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23 Stunden her

Golf Rules

Nach Regel R1.2a wird von einem Spieler unter anderem verlangt, den Platz zu schonen, R13.1f verlangt vom Spieler, Erleichterung von einem falschen Grün in Anspruch zu nehmen, wenn der Ball darauf liegt oder ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt.

Vor ein paar Tagen auf der Runde lag der Ball aber nicht auf dem Grün sondern auf einem wirklich gut gepflegten Vorgrün - allerdings ohne dass das Grün den Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs beeinträchtigte. Aber deswegen ein Divot aus dem Vorgrün schlagen? Zumal der Platz doch sehr weich war? Der Gedanke daran tat mir körperlich weh. Die Alternative dazu ist dann aber den Strafschlag zu nehmen und den Ball als unspielbar zu behandeln - auch keine schöne Lösung. Diese offensichtliche Zwickmühle zu beheben brachte mich zu einer - zugegeben hinkenden - Lösung: Die Spielleitung um eine Entscheidung nach R20.3 zu bitten:

"Jeder Fall, der von den Regeln nicht erfasst wird, sollte von der Spielleitung entschieden werden durch

· die Abwägung aller Umstände und

· indem der Fall angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen, die von den Regeln erfasst werden, behandelt wird."

Hinkend, da der Fall ja grundsätzlich (Ball liegt im Gelände und muss gespielt werden wie er liegt) von den Regeln erfasst ist, nur der Aspekt Platzschonung in diesem sensiblen Bereich eben nicht.

Hier handelte es sich um eine Privatrunde, die Spielleitung teilte ich mir mit meinem Mitspieler. Wir waren einhellig der Meinung, dass es unter den Umständen nicht angemessen sei, das Vorgrün mit einem Divot zu verzieren und konnten den Fall so lösen. Wie hättet Ihr es gelöst? Geputtet?
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Nach Regel R1.2a wird von einem Spieler unter anderem verlangt, den Platz zu schonen, R13.1f verlangt vom Spieler, Erleichterung von einem falschen Grün in Anspruch zu nehmen, wenn der Ball darauf liegt oder ein falsches Grün den Raum des beabsichtigten Stands oder beabsichtigten Schwungs des Spielers beeinträchtigt.

Vor ein paar Tagen auf der Runde lag der Ball aber nicht auf dem Grün sondern auf einem wirklich gut gepflegten Vorgrün - allerdings ohne dass das Grün den Stand oder Raum des beabsichtigten Schwungs beeinträchtigte. Aber deswegen ein Divot aus dem Vorgrün schlagen? Zumal der Platz doch sehr weich war? Der Gedanke daran tat mir körperlich weh. Die Alternative dazu ist dann aber den Strafschlag zu nehmen und den Ball als unspielbar zu behandeln - auch keine schöne Lösung. Diese offensichtliche Zwickmühle zu beheben brachte mich zu einer - zugegeben hinkenden - Lösung: Die Spielleitung um eine Entscheidung nach R20.3 zu bitten:

Jeder Fall, der von den Regeln nicht erfasst wird, sollte von der Spielleitung entschieden werden durch

·   die Abwägung aller Umstände und

·   indem der Fall angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen, die von den Regeln erfasst werden, behandelt wird.

Hinkend, da der Fall ja grundsätzlich (Ball liegt im Gelände und muss gespielt werden wie er liegt) von den Regeln erfasst ist, nur der Aspekt Platzschonung in diesem sensiblen Bereich eben nicht.

Hier handelte es sich um eine Privatrunde, die Spielleitung teilte ich mir mit meinem Mitspieler. Wir waren einhellig der Meinung, dass es unter den Umständen nicht angemessen sei, das Vorgrün mit einem Divot zu verzieren und konnten den Fall so lösen. Wie hättet Ihr es gelöst? Geputtet?

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Weitere Option der SpL: Inkraftsetzen der Musterplatzregel "D-4 Spiel vom Vorgrün eines falschen Grüns untersagen"

Privatrunde hätte ich ihn ins hohe gras gedroppt. Im Turnier spielen wie er liegt in dem Fall

Gute Lösung.

Spielen wie er liegt.

In der Privatrunde stünde in diesem Fall und vor allem zu dieser Jahreszeit für mich die Platzschonung im Vordergrund. Bei einem Turnier dann spielen wir er liegt.

Ein schlechter Putt ist meistens besser als ein schlechter Chip, ich hätte demnach geputtet 😎

In einer Privatrunde hätte ich auch den Platz geschont. Wie weit ist das richtige Grün denn entfernt?

Für mich sowieso ein Rätsel, warum man bei der Änderung der Regel nicht gleichzeitig das Schonen vom Vorgrün mit einbezogen hat, denn es tut doch den meisten von uns weh, wenn wir einen Schlag vom Vorgrün machen müssen. Oder geht es euch anders?

Jeep!

easy putt

...über das ganze Jahr gesehen...und egal, wie die Platzverhältnisse gerade sind....leider werden kaum Divots oder Pitchmarks geflickt...traurig....da sind viele Golfer einfach zu bequemfauloderwieoderwas!!??

Hihi, DAS nenn ich ja mal praktisch wenn man seine Spielleitung immer dabei hat. 🤣😂😀 Da erhebt sich jetzt für mich nur die Frage: ist es erlaubt, dass die Spielleitung mitspielt??? 🤭🧐 PS: ich hätte vermutlich vorsichtig halbgar gechippt 🤪

Wenn ich das Vorgrün schonen will, dann spiele ich seit 1. November sowieso mit Besserlegen auf allen kurzgemähten Flächen, und wenn ich das mit einer Schlägerlänge erlaube, kann ich hier ja bequem im Semirough "besser" legen... 😉

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2 Tage her

Golf Rules

Möchte ein Spieler einen provisorischen Ball von Tee spielen, so hilft hier Regel 6.4c "Spielen eines provisorischen Balls oder anderen Balls vom Abschlag" weiter. In diesem Fall spielen nämlich alle Spieler der Gruppe nach der Spielfolge zuerst ihren ersten Schlag an dem Loch, bevor ein Spieler den provisorischen oder einen anderen Ball vom Abschlag spielt.

Spielen mehrere Spieler einen provisorischen oder anderen Ball vom Abschlag, gilt die ursprüngliche Spielfolge. Für einen außer der Reihe gespielten provisorischen oder anderen Ball siehe Regeln 6.4a(2) und 6.4b (inkl. der Anwendung von "Ready Golf")... (tk)
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Möchte ein Spieler einen provisorischen Ball von Tee spielen, so hilft hier Regel 6.4c Spielen eines provisorischen Balls oder anderen Balls vom Abschlag weiter. In diesem Fall spielen nämlich alle Spieler der Gruppe nach der Spielfolge zuerst ihren ersten Schlag an dem Loch, bevor ein Spieler den provisorischen oder einen anderen Ball vom Abschlag spielt.

Spielen mehrere Spieler einen provisorischen oder anderen Ball vom Abschlag, gilt die ursprüngliche Spielfolge. Für einen außer der Reihe gespielten provisorischen oder anderen Ball siehe Regeln 6.4a(2) und 6.4b (inkl. der Anwendung von Ready Golf)... (tk)

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Ready Golf ist nicht?

3 Tage her

Golf Rules

Leser Günter fragte: "Diese frage ist wirklich gut. Ich weiss die richtige antwort nicht. Darf ich da vom fairway weiterspielen oder muss ich mir unbedingt ein platzerl im bunker suchen wo sie mich vielleicht nicht beisst?"

Im neuen Regelwerk ist die Regel 16.2a "Wann Erleichterung in Anspruch genommen werden darf" verankert. Dort heißt es, dass eine „Gefährdung durch Tiere“ besteht, wenn ein gefährliches Tier (Giftschlange, stechende Biene, Alligator, Feuerameise oder Bär) in der Nähe eines Balls den Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt.

Der Spieler darf bei Gefährdung durch Tiere straflos Erleichterung nach Regel 16.2b in Anspruch nehmen. Entscheidend ist dabei jedoch weiterhin die Balllage, wenn der Ball außerhalb einer Penalty Area liegt. In diesem Fall darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b, c oder d in Anspruch nehmen, und zwar abhängig davon, ob der Ball im Gelände, in einem Bunker oder auf dem Grün liegt. (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/398012424420275/
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Interessant! Es gibt ja nicht nur Gift- sondern auch harmlose Würgeschlangen. Sagen wir mal Ringelnattern oder sowas... Wie verhält es sich, wenn eher das harmlose Tier vor dem Golfer geschützt werden muss?

Was ist mit allen gefährlichen Tieren, die nicht aufgeführt sind in der Aufzählung?

4 Tage her

Golf Rules

Es gibt ja zwei grundsätzliche Arten, Golf zu spielen: Lochspiel und Zählspiel (zu dem auch das Zählspiel nach Stableford zählt).

In dieser Situation sieht man einmal, wie unterschiedlich die beiden Spielarten tatsächlich sein können. Ein kleines Missverständnis mit mehr oder weniger großen Folgen:

Das versehentliche Aufnehmen des Balls im Lochspiel führt, wenn der Spieler nachvollziehbar glaubte, der nächste Schlag sei geschenkt worden, zur Verpflichtung den Ball zurück zu legen. Straflos, R3.2b (2).

Im Zählspiel gibt es kein Schenken, von daher wird es nicht wirklich überraschend sein, dass diese Situation dann nicht straflos ausgeht, denn der Spieler hat den Ball in Ruhe bewegt. Nach R9.4a muss der Ball zurückgelegt werden und es fällt ein Strafschlag nach R9.4b an.

Und, welche Spielform ist Eure Liebste?
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Zählspiel. Ich gönne meinen Mitspielern lieber auch gute Ergebnisse.

Eindeutig Zählspiel👍😁denn Lochspiel ist irgendwie ein Hassspiel,privat gehts noch aber bei Wettkämpfen ,spürt man das eine eine andere Mal den bösen (der Putt geht jetzt daneben) Blick im Hintergrund.😉

Zählspiel - vor allem im Urlaub! War gerade in Portugal; der Reiseveranstalter, mit dem ich reiste, sah zur Unterhaltung einen „Ryder-Cup“ vor: mit drei Runden und die Mitreisenden geteilt in vier (!) Gruppen. Das führte dazu, dass man a priori zwar volles Greenfee (mind. 100€) gezahlt hatte aber oftmals nur 2/3 der Bahnen spielen „durfte“... Zudem kam dabei auch zum Tragen, dass ein Lochspiel mit höheren HCs gerne zu Diskussionen um Schlagzahlen führte, da sie Dank ihrer Spielvorgaben entsprechend viele Schläge machen durften und gerne die Übersicht verloren...

Lochspiel

Alles zu seiner Zeit. Zwar lieber Zählspiel aber zwischendurch zum Zocken ist Lochspiel ganz amüsant 😉🏌️👍

Zählspiel - spiele lieber gegen mich selbst... und alle 18 Bahnen

Zählspiel, aber Lochspiel beim Gaudispielen ...

Zählspiel 👍⛳

Lochspiel🤟

Die wo‘s nicht nur um Regeln geht 🤣🤣

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5 Tage her

Golf Rules

Eine Frage von Rainer wurde uns bei Golfstun.de gestellt:

"Wir hatten gestern eine Situation, in der sich 8 Leute nicht einig waren. Es geht um das Thema "straflose Erleichterung".

Ein Ball kommt 20 cm links eines asphaltierten Weges (1,5 m breit) zu liegen. 30 cm weiter links ist die Ausgrenze und Buschwerk. Der Spieler ist Rechtshänder, könnte theoretisch spielen, geht aber aufgrund des Buschwerkes nicht.

Ein Linkshänder könnte den Ball spielen, würde allerdings auf dem Weg stehen und somit straflose Erleicherung in Anspruch nehmen können, die nur auf der rechten Seite des Weges möglich wäre. Links geht nicht, da er erst freien Stand hat, wenn er den Ball im Aus droppt. Rechts vom Weg steht allerdings eine Mauer und die Droppingmöglichkeit beschränkt sich auf 10 cm. Ein Rechtshänder könnte spielen, aber würde wieder auf dem Weg stehen. Er droppt also hinter Mauer, was problemlos mit einer Schlägerlänge geht.

Und nun zwei Fragen:

Kann ein Rechtshänder sich auf Erleichterung berufen, wenn er sagt, dass er als Linkshänder schlagen will (hat ja jeder schon mal gemacht, wenn er ungünstig an einem Baum liegt)?

Ist das geschilderte Verfahren richtig?

Nur zur Info: War eine private Runde, ob richtig oder falsch spielte tatsächlich keine Rolle.

Gruß Rainer"

Eine tolle Frage, die gar nicht mal so selten vorkommt und ganz stark an den Einzelfall und den Spieler gekoppelt ist. Kurz: Ja, ein Linkshandspieler kann einen Ball als Rechtshänder schlagen wollen und umgekehrt, erlaubt nach den Regeln ist das immer, ob es straflose Erleichterung in diesem Zusammenhang gibt, ist eine Frage des spielerischen Könnens und der Frage ob der Schlag dann nicht "eindeutig unvernünftig" ist, R16.1a (3).

Wenn der Schlag eindeutig unvernünftig ist, zB weil der Schlag wegen etwas anderem als den uPV undurchführbar wäre, oder die Spielrichtung LH oder RH nur aufgrund einer möglichen Erleichterung gewählt wird, gäbe es keine Erleichterung, der Spieler müsste hier entweder den Ball spielen wie er liegt, oder aber das Verfahren "unspielbarer Ball" durchlaufen.
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Eine Frage von Rainer wurde uns bei Golfstun.de gestellt:

Wir hatten gestern eine Situation, in der sich 8 Leute nicht einig waren. Es geht um das Thema straflose Erleichterung.

Ein Ball kommt 20 cm links eines asphaltierten Weges (1,5 m breit) zu liegen. 30 cm weiter links ist die Ausgrenze und Buschwerk. Der Spieler ist Rechtshänder, könnte theoretisch spielen, geht aber aufgrund des Buschwerkes nicht.

Ein Linkshänder könnte den Ball spielen, würde allerdings auf dem Weg stehen und somit straflose Erleicherung in Anspruch nehmen können, die nur auf der rechten Seite des Weges möglich wäre. Links geht nicht, da er erst freien Stand hat, wenn er den Ball im Aus droppt. Rechts vom Weg steht allerdings eine Mauer und die Droppingmöglichkeit beschränkt sich auf 10 cm. Ein Rechtshänder könnte spielen, aber würde wieder auf dem Weg stehen. Er droppt also hinter Mauer, was problemlos mit einer Schlägerlänge geht.

Und nun zwei Fragen:

Kann ein Rechtshänder sich auf Erleichterung berufen, wenn er sagt, dass er als Linkshänder schlagen will (hat ja jeder schon mal gemacht, wenn er ungünstig an einem Baum liegt)?

Ist das geschilderte Verfahren richtig?

Nur zur Info: War eine private Runde, ob richtig oder falsch spielte tatsächlich keine Rolle.

Gruß Rainer

Eine tolle Frage, die gar nicht mal so selten vorkommt und ganz stark an den Einzelfall und den Spieler gekoppelt ist. Kurz: Ja, ein Linkshandspieler kann einen Ball als Rechtshänder schlagen wollen und umgekehrt, erlaubt nach den Regeln ist das immer, ob es straflose Erleichterung in diesem Zusammenhang gibt, ist eine Frage des spielerischen Könnens und der Frage ob der Schlag dann nicht eindeutig unvernünftig ist, R16.1a (3).

Wenn der Schlag eindeutig unvernünftig ist, zB weil der Schlag wegen etwas anderem als den uPV undurchführbar wäre, oder die Spielrichtung LH oder RH nur aufgrund einer möglichen Erleichterung gewählt wird, gäbe es keine Erleichterung, der Spieler müsste hier entweder den Ball spielen wie er liegt, oder aber das Verfahren unspielbarer Ball durchlaufen.

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Interessanter Fall! Nur nochmal zur Sicherheit, weil so kompliziert: also lautet die Antwort "Nein"? (so versteh' ich jetzt den Satz "wenn die Spielrichtung... nur aufgrund einer möglichen Erleichterung gewählt wird gibt es keine Erleichterung")

6 Tage her

Golf Rules

Wenn der "Kumpel" was dagegen hat, dass Dein Ball ins Loch rollt... 😉 ... MehrWeniger

6 Tage her

Golf Rules

Große Turniere werfen ihre Schatten voraus - da legt sich das Greenkeeping-Team noch einmal so richtig ins Zeug (so wie hier in Fleesensee). Die intensive Platzpflege hilft nicht nur das Spiel zu verbessern - es sieht einfach auch einfach wirklich "schick" aus. Hier habe ich einmal eine "Kamerafahrt" von Loch 2 gemacht.

Gestartet wird nach R6.1a "Wann das Loch beginnt" und das Loch beendet nach R6.5 "Beenden eines Lochs" - im Zählspiel, sobald der Spieler nach Regel 3.3c einlocht. Das bedeutet, dass ein Spieler an jedem Loch einer Runde einlochen muss. Locht ein Spieler an einem Loch nicht ein
- muss der Spieler diesen Fehler berichtigen, bevor er das nächste Loch beginnt oder am letzten Loch der Runde, bevor er die Scorekarte einreicht.
- Wird der Fehler nicht rechtzeitig berichtigt, ist der Spieler disqualifiziert. (tk)
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Erinnerungen an den PAT werden wach 🙂 Patrick John Gosse - Teaching Golfprofessional. Gefühlt kenne ich da jeden Grashalm mit Namen. Schon wieder 2 Jahre her.

7 Tage her

Golf Rules

Heute vor einem Jahr - die grosse "Regel-Revolution" nimmt konkrete Formen an...

Und? Wie ist Euer Fazit bisher?
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Heute vor einem Jahr - die grosse Regel-Revolution nimmt konkrete Formen an...

Und? Wie ist Euer Fazit bisher?

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Manches ist noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Insgesamt ist sicher eine Beschleunigung zu merken. 2, 3 Regeln hätte man noch bearbeiten können. Prov. Ball bei Penalty-Area zB.

War wie immer viel Lärm um nichts🙈Alle haben sich die teuren Bücher gekauft,keiner guckt rein,weil die wichtigsten Sachen durch Lehrgänge im Kopf sind.😀

Alles okay. Die meisten kommen klar. Erschreckend finde ich, wieviele Profis auf der Tour es NICHT schaffen... 😂

Bis auf diese unsägliche Fahne-rein-oder-raus-Arie alles gut

Fahne rein-raus-rein-raus hätte man sich sparen können. Meistens steckt sie auch noch schief. Ich mag es weiterhin lieber, wenn sie draussen ist. Diejenigen, die lieber mit Fahne putten, geben auf Nachfragen zu, eigentlich bloß zu faul zu sein, sie raus zu nehmen. Das ist nicht sinnvoll und beschleunigt das Spiel überhauot nicht.

Auch wenn ich die beiden Regelwerke nie "nebeneinandergelegt" und verglichen habe ist mein Bauchgefühl: - die neuerdings zulässigen Dinge finde ich sinnvoll - "weniger Regeln" sind es höchstens der Nummerierung nach geworden - die Einteilung (was wo ist) finde ich unübersichtlicher als zuvor - nichts steht irgendwo vollständig, immer muss man die Relevanz von zig Querverweisen abchecken, komme mir vor wie ein Jurist - es werden in den Erklärungen zig exotische Situationen aufgeführt, das kann man aber nie vollständig tun, weil es nichts gibt was es auf dem Golfplatz nicht gibt. Unter "weniger Regeln" hatte ich mir damals naiv vorgestellt dass man versuchen würde einiges auf den "Sinn dahinter" zu reduzieren so à la "man darf xxx solange yyy gewährleistet ist"

Viel interessanter wird werden wenn Deutschland sich irgendwann auch dem internationalen HCP System anschließt

Jede Regel, die das Spiel beschleunigt, finde ich sinnvoll. Die Sache mit der Fahne eher nicht...

Ich hätte mir mehr Angebote gewünscht, für Regelkundeseminare. Doch die wesentlichen Änderungen sitzen. Und dank Golf Rules gibt es eine wohl nie endende und spannende Information zu den Details. Danke dafür 👏🏻👏🏻👍🏻👍🏻

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7 Tage her

Golf Rules

"Hilfe, da ist ein Käfer an meinem Ball" - ein Referee der PGA Tour eilt zu Hilfe und der Käfer kann mit einem Tee vom Ball entfernt werden. Eigentlich ganz einfach - was sagen denn die Regeln zu diesem Fall?

