das straflos, und der Ball muss zurückgelegt werden.

Und, wie markiert Ihr Eure Bälle? Zeigt uns Eure Bilder!
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Türchen 7:

Hit it hard - go find it - hit it hard again! Und damit man weiß, wie das mit dem suchen und finden (Go find it) so läuft befasst sich Regel R7 mit der Ballsuche, dem Finden und identifizieren des Balls.

R7.1 stellt klar, dass auch beim Suchen des Balls Fairness über Allem steht.  Erst einmal wird klar gestellt, dass der Spieler dafür verantwortlich ist,  seinen Ball zu suchen und zu finden. Dabei darf er innerhalb der dreiminütigen Suchzeit (R18.2a 1) angemessen handeln um seinen Ball zu finden und zB Sand und Wasser bewegen oder Gras, Büsche und Äste bewegen oder biegen, solange es angemessen und notwendig ist, den Ball zu finden. Redliche Maßnahmen sind danach nach R8.1a straflos, auch wenn sie die Spielbedingungen verbessern, übertriebene Handlungen werden mit der Grundstrafe geahndet. Im Bunker ist ein mit Sand bedeckter Ball nach dem Finden wieder mit Sand zu bedecken, lediglich ein kleiner Teil darf sichtbar gelassen werden. 

R7.2 und R7.3 regeln das Vorgehen beim Identifizieren des Balls, nämlich zB, dass ein Ball vor dem aufnehmen zur Identifikation markiert werden muss.

Wird der Ball dabei oder beim Suchen versehentlich bewegt, stellt R7.4 das straflos, und der Ball muss zurückgelegt werden.

Und, wie markiert Ihr Eure Bälle? Zeigt uns Eure Bilder!Image attachment

 

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Meine Markierung: dicker Kreis um die Nummern und falls gleiche Nummer 1, 2 oder 3 Punkte für den provisorischen Ball.

Zitat einer Mitspielerin, die meinen markierten Ball sah: „Es heißt markieren, nicht beschmieren.“ Da sich liebevolles Markieren aufgrund häufigen Ballverlusts nicht lohnt, umkringel ich wild mehrfach die beidseitigen Logos 😁

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 6:

Wir wünschen Euch einen schönen Nikolaustag!

Regel R6 beschreibt, wie ein Loch zu spielen ist. Dabei sagt uns R6.1 wann ein Loch beginnt und dass der Ball von innerhalb des Abschlags zu spielen ist. R6.2 gibt dafür die Bedingungen vor, nach denen der Ball vom Abschlag zu spielen ist, zB innerhalb eines Rechteckes, dessen vordere Grenze die Abschlagsmarkierungen darstellen und das sich zwei Schlägerlängen nach hinten durchzieht.

Als bahnbrechende Neuerung ist hier festzustellen, dass ein Ball auf dem Abschlag, auch wenn er nach einem schlechten Schlag im Spiel ist, wieder aufgeteet und von irgendwo vom Abschlag ohne Strafschlag gespielt werden darf. Eine Durchbrechung des Prinzips, den Ball zu spielen wie er liegt.

R6.3 befasst sich mit dem Ball und stellt klar, dass der Ball, der vom Abschlag gespielt wird auch der Ball ist, der eingelocht werden darf, es sei denn die Golfregeln gestatten den Austausch. R6.3c stellt klar, was ein falscher Ball ist und was geschieht, wenn er gespielt wird.

Um die Spielfolge geht es in R6.4. Hier wird "Ready Golf" im Zählspiel in den Regeln verankert und darauf hingewiesen, dass im Lochspiel die Spielfolge so wichtig ist, dass nicht davon abgewichen wird um das Spiel zu beschleunigen.

Schließlich stell R6.5 klar, wann ein Loch beendet ist.
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Türchen 6:

Wir wünschen Euch einen schönen Nikolaustag!

Regel R6 beschreibt, wie ein Loch zu spielen ist. Dabei sagt uns R6.1 wann ein Loch beginnt und dass der Ball von innerhalb des Abschlags zu spielen ist. R6.2 gibt dafür die Bedingungen vor, nach denen der Ball vom Abschlag zu spielen ist, zB innerhalb eines Rechteckes, dessen vordere Grenze die Abschlagsmarkierungen darstellen und das sich zwei Schlägerlängen nach hinten durchzieht.

Als bahnbrechende Neuerung ist hier festzustellen, dass ein Ball auf dem Abschlag, auch wenn er nach einem schlechten Schlag im Spiel ist, wieder aufgeteet und von irgendwo vom Abschlag ohne Strafschlag gespielt werden darf. Eine Durchbrechung des Prinzips, den Ball zu spielen wie er liegt.

R6.3 befasst sich mit dem Ball und stellt klar, dass der Ball, der vom Abschlag gespielt wird auch der Ball ist, der eingelocht werden darf, es sei denn die Golfregeln gestatten den Austausch. R6.3c stellt klar, was ein falscher Ball ist und was geschieht, wenn er gespielt wird.

Um die Spielfolge geht es in R6.4. Hier wird Ready Golf im Zählspiel in den Regeln verankert und darauf hingewiesen, dass im Lochspiel die Spielfolge so wichtig ist, dass nicht davon abgewichen wird um das Spiel zu beschleunigen.

Schließlich stell R6.5 klar, wann ein Loch beendet ist.

 

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Ok, jetzt habe ich es verstanden. Also, so wie Helmut schreibt, wenn der Ball vom Tee fällt und noch hinter der Abschlagslinie bleibt. Danke euch!

Danke. Das mit dem straflos nochmals aufteen wusste ich nicht. Vorkommen wird das wohl nur bei einem Luftschlag und wenn der Ball nicht ganz knapp an der Vorderkante der Abschlagsmarkierungen aufgeteet wurde.

Pfuh, Leute, ihr schreibt aber verschwurbelt. Musste das sieben Mal lesen 😳

Heißt das, wenn ich ne „Lady“ geschlagen habe (bitte nicht falsch verstehen, so was tut man nicht), kann ich den Ball noch mal aufteen und neu Driven ohne Strafschlag, als Schlag 2? Oder habe ich es in den frühen Morgenstunden noch nicht verstanden?

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 5:

Willkommen im zweiten Kapitel der Golfregeln, dass sich mit dem Spielen der Runde und des Lochs befasst.

Regel R5 sagt uns, wie eine Runde zu spielen ist - zum Beispiel, wo und wann ein Spieler vor, während und zwischen den Runden eines Wettspiels mit mehr als einer Runde auf dem Platz üben darf (R5.2 & R5.5), wann eine Runde beginnt und endet (R5.3), dass ein Spieler im Zählspiel in der Gruppe zu bleiben hat, in der er gestartet ist, es sei denn, die Spielleitung genehmigt den Wechsel (R5.4b) und dass der Spieler mit seinem Gegner im Lochspiel in der selben Gruppe zu spielen hat (R5.4a).

R5.6 schreibt uns zügiges Spiel vor und erläutert die Sanktionen im Falle eines Verstoßes und R5.7 gibt vor, wie ein Spiel unterbrochen und wiederaufgenommen wird, zB bei einem Gewitter.

Ihr habt Fragen zu den Regeln 2019? Immer her damit!
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Türchen 5:

Willkommen im zweiten Kapitel der Golfregeln, dass sich mit dem Spielen der Runde und des Lochs befasst.

Regel R5 sagt uns, wie eine Runde zu spielen ist - zum Beispiel, wo und wann ein Spieler vor, während und zwischen den Runden eines Wettspiels mit mehr als einer Runde auf dem Platz üben darf (R5.2 & R5.5), wann eine Runde beginnt und endet (R5.3), dass ein Spieler im Zählspiel in der Gruppe zu bleiben hat, in der er gestartet ist, es sei denn, die Spielleitung genehmigt den Wechsel (R5.4b) und dass der Spieler mit seinem Gegner im Lochspiel in der selben Gruppe zu spielen hat (R5.4a).

R5.6 schreibt uns zügiges Spiel vor und erläutert die Sanktionen im Falle eines Verstoßes und R5.7 gibt vor, wie ein Spiel unterbrochen und wiederaufgenommen wird, zB bei einem Gewitter.

Ihr habt Fragen zu den Regeln 2019? Immer her damit!

 

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Hallo, ich habe eine Frage. Darf man bei Clubmeisterschaften über 3 Runden an drei verschiedenen Tagen nach einer absolvierten Runde auf dem Platz üben?

2 Monate her

Golf Rules

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Türchen 4:

Regel R4 befasst sich mit der Ausrüstung des Golfers - und ist damit quasi die Bibel für die Technikfreaks unter uns. R4.1 sagt, dass der Spieler um einen Schlag auszuführen einen Schläger verwenden muss, der den Ausrüstungsregeln - einem Sonderband zum Regelbuch, der bei der R&A online einzusehen ist - entsprechen muss. Hier ist neu, dass der Spieler einen beschädigten Schläger auf der Runde weiternutzen darf, und er weiterhin für den Rest der Runde als regelkonform gilt. Ein Stechen im Zählspiel zählt dabei übrigens als neue Runde, also wenn Ihr auf den Clubmeisterschaften Eure Schläger kaltverformt und trotzdem ins Stechen kommt denkt daran, dass der Schläger dann nicht mehr den Regeln entspricht.

R4.2 befasst sich mit der Frage, welche Bälle eigentlich zugelassen sind und wie mit einem Ball umzugehen ist, der im Spiel beschädigt wird.