Lt. Definition handelt es sich bei dem Käfer um einen losen hinderlichen Naturstoff. Unterschieden wird in den Interpretations dabei sogar zwischen toten und lebendigen Insekten.

In I/Loser hinderlicher Naturstoff/5 "Ein lebendes Insekt haftet nie am Ball" heißt es dazu: Obwohl tote Insekten an einem Ball haften können, gelten lebende Insekten nie als an einem Ball haftend, gleich ob sie sich bewegen oder nicht. Deshalb sind lebende Insekten auf einem Ball lose hinderliche Naturstoffe.

Beim Entfernen ist dabei aber zu beachten, dass sich der Ball nicht bewegen darf. Nach R15.1b "Ball beim Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe bewegt" muss dieser dann an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden und der Spieler zieht sich einen Strafschlag nach R9.4b "Strafe für Aufnehmen oder absichtliches Berühren des Balls oder für das Verursachen, dass er sich bewegt" zu. (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/414353225928172/
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Hallo! Darf ich jeden Naturstoff entfernen, also zb auch Erde die am Ball haftet, wenn ich dabei den Ball nicht bewege? Danke

Ich hatte mal den Fall, das mein Ball in einem ebenerdigen Ameisenhaufen im Semirough oder Rough lag. Wie ist da das richtige Vorgehen? Ich habe im Turnier meinen Ball einfach einen halben Meter bei Seite gepackt.

1 Woche her

Golf Rules

Das möchten wir Euch nicht vorenthalten - wir haben Grüße von (eigenes Zitat: "regelverseuchten") Christian aus dem Urlaub bekommen:

"Hi an alle Regelprofis. Wir haben diese seltsame Pfostenplazierung in Spanien gesehen. Rechts weiß, links ist die Bahn. Der rote Pfosten hat für mich keine Bedeutung, da weiß die immer die Ausgrenze ist. Es war ein Par 3 und die ganze rechte Seite war do gesteckt. Haben wir das richtig entschieden?"

Zunächst einmal ist es schön, wenn Ihr sogar im Urlaub "kritisch" über den Golfplatz lauft und nicht nur Spaß am Spiel habt, sondern auch einmal rechts und links des Weges schaut. Und wenn Ihr uns von Golf Rules dann auch noch einbezieht - umso besser.

In diesem Fall konnten wir aber leider auch nicht wirklich helfen, denn weder die Kennzeichnung noch eine Platzregel rechtfertigen die roten Pfosten am Rande der Ausgrenze. Also blieb nichts anderes übrig als zu fragen - mit folgender Antwort:

"Nach unserer Nachfrage, sagte der Geschäftsführer, die roten Pfähle werden entfernt 😂"

Habt Ihr auch schon mal solche "besonderen" Kennzeichnungen auf dem Platz bemerkt? Dann immer her damit - wir teilen das gerne, denn es hilft uns allen dabei, die Golf- und Platzregeln sowie die Kennzeichnungen besser zu verstehen.

BTW - in einem vorgabewirksamen Wettspiel wäre die Empfehlung einen Ball nach R17.1 "Wahlmöglichkeiten, wenn ein Ball in einer Penalty Area liegt" und einen Ball nach R18.2 "Ball verloren oder Aus: Erleichterung mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust muss in Anspruch genommen werden" zu spielen. Der zweite Ball sollte entsprechend R20.1c "Strittige Regelfälle im Zählspiel" aber zuvor angekündigt werden - zudem sollte der Spieler wählen, welcher Ball zählen soll. Und ebenfalls wichtig - der Vorfall muss anschließend der Spielleitung mitgeteilt werden.

Und spätestens dann wird man wissen, wie das mit den beiden Pfosten gemeint gewesen ist... (tk)
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Das möchten wir Euch nicht vorenthalten - wir haben Grüße von (eigenes Zitat: regelverseuchten) Christian aus dem Urlaub bekommen: 

Hi an alle Regelprofis. Wir haben diese seltsame Pfostenplazierung in Spanien gesehen. Rechts weiß, links ist die Bahn. Der rote Pfosten hat für mich keine Bedeutung, da weiß die immer die Ausgrenze ist. Es war ein Par 3 und die ganze rechte Seite war do gesteckt. Haben wir das richtig entschieden?

Zunächst einmal ist es schön, wenn Ihr sogar im Urlaub kritisch über den Golfplatz lauft und nicht nur Spaß am Spiel habt, sondern auch einmal rechts und links des Weges schaut. Und wenn Ihr uns von Golf Rules dann auch noch einbezieht - umso besser.

In diesem Fall konnten wir aber leider auch nicht wirklich helfen, denn weder die Kennzeichnung noch eine Platzregel rechtfertigen die roten Pfosten am Rande der Ausgrenze. Also blieb nichts anderes übrig als zu fragen - mit folgender Antwort:

Nach unserer Nachfrage, sagte der Geschäftsführer, die roten Pfähle werden entfernt 😂

Habt Ihr auch schon mal solche besonderen Kennzeichnungen auf dem Platz bemerkt? Dann immer her damit - wir teilen das gerne, denn es hilft uns allen dabei, die Golf- und Platzregeln sowie die Kennzeichnungen besser zu verstehen.

BTW - in einem vorgabewirksamen Wettspiel wäre die Empfehlung einen Ball nach R17.1 Wahlmöglichkeiten, wenn ein Ball in einer Penalty Area liegt und einen Ball nach R18.2 Ball verloren oder Aus: Erleichterung mit der Strafe von Schlag und Distanzverlust muss in Anspruch genommen werden zu spielen. Der zweite Ball sollte entsprechend R20.1c Strittige Regelfälle im Zählspiel aber zuvor angekündigt werden - zudem sollte der Spieler wählen, welcher Ball zählen soll. Und ebenfalls wichtig - der Vorfall muss anschließend der Spielleitung mitgeteilt werden.

Und spätestens dann wird man wissen, wie das mit den beiden Pfosten gemeint gewesen ist... (tk)

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Hallo zusammen, kann es nicht sein, das man auf dem Platz die Musterplatzregel E-5 „Alternative zu Schlag und Distanzverlust für einen verlorenen Ball oder einen Ball im Aus“ nutzt und dachte, das man diese so kennzeichnet?

Ist das „La Estancia“ in Novo sancti petri Bahn 12? Die ausgrenze gilt für die parallel verlaufende vorherige Bahn (dog-leg), damit nicht über das par 3 abgekürzt wird. Die roten Pfosten gelten somit für das Par 3. Der Hinweis steht an vorherigen Bahn am Abschlag.

👌

1 Woche her

Golf Rules

Vor ein paar Tagen hatten wir mit der MPR 8E-3 (besserlegen) einen Beitrag, der unter anderem auf das "Gelände" abstellt.

Doch was ist das eigentlich, "Gelände"?

Hier hilft ein Blick in R2.2a, nämlich den gesamten Platz mit Ausnahme der vier besonderen Bereiche des Platzes, die in Regel R2.2b beschrieben sind (Abschlag des zu spielenden Lochs, Penalty Areas, Bunker und Grüns).
Das Gelände besteht
· aus dem größten Teil des Platzes; dort wird der Ball des Spielers am häufigsten gespielt, bis der Ball das Grün erreicht.
· Gelände beinhaltet jegliche Art von Boden und wachsende oder befestigte Gegenstände, die in diesem Bereich vorkommen wie Fairway, Rough und Bäume.

Gar nicht so schwer, oder?
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Vor ein paar Tagen hatten wir mit der MPR 8E-3 (besserlegen) einen Beitrag, der unter anderem auf das Gelände abstellt.

Doch was ist das eigentlich, Gelände?

Hier hilft ein Blick in R2.2a, nämlich den gesamten Platz mit Ausnahme der vier besonderen Bereiche des Platzes, die in Regel R2.2b beschrieben sind (Abschlag des zu spielenden Lochs, Penalty Areas, Bunker und Grüns).
Das Gelände besteht
·       aus dem größten Teil des Platzes; dort wird der Ball des Spielers am häufigsten gespielt, bis der Ball das Grün erreicht.
·       Gelände beinhaltet jegliche Art von Boden und wachsende oder befestigte Gegenstände, die in diesem Bereich vorkommen wie Fairway, Rough und Bäume.

Gar nicht so schwer, oder?

1 Woche her

Golf Rules

Kaum einer bekommt ihn zu Gesicht - aber die "Hinterlassenschaften" auf dem Golfplatz sind für das Greenkeeping-Team oder den Golfer manchmal schon ziemlich ärgerlich...

Lt. Definition ist das vom Maulwurf gegrabene lose Material oder der Bereich, der hochgedrückt oder verändert wurde ein "Tierloch" und somit "ungewöhnliche Platzverhältnisse". Nach R16.1 kann der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt oder wenn der Stand oder Schwung des Spielers durch diesen Umstand beeinträchtigt ist - allerdings nur, wenn der Ball außerhalb einer Penalty Area zur Ruhe gekommen ist.

Dabei ist der Bezugspunkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände / Bunker und die Größe des Erleichterungsbereiches beträgt eine Schlägerlänge und darf nicht näher zum Loch liegen.

Zwei Anmerkungen zu Fragen, die häufig zu Maulwurfshaufen gestellt werden:
- jeder Haufen ist für sich "ungewöhnliche Platzverhältnisse" (sofern diese Bereiche nicht per Platzregel zusammengefasst wurden); Erleichterung muss demzufolge von jedem Maulwurfshaufen einzeln genommen werden
- auch plattgefahrene Haufen sind vom unterirdisch grabenden Tier veränderte Bereiche des Bodens; auch hier kann Erleichterung nach R16.1 genommen werden

Zu beachten ist weiterhin, dass die Spielleitung Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen per Platzregel untersagen kann, wenn nur der Stand behindert ist. Dieses ist z.B. in den DGV- und Verbandswettspielen durch die "Hardcard" umgesetzt. Insofern gilt auch hier - beim Wettspiel auf einem fremden Platz sollten die lokal gültigen Platzregeln eingesehen werden, damit keine unnötigen Regelverstöße zu zusätzlichen Strafschlägen führen. (tk)
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Kaum einer bekommt ihn zu Gesicht - aber die Hinterlassenschaften auf dem Golfplatz sind für das Greenkeeping-Team oder den Golfer manchmal schon ziemlich ärgerlich...

Lt. Definition ist das vom Maulwurf gegrabene lose Material oder der Bereich, der hochgedrückt oder verändert wurde ein Tierloch und somit ungewöhnliche Platzverhältnisse. Nach R16.1 kann der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, wenn Ball des Spielers in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt oder wenn der Stand oder Schwung des Spielers durch diesen Umstand beeinträchtigt ist - allerdings nur, wenn der Ball außerhalb einer Penalty Area zur Ruhe gekommen ist. 

Dabei ist der Bezugspunkt der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände / Bunker und die Größe des Erleichterungsbereiches beträgt eine Schlägerlänge und darf nicht näher zum Loch liegen.

Zwei Anmerkungen zu Fragen, die häufig zu Maulwurfshaufen gestellt werden:
- jeder Haufen ist für sich ungewöhnliche Platzverhältnisse (sofern diese Bereiche nicht per Platzregel zusammengefasst wurden); Erleichterung muss demzufolge von jedem Maulwurfshaufen einzeln genommen werden
- auch plattgefahrene Haufen sind vom unterirdisch grabenden Tier veränderte Bereiche des Bodens; auch hier kann Erleichterung nach R16.1 genommen werden
 
Zu beachten ist weiterhin, dass die Spielleitung Erleichterung von ungewöhnlichen Platzverhältnissen per Platzregel untersagen kann, wenn nur der Stand behindert ist. Dieses ist z.B. in den DGV- und Verbandswettspielen durch die Hardcard umgesetzt. Insofern gilt auch hier - beim Wettspiel auf einem fremden Platz sollten die lokal gültigen Platzregeln eingesehen werden, damit keine unnötigen Regelverstöße zu zusätzlichen Strafschlägen führen. (tk)

2 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag ein paar Bahnen später - und wieder steht Danny Willet im Mittelpunkt des Interesses. Dieses Mal landet sein Ball in der dritten Runde an Bahn 13 in der Krone eines Baums am Rande des Fairways. Mitspieler und Caddie versuchen den Ball zu identifizieren (ihr erinnert Euch vielleicht an unseren Beitrag vor zwei Wochen, als dieses Tiger Wodds in Japan ebenfalls passiert ist). Bei dem Engländer ist dieses aber nicht möglich, der Ball hängt auf dem Baum, der genaue Ort kann jedoch nicht ermittelt werden.

Der Ball ist zunächst einmal "weg" - daran besteht ja zunächst einmal kein Zweifel. Der Spieler darf bei einem unspielbaren Ball Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 19.2a Anspruch nehmen, auch wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden und identifiziert wurde (analog dem Verfahren, wenn der Ball "verloren" ist). Um aber Erleichterung „auf der Linie zurück“ nach Regel 19.2b oder "seitliche Erleichterung" nach Regel 19.2c in Anspruch zu nehmen, muss der Spieler die Stelle des ursprünglichen Balls kennen.

Was Woods damals möglich war, blieb Willet in dieser Situation aber leider verwehrt. Insofern musste er zurück zum Tee und dort mit einem Strafschlag einen neuen Ball ins Spiel bringen... (tk)
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Also: Kokuspalme mit minimalen Kronendurchmesser, bei der die Lage des Balles bis auf einen halben Meter genau bestimmt werden kann, seitliche Erleichterung oder auf der Linie, Eiche mit 30 Meter Krone zuruck zum letzten Spielort?

Ball daher nicht unspielbar sondern verloren?

2 Wochen her

Golf Rules

Turkish Airlines Open / Runde 3 / Bahn 8 - Danny Willet schlägt an dem Par 3 seine Abschlag zu kurz. Dieser kommt auf und rollt zurück in die Penalty Area und verschwindet dann im Wasser.

Da man sich zunächst unsicher ist, ob der Ball die Penalty Area auf der gegenüberliegenden Seite überflogen hat und von dort rückwärts ins Wasser gerollt ist oder die Grenze im Flug erst gar nicht überschritten hat, bittet man den Referee zur Hilfe. Auch die Bilder der hinter dem Grün installierten Kamera sorgen für keine eindeutige Klärung.

Da es allerdings für Willet nach Betrachtung des Landebereichs "bekannt oder so gut wie sicher" war, dass der Ball zunächst im Gelände aufgekommen ist, bevor dieser zurück rollte, konnte der Kreuzungspunkt bestimmt werden, bei dem der Engländer dann einen Ball nach R17.1d(3) "Seitliche Erleichterung" droppt.

Die Inhalte aus Regel 1.3b(2) "Zustimmung zur „angemessenen Einschätzung“ des Spielers beim Bestimmen eines Orts zur Anwendung der Regeln" sollte hierbei auch noch einmal beachtet werden, denn solange der Spieler unternimmt, was von ihm unter den gegebenen Umständen
vernünftigerweise für eine genaue Bestimmung erwartet werden kann, wird eine vertretbare Entscheidung des Spielers anerkannt, selbst wenn sie sich nach dem Schlag durch Videobeweis oder andere Informationen als falsch herausstellt. (tk)
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Turkish Airlines Open / Runde 3 / Bahn 8 - Danny Willet schlägt an dem Par 3 seine Abschlag zu kurz. Dieser kommt auf und rollt zurück in die Penalty Area und verschwindet dann im Wasser.

Da man sich zunächst unsicher ist, ob der Ball die Penalty Area auf der gegenüberliegenden Seite überflogen hat und von dort rückwärts ins Wasser gerollt ist oder die Grenze im Flug erst gar nicht überschritten hat, bittet man den Referee zur Hilfe. Auch die Bilder der hinter dem Grün installierten Kamera sorgen für keine eindeutige Klärung.

Da es allerdings für Willet nach Betrachtung des Landebereichs bekannt oder so gut wie sicher war, dass der Ball zunächst im Gelände aufgekommen ist, bevor dieser zurück rollte, konnte der Kreuzungspunkt bestimmt werden, bei dem der Engländer dann einen Ball nach R17.1d(3) Seitliche Erleichterung droppt.

Die Inhalte aus Regel 1.3b(2) Zustimmung zur „angemessenen Einschätzung“ des Spielers beim Bestimmen eines Orts zur Anwendung der Regeln sollte hierbei auch noch einmal beachtet werden, denn solange der Spieler unternimmt, was von ihm unter den gegebenen Umständen
vernünftigerweise für eine genaue Bestimmung erwartet werden kann, wird eine vertretbare Entscheidung des Spielers anerkannt, selbst wenn sie sich nach dem Schlag durch Videobeweis oder andere Informationen als falsch herausstellt. (tk)

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Der Ball muss aber über die linie geflogen sein erst oder? Heißt kommt er am ufer innerhalb der PA auf und springt zurück wäre die Grenze auf der anderen Seite die maßgebende? So nen fall hatten woim letzten Turnier. Der Spieler meinte es reicht das er im Ufer Bereich aufgekommen ist innerhalb der PA. War im dem Fall Rot Markiert

Manchmal kann man es auch übertreiben. Just play the game!

2 Wochen her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag sei dann auch einmal ein Hinweis auf das bevorstehende Weihnachtsfest erlaubt. Wenn es für die Lieben etwas für das Golfspiel sein darf, dann bedenkt bitte auch die anderen Ausrüstungsregeln - nicht das das "große Erwachen" dann auf der ersten vorgabewirksamen Runde kommt.

In Bezug auf Entfernungsmesser heißt es z.B. in R4.3a "Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung" unter Punkt (1) "Entfernungs- und Richtungsangaben", dass die Nutzung von Entfernungsmesser, die Höhenunterschiede messen nicht zulässig ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht das Mitnehmen auf der Runde sondern lediglich der regelwidrige Gebrauch der Ausrüstung nach der Regel strafbar ist.

Bzgl. eines zulässigen Schlägers wird in R4.1a "Für den Schlag zugelassene Schläger" auf die Ausrüstungsregeln verwiesen - in der es dann wiederum speziell zum "Chipper" heißt:
1. Der Schaft muss an der Ferse des Schlägerkopfs befestigt sein (Abschnitt 2c);
2. Der Griff muss einen kreisförmigen Querschnitt haben (Abschnitt 3b(i) und es ist nur ein Griff zugelassen (Abschnitt 3c);
3. Der Schlägerkopf muss im Allgemeinen eine glatte Form haben (Abschnitt 4a) und darf nur eine Schlagfläche haben (Abschnitt 4d); und
4. Die Schlagfläche des Schlägers muss den Bestimmungen bezüglich Härte, Rauheit der Oberfläche, Material, Prägungen in der Trefferzone und dynamischen Eigenschaften entsprechen (Abschnitte 4c und 5).
5. Die Länge des Schlägers muss den Richtlinien für aus der Tabelle 1 in Abschnitt 1c entsprechen.

Bevor es zur großen (ungewollten) Überraschung kommt solltet Ihr Euch deshalb lieber vorab informieren... (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag sei dann auch einmal ein Hinweis auf das bevorstehende Weihnachtsfest erlaubt. Wenn es für die Lieben etwas für das Golfspiel sein darf, dann bedenkt bitte auch die anderen Ausrüstungsregeln - nicht das das große Erwachen dann auf der ersten vorgabewirksamen Runde kommt.

In Bezug auf Entfernungsmesser heißt es z.B. in R4.3a Zulässige und verbotene Verwendung von Ausrüstung unter Punkt (1) Entfernungs- und Richtungsangaben, dass die Nutzung von Entfernungsmesser, die Höhenunterschiede messen nicht zulässig ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht das Mitnehmen auf der Runde sondern lediglich der regelwidrige Gebrauch der Ausrüstung nach der Regel strafbar ist.

Bzgl. eines zulässigen Schlägers wird in R4.1a Für den Schlag zugelassene Schläger auf die Ausrüstungsregeln verwiesen - in der es dann wiederum speziell zum Chipper heißt:
1. Der Schaft muss an der Ferse des Schlägerkopfs befestigt sein (Abschnitt 2c);
2. Der Griff muss einen kreisförmigen Querschnitt haben (Abschnitt 3b(i) und es ist nur ein Griff zugelassen (Abschnitt 3c);
3. Der Schlägerkopf muss im Allgemeinen eine glatte Form haben (Abschnitt 4a) und darf nur eine Schlagfläche haben (Abschnitt 4d); und 
4. Die Schlagfläche des Schlägers muss den Bestimmungen bezüglich Härte, Rauheit der Oberfläche, Material, Prägungen in der Trefferzone und dynamischen Eigenschaften entsprechen (Abschnitte 4c und 5).
5. Die Länge des Schlägers muss den Richtlinien für aus der Tabelle 1 in Abschnitt 1c entsprechen.

Bevor es zur großen (ungewollten) Überraschung kommt solltet Ihr Euch deshalb lieber vorab informieren... (tk)Image attachment

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Zu 1., der Schaft muss an der Ferse des Schlägerkopfes befestigt sein: wie verhält sich das mit Center Shaft Puttern? Oder auch solchen Kreationen?

den nicht zugelassenden Chipper habe ich letztes Jahr bei ALL4GOLF reklamiert!! Die Antwort: die meisten Golfer spielen keine vw Turniere!!

sehe ich das richtig, daß die Garmin S60 (Uhr) demnach auch illegal wäre ???? Mit der Uhr laufen bei uns einige rum

Super, vielen Dank Torben Wissuwa . 👍Besonders der Absatz mit dem Chipper wird vielen zu denken geben.

Ich finde das mit den Entfernunsmessern bedarf einer Klarstellung. In Regel 4.3 heisst es in der Einleitung: "Diese Regel betrifft nur die Weise, in der Ausrüstung gebraucht wird. Sie schränkt nicht die Ausrüstung ein, die ein Spieler während einer Runde bei sich haben darf." Es geht also tatsächlich nur um die aktive VERWENDUNG DER FUNKTION, der Entfernungsmesser darf diese Funktion also HABEN (egal ob Laser oder GPS), man darf die Funktion nur im Turnier nicht nutzen, muss sie also abgeschaltet haben (was bei neuen Lasern und GPS-Geräten normalerweise möglich ist).

Vielen Dank für diese mal wieder sehr wertvolle Info insbesondere zu dem Schläger mit den 2 Schlagflächen. Hab den gleich mal meinem Mann gezeigt, der den spontan als praktisch empfand 😁 Was wäre denn die Strafe, wenn so ein Mitspieler so einen Schläger verwendet?

Ich würde den Chipper einfach als 2 Schläger zählen 😂

Och Manno... ich hatte mir so sehr einen Two-Way Chipper zu Weihnachten gewünscht... 🙈😂

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2 Wochen her

Golf Rules

Schon gesehen? ... MehrWeniger

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Nur Deutschland und Österreich hinken mal wieder 1 Jahr hinterher.🙁

2 Wochen her

Golf Rules

Eine Frage kam sowohl von Manfred als auch von Frauke:

"Ein Bekannter fragte mich, ob er das Geschenk im Turnier nutzen darf...."

Gemeint ist hier ein Ballmarker mit Wasserwaage, der es möglich macht, die Neigung des Grüns zu sehen und damit auf Breaks zu schließen.

Auch wenn sich die Ausrüstungsregeln stark zu Gunsten der Nutzer verschoben haben: Hier trifft

Interpretation I4.3a(1)/1 zu:

"Einschränkung der Verwendung von Ausrüstung, Gefälle zu messen"

Obwohl ein Spieler seinen Schläger beim Beurteilen oder Schätzen von Gefälle oder Konturen als Lot verwenden darf, gibt es andere Ausrüstung, die ein Spieler nicht beim Beurteilen eines Gefälles oder einer Kontur verwenden darf.

Beispiel: Ein Spieler darf ein Gefälle nicht messen durch:

• Hinlegen einer Getränkeflasche, um sie als Wasserwaage zu benutzen.

• Halten oder Hinlegen einer Wasserwaage.

• Verwendung eines Gewichts an einer Schnur als Lot.

Dieser Ballmarker ist also nach wie vor nicht zugelassen. Als Hilfsmittel für die Platzvorbereitung (und das Finden der Fahnenposition) ist er aber toll...
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Eine Frage kam sowohl von Manfred als auch von Frauke:

Ein Bekannter fragte mich, ob er das Geschenk im Turnier nutzen darf....

Gemeint ist hier ein Ballmarker mit Wasserwaage, der es möglich macht, die Neigung des Grüns zu sehen und damit auf Breaks zu schließen.

Auch wenn sich die Ausrüstungsregeln stark zu Gunsten der Nutzer verschoben haben: Hier trifft 

Interpretation I4.3a(1)/1 zu:

Einschränkung der Verwendung von Ausrüstung, Gefälle zu messen
 
Obwohl ein Spieler seinen Schläger beim Beurteilen oder Schätzen von Gefälle oder Konturen als Lot verwenden darf, gibt es andere Ausrüstung, die ein Spieler nicht beim Beurteilen eines Gefälles oder einer Kontur verwenden darf. 

Beispiel: Ein Spieler darf ein Gefälle nicht messen durch: 

• Hinlegen einer Getränkeflasche, um sie als Wasserwaage zu benutzen. 

• Halten oder Hinlegen einer Wasserwaage. 

• Verwendung eines Gewichts an einer Schnur als Lot. 

Dieser Ballmarker ist also nach wie vor nicht zugelassen. Als Hilfsmittel für die Platzvorbereitung (und das Finden der Fahnenposition) ist er aber toll...

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Ganz abgesehen von der Regel, die die Nutzung solcher Hilfsmittel verbietet, stellt sich die Frage, auf welchem Niveau man golfen müsste, um in der Lage zu sein, sich von so einem Teil die entscheidende Hilfe beim Putten zu versprechen. Sachen gibt's! 🧐 Dann nutzt man so ein Teil womöglich und puttet mit einem Putter, dessen Griff leicht schief aufgezogen wurde bzw. sitzt und wundert sich, warum Putts nicht fallen. Letzteres immer wieder zu überprüfen würde wahrscheinlich mehr bringen als eine 2 Meter lange Wasserwaage.

Es ist zumindest bei längeren Putss auch wenig sinnvoll, da das Gefälle zu messen, wo der Ball liegt. Viel entscheidender ist das Gefälle näher an der Fahne, da dort der Ball viel langsamer ist als beim Start des Puttes unterwegs ist. D.h. er hat mehr Zeit, das Break anzunehmen. Break ist eine Funktion der Zeit, nicht der Strecke.

Wie groß im Durchmesser ist dieses Tool denn?

2 Wochen her

Golf Rules

Gestern haben wir über den Regelfall in Pinehurst zwischen Dye, Kim und Weber berichtet. Heute möchte ich im Nachgang noch einmal auf einen Nebenschauplatz hinweisen:

Kendall Dye beschrieb Ihre Handlung im Nachgang bei Twitter:

"Während der 6. Runde der Q-Series zeigte ich einem Caddie 3 Finger um eine Schlägerentscheidung eines anderen Spielers bestätigt zu bekommen. Ich hätte auch zwei Schritte laufen können um mir diese Information an der Tasche zu holen..."

Ja, hätte sie. Aber: Die Tasche hätte dafür nicht berührt werden dürfen, denn R10.2a verbietet auch "Ausrüstung eines anderen Spielers berühren, um Informationen zu erhalten, die Beratung wären, wenn sie von einem anderen Spieler gegeben oder erfragt würden (wie das Berühren des Schlägers oder der Tasche eines anderen Spielers, um zu sehen, welcher Schläger benutzt wurde)".

Also: Nur gucken, nicht anfassen...
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Gestern haben wir über den Regelfall in Pinehurst zwischen Dye, Kim und Weber berichtet. Heute möchte ich im Nachgang noch einmal auf einen Nebenschauplatz hinweisen: 

Kendall Dye beschrieb Ihre Handlung im Nachgang bei Twitter:

Während der 6. Runde der Q-Series zeigte ich einem Caddie 3 Finger um eine Schlägerentscheidung eines anderen Spielers bestätigt zu bekommen. Ich hätte auch zwei Schritte laufen können um mir diese Information an der Tasche zu holen...

Ja, hätte sie. Aber: Die Tasche hätte dafür nicht berührt werden dürfen, denn R10.2a verbietet auch Ausrüstung eines anderen Spielers berühren, um Informationen zu erhalten, die Beratung wären, wenn sie von einem anderen Spieler gegeben oder erfragt würden (wie das Berühren des Schlägers oder der Tasche eines anderen Spielers, um zu sehen, welcher Schläger benutzt wurde).

Also: Nur gucken, nicht anfassen...

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10 jahre ohne regeln zu wissen...toll

🤦‍♂️

3 Wochen her

Golf Rules

Gerade in der regenreicheren Jahreszeit, aber auch im Hochsommer, wenn der Boden hart und ausgetrocknet ist, wird fast in jedem Turnier gefragt, ob mit "besserlegen" gespielt wird.

"Besserlegen", auch bekannt als Musterplatzregel 8E-3 sollte dabei mit folgendem Text zur Platzregel erklärt werden:

"Liegt der Ball des Spielers auf einem Teil des Geländes das auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten ist [oder einen anderen Bereich angeben, zum Beispiel das Fairway auf Loch 6, darf der Spieler einmal straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in den folgendem Erleichterungsbereich hinlegt und ihn aus daraus spielt:
• Bezugspunkt: Stelle des ursprünglichen Balls
• Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: [Größe des Erleichterungs- bereichs beschreiben, zum Beispiel eine Schlägerlänge, eine Scorekartenlänge oder 15 cm] vom Bezugspunkt, aber mit diesen Einschränkungen:
• Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
» Er darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen, und » er muss im Gelände liegen .
Bei Anwendung dieser Platzregel muss der Spieler eine Stelle zum Hinlegen des Balls wählen und das Verfahren zum Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14 .2b(2) und 14 .2e anwenden .
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

In der Zeit vom 01.11. bis 30.04. kann "besserlegen" durch den Golfclub selbst angeordnet werden, wenn vorgabewirksame Bedingungen herrschen sollen, außerhalb dieses Zeitraums ist die Genehmigung des Landesgolfverbandes erforderlich.
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Gerade in der regenreicheren Jahreszeit, aber auch im Hochsommer, wenn der Boden hart und ausgetrocknet ist, wird fast in jedem Turnier gefragt, ob mit besserlegen gespielt wird.

Besserlegen, auch bekannt als Musterplatzregel 8E-3 sollte dabei mit folgendem Text zur Platzregel erklärt werden:

Liegt der Ball des Spielers auf einem Teil des Geländes das auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten ist [oder einen anderen Bereich angeben, zum Beispiel das Fairway auf Loch 6, darf der Spieler einmal straflose Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball in den folgendem Erleichterungsbereich hinlegt und ihn aus daraus spielt:
• Bezugspunkt: Stelle des ursprünglichen Balls
• Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt: [Größe des Erleichterungs- bereichs beschreiben, zum Beispiel eine Schlägerlänge, eine Scorekartenlänge oder 15 cm] vom Bezugspunkt, aber mit diesen Einschränkungen:
• Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:
» Er darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt liegen, und » er muss im Gelände liegen .
Bei Anwendung dieser Platzregel muss der Spieler eine Stelle zum Hinlegen des Balls wählen und das Verfahren zum Zurücklegen eines Balls nach den Regeln 14 .2b(2) und 14 .2e anwenden .
Strafe für das Spielen eines Balls vom falschen Ort unter Verstoß gegen die Platzregel: Grundstrafe nach Regel 14.7a.“

In der Zeit vom 01.11. bis 30.04. kann besserlegen durch den Golfclub selbst angeordnet werden, wenn vorgabewirksame Bedingungen herrschen sollen, außerhalb dieses Zeitraums ist die Genehmigung des Landesgolfverbandes erforderlich.

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Das verwirrende Wort im Regeltext ist „ einmal“ . Es soll bedeuten, dass der Ball, wenn gelegt, „im Spiel“ ist. Dennoch sprachlich falsch denn es konnte auch gedeutet werden , einmal pro Bahn o.ä... Wie seht ihr das? StQ

Wichtig ist auch "im Gelände". Das schließt zum Beispiel das Besserlegen auf dem Grün aus.

3 Wochen her

Golf Rules

Karsten wollte von uns wissen, ab wann man von "ungewöhnlichen Platzverhältnissen" spricht, bzw. wann ein Ball "nur" verloren ist, wenn man ihn nicht mehr findet.

Er zielt damit darauf ab, dass es auch ein Erleichterungsverfahren gibt (R16.1e), das anzuwenden ist, wenn ein Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen (also jeder der vier definierten Umstände:
• Tierloch,
• Boden in Ausbesserung,
• unbewegliches Hemmnis oder
• zeitweiliges Wasser)

nicht gefunden wird.

Und damit sind wir auch wieder bei einer Definition, nämlich "bekannt oder so gut wie sicher". Das bedeutet nach den Regeln:

"dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder:

• Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben.

• Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat."

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Wir helfen gern!
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Karsten wollte von uns wissen, ab wann man von ungewöhnlichen Platzverhältnissen spricht, bzw. wann ein Ball nur verloren ist, wenn man ihn nicht mehr findet.

Er zielt damit darauf ab, dass es auch ein Erleichterungsverfahren gibt (R16.1e), das anzuwenden ist, wenn ein Ball in ungewöhnlichen Platzverhältnissen (also jeder der vier definierten Umstände: 
• Tierloch, 
• Boden in Ausbesserung, 
• unbewegliches Hemmnis oder 
• zeitweiliges Wasser)

nicht gefunden wird.

Und damit sind wir auch wieder bei einer Definition, nämlich bekannt oder so gut wie sicher. Das bedeutet nach den Regeln:

dass es mehr als nur möglich oder wahrscheinlich ist. Es bedeutet entweder: 

• Es gibt einen schlüssigen Beweis, dass der fragliche Vorgang mit dem Ball des Spielers geschehen ist, zum Beispiel wenn der Spieler oder andere Zeugen dies gesehen haben. 

• Trotz eines sehr kleinen Zweifels deuten alle angemessen verfügbaren Informationen darauf hin, dass der fragliche Vorgang mit mindestens 95 Prozent Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat. 

Ihr habt Fragen zu den Golfregeln? Wir helfen gern!

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Drive hoch Mitte Fairway! 4 Spieler sehen den Ball runterkommen.Ball wohl eingebohrt aber unauffindbar! Dann wäre das ein Freedrop?

Wo willst Du denn droppen? Die Stelle schätzen? 🥴 Dir bleibt nur, erneut einen Ball zu spielen vom Ort des letzten Schlages...

Kürzer gesagt: "NEIN. Es gibt genau 4 definierte... und es muss bekannt oder so gut wie sicher sein dass... Sonstige herbstliche Beeinträchtigungen sind nicht ungewöhnlich. "

3 Wochen her

Golf Rules

Im Herbst ist die Regenmenge, die auf den Platz kommt meist etwas höher als im Rest des Jahres, was Spielleitungen - oder Greenkeeper - bei der Platzvorbereitung besonders fordert. So bietet es sich an, vor dem Stechen des Lochs Wetterinformationen für die kommenden Tage einzuholen und sich dann Gedanken zu machen, ob zB Wind es sinnvoll macht eine Fahne kurz hinter einen Bunker zu stellen oder - wie hier - Dauerregen dazu führen kann, dass das Loch / das gesamte Umfeld des Lochs unter Wasser steht und eine höhere Fahnenposition vielleicht das Turnier rettet.

Denn, auch wenn zeitweiliges Wasser zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen gehört und damit zumindest regeltechnisch kein Problem darstellt - schöner wäre es, wenn das Spiel durch Wetter weniger beeinträchtigt wird, da sich vorher jemand Gedanken darum gemacht hat.

Gute Platzvorbereitung spart am Ende auch der Spielleitung eine Menge Arbeit.

Und jetzt die Frage in die Runde: Zeigt her Eure Golf-Wetterbilder!
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Im Herbst ist die Regenmenge, die auf den Platz kommt meist etwas höher als im Rest des Jahres, was Spielleitungen - oder Greenkeeper - bei der Platzvorbereitung besonders fordert. So bietet es sich an, vor dem Stechen des Lochs Wetterinformationen für die kommenden Tage einzuholen und sich dann Gedanken zu machen, ob zB Wind es sinnvoll macht eine Fahne kurz hinter einen Bunker zu stellen oder - wie hier - Dauerregen dazu führen kann, dass das Loch / das gesamte Umfeld des Lochs unter Wasser steht und eine höhere Fahnenposition vielleicht das Turnier rettet.

Denn, auch wenn zeitweiliges Wasser zu den ungewöhnlichen Platzverhältnissen gehört und damit zumindest regeltechnisch kein Problem darstellt - schöner wäre es, wenn das Spiel durch Wetter weniger beeinträchtigt wird, da sich vorher jemand Gedanken darum gemacht hat. 

Gute Platzvorbereitung spart am Ende auch der Spielleitung eine Menge Arbeit.

Und jetzt die Frage in die Runde: Zeigt her Eure Golf-Wetterbilder!Image attachment

3 Wochen her

Golf Rules

Golfclub Gutshof Papenburg, Loch 17. Vor dem Grün Wasser, eine Mauer und ein Bunker, hinter dem Grün eine Mauer mit Fangzaun, dahinter die Ausgrenze. Es war sehr windig am Wochenende, sodass sich am Abschlag schon die Frage stellte ob man besser mit dem Wasser oder der Ausgrenze flirten sollte.

Hier hat sich der Spieler für die Ausgrenze entschieden und den Ball in den Fangzaun geschlagen. Er fiel senkrecht nach unten und kam an der Mauer zum liegen - was die Frage aufbrachte: Und nun?

Da die Ausgrenze hinter der Mauer verläuft ist diese ein unbewegliches Hemmnis und es kann nach R16 straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden. Also: Droppen am nächsten Punkt der vollständigen Erleichterung nicht näher zum Loch. Blieben zwei Putts zum Par - Einfach oder?
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cool, das kann man dann ja absichtlich machen!

Interessanter wäre doch wenn die Mauer die Ausgrenze wäre

Und was wurde da jetzt mit dem Schläger abgemessen?

"Kniehöhe" bedeutet die Höhe des Knies des Spielers, wenn er aufrecht steht.

3 Wochen her

Golf Rules

Die Platzkennzeichnungen dienen insbesondere dazu, ggf. missverständliche Platzbereiche eindeutig zu definieren, um so den Spielern ein regelkonformes Wettspiel unter gleichen Bedingungen und Einschätzung der jeweiligen Lage zu ermöglichen.

Bei Brücken / Übergängen sollte die Spielleitung deswegen ein besonderes Augenmerk haben. Der Spieler sollte zweifelsfrei erkennen, ob eine Brücke / Übergang sich innerhalb oder außerhalb der Penalty Area befindet. Liegt nämlich z.B. ein Ball auf der Brücke / dem Übergang und diese befindet sich außerhalb der Penalty Area, so erhält der Spieler straflose Erleichterung nach R16.1 von dem unbeweglichen Hemmnis.

Das Setzen der Pfosten oder aber die Kennzeichnung mit einer Linie sollte dementsprechend überprüft werden... (tk)
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Die Platzkennzeichnungen dienen insbesondere dazu, ggf. missverständliche Platzbereiche eindeutig zu definieren, um so den Spielern ein regelkonformes Wettspiel unter gleichen Bedingungen und Einschätzung der jeweiligen Lage zu ermöglichen.

Bei Brücken / Übergängen sollte die Spielleitung deswegen ein besonderes Augenmerk haben. Der Spieler sollte zweifelsfrei erkennen, ob eine Brücke / Übergang sich innerhalb oder außerhalb der Penalty Area befindet. Liegt nämlich z.B. ein Ball auf der Brücke / dem Übergang und diese befindet sich außerhalb der Penalty Area, so erhält der Spieler straflose Erleichterung nach R16.1 von dem unbeweglichen Hemmnis.

Das Setzen der Pfosten oder aber die Kennzeichnung mit einer Linie sollte dementsprechend überprüft werden... (tk)

3 Wochen her

Golf Rules

Hemmnisse - beweglich oder unbeweglich? Insbesondere wenn diese zusätzlich als Entfernungsmarkierungen genutzt werden gibt es hier immer wieder auf verschiedenen Plätzen Diskussionen, was denn nun genau gilt.

Zunächst einmal gelten alle künstlichen Gegenstände als Hemmnisse. Ein unbewegliches Hemmnis ist es dann, wenn es nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

Aber die Spielleitung darf jegliches Hemmnis als unbewegliches Hemmnis definieren, auch wenn
es der Definition eines beweglichen Hemmnisses entspricht. Hierzu müssen die Gegenstände mittels Platzregel (s. Musterplatzregel F-17) als "unbeweglich" definiert werden.

Die Auswirkungen dieser Platzregel sollten im Vorfeld von der Spielleitung ausführlich berücksichtigt werden, da sie dazu führen kann, dass Spieler durch das Bewegen eines als unbeweglich angesehenen Hemmnisses gegen Regel R8.1 verstoßen.

Insofern informiert Euch über die jeweiligen Platzregeln - insbesondere wenn Ihr ein vorgabewirksames Wettspiel auf einem fremden Platz plant... (tk)
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Hemmnisse - beweglich oder unbeweglich? Insbesondere wenn diese zusätzlich als Entfernungsmarkierungen genutzt werden gibt es hier immer wieder auf verschiedenen Plätzen Diskussionen, was denn nun genau gilt.