Richtig Zunder bietet dann R4.3, bietet sie doch Tor und Tür für alle anderen Equipmentfragen. Hier hat zum Beispiel mittlerweile sicher jeder mit bekommen, dass Entfernungsmessgeräte jetzt grundsätzlich zugelassen sind aber noch durch Platzregel verboten werden können, was die aktuelle Situation umkehrt.

Die Regeln R1 bis R4 bilden gemeinsam das erste Kapitel des Regelbuches, dass die Grundlagen des Spiels erläutert. Allein daraus und den Definitionen kann man schon eine ganze Menge Fragen auf der Runde vermeiden, wenn man hier einmal gründlich nachgelesen hat.

Und morgen früh - machen wir keine Waffeln sondern weiter mit Kapitel 2.
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 4:

Regel R4 befasst sich mit der Ausrüstung des Golfers - und ist damit quasi die Bibel für die Technikfreaks unter uns. R4.1 sagt, dass der Spieler um einen Schlag auszuführen einen Schläger verwenden muss, der den Ausrüstungsregeln - einem Sonderband zum Regelbuch, der bei der R&A online einzusehen ist - entsprechen muss. Hier ist neu, dass der Spieler einen beschädigten Schläger auf der Runde weiternutzen darf, und er weiterhin für den Rest der Runde als regelkonform gilt. Ein Stechen im Zählspiel zählt dabei übrigens als neue Runde, also wenn Ihr auf den Clubmeisterschaften Eure Schläger kaltverformt und trotzdem ins Stechen kommt denkt daran, dass der Schläger dann nicht mehr den Regeln entspricht.

R4.2 befasst sich mit der Frage, welche Bälle eigentlich zugelassen sind und wie mit einem Ball umzugehen ist, der im Spiel beschädigt wird.

Richtig Zunder bietet dann R4.3, bietet sie doch Tor und Tür für alle anderen Equipmentfragen. Hier hat zum Beispiel mittlerweile sicher jeder mit bekommen, dass Entfernungsmessgeräte jetzt grundsätzlich zugelassen sind aber noch durch Platzregel verboten werden können, was die aktuelle Situation umkehrt.

Die Regeln R1 bis R4 bilden gemeinsam das erste Kapitel des Regelbuches, dass die Grundlagen des Spiels erläutert. Allein daraus und den Definitionen kann man schon eine ganze Menge Fragen auf der Runde vermeiden, wenn man hier einmal gründlich nachgelesen hat.

Und morgen früh - machen wir keine Waffeln sondern weiter mit Kapitel 2.

 

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Bin mal gespannt, wann die R&A App auf die neuen Regeln umgeswitcht werden 🤔

2 Monate her

Golf Rules

Die R&A hat auch ein Video über den Erleichterungsbereich gemacht - die Musik ist etwas gewöhnungsbedürftig, der Inhalt aber der selbe...

The R&A
🚨 2019 TAKING RELIEF AND DROPPING RULE CHANGES 🚨 In less than a month the new Rules of Golf will come into effect. Make sure you are #RulesReady po.st/2019RulesModernisation 👇
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The R&A

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 3

R3, das Turnier, kommt jetzt wenig überraschend hinter dem dritten Türchen. Regel R 3 fasst in R3.1 zunächst die wesentlichen Bestandteile aller Turniere zusammen, nämlich die Frage ob Loch- oder Zählspiel gespeilt wird, als Einzel oder mit einem Partner und ob um Brutto- oder Nettoergebnisse gespielt wird.

R3.2 erläutert das Lochspiel und damit auch die Begrifflichkeit. Im Lochspiel spielen Gegner gegeneinander, etwas völlig anderes als im Zählspiel. Sieger ist, wer auf der Runde die meisten Löcher gewonnen hat, ein Loch gewinnt man durch schenken (das es entgegen der Meinung des Herrennachmittages im Zählspiel nicht gibt), Lochverlust des Gegners oder dadurch, das Loch mit weniger Schlägen als der Gegner zu beenden. Die Grundstrafe beträgt nicht 2 Strafschläge sondern Lochverlust. Lochspiel gilt als die ursprünglichste Form des Golfs, da hier tatsächlich gegeneinander gespielt wird. Regelfragen im Lochspiel klären die Spieler weitestgehend untereinander, spielformbedingt gibt es hier keinen Regelball.

R3.3 zeigt die Besonderheiten des Zählspiels auf, hier spielen im Gegensatz zum Lochspiel die Spieler nicht gegeneinander sondern sind Bewerber und Mitbewerber im Feld. Das Zählspiel wird entschieden, indem die absolute (Bruttozählspiel) oder relative (Nettozählspiel) Schlagzahl der Bewerber für die Runde verglichen wird. Zur Vereinfachung und Spielbeschleunigung wird hierzulande meist das Zählspiel in der Form nach Stableford praktiziert, eine Variante, die nicht zwingend vorsieht, dass der Ball - wie in R3.3c vorgesehen - eingelocht werden muss. Anders als im Lochspiel klären Bewerber Regelfragen nicht untereinander sondern mit der Spielleitung; gegebenenfalls darf bei Unsicherheit wie eine Regel zu verstehen ist ein Regelball (R20.1c 3) gespeilt werden.

Und jetzt ratet mal, wann der Regelball dran ist?
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Golf Rules Adventskalender 

Türchen 3

R3, das Turnier, kommt jetzt wenig überraschend hinter dem dritten Türchen. Regel R 3 fasst in R3.1 zunächst die wesentlichen Bestandteile aller Turniere zusammen, nämlich die Frage ob Loch- oder Zählspiel gespeilt wird, als Einzel oder mit einem Partner und ob um Brutto- oder Nettoergebnisse gespielt wird.

R3.2 erläutert das Lochspiel und damit auch die Begrifflichkeit. Im Lochspiel spielen Gegner gegeneinander, etwas völlig anderes als im Zählspiel. Sieger ist, wer auf der Runde die meisten Löcher gewonnen hat, ein Loch gewinnt man durch schenken (das es entgegen der Meinung des Herrennachmittages im Zählspiel nicht gibt), Lochverlust des Gegners oder dadurch, das Loch mit weniger Schlägen als der Gegner zu beenden. Die Grundstrafe beträgt nicht 2 Strafschläge sondern Lochverlust. Lochspiel gilt als die ursprünglichste Form des Golfs, da hier tatsächlich gegeneinander gespielt wird. Regelfragen im Lochspiel klären die Spieler weitestgehend untereinander, spielformbedingt gibt es hier keinen Regelball.

R3.3 zeigt die Besonderheiten des Zählspiels auf, hier spielen im Gegensatz zum Lochspiel die Spieler nicht gegeneinander sondern sind Bewerber und Mitbewerber im Feld. Das Zählspiel wird entschieden, indem die absolute (Bruttozählspiel) oder relative (Nettozählspiel) Schlagzahl der Bewerber für die Runde verglichen wird. Zur Vereinfachung und Spielbeschleunigung wird hierzulande meist das Zählspiel in der Form nach Stableford praktiziert, eine Variante, die nicht zwingend vorsieht, dass der Ball - wie in R3.3c vorgesehen - eingelocht werden muss. Anders als im Lochspiel klären Bewerber Regelfragen nicht untereinander sondern mit der Spielleitung; gegebenenfalls darf bei Unsicherheit wie eine Regel zu verstehen ist ein Regelball (R20.1c 3) gespeilt werden.

Und jetzt ratet mal, wann der Regelball dran ist?Image attachment

 

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Der Putter ist heiss gelaufen... 🤔

Habe ich nicht irgendwo gelesen, dass neuerdings auch beim Zählspiel nicht zwingend gelocht werden muss?

Bin spät dran, habe aber eine Frage zu Regel 3.a(2). Ich verstehe ja noch, dass man ein Loch bzw. ein Lochspiel teilen kann. Da heißt es dann aber: ein Loch ist geteilt, unter anderem dann, wenn Spieler und Gegner vereinbaren, "den nächsten Schlag als geteilt zu behandeln". Ich stell mir vor, beide gehen nach dem Abschlag zu ihren Bällen und sagen dann: der nächste Schlag ist geteilt? oder wollen wir den nächsten Schlag teilen? oder ich teile meinen bzw. deinen Schlag?

2 Monate her

Golf Rules

Golf Rules Adventskalender

Türchen 2:

Regel 2 beschäftigt sich mit dem Platz. Regel R2.1 sagt uns, dass Golf auf einem Platz gespielt wird, dessen Grenzen durch die Spielleitung festgelegt werden. Dabei ist der Bereich außerhalb des Platzes "Aus".

Dabei ist der Platz nach R2.2 in fünf Bereiche unterteilt:

- das Gelände

und die vier besonderen Bereiche

- Abschlag des zu spielenden Loches (R6.2)
- Penalty Areas (R17)
- Bunker (R12)
- Grün des Lochs, dass gespielt wird (R13)

Ein Ball wird dabei nach R2.2c so behandelt als läge er nur in einem Bereich des Platzes. Dabei gilt, dass der Ball bei Berührung eines besonderen Bereiches und des Geländes im besonderen Bereich liegt und bei Berührung zweier besonderer Bereiche so behandelt wird als läge er in dem Bereich der als erster in der Reihenfolge Penalty Area, Bunker, Grün auftaucht.

R2.3 gibt dem Spieler die Ermächtigung vom Gebot den Ball zu spielen wie er liegt abzuweichen, stellt aber klar, dass es keine straflose Erleichterung von Ausmarkierungen oder Bestandteilen des Platzes gibt.

R2.4 schließlich erlaubt der Spielleitung die Einrichtung von Spielverbotszonen, sprich Bereichen, aus denen ein Ball nicht gespielt werden darf. Diese können per Platzregel eingerichtet werden und dürfen auch ein Betretensverbot der Zone beinhalten.