Zunächst einmal gelten alle künstlichen Gegenstände als Hemmnisse. Ein unbewegliches Hemmnis ist es dann, wenn es nicht ohne übermäßigen Aufwand oder ohne das Hemmnis oder den Platz zu beschädigen, bewegt werden kann.

Aber die Spielleitung darf jegliches Hemmnis als unbewegliches Hemmnis definieren, auch wenn
es der Definition eines beweglichen Hemmnisses entspricht. Hierzu müssen die Gegenstände mittels Platzregel (s. Musterplatzregel F-17) als unbeweglich definiert werden.

Die Auswirkungen dieser Platzregel sollten im Vorfeld von der Spielleitung ausführlich berücksichtigt werden, da sie dazu führen kann, dass Spieler durch das Bewegen eines als unbeweglich angesehenen Hemmnisses gegen Regel R8.1 verstoßen. 

Insofern informiert Euch über die jeweiligen Platzregeln - insbesondere wenn Ihr ein vorgabewirksames Wettspiel auf einem fremden Platz plant... (tk)

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Brennende Frage dazu: Immer öfter werden Bunkerkanten mit Kunstrasenstreifen errichtet (künstlicher Soden), weil es toll aussieht und Pflegekosten enorm senkt. Eigentlich wäre das dann ein künstliches Hemmnis, das bei Behinderung sogar im Bunker einen Freedrop möglich machen würde. Nur ist das ja nicht im Sinne des Erfinders hoher Bunkerkanten. Ist es möglich, per Platzregel solche Bunkerkanten als integrierte Bestandteile des Platzes zu erklären? Ich frage deshalb, weil man ja per Platzregel die Golfregeln nicht ändern darf, und in der Regel steht "alles Künstliche ..."

3 Wochen her

Golf Rules

Wir hatten ja schon einmal ein paar Beiträge über das richtige / unterstützende Ausrichten der Markierungen auf den Abschlagbauwerken gemacht - das hilft aber nur, wenn der Spieler auch den "normal" vorgesehenen Weg über das Fairway nimmt.

Anbei ein schönes Beispiel von einer ziemlich unkonventionellen Richtung, welche Bubba Watson am Wochenende wählte. Soweit erst einmal alles zulässig, denn letztendlich ist es nur entscheidend, wo der Ball zur Ruhe kommt. Werden beim Schlag bestimmte Geländeteile (Penalty Areas, Ausgrenzen, Hindernisse, ...) überspielt, so hat dieses zunächst einmal keinen Einfluss auf das Regelwerk. Die Regeln sind für die Balllage anzuwenden, die der Ball nach dem Schlag hat - nicht für den "Überflugbereich".

In unserem normalen Clubgolfspiel könnte es bei solch außergewöhnlichen Schlagrichtungen jedoch auch zu Gefährdungen von Mitspielern auf den Nebenbahnen kommen. Deswegen sollte ein Platzbetreiber / Spielausschüsse bestrebt sein durch bauliche Maßnahmen (Hecken, Bäume, Zäune, ...) die Spielrichtung zu limitieren. Zudem kann auch durch die Festlegung einer Platzregel "Internes Aus" (siehe Musterplatzregel A-4) das Querspielen unattraktiv gemacht werden, wenn nämlich der Ball dann nicht auf der richtigen Spielbahn zur Ruhe kommen sollte.

Letztendlich ist unbedingt darauf zu achten, dass Spieler ihre Mitspieler nicht absichtlich gefährden. Wird letztes bewusst in Kauf genommen, dann könnte dieses nach R1.2a auch als "schwerwiegendes Fehlverhalten" interpretiert werden. Insofern sollte eine umsichtige Spielleitung ein gefährdendes Abkürzen erst gar nicht zulassen und solche mögliche Gefährdungen bereits im Vorfeld nicht ermöglichen... (tk)

www.facebook.com/PGATour/videos/485916918802372/
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Es war Bahn 6

hätte Bubba einen Shank gespielt... Auch Profis machen mal etwas leichtsinniges. 🙋‍♂️

ist also direkt 1.2a denn bubba muss davon ausgehen dass da menschen sind. 🙂

Aber schon witzig, wie der Mitspieler samz Caddy doof hinterhergucken und schön entlang der Spielbahn laufen, währen Bubba einfach mal seinem Ball folgt. Was er da gespielt hat... das muss ich jetzt auch erstmal gucken.

Wer’s kann. !! 👍🏌️‍♂️

Was hat er denn gespielt an dem Loch?

Wo war das denn? Welcher Platz und welches Loch? Würde mir das gerne mal auf maps anschauen. Danke schon mal

Manuel 😳

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4 Wochen her

Golf Rules

Und wieder gab es eine kleine Regelanekdote, die wir Euch nicht vorenthalten möchten. Dieses mal traf es Keegan Bradley bei dem PGA Turnier "ZOZO Championship" in Japan.

Bradley verzog in der Finalrunde an Bahn 11 den Abschlag nach links in die Bäume. Der Ball blieb hängen, fiel senkrecht nach unten auf einen Cartweg, sprang wieder in die Luft - und blieb auf einem Ast liegen. Bradley blieb nichts anderes übrig als seinen Ball nach R19 für unspielbar zu erklären. Es war nur die Frage, wo denn nun der Bezugspunkt für die seitliche Erleichterung war.

Interpretation I19.2c/1 "Bezugspunkt für seitliche Erleichterungsmöglichkeit, wenn Ball nicht auf dem Boden ist" hilft: liegt der Ball eines Spielers oberhalb des Bodens (zum Beispiel in einem Busch oder einem Baum), kann der Spieler seitliche Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er den Punkt auf dem Boden direkt unterhalb des Balls als Bezugspunkt nutzt.

Bradley konnte dann entsprechend der Regel R19.2c den Erleichterungsbereich von zwei Schlägerlängen ausmessen, droppen und von dort den Ball unter Hinzurechnung eines Strafschlages weiterspielen. (tk)
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4 Wochen her

Golf Rules

Ihr wisst, dass wir mit unserer Regelseite frei und unabhängig sind. Deswegen machen wir auch keine Werbung und empfehlen auch nur Dinge, die unserer Meinung nach zum Thema passen und dabei helfen, das Regelwerk besser zu verstehen und anzuwenden.

Bei dem Buch "Golf Easy Rules" von Beat Sigel / Thierry Moser machen wir da mal eine Ausnahme. Nachdem ich die "Werbung" in Facebook gesehen habe und Bert kontaktiert hatte, war er so frei uns ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Wir beide finden es sehr gelungen. Die wesentlichen Aspekte der Golfregeln und der Etikette werden in verschiedenen Kapiteln anhand humoristischer Cartoons dargestellt und das Vorgehen / Strafen beschrieben. Als Zielgruppe ist meiner Meinung nach das Buch für die etwas jüngeren (oder jung gebliebenen) regelinteressierten Golfer geeignet - es vermittelt kein "Expertenwissen" aber beinhaltet alle relevanten Regeln, um in einem vorgabewirksamen Turnier diverse Klippen erfolgreich meistern zu können.

Wer Interesse habe sollte; das Buch kostet 25 SFr.

Auf der Facebookseite von Sigelcartoon findet Ihr auch ein paar Beispielbilder aus dem Buch:
--> www.facebook.com/Sigelcartoon-103935244318316/
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Ihr wisst, dass wir mit unserer Regelseite frei und unabhängig sind. Deswegen machen wir auch keine Werbung und empfehlen auch nur Dinge, die unserer Meinung nach zum Thema passen und dabei helfen, das Regelwerk besser zu verstehen und anzuwenden.

Bei dem Buch Golf Easy Rules von Beat Sigel  / Thierry Moser machen wir da mal eine Ausnahme. Nachdem ich die Werbung in Facebook gesehen habe und Bert kontaktiert hatte, war er so frei uns ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Wir beide finden es sehr gelungen. Die wesentlichen Aspekte der Golfregeln und der Etikette werden in verschiedenen Kapiteln anhand humoristischer Cartoons dargestellt und das Vorgehen / Strafen beschrieben. Als Zielgruppe ist meiner Meinung nach das Buch für die etwas jüngeren (oder jung gebliebenen) regelinteressierten Golfer geeignet - es vermittelt kein Expertenwissen aber beinhaltet alle relevanten Regeln, um in einem vorgabewirksamen Turnier diverse Klippen erfolgreich meistern zu können.

Wer Interesse habe sollte; das Buch kostet 25 SFr.

Auf der Facebookseite von Sigelcartoon findet Ihr auch ein paar Beispielbilder aus dem Buch: 
--> https://www.facebook.com/Sigelcartoon-103935244318316/

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Vielen Dank für diesen Beitrag und das Lob. Wir wünschen allen viel Freude an dem Buch!!!⛳️

4 Wochen her

Golf Rules

Vorgabewirksames Wettspiel - es werden die Abschläge "gelb" gespielt, so steht es auf der Scorekarte. Was tun?

Kommen wir mal wieder zu einer "Interpretation des Tages" - heute I6.1/1 "Was zu tun ist, wenn eine oder beide
Abschlagmarkierungen fehlen":

Stellt ein Spieler fest, dass eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen, sollte er die Spielleitung um Rat fragen. Ist diese Hilfe jedoch nicht in angemessener Zeit verfügbar, sollte der Spieler mit einer vernünftigen Beurteilung (Regel 1.3b(2)) die Lage des Abschlags schätzen. Da eine solche Beurteilung umgehend zu treffen ist und nicht exakt sein kann, wird die angemessene Einschätzung des Spielers der Lage des Abschlags akzeptiert, auch wenn sie sich später als falsch herausstellt (Regel 1.3b(2)). (tk)
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Vorgabewirksames Wettspiel - es werden die Abschläge gelb gespielt, so steht es auf der Scorekarte. Was tun?

Kommen wir mal wieder zu einer Interpretation des Tages - heute I6.1/1 Was zu tun ist, wenn eine oder beide
Abschlagmarkierungen fehlen: 

Stellt ein Spieler fest, dass eine oder beide Abschlagmarkierungen fehlen, sollte er die Spielleitung um Rat fragen. Ist diese Hilfe jedoch nicht in angemessener Zeit verfügbar, sollte der Spieler mit einer vernünftigen Beurteilung (Regel 1.3b(2)) die Lage des Abschlags schätzen. Da eine solche Beurteilung umgehend zu treffen ist und nicht exakt sein kann, wird die angemessene Einschätzung des Spielers der Lage des Abschlags akzeptiert, auch wenn sie sich später als falsch herausstellt (Regel 1.3b(2)). (tk)

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Man sieht doch vor der linken gelben Kugel die geeichte Entfernungsmarkierung. Ich würde von da spielen. Sollte 👌 sein.

Schätzen hiesse in diesem Fall, den Unterschied der Bahnlänge zwischen Gelb und Weiss nach vor zu gehen?

4 Wochen her

Golf Rules

Auch über die Ausgrenze hatten wir ja schon ein paar Beiträge publiziert. Bei unseren Referee-Einsätzen machen wir häufiger die Erfahrung, dass Ausgrenzen irgendwo mit einem weißen Pfahl anfangen bzw. aufhören. Dem Spieler, der dann kurz vor oder hinter diesem Pfahl liegt, stellt sich dann immer die Frage, ob der Ball denn jetzt noch auf dem Platz liegt oder sich im Aus befindet.

Da sich bei den definierten Bereichen des Platzes immer um Flächen handelt und nicht nur um Linien, muss dem Spieler auch am "Beginn" und "Ende" von Auspfosten klar sein, wie die weitere Grenze verläuft.

Aus diesem Grund sprühen wir bei der Platzvorbereitung dann einen Pfeil ins "Unendliche", um den Spieler den weiteren Verlauf der Grenze zu verdeutlichen. Noch schöner ist es, wenn dieses dauerhaft mit einem Pfeil auf der letzten Ausmarkierung definiert ist... (tk)
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Auch über die Ausgrenze hatten wir ja schon ein paar Beiträge publiziert. Bei unseren Referee-Einsätzen machen wir häufiger die Erfahrung, dass Ausgrenzen irgendwo mit einem weißen Pfahl anfangen bzw. aufhören. Dem Spieler, der dann kurz vor oder hinter diesem Pfahl liegt, stellt sich dann immer die Frage, ob der Ball denn jetzt noch auf dem Platz liegt oder sich im Aus befindet.

Da sich bei den definierten Bereichen des Platzes immer um Flächen handelt und nicht nur um Linien, muss dem Spieler auch am Beginn und Ende von Auspfosten klar sein, wie die weitere Grenze verläuft. 

Aus diesem Grund sprühen wir bei der Platzvorbereitung dann einen Pfeil ins Unendliche, um den Spieler den weiteren Verlauf der Grenze zu verdeutlichen. Noch schöner ist es, wenn dieses dauerhaft mit einem Pfeil auf der letzten Ausmarkierung definiert ist... (tk)

4 Wochen her

Golf Rules

Ich (Thomas) möchte noch mal einen "nachlegen" - die Veröffentlichung des gestrigen Videos zum neuen "World Handicap System" hat ja für einige Resonanz gesorgt. Dank unserer inzwischen ja so breit gestreuten Community kam dann ganz schnell ein Hinweis, dass man unter "mygolf.de" ja schon einen ersten Eindruck vom neuen Handicap bekommen kann, indem man sich die sogenannte "Formkurve" (Reiter Challenge und dann Formkurve) anschaut. Hier wird schon nach den aktuell bekannten Formeln das "neue" Handicap als "myGolf-Werte" ausgewiesen. Zudem kann man in der beigefügten Liste erkennen, welche 8 der letzten 20 Turniere zur Berechnung des Wertes genutzt werden.

In meinem Fall liegt mein "neues" Handicap aktuell ca. 2 Stellen über der aktuell gültigen EGA-Stammvorgabe - was aber aufgrund meiner Wettspielergebnisse in der Saison und speziell in den letzen Monaten viel mehr der Realität entspricht. Und genau das ist ja auch ein Aspekt, welcher mit dem neuen System verfolgt wird.

Und wie ist es bei Euch?
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Ich (Thomas) möchte noch mal einen nachlegen - die Veröffentlichung des gestrigen Videos zum neuen World Handicap System hat ja für einige Resonanz gesorgt. Dank unserer inzwischen ja so breit gestreuten Community kam dann ganz schnell ein Hinweis, dass man unter mygolf.de ja schon einen ersten Eindruck vom neuen Handicap bekommen kann, indem man sich die sogenannte Formkurve (Reiter Challenge und dann Formkurve) anschaut. Hier wird schon nach den aktuell bekannten Formeln das neue Handicap als myGolf-Werte ausgewiesen. Zudem kann man in der beigefügten Liste erkennen, welche 8 der letzten 20 Turniere zur Berechnung des Wertes genutzt werden.

In meinem Fall liegt mein neues Handicap aktuell ca. 2 Stellen über der aktuell gültigen EGA-Stammvorgabe - was aber aufgrund meiner Wettspielergebnisse in der Saison und speziell in den letzen Monaten viel mehr der Realität entspricht. Und genau das ist ja auch ein Aspekt, welcher mit dem neuen System verfolgt wird.

Und wie ist es bei Euch?

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Für 20 vorgabewirksame Runden musste bei mir aber ein armer Praktikant ganz tief ins Archiv kriechen 😂

+5 bei mir. So unrealistisch ist das nicht, mir ist aber die Berechnung der Einzelergebnisse nicht klar. So hatte ich mich beispielsweise mit HC 19,x dieses Jahr 38 Nettopunkte (einzige Unterspielung :)), Formwert hierfür ist dann 20,2. Und was in der Formkurve fehlt, wären ja Nicht-Turnierrunden, sofern sie den Bedingungen genügen

Wird sicher spannend, wie sich in Zukunft dann plötzlich ganz viele Handicaps verbessern werden 🙂 Ich berechne das schon seit längerem gemäss künftiger HCP-Berechnung und kenne somit immer mein aktuelles Handicap. Aktuell liege ich bei -4.2, effektiv wären es -4.5. Denke bei tiefen HCP-Spielern wird es nicht so einen grossen Unterschied machen. Aber wir werden ja sehen. In der Schweiz wurde es ja auf 2021 verschoben.

Ich rechne das schon seit über einem Jahr automatisch mit, genauso wie den gesamten Durchschnitt (netto und brutto) der letzten 10 und letzten 20 Turniere. Macht eh mein Computer automatisch. Wenn man sich innerhalb kürzerer Zeit mehrmals verbessert und dann konstant, braucht es eine Weile, bis sich die beiden Berechnungsarten annähern (bei mir von über 2 Unterschied zu 0,7). Würde ich nur am Heimatplatz Turniere spielen, wäre mein HCP um 4 Schläge besser als das tatsächliche.

Das ist bei mir +0,21 witziger Wert mit der 1 🤪😂

Bei mir +0,65 und die letzte 20 Turniere würden alles dieses Jahr gespielt. 🙃

Wenn ich das Recht verstehe ist nach diesem System bis zum Schluss jeder Schlag bzw. Punkt wichtig. Bisher ist es ja so, dass ich wenn ich den Puffer nicht mehr erreichen kann theoretisch spielen kann wie ich will. Netto 32 oder 19 sind egal. Das ändert sich demnach ab 2021?! (Was ich begrüßen würde)

unter was finde ich es i my golf? Unter hcp nicht

Danke für den Tipp! Meins ist um 1,9 höher... also 12,5. Entspricht ziemlich genau der Vorgabe bei uns. 😉

Bei mir stimmt es fast! Plus -0,47 mehr - statt -11,5 -11,97

Vielen Dank für den Tipp! Bei mir sind es +2,5 was ebenfalls sehr realistisch ist…

Super Hinweis- ich liege mit 4 über mein HCP und das passt aktuell auch 👍

Wo find ich denn diese formkurve bei mygolf?😳

Kannst du kurz erklären, wo ich die "Formkurve" bei mygolf.de finden kann?

Hey, wo kann ich diese Auswertung im Mygolf finden?

Was ist eigentlich, wenn ich nicht auf die 20 aktuellen Runden komme?

who cares handicap 🙂

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4 Wochen her

Golf Rules

Neulich wurde in meiner, Torbens, Golfheimat, dem Golf Club Verden ein Nachtturnier anlässlich der Einweihung der Beleuchtung auf der Range und im Übungs-Kurzspielbereich gespielt, bei dem LED Leuchtbälle auf der nicht vorgabewirksamen Zählspielrunde benutzt wurden. Solange die Dinger leuchten - alles gut. Was aber, wenn sie in der Luft ausgehen?

Diese Frage stellte ein Spieler der Spielleitung.

Nach R18.2 ist der Ball verloren, wenn "er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen."

Jetzt ist hier aber die besondere Situation, dass der Spieler in völliger Dunkelheit nie die Chance hatte einen Ball zu finden, der nicht mehr leuchtet oder blinkt, weil er zum Beispiel kaputt ist, was aufgrund der schieren Härte der Bälle - die sich wie Kieselsteine spielen - öfter vorkommt als man denkt.

Hier öffnet R20.3 aufgrund der besonderen Situation Regel R18 und gibt die Möglichkeit eine andere Lösung zu finden, denn:

"Jeder Fall, der von den Regeln nicht erfasst wird, sollte von der Spielleitung entschieden werden durch

· die Abwägung aller Umstände und

· indem der Fall angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen, die von den Regeln erfasst werden, behandelt wird."

Wir haben uns in diesem Fall schon im Vorfeld dazu entschieden, den Teilnehmern ein analoges Vorgehen zu R4.2b (Ball zerbricht beim Spielen des Lochs) zu erlauben, da dies die Situation bestmöglich abbildet - schließlich kann der Spieler - entgegen dem "normalen" verlieren des Balls in R18 - nichts dafür, dass er den Ball nicht findet - auch bei einem perfekten Schlag.

R4.2b sagt uns, "Wenn der Ball eines Spielers nach einem Schlag in Stücke bricht, ist dies straflos und der Schlag zählt nicht.

Der Spieler muss einen anderen Ball von der Stelle spielen, an der dieser Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6)."

Und, wie hättet Ihr entschieden?
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Neulich wurde in meiner, Torbens, Golfheimat, dem Golf Club Verden ein Nachtturnier anlässlich der Einweihung der Beleuchtung auf der Range und im Übungs-Kurzspielbereich gespielt, bei dem LED Leuchtbälle auf der nicht vorgabewirksamen Zählspielrunde benutzt wurden. Solange die Dinger leuchten - alles gut. Was aber, wenn sie in der Luft ausgehen?

Diese Frage stellte ein Spieler der Spielleitung.

Nach R18.2 ist der Ball verloren, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten gefunden wurde, nachdem der Spieler oder sein Caddie begonnen hat, nach ihm zu suchen.

Jetzt ist hier aber die besondere Situation, dass der Spieler in völliger Dunkelheit nie die Chance hatte einen Ball zu finden, der nicht mehr leuchtet oder blinkt, weil er zum Beispiel kaputt ist, was aufgrund der schieren Härte der Bälle - die sich wie Kieselsteine spielen - öfter vorkommt als man denkt.

Hier öffnet R20.3 aufgrund der besonderen Situation Regel R18 und gibt die Möglichkeit eine andere Lösung zu finden, denn: 

Jeder Fall, der von den Regeln nicht erfasst wird, sollte von der Spielleitung entschieden werden durch

·   die Abwägung aller Umstände und

·   indem der Fall angemessen, fair und im Einklang mit ähnlichen Fällen, die von den Regeln erfasst werden, behandelt wird.

Wir haben uns in diesem Fall schon im Vorfeld dazu entschieden, den Teilnehmern ein analoges Vorgehen zu R4.2b (Ball zerbricht beim Spielen des Lochs) zu erlauben, da dies die Situation bestmöglich abbildet - schließlich kann der Spieler - entgegen dem normalen verlieren des Balls in R18 - nichts dafür, dass er den Ball nicht findet - auch bei einem perfekten Schlag.

R4.2b sagt uns, Wenn der Ball eines Spielers nach einem Schlag in Stücke bricht, ist dies straflos und der Schlag zählt nicht.

Der Spieler muss einen anderen Ball von der Stelle spielen, an der dieser Schlag gemacht wurde (siehe Regel 14.6).

Und, wie hättet Ihr entschieden?Image attachmentImage attachment

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Genau so. Nachtturniere machen richtig Laune. Wobei sich hier eine gewisse Situationskomik nicht verleugnen lässt ... Nachtturnier mit Leuchtbällen zur Feier der Einweihung der neuen Beleuchtungsanlage ... 🙂

Klingt logisch, da (mit grosser Wahrscheinlichkeit) Ball beschädigt. Allerdings könnte man bei einem Spassturnier solche Situationen auch vorausschauend mit Klarstellungen oder Sonderplatzregeln entschärfen. Ich habe z. B. ein Nachtturnier mit durchsichtigen Bällen mit einer Bohrung gespielt, in welche man ein kleines Leuchtstäbchen steckt. Liegt der Ball mit der Bohrung in Schlagrichtung, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass durch den Schlag das Leuchtstäbchen aus dem Ball rausfällt. Da wäre es hilfreich gewesen, wenn man den Ball vor dem Schlag ausrichten hätte dürfen.

schön zu wissen das es hier auch Leute gibt die in verden golf spielen 😉

4 Wochen her

Golf Rules

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Wer bei mygolf angemeldet ist, kann die provisorische Auswertung, nach den neuen Vorgaben, jetzt schon sehen!!!... Mygolf===Challenge===Formkurve. Dort steht der Schnitt der besten acht aus den letzten 20 Turnieren....bei mir knapp 4Punkte höher als mein aktuelles Handicap 🙈

Eine genaue Beschreibung wie den das „neue“ Handicap berechnet wird wäre mir mal lieber. Also 8 aus 20 ist klar und davon der Durchschnitt. Aber wie berechnet sich ein einzelnes Ergebnis? Schläge über Par aber was ist dann mit platzschwierigkeit? Irgendetwas mit Nettopunkten? Eine genaue Formel wäre da mal hilfreich anstatt immer nur oberflächliche Videos.

8 aus 20 - heißt das, es wird jetzt auch in jeder Privatrunde gezählt und der Score eingetragen?

Und das ist so komplex, dass es erstmal gründlichst geprüft werden muss?

Mal abwarten - wenn in D die Einführung erst zum Saisonbeginn 2021 geplant ist, gibt es genügend Erfahrungen aus all den Ländern, die das neue System bereits zur nächsten Saison einführen. Genügend, um ggf nachzubessern, wenn sich etwas als nicht brauchbar erweist.

Hcp ist doch egal,Spass am Spiel u.danach ein Bierchen

Gibt es dann immer noch die Grenzen? Also bis 36 kann man nicht steigen und ganze Punkte nur sinken. Und dann der nächste Schritt ist ja glaub ich 26 bis wo man in 0.5 schritten sinkt. Wie ist das dann geregelt?

🧐

Gibt es denn schon konkrete Pläne für Europa und Deutschland?

Wir können es leider noch nicht nutzen, richtig? Ich finde zumindest nichts zur Registrierung...

Wann kommt denn das nach Deutschland? Auch schon 2020?

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4 Wochen her

Golf Rules

Und auf Wunsch auch mal wieder etwas zu den "Basics" - mein Ball fliegt über das Wasserhindernis und rollt zurück in den Teich. Was kann ich machen?

Der hier rot markierte Bereich des Teiches ist per Definition eine Penalty Area. Ein Ball befindet sich in einer Penalty Area (s. R17.1a), wenn er zum Teil
- innerhalb der Grenzen der Penalty Area entweder auf dem Boden liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) berührt oder
- sich oberhalb der Grenze oder eines anderen Teils der Penalty Area befindet.

Der Spieler darf entweder
- den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten (es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf) oder
- den Ball von außerhalb der Penalty Area spielen, indem er Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" oder 17.2 "Möglichkeiten, nachdem der Ball innerhalb einer Penalty Area gespielt wurde" in Anspruch nimmt.

Entscheidet sich der Spieler nach R17.1d zu verfahren, so hat er folgende Möglichkeiten:
(1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust. Der Spieler spielt den Ball von der Stelle, an der vorherige Schlag gemacht wurde.
(2) Erleichterung auf der Linie zurück. Der Spieler darf einen Ball innerhalb eines Erleichterungsbereichs (eine Schlägerlänge) in beliebiger Entfernung auf der Linie Loch / letzter Kreuzungspunkt zur Penalty Area droppen.
(3) Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas). Der Spieler darf den Ball in einem seitlichen Erleichterungsbereich (zwei Schlägerlängen) direkt am Kreuzungspunkt zur Penalty Area droppen.

Dabei sind die Einschränkungen für die Erleichterungsbereiche zu beachten. Die Nutzung der gegenüberliegenden Seite bei der seitlichen Erleichterungsmöglichkeit einer rot gekennzeichneten Penalty Area ist mit dem Regelwerk 2019 nur dann zulässig, wenn eine entsprechende Platzregel dieses zulässt. (tk)
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Und auf Wunsch auch mal wieder etwas zu den Basics - mein Ball fliegt über das Wasserhindernis und rollt zurück in den Teich. Was kann ich machen?

Der hier rot markierte Bereich des Teiches ist per Definition eine Penalty Area. Ein Ball befindet sich in einer Penalty Area (s. R17.1a), wenn er zum Teil
- innerhalb der Grenzen der Penalty Area entweder auf dem Boden liegt oder den Boden oder etwas anderes (zum Beispiel einen natürlichen oder künstlichen Gegenstand) berührt oder
- sich oberhalb der Grenze oder eines anderen Teils der Penalty Area befindet. 

Der Spieler darf entweder
- den Ball straflos nach den Regeln spielen, die für einen Ball im Gelände gelten (es gibt somit keine Sonderregeln, die einschränken, wie ein Ball aus einer Penalty Area gespielt werden darf) oder
- den Ball von außerhalb der Penalty Area spielen, indem er Erleichterung mit Strafschlag nach Regel 17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area oder 17.2 Möglichkeiten, nachdem der Ball innerhalb einer Penalty Area gespielt wurde in Anspruch nimmt.

Entscheidet sich der Spieler nach R17.1d zu verfahren, so hat er folgende Möglichkeiten:
(1) Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust. Der Spieler spielt den Ball von der Stelle, an der vorherige Schlag gemacht wurde.
(2) Erleichterung auf der Linie zurück. Der Spieler darf einen Ball innerhalb eines Erleichterungsbereichs (eine Schlägerlänge) in beliebiger Entfernung auf der Linie Loch / letzter Kreuzungspunkt zur Penalty Area droppen.
(3) Seitliche Erleichterung (nur bei roten Penalty Areas). Der Spieler darf den Ball in einem seitlichen Erleichterungsbereich (zwei Schlägerlängen) direkt am Kreuzungspunkt zur Penalty Area droppen.

Dabei sind die Einschränkungen für die Erleichterungsbereiche zu beachten. Die Nutzung der gegenüberliegenden Seite bei der seitlichen Erleichterungsmöglichkeit einer rot gekennzeichneten Penalty Area ist mit dem Regelwerk 2019 nur dann zulässig, wenn eine entsprechende Platzregel dieses zulässt. (tk)

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wenn er "zurück" in den Teich gerollt ist sollte man bei Möglichkeit (3) vollständigkeitshalber noch erwähnen, was eigtl. klar ist: "... aber nicht näher zum Loch." Genau das ist ja das blöde an dieser spezifischen Situation (oder ist das mit "es sind die Einschränkungen... zu beachten" gemeint? Langsam komme ich mir vor wie im StGB)

4 Wochen her

Golf Rules

Eine ebenfalls immer wieder strapaziertes Thema ist die Weitsicht bei der Platzpflege in Bezug auf mögliche Regelsituationen. In diesem Fall muss der Annäherungsschlag schräg über einen Graben gespielt werden, welcher als frontale Penalty Area gekennzeichnet ist.

Landet der Ball in der Penalty Area, so hat der Spieler nach R17.1d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" die Optionen den Ball zu spielen, wie dieser liegt, oder mit einem Strafschlag "Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust" oder "Erleichterung auf der Linie zurück" zu wählen.

Im letzten Fall muss der Spieler innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, einen Ball droppen. In diesem Beispiel wird deshalb unmittelbar vor dem Graben ein Mähstreifen gepflegt, um dem Spieler diese Option zu ermöglichen. (tk)
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Eine ebenfalls immer wieder strapaziertes Thema ist die Weitsicht bei der Platzpflege in Bezug auf mögliche Regelsituationen. In diesem Fall muss der Annäherungsschlag schräg über einen Graben gespielt werden, welcher als frontale Penalty Area gekennzeichnet ist.

Landet der Ball in der Penalty Area, so hat der Spieler nach R17.1d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area die Optionen den Ball zu spielen, wie dieser liegt, oder mit einem Strafschlag Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust oder Erleichterung auf der Linie zurück zu wählen.

Im letzten Fall muss der Spieler innerhalb eines Erleichterungsbereichs auf der Grundlage einer Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch den geschätzten Punkt, an dem der Ball zuletzt die Grenze der Penalty Area gekreuzt hatte, einen Ball droppen. In diesem Beispiel wird deshalb unmittelbar vor dem Graben ein Mähstreifen gepflegt, um dem Spieler diese Option zu ermöglichen. (tk)

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Ist das Siegen-Olpe?

1 Monat her

Golf Rules

Holger fragte folgendes:

"Guten Morgen,
Da ich trotz intensiver Recherche nichts finden konnte habe ich eine Frage an die Profis: wie genau ist der Beginn einer Penalty Area zu kennzeichnen?
Danke von einem Fan"

Beim Lesen wird dem Regelkundige leider sofort ein häufig auftretendes Problem auf einigen Golfanlagen bewusst - was genau bedeutet denn "Beginn" bzw. auch "Ende"?

Die Penalty Area ist einer der besonderen Bereiche auf dem Golfplatz und hat mit Regel R17 sogar eine eigene Regelnummer "spendiert" bekommen. Auch in den Definitionen ist dieser Bereich noch einmal umfangreich beschrieben. Dabei ist aber zu beachten, dass es sich um einen Bereich (also Fläche) handelt. Die Grenze zu dieser Fläche wird entweder durch Pfähle oder Linien definiert - falls nicht zählt die natürliche Grenze des nicht gekennzeichneten Gewässers.

Und genau bei dieser Grenzbezeichnung gibt es manchmal Probleme mit der Auszeichnung, wenn diese im "irgendwo" beginnt und auch wieder endet. Analog zum Beispiel mit der Ausgrenze muss auch die äußere Grenze der Penalty Area so gekennzeichnet werden, dass eine Fläche ersichtlich ist. Dieses kann mit weiteren Pflöcken erfolgen oder durch die Kennzeichnung von Pfeilen ins "Unendliche" - Hauptsache es ist für den Spieler eindeutig... (tk)
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Holger fragte folgendes: 

Guten Morgen, 
Da ich trotz intensiver Recherche nichts finden konnte habe ich eine Frage an die Profis: wie genau ist der Beginn einer Penalty Area zu kennzeichnen?
Danke von einem Fan

Beim Lesen wird dem Regelkundige leider sofort ein häufig auftretendes Problem auf einigen Golfanlagen bewusst - was genau bedeutet denn Beginn bzw. auch Ende?

Die Penalty Area ist einer der besonderen Bereiche auf dem Golfplatz und hat mit Regel R17 sogar eine eigene Regelnummer spendiert bekommen. Auch in den Definitionen ist dieser Bereich noch einmal umfangreich beschrieben. Dabei ist aber zu beachten, dass es sich um einen Bereich (also Fläche) handelt. Die Grenze zu dieser Fläche wird entweder durch Pfähle oder Linien definiert - falls nicht zählt die natürliche Grenze des nicht gekennzeichneten Gewässers. 

Und genau bei dieser Grenzbezeichnung gibt es manchmal Probleme mit der Auszeichnung, wenn diese im irgendwo beginnt und auch wieder endet. Analog zum Beispiel mit der Ausgrenze muss auch die äußere Grenze der Penalty Area so gekennzeichnet werden, dass eine Fläche ersichtlich ist. Dieses kann mit weiteren Pflöcken erfolgen oder durch die Kennzeichnung von Pfeilen ins Unendliche - Hauptsache es ist für den Spieler eindeutig... (tk)

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🤔 Das Foto hat aber nichts mit der Frage zu tun - oder doch??

1 Monat her

Golf Rules

Zu dem gestrigen Thema erreichte uns auch ein Foto unserer Leserin Isa, deren Ball auf dem Grün zu Ruhe gekommen war. Direkt auf der Puttlinie befand sich ein mit Sand aufgefüllter alter Lochpfropfen, was zur folgenden Frage führte:

"Frage zum Foto: auf unseren Grüns zurzeit solche Stellen ohne Gras, nur Sand (da waren wohl mal Löcher), was man auf dem Foto nicht sieht: sie sind keinesfalls plan mit der Grasfläche sondern tieferliegend. Kein Aushang im Sekretariat wie damit zu verfahren sei, es finden noch vw-Turniere statt. Darf man da ggf. ungewöhnliche Platzverhältnisse annehmen wenn auf der Putlinie?"

Zunächst einmal handelt es sich hierbei ja nicht um ein Bodenbelüftungsloch (s. gestrigen Beitrag), sondern um einen "ausgebesserten" (?) Lochpfropfen. Zudem ist ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken nicht automatisch "Boden in Ausbesserung".

Regel R13.1c "Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind" erlaubt es dem Spieler Schäden auf dem Grün straflos auszubessern, indem er angemessene Handlungen vornimmt, das Grün soweit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen - hierunter zählen auch alte Lochpfropfen. Das erscheint in diesem Fall aber schwierig.

Interpretation I13.1c(2)/3 setzt dann noch einen drauf: Kann ein Spieler einen Schaden am Grün nicht reparieren, zum Beispiel Dellen durch einen Schläger oder einen alten Lochpfropfen, der unter die Oberfläche abgesunken ist, darf der Spieler verlangen, dass die Spielleitung den Schaden repariert.
Kann die Spielleitung den Schaden nicht reparieren und der Ball des Spielers liegt auf dem Grün, könnte die Spielleitung erwägen, dem Spieler Erleichterung nach Regel 16.1 zu gewähren, indem sie den beschädigten Bereich als Boden in Ausbesserung definiert.

Wieder einmal zeigt sich, dass eine gute Platzvorbereitung die "halbe Miete" ist, um den Spielern das regelkonforme Spiel so einfach wie möglich zu machen... (tk)
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Zu dem gestrigen Thema erreichte uns auch ein Foto unserer Leserin Isa, deren Ball auf dem Grün zu Ruhe gekommen war. Direkt auf der Puttlinie befand sich ein mit Sand aufgefüllter alter Lochpfropfen, was zur folgenden Frage führte:

Frage zum Foto: auf unseren Grüns zurzeit solche Stellen ohne Gras, nur Sand (da waren wohl mal Löcher), was man auf dem Foto nicht sieht: sie sind keinesfalls plan mit der Grasfläche sondern tieferliegend. Kein Aushang im Sekretariat wie damit zu verfahren sei, es finden noch vw-Turniere statt. Darf man da ggf. ungewöhnliche Platzverhältnisse annehmen wenn auf der Putlinie?

Zunächst einmal handelt es sich hierbei ja nicht um ein Bodenbelüftungsloch (s. gestrigen Beitrag), sondern um einen ausgebesserten (?) Lochpfropfen. Zudem ist ein alter Lochpfropfen, der unter die Grünoberfläche abgesunken nicht automatisch Boden in Ausbesserung.

Regel R13.1c Verbesserungen, die auf dem Grün erlaubt sind erlaubt es dem Spieler Schäden auf dem Grün straflos auszubessern, indem er angemessene Handlungen vornimmt, das Grün soweit wie möglich in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen - hierunter zählen auch alte Lochpfropfen. Das erscheint in diesem Fall aber schwierig.

Interpretation I13.1c(2)/3 setzt dann noch einen drauf: Kann ein Spieler einen Schaden am Grün nicht reparieren, zum Beispiel Dellen durch einen Schläger oder einen alten Lochpfropfen, der unter die Oberfläche abgesunken ist, darf der Spieler verlangen, dass die Spielleitung den Schaden repariert.
Kann die Spielleitung den Schaden nicht reparieren und der Ball des Spielers liegt auf dem Grün, könnte die Spielleitung erwägen, dem Spieler Erleichterung nach Regel 16.1 zu gewähren, indem sie den beschädigten Bereich als Boden in Ausbesserung definiert.

Wieder einmal zeigt sich, dass eine gute Platzvorbereitung die halbe Miete ist, um den Spielern das regelkonforme Spiel so einfach wie möglich zu machen... (tk)

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Also, in dem Fall könnte man doch Sand aus dem nächsten Grünbunker holen und Sand auffüllen bis eine ebenerdige Linie geschaffen ist. 😎

Da die Spielleitung bei den Amateurturnieren, die wir landauf landab spielen, oft nicht greifbar ist, weil sie z.B. selbst mitspielt und zudem vielleicht selbst noch keine Kenntnis von der SItuation auf Grün X hat, wäre mein Vorgehen, einen Regelball zu spielen, um die Situation nachher zu klären (Wobei die Idee von Wolfgang Gottbrath gut ist. Aber dann müsste man auch Regel R13.1c kennen). Golf Rules: Stellt sich die Frage, ob die SpL im Nachinein Regel 16.1 anwenden kann (eher nicht, oder doch?) - Immer wieder erstaunlich, was es alles für Sachen gibt. Herrlich!

1 Monat her

Golf Rules

Das sogenannte "Aerifizieren" führt unweigerlich dazu, dass auf dem Platz / Grün anschießend kleine Löcher zurück bleiben, in denen sich die Bälle auch gerne mal nach dem Schlag zur Ruhe legen. Häufig hört man die Rückmeldung von Mitspielern, dass diese ja "von Platzarbeitern gemachte Löcher sind" und deshalb regeltechnisch wie "Boden in Ausbesserung" zu behandeln sind.

Dem ist aber nicht so, denn in der Definition "Boden in Ausbesserung" ist extra ein Vermerk aufgenommen, dass dieses auf Bodenbelüftungslöcher nicht zutrifft. Der Ball ist also zu spielen, wie er liegt, und auch auf dem Grün nach dem Aufnehmen genau an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen. Auch das Ausbessern der Löcher auf dem Grün ist nicht zulässig (siehe Regel R13.1c).

Es sein denn die Spielleitung denkt mit und setzt temporär Musterplatzregel E-4 "Erleichterung von Bodenbelüftungslöchern" in Kraft, bis die Löcher wieder ausreichend geschlossen sind:

„Liegt der Ball eines Spielers auf einem Bodenbelüftungsloch oder berührt er dieses:
(a) Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Kommt der Ball in einem anderen Bodenbelüftungsloch zur Ruhe, darf der Spieler erneut nach dieser Platzregel Erleichterung in Anspruch nehmen.
(b) Ball auf dem Grün. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen.