Und morgen, ratet mal, was da dran kommt?
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Golf Rules Adventskalender

Türchen 2:

Regel 2 beschäftigt sich mit dem Platz. Regel R2.1 sagt uns, dass Golf auf einem Platz gespielt wird, dessen Grenzen durch die Spielleitung festgelegt werden. Dabei ist der Bereich außerhalb des Platzes Aus.

Dabei ist der Platz nach R2.2 in fünf Bereiche unterteilt:

- das Gelände

und die vier besonderen Bereiche 

- Abschlag des zu spielenden Loches (R6.2)
- Penalty Areas (R17)
- Bunker (R12)
- Grün des Lochs, dass gespielt wird (R13)

Ein Ball wird dabei nach R2.2c so behandelt als läge er nur in einem Bereich des Platzes. Dabei gilt, dass der Ball bei Berührung eines besonderen Bereiches und des Geländes im besonderen Bereich liegt und bei Berührung zweier besonderer Bereiche so behandelt wird als läge er in dem Bereich der als erster in der Reihenfolge Penalty Area, Bunker, Grün auftaucht.

R2.3 gibt dem Spieler die Ermächtigung vom Gebot den Ball zu spielen wie er liegt abzuweichen, stellt aber klar, dass es keine straflose Erleichterung von Ausmarkierungen oder Bestandteilen des Platzes gibt. 

R2.4 schließlich erlaubt der Spielleitung die Einrichtung von Spielverbotszonen, sprich Bereichen, aus denen ein Ball nicht gespielt werden darf. Diese können per Platzregel eingerichtet werden und dürfen auch ein Betretensverbot der Zone beinhalten.

Und morgen, ratet mal, was da dran kommt?

 

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Einfache Sprache wäre eine echte Regelhilfe 😉

Als Merkhilfe ist für mich auch der Platz im Unterschied zum Aus eine besondere Fläche. In Grenzfällen liegt der Ball immer in der besonderen Fläche.

Ist das richtig, dass das Gelände nicht mehr in Fairways, Rough unterschieden wird? Eingebohrter Ball im Gelände und nicht mehr kurzgemähte Fläche? Danke für eine kurze Antwort.... ⛳️🏌️‍♀️⛳️

2 Monate her

Golf Rules

Gestern gab es bei bei den World Hero Challenge an Bahn 18 wieder eine interessante Regelentscheidung - im Mittelpunkt stand dabei Tiger Woods. Tigers Ball kam auf der rechte Seite unter einem Busch zur Ruhe - er entschied sich nach reichlicher Überlegung den Ball zu spielen.

Um einen Schlag zu machen, muss dieses "ehrlich" erfolgen. In R10.1 ist beschrieben, dass der Spieler hierfür ehrlich mit dem Schlägerkopf so nach dem Ball schlagen muss, dass es nur für einen kurzen Moment einen Kontakt zwischen dem Schläger und dem Ball gibt. Der Ball darf nicht geschoben, gekratzt oder gelöffelt werden.

Die Regeloffiziellen entschieden in dieser Situation zu Gunsten Tiger Woods. (tk)

PGA TOUR
It was determined there was no penalty for Tiger Woods on this shot hit on the 18th hole Friday.
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PGA TOUR

 

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Stephan Hamacher

Nicht wirklich ein Wunder dass er KEINEN Strafschlag bekam! Ist sein eigenes Turnier. Wer erinnert sich noch an den absichtlich falsch gedropten Ball auf d 15 während des MASTERS?!?! In solchen Fällen kommt immer Regel 35 zur Anwendung!

Bei mit hätte er einen Strafschlag bekommen!

absolut unverständlich, diese Entscheidung.

Meiner Meinung nach hat er den Ball nicht ehrlich geschlagen sondern "geschoben". Dies wurde aber erst durch die Zeitlupe aus einer speziellen Einstellung sichtbar. Und da der "Videobeweis" (nach den Regeln 2019) nur dann zählt, wenn dies mit dem bloßen Auge erkennbar ist, hat der Referee wohl richtig entschieden ( wenn wir schon 2019 hätten... 😉 )

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2 Monate her

Golf Rules

24 neue Golfregeln treten mit dem Jahreswechsel 2018/2019 in Kraft. Wenn das mal nicht eine Steilvorlage ist für den

Golf Rules Adventskalender

Türchen 1:

Regel 1 ist die wohl wichtigste Regel des Golfsports, leiten sich aus ihr, beziehungsweise Ihren Vorgängern doch alle anderen Golfregeln ab.

So wir in R1.1 klargestellt, das Golf über eine Runde von 18 oder weniger Löchern auf einem Platz gespielt wird, indem ein Ball mit einem Golfschläger geschlagen wird. Dabei ist grundsätzlich der Platz zu spielen wie er vorgefunden wird und der Ball wie er liegt.

R1.2 regelt das Verhalten der Spieler auf dem Platz, die sich an den wahren Geist des Spiels, den "Spirit of the game" zu halten haben, indem sie aufrichtig nach den Regeln spielen, keine Strafe außer acht lassen, Rücksicht auf andere nehmen und den Platz schonen. Für erwünschtes Verhalten kann die Spielleitung nach R1.2b einen Verhaltenskodex als Platzregel festlegen, die bei Verstößen dagegen Golfstrafen als Sanktion vorsieht.

Um nach den Regeln zu spielen muss der Spieler natürlich wissen, was Regeln sind. Das schließlich ist in R1.3 näher erläutert, ebenso wie Richtlinien zur Anwendung der Regeln und Folgen bei Verstoß dagegen.

Wir wünschen Euch eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

P.S. Was war heute in Eurem Adventskalender?
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I have 2 complete sets brilliant.

2 Monate her

Golf Rules

Diese Situation kennen unsere aufmerksamen Leser schon, war sie doch Teil des Videos mit Silas Wagner von Golf 180, den wir in Siebenberge besucht haben. In dem Video wurden Thomas dafür 2 Strafschläge angerechnet, doch warum eigentlich?

Regel R4.3a schreibt vor, dass Ausrüstung (einschließlich eines Schlägers oder Balls) bei der Ausführung des Schlages nicht in regelwidriger Weise genutzt werden darf. Dabei ist regelwidrig eine grundlegend zweckentfremdete Nutzung, die nicht üblicherweise als Teil des Spiels angesehen wird. Das ist hier der Fall. Für den ersten Verstoß gegen R4.3 fällt die Grundstrafe, also 2 Strafschläge im Zähl- und Lochverlust im Lochspiel an.
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R4.3a - Verbotene Verwendung von Ausrüstung

2 Monate her

Golf Rules

Gestern hatten wir schon kurz etwas zum Thema ungewöhnliche Platzverhältnisse, zu denen auch die unbeweglichen Hemmnisse zählen. Hierbei haben die Regelhüter jetzt zusammengefasst, was vom Erleichterungsverfahren thematisch zusammenpasst. Regel R16.1a definiert hierbei, wann Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen statthaft ist, nämlich dann, wenn

- der Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt oder diese berührt,

- ungewöhnliche Platzverhältnisse den Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigen oder

- wenn der Ball auf dem Grün liegt ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns die Spiellinie des Spielers beeinträchtigen.

Das Erleichterungsverfahren hat dabei drei Einschränkungen:

Der Spieler erhält keine Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen, wenn sein Ball in einer Penalty Area liegt, hier geht dann das dortige Erleichterungsverfahren nach R17 vor.

Der Spieler erhält keine Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen die sich im Aus befinden.

Der Spieler erhält keine Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, sprich der Schlag auch ohne die ungewöhnlichen Platzverhältnisse nicht durchzuführen ist.
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Gestern hatten wir schon kurz etwas zum Thema ungewöhnliche Platzverhältnisse, zu denen auch die unbeweglichen Hemmnisse zählen. Hierbei haben die Regelhüter jetzt zusammengefasst, was vom Erleichterungsverfahren thematisch zusammenpasst. Regel R16.1a definiert hierbei, wann Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen statthaft ist, nämlich dann, wenn 

- der Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt oder diese berührt,

- ungewöhnliche Platzverhältnisse den Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigen oder

- wenn der Ball auf dem Grün liegt ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Grün oder außerhalb des Grüns die Spiellinie des Spielers beeinträchtigen.

Das Erleichterungsverfahren hat dabei drei Einschränkungen: 

Der Spieler erhält keine Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen, wenn sein Ball in einer Penalty Area liegt, hier geht dann das dortige Erleichterungsverfahren nach R17 vor.

Der Spieler erhält keine Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen die sich im Aus befinden.

Der Spieler erhält keine Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen, wenn es eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, sprich der Schlag auch ohne die ungewöhnlichen Platzverhältnisse nicht durchzuführen ist.

2 Monate her

Golf Rules

"Ungewöhnliche Platzverhältnisse" sind vier definierte Umstände: Tierloch, Boden in Ausbesserung, unbewegliches Hemmnis oder zeitweiliges Wasser.

Sehr gut, dass in den Definitionen zu "Tierloch" jetzt jedes Loch, das von einem Tier (außer von denen, die selber als "lose hinderliche Naturstoffe" gelten (wie z.B. Würmer oder Insekten)) gegraben wurde, das gegrabene lose hinderliche Material, die niedergetretende Spur oder der Laufweg, die in das Loch führen, und der Bereich, der hochgedrückt oder verändert wurde, eingeschlossen ist. (tk)
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Ungewöhnliche Platzverhältnisse sind vier definierte Umstände: Tierloch, Boden in Ausbesserung, unbewegliches Hemmnis oder zeitweiliges Wasser.

Sehr gut, dass in den Definitionen zu Tierloch jetzt jedes Loch, das von einem Tier (außer von denen, die selber als lose hinderliche Naturstoffe gelten (wie z.B. Würmer oder Insekten)) gegraben wurde, das gegrabene lose hinderliche Material, die niedergetretende Spur oder der Laufweg, die in das Loch führen, und der Bereich, der hochgedrückt oder verändert wurde, eingeschlossen ist. (tk)

 

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Kann man das bitte nochmal erklären? 🙏

2 Monate her

Golf Rules

Auch dabei bleibt es - die Höchstgrenze der nutzbaren Schläger auf der festgesetzten Runde ist in Regel 4.1b(1) mit 14 Schlägern festgesetzt. Das Mitnehmen eines liegen gelassenen Schläger eines anderen Spieler wird nicht auf diese Höchstzahl angerechnet; aber der Schläger darf nicht benutzt werden.

Neu ist, dass ein während der Runde beschädigter Schläger weiterhin genutzt werden darf (siehe R4.1a(2)). Der Grund für die Beschädigung spielt dabei keine Rolle.

Und noch etwas zur Schlägerlänge - diese ist nun in den Definitionen als die Länge des längsten Schlägers, mit Ausnahme des Putters, festgelegt worden. (tk)
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Auch dabei bleibt es - die Höchstgrenze der nutzbaren Schläger auf der festgesetzten Runde ist in Regel 4.1b(1) mit 14 Schlägern festgesetzt. Das Mitnehmen eines liegen gelassenen Schläger eines anderen Spieler wird nicht auf diese Höchstzahl angerechnet; aber der Schläger darf nicht benutzt werden.

Neu ist, dass ein während der Runde beschädigter Schläger weiterhin genutzt werden darf (siehe R4.1a(2)). Der Grund für die Beschädigung spielt dabei keine Rolle.

Und noch etwas zur Schlägerlänge - diese ist nun in den Definitionen als die Länge des längsten Schlägers, mit Ausnahme des Putters, festgelegt worden. (tk)

 

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Marco Foot wo ist der Chipper ;.)

2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zum gestrigen Beitrag "Bunker" sei die nun neue Erleichterungsmöglichkeit nach R19.3b erwähnt, die es ermöglicht, einen Ball im Bunker unspielbar zu erklären und mit zwei Strafschlägen auch außerhalb des Bunkers das Spiel fortzusetzen. Hierfür darf der Spieler einen Bezugspunkt "auf der Linie zurück" bestimmen und von dort den Ball aus dem Erleichterungsbereich nach Regel R19.2b von außerhalb des Bunkers spielen.

Die bisher geltenden Optionen, nachdem ein Ball im Bunker unspielbar erklärt wurde bleiben bestehen. Der Spieler darf in diesem Fall die folgenden Optionen unter Hinzurechnung eines Strafschlages anwenden:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (Spiele von der Stelle, von der der vorherige Schlag gemacht wurde) (s. R19.2a)
- Erleichterung "auf Linie zurück" (s. R19.2b)
- seitliche Erleichterung (s. R19.2c)
Dabei ist zu beachten, dass der Ball in den letzten beiden Fällen im Bunker gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss. (tk)
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Ergänzend zum gestrigen Beitrag Bunker sei die nun neue Erleichterungsmöglichkeit nach R19.3b erwähnt, die es ermöglicht, einen Ball im Bunker unspielbar zu erklären und mit zwei Strafschlägen auch außerhalb des Bunkers das Spiel fortzusetzen. Hierfür darf der Spieler einen Bezugspunkt auf der Linie zurück bestimmen und von dort den Ball aus dem Erleichterungsbereich nach Regel R19.2b von außerhalb des Bunkers spielen.

Die bisher geltenden Optionen, nachdem ein Ball im Bunker unspielbar erklärt wurde bleiben bestehen. Der Spieler darf in diesem Fall die folgenden Optionen unter Hinzurechnung eines Strafschlages anwenden:
- Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust (Spiele von der Stelle, von der der vorherige Schlag gemacht wurde) (s. R19.2a)
- Erleichterung auf Linie zurück (s. R19.2b)
- seitliche Erleichterung (s. R19.2c)
Dabei ist zu beachten, dass der Ball in den letzten beiden Fällen im Bunker gedroppt werden und zur Ruhe kommen muss. (tk)

 

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....ich spiel ihn einfach raus !

Marco Foot ich kenne nur einen mit solchen Hosen 🙂

Ist da beim Droppen im Bunker wie in der Penalty Area vorzugehen?

Christian Köhler

2 Monate her

Golf Rules

Eine weitere Besonderheiten ist in dem Bereich der "Bunker" anzumerken. Zum einem hat der Bunker jetzt eine eigene Regel (Regel 12) bekommen, in der aber auch einige Änderung vorgenommen wurden.

Neben der Möglichkeit nun loser hinderliche Naturstoffe zu entfernen, einem entspannteren Umgang mit der Sandberührung durch Hand oder Schläger ist jetzt die (nicht grasbewachsene) Bunkerkante nicht mehr Teil des Bunkers (s. Definition "Bunker").

In der auf dem Bild dargestellten Balllage handelt es sich nun um einen eingebetteten Ball, bei dem nach R16.3 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf. (tk)
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Eine weitere Besonderheiten ist in dem Bereich der Bunker anzumerken. Zum einem hat der Bunker jetzt eine eigene Regel (Regel 12) bekommen, in der aber auch einige Änderung vorgenommen wurden.

Neben der Möglichkeit nun loser hinderliche Naturstoffe zu entfernen, einem entspannteren Umgang mit der Sandberührung durch Hand oder Schläger ist jetzt die (nicht grasbewachsene) Bunkerkante nicht mehr Teil des Bunkers (s. Definition Bunker). 

In der auf dem Bild dargestellten Balllage handelt es sich nun um einen eingebetteten Ball, bei dem nach R16.3 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden darf. (tk)

 

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Manuel Feichtinger ein klassischer Christoph Schneider

Liebes Golf Rules Team! Da die Bunkerwand jetzt nicht mehr zum Bunker gehört, darf bzw. muss jetzt immer, in diesem Fall, außerhalb des Bunker gedroppt werden ?

Roland Prechler

Also, ich verfolge all die durchaus wichtigen und notwendigen Debatten über die künftigen Regelauslegungen mit größtem Interesse, auch wenn ich noch nicht alles verstanden habe. Mein Problem ist - wie erkläre ich es den Anfängern, die ich zZ begleite. Wichtig, ich habe WLG empfohlen, bin mir aber nicht sicher, ob 'meine' Gruppe diesen Diskussionen folgen kann ... Genialer Sport, und einfach kann jeder...

Praktische Zusatzfrage: Wenn der alleinige Grund "eingebettet" ist, darf ich die Vorderkante des Drop-Bereiches links oder rechts (nach eigener Wahl) vom Ball abstecken? Bei Grünbunkern wird es in den meisten Fällen nur eine der beiden Möglichkeiten - links oder rechts vom Ball - geben, einen Drop-Bereich zu finden und die beiden Bedingungen "nicht näher zum Loch" und "nicht im Bunker" einzuhalten.

na dann ist ja alles easy!

Sigrun Heeren

Hans Kanizsaj

Gebendes Tier. Free drop außerhalb des Bunkers.

Was ist denn die nicht grasbewachsene Bunkerkante jetzt ? Bestandteil des Platzes? Wie ist es, wenn mich diese Kante dann im Durchschwung behindert ?

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2 Monate her

Golf Rules

Das versehentliche Ablenken eines Balles ist in Regel R11.1 erneuert worden. Bisherige war für das Treffen der eigenen Ausrüstung oder die eines Mitspielers bzw. das Treffen und Ablenken des Balls durch eine andere Person, Tier oder Gegenstand immer die Ursache zu klären, um dann über das weitere Verfahren zu entscheiden.

Jetzt ist das versehentliche Treffen einer Person, Tier oder Gegenstand straflos (R11.1a) und der Spieler muss die sich hieraus ergebenden Folgen hinnehmen; der Ball muss gespielt werden, wie er liegt (R11.1b).

Allerdings sind absichtliche Handlungen durch eine Person auch weiterhin ausgenommen (R11.2) oder wenn ein Gegenstand absichtlich bewegt oder verändert wird, um einen bewegenden Ball zu beeinflussen (R11.3). (tk)
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Das versehentliche Ablenken eines Balles ist in Regel R11.1 erneuert worden. Bisherige war für das Treffen der eigenen Ausrüstung oder die eines Mitspielers bzw. das Treffen und Ablenken des Balls durch eine andere Person, Tier oder Gegenstand immer die Ursache zu klären, um dann über das weitere Verfahren zu entscheiden.

Jetzt ist das versehentliche Treffen einer Person, Tier oder Gegenstand straflos (R11.1a) und der Spieler muss die sich hieraus ergebenden Folgen hinnehmen; der Ball muss gespielt werden, wie er liegt (R11.1b). 

Allerdings sind absichtliche Handlungen durch eine Person auch weiterhin ausgenommen (R11.2) oder wenn ein Gegenstand absichtlich bewegt oder verändert wird, um einen bewegenden Ball zu beeinflussen (R11.3). (tk)

 

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Nicht gut! Das Treffen von Personen und Ausrüstung hätte man nicht ausnehmen dürfen.

Wie ist das beim Schlag in den vorausgehenden flight, oder beim treffen eines Greenkeepers?

2 Monate her

Golf Rules

Auch die R&A hat zum Stift gegriffen und ein Animationsvideo erstellt - zu sehen sind die 20 wichtigsten Regeländerungen...