Behinderung liegt aber nicht vor, wenn das Bodenbelüftungsloch nur den Stand des Spielers oder auf dem Grün die Spiellinie des Spielers behindert. (tk)
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Das sogenannte Aerifizieren führt unweigerlich dazu, dass auf dem Platz / Grün anschießend kleine Löcher zurück bleiben, in denen sich die Bälle auch gerne mal nach dem Schlag zur Ruhe legen. Häufig hört man die Rückmeldung von Mitspielern, dass diese ja von Platzarbeitern gemachte Löcher sind und deshalb regeltechnisch wie Boden in Ausbesserung zu behandeln sind.

Dem ist aber nicht so, denn in der Definition Boden in Ausbesserung ist extra ein Vermerk aufgenommen, dass dieses auf Bodenbelüftungslöcher nicht zutrifft. Der Ball ist also zu spielen, wie er liegt, und auch auf dem Grün nach dem Aufnehmen genau an die ursprüngliche Stelle zurückzulegen. Auch das Ausbessern der Löcher auf dem Grün ist nicht zulässig (siehe Regel R13.1c).

Es sein denn die Spielleitung denkt mit und setzt temporär Musterplatzregel E-4 Erleichterung von Bodenbelüftungslöchern in Kraft, bis die Löcher wieder ausreichend geschlossen sind: 

„Liegt der Ball eines Spielers auf einem Bodenbelüftungsloch oder berührt er dieses:
(a) Ball im Gelände. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Kommt der Ball in einem anderen Bodenbelüftungsloch zur Ruhe, darf der Spieler erneut nach dieser Platzregel Erleichterung in Anspruch nehmen.
(b) Ball auf dem Grün. Der Spieler darf Erleichterung nach Regel 16.1d in Anspruch nehmen. 

Behinderung liegt aber nicht vor, wenn das Bodenbelüftungsloch nur den Stand des Spielers oder auf dem Grün die Spiellinie des Spielers behindert. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Basierend auf den beiden Beiträgen von Donnerstag zu den Strafschlägen von M.Siem und L.A.Walker frage uns Leserin Gabi folgendes:

"Hallo ihr Beiden, ich komme nochmal auf Euren gestrigen Post betr. der 58 Strafschläge für Mrs Walker zurück sowie auf die Strafschläge, die sich Marcel Siem auf seiner gestrigen Runde anrechnen musste. Die Fragen und Antworten, die ihr auf diesen Post erhalten habt, zeigten die Verwunderung und Unsicherheit dazu. Wäre super, wenn ihr das alles einmal genauer aufrollen und erklären könntet.
Im Fall von Mrs Walker fragt man sich, warum erst in Runde 2 und auch da erst kurz vor Ende der bis dahin mehrfach erfolgte Fehler resp Regelverstoss bemerkt worden ist. Und auch bei Marcel Siem hat es immerhin 5 Löcher bzw. Verstöße gebraucht, bis er auf diesen aufmerksam gemacht worden ist.
Wenn an Übertragungen von den Profi-Turnieren sieht, hat man den Eindruck, dass hier auf jedem Loch Referees im Einsatz sind, die wiederum über Funk miteinander verbunden sind - nicht zuletzt auch mit einem oder mehreren Referees, die die Spieler mit Hilfe der TV-Aufnahmen beobachten. Dürfen diese Referees nicht eingreifen, wenn sie einen Regelverstoss beobachten?
Und wie ist die Rolle des Zählers hier zu sehen? Ist es nicht so, dass er zwar den Strafschlag nicht von sich aus dem Spieler anrechnen darf, dass er aber den Spieler auf die Regelverletzung aufmerksam machen muss und darauf, das der Spieler sich die für das Vergehen vorgesehene Strafe anrechnen muss? Hätte im Fall von Marcel Siem nicht also sein Zähler bereits den ersten Regelverstoss anmerken und Marcel Siem hinweisen müssen, dass er sich 2 Strafschläge notieren muss? Immerhin scheint sein Zähler sich doch bewusst gewesen zu sein, dass man am ersten Spieltag ohne Besserlegen spielt.
Und bestätigt nicht auch der Zähler am Ende der Runde durch seine Unterschrift, dass der Spieler die korrekte Zahl von Schlägen ggf inkl Strafschläge auf der Scorekarte notiert hat? Stellt sich nun im Nachhinein heraus (wie im Fall von Mrs Walker), dass Beide - Spieler wie Zähler - eine falsche Score mit ihrer Unterschrift bestätigt haben, bleibt dieses Vergehen für den Zähler ohne Folgen??"

Zunächst einmal eines hierzu vorweg: beide Regelfälle sind aus der "Ferne" nicht vollumfänglich zu beurteilen. Es ist unklar, warum solche grundlegenden Regelverstösse erst nach einigen Bahnen ans Tageslicht kommen. An diesen Spekulation möchten wir uns nicht beteiligen. Es ist vielmehr in beiden Fällen davon auszugehen, dass alle Beteiligten vor Ort regelkonform gehandelt haben, nachdem der Sachverhalt bekannt war.

Trotzdem bedingt die Fragestellung von Gabi einer grundlegenden Rückmeldung: R1.2 stellt klar, dass von allen Spielern erwartet wird, entsprechend des „Spirit of the Game“ zu spielen. Zudem wird erwartet (R1.3), dass nach den "Regeln" (also Regel 1-24, Definitionen, Platzregeln, Ausschreibung, ...) gespielt wird. Der Spieler ist dafür verantwortlich diese anzuwenden. Desweiteren wird von dem Spieler erwartet, zu erkennen, wann er gegen eine Regel verstoßen hat und bei der Anwendung der eigenen Strafen ehrlich zu sein. Zudem kann ein Spieler einen Referee oder die Spielleitung bezüglich der Regeln um Rat bitten oder dieses später klären.

Zweifelsfrei ist dieses in den o.g. Fällen geschehen, denn beide Spieler haben unmittelbar nach dem Bekanntwerden die Regelverstöße angezeigt und die daraus resultierenden Strafen akzeptiert.

Zur Frage, warum denn Mitspieler, Referees oder spätestens der Zähler beim Unterschreiben der Scorekarte nichts gesagt haben gibt es auch mehrere Möglichkeiten. Zum Einem wird auch bei Profi-Turnieren nicht jede Spielgruppe durch einen Referee begleitet - diese sind für das gesamte Feld verantwortlich und können nicht jeden einzelne Situation auf dem Platz überblicken. Zu dem Mitspielern ist anzumerken, dass diese ihr eigenes Spiel spielen und sich nicht um mögliche "Regelprobleme" der Mitspieler kümmern, sofern sie nicht drauf angesprochen werden. Und insbesondere der Zähler hat lt. Definition der Golfregeln lediglich die Aufgabe die Ergebnisse eines Spielers auf der Scorekarte des Spielers einzutragen und anschließend zu bestätigen. Der Spieler addiert einfach seine ggf. angefallene Strafschläge zu dem realen Schlägen und teilt diese seinem Zähler mit.

Insofern liegt es nahe, dass sowohl die Mitspieler von M.Siem oder L.A.Walker die Regelverstöße nicht bemerkt haben. Und weiter kann davon ausgegangen werden, dass diese Siem/Walker darauf hingewiesen hätten, wenn die Regelverstöße bereits beim Spielen auf der Runde bekannt geworden wären.

Anders hätte es sich verhalten, wenn diese Reaktion bei einem bekannten Regelverstoß nicht erfolgt wäre. Denn nach R20.1c(3) sollen Spieler auch die anderen Spieler im Teilnehmerfeld schützen - das ist ein Grundprinzip des "Spirit of the game". Deswegen sollte ein Spieler, der weiß oder glaubt, dass ein anderer Spieler einen Regelverstoß begangen hat oder begangen haben könnte und der andere Spieler dies nicht erkennt oder ignoriert, diesen Regelverstoß dem anderen Spieler, dessen Zähler, einem Referee oder der Spielleitung mitteilen. Dies sollte unverzüglich geschehen, nachdem dem Spieler die Tatsachen bekannt werden und spätestens, bevor der andere Spieler seine Scorekarte einreicht, es sei denn, dies ist nicht möglich. Versäumt der Spieler dies, darf die Spielleitung den Spieler nach Regel 1.2a disqualifizieren, wenn sie feststellt, dass ein schwerwiegendes Fehlverhalten gegen den „Spirit of the Game“ vorlag.

Es bleibt letztendlich beim "Verursacherprinzip" - beide haben einen Fehler gemacht und stehen dazu - ohne "wenn und aber". Es wird keine Schuld bei anderen (Referees, Marshalls, Zuschauer, Mitspieler, Zähler, ...) gesucht, sondern die dafür vorgesehene Strafe akzeptiert.

Ein persönlicher Satz sei am Ende gestattet: das ist nämlich genau der „Spirit of the Game“, den ich an unserer so geliebten Sportart so schätze. Auch wenn es ziemlich schmerzlich war - Chapeau Frau Walker, Chapeau Marcel Siem... (tk)
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Basierend auf den beiden Beiträgen von Donnerstag zu den Strafschlägen von M.Siem und L.A.Walker frage uns Leserin Gabi folgendes:

Hallo ihr Beiden, ich komme nochmal auf Euren gestrigen Post betr. der 58 Strafschläge für Mrs Walker zurück sowie auf die Strafschläge, die sich Marcel Siem auf seiner gestrigen Runde anrechnen musste. Die Fragen und Antworten, die ihr auf diesen Post erhalten habt, zeigten die Verwunderung und Unsicherheit dazu. Wäre super, wenn ihr das alles einmal genauer aufrollen und erklären könntet.
Im Fall von Mrs Walker fragt man sich, warum erst in Runde 2 und auch da erst kurz vor Ende der bis dahin mehrfach erfolgte Fehler resp Regelverstoss bemerkt worden ist. Und auch bei Marcel Siem hat es immerhin 5 Löcher bzw. Verstöße gebraucht, bis er auf diesen aufmerksam gemacht worden ist. 
Wenn an Übertragungen von den Profi-Turnieren sieht, hat man den Eindruck, dass hier auf jedem Loch Referees im Einsatz sind, die wiederum über Funk miteinander verbunden sind - nicht zuletzt auch mit einem oder mehreren Referees, die die Spieler mit Hilfe der TV-Aufnahmen beobachten. Dürfen diese Referees nicht eingreifen, wenn sie einen Regelverstoss beobachten?
Und wie ist die Rolle des Zählers hier zu sehen? Ist es nicht so, dass er zwar den Strafschlag nicht von sich aus dem Spieler anrechnen darf, dass er aber den Spieler auf die Regelverletzung aufmerksam machen muss und darauf, das der Spieler sich die für das Vergehen vorgesehene Strafe anrechnen muss? Hätte im Fall von Marcel Siem nicht also sein Zähler bereits den ersten Regelverstoss anmerken und Marcel Siem hinweisen müssen, dass er sich 2 Strafschläge notieren muss? Immerhin scheint sein Zähler sich doch bewusst gewesen zu sein, dass man am ersten Spieltag ohne Besserlegen spielt.
Und bestätigt nicht auch der Zähler am Ende der Runde durch seine Unterschrift, dass der Spieler die korrekte Zahl von Schlägen ggf inkl Strafschläge auf der Scorekarte notiert hat? Stellt sich nun im Nachhinein heraus (wie im Fall von Mrs Walker), dass Beide - Spieler wie Zähler - eine falsche Score mit ihrer Unterschrift bestätigt haben, bleibt dieses Vergehen für den Zähler ohne Folgen??

Zunächst einmal eines hierzu vorweg: beide Regelfälle sind aus der Ferne nicht vollumfänglich zu beurteilen. Es ist unklar, warum solche grundlegenden Regelverstösse erst nach einigen Bahnen ans Tageslicht kommen. An diesen Spekulation möchten wir uns nicht beteiligen. Es ist vielmehr in beiden Fällen davon auszugehen, dass alle Beteiligten vor Ort regelkonform gehandelt haben, nachdem der Sachverhalt bekannt war.

Trotzdem bedingt die Fragestellung von Gabi einer grundlegenden Rückmeldung: R1.2 stellt klar, dass von allen Spielern erwartet wird, entsprechend des „Spirit of the Game“ zu spielen. Zudem wird erwartet (R1.3), dass nach den Regeln (also Regel 1-24, Definitionen, Platzregeln, Ausschreibung, ...) gespielt wird. Der Spieler ist dafür verantwortlich diese anzuwenden. Desweiteren wird von dem Spieler erwartet, zu erkennen, wann er gegen eine Regel verstoßen hat und bei der Anwendung der eigenen Strafen ehrlich zu sein. Zudem kann ein Spieler einen Referee oder die Spielleitung bezüglich der Regeln um Rat bitten oder dieses später klären.

Zweifelsfrei ist dieses in den o.g. Fällen geschehen, denn beide Spieler haben unmittelbar nach dem Bekanntwerden die Regelverstöße angezeigt und die daraus resultierenden Strafen akzeptiert.

Zur Frage, warum denn Mitspieler, Referees oder spätestens der Zähler beim Unterschreiben der Scorekarte nichts gesagt haben gibt es auch mehrere Möglichkeiten. Zum Einem wird auch bei Profi-Turnieren nicht jede Spielgruppe durch einen Referee begleitet - diese sind für das gesamte Feld verantwortlich und können nicht jeden einzelne Situation auf dem Platz überblicken. Zu dem Mitspielern ist anzumerken, dass diese ihr eigenes Spiel spielen und sich nicht um mögliche Regelprobleme der Mitspieler kümmern, sofern sie nicht drauf angesprochen werden. Und insbesondere der Zähler hat lt. Definition der Golfregeln lediglich die Aufgabe die Ergebnisse eines Spielers auf der Scorekarte des Spielers einzutragen und anschließend zu bestätigen. Der Spieler addiert einfach seine ggf. angefallene Strafschläge zu dem realen Schlägen und teilt diese seinem Zähler mit.

Insofern liegt es nahe, dass sowohl die Mitspieler von M.Siem oder L.A.Walker die Regelverstöße nicht bemerkt haben. Und weiter kann davon ausgegangen werden, dass diese Siem/Walker darauf hingewiesen hätten, wenn die Regelverstöße bereits beim Spielen auf der Runde bekannt geworden wären.

Anders hätte es sich verhalten, wenn diese Reaktion bei einem bekannten Regelverstoß nicht erfolgt wäre. Denn nach R20.1c(3) sollen Spieler auch die anderen Spieler im Teilnehmerfeld schützen - das ist ein Grundprinzip des Spirit of the game. Deswegen sollte ein Spieler, der weiß oder glaubt, dass ein anderer Spieler einen Regelverstoß begangen hat oder begangen haben könnte und der andere Spieler dies nicht erkennt oder ignoriert, diesen Regelverstoß dem anderen Spieler, dessen Zähler, einem Referee oder der Spielleitung mitteilen. Dies sollte unverzüglich geschehen, nachdem dem Spieler die Tatsachen bekannt werden und spätestens, bevor der andere Spieler seine Scorekarte einreicht, es sei denn, dies ist nicht möglich. Versäumt der Spieler dies, darf die Spielleitung den Spieler nach Regel 1.2a disqualifizieren, wenn sie feststellt, dass ein schwerwiegendes Fehlverhalten gegen den „Spirit of the Game“ vorlag. 

Es bleibt letztendlich beim Verursacherprinzip - beide haben einen Fehler gemacht und stehen dazu - ohne wenn und aber. Es wird keine Schuld bei anderen (Referees, Marshalls, Zuschauer, Mitspieler, Zähler, ...) gesucht, sondern die dafür vorgesehene Strafe akzeptiert. 

Ein persönlicher Satz sei am Ende gestattet: das ist nämlich genau der „Spirit of the Game“, den ich an unserer so geliebten Sportart so schätze. Auch wenn es ziemlich schmerzlich war - Chapeau Frau Walker, Chapeau Marcel Siem... (tk)

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Noch mal eine ergänzende Frage: Hat Mrs. Walker nicht nach der ersten Runde eine falsche Scorekarte unterzeichnet, was zur DQ hätte führen müssen?

Zur Siem Situation: Ganz klar: Neben Spieler haben Mitspieler und Caddy versagt. Es ist nicht unüblich bei Zweifel vor dem ersten Nicht-Abschlag-Schlag nachzufragen ob Placing gilt, oder nicht. ...weil es Spieler so wie Caddies wissen!! Das es fälschlicherweise geschieht, das der Caddy nichts sagt und die Mitspieler so tun als ob, ist fahrlässig und zT auch Verhaltensverstoß seitens der Mitspieler. Wer sagt man bekomme nicht mit was die Mitspieler tun, lügt einfach. Schade für Marcel.

Frage: ich sehe und weiß dass mein Flightpartner vor den Abschlagsmarkierungen aufteet, also zu weit vorne. Ich lasse ihn abschlagen und sage ihm direkt danach dass er gegen die Regel verstoßen hat und er muss sich Strafschläge notieren. Was ist mit mir? Disqualifikation wegen Verstoß gegen den „Spirit of the Game“? Ist das anwendbar bei allen Regelverstößen die ich wissentlich zulasse und erst nachher sanktioniere? Und wie verhält es sich wenn mein Mitspieler gegen eine Regel verstößt weil er sie nicht kennt, ich ihn wider besseren Wissens gewähren lasse und die Turnierleitung dies, wie auch immer, erfährt?

haben professionals auf der runde einen zähler?

...echt kurzer Text

Ich möchte das Thema Referees ansprechen. Bei den normalen European Tour Turnieren gibt es i.d.R. 6 Referees. Jeder Refereee hat einen Bereich von 3-4 Löchern. Ein Referee (der Chief Referee) ist ein "Rover", d.h. er ist überall im Einsatz. Wenn ein Referee einen Regelverstoß oder einen bevorstehenden Regelverstoß bemerkt, soll er natürlich eingreifen. Er ist allerdings nicht da, um Analog Schiedsrichter in Fußball das Spielgeschehen zu beobachten und Regelverstöße zu ahnden. Referees in Golf sind primär da, um Spieler zu helfen, wenn der Spieler unsicher ist, wie er regeltechnisch verfahren soll. Der Spieler kann jederzeit einen Referee (über Funk durch den mitlaufenden Scoring Marshall) rufen und der für das Loch zuständige Referee eilt dahin. Ansonsten sind Referees mit Pace of Play beschäftigt. Sie kontrollieren, ob Spieler in Position auf dem Platz sind und versuchen die Spieler so schnell wie möglich ins Ziel zu bringen.

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1 Monat her

Golf Rules

Eine interessante Frage hatten wir bei einem unserer letzten auswärtigen Spiele auf einer Golfanlage. Ein Teil des Grabens auf der rechten Fairwayseite war als Penalty Area gekennzeichnet, der Ball aber knapp daneben in dem hohen Gras verschwunden. Was tun?

Zweifelsfrei hätte Erleichterung nach R17.d "Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area" genommen werden können, wenn der Ball sich in dem Bereich zwischen den roten Markierungspfosten befunden hätte. Das wäre auch möglich gewesen, wenn der Ball rechts davon unmittelbar im Wasser gelegen hätte, denn lt. Definition ist auch jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitunggekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) eine Penalty Area.

In diesem Fall blieb also nur den Ball nach R19.2 "Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball im Gelände oder auf dem Grün" unspielbar zu erklären und eine der drei Möglichkeiten (Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, Erleichterung „auf der Linie zurück“ oder Seitliche Erleichterung) in Anspruch zu nehmen. (tk)
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Eine interessante Frage hatten wir bei einem unserer letzten auswärtigen Spiele auf einer Golfanlage. Ein Teil des Grabens auf der rechten Fairwayseite war als Penalty Area gekennzeichnet, der Ball aber knapp daneben in dem hohen Gras verschwunden. Was tun?

Zweifelsfrei hätte Erleichterung nach R17.d Erleichterungsverfahren für Ball in Penalty Area genommen werden können, wenn der Ball sich in dem Bereich zwischen den roten Markierungspfosten befunden hätte. Das wäre auch möglich gewesen, wenn der Ball rechts davon unmittelbar im Wasser gelegen hätte, denn lt. Definition ist auch jegliches Gewässer auf dem Platz (ob von der Spielleitunggekennzeichnet oder nicht), einschließlich einem Meer, See, Teich, Fluss, Graben, Drainagegraben oder einem anderen offenen Wasserlauf (auch wenn er kein Wasser enthält) eine Penalty Area.