The R&A
⛳️ 20 MUST KNOW RULES OF GOLF CHANGES ⛳️
Learn more 👉 po.st/20MustKnowRules 🏌️‍♀️
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The R&A

2 Monate her

Golf Rules

Gerne gehen wir auch auf Eure Anmerkungen / Fragen ein - so fragte uns Paul Fischnaller etwas nach der neuen Suchzeit...

Statt der gewohnten Suchzeit von 5 Minuten ist diese zukünftig auf drei Minuten reduziert - dann gilt der Ball als verloren (s. R18.2a). Die Suchzeit beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie oder sein Partner oder dessen Caddies die Suche nach dem Ball beginnen. Wird das Spiel oder die Suche durch eine Aktion wie eine Spielunterbrechung oder der Spieler muss warten, weil ein anderer Spieler zuerst spielen möchte, dann ist diese Unterbrechung von de Suchzeit ausgenommen.

Nicht zulässig ist das Verzögern der Suche durch den Spieler / Caddie, indem z.B. andere Spieler / Zuschauer den Ball suchen und der Spieler / Caddie sich der Suche "entzieht". Die Suchzeit startet zu dem Zeitpunkt, wenn der Spieler / Caddie den Suchbereich hätte erreichen könnten.

Hat eine Spieler zwei Bälle gespielt und diese müssen gesucht werden, dann beträgt die Suchzeit weiterhin drei Minuten, sofern die Bälle in dem selben Bereich liegen. Liegen die Bälle in unterschiedlichen Bereichen, also z.B. einer rechts des Fairways und der andere auf der linken Seite, so darf der Spieler jeden Ball drei Minuten suchen. (tk)
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Gerne gehen wir auch auf Eure Anmerkungen / Fragen ein - so fragte uns Paul Fischnaller etwas nach der neuen Suchzeit...

Statt der gewohnten Suchzeit von 5 Minuten ist diese zukünftig auf drei Minuten reduziert - dann gilt der Ball als verloren (s. R18.2a). Die Suchzeit beginnt, wenn der Spieler oder sein Caddie oder sein Partner oder dessen Caddies die Suche nach dem Ball beginnen. Wird das Spiel oder die Suche durch eine Aktion wie eine Spielunterbrechung oder der Spieler muss warten, weil ein anderer Spieler zuerst spielen möchte, dann ist diese Unterbrechung von de Suchzeit ausgenommen.

Nicht zulässig ist das Verzögern der Suche durch den Spieler / Caddie, indem z.B. andere Spieler / Zuschauer den Ball suchen und der Spieler / Caddie sich der Suche entzieht. Die Suchzeit startet zu dem Zeitpunkt, wenn der Spieler / Caddie den Suchbereich hätte erreichen könnten.

Hat eine Spieler zwei Bälle gespielt und diese müssen gesucht werden, dann beträgt die Suchzeit weiterhin drei Minuten, sofern die Bälle in dem selben Bereich liegen. Liegen die Bälle in unterschiedlichen Bereichen, also z.B. einer rechts des Fairways und der andere auf der linken Seite, so darf der Spieler jeden Ball drei Minuten suchen. (tk)

 

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ist die suchzeit denn nicht trotzdem weiterhin totes recht? selbst wenn er 10 minuten sucht erhält er ja dafür nicht automatisch eine strafe. oder irre ich mich?

2 Monate her

Golf Rules

Nach unserem Video zum Erleichterungsbereich hat Thomas sich die Zeit für ein weiteres "GolfRules-Erklärt"-Video genommen und einmal die Möglichkeiten der Erleichterung in der Penalty Area aufgezeichnet.

Hoffentlich hilft es - viel Spaß damit...Dieses Video zeigt die Erleichterungsverfahren bei der (roten) Penalty Area.
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Video image

 

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2 Monate her

Golf Rules

Wasserhindernisse werden 2019 von Penalty Areas abgelöst. Diese müssen nicht mehr zwingend Wasser enthalten, auch wenn das wohl meist der Fall sein wird. Ist ein Ball in einer Penalty Area ergeben sich für den Spieler 3 (bei gelb) bzw. 4 Möglichkeiten (bei rot), um das Spiel fortzusetzen:

Der Ball kann sowohl bei einer gelben als auch bei einer roten Penalty Area gespielt werden, wie er liegt, dies ist straflos nach den Regeln, die auch für einen Ball im Gelände gelten (es darf also künftig auch der Schläger aufgesetzt werden um den Ball zu spielen, R17.1b), es sei denn, der Ball liegt in einer Spielverbotszone. Dann muss Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden (R17.1e). Zum Erleichterungsverfahren nach R17.1e kommen wir noch in einem eigene Beitrag.

Es darf bei gelb und bei Rot der Ball mit einem Strafschlag vom letzten Ort gespielt werden (R17.1d 1).

Es darf bei gelb und bei rot Erleichterung mit einem Strafschlag auf der Linie Loch - Bezugspunkt - beliebig weit zurück genommen werden (R17.1d 2).

Bei roter Penalty Area darf darüber hinaus noch seitliche Erleichterung mit einem Strafschlag innerhalb zweier Schlägerlängen nicht näher zum Loch genommen werden (R17.1d 3).

Das Droppen auf der gegenüberliegenden Seite der Penalty Area gibt es nicht mehr, diese Option bei seitlichen Wasserhindernissen fällt weg und kann höchstens per Platzregel erlaubt werden (Musterplatzregel 8CB2).
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Wasserhindernisse werden 2019 von Penalty Areas abgelöst. Diese müssen nicht mehr zwingend Wasser enthalten, auch wenn das wohl meist der Fall sein wird. Ist ein Ball in einer Penalty Area ergeben sich für den Spieler 3 (bei gelb) bzw. 4 Möglichkeiten (bei rot), um das Spiel fortzusetzen:

Der Ball kann sowohl bei einer gelben als auch bei einer roten Penalty Area gespielt werden, wie er liegt, dies ist straflos nach den Regeln, die auch für einen Ball im Gelände gelten (es darf also künftig auch der Schläger aufgesetzt werden um den Ball zu spielen, R17.1b), es sei denn, der Ball liegt in einer Spielverbotszone. Dann muss Erleichterung mit einem Strafschlag in Anspruch genommen werden (R17.1e). Zum Erleichterungsverfahren nach R17.1e kommen wir noch in einem eigene Beitrag.

Es darf bei gelb und bei Rot der Ball mit einem Strafschlag vom letzten Ort gespielt werden (R17.1d 1).

Es darf bei gelb und bei rot Erleichterung mit einem Strafschlag auf der Linie Loch - Bezugspunkt - beliebig weit zurück genommen werden (R17.1d 2).

Bei roter Penalty Area darf darüber hinaus noch seitliche Erleichterung mit einem Strafschlag innerhalb zweier Schlägerlängen nicht näher zum Loch genommen werden (R17.1d 3).

Das Droppen auf der gegenüberliegenden Seite der Penalty Area gibt es nicht mehr, diese Option bei seitlichen Wasserhindernissen fällt weg und kann höchstens per Platzregel erlaubt werden (Musterplatzregel 8CB2).

 

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Vielleicht eine doofe Frage, aber wie sind denn Spielverbotszonen gekennzeichnet. Reden wir hier von Biotopen?

Patrick Stilus viel wichtiger ☝🏻

zu R17.1 d2 solltet ihr erwähnen dass man in zukunft nicht mehr exakt auf der bezugslinie droppt wie früher, sondern nun im erleichterungsbereich je eine schlägerlänge links und rechts der bezugslinie wo der ball auch zur ruhe kommen muss.

2 Monate her

Golf Rules

Goldener Herbst, schönste Zeit zum Golfen. Nicht mehr heiß, wie im Sommer aber meist noch trocken und prächtig leuchtende Bäume. Wenn nur die Blätter nicht wären, die einem das Suchen nach dem Ball erschweren. Gerade im Bunker war das bislang ein echtes Problem aber auch hier helfen die neuen Regeln:

R12.2a sagt uns, dass es künftig erlaubt ist, lose hinderliche Naturstoffe nach R15.1 und bewegliche Hemmnisse im Bunker nach R 15.2 zu entfernen. Dabei darf sogar der Bunkersand angemessen berührt oder bewegt werden, ohne dass dafür eine Strafe anfällt.

Was in diesem Zusammenhang angemessen ist sagt uns Interpretation 12.2a/1 in einem Beispiel:

Ein Spieler entfernt einen Tannenzapfen aus einem Bunker indem er ihn zur Seite zieht und dabei etwas Sand vor dem Ball mitzieht. Da er den Tannenzapfen auch einfach hätte anheben können, ist diese Methode des seitlichen Wegziehens nicht angemessen.
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Goldener Herbst, schönste Zeit zum Golfen. Nicht mehr heiß, wie im Sommer aber meist noch trocken und prächtig leuchtende Bäume. Wenn nur die Blätter nicht wären, die einem das Suchen nach dem Ball erschweren. Gerade im Bunker war das bislang ein echtes Problem aber auch hier helfen die neuen Regeln:

R12.2a sagt uns, dass es künftig erlaubt ist, lose hinderliche Naturstoffe nach R15.1 und bewegliche Hemmnisse im Bunker nach R 15.2 zu entfernen. Dabei darf sogar der Bunkersand angemessen berührt oder bewegt werden, ohne dass dafür eine Strafe anfällt.

Was in diesem Zusammenhang angemessen ist sagt uns Interpretation 12.2a/1 in einem Beispiel:

Ein Spieler entfernt einen Tannenzapfen aus einem Bunker indem er ihn zur Seite zieht und dabei etwas Sand vor dem Ball mitzieht. Da er den Tannenzapfen auch einfach hätte anheben können, ist diese Methode des seitlichen Wegziehens nicht angemessen.

2 Monate her

Golf Rules

Wahnsinn - Golf-Rules ist höher als der höchste Berg Deutschlands!!!

Wenn man alle "Golf-Rules-Gefällt-Mir-Facebook-Freunde" übereinander legen würde, dann haben wir inzwischen die läppischen 2.962m der Zugspitze locker überschreiten (rein theoretisch und mathematisch nicht wirklich zu beweisen): wir haben nämlich brandaktuell jetzt 3.000 "Gefällt mir" von Euch bekommen...

Spaß beiseite - es ist der Hammer, eine inzwischen so große Leserschaft hinter uns zu wissen. Als wir am 15.08.2016 mit dieser "verrückten" Idee angefangen haben, etwas über Golfregeln in einem Facebook-Forum zu schreiben, da war uns nicht wirklich klar, dass wir damit so viele interessierte Golferinnen und Golfer erreichen würden.

Umso schöner ist es, dass Ihr unser Forum auf Facebook (nicht zu vergessen sind die Leser unserer Web-Seite und die der iOS-/Android-App) gefunden habt und damit maßgeblich unsere Motivation von Tag zu Tag steigert. Euer Zuspruch, die vielen Anregungen, Eure Kritik und auch ab und zu mal ein lobendes Wort ermöglichen uns weiterhin mit viel Spaß unsere Golf-Rules-Seite zu betreiben.

Und die USGA und die R&A stellen mit dem neuen Regelwerk ab 2019 sicher, dass es auch weiterhin in Sachen "Regeln" spannend bleibt - für Euch beim Lernen der Regel im Winter und dann ab dem Frühjahr in den ersten vorgabewirksamen Wettspielen und für uns, um Euch über die praktisch Anwendung der Regeln weiterhin auf dem Laufenden zu halten...

Und da wir inzwischen ja auch in den anderen deutschsprachigen Regionen / Ländern viele Leser haben, streben wir auf zu weiteren Gipfeln, wie z.B. dem Großglockner (3798, Österreich), dem Ortler (3905, Südtirol) oder der Dufourspitze (4634, Schweiz)...
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Wahnsinn - Golf-Rules ist höher als der höchste Berg Deutschlands!!!

Wenn man alle Golf-Rules-Gefällt-Mir-Facebook-Freunde übereinander legen würde, dann haben wir inzwischen die läppischen 2.962m der Zugspitze locker überschreiten (rein theoretisch und mathematisch nicht wirklich zu beweisen): wir haben nämlich brandaktuell jetzt 3.000 Gefällt mir von Euch bekommen...

Spaß beiseite - es ist der Hammer, eine inzwischen so große Leserschaft hinter uns zu wissen. Als wir am 15.08.2016 mit dieser verrückten Idee angefangen haben, etwas über Golfregeln in einem Facebook-Forum zu schreiben, da war uns nicht wirklich klar, dass wir damit so viele interessierte Golferinnen und Golfer erreichen würden. 

Umso schöner ist es, dass Ihr unser Forum auf Facebook (nicht zu vergessen sind die Leser unserer Web-Seite und die der iOS-/Android-App) gefunden habt und damit maßgeblich unsere Motivation von Tag zu Tag steigert. Euer Zuspruch, die vielen Anregungen, Eure Kritik und auch ab und zu mal ein lobendes Wort ermöglichen uns weiterhin mit viel Spaß unsere Golf-Rules-Seite zu betreiben. 

Und die USGA und die R&A stellen mit dem neuen Regelwerk ab 2019 sicher, dass es auch weiterhin in Sachen Regeln spannend bleibt - für Euch beim Lernen der Regel im Winter und dann ab dem Frühjahr in den ersten vorgabewirksamen Wettspielen und für uns, um Euch über die praktisch Anwendung der Regeln weiterhin auf dem Laufenden zu halten...

Und da wir inzwischen ja auch in den anderen deutschsprachigen Regionen / Ländern viele Leser haben, streben wir auf zu weiteren Gipfeln, wie z.B. dem Großglockner (3798, Österreich), dem Ortler (3905, Südtirol) oder der Dufourspitze (4634, Schweiz)...

 

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Moin, Wisst ihr schon wann die. Interpretations auf Deutsch rauskommen?

2 Monate her

Golf Rules

Der Erleichterungsbereich war in der gestrigen dritten Runde auf der abschließenden Bahn des DP World Tour Championship in Dubai zufälligerweise ebenfalls ein Thema. Was war passiert?

Matt Wallace schlägt an Bahn 18 seinen zweiten Schlag links auf die Tribüne und der Ball kommt unmittelbar unterhalb eines Treppenaufgangs zur Ruhe. Der herbeigerufene Referee unterstützt Wallace bei der Regelentscheidung und der Engländer erhält straflose Erleichterung. Wallace misst den Bereich, in dem er den Ball Fallenlassen muss, ab und markiert diesen mit einem Tee. Er lässt den Ball aus Schulterhöhe fallen, dieser rollt nach rechts und der Ball kommt erst einige Zentimeter weiter außerhalb des markierten Bereichs zur Ruhe. Der Referee erklärt den Ball für "in play" und Wallace setzt sein Spiel fort.

Soweit, so gut - denn da wir ja noch das Jahr 2018 schreiben und nach den aktuell gültigen Regeln zu Verfahren ist, lässt Wallance den Ball nach Regel 20-2 korrekt fallen. Der Ball trifft wie in der Regel verlangt zuerst den Platz und darf dann noch bis zu zwei Schlägerlängen von dieser Stelle wegrollen und zur Ruhe kommen, sofern nicht ein in Regel 20-2c beschriebenen Umstand diesem widerspricht.

Wallace hat alles richtig gemacht. Dem aufmerksamem und regelinteressierten Zuschauer und uns bei Golf Rules stellt sich aber unweigerlich die Frage: Und was ist in diesem Fall ab 2019 anders bzw. was bleibt?

1) Die Wahl des nächgelegenen Punkt der vollständigen Erleichterung (Bezugspunkt) bleibt gleich.
2) Der definierte Erleichterungsbereich beträgt vom Bezugspunkt eine Schlägerlänge.
3) Für den Drop darf jetzt auch ein anderer Ball genutzt werden (R14.3a).
4) Der Spieler muss den Ball aus Kniehöhe senkrecht nach unten droppen (R14.3b(2)).
5) Der Ball muss im Erleichterungsbereich gedroppt werden (R14.3b(3)).
6) Der Ball muss im Erleichterungsbereich zur Ruhe kommen (R14.3c(1)).

Der oben beschriebene Vorfall ist somit ein sehr schönes Beispiel für eine der Regeländerungen, die uns ab dem kommenden Jahr erwarten werden. Zu beachten ist der (leider nicht ganz richtige) Nachsatz der Sky-Übertragung, der mich (Thomas) ermutigte den Moderator zu unterstützen. In dem sehr netten Chat hat sich dann herausgestellt, dass der Grund wohl eine Fehlinterpretation im parallel laufenden Orginalkommentar war.

Insofern - noch ist 2018 und wir leben in dem aktuellen Regelwerk. Und das Erlernen der neuen Golfregeln wird uns alle bis zum Jahreswechsel weiterhin beschäftigen. Und vielleicht schaffen wir es ja, dass wir uns durch solche Beispiele die neuen Regeln besser einprägen können... (tk)
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DP World Tour Championchip / Dubai, Matt Wallace, Runde 3, Bahn 18

 

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Und ich war live dabei. 😂

Ich habe Dich gesehen im TV 🙂

2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag und dem korrekten Droppen in dem Erleichterungsbereich sei auch noch angemerkt, dass nach R14.3b(2) der Ball beim Droppen weder den Spieler noch seine Ausrüstung berühren darf, bevor er den Boden trifft.

Ansonsten muss der Spieler den Ball erneut im Erleichterungsbereich fallen lassen - hierbei gibt es keine Einschränkung, wie oft er dieses tun muss. Ein auf die falsche Weise gedroppter Ball zählt dabei nicht gültiger als "Dropvorgang" (im Fall, dass dieser nach dem zweiten Mal gelegt werden muss).

Trifft der Ball, nachdem er den Boden getroffen hat, eine Person, Ausrüstung oder einen äußeren Einfluß, bevor er zur Ruhe kommt, so ist das Erleichterungsverfahren abgschlossen und der Spieler muss den Ball spielen, wie er liegt. Nach R14.3c gibt es jedoch auch hier eine Ausnahme - nämlich wenn der so gedroppte Ball absichtlich abgelenkt oder aufgeghalten wird, bevor er zur Ruhe kommt. In diesem Fall muss der Spieler nach R14.3d erneut einen Ball droppen und der Spieler zieht sich für das absichtliche Ablenken / Aufhalten die Grundstrafe zu.

Nicht ganz ernst gemeint: es lebe der Filigran-Techniker, der es schafft, den Ball aus Kniehöhe so zu droppen, dass dieser auf dem Tee zur Ruhe kommt... (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag und dem korrekten Droppen in dem Erleichterungsbereich sei auch noch angemerkt, dass nach R14.3b(2) der Ball beim Droppen weder den Spieler noch seine Ausrüstung berühren darf, bevor er den Boden trifft.

Ansonsten muss der Spieler den Ball erneut im Erleichterungsbereich fallen lassen - hierbei gibt es keine Einschränkung, wie oft er dieses tun muss. Ein auf die falsche Weise gedroppter Ball zählt dabei nicht gültiger als Dropvorgang (im Fall, dass dieser nach dem zweiten Mal gelegt werden muss).