In diesem Fall blieb also nur den Ball nach R19.2 Erleichterungsverfahren für einen unspielbaren Ball im Gelände oder auf dem Grün unspielbar zu erklären und eine der drei Möglichkeiten (Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust, Erleichterung „auf der Linie zurück“ oder Seitliche Erleichterung) in Anspruch zu nehmen. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Vor dem Wettspiel sollte die Spielleitung den ganzen Platz prüfen, um sicherzustellen, dass alle Bereiche die Boden in Ausbesserung sein sollen, ordentlich gekennzeichnet sind.

Leider ist es häufig anzufinden, dass "vollgelaufene" Bunker mit einem einzigen blauen Pfahl gekennzeichntet werden. Ein Pfahl kennzeichnet jedoch keine Fläche - besser wäre das Festlegen einer temporären Platzregel auf Basis der Musterplatzregel F-16 zur Aufrechterhaltung eines fairen Spiels:

Der überflutete Bunker auf Loch [Lage des Bunkers beschreiben, zum Beispiel links von Grün 8] ist Boden in Ausbesserung im Gelände. Er wird während der Runde nicht als Bunker behandelt. Liegt der Ball des Spielers darin oder berührt er diesen Boden in Ausbesserung oder der Boden in Ausbesserung behindert den Stand oder beabsichtigten Schwung des Spielers, darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.
Alle anderen Bunker auf dem Platz, ob zeitweiliges Wasser enthaltend oder nicht, sind noch Bunker im Sinne der Regeln.

Dabei ist anzumerken, dass die Spielleitung sollte diese Platzregel nur von Fall zu Fall verwenden. Sie ist nicht berechtigt, eine Platzregel aufzustellen, die grundsätzlich alle überfluteten Bunker als Boden in Ausbesserung
ansieht. (tk)
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Vor dem Wettspiel sollte die Spielleitung den ganzen Platz prüfen, um sicherzustellen, dass alle Bereiche die Boden in Ausbesserung sein sollen, ordentlich gekennzeichnet sind. 

Leider ist es häufig anzufinden, dass vollgelaufene Bunker mit einem einzigen blauen Pfahl gekennzeichntet werden. Ein Pfahl kennzeichnet jedoch keine Fläche - besser wäre das Festlegen einer temporären Platzregel auf Basis der Musterplatzregel F-16 zur Aufrechterhaltung eines fairen Spiels:

Der überflutete Bunker auf Loch [Lage des Bunkers beschreiben, zum Beispiel links von Grün 8] ist Boden in Ausbesserung im Gelände. Er wird während der Runde nicht als Bunker behandelt. Liegt der Ball des Spielers darin oder berührt er diesen Boden in Ausbesserung oder der Boden in Ausbesserung behindert den Stand oder beabsichtigten Schwung des Spielers, darf der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.
Alle anderen Bunker auf dem Platz, ob zeitweiliges Wasser enthaltend oder nicht, sind noch Bunker im Sinne der Regeln.

Dabei ist anzumerken, dass die Spielleitung sollte diese Platzregel nur von Fall zu Fall verwenden. Sie ist nicht berechtigt, eine Platzregel aufzustellen, die grundsätzlich alle überfluteten Bunker als Boden in Ausbesserung
ansieht. (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag hier noch eine Besonderheit, wenn der Ball in einer Spielverbotszone verloren geht. In diesem Fall liegt der Ball in einer Spielverbotszone, die als ungewöhnliche Platzverhältnisse definiert wurde.

Lt. Regel 16.1f "Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden" muss der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände, der Erleichterungsbereich beträgt eine Schlägerlänge (vom Bezugspunkt) und muss im Gelände liegen, darf nicht näher zum Loch sein und es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch die ungewöhnlichen Platzverhältnisse gegeben sein.

Ist zusätzlich ein Betretungsverbot für die kennzeichnete Fläche ausgesprochen, so können die Strafen für die Zuwiderhandlung über die Verhaltensvorschriften (R1.2b) festgelegt werden. (tk)
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Ergänzend zu dem gestrigen Beitrag hier noch eine Besonderheit, wenn der Ball in einer Spielverbotszone verloren geht. In diesem Fall liegt der Ball in einer Spielverbotszone, die als ungewöhnliche Platzverhältnisse definiert wurde.

Lt. Regel 16.1f Bei Beeinträchtigung durch eine Spielverbotszone in ungewöhnlichen Platzverhältnissen muss Erleichterung in Anspruch genommen werden muss der Spieler straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung im Gelände, der Erleichterungsbereich beträgt eine Schlägerlänge (vom Bezugspunkt) und muss im Gelände liegen, darf nicht näher zum Loch sein und es muss vollständige Erleichterung von jeglicher Beeinträchtigung durch die ungewöhnlichen Platzverhältnisse gegeben sein.

Ist zusätzlich ein Betretungsverbot für die kennzeichnete Fläche ausgesprochen, so können die Strafen für die Zuwiderhandlung über die Verhaltensvorschriften (R1.2b) festgelegt werden. (tk)

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Sieht man fast nicht, dass das eine Spielverbotszone sein soll. Etwas mehr Absperrband wäre super gewesen. Mal wieder am falschen Ende gespart!

1 Monat her

Golf Rules

Der eingebettete Ball - das hatten wir ja schon öfter mal als Beitrag. In R16.3 ist das Vorgehen beschrieben: der Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball, die Größe des Erleichterungsbereiches beträgt eine Schlägerlänge und muss im Gelände liegen und darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt sein.

Was aber ist mit einem Ball, der in ungewöhnlichen Platzverhältnissen nicht gefunden wird, z.B. weil der Ball in zeitweiligem Wasser komplett "versunken" ist?

R16.1e "Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt" gibt hier die passende Erklärung, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz verloren ist.

Der Spieler darf Erleichterung nach den Regeln 16.1b (im Gelände), c (im Bunker) oder d (auf dem Grün) in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, um auf diese Weise Erleichterung in Anspruch zu nehmen
- ist der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden.
- Dies gilt auch, wenn er anschließend vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Aber es bleibt dabei: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen. (tk)
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Der eingebettete Ball - das hatten wir ja schon öfter mal als Beitrag. In R16.3 ist das Vorgehen beschrieben: der Bezugspunkt ist die Stelle unmittelbar hinter dem eingebetteten Ball, die Größe des Erleichterungsbereiches beträgt eine Schlägerlänge und muss im Gelände liegen und darf nicht näher zum Loch als der Bezugspunkt sein.

Was aber ist mit einem Ball, der in ungewöhnlichen Platzverhältnissen nicht gefunden wird, z.B. weil der Ball in zeitweiligem Wasser komplett versunken ist?

R16.1e Erleichterung für einen Ball, der nicht gefunden wird, aber in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt gibt hier die passende Erklärung, wenn es bekannt oder so gut wie sicher ist, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen auf dem Platz verloren ist.

Der Spieler darf Erleichterung nach den Regeln 16.1b (im Gelände), c (im Bunker) oder d (auf dem Grün) in Anspruch nehmen, indem er die Stelle, an der der Ball zuletzt die Grenze der ungewöhnlichen Platzverhältnisse auf dem Platz gekreuzt hat, schätzt, um von dort aus den nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung zu bestimmen.

Sobald der Spieler einen anderen Ball ins Spiel bringt, um auf diese Weise Erleichterung in Anspruch zu nehmen
- ist der ursprüngliche Ball nicht mehr im Spiel und darf nicht gespielt werden.
- Dies gilt auch, wenn er anschließend vor dem Ende der Suchzeit von drei Minuten auf dem Platz gefunden wird (siehe Regel 6.3b).

Aber es bleibt dabei: Ist es nicht bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball in oder auf ungewöhnlichen Platzverhältnissen liegt und der Ball verloren ist, muss der Spieler Erleichterung mit Schlag und Distanzverlust nach Regel 18.2 in Anspruch nehmen. (tk)Image attachment

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Moin. Es kommt ja ab und zu vor, dass man im Herbst/Winter einen Schlag macht (mal mit der Möglichkeit, den Ball zu verfolgen; mal ohne den genauen Landepunkt zu sehen, weil der hinter einer Kuppe liegt). Man kennt aber seine Längen (auch die kürzeren im Herbst und Winter) und weiß recht genau, wo der Ball liegen sollte. Nicht immer sind die Platzverhältnisse so krass (sagen wir) matschig, dass man auf die Idee käme von ungewöhnlichen Platzverhältnissen zu sprechen. Aber sie sind vielleicht so nass (gerade auf ehemaligen Ackern, die zu Golfplätzen wurden), dass sie in der Lage sind einen Ball so zu verschmutzen, dass man ihn einfach nicht mehr findet, obwohl er da liegen muss. Reicht das für "Straflose Erleichterung"? Wo fängt "Ungew. Platzverh." an, wo hören sie auf. Gibt es da eine Einschätzung eurerseits. Und Manchmal sind die Fairways wegen der Wetterbedingungen auch nicht gemäht worden und das Gras steht deutlich höher als sonst. Da hat man auch oft keine Chance einen Ball in drei Minuten zu entdecken. Hier sind es ja auch "ungewöhnliche Platzverhältnisse", die so nicht gewollt sind. Hoffe, ich habe meine Fragen/Zweifel in verständliche Worte fassen können. - Danke für eure Mühe.

Was ist wenn ich im Bunker in einer Wasserlache liege und die Lache bis zum Kreuzungpunkt reicht, aber links oder rechts der Lache der Bunker trocken ist? Darf ich dann beim Kreuzungspunkt, ausserhalb des Bunkers Erleichterung nehmen? Unser Ref meinte nein. Er meinte ich müsse rechts des Wassers, im Bunker spielen, obwohl dies über 10 Meter seitlich vom Kreuzungspunkt war

1 Monat her

Golf Rules

Um auch einmal die "Lanze" für die professionellen Golfer zu brechen, wenn diese in einem der unseren Beiträge zum Thema "Spielgeschwindigkeit" häufig sehr pauschal kritisiert werden. Es ist definitiv nicht immer so, wie das Beispiel von Thomas Pieters vom Wochenende eindrucksvoll zeigt... ... MehrWeniger

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Das letzte Mal, dass ein Spieler sowas gemacht hat wurde er von der Tour zu einer Geldstarfe verurteilt wegen unsportlichem Verhalten gegenüber zahlender Zuschauer. (John Daily)

Das kannste auf unserem Mittelgebirgsplatz mal versuchen. Dann kommste am Parkplatz nicht mehr lebend an. 😜😂

mein Rekord liegt bei 1:43, vom Parkplatz zum Parkplatz...

Ich habe dieses Jahr mal eine Speedrunde in 2:30 gespielt. War aber ganz schön fertig 🥵.

2:40

Wer zum Beispiel zu 3 länger als 3.15 std spielt der hat das Spiel nicht verstanden , es soll Golfer geben die zu 4 fünf std spielen, da kannst du nur kotzen 🤮

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1 Monat her

Golf Rules

Lose hinderliche Naturstoffe sind unbefestigte natürliche Gegenstände - diese dürfen entfernt werden. Nach R15.1a darf ein Spieler einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der
Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Es gibt aber zwei Ausnahmen:
- Ausnahme 1 – Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss
- Ausnahme 2 – Einschränkungen, lose hinderliche Naturstoffe mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen

Zu beachten ist weiterhin, dass wenn beim Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs durch einen Spieler eine
Bewegung des Balls verursacht wird.
- Auf dem Grün: der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2.
- Lag der bewegte Ball außerhalb des Grüns (siehe Regel 13.1d) oder des Abschlags (siehe Regel 6.2b(6)), als er bewegt wurde, zieht sich der Spieler einen Strafschlag
nach Regel 9.4b zu, außer es gilt Regel 7.4 (Ball straflos während der Suche bewegt) oder eine andere Ausnahme zu Regel 9.4b. (tk)
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Lose hinderliche Naturstoffe sind unbefestigte natürliche Gegenstände - diese dürfen entfernt werden. Nach R15.1a darf ein Spieler einen losen hinderlichen Naturstoff überall auf dem Platz oder außerhalb des Platzes straflos entfernen und er darf dies auf jede Weise tun (zum Beispiel mit der
Hand, dem Fuß, einem Schläger oder anderer Ausrüstung).

Es gibt aber zwei Ausnahmen:
- Ausnahme 1 – Entfernen loser hinderlicher Naturstoffe von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss
- Ausnahme 2 – Einschränkungen, lose hinderliche Naturstoffe mit der Absicht zu entfernen, einen sich bewegenden Ball zu beeinflussen

Zu beachten ist weiterhin, dass wenn beim Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffs durch einen Spieler eine
Bewegung des Balls verursacht wird. 
- Auf dem Grün: der Ball muss an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), siehe Regel 14.2.
- Lag der bewegte Ball außerhalb des Grüns (siehe Regel 13.1d) oder des Abschlags (siehe Regel 6.2b(6)), als er bewegt wurde, zieht sich der Spieler einen Strafschlag
nach Regel 9.4b zu, außer es gilt Regel 7.4 (Ball straflos während der Suche bewegt) oder eine andere Ausnahme zu Regel 9.4b. (tk)

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Diese giftige Schlange in Brasilien ließ mich einfach warten, ohne etwas zu berühren... Itaara Golf, RS/Brasilien

1 Monat her

Golf Rules

Schon gestern waren wir bei den ungewöhnlichen Platzverhältnissen, heute noch einmal. Nämlich die Frage, was das eigentlich ist:

Nach der Definition "ungewöhnliche Platzverhältnisse" sind das:

"Jeder der vier definierten Umstände:

• Tierloch,
• Boden in Ausbesserung,
• unbewegliches Hemmnis oder
• zeitweiliges Wasser"

Hier im Bild sehen wir gleich zwei davon, Tierlöcher und ein unbewegliches Hemmnis. Keine Rolle spielt dabei die große des Tierlochs, ist es als solches klar zu erkennen, ist es eines.

Boden in Ausbesserung ist das, was die Spielleitung dazu erklärt hat und zeitweiliges Wasser ist

"Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die

• nicht in einer Penalty Area ist und
• zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken).

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde.

Sonderfälle:

• Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser.
• Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers.
• Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis."

Hättet Ihr es gewusst?
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Schon gestern waren wir bei den ungewöhnlichen Platzverhältnissen, heute noch einmal. Nämlich die Frage, was das eigentlich ist:

Nach der Definition ungewöhnliche Platzverhältnisse sind das:

Jeder der vier definierten Umstände: 

• Tierloch, 
• Boden in Ausbesserung, 
• unbewegliches Hemmnis oder 
• zeitweiliges Wasser

Hier im Bild sehen wir gleich zwei davon, Tierlöcher und ein unbewegliches Hemmnis. Keine Rolle spielt dabei die große des Tierlochs, ist es als solches klar zu erkennen, ist es eines.

Boden in Ausbesserung ist das, was die Spielleitung dazu erklärt hat und zeitweiliges Wasser ist

Jede vorübergehende Ansammlung von Wasser auf der Bodenoberfläche (zum Beispiel Pfützen, entstanden durch Regen oder Beregnung oder wenn ein Gewässer über seine Ufer tritt), die 

• nicht in einer Penalty Area ist und 
• zu sehen ist, bevor oder nachdem der Spieler seinen Stand einnimmt (ohne seine Füße übermäßig niederzudrücken). 

Es reicht nicht aus, wenn der Boden nass, matschig oder weich ist oder dass das Wasser kurzzeitig sichtbar ist, wenn der Spieler auf den Boden tritt. Eine Ansammlung von Wasser muss bestehen bleiben, bevor oder nachdem der Stand eingenommen wurde. 

Sonderfälle: 

• Tau und Reif sind kein zeitweiliges Wasser. 
• Schnee und natürliches Eis, sind (anders als Reif), entweder lose hinderliche Naturstoffe oder, wenn sie sich auf dem Boden befinden, zeitweiliges Wasser je nach Wahl des Spielers. 
• Künstlich hergestelltes Eis ist ein Hemmnis.

Hättet Ihr es gewusst?

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Zu dem Bild ist anzumerken, dass natürlich die Beeinträchtigung durch die Tierlöcher/-spuren nicht konstruiert sein dürfen und auch durch die Hardcard des DGV / LV der Stand ausgenommen ist. Insofern ist entscheidend, welche Spielrichtung und welchen Schläger der Spieler nutzen möchte, um dann bzgl. der Erleichterung zu Entscheiden...

Ja. Wenn ich nicht geistig umnachtet bin: 1 free drop mit 1 Schlägerlänge vom nächsten möglichen Punkt nicht näher zur Fahne.

1 Monat her

Golf Rules

Ach übrigens - die R&A hat es jetzt bestätigt: nichts Neues im Oktober/2019... ... MehrWeniger

Ach übrigens - die R&A hat es jetzt bestätigt: nichts Neues im Oktober/2019...

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Bin gespannt wann die Beschränkung von richtungsweisenden Ballmarkern auf 2 Zoll kommt nachdem mein Ballmarker nur bis 2 Zoll erlaubt ist.

1 Monat her

Golf Rules

Einsam steht er da, der Pfahl im Bunker. Und lässt uns fragen, was uns der Autor damit sagen wollte. Ungewöhnliche Platzverhältnisse sind Flächen, die man mit einem blauen Pfosten sehr schwer markieren kann. Dazu kommt dann die Frage nach dem anzuwendenden Erleichterungsverfahren.

R16.1c ist da ja recht eindeutig:

"Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

· müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

· Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.



(2) Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

· Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

Ø Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

Ø Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.

· Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:

· Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und

Ø er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber

Ø wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte."

Dafür braucht man aber keinen blauen Pfosten, denn, wenn der Bunker unter Wasser steht, ist das per Definitionem ein ungewöhnliches Platzverhältnis. Und wenn man mehr sagen will, braucht es zur markierten Fläche auch eine Platzregel, die diese erläutert...
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Einsam steht er da, der Pfahl im Bunker. Und lässt uns fragen, was uns der Autor damit sagen wollte. Ungewöhnliche Platzverhältnisse sind Flächen, die man mit einem blauen Pfosten sehr schwer markieren kann. Dazu kommt dann die Frage nach dem anzuwendenden Erleichterungsverfahren. 

R16.1c ist da ja recht eindeutig:

Liegt der Ball eines Spielers in einem Bunker und es liegt eine Beeinträchtigung durch ungewöhnliche Platzverhältnisse auf dem Platz vor, darf der Spieler entweder (1) straflos oder (2) mit Strafe Erleichterung in Anspruch nehmen:

(1) Straflose Erleichterung: Aus dem Bunker spielen. Der Spieler darf straflose Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen, jedoch

·         müssen der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung und der Erleichterungsbereich im Bunker liegen.

·         Gibt es keinen nächstgelegenen Punkt vollständiger Erleichterung im Bunker, darf der Spieler Erleichterung in Anspruch nehmen, indem er die Stelle der größtmöglichen Erleichterung im Bunker als Bezugspunkt verwendet.

 

(2)       Erleichterung mit Strafe: Spielen außerhalb des Bunkers (Erleichterung „auf der Linie zurück“). Mit einem Strafschlag darf der Spieler den ursprünglichen oder einen anderen Ball (siehe Regel 14.3) in einem Erleichterungsbereich, auf der Grundlage der Bezugslinie vom Loch gerade zurück durch die Lage des ursprünglichen Balls droppen:

·         Bezugspunkt ist ein vom Spieler gewählter Punkt auf dem Platz, der auf der Bezugslinie liegt und weiter vom Loch entfernt ist als die ursprüngliche Stelle des Balls (ohne Einschränkung, wie weit auf der Linie zurück).

Ø    Bei der Auswahl des Bezugspunkts sollte der Spieler diesen mit einem Gegenstand, zum Beispiel einem Tee, kennzeichnen.

Ø    Droppt der Spieler einen Ball, ohne diesen Punkt gewählt zu haben, wird der Punkt auf der Linie in derselben Entfernung vom Loch wie die Stelle, an der der gedroppte Ball zuerst den Boden berührte, als Bezugspunkt behandelt.

·         Die Größe des Erleichterungsbereichs, gemessen vom Bezugspunkt, ist die gesamte Fläche innerhalb einer Schlägerlänge auf beiden Seiten der Bezugslinie, aber mit diesen Einschränkungen:

·         Einschränkungen der Lage des Erleichterungsbereichs:

Ø       Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt und

Ø       er darf in jedem Bereich des Platzes liegen, aber

Ø       wenn mehr als ein Bereich des Platzes innerhalb einer Schlägerlänge vom Bezugspunkt liegt, muss der Ball im Erleichterungsbereich innerhalb desselben Bereichs des Platzes zur Ruhe kommen, den der Ball beim Droppen im Erleichterungsbereich zuerst berührte.

Dafür braucht man aber keinen blauen Pfosten, denn, wenn der Bunker unter Wasser steht, ist das per Definitionem ein ungewöhnliches Platzverhältnis. Und wenn man mehr sagen will, braucht es zur markierten Fläche auch eine Platzregel, die diese erläutert...