Trifft der Ball, nachdem er den Boden getroffen hat, eine Person, Ausrüstung oder einen äußeren Einfluß, bevor er zur Ruhe kommt, so ist das Erleichterungsverfahren abgschlossen und der Spieler muss den Ball spielen, wie er liegt. Nach R14.3c gibt es jedoch auch hier eine Ausnahme - nämlich wenn der so gedroppte Ball absichtlich abgelenkt oder aufgeghalten wird, bevor er zur Ruhe kommt. In diesem Fall muss der Spieler nach R14.3d erneut einen Ball droppen und der Spieler zieht sich für das absichtliche Ablenken / Aufhalten die Grundstrafe zu.

Nicht ganz ernst gemeint: es lebe der Filigran-Techniker, der es schafft, den Ball aus Kniehöhe so zu droppen, dass dieser auf dem Tee zur Ruhe kommt... (tk)

 

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🤔Hab da mal noch ne Frage zum droppen: wenn ich den Ball nah an der markierten festgelegten stelle droppe und der Ball springt nach vorne, muss ich noch mal droppen?!? Wenn mir das 2x passiert muss ich den Ball dann hinlegen (nah an die Stelle....) oder so oft droppen bis der Ball in der „richtigen Lage“ zur Ruhe kommt? Danke😎

Droppen aufs Tee... wär mal ne Wette...! 😜

2 Monate her

Golf Rules

Aus unseren bisher geführten Gesprächen zeichnet sich der Erleichterungsbereich als eines der "spannenden" Themen ab. Wichtig ist, dass der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich gedroppt wird (s. R14.3b(3)) und auch dort zur Ruhe kommt (s. R14.3c(3)). Dabei ist zu beachten, dass der Spieler den Ball aus Kniehöhe fallen lässt.

Wie schon in dem Video vor ein paar Tagen beschrieben ist für die Bestimmung des Erleichterungsbereiches ein Bezugspunkt zu definieren - der Punkt, von dem die Größe des Erleichterungsbereiches gemessen wird. Hierfür sollte der Spieler ein Tee benutzen - insbesondere wenn der Spieler die Erleichterung "auf der Linie zurück" wählt (z.B. beim Erleichterungsverfahren für den Ball in einer Penalty Area nach R17.1d). Denn der Bezugspunkt ist im Fall, dass dieser nicht zuvor gewählt und markiert wurde, der Punkt, an der der Ball zuerst den Boden berührte. Springt der Ball nach vorne, dann würde dieser den Erleichterungsbereich verlassen und der Spieler müsste den Drop nach R14.3b wiederholen (entgegen den aktuell noch gültigen Regeln).

Spielt der Spieler den Ball aus dieser Position, dann zieht er sich die Grundstrafe für das Spielen vom falschen Ort zu. (tk)
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Aus unseren bisher geführten Gesprächen zeichnet sich der Erleichterungsbereich als eines der spannenden Themen ab. Wichtig ist, dass der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich gedroppt wird (s. R14.3b(3)) und auch dort zur Ruhe kommt (s. R14.3c(3)). Dabei ist zu beachten, dass der Spieler den Ball aus Kniehöhe fallen lässt.

Wie schon in dem Video vor ein paar Tagen beschrieben ist für die Bestimmung des Erleichterungsbereiches ein Bezugspunkt zu definieren - der Punkt, von dem die Größe des Erleichterungsbereiches gemessen wird. Hierfür sollte der Spieler ein Tee benutzen - insbesondere wenn der Spieler die Erleichterung auf der Linie zurück wählt (z.B. beim Erleichterungsverfahren für den Ball in einer Penalty Area nach R17.1d). Denn der Bezugspunkt ist im Fall, dass dieser nicht zuvor gewählt und markiert wurde, der Punkt, an der der Ball zuerst den Boden berührte. Springt der Ball nach vorne, dann würde dieser den Erleichterungsbereich verlassen und der Spieler müsste den Drop nach R14.3b wiederholen (entgegen den aktuell noch gültigen Regeln). 

Spielt der Spieler den Ball aus dieser Position, dann zieht er sich die Grundstrafe für das Spielen vom falschen Ort zu. (tk)

 

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Sorry , dass mich dieses Mal das Foto des Platzes mehr gefangennimmt als eure Erklärung 🤣 Welcher Platz ist das??

😎

2 Monate her

Golf Rules

Und noch einmal geht es heute in den neuen Golfregeln um die "Losen hinderliche Naturstoffe". In R15.1a steht hier, dass der Spieler diesen überall auf oder außerhalb des Platzes straflos entfernen darf. Er darf dieses auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Aber - weiterhin ist zu beachten, dass der Ball sich beim Entfernen des losen hinderlichen Naturstoffs nicht bewegen darf (15.1b). Der Ball muss in diesem Fall an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss). Lag der bewegte Ball außerhalb des Grüns, als er sich bewegte, dann zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu. (tk)
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Und noch einmal geht es heute in den neuen Golfregeln um die Losen hinderliche Naturstoffe. In R15.1a steht hier, dass der Spieler diesen überall auf oder außerhalb des Platzes straflos entfernen darf. Er darf dieses auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Aber - weiterhin ist zu beachten, dass der Ball sich beim Entfernen des losen hinderlichen Naturstoffs nicht bewegen darf (15.1b). Der Ball muss in diesem Fall an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss). Lag der bewegte Ball außerhalb des Grüns, als er sich bewegte, dann zieht sich der Spieler einen Strafschlag zu. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Nicht alles hat sich mit den neuen Golfregeln geändert - weiterhin bleibt "Loser hinderlicher Naturstoff" ein Tabu-Thema, wenn dieser am Ball anhaftend ist (s. Definition "Lose hinderliche Naturstoffe), da diese dann als "nicht beweglich" angesehen werden.

Ein außerhalb des Grüns aufgenommener Ball darf nach R14.1c in den folgenden Fällen nicht bzw. nur teilweise gereinigt werden:
- um zu prüfen, ob der Ball eine Kerbe oder Sprung hat (s. R4.2c)
- um ihn zu identifizieren (s. R7.3)
- weil er das Spiel beeinträchtigt (s. R15.3b(2))
- um zu prüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung in Anspruch genommen wird und wenn dieser Fall dann eintritt (s. R16.4)

Reinigt der Spieler den aufgenommenen Ball unerlaubt, zieht er sich einen Strafschlag zu. (tk)
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Nicht alles hat sich mit den neuen Golfregeln geändert - weiterhin bleibt Loser hinderlicher Naturstoff ein Tabu-Thema, wenn dieser am Ball anhaftend ist (s. Definition Lose hinderliche Naturstoffe), da diese dann als nicht beweglich angesehen werden.

Ein außerhalb des Grüns aufgenommener Ball darf nach R14.1c in den folgenden Fällen nicht bzw. nur teilweise gereinigt werden:
- um zu prüfen, ob der Ball eine Kerbe oder Sprung hat (s. R4.2c)
- um ihn zu identifizieren (s. R7.3)
- weil er das Spiel beeinträchtigt (s. R15.3b(2))
- um zu prüfen, ob er an einer Stelle liegt, von der Erleichterung in Anspruch genommen wird und wenn dieser Fall dann eintritt (s. R16.4)

Reinigt der Spieler den aufgenommenen Ball unerlaubt, zieht er sich einen Strafschlag zu. (tk)

 

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also wenn er mir zu „dreckig“ ist, überprüfe ich den auf Risse und macht die stellen dann einfach sauber um das besser zu „kontrollieren“?!

.... oder Platzregel? Hier in Andalusien sind häufig bei vorgabewirksamen Turnieren „winterrules“ erlaubt, besserlegen und reinigen auf kurz gemähter Fläche innerhalb einer Scorekartenbreite.

2 Monate her

Golf Rules

Regel 10.2b(3) definiert, dass der Spieler zukünftig keinen Gegenstand hinlegen darf, um die Einnahme der Standposition zu unterstützen. Dieses gilt zum Ausrichten der Füße oder seines Körpers.

Nimmt der Spieler einen Stand unter Verstoß gegen diese Regel ein, kann er die Strafe nicht vermeiden, indem er von seinem Stand zurücktritt und den Gegenstand entfernt.

In der Interpretation 10.2b(3)/1 ist eine Besonderheit beschrieben, die häufig von Spieler auf der Runde angewandt wird. Der Putter wird hinter dem Ball auf dem Grün aufgesetzt und ausgerichtet, dann bezieht der Spieler den Stand neben dem Ball und puttet. Dieses Verfahren ist weiterhin zulässig. (tk)
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Regel 10.2b(3) definiert, dass der Spieler zukünftig keinen Gegenstand hinlegen darf, um die Einnahme der Standposition zu unterstützen. Dieses gilt zum Ausrichten der Füße oder seines Körpers.

Nimmt der Spieler einen Stand unter Verstoß gegen diese Regel ein, kann er die Strafe nicht vermeiden, indem er von seinem Stand zurücktritt und den Gegenstand entfernt. 

In der Interpretation 10.2b(3)/1 ist eine Besonderheit beschrieben, die häufig von Spieler auf der Runde angewandt wird. Der Putter wird hinter dem Ball auf dem Grün aufgesetzt und ausgerichtet, dann bezieht der Spieler den Stand neben dem Ball und puttet. Dieses Verfahren ist weiterhin zulässig. (tk)

 

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Der Putter wird hinter dem Ball abgesetzt, oder? 😉

Dann bin ich auch einmal gespannt, da ich einen Stand-alone Putter nutze und auch schon darauf angesprochen wurde.

2019 wird spannend! 😂

Wenn ein Schläger liegt kommt man der strafe nicht aus aber in den neuen Regeln steht nichts von einrichten bei einen stehenden Schläger (Putter),also Straffrei und Erlaubt Lg

Hier sprechen wir nur von den Greens. Wie sieht das auf dem Abschlag aus, wenn der Spieler den Schläger hinlegt, um die Richtung des Abschlags zu bestimmen?

So wahr!!!! 🙄🙄

🤔

Was man auch immer wieder sieht, dass der Putter nicht direkt ausgerichtet sondern der Kopf direkt hinter dem Ball quer zur Puttlinie gehalten wird. Daraufhin wird der Stand eingenommen und der Putterkopf wieder normal in Puttrichtung gedreht. Schwer zu erklären. Ich hoffe man versteht was ich mein. Ist das noch erlaubt? Oder wie schaut es mit dem Ausrichten durch Anlegen des Schafts an die Oberschenkel aus? Wird ja auch sehr gerne praktiziert.

Thomas Pfister jetzt bin ich total verwirrt! Putter hinter Ball längs stellen und dann ausrichten machen doch viele!!!

was uns noch niemand mit Sicherheit sagen konnte: Einige komische Putter stehen von alleine. Die Golfer richten sich aus indem sie sich einige schritte hinter den selbst stehenden putter begeben. verboten oder erlaubt? ich hoffe, ist damit auch verboten. Hinlegen des putters wie am foto ist ja sowieso verboten. aber vom 90 grad winkel steht nix, also müsste das auch verboten sein?

Am besten gleich zum Regelabend anmelden im Club 🙂

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2 Monate her

Golf Rules

Würmer, Insekten oder ähnliche Tiere, die leicht entfernt werden können und die Hügel oder Netze, die sie bauen (zum Beispiel Aufgeworfenes von Würmern und Ameisenhügeln) sind lt. den Definitionen "loser hinderlicher Naturstoff". (tk) ... MehrWeniger

Würmer, Insekten oder ähnliche Tiere, die leicht entfernt werden können und die Hügel oder Netze, die sie bauen (zum Beispiel Aufgeworfenes von Würmern und Ameisenhügeln) sind lt. den Definitionen loser hinderlicher Naturstoff. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Der Ball ist übrigens auf dem Grün, wenn er mindestens zum Teil das Grün berührt (Regel 13.1a). Das ist deshalb wichtig zu wissen, da in diesem Fall der Ball markiert, aufgenommen und gereinigt werden darf.

Zum Teil neu in Regel 13.1c sind auch die Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind. Sand und lose Erde dürfen weiterhin auf dem Grün entfernt werden. Mit den neuen Regeln dürfen jetzt aber auch Schäden straflos ausgebessert, indem der Spieler eine angemessene Handlung vornimmt, das Grün soweit wie möglich in den ursprünglichen Zustand zu versetzen, also zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers, einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem anderen Gegenstand der üblichen Ausrüstung.

Der Begriff "Schäden auf dem Grün" beschränkt sich allerdings auf Schäden, die durch Personen oder äußere Einflüsse entstanden sind, also Balleinschlaglöcher, Schäden durch Schuhe, Kratzer oder Dellen, die durch den Flaggenstock entstanden sind, alte Lochpfropfen, Soden, Kratzer oder Vertiefungen, die durch die Platzpflege entstanden sind, Tierspuren, Hufabdrücke und eingebettete Gegenstände (z.B. Eicheln oder Steine).

Dieses gilt nicht für übliche Pflegearbeiten (z.B. Bodenbelüftungslöcher und Rillen vom Vertikutieren), natürliche oder natürliche Abnutzung des Lochs. (tk)
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Der Ball ist übrigens auf dem Grün, wenn er mindestens zum Teil das Grün berührt (Regel 13.1a). Das ist deshalb wichtig zu wissen, da in diesem Fall der Ball markiert, aufgenommen und gereinigt werden darf.

Zum Teil neu in Regel 13.1c sind auch die Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind. Sand und lose Erde dürfen weiterhin auf dem Grün entfernt werden. Mit den neuen Regeln dürfen jetzt aber auch Schäden straflos ausgebessert, indem der Spieler eine angemessene Handlung vornimmt, das Grün soweit wie möglich in den ursprünglichen Zustand zu versetzen, also zum Beispiel mit der Hand, dem Fuß oder einem anderen Teil des Körpers, einer normalen Pitchgabel, einem Tee, einem Schläger oder einem anderen Gegenstand der üblichen Ausrüstung.

Der Begriff Schäden auf dem Grün beschränkt sich allerdings auf Schäden, die durch Personen oder äußere Einflüsse entstanden sind, also Balleinschlaglöcher,  Schäden durch Schuhe, Kratzer oder Dellen, die durch den Flaggenstock entstanden sind, alte Lochpfropfen, Soden, Kratzer oder Vertiefungen, die durch die Platzpflege entstanden sind, Tierspuren, Hufabdrücke und eingebettete Gegenstände (z.B. Eicheln oder Steine).

Dieses gilt nicht für übliche Pflegearbeiten (z.B. Bodenbelüftungslöcher und Rillen vom Vertikutieren),  natürliche oder natürliche Abnutzung des Lochs. (tk)

 

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Michael Netzband jup...der #ProTour 🤘

Dann kann ich jetzt einen Besen benutzen und die Puttlinie fegen?

Golfball-Uhu-Shop Dein Ball 😎

2 Monate her

Golf Rules

Ergänzend zum Beitrag von vorgestern wurde konsequenterweise mit den neuen Golfregeln auch das Erleichterungsverfahren für das "falsche Grün" angepasst.

Interessanterweise hat der Ball auf dem "falschen Grün" jedoch keine eigene Kapitelüberschrift bekommen und ist stattdessen in das Kapitel "Grün" in Regel 13.1f "gewandert". Etwas verwirrend ist vielleicht auch, dass sich diese Besonderheit nicht in dem Regelbuch in der Beschreibung der "straflosen Erleichterung" wiederfindet.

Prinzipiell bleibt der Sachverhalt analog der gültigen Regeln der selbe - berührt der Ball des Spielers mindestens mit einem Teil das falsche Grün, so muss der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen. Hinzugekommen ist mit dem neuen Regelwerk, dass nun auch der Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers aufgenommen wurde, sofern die Beeinträchtigung nur dann entsteht, wenn keine unvernünftige Schlägerwahl, Art des Stands, Schwung- oder Spielrichtung Grundlage ist.

Der Ball darf also in diesen Fällen nicht gespielt werden, wie dieser liegt, sondern muss stattdessen in dem Erleichterungsbereich am nächstgelegenen Punkt außerhalb des falschen Grüns gedroppt werden. (tk)
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Ergänzend zum Beitrag von vorgestern wurde konsequenterweise mit den neuen Golfregeln auch das Erleichterungsverfahren für das falsche Grün angepasst. 

Interessanterweise hat der Ball auf dem falschen Grün jedoch keine eigene Kapitelüberschrift bekommen und ist stattdessen in das Kapitel Grün in Regel 13.1f gewandert. Etwas verwirrend ist vielleicht auch, dass sich diese Besonderheit nicht in dem Regelbuch in der Beschreibung der straflosen Erleichterung wiederfindet.

Prinzipiell bleibt der Sachverhalt analog der gültigen Regeln der selbe - berührt der Ball des Spielers mindestens mit einem Teil das falsche Grün, so muss der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen. Hinzugekommen ist mit dem neuen Regelwerk, dass nun auch der Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers aufgenommen wurde, sofern die Beeinträchtigung nur dann entsteht, wenn keine unvernünftige Schlägerwahl, Art des Stands, Schwung- oder Spielrichtung Grundlage ist.

Der Ball darf also in diesen Fällen nicht gespielt werden, wie dieser liegt, sondern muss stattdessen in dem Erleichterungsbereich am nächstgelegenen Punkt außerhalb des falschen Grüns gedroppt werden. (tk)

 

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Zusatzfragen: Unter 13.1 f (2) steht: Limits on Location of Relief Area: - Must be in the same area of the course as the reference point, Heisst das, man muss im Bunker droppen, wenn der Referenzpunkt im Bunker liegt? Weiters heisst es unter Definitionen Wrong Green: All practice greens for putting, chipping or pitching, unless the Committee excludes them by Local Rule. Wenn die Übungsgrüns und ein angemessener Bereich rundherum eindeutig im Aus liegen, ergibt sich da kein Problem. So wie die Definition formuliert ist, könnte man darunter auch verstehen, dass eine Platzregel "Übungsgrüns sind keine falschen Grüns." möglich ist. Was dann? Spielen wie er liegt?

2 Monate her

Golf Rules

Nette Geschichte - gerade zufälligerweise gelesen und vollkommen richtig regeltechnisch abgewickelt...

Mit den neuen Regeln wird sich dieses Verfahren nicht ändern. Nach R15.2a ist der Bezugspunkt direkt unter dem Ball zu ermitteln und der Ball in dem Erleichterungsbereich zu legen. (tk)
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Nette Geschichte - gerade zufälligerweise gelesen und vollkommen richtig regeltechnisch abgewickelt...

Mit den neuen Regeln wird sich dieses Verfahren nicht ändern. Nach R15.2a ist der Bezugspunkt direkt unter dem Ball zu ermitteln und der Ball in dem Erleichterungsbereich zu legen. (tk)

2 Monate her

Golf Rules

Auf unseren gestrigen Beitrag wurde gefragt, was