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Danke. Sehr interessant. Ich denke 99,99% der golfer haben sich in so einer Situation mit dem blauen Stipfel bisher in jedem Turnier immer einen straflosen drop ausserhalb des bunkers gegeben. Kann ich eine permanente Platzregel machen, die aussagt, dass Bunker, in denen blaue Stipfel stecken als Boden in Ausbesserung gelten und daher straflos von ausserhalb des bunkers weiter gespielt werden kann? Es gibt ja auch Bunker an denen von den GK gearbeitet wird, zb Drainagearbeiten.

1 Monat her

Golf Rules

Das war ja eine ganz tolle Überraschung vom GC Trier und dem Spielführer Axel Roth, welche wir heute im Briefkasten vorgefunden haben. Lieben Dank für die sehr netten Worte und dem freundlichen Feedback.

"Golf-Rules on tour" hat somit 2020 schon einmal ein erstes Reiseziel... 😉
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Das war ja eine ganz tolle Überraschung vom GC Trier und dem Spielführer Axel Roth, welche wir heute im Briefkasten vorgefunden haben. Lieben Dank für die sehr netten Worte und dem freundlichen Feedback.

Golf-Rules on tour hat somit 2020 schon einmal ein erstes Reiseziel... ;-)

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Voll verdient !

...Klasse Geste...und eine Wertschätzung eurer tollen Arbeit....👍

Absolut verdient 👍🏌️

Toll! 👏

Super, der nächste Platz.Viel Spaß.

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1 Monat her

Golf Rules

Es wird Herbst - das Laub auf den Spielbahnen wird wieder ein zusätzlicher Erschwernisfaktor bei der Ballsuche. Ok, lose hinderliche Naturstoffe dürfen entfernt werden (ohne dabei den Ball zu bewegen) - was ist aber, wenn der Ball in einem Laubhaufen verloren geht?

Musterplatzregel F-14 "Ansammlungen loser hinderlicher Naturstoffe" könnte Abhilfe schaffen, denn Haufen loser hinderliche Naturstoffe wie Blätter, Samen oder Eicheln können es dem Spieler zu bestimmten Zeiten des Jahres schwer machen, seinen Ball zu finden oder zu spielen. Eine Spielleitung darf solche Anhäufungen loser hinderliche Naturstoffe im Gelände oder in einem Bunker als Boden in Ausbesserung behandeln, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist.

Es bleibt aber anzumerken, dass diese dann allerdings von der Spielleitung als (zeitweilige) Platzregel zuvor in Kraft gesetzt werden muss... (tk)
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Es wird Herbst - das Laub auf den Spielbahnen wird wieder ein zusätzlicher Erschwernisfaktor bei der Ballsuche. Ok, lose hinderliche Naturstoffe dürfen entfernt werden (ohne dabei den Ball zu bewegen) - was ist aber, wenn der Ball in einem Laubhaufen verloren geht?

Musterplatzregel F-14 Ansammlungen loser hinderlicher Naturstoffe könnte Abhilfe schaffen, denn Haufen loser hinderliche Naturstoffe wie Blätter, Samen oder Eicheln können es dem Spieler zu bestimmten Zeiten des Jahres schwer machen, seinen Ball zu finden oder zu spielen. Eine Spielleitung darf solche Anhäufungen loser hinderliche Naturstoffe im Gelände oder in einem Bunker als Boden in Ausbesserung behandeln, von dem straflose Erleichterung nach Regel 16.1 zulässig ist. 

Es bleibt aber anzumerken, dass diese dann allerdings von der Spielleitung als (zeitweilige) Platzregel zuvor in Kraft gesetzt werden muss... (tk)

1 Monat her

Golf Rules

Eine Nachfrage zu unserem Beitrag mit dem Auszaun erreichte uns von Günter:

"Frage: wie wäre es, wenn es weder weisse Linien gäbe noch Outstipfel, und die Platzregeln sagen nur, dass Outzäune im out stehen? Dann wäre es wohl egal, ob der Zaun gerade oder schief steht, da der gesamte Zaun ja die outgrenze markiert.
Problematisch wäre es nur, wie man dann den Ball weiter spielt, da ein outzaun ja kein unbewegliches hemmnis ist. Der freedrop entfällt daher, und auch in diesem falle denke ich, dass - ausser ball spielen wie er liegt - nur in frage kommt, mit strafschlag vom letzten ort zu spielen. Oder?"

Also:

Ausgrenzen sind über die Definition "Aus" in den Definitionen geregelt:

"Die Ausgrenze des Platzes erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten: (...)"

Für den Zaun bedeutet das, dass die Ausgrenze platzseitig am Boden verläuft und sich von dort aus senkrecht nach oben und nach unten erstreckt. Der Zaun, der schief vom Platz wegsteht ist daher im Aus, ein Ball, der in ihm hängt ebenfalls. Anders wäre das, wenn der Zaun schief auf den Platz hereinragt, dass wäre der Ball auf dem Platz, denn:

"Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausgrenze (wie Stufen, die an einem Auszaun angebracht sind oder ein außerhalb verwurzelter Baum, mit Ästen, die auf den Platz ragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands außerhalb der Grenze im „Aus“."
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Eine Nachfrage zu unserem Beitrag mit dem Auszaun erreichte uns von Günter:

Frage: wie wäre es, wenn es weder weisse Linien gäbe noch Outstipfel, und die Platzregeln sagen nur, dass Outzäune im out stehen? Dann wäre es wohl egal, ob der Zaun gerade oder schief steht, da der gesamte Zaun ja die outgrenze markiert. 
Problematisch wäre es nur, wie man dann den Ball weiter spielt, da ein outzaun ja kein unbewegliches hemmnis ist. Der freedrop entfällt daher, und auch in diesem falle denke ich, dass - ausser ball spielen wie er liegt - nur in frage kommt, mit strafschlag vom letzten ort zu spielen. Oder?

Also:  

Ausgrenzen sind über die Definition Aus in den Definitionen geregelt:

Die Ausgrenze des Platzes erstreckt sich vom Boden sowohl nach oben als auch nach unten: (...)

Für den Zaun bedeutet das, dass die Ausgrenze platzseitig am Boden verläuft und sich von dort aus senkrecht nach oben und nach unten erstreckt. Der Zaun, der schief vom Platz wegsteht ist daher im Aus, ein Ball, der in ihm hängt ebenfalls. Anders wäre das, wenn der Zaun schief auf den Platz hereinragt, dass wäre der Ball auf dem Platz, denn: 

Ist ein Gegenstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ausgrenze (wie Stufen, die an einem Auszaun angebracht sind oder ein außerhalb verwurzelter Baum, mit Ästen, die auf den Platz ragen oder umgekehrt), ist nur der Teil des Gegenstands außerhalb der Grenze im „Aus“.Image attachment

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Danke. Aber selbst dann, wenn der Zaun Richtung Platz hängen würde, könnte ich den Ball dann doch trotzdem nur straflos spielen "wie er steckt", da ein freedrop nicht möglich ist bei Outzäunen (kein Hemmnis, da der Outzaun definitionsgemäss im Out steht).

1 Monat her

Golf Rules

"Bin ich drin, oder was?" - nein, dieser Ball befand sich nicht im Bunker sondern im Gelände...

Denn laut Definition ist ein Bunker eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:
- eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
- Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
- Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
- alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Regel R2.2c "Feststellen des Bereichs des Platzes, in dem der Ball liegt" gibt Aufschluss darüber, ob sich ein Ball im Gelände oder in einem besonderen Bereich auf dem Platz befindet. Um im Bunker zu sein, muss der Ball diesen aber auch berühren - das "Überhängen" wie in diesem Fall ist nicht ausreichend... (tk)
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Bin ich drin, oder was? - nein, dieser Ball befand sich nicht im Bunker sondern im Gelände...

Denn laut Definition ist ein Bunker eine besonders vorbereitete Fläche mit Sand, oft eine Vertiefung, von der Grassoden oder Erde entfernt wurde.

Zum Bunker gehören nicht:
- eine Bunkerkante, eine Mauer oder Bunkerwand am Rand einer angelegten Fläche, die aus Boden, Gras, geschichteten Soden oder künstlichem Material besteht,
- Erde oder jeder wachsende oder befestigte natürliche Gegenstand (zum Beispiel Gras, Büsche oder Bäume) innerhalb der Grenzen der vorbereiteten Fläche,
- Sand, der aus dem Bunker herausgespült wurde oder außerhalb der Bunkergrenze liegt und
- alle anderen Sandflächen auf dem Platz, die nicht innerhalb der Grenze der vorbereiteten Fläche liegen (zum Beispiel Wüsten oder andere natürliche Sandflächen oder die manchmal als „Waste Areas“ bezeichneten Flächen).

Regel R2.2c Feststellen des Bereichs des Platzes, in dem der Ball liegt gibt Aufschluss darüber, ob sich ein Ball im Gelände oder in einem besonderen Bereich auf dem Platz befindet. Um im Bunker zu sein, muss der Ball diesen aber auch berühren - das Überhängen wie in diesem Fall ist nicht ausreichend... (tk)

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Liegt wie aufgeteet 😂

Karl-Heinz Pastoors

Driver raus und gib ihm!!!

1 Monat her

Golf Rules

Vom Abschlag die Insel getroffen - und jetzt? Das wollte Leser Paul wissen:

"Was passiert wenn ich vom Abschlag,anstatt des Greens die Insel treffe.Das ist die 17 Par 3 in Sawgrass.Lg Paul"

Die Insel ist bei Profiturnieren Standort eines Kameraturms, im Teich rundum befinden sich jede Menge Krokodile. Slugger White, Rules Official der PGA wies in einem Interview einmal darauf hin. Außerhalb von Profiturnieren ist dort nur gepflegtes Pflanzenwerk, was uns zu folgender Einschätzung (ohne Berücksichtigung etwaiger Sonderplatzregeln für TIOs, Dropzonen o.ä.) bringt:

Eine Insel in einer gelben Penalty Area ist immer noch IN der Penalty Area. Es bleiben also 3 Optionen nach R17.1:

- Den Ball spielen wie er liegt (der Spieler könnte ja zur Insel schwimmen).
- Einen neuen Ball vom Abschlag spielen.
- Das Erleichterungsverfahren "auf der Linie zurück" anwenden.

Zudem gibt es in TPC Sawgrass zusätzlich immer noch eine Dropzone, welche die meisten Spieler nach einem verunglückten Schlag auf das Inselgrün in Anspruch nehmen.

Wäre die Penalty Area rot markiert käme noch das Erleichterunsgverfahren "2 Schlägerlängen vom Bezugspunkt" hinzu.

Wobei: Aus sportlicher Sicht wäre ich ja für schwimmen...

Und Ihr?
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Vom Abschlag die Insel getroffen - und jetzt? Das wollte Leser Paul wissen:

Was passiert wenn ich vom Abschlag,anstatt des Greens die Insel treffe.Das ist die 17 Par 3 in Sawgrass.Lg Paul

Die Insel ist bei Profiturnieren Standort eines Kameraturms, im Teich rundum befinden sich jede Menge Krokodile. Slugger White, Rules Official der PGA wies in einem Interview einmal darauf hin. Außerhalb von Profiturnieren ist dort nur gepflegtes Pflanzenwerk, was uns zu folgender Einschätzung (ohne Berücksichtigung etwaiger Sonderplatzregeln für TIOs, Dropzonen o.ä.) bringt:

Eine Insel in einer gelben Penalty Area ist immer noch IN der Penalty Area. Es bleiben also 3 Optionen nach R17.1:

- Den Ball spielen wie er liegt (der Spieler könnte ja zur Insel schwimmen).
- Einen neuen Ball vom Abschlag spielen.
- Das Erleichterungsverfahren auf der Linie zurück anwenden.

Zudem gibt es in TPC Sawgrass zusätzlich immer noch eine Dropzone, welche die meisten Spieler nach einem verunglückten Schlag auf das Inselgrün in Anspruch nehmen.

Wäre die Penalty Area rot markiert käme noch das Erleichterunsgverfahren 2 Schlägerlängen vom Bezugspunkt hinzu.

Wobei: Aus sportlicher Sicht wäre ich ja für schwimmen... 

Und Ihr?

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schwimmen 😂

Ich bin für reiten auf dem "Alligatorkroko". Mein guter Pro V1 <3

1. es gibt an dem Loch eine Dropzone 2. Schwimmen entfällt, da die Suchzeit durch das An- und Ausziehen des Schutzanzugs gegen die "Gators" überschritten wird 3. auf dem Inselchen ist meist ein Blumenbeet, aus dem heraus eh vermutlich nicht gespielt werden dürfte. 4. Bei dem Greenfee von 495$ sollte 1 Ballverlust drin sein 5. Regulär ist ein Caddie dabei für 20$ pro Person, der kümmert sich sicher gerne um die Ballsuche 🤣😂

Manuel Feichtinger

Unbedingt 🏊🏻‍♀️

Es fehlt noch die Option Dropping Zone

Schwimmen 🏊‍♀️ finde ich gut! 😝

Schwimmen. Eine neue Herausforderung. Das Krokodil oder ich.😂😎

ich würd die Schläger schwimmen lassen und nach Hause gehen... 😀

Keine Krokodile, sondern Alligatoren //Korinthenkackermodus_AUS//

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2 Monate her

Golf Rules

Gute Platzvorbereitung kann dem Spieler den Tag retten, wie hier zB im GC am Meer, Bad Zwischenahn bei der LETAS: An Spielbahn 18 sind ein Pumpenhäuschen und ein Kiesfilter nah der Penalty Area, die der dortige Chief Referee in der Platzvorbereitung aus der Penalty Area herausgenommen hat.

Jetzt haben sich die Regeln für die Penalty Area zwar grundlegend geändert da der Schläger aufgesetzt werden darf, straflose Erleichterung von unbeweglichen Hemmnissen gibt es aber immer noch nicht.

Von daher: Augen auf bei der Platzvorbereitung, nahe der Penalty Area gelegene unbewegliche Hemmnisse kann man auch außerhalb lassen, was dem Spieler zusätzliche Optionen bietet.
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Gute Platzvorbereitung kann dem Spieler den Tag retten, wie hier zB im GC am Meer, Bad Zwischenahn bei der LETAS: An Spielbahn 18 sind ein Pumpenhäuschen und ein Kiesfilter nah der Penalty Area, die der dortige Chief Referee in der Platzvorbereitung aus der Penalty Area herausgenommen hat. 

Jetzt haben sich die Regeln für die Penalty Area zwar grundlegend geändert da der Schläger aufgesetzt werden darf, straflose Erleichterung von unbeweglichen Hemmnissen gibt es aber immer noch nicht.

Von daher: Augen auf bei der Platzvorbereitung, nahe der Penalty Area gelegene unbewegliche Hemmnisse kann man auch außerhalb lassen, was dem Spieler zusätzliche Optionen bietet.Image attachment

2 Monate her

Golf Rules

Golf-Rules "on tour" - heute war ich (Thomas) mal zu Besuch im MGC - Märkischer Golf Club e.V. bei Kai Kornemann und seiner Frau Dagmar.

Aufgrund des herbstlichen Wetters haben wir zwar nur 9 Loch geschafft, aber es war schön nach meinem kleinen Vortrag im Frühjahr zum Thema "Golfregeln 2019" den Platz auch mal bei Tageslicht zu sehen. Zudem gab es viel zu erzählen auf Runde - und natürlich sind gleich wieder ein paar Fotos für Folgebeiträge entstanden...
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Golf-Rules on tour - heute war ich (Thomas) mal zu Besuch im MGC - Märkischer Golf Club e.V. bei Kai Kornemann und seiner Frau Dagmar. 

Aufgrund des herbstlichen Wetters haben wir zwar nur 9 Loch geschafft, aber es war schön nach meinem kleinen Vortrag im Frühjahr zum Thema Golfregeln 2019 den Platz auch mal bei Tageslicht zu sehen. Zudem gab es viel zu erzählen auf Runde - und natürlich sind gleich wieder ein paar Fotos für Folgebeiträge entstanden...

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Hagen....schräge Wiese mit Löchern

Cooler Platz! Hat total viel Spaß gemacht und wir wurden so herzlich als Gäste empfangen. 😍

Herbstliches Wetter? Habe heute in Grömitz (Ostsee ) gespielt, super Wetter !

2 Monate her

Golf Rules

"Referee!" hieß es aufgrund dieser Situation vor ein paar Wochen beim Verbandswettspiel im schönen Golf-Club Harz. "Was sind meine Optionen?"

Und das ist die Frage der Fragen, denn dann muss der Referee über alle Optionen aufklären.

Hier stellte sich zunächst die Frage was der Zaun eigentlich ist, in diesem Fall die Ausgrenze.

Die nächste Frage, die es zu beantworten galt, war, ist der Ball noch auf dem Platz oder nicht. Der Ball ist immer dann auf dem Platz, wenn ein Teil den Platz berührt. Da die Ausgrenze (siehe Definition "Platz" & "Aus") am Boden verläuft und sich senkrecht nach oben und unten erstreckt, ist der Ball im Aus, obwohl noch ein Teil aus dem Zaun hervorguckt. Der Spieler hat also nur die Option, einen neuen Ball vom letzten Ort (hier dem Abschlag) zu spielen, wenn er keinen provisorischen Ball ins Spiel gebracht hat.

Anders wäre es, wenn der Zaun zum Platz hin geneigt gewesen wäre: Dann wäre eine Option gewesen, den Ball zu spielen, wie er liegt oder für unspielbar zu halten und zu droppen.
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Referee! hieß es aufgrund dieser Situation vor ein paar Wochen beim Verbandswettspiel im schönen Golf-Club Harz. Was sind meine Optionen?

Und das ist die Frage der Fragen, denn dann muss der Referee über alle Optionen aufklären.

Hier stellte sich zunächst die Frage was der Zaun eigentlich ist, in diesem Fall die Ausgrenze. 

Die nächste Frage, die es zu beantworten galt, war, ist der Ball noch auf dem Platz oder nicht. Der Ball ist immer dann auf dem Platz, wenn ein Teil den Platz berührt. Da die Ausgrenze (siehe Definition Platz & Aus) am Boden verläuft und sich senkrecht nach oben und unten erstreckt, ist der Ball im Aus, obwohl noch ein Teil aus dem Zaun hervorguckt. Der Spieler hat also nur die Option, einen neuen Ball vom letzten Ort (hier dem Abschlag) zu spielen, wenn er keinen provisorischen Ball ins Spiel gebracht hat.

Anders wäre es, wenn der Zaun zum Platz hin geneigt gewesen wäre: Dann wäre eine Option gewesen, den Ball zu spielen, wie er liegt oder für unspielbar zu halten und zu droppen.Image attachment

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Moin. R 18.2a (2) Ein Ball liegt auf dem Platz, wenn er sich mindestens zum Teil ..... oberhalb der Ausgrenze .... befindet. Wäre der Zaun eine dünne Holzplatte und der Ball würde so stecken, befände sich ein Teil des Balles doch noch auf dem Platz. Und der Ball "liegt" auf dem Platz, wenn sich noch ein Teil "auch oberhalb der Auslinie (platzseitig)" befindet. Es wäre schön, wenn ihr erklären würdet wieso der Ball aus ist.

Uiih

Auf dem Foto sind doch weiße Aus-Pfosten zu sehen. Dann ist doch egal was der Zaun ist oder wie und wo der Ball steckt. Er ist deutlich im aus, Punkt.

...das heisst ,wenn der Ball statt in einem Meter Höhe unten am Boden so unter dem Zaun stecken würde,würde er den Boden des Platzes berühren und wer noch in...

Frage: wie wäre es, wenn es weder weisse Linien gäbe noch Outstipfel, und die Platzregeln sagen nur, dass Outzäune im out stehen? Dann wäre es wohl egal, ob der Zaun gerade oder schief steht, da der gesamte Zaun ja die outgrenze markiert. Problematisch wäre es nur, wie man dann den Ball weiter spielt, da ein outzaun ja kein unbewegliches hemmnis ist. Der freedrop entfällt daher, und auch in diesem falle denke ich, dass - ausser ball spielen wie er liegt - nur in frage kommt, mit strafschlag vom letzten ort zu spielen. Oder? Ich empfehle daher ALLEN Golfplätzen, beim Aufstellen von Maschendrahtzäunen am Platz immer ballsichere 4cm oder 3cm Geflecht Zäune zu verwenden, die nur wenige euro mehr pro laufmeter kosten als die Standard 5cm Geflecht Maschendrahtzäune. Dann sind diese auch balldicht.

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2 Monate